Kommentare

Lockdown-Angst und ein reumütiger Tönnies-Chef

Großes Welttheater! Wir bieten Ihnen großes Welttheater!

Tote Tiere

Hört endlich auf, Lebewesen wie Dinge zu behandeln. Als wäre es ihr Lebenszweck nicht artgerecht gehalten, gequält und dann ermordet zu werden.

Die Natur rächt sich für dieses Fehlen von Menschlichkeit (wir Menschen sollten menschlich sein, auch zu Lebewesen die wir beherrschen) bereits: Regenwälder werden abgebrannt um mehr Tierfutter für Massentierhaltung zu generieren. Die Atmosphäre erwärmt sich immer rascher, unsere Böden werden immer vergifteter, unser Wasser immer öfters ungenießbar und so wird unsere Erde immer unwirtlicher.

So trifft das Fehlen von Menschlichkeit am Ende auch uns Menschen. Auch die Schlächter der armen Viecher werden immer mieser behandelt. Unterbezahlung, wenig Schutz vor Krankheiten.

Erst das Tier und dann der Mensch - der Kommerz, das immer billiger nimmt einem nach dem anderen die Würde.

Wo bleiben Politiker mit Weitsicht und einem Hang zur Moral?

Und wieso kaufen wir den Billigschrott immer noch?

Unsere fehlende Moral trifft immer öfters uns selber.

Das System- "Billig"

Es darf sich gerne jeder selbst hinterfragen,
wo er das "System-Billig" in seinem
Konsumverhalten integriert.

Am Ende zahlt jemand den echten Preis.
Nur davon bekommen die wenigsten etwas mit.
Oder wollen es auch gar nicht.

Mahnende Scheinheiligkeit.

Lockdown-Angst und ein reumütiger Tönnies-Chef....

Er gibt sich reumütig.Aber erst jetzt.Er kündigt Reformen an.Aber eine bestimmte "Reformpolitik" hat sein Modell erst möglich gemacht,mit dem er 2-Milliarden Euro schwer wurde(Forbes).
Und der Ministerpräsident Laschet besucht das Werk.Und sagt kein einziges Wort zu den Arbeitsverhältnissen.

Schon das Firmenemblem..

mit gluecklichen Schweinen und Rindern ist der nackte Hohn in einer solchen Massenmordtieranstalt. Ich koennte es nicht mehr ertragen sowas zu essen. Diese Massentierfolter und Toetungsanstalten muessen ein Ende haben. 100€+ pro KG wuerden den Tieren ihre Wuerde, ein ertraegliches Leben und den Buergern ein gesuenderes Leben beschehren.Fleisch muss Luxus werden! SOO wie jetzt kann und darf es nicht weitergehen. Weniger IST Mehr fuer ALLE! Haben wir denn Alle kein Gewissen mehr?

Tönnies sprach von einer "existenziellen Krise des Unternehmens"

Der durch Herrn Tönnies Profitgier verursachte Schaden für die Allgemeinheit ist schlimm.

Aber dem Mann ist offensichtlich nicht mal bewusst, dass 1000 mit Corona infizierte Menschen durch seine Verantwortungslosigkeit in eine menschlich-existentielle Krise gebracht wurden.

Komplette Restrukturierungen und Umdenken

Tönnies meldet sich leider erst nun nach massivster Kritik und massivem Druck. Leider kommt diese Einsicht erst im Nachhinein. Und viel zu spät und zu schleppend.

Unternehmerisches Denken heißt jedoch proaktiv tätig zu sein.

Ein kompletter Umbau des Systems Fleischindustrie wird wohl tatsächlich nur passieren, wenn Supermärkte das Fabrikat ablehnen und schärfere Kriterien für ihre Lieferantenauswahl einführen.

Oder wenn Verbraucher es nicht kaufen. Also Kennzeichnungspflicht, transparente Informationen, wo kommt das Tier her, wo wurde es geschlachtet, wer hat es verarbeitet.

Alle anderen Fleischindustrien und ähnlich gelagerte Industrien sollten bereits jetzt mit Testungen und Untersuchungen starten.

Das Vertrauen ganzer Lebensmittelzweige ist mitbetroffen. Das schwarze Schaf Tönnies steht mitnichten alleine da. Die Folge: grundsätzlich strengere Richtlinien und Vermeidung der Umgehung durch Auslagerung. Verantwortung und Einhaltung.

Tönnies ist auf Schadenbegrenzung aus ...

..nicht mehr und nicht weniger. "Reue" ist für ihn jetzt ein wirtschaftliches Argument.
Er handelt wie jeder ertappte Politiker: zugegeben und gehandelt wird nur wenn etwas aufgedeckt wird: Salamitaktik, damit dürfte er sich fleischtechnisch ja auskennen.
Ob die in seinem Umfeld allerdings noch aufgeht, wage ich zu bezweifeln.
Über die Rahmenbedingungen ist schon viel geschrieben, ich hoffe inständig, dass Tönnies und Teile seiner absolut uneinsichtigen Belegschaft entsprechend hart, den gesetzlichen Möglichkeiten entsprechend, zur Kasse gebeten werden.
Hoffen wir, dass es unter den Infizierten, Angehörigen und sonstigen Kontaktpersonen nicht zu Todesfällen kommt.
Ich gehe auch so schon davon aus, dass auf Tönnies eine Klagewelle zurollen wird.
Ansonsten ist Tönnies unter den Fleischverarbeitern/Schlachtern weltweit der, der VW für die Autoindustrie war ... und das ist, allen Beteuerungen zum Trotz, nichts gutes.

Wer glaubt,

dass der Tönnies-Chef reumütig wäre,...
Also ganz ehrlich: Diese Menschen wissen gar nicht was Reue heißt, weil diese durch extremer Rücksichtslosigkeit gegenüber Mensch, Tier und Natur erst reich geworden sind....

Lockdown-Angst

Das ist ja auch begründet, das dies passieren muß. Nur Laschet steht schon wieder auf der Bremse wie im Karnevall. Es wird immer erst dann reagiert, wenn das Kind im Brunnen gefallen ist. Die ganze Fleischindustrie gehört auf dem Prüfstand. Wir gehen auch zu einem Bauern der Hofverkauf betreibt mit eigener Produktion.
1. ist das Fleisch und die Wurstwaren immer frisch
2. geschmacklich nicht zu vergleichen mit der Fleischindustrie
3. es wird nur soviel Tiere geschlachtet wie nötig und wenn es nicht reicht, der sollte es sich online vorher bestellen, die machen dann alles fertig.
Das nenne ich Nachhaltigkeit und ich habe kein schlechtes Gewissen wegen den Tieren, die draußen mit ihren Kälbern in Ruhe grasen können. Übrigens, der Preis ist auch nicht zu hoch berechnet wenn ich das aus dem Supermärkte vergleiche. Tönnies wußte was im Betrieb passierte und das nennt man Fahrlässig ohne Rücksicht auf Verluste, die Hauptsache Profit.

Der Verbraucher hat es in der Hand: Fleischverzicht ...

Wenn der Verbraucher auf Fleisch (Wurst etc.) verzichten würde, gäbe es keinen Fall Tönnies.
Es gäbe kaum noch Tierquälerei, die Gesundheit der Menschen würde sich bessern ohne Fleisch, Brandrodungen in Brasilien für die Flächen zum Sojaanbau für das Mastviehfutter unserer Masttiere müssten nicht mehr erfolgen, usw.

Es ist schon lange bekannt, wie die Zustände in solchen Betrieben und in Schlachthöfen sind. Alle wollten das bisher nicht wissen.
Viele Verbraucher haben trotz dieses Wissens weiterhin Fleisch gekauft und sich nicht darum geschert, wie das Fleisch "hergestellt" wird.
Nur wenige haben dies zum Anlass genommen, kein Fleisch mehr zu essen.
Und wenn diese Corona-Pandemie vorbei ist, wird sich nichts ändern.

Solange man keine harten gesetzlichen Vorgaben macht und den Fleischkonsum drastisch drosselt, kann sich auch nichts ändern. Und welcher Politiker traut sich den Fleischkonsum durch gesetzliche Vorgaben zu drosseln? Die wollen alle wiedergewählt werden ...

Ohne schlechtes Gewissen Fleisch essen?

Eigentlich müssten jetzt alle Menschen, die Fleisch aus Massentierhaltung gekauft haben, reumütig sein und künftig auf Fleisch verzichten.
Eigentlich ...
Denn ich weiß, dass die Mehrheit der Menschen dies nicht tun wird.
Wenn der Skandal vorbei ist, wird alles wieder so weitergehen wie vor dem Skandal.
Wetten, dass ...?

Vertrauen ist gut...

… aber Kontrolle bekanntlich besser.

In den USA haben inzwischen mehr als 12.000 Ärzte eine Petition des Physicians Committee for Responsible Medicine unterschrieben, in der das Landwirtschaftsministerium dazu aufgefordert wird, Fleischprodukte aus coronaverseuchten Fleischfabriken mit einem Warnhinweis zu versehen.

Wird das Tönnies Fleisch bei uns zur Grillsaison weiter in Umlauf gebracht? Das wäre eine Recherche wert.

Verlust von Abeitsplätzen ??

Herr Tönnies hat wahrscheinlich, im Gegensatz zu so manchem Politiker verstanden, dass es sich hier nicht um eine Epidemie (örtlich du zeitlich begrenzt), sondern um eine Pandemie handelt. Wohin sollte er seinen Betrieb also verlegen, Rumänien, Bulgarien, ….., China? Die Drohung der Fleischindustrie mit dem Verlust von Arbeitsplätzen …….?

Hubertus Heil

Warum will der gute Herr bis 2021 damit warten? Dann ist erst am Ende 2021 wahrscheinlich der Gesetzentwurf da, muss überarbeitet werden, dann muss dem zugestimmt werden und haste nicht gesehen. Kann dann gut bis zu Jahren dauern, bis diese Ausbeutung aufhört oder wie?

Unglaublich und erniedrigend!

