Kommentare

Selbstverständlich

Warum auch nicht?

In Europa gibt es keinen Zinsen mehr, damit Konzerne und Länder fröhlich quasi zum Nulltarif prassen können.

Gibt es Gesetze und Regelunge die erlassen wurden um einen Finanzkriese wie 2008 zu verhindern? Nein, nur billiges Geld für die die sie verursacht haben.

Immobilien werden dort wo es Jobs gibt so unbezahlbar, dass man selbst mit einem Jahresfamilieneinkommen von etwa 100.000€ nicht in der Lage ist sich etwas zu kaufen ohne danach 50-90km einfach pendeln zu müssen.

Gleichzeitig müssen Konzerne keine Steuern zahlen.

Europas Finanzsystem ist kaputt und korrupt...
Natürlich schafft da jeder der es sich leisten kann sein Geld weg.

Was will uns dieser Beitrag wohl sagen?

Uns geht es doch gut, wenn Deutsche solche Summen irgendwo bunkern können?
Es würde mich mal interessieren, wie viele Personen Eigentümer dieser Konten sind und natürlich deren Namen, was selbstredend niemand erfahren wird.
Ich behaupte mal, daß Oma Krause und Otto Normalverbraucher wohl keine Konten dieser Art im Ausland haben.
Auf den ersten Blick, für alle die nichts hinterfragen ist es jedoch ein tolles Argument, wenn es mal wieder um die Diskrepanz zwischen Arm und Reich geht und wie es dazu kommt, sagen zu können, daß Deutsche 590 Mrd. (!!!) im Ausland horten. Da kann es ja wohl mit besagter Diskrepanz nicht so schlimm sein, wie manch Unbelehrbarer behauptet.

Und? Ich kann mein hart

Und? Ich kann mein hart erarbeitetes Geld, nach steuern hinpacken, wo ich will. Oder hat das Finanzamt Angst, ich könnte reich werden, ohne das die es merken und zugreifen können? Nullzins zwingt ja geradezu zu Auslandskonten.

was lernen wir?

genauso wie bei den alljaehrlichen meldungen ueber das vermoegen der deutschen wird auch in diesem fall suggeriert, DIE deutschen haetten so viel vermoegen, um es im ausland, sprich steueroasen zu verstecken.

wer sind denn bitte DIESE deutschen, die eine solche summe ins ausland transferieren durften?

@9:15 von Glasbürger

„Es würde mich mal interessieren, wie viele Personen Eigentümer dieser Konten sind und natürlich deren Namen…“

Na klar würde Sie das interessieren. Und mich würde mitunter interessieren, was meine Nachbarn so treiben, wieviel Geld sie vielleicht in Nachtklubs verprassen usw. Aber zum Glück gibt es eine Privatsphäre, und alle diese Dinge gehen uns beide gar nichts an.

um 09:27 von Abydos

"" DIE deutschen haetten so viel vermoegen, um es im ausland, sprich steueroasen zu verstecken.

wer sind denn bitte DIESE deutschen, die eine solche summe ins ausland transferieren durften?""
#
Das hätte ich auch gerne gewusst. Ich kenne Keinen in meiner Verwandschaft der so viel Geld gehortet hat.

Wie viele Deutsche haben Auslandskonten?

"Darunter sind Orte, die wegen Steuerhinterziehung in die Schlagzeilen geraten sind."

Welchen Gründe könnte es haben, sein Geld ins Ausland zu schaffen?

Interessant wäre auch, wie viele Deutsche diese Konten besitzen. Ich tippe auf eine einstellige Prozentzahl.

Geld im Ausland !

Tja, dies ist eine echt hohe Summe, die ein paar Reiche im Ausland geparkt haben. Bleibt die Frage, wurde dieses Geld zuvor versteuert, oder wurde es einfach mal schnell verschoben, bevor das Finanzamt zugreifen konnte ????
Irgend wie finde ich es schon ein wenig abartig, wenn in D Geld für sehr bedürftige Menschen in Krisengebieten oder auch hier in D von all den Normalos gesammelt wird, aber von all den wirklich Reichen so gut wie gar nichts kommt. Wo bleibt da die Solidarität ???
Wenn man sich dies gravierenden Unterschiede anschaut, dann kann man nur zu dem Schluss kommen, dass auch in D die Welt korrupt und völlig daneben ist, um es höflich aus zu drücken.
Und es zeigt eine immer größer werdende Tendenz zu einem verheerenden Egoismus, der letztendlich allen Schaden wird. Da nützt dann auch das ganze Geld nichts mehr !!!

Wahrheit

nach meiner Meinung zeugt dieser Artikel einmal mehr das die wirkliche Wahrheit durch die Presse mit diesen Artikel abgelenkt werden soll. denn es stellt sich automatisch die Frage wer ist die Deutschen haben Geld im Ausland gebunkert. die Wahrheit ist doch es sind die Oberen 10.000 ( die Milliardäre und Multimillionäre sowie die obere Mittelschicht ). der Ottonormal Bürger kann es nicht. somit wird einmal mehr durch die Presse ein falsches Bild aufgezeigt oder man könnte auch sagen Fake New verbreitet. durch solche Artikel wird die Wahrheit vertuscht und somit keine objektive Berichterstattung gemacht. sehr schade und jetzt bin ich gespannt ob das auch wieder wie viele ander Meinung zensiert wird.

09:22, Bender Rodriguez

>>Nullzins zwingt ja geradezu zu Auslandskonten.<<

Sie meinen, auf Sparkonten in der Schweiz, in Liechtenstein, in Luxemburg oder auf den Kanalinseln (von diesen Ländern ist im Artikel die Rede) gäbe es mehr Zinsen als in Deutschland?

Dann irren Sie sich.

@ Bender Rodriguez

"Und? Ich kann mein hart erarbeitetes Geld, nach steuern hinpacken, wo ich will...."

Richtig, das können und dürfen Sie. Wohlgemerkt nach Steuern. Und nicht, wenn Sie vielleicht in Deutschland Sozialleistungen beziehen und Ihr Auslandsvermögen nicht den Behörden angeben.

Aber es geht doch gerade hier um Schwarzgeld, das unversteuert und/oder aus kriminellen Geschäften ist. Darauf soll der Fokus gelegt werden. Allerdings verdienen gerade die Länder mit, in denen das Geld "lagert", deswegen haben nicht alle das Bedürfnis nach dieser Offenheit.

Und auch völlig klar, wenn man als Privatmensch oder Unternehmer (aber um die geht es hier nicht ) Eigentum in anderen Ländern hat, ist man manchmal auch gezwungen einen Teil seines Geldes dort auf Konten zu belassen, um z.B. Zahlungsverpflichtungen besser nachkommen zu können oder Sicherheiten für z.B. Kredite vor Ort zu haben. Allerdings sind dieses keine Vermögen und sie sollten dem Finanzamt bekannt sein.

09:13, Deeskalator

>>Europas Finanzsystem ist kaputt und korrupt...
Natürlich schafft da jeder der es sich leisten kann sein Geld weg.<<

Dann ist es aber seltsam, daß Luxemburg so beliebt ist.

09:32, schiebaer45

>>um 09:27 von Abydos
"" DIE deutschen haetten so viel vermoegen, um es im ausland, sprich steueroasen zu verstecken.

wer sind denn bitte DIESE deutschen, die eine solche summe ins ausland transferieren durften?""
#
Das hätte ich auch gerne gewusst. Ich kenne Keinen in meiner Verwandschaft der so viel Geld gehortet hat.<<

Sie kennen niemanden in Ihrer Verwandtschaft, der ein paar hunderttausend Euro sein Eigen nennt?

Oder verstehen Sie den Artikel so, daß jeder dieser Deutschen, die Konten im Ausland haben, dort -zig Millionen geparkt hat?

Geld im Ausland !

Das große Problem sehe ich in den Steueroasen, und den dort jeweiligen Gesetze dafür, um anonym zu bleiben, ein paar Briefkastenfirmen zu installieren, und so in D und anderen Ländern mit hohen Steuern Geld zu entziehen.
Dazu wäre nicht nur D gefragt, sondern auch die gesamte EU, dies durch dementsprechende Gesetze zu unterbinden und die Steuern zumindest mal in der EU anzugleichen. Damit meine ich, überall in der EU die gleichen Steuersätze, dann gibt es da keinen Konkurrenzkampf mehr.
Weiterhin müssten D und die EU es sehr deutlich erschweren, Geld ins Ausland zu transferieren. Zur Zeit ist dies einfach zu einfach, und leider helfen auch noch zu viele Kanzleien bei den Tricksereien und verdienen mit.
Es wird Zeit, das gesamte System zu reformieren und auf wirklich vernünftige und gerechte Regeln zu setzen. So wie es jetzt ist, wird die Distanz zwischen Arm und Reich immer größer, genauso wie der Egoismus !!!

Sozialneid

Wenn das legale Gelder sind warum nicht.

09:37, Michael Klaus Möller

>>nach meiner Meinung zeugt dieser Artikel einmal mehr das die wirkliche Wahrheit durch die Presse mit diesen Artikel abgelenkt werden soll. denn es stellt sich automatisch die Frage wer ist die Deutschen haben Geld im Ausland gebunkert. die Wahrheit ist doch es sind die Oberen 10.000 ( die Milliardäre und Multimillionäre sowie die obere Mittelschicht ). der Ottonormal Bürger kann es nicht. somit wird einmal mehr durch die Presse ein falsches Bild aufgezeigt oder man könnte auch sagen Fake New verbreitet. durch solche Artikel wird die Wahrheit vertuscht und somit keine objektive Berichterstattung gemacht. sehr schade und jetzt bin ich gespannt ob das auch wieder wie viele ander Meinung zensiert wird.<<

Sie brauchen nicht zu den oberen Zehntausend zu gehören, um ein Konto beispielsweise bei einer Schweizer Bank zu eröffnen. Das kann jeder Normalsterbliche.

Sie sind ganz offensichtlich nicht informiert.

@ 09:28 von Egleichhmalf

Mißverstehen Sie diesen Teil meines Satzes bitte nicht und reißen Sie ihn auch nicht aus dem Zusammenhang! Im Kontext mit dem übrigen Text sollte der Sinn dann klar sein.
Danke.

'Die Deutschen' ???

1. Der Titel ist schlicht falsch: DIE Deutschen bunkern kein Geld im Ausland, sondern DEUTSCHE bunkern Geld im Ausland! Bitte besserer Journalismus!

2. Warum haben die Panama Papers nicht einen Nutzer in den USA genannt? : USA wurde als Bereich gar nicht angeboten! Umgekehrt wurde für Putin eine eigene Kategorie angewendet 'Freunde von ...' welche sonst nie Anwendung fand um ihn überhaupt in die Nachricht zu bekommen und dann war er im wesentlichen Thema und nicht Poroschenko oder die Saudis?

Solche schrägen Berichte befeuern leider Verschwörungstheorien und Fake-News und gerade weil ich GEGEN die bin, wünsche ich mir bei den Öffentlich-rechtlichen etwas mehr Rückgrat bzw. sprachliche Präzision!

@ Am 24. Juni 2020 um 09:13 von Deeskalator

Korrekt, das sehe ich ähnlich. Was ist verwerflich daran, sein Geld anderswo zu parken wenn dem soliden Sparer bei der heimischen Volksbank oder Sparkasse inzwischen sogar Strafzinsen drohen und man sein Geld nicht den Unsicherheiten eines Spekulationsgeschäftes aussetzen möchte?

09:48, Traumfahrer

>>Dazu wäre nicht nur D gefragt, sondern auch die gesamte EU, dies durch dementsprechende Gesetze zu unterbinden und die Steuern zumindest mal in der EU anzugleichen. Damit meine ich, überall in der EU die gleichen Steuersätze, dann gibt es da keinen Konkurrenzkampf mehr.<<

Schweizer Banken beispielsweise führen die Quellensteuer deutscher Konteninhaber an den deutschen Fiskus ab.

1 Billionen Euro werden jedes

1 Billionen Euro werden jedes Jahr in den EU - Ländern an Steuern hinterzogen.
Ca 150 Milliarden Euro allein in der BRD, ca 250 Milliarden Euro in Italien.
Wie auch schon Andere hier festgestellt haben, sind die Verbrecher, die das tun, ganz bestimmte Leute.
Und ganz bestimmte Politiker helfen dabei durch unzureichende Gesetzgebung, durch Erschwerung der Arbeit der Steuerfahndung und durch die Hoffnung auf eine lukrative Anschlussverwendung in der freien Wirtschaft, nachdem sie ihre politische Karriere beendet haben.
All diese Leute sollten beim Namen genannt werden, damit jeder Bescheid weiß, mit wem er sich einlässt durch die Wahl der falschen Politiker oder das Geschäftemachen mit den falschen Firmen.

09:56, Sebastian15

>>@ Am 24. Juni 2020 um 09:13 von Deeskalator
Korrekt, das sehe ich ähnlich. Was ist verwerflich daran, sein Geld anderswo zu parken wenn dem soliden Sparer bei der heimischen Volksbank oder Sparkasse inzwischen sogar Strafzinsen drohen und man sein Geld nicht den Unsicherheiten eines Spekulationsgeschäftes aussetzen möchte?<<

Es scheint hier im Thread die Meinung vorzuherrschen, die 590 Milliarden wären auf Sparkonten angelegt.

Eine etwas bizarre Vorstellung.

Geld im Ausland !

Es ist nicht nur Luxemburg, sondern auch Malta, die sich wie die Kanalinseln weigern, eine deutlich gerechtere Steuerlast für alle zu schaffen. Wenn man die Größe von Luxemburg und Malta mal betrachtet, und dann sieht, wie viele "Firmen" es dort gibt, dann sagt dies schon einiges................................ !
Ja auch ich denke, dass das gesamte Steuersystem und Bankensystem in der EU und GB total korrupt und verkommen ist. Da geht es nicht mehr um Solidarität, um Gleichheit, sondern nur darum Geld zu scheffeln, zu verstecken, zu lügen und betrügen, zu vertuschen und verschleiern.
Und maximal 2% der Deutschen sind mit all ihrer Kohle daran beteiligt, also die Milliardäre und Multimillionäre, die bei einer Anklage, wegen was auch immer, dann mit zwanzig Anwälten kommen.
Und das besonderes Traurige daran ist deren Überheblichkeit gegenüber den anderen Menschen, die nicht so viel Glück oder Rücksichtslosigkeit in sich tragen !

@ 09:51 von Edda_Watson

Ich denke, der "Sozialneid" ist beabsichtigt.
Solange wir nämlich über Neiddebatten reden, wobei natürlich niemand als neidisch gelten will, spricht niemand darüber, wie es sein kann, daß eine (mutmaßlich) "handvoll Deutscher" mal eben 590 Mrd. im Ausland parken kann, während die klischeehafte "Putze" oft einen 2. oder 3. Job braucht, um über die Runden zu kommen.
Es ist seit jeher ein probates, wie effizientes Mittel, das Denken der Leute in gewünschte Bahnen zu lenken. Dazu wird dann eben mal eine bunt schillernde Sau durchs Dorf getrieben und schon liegt die gesamte Aufmerksamkeit darauf. So kann man ziemlich effektiv verhindern, daß die Bürger womöglich Dinge hinterfragen und sich eigene, unerwünschte Gedanken machen.

09:56, proedler

>>2. Warum haben die Panama Papers nicht einen Nutzer in den USA genannt? : USA wurde als Bereich gar nicht angeboten! Umgekehrt wurde für Putin eine eigene Kategorie angewendet 'Freunde von ...' welche sonst nie Anwendung fand um ihn überhaupt in die Nachricht zu bekommen und dann war er im wesentlichen Thema und nicht Poroschenko oder die Saudis?<<

Die Panama Papers haben deswegen keinen Nutzer in den USA genannt, weil es nach den Steuergesetzen der USA so ist, daß die Konten eines jeden US-Bürgers den US-Steuergesetzen unterliegen. Weswegen das Steueroasen-Sparmodell für einen US-Bürger nicht funktioniert. Er würde sich strafbar machen.

Putin war offensichtlich für Sie persönlich im wesentlichen Thema. Das liegt aber daran, wie Sie die Panama Papers gelesen haben. Andere haben da noch ganz andere Sachen drin entdeckt.

Aber die Sache mit Putins Cellistenfreund Sergei Pawlowitsch Roldugin ist schon durchaus interessant, das müssen Sie zugeben.

@fathaland slim

>>Dann ist es aber seltsam, daß Luxemburg so beliebt ist.<<

Für Firmen ja, im Artikel wird von Privatleuten gesprochen.
Die können im Regelfall ihren Steuersatz in Luxemburg nicht unter 1% drücken

10:04, Glasbürger

>>@ 09:51 von Edda_Watson
Ich denke, der "Sozialneid" ist beabsichtigt.
Solange wir nämlich über Neiddebatten reden, wobei natürlich niemand als neidisch gelten will, spricht niemand darüber, wie es sein kann, daß eine (mutmaßlich) "handvoll Deutscher" mal eben 590 Mrd. im Ausland parken kann, während die klischeehafte "Putze" oft einen 2. oder 3. Job braucht, um über die Runden zu kommen.
Es ist seit jeher ein probates, wie effizientes Mittel, das Denken der Leute in gewünschte Bahnen zu lenken. Dazu wird dann eben mal eine bunt schillernde Sau durchs Dorf getrieben und schon liegt die gesamte Aufmerksamkeit darauf. So kann man ziemlich effektiv verhindern, daß die Bürger womöglich Dinge hinterfragen und sich eigene, unerwünschte Gedanken machen.<<

Ich verstehe nicht so ganz.

Von was für unerwünschten Gedanken wird "der Bürger" durch den Artikel, den wir hier kommentieren, abgehalten?

Unerwünscht für wen?

Welcherart Gedanken sollen das sein?

Re : Edda_Watson !

Ich habe nicht viel, es reicht gerade so zum Leben, aber große Sprünge kann ich nicht machen. Nun, es ist so........ und dafür bin ich auch selbst verantwortlich, es hat nicht zu mehr gereicht.
Trotzdem bin ich keineswegs neidisch auf all die Reichen und Super- Reichen. Wenn sie es legal erworben haben, dann haben sie es deutlich besser gemacht als ich oder einfach mehr Glück gehabt..........es ist ihnen gegönnt !
Was mich stört, ist die gesetzliche Ungerechtigkeit und die Ignoranz der Politik, die so manches unlautere Gebaren nicht wirklich angeht und all die unsäglichen Zustände einfach weiter laufen lässt, obwohl es doch auch in ihrem Interesse liegen sollte, für ein gutes und gerechtes Miteinander und Füreinander zu sorgen, und um etliche wirklich wichtige Projekte wie Klimaschutz, etliche Sozialprojekte und einiges mehr zu finanzieren.

10:11, Deeskalator

>>@fathaland slim
>>Dann ist es aber seltsam, daß Luxemburg so beliebt ist.<<

Für Firmen ja, im Artikel wird von Privatleuten gesprochen.
Die können im Regelfall ihren Steuersatz in Luxemburg nicht unter 1% drücken<<

Im Artikel wird auch von Luxemburg gesprochen.

09:37 von Michael Klaus Möller

«Wahrheit … nach meiner Meinung zeugt dieser Artikel einmal mehr das die wirkliche Wahrheit durch die Presse mit diesen Artikel abgelenkt werden soll. denn es stellt sich automatisch die Frage wer ist die Deutschen haben Geld im Ausland gebunkert. die Wahrheit ist doch es sind die Oberen 10.000 ( die Milliardäre und Multimillionäre sowie die obere Mittelschicht ).»

Jeder (mit regelmäßigen Verdienst) kann in der EU ein Konto bei einer Bank eröffnen. Das können Sie bspw. in LUX tun. Da sei das Konto "automatisch" in €. Können Sie in der CH. Dort in Absprache mit der Bank ein Konto in SFr, oder auch eines in €.

In POL / NOR können Sie ein Konto in Złoty / NOR-Kronen eröffnen.
Dort gibt es bei Festgeld Zinsen von ± 2% (evtl. mehr bei mehr Geld).
Ihres ist aber das Währungsrisiko, wenn sich "Fremdwährungen" im Kurs in Relation zum Euro verschlechtern.

Wenn Sie wollen, können auch Sie ein Konto in den USA / JAP eröffnen.
US-$ / ¥. Mit den gleichen Risiken wie in POL / NOR / mit SFr …

@fathaland slim

>>Es scheint hier im Thread die Meinung vorzuherrschen, die 590 Milliarden wären auf Sparkonten angelegt.

Eine etwas bizarre Vorstellung.<<

Wie kommen sie zu dieser Einschätzung?
Niemand hat etwas über ein wie auch immer geartetes Kontomodell gesagt.
Auch hat niemand etwas davión gesagt ob diese Milliarden von 100 oder von 100.000 Menschen stammen

Meinetwegen sind es russische Ölanleihen, oder ein Tresor voller Blutdiamanten...
das ist vollkommen egal.

Es geht darum, dass die Finanzpolitik Europas momentan jegliche Balance verloren hat.
Alles für Firmen und Großinvestoren, die Bevölkerung schaut in die Röhre.

@fathaland slim - Die Auslandskonten der Durchschnittsbürger

09:53 von fathaland slim:
"Sie brauchen nicht zu den oberen Zehntausend zu gehören, um ein Konto beispielsweise bei einer Schweizer Bank zu eröffnen. Das kann jeder Normalsterbliche."

Sie geben sich wirklich große Mühe, die Aussagen anderer falsch zu verstehen. Wie viele Normalsterbliche (auch die mit ein paar 100.000 Euro Vermögen) nutzen denn ein Konto im Ausland?

Ich wüsste nicht, warum ich mir eins anlegen sollte...

09:41 von fathaland slim

>>Dann ist es aber seltsam, daß Luxemburg so beliebt ist.<<

Vielleicht hat das etwas mit dem grenzenlosen Vertrauen einiger Bürger in unsere Finanz/Steuer/Rechtspolitik zu tun?
Ein "angehäuftes" Vermögen (nach Steuer) wird durch Gebühren und vielleicht auch noch durch eine zusätzliche Steuer belastet(?)
Die Politik gibt kein klares Signal was die nächsten Jahre bringen werden bezüglich "Vermögen".

@um ein Konto bei einer Schweizer Bank 9:53 fs zu @@9:37

Schweiz ist doch längst zu teuer und auch zu unsicher.
Also 'verschmerzbares' Unwissen ;-)
Leider werden die Kanal-Inseln wegen des Hard-Brexit auch zunehmend unsicher.

Also auch die Zeiten, wo der der Kleinsparer mit den 'Großen' mithalten konnte,
( im Kleinen ) geht unmissverständlich zu Ende.
Und das im immer schlimmer werdenden 'Überwachungs'-Kapitalismus.

Schlechte Zeiten für Weltverbesserer. Man kann nur auf die Natur hoffen,
aber die tut ja ihr Bestes (Corona/Klima)

Tut mir leid, aber dieser Sarkasmus musste sein.

Geld im Ausland

Man geht. Einfach davon aus, dass diese Gelder unversteuert sind und damit zu Unrecht erworben sind. Dazu ein kleines Beispiel - ein gutverdienender Bürger schmälert sein Einkommen um 50.000,00 € dann spart er ca. 23.000,00 € Einkommen-, Kirchensteuer und SoliZuschlag. Viele Normalverdiener geben in ihren Steuererklärungen mehr Werbungskosten an und sparen damit kleinere Steuerbeträge. Beim gut verdienenden Bürger macht die ersparte Steuer vielleicht 5% Seines Einkommens aus. Beim Normalvediener machen die kleinen Beträge ebenfalls 5% des Einkommens aus.
Wer ist jetzt der schlimmere Hinterzieher?
Die Summe aller Beträge dürfte bei der Vielzahl von Fällen höher sein als bei den wenigen hohen Beträgen.
Aber es ist natürlich Soektakulärer die hohen Beträge zu nennen als die Summe der niedrigen Beträge.

um 09:56 von proedler

"Der Titel ist schlicht falsch: DIE Deutschen bunkern kein Geld im Ausland, sondern DEUTSCHE bunkern Geld im Ausland! Bitte besserer Journalismus!"
???
Der Titel lautet: "Deutsche horten Milliarden im Ausland"...

10:15, Deeskalator

>>@fathaland slim
>>Es scheint hier im Thread die Meinung vorzuherrschen, die 590 Milliarden wären auf Sparkonten angelegt.

Eine etwas bizarre Vorstellung.<<

Wie kommen sie zu dieser Einschätzung?
Niemand hat etwas über ein wie auch immer geartetes Kontomodell gesagt.
Auch hat niemand etwas davión gesagt ob diese Milliarden von 100 oder von 100.000 Menschen stammen.
Meinetwegen sind es russische Ölanleihen, oder ein Tresor voller Blutdiamanten...
das ist vollkommen egal.

Es geht darum, dass die Finanzpolitik Europas momentan jegliche Balance verloren hat.
Alles für Firmen und Großinvestoren, die Bevölkerung schaut in die Röhre.<<

Der Forist, auf den ich antwortete, schrieb:

"Was ist verwerflich daran, sein Geld anderswo zu parken wenn dem soliden Sparer bei der heimischen Volksbank oder Sparkasse inzwischen sogar Strafzinsen drohen"

Der schrieb nichts von Blutdiamanten oder "russischen Ölanleihen" (was ist das?), Firmen oder Großinvestoren, sondern von Sparern.

Danke TS + PS

dito Deeskalator+:
aufwändiger Bericht über eine kleine Anfrage im BT...

Die eigentliche Frage:
Warum das gemacht wird. Wieso die Bedingungen hier so sind um diesen Aufwand zu treiben und auch das Risko einzugehen -
werden leider nicht mal erwähnt.
Das wäre ein sehr sehr grosses Thema für eine Recherchenetzwerk..
Vielleicht sollten Bemerkungen wie die von Deeskaltor mal den Anstoss geben.
Das würde sehr viele interessieren.
Die Anfrag und erst Recht die Antwort bleibt im Raunen und Tuscheln ... böse Reiche etc - das übliche...
ohne das auch nur irgendetwas rauskommt.

Deutsche horten Milliarden auf Bankkonten im Ausland

die Gründe ?
Steuern zu sparen .... ?
also in der Schweiz angelegtes Geld von Deutschen,
wird der Steueranteil automatisch abgeführt
denke eher der Grund ist bei den Diskussionen hierzulande zu suchen
einen Teil seines Vermögens vor "Enteignung" zu schützen
sicherlich nicht ganz unverständlich, bei den Diskussionen hierzulande
dass selbst eigengenutzte Immobilien zu besitzen, etwas verwerfliches wäre
und das von Vertretern etablierter Parteien
aber immerhin hat man wieder ein schönes Thema
wo man seinen Neid und Frust rauslassen kann

10:18, Nachfragerin

>>@fathaland slim - Die Auslandskonten der Durchschnittsbürger
09:53 von fathaland slim:
"Sie brauchen nicht zu den oberen Zehntausend zu gehören, um ein Konto beispielsweise bei einer Schweizer Bank zu eröffnen. Das kann jeder Normalsterbliche."

Sie geben sich wirklich große Mühe, die Aussagen anderer falsch zu verstehen. Wie viele Normalsterbliche (auch die mit ein paar 100.000 Euro Vermögen) nutzen denn ein Konto im Ausland?

Ich wüsste nicht, warum ich mir eins anlegen sollte...<<

Schweizer Konten sind bei deutschen Vermögensberatungsgesellschaften, die auch Vermögen in der Größenordnung von wenigen hunderttausend Euro verwalten, gang und gäbe.

Warum das weiß ich auch nicht. Bin kein Vermögensberater.

10:23, Stefan T

>>um 09:56 von proedler
"Der Titel ist schlicht falsch: DIE Deutschen bunkern kein Geld im Ausland, sondern DEUTSCHE bunkern Geld im Ausland! Bitte besserer Journalismus!"
???
Der Titel lautet: "Deutsche horten Milliarden im Ausland"...<<

Danke für die Klarstellung. Ich habe oft den Eindruck, daß diejenigen, die sich am meisten ereifern und empören, nicht einmal die Überschrift richtig gelesen haben.

Kampf gegen Windmühlen

„Die Informationen stammen aus dem sogenannten automatischen Informationssystem, über das sich Staaten gegenseitig über Konten ausländischer Steuerpflichtiger informieren. Das Verfahren soll Steuerhinterziehung erschweren. (…) Ob die Behörden diese schon kannten, dass Geld also legal im Ausland lag, oder ob es dort hinterzogen wurde, kann das zuständige Finanzamt prüfen“

Macht es irgendetwas besser, wenn Geld „legal“ dem Wirtschaftskreislauf entzogen wird? Zumal sich nicht einmal das überprüfen lässt: „Unklar ist, ob Deutschland überhaupt über ausreichend Personal verfügt, um (...) Meldungen ausreichend auswerten zu können. (…) [Der] Referent für Finanzmärkte beim Netzwerk Steuergerechtigkeit befürchtet, dass die Finanzämter und das BZSt der Belastung nicht gewachsen sind. "Ohne zusätzliches, qualifiziertes Personal wird der Informationsaustausch verpuffen".
Der (...) regelmäßig veröffentlichte Schattenfinanzindex zeige, dass Jurisdiktionen wie (...) immer noch relativ undurchsichtig"

10:30 von fathaland slim

Warum das weiß ich auch nicht. Bin kein Vermögensberater.
.
vielleicht das fehlende Vertrauen nicht eines Tages "enteignet" zu werden
scheint ne Urangst zu sein oder warum haben Leute vor Monaten Klopapier gehortet
eben sich etwas abzusichern

10:29, Sisyphos3

>>Deutsche horten Milliarden auf Bankkonten im Ausland
die Gründe ?
Steuern zu sparen .... ?
also in der Schweiz angelegtes Geld von Deutschen,
wird der Steueranteil automatisch abgeführt<<

So ist es.

>>denke eher der Grund ist bei den Diskussionen hierzulande zu suchen
einen Teil seines Vermögens vor "Enteignung" zu schützen<<

Je reicher, desto paranoider.

>>sicherlich nicht ganz unverständlich, bei den Diskussionen hierzulande
dass selbst eigengenutzte Immobilien zu besitzen, etwas verwerfliches wäre
und das von Vertretern etablierter Parteien<<

Welche Vertreter etablierter Parteien wollen denn der Oma ihr klein Häuschen wegnehmen?

>>aber immerhin hat man wieder ein schönes Thema
wo man seinen Neid und Frust rauslassen kann<<

Das ist wohl so.

Wow

Wow, interessant wieviel in diesen Artikel hineininterpretiert wird und wie es mal wieder um “die gegen uns” geht. Im Artikel geht es um dt. Guthaben im Ausland, um nichts mehr und nicht weniger.... relativ gesehen speech wir hier von 7.000 EUR pro Bundesbürger, also wesentlich weniger als das was auf dt. Sparkonten rumliegt (und rumgammelt). Es gibt seit der 2008 Finanzkrise eine Menge Leute, die auch z.B. einfach nur Teile ihrer Ersparnisse im Ausland in fremder Währung anlegen, weil sie ihr Risiko verteilen und den Zerfall des EUR denken/glauben. Ich kenne viele meiner Kollegen, die das tun. Das ist natürlich nachdem der dt. Staat seine Steuern bekommen hat. Was ist daran so verwerflich?
Milliardäre sind in der Regel Milliardäre weil sie kein Geld sinnlos auf Konten rumliegen haben.
Abgesehen davon, liebe TS, ist der Artikel nicht wirklich aussagekräftig und könnte wirklich umfassender sein, damit er nicht wieder nur Cliches bedient

09:53 von fathaland slim - Was verstehen Sie unter "Konten"?

10:00 von fathaland slim:
"Es scheint hier im Thread die Meinung vorzuherrschen, die 590 Milliarden wären auf Sparkonten angelegt. Eine etwas bizarre Vorstellung."

Im Beitrag ist ausschließlich von "Konten" die Rede. Der Begriff lässt wenig Spielraum für die Vorstellung. Oder was verstehen Sie unter einem Konto?

10:36, Sisyphos3

>>10:30 von fathaland slim
Warum das weiß ich auch nicht. Bin kein Vermögensberater.
.
vielleicht das fehlende Vertrauen nicht eines Tages "enteignet" zu werden
scheint ne Urangst zu sein oder warum haben Leute vor Monaten Klopapier gehortet
eben sich etwas abzusichern<<

Ja, Paranoia ist weit verbreitet.

10:18 von Nachfragerin

«Wie viele Normalsterbliche (auch die mit ein paar 100.000 Euro Vermögen) nutzen denn ein Konto im Ausland?»

Sooo lange ist "der Konten-Steuerstreit" zw. DEU / CH ja nun nicht her. Herr Steinbrück / die Kavallerie / Ankauf von Steuer-CDs / Selbstanzeigen wegen Steuerhinterziehung / der Uli aus Bayern im Knast.

Der Uli hatte (sehr) viel Geld auf Konten in der CH. Alleine die im Prozess erfasste Summe der Steuerhinterziehung war 18 Mio. €. "Außerprozessual" sprachen manche von real ± 35 Mio. Euro. Muss man erst mal ‘ne Summe haben … um 18 Mio. € an Steuern zu hinterziehen.

Ich erinnere mich bestens an Berichte über Deutsche Steuerfahnder in Zügen im Raum um den Bodensee. "Zielpersonen Bessere Rentner", die mit Koffern aus der CH kamen. Auch unregelmäßige Stichproben-Kontrollen des Zolls an Grenzübergängen mit KfZ-Straßen.

Zinsunterschied von bspw. zw. 2% und 4% auf 100.000 € pro Jahr machte 2.000 € aus. Ist schon 1 Woche Urlaub "for free" … solange Konto in der CH unbekannt war …

10:00 von fathaland slim

>>Es scheint hier im Thread die Meinung vorzuherrschen, die 590 Milliarden wären auf Sparkonten angelegt.
Eine etwas bizarre Vorstellung.<<

Laut dem Bericht handelt es sich um "gemeldete" Kontenbestände im Ausland.
Investierte Gelder oder Immobilien finden sich nicht auf Bankkonten wider.

10:37 von fathaland slim

Welche Vertreter etablierter Parteien wollen denn der Oma ihr klein Häuschen wegnehmen?
.
Juso-Chef Kevin Kühnert : Er würde Konzerne wie BMW gerne in Arbeiterhand geben und Besitz von nicht selbst genutztem Wohneigentum am liebsten ganz verbieten.
können auch sie nachlesen
und die Diskussion warum ne alleinstehende Oma ein Haus braucht und (er)
eine Familie mit 3 Kindern in einer kleinen Etagenwohnung leben muß,
hatte ich schon mal im Bekanntenkreis
und derjenige war Stadtverordneter der CDU

@fathaland slim 10.30

Warum das weiß ich auch nicht. Bin kein Vermögensberater."
Das hat überwiegend historische Gründe. Vor den Liberalisierungen am Finanzmarkt in D konnte man etliche Geschäfte hier noch nicht tätigen und manche Fonds nicht im Depot verwahren. Die Schweizer Banken waren da flexibler und weiter.
Aber ich selbst bin nicht betroffen;-) Hier zeigt sich m.E. ein gewisses Misstrauen der Anleger gegen deutsche Politik. Das auch immer wieder durch markige Sprüche irgendwelcher profilierungssüchtiger Blitzbirnen geschürt wird

10:47, Sisyphos3

>>10:37 von fathaland slim
Welche Vertreter etablierter Parteien wollen denn der Oma ihr klein Häuschen wegnehmen?
.
Juso-Chef Kevin Kühnert : Er würde Konzerne wie BMW gerne in Arbeiterhand geben und Besitz von nicht selbst genutztem Wohneigentum am liebsten ganz verbieten.
können auch sie nachlesen<<

Sie schrieben von selbst genutztem Wohneigentum.

>>und die Diskussion warum ne alleinstehende Oma ein Haus braucht und (er)
eine Familie mit 3 Kindern in einer kleinen Etagenwohnung leben muß,
hatte ich schon mal im Bekanntenkreis
und derjenige war Stadtverordneter der CDU<<

Auch Rechte können neidisch sein und dem Nächsten nicht die Butter auf dem Brot gönnen.

Was heißt können? Gerade die.

Unklarer Artikel

Die 590 Mrd. können also Schwarzgeld sein oder auch nicht. „Gemeldet werden beispielsweise nach Deutschland alle Konten deutscher Staatsbürger. Ob die Behörden diese schon kannten, dass Geld also legal im Ausland lag, oder ob es dort hinterzogen wurde, kann das zuständige Finanzamt prüfen.“ Mehr weiß offenbar noch niemand, aber der ganze Artikel dreht sich um Steuervorteile, suggeriert also indirekt, daß es sich um unversteuerte Vermögen handelt. Legale Motive für Auslandskonten (Geschäftsbeziehungen im anderen Land, fehlendes Vertrauen in das deutsche/europäische Bankensystem etc.) werden nicht in Betracht gezogen. Man kann neidisch werden auf die Inhaber solcher Konten, aber viel mehr gibt dieser Text nicht her.

10:44, Walter2929

>>10:00 von fathaland slim
>>Es scheint hier im Thread die Meinung vorzuherrschen, die 590 Milliarden wären auf Sparkonten angelegt.
Eine etwas bizarre Vorstellung.<<

Laut dem Bericht handelt es sich um "gemeldete" Kontenbestände im Ausland.
Investierte Gelder oder Immobilien finden sich nicht auf Bankkonten wider.<<

Sie werden von Banken verwaltet und finden sich deswegen im Kontobestand wieder.

10:53 von fathaland slim

Auch Rechte können neidisch sein und dem Nächsten nicht die Butter auf dem Brot gönnen.
Was heißt können? Gerade die.
.
da stimme ich ihnen vollumfänglich zu
- ein allgemein menschliches Problem -
im übrigen habe ich nicht geschrieben "Linke" wären generell neidisch

Warum sollte ich mein

Warum sollte ich mein Auslandsvermögen melden, wenn ich in 10 Jahren rentenaufstockung beantrage? Das Geld ist dann offiziell verzockt. SParen kann ja nicht bestraft werden. Auch wenn unsere Politiker das gerne so hätten.

Geld auf Auslandskonten ?

Also ich habe kein Geld im Ausland und bin auch noch nie ein auf den Gedanken gekommen so etwas zu machen.

@Sisyphos3 um 10:29Uhr

Bei allen Teilen der Medienlandschaft garantiert es Erfolg, wenn eine Neid-Debatte gestartet wird. Da melden sich dann immer die Moralisten, die entscheiden welches Vermögen in welcher Form akzeptabel ist. Dazu kommt, daß die Quellen und Beträge, von den Journalisten nie genannt werden und damit nicht belastbar sind. Das hat den gleichen Wahrheitsgehalt wie die Forbes-Liste über die reichsten Personen der Welt! Wurden jemals den Journalisten die Steuererklärungen oder alle Bankpapiere vorgelegt? Verfügen die Journalisten überhaupt über das Fachwissen und die Qualifikation, für die Banker oder Vermögens- und Steuerberater jahrelange Ausbildung absolvieren? Ich habe den Verdacht, daß hier manche User nur Dampf ablassen, ohne jemals ein DBA und die entsprechenden Vereinbarungen gelesen zu haben.

10:41, Nachfragerin

>>09:53 von fathaland slim - Was verstehen Sie unter "Konten"?
10:00 von fathaland slim:
"Es scheint hier im Thread die Meinung vorzuherrschen, die 590 Milliarden wären auf Sparkonten angelegt. Eine etwas bizarre Vorstellung."

Im Beitrag ist ausschließlich von "Konten" die Rede. Der Begriff lässt wenig Spielraum für die Vorstellung. Oder was verstehen Sie unter einem Konto?<<

Das, was mir die Bank, der ich mein Geld anvertraut habe, auf dem Auszug, den sie mir schickt, mitteilt.

Ein Sparkonto habe ich dort nicht.

11:02 von Bender Rodriguez

SParen kann ja nicht bestraft werden
.
honoriert wird es auch nicht !
oder steht einer der mit 80 im Pflegeheim ist besser da
wenn er ein Häuschen hat
im Vergleich zu einem der nichts hat ?
und ne kleine Verkäuferin die statt sich mal nen Urlaub zu gönnen
oder ins Cafe zu gehen in ne Zusatzrente einzahlte
wird sich wundern, wenn sie deshalb keine Rentenaufstockung beantragen kann

11:05, karlheinzfaltermeier

>>Verfügen die Journalisten überhaupt über das Fachwissen und die Qualifikation, für die Banker oder Vermögens- und Steuerberater jahrelange Ausbildung absolvieren?<<

Diese Frage kann man auch und gerade bei wissenschaftlichen Themen stellen. Wenn es sich um seriöse Journalisten handelt, ist sie meist mit "ja" zu beantworten.

>>Ich habe den Verdacht, daß hier manche User nur Dampf ablassen, ohne jemals ein DBA und die entsprechenden Vereinbarungen gelesen zu haben.<<

Das ist jenseits des Verdachts, es ist offensichtlich.

11:05, Naturfreund 064

>>Geld auf Auslandskonten ?
Also ich habe kein Geld im Ausland und bin auch noch nie ein auf den Gedanken gekommen so etwas zu machen.<<

Das kann jeder halten wie er will.

11:12, Sisyphos3

>>11:02 von Bender Rodriguez
SParen kann ja nicht bestraft werden
.
honoriert wird es auch nicht !
oder steht einer der mit 80 im Pflegeheim ist besser da
wenn er ein Häuschen hat<<

Oh ja.

Denn er kann sich ein besseres Pflegeheim leisten, indem er eine Hypothek auf das Häuschen aufnimmt. Zur Freude der Erben:=)

@ 10:12 von fathaland slim

Ist es möglich, daß Ihr Unverständnis und Ihre Fragen hierzu eher rethorischer Art sind?
Unerwünscht scheinen mir z.B. Gedanken ob einer Vermögens-, Finanztransaktionssteuer, die Zahlung von "Konzernsteuern" oder auch einer Regelung einer gerechten Entlohnung etc. zu sein. Zumindest wenn man dem Tenor der Nachrichtensendungen folgt, wenn derlei doch mal angesprochen wird. Es heißt dann ja immer, daß D. "wettbewerbsfähig" bleiben müsse und uns nur das heilige Wirtschaftswachstum retten kann etc.
Wenn nun also suggeriert wird, "die Deutschen" hätte besagte Mrd. im Ausland geparkt, bedeutet das wohl im Umkehrschluß, daß alles bestens ist und alles so weitergehen muß, wie bisher, weil uns ja ansonsten böses Ungemach usw. droht. Würde explizit erwähnt wer, wieviel und wo etwas angelegt hat, würde mancher sich womöglich fragen, wie das wohl sein kann, wenn es doch anderswo immer fehlt. Da jedoch alles bleiben soll, wie es ist sind solche Gedanken wohl nicht wirklich erwünscht.

✎"Deutsche horten" schon diese Überschrift zeigt ...

..die investigative Tendenz dieses Recherchejournalismus.
... und warum nur auf Konten?!
Deutsche haben Konten im Ausland, besitzen Immobilien, Jachten, Flugzeuge, Inseln, Unternehmen, Farmen, Rechte und mehr....

Was ist daran sensationell oder gar verwerflich?

Die Frage ist, stammt das Geld, das Eigentum aus unversteuerten, fragwürdigen oder gar kriminellen Quellen? Wenn nicht, ist alles in Ordnung!

Wie ist das denn umgekehrt? Warum wird nicht recherchiert wieviel Geld und Vermögen von Ausländern in Deutschland "gehortet" wird und aus welchen Quellen es stammt. Gerade auch aus klammen Staaten für die der deutsche Steuerzahler zahlt und haftet. Deutschland ist das Transit- und Geldwäscheparadis in der EU schlechthin. Da kräht kein Hahn, kein Steuerfahnder, kein Investigationsverbund danach.

11:05 von karlheinzfaltermeier

Dito,
Nur leider könnten Sie ihre zutreffende Bemerkung generalisiert gern auf fast alle Themen ausweiten.

11:11 von fathaland slim

«… ist ausschließlich von "Konten" die Rede. Der Begriff lässt wenig Spielraum für die Vorstellung. Oder was verstehen Sie unter einem Konto?»

Lässt viel Spieraum für die Vorstellung.

Girokonto / Sparkonto / Festgeldkonto / Aktiendepot-Konto / "Generelles" Wertpapier-Konto / Fremdwährungs-Konto / oder …

Einige der Konten-Arten "erwitschaften" Zinserträge für die Inhaber … andere nicht. Auf alle Zinserträge ist die Pauschalisierte "Quellensteuer" zu zahlen, wenn Kontoinhaber in DEU einen Wohnsitz haben.

Darum geht es doch in 1. Linie. Um Besteuerung der Erträge + Kontrolle dieser. Nicht um Summen als solche in reinen Zahlen-Milliarden … irgendwo in Ländern (x) + (y) …

@fathaland slim um 11:18Uhr

Und wenn er keine Erben hat? Dann bleibt ihm nur der Verkauf und damit ist er bei Zufluß des Kaufpreises automatisch in der Gruppe der Wohlhabenden, die von bestimten Ideologen gleich enteignet gehörten, oder?

Globale Wirtschaft - nationale Regulierung

Der Webfehler unserer Weltordnung liegt darin, dass die Wirtschaft global funktioniert, während die Ordnungsmacht auf etwa zweihundert Staten zersplittert und damit wirkungslos ist.

Die Staaten sind im Wettbewerb miteinander um Steuern und um Arbeitsplätze, und sie legen den Wirtschaftsbossen und den Superreichen den Roten Teppich aus und machen sich bei der nationalen Gesetzgebung zu deren Handlangern.

Und jeder, der ein bisschen Geld verstecken will, so wie es die reichen Vorbilder machen, schiebt sein Geld dahin, wo es ihm ein leistungsloses Zusatzeinkommen einbringt, am besten in Verbindung mit Steuervermeidung. Schließlich will man vor den Bekannten auch als clever und cool gelten.

Gemeinwohlorientierung und gesellschaftliche Solidarität sind zu bloßen Worthülsen verkommen. Unsere "Antiwerte"-Orientierung ist das zivilisatorische Hauptproblem unserer Zeit.

11:30 von schabernack

Erwiderung sollte sich gar nicht an Sie, @fathaland slim, richten.
Aber an @Nachfragerin, 10:41.

Dämliche Hitzefall "Kölner Bucht".
Die Seuche hat sich schon eingenistet …

Wirtschaft global;

Wirtschaft global; Steuergesetze national; das ist wohl das Kernproblem. Im übrigen, wie stehen € 590 Milliarden auf Auslandskonten zum Inlandskontenstand ? Die Info fehlt im Artikel.

@Wolfgang E S 11.38

Bissle viel Spekulation, das gibt der Artikel gar nicht her. Aber eine wunderbare Gelegenheit zur Agitation, nicht wahr?
Sehen Sie, ich hab in Frankreich studiert und gearbeitet. Da hatte ich mein Geld beim Crédit Lyonnais "gehortet", weil es mit der Sparkasse zu umständlich gewesen wäre. Und das "leistungslose Zusatzeinkommen" resultiert eben oft auf vorher erbrachter Leistung und Sparen

Große Summe? Von wegen

Zu Beginn muss man erstmal sagen, dass es völlig legitim ist, im Ausland Konten zu haben, wenn dieses Geld ordentlich versteuert worden ist und die Erträge ebenfalls ordentlich versteuert werden, ist alles im grünen Bereich. Ich denke sogar für große Teile diesen Geldes gilt das sogar, wenn auch vielleicht zu unfairen aber leider legalen Bedingungen auf den Kanalinseln etc. Das wirkliche Problem ist ja das auf ein Mehrfaches geschätze Vermögen, welches NICHT gemeldet wird. Denn das ist zum überwiegenden Teil unversteuertes und schwarzes Geld und hier werden natürlich auch die Erträge nicht vesteuert. Jedes Jahr werden dem Deutschen Staat nach konservativen Schätzungen etwa 125 Millarden Euro an Steuern hinterzogen! Die krimminelle Schattenwirtschaft macht zusätzlich ebenfalls nochmal ein Mehrfaches dieser Summe aus. Die Skrupellosigkeit sehr vieler Großvermögenden ist so exorbitant, dass man das Konjunkturprogramm mit einem müden Lächeln aus dieser Schattenwirtschaft finanzieren könnte

@fathaland slim um 11:14Uhr

Ich hoffe, es ist erlaubt (nicht von Ihnen), wenn ich Ihnen widerspreche. Auch bei den von Ihnen als seriös bezeichneten Journalisten würde ich ein "Nein" bevorzugen. Oder glauben Sie wirklich, daß z.B. den Journalisten vom Handelsblatt oder dem Wallstreet-journal brisante Papiere zur Prüfung vorgelegt werden. Bestes Beispiel ist z.Z. Wirecard, wo nur durch Indiskretionen von der Prüfungsfirma Zweifel nach aussen drangen. Aber bis dahin haben sich auch die sogenannten Fachjournalisten vor Begeisterung überschlagen.

Geld ins Ausland

Ich lobe die, welche Ihr Geld ins Ausland bringen und zwar in Länder, in welchem z.B. das Eigentum geschützt wird, und nicht wie hier bei uns in der Kommune Grundstücke enteignet bzw. umgelegt werden. Bei diesen Verfahren stellen Gemeinderäte fest, was die Liegenschaft wert ist. Hier werden den Besitzern großzügige Angebote gemacht, z.B. 20 € für das Geländen zuzüglich 80 € für die Erschließung, damit die Unternehmen dann das Gelände für 60 € bekommen. Der kleine private Häuslebauer zahlt aber für das Grundstück für sein Haus 250 € für welche die Gemeinde 20€ bezahlt hat und die Anliegerkosten gleich hoch sind wie bei einem Gewerbegrundstück.

@karlheinzfaltermeier, dann heißt der Erbe STAAT.
Was übrig ist kassiert so die Allgemeinheit, keiner nimmt bekanntlich etwas mit.

Schon das Sprichwort sagt:
Das letzte Hemd hat keine Taschen!

... und der Staat kassiert als Erbe zunehmend und gewaltig.
§ 1936 BGB
Gesetzliches Erbrecht des Staates. Ist zur Zeit des Erbfalls kein Verwandter, Ehegatte oder Lebenspartner des Erblassers vorhanden, erbt das Land, in dem der Erblasser zur Zeit des Erbfalls seinen letzten Wohnsitz oder, wenn ein solcher nicht feststellbar ist, seinen gewöhnlichen Aufenthalt hatte.

Das Vermögen im Ausland, nicht nur das auf Konten, gehört auch dazu!
Die staatlichen Erben (Bundesländer-Fahnder-Fiskus) müssen sich halt darum kümmern bevor es im Ausland versickert, in der Sonne verbrennt oder im Winde verweht. Was geht da verloren? Millionen-Milliarden?
Keine Recherche, keine Information wert, nicht interessant?

um 11:56 von gman

Das Thema der im Ausland liegenden Gelder ist nicht neu, die schweizer Banken haben sich unfassbare Vermögen, die von in Deutschland ermordeten Juden stammten, einverleibt. So gut wie nichts dafür getan, rechtmäßige Besitzer zu finden und genauso ist es bis heute. Weiß keiner der Hinterblieben von dem Geld und das Depot wird irgendwann nicht mehr bezahlt, freut sich die Bank.

11:46 von karlheinzfaltermeier

«Bestes Beispiel ist z.Z. Wirecard, wo nur durch Indiskretionen von der Prüfungsfirma Zweifel nach aussen drangen. Aber bis dahin haben sich auch die sogenannten Fachjournalisten vor Begeisterung überschlagen.»

Das Prinzip der Finanz-Zahlungs-Dienstleistung von "Wirecard" ist ja auch kein schlechtes. VW baute auch keine "untauglichen" Diesel-PkW, bevor die Abgasmanipulation wem einzelnen Menschen in den USA auffiel … und der dann genauer hinschaute. Weder für VW, noch für Wirecard bestand irgendeine Notwendigkeit, derart dubios zu agieren. Beides Unternehmen, die mit guten Produkten "so was" gar nicht nötig hatten.

"Finanz-Skandale" oder in großem Rahmen mit Vorsatz durchgeführte Technische Manipulation kommen immer ans Tageslicht … weil irgendwann irgendwer Hintergründe offenbart … und / oder genauer nachforscht. Manchmal sind es Journalisten, die auf die Schliche kommen.
In anderen Fällen sind es keine Journalisten.

Ist auch "bei Steuerkram" im In- & Ausland nicht anders.

Bevor ich irgendwas dem Staat

Bevor ich irgendwas dem Staat vererbe, schenke ich das meinen Nachbarn. Die können wenigstens was mit anfangen. Der Staat verprasst das Geld nur sinnlos . Und das wird bar verschenkt. Ihne Erbschaftssteuer. Den Staat geht nämlich mein Geld gar nichts an.

11:16 von fathaland slim

"Das kann jeder halten wie er will."
Da haben Sie natürlich vollkommen recht !
Halte nur nichts davon,viel zu aufwendig und auch zu riskant.

11:27, Glasbürger

>>@ 10:12 von fathaland slim
Ist es möglich, daß Ihr Unverständnis und Ihre Fragen hierzu eher rethorischer Art sind?<<

Nicht unbedingt.

>>Unerwünscht scheinen mir z.B. Gedanken ob einer Vermögens-, Finanztransaktionssteuer, die Zahlung von "Konzernsteuern" oder auch einer Regelung einer gerechten Entlohnung etc. zu sein.<<

Unerwünscht von der Kapitalseite. Da haben Sie Recht. Es gibt aber in Deutschland nicht nur die Kapitalseite.

>>Zumindest wenn man dem Tenor der Nachrichtensendungen folgt, wenn derlei doch mal angesprochen wird. Es heißt dann ja immer, daß D. "wettbewerbsfähig" bleiben müsse und uns nur das heilige Wirtschaftswachstum retten kann etc.<<

Das Wirtschaftssystem, von dem wir alle Teil sind, nennt sich Kapitalismus. Wettbewerb ist eines der Grundprinzipien desselben, und ohne Wirtschaftswachstum funtioniert dieses System nicht. Das hat Gründe, die Ihnen ein Volkswirtschaftler erklären kann.

Ich wähle die Linke. Das hat ebenfalls Gründe.

Drogendealer

Wenn ich Drogendealer wäre und dadurch zu einem Vermögen gekommen wäre, würde ich das ganz bestimmt nicht bei der Sparkasse parken...

11:32, karlheinzfaltermeier

>>@fathaland slim um 11:18Uhr
Und wenn er keine Erben hat? Dann bleibt ihm nur der Verkauf und damit ist er bei Zufluß des Kaufpreises automatisch in der Gruppe der Wohlhabenden, die von bestimten Ideologen gleich enteignet gehörten, oder?<<

Wenn Sie "Ideologen" als anderen Begriff für ressentimentgeladene Dummköpfe und Neidhammel verwenden, dann haben Sie Recht.

Politisch ist so eine Haltung meines Erachtens jedenfalls nicht.

@Bender Rodriguez 9:22

" Nullzins zwingt ja geradezu zu Auslandskonten."

Da sind Sie aber optimistisch, wenn Sie meinen, daß es im Ausland währungsbereinigt recht viel höhere Zinsen gibt. Wenn man dann noch die höheren Kosten berücksichtigt, ist's wahrscheinlich dahin mit den Mehreinnahmen.

Die Gründe sind meiner Meinung nach primär zwei:
- Steuern zu hinterziehen, wohl der wichtigere
- Geld im Ausland deponieren, um das Währungsrisiko im eigenen Land auszugleichen ein anderer. Und das wurde schon immer gemacht und hat nichts mit dem Euro zu tun.

European son

Wo ich mein Geld vorm Fiskus verstecken werde, sage ich jetzt nicht. Geht den nichts an.

Interessanter Artikel,

Interessanter Artikel, allerdings finde ich die Kommentare hier bemerkenswerter.
Jedem, der zuviel Geld hat, ist er erlaubt, sein Geld auch im Ausland anzulegen. Dagegen ist grundsätzlich nichts anzumerken, solange das Vermögen ordnungsgemäß versteuert wurde. Seit langer Zeit wird versucht, die Steueroasen und Schlupflöcher zu schließen, was meine Zustimmung findet. Warum also diese Aufregung hier, vor allem die pauschale Verurteilung? In dem Artikel wird nicht erwähnt, vom wem das Geld kommt und ob es legal erwitschaftet wurde und ob es versteuert wurde. Meines ist es leider nicht...

Und ja, ich bin ehrlich, ich wäre auch gerne so vermögend, dass ich mir einen sicheren Ort für mein Geld suchen müsste. Bin ich aber nicht. Nur ein wenig neidisch...

In diesem Sinne,
Francis Fortune

@ Bender Rodriguez 11:02

"Warum sollte ich mein Auslandsvermögen melden, wenn ich in 10 Jahren rentenaufstockung beantrage? "

Weil Sie sonst schlicht und einfach gesagt Betrug begehen. Sozialbetrug noch dazu, wenn man denn werten will.

"Ich wähle die Linke. Das hat

"Ich wähle die Linke. Das hat ebenfalls Gründe"
Höchstwahrscheinlich wie bei allen anderen linkswählern, eine aussichtslose Zukunftsprognse?

European son

Sozialbetrug würde ich das nicht nennen. Das hat eher etwas von Notwehr.
Wenn ich mein Geld verprasse, bekomme ich Stütze? Wenn ich es ordentlich spare, werde ich bestraft? Das kann nicht sein. Derjenige, der unseriös ist, wird belohnt.
Da muss man sich schon wehren.

Am 24. Juni 2020 um 12:12 von Bender Rodriguez

Zitat: Bevor ich irgendwas dem Staat vererbe, schenke ich das meinen Nachbarn. Die können wenigstens was mit anfangen. Der Staat verprasst das Geld nur sinnlos .

Recht haben Sie.

Diese ganzen sinnlosen Ausgaben für Schulbauten, Straßenbauten, Kläranlagen, Sportstätten, Lehrerbesoldung, SGB II, Theater und, und, und.

@ Bender Rodriguez, div.

Der “Staat“ scheint Ihnen, nach Ihren mehrfachen Posts zu urteilen, ja recht übel mitzuspielen.

Warum bloß?
Ich fühle mich, trotz etlicher Ungereimtheiten und auch Ungerechtigkeiten, immer noch ganz wohl hierzulande - vor allem, wenn ich so manches Ausland anschaue.

Und vergessen Sie nicht:

Der Staat sind nicht “die da', der Staat sind wir allesamt, auch Sie und ich...

Falsa

Dafür gibt es schon der Welt höchsten Steuern und Abgaben. Glaubst Du, irgendwas würde da mit doppelt so viel Geld besser werden? Wie können andere Stasten mit drastisch weniger Geld dann überhaupt existieren?

@ Bender Rodriguez 13:47

"Wenn ich mein Geld verprasse, bekomme ich Stütze? Wenn ich es ordentlich spare, werde ich bestraft? Das kann nicht sein. Derjenige, der unseriös ist, wird belohnt.
Da muss man sich schon wehren."

Das finde ich auch nicht in Ordnung, und mein Sohn war nach einer kleinen Erbschaft, die er gemacht hat, selbst beim BaFög davon betroffen, wo ihm das angerechnet d.h. abgezogen wurde.
"Sich dagegen zu wehren" dagegen ist an sich nichts zu sagen. Aber Sie meinen ja, daß Sie einen Anspruch auf Unterstützung hätten, und gerade diese Anspruchshaltung ist ... (das darf ich jetzt nicht schreiben) . Und sich dann noch das Mäntelchen der Bedürftigkeit umzuhängen macht Sie zum gleichen Betrüger wie Steuerhinterzieher. Um welche Summe es geht ist dabei erstmal unerheblich.

Btw falsa, wozu ist Theater

Btw falsa, wozu ist Theater gut? Gibts staatliche Unterstützung such für Heavy Metall ?
Warum nicht?

re 12:12 Bender Rodriguez: „Mein“Geld

>>Den Staat geht nämlich mein Geld gar nichts an<<

Kein Wunder, dass Sie - so wie ich Sie seit längerem verstehe - mit den „etablierten“ Parteien nichts anfangen können.

Typisch auch, dass Sie nicht einmal ansatzweise bedenken, dass Sie ohne „den“ Staat gar nicht „mein Geld“ hätten „verdienen“ können.

European son

Wieso ist das das gleiche wie Steuerhinterziehung?
Es steht einem nunmal zu. Und der Staat weigert sich. Da muss man sich dochgegen wehren.

@Interessanter Artikel, 13:31 von Francis Fortune

"[reich] Bin ich aber nicht. Nur ein wenig neidisch..."

Müssen Sie nicht. Die meisten 'Priviligierten/Neureichen' erkaufen
sich das mit viel Sorge und Stress.

Allein der Herr Braun (Wirecard) hat sich seine liebe Freiheit gerade
mit dem ~Verlust der Hälfte seines Vermögens erkauft.
Er musste wegen der 5Mio-Kaution ein Teil seiner Aktien im tiefen Fall verkaufen.

Er hat zwar immer noch ein paar Hundert davon (Mio's),
aber wir werden doch nicht neidisch sein, bei soviel Chuzpe.
Immerhin wird er sich weiter Sorgen machen müssen.

Die Häscher und auch ich sind weiter hinter ihm her. ;-)

Zeachers voice

Teacher
Die CDU ist nicht etabliert?
Der Staat kassiert skrupellos ab. Gegenleistung? Fast Null.
Dagegen macht man halt etwas. Die einen sagen, das wäre illegal, ich sage es ist notwendig.

@Bender Rodriguez 14:07

"Wieso ist das das gleiche wie Steuerhinterziehung?"

Muß ich Ihnen das wirklich erklären? Das ist mMn eine Frage, die ein 5t-Klässler nicht naiver stellen könnte. Und der muß die Welt erst noch zu verstehen lernen.

"Es steht einem nunmal zu. "

Es steht einem dann "nunmal" nicht zu, wenn man anderes Vermögen besitzt, das leicht in Geld gewandelt werden kann.
Das Sie das nicht kapieren, wirft nicht gerade ein gutes Licht auf Sie.

re 14:11 Bender Rodriguez: Skrupellos?

>>Teacher
Die CDU ist nicht etabliert?
Der Staat kassiert skrupellos ab. Gegenleistung? Fast Null.
Dagegen macht man halt etwas. Die einen sagen, das wäre illegal, ich sage es ist notwendig.<<

Und bei dieser Einstellung ist die CDU „Ihre“ Partei? Da passt doch etwas nicht, oder?

@ Bender Rodriguez 14:11

"Der Staat kassiert skrupellos ab. Gegenleistung? Fast Null."

Man muß schon mit Scheuklappen durch die Gegend laufen, um so eine Meinung zu haben. Ich bedauere Sie!

13:40, Bender Rodriguez @fathaland slim

>>"Ich wähle die Linke. Das hat ebenfalls Gründe"
Höchstwahrscheinlich wie bei allen anderen linkswählern, eine aussichtslose Zukunftsprognse?<<

Von was für einer aussichtslosen Zukunftsprognose reden Sie?

European son

Natürlich steht einem das zu. Dafür zahlt man der Welt höchsten Steuern. Wenn ich spare, werde ich nur für meinen konsumverzicht bestraft. Das du das nicht verstehen willst, spricht nicht für dich. Und weil man bestraft wird, muss man eben ein wenig mogeln . Dem Staat kann es egal sein, er müsste ja auch zahlen, hätte ich unvernünftig geprasst.

14:07, Bender Rodriguez

>>European son
Wieso ist das das gleiche wie Steuerhinterziehung?
Es steht einem nunmal zu. Und der Staat weigert sich. Da muss man sich dochgegen wehren.<<

Unter Egoisten und Abzockern ist eine gewisse Opfermentalität weit verbreitet.

Fati

Von was für einer aussichtslosen Zukunftsprognose reden Sie?

Keine Ahnung. Irgendwas treibt dich ja zu dieser Verzweiflungstat .

14:21, European Son

>>@ Bender Rodriguez 14:11
"Der Staat kassiert skrupellos ab. Gegenleistung? Fast Null."

Man muß schon mit Scheuklappen durch die Gegend laufen, um so eine Meinung zu haben. Ich bedauere Sie!<<

Ich würde es nicht Scheuklappen nennen, sondern eher die Mentalität eines verwöhnten, verzogenen Kindes reicher Leute. Alles, was einem geboten wird, ist selbstverständlich und nie genug.

Und sich dann ins Cabrio setzen und darüber klagen, daß man die Karre auf der mit Steuergeldern gebauten Autobahn nicht richtig ausfahren darf...

@ Bender Rodriguez 14:24

"Das du das nicht verstehen willst, spricht nicht für dich."

Seit wann duzen wir uns?
Ich könnte mich nicht erinnern Ihnen das angeboten zu haben und das Vorrecht steht wohl dem älteren zu und das bin mit großer Wahrscheinlichkeit ich. Also unterlassen Sie das bitte. Ich habe mit jemandem, der so viel so hirnloses Zeugs rausplappert, nichts gemeinsam und verwahre mich gegen den Versuch von Ihnen, hier vergemeinschaftet zu werden.

Deutsche horten...

Entweder ist das sprachliche Inkompetenz schlechter Journalisten (wäre nichts Neues) oder bewusste Manipulation (wie so oft). So geht das nicht. Ich möchte nicht wissen, wie die Leute heißen, aber wie hoch ihr Anteil an den über 80 Mio. Einwohnern ist, würde die Sache schon korrekter machen. Man schreibt ja auch nicht, Deutsche sind AFD-Wähler, nur weil 13% diese Partei wählen.

14:02, Bender Rodriguez

>>Btw falsa, wozu ist Theater gut? Gibts staatliche Unterstützung such für Heavy Metall ?
Warum nicht?<<

Der Forist "falsa demonstratio", auf den Sie antworten, schrieb um 13:53:

"Diese ganzen sinnlosen Ausgaben für Schulbauten, Straßenbauten, Kläranlagen, Sportstätten, Lehrerbesoldung, SGB II, Theater und, und, und."

Und da picken Sie sich dann das Theater heraus.

Bezeichnend.

In mehrfacher Hinsicht.

14:28, Bender Rodriguez @fathaland slim

>>Fati
Von was für einer aussichtslosen Zukunftsprognose reden Sie?

Keine Ahnung. Irgendwas treibt dich ja zu dieser Verzweiflungstat .<<

Ich verwahre mich aufs entschiedenste dagegen, von Ihnen geduzt zu werden.

Es ist keine neue Erkenntnis,...

dass die eine Charaktereigenschaft, die Egoismus heisst, in kapitalistischen Gesellschaften groß gezüchtet wird. Alle Bürger müssen von Kindheit an zwangsläufig zu habsüchtigen/gierigen, verheimlichenden, selbstgefälligen und unsolidarischen Menschen erzogen werden, sonst würde das System der Marktwirtschaft, das nur mittels Ellenbogenanwendung und brutaler Konkurrenz funktioniert, zusammenbrechen.
Eine richtig große, und damit gerechte, Erhöhung von Vermögens- und Erbschaftssteuern wird es nie geben, so lange diese nicht in sämtlichen Staaten der Erde durchgeführt wird - und Flucht unmöglich macht.

14:40, OlliH

>>Was soll das ganze bringen ?
@09:53 von fathaland slim
„““Sie brauchen nicht zu den oberen Zehntausend zu gehören, um ein Konto beispielsweise bei einer Schweizer Bank zu eröffnen. Das kann jeder Normalsterbliche.“““

Was wollen Sie jetzt damit sagen ?
Dass jeder „Normalsterbliche“ seine paar Euros statt bei der Sparkasse auf eine Bank in der Schweiz legen darf ?<<

Ja, das möchte ich damit sagen.

>>Welchen Sinn sollte das haben ?<<

Fragen Sie einen Vermögensberater. Ich weiß auch nicht, warum das so ist, es wird aber gern gemacht.

>>Wer sein Geld in der Schweiz auf ein Nummernkonto statt in Deutschland legt hat schon seine Gründe.<<

Nicht jedes Konto in der Schweiz ist ein Nummernkonto.

Nachtrag

Die Diskussion hier weicht vom Thema ab. Ist es nun das Problem, dass „einige Deutsche“ so reich sind, dass sie ihr Vermögen im Ausland deponieren, oder ist das Problem, dass wir auf unser Vermögen Steuern zahlen müssen?
Und zum Thema Steuern und Anrechnung von eigenem Vermögen auf Staatsleistungen: In unserer demokratischen Gesellschaft besteht nun mal der Grundsatz, dass sich ein jeder zuerst selber helfen sollte und erst danach der Sozialstaat zu Hilfe kommt. Und das finde ich zumindest äußerst richtig.

In diesem Sinne,
Francis Fortune

P.S.: Ich „muss“ zwar nicht neidisch auf Vermögende sein, bin es aber dennoch ein wenig.

Bitte wo kann ich mein Geld

Bitte wo kann ich mein Geld hinbringen, wo es noch nennenswerte Zinsen gibt? (außer Ostblock)
Glaube aber nicht, daß sich das noch lohnt.
Diese elende EU und EZB werden den Euro so aushöhlen und ruinieren, daß damit nur noch Mittelmeerschulden bilanziert werden können.

@Tiberius20 14:49

"Bitte wo kann ich mein Geld hinbringen, wo es noch nennenswerte Zinsen gibt? "

Ihre Frage scheint berechtigt. Ihre weiteren Ausführungen (Diese elende EU und EZB werden den Euro so aushöhlen und ruinieren...) umso weniger. Das ganze hat mit Euro und EU so gut wie gar nichts zu tun und den "Ostblock" gibt es schon seit 30 Jahren nicht mehr.
Sie sollten einfach zur Kenntnis nehmen, das es WELTWEIT keine Zinsen in den früher bekannten Höhen mehr gibt. Zumindest ist mir kein Land bekannt, außer Sie beachten die Kursdifferenzen der verschiedenen Währungen nicht.
Eigentlich müßte die heutige Situation ein grund zum Jubeln sein für alle, die es abartig finden, daß man mit Geld Geld verdienen kann. Letzteres konnte ich von einem User zum Thema Wirecard lesen.

Dass man meinen Unfug so

Dass man meinen Unfug so lange ausdiskutiert, amüsiert mich. Weder habe ich Geld im Ausland, noch bekomme ich irgendwie mal Stütze. Dazu geht es mir einfach zu gut. Und das sieht auch jeder Finanzbeamte, der mal nachkuckn käme.

14:49, Tiberius20

>>Bitte wo kann ich mein Geld hinbringen, wo es noch nennenswerte Zinsen gibt? (außer Ostblock)
Glaube aber nicht, daß sich das noch lohnt.
Diese elende EU und EZB werden den Euro so aushöhlen und ruinieren, daß damit nur noch Mittelmeerschulden bilanziert werden können.<<

Sie bekommen nirgendwo auf der Welt mehr für Ihr Geld nennenswerte Zinsen. Außer sie tauschen es in "Risikowährungen" um.

Und das liegt ganz gewiss nicht an irgendwelchen Mittelmeerschulden. Oder glauben Sie, daß die FED deswegen eine nahezu-Nullzinspolitik fährt? Oder daß Donald Trump die FED deswegen drängt, die Zinsen komplett auf null zu senken?

@Francis Fortune um 14:48 Uhr

"In unserer demokratischen Gesellschaft besteht nun mal der Grundsatz, dass sich ein jeder zuerst selber helfen sollte und erst danach der Sozialstaat zu Hilfe kommt. Und das finde ich zumindest äußerst richtig."

Ich finde das äußerst verkehrt.
Der Grundsatz ist Teil unserer Leistungsgesellschaft, welche wir hoffentlich bald überwunden haben werden.
Es impliziert den Gedanken, der Mensch wäre (von Natur aus) faul. Doch Tatendrang, Schaffenskraft, Wissbegier und ständige Gemeinnützigkeit ist die wirkliche im Menschen veranlagte Natur, (- die wenigen Ausnahmen lasse ich nicht gelten). U.a. auch deswegen: Bedingungsloses Grundeinkommen!

@ fathaland slim 15:07

Jetzt erheitern Sie mich aber. Danke.
Warum? Weil ich schon zum 2. mal von denselben Gedanken lese. Das passiert mir (leider) eher selten.

Deutsche horten Milliarden auf Bankkonten im Ausland

Wenn man bei gewissen Flughäfen in Deutschland einen Blick hinter bestimmte Gebäude wirft, dann sieht man dort längere Reihen von Privatjets. Na ja, es könnte ja auch mal in Deutschland unangenehm werden, und was liegt da als erstes näher als der Ort des Kontos?

14:49 von Tiberius20

des einen Freud des andern Leid

als ich mir meine Hütte kaufte bezahlte ich 7 % Hypozins
in der Zwischenfinanzierungsphase sogar 3 Monate lang mal 10 %
das kann sich heute keiner vorstellen - trotzdem hat es geklappt
Jahrzehnte später, als ich mit 55 "Privatier" wurde
und von meinen Ersparnissen etc. lebte (bis zur Rente)
war die Verzinsung anfangs noch 3 % gegen Ende gar nur 1 %

... dumm gelaufen ...

zumindest musste ich kaum Kapitalertragssteuer bezahlen :-)

09:28 von Egleichhmalf

vielleicht ein Gerücht
aber in Norwegen liegen Einkünfte öffentlich aus
hierzulande undenkbar
der Gehalt ist top secret - nicht mal von Kollegen gegenüber weiß man den

@ WM-Kasparov-Fan 15:16

"Bedingungsloses Grundeinkommen!"

Ja, das wäre schön. Das hätte ich schon gern mein Lebtag lang gehabt.
Und wer soll das Ihrer Meinung nach finanzieren? Wem wollen Sie sein Geld wegnehmen? Wahrscheinlich den Konzernen, wie ich Sie kennengelernt habe. Daß Sie damit aber auch viele enteignen, die sich ihr Geld, das dort angelegt ist, erarbeitet haben, das scheint Sie nicht sonderlich zu kümmern. Wo, d.h. bei welchem Betrag, wollen Sie die Grenze ziehen?

@deswegen: Bedingungsloses Grundeinkommen! 15:16 WM-Kaspa...

zu @@14:48 Francis Ricardo äh Fortune
Hinweis: https://de.wikipedia.org/wiki/Ricardo-Modell

Aber auch dieses Modell wird den Untergang unseres Raubbau-Wirtschaftssystems
nicht verhindern.
Das Grundeinkommen wird kommen, wenn das System ohne Bürgerkrieg überleben will.

Das dämmert sogar einigen 'konservativen Wirtschaftswissenschaftlern'.
Die sagen das nur nicht so laut, es klingt ja wirklich systemfremd ;-)

@WM-Kasparov-Fan 13.16

Doch Tatendrang, Schaffenskraft, Wissbegier und ständige Gemeinnützigkeit ist die wirkliche im Menschen veranlagte Natur, (- die wenigen Ausnahmen lasse ich nicht gelten). U.a. auch deswegen: Bedingungsloses Grundeinkommen!"
Dass es nur "wenige Ausnahmen" sind, nehmen Sie an, wie auch Robert Habeck &Co. Wissen würden wir es erst hinterher;-) in Finnland waren die Erfahrungen mit dem BGE nicht so umwerfend gut, deshalb wurde der Versuch eingestellt. Und der Tatendrang wird von zu Vielen nicht in Arbeit oder gemeinnütziges Engagement umgesetzt, wie man am Wochenende in S sehen musste.

15:16 von WM-Kasparov-Fan

Doch Tatendrang, Schaffenskraft, Wissbegier und ständige Gemeinnützigkeit
ist die wirkliche im Menschen veranlagte Natur,
.
dann sind sie der Meinung von Goethe .....
der uns vorbetete : „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut",
ich halte es da eher mit den Römern "homo homini lupus"
und warum man in der heutigen Gesellschaft Sozialhilfe zahlt ?
da bin ich mir so sicher nicht
weil man gütig ist und sozial veranlagt ?
- oder weil man Angst hat und das tut um keine Zustände wie im Mittelalter zu haben
denen freiwillig was gibt bevor sie sich das als Wegelagerern nehmen

um 15:16 von WM-Kasparov-Fan

Drang zur Leistungsgesellschaft ist nicht anerzogen, sondern angeboren. Der Mensch kann ohne Ziele nicht existieren. Deswegen verfallen ja so viele Menschen in eine Midlife-Crisis, weil mit Mitte 40 die ursprünglichen Ziele erreicht sind (Familie) bzw. nicht mehr erreicht werden können (außergewöhnliche Karriere) und deswegen neue Ziele formuliert werden müssen. Aber ohne Ziele geht es einfach nicht.

Das bedingungslose Grundeinkommen scheitert daran, dass es versucht, ein Allheilmittel zu sein. Es ist aber nur für manche sinnvoll - besonders die, die unverschuldet verarmen - während es bei anderen tatsächlich den Erfolgsdrang lähmen kann.

Es ist eine einfach Grundregel: Allheilmittel gibt es nicht. Menschen sind verschieden.
_

Vielleicht behalten Sie Recht. Nichts ist mehr unmöglich!

Wer in D ein Guthabenkonto besitzt hat schon ein Problem, hat er es im Ausland gehört der sowieso pauschal zu den Verdächtigen. Wie manche Immobilie entstanden ist und finanziert wurde interessiert, insbesondere wenn das Geld aus dem Ausland stammt, nicht.

Schuldenmacher, auch beim Staat, sind heute die Helden, werden gefördert und gebauchpinselt. Sparer sind die Dummen, werden bestraft, sie dürfen die gemachten Zechen bezahlen. Egal ob Staatschulden im Übermaß oder die Verschwendung in der EU und der Institutionen (EZB& Co..). Mehrere hundert Milliarden wurden so schon schleichend oder direkt enteignet. Besteuert werden dabei noch Scheinerträge.

Der Sparer wird lückenlos abkassiert. Da ist D top. Real zeigt sich dagegen ein Geldwäscheparadies für Ausländer. Diese Konten-"Infos" sind da ein Schuß in den Ofen. Die "Experten" meiden Banken, sind längst bei Krypto-Werten und -Verwahrgeschäften und sogenannten Schattenbanken..

Auslandsmilliarden

Nicht jedes Konto im Ausland ist kriminell. Wohl aber europaeische Laender wie Luxemburg, Irland oder Holland die im eigene Land oder ehemaligen Kolonien Banken unterhalten nur mit dem Ziel der Steuerflucht Alles das ist lange bekannt es wird aber nichts gemacht. Die Steuerbehoerden kronisch unterbesetzt oder aktiv ausgebremst von der Politik wenn sie mit der Ermittlung zu eifrig werden.
Betriebe lassen sich retten bezahlen aber ihre Steuern nicht in Duetschland. In Europa muessen die Steuerbezahler tief in die Taschen greifen um marode Staaten zu retten, die mit hohen Einnahmen entziehen sich.
Warum werden die Banken nicht bestraft die bei der Hinterziehung Hilfe leisten?
Es gibt nur eine Antwort der Gesetzgeber oder Politiker sind nicht interessiert die Steuerflucht zu stoppen - wahrscheinlich weil sie selbst davon profitiert.

Grundeinkommen wird kommen?

von artist22 @

Was passiert eigentlich wenn dieses tolle Grundeinkommen nicht mehr erwirtschaftet werden kann. Wenn alle nur noch das Grundeinkommen Konsumieren wer soll dann noch im Krankenhaus oder bei der feuerwehr arbeiten, und warum?

Machen wir dann so wie jetzt schón seit 70 Jahren immern noch mehr schulden? Bei wem? Oder werrden dan die andern EU Staaten uns alimentieren?

Und wenn der Bezieher des Grundeinkommen keine Miete , und Krankenversicherung mehr zahlt weils für Konsum weg ist was dann ?

14:48 von Francis Fortune

In unserer demokratischen Gesellschaft besteht nun mal der Grundsatz, dass sich ein jeder zuerst selber helfen sollte und erst danach der Sozialstaat zu Hilfe kommt. Und das finde ich zumindest äußerst richtig.
.
also ich täte das auch richtig finden
nur habe ich den Eindruck den Grundsatz gibt es nicht (mehr)

und "Neid" ist ein weitgefasster Begriff
"beneiden" muß ja nichts Böses sein
man beneidet den Lottogewinner, den Nachbarn seines gepflegten Garten wegens,
ne Frau wie Heidi Klum zu haben, weil er vom Chef gelobt wurde/befördert
schon wieder ein neues Auto oder ne Urlaubsreise sich leisten konnte

um 15:52 von werner1955

Noch nie hat irgendwer irgendwo ein bedingungsloses Grundeinommen vorgeschlagen, von dem man gut leben könnte.
Und da es eben eher die Notabsicherung ist und nicht Grundlage eines schönen Lebens sein kann, würden die meisten Leute auch weiterhin versuchen, mehr zu verdienen.

Einfach mal ehrlich bleiben.
_

@Martin Blank, 15:43

Drang zur Leistungsgesellschaft ist nicht anerzogen, sondern angeboren.

Dann bin ich eine Missgeburt? Und viele andere auch?
Mag ja sein, dass Sie sich nichts anderes vorstellen können, aber daraus abzuleiten, dass es bei allen so ist?

Der Mensch kann ohne Ziele nicht existieren.

Die Menschen - wie auch unzählige andere Lebewesen - haben Jahrhunderttausende überlebt mit dem einzigen Ziel, genug Nahrung aufzunehmen, um nicht zu verhungern. Also gut, Fortpflanzung mag auch ein intrinsisches Ziel sein. Aber das Zusammenleben mit anderen der selben Art so zu gestalten, dass es nur die schaffen, die die anderen ausstechen können, soll ein Ziel sein?

Sie sollten Ihren Beitrag nochmal überdenken.

Deutsche horten

Damit wir die nächste Stufe der Ausbeutung der Bürger in unserm Land begründet.
GEZ wird schon teuerer.

Rumänien und viel Osteuropäer haben dafür in Ihren Ländern sich dafür Wohneigentum durch die EU Mittel, Schlachthöfe und PKW Betrieben finaziert?

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/155734/umfrage/wohneigent...

15:32 von artist22

Das Grundeinkommen wird kommen, wenn das System ohne Bürgerkrieg überleben will.
.
Ansichtssache !
wenn ich 2 Stunden mehr arbeiten muß im Monat
weil man sozial Schwache unterstützt Kranke, Alte
ist das eine Sache
wenn ich aber die halbe Zeit arbeiten muß für Leute die nicht arbeiten wollen
dann sieht es schon anders aus

@deutlich @Sysyphos @European Son

"Daß Sie damit aber auch viele enteignen, die sich ihr Geld, das dort angelegt ist, erarbeitet haben..."

1. Problem: Privateigentum wird von vielen Deutschen/Mittelständlern leider besonders wertgeschätzt, dagegen Wertschöpfung für die Gemeinschaft/Gesellschaft kaum > deswegen auch die riesen Vermögen u.a. im Ausland (> siehe Egoismusförderung von Kindheit an, um zu überleben in so einer ungerechten Gesellschaft)
2. Problem: das Experiment BGE wird leider nicht an der gesamten Gesellschaft durchgeführt, so kann sich nicht jeder mit jedem identifizieren und es kommt nicht zu einem gemeinsamen Grundgedanken, dass jeder uneigennützig arbeitet, dafür aber für das Gemeinwohl. (Im Gegensatz dazu) muss für das eigene Wohl niemand selber sorgen, denn es tun ja alle anderen.
3. Problem: die Unmengen auf Halde produzierten Kfz und Lebensmittel! Stattdessen könnte für jeden Bürger ein Roboter inkl. künstl. Intelligenz produziert u. spendiert werden z.B....- weg von der Erwerbstätigkeit.

Das ist definitiv so nicht richtig.
www.wiwo.de/politik/europa/experiment-in-finnland-so-geht-es-den-teilneh...
kurz: https://is.gd/eDHGY6

Die in diesem Bericht erwähnten gewissen kritischen Untertöne
sind der Tatsache geschuldet, dass parallel in FI eine andere Massnahme lief,
die weitgehend Personal gebunden hat, welche gerade für jene Gruppe wichtig war.

Von Anfang an wurde von der Opposition gemunkelt,
man wolle gar kein 'positives' Ergebnis.

Passt nicht so gut in die neoliberale Agenda, welch ein 'Zufall'.

Am 24. Juni 2020 um 14:02 von Bender Rodriguez

Zitat: Btw falsa, wozu ist Theater gut?

Vielen Dank für Ihren Hinweis.

Ich habe jetzt Ihre Grunddenk-"Struktur" verstanden und werde sie mir - auch für zukünftige Diskussionen - merken.

@ 15:16 von WM-Kasparov-Fan

Menschen sind von Natur aus unterschiedlich - daher sollte der Fleißige mehr haben als der Faule (oder einfach nicht so Fleißige) und der sich an seiner Freizeit freuen... so viel zu Ihrem bedingungslosen Grundeinkommen. Sozialismus hat noch nie funktioniert, gerade weil die Menschen so individuell und so unterschiedlich sind. Das ist doch schön und spannend... Ich bin nicht auf irgendwelche Reichen neidisch... Was wirklich verbessert werden muss ist Chancengleichheit!
Zum Thema: Wir brauchen noch mehr EU um erst einmal unsere eigenen europäische Steueroasen auszutrocknen. Zudem sollte GB nur Zugang zum Binnenmarkt bekommen, wenn es auch nach dem Brexit keine Steueroase wird und die Kanalinseln als Solche austrocknet...
Sonst gerne harter Brexit...

"Grundeinkommen nicht mehr erwirtschaftet werden kann."
Es kann immer erwirtschaftet werden.

Da die kommenden 'Arbeitsroboter' allerdings keine Autos oder Gaming-Monitore kaufen,
und somit der Konsum fehlt, muss man de eben steuerlich endlich eingreifen.
Thema: Maschinensteuer

Und schon ist Konsumgeld da ;-)

Nicht alle sind Millionäre

Und schwupps, schon kommt der Sozialneid wieder durch.
Als "kleines Licht" habe auch ich Geld auf einem thailändischen Konto. Ist Bedingung, wenn man Auswandern möchte und ein 12-Monat non immigrant Visum haben möchte. Von diesem Konto wird der Hausbau finanziert und später auch die Lebenshaltungskosten. Muss ich mich jetzt schämen?

von MartinBlank 15:59

Das wäre für Sie ja entsetzlich,ein bedingungsloses Grundeinkommen.
Die Subalternen wären aus der Verpflichtung entlassen jeder Lohnarbeit,zu allen Bedingungen hinterherzulaufen.
Ein schrecklicher Gedanke-für eine bestimmte Schicht.

... wird den Untergang unseres Raubbau-Wirtschaftssystems
nicht verhindern.
Das Grundeinkommen wird kommen, wenn das System ohne Bürgerkrieg überleben will.
Das dämmert sogar einigen 'konservativen Wirtschaftswissenschaftlern'.
Die sagen das nur nicht so laut, es klingt ja wirklich systemfremd ;-)

@artist22, unser Wirtschaftssystem ist die Soziale Marktwirtschaft. Es gibt immer wieder Reform- und Anpassungsbedarf, aber es gibt kein besseres Wirtschaftssystem.
Es ist eine Binsenweisheit, jede soziale Leistung muss erwirtschaftet werden.
Einkommen ohne Leistung ist nicht nur system- sondern weltfremd.

Das Schlaraffenland ist eine Utopie.
Selbst dort ist nichts leistungslos. Um das Land herum soll sich eine berghohe Reisbreimauer befinden. Wer hinein will, muss da erst hindurch.
Lehrreiche Empfehlung des Dichters:
Wer dorthin will, aber den Weg nicht weiß, der frage einen Blinden; aber auch ein Stummer ist gut dazu, denn der sagt ihm gewiss keinen falschen Weg.

mehr zu verdienen.

von MartinBlank @
Und dann statt heut 70% Steuern und 30% Krankenversicherung abzugeben?

Oder woher kommt das Grundeinkommen?

Autorität in Auflösung

24. Juni 2020 um 15:35 von deutlich

"Und der Tatendrang wird von zu Vielen nicht in Arbeit oder gemeinnütziges Engagement umgesetzt, wie man am Wochenende in S sehen musste."

Die Verbindung zum Thema ist bindender als Sie vielleicht ahnten, abseits des BGE. Was die Worte "Steueroasen" oder "Steuerparadiese" so nett umkleidet, hat mit dem Gewaltausbruch in Stuttgart eine heimliche Menge gemein. Da waren satte, gelangweilte Jungbullen am Werk, die vor lauter Freiheit Grenzen gesucht haben. Das ist psychologisch nicht so weit weg von den Steuerflüchtlingen und Vermögensaufhäufern, die schon lange jedes Verhältnismass verloren haben zu wirklich harter Arbeit und der Vernunft völlig enteilten Gegenwerten. Wie diese Leute denen eine Nase drehen, die trotz wirklich harter Arbeit gerade so überleben können, hat was von der asozialen (trotz genügend Geld zum Party machen) Frechheit, mit der in Stuttgart am Wochende die Idioten auf die Polizei losgegangen ist. Hauptsache Autoritäten foppen.

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