Ihre Meinung zu: Nach Bilanzskandal: Ex-Wirecard-Chef Braun festgenommen

23. Juni 2020 - 10:57 Uhr

Erst am Freitag war Markus Braun als Wirecard-Chef zurückgetreten. Dann wurde bekannt, dass 1,9 Milliarden Euro aus der Bilanz offenbar nie existiert haben. Nun wurde er festgenommen.

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Kommentare

In welcher Welt lebt Herr Altmaier?

"Wir hätten eine solche Situation überall erwartet - nur nicht in Deutschland." (Altmaier)

Nein, das war nun wirklich gar nicht zu erwarten. Schließlich sind deutsche Finanzdienstleister nur national aktiv würden auch niemals etwas Unmoralisches tun, um ihre die Gewinne oder Börsenkurse anzutreiben. Und cum-ex gab es auch nie.

[Ende der Ironie]

Na endlich!

Hatte bereits in einem Kommentar meine Verwunderung darüber zum Ausdruck gebracht, dass dieser Mann nicht in U-Haft sitzt. Er muss Verantwortung übernehmen und zugleich müssen ebenfalls die untergeordneten Veranwortungsträger einsitzen. Es geht hier ja nicht um eine Tüte Kamellen.

Da hat eine Firma ihre

Da hat eine Firma ihre Bilanzen geschönt und wurde erwischt, dumm gelaufen.
Aber keine Bange um Herrn Braun und seine Mitstreiter, alles in trockenen Tüchern.
Mit sehr viel Pech gibts ne geringe Geldbuße und gut is.

Richtig so...

Die Verhaftung ist m.E. gerechtfertigt. Vorstände sind für Vergehen haftbar zu machen und nicht nur dazu da, hohe Remunerationen zu erhalten.
Da sollte auch gleich bei den ausl. Banken und/oder Treuhändern durchgegriffen werden und nicht nur ein kleiner Bankangestellter (auch zurecht) gefeuert werden.
Wo bleiben da die (internen) Kontrollvorgaben (bei allen involvierten Parteien)?... da gibt es ganz simple Maßnahmen wie zB Mehraugenprinzip etc.

Aber meist verlaufen solche Sachverhalte ja ohne Strafe im Sande... der angerichtete Schaden muss nur gross/signifikant genug sein... die Rechtsanwälte boxen die Beschuldigten schon raus... bei dem Streitwert ein gefundenes Fressen für RAe etc.

Wir werden ja sehen, was daraus kommt.
Ich bin auf alle Fälle gespannt.

Ha!!

Gut gemacht!
Ein ehrlicher deutscher Kaufmann.

DAX Unternehmen und gefälschte Bilanz. Wie konnte das bloß passieren. Die Bilanz wurde wahrscheinlich von einem SubSubUnternehmen erstellt.

Bilanzfälschung bei Wirecard

Was nützt uns eine BaFin, wenn derartige Unstimmigkeiten wie bei Wirecard erst so spät ans Tageslicht kommen? Das Präsidium erscheint vollständig überfordert, da nützt auch der lamentierende Sprung nach vorn nicht mehr, da muss über Verantwortung gesprochen werden und persönliche Konsequenzen erfolgen an der Spitze der BaFin! Hier sind der Bundeswirtschaftsminister und der Bundesfinanzminister gefragt nach konsequentem Handeln! Der deutsche Finanzplatz könnte sonst unübersehbare Schäden davon tragen!

"Sozialbetrug" ist für die Politik wichtiger,

als Milliardenbeträge bei den Konzernen. Wirecard ist ja kein Einzelfall. Was ist mit den kriminellen "CumEx" Geschäften oder die Maulkörbe für Steuerermittler?

wer hätte das gedacht

gestern erst zeigte sich der chef der Bafin bestürzt und entsetzt über die unfähigkeit seiner behörde, die die journalisten der FT angegriffen, anstatt wirecard überprüft haben. zeitgleich lies sein chef O Scholz über seine funktionäre mitteilen, daß die bafin alles richtig gemacht hat. tolle politiker hierzulande. wie sagt man, der fisch fängt am kopf an zu riechen. und damit ist nicht der womögliche kanzler laschet alleine gemeint

Börsenaufsicht

Was macht eigentlich die Börsenaufsicht ? Wer ist dafür verantwortlich, das so ein Unternahmen in den DAX aufsteigen kann? Ein riesiger Schaden für den Finanzmarkt Deutschland, ich erwarte das hier Köpfe rollen.

"Wir sind nicht effektiv

"Wir sind nicht effektiv genug gewesen, um zu verhindern, dass so etwas passiert", räumte der Behördenpräsident ein.

Eher überhaupt nicht effektiv oder was war effektiv?

Die BaFin hatte doch die britische Zeitung sogar angezeigt.
Auf welcher Grundlage?
Hier muss doch jeder Anleger gedacht haben die BaFin hat die Anschuldigungen untersucht und ausgeräumt um dann gerichtlich die Times? Zu verklagen.

Die BaFin sollte dazu verurteilt werden alle Kleinanleger mit Wohnsitz in Deutschland zu entschädigen.

Da sind noch viel mehr Kriminelle im Finanzsektor unterwegs.

Peanuts

Ein Herr der Deutschen Bank brachte mal den Begriff "Peanuts" ins Spiel. Beide Begriffe scheinen hier ihre Berechtigung zu finden. Bilanzen über Jahre hinweg aufzubauen und damit Spekulanten anziehen. Das ist ein bischen wie Blut ins Meer kippen und Haie anlocken. Eine Bilanz kann gefälscht werden, aber irgendwo muß das Geld, hier 1,9 Mrd., hergekommen sein. Virtuell, als Gewinn ausgewiesen, als Rücklagen, aber irgendwie wurde es ins Spiel gebracht und jetzt stellt man fest, es gibt es ja garnicht. Aber da kann man bei der EZB und jeder Bundes-/Landesbank auch gleich gucken. Giralgeld gibt es überall, das Geld existiert real nicht.
Der Börsenkurs spiegelt auch nicht den aktuellen Wert des Unternehmens, sondern den irgendwann in der Zukunft. Auch sowas. Und jetzt wundern sich alle?
Egal, die Welt dreht sich weiter und wie ein Pups im Wind zerstreut sich auch dieser Vorfall im Laufe der Zeit.

Der Herr Altmaier...

"Der Minister warnte vor einem Imageverlust für den Wirtschaftsstandort Deutschland. "Es ist mir ganz wichtig, dass sich ein solcher Fall mit Blick auf das Vertrauen in den Bankenstandort Deutschland so schnell nicht wiederholt", sagte Altmaier."

Nicht so schnell wiederholt? Gar nicht wiederholt, wäre die richtige Aussage gewesen! Wozu haben wir denn eine Bankenaufsicht und wozu brauchen wir Wirtschaftsprüfer, wenn dabei solche Dinge geschehen können?

Gerade in Aktiengesellschaften...

sind solche Tricksereien und Mauscheleien an der Tagesordnung. Da wird der Renditedruck und der Börsenwert als oberste Leitlinien, scham- und skrupellos an die Mitarbeiter weitergegeben.
Diese werden genötigt, kreativ die Zahlen zu bearbeiten, Luftbuchungen vorzunehmen um die Quartalsumsätze zu erreichen und Kosten zu drücken bis es quitsch.
Auch VW (um mal einen zu nennen) hat den gleichen Druck, was dann zu besagter Schummelsoftware führte und dem Konzern damals wahrscheinlich hunderte Millionen einsparte und den Kurs steigen ließ. Für den kurzfristigen Erfolg geht man langfristige Risiken ein.
Das ist nichts ungewöhnliches, daher überrascht es micht auch nicht.
Der Glaube von Herrn Altmeier das dies in einem deutschen Unternehmen nicht sein kann....... das überrascht mich dagegen. Ich halte dies einfach für "schlichtweg naiv".

Am 23. Juni 2020 um 09:02 von

Am 23. Juni 2020 um 09:02 von .tinchen
Es war klar dass nach dem

" Es geht hier ja nicht um eine Tüte Kamellen. "

Ich gehe mal von Diebstahl aus :
dafür würde es vermutlich eine höhere und vor allem schnellere Strafe geben.

Wie lautet das Sprichwort: Unrecht Gut gedeihet nicht

Hoffentlich werden ggf. auch bei einer Verurteilung saftige Strafen verhängt, damit nicht wieder nur der kleine Mann wegen einer fehlerhaften Steuererklärung belangt wird, während große Manager Bußgelder aus der Westentasche zahlen.

Es muss eine Warnung an alle sein, dass Manipulationen fast immer ans Tageslicht gelangen. Wer unrecht tut, dem muss aufgehen, dass auf lange Sicht dies nichts bringt. Das hat man beim Dieselskandal gesehen, bei dem auch Manager gefeuert wurden – bei dem allerdings auch die Arbeiter um ihre Arbeitsplätze fürchten müssen (weil die Oberen illegal handelten).

Auch bei Wirecard werden wieder die unteren Chargen unter den betrügerischen Machenschaften zu leiden haben.

Hier ist ein Eingreifen der Politik dringend notwendig, nachdem nicht schon im Vorfeld entsprechende Aufsicht geübt worden ist (von der Bafin).

Allerhöchste Zeit.

Sowohl Wirecard als auch Gütersloh sind peinliche Imageverluste für Deutschland. So etwas darf einfach nicht passieren in einem Welt- Top- Standort . Sicherheit des Geldverkehrs , Sicherheit des Arbeitsplatzes, Sicherheit der Gesundheit am Arbeitsplatz das müssen Selbstverständlichkeiten sein. Wenn die Arbeitgeberorganisationen dazu nicht in der Lage sind hat der Staat dafür umgehend Sorge zu tragen. Es wird allerhöchste Zeit.

Bloß die Finger von Aktien lassen!

Auch wenn Journalisten immer schreiben, die Deutschen seien doof, ihr Geld nicht in Aktien anzulegen ...

... die Sparer tun gut daran, die Finger von den Aktien zu lassen. Der Corona Crash und Wirecard zeigen: ea gibt schönere Arten, sein Geld loszuwerden.

Kostolany hatte recht!

Wie kommt man an der Börse zu einem kleinen Vermögen?

Indem man mit einem großen Vermögen beginnt.

Welche Daseinsberechtigung

haben Wirtschaftsprüfer und Behörden, wenn so ein Skandal nicht entdeckt wird. Es werden Bilanzen von den Prüfern unterschrieben in denen ebenfalls schon Milliarden nicht nachvollziehbar waren. Wer hier unterschrieben hat, gehört ebenfalls in U-Haft genommen und zur Verantwortung gezogen. Wenn derartige Fehler nicht durch die Prüfinstanzen erkannt werden, so sind diese überflüssig und man kann sich das Geld dafür sparen...

EY & Co

Wie kann ein Abschlussprüfer einen solchen testieren, wenn ca. 2 Mrd. Umsatz gar nicht existieren ? Das ist noch schlimmer als wenn 2 Mrd. Guthaben "verschwunden". Da zeigt sich, dass die Testate von EY - ebenso der anderen big 4, die ihre Prüfungsmandate nicht verlieren wollen ?! - so viel wert sind wie die des Tüv über die einwandfreie Produktion der franz. Brustimplantat-Verbrecher.

Was hat der nun anders

Was hat der nun anders gemacht, als VW? Da wurde keiner verhaftet. Richtig, der Braun hat nix mit Autos zu tun, ich Dummerle.

Ob Braun nicht selbst Opfer

Ob Braun nicht selbst Opfer ist, bleibt erst noch festzustellen. Wichtiger wäre, die Auslieferung des dubiosen philippinischen Treuhänders zu verlangen.

so wie es aussieht

sind die Bilanzen der letzten Jahre gefälscht worden. Hier geht es ja nur um schlappe 1.9 Mrd. € die weg sind und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Kann ja bei einem DAX-Unternehmen schonmal passieren. Peanuts würde ich sagen. -Ironie aus- Das dürften die Gewinne der letzten Jahre gewesen sein. Somit war das Unternehmen niemals profitabel. ...Naja, kleine Geldstrafe für Herrn Braun, dann ist der Lachs gegessen. Zeit und Geld hat er ja jetzt genug. Kann er jetzt schön in der Sonne sitzten, wärend viele Kleinanleger die Ersparnisse der letzten Jahre verloren haben. Es kann ja schonmal passieren, dass man über 6 bis 8 Jahre durch die Bank weg lügt und betrügt. Warum soll man sich auch Gedanken um die Altersvorsorge machen, am besten gleich Harz4.

Lieber Rechtsstaat, tut mir bitte einen Gefallen, wenn ihr schon selbst nicht in der Lage seit ein angemessenes Strafmaß festzulegen, dann schickt bitte Herrn Braun nach Amerika, ich zahle auch das Ticket für den Flug.

Wie schnell doch alles geht

Wie schnell doch alles geht wenn das Geld der Reichen und Mächtigen (Aktienwerte) in Gefahr ist, dann geht's gleich am nächsten Tag in den Knast. Wehe wer die Börse betrügt! Und Altmeier tönt:"Der Minister warnte vor einem Imageverlust .....Wirtschaftsstandort Deutschland. "Es ist mir ganz wichtig....Vertrauen in den Bankenstandort Deutschland .....", und er wolle "hart durchgreifen".

Wo ist das harte Durchgreifen beim VW Skandal, bei CUM Ex Geschäften? Wer greift hart durch bei Briefkastenfirmen und Steuervermeidung in Milliardenhöhe? Welcher Politiker stellt dort das Vertrauen schnell wieder her? Rettung der Banken mit Steuergeldern, wo sind die Überschüsse für den Steuerzahler aus Rettungsfonds und
Gewinnbeteteiligung.
Insbesondere wo ist der Beitrag der Superreichen zur Stemmung der gewaltigen Schuldenlast die die Corona Zwangsgegenmaßnahmen angerichtet haben und noch werden? Ist ja nur "kleine Mann" der hierbeschissen wird, nicht so wichtig! Die Superreichen 1% besitzen 25% !

Wo waren die Kontrollen?

Dass es im Unternehmen kriminelle Machenschaften gegeben haben muss, war von Anfang an klar.

Doch welche Rolle spielt E&Y, die die letzten Jahresabschlüsse geprüft haben? Wann lädt der Staatsanwalt den verantwortlichen Prüfleiter vor?

Dass man in einem komplexen international agierenden Konzern einen Betrug von 10.000 € nicht zwingend entdecken muss, ist mir schon klar. Aber 1,9 Mrd €? Da prüft man die Saldenbestätigungen doch besonders intensiv. Oder konnte man sich angesichts der Höhe des gesuchten Betrags eine derartige Kaltschneuzigkeit der Konzernleitung einfach nicht vorstellen?

Und was ist mit der Bafin und der Politik? Regulierungen der Finanzindustrie nach der Finanzkrise vor 12 Jahren haben Merkel und Steinbrück für nicht erforderlich gehalten, weil die Banken-Lobby dies für geschäftsschädlich erklärt hat. Es gab ein bisschen Flickschusterei und dann wieder ab ins Casino. Wir wissen ja, die Union setzt auf Freiwilligkeit, statt auf Regulierung.

Ist es wahr?

Hat Altmaier tatsächlich von "etwaigen Missständen" gesprochen? Wenn ein Viertel der Bilanzsumme nicht existiert, die Prüfer und auch die Bafin nichts davon mitbekommt, dann ist es schon mit Worten nicht mehr zu beschreiben, wenn das als "etwaiger Missstand" bezeichnet wird. Das ist kriminelle Energie und schlampigste Kontrolle. Eine derartige Summe kann nicht mal eben verschwinden und es kann auch nicht versehentlich übersehen worden sein, dass es diese Summe gar nicht gibt. Es müssen eigentlich noch mehr Personen in U-Haft genommen werden. So die Prüfer und auch bei der "Börsenaufsicht" muss zwingend ermittelt werden. Da will man gar nicht hinterfragen, was die denn noch so übersehen.

Betrug !

Das ist wie bei allen Großen, es wird zu lange dem Treiben zu geschaut, vertuscht, geschwiegen und gelogen, bis es nicht mehr geht. Und die Politik schaut zu !
Wie so oft sind keine wirklichen Kontroll- Mechanismen vorhanden, und es wird zu wenig wirklich von außen geprüft.
Da ist es egal, ob Wirecard, Cum-Ex- Geschäften, Tönnies, Westfleisch, VW, BMW oder Mercedes.
Leider haben all diese eine zu große Lobby, und viele kleine werden sanktioniert oder gar ein gesperrt.
Ein Herr Hoeneß wurde auch nur lächerlich bestraft, und durfte wieder den Boss spielen, ähnlich wird es auch bei Tönnies und Braun laufen.
Und dann reden etliche Politiker von Gerechtigkeit und Verständigung. Dann sollen sie auch mal zusammen mit der Justiz dafür sorgen, dass alle Menschen auch gleich behandelt werden, egal ob arm oder reich !!!

Klassischer Altmaier

"Wir hätten eine solche Situation überall erwartet - nur nicht in Deutschland."
Besser kann man das eigentliche Problem der Deutschland AG nicht umreißen. Wir bilden uns wer weiß was darauf ein, wie innovativ, solide und führend unsere Unternehmen sind - und dann sieht man wieder mal, dass die genauso mit Wasser kochen wie alle anderen auch. Und wenn Wasser nicht geht, wird genauso getrickst und geschummelt wie anderswo - siehe die diversen Skandale der deutschen Unternehmen "von Weltruf". Muss ich noch "VW" schreiben, oder "Deutsche Bank"?

"hätte er in D nicht erwartet..."

Echt jetzt? Wir hatten in D ja auch keine Cum-Ex-Mrd-Verluste, oder? Den Aufklärungswillen schätze ich gleich niedrig ein wie beim Schäuble und den Cum's. Sicher haben findige Leute schon einen Verzettelungs-Zeitplan erstellt, damit das wie der Cum-Betrug dann verjährt oder eingestellt wird. Die Nähe zur Wirtschaft treibt schon Blüten ... da ist die windige Bude von Amtor's Fittichen noch unspektakulär ...

Re : AA

Und von einem Subsubsubunternehmen kontrolliert und für gut, sauber und brav empfunden !
Und der Bericht ging an eine Subsubverwaltung vom Finanzministerium !!!

@Dicodes - Der Freispruch ist ziemlich sicher.

11:30 von Dicodes:
"Mit sehr viel Pech gibts ne geringe Geldbuße und gut is."

Davon ist auszugehen. Man wird der Geschäftsleitung nicht nachweisen können, dass sie von dem Betrug wusste. Die Blianzfälschung ist ja nicht einmal den Wirtschaftsprüfern von Ernst&Young aufgefallen, insofern hat Herr Braun ein solides Alibi.

Ich halte es durchaus wahrscheinlich, dass wirecard selbst nichts von dem Betrug wusste, aber auch nicht zu genau nachfragen wollte.

Letztendlich ist nur zu hoffen, dass für alle AGs nun wirksamere Kontrollmechanismen eingeführt werden.

ob jemand dafür auch juristisch

... zur Rechenschaft gezogen werden muss",
sagte Altmaier weiter.
.
kleines Scherzlein Herr Altmaier ?
wenn 2 Mrd die in der Bilanz aufgeführt sind fehlen
auch ohne großes Betriebswirtschaftswissen könnte ich mir vorstellen
so was entspricht nicht den Gepflogenheiten seriöser Kaufleute - ist strafbar

Kennt man sowas denn nicht eigentlich schon?

Ich denke der berühmte Falk Plan ist auch schon mal auffälltig gewesen...

Gang und gebe bei vielen Bilanzen, nur erwischen lassen darf man sich nicht.

VW, Wirecard, Tönnies, ...

... was sagt das über das deutsche Wirtschaftsleben aus. Es wird betrogen, gegiert, gelogen und beklaut, was das Zeug hält.

Das war doch zu erwarten...

Es hätte wohl eher verwundert, hätte man den Mann völlig unbehelligt seines Weges ziehen lassen.

1,9 Milliarden, die gar nicht da waren und wahrscheinlich auch nie verdient worden sind. Und das fällt nicht auf? Es ist völlig unglaubwürdig, dass eine solche Summe vom Vorstand unbeachtet irgendwo rumliegt, keiner Kontrolle unterzogen worden ist und vor allem nie in Betracht gekommen war, anderweitig zu parken, investieren oder auszuschütten? So riesig ist Wirecard auch nicht gewesen, dass 1,9 Milliarden jahrlang einfach nur da sind für nix!

Fraglich ist auch das Vorgehen der Wirtschaftsprüfungen der letzten Jahre. Das hätte doch schon viel früher auffallen müssen. Wenn das Geld nur durch "Luftbuchungen" in den Büchern stand, wo sind die für Wirtschaftsprüfer obligatorischen Bankbestätigungen etc. geblieben, die sie für ein Testat hätten anfordern müssen? Und vor allem: wenn 1,9 Milliarden erwirtschaftet worden sind, die gar nicht da waren, womit sind die Steuern darauf gezahlt worden?

@PeterFinger - Bilanzbetrug ist kein Steuerbetrug

11:40 von PeterFinger:
"Wirecard ist ja kein Einzelfall. Was ist mit den kriminellen 'CumEx' Geschäften oder die Maulkörbe für Steuerermittler?"

Sie werfen Bilanzbetrug und Steuerbetrug in einen Topf. Der Bilanzbetrug bei wirecard schadet nur den Aktionären. Da diese aber auch davon profitiert haben, ist das in meinen Augen ein vergleichsweise kleines Problem.

In Deutsche Aktiengesellschaften noch investieren ??

Was bei Wirecard juristisch zu veranlassen ist, wird hoffentlich durch Staatsanwaltschaft und Justiz geklärt werden.
Neben dem Versagen der Finanzaufsicht frage ich mich allerdings auch, wie blind eigendlich auch die fürstlich bezahlten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften bei den Jahresabschlüssen / Bilanzierungen gewesen sein mußten.
Banksalden sollten doch nach "Adam Riese" mit den Umsätzen korrespondieren. Hat sich niemand gefragt wo ein Saldo von 1,9 Mrd. (19.000.000.000,- EUR) auf einem Asiatischem Konto eigendlich herkommen soll ??

Dem Deutschen Kleinanleger wir von Politik und Wirtschaft seit Jahren gepredigt, er solle doch sein sauerverdientes Geld in Aktien und Wertpapiere anlegen, weil die Währungszinsen von der EZB bereits "verheizt" wurden.
Wenn ich mir nun diesen Wirecardskandal, die Abgasbetrügereien, CumEx oder andere Sauereien in Deutschen AG-Konzernen so ansehe, wird mir übel.

Verschwunden? hat nicht existiert?

Das ist einer der Gründe das es keinerlei Respekt mer vor Obrigkeiten gibt.

Die Bevölkerung sieht diese Obrigkeiten, Promis, Lichtgestallten.... als das was viel von denen sind, ausbeuter der Massen.

So wie die Massen H4ler als arbeitsfaul sehen, sehen diese mitlerweile die Obrigkeiten als raffgierige Betrüger.....

11:10 von Nachfragerin

offenbar ist unser Wirtschaftsminister ja zu jung, sonst hätte er doch schon die skandale Aller Landesbanken und vieler sparkassen mitbekommen müssen. aber offenbar war er zusehr mit der suche seiner Wirtschaft beschäftigt

Tiefschlaf

Die Behörden schlummern friedlich, kommen ihrer Aufsichtspflicht nicht nach und geben sich überrascht. So richtig erstaunlich ist das nicht. Finanzgeschäfte werden in Deutschland nicht gut überwacht. Geldwäsche, gerade auch von großen Clans, ist kaum verfolgbar. Wer weiß, was man bei Tönnies noch findet. ..
Es drängt sich der Eindruck auf, die Behörden würden sich möglichst wenig Arbeit machen im Sinne von: wird schon stimmen, was die testieren.

Bananenrepublik

Ganz ehrlich, bei jedem Hauskredit oder noch kleineren Krediten wird jede Sicherheit genau überprüft; bei einem Daxunternehmen gilt dann ein angebliches Bankguthaben bei einer philippinischen Bank, einem Land, was nun wirklich nicht für ein solides Banksystem bekannt ist, als Sicherheit???? Mir verschlägt es die Sprache. Und Banken, die Aufgrund nicht geprüfter Sicherheiten Kredite vergeben,
wollen dann wieder einen Rettungsschirm. Hier gehören gleich mal reihenweise Leute der Bankenaufsicht und der entsprechenden Kreditgebenden Banken genau wie die Vorstände hinter Gittern!

Gute Nachricht - schlechte Nachricht

Gute Nachricht: Endlich hat man es mal geschafft einen dingfest zu machen.
Schlechte Nachricht Nr.1: Es laufen leider noch zu viele frei herum.
Schlechte Nachricht Nr.2: Auch diesen Einen wird man wohl auch bald wieder laufenlassen.

@12:43 von Lè Bonk

"Wo ist das harte Durchgreifen beim VW Skandal, bei CUM Ex Geschäften? Wer greift hart durch bei Briefkastenfirmen und Steuervermeidung in Milliardenhöhe? Welcher Politiker stellt dort das Vertrauen schnell wieder her? Rettung der Banken mit Steuergeldern, wo sind die Überschüsse für den Steuerzahler aus Rettungsfonds und
Gewinnbeteteiligung."

Und das ist der Grund das immer weniger zur Wahl gehen, so wie das jeglicher Respekt vor solschen Posten verloren geht.

12:43 von Lè Bonk

Die Superreichen 1% besitzen 25% !
.
haben sie ein Problem damit
also ich habe keinen Vor oder Nachteil ob der Herr Aldi, Lidl, Daimler
nun 20 oder 200 Mrd ihr Eigentum nennen

Ich habe selbst Jahre lang

Ich habe selbst Jahre lang bei einer Ami Bank gearbeitet und habe selbst erlebt,
wie kurz vor dem Krach - die Lehman Brothers Papiere an die Kunden mit strikter Anweisung und strenger Kontrolle von den Vorgesetzten durchgedrückt wurden. Die Hinweise von anständigen Beratern wurden ignoriert und verboten.„Abgrasen“ und Gewinn einstreichen war die erste absolute Priorität. Die Zweifler wurden als „nicht kompetent“ abgestempelt. Damals wurden Tausende von Kunden um die Existenz gebracht. Bin gespannt, wer jetzt der große Verlierer sein wird.

Die DAX-Unternehmen haben so eine große Macht und eine riesige Lobby, die Politiker sind mit denen so tief verbunden, dass es meistens sehr schwer ist diese zu Räson zu bringen.

@ Einfach Unglaublich

"Bloß die Finger von Aktien lassen!"

Nun, ehrlich gesagt, waren Aktien von Wirecard sind nichts für "die Deutschen", sondern nur für Spezialisten, die sich mit dem ständigen Auf-und Ab anfreunden können und nicht ihre komplette Altersvorsorge darauf aufbauen.

Nur aufgrund eines Wertes den ganzen Markt zu verteufeln ist nicht richtig. Ein Crash wie durch Corona trifft die gesamte Wirtschaft, ist also nicht aktienspezifisch. Auch ein inhabergeführte Unternehmen der "falschen" Branche verliert in dieser Zeit an Wert. Das muss der Inhaber dann allerdings alleine stemmen, wenn ihm die Kredite wegbrechen.

Als Aktionär tragen Sie nicht diese Verantwortung, Sie können jederzeit aussteigen.

Markus Braun

hat getrickst, geschönt und dadurch jede menge anleger um ihr sauer verdientes gebracht. das ist tragisch und gehört aufgearbeitet. schade nur, dass die anleger, die in vielen fällen all ihr geld dort investiert haben, mit leeren händen dastehen.

aber:
es gibt da einen verkehrsminister, der das geld aller (steuern, wir reden hier von etlichen hundert millionen!!!) in den sand gesetzt hat und immer noch so tut, als ob er kein wässerchen trüben könnte. was passiert mit dem? richtig, der ist immer noch in amt und würden und haut weiterhin eine peinlichkeit nach der anderen raus!

Zitat: Hat Altmaier

Zitat: Hat Altmaier tatsächlich von "etwaigen Missständen" gesprochen? Wenn ein Viertel der Bilanzsumme nicht existiert, die Prüfer und auch die Bafin nichts davon mitbekommt, dann ist es schon mit Worten nicht mehr zu beschreiben, wenn das als "etwaiger Missstand" bezeichnet wird.

Sie können hier vom Leder ziehen, wie Sie wollen. Sie können vorverutreilen. Sie müssen nicht das Ergebnis der Ermittlungen abwarten.

Wenn der Staat, hier in Gestalt des Wirtschaftsministers, sich äußert, ist es mir lieber, dass er von der Unschuldvermutung ausgeht, bis das Gegenteil bewiesen ist.

Auch das ist ein Stück Rechtstaat.

@Einfach Unglaublich - Geld unterm Kopfkissen?

12:22 von Einfach Unglaublich:
"... die Sparer tun gut daran, die Finger von den Aktien zu lassen. Der Corona Crash und Wirecard zeigen: ea gibt schönere Arten, sein Geld loszuwerden."

Die Investition in einen einzelnen Aktientitel ist definitiv ein riskantes Glücksspiel. Aber mit einem breit gestreuten Aktiendepot kommt man langfristig definitiv besser weg, als wenn man sein Geld zum Nullzins unterm Kopfkissen oder auf dem Konto parkt.

Vom Corona-Absturz des DAX ist jedenfalls nicht mehr viel zu sehen. Aktuell steht er keine 9% unter seinem Allzeithoch - trotz des Absturzes von wirecard.

1,9 Mrd (19.000.000.000,- EUR)

es sind "nur" 1.900.000.000,- Euro

Zukünftiger Aktionismus der SPD vorhersehbar

Um die Probleme in den Griff zu kriegen wird schon bald der nächste Funktionär bei der SPD was von mehr Regulierung faseln und das man die Gesetze verschärfen muss.

Das man damit zwar auf „Dummenfang“ gehen kann was potentielle Wähler betrifft ist klar. Das Problem besteht aber in zu viel und vor allem falscher Regulierung, insbesondere auf Betreiben der SPD. Das ist reiner Populismus.

Am Ende wird die kleine Volksbank ums Eck und der unabhängige Finanzdienstleister noch stärker reguliert, aber da wo es die kriminellen Machenschaften gibt, da passiert nichts.

Die Volksbank und der Finanzdienstleister geben dann irgendwann auf, weil Aufwand und Kosten für überzogene und falsche Regulierung zu hoch sind.

Das führt dazu, dass immer weniger Qualität und Vielfalt am Markt vertreten ist.

Schuld ist (vor allem) die SPD. Linke und Grüne wären aber auch nicht besser.

@hierandiegeräte - $-Zeichen in den Augen vernebeln den Blick.

13:22 von hierandiegeräte:
"Hat sich niemand gefragt wo ein Saldo von 1,9 Mrd. (19.000.000.000,- EUR) auf einem Asiatischem Konto eigendlich herkommen soll ??"

Die sollten auch da herkommen, wo die anderen Milliarden hergekommen sind: Aus den Gebühren von Finanztransaktionen.

Nur scheint sich die von wirecard beschäftigte Drittfirma diese Gewinne ausgedacht und den Auszug des fraglichen Kontos gefälscht zu haben.

Wer fragt da schon genau nach, wenn die Dollarzeichen in den Augen den Blick vernebeln? Das ist halt Pech für alle Glücksritter, die darauf reingefallen sind.

Mit anderen Firmen hätte es auch passieren können. Nur wäre dann halt kein Betrug, sondern ein schlechtes Geschäftsmodell, Corona oder sonstwas die Ursache.

alle sagen - ohhh!

Deutschland hat offensichtlich im Finanzbereich, aber auch anderswo, ein Problem mit Beobachtungs- und Warnsystemen. Erst wenn's kracht wundert man sich.

wie bemißt sich die Steuer ...

… welche so ein Großunternehmen zahlen muß eigentlich? Anhand der Berechnungen von Wirtschaftsprüfern? Naja, wenn die schon mal 1.9 Milliarden über mehrere Jahre nicht in den Bilanzen finden und trotzdem Abschlüsse testieren frage ich mich in wie weit die Steuerlasten solcher Großunternehmen jemals stimmen. Ich glaube bei mir als Arbeitsnehmer schaut das Finanzamt genauer hin. Aber ich habe ja auch keine Lobby die Millionen in die gesetzgeberischen Prozesse laufen lassen kann.

wer hätte das gedacht

weil er kaution zahlen konnte, ist er wieder ein freier mann. aber wirecard ist ja auch gelddienstleister

Schon wieder auf freiem Fuss

1.9 Milliarden verschwunden und für 5 Millionen Kaution kommt man dann frei. Kann sowas war sein? Und da wundert man sich, wenn so mancher Bürger das Vertrauen in unser Rechtssystem. Man kann ja mal versuchen, für 1900 Euro einen Fernseher zu klauen und dann gegen 5 Euro Kaution freizukommen ... Im Ernst, sowas darf es echt nicht geben!!!!

Am 23. Juni 2020 um 15:17 von Karl Napf

Zitat: weil er kaution zahlen konnte, ist er wieder ein freier mann. aber wirecard ist ja auch gelddienstleister

Ich würde vorschlagen, Recht und Gesetz auf jedermann und ohne Ansicht der Person und ihres Vermögens anzuwenden. Das kommt letztendlich und allen zugute.

@Karl Napf 13.35

offenbar ist unser Wirtschaftsminister ja zu jung," ja, der Peter Altmaier genießt noch Welpenschutz;-)
aber im Ernst: ein Bilanzskandal müsste zunächst den Wirtschaftsprüfern auffallen, dann erste den Banken oder der Aufsicht. Wenn so viel kriminelle Energie im Spiel ist kann sich das gewaltig auswachsen. Enron war auch so ein nicht erwarteter Supergau. Und Griechenland wäre ohne gefälschte Zahlen nie in die Eurozone gekommen

@Sinnprüfer, 12:18

"Hoffentlich werden ggf. auch bei einer Verurteilung saftige Strafen verhängt, damit nicht wieder nur der kleine Mann wegen einer fehlerhaften Steuererklärung belangt wird, während große Manager Bußgelder aus der Westentasche zahlen"

Vergessen Sie es einfach.

"Es muss eine Warnung an alle sein, dass Manipulationen fast immer ans Tageslicht gelangen"

Die müssen IMMER ans Tageslicht gelangen. "Vollautomatisch". Dann hat es sie nämlich die längste Zeit gegeben (weil sie sich "erledigt" haben). Aber solange es Bank-, Dienst-, Militär-, Geschäfts- und was der "Geheimnisse" rund ums Geld mehr sind gibt, wird das nichts.

Nach Bilanzskandal:Ex-Wirecard-Chef Braun festgenommen....

Da scheint es um Bilanzfälschung zu gehen.Mehr wirtschaftliche und finanzielle Tätigkeit sollte suggeriert werden,als es sie in der Realität gab.
Damit sollte Einfluß auf den Aktienkurs und somit auf den (anscheinenden) Wert des Unternehmens genommen werden.

Wenn diese € 1,9 Milliarden

Wenn diese € 1,9 Milliarden Umsatz nie existiert haben, dann wurde auch niemand diesbezüglich geschädigt. Vorzuwerfen wäre lediglich ein Aufblähen der Bilanz.

EA wird hoffentlich zur Rechenschaft gezogen

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sind bei solchen Fehlern sehr häufig mit beteiligt. Weshalb es den Herren Wirtschaftsprüfern bei "Ernst und Jung" nicht früher aufgefallen sein sollte, dass hier Geld fehlt, ist ebenso juristisch zu klären. Sollten hier massive Fehler passiert sein, so wäre zu hoffen, dass EY ebenso von der Bildfläche verschwindet.

Am 23. Juni 2020 um 15:17 von baumgart67

Zitat: 1.9 Milliarden verschwunden und für 5 Millionen Kaution kommt man dann frei. Kann sowas war sein? Und da wundert man sich, wenn so mancher Bürger das Vertrauen in unser Rechtssystem. Man kann ja mal versuchen, für 1900 Euro einen Fernseher zu klauen und dann gegen 5 Euro Kaution freizukommen

Ich befürchte, Sie verkennen die Funktion der Sicherheitsleistung.

Wie ich es sehe, war Fluchtgefahr der Grund für die Anordnung der Untersuchungshaft.

Die Fluchtgefahr kann u.a. dadurch verringert werden, dass dem Beschuldigten die Leistung einer Kaution aufgegeben wird, die verfällt, wenn er beispielsweise Fluchtvorbereitungen ergreift.

Die Höhe der Kaution orientiert sich an dem Vermögen des Beschuldigten, nicht an der Höhe des durch die vorgeworfene Straftat verursachten Schadens.

Für den Beschuldigten gilt trotz des dringenden Tatverdachts, der zur U-Haft führte, die Unschuldsvermtung. Untersuchungshaft ist keine Strafe.

15:27 von falsa demonstratio

hab ich was anderes geschrieben? das eine antwort notwendig ist?

11:35 von AA

>>Die Bilanz wurde wahrscheinlich von einem SubSubUnternehmen erstellt.<<

Bei meinem (ex) Arbeitgeber wurde die Bilanz vom Steuerberater erstellt, trotzdem musste ich als kfm. Leiter diese Bilanz lesen können.
Und, eine Bilanz wird IMMER vom verantwortlichen Geschäftsführer oder Vorstand gezeichnet. Nix von "habe ich nicht gewusst".

11:30 von Dicodes

>>Mit sehr viel Pech gibts ne geringe Geldbuße und gut is.<<

Und wieder wurde ein deutsches "Produkt" mit einem Makel behaftet.
International entwickeln wir uns zu einer Lachnummer. Ja, ich weiß, andere machen das auch so aber.... müssen wir es dann auch tun?
Ich wünsche mir das Image eines Hamburger Kaufmanns zurück.

Am 23. Juni 2020 um 15:52 von Karl Napf

Zitat: hab ich was anderes geschrieben? das eine antwort notwendig ist?

Sorry - Sie haben Recht. Die Frage stellt sich immer.

Zu 12:52 von Lenyat ✎"Klassischer Altmaier"

"Wir hätten eine solche Situation überall erwartet - nur nicht in Deutschland."
--
Besser kann man das eigentliche Problem der Deutschland AG nicht umreißen. Wir bilden uns wer weiß was darauf ein, wie innovativ, solide und führend unsere Unternehmen sind ..

Was für eine unglaubliche Arroganz und Scheinheiligkeit, man muss sich schämen für einen solchen Bundesminister.
@Lenyat, richtig, aber es ist zuerst die Politik, die die Verantwortung trägt und selbst tarnt und täuscht wenn es in die politische Landschaft passt.
Der Euro ist nur ein Beispiel von vielen. Griechenland hat man in den Euro gemogelt. Vertrags-, Kritierien-, Rechtsbrüche von Beginn an und am laufenden Band. Was ist die EU-Behörde EZB genau?! Wieviel Millarden versenkt?
D ist das Geldwäscheparadies in der EU schlechthin. Hier wird unversteuertes Geld, weit mehr Milliarden aus fragwürdigen Quellen investiert und gewaschen. Kein Hahn kräht danach. Die Schattenwirtschaft blüht.
Zuerst an die eigene Nase fassen!

Kein Unterschied.... @ PeterFinger

Es macht keinen Unterschied, ob ich im "Kleinen" oder "Großen" betrüge! Wie hoch die Summe auch sein mag, das ist egal - Betrug ist k e i n Kavaliersdelikt - übrigens, über eine rote Ampel "brettern" auch nicht.
Das "Sozialbetrüger" oft überführt werden liegt keineswegs daran, das Politiker hier mehr "hinschauen" und bei Konzernen nicht, sondern daran das Konzerne "cleverer" verstecken und verschleiern können.
Mit Politik hat das - e r s t einmal nichts zu tun............

um 13:47 von Sisyphos3 12:43 von Lè Bonk

[Die Superreichen 1% besitzen 25% !]
.
"haben sie ein Problem damit
also ich habe keinen Vor oder Nachteil ob der Herr Aldi, Lidl, Daimler
nun 20 oder 200 Mrd ihr Eigentum nennen"

Da Sie offenbar alleine auf Ihrer Welt sind, brauchen Sie die paarhundert Millionen Hungernden und Nichtshabenden auf der echten Welt nicht kümmern. Wenn Sie den Zusammenhang zwischen den Faktoren, die die große Schere bewegen nicht verstehen oder leugnen, gehören Sie wohl zu denen, die alles gut und richtig finden, wenn es Ihnen nur nützt. Diese "lässig" zur Schau getragene vermeintliche Neidlosigkeit ist gelinde gesagt, unglaubwürdig.
Das Beispiel Wirecard zeigt einmal mehr an, daß der Finanzarkt nichts anderes ist als das DARKNET für Geldkranke. Der Grund, warum es bei der WHO nicht als Phänomen mit Krankheitswert verzeichnet ist, kann nur mit der Bereitschaft zu Vieler erklärt werden, sich anstecken zu lassen. Ist nur Moral, stimmt aber leider. Das goldene Nadelöhr in Kamelgröße steht im Schlraffenland

@ falsa demonstratio

Die Frage ist aber wenn die 1.9 Milliarden nicht stimmen, warum sollen dann die Vermögenswerte stimmen und warum, dass werden sich viele fragen, können sich immer nur Reiche „freikaufen“, es gibt da ja doch einige prominente Fälle, die zwar anders gelagert sind, aber solche Namen wie Zumwinkel oder Winterkorn verursachen auch bei vielen Kopfschütteln. Es geht meiner Meinung nach auch darum, dass oft in der öffentlichen Wahrnehmung eine große Kluft zwischen Rechtsprechung und Gerechtigkeitsempfinden besteht.

... Der Bilanzbetrug bei wirecard schadet nur den Aktionären. Da diese aber auch davon profitiert haben, ist das in meinen Augen ein vergleichsweise kleines Problem.

Richtig, Betrug ist Beides, aber da ist ein Unterschied. Hier in der Wirkung wohl eher das Gegenteil eines Steuerbetrugs.
"-schadet nur den Aktionären-"... "nur" ist sicher falsch, würde den Betrug aber auch mit keinem Jota kleiner machen.

Das ist aber hier wie dort kein "kleines Problem"! Auch Aktionäre darf man nicht betrügen, das ist ohne Unterschied genau so verwerflich und strafbar. Dazu ist die Analyse wohl nicht richtig, die Aktionäre dürfen global gesehen nicht profitiert sondern einen gewaltigen Verlust erlitten haben. Der Fiskus dagegen hat wohl jahrelang aus Luftsummen Steuern veranlagt und reales Geld kassiert. Ob die zurückfließen?

16:04 von melancholeriker

Da Sie offenbar alleine auf Ihrer Welt sind, brauchen Sie die paarhundert Millionen Hungernden und Nichtshabenden auf der echten Welt nicht kümmern.
.
jetzt stelle ich mich (was mir ja nicht schwer fällt) dumm

was passiert wenn man den Aldi mit seinen 20 Mrd Euro enteignet
kriege ich dann Geld 20Mrd/80 Mill ?
wo kommen die 20 Mrd die man verteilen will denn her
- hat er die auf der Bank liegen oder nicht in 5.000 Filialen ??
also so geht es wohl nicht
also wird das wie in der DDR dem "Staat/Gesellschaft" gehören
sorry, aber davon habe ich dann auch nichts, weil das ist ne sehr vage Angelegenheit
und sie können es mir ja anhand ihrer 150 Mill Hungernden erklären wie das praktisch aussieht, das "Umverteilen"

Am 23. Juni 2020 um 14:04 von EU-Einwohner

>>es sind "nur" 1.900.000.000,- Euro <<

Ist mir peinlich...aber Sie haben natürlich recht!.
Gott sei Dank habe ich auch keinen Job bei EY :-)

Zu 16:05 von baumgart67 ✎ Hinkende Vergleiche

...und warum, dass werden sich viele fragen, können sich immer nur Reiche „freikaufen“, es gibt da ja doch einige prominente Fälle, die zwar anders gelagert sind, aber solche Namen wie Zumwinkel oder Winterkorn verursachen auch bei vielen Kopfschütteln. ..
Falsch, Reiche können sich nicht "freikaufen".
... und ja, die genannten Fälle sind völlig "anders gelagert" und nicht vergleichbar.
Wenn überhaupt, dann vielleicht mit dem Fall von Manfred Schmider (“Big Manni”)

https://boerse.ard.de/aktien/flowtex100.html

Da wurde auch der schöne Schein am Ende von der harten Realität eingeholt. Nur geduldiges Papier war dir Grundlage, keine vollständige Inventur, keine körperlichen Bestandaufnahmen, kein Vieraugenprinzip, keine zweifelsfreien Saldenerklärungen ... Es fehlte hier wie dort die Sorgfalt des ordentlichen Kaufmanns. Das HGB nie gelesen. ... Die Wirtschaftsprüfer haben auch hier ihren Job nicht gemacht und mehr ....

@baumgart67 - Das Geld ist nicht weg, sondern war nie da.

15:17 von baumgart67:
"1.9 Milliarden verschwunden und für 5 Millionen Kaution kommt man dann frei. [...] Man kann ja mal versuchen, für 1900 Euro einen Fernseher zu klauen und dann gegen 5 Euro Kaution freizukommen ..."

Das Geld wurde nicht gestohlen, sondern erfunden. Um es mit Ihrem Beispiel zu sagen: Sie tun so, als hätten Sie einen Fernseher für 1900 Euro, um damit Käufer in Ihren Laden zu locken.

Den Haftbefehl gab es auch nur, weil Herr Braun Österreicher ist und ins Ausland hätte fliehen können.

Am 23. Juni 2020 um 14:19 von AnnoSechziger

„wenn die schon mal 1.9 Milliarden über mehrere Jahre nicht in den Bilanzen finden und trotzdem Abschlüsse testieren frage ich mich in wie weit die Steuerlasten solcher Großunternehmen jemals stimmen. „

Da ist was dran,

aber es müsste heißen:

„Wieso können die 1,9 Milliarden Euro,
die bisher als Aktivposten in der Bilanz ausgewiesen wurden,
für 2019 jetzt nicht gefunden werden.“

„Hat das Geld bereits bei vorangegangenen Jahresabschlüssen gefehlt?“

Die Banken haben ihre Kredite nicht sofort fällig gestellt, d.h,
dass die Geldjäger schon unterwegs sind.

1,9 Milliarden Euro verschwinden nicht einfach.

Sturm im Wasserglas

Ach Gottchen, Herr Braun war nicht mal 24 Stunden im Gefängnis, dann hat er sich mit 5 Millionen Kaution einstweilen rausgekauft. Sollte das angemessen sein bei den Summen um die es hier geht? Der deutsche Finanzsektor ähnelt in grossen Teilen mittlerweile dem klassischen Skandalbild der Wirtschaftsunterwelt mehr, als etwa seriösen Geschäftspartnern der internationalen Finanzwelt. Das gängige Geschäftsgebahren der Branche, kann nur noch völlig enthemmten Egozentrikern "normal" vorkommen. Der Ruf der Branche als Geschäftspartner, solider Wirtschaftszweig oder zuverlässiger Arbeitgeber wird seit Jahren kontinuierlich ungeahndet ruiniert und der Ruf der Zukunftstechnologien im Finanzverkehr wird bereits von halbseidenen Glücksspielern leichtfertig verrammscht. Wer passt eigentlich auf den Saustall auf? Ist da noch wer ? Offensichtlich nicht. Na gut, Eignung war in der Politik wohl noch nie ein Kriterium. Gefakte "Dr."-Titel schon eher. How embarrassing.

@ 15:40 von Werner40

"Wenn diese € 1,9 Milliarden Umsatz nie existiert haben, dann wurde auch niemand diesbezüglich geschädigt."
.
Stimmt. Nur die Aktienanleger, die von einem vermeintlich soliden Unternehmen ausgegangen sind.
Der Kurs ist von über 100 Euro auf irgendwas um die 15 gefallen.
So schnell kann man Geld verbrennen.
Wenn Sie da 10.000 Euro investiert haben, haben Sie noch 1.500 übrig.
War eine gute Altersvorsorge!

@Sisyphos3

"das ist ne sehr vage Angelegenheit
und sie können es mir ja anhand ihrer 150 Mill Hungernden erklären wie das praktisch aussieht, das "Umverteilen"

Enteignen...Umverteilen...DDR ?
Warum von hinten anfangen? Es reicht doch fast schon, wenn die Betreffenden 1% mal in sich gehen und sich fragen, ob es gesund ist, im Fett zu schwimmen und warum zum Teufel es so wichtig ist, so viele Menschen wie möglich so neidisch zu wissen, daß es sich lohnt, mit allen christlichen Prinzipien zu brechen. Sie wissen selbst, wieviel Geld aus unfassbar schäbiger Gier mit Methoden generiert wird, wo am Ende Millionen Menschen irgendwo in fernen Ländern sterben können und der Aktionär fühlt sich wohl hinter der Augenbinde. Was daran legal wird, bestimmen Lobbyisten. Man kann von Glück reden, daß in Zeiten einer Pandemie offen zutage tritt, wer wen warum und in welchem Ausmaß abhängig hält und welche seelischen Abgründe der Menschheit sich auftun angsichts der Gewaltbereitschaft für den eigenen Wohlstand.

14:12 von vriegel

Zitat:"Schuld ist (vor allem) die SPD. Linke und Grüne wären aber auch nicht besser."

Aha! SPD, Linke und Grüne haben wirecard gegründet, ein bisschen Bilanzfälschung betrieben und den H. Braun als Strohmann vorgeschoben! So einfach kann die Welt sein...
Dass eine "renommierte" Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und die BaFin schlicht versagt haben, liegt also Ihrer Meinung nach an zu viel Regulierung in Deutschland. Ja dann...

16:45 von Nachfragerin

und, um hier in der öffentlichen anstalt ein wenig recht und wissen einzubringen. er hat sich freiwillig bei den behörden gestellt. er ist aus österreich angereist.

17:01 von NeutraleWelt

der normaldeutsche, der fürs alter vorsorgen will, kannte wirecard garnicht. der hätte alteingesessene firmen wie bmw, bayer oder siemens im depot

Wirecard = Bafin-Skandal

Wozu braucht es eigentlich eine solche Bafin?
Diese Institution wird hauptsächlich von aus der Controlling Branche stammenden Managern in der Führungsriege besetzt, die von Lobbyisten dieser dorthin empfohlen werden. Diese Führungsriege sorgt dann dafür, dass die Controlling Unternehmen, bei denen sie beschäftigt waren oder von denen die Lobbyisten stammen, danach auch deren Arbeit machen dürfen. Dass das nicht funktioniert, liegt auf der Hand.
Der Rest der Führungsmannschaft wird ebenfalls, schön paritätisch verteilt, von ansonsten nicht mehr benötigten Beamten besetzt.
Schon vor 20 Jahren gab es in Frankfurt einen ähnlichen Bankenskandal, wenn gleich geringeren Ausmaßes.
Ist denn da niemand in dieser Behörde, der lernfähig ist?

@gman - Die Verluste des einen sind die Gewinne des anderen.

16:19 von gman:
"Auch Aktionäre darf man nicht betrügen, das ist ohne Unterschied genau so verwerflich und strafbar."
> Betrug ist Betrug. Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu.

"Dazu ist die Analyse wohl nicht richtig, die Aktionäre dürfen global gesehen nicht profitiert sondern einen gewaltigen Verlust erlitten haben."
> Sie irren.
Wirecard ging vor 20 Jahren für knapp 13 Euro an die Börse. Global gesehen wird es also erst zum Verlustgeschäft, wenn die Aktie unter ihren Ausgabekurs (minus die gezahlte Dividende) fällt.

"Der Fiskus dagegen hat wohl jahrelang aus Luftsummen Steuern veranlagt und reales Geld kassiert."
> Ich bin mir sicher, dass das im Zuge der staatlich geförderten Steuervermeidung nicht der Fall war.

@NeutraleWelt - Man kann es auch positiv sehen.

17:01 von NeutraleWelt:
"Der Kurs ist von über 100 Euro auf irgendwas um die 15 gefallen. So schnell kann man Geld verbrennen. Wenn Sie da 10.000 Euro investiert haben, haben Sie noch 1.500 übrig."

Der Kurs ist auch von unter 5 Euro (2009) auf 190 (2018) gestiegen. Wenn Sie damals 10.000 Euro investiert hätten, hätte sich der Depotwert auf 380.000 Euro erhöht. Ohne die Bilanzfälschung wären das nicht möglich gewesen!

PS: Es ist ziemlich riskant, 10.000 Euro in eine einzige Aktie zu stecken und diese ohne Stop-Loss laufen zu lassen. (Außer man hat genug Geld.)

Zu 17:10 von Karl Napf "der normaldeutsche"

@Karl Napf, dass Sie sich da nicht täuschen.
Viele Kleinsparer haben mangels Anlagealternativen und auf drängen der "Berater" bei ihrer Sparkasse oder Bank einen Investmentsparvertrag abgeschlossen. Lebensversicherungen ....etc.pp.
Allein das Flaggschiff „DWS Deutschland“ bestand noch im Dezember zu knapp 10 Prozent aus Wirecard-Aktien.
Wie man lesen kann:
Auch die Union Investment, die bis vor kurzem einer der größten Investoren des Zahlungsabwicklers war, denke über eine Klage nach, sagte ein Sprecher der Fondsgesellschaft am Donnerstag zu Reuters. "Die Berichterstattung zu Wirecard hat die Union Investment zum Anlass genommen, auch in diesem Fall eine mögliche Beeinträchtigung von Anlegerinteressen und eine Einleitung rechtlicher Schritte zu prüfen." Zuvor hatte die Fondsgesellschaft DWS sowie Vertreter von Kleinanlegern einen solchen Schritte angekündigt.
Verluste hier wie dort!

@ 17:10 von Karl Napf

"der normaldeutsche, der fürs alter vorsorgen will, kannte wirecard garnicht. der hätte alteingesessene firmen wie bmw, bayer oder siemens im depot"
.
Bayer ist ja wegen Glyphosat böse, Siemens geht nach der Luisa-Geschichte auf gar keinen Fall. Keinen Cent.
Automobil ist ja auch böse.
Verfolgen Sie Börsennachrichten?
Ich würde mich durchaus als normal bezeichnen.

Zu 17:22 von Nachfragerin "vor 20 Jahren"

Wirecard ging vor 20 Jahren für knapp 13 Euro an die Börse. Global gesehen wird es also erst zum Verlustgeschäft, wenn die Aktie unter ihren Ausgabekurs (minus die gezahlte Dividende) fällt.
Rechnerisch richtig, aber für den überwiegenden Teil der Aktionäre jenseits der Realität.
Die Rechnung können Sie auch mit einem Einstandkurs von 190 Euro machen, den gab es auch schon.
Wer hat vor 20 Jahren, (der schon genannte Normaldeutsche), Aktien gekauft? Da gab es noch Zinsen auf dem Sparbuch, dort ist das Geld gelandet, nicht im Depot mit Wirecard-Aktien!

"Der Fiskus dagegen hat wohl jahrelang aus Luftsummen Steuern veranlagt und reales Geld kassiert."
---
> Ich bin mir sicher, dass das im Zuge der staatlich geförderten Steuervermeidung nicht der Fall war.

Lesen Sie vielleicht die G+V:
Ergebnisse Vor - und nach Steuern.
Die Differenzen gingen an den Fiskus!

12:22, Einfach Unglaublich

>> die Sparer tun gut daran, die Finger von den Aktien zu lassen. Der Corona Crash und Wirecard zeigen: ea gibt schönere Arten, sein Geld loszuwerden.<<

Mein Aktiendepot hat nicht an Wert verloren.

Wer Geld in Aktien anlegt, braucht allerdings starke Nerven. Bloß nicht verkaufen, wenn alle verkaufen, sondern ganz im Gegenteil. Zum Beispiel war es klug, auf dem Höhepunkt des Corona-Börseneinbruchs Aktien gut eingeführter Unternehmen zu kaufen. Denn dieser Einbruch ist längst wieder kompensiert worden.

12:24, Einfach Unglaublich

>>Kostolany hatte recht!
Wie kommt man an der Börse zu einem kleinen Vermögen?

Indem man mit einem großen Vermögen beginnt.<<

Wenn sich Gier mit Neigung zur Panik und keine Ahnung paart, dann ist das so.

Wer mit Gelassenheit und Klugheit agiert sowie seriöse Berater hat, dem geht das nicht so.

Allerdings muss man einen seriösen, kompetenten Berater auch von einem unseriösen, inkompetenten unterscheiden können. Viele können das nicht.

13:10, AufgeklärteWelt

>>VW, Wirecard, Tönnies, ...
... was sagt das über das deutsche Wirtschaftsleben aus. Es wird betrogen, gegiert, gelogen und beklaut, was das Zeug hält.<<

Sie können das "deutsche" ruhig streichen.

13:32, Emil66

>>Verschwunden? hat nicht existiert?
Das ist einer der Gründe das es keinerlei Respekt mer vor Obrigkeiten gibt.

Die Bevölkerung sieht diese Obrigkeiten, Promis, Lichtgestallten.... als das was viel von denen sind, ausbeuter der Massen.

So wie die Massen H4ler als arbeitsfaul sehen, sehen diese mitlerweile die Obrigkeiten als raffgierige Betrüger.....<<

Ein Großkapitalist ist für mich keine Obrigkeit. Der hat mir nämlich nichts zu sagen.

Andere mögen das anders sehen, was ich aber nicht verstehe.

13:47, Sisyphos3

>>12:43 von Lè Bonk
Die Superreichen 1% besitzen 25% !

haben sie ein Problem damit
also ich habe keinen Vor oder Nachteil ob der Herr Aldi, Lidl, Daimler
nun 20 oder 200 Mrd ihr Eigentum nennen<<

Es ist Geld, das dem Geldkreislauf entzogen ist.

Wenn man selbst genug davon hat und einem diejenigen, die nichts haben, egal sind, dann hat man damit kein Problem.

14:04, Nachfragerin

>>@Einfach Unglaublich - Geld unterm Kopfkissen?
12:22 von Einfach Unglaublich:
"... die Sparer tun gut daran, die Finger von den Aktien zu lassen. Der Corona Crash und Wirecard zeigen: ea gibt schönere Arten, sein Geld loszuwerden."

Die Investition in einen einzelnen Aktientitel ist definitiv ein riskantes Glücksspiel. Aber mit einem breit gestreuten Aktiendepot kommt man langfristig definitiv besser weg, als wenn man sein Geld zum Nullzins unterm Kopfkissen oder auf dem Konto parkt.

Vom Corona-Absturz des DAX ist jedenfalls nicht mehr viel zu sehen. Aktuell steht er keine 9% unter seinem Allzeithoch - trotz des Absturzes von wirecard.<<

Das hätte ich jetzt von Ihnen nicht erwartet. Aber wo Sie Recht haben, da haben Sie Recht.

Braun ist schon wieder auf 5Mio Kaution frei

Geld regiert die Welt.
Nicht nur bei Wirecard.
Seht Euch die Entwicklung der Börsenkurse der letzten 10 Jahre und davor an. Die Billigzinsen haben eine riesige EFT Blase und damit eine Überbewertung ausgelöst. Die Gewinne konnten nicht mithalten.

Also ging man z.B. bei Wirecard zur Bilanzfälschung und hier wohl auch zu einem Schneeballsystem ( Kreisbuchung als s.g. Luftbuchung) über.
Tja wo bekommt man 0,75% Zins aufs Girokonto = bei Wirecardbank. Angeblich 1,39 Mrd aufgenommen.
1,9 Mrd verschwunden in Asien.
Der Fisch stinkt am Kopf - die Politik machts möglich. Wenn sich das Unternehmen den Prüfer selbst aussuchen kann und es meist die big five, jetzt nur noch big4 sind. Wen wird das Unternehmen wohl nehmen ? Auf phönix kam dazu mal ein verheerender Beitrag in Zusammenhang mit der Lehman Pleite.
Die Prüfer muss endlich der Staat auswählen und beauftragen
Fazit es wird nicht der letzte Fall gewesen sein. Ermöglichen tuen das nicht nur gutgläubige Anleger sondern auch das Syste

15:27, deutlich

>>@Karl Napf 13.35
offenbar ist unser Wirtschaftsminister ja zu jung," ja, der Peter Altmaier genießt noch Welpenschutz;-)
aber im Ernst: ein Bilanzskandal müsste zunächst den Wirtschaftsprüfern auffallen, dann erste den Banken oder der Aufsicht. Wenn so viel kriminelle Energie im Spiel ist kann sich das gewaltig auswachsen. Enron war auch so ein nicht erwarteter Supergau. Und Griechenland wäre ohne gefälschte Zahlen nie in die Eurozone gekommen<<

Griechenland passt in Ihre Aufzählung nicht rein. Denn daß die Zahlen nicht stimmten, das war allen Beteiligten klar. Auch Hans Eichel. Es handelte sich aber nicht um ein Unternehmen, sondern um eine nationale Volkswirtschaft. Eine, die für 2% der Wirtschaftsleistung des Euroraumes stand. Da war man der Meinung, daß dieses Risiko mühelos aufzufangen wäre. Aber dann kam die Deregulierung des Finanzmarktes, und plötzlich wuchs die Macht der Ratingagenturen auf eine Weise, die man vorher nicht für möglich gehalten hätte.

Am 23. Juni 2020 um 13:10 von AufgeklärteWelt

„VW, Wirecard, Tönnies, ...
... was sagt das über das deutsche Wirtschaftsleben aus. Es wird betrogen, gegiert, gelogen und beklaut, was das Zeug hält.“

Sehr interessanter Kommentar.

In Spanien gilt Stierhoden nach einem Stierkampf als Delikatesse.

Aber, nicht zu vergessen, manchmal gewinnt auch der Stier.

VW, die Mühlen des Staates arbeiten langsam, aber sie arbeiten.

Wirecard, die Banken arbeiten mit Wirecard zusammen an der Aufklärung. Die Geldjäger von Banken, FT, dergl. arbeiten schnell.

Tönnis, manchmal gewinnt auch der Stier, in Spanien und in Deutschland.

16:32, Sisyphos3

>>16:04 von melancholeriker
Da Sie offenbar alleine auf Ihrer Welt sind, brauchen Sie die paarhundert Millionen Hungernden und Nichtshabenden auf der echten Welt nicht kümmern.
.
jetzt stelle ich mich (was mir ja nicht schwer fällt) dumm

was passiert wenn man den Aldi mit seinen 20 Mrd Euro enteignet
kriege ich dann Geld 20Mrd/80 Mill ?
wo kommen die 20 Mrd die man verteilen will denn her
- hat er die auf der Bank liegen oder nicht in 5.000 Filialen ??
also so geht es wohl nicht
also wird das wie in der DDR dem "Staat/Gesellschaft" gehören
sorry, aber davon habe ich dann auch nichts, weil das ist ne sehr vage Angelegenheit
und sie können es mir ja anhand ihrer 150 Mill Hungernden erklären wie das praktisch aussieht, das "Umverteilen"<<

Geld ist nur dann sinnvoll, wenn es sich im Umlauf befindet.

Daß riesige Summen einfach auf einigen wenigen Privatkonten landen und dort festliegen, ist eine wesentliche Ursache für den Zustand, in dem sich unsere Welt befindet.

Zu 18:08 von fathaland slim ✎"Umverteilung"

13:47, Sisyphos3
...Wenn man selbst genug davon hat und einem diejenigen, die nichts haben, egal sind, dann hat man damit kein Problem.

@fathaland slim, Ihr Urteil ist mindestens unfair und dazu falsch. Ihr Weg ist mit den aus der Erfahrung bekannten Rohrkrepierereffekten mehrfach belastet! @Sisyphos3 hat das doch bereits um 16:32, ich denke anschaulich und zutreffend erklärt!

https://meta.tagesschau.de/id/146243/
nach-bilanzskandal-ex-wirecard-chef-braun-festgenommen#comment-4192576

17:46, gman

>>Wer hat vor 20 Jahren, (der schon genannte Normaldeutsche), Aktien gekauft? Da gab es noch Zinsen auf dem Sparbuch, dort ist das Geld gelandet, nicht im Depot mit Wirecard-Aktien!<<

Meine Altersversorgung, bestehend aus einer Lebensversicherung meines Vaters, der 1970 verunglückte, als ich dreizehn war, sowie einer Zahlung seiner Berufsgenossenschaft und einer angesparten Halbwaisenrente (ich habe schon mit 18 meinen Lebensunterhalt als Musiker bestritten), lag nie auf einem Sparbuch. Da hatte meine Mutter doch einen besseren Vermögensberater.

Und auch meine von mir selbst angesparte Lebensversicherung, die letztes Jahr ausbezahlt wurde, hat nie ein Sparbuch gesehen und wird das natürlich auch nicht tun.

18:29, gman

>>Zu 18:08 von fathaland slim ✎"Umverteilung"
13:47, Sisyphos3
...Wenn man selbst genug davon hat und einem diejenigen, die nichts haben, egal sind, dann hat man damit kein Problem.

@fathaland slim, Ihr Urteil ist mindestens unfair und dazu falsch. Ihr Weg ist mit den aus der Erfahrung bekannten Rohrkrepierereffekten mehrfach belastet! @Sisyphos3 hat das doch bereits um 16:32, ich denke anschaulich und zutreffend erklärt!

https://meta.tagesschau.de/id/146243/
nach-bilanzskandal-ex-wirecard-chef-braun-festgenommen#comment-4192576<<

Auf diesen Kommentar habe ich bereits geantwortet. Die Antwort finden Sie über Ihrem Kommentar, auf den ich hier antworte.

@Kostolany hatte recht! 17:55 von fathaland slim

zu @@12:24 Einfach Unglaublich
Ihr Kostolany-Zitat ist zwar im Prinzip richtig,
aber ich finde es so gelesen aber kabarettreifer:
'Es ist ganz einfach Millionär zu werden...
man muss nur als Milliardär anfangen.'
Übrigens Trump gehört laut einigen Quellen dazu.

Ich habe auch keinen Verlust durch die Corona-Krise (alles vorher verkauft),
und damit rechtzeitig Gewinne realisiert.

Trotzdem rate ich keinem, der sich nicht profund auskennt,
jetzt schon wieder einzusteigen.
Die Börse ist momentan zu volatil (!Bitcoin lässt grüssen) für Kleinsparer.

Wartet bis der Bodensatz erreicht ist, etwa Ende des Jahres,
und verzichtet lieber auf kleine Pseudo-Rally's,
die in der Regel nur 'Große' ausnutzen/manipulieren können.

Ihr habt nur einen Schuss ;-)

13:10, AufgeklärteWelt
>>VW, Wirecard, Tönnies, ...
... was sagt das über das deutsche Wirtschaftsleben aus. Es wird betrogen, gegiert, gelogen und beklaut, was das Zeug hält.<<
Sie können das "deutsche" ruhig streichen.

Bemerkenswert und Sie investieren in die (deutsche Wirtschaft)?!. Wie passt das zu Ihrem Urteil über das Wirtsschaftsleben und zu Ihren Grundsätzen?
Die "richtigen Berater" erkennen.
Kaufen wenn die Kurse im Keller sind, verkaufen an der Spitze die Fahnenstange. Dazu braucht es keine Berater.
Hätten Berater die berühmte Glaskugel, wären sie keine Berater.
Erfolg für den "Kunden" hin oder her.
Die Provision ist so oder so immer sicher verdient. Darum geht es den "Beratern".

um 18:25 von fathaland slim

>>
Daß riesige Summen einfach auf einigen wenigen Privatkonten landen und dort festliegen, ist eine wesentliche Ursache für den Zustand, in dem sich unsere Welt befindet.
<<

Ich erinnere mich an ganz frühe VWL-Vorlesungen, die in einer einfachen Form I=S nachweist (in der rückwärtigen Betrachtung wird investiert, was nicht konsumiert wird). Das Problem ist: Nur die Kapitalakkumulation ermöglicht ermöglicht die moderne Produktion. Verteilte man das Erwirtschaftete einer Periode auf alle Bürger gleichmäßig. dann wäre I=Null - so gut kennen wir die Menschen doch inzwischen.

Hilfreich wäree es, wenn die Trittbrettfahrer des Systems, wie etwa der Großteil der Finanzindustrie (siehe Wirecard) einer produktiven Verwendung zugeführt werden könnten.

@fathaland slim 18.36

zunächst nochmal nachträglich alles Gute! Ja, mittlerweile ist ja das Sparbuch der sichere Weg, Geld zu vernichten. War aber nicht immer so und was gman schreibt, gilt für Viele der älteren Generation. Die Deutschen sind als Anleger sehr risikoadvers und werden deshalb von der 0--Zinspolitik Draghis und Lagardes extrem gerupft. Das betrifft auch Anleihen und Lebens- oder Rentenversicherungen

@fathaland slim 17:51

Sie sprechen mir aus der Seele. Für mich gibt es nichts besseres bei der Geldanlage als Aktien von Marktführern zu kaufen. Schön breit und vor allem weltweit gestreut ist das seit mehr als zwei Jahrzehnten mein Erfolgsgarant. Wenn ich die Unternehmen schon nicht erfunden habe, kann ich mich wenigstens an Ihnen beteiligen. Ich glaube das Problem ist, dass viele oft zu gierig sind. Da werden eher mittelmäßige Unternehmen nach einem Kursrutsch gekauft als erstklassige zu natürlich teurerer Kursen. Aber der Kursrutsch hat ja oft Gründe. Hätte ich Paypal oder Microsoft immer dann verschmäht, weil sie zu teuer sind, hätte ich die Aktien wahrscheinlich nie gekauft. Aber gute Aktien sind nun mal immer etwas teurer als andere. Wenn man dann noch Branchen meidet, die sich im Umbruch befinden (Auto, Industrie, Einzelhandel), dann macht man schon seine ordentliche Rendite.

Zu 18:25 von fathaland slim ✎"Umlauf"

"Auf diesen Kommentar habe ich bereits geantwortet. Die Antwort finden Sie über Ihrem Kommentar, auf den ich hier antworte."
..
Geld ist nur dann sinnvoll, wenn es sich im Umlauf befindet.
Daß riesige Summen einfach auf einigen wenigen Privatkonten landen und dort festliegen, ist eine wesentliche Ursache für den Zustand, in dem sich unsere Welt befindet.

@fathaland slim, das Geld auf Privatkonten befindet sich im Umlauf! Wissen Sie nicht wie Wirtschaft, die Kreditwirtschaft funktioniert?
Die Bilanz einer Bank hat eine Aktiv und eine Passivseite! Ich empfehle mal eine zu lesen. Das Geld der Sparer wird z.B. als Betriebsmittelkredit, zum Hausbau, für Konsum, Urlaub etc.. verliehen. Ihre tolle Lebensversicherung funktionierte ähnlich, gut so, wie denn sonst!
Die Lebensversicherungsgesellschaft arbeitet mit dem Geld, bringt es in Umlauf, so wie jedes Kreditinstitut, beide unterliegen der Aufsicht der BaFin.
Bargeld zwischen der Bettwäsche befindet sich dagegen nicht im Umlauf!

18:44, gman

>>Zu 18:00 von fathaland slim ✎Bemerkenswert (un)logisch
13:10, AufgeklärteWelt
>>VW, Wirecard, Tönnies, ...
... was sagt das über das deutsche Wirtschaftsleben aus. Es wird betrogen, gegiert, gelogen und beklaut, was das Zeug hält.<<
Sie können das "deutsche" ruhig streichen.

Bemerkenswert und Sie investieren in die (deutsche Wirtschaft)?!. Wie passt das zu Ihrem Urteil über das Wirtsschaftsleben und zu Ihren Grundsätzen?
Die "richtigen Berater" erkennen.
Kaufen wenn die Kurse im Keller sind, verkaufen an der Spitze die Fahnenstange. Dazu braucht es keine Berater.
Hätten Berater die berühmte Glaskugel, wären sie keine Berater.
Erfolg für den "Kunden" hin oder her.
Die Provision ist so oder so immer sicher verdient. Darum geht es den "Beratern".<<

Mein Portfolio ist international gestreut.

Und ein Berater ist ein Dienstleister, der natürlich bezahlt wird. "Kaufen wenn die Kurse im Keller sind, verkaufen an der Spitze die Fahnenstange" reicht nicht, um klug zu investieren.

19:07, Mathias Beyer

>>Für mich gibt es nichts besseres bei der Geldanlage als Aktien von Marktführern zu kaufen. Schön breit und vor allem weltweit gestreut ist das seit mehr als zwei Jahrzehnten mein Erfolgsgarant. <<

Weltweit gestreut ist ganz, ganz wichtig.

19:07 von Mathias Beyer

@fathaland slim 17:51

Sie sprechen mir aus der Seele. Für mich gibt es nichts besseres bei der Geldanlage als Aktien von Marktführern zu kaufen. Schön breit und vor allem weltweit gestreut ist das seit mehr als zwei Jahrzehnten mein Erfolgsgarant. Wenn ich die Unternehmen schon nicht erfunden habe, kann ich mich wenigstens an Ihnen beteiligen. Ich glaube das Problem ist, dass viele oft zu gierig sind. Da werden eher mittelmäßige Unternehmen nach einem Kursrutsch gekauft als erstklassige zu natürlich teurerer Kursen. Aber der Kursrutsch hat ja oft Gründe. Hätte ich Paypal oder Microsoft immer dann verschmäht, weil sie zu teuer sind, hätte ich die Aktien wahrscheinlich nie gekauft. Aber gute Aktien sind nun mal immer etwas teurer als andere. Wenn man dann noch Branchen meidet, die sich im Umbruch befinden (Auto, Industrie, Einzelhandel), dann macht man schon seine ordentliche Rendite.
///
*
*
Richtig, sie richtig riskolos, am kritisierten kapitalistischen System partizipieren?

19:08 von gman

das geld zwischen der bettwäsche ist aber sehr anfällig für verbotene geldwäsche. wenn ich das jetzt hier noch so offen sagen darf!

19:08, gman

>>@fathaland slim, das Geld auf Privatkonten befindet sich im Umlauf! Wissen Sie nicht wie Wirtschaft, die Kreditwirtschaft funktioniert?
Die Bilanz einer Bank hat eine Aktiv und eine Passivseite! Ich empfehle mal eine zu lesen. Das Geld der Sparer wird z.B. als Betriebsmittelkredit, zum Hausbau, für Konsum, Urlaub etc.. verliehen. Ihre tolle Lebensversicherung funktionierte ähnlich, gut so, wie denn sonst!
Die Lebensversicherungsgesellschaft arbeitet mit dem Geld, bringt es in Umlauf, so wie jedes Kreditinstitut, beide unterliegen der Aufsicht der BaFin.
Bargeld zwischen der Bettwäsche befindet sich dagegen nicht im Umlauf!<<

Ich glaube, wir reden aneinander vorbei.

Sicherlich befindet sich das Geld der reichsten der Reichen im Umlauf. Es ist ja großenteils verliehen. Was meinen Sie, wo die ungemeinen Staatsschulden herkommen? Außerdem wird es investiert, gern in Immobilien, seit Staatsschulden keine Rendite mehr abwerfen. Das merkt man dann an den Mieten.

19:14, Boris.1945

>>Richtig, sie richtig riskolos, am kritisierten kapitalistischen System partizipieren?<<

Es gibt kein anderes. Jeder von uns ist auf es angewiesen.

Und ich möchte nun wirklich nicht verhungern, nur weil ich das kapitalistische Prinzip kritisiere.

Wer haette das gedacht...

…..so mancher, wuerde ich sagen.

Denn die Zahlen von Wirecard waren immer ein wenig "zu gut" fuer ein deutsches Unternehmen.

Deswegen und auch weil mir deren Produkte unsymphatisch sind, habe ich nie Wirecard - Aktien gekauft.

Die koennen froh sein, kein US - Unternehmen zu sein.

Das waere ein leichter un lukrativer Job fuer Kanzleien, die auf Class Actions spazialisiert sind.

Am 23. Juni 2020 um 16:05 von baumgart67

Zitat: [.....] warum, dass werden sich viele fragen, können sich immer nur Reiche „freikaufen“, es gibt da ja doch einige prominente Fälle, die zwar anders gelagert sind, aber solche Namen wie Zumwinkel oder Winterkorn verursachen auch bei vielen Kopfschütteln. Es geht meiner Meinung nach auch darum, dass oft in der öffentlichen Wahrnehmung eine große Kluft zwischen Rechtsprechung und Gerechtigkeitsempfinden besteht.

Es geht doch nur darum, ob der Beschuldigte in Untersuchungshaft bleibt. Mit dem eigentlichen Strafverfahren hat das nicht zu tun, sodass der Vergleich zu Zumwinkel und Winterkorn nicht sinnvoll ist.

Es kommt oft vor, dass ein Haftbehl gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wird, z.b. Meldeauflagen oder eben Kaution.

Das wird Armen wie Reichen gewährt. Der einzige Unterschied ist, dass die Kaution bei Reichen sehr hoch sein kann.

19:23 von fathaland slim

19:14, Boris.1945

>>Richtig, sie richtig riskolos, am kritisierten kapitalistischen System partizipieren?<<

Es gibt kein anderes. Jeder von uns ist auf es angewiesen.

Und ich möchte nun wirklich nicht verhungern, nur weil ich das kapitalistische Prinzip kritisiere.
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Warum haben Sie eigentlich nicht vor 1989 die Chance genutz die Mauerseiten zu wechseln.
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Denn verhungert ist doch in der DDR keiner.
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Sie wissen die Frage kommt von einem ehemaligen Berlintransit- und Interzonentransportunternehmer?
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Wenn er denn frage darf.

@fathaland slim, 18:25 (re 16:32, Sisyphos3)

„Daß riesige Summen einfach auf einigen wenigen Privatkonten landen und dort festliegen, ist eine wesentliche Ursache für den Zustand, in dem sich unsere Welt befindet“

Das stimmt. Und innerhalb(!) vieler Länder steigt die Ungleichheit bei der „Vermögensverteilung“ von Jahr zu Jahr. Die gesellschaftliche Spaltung und die damit einhergehenden Spannungen auch. Die einzige Lösung, die ich da sehe, ist, die heutige „Wertaufbewahrungsfunktion“ des Geldes abzuschaffen und sämtliche Wirtschaftsabläufe „ad hoc“ zu steuern, den globalen Austausch von Gütern und Dienstleistungen also auf eine komplett transparente Basis umzustellen. Denn solange Geld als "Wert" gilt, ist nur, wer über genug davon verfügt – also „finanziell unabhängig“ ist – wirklich frei in seinen wirtschaftlichen Entscheidungen.
Und hat - je nach persönlichem "Finanzierungspotential" - ungleich größeren Einfluss auf die Ausrichtung der gesamten(!) Weltwirtschaft als die "durchschnittlichen" Verbraucher. Das ist undemokratisch.

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