Ihre Meinung zu: Unionsfraktionschef will Werkverträge in Fleischbranche verbieten

28. Juni 2020 - 19:04 Uhr

Die Fleischbranche steht nach dem Corona-Ausbruch bei Tönnies in NRW - einmal mehr - in der Kritik. Unionsfraktionschef Brinkhaus verspricht im Bericht aus Berlin, dass die Politik nun hart durchgreifen werde.

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Kommentare

Wer ist denn für diese Form

von Tierhaltung und Beschäftgungsverhätnissen verantwortlich? Wer fördert die großen und drangsaliert die kleinen?
Sieht mit mehr nach Steinewerfen im Glashaus aus.

Kommnse her - kommnse ran...

... das hört sich nach Jahrmarkt an like "Hau den Lukas"... Na - mal sehen, wo der Zeiger stehen bleibt... und ob "unsere rumänischen Landsleute" auch applaudieren...

Wahlkreis

Das Problem war allen bekannt, so auch der Politik. Jetzt ist es opportun zu handeln. Das Markenzeichen konservativer Politik ist, erst dann zu handeln wenn einem die Probleme auf die Füße gefallen sind. Hat nicht Herr Brinkhaus seinen Wahlkreis in der Nähe des Tönnies-Konzerns?

Mit dem hier hat Brinkhaus recht

Mit dem hier hat Brinkhaus recht:

https://www.tagesschau.de/inland/corona-fleisch-werksvertraege-brinkhaus...

Parteiübergreifend werden die Arbeits- und Produktionsbedingungen scharf kritisiert, die Bundesregierung plant, Werkverträge mit Subunternehmern zu verbieten.

genauso ist es. Was ich aber nach wie vor nicht verstehe: warum hat die Union sich so von der Fleischindustrie auf der Nase und auf den Tischen herumtanzen lassen?? Warum waren der Union die Parteispenden von Tönnies und solchen so viel wichtiger als die Zustände die dort herrschen?? Und warum haben uns weder die Mitarbeiter noch andere jemals was davon gesagt??

Aber: das reine Verbot von solchen Werkverträgen alleine reicht nicht:

https://www.tagesschau.de/inland/corona-fleisch-werksvertraege-brinkhaus...

Ein solches Verbot sei überfällig, sagt Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus im "Bericht aus Berlin".

nicht ganz helle...

wenn ich leute so reden hoere, dann zweifle ich am nicht nur an deren verstand, sondern auch an dem des zielpublikums, auf dessen intellektuelle umgarnung sie es ja abgesehen haben.

hoere ich richtig, dass da jemandem das fleisch zu billig ist? das kennen wir doch schon, denn mehrheiten der deutschen bevoelkerung war auch schon das fliegen, das heizoel, das benzin, und vieles mehr zu billig.

sich solcherart choeren anzuschliessen hatte fuer mich schon immer etwas duemmliches und kann eigentlich nur einem ziel dienen: zeige deine moralische ueberlegenheit!

nach dem prinzip jedoch: deine moral beginnt dort, wo deine intelligenz aufhoert, finde ich mich in meiner eingangsanalyse bestaetigt.

was ist das nur fuer eine republik?

CDU und Durchgreifen bei der Wirtschaft

Meint er so hart durchgreifen wie beim Diesel-Skandal? Oder eher Cumex? Oder die Schwarzgeld-Affäre bei der CDU in den 90ern? Die CDU hat leider jegliche Glaubwürdigkeit verspielt.

Fleischbranche

Es kann wohl nicht ernst gemeint sein, wenn Politiker behaupten, der laxe Umgang mit Arbeitsschutz- und Sozialbestimmungen - und jetzt mit Notwendigkeiten des Gesundheitsschutzes habe nichts mit Parteispenden oder Wahlkampffinanzierungen zu tun. Der Fall Amthor hat ja nun gerade einmal mehr in den Fokus gerückt, dass Deutschland in den Händen der Lobbyisten ist. Und statt wirklich wirkungsvoll gegen eine durchaus bedrohliche, aber keineswegs unbeherrschbare Viruserkrankung vorzugehen, werden dauerhaft Bürger- und Freiheitsrechte ausgesetzt, Alibiveranstaltungen durchgeführt wie die vielfach unsinnige Maskenpflicht oder Testungen, die nur vermeintlich Sicherheit schaffen (Söder). Solchen Politikern kann kein intelligenter Mensch glauben, geschweige denn vertrauen. So beschädigen die CDU, aber auch die SPD dauerhaft die Demokratie. Aber vielleicht ist das ja auch ihre Absicht.

Auch die Zustände in den Firmen muessen verbessert werden

Aber zusätzlich zu diesem Verbot von Werkverträgen muessen auch die Unterkuenfte und die sonstigen Zustände in diesen Firmen verbessert werden

Ueberbelegung in den Unterkuenften verbessern
die Sauberkeit in den Unterkuenften verbessern
Arbeitsgeräte sind regelmäßig zu desinfizieren
Schutzkleidung + Handschuhe + Mund-Nasen-Schutz u. Kopfbedeckung sind zu tragen

und diese Schlupflöcher muessen geschlossen werden damit unsere Gesetze und Standards von denen nicht mehr umgangen und zurechtgebogen werden können:

https://www.tagesschau.de/inland/corona-fleisch-werksvertraege-brinkhaus...

Zwar sei in der Vergangenheit "viel gemacht worden - Brinkhaus nennt hier den Mindestlohn oder ein Gesetz zur Sicherung der Arbeitnehmerrechte in der Fleischindustrie - aber das reiche offenbar nicht aus. Die Arbeitgeber hätten "jedes Schlupfloch genutzt", nun müsse die Politik eben den "großen Hammer rausholen", sprich: die umstrittenen Werkverträge verbieten.

Wie schön ist es, ...

.. wenn eine Pandemie endlich mal die "Politik" auf fragwürdige Arbeitsverhältnisse aufmerksam macht. In anderen Berufen gibt es auch sonderbare Bräuche, die genauere Betrachtung nötig hätten. Eigentlich sollte das gesamte Lohn-und Gehaltsgefüge nebst Zulagen überprüft werden - und auch korrigiert, falls das erforderlich sein sollte. Das könnte zu einer größeren Gerechtigkeit und Lebenszufriedenheit führen . Es scheint mir aber so, als wäre eben d a s unerwünscht !

Ach Quatsch Brinkhaus

Ihr habt doch gerade erst beschlossen, unqualifizierte Migranten vom Westbalkan (keine EU Mitgliedsstaaten) zu Tausenden nach Deutschland als billige Arbeitskräfte zu lassen.

Wo sollen die denn arbeiten, wo es schon 600.000 nicht-deutsche Arbeitslose gibt?

Und die sind UNQUALIFIZIERT, also jetzt nicht anfangen mit der Mär vom Fachkräftemangel.

Diese Migranten sind nur dazu gedacht, das Lohnniveau niedrig zu halten und Arbeitskräfte in Deutschland unter Druck zu setzen, jede Arbeit auch unter den miesesten Bedingungen anzunehmen.

Damit der Gewinn der Unternehmen garantiert bleibt.

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Sehr geehrte User,

das Thema "Reform der Fleischindustrie" wurde hier bereits sehr stark diskutiert.

http://meta.tagesschau.de/id/146289/verbot-von-werkvertraegen-soll-schne...

Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

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