Das Verhalten der Geschäftsleitung sowie das der Regierung ist schwer verständlich! Die Reue ist fast nicht zu glauben als Außenstehender. Zuerst wurde auf beiden Seiten alles runtergefidelt und jetzt geweint.
Laschet Ihre persönliche Situation ist nicht unbedingt lobenswert! Von Hönnies ganz abgesehen. Summa Sa.... beide unglaubwürdig! Es ist die Zeit gekommen, wo wir alle unsere Gesellschaft reinigen und uns
auch persönlich!

ein reumütiger Tönnies-Chef

Will man uns jetzt total veralbern? Wenn man zum Anfang 10 od. 20 Infizierte festgestellt hätte währe es noch Glaubwürdig gewesen. Aber erst 600 dann 700 und jetzt schon über 1000, dass spricht für ein Totalversagen der Geschäftsführung. Hier hat nur die blanke Gier gewirtschaftet. Die Folgen für die Arbeiter und die Bevölkerung war denen Scheißegal(Entschuldigung für den Ausdruck aber mir fällt nichts besseres ein). Ich kann den Zorn der Bevölkerung gut verstehen.

Unternehmerische Verantwortung

Hätte sich Tönnies an die Auflagen gehalten wäre das Unternehmen nicht in der Krise. Das bedeutet auch mal auf etwas Gewinn zu verzichten, wenn man dadurch Schaden abwenden kann. Erste Stunde in der Berufsschule. Eine geschlossene Fabrik verdient nichts. Scheint wie sooft in den letzten Jahren aber bei deutschen "Toppersonal" eine epochale neue Erkenntnis zu sein....

Rechte Antwort auf das, was dort geschah!

Danke für die Worte. Im Namen der Natur, der Tierwelt , der menschlichen Logik und Verstand sind wir gezwungen die Geschwindigkeit zu ändern oder sogar auf Null zu bringen, damit wir wieder zum Verstand kommen! Wenn Tiere Bücher schreiben könnten, oder Beschwerden an die Regierung richten könnten, dann bräche alles zusammen. Lieben wir die Tiere und die Natur so, wie wir uns selber lieben!

Auch das Fleisch Viren-infiziert?

Die Fernsehbilder zeigen uns ja recht anschaulich die dichte Nähe des infizierten Personals zu dem Fleisch auf den Zerlegungstischen oder neben den Schweinehälften. Da bekommt das Fleisch sicherlich eine schöne Portion aus den Aerosol-Wolken mit ab. Die Kühltemperaturen lassen auch die Viren „schön frisch“ bleiben! Kann man das beliebte Hackepeter-Brötchen wohl noch unbedenklich genießen? Wann nimmt sich „Politik“ denn wohl außer den Arbeitsbedingungen des Personals (endlich) auch der Frage der Lebensmittelsicherheit für uns alle Verbraucher an - und ob das unter solchen Bedingungen produzierte Fleisch denn überhaupt noch verkauft werden darf?

Die Ideallösung wäre,

daß jeder das Tier selber schlachtet, dessen Fleisch er begehrt. Ich selbst, leidenschaftlicher Fleischesser, würde auf jeden Fall Vegetarier.

Was bietet sich denn an?

Ganz einfach, der Eine wird enteignet und der andere entlassen.

@ Silene

"Wird das Tönnies Fleisch bei uns zur Grillsaison weiter in Umlauf gebracht? Das wäre eine Recherche wert." Am 21. Juni 2020 um 10:15 von Silene

*

Was spielt das für eine Rolle?
Das Grillen überstehen weder Viren, noch Bakterien, noch Parasiten, noch Pilze.

Glauben Sie mir, bei rohem Fleisch ist Corona wirklich das geringste Problem, das auftreten könnte.

die Verbraucher haben nichts geahnt

die Politik hat nichts geahnt, die Behörden haben nichts geahnt: wie also sollte ausgerechnet der Inhaber des Unternehmens etwas ahnen von den Zuständen, unter denen dort gearbeitet wird?

Jetzt von einer existentiellen Krise für seinen Betrieb zu schwafeln, ist unerhört. Über tausend Menschen infiziert, einige davon sterben möglicherweise, und der Mann sieht seine Firma bedroht.

@Brabbelkopp 10:24

Wenn man zum Anfang 10 od. 20 Infizierte festgestellt hätte währe es noch Glaubwürdig gewesen. Aber erst 600 dann 700 und jetzt schon über 1000, dass spricht für ein Totalversagen der Geschäftsführung.

-
Vermutlich zeigt nur ein Bruchteil der Infizierten eindeutige Symptome. Das Versagen besteht meiner Meinung nach vor allem darin, trotz weltweiter Corona-Hotspots in der Fleischindustrie nicht vorsorglich getestet zu haben.

Schadensausgleich beantragen...

Die Geschädigten der Firma, hier an erster Stelle die Mitarbeiter im Schlachtbetrieb müssen entschädigt werden, 2 Milliarden sind vorhanden! Aber ja, wo sind sie denn?

@ Silene

"In den USA haben inzwischen mehr als 12.000 Ärzte eine Petition des Physicians Committee for Responsible Medicine unterschrieben, in der das Landwirtschaftsministerium dazu aufgefordert wird, Fleischprodukte aus coronaverseuchten Fleischfabriken mit einem Warnhinweis zu versehen." Am 21. Juni 2020 um 10:15 von Silene

*

Wow!
Ist bestimmt so hilfreich, wie die Warnbilder auf den Zigarettenpackungen, welche direkt an den Kassen angeboten werden, weshalb keiner der mit dem Rauchen aufhören will einen goßen Bogen um die Tabakwaren machen kann.

@Am 21. Juni 2020 um 09:47 von beinhart

"Es darf sich gerne jeder selbst hinterfragen,
wo er das "System-Billig" in seinem
Konsumverhalten integriert."
Kann ich nicht nachvollziehen.
Es geht hier doch darum dass geltende Gesetze nicht eingehalten werden. Dies zu überwachen obliegt der zuständigen Behörde.
Dem Verbraucher diesen Skandal an die Backe zu nageln ist absurd, es gibt keinen kausalen Zusammenhang. Der Verbraucher hat das Recht so billig als möglich zu kaufen und sich auf Kontrollen seitens des Staates zu verlassen.
Aber ob Diesel mit Schummelsoftware oder Fleisch das unter gesetzwidrigen Bedingungen produziert wurde, der Staat schafft es nicht. Das einzige was dieser Staat schafft ist Falschparker abzukassieren. Ich weiß nicht warum, aber das können sie. Als einziges!

10:12 von Margitt.

Eigentlich müssten jetzt alle Menschen, die Fleisch aus Massentierhaltung gekauft haben, reumütig sein und künftig auf Fleisch verzichten.
.
... und auf seine Unterhosen die in Bangla Desh von Kindern und ausgebeuteten Frauen genäht wurden
Wetten, dass ...?

@WernerMax 10:29

Die Fernsehbilder zeigen uns ja recht anschaulich die dichte Nähe des infizierten Personals zu dem Fleisch auf den Zerlegungstischen oder neben den Schweinehälften. Da bekommt das Fleisch sicherlich eine schöne Portion aus den Aerosol-Wolken mit ab. Die Kühltemperaturen lassen auch die Viren „schön frisch“ bleiben! Kann man das beliebte Hackepeter-Brötchen wohl noch unbedenklich genießen?

Meiner Meinung nach ist es überfällig, dass Schlachtvieh und Fleischprodukte stichprobenartig auf SARS-2 getestet werden.

Ich erwarte ein eher geringes Risiko für „Normalverbraucher“, die die übliche Handhygiene beachten. Wer in der Fleischverarbeitung, -verpackung oder Gastronomie aber unter Zeitdruck und womöglich ungeschützt über längere Zeiträume mit größeren Mengen rohen Fleisches zu tun hat, sollte sicherheitshalber besonders vorsichtig sein.

Schlachtbranche , ..

Als ob die Zustände je einen Verbraucher interessiert hätten ..
im Wohlstandswahn der doch so geliebten Marktwirtschaft kann nur der Preis ein Kriterium für die Beurteilung der Nahrungskette spürbar den Verbraucher zum Denken zwingen .
Also , ..wir haben die Spielregeln des grenzenlosen Gewinns alle verinnerlicht . Egal wie , ..für uns alles billig .
Das System erfüllt die Wünsche ...
Wer klagt das System an ? Etwa die Landwirtschaftsminister der Länder ?
Bundesverantwortung evtl. ?
Ach ja , Herr Heil macht den lauten Vordenker , ..wartet auf Reaktionen , ..um dann wieder die Hälfte seiner Ideen umzusetzen . Dem Kapital nicht in die Querre kommen , ..dabei wird es bleiben .

Datenschutz?

Man kann annehmen, dass die angeführten „Datenschutzgründe“ eher ein Versuch waren, eine Überprüfung der Identität der Beschäftigten zu behindern. In einer Branche mit ähnlich unhaltbaren Zuständen fiel ein großer deutscher Paketdienstleister in der Vergangenheit mehrfach dadurch auf, dass seine Subunternehmer „Illegale“ mit gefälschten Papieren beschäftigten. Es steht zu hoffen, dass im Zuge der „Aufräumaktion“ auch diese Umstände beleuchtet werden.

09:48 von Agent apple

Haben wir denn Alle kein Gewissen mehr?
.
wollen sie nicht mal ihr Leben / Handeln beleuchten
nur für sich selbst und vor ihrem eigenen Gewissen !

@Gregorianer, 09:50

„Aber dem Mann ist offensichtlich nicht mal bewusst, dass 1000 mit Corona infizierte Menschen durch seine Verantwortungslosigkeit in eine menschlich-existentielle Krise gebracht wurden“

In der waren sie eigentlich vorher schon, sonst hätten sie sich gar nicht erst gezwungen gesehen, sich auf die ausbeuterischen Geschäftspraktiken einzulassen, auf denen solche „Imperien“ beruhen bzw. ihre „Geschäftsgrundlage“ bilden.

Außerdem haben jetzt neben den unmittelbar und am stärksten Betroffenen (den Infizierten) auch viele Tausend andere Menschen in der näheren und ferneren Umgebung unter den Folgen des. Egoismus und der Verantwortungslosigkeit solcher „Unternehmer“ (und der ignoranten Geiz-ist-geil-Mentalität und dem gleichgültigen Desinteresse vieler Verbraucher) zu leiden.

Was muss den noch geschehen

Die schauspielerische Leistung des Chefs war 1a . Und wegen „Arbeitsplätze“ wird er mit seiner Massenvernichtungsanstalt auch immer noch geduldet . Ein Milliardär, gewachsen aus endlosem Leid und ausbeuterischen Methoden . Und die Menschen essen das Resultat. Das ist krank.

Heulsusen Mentalität!

Wenn es jetzt zu einem Hotspot für Covid 19 gekommen ist, dann ist das schlecht. Wenn die Menschen dort eng zusammengearbeitet haben, dann darf das nicht mehr geschehen, ohne Mundschutz? dann wäre das ein Verstoss. Alles andere, billiges Fleisch verteufeln, Supermärkte sollen kein Tönnies Produkte verkaufen: Populismus oder besser: Unsinn. Hier wird Covid19 als Vorwand missbraucht, um der Branche eins auszuwischen. Was man von den Beschäftigungs Verträgen hält, ob die noch zeitgemäß sind, muss geprüft werden.

Der skrupellose Firmenchef...

...redet sich doch schon wieder raus. Die Subunternehmer rücken angeblich keine Daten raus, und eigentlich sind sie für den ganzen Schlamassel verantwortlich. So einfach ist das heute, Verträge mit Sub...Sub...Subunternehmern abschließen, die Arbeiter bis auf‘s Blut knechten und im Katastrophenfall alle Schuld auf die Subunternehmer abwälzen. Und all das nur, weil die Verbraucher dieses ekelhafte, in Plastik eingeschweißte Billigfleisch beim Discounter kaufen und damit den Fleischbaronen die Taschen voll machen.
„Die Erde trifft den Planeten Mars, fragt Mars, na Erde, wie geht‘s? Sagt die Erde „Nicht so gut, ich habe Homo Sapiens“ sagt der Mars, och ein wenig Geduld, das erledigt sich von selber...

um 09:47 von beinhart

Es darf sich gerne jeder selbst hinterfragen,
wo er das "System-Billig" in seinem
Konsumverhalten integriert.

Re nicht der Verbraucher ist der Täter ,also Mindestlöhner die auf das Geld achten müssen ,dind nicht alle Beamte und Politiker ,Bänker und Dividentenbezieher.
Die Politik hat Schuld,die das System dumping als Wettbewerbsgewinner sieht in allen Bereiche Erntehelfer,Bau ,Industrie gibts auch Werksverträge .
Die Leute arbeiten 3 Monate ,verdienen etwas mehr als daheim aber die Zustände werden hingenommen wegen "Englischer Arbeit" ,sind nicht die paar € mehr ,Google mal zb in Bulgarien.Es zerstört dort wie hier.
Die Politik macht die Gesetze ,und wenn dort steht die Sau bekommt jeden Tag eine Streicheleinheit oder oder ist es nun mal so .Ehrliche tierfreundliche Behandlung in 60 m2 whg und und achtet auf die Einhaltung und Justiz ..Aber da ist alles Marode ,Dumping ist Wirtschaftserfolg und nicht mehr unser Können und Arbeitshaltung .UPS Die anderen in EU machen nicht mehr mit

Sozialstandards

Ich bin gespannt ab wann es bei Aldi die Fairtrade Wurst aus deutscher Produktion gibt, selbstverständlich mit Siegel.

Der wirkliche Grund des Dilemmas wird verschwiegen

Es ist die EU mit ihren Regeln über die grenzüberschreitende Vergabe von Aufträgen an Subunternehmer, der besonders ausländische Betriebe mit ausländischen Mitarbeitern fördern soll durch Unterbietung des hiesigen Preisniveaus und Tarife.
Man denke nur zurück an die vielen ausländischen verschachtelten Billiger-Anbieter bei Baufirmen zum Aufbau Berlins nach der Wende, wo Sicherheitsstandards nicht mehr eingehalten wurden. Die EU fördert ganz bewußt diese undurchsichtigen Strukturen zur "Förderung des Wettbewerbes", das nicht das eigentliche Land selbst mehr bestimmen kann und darf, sondern nur noch der Preis zählt. Die EU fördert ganz bewußt diese Billigkeit, weil ihr nationale Gesetzgebung ein Dorn im Auge ist. Es sollen alle auf ein Billig-Sozialniveau herabgesenkt werden.
Globalisierung eben!

@Tada 10:31

Was spielt das für eine Rolle?
Das Grillen überstehen weder Viren, noch Bakterien, noch Parasiten, noch Pilze.

-
Danke, dass Sie mir wieder die altbekannte Frage stellen.

Gekochtes/durchgebratenes Fleisch ist kein Problem. Habe ich auch nie behauptet. Wenn Sie rohes Fleisch in der Küche nur mit Handschuhen und Besteck (das nach Benutzung gereinigt wird) zerlegen, würzen und bearbeiten, dürfte das Infektionsrisiko bei Null liegen. Aber ehrlich: Wer macht das schon?

Vielleicht befinden sich auf Tönnies-Fleisch keine Viren, das wird hoffentlich bald geklärt. Bis dahin sollte man in der Küche oder beim Grillen halt etwas unaufgeregte Vorsicht walten lassen.

Glauben Sie mir, bei rohem Fleisch ist Corona wirklich das geringste Problem, das auftreten könnte.

Warum sollte ich Ihnen das jetzt glauben?

Mal schön die Wogen glätten!

Eins ist all den krachenden Machern gemein:
- NHS in England kann Corona nicht managen, obwohl Boris Johnson Verbesserungen versprochen hatte, da bekommt der Boris Corona und alle sind gerührt.
- Tönnies macht lustig weiter, und nun, da das Kind im Brunnen ist, zeigt er Reue. Hierzu muss man bemerken, dass die Reue den Betrieb erhalten soll. Jedoch wird der gute Herr Tönnies dank exzellenter Berater genug woanders gebunkert haben, auf das er im Zeifel zurückfallen kann.
.
So lange der Staat nicht konsequent gegen Steuerhinterziehung und Schwarzgeld vorgeht, also im Zweifel einen Rückgriff auf Vermögen zwecks Schadensregulierung sichert, so lange werden Mauscheleien und Tricks weiter genutzt, einfach, weil es sich AUSZAHLT!

Diejenigen Regierenden

die die Systeme Tönnies und Andere erst ermöglichten haben die Wähler an die Macht gebracht und dieses Handeln somit verschuldet.
Ich wähle seit Jahren eine der Tierschutzparteien, bin aber wohl fast der Einzige. Würden diese Parteien über die 5% kommen sähe es anders aus. Würden sie 25% erreichen gäbe es das SystemWestfleisch nicht.
Warum müssen bei uns Schweine für die halbe Welt geschlachtet werden und nicht nur für D? Wenn das Fleisch um 10% teurer werden würde dann würde es den Tieren besser ergehen... wenn nicht der Betreiber alles in die eigene Tasche stecken würde. Dies alles hätte die Regierung abarbeiten müssen, stattdessen klopft die Ministerin wertlose Sprüche schmeißt sich den Firmen an die Brust und erstellt Regeln auf Freiwilligkeitsbasis.

100€+ kg

Schon 1€/kg mehr würde den Tieren unglaublich helfen. Aktuell wird das Leiden vervielfacht, nur um Cent-Beträge zu sparen.

Aber damit es den Tieren wirklich gut geht braucht man ~15-20€/kg.

@Tada 10:35

[Committee for Responsible Medicine fordert Warnhinweise für Fleisch]
Wow!
Ist bestimmt so hilfreich, wie die Warnbilder auf den Zigarettenpackungen, welche direkt an den Kassen angeboten werden, weshalb keiner der mit dem Rauchen aufhören will einen goßen Bogen um die Tabakwaren machen kann.

-
Da könnten Sie sogar Recht haben.
Menschen halten sich für vernunftbegabte Wesen, aber Begabungen sind offensichtlich individuell recht unterschiedlich ausgeprägt.

Tönnies will die Branche verändern? sehr gerne!

Ob jemand grundsätzlich Fleisch isst, oder nicht, muss jeder selber entscheiden, allerdings liegt es schon auch in der Hand des Konsumenten, was er kauft. Aber eben auch an gesetzlichen Vorgaben, die den Tieren eine anständige Behandlung und den Bauern ein angemessenes Auskommen sichert. Ich kenn aus Spanien Schweinehaltung: da gibt es einen Unterstand, ähnlich einer nach zwei Seiten offenen Halle und drumherum rund 300 qm Wiese. Zumeist liegen die Schweine(ca 100 Tiere) kreuz und quer übereinander und grunzen vor sich hin, und wenn ihnen danach ist, stehen sie auf wühlen in der Wiese rum, habe das oft gesehen. Der Aufwand für den Bauern ist kaum größer und die Tiere haben ein deutlich angenehmeres Leben. In D werden rund 5 Mrd Kilo Fleisch pro Jahr verzehrt, bei nur 2-3 Euro pro Kilo Aufschlag, kann man mit 10-15 Mrd Euro die Situation der Tiere und der Bauern doch sehr deutlich verbessern und ist absolut bezahlbar. Man muss nur dafür sorgen, dass das Geld dort auch ankommt!

reumütiger Tönnies Chef ?

da muss ich aber lachen. Gestern im Fernsehen, will Tönnies doch tatsächlich ein Gespräch mit den Ministern. Der Mann hat doch die Bodenhaftung verloren. Sein Gesprächspartner sollte der Haftrichter sein. Was ist das nur für ein Land in dem wir leben.

Haha!!

"(...), dass das Unternehmen Daten von Mitarbeitern nur zögerlich und teils unvollständig weitergegeben habe. Diesen Vorwurf wies Tönnies unter Verweis auf Datenschutzgründe zurück."

Herr Tönnies will uns also erzählen, er hätte "aus Datenschutzgründen" keine Möglichkeit, an die Adressen seiner eigenen Mitarbeiter zu kommen?

Wie war das denn, wenn man unentschuldigt nicht zur Arbeit kam, verzweifeltes Schulterzucken?

Du liebe Zeit, für wie dumm hält der Mann uns nur?

diese anstrengende, ungesunde Schwerstarbeit...

soll in Zukunft von gutbezahlten (z.B. wie in Erdölindustrie) deutschen Fachkräften geleistet werden. Bulgaren und Rumänen werden dringend in der rumänischen und bulgarischen Fleischindustrie gebraucht.

Von Menschen und Wanzen

"Erst kommt der Mensch, dann die Menschenordnung." - Carl Zuckmayer, über die Bürokratie in "Der Hauptmann von Köpenick", 1931

..dem ist kaum etwas hinzuzufügen.

Lebensverachtende Profitgier, sowohl den Menschen als auch den Tieren gegenüber;
solange das Volk sich weiterhin als Bevölkerung degradieren lässt und als Konsument sich eher um ausreichend Klopapier sorgt, als um seine Ernährung, wird sich daran wohl auch praktisch nichts ändern.

Artgerecht ist nur die Freiheit- für Mensch und Tier!

Man wartet immer bis was passiert

Es ist vieles, aber auch seltsam, dass man immer erst auf Ereignisse (solcher Art) wartet, bis man irgendetwas Ernsteres mit diesen Wohn-/Arbeits-/Ausbeutungs-Bedingungen anstellen will. Wie ein Taxifahrer die Straßen kent, kennt die Politik die Verhältnisse in der Arbeitswelt und Industrie. Da kann sich kaum einer rausreden...

Die Politik ist schuld

Wann hat die Bevölkerung beschlossen, dass wir Fleisch exportieren müssen? Welches Argument spricht dafür? Sind die Bedingungen in Deutschland dafür den besonders günstig?

Deutschland muss kein Fleisch (oder auch Milch) exportieren. Wir müssen nicht so viel Effizienz aus unseren Tieren rausquetschen, dass sie nur noch ein Schatten ihrer selbst sind. Tiere die nicht mehr laufen können, sich nicht umdrehen können, nie die Sonne sehen, das, werte Politiker, vor allen Dingen die mit dem C im Namen, hat niemand gewollt. Die Bevölkerung nicht. Es ist falsch.

Herr Laschet kämpft nun mit den Geistern die er selbst gerufen hat: Tönnies hat das umgesetzt, was Laschet vor sich hergetragen hat: einen hemdsärmlichen Umgang mit der Pandemie. Alles nicht schlimm. Wirtschaft muss laufen. Arbeitsquarantäne nominiere ich zum Unwort des Jahres, auch eine Erfindung von Herrn Laschet. Arbeitsquarantäne ist wie normale Quarantäne, nur dass man noch arbeiten darf. Typisch deutsche Erfindung.

Lockdown

Was spricht dagegen, in der betroffenen Region einen zehntägigen Lockdown zu machen? Jeder muss in seiner Wohnung bleiben, bis der Ausbruch unter Kontrolle ist.

Bitte kein blame-game

@ TrautSich:
Die Politik ist schuld. Wann hat die Bevölkerung beschlossen, dass wir Fleisch exportieren müssen?

Gegenfrage: Wann hat die Politik beschlossen, dass wir Fleisch exportieren müssen?

Umdenken

Es ist gut, wenn jetzt endlich Veränderungsprozesse in der fleischverarbeitenden Industrie in Gang gesetzt werden. Ob der jetzige Firmenchef dafür der Richtige ist, wird die Zukunft zeigen. Ich hoffe der Umsetzungsprozess wird von der Politik, den Handelsketten, den Medien und uns BürgerInnen kritisch begleitet. Warum bedarf es den Ausbruch einer Pandemie um hier umzudenken? Und Subunternehmertum gibt es nicht nur in diesem Bereich. Sollten wir uns als Gesellschaft nicht grundsätzlich davon verabschieden? Außerdem plädiere ich für einen deutlich höheren Mindestlohn.

Billiglöhner in allen Branchen

@ qpqr27:
diese anstrengende, ungesunde Schwerstarbeit soll in Zukunft von gutbezahlten (z.B. wie in Erdölindustrie) deutschen Fachkräften geleistet werden.

Machen wir uns nix vor. In der Erdölindustrie arbeiten z. B. in Saudi-Arabien oder Russland auch Billiglöhner und Sub- und Subsub-Unternehmer. Kein Unternehmer zahlt freiwillig auch nur einen Cent mehr wie notwendig.

@ Kameel

Außerdem plädiere ich für einen deutlich höheren Mindestlohn.

Das ist ja wohl nicht das Problem. Ein rumänischer Arbeiter verdient mit deutschem Mindestlohn mehr als dreimal so viel wie in der Heimat. Es muss aber gesichert sein, dass er trotz Subunternehmer den Mindestlohn auch bekommt.

Haftpflicht für Schäden

In Deutschland haftet jeder Betrieb umfassend für Schäden, die durch seinen Betrieb entstanden sind. (Ausnahme: Kernkraftwerke - aber das ist ein anderes Thema)

Also mal sämtliche Folgekosten für Dritte, die durch den Ausbruch bei Tönnies anfallen, dem Konzern in Rechnung stellen. Dazu zähle ich z. B. die Quarantänekosten, Kosten der Reihenuntersungen, Umsatzausfälle anderer Betriebe, weil ihre Mitarbeiter auch in Quaratäne mußten bzw. sich um die Kinder zu Hause kümmern müssen, evtl. Stornogebühren für in Quarantäne befindliche Menschen, die jetzt eine Reise nicht antreten können, etc.

Hat Tönnies eine gute Haftpflichtversicherung, schön für ihn, und wenigstens eine finanzielle Wiedergutmachung für den angerichteten Schaden.
Hat er sie nicht, ist die "existenzielle Krise" auch gleich wieder vorbei - allerdings anders als er sich das vorstellt.

von danke Wuhan 13:37

Ja,dann ist ja alles gut.Richtig emphatisch gegenüber rumänischen Arbeitern.

13:37 von danke Wuhan @ Kaneel

"Außerdem plädiere ich für einen deutlich höheren Mindestlohn."
///
Das ist ja wohl nicht das Problem. Ein rumänischer Arbeiter verdient mit deutschem Mindestlohn mehr als dreimal so viel wie in der Heimat.

Für die Beschäftigten aus Rumänien ist der Lohn sicherlich sehr gut - wobei ich auch schon mehrere Berichte über ausstehende Zahlungen von Überstunden gesehen habe.

Es muss aber gesichert sein, dass er trotz Subunternehmer den Mindestlohn auch bekommt.

Das meine ich ja, so kann der Mindestlohn möglicherweise leichter umgangen werden.

P.S. Mein Nick schreibt sich mit "n". :-)

Schluß jetzt!

Die deutschen Discounter und Supermärkte müssen ab sofort sämtliche Lieferverträge mit Tönnies aufkündigen, ohne wenn und aber. Dann gibt es eben mal weniger Fleisch und Aufschnitt in den Tiefkühltruhen und wir Deutschen werden dadurch auch nicht gleich Vegetarier oder Veganer. Vielleicht kommen Tönnies und Konsorten dann mal zur Einsicht, keine Werksverträge mehr abzuschließen, nur noch mit angestelltem Fachpersonal zu arbeiten, das gut bezahlt wird und angenehme Arbeitsbedingungen vorfindet. Und wir Deutschen sollten nur noch Qualitätsfleisch essen, besser z.B. einen Schweinenacken für 1,40 € pro 100 g, der auch in der Pfanne 100 g bleibt, als einen mit Chemie vollgepfropften Nacken für 0,49 € pro 100 g, der in der Pfanne durch enormen Wasserverlust auf 48 g zusammenbrät. Mal überlegen und ein bißchen umdenken und nicht unser sauer verdientes Geld in den Rachen der Fleisch- und Chemieindustrie werfen. Die Grünen haben da schon ein bißchen recht.

Produktkennzeichnung Transparenz Bildung

Für die Verbraucher & Endkunden ist es notwendig, die Herkunft des Tiers, des Fleisches sowie der End-Verarbeitung explizit auszuzeichnen und zu kennzeichnen.

Evtl. über das jetzige Maß hinaus strengere Kriterien erlassen, es muss deutlich transparent sein.

So kann der Verbraucher entscheiden Tönnies und andere ähnliche im Regal zu lassen.

Hersteller sollten zu mehr Verantwortung gezogen werden. Hier ist die Politik gefragt.

Anfangen tut es m.M.n. bereits in der Bildung. Erziehung, Bildung ist das höchste Gut.

Wie wird man ein besserer Mensch, der verantwortungsvoll, ehrlich, offen und vorbildhaft agiert? Solche Menschen wollen wir in Unternehmen, in der Politik, als Bürger.

Um auf all die Skandale derzeit zu verzichten.
Terror, Krawalle, Betrug, Gier.
Investition in Bildung, Ausbildung, Erziehung, Menschenbildung.
Wäre langfristig wichtig.

5 Tönnies Mitarbeiter auf der Intensivstation

Das ging schnell. Man kann für alle Betroffenen nur das Beste hoffen.

13:21 @Kaneel ... Umdenken

"....Veränderungsprozesse in der fleischverarbeitenden Industrie in Gang gesetzt werden. ..."
"... Subunternehmertum ..."

Hoffentlich in der gesamten Nahrungsmittelbranche.

Sub-Sub-Unternehmertum führt bei Großprojekten wie BER zu Katastrophen. Sie, die Ausschreibung gewinnen (nach >Geiz ist geil< ) vergeben dann weiter an Billigfirmen, die die Standards nicht erfüllen.

" ... Ob der jetzige Firmenchef dafür der Richtige ist, wird die Zukunft zeigen. ..."
Der Neffe will ihn los werden. Dem ist das Gebahren offenbar mehr als peinlich.

"... Außerdem plädiere ich für einen deutlich höheren Mindestlohn. ..."
Ich auch, und zwar so hoch , dass man nicht mehrere Jobs braucht oder aufstocken muss.
Es spielt keine Rolle, was ein ausländische/r Werktätige/r zu Hause verdienen würde.

PS: Danke für neulich, wenn es Sie u. einige doch interessiert, recherchiere ich gern weiter.

@Werner Hartmann um 13:46

"In Deutschland haftet jeder Betrieb umfassend für Schäden, die durch seinen Betrieb entstanden sind. Also mal sämtliche Folgekosten für Dritte, die durch den Ausbruch bei Tönnies anfallen, dem Konzern in Rechnung stellen. Hat Tönnies eine gute Haftpflichtversicherung, schön für ihn ..."

Die Gesundheitsbehörden bezeichn. das Hygienemanagement als katastrophal. Zwar hat Tonnies teilw. kooperiert + zwischen 2-3 Zerlegern Abtrennungen installiert, das kam aber viel z. spät. Einzelplätze waren da eigentlich angesagt, aber die sind natürlich teuer, weil sie den Arbeitsabl. verlangsamen + damit d. Gewinn deutlich schmälern. Auch hat sich der Betrieb nie für die Bedingungen in den Wohnquartieren der Arbeiter interessiert.
Schon vor Jahren haben Schlachtbetriebe zunächst die deutschen Belegeschaften gefeuert, um polnische Arbeiter einzustellen - für 3-5 Euro Stundenlohn.
Nachd. das auch d. poln. Arbeitern z. wenig war, hat man Südosteuropäer rekrutiert.
Vom Mindestlohn können die nur träumen.

9:33 Das weite Meer

"hört endlich auf, Lebewesen wie Dinge zu behandeln......"

Dazu müsste man zunächst das Wort "Fleischproduktion" verbieten. Man sollte "tote Tiere zum Verzehr billigst zu kaufen" schreiben müssen.

Ganz simple Problemlösung:

Fleischpreise verdoppeln.

Wenn das auch nicht hilf: Fleischpreise verzehnfachen.

Sind das wirklich Fachkräfte?

@ qpqr27:
diese anstrengende, ungesunde Schwerstarbeit soll in Zukunft von gutbezahlten (z.B. wie in Erdölindustrie) deutschen Fachkräften geleistet werden

Viele ausländische Arbeiter bei Tönnies hatten, bevor sie in Deutschland ankamen, noch kein Metzgermesser in der Hand. Da muss man kein Facharbeiter sein, anders als am Bau. Und ich finde, der Mindestlohn reicht, genau wie in der Bauindustrie.

@Werner Hartmann um 13:46 - Nachtrag

"In Deutschland haftet jeder Betrieb umfassend für Schäden, die durch seinen Betrieb entstanden sind. Also mal sämtliche Folgekosten für Dritte, die durch den Ausbruch bei Tönnies anfallen, dem Konzern in Rechnung stellen. Hat Tönnies eine gute Haftpflichtversicherung, schön für ihn ..."

Da der Betrieb mindestens grob fahrlässig Hygienerichtlinien verletzte - bis er dann endlich tätig wurde, wird bei Regressansprüchen seitens der Stadt o. des Landkreises eine Haftpflichtversicherung wohl kaum die Kosten für Tonnies übernehmen.

13:28 @danke Wuhan .. Billiglöhner in allen Branchen

Schön, diese Vorbilder, an denen sich D orientieren kann.

Ansonsten ist der Beitrag
Whataboutism,
das mögen Sie doch sonst nicht.

Es geht um ein deutsches Unternehmen, das auf mieseste Weise ausbeutet - im wahrsten Sinne von Marx.

Gruß
Leipzigerin59

Wie gesehen, hat die Fa.

Wie gesehen, hat die Fa. Tönnies auf Vorsorgeregeln gepfiffen. Nach wie vor konnte sich das Virus am Arbeitsplatz oder in der Kantine ausbreiten. Ferner für die Arbeiter in Werkverträgen die Unterbringung in Wohnungen. Wir haben Zustände wie vor einhundert Jahren, und das für eine moderne angeblich sozialen Gesellschaft. Hoffe das unser Arbeitsminister Heil letztendlich das Thema Werkverträge in allen wirtschaftlichen Bereich n angeht und es gerechtere Mindestlöhne für körperlich anstrengende Arbeiten gibt.

@jukep 14:33

Dazu müsste man zunächst das Wort "Fleischproduktion" verbieten. Man sollte "tote Tiere zum Verzehr billigst zu kaufen" schreiben müssen.

-
„Fleischproduktion“ beschreibt aber sehr schön das Verhältnis von Massentierhaltern (Produzenten) zu ihren Tieren. Schweine, Rinder und Geflügel werden zur Ware Fleisch im unverarbeiteten Zustand.

Ob sich „Frisches Aas aus Deutschen Landen“ als Produktbezeichnung durchsetzen könnte?

Tönnies in Untersuchungshaft.

Aus welchem Grund ist Herr Tönnies eigentlich noch nicht im Knast?
Zumindest zigfache Körperverletzungen sind doch hier eindeutig nachgewiesen.

14:29 von Leipzigerin59

«... Ob der jetzige Firmenchef dafür der Richtige ist, wird die Zukunft zeigen. ...»

«Der Neffe will ihn los werden. Dem ist das Gebahren offenbar mehr als peinlich.»

Clemens Tönnies steht ja nicht nur aktuell wegen der Situation in seinen / um seine Schlachthöfe in der Öffentlichkeit.

Seit fast 20 Jahren ist er auch Aufsichtsratsvorsitzender des Fußballclubs Schalke 04. Vor gar nicht langer Zeit schwadronierte er auf einer Versammkung in Zusammenhang mit Fußball, Entwicklungshilfeminister G. Müller solle mit dafür sorgen, dass in Afrika mehr Kraftwerke zur Energieerzeugung gebaut würden. Damit es dort nachts mehr Licht werden könne … und Afrikaner sich nicht mehr so sehr vermehren.

C. Tönnies gehört zur Spezies der Menschen, die an allen Orten, an denen sie sich aufhalten, ein persönliches Fettnäpfchen dabei haben. Damit jederzeit eins zum Reintreten bereits steht.

Als Hobby empfindet er sich in larmoyanten Bekundungen ganz so wie der Einfache Fußball-Kumpel aus'm Pott …

Die 50 erreicht

Und nun Hr. Laschet?

@14:34 von Mapo

"Fleischpreise verdoppeln.

Wenn das auch nicht hilf: Fleischpreise verzehnfachen."

Sie meinen, zuerst(!) die Preise erhöhen und dann mal abwarten? Das ist mehr als simpel. Vor allem macht es erst einmal die einen reicher und die anderen ärmer. Ziel verfehlt.

von danke Wuhan 14:36

Da kennt sich ja einer echt aus in der schönen Arbeitswelt.
Und mit Verständnis aber eher für die,die arbeiten lassen.

Bilder wie bei Zigaretten

So wie auf Zigarettenpackungen die Krankheitsausbildungen gezeigt werden müssen, müsste man es auch zur Pflicht machen, auf Fleischprodukte den Schlachtvorgang abzubilden.

Tönnies ist nicht nur

Tönnies ist nicht nur unglaubwürdig. Seine rassistischen Äußerungen zeigen was in „Unternehmer“ Kreisen (auch Politiker-Kreisen) für ein Menschenbild herrscht.
Die „Werkverträge“ die das System-Tönnies mit anderen Menschenschindern macht, ändert nichts an den Tatsachen, dass hier moderne Sklaverei praktiziert wird. Das wurde und wird Politisch toleriert.
Tönnies seine Helfer und Berater haben kein Datenschutzproblem oder ein Imageproblem. Sie haben ein Menschlichkeit Problem! Ebenso die Politiker hier im Kreis die dieses System unterstützen.
Tönnies hat bewusst die Pandemie-Auflagen ignoriert und der Kreis hat nicht kontrolliert! Und jetzt sind alle entsetzt?
Es wurden nicht nur alle Mitarbeiter gefährdet sondern der ganze Kreis. Jetzt werden die Mitarbeiter ob Krank oder nicht Krank zusammen gepfercht in genau den Unterkünften die Menschenunwürdig sind. Quarantäne ja! aber so??? Wie sollen die Menschen das überstehen?

Ach nee

“... und ein reumütiger Chef.“

Bereits im April und Mai gab es Videos über die unzureichenden Möglichkeiten zur Einhaltung der Corona-Hygienemaßnahmen in der Schlachtfabrik Tönnies. So wie der Chef - wegen Datenschutz - nur minimales über seine Werksarbeiter wissen durfte, durfte er wohl auch nichts zu den Zuständen in seinen Betrieben wissen. Deshalb spricht er nun von einer “existenziellen Krise“ seines Betriebes. Hätte er sich mal etwas früher sorgen sollen. Vielleicht beantragt er auch noch staatliche Unterstützung? Immerhin, zumindest hoffe ich das, kann er auch auf seinen “Not“Groschen zurückgreifen. Ob das seine Arbeiter auch können?
Inzwischen liegen fünf Arbeiter auf der Intensivstation. Es stünde ihm gut zu Gesicht, wenn er sich auch um seine “Sklaven“ sorgt.

Alte Gleichung: Wohlstand = Billig mal viel

Wohlstand hat sich mal über billig und viel definiert.

Seit Corona sollte man begreifen, dass Gesundheit und andere Dinge über "billig und viel" stehen.

Das Gebrumm von "endlich wieder raus, endlich Urlaub, endlich ..." deutet an, dass die Menschen nichts verstanden haben und nicht mal drei Monate Einschränkungen schon als Zumutung fürs ganze Leben empfunden werden.

Erinnert man sich jetzt eigentlich noch an die systemrelevanten Supermarktmitarbeiter, die Kräfte in Krankenhaus und Pflege und deren Bezahlung?
Das betrifft auch die, die unser Fleisch schlachten und zerlegen. Und die Landwirte, die damit kaum Geld verdienen.

Es wird Zeit, zu kapieren, dass Wohlstand nicht drei Mal billiger Urlaub, ein Markengrill für 1000 Euro mit Fleisch für 5 Euro pro kg darauf plus jedes Jahr ein neues Handy ist.

Aber drei Monate Corona, ein paar Lockerungen später und alles soll so sein "wie immer".

Geht es noch dümmer?

Ich warne davor, zu glauben,

daß teures Fleisch der Allheilweg wäre. Fleisch muß für jeden erschwinglich sein. Da müßte man schon an der Wurzel anpacken, leider wurde die Masse der Bauern von der Politik über die Klinge springen gelassen, und stattdessen auf "Groß" gesetzt worden, auf Export. Folge, schlechte Züchtungen, schlechte Massentierhaltung, Großschlachtbetriebe, Nitratbodenbelastung, massenhafte Antibiotikavergabe an Tiere und viel Gift auf die Felder.

Metzgreien schlachteten regional und bestachen durch ein vielfältiges Angebot, bis, ja bis von der EU, angeregt von der Fleischlobby, diese wegen fragwürdigen Hygieneumbauvorgaben aufgeben mußten. Jeder Metzger, der unsauber gearbeitet hätte, hätte zusperren können.

Dann kamen die Merzbrüder und Tönnies, wahrlich ein Fortschritt in Kungelei und maffiöse Strukturen. Daß nun durch Corona ein Blicklicht auf die skandalösen Zustände auf die Fremndarbeiterzustände in der Fleisch-"Industrie" und auf dem Feld ans Licht kommen, ist nur gut, wenn sich etwas ändert

***"Wir dürfen Menschen nicht

***"Wir dürfen Menschen nicht diskriminieren oder benachteiligen, die zum Beispiel im Niedriglohnbereich unter schlechten Wohnverhältnissen die preiswerte Fleischproduktion in bestimmten Betrieben gewährleistet haben"***

Das passiert hier im Forum aber immer wieder mehr oder weniger direkt.
Immer drauf auf die, die sich nicht wehren können, aber unter unwürdigen Bedingungen zu unser aller Wohlbefinden beitragen 'dürfen'.

Ein paar Unikate, die so eigentlich nicht gehen :

Der Betrieb durfte noch bis Freitag weiterlaufen obwohl arbeiten dort wohl lebensgefährlich ist.
- dabei geht es nur um zwei Dinge :
1. Gewinnoptimierung, schliesslich soll das Fleisch noch weg. Da geht es nur um die Werte des Herrn Tönnies. Egal wieviele Menschenleben das kostet.
2. Man will Reinigungskosten sparen indem man die Fabrik noch reinigt. Offenbar hat man vor in 2 Wochen genau so wieder weiter zu machen ohne grosse Grungreinigung. Na - Prost Mahlzeit.
Ich sehe es auch als unmöglich an wenn der Tönnies nicht weiss wer für ihn arbeitet. Das ist traurig und muss geändert werden. Ansonsten hat der Mann die 2 Milliarden, die er besitzt, nicht verdient.

@14:36 von danke Wuhan

"Und ich finde, der Mindestlohn reicht, genau wie in der Bauindustrie."

Nein! Der derzeitige Mindestlohn führt direkt in die Altersarmut. Daran ist gar nichts in Ordnung. Aber solange man nicht selbst betroffen ist...

14:34 von Mapo

«Ganz simple Problemlösung:
Fleischpreise verdoppeln.
Wenn das auch nicht hilf: Fleischpreise verzehnfachen.»

Wem und / oder was sollen die zusätzlichen Gelder nach Verdoppelung / Verzehnfachung der Fleischpreise zugute kommen …?

Und wenn man die Preise verhundertfachen täte.
"Ganz simpel" nur teurer hilft erst mal gar nichts.
Um Strukturen und Arbeitsabläufe zu verändern.

Veränderungen .?????

2021 ist Wahljahr. Außer große Reden und Versprechungen wird nichts passieren. Politiker und Fleischbarone haben wenig Moral, im Grunde sind sie sich einig. Tönnies wird seine Fleischfabriken ins südliche Ausland verlagern und weiter gehts. Schon heute wird subventioniertes Fleisch durch ganz Europa gekarrt. Also warum die Aufregung. Wir Verbraucher haben es auch in der Hand, wie die Zukunft der Fleischindustrie aussieht, und sind auch an diesem heutigen System mitschuldig.

Tönnies und CO !

Ein Herr Tönnies zeigt Reue !.............. Da kann ich wirklich nur lachen, wenn es nicht so ernst wäre. Erst seine Rücksichtslosigkeit gegen die Angestellten und Tiere, sowie bewusst in Kauf genommene Infektionen haben zu diesem Dilemma geführt.
Nur seine rücksichtslose und gnadenlose Gier nach immer mehr Geld und Reichtum führen zu solchen Szenarien.
Wenn er wirklich Reue zeigen würde, müsste er das gesamte Konstrukt an Firmen, die alle Gewinne verschieben und verschleiern auf lösen, neu strukturieren und alle Angestellten zu deutlich besseren Bedingungen in SEINER Firma anstellen.
Außerdem müsste er sofort dafür sorgen, dass alle Angestellten in ordentlichen Wohnungen untergebracht werden, wo sie sich nicht gegenseitig auf die Füße treten, und er würde alle, die jetzt in Quarantäne gehen mussten, entschädigen.
Bei dem, was er schon auf der hohen Kante hat, dürfte dies ihm nicht schwer fallen, und es wäre ein wirkliches Zeichen von Reue.
Alles andere ist nur ein leeres Geschwätz !

... selbst wenn die Tiere geimpft würden: Falls auf das Schlachtfleisch von außen Viren, die aus dem ausgeatmeten Aerosol kommen, aufgetragen werden, dort haften bleiben und mittels Kühlung schon frisch gehalten werden, würde dagegen eine Impfung der Tiere gar nichts bewirken können. Es bleibt dann nur noch zu hoffen, dass beim Verzehr solchen Fleisches keine Viren (mehr) da oder keine Viren mehr aktiv sind, die sich beim Verzehr im Mund-/Rachenraum des Menschen anhaften könnten.
So wie uns empfohlen wird, von Gegenständen (z.B.Türklinken) mögliche aus dem Aerosol aufgebrachte Viren durch Desinfizieren abzuwischen, wird so etwas beim Fleisch durch „Wegwischen“ oder Desinfizieren wohl kaum möglich sein!

Zum behördlichen Gesundheitsschutz der Verbraucher wäre doch wohl mindestens zu erwarten, dass das Fleisch auf mögliches Vorhandensein anghafteter Viren zu untersuchen sein müsste, bevor es in den Handel kommt!

11:40 von Schaefer

“Gestern im Fernsehen, will Tönnies doch tatsächlich ein Gespräch mit den Ministern.“
Mei, er weiß eben wie der kurze Weg funktioniert. Da hat er Erfahrung.

Zitat: “Nach dem Sklaverei-Vorwurf gegen Unternehmer Clemens Tönnies in einem WDR-Interview, rudert der Vorsitzende der Paderborner CDU-Mittelstandsvereinigung, Friedhelm Koch, wieder zurück. Am Montag (26.08.2019) hatte Koch den Fleischkonzern Tönnies in Rheda-Wiedenbrück besucht und ein Gespräch mit Clemens Tönnies geführt. Danach teilte der CDU-Politiker mit: "Mein Vorwurf der Sklaverei an die Werkvertragsbranche ist nicht haltbar."“

Die Oklahoma Blamage

Fleisch muss bewusster und sauberer produziert werden. Da muss es in der Fleischindustrie einfach einen Neuanfang geben.

@10:30 von Barbarossa 2

"Die Ideallösung wäre,
daß jeder das Tier selber schlachtet, dessen Fleisch er begehrt. Ich selbst, leidenschaftlicher Fleischesser, würde auf jeden Fall Vegetarier."

Da sind wir schon zwei - vermutlich zwei von einer übergroßen Mehrheit. Wer dann auf dem Land sein eigenes Vieh schlachtet und den Überschuss an die Nachbarn verkauft, hat vermutlich für den Rest seines Lebens ausgesorgt.

Fleischindustrie !

Natürlich sollte sofort etwas geschehen, nur leider brauchen neue Gesetze Zeit, der Formulierung, der Beratung, der Abstimmung im BT und dann noch im BR. Und die neuen Gesetze müssen vor den Gerichten bestand halten. Das braucht leider Zeit. Ja aber dann werden bestimmt irgend welche hinterhältige Lobbyisten versuchen, irgend welche Lücken und Hintertürchen in die Gesetze ein zu bauen, um ja irgend wie die jetzigen Zustände weiter so führen zu können.
Dann müssen die Politiker wirklich standhaft bleiben und endlich Nägel mit Köpfen machen und jegliche Möglichkeit von Scheinselbstständigkeit und Subunternehmertum gesetzlich ausschließen. Auch muss in den neuen gesetzlichen Regelungen klar definiert sein, dass nur nach Stunden und nicht nach Stückzahl bezahlt wird. Somit wird einiger Druck von den Angestellten genommen und ein hoffentlich gerechterer Lohn bezahlt !!!
Und dies sollte für alle Branchen, die so den Mindestlohn aushebeln, geregelt werden.

klammheimliche Freude.....

für die 20.000 Schweine/Tag denen jetzt das qualvolle Ende in der seelenlosen Todesmaschinere erspart bleibt

10:47 von Träumerhabenverloren

«Hier wird Covid19 als Vorwand missbraucht, um der Branche eins auszuwischen.»

Gar nichts wird als Vorwand missbraucht, um der Branche eins auszuwischen, was die (Großen der) Branche sich nicht höchst selbst eigenhändig eingefleischt hat (haben).

Wären nicht mehrere der Großbetriebe der Branche derart plump-grob-fahrlässig durch Corona verhaltensauffällig geworden. Tönnies-Company ist ja nicht die erste … "Westfleisch" war / ist der Name eines anderen Großschlachters. Dann könnten die Anti-Heroen der Branchen-Miesen weiterhin Vieh zerteilen … ohne dass eine Kuh danach muhen würde.

«Heulsusen Mentalität!»

Geht auch mir seit Jahren schwer auf den Senkel.
Die Heulsusen-Mentalität der Großherrn Heulsusen Groß-Zerfleischer.

13:37 von danke Wuhan

“Es muss aber gesichert sein, dass er trotz Subunternehmer den Mindestlohn auch bekommt.“

Tönnies arbeitet mit deutschen Subunternehmern. Das sind die, die jetzt aus Datenschutzgründen (haha) keine und/oder unvollständige Unterlagen herausrücken wollen. Ich gehe davon aus, dass da ganz anderes das Licht erblicken wird. Vorausgesetzt, die Behörden WOLLEN das sehen bzw. bekommen nicht die “drei Affen“ verordnet.

Re rimitino !

Das schlimmste Tier auf dieser Erde ist der Mensch, der respektlos, rücksichtslos und gnadenlos mit Mensch, Tier und Natur umgeht. Etliche davon denken grundsätzlich nur an sich selbst, nutzen alle anderen aus, bereichern sich auf Kosten von Mensch, Tier und Natur, und denken auch noch, sie tun was Gutes !!!

@11:42 von OrwellAG

//Man wartet immer bis was passiert//

Ja. Und dann wartet man bis Gras über die Sache gewachsen ist bzw. bis die Medien von anderen Themen beherrscht werden.

//Es ist vieles, aber auch seltsam, dass man immer erst auf Ereignisse (solcher Art) wartet, bis man irgendetwas Ernsteres mit diesen Wohn-/Arbeits-/Ausbeutungs-Bedingungen anstellen will.//

Sie schreiben richtig "will" und nicht "wird". Hätte ja sonst längst passieren müssen.
Die sogenannte Fürsorgepflicht der Arbeitgeber scheint schon länger keine Gültigkeit mehr zu haben. Es wird sich nichts ändern.

Gütersloh, Göttingen,

Gütersloh, Göttingen, Stuttgart...
Verschiedene Vorkommnisse, aber Teil eines grundsätzlichen Problems mit den selben Ursachen.

Siehe zu den Warnungen hier - Fleisch aus dem Handel nehmen

Siehe zu diesen Warnungen hier:

https://tinyurl.com/y97wch4f
n-tv: Wie gefährlich ist das Tönnies-Fleisch? Freitag, 19. Juni 2020

"Das Fleisch ist brandgefährlich"

Der Chef des Hygieneinstituts in Berlin, Prof. Klaus-Dieter Zastrow, äußert dazu gegenüber der "Bild"-Zeitung eine klare Meinung: "Das Fleisch ist brandgefährlich. Wenn es nicht stark erhitzt wurde, kann man es nicht mehr verwenden." Und weiter: "Man kann jetzt nicht einfach die aktuelle Produktion abverkaufen, sonst geht damit noch mal eine richtige Viruswelle übers Land."

Zudem mahnte Zastrow, "Tönnies sollte keine Fleischprodukte aus der betroffenen Produktionsstätte in Verkehr bringen. Sonst muss man die Verbraucher generell vor Tönnies-Fleisch warnen, weil der Kunde nicht nachvollziehen kann, wo die Produkte herkommen.

Deswegen: dieses Fleisch von Tönnis muss aus dem Handel genommen werden. Das darf nicht verarbeitet werden.

Subunternehmen !

Es wird an der Zeit, dass alle Behörden nun an einem Strang ziehen und in etlichen Branchen der Praktiken mit den Subunternehmen überprüfen. Denn nicht nur in der Fleischindustrie wird massenhaft getrickst, um ja so wenig wie möglich den Angestellten zu bezahlen.
Paketbranche : pro Stück !
Post : pro Tour !
Reinigung : pro Zimmer !
Bau : unter Mindestlohn oder schwarz !
Fleisch indu : pro Stück !
Also wird kaum einer den normalen Mindestlohn erhalten, obwohl gesetzlich vor geschrieben. Aber es gibt äußerst ignorante CDU und CSU- Politiker, die dafür plädieren, den Mindestlohn ja nicht zu erhöhen, sonst könnte doch so mancher armer reicher Multimillionär nicht genug auf die hohe Kante legen !!
Grundsätzlich sollte es keine Subunternehmen mehr geben dürfen, und auch gesetzlich ausgeschlossen werden, Aufträge, die eine Firma erhalten hat, weiter zu geben. Nur dann wird dieses unsägliche System unterbrochen !

13:37 von danke Wuhan

«Außerdem plädiere ich für einen deutlich höheren Mindestlohn.»

«Das ist ja wohl nicht das Problem. Ein rumänischer Arbeiter verdient mit deutschem Mindestlohn mehr als dreimal so viel wie in der Heimat.»

Es sind aber 1. nicht nur Rumänen (Bulgaren), die mit Subunternehmer-Werkverträgen als Schlachter / Zerleger in Schlachthöfen in DEU arbeiten. Es sind 2. auch Deutsche Arbeitnehmer darin tätig. 3. leben auch Rumänen (Bulgaren) während der Arbeits- (Entsende-) Phasen in DEU, und zahlen für alles Deutsche Preise. Zusätzlich ist 4. tägliches Arbeitspendeln von Bukarest (Sofia) nach DEU viel zu weit, und viel zu teuer.

So … und nun 5. … nochmal: "Problem Mindestlohn".
Sooo schwer ist das 6. nun ja nicht zu verstehen …

15:01 @schabernack

... Licht ... Afrika.

Davon hatte ich gelesen,
jetzt sage ich nur "der war das?"
Eklig !
Wie ich gerade gelesen habe, war bei Tönnies auch der Staatsanwalt schon mehrfach da.

Genauso eklig empfinde ich gerade,
dass für manchen diese Ausbeutung
nicht so schlimm ist - wird ja anderswo auch so gemacht.

Gruß
Leipzigerin59

14:29 von Leipzigerin59

“Der Neffe will ihn los werden. Dem ist das Gebahren offenbar mehr als peinlich.“

Die beiden sind sich schon lange nicht mehr grün. Wenn sie's denn jemals waren.
Robert Tönnies will schon seit einigen Jahren (zumindest liest man das) das “System Tönnies“ umstellen. Dabei ginge es auch um die Verbesserung der Arbeits- und Wohnbedingungen der Arbeiter. Die Arbeit mit Subunternehmern möchte er ganz aufgeben und die Arbeiter selbst fest anstellen.
Bisher hat er immer gegen seinen Onkel den Kürzeren gezogen. Ob's dieses mal mit der von Robert Tönnies (und seinem Sohn) geplanten Wende klappt, wäre zu wünschen. Aber, irgendwie glaub ich nicht dran. Dazu muss ich mir nur den “reuevollen“ Clemens T. anschauen. Bald hat er wieder alle (Behörden, Politiker usw.) auf seiner Seite, sozusagen “die 2. Chance, die jeder verdient“. Wieviele 2. Chancen gibt es eigentlich?

Tönnies

unglaubwürdige Statements. Schon beim ersten Schlachthoffall haben die Behörden spät reagiert, viel Arbeiter sind zurückgereist und waren dann einer Woche später zurück. Das funktioniert weil die Fleischlobby die Parteien mit Spenden schmiert. Daher glaube ich auch nicht an Verurteilung oder Änderung. Es ist wie in der Autoindustrie. Ein voller Magen oder Konto ist wichtiger als die Moral.

15:02 @Anna-Elisabeth @14:34 Mapo

Ich denke, (vereinfacht dargestellt)
man muss sowohl Tierbestand als auch Produktion massiv drosseln und auf höhere Qualität bringen.

Der Preis wird infolge geringeren Angebots (automatisch) ansteigen.

Die Grünen fordern, dass das Fleisch teurer werden soll.

Na ja, dann machen sie aus dem Milliardär Tönnies einen Multimilliardär Tönnies. Oder glaubt wirklich jemand, dass die höheren Verkaufspreise irgendwo bei den Mitarbeitern oder der Viehzucht ankommen werden? Wie kann man eigentlich Milliarden Euronen Besitz erlangen in einer völlig ausgelutschten Billig-Branche? Übrigens, von schlechten Bedingungen in den Tönnies-Schlachtbetrieben wurde schon früher berichtet, auch damals gelobte Tönnies Besserung. Wer es glaubt, wird selig. Die Abschaffung der unseriösen Werkverträge ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Die Mitarbeiter sollen für ihre Arbeit vernünftig entlohnt werden. Dann sind auch höhere Fleischpreise gerechtfertigt. Das muss aber EU-weit festgelegt werden, weil das Problem sonst nur in billige Staaten verlagert wird. Auch muss dieser unselige Handel mit Leiharbeitern aufhören. Das ist Ausbeutung pur und wurde von Gerhard Schröder mit seiner Agenda 2010 eingeführt.

ein gieriger Industrieller

treibt in Deutschland aus Gier Hunderte in Krankheit und höchstwahrscheinlich Dutzende in den Tod. Dennoch läuft er frei herum und kein Politiker fordert seinen Rücktritt. Ich fasse mich bei den Zuständen in Deutschland nurmehr an den Kopf.

Corona Ausbruch A bei Tönnies

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sagte dem "Tagesspiegel am Sonntag", rücksichtsloses Wirtschaften sei nicht mehr zu akzeptieren "Es kann nicht sein, dass Menschen aus Mittel- und Osteuropa in Deutschland ausgebeutet werden...
###
Und warum ist es in Deutschland immer noch erlaubt, dass Subunternehmen billige Arbeitskräfte aus den Ausland anwerben und diese dann an Unternehmen weiterverleihen können ? Und warum sind Sie nicht schon längs mit entsprechenden Gesetzen dagegen vorgegangen ? Das Problem von Niedriglöhnern aus den Ausland ist doch nicht erst seit kurzen bekannt ! Das was hier in so vielen Bereichen der Wirtschaft an Ausbeutung von Menschen stillschweigend hingenommen wurde, kann man auch modernen Sklavenhandel nennen. Die Krise deckt nun so einiges auf und von der Politik kommen nur schöne Sprüche...

Kein Lockdown?

Das muss ich wohl nicht mehr verstehen

Das Virus wird sich ganz brav nur bei den Tönnies - Mitarbeitern ausbreiten.

Von denen soll sich zwar ein Mitarbeiter beim Gottesdienst bei einem Nicht-Mitarbeiter angesteckt haben,
aber sonst alles gut.

Die Leute, die jetzt auf Intensivstation liegen, sind nicht erst seit heute erkrankt.

Waren diese mit Symptomen zur Arbeit?
Weil sie Angst hatten, gefeuert zu werden?

Dachte ich mir

“Die Zahl positiver Corona-Tests beim Fleischverarbeiter Tönnies steigt auf 1331. NRW-Ministerpräsident Laschet sieht ein enormes Pandemierisiko. Anlass für einen Lockdown sei das aber nicht. Das Geschehen sei klar lokalisierbar.“

Zu Laschet fehlen mir alle Worte. Gab's da nicht eine Vorgabe zum Lockdown? Ab 50 Neuinfektionen im Landkreis, oder so. Oder gilt die nicht, weil's um die Fleischfabrik von Tönnies geht?
Und der will Bundeskanzler?

Achillesferse Laschet

Die Branche ist ein Desaster - unbenommen. Doch noch schlimmer sind die, die dies zugelassen, weggesehen und keine klaren Konsequenzen gezogen haben. Herr Laschet in Sachen Corona sind Sie zur Achillesferse für Deutschland geworden. Ziehen Sie endlich die Konsequenzen. Zwei Tipps: Verzicht auf eine Kanzlerkandidat und sofortige Demission zu Gunsten von Kompetenz in N.R.W.

Am 21. Juni 2020 um 10:53 von thrust26

Raten Sie mal, wo der eine zusätzliche Euro pro Kilogramm landet. Sind Sie wirklich sicher, dass es damit den Tieren dann besser geht oder wird es nur das Vermögen des Firmeninhabers und des Handels vermehren? Und über 15 bis 20 Euro/Kg mehr werden sich diese Milliardäre noch mehr freuen.

15:05 von danke Wuhan

«So wie auf Zigarettenpackungen die Krankheitsausbildungen gezeigt werden müssen, müsste man es auch zur Pflicht machen, auf Fleischprodukte den Schlachtvorgang abzubilden.»

Und das sähen Sie dann vorzugsweise wie auf dem einzelnen Steak, der Scheibe Fleischwurst, der Portion Gehacktes an der Theke in einer Metzgerei abgebildet ?

Mit Brandzeichen … so wie's die Cowboys in der Prärie … oder die Gauchos in der Pampa mit den Rindviechern machen ?

Der Schlachtvorgang tötet ein Tier. Er löst als solcher aber keine Krankheiten bei Menschen aus. Außerdem sollte jeder Gummibär einzeln in der Tüte ein Brandzeichen für die Gefahren von Diabetes haben. Je abschreckender das Bild … desto höher die Überlebenswahrscheinlichkeit der Kleinen Bärchen …

der grüne Wahlkämpfer

Fürchterlich, daß die Untaten eines einzelnen Schlachtbetriebes von Hofreiter gleich populistisch instrumentalisiert wird. Da fordert der doch glatt ein Boykott von Fleisch.
Veggy-Day für alle und jeden Tag - typisch Verbotsgrüne...

Am 21. Juni 2020 um 10:30 von Barbarossa 2

Und die Ideallösung wäre, wenn jeder sein Auto selbst baut. Dann würde jeder Autofahrer zum Fußgänger mutieren.

 15:13 @Anna-Elisabeth .."Wir dürfen Menschen nicht

Ja, schon passiert,
sind ja keine Fachkräfte bzw..müssen keine sein -
(weiß ich nicht,
daher würde ich mir dass nicht anmaßen) -
Mindestlohn reicht, zumindest für die ausländischen Arbeitnehmer,
ist ja 3mal mehr als zu Hause, ....

Mich widert eine solche
Argumentation an.

Gruß
Leipzigerin59

Tönnies hat keinen direkten

Tönnies hat keinen direkten Einfluss auf die Wohnsituation der Arbeiter der Subunternehmer. Diese sind anscheinend mehrheitlich daran interessiert nicht viel Geld für wohnen auszugeben. Das Unternehmen kann aber sehr wohl geeignete Maßnahmen in den Arbeitsbereichen einführen.

Laschet spielt rücksichtslos mit dem Feuer

Es ist einfach unfaßbar : 1.331 Infizierte Tönnies Mitarbeiter, die in 1.300 verschiedenen Wohnungen leben, ein 7-Tage-Indizenz von 89 (ab 50 ist gesetzlich ein shutdown vorgeschrieben) und was macht MP Laschet : NIX ! Anstatt die selbst von ihm als „enormes Pandemierisiko“ beschriebene Gefahr einer neuen Infektionsexplosion durch einen shutdown zu verhindern, rät er nur den Schlachthof Arbeitern hier zu bleiben, damit sein Spezie Tönnies bald weiter produzieren kann. Dazu passt auch, dass seit 1 Woche wieder alle Grundschüler ohne jegliche Vorsichtsmaßnahmen in die Schule gehen müssen. Wenn`s hier bald richtig knallt mit Infektionszahlen gehört der Mann aus der Staatskanzlei zurückgeschickt in den Aachener Karneval !

@WernerMax 15:26

Zum behördlichen Gesundheitsschutz der Verbraucher wäre doch wohl mindestens zu erwarten, dass das Fleisch auf mögliches Vorhandensein anghafteter Viren zu untersuchen sein müsste, bevor es in den Handel kommt!

In China hat man vor kurzem damit angefangen, zumindest das importierte Fleisch und importierten Fisch stichprobenartig zu testen. Denn die Quelle der neu aufgetretenen Infektionen auf einem Fleischmarkt in Peking ist unklar.

Warum man in Europa und den USA so eine Möglichkeit ignoriert, ist mir ein Rätsel. In Deutschland gibt es ein Institut für Risikobewertung, das müsste eigentlich längst aufmerksam geworden sein. Warum tut man da nichts? Weil die „Übertragung bisher nicht nachgewiesen wurde“. Ein klassischer Zirkelschluss.

PCR-Test kosten nicht viel. Regelmäßige Stichproben würden die Sicherheit der Verbraucher enorm erhöhen. Dieser Schritt ist überfällig.

Zitat: Ich sehe es auch als

Zitat: Ich sehe es auch als unmöglich an wenn der Tönnies nicht weiss wer für ihn arbeitet.

Woher haben Sie denn diese Erkenntnis?

Im TS-Artikel wird Tönnies wie folgt indirekt zitiert:" Das Problem sei, dass Tönnies aus Datenschutzgründen gar keine Kenntnis von den Wohnadressen der Beschäftigten von Subunternehmen haben dürfe. Bekannt seien lediglich Vor- und Nachname, Geschlecht und Geburtsdatum dieser Arbeiter."

Ist das nachweisbar falsch?

Schließung = Schließung ?

Laut Berichten missachtet der Tönnies Betrieb die Hygiene und Abstandsregeln
Folge Kitas werden geschlosssen! und sind zu!
Der Betrieb Tönnies wird geschlossen:
bedeutet:
Der Schlachtbetrieb wird geschlossen, der Restbetrieb arbeitet weiter! (zumindest wird so berichtet)

Merke:
Keine Infektion im KIndergarten, aber Lage im betroffenen Landkreis = Absolute Schließung

1300 Infektionen im Betrieb = Betrieb arbeitet unter Betriebsquarantäne weiter!

Am 21. Juni 2020 um 09:33 von Das weite Meer

Die Verdauung und das Gebiss der Menschen sind auf pflanzliche und tierische Nahrung ausgelegt. So etwas nennt man ausgewogene Ernährung. Wären wir reine Pflanzenfresser, hätten wir ein Gebiss wie eine Kuh oder ein Pferd. Es geht also nicht darum, ob wir Tiere töten, sondern dass diese Tiere ein artgerechtes Leben ohne Qual haben und dann einen schmerzlosen Tod haben. Dafür wären auch höhere Fleischpreise akzeptabel. Es ist aber nicht akzeptabel , wenn Leute wie Tönnies hier nur von höheren Preisen profitieren.

Am 21. Juni 2020 um 15:26 von WernerMax

Zitat: Es bleibt dann nur noch zu hoffen, dass beim Verzehr solchen Fleisches keine Viren (mehr) da oder keine Viren mehr aktiv sind, die sich beim Verzehr im Mund-/Rachenraum des Menschen anhaften könnten.

Vielleicht sollte man derzeit auf Lebensmittel verzichten, die vor dem Verzehr nicht (nochmals) auf über 60° C erhitzt wurden.

@14:29 von Leipzigerin59 13:21 @Kaneel

Sub-Sub-Unternehmertum führt bei Großprojekten wie BER zu Katastrophen. Sie, die Ausschreibung gewinnen (nach >Geiz ist geil< ) vergeben dann weiter an Billigfirmen, die die Standards nicht erfüllen.

Mal ganz abgesehen von den unwürdigen prekären Arbeitsbedingungen, rächt sich diese Mentalität dann letztendlich auch für die ganze Gesellschaft wie an Ihrem Beispiel oder bei Tönnies. So etwas wünsche ich mir ausgeschlossen. Vor einiger Zeit gab es hier im Forum Diskussionen über die Austauschbarkeit von Arbeitskräften bspw. in ungelernten Berufen und dass der Lohn deshalb so niedrig sein darf. Mir ist dieses Denken fremd – wenn Nachfrage für eine Arbeit/Dienstleistung besteht, muss dieser AN doch anständig bezahlt werden.

PS: Danke für neulich, wenn es Sie u. einige doch interessiert, recherchiere ich gern weiter.

Ja, gerne und danke auch. :-)

So einfach ist das

“Zu einer Aussage von Clemens Tönnies, das Unternehmen habe aus datenschutzrechtlichen Gründen den Behörden nicht die Wohnadressen aller Mitarbeiter nennen können, sagte Laschet: "Wir müssen einen Zustand herstellen - gerade als Lehre aus der Pandemie -, dass zu jeder Zeit feststellbar ist: welcher Mitarbeiter arbeitet im Unternehmen und wo wohnt er", sagte Laschet.“

Derart nachsichtig ist man bei Kleinbetrieben nicht. So eine Milde hätte ich mir auch gewünscht, als seinerzeit die Arbeitserlaubnis von unserem Backstubenhelfer Albert aus Uganda abgelaufen war. Ganze zwei Tage über der Zeit, am nächsten Tag wollte er auf's Amt. Die Aufenthaltserlaubnis war gültig, deshalb sah ich bei den zwei Tagen kein Problem. Es ging zum vierten mal “nur“ um die Verlängerung. Als Arbeitgeber habe ich dafür zu sorgen, dass ordentliche Papiere vorliegen - wurde zu mir gesagt. Und wusch, bekamen wir einen fetten Bußgeldbescheid überreicht.
Wenn ich geahnt hätte, dass ich nur “Datenschutz“ sagen muss.

Am 21. Juni 2020 um 15:27 von Margareta K.

Zitat: “Nach dem Sklaverei-Vorwurf gegen Unternehmer Clemens Tönnies in einem WDR-Interview, rudert der Vorsitzende der Paderborner CDU-Mittelstandsvereinigung, Friedhelm Koch, wieder zurück. Am Montag (26.08.2019) hatte Koch den Fleischkonzern Tönnies in Rheda-Wiedenbrück besucht und ein Gespräch mit Clemens Tönnies geführt. Danach teilte der CDU-Politiker mit: "Mein Vorwurf der Sklaverei an die Werkvertragsbranche ist nicht haltbar."

Das geht natürlich nicht: Ein Politiker, der sich informiert und danach eine Aussage revidiert.

Wo kämen wir denn da hin, wenn das jede(r) machte.

Ursachenforschung

Diese Problematik ist doch schon seit Jahren bekannt! Und bis heute konnte sich die Politik nicht zu Änderungen durchringen. Hätten wir keine Pandemie, so würde dieses Problem niemanden interessieren. Eine weitere Frage bleibt auch, warum wir hier in diesem Wirtschaftszweig auf mehrheitlich ausländische Arbeitnehmer angewiesen sind? Die Antwort hierauf ist vielfältig und dürfte wahrscheinlich wieder der Mehrheit nicht gefallen. Ob sich jetzt hierbei etwas zukünftig ändern wird, wage ich zu bezweifeln. Momentan aggregatives Geplänkel und später ...?

Am 21. Juni 2020 um 15:43 von Tiberius20

Zitat: Gütersloh, Göttingen, Stuttgart...
Verschiedene Vorkommnisse, aber Teil eines grundsätzlichen Problems mit den selben Ursachen.

Einen Zusammenhang zwischen den drei Vorkommnissen kann ich nicht erkennen.

Das muss wohl ein besonderer Menschenschlag sein.

Schlecker, Tönnies, Trump. Bolsonaro, Middelhoff, Vorstand von VW und wie sie alle heißen. Sie alle zeichnet gemeinsam eine totale Arroganz anderer gegenüber aus. Fürsorge für die Untergebenen ist ihnen völlig fremd. Was zählt, ist nur Geld und Macht und Gier. Muss man tatsächlich solche Eigenschaften haben, um Chef zu werden?

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