Kommentare

Man braucht nicht schneller zu reagieren ...

..man muss nur bereits geltende Vorschriften und Rechtsinhalte umsetzen. Dazu gehören mehrmalige, unangemeldete Kontrollen, je nach Betriebsgröße, mehrmals monatlich ... von unabhängigen Kontrolleuren, nicht durch "abhängig Beschäftigte" irgendwelcher Behörden. Die haben garnicht das Personal. Und eine innerbetriebliche Videoüberwachung an entsprechenden Stellen. Inhalte werden 3 Monate gespeichert und im Verdachtsfall behördlich (!!) herangezogen, nicht durch die Firma.
Was dann noch fehlt ist ein Richter, der bei Verstößen auch einmal Höchststrafen ausspricht.
Von der Wurst wird zuletzt gesprochen, vordergründig geht es um den Schutz und die Würde des Lebens .. des menschlichen UND tierischen.
Wozu steht das sonst in unserem Grundgesetz?

Alles Bekannt !

Die Missstände in der Fleischindustrie sind nicht erst seit Corona, nicht erst seit Arbeitsminister Heil im Amt ist sondern seit Jahrzehnten bekannt!
Deutschland gilt als Billiglohnland für Fleischverarbeitung.
Immer wenn ich in die Werbeprospekte der Discounter schaue, die uns am Wochenende ins Haus flattern, graust es mich: das Kilo Fleisch für 4 - 5 Euro. Seltsam, wir Deutschen scheinen bei allem auf die Qualität zu achten, außer beim Essen. Keiner würde ein Auto kaufen, was so billig hergestellt wird.Auch absurd - wir kaufen Grills für 500 - 1000 € und legen Billgfleisch drauf.

Die Lebensmittelindustrie muss erneuert werden !
Aber auch wir Verbraucher müssen und neu orientieren! Ein-Zwei mal in der Woche weniger Fleisch, dafür aber gutes. Es lohnt sich.

Versagen des Gesundheitsministers

immernoch wird in D. zu wenig getestet. Auch stichprobenartig. 40% der Infizierten sind "symptomlos" ... dann 2 Wochen warten... nochmal 2 Wochen warten... nochmal zwei... einer Stirbt, wird untersucht... ist infiziert... aber den Superspreader, den bekommt ihr nie!

Corona-Ausbruch:Schneller Handeln wegen Tönnies....

Immerhin wird durch die Corona-Krise wird ein Schlaglicht auf die Verhältnisse geworfen.Tönnies macht rund 7 Milliarden Umsatz mit seinem Modell.Laut Forbes hat Clemens Tönnies ein Vermögen von 2 Milliarden Euro zusammenschlachten lassen.
Arbeitskräfte aus Osteuropa importieren,billig produzieren und dann auch exportieren.Und in anderen Ländern Unternehmen verdrängen.
Und Minister Altmaier sorgt sich um den Erhalt dieses Modells.

Quarantänemassnahmen

Quarantäne muss heißen Infizierte bleiben zuhause( mit Kontrolle) . Zur Arbeit und wieder nach Hause gefährdet weitere und zudem was passiert mit dem Fleisch ?

Hier sollte strikt gehandelt werden, sofortige Schließung, Lock down.

Das Tönnies seit Wochen in den Medien ist aufgrund der Vorfälle hat bisher nicht genug bewirkt.

Unternehmer müssen verantwortlich agieren.
Das Virus verbreitet sich massiver.
Lieber jetzt 2-3 Wochen Pause und neu starten.

Einäugig

Ist dieses Problem wirklich nur ein Thema der Fleischindustrie? Wie steht es mit Leiharbeitern auf dem Bau? Oder anderer Industriezweige. Auch hier arbeiten mehrere Menschen auf engsten Raum. Viele davon auch zu mehreren in angemieteten Wohnwagen, oder Zimmern in Pensionen?
Wie schnell der Virus weiterhin um sich greift, sieht man an Göttingen, an Gütersloh, an Böklund. Und das ist bestimmt nicht einmal die Spitze des Eisberges.
Was würden wohl konsequente Reihenuntersuchungen in allen Großbetrieben (nicht nur in der Fleischindustrie) zu Tage fördern?
Ein Grund, warum dies vermieden wird, ist nicht nur eine Frage der Kosten für diese Untersuchungen, sondern eher die Angst vor den langfristigen Folgen für die Wirtschaft, wenn plötzlich wieder alles auf Null heruntergefahren werden müsste, weil zu viele Neuerkrankungen zu vermelden wären.

Aus dem Artikel :1

"...Wenn die Branche nicht zügig zu einer Selbstverpflichtung kommt,..."

Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte in D sollte auch dem schläfrigsten gezeigt haben, daß eine Selbstverpflichtung nichts bringt. Egal in welcher Branche.

"...Beim Fleischkauf sollte man generell darauf achten, dass nicht das Billigste auch das Beste ist..."

und

"...Werbung für Fleisch zu Billigpreisen zu unterbinden..."

Aha, was ist "billig" ? 100g Putenbrust für 1,49€, 2,49€ ??? 100 G Salami für 1,55€ oder doch lieber 3,29€? Wobei der Unterschied ja auch oft in der Art des Fleisches begründet ist, nicht unbedingt in der "Qualität".

Woran erkenne ich, ob das Fleisch "artgerecht" hergestellt wird und der Mitarbeiterschutz gewährleistet ist ?

Kann mir mein Fleischer nicht sagen, und auch auf "fertigverpackter" Ware steht das nicht drauf.

Insgesamt also wieder mal viel "blabla"...

Erst jetzt...

Seit langem sind die Zustände in den „Fleischfabriken“ in Deutschland bekannt, aber erst als diese eine offensichtliches Lockdownrisiko darstellen, wird gehandelt. Das ist beschämend und bezeichnend für den Zustand der politischen Parteien in Deutschland, die Regierungsverantwortung tragen. Lobbyisten finden nach meiner Wahrnehmung immer ein offenes Ohr. Die Bürger nur alle 4 Jahre. Auch hier besteht eine Chance, es künftig besser zu machen. Es muss eine wirksame Kontrolle und Beschränkung des Lobbyismus in Deutschland geben. Dann bewerben sich vielleicht auch wieder die Richtigen für politische Ämter... .

Corona - Laschet, Laumann?

So schnell wie Laschet, Laumann für die Aufhebung des Lockdown plädierten, so schnell müssen Sie sich jetzt für den sofortigen Lockdown aussprechen und handeln. Eine Kommission, die Laumann einsetzen möchte, sollen die Geschehnisse erst einmal prüfen. Das alles ist lächerlich, Jetzt heißt es, sofort handeln, aber der Lobbyismus von Laschet und Laumann lassen beide schon sehr in einem schlechten Bild erscheinen. Die Leittragenden sind -wie so oft- die Kinder und Schüler und deren Eltern.
Insgesamt scheint die Corona- Politik in NRW schon schwach aufgestellt zu sein, erst Coesfeld, jetzt Tönnies, was kommt noch?

Die Politiker tun jetzt aber

Die Politiker tun jetzt aber so, als sei es allein Tönnies anzulasten. Sie mussten wissen, wie die Arbeitsbedingungen sind, wie es kasernenartige Zustände gibt - so wie ein Taxifahrer auch die Straßennamen kennen tut, die er befährt.

Ist natürlich einfacher, einfach Gesetze zu erlasten (Mindestabstand) und die Verantwortung zu delegieren. Man hätte diese Betriebe schonb früh besuchen müssen. Eine ganze Bundeswehr, Caritas, Malteser, THW steht zur Verfügung, um das Personal aufzubieten!

@rkessler - Bitte um erklärung Versagen des Gesundheitsministers

40% der Infizierten sind "symptomlos" ... dann 2 Wochen warten... nochmal 2 Wochen warten... nochmal zwei... einer Stirbt, wird untersucht... ist infiziert... aber den Superspreader, den bekommt ihr nie!

Sie haben doch damit erkärt, dass der Gesundheitsminister gar nicht versagt hat !

Alle jeden Stündlich zu testen bringt genauso wenig wie alle Schlachthöfe zu schließen .

Offenbar geht es ihnen wohl nur um die Headline Die Bundesregierung ist Schuld

Scheinheilige Debatte und Populismus von Herrn Heil

Wer sitzt seit 2 Jahrzehnten mit in der Regierung? Die SPD. Und jetzt auf einmal fordern die etwas wozu sie 2 Jahrzehnte Zeit hatten es umzusetzen?
Das Supermärkte ihre Waren in Aktionen billig verkaufen kann niemand verbieten,egal ob Fleisch,Milch oder Fernseher. So funktioniert Marktwirtschaft.
Das Video in der Werkskantine zeigt deutlich,daß die Arbeiter kein Interesse an Infektionsschutz haben bzw es kein funktionierendes Konzept geben kann bei so vielen Beschäftigten. Ob es der bessere Weg ist, wie in meiner Firma, die Kantine einfach zuzumachen darf bezweifelt werden. Sich zwischen die Schweinehälften setzen bei der Vesper wäre die Alternative.
Es mußte zwangsläufig zu diesen Ausbrüchen kommen und das wird auch nicht anderst mit irgendwelchen Verboten von Werksverträgen. Es wird überhaupt nichts an der Situation ändern,es werden trotzdem Massen von Leuten auf engstem Raum sich auf der Pelle sitzen.

Werksvertäge!

Tönnies ist doch der, wo vor einiger Zeit rassistische Äußerungen über Afrikaner von sich gegeben hat. Da wundert mich dieser Skandal überhaupt nicht.
Und allgemein sollte man Überall sogn. Werksverträgen gänzlich abschaffen. Das ist für mich moderne Sklaverei, nichts anderes!

Scheinheilig

Seit Jahren konnte jeder wissen, der es wollte, dass die Arbeitssklaven in der Fleischindustrie etwa unter den gleichen Haltungsbedingungen leben wie die Tiere, die sie verarbeiten. Aber das interessiert in normalen Zeiten niemand. Die monströsen Fleischunternehmen sind in ihren Landkreisen wichtige Arbeitgeber und vermutlich hat der lokale Fleischbaron die Privatnummern von Bürgermeister und Landrat auf Kurzwahl. Da kann man Schwierigkeiten auf dem kleinen Dienstweg klären.

Nur mal eine Frage - wie kann es sein, dass ein angebliches Hochlohnland in der Lage ist, Fleisch erfolgreich in Billiglohnländer zu exportieren. Und zwar nicht als Luxusgut für die dortige Oberschicht, wie bei den Autos.

Und die Abschaffung der Werkverträge ändert noch nichts an der Hygiene in den Unterkünften der Arbeiter.

Am 20. Juni 2020 um 10:05 von

Am 20. Juni 2020 um 10:05 von profkief
Alles Bekannt !
Die Missstände in der Fleischindustrie sind nicht erst seit Corona, nicht erst seit Arbeitsminister Heil im Amt ist sondern seit Jahrzehnten bekannt!
Deutschland gilt als Billiglohnland für Fleischverarbeitung.
Immer wenn ich in die Werbeprospekte der Discounter schaue, die uns am Wochenende ins Haus flattern, graust es mich: das Kilo Fleisch für 4 - 5 Euro. Seltsam, wir Deutschen scheinen bei allem auf die Qualität zu achten, außer beim Essen. Keiner würde ein Auto kaufen, was so billig hergestellt wird.Auch absurd - wir kaufe(...)

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Obwohl ich mir einen Metzger nicht leisten kann, gehe ich dorthin einkaufen wenn ich mal ein gutes Steak essen möchte. Dafür esse ich dann nur 1-2 Mal im Monat Fleisch. Fleischwaren aus dem Discounter kaufe ich schon seit Jahren nicht mehr!

@ rkessler um 10.05 Uhr , Da bin ich mir nicht sicher

Sind Sie sicher, dass das wenige Testen und lahme Vorgehen am Gesundheitsminister Heil liegt? Ich fürchte, es sind eher die Ministerien der Länder, oft Ministerium für Gesundheit, Soziales, Jugend, Familie ....
In Bremen ist es die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, die hat soo viele Baustellen übernommen, das ist kaum zu schaffen. Den Ministerien/SenatorInnen sind die Gesundheitsämter nachgeordnet, und da müsste mal durchgelüftete werden. Gesundheitsämter sind Behörden mit "nine to five"-Einstellung, eher noch weniger.

In S-H, wo Ministerpräsiden Günther gleich richtig Dampf gemacht hat, lief auch das Testen besser.

Moral hat noch nie geholfen

Soll sich was ändern, muss man an die Wurzel ran: Angebotswirtschaft, von edr Geldpolitik unterstützt. Einst von Reagan und Thatcher gezielt zum Abbau auch der Arbeiterrechte eingeführt, hat sie die Zerstörung der Erde nicht nur beim Fleisch vorangetrieben. Übersetzt auf die Fleischwirtschaft heißt das: Die Qualität muss bei der Produktion von Futtermitteln und und in der Tierzucht erzwungen werden - dann regelt sich der Preis von alleine. Werbeverbot, moralische Hochpreise, Fleischessscham - alles Kokolores.

Es ist nur noch widerwärtig

wie die Fleischindustrie ihre Produkte verarbeitet und herstellt. Angefangen bei den Landwirten, die die Sauen in Käfige pressen, so dass sie noch nicht einmal aufstehen können und in ihrer eigenen Scheisse liegen, Tiere mit Medikamenten vollpumpen, und Tierfutter aus Übersee kaufen, von Produzenten, die etwa die Regenwälder vernichten, um kurzfristige Gewinne zu erzielen, denn die Böden dort sind nicht geeignet, um über einen längeren Zeitraum z.B. Soja anzubauen. Und unsere ach so fähige Landwirtschaftsministerin grinst weiterhin in die Kameras, wenn sie z.B. verkündet, dass ein neues "Tierwohl-Siegel" eingeführt würde. Die Bauern -und sonstigen scheinheiligen Verbände reiben sich weiterhin die dicken Hände und freuen sich über ihre satten Gewinne. Als ich Kind war, aßen wir zu Hause höchstens 2x Fleisch in der Woche. Meine Eltern kauften das Fleisch beim Metzger ihres Vertrauens und nicht beim Discounter, eingepackt in Plastik. Leute..boykotiert den Handel, so geht das ncht weiter.

Laschet handlet ohne Verantwortung für Menschen ...

... neben dem Druck auf die Fleischindustrie, und diesmal ohne jegliche Übergangsfristen und Wartezeiten,

sollte Druck auf die Landesregierung ausgeübt werden.

Wie können diese Politiker großmundig die Locksdowns fühzeitig lockern,

so lange nicht genug Personal und Geld da ist, um in allen Bereichen, von Fleischindustrie bis zu Schulen,
vom Gesundheitsämtern täglich und vor Ort die Einhaltung der Corona-Hygienebedingungen zu kontrollieren!!!

Beim Betrachten der Bilder

Beim Betrachten der Bilder fällt auf, daß die Abstände der Arbeiter zueinander sehr knapp bemessen sind. Wie gut die Belüftung der Hallen ist, kann man nicht sehen. Die Ansteckung wird aber überwiegend in den Unterkünften erfolgen, wo bis zu vier Betten in einem Raum stehen. Die sanitären Einrichtungen mag man sich dann nicht mehr vorstellen. Dem Firmeninhaber sollte jedoch nicht die alleinige Schuld zugeschoben werden, denn in anderen Schlachthöfen wird es ähnlich aussehen und auch so gearbeitet. Das Problem liegt bei den Unterkünften und deren Vermietern, die den kaum verwöhnten Gastarbeitern (die wollen ja möglichst viel Geld nach Haus bringen !) so erbärmliche Bleiben für teures Geld anbieten. Erinnert mich übrigens an meine Kasernenexistenz, wo ich mit elf Leidensgenossen in dreistöckigen Betten auf maximal 30 qm vegetieren durfte. Hat die Bw jetzt auch erhöhte Infektionsraten ?

@profkief, 10:05

"Deutschland gilt als Billiglohnland für Fleischverarbeitung."

... genauer gesagt, die Region Niedersachen/(Ost)westfalen.

Diese Region gilt beim Fleisch europaweit (!) nicht nur als Billiglohnregion, sondern damit natürlich auch als Tierquälerparadies (sonst gäbe es diese Preise nicht!).

Schon in Bayern sind solche Verhältnisse nicht vorstellbar.

„Schneller handeln wegen Tönnies?“: Nur wegen dem??

„Dieser zeitliche Rahmen sei realistisch, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gasstätten (NGG) der Nachrichtenagentur dpa. Es sei ein Scheinargument, dass Betriebe Probleme hätten, Personal zu finden. Dieses sei ja bereits da, arbeite aber derzeit für Subunternehmen“

Offensichtlich. Und nicht nur dieses „Personal“ hat derzeit besonders heftig mit diesem Umstand (dass es mithilfe von Subunternehmen ausgebeutet wird) zu kämpfen.

„Die Gewerkschaft erwarte, dass die Fleischindustrie in der Einflussaufnahme auf die Politik nun keinen Erfolg mehr haben werde“

Da wäre ich mir nicht so sicher. Die ist schließlich „milliardenschwer“ („Der Arbeitsminister bekräftigte: "Wir machen mit dem Verbot von Werkverträgen im Kernbereich der Fleischindustrie auf jeden Fall ernst - ganz egal, welche Anstrengungen milliardenschwere Unternehmen auch in die Wege leiten, um dieses Vorhaben zu torpedieren"). Vor allem aber: „der Wirtschaftsminister sorgt sich um den Standort Deutschland (...)“

@ rkessler um 10.05 Uhr, Wenig testen, kein Personalausfall

In dem Bundesland, in dem ich lebe, wird sehr wenig getestet. Von dem medizinischen Personal (z.B. Rettungssanitäter der Feuerwehr) wurde vermutet, es ginge darum, nicht zu viele Menschen in Quarantäne schicken zu müssen, weil die Personaldecke zu dünn ist.
Das wird in den Ländern unterschiedlich gehandhabt. Der Bundesgesundheitsminister hat da nichts mit zu tun, es sind eher die GesundheitsministerInnen/SenatorInnen der Länder und deren nachgeordneten Behörden, die Gesundheitsämter.
Ich weiß nicht, wieviel ein Test kostet, aber ich würde ihn im Zweifelsfall sogar selbst bezahlen. Selbst das wird verweigert. Ebenso wurde mir die Pneumokokkenimpfung verweigert - zu wenig Vorrat. Gibt es erst ab siebzig.
Ich versuch es nächste Woche nochmal.

Guten Appetit....

kann man nur sagen und es verschlägt einem der Atem! Die Zustände in Deutschland weisen interessante aber ebenso gefährlich Muster auf, die beruhigend aber auch gefährlich sind, wobei die gefährlichen am gefährlichsten sind, weil sie erst immer zu spät entdeckt werden oder entdeckt werden sollen! Summa Sum..., wir, unsere Politiker, müssen deutlicher und spürbarer durchgreifen, auch mit härteren Gesetzen, bis hin zur Enteignung und Auflösung! Dieser
obige Fall hat gezeigt, dass unsere Demokratie missbraucht, wenn nicht sogar "vergewaltigt" wird"

wiedermal dummes geschwätz der üblichen

politiker. spätestens nach berichten, daß in den USA fleischbetriebe wg. corona schliessen müssen (das war vor wochen) hätten altmeier, weil, schulze , lauhmann, glöckler und laschet hellwach werden müssen. aber jetz nach tiefschlaf werden sie alle hektisch, wie zu beginn von corona auch

Lockdown. Sofort! Nicht mehr aufzuhalten.

Das ist bereits der Vorgeschmack auf eine 2. Welle. So viele Infizierte auf einem Punkt, die dann auch noch in die Nachbarkreise reisen, einkaufen, in Kneipen gehen ... Wahrscheinlich verteilt sich das nicht erst seit gestern - also ist das bereits wieder bestens verteilt!
Sofortige Reisesperren und Kontakt-Verbote. Und dann treffen sich die Leute auf dem Düdo-Flughafen nach Malle usw : Klingt wie Ischgl.
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Wenn ich als kleiner Vereinsvorstand so nachlässig wie Tönnies handelte, ich säße bereits auf der Anklagebank !!

Hausschlachtung wieder zulassen

Ein Anfang wäre es, Hausschlachtungen auf dem Hof in Gegenwart eines Veterinärs (zwecks Fleischbeschau und Hygieneüberwachung) wieder zuzulassen. Dann könnten auch kleinere Betriebe das Fleisch ihrer Tiere direkt vermarkten und würden nicht in den ganzen Strudel (Bio oder nicht, quälerische Tiertransporte ...) mit reingezogen.

Politiker machen Gesetze. Für

Politiker machen Gesetze. Für die Zustände im fleischverarbeitenden Gewerbe sind demnach Politiker verantwortlich. Wenn sich die Verantwortlichen gegenwärtig als ordnende Hand hervortun, ist das schon sehr dreist.
MfG

Altmaier fürchtet um den Standort Deutschland?

Nein wirklich? Das kommt davon wenn man immer nur wegschaut und sämtliche Augen inklusive Hühneraugen zudrückt.
Die Fleischindustrie muss grundlegend umgebaut werden. Angefangen von den Mastbetrieben bei denen Tierwohl ein Fremdwort ist, den Schlachtbetrieben wie Tönnies & Co die die Arbeitskräfte wie Tiere behandeln und - halten, bis hin zur Fleisch verarbeitenden Industrie die massenweise panscht und minderwertige Produkte auf den Markt bringt.
Und da muss uns auch kein Politiker erzählen dass die Verbraucher sich dann kein Fleisch mehr leisten kann. Wer (wie profkiew um 10:05 bereits richtig angemerkt hat) sich teure Grills leisten kann um darauf "Billigfleisch" zu grillen hat ganz andere Probleme als nur sein Fleischkonsum zu überdenken.
Weniger dafür aber hochwertigeres Fleisch schmeckt besser und ist obendrein in geringerer Dosis auch gesünder.
Ein geringerer Fleischkonsum ist auch besser für die Umwelt weil nicht so viel Futter erzeugt werden muss.

>>....fordert Arbeitsminister

>>....fordert Arbeitsminister Heil schärfere Kontrollen - möglichst sofort. <<

Eine populistische Forderung von Herrn Heil. Die Schweine-reien sind seit Jahrzehnten bekannt - nichts geschah.

Wie sagte es vor einigen Tagen ein Nutzer der TS sinngemäß:

Die niedrigen Fleischpreise sind nicht Wunsch der Verbraucher, sondern der Unternehmer, sich im Wettbewerb um Konsumenten gegenseitig zu unterbieten und trotzdem Gewinne zu erzielen!

Und da ist ihnen jede Sauerei recht....

>>Wirtschaftsminister Altmaier sorgt sich um den Standort Deutschland,....<<

Hier sehe ich nur das € -Zeichen in seinen Augen.

Schreckliche politische Heuchler, die seit Jahrzehnten im Dienst der Kapitalisten regieren.

PS. Meine Prognose: Ein paar Sticheleien werden kommen, wie auch höhere Fleischpreise, aber im Wesentlichen wird es keine gravierenden Änderungen geben.

Ich hoffe, ich irre mich....

Corona bringt an den Tag, was

Corona bringt an den Tag, was Kritiker*innen unterschiedlicher Couleur und auch parteiübergreifend schon lange bemängeln und offenlegen: Die Missachtung von Rechten Arbeitender und deren Ausbeutung geht oft Hand in Hand mit der Missachtung von Tier-Rechten und der Ausbeutung und Degradierung als pure Ware.

Ich hätte da schon einige Ideen gegen diese Zustände

Also nachdem ich gestern bei RTL die Zustände bei Tönnis gesehen habe, hätte ich schon so einige Ideen, wie man diese Zustände abstellen könnte:

1. weniger Mitarbeiter pro Arbeitshalle (zusätzliche Arbeitshalle wird notwendig)
2. Hygiene-Maßnahmen im Betrieb umsetzen:

a) Kopfbedeckungspflicht
b) Schutzanzuege
c) Einmal-Handschuhe
d) Maskenpflicht
e) regelmäßige Desinfektion von Arbeitsgeräten und Arbeitsräumen
f) die Wohnsituation muss entzerrt werden:

=> neue Wohnungen fuer die Mitarbeiter
=> maximal zwei bis drei Personen pro Wohneinheit
=> regelmäßiges Säubern der Wohneinheiten auf dem Firmengelände
=> regelmäßige Tests
=> regelmäßiges Lueften in den Wohneinheiten

g) Abstände in den Kantinen durchsetzen (Essen in kleineren Gruppen)
h) Fleischpreis muss hoch

Sind Bundesweite Vereinbarungen nur Makulatur?

Grundlage des Konsenses zur Lockerung der Hygienevorschriften war eine Vereinbarung die nun keiner aus vorgeschobenen Gründen nicht glaubt einhalten zu müssen. Wer vermag nach dieser bedauerlichen Tatsache die Akteure überhaupt noch ernst zu nehmen?

Turbokapitalist Tönnies

Brutalste turbokapitalistische Ausbeutungsmethoden bei Tönnies und anderen, sind die Folge von Rot-Grünen Landesregierungen in NRW. Als „Herzens-Sozialdemokrat“ und heutiger GRÜNER schäme ich mich fremd für diese üble jahrelange Duldungspolitik. Der Millionär (Milliardär?) Tönnies mißachtet unser Grundgesetz und es gab bisher niemanden, der das abgestellt hat.
Eine Schande für NRW, die Duldungspolitiker aller Parteien und ganz besonders für die Unternehmergarde!
Man nennt das „Bananenrepublik Deutschland“.

um 10:15 von WB0815

>>
Seit langem sind die Zustände in den „Fleischfabriken“ in Deutschland bekannt, aber erst als diese eine offensichtliches Lockdownrisiko darstellen, wird gehandelt. Das ist beschämend und bezeichnend für den Zustand der politischen Parteien in Deutschland, die Regierungsverantwortung tragen.
<<

Nein, das ist beschämend für diejenigen Bürger, die so gewählt haben. Jeder weiß doch, dass CDU und FDP die Wirtschaftsinteressen im Zweifelsfall wichtiger sind als Bürger- oder Verbraucherschutz. Wie rational ist es eigentlich, statt die heutige Interessenlage zu analysieren, die SPD für Entscheidungen zu kritisieren (Hartz), die vor Jahrzehnten getroffen wurden und damals von CDU und FDP noch verschärft wurden. Auf dem Ticket reitet die Union die komplette Merkel-Ära. Man ruiniert die Wirtschaft, wenn man durchgehend deren Interessen nachgibt.

Die 2te Welle kommt sicher

Hat jemand gedacht Corona sei besiegt? Alle Türen werden wieder geöffnet, weil der Handel es will. Massen laufen ohne Maske durch die Einkaufsstraßen der Innenstädte - nah aneinander vorbei.
Der Urlaub ist wieder in vollem Maße in fast ganz Europa möglich, weil die Tourismusbranche es so will.
Was soll dann kommen? Na, die zweite Welle lässt nicht lange auf sich warten.

um 10:05 von profkief

>>Deutschland gilt als Billiglohnland für Fleischverarbeitung.
Immer wenn ich in die Werbeprospekte der Discounter schaue, die uns am Wochenende ins Haus flattern, graust es mich: das Kilo Fleisch für 4 - 5 Euro. Seltsam, wir Deutschen scheinen bei allem auf die Qualität zu achten, außer beim Essen. Keiner würde ein Auto kaufen, was so billig hergestellt wird.Auch absurd<<

wieso zweifeln Sie die Qualität von Fleisch bei einem Discounter an. Wenn Sie die Vertriebswege von Schweinefleisch verfolgen werden Sie überrascht sein das in sehr vielen Metzgereien das gleiche Fleisch verkauft wird . Fleisch ist günstig weil man Billige mit Werkverträgen ausgestattete Arbeitskräfte aus dem Osten holt. Beim Auto ist das anders z.B. kann Dacia in Rumänien Autos bauen weil Renault erhebliche EU Subventionen erhalten hat um die Fabrik im Billiglohnland Rumänien zu errichten. wenn die Löhne zu teuer werden geht es weiter, siehe Nokia.

Solange der Rubel rollt, sind andere Werte nur Produktionsmittel

Hauptsache der Rubel rollt,das gilt ja nicht nur für die Fleischindustrie.

Wenn wir kurzfristig gewinnmaximierenden Unternehmen nicht ein gesetzliches Geschirr anlegen,gehen die Pferde durch, die Champagner-Korken in der Chefetage knallen dezent und die Wangen glühen und die Euro-Zeichen in den Augen funkeln:

Kurzsichtige Gier,sowohl bei Kunden wie bei Unternehmen, ist leider menschlich.

Es geht nicht um Sozialismus,sondern den ungebremsten Raubtierkapitalismus durch sehr klare Gesetze an die Leine zu nehmen und ihn in eine sozial-ökologische Marktwirtschaft zu überführen.

Frau Merkel irrt,als sie ausrief, wir bräuchten eine "marktkonforme Demokratie".

Wenn wir in einigermaßen Freiheit als Menschheit überleben wollen, brauchen wir jedoch in Wahrheit einen sozial-, nachhaltig-ökologisch und demokratiekonformen Markt.

Der Rubel rollt eben nur solange, dass es Leben gibt. Bei Tönnies musste erst der Tod auf den Plan kommen, -denn tote Arbeiter arbeiten eben nicht. Sehr traurig.

um 10:25 von Hallelujah

>>
Wer sitzt seit 2 Jahrzehnten mit in der Regierung? Die SPD. Und jetzt auf einmal fordern die etwas wozu sie 2 Jahrzehnte Zeit hatten es umzusetzen?
<<

Ich wünschte, die politischen Kenntnisse der Bürger wären besser: Die SPD sitzt nicht seit 2 Jahrzehnten in der (Bundes)Regierung. Und in der Regierung von NRW ja nicht mal aktuell. Und wenn sie in den letzten 2 Jahrzehnten zeitweise in der (Bundes-)Regierung gesessen hat, dann als Juniorpartner der Union, gegen deren Willen und Interessen Dinge nur sehr beschränkt durchsetzbar waren und sind.

um 10:37 von draufguckerin

>>
Sind Sie sicher, dass das wenige Testen und lahme Vorgehen am Gesundheitsminister Heil liegt?
<<

An dem liegt bestimmt nichts, weil es ihn nicht gibt. Gesundheitsminister ist immer noch Herr Spahn. Arbeitsminister Heil ist für Testen sicher nicht zuständig.

Den Fall "Tönnies" gäbe es nicht, wenn

... wenn das Tier "Mensch" sich nicht erdreisten würde, die Tiere "Rind", "Schwein" etc. umzubringen, um das Fleisch dieser Tiere zu essen.
In der heutigen Zeit wäre eine ausschließlich fleischlose Ernährung (im Gegensatz zu manchen Zeiten früher) auf jeden Fall möglich.
Sie wäre wegen der menschlichen Gesundheit, wegen des Klimaschutzes und wegen Corona sogar sehr sinnvoll.
Wir müssten nicht dafür sorgen, dass in Brasilien Brandrodungen des Urwaldes nur zu dem Zwecke erfolgen, dass man dort das Soja für UNSERE Masttierhaltung anbaut!
Es würden immens viele Ackerflächen frei werden, hier wie auch in allen anderen Ländern. Wenn darauf nur pflanzliche Lebensmittel für den Menschen angebaut würden, so würde die gesamte Weltbevölkerung auch satt werden.
Denn der Landverbrauch für das Futter der Tiere steht in keinem Verhältnis zu dem daraus gewonnenen "Lebensmittel" Fleisch.
Hinzu kommen noch die ethischen Probleme.
Der Fall "Tönnies" wäre also vermeidbar gewesem-

um 10:25 von Hallelujah

>>
Das Supermärkte ihre Waren in Aktionen billig verkaufen kann niemand verbieten,egal ob Fleisch,Milch oder Fernseher. So funktioniert Marktwirtschaft.
<<

Noch eine Richtigstellung: Natürlich kann man in einem weiten Umfang verbieten. Tatsächlich ist das Anbieten unter Einkaufspreis teilweise bereits verboten - siehe Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen. Wir haben auch nicht irgendeine Marktwirtschaft, sondern nach GG eine soziale Marktwirtschaft, was sich daraus ergibt, dass der Gebrauch des Eigentums auch dem Wohle der Gemeinschaft dienen soll - soweit jedenfalls der gesetzliche Anspruch.

Totale Massenproduktion

Was ist aus der guten alten Metzgerei geworden...eine industrielle Produktion von der Tiererzeugung, über die Grossschlachtereien bis hin zum Massenverkauf in Billigläden...alle haben dem zugeschaut. Das Ende der Fleischbarone und der Massentierproduktion gehört auf dem Müllhaufen...der Verrat an der artgerechten Tierzucht und des Fleischerberufs muss soweit wie möglich rückgängig gemacht werden. Würde man den Verbraucher über diese Form der Fleischproduktion umfänglich aufklären, wäre der Kaufrun auf Billigfleisch schnell am Ende.

Schneller Handeln...

Ministerpräsident Armin Laschet schloss am Freitag einen regionalen Lockdown nicht mehr aus. 
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So schnell Laschet vor Wochen noch für eine schnelle wiederöffnung warb, so zögerlich wird er auch bei einen erneuten Lockdown sein. Das Kind muß erst wieder einmal in den Brunnen fallen bevor die Verantwortlichen in der Politik reagieren. Die Vorgaben sind doch eindeutig und trotzdem wird nicht gehandelt ! Es zeigt sich nun mal wieder erneut das diese Pandemie noch lange nicht vorbei ist. Auch wenn es nun für die Mitarbeiter von Tönnies nun in Quarantäne geht, heißt das ja nicht das nicht andere Menschen auch in der Region infiziert wurden. Auch über die Landesgrenzen hinaus... Also Herr Laschet. Sie sind verantwortlich. Sie müssen schnell Handeln. Also Handeln sie auch verantwortungsvoll !

Nur die Fleischindustrie?

Ein Gesetz zur Eindämmung solcher Mißstände kann nicht ausschließlich die Fleischindustrie betreffen.

Solch ein Gesetz, wenn es kommen soll, muss Branchen übergreifend sein.

Ich bin kein Rechtsanwalt, aber das Grundgesetz sagt, das jeder gleich behandelt werden muss.

Da kann es nicht sein, das man sich eine Branche aussucht und in allen ähnlichen Branchen dürfen Mißstände weiterhin gelten.

Gerade im Sektor Bau, Erntehelfer und auch diverse Fertigungsbetriene gibt's ähnliche Probleme.

Das einzige was hilft, den Mindestlohn auf ein erträgliches Niveau zu bringen. Aber da wird der Gesetzgeber wieder Abstand nehmen, sondern lieber Betriebe verklagen, welche Geisel des Handels sind!

Frage, trifft den Gesetzgeber hier nicht auch eine große Teilschuld?

um 10:51 von kleinermuck2012

>>
Politiker machen Gesetze. Für die Zustände im fleischverarbeitenden Gewerbe sind demnach Politiker verantwortlich.
<<

Was ist das denn für eine Logik ? Die Politiker wären ja wohl nur dann verantwortlich, wenn die Gesetze die jetzigen Zustände vorschreiben würden. Für die Nichteinhaltung von Gesetzen - auch für die Umgehung - ist immer noch der handelnde verantwortlich.

10:14 von Gerd Hansen

“Aha, was ist "billig" ?“

1kg Hühnerkeulen für 3,90€. 1kg Schweineschnitzel für 4,19€

Auf Verpackungen gibt es z.B. die Klassifizierung (1 -5). Wenn ich verpacktes Fleisch kaufen will, nehme ich eben Nr. 5.
Ich esse kaum Fleisch, Wurst garnicht. Wenn aber doch mal ein Stück Fleisch, meist wenn ich Gäste habe, dann vom Hofladen. Das ist nicht günstig, aber jeden Cent wert. Es ist alles offen: von der Aufzucht, über die Haltung (Schweine, die draussen wühlen dürfen), über die Schlachtung (es kommt ein mobiler Metzger, deshalb kein Transport) über die Vermarktung.
Wenn man nur - so wie früher - den Sonntagsbraten verzehrt, kann sich das auch jemand mit weniger Geld leisten.

Standort

Altmeier sorgt sich um den Standort Deutschland.
Was nützt uns denn der Standort einer Tötungsindustrie in Deutschland wenn hier nur Arbeitskräfte über Werkverträge zu sklavenhalterischen Bedingungen beschäftigt werden .
Vmtl. werden die Steuern auch zu einem Teil in Schlupflöchern versinken. Sinnvoller wäre es doch die EU-Vorgaben so zu gestalten das auch kleine Metzgereien unseres Vertrauens wieder selbst schonend schlachten könnten.

Sonderbar

finde ich es, dass fast NUR die Fleischindustrie hier im Rampenlicht steht.
Dass z.B. im VW Werk in NRW kaum Infektionen vorliegen sollen, halte ich für verwegen und unmöglich.
Aber es ist ideologisch schick, sich gegen Tönnies zu stellen, denn wir sollen ja alle weniger Fleisch verzehren.

Dagegen bleiben die Meldungen in Hinblick auf Corona durch die Massendemonstrationen in Deutschland und in anderen europ. Ländern kaum berücksichtigt.

Auch dass Mücken ggf. Corona übertragen könnten, wird kaum thematisiert.

Was ideologisch geht, macht man.
Was nicht sein soll, lässt man unangerüht.

Mich nervt diese einseitige Ausschlachtung von Themen und die Schutzhaltung für ganz besonders privilegierte Unternehmen und Großveranstaltungen.

Die Politik ist nicht umsichtig, sie ist in meinen Augen feige und die Presse hat nicht besseres zu tun, als Erbsen zu streuen.

Gerd hansen 10:14

"Kann mir mein Fleischer nicht sagen, und auch auf "fertigverpackter" Ware steht das nicht drauf."

Weil es beim Kauf von unbekannter Wurst und Fleich in Verbrauchermärkten meist unsicher ist ob Tier, Natur und Sozialstandards eingehalten werden kaufe ich das nur noch in Biomärkten. Da kostet Fleisch allerdings dann das doppelte manchmal dreifache wie beim Discounter!
Diese ganze Dumpingproduktion von Fleischwaren exportiert bis nach Afrika und china, und sogar dort noch die einheimischen Märkte kaputtmacht, muss endlich aufhören.

Die Politik hat nie Schuld

1) Solange ein polnischer Spargelstecher in 3 Monaten in D mehr verdient als in Polen im ganzen Jahr, hat Polen in der EU nichts zu suchen. Noch viel mehr gilt das für Rumänien, Bulgarien und andere osteuropäische Länder. Diese Werktätigen, die in der Fleischindustrie arbeiten, sind hier nicht hingeprügelt worden, sondern kommen sehr gern, weil sie ein Vielfaches wie zu Hause verdienen. Fast alle kommen AUF ZEIT (deshalb Werkverträge), lassen ihre Familien zu Hause. Deshalb wollen sie auch keine 500 EUR Miete zahlen, sondern das Geld sparen und nach Hause schicken.
2) Das heißt dann aber, dass deutsche Arbeitnehmer diese Tätigkeit machen müssen. Dann stellt sich die Frage Werkverträge nicht und eine anständige Wohnung hat auch jeder.
3) D hatte noch nie so hohe Sozialausgaben (steigen jedes noch Jahr weiter). Wer dann nicht arbeitet, muss mit empfindlichen Kürzungen rechnen. So wäre das Problem gelöst.

Punkt 1 und 3 hat die Politik verursacht, natürlich hat die nie Schuld.

Fleischindustrie

Es ist wirklich eine Industrie. Bei Tönnies werden 25.000 Schweine pro Tag geschlachtet. Habe ich jedenfalls im Internet gelesen. Das sei 1/5 der Gesamtmenge in Deutschland. Ich gebe die zu, die vielen Nullen können schon verwirren. 100.000 Schweine zu je 100 kg ergeben bei 80.000 000 Einwohnern gerade mal 125 g / Kopf.
Wenn Lebewesen auf Industrie stößt, ist das Lebewesen der Verlieren. Das gilt für das Schwein und auch für den Menschen.

Aha!

Deshalb also sind die in Deutschland gemeldeten Zahlen an Infizierten eher niedrig. Die sogenanten CLUSTER wurden einfach ignoriert.
Es war Herr Laschet, der gegen jede Vernunft
nicht schnell genug eine Lockerung der Auflagen durchsetzen wollte aber die dafür notwendigen Voraussetzungen nicht mal im Ansatz im Griff hatte.
2 Fleischbetriebe in NRW konnten über Wochen und Monate weiter machen als sei nichts geschehen.
Die Leidtragenden sind die Arbeiter in diesen Betrieben und die Bevölkerung der beiden Städte.
Und so ein MP will Parteivorsitzender oder gar Kanzler werden. Gott behüte Deutschland vor einem solchen Versager.

ein Blick auch auf die EU

Das scheint ja auch der tiefere Sinn des "Arbeitnehmerfreizügigkeitsgesetzes" gewesen zu sein. Aus ganz Osteuropa werden preiswerte Arbeitskräfte nach Deutschland gekarrt, hier irgendwie "gehalten" und dann wieder nach Hause gekutscht. Wir sind ja inzwischen so billig geworden, dass in Dänemark und den Niederlanden die Schlachthöfe schließen mußten, weil diese ihren Mitarbeitern mehr Geld gezahlt haben (das Modell "Ordentliche Entlohnung" hat ja keine Zukunft, könnte der Dividende schaden). Es heißt ja: "In Europa sollen die Lebensverhältnisse angeglichen werden." Angeglichen, wohlgemerkt, nicht verbessert! Wohin angeglichen? Nach unten? Das, wir jetzt am Beispiel der Schlachthöfe erleben, ist schlicht und einfach ein Ergebnis der Politik, welche zuerst die oberen 5% dieser Gesellschaft im Blick hat und dann den Rest. Das ist ein Systemfehler auch in der europäischen Gesetzgebung, aber ein beabsichtigter Systemfehler...

@ 10:42 von kurtimwald

In Sachen der Schlachthöfe muss man sich sicher was überlegen, da ist Herr Laschet erstmal aber der falsche Ansprechpartner, das fällt in das Resort von Herrn Heil.
Für die Schulen wiederum gab es auch Argumente von Virologen, nämlich das es ein Versuch ist, weil die Sommerferien günstig sind um zu sehen ob es praktikabel funktioniert, weil man das quasi vor einem automatischem schließen der Schulen ausprobiert.
Das sowas durchaus ein Argument ist, sollte nicht so schwierig nachvollziehbar sein.

Erneuter Lockdown?

Am 20. Juni 2020 um 10:51 von Gassi
Lockdown. Sofort! Nicht mehr aufzuhalten.
Das ist bereits der Vorgeschmack auf eine 2. Welle. So viele Infizierte auf einem Punkt, die dann auch noch in die Nachbarkreise reisen, einkaufen, in Kneipen gehen ... Wahrscheinlich verteilt sich das nicht erst seit gestern - also ist das bereits wieder bestens verteilt!
###
So ist es ! Das haben doch schon die letzten Wochen gezeigt. Erneute Corona Ausbrüche überall in Land. Sei's drum, jetzt zählen halt nur noch überall Lockerungen. Ideale Bedingungen für eine 2. Welle...

10:14 von Mika D

was passiert mit dem Fleisch ?
.
was soll mit dem passieren ?
bin kein Virologe
aber glauben sie die Viren halten sich da drauf ?
tagelang bis es in meiner Küche landet
und ich zumindest esse kein rohes Fleisch
also in der Pfanne wird es 150° warm

10:27 von dr.bashir

Und diese Fleischbarone jammern schon, wohin mit den vielen Schweinen. In den Ställen wird es eng und kommende Woche werden die nächsten Ferkel eingestallt.

Ich denke, Ihr Kommentar bringt's auf den Punkt.

10:14 von Gerd Hansen

Woran erkenne ich, ob das Fleisch "artgerecht" hergestellt wird und der Mitarbeiterschutz gewährleistet ist ?
.
definitiv nicht am Preis !
"was nichts kostet ist nichts wert"
man kann auch minderwertige Produkte teuer verkaufen
einfach ein ansprechendes Label drauf, der Verbraucher will ja belogen werden
zumindest entsteht der Eindruck bei BIO Produkten

Es stinkt zum Himmel...

... und nicht erst seit Corona. Von mir aus braeuchten diese Tierindustriebetriebe gar nicht wieder zu oeffnen, sie beuten in alle Richtungen aus, die Lieferanten stehen unter Druck moeglichst viele Turboschweine zu liefern, mit den bekannten Folgen fuer die Tiere, den Boden und die Medizin (Stichwort Antibiotikaresistenzen). Die Arbeiter werden sklavenaehnlich ausgebeutet und nicht zuletzt auch die Kunden, die sich die "Qualitaetsprodukte" freiwillig kaufen, soo billig, aber mind 1/3 des "Fleisches" besteht aus Wasser und in der Pfanne schnurrt es ganz schnell zusammen. Der Massenproduktion muss Einhalt geboten werden. Wenn die Exporte wegfielen, waere schon viel gewonnen (50% der Prod. wird exportiert), warum "muss" D eigentlich noch Schweinefleisch nach China exportieren? Konzentriert euch auf den Binnenmarkt und das mit Qualitaet. Und an die Verbraucher kann man nur apellieren: Lieber nur einmal die Woche Fleisch (so wie frueher der Sonntagsbraten) als 5-7mal "Muellfleisch"

@Hallelujah - 10:25

"Das Supermärkte ihre Waren in Aktionen billig verkaufen kann niemand verbieten,egal ob Fleisch,Milch oder Fernseher. So funktioniert Marktwirtschaft."

Hier geht es um unterlaufene Hygienestandards sowie eine fragwürdige Sub-Unternehmer-Kultur und Sie kommen mit Marktwirtschaft.

Dass Fleisch und Milch andere Anforderungen zu erfüllen haben als ein Fernseher bevor so etwas in den Handel kommt dürfte doch jedem klar sein.
Wie "gut" sich Gammelfleisch, belastete Milch und Dioