Kommentare

YESSSS!!!

genau so!

es muss endlich Schluss sein mit der fadenscheinigen Verbreitung von Hass und Gewalt - unter dem rechtsextremen Deckmantel der angeblichen „Meinungsfreiheit“

Hass ist keine Meinung!

ich habe mir ein Limit bis Ende Juli gesetzt!

hat Facebook dann nicht die richtigen Schritte eingeleitet, schließen wir das Profil!

„WIR“, dass sind alle anständigen Menschen, die sich diesen Mist nicht länger gefallen lassen!

Fast 100 Firmen boykottieren Facebook

wer initiiert das
wer hat dadurch einen Gewinn
also ich bin nicht bei Facebook oder sonst nem sozialen Netzwerk
aber fake News, Rassismus Vorwürfe oder nur persönlich motivierte Boykotte
sind ne gefährliche Sache, ausufernd, können jeden treffen

geht doch

ein sehr schönes Beispiel, dass man Unternehmen wie Facebook nur mit Geld (in diesem Fall durch Geld Endzug) umstimmen kann. Traurig dabei, Europa musste einmal mehr eine extra Aufforderung bekommen.

50 Milliarden verloren klingt

50 Milliarden verloren klingt viel, wenn man verkaufen muss. Muss aber keiner. Viel besser ist der Imageverlust, den FB davonträgt.
Und da frage ich mich, warum auch die TS immer wieder Links zu FB anbietet? Muss das sein? Man könnte bei diversen Themen ebenso gut auf den örtlichen Stammtisch verweisen. FB ist keine Presse oder Medienagentur. Dort schreibt jeder, was er will. Ungeprüft. Wie am Stammtisch auch. Und jeder beruft sich auf Meinungsfreiheit.
Ich weigere mich,mich dort anzumelden.

Wenn Facebook nicht

Wenn Facebook nicht deutlicher reagiert, verliert es einerseits sein Gesicht im Engagement gegen Rassismus und andererseits an schwarzen Zahlen in den eigenen Büchern.
Wahrscheinlich wird zweiteres größeres Gewicht haben...

Gut so!

Ruhig weiter boykottieren.

Das Bubi denkt, mit verbalen Beruhigungspillen die ganze Wert verar...en zu können und dass wir alle zu blöd sind, um seinen opportunistischen Zynismus erkennen zu können.

Schön, wenn nicht alle so opportunistisch sind, dann kann er noch etwas lernen.

@karwandler

Wo ist eigentlich User Karwandler?

das Ganze ist ohnehin lächerlich

was sind Hassbeiträge, was ist rassistisch, ....

1. Die Zeitung "The Vindicator" hat zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli
die Erklärung häppchenweise bei Facebook veröffentlicht.
Der 10. von 12 Teilen erschien allerdings nicht - und von Facebook kam die Mitteilung,
dass er gegen die Regeln zu Hassrede verstieß.
"Um ehrlich zu sein, enthält diese Passage so einiges, was als Hassrede eingestuft werden kann",
räumte das Blatt ein.
Einen Tag später entschuldigte sich Facebook für einen "Fehler" und gab den Post frei

2. und wenn einer das Bild "der Ursprung der Welt" das in irgend nem Museum in Paris hängt
dort einstellen will
wird ihm das gesperrt .....

also was tun so Boykotteure oder was ist da anderes als
wenn die Firma XY in der Anzeigenabteilung einer Zeitung anruft und die dann bei ihrer Nachrichtenabteilung intervenieren dass ein Artikel nicht erscheint damit die Werbeeinnahmen weiter fließen
auch nur ihre Macht ausspielen

Der Hashtag ("StopHateForProfit") trifft Facebooks „Geschäftsmodell“ wirklich auf den Punkt.

In der Meldung "Hass im Netz: Wie Facebook versagt" (tagesschau.de/investigativ/br-recherche/facebook-hassrede-101.html) wurde die Frage „Wie kann der Hass im Internet erfolgreich bekämpft werden?“ gestellt.

Beim Lesen wird dann offensichtlich, dass Facebook den Hass im Internet gar nicht bekämpfen WILL – und warum: Wenn es konsequent gegen die „Aufwiegeleien“ auf seiner Plattform vorgehen würde, würde es sich seiner „Geschäftsgrundlage“ - nämlich an die Daten möglichst vieler Menschen zu kommen und die zu "verwerten" bzw. zu Geld zu machen - berauben. Gerade dadurch, dass Facebook auf seiner Plattform „erregte“ Diskussionen zulässt (und durch Nichtlöschen dafür sorgt, dass diese "Diskussionen" nicht abreißen) sichert es sich doch die gewünschte maximale Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Und damit gleichzeitig den maximalen Profit für dieses Unternehmen, das quasi ein "Ein-Mann-Betrieb" ist.

(A)soziale Netzwerke

Dieser ganze Propaganda Wahnsinn über die asozialen Netzwerke (Fecesbook, Twitter, YouTube, Instagram usw) muss auch endlich durch irgend eine Form von Reglementierung unterbunden werden.

Auch in unserem Artikel 5 GG steht nirgendwo das es Voraussetzung für die Meinungsfreiheit ist, das jeder vollidiot über das Internet die Möglichkeit haben muss zum weltweiten Sender zu werden. Eine irgendwie geartete rechtliche Notwendigkeit dafür besteht nur in der alternativen Realität der besorgten Bürger, nicht in der Wirklichkeit.

Dazu kommt das natürliche Ungleichgewicht durch das Medium. Asozial eingestellte Trolle haben mangels Sozialleben jede Menge Zeit um täglich Hass- und Hetzbeiträge im Internet zu verfassen, während diejenigen die sich Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder machen weil rechte Propagandisten die Demokratie massiv angreifen gar keine Zeit haben um dauernd im Internet gegen die Trolle anzuschreiben.

Ganz üble Entwicklung

De facto wird Zensur verlangt. Problem: wie subjektiv.

Mich macht misstrauisch, wenn ausgerechnet Coca Cola oder die steuervermeidende Kaffeehauskette Starbucks sich in dieser Richtung engagieren. Es könnte ein cleverer Werbegag sein - wenn sogar die Tagesschau darüber berichtet.

Zuckerberg ist nicht allmächtig

Wo fängt Zensur an, was soll man löschen, was nicht, schwierige Fragen, ich kann sie nicht eindeutig beantworten. Eindeutig beleidigende und bedrohliche Posts sollten mAn gelöscht werden. Faknews, da wird es schon schwieriger, es gibt oft mehrere Wahrheiten. Wenn ein seltsamer Präsident Lügen erzählt ist das sicher unmoralisch, da denke ich, muss man deutlich darauf hinweisen, dass man sich aus zuverlässigen Quellen informieren sollte, löschen sollte man es nicht. Ganz besonders aber freut mich, dass FB und Zuckerberg mal erleben, dass sie nicht allmächtig sind. Die Arroganz mit der sie oftmals ganzen Regierungen gegenüberstehen wird nun mal bestraft, kann eine diebische Freude darüber nicht verhehlen. Und was ich auch ganz wichtige finde, es zeigt wir "normale" Menschen haben alle Macht in unserer Hand, wenn die Menschen sich wehren, kann uns kein Konzern erpressen. Es müssen eben nur genug sein, die den Hintern hochbekommen, dann können wir alles erreichen, sind keineswegs wehrlos!

FaceBook ist verantwortlich

"Facebook sei nur der Mittler, nicht Verursacher" - Mit dieser Ausrede will sich FaceBook vor der Verantwortung drücken.

Wer einen Raum und Werkzeuge für eine Nutzung bereitstellt, veranstaltet etwas. Wenn an den Ergebnissen der Nutzung des Raumes und der Werkzeuge auch noch verdient, betreibt schlicht weg eine kommerzielle Veranstaltung.

Und ist damit voll verantwortlich und muss zur Verantwortung gezogen werden für alles was dabei passiert oder passieren kann, ob Gutes wie Geld verdienen (und dafür Steuern zahlen) oder Böses wie üble Nachrede, Beleidigung oder Schlimmeres und muss FaceBook muss dafür haften und bestraft werden.

50 Milliarden Dollar an einem Tag

An dieser Aktion könnte man erkennen, dass das Volk die Macht hat!

Es muss sich nur seiner Macht bewusst werden!

Dann haben Großunternehmer wie Zuckerberg, Bezos, Tönnies und viele andere "Probleme".

PS. Der arme reiche Mann wird es überleben!

Tolle Initiative

Diese wirklich abgedroschene Ausrede, man wäre nur Mittler, ist doch nichts anderes als der Beweis einer riesigen Gesetzeslücke.

Als wenn ich im Namen eines Anderen jemanden beleidigen oder bewusste Falschnachrichten verbreiten dürfte.

Es hat lange gedauert, bis dieses Bewusstsein nach unten und oben durchgesickert ist, aber nun scheint es so weit zu sein.

Wer „über“ Facebook beleidigt wird, wird „von“ Facebook“ beleidigt.

Was denn sonst?

Und das Größte ist dann, mit diesen Beleidigungen, der Propaganda und Falschmeldungen auch noch Geld von den Werbekunden zu verdienen!

Und weiter: Dass die Werbekunden dann über diese Hassbotschaften und Desinformationskampagnen u.ä. auch wieder Geld verdienen. Das macht sie nämlich zu Mittätern und damit zu „Tätern“.

Und auch die „Normalkunden“ merken plötzlich, dass sie zu Komplizen werden.

Nein, dieses Projekt ist nicht nur öffentlichkeitswirksam, es wird auch große juristische und politische Reaktionen erzwingen. Und zwar global!

Erpressung nennt man sowas hier...

50 Milliarden an Wert verloren? Zuckerberg dürfte das privat wenig stören, er hat lebenslang ausgesorgt und bräuchte über diese gemeinschaftliche Erpressung von Firmen mit anderer "Meinung" eigentlich nur lächeln.

Nur so kann man einem Global-Medienunternehmen beikommen

Hass in allen Medien muss unterbunden werden.
Auch Facebook muss dies akzeptieren.

Wenn sich die Firma hierbei schwer tut, ist der einzig richtige Weg, dass Weltfirmen ihre Werbeeinspielungen unterbleiben lassen und mit diesen finanziellen Einschränkungen Facebook (richtigerweise) in die Knie zwingen.
Dieses Vorgehen ist beispielgebend – auch für andere gesellschaftliche Eingriffe, die notwendig wären.

Fast 100 Firmen boykottieren Facebook....

An einem Tag mehr als 50 Milliarden Dollar an Börsenwert verloren.Das wäre dann etwa ein Fünftel des Börsenwertes des Datenräubers.Der wiederum die Leute,die auf Facebook ihr Leben veröffentlichen,nicht besonders nett titulierte(Spiegel 13/2018).Mit ihnen machte er 2017 in den USA pro Nutzer 136 Dollar Umsatz,in Europa 36 Dollar(Werbeeinnahmen,Datenverkauf).

Firmen boykottieren Facebook?

Solche Handlungen sollten unterbunden werden, egal welches Unternehmen geschädigt werden soll. Solche Boykotte könnten zu unkontrollierbaren Handelskriegen und zur Zerstörung einer Wirtschaft führen.

Der Markt sollte sich ausschließlich an Angebot und Nachfrage orientieren.

Boykotte oder Sanktionen zu verhängen, sollte ausschließlich Staaten vorbehalten bleiben.
Die Maßnahmen diverser Firmen gegenüber Facebook halte ich deshalb für unangemessen!

17:19 von Deutsche-Elite

>>es muss endlich Schluss sein mit der fadenscheinigen Verbreitung von Hass und Gewalt - unter dem rechtsextremen Deckmantel der angeblichen „Meinungsfreiheit“

Hass ist keine Meinung!<<

Ich bin mit ihnen meinungskonform - keine Frage!

Hass ist ein Gefühl!

Bitte sagen sie mir ihrer Meinung nach ganz konkret was Hass ist?

Ab wann beginnt Hass?

Wer entscheidet das letzlich?

Bsp. Nehme ich Hass als ein Maß, beginnt für den einen der Hass bei 1m, beim anderen erst bei 3 Metern usw.

Sie kennen Urteile von Richtern- die sind auch unterschiedlich, auch wenn es der gleiche Fall ist.

Bitte verstehen sie es recht: Es geht nicht um Anstachelung oder Aufruf zum Mord oder Beleidigung, dafür gibt es Straftatbestände.

Bitte nicht den Hinweis auf Wiki....

Es ist m. E. sehr schwer zu entscheiden, was Hass ist!

PS. Immerhin bezeichnen sie sich Deutsche-Elite. Die muss es wissen.

@ 17:52 von Bender Rodriguez

"Wo ist eigentlich User Karwandler?"

Darf ich mich - sei's auch OT - der Frage anschließen?

Wobei ich wirklich hoffe, es möge nur eine angesichts mancher Beiträge hier durchaus nachvollziehbare Misanthropie sein, die uns seine pointierten kritischen Kommentare juristischen Sachverstands vorenthält - und nichts Ernsthaftes.

Karwandler, sollten Sie mitlesen:
Liberale Grüße in Ihre grüne Diaspora nach Bayern!

George Orwell lag fast richtig

Die Gleichschaltung der Meinungen wird jetzt nicht durch Regierungen erzwungen, sondern durch Firmen. Es gruselt mich, dass hier mit aller Macht versucht wird, uns alle zu grauen Robotern zu machen.

@Forfuture , 18:17

"Es müssen eben nur genug sein, die den Hintern hochbekommen, dann können wir alles erreichen, sind keineswegs wehrlos!"

Da sagen Sie was. Vor allem, wenn wir "zusammenhalten" bzw. uns sachlich, höflich und freundlich "auseinandersetzen" statt uns von Wem-auch-immer gegeneinander "ausspielen" zu lassen.

Aus dem Artikel ... Studie?

"In der EU wurde diese Woche eine Studie veröffentlicht. Und die kommt zu dem Schluss, dass bei Facebook Hassbotschaften schneller gelöscht werden als bei anderen großen Plattformen - YouTube und Twitter eingeschlossen."

Was ist das für eine Studie, die Facebook dieses "Zeugnis" ausstellt?

Weiß jemand mehr?

17:52 von Bender Rodriguez

«Wo ist eigentlich User Karwandler?»

Wer soll Ihnen das denn beantworten …?
Außer Mr. Karwandler selbst …!

50 Mrd.Verlust/Tag

Es ist schon ein Wahnsinn das überhaupt ein Unternehmen,das nichts haptisches,sondern nur virtuelles produziert,so viel Wert ist. Das mit Werbung soviel Geld gemacht wird ist unfassbar.Es ist richtig das die Firmen Facebook boykottieren,wenn deren Geschäftführung Antisemitismus und Hass dultet,vielleicht auch noch forciert.
Jedoch glaube ich kaum das es den FB Chef dies in seiner Meinung beeinflusst obwohl er selbst aus einer jüdischen Familie kommt.Hoffe doch Anständig auf seinen Verstand,das er es doch noch überdenkt.

Am 29. Juni 2020 um 18:23 von morgentau19

Zitat: An dieser Aktion könnte man erkennen, dass das Volk die Macht hat!

Das Volk?

Jüngste Neuzugänge sind der Autobauer Honda, der Konsumgüterhersteller Unilever, Coca Cola sowie die Kaffeehauskette Starbucks.

Das Volk !

So ist es doch in allen

So ist es doch in allen Privatmedien.
Wer bezahlt bestimmt was geschrieben wird.
MfG

#stophateforprofit

Ich bin vor einigen Tagen über den Hashtag "gestolpert" und habe mich gewundert, dass solche Schwergewichte wie Coca-Cola und Starbucks da mitmachen. Ob das nun eine weitere Marketingstrategie ist, oder nicht, sei mal dahingestellt. BLM scheint, für ein Umdenken gesorgt zu haben. Ich hoffe schwer, dass sich auch namhafte deutsche Unternehmen (e.g. Mercedes, Bayer u.a.) an dieser Kampagne beteiligen.
Im Übrigen bin ich nicht der Auffassung, dass die User von Facebook & Co jemals einen solchen Druck hätten erzeugen können, es sei denn, eine nicht unerhebliche Anzahl würde aufhören, diese (a)sozialen Medien zu nutzen (so 20 Mio.).

Institoris-kramer

"diese gemeinschaftliche Erpressung von Firmen mit anderer "Meinung"

,.,.,

Wenn Käufer bei einem Fleischer nicht mehr einkaufen, weil der schlechtes Fleisch verkauft, dann nennt man das neuerdings "Erpressung"?

17:52

der ist wahrscheinlich in einen anderen namen, wie son, falsa oder einerseitz aufgegangen.

17:53 von Sisyphos3

«das Ganze ist ohnehin lächerlich
was sind Hassbeiträge, was ist rassistisch, ....»

Was sei denn "Das Ganze" …?
Was sei "ohnehin lächerlich" …?

"Hassbeitrag" ist ein nur sehr wenig präziser Begriff.
Darunter fällt "Verumglimpfung" / "Verächtlich-Machen" / "Beleidigung" / "Ausgrenzung" / "Grobe Benachteiligung" / u.ä.

Was daran "lächerlich" sein soll, wenn man "Postings" mit derartigen Inhalten von Plattformen im Internet zu verbannen versucht. Können wahrscheinlich nur Sie selbst im Dunklen Keller mit Geschlossenen Augen wem zu verklickern versuchen. All zu viele werden es aber nicht sein, denen solche Verklickerung im Keller verständlich wird …

«… und wenn einer das Bild "der Ursprung der Welt" das in irgend nem Museum in Paris hängt
dort einstellen will
wird ihm das gesperrt .....»

"Facebook" ist keine Plattform, die "immer alles" veröffentlichen muss (!), was dort wer einstellen will. FB ist Privatunternehmen. Auch Sie müssen (!) sich nix zu Hause an die Wand hängen !

Am 29. Juni 2020 um 17:19 von Deutsche-Elite

"ich habe mir ein Limit bis Ende Juli gesetzt!

hat Facebook dann nicht die richtigen Schritte eingeleitet, schließen wir das Profil!"

Oh, das ist aber früh, meinen Account habe ich schon vor 10 Jahren geschlossen.
Zur deutschen Elite scheinen Sie nicht zu gehören, warum nennen Sie sich dann so?

18:09 von ksl330

Auch in unserem Artikel 5 GG steht
.
an das Internet und dessen Möglichkeiten dachten insere Väter / Mütter des GG nicht
damals konnte man bestenfalls seinen Frust in das Bierglas reinsabbern nur der Wirt kriegte es mit
heute ?
heute kommen Meinungen in Echtzeit von Feuerland nach Tibet oder Sitka

Um mal ein Beispiel zu

Um mal ein Beispiel zu liefern, besonders für jene, die wieder relativieren wollen:
Vor etwa einem halben Jahr habe ich einen Beitrag eines Bekannten auf Facebook bekommen, der mich regelrecht umgehauen hat.
Beginnend mit (tatsächlich!) "Ich bin kein Nazi, aber" forderte er, alle abgelehnten Asylbewerber in eine Transall zu setzen und über ihren Heimatländern "abzuwerfen".
Das ganze endete mit "Deutschland erwache, damit es unseren Kindern besser geht."
Hate-Speech oder Meinungsfreiheit?
Ich habe eine Nacht drüber geschlafen, und mich dann dazu entschlossen, den Beitrag zu melden und tatsächlich wurde ich am nächsten Tag von Facebook informiert, dass dieser gelöscht wurde.
Es fiel mir übrigens nicht leicht, einen Beitrag zu melden (Bin ich etwa ein Denunziant?), trotz des menschenverachtenden und nazistischen Inhalts.
Aber ich war im nachhinein froh, dass ich es getan hatte.

...aber die 100 Firmen hatten

...aber die 100 Firmen hatten zuvor kein Problem mit Facebook zusammenzuarbeiten.

Wie viele andere boykottieren FB seit es dieses gibt? Ich jedenfalls mache das - privat sowie geschäftlich. Lieber ein Verkauf weniger, als mit FB Geschäfte machen.

und was ist mit...

der Bundesregierung und allen anderen staatlichen Stellen? Mit Politikern, Prominenten? All diese "Mitglieder" geben diesem "sozialen" Netzwerk seine Daseinsberechtigung. Frau Bundeskanzlerin, bitte löschen Sie Ihren Account. Das hätte Signalwirkung. Alle anderen, wie Polizeien, Bundesämter, landes- und kommunale Behörden, oder sonstige staatliche Stellen: Hört auf damit. Ihr spart sogar Personal, das gebunden wird, um dieses unsoziale Netzwerk zu pflegen. Nur Mut!

Unterschied Mittler/Verantwortlicher

Mein Webhoster z.B. ist ein Mittler. Was ich da hoste, weiß er nicht und geht ihn auch nichts an. Unter den Webseiten steht dafür _mein_ Name, ich hafte dafür.
Wenn Facebook lediglich Platz bereitstellen würde, wären sie, ähnlich wie ein Webhoster, dafür auch nicht verantwortlich. Aber sie werten die Inhalte, die innerhalb ihrer geschlossen Infratsruktur bereitgestellt werden aus und verändern die Datenstrukturen. D.h der einzelne Facebooker ist eher so etwas wie ein freier Mitarbeiter einer Zeitung. Es werden sogar die Rechte an FB abgetreten. Damit ist Facebook verantwortlich für die Inhalte.

Übrigens, da man dort nicht Herr seiner Daten ist, muss man IMHO auch schon etwas Banane sein, um da überhaupt mitzumachen. Da ist nämlich nur eines frei: die Profitmaximierung des Konzerns.

20:05 @harpdart

Haben Sie wenigstens Ihrem Bekannten Ihre Meinung gesagt?

Das ist sicher auch nicht leicht und vermutlich auch nicht immer von Erfolg gekrönt.

Doch versuchen sollte man es.

19:40 von schabernack

"Facebook" ist keine Plattform, die "immer alles" veröffentlichen muss (!)
.
eben !
dann soll man das auch lassen mit Begriffen wie Hass und rassistisch
weil für den einen ist es schon ne Zumutung wenn die AfD ne Putzfrau sucht
und andere haben kein Problem damit wenn am Laternenmast ein Plakat prangt
"hier könnte auch ein Nazi hängen"
ich halte es für unheimlich schwierig Meinungsfreiheit zu definieren - und die Grenzen
wenn sie kein Problem damit haben
schön
in jedem Fall sind so Boykottdrohungen bedenklich
was wäre wenn in einem Zeitungs Verlag ein Großkunde droht
seine Werbungaufträge zu stornieren wenn ein kritischer Beitrag über ihn im Wirtschaftsteil kommt ?

19:40 von Karl Napf

«der ist wahrscheinlich in einen anderen namen, wie son, falsa oder einerseitz aufgegangen.»

Man muss nicht "Sprachforensiker" sein, um an Wortwahl + Schreibstil (zumindest im Ansatz) erkennen zu können, ob es (x) war, der / die nun unter dem Pseudonym (y) schreibt.

Sie bspw. müssten Großbuchstaben in Ihre Tastatur rein lassen, um zu verheimlichen, dass Sie "in Wirklichkeit" Mr. Karl Napf sind …

Am 29. Juni 2020 um 19:40 von Karl Napf

Betr. Vermisstenmeldung zu Karwandler

Zitat: der ist wahrscheinlich in einen anderen namen, wie son, falsaoder einerseitz aufgegangen.

So'n Quatsch !

Am 29. Juni 2020 um 18:45 von Feo

Zitat: Der Markt sollte sich ausschließlich an Angebot und Nachfrage orientieren.

So läuft es hier doch: Facebook macht ein Angebot, fast 100 Unternehmen nehmen es nicht an.

20:05 von harpdart

"" Ich habe eine Nacht drüber geschlafen, und mich dann dazu entschlossen, den Beitrag zu melden und tatsächlich wurde ich am nächsten Tag von Facebook informiert, dass dieser gelöscht wurde.
Es fiel mir übrigens nicht leicht, einen Beitrag zu melden (Bin ich etwa ein Denunziant?), trotz des menschenverachtenden und nazistischen Inhalts.
Aber ich war im nachhinein froh, dass ich es getan hatte.""
#
Da bin ich ganz bei Ihnen,das haben Sie richtig gemacht !

um 19:34 von Joachim Thielker

Nicht nutzen ist sicher eine gute Alternative.
Widersprechen muss ich Ihnen aber bei Ihrer EInschätzung zu der Macht der User. Glauben Sie denn, die boykottierenden Firmen hätten plötzlich ihr Gewissen wiedergefunden? Was die da machen ist sehr löblich, aber selbstverständlich auch Marketing. Und warum? Weil sie bemerkt haben, dass die User, sprich die potentiellen Kunden, in der überwältigenden Mehrzahl diese Hassposts und Rassistengeschmiere nicht wollen und sehr viele fordern, es zu unterbinden. Die Firmen reagieren also nur auf das Verhalten der Nutzer, die tatsächlich alle Macht in ihrer Hand halten. Ich schrieb es an anderer Stelle schon, wenn wir nur aktiv genug sind, kann uns kein Konzern und kein Diktator erpressen, oder zwingen. Gerade in Deutschland sollten wir uns das viel mehr bewußt machen. Die Menschen der DDR haben es ohne Gewalt nur durch bewundernswerte Beharrlichkeit geschafft ein Regime zu stürzen. Amazon FB etc. sind stark, weil wir es - leider - zulassen.

um 17:53 von Sisyphos3

"das Ganze ist ohnehin lächerlich
was sind Hassbeiträge, was ist rassistisch, ...."

Die Tatsache, dass es im Einzelfall schwierig sein kann, zu entscheiden, ob etwas ein Hassbeitrag ist oder nicht, ist vollkommen irrelevant.

Filterung

Bei allem Respekt vor denen, die sich von diskreditierenden Äußerungen auf Internetplattformen - wie immer sie auch gestaltet sind - verletzt und empört fühlen :
Was sollen diese Plattformen eigentlich sein ? Wenn sie nur Werbeträger und Kapitalbeschaffungsmaschinen sind - dann kann der Plattformbetreiber selbstverständlich seine Filterung selbst bestimmen. Wenn diese Plattformen aber "Spiegel der Gesellschaft" sein wollen oder sollen, dann ist JEDE Filterung eine Verfälschung mit der gefährlicher Folge eines gefälschten Abbildes - also genau das, was wir auf keinen Fall brauchen. Sollten also Filterungen stattfinden, ist jede argumentative Bezugnahme auf diese Foren unzulässig bzw. Täuschung. Die bei Politikern heute so beliebte Kommunikation über solche Foren ist dann Teilhabe an Täuschungsmanövern

20:06 @Sarkastikus

Ich stimme Ihnen zu,
auch die ÖR sollten sich dem anschließen.

«Auch in unserem Artikel 5 GG

«Auch in unserem Artikel 5 GG steht …»

«an das Internet und dessen Möglichkeiten dachten insere Väter / Mütter des GG nicht»

War im Jahr 1949 weder möglich, noch in irgendeiner Art nötig. Das GG bezieht sich explizit nie auf einzelne Details zu Medien und / oder Meinungen. Der 1. Satz in Art. 5 GG bezieht: "Das Prinzip Internet" zu 100% mit ein:

»Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.«

"Ausgestaltungen" + rechtlich bindende Vorgaben im Detail macht eh nicht das GG. Aber einzelne Gesetze in Paragraphen … wie unter anderem denen im Strafrecht. "Rechte & Freiheiten" sind nie in dem Maße "unbegrenzt" … dass sie auch Rechte & Freiheiten anderer beliebig missachten dürfen.

«… damals konnte man bestenfalls seinen Frust in das Bierglas reinsabbern …»

Soll 1949 schon Menschen gegeben haben, die schreiben + Bücher + Flugblätter drucken konnten …

@ Deutsche-Elite, um 17:19

«“WIR“, dass sind alle anständigen Menschen, die sich diesen Mist nicht länger gefallen lassen!»

Der andere anständige Teil der Menschen war nie bei FB. :-)

@043911 19:43

"Oh, das ist aber früh, meinen Account habe ich schon vor 10 Jahren geschlossen.
Zur deutschen Elite scheinen Sie nicht zu gehören, warum nennen Sie sich dann so?"

Manch einer sucht sich einen Nicknamen aus einer Telefonnummer, ein anderer sucht sich einen Nicknamen, der eine seiner Eigenschaften benennt, und wieder andere suchen sich Namen, die mit der eigenen Person nichts zu tun haben. So habe bspw. ich es gemacht. Vielleicht ja auch Deutsche-Elite.
Und vielleicht ist ja sein Nickname auch nur Ironie. Der Möglichkeiten gibt es viele ...

@ 19:39 von Sausevind

Das nennt man natürlich nicht "Erpressung", sondern kritisches Verbraucher*innen-Verhalten.
Übrigens: das "Sie" beim anderen Kommentar war natürlich fälschlich großgeschrieben: ich käme im Leben nicht drauf, dass Sie für eine "erinnerungspolitische Wende" der Flügelblauen oder für das Etikett "Erpressung" bei kritischem Kaufverhalten stehen könnten.
Und übrigens-part2: auch ich vermisse den scharfen Sachverstand und die Kommentare des Users karwandler und hoffe, dass es ihm gut geht!

@ aquarius70, um 19:16

“Es ist schon ein Wahnsinn das überhaupt ein Unternehmen, das nichts haptisches,sondern nur virtuelles produziert,so viel wert ist.“

Dann werden Sie bei Unternehmen, die künstliche Intelligenz “produzieren“, ja demnächst noch mehr ins Grübeln kommen. :-)

unglaublich

Es wird oft so getan, als habe man ein Recht oder eine Pflicht zu diesem Netzwerk zu gehören. So höret: Es gibt weder eine Pflicht, noch gibt es ein Recht, seine Daten einem amerikanischen Unternehmen ohne Gegenleistung zu überlassen. Daher kann man selbst bestimmen, wem man gestattet, die Kamera in seinem mobilen Taschentelefon in der Nacht in seinem Schlafzimmer einzuschalten.

@ Institoris-kramer, um 18:35

Wenn einer Geld ohne Ende hat, bräuchte er sich naturgemäß keine finanziellen mehr zu machen.
Ob das so ist, bezweifle ich zwar, doch außer dieser Sucht gibt es die Furcht um Prestigeverlust, die scheinbar die gleiche Bedeutung hat.

Am 29. Juni 2020 um 20:05 von harpdart

>>Um mal ein Beispiel zu liefern, besonders für jene, die wieder relativieren wollen:
Vor etwa einem halben Jahr habe ich einen Beitrag eines Bekannten auf Facebook bekommen, der mich regelrecht umgehauen hat.
Beginnend mit (tatsächlich!) "Ich bin kein Nazi, aber" forderte er, alle abgelehnten Asylbewerber in eine Transall zu setzen und über ihren Heimatländern "abzuwerfen".
Das ganze endete mit "Deutschland erwache, damit es unseren Kindern besser geht.".........

Aber ich war im nachhinein froh, dass ich es getan hatte.<<

Das hat nichts mehr mit Meinungsfreiheit zu tun. Es ist widerwärtig, menschenverachtend, diskriminierend, ausländerfeindlich, zu Teilen eine Aufstachelung zu Gewalt, etc.
Und somit haben Ihr Anstand und ihre Moral, sowie ihre Courage das einzig richtige getan. Danke dafür!

Am 29. Juni 2020 um 20:30 von schabernack

>>19:40 von Karl Napf

«der ist wahrscheinlich in einen anderen namen, wie son, falsa oder einerseitz aufgegangen.»

Man muss nicht "Sprachforensiker" sein, um an Wortwahl + Schreibstil (zumindest im Ansatz) erkennen zu können, ob es (x) war, der / die nun unter dem Pseudonym (y) schreibt.

Sie bspw. müssten Großbuchstaben in Ihre Tastatur rein lassen, um zu verheimlichen, dass Sie "in Wirklichkeit" Mr. Karl Napf sind …<<

Bonmot :-)

heute schon den 2ten Beitrag gelesen, der kurz und knackig war. Danke

Am 29. Juni 2020 um 20:31 von falsa demonstratio

>>Am 29. Juni 2020 um 19:40 von Karl Napf

Betr. Vermisstenmeldung zu Karwandler

Zitat: der ist wahrscheinlich in einen anderen namen, wie son, falsaoder einerseitz aufgegangen.<<

>>So'n Quatsch !<<

Selbstverständlich ist das nicht ernstzunehmen was der werte Karl Napf sich da zusammenfabuliert. Und somit ist ihre Aussage zu 1000% korrekt!

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