Ihre Meinung zu: Wirecard-Vorstand: Verschwundene Milliarden gibt es wohl nicht

22. Juni 2020 - 8:30 Uhr

Wirecard geht davon aus, dass die verschwundenen 1,9 Milliarden Euro aus seiner Jahresbilanz wohl nicht existieren. Das Geld sollte eigentlich auf Konten auf den Philippinen liegen.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
4
Durchschnitt: 4 (4 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

filmreif

Es würde mich nicht wundern, wenn das Drama um wirecard demnächst in die Kinos kommt. Filmreif ist es allemal.

Das Geld hat nie existiert

Besser, das Geld hat nie existiert, als dass es gestohlen worden wäre. Banken können ja außerdem relativ leicht Buchgeld (Fiatmoney) erzeugen. Das liest man ja häufig in diesem Forum. Vielleicht gelingt die Erzeugung wieder.

Peanuts, oder? Wie lange

Peanuts, oder?
Wie lange braucht man, um 2 Milliarden zu verlieren? Da haben etliche Menschen tief gepennt. Schade, dass da niemand persönlich haften muss.

Verschwundene Milliarden

Bizarrer geht es ja wohl nicht.
Nicht das wir hier davon reden, dass vieleicht 100 oder 1000 Euro weg sind oder in irgendwelchen Kanälen verschwunden sind, nein hier redet man von 1.900.000.000 Euro.
Und als gute deutsche DAX Firma soll das Geld selbstverständlich nicht in Deutschland, sondern sollte auf den Philippinen liegen.
Schalk wer böses dabei denkt.

Wirecard !

Tja, was ist dies für eine Firma, die anscheinend jeglichen Überblick über ihr Geld verloren hat, und nun das Geld nicht mehr findet !!!
Und dafür kassieren die Vorstände einen Haufen Geld, für solch einen Mist........
Klasse, wenn es nicht so furchtbar zum Heulen wäre !

Immer wieder erschreckend

1,9 Mrd von denen lange niemand wusste, ob es dieses Geld gibt, oder nicht? Man kann ja mal was übersehen, aber solche Summen, immerhin ein Viertel der Bilanzsumme? Ich bin sprachlos. Sind es nun Luftbuchungen, um das Unternehmen solide darzustellen, also Betrug durch die Geschäftsleitung, oder wurde das Unternehmen von einem Geschäftspartner betrogen? Aktuell stehen natüüürlich alle völlig ahnungslos da und keiner kann es erklären. Man fühlt sich so unfassbar veralbert. So viele Betrügereien, Gezocke und schmutzige Geschäfte, da wundern sich die Banken und Konzerne(und deren Besitzer), dass man kein Stück vertrauen in sie hat? Es wird einfach allerhöchste Zeit, die Politik deutlicher von den Großkapitalhaltern zu trennen und endlich eine transparente Struktur zu entwerfen. Der Turbokapitalismus hat sich eine eigene Welt geschaffen, die uns alle schwer belastet. Steuerzahlungen, Umwelt- und Überlebensrettender Umbau des Wirtschaftssystems, all das muss nun endlich angegangen werden.

rer Truman Welt

Es sind drei Skandale, die diesen Vorgang ermöglicht haben und hoffentlich massiven Einfluss auf das Treiben in der Wirtschaft haben werden:
1. Ist es ein Betrug vom Wirecard Management oder wurde Wirecard selbst Opfer eines Betruges in einem gigantischen Ausmaß ?
Wenn letzteres der Fall sein sollte, wer führt ein Dax Unternehmen, wenn so viel Unkenntnis und/oder Naivität bei den Verantwortlichen existiert?
2. Wie kann ein solches Unternehmen in den Dax aufgenommen werden? Geht es nur noch um Wachstum und Börsenumsatz? Was ist mit der Qualität und Seriosität des Managements bzw. der Unternehmensführung?
Spielt diese eine Rolle bei dieser Aufnahmeprüfung?
3. Was wurde da Jahre lang von den Wirtschaftsprüfern attestiert? Sind diese in dem Betrug verwickelt oder existiert dort ebenfalls mangelnde Fähigkeit und Kenntnis sowie Gutgläubigkeit?
Nehme ich alles zusammen, bekommt der DAX als solcher eine völlig andere Bewertung ebenso wie der Wert der Prüfungssiegel der Wirtschaftsprüfer.

Hauptsache die Topmanager

haben gut verdient.
Filmreife Leistung!

@The Corona Postings - Vertrauen ist wichtiger als Geld.

08:40 von The Corona Postings:
"Besser, das Geld hat nie existiert, als dass es gestohlen worden wäre."

Sie irren.
Das Geschäftsmodell von wirecard besteht im Transfer von Geldern. Die bisherigen und potentiell neue Kunden werden sich zweimal überlegen, ob sie ihr Geld einer Gesellschaft anvertrauen, die in ihrer eigenen Bilanz 1,9 Mrd. Euro verliert.

Viel wichtiger als das Geld ist das Vertrauen.

Re HeikoH.

Das frage ich mich auch, warum versteckt man so viel Geld auf den Philippinen. Frei nach dem Motto. Irgend wann denkt keiner mehr daran, dann wird abkassiert.
Auch frage ich mich, warum sind solche Firmen auch noch Börsen- notiert. Doch nur um irgend welche wohlhabende Anleger noch reicher zu machen, die dann dieses Geld gut verstecken vor dem Finanzamt.
Da im Dax sind eh solche Halsabschneider, die viele Menschen um ihr Erspartes und schwer verdientes Geld bringen und werden auch noch gefördert.

Nachrichtenlage dünn

Die Nachrichtenlage zu diesem Vorgang ist nach wie vor sehr dünn. Die angeblichen 1,9 Mrd Gewinn hätten ja irgendwo entstehen müssen, um auf die Konten auf den Philippinen überwiesen zu werden. Ein Unternehmen dieser Grössenordnung hat doch zig Buchhalter beschäftigt, die müssen doch die Buchungsvorgänge kennen.

Auch die Rolle der BaFin wird sicher noch ein grosses Thema werden.

Für den Finanzplatz Deutschland ist der Schaden erstmal immens, schade.

Wirecard .....

.... und die verschwundenen Milliarden die eigentlich auf den Philipinen hätten liegen sollen , sind doch ein klares Zeichen für eine andere Form der Überwachung ! Ob nun die Deutsche Bank unter Ackermann oder die HSH-Bank im Norden man hat den Eindruck,
dass die Gangster einfach mehr werden !

um 08:42 von Bender Rodriguez

Warten Sie es ab! Ich denke, es wird noch ein ganz persönliches Nachspiel für Markus Braun geben. Würde mich nicht wundern, wenn da diese Woche der Staatsanwalt mit vielen leeren Kartons vor seiner Haustür steht. Oder glauben Sie ernsthaft, so eine Geschichte bleibt nicht an der Verantwortung des Vorstandes hängen? Hier gibt es in meinen Augen gleich mehrere Knackpunkte, die es zu beleuchten gibt. Veruntreuung, Kursmanipulation, Betrug, eventurell Unterschlagung...und natürlich trägt dafür der Vorstand die Haftung. U. U. auch persönlich!

Kaum zu glauben

So etwas liest man sonst nur von irgendwelchen dubiosen Klitschen am "grauen Kapitalmarkt". Aber hier ein Unternehmen, dass es bis in den DAX geschafft hat.
Trotz Berichten in durchaus angesehenen Medien wie der Finacial Times über die letzten Monate und Jahre über zweifelhaftes Finanzgebaren ist es all den Experten der Firma selbst und Buchprüfungsgesellschaften nicht aufgefallen, dass irgend etwas nicht stimmt. Berühmte Fondsmanager von Deutscher Bank u.a. haben sich die Aktien ins Depot gepackt.
1/4 der angeblichen Bilanzsumme parkt auf Treuhandkonten auf den Philippinen, der Treuhänder ein Mensch, mit durchaus zweifelhafter Vergangenheit. Ist das üblich?
Auch wenn das Geld nie existiert hat haben jetzt wohl einige Leute trotzdem reales Geld versenkt und andere sind damit reich geworden. Das Geld ist ja nicht weg, es gehört nur jemand anderem.

Mit Wirecard ist es vorbei!

Ein tolles Geschäftsmodell - das ist es ja - mit einem dilettantischen Vorstand: unglaublich armselig! Und als Aktionär hat man sich blenden lassen...
Tja, jetzt machen andere das Geschäft, und die noch verbliebenen Aktionäre haben die „A...karte“.
Ich frage mich, warum das dem Wirtschaftsprüfer Ernst&Young nicht schon früher aufgefallen ist!
Sowohl der ex Vorstand wie auch der Wirtschaftsprüfer werden jetzt zu Recht mit Schadensersatzklagen konfrontiert, auch wenn für die Aktionäre nichts dabei rauskommen wird.

Recht so

Ich habe Herrn Braun Anfang der 2000er flüchtig kennengelernt, da ich für ein Tochterunternehmen gearbeitet habe. Ein eher arroganter und unangenehmer Zeitgenosse, passend zum Geschäftsfeld. Ich kann für diesen Herrn kein Mitleid aufbringen.

Gefängnis verliert den Schrecken

Im Unterschied zum letzten Jahrhundert kann sich heute kein Vorstand mehr der Strafverfolgung entziehen. Dafür wird er ein paar Jahre sitzen.

Doch das wird dem Anleger nicht helfen wieder an das Geld zu kommen

Was sagt uns das: Ein paar Jahre Gefängnis scheint keine Abschreckung mehr zu sein. Beispiele gab es ja nun genug.

Also noch mehr Kontrolle?
Oder härtere Strafen?

rollin

Lusthansa schmeißt man aus dem DAX

und vor kurzem hat man Wirecard in den DAX gejubelt. Mein Mitgefühl an alle Kleinaktionäre die Geld durch diese Luftblasen Firma verloren haben.

@Traumfahrer - Bilanzbetrug

09:02 von Traumfahrer:
"Das frage ich mich auch, warum versteckt man so viel Geld auf den Philippinen."

Das Geld existiert nicht. Es handelt sich um angebliche Gewinne, die von Partnernfirmen stammen sollten.

Es bleiben also zwei Möglichkeiten:
1) wirecard hat mit dubiosen Partnern zusammengearbeitet und wurde von diesen betrogen.
2) Die Geschäftsführung von wirecard hat die Bilanz geschönigt, um den Börsenwert zu steigern.

"Auch frage ich mich, warum sind solche Firmen auch noch Börsen- notiert. Doch nur um irgend welche wohlhabende Anleger noch reicher zu machen, [...]"
> Die Aktien von wirecard stehen gerade bei 14 Euro. Ende April waren es fast 140 Euro.

"Da im Dax sind eh solche Halsabschneider, die viele Menschen um ihr Erspartes und schwer verdientes Geld bringen und werden auch noch gefördert."
> Niemand ist gezwungen, sein schwer verdientes Geld in Aktien zu stecken. Wer es doch tut, sollte sich dem Risiko bewusst sein.

Taschenspieler Tricks

auf DAX Niveau. Von etwas was nicht existiert kann man auch nichts gewusst haben. Nur daran geglaubt zu haben ist noch nicht mal geschummelt.

die Mentalität dort
scheint deren Firmenphilosophie hier zu sein

Katastrophe für alle Kleinanleger

Wie lange man braucht um nicht existierende 1,9 MRD zu verbrennen weiß ich nicht...

...aber meine 150.000 Euro die ich im Glauben auf die fundamentalen Daten investiert hatte waren innerhalb weniger Minuten an der Börse fast nichts mehr wert. Übrig sind knapp 21.000 Euro.

Hut ab vor denjenigen die das rechtzeitig erkannt haben. Ich selbst habe nun finanziell einen Neustart vor mir.

Dass bei einem derartigen Skandal und Betrug, die gehandelten Gelder an der Börse bis zum 18.06.2020 nicht zurück abgewickelt werden finde ich als Realist zwar logisch aber es fühlt sich ungerecht an, da aufgrund eines Betrugs massiv Gelder an der Börse verschoben wurden.

Und die deutschen Behörden schauen zu. Ein Applaus dafür. Die Show war hervorragend.

Ist doch klar,

dass das Geld nicht da ist: es geht ja bei Wirecard auch um "bargeldloses" Bezahlen.

Die Coronakrise ist der feuchte Traum all dieser "Finanzdienstleister". Überall wird das angeblich "sichere" und "komfortable" elektronische Bezahlen massiv beworben und teilweise sogar erzwungen.

Wer diesen Finanzakrobaten eins Auswischen will, sollte wieder mit Bargeld bezahlen, sonst ist es ruckzuck weg.

Wirecard verdient übrigens mit Kreditkartenzahlungen bei Aldi eine Provision zwischen 1,4% und 1,7%.
Das muss doch nicht sein ...

Eine lustige Geschichte! Ein

Eine lustige Geschichte!
Ein hochgelobter DAX-Konzern bunkert sein Geld auf den Philippinen? Gut, nachvollziehbar dank Draghis Minus-Zinsen wäre das. Ich würde mein Geld auch nicht hier liegen lassen.
Aber gibt es da keine Kontoauszüge? Die man vorlegen muss? Nachweise, Bankbürgschaften? Ich kann auch nicht einfach sagen, ich habe da 2 Mrd. auf den Philippinen liegen und gehe jetzt an die Börse.
Das ist keinem der über 5.000 Mitabreitern aufgefallen?
Bei solchen Saftläden sollte man sich mal überlegen, wie viel kriminelles Potential dahinter steckt. Damit meine ich auch die Börsenaufsicht.
Ich hoffe die Staatsanwaltschaft besucht mal den Herrn Braun.
Aber wenn man ausgesorgt hat bringt auch ein Jahr Haft auf einer Po-Backe nichts.
Siehe Herrn Graf, Herrn Hoeneß und wie sie alle heißen.

Mit Geld verdienen...

...Geld verdienen zu wollen, ist nun mal eine beloppte Idee. Egal, nach welchem Modell. Am Ende stellt sich immer raus, dass es das alte Kettenbriefspiel ist.

Nur, um mal klarzustellen, was das Geschäftsmodell von Wirecard ist: Ich stehe an der Kasse vom Supermarkt und will meine Milch bezahlen. Statt mein Geld der Kassiererin zu geben, gebe ich es dem Onkel Wirecard, der mir dafür eine Gebühr abnimmt. Dann verleiht er das Geld, in der Hoffnung, Zinsen dafür zu bekommen und schließlich, falls noch was da ist, gibt er der Kassiererin das Geld für meine Milch - gegen Gebühr natürlich.

Ist jetzt zwar stark vereinfacht und bewusst übertrieben, ist aber hervorragend geignet, sich mal klar zu machen, wie ein Großteil unserer Weltwirtschaft arbeitet.
Ach ja: In meinem Beispiel wird die Mehrwersteuer doppelt fällig. Ob das einen Finanzminister stört?

@Pax Domino - Mitgliedschaft im DAX

09:18 von Pax Domino:
"Lusthansa schmeißt man aus dem DAX und vor kurzem hat man Wirecard in den DAX gejubelt."

wirecard wurde nicht in den Dax gejubelt, sondern hat die quasi wertlos gewordene Commerzbank ersetzt. Für die Mitgliedschaft im Dax müssen der Börsenwert und das Handelsvolumen stimmen.

Nach dem Kurssturz der letzten Tage wird wirecard dem Schicksal der Commerzbank wohl folgen.

Das kann schonmal passieren

2 Mrd sind ja nur ein paar Nanometer auf der Festplatte einer Bank. Heute noch da morgen sind sie weg. Also bei 2 Mrd in den Philippinen würde ich da ab und an mal hinfliegen und sehen ob es noch da ist. So wie die Oma in den Fünfzigern immer Freitags zur Volksbank rannte und sich Ihre DM hat zeigen lassen :-)).
Bei dem Geschäftsmodell braucht Wirecard das Geld ja eh nicht. Also schnell Aktien kaufen, sind grad günstig.

Bananenrepublik Deutschland

Unfassbar. Wie viele Jahre konnte ein solches Spielchen getrieben werden? Wozu gibt es die BaFin, Aufsichtsräte, Kreditgeber die die Zahlen prüfen und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften?

@ 09:23 von Nachfragerin

"Niemand ist gezwungen, sein schwer verdientes Geld in Aktien zu stecken. Wer es doch tut, sollte sich dem Risiko bewusst sein."
.
Welches Risiko meinen Sie?
Sich verzockt zu haben, oder nach Strich und Faden beschi..en zu werden?

Und überhaupt

Was soll die Artikelüberschrift?
Was nie da war kann auch nicht verschwinden.
Solides Unternehmen. War kürzlich 120 EUR pro Aktie wert. Da war das Geld ja auch nicht da. Alles kein Thema.

- Vorstand -

besteht doch aus 2 Silben
gibt's da eine begriffliche Verbindung ?
definitiv nicht diese :
VORbild und anStAND

Die Börse ist auch reines

Die Börse ist auch reines Glücksspiel. Man wettet auf die gute oder schlechte Entwicklung von Unternehmen, auf die man keinerlei Einfluss hat und die dort arbeitenden Menschen / Strukturen nicht kennt.
Geht halt mal gut und geht dann auch wieder nicht gut.
Bei Sportwetten weiß ich im Vorfeld ja auch nicht, ob die betreffenden Spieler / Mannschaften / Pferde Bock haben oder die halbe Mannschaft einen Abend vorher noch gemeinsam um die Häuser gezogen sind

09:23 von Nachfragerin

Niemand ist gezwungen, sein schwer verdientes Geld in Aktien zu stecken. Wer es doch tut, sollte sich dem Risiko bewusst sein.
.
ein geschäftliches Risiko ist eine Sache
aber sollte vorsätzlicher Betrug ein Risiko sein

Hoffentlich......

ist die Schüssel mit Wasser groß genug, damit sich alle ihre Hände in Unschuld waschen können! Leid tun mir die gierigen Haie nicht, die mit den Wirecard-Aktien nun nicht wenig Kapital verloren haben. Leider wird Herr Markus Braun sein Schäfchen im Trockenen haben. Zwischen Gehabe wie ein Pfau und echtem Bescheid-wissen ist eben schon noch ein Unterschied. Und wenn Herr Braun das "normal" gefunden hat, Geschäfte über philippinische Banken abzuwickeln, dann habe ich meine Zweifel über seine Qualifikation und angebliche Unwissenheit.

Wirecard systemrelevant!

Endlich kann ein europäisches Unternehmen den angelsächsischen Platzhirschen mit bei der Zahlungsabwicklung Paroli bieten und dann das. Herr Minister Altmaier, wenn Sie es ernst meinen mit dem Schutz deutscher Unternehmen, unterstützen Sie Wirecard und die Lufthansa. Nur durch die Möglichkeit autonomer Zahlungabwicklung kann Europa seinen politischen Ansatz weltweit durchsetzen...

Nicht von heute auf morgen

1,9 Mrd. verschwinden nicht von heute auf morgen. Das Geld hat es, nach meiner Meinung nie gegeben. Es ist möglich dass über die Drittfirmen über Jahre Luftbuchungen, sprich Luftumsätze und somit Luftcash erzeugt wurde, um ehrgeizige wirecard-Planungen und Prognosen doch noch zu erreichen. Die Ergebnisse von wirecard hätten so besser als tatsächlich und natürlich besser als Plan/Prognose dargestellt werden können. Dass das ohne Brauns Wissen (3 Jahre Mitarbeiter von KPMG) passiert ist, scheint für mich unschlüssig. Man schaue, wie es bei Steinhoff lief: Steinhoff gab meines Wissens 600 Mio € Darlehen an (Eingeweihten) Drittfirmen (Erhöhung der Forderungen bei Steinhoff) und stellte diesen dann 450 Mio € in Rechnung, die als (Luft-) Umsatz verbucht und direkt in den Gewinn durchgeschlagen sind. Rest Provisionen in Höhe von 150 Mio €! Der Schlüssel zum Beschiss und zu „Papiererfolg“ geht über „eingeweihte“ Drittfirmen.

@Tinkotis - Sie verwechseln wirecard mit einer Bank.

09:40 von Tinkotis:
"Statt mein Geld der Kassiererin zu geben, gebe ich es dem Onkel Wirecard, der mir dafür eine Gebühr abnimmt. Dann verleiht er das Geld, in der Hoffnung, Zinsen dafür zu bekommen und schließlich, falls noch was da ist, gibt er der Kassiererin das Geld für meine Milch - gegen Gebühr natürlich."

Sie verwechseln wirecard mit einer Bank, die das von Ihnen eingezahlte Geld gegen Gebühr verleiht oder für Spekulationen nutzt.

wirecard kommt erst zum Zug, wenn sie bargeldlos zahlen. wirecard regelt den Geldfluss von Ihrem Konto auf das Konto des Händlers und erhebt dafür eine Gebühr. Es handelt sich um eine Dienstleistung.

Wirecard - Was prüfen so Wirtschaftsprüfer eigentlich

Mal unabhängig von den Betrügereien, die ja gelaufen sein MÜSSEN: Was prüfen so Wirtschaftsprüfer, die sich ihre Leistung ja ebenfalls mit Hunderttausenden wenn nicht Millionen von Euros bezahlen lassen eigentlich? Lassen die sich einfach einen Kontoauszug von einem philippinischen Treuhänder (, der ja - was man so liest - doch eher einen recht "windigen" Hintergrund hat) zusenden und haken das dann ab? Die letzten Jahresabschlüsse wurden schließlich alle testiert und erst durch den Druck jetzt und die Parallelprüfung durch KPMG wurde dann wohl mal etwas genauer hingesehen. Ein unfassbarer Skandal, alles was mal Made in Germany war schafft sich gerade massiv ab - Gott sei Dank merkt das die Welt bislang (noch) nicht.

DAX-Regeln

"Lusthansa schmeißt man aus dem DAX"

Der Dax sind die 30 stärksten Unternehmen, nach klar definierten Kriterien. Werden sie nicht erfolgt, steigt eine Firma ab und eine andere auf. Hat also mit WireCard nichts zu tun.

Übrigens, selbst wenn es das Geld auf den Philippinen gäbt, würde kein seriöser Eindruck entstehen, sondern eher das Gegenteil.

@NeutraleWelt - Aktienkurs = Glaube

09:45 von NeutraleWelt:
"Welches Risiko meinen Sie? Sich verzockt zu haben, oder nach Strich und Faden beschi..en zu werden?"

Aktienkurse spiegeln den Glauben an das Geschäftsmodell eines Unternehmen wieder.

Es besteht immer das Risiko, dass dieser Glaube verloren geht. Betrug ist nur eine von vielen Ursachen.

Tolle Erkenntnis

Wer überprüft eigentlich diese Unternehmen? Mal locker 1,9 Milliarden in den Bilanzen aufführen und dann verschwinden lassen, geht wohl nicht so einfach. Könnte fast eine Zaubershow in Las Vegas sein! Geld stinkt anscheinend nicht, aber es kann verschwinden oder einfach nicht vorhanden sein.

Hab 30.000 Euro verloren. Ich

Hab 30.000 Euro verloren.
Ich dachte immer DAX Konzerne werden überprüft durch verschiedene Stellen.
Anklagen werde ich nicht bringt eh nichts Geld ist weg.
Ich finde es mittlerweile Kriminell wenn ich lese der und der Politiker ist in dem und dem Vorstand.
So viele Nebenjobs kein Wunder das die in Wirklichkeit nichts kontrollieren sondern nur abnicken. Hier fällt mir gerade der Niedersächsische Ministerpräsident und VW ein.
Es wäre für Deutschland gut einen Anbieter wie Wirecard zu haben. Der einzige Abwickler den Deutschland hat.
Nach und nach kommen all die Versäumnisse der letzten Jahre auf uns zurück.
Höchste Zeit das Ruder rumzureissen.
Die Politiker sollen endlich wegweisend handeln und gute Rahmenbedingungen für die Zukunft Deutschlands schaffen.
Wir bewegen uns auf schmalen Grad was unseren Wohlstand betrifft.

Jahrelanger Betrug..das Ergebnis eines weiteren DAX-Unternehmens

....da kann man nur sprachlos sein. Dass es bei Wirecard Unstimmigkeiten gab, ja damit hat man gerechnet aber nicht mit einer Bilanzfälschung der letzten Jahre von 2 Mrd. €. DAS IST EIN DAX-UNTERNEHMEN...

Wenn man sich das Forum von Ariva durchliest, sind viele Menschen verzweifelt. Viele Kleinanleger, Rentner und Familienväter haben ihr hart erarbeitetes Vermögen verloren. Nicht ausgeschlossen, dass hier einige Suizid begehen werden.
Weiterhin muss es Insiderinformationen gegeben haben, über die die Leerverkäufer Bescheid wussten, dass es die 2 Mrd. nie gegeben hat.

Wer hat Wirecard in den DAX aufgenommen?

Eine Firma, die die Grundlagen, eine Firma zu führen, so wenig im Griff hat, hätte nie in den DAX aufgenommen werden dürfen. Bei der Summe, die nun fehlt, wird typischerweise ausführlich geprüft, bevor sie in die Bücher aufgenommen wird. Da geht nichts auf "Treue und Glauben" resp. die Meldung eines einzelnen Treuhänders. Hier wird sicher auch die Bank um Nachweise gefragt (zumindest bei den Firmen, bei denen ich tätig bin). Klingt also nicht glaubwürdig, was Wirecard kommuniziert.

So richtig blicke ich da nicht durch ...

.. mir stellt sich die Frage, ob da jetzt jemand einen direkten Schaden davongetragen hat oder ob es sich um eine Bilanzsache handelt.
Bis jetzt haben anscheinend alle ihr Geld bekommen, was bliebe wäre also ein Vertrauens- und Imageschaden.

@ 09:40 von Tinkotis

"Mit Geld verdienen Geld verdienen zu wollen, ist nun mal eine beloppte Idee."
.
Nein, ist es nicht. Das gab es mal in einer längst vergessenen Zeit vor einem Herrn Draghi.
Ich leihe Ihrem Unternehmen mein Geld, damit Sie investieren können und mehr Geld erwirtschaften können. Dafür versprechen Sie mir eine Teilhabe an Ihrem Gewinn.
Wie Sie den Gewinn erwirtschaften ist mir letztendlich egal. Ob Sie was bauen, weiterverleihen, produzieren. Egal.
Ist aber Dank diesem Herrn Draghi jetzt alles egal. Ich bin mal gespannt, wie viele Betriebsrenten, private Altersvorsorgen (sollten wir ja alle machen!), Lebensversicherungen etc. jetzt alle platzen!
Da kann das kleine Eigenheim oder das Auskommen im Alter schon mal weg sein.

Aus dem Bilanzskanal heraus muss es 4 Anzeigen geben:

1. Strafrechtliche Verfoglung des Vorstands und Herrn Braun. Anklage wegen Betrugs und Bilanzfälschung. Sollten sich jetzt tatsächlich Leute aus dem Fenster stürzen, weil sie alles verloren haben, würde ich das auch noch aufs Strafmaß draufpacken. (man hat ja hier nicht seit gestern Betrogen...man wusste es seit Monaten)

2. Anzeige an EY und Wirtschaftsprüfern wegen versäumter Prüfung der Bilanzen und fehlender Informationsweitergabe.

3. Ich hoffe, dass der Gurkenlagen der BaFin auch mal noch einen auf den Sack bekommt. Die sind auch dafür da, den Kleinanleger zu schützen. Verbot von Leerverkäufen oder Handelsausetzung etc.

4. Wenn man clever gewesen wäre, hätte man seine WID-Aktien mit einer Put-Option gegen fallende Kurse absichern können. Also so wie eine Versicherung bei einem Haus. Nach der neuen Gesetzteslager ab diesem und nächsten Jahr ist das nicht mehr uneingeschränkt möglich. Ich hoffe, dass auf die Bundesregierung und Finanzminister Scholz eine Klagewelle zurollt.

Finanzen Wirecard

Wenn es sich um buchgeld handelt existiert es auch nicht. Da muss es nur in den Büchern stimmen.

Das ist es ja der Kapitalismus lebt davon das er die Leute blöd hält.

Wäre ne Katastrophe wenn es echtes Geld wäre.

Bei einer Bank würde man von giralgeld sprechen.

Eine Bank darf das 10 fache von dem verleihen was sie hat, auf diesen abnormalen Gedanken muss man erst mal kommen.

Wenn mal ein Staat kommt und will seine Gutschriften von Deutschland beglichen sehen wäre das ne Katastrophe.

Wenn man begriffen hat das dieses Buchungs und Kreditsystem so funktioniert, dann ist die Erkenntnis verarscht zu werden nicht weit.

Also es geht weiter mit dem Spielgeld.
Wer bietet mehr Verlust als 1.9 Milliarden.

Da gibt es sicher eine Zentralbank die einspringen könnte.
1.9 Milliarden drucken die an einem Tag.

Auch gute Strategie, Firma bankrott gehen lassen und vorher schön ausschlachten.
Die Firmenchefs machen noch für sich Gewinn.
Der Rest geht unter.

Tja so läuft es meistens.

@Sisyphos3 - Es gibt keine risikofreie Geldvermehrung.

09:52 von Sisyphos3:
"ein geschäftliches Risiko ist eine Sache
aber sollte vorsätzlicher Betrug ein Risiko sein"

Was soll es sonst sein? Betrug existiert nun mal, also gibt es auch ein Risiko, betrogen zu werden.

Was es - zumindest für den Kleinanleger - nicht gibt, ist die risikofreie Geldvermehrung.

virtuelle Milliarden

Was Lenin über Banken gesagt hat, das kann man getrost auf alle Gelddienstleister, auf alle Finanzberater, alle Wirtschaftsprüfer, alle "Consults" anwenden - und verallgemeinern . Ihr Hauptinteresse ist den Geldfluß ständig am Laufen zu halten,davon Gebühren im Phantasiebereich zu erheben und für eine unkontrollierbare Leckrate zu sorgen. Hat der einfache Bürger eugentlich eine konkrete Vorstelleung , was 1.9 Milliarden sind ?

...das ganze Ausmaß

... es wäre so wichtig gewesen, dass wir ein FinTech unternehmen in Deutschland haben, welches in dem Bereich Markführer gewesen wäre...
Es wäre so wichtig für die deutsche Aktienkultur in Deutschland gewesen Vertrauen zu schaffen.
Es ist so wichtig, dass die Menschen sich mit der Altersvorsorge nachhaltig beschäftigen würden...

Tja aber der Ausverkauf von Deutschland geht rapide weiter. Ich würde - Ironie an - Begrüßen wenn die Bundesregierung weiterin korrupte und träge DAX-Unternehmen rettet und denen Geld hinterhersch(m)eißt:
-VW, Daimler, Abgasskandal
-Deutsche Bank, CumEx
-Wirecard, Bilanzfälschung
und weiterhin den Mittelstand durch weitere Gesetze auf's letzte ausnimmt. Weiterhin bitte ich natürlich um Eurobonds damit wir noch die Schulden von Italien mitfinanzieren dürfen. -Ironie aus

Loiander 9.36

Über Wochen das Geraune von angeblichen Experten über das Potential - nach oben natürlich !!! - das bei dieser Aktie drin ist. Wer darauf vertraut, kann eben auch reinfallen.
Meinen Sie im Ernst, die Behörden könnten diese Kaffeesatz Leserei regulieren?

um 10:20 von H. Hummel

".. mir stellt sich die Frage, ob da jetzt jemand einen direkten Schaden davongetragen hat oder ob es sich um eine Bilanzsache handelt.
Bis jetzt haben anscheinend alle ihr Geld bekommen, was bliebe wäre also ein Vertrauens- und Imageschaden."
.
Fragen Sie mal die Menschen, die Aktien dieses Unternehmens für ihre Altersvorsorge gekauft haben.

@jfkal - wirecard-Aktien kaufen?

09:43 von jfkal:
"Bei dem Geschäftsmodell braucht Wirecard das Geld ja eh nicht."
> wirecard braucht aber das Vertrauen seiner Kunden.

"Also schnell Aktien kaufen, sind grad günstig."
> Und riskant. Bei einer Insolvenz und/oder Kapitalerhöhung bleibt da nicht viel übrig.

Treuhänder

Treuhänder nehmen Geld von Kunden entgegen und legen es an. Dieser Treuhänder kann überall auf der Welt sitzen, also auch in Deutschland. Wer ist eigentlich der besagte Treuhänder, der für Wirecard tätig wurde? Und vor allem: Wo ist der immer noch tätig?

Moral und Ethik

wenn alles was wir bis heute über das Thema in der Presse erfahren haben stimmen sollte , stellen sich doch sehr viele Fragen. was haben über Jahrzehnte die Wirtschaftsprüfer eigentlich getan bzw. die Bafin. was hat die Konzernaufsicht gemacht( also der Aufsichtsrat). haben alle diese Personen nur die Gelder eingesteckt ohne überhaupt von der Materie etwas gewusst zuhaben oder wahren Sie einfach unfähig. Fragen über Fragen. was kommt als nächstes.
auch stellt sich dann die Frage und da soll man als normal Bürger in Aktien investieren wie es die Politiker wollen. durch solche Taten wird doch nur bestätigt das die Aktien genau so nicht sicher sind.

Man muss sich mal vorstellen,

Man muss sich mal vorstellen, dass es sich hier um eine Summe handelt, die größer ist als die Summe in der Haushaltsplanung des Landes Niedersachsen für Städtebau, Umwelt, Sport und Erholung zusammen für 2020.

@ karlheinzfaltermeier 09:53

"Leid tun mir die gierigen Haie nicht, die mit den Wirecard-Aktien nun nicht wenig Kapital verloren haben"

Sie sollten sich schämen, daß Sie sich in der Schadenfreude über andere Leute baden. Oder glauben Sie wirklich, daß Leute die 1 - xxx Wirecard-Aktien irgendwann gekauft haben, ALLE gierig sind?

Mir tut der User mit dem Post über seinen Verlust leid! Sehr leid!

deutscher Anbieter, warum??

Damit sie ihre Gewinne nach Asien verschieben und wenn es eng wird dann womöglich den deutschen Sicherungsfond belasten?

Durchblick um 10:20 von H. Hummel

Ich bin da auch noch sehr unsicher. Wenn 1,9 Mrd, also ca 25% der Bilanzsumme nicht vorhandene Guthaben sind, dann muss es doch bedeuten, dass Wirecard nahezu pleite ist, oder nicht? Warum hat das Unternehmen dann so wenig verdient, oder anders gefragt, wo sind die Gewinne hin? Wirecard soll doch so erfolgreich gewesen sein. Bei solchen Summen würde ich meinen, man muss in der Lage sein, dies aufzuklären, die Frage wird sein, wird man es aufklären wollen, oder die Aufklärung zulassen? Bei "nur" 2,8 Mrd Umsatz und 785 Mio Gewinn in 2019, weiß ich einfach nicht, wie man über einen Posten von 1,9 Mrd Euro nicht genauestens Bescheid wissen kann.

Kriminelle Machenschaften

Da muss doch über Jahre hinweg bestens getarnt Betrug innerhalb von Wirecard stattgefunden haben, der dem jeweiligen Abschlussprüfer entgangen ist. Schwer zu verstehen ist das.

Wenn der Abschlussprüfer aus der Buchhaltung und den vorliegenden Bank- und Saldenbestätigungen den vom Konzern vorgelegten Jahresabschluss nicht bestätigen kann, dann muss auch die Buchhaltung des Konzerns in einer schwierigen Verfassung sein. Andernfalls könnte man doch die fehlenden Beträge oder ggf. die gefälschten Saldenbestätigungen in kurzer Zeit aufdecken, und der Staatsanwalt hätte leichtes Spiel.

Ich sehe hier auch ein Versagen der Wirtschaftsprüfer, die den offenbar über Jahre gelaufenen Betrug nicht aufgedeckt haben. Wer hat denn die vorherigen Jahresabschlüsse geprüft? In welchen Zyklen wurde die Prüfgesellschaft gewechselt?

Geld verloren?

Es war seit Jahren aber mindestens Monaten absehbar, was jetzt gekommen ist. Genau das, was jetzt passiert ist, habe ich vorhergesehen. Dass ein Jahresabschluss 2, 3, 4 Mal verschoben wird MUSS bei jedem die Alarmglocken schrillen lassen. Wirecard war ein Zockerpapier. Gemacht für Leute bei denen die Gier die Vernunft überwiegt. Jetzt zu jammern muss ein Jammern über das eigene Unvermögen (nett ausgedrückt) sein. Als ich mal vor 20 Jahren 10.000 € mit den Aktien von easy software verloren habe und jammerte, sagte mein Vater etwas Richtiges und Wichtiges: „Jung, Dein Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes!“

Bargeld lacht. Leider werden

Bargeld lacht.
Leider werden diese kpmg oder pwc, etc, bei sowas nie belangt. Die "prüfen" und sind für nichts verantwortlich. Solche Prüfer haben auch Griechenland in den Euro gejubelt. Solange man denen nur genug Geld gibt, bestätigen die Alles.
Völlig überflüssige Firmen.

Wirecard-Vorstand:

Wirecard-Vorstand: Verschwundene Milliarden gibt es wohl nicht

->
offensichtlich nicht auf Konten von Wirecard,aber vllt. ja auf Konten von Herrn Markus Braun ?

Frage:
"Hey Boss,wo sind denn die 1,9 Mia. €?"

Antwort:
"? Ach die! Die sind auf den Phillipinen."

Gedanken:
"Hat der jetzt nach meinen privaten Geldern gefragt oder nach Geldern der Firma?"

->
Keine Tatsachenaussage,bloß ein Gedankengang wo die sein ->könnten<-

Wozu braucht es Nachweise, wenn der „Glaube" genügt?

„Wirecard war nach eigenen Angaben von den Abschlussprüfern der Beratungsfirma EY darauf hingewiesen worden, dass für die Existenz der Bankguthaben über 1,9 Milliarden bei zwei asiatischen Banken keine ausreichenden Nachweise vorlägen. Die beiden kontenführenden Banken hätten mitgeteilt, dass "die betreffenden Kontonummern nicht zugeordnet werden konnten", hieß es. Es gebe Hinweise, dass ein Treuhänder "zu Täuschungszwecken" falsche Bestätigungen vorgelegt habe“

Die Masche doch eine ganze Zeit lang bestens „funktioniert“, und die Hälfte der Börse ist bekanntlich ohnehin Psychologie. Und solange keine "durchgehende" Transparenz herrscht, werden sich mit „heißer Luft“ immer wieder aufs Neue „gute Geschäfte“ machen lassen. Es müssen nur genug Leute an die glauben.

Erinnert an FlowTex, ...

... da gab es weder Geld aus Aufträgen, noch die Maschinen selbst. Nominal war der Schaden in der gleichen Höhe.

@European Son

Der Verlust des Users ist sicher schmerzlich aber Mitleid hat er nicht verdient. Seit mehr als zwei Jahren gab es immer wieder kritische Fragen zu einzelnen Bilanzpositionen und das Unternehmen hat nie auch nur ansatzweise den Eindruck vermittelt, diesen Vorwürfen entschieden nachzugehen. Wer da noch Aktien des Unternehmens gehalten hat, ist selbst schuld. Als Aktionär sollte ich mich auch ein wenig mit dem Unternehmen beschäftigen.

@ semillas 10:51

"Damit sie ihre Gewinne nach Asien verschieben "

Es geht nicht um Gewinne.

Die gesamte Finanzbranche

lebt in einer virtuellen Realität und ist durchsetzt von Gier um Korruption.
Lehman Brothers, Cum-Ex sind gute Beispiele.
Auch die gegenwärtige Börsensituation hat mit der Realität nichts mehr zu tun, die Kurse steigen wieder obwohl die weltweite Wirtschaft in der Corona-Krise den Bach runter gegangen ist und Jahre brauchen wird um sich zu erholen.
Börsenkurse sind schon lange kein verlässlicher Indikator mehr und die Börsen ein Tummelplatz für kriminelle Akteure.
Einst waren die Börsenkurse ein Spiegel der Wirstschaftssituation - und nun sind sie
von dieser völlig abgekoppelt.
Mal sehen wann der nächste Crash kommt.

@ 10:31 von Nachfragerin

"Betrug existiert nun mal, also gibt es auch ein Risiko, betrogen zu werden."
.
Sie haben interessante Ansichten.
Also alle Kontrollmechanismen haben versagt und im Endeffekt ist der Anleger selber Schuld?
Am besten Geld im Kopfkissen lagern, da kann auch nichts passieren......

Wenn es ein Wasserhäuschen wär

würde das Finanzamt den Laden zusperren!!

Virtuelles Geld

Da hat das Unternehmen doch ganz gut von profitiert. Der Börsenwert und auch der Anstieg war hoch genug, dass es eine interessante Aktie war. Das hat mehr Geld in das Unternehmen gebracht.
Jetzt fühlen sich die Anleger betrogen, aber bei genauerem Betrachten ziehen sich künstliche Erhöhungen des Umsatzes und so auch die künstliche Erhöhung des Firmenwertes wie ein Muster quer durch die Börse. In meiner Ausbildung sagte man noch die Börse sei "der perfekte Markt", aber damals zweifelte ich schon.
Nach Beobachtung der Entwicklungen im Firmenumfeld der letzten 20 Jahre ist mehr als deutlich geworden, dass die künstliche Marktwerterhöhung das konjunkturelle Ziehpferd der globalen Wirtschaft geworden ist.
Das ist nicht nur ein Buchungsfehler und da ist nicht nur ein schwarzes Schaf. Da bin ich mir sehr sicher.

um 11:03 von Ray: " Erinnert

um 11:03 von Ray:
"
Erinnert an FlowTex, ...
... da gab es weder Geld aus Aufträgen, noch die Maschinen selbst. Nominal war der Schaden in der gleichen Höhe.
"

->
Personenüberschneidung in diesen beiden Fällen:
Markus Braun

...& dann ist da noch die Beziehung
"Markus Braun & Deutsche Bank"...

Untersuchungshaft

Warum sitzen Leute wie MArkus Braun und andere Vorstandsmitglieder nicht in Untersuchungshaft? Die werden sicher reichlich Geld auf unauffindbaren Offshore-Konten haben, um in angenehmer Behaglichkeit irgendwo unterzutauchen. Abgesehen von der Fluchtgefahr - die vermutlich so sehr hoch nicht ist, weil diese Widerlinge sich vermutlich aus der Verantwortung ziehen werden - bleibt ja immer noch die Gefahr der Verschleierung, die dann eine Aufklärung erschwert, oder gar unmöglich macht. Oder wollen alle, von Finanzamt bis Börsenaufsicht, genau darauf hinarbeiten? Die Menschen werden es schon wieder vergessen, oder was?

@ Mathias Beyer 11:04

"Wer da noch Aktien des Unternehmens gehalten hat, ist selbst schuld. Als Aktionär sollte ich mich auch ein wenig mit dem Unternehmen beschäftigen."

Sicherlich ist man als Aktionär selber schuld an seinem Verlust. Hier handelt es sich aber ganz offensichtlich um Betrug von wem auch immer.
Und sich mit einem Unternehmen beschäftigen? Inwieweit ist das für einen Kleinaktionär überhaupt möglich? Der kann eigentlich nur den vorgelegten Zahlen und den Aussagen der vermeintlichen Fachleute trauen. Einblick in die Bücher erhält er mit Sicherheit nicht, vom Verständnis einmal abgesehen.

Auch wenn's Ihnen nicht so geht: mir tun alle, die Ihr Geld direkt oder indirekt in Wirecardaktien angelegt haben, sehr leid. Bei vielen ist ein Teil ihrer Altersversorge dahin. Und es bleibt abzuwarten, wie sich das Geschehen noch auf andere Finanzprodukte auswirkt und wer dann davon betroffen sein wird..

Verschwundene Milliarden?

Gut das wir noch bargeld haben und wir solten uns nicht von idiologischen Politiker dazu zwingen lassen das weiter aufzugeben.

Euro verloren?

von zomil @

Das ging viele kleine sparen auch so als sie der Bundesregierung vertraut haben und Telekom Aktien gekauft haben.

Das Geld ist nicht verloren

Ich glaube, es war Kostolany, der sagte: "Geld geht nicht verloren - es gehört nur jemand anderem."
Jedenfalls sicherlich - so oder so - ein krimineller Vorgang...

@ B. Pfluger 11:05

"Einst waren die Börsenkurse ein Spiegel der Wirtschaftssituation"

Wenn die Börsen überhaupt jemals ein Spiegel waren, dann ist das schon sehr lange her. Mindestens seit einigen Jahrzehnten sind die Börsen ein Indikator auf zukünftige Entwicklungen und Aussichten der Unternehmen. Anders verhält es sich mit den Dividendenzahlungen, die den Ertrag in der abgelaufenen Periode verteilen.

Börsenkurse haben nichts mit

Börsenkurse haben nichts mit der Firma zu tun. Gugel ist mehr wert, als BASF . Kaum vorstellbar, wenn man such die gigantischen Anlagen in LU ansieht. Gugel ist nur ein kleiner Rechner.
Völlig verrückt. Wenn alle Aktionäre nun Aktien verkaufen, fällt die Aktie.
Das Produkt der Firma ändert sich aber nicht. Also keine Verbindung von Aktie zu Firma. Das hab ich alles schon mal einem bwler erklärt.
Leider war keine Einsicht zu erkennen.

Teil ihrer Altersversorge

European Son @

Aktien sind oft Anlagen ohne Sachwerte.
Das muss jeder wissen. Und werglaubt hohe Gewinne ohne persönlich leistung zu machen ist jetzt wieder mal der verlierer. So wie viel Anlger bei der Telekomm.

Sie bassieren sehr oft nur auf Wünsche und
Hoffnungen.

Leider werden Aktien bei weiten nicht so hoch besteuert wie Wohneigentum. Hier muss ich zahlen auch wenn ich sehr wenig Einkommen haben, das ist sozial sehr ungerecht .

Fand ich doch kürzlich...

...in einer Sommerjacke einen 50€-Schein wieder, den ich letztes Jahr dort eingesteckt, dann vergessen und später vergeblich gesucht hatte.

Wirecard in Miniausgabe, nur:
Ich wusste: “Du hattest sie...!“

es gehört nur jemand anderem."

von piers.schulz @
Das sehe ich aber ganz anders.

Da es dieses Geld nie gegeben hat, kanns auch nicht verloren gehn. Wenn ein Aktienkurs steigt wird ja kein Geld oder Wert erzeugt.
Das waren und sind bei vielen Unternehmen nur Träume.

Nie standen reale Sachwerte dagegen.

@ European Son 11:18

Die Bücher sind doch öffentlich, jeder kann sich den Jahresabschluss anschauen. Das hätte im vorliegenden Fall sicher nicht viel gebracht aber grundsätzlich waren die kritischen Berichte allen bekannt. Und wenn ich als Kleinanleger nicht alles überblicken kann, ist es umso wichtiger, die grundlegenden Money Management - Regeln zu beachten. Und die sagen, maximal 5% des Vermögens in ein Unternehmen zu investieren, manche sagen sogar nur 3%. Und wenn der User das beachtet hat, ist der Verlust verschmerzbar.

Wahrlich, wieder einmal ein

Wahrlich, wieder einmal ein Fall, der uns zuvor als unmöglich in der Welt unserer Superbanker und wie man all die Finanzjongleure mit ihren Titeln anredet, genannt worden wäre. Es verschwinden dann auch gleich einmal so läppiche 1,9 Milliardchen und dann heißt es ne die waren ja auch überhaupt nicht da. Wenn man sich dabei gleich erinnert, dass man in diesen, wie nennt man das, Kapitalmarkt finanzieren soll, weil man sich zukünftig seine Altersversorgung da aufbauen soll, was ja so auch schon von Regierungsseiten gesagt wurde, fragt man sich doch wirklich, was hier alles abgeht und noch viel mehr, warum man dieses Chaos nicht endlich mit entsprechender Gesetzgebung einmacht. Was soll hier eigentlich noch alles passieren? Wenn man dann dazu den Fall Amthor erinnert und hört, dass auf jeden Bundestags-Abgeordneten 8 Lobbyisten kommen,macht bei 600 Abgeordneten 4800 Lobbyisten, zeigt sich, in welchem Finanzsauhaufen wir hier leben. Aber solange alles so gut wie straffrei bleibt...

@ werner1955

Bargeld wird es immer geben, wenn auch vielleicht die Möglichkeiten der Bezahlung damit gedeckelt oder eingeschränkt werden. Ideologie steht da sicher nicht im Vordergrund, eher die Bekämpfung von Schwarzgeld.

1,9 Milliarden in bar stelle ich mir auch sehr unpraktisch vor. ;-)

@ werner1955 11:29

"Leider werden Aktien bei weiten nicht so hoch besteuert wie Wohneigentum"

Bei Wohneigentum kenne ich mich nicht aus. Was zahlt man außer der Grunderwerbssteuer in Höhe von 3 oder 4 Promille?
25% auf Alles? Oder sogar mehr wenn man ein höheres Gesamteinkommen hat?

CSU-Bankencrash liegt noch vor Wirecard - nix Philippinen.

@09:35 von Sisyphos3
Und die philippinischen Banken haben offensichtlich bei dem Betrug nicht mitgespielt.
Der höchste Absturz ist bisher immer noch der bayerische Crash.

@Mathias Beyer 11:34

"Und die sagen, maximal 5% des Vermögens in ein Unternehmen zu investieren, manche sagen sogar nur 3%"

Das ist sicher richtig.
Aber bei 5% von 200.000 €, die man in die Altersvorsorge investiert sind auch bereits 10.000 € . Und diesen Verlust wünsch ich keinem. Ihnen mag es da anders gehen.

@ Bender Rodriguez

Nein! So pauschal ist das nicht richtig.

Google hat Gewinne gemacht und man geht davon aus, dass Google weiterhin Gewinne machen wird. Google ist eine Datenmaschine mit Know-how, Patenten und Infrastruktur und kein kleiner Rechner. Wenn BASF auch die Aussicht auf Gewinne hat, dann wird sicherlich auch diese Aktie nachgefragt. Technische Anlagen können auch auf einen Schlag nahezu wertlos sein. Denken Sie an die Atomkraftwerke nach dem Atomausstieg.

Wenn alle Aktionäre die Aktie verkaufen wollen, fällt die Aktie nur, wenn die Angebote der Verkäufer niedrig sind und die Aktionäre wirklich zu diesem Kurs verkaufen wollen. Gibt es mehr Nachfrage, dann steigt der Kurs. Es ist ein Markt!

Spätestens...

...seit Wirecard öffentlich behauptet hatte, dass 1,9 Milliarden und damit ein Viertel des Unternehmenswertes ausgerechnet auf phillipinischen Banken liegen, konnte sich wohl jeder denken, dass da was nicht stimmen kann. Ein deutscher Zahlungsdienstleister schiebt Geld ausgerechnet auf so eine Bank, selbst wenn sie einen Sitz in Deutschland haben möge. Iranische Banken sind hier ja auch vertreten. Aber soll das vertrauenserweckend sein???

Da wurden...

... doch nur wieder die Kleinanleger verar...

Die Finanzbranche wusste doch schon lange, dass da etwas faul ist, hat aber am Auf und Ab des Aktienkurses gut verdient.

Wirecard ist die dringende Warnung an Sparer, bloß die Finger von Aktien zu lassen.

um 11:24 von European Son

>>
Mindestens seit einigen Jahrzehnten sind die Börsen ein Indikator auf zukünftige Entwicklungen und Aussichten der Unternehmen.
<<

...vermeintlicher Indikator... wie schnell sich die angeblichen Aussichten ändern, sieht man ja an wirecard. 95 % der sogenannten Finanzindustrie ist überflüssig wie ein Kropf.

Wirecard: nix aus der Finanzkrise / Bankenkrise gelernt

Bei Wirecard darf beruhigt davon ausgegangen werden, dass hier einfach nur Abzocke von Anlegern stattgefunden hat.

Wer die Drahtzieher und die Verantwortlichen im Hintergrund gewesen sind, muss mal die Staatsanwaltschaft klären.
Zu vermuten ist, dass dies nicht möglich ist.
Denn auch hier ist über Staats.TV nicht bekannt geworden, dass über das "Schwarze-0-Kaputtsparen" genügende Taskforce-Einheiten mit genügend Personal und entsprechendem notwendigen Material und Befugnissen gegründet wurden.

Wirecard beweist einmal mehr, dass Aktien, - wenn überhaupt - , nur sehr bedingt zur Altersabsicherung tauglich sind.

Wer gerne an den Börsen zocken möchte, ist bei Aktien wie z. B. Wirecard etc. gut bedient.

Naiv und kriminell...

Unfassbar, was sich dieses Unternehmen bzw. die Unternehmensführung erlaubt.

Ich hoffe sehr, dass es nun umgehend zu staatsanwaltlichen Ermittlungen kommt.

Außerdem ist die Börsenaufsichtsbehörde nun gefordert, hier einzuschreiten. So ein Unternehmen hat weder auf dem Markt noch im DAX irgendetwas zu suchen.

Mir ist es allerdings ein absolutes Rätsel, wieso es den Wirtschaftsprüfern nicht schon in den Vorjahren aufgefallen ist.

um 11:38 von Ray

>>
1,9 Milliarden in bar stelle ich mir auch sehr unpraktisch vor. ;-)
<<

Dafür braucht es nicht mal Fantasie: Es gab schon mal Reichsbanknoten über Billionen-Beträge. Ein Schein passt doch in jede Hose.

11:34 von Mathias Beyer

Die Bücher sind doch öffentlich, jeder kann sich den Jahresabschluss anschauen
.
na und ?
hat ein Anleger das Recht mal kurz anzurufen auf der entsprechenden Bank,
ob das was in der Bilanz ausgewiesen auch auf dem entsprechenden Konto liegt

Geld ist Spielgeld!

Man sollte eben nur dafür sorgen, dass jeder mitspielen kann, z.B. durch ein bedingungsloses Grundeinkommen!

@werner1955 - Was ist sozial ungerecht?

11:29 von werner1955:
"Leider werden Aktien bei weiten nicht so hoch besteuert wie Wohneigentum. Hier muss ich zahlen auch wenn ich sehr wenig Einkommen haben, das ist sozial sehr ungerecht ."

In Wohneigentum können Sie mietfrei Wohnen. Versuchen Sie das mal in einem Aktiendepot.

Hinzu kommt, dass Sie selbst genutztes Wohneigentum steuerfrei verkaufen können. Auf Kapitalerträge aus Aktien kommen 25% Kapitalertragssteuer sowie der Soli.

An welcher Stelle ist das jetzt "sozial sehr ungerecht"?

@ Bender Rodriguez 11:25

Ich kann mir gut vorstellen, dass der 'BWLer' keine Einsicht gezeigt hat. Was Sie schreiben, ist auch etwas verdreht. Die Google-Mutter Alphabet hat 2019 ungefähr 33 Mrd Dollar verdient, BASF 8,4 Mrd. Euro, also knapp 9,2 Mrd Dollar. Natürlich ist Alphabet da mehr wert als BASF. Und die Korrelation von Geschäftszahlen und Börsenkursen ist langfristig höher als Sie hier beschreiben.

Das einzige was Die großen

Das einzige was Die großen Finanzjongleure so groß macht, ist ihre Gewissenlosigkeit, mit der sie die kleinen Leute um ihre teils lebensnotwendigen Einlagen bringen, um nicht die Sache ganz offen zu benennen, bescheißen. Da kann man wirklich nur noch ausspucken. Da aber hier so gut wie alles straffrei bleibt, es trifft ja meist nur die Kleinanleger, also die Jedermanns, die Großen wissen sich gut selber zu helfen, wird das bestimmt nicht der Letzte crash dieser Art gewesen sein. Doch bin ich mir sicher, das Vertrauen in diese Anlageart wird trotz auch staatlich gemachtem Unbillen, die dem ehemaligen Sparer auf diese Irrwege entführte, bestimmt noch so stark in die Brüche gehen, dass die sich andere Möglichkeiten suchen werden. Dann endlich müssen die Großen, also die echten Finanzriesen, endlich um ihr eigenes Geld spielen, wenn vom Kleinvieh, das die Masse macht, kein Mist mehr kommt. Ich höre jetzt schon das Gejammer, aber dann endlich von der richtigen Seite.

10:31 von Nachfragerin

Was soll es sonst sein? Betrug existiert nun mal, also gibt es auch ein Risiko, betrogen zu werden.
.
was soll denn so ne Argumentation ??

es gibt auch Mord und Todschlag
Vergewaltigung und Raub
muß man sich deshalb damit abfinden ?

und dann "risikofreie Geldvermehrung"
was wollen sie damit andeuten
sind Aktien in jedem Fall ein Spekulationsobjekt
vielleicht hat nicht jeder in der Republik ein Rentenkonto
sichert mit den Aktien die sein ganzes Vermögen darstellen
seinen Lebensunterhalt im Alter
... sie möchte ich erleben, wenn man ihnen nach 40 Jahren eröffnet
sie kriegen keine Rente

@ European Son

Ich wünsche auch niemandem einen Verlust, ich sage ja nur, dass ich in dem speziellen Fall kein Mitleid habe. Und wer in Ihrem Beispiel 190.000 Euro in anderen Aktien investiert hat, sollte in den letzten Jahren auch deutlich mehr verdient haben als 10.000 Euro. Von daher glaube ich halt, dass der Verlust verschmerzbar wäre. Streuung ist nun mal das A und O bei der Vermögensanlage.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

@Polyfoam 11.38

jetzt haben Sie einen schönen >Rundumschlag gesetzt- fühlen Sie sich jetzt besser? Das hat mit "Superbankern" oder "Finanzjongleuren" wenig zu tun, wenn Bilanzen gefälscht werden, eher mit krimineller Energie und Wirtschaftsprüfern, die wegsehen oder mitmachen. Die Börsianer wurden auch auf dem falschen Fuß erwischt, weil sie falschen Bilanzen aufgesessen sind. Ohne falsche Zahlen wäre z.B. Griechenland nicht die Eurozone gekommen.

@11:05 von B. Pfluger

"...Börsenkurse sind schon lange kein verlässlicher Indikator mehr und die Börsen ein Tummelplatz für kriminelle Akteure ..."

Das vermute ich auch.

Spielhallen in Deutschland, oder Immobiliengeschäfte, etc., reichen wohl für die Geldwäsche nicht mehr.

Was liegt da näher das Geld mit Aktien-Zocken und mit Insiderwissen weis zu waschen.

Und wenn dann mal ca. 1.900.000.000 verschwinden, wars keiner gewesen.
Alle sind unschuldig. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Häme über die Anleger ist nicht angemessen

nicht jeder der in Aktien investiert, will abzocken
wie soll man denn als Selbstständiger, der keine Möglichkeit hat in die Rentenkasse einzuzahlen
seine Altersabsicherung realisieren
der hat doch nur die Möglichkeit Aktien zu kaufen, Bargeld anzuhäufen oder Immobilien zu kaufen
wenn er nicht ne Lebensversicherung wählt, aber die sind ja wie Aktien zu betrachten
ist Bargeld sicher auf der Bank ? oder wachsen da nicht auch Begehrlichkeiten
das Recht auf Immobilienbesitz wurde ja schon in Frage gestellt
von diesem JUSO Vorsitzenden
gar auf die Selbstgenutzte
also was gibt es an Alternativen ?

Wofür braucht man im

Wofür braucht man im Kartenzeitalter eigentlich ein Unternehmen wie Wirecard?
Wenn ich meine Maestro-/Master-/ Kreditkarte nicht mehr belasten kann, kann ich auch nichts mehr kaufen.
Ganz einfach!
Warum das milliardenschwere Unternehmen wie KLM, BASF, Aldi, Lidl, Telefonica, ....... nicht leisten können ist mir ein Rätsel.
Überweisen ist ja out. Aber Überweisungen zu einer Humbug-Firma gehen. Die bekommen dann dafür Prozente von dem Geld. Und überweisen es dann weiter.
Tolles Geschäftsmodell.
Wer außer KLM, BASF, Aldi, Lidl, Telefonica, ....... braucht so etwas?

Manche Kommentare......

beweisen, daß falsche Vortellungen vorliegen hinsichtlich der Prüfungsmöglichkeiten. Jder, der Aktien hat/hatte kann seine Zeit vertrödeln mit dem Durchblättern von bunten Broschüren anläßlich der Hauptversammlung ider das Zahlenwerk der Bilanzen im Bundesanzeiger genießen - und dann überzeugt sein, daß er die Zalhen geprüft hat. Wenn schon die Zahlen nicht stimmen und jeder Prüfer vor dem Buchwert in die Knie geht?

„Die Dummen (Kriminellen) überfallen eine Bank und

die Schlaueren (Kriminellen) gründen eine Bank“.
Auch wenn es diesen alten und vielzitierten Satz schon lange gibt und oft belächelt wird, scheint er auch im Jahre 2020 aktuell wie nie!
Dabei spielt es für mich schon lange keine Rolle mehr, ob die Bilanz nach oben oder unten gefälscht wird. Betrug ist Betrug.
Und Ausbeutung bleibt Ausbeutung um die rundum Kritik zu vervollständigen. Dieselbetrug, Schlachthaus Misere, Bilanzfälschung, CumEx......und so weiter......
Einfach nur schrecklich! M.M.n.

Darstellung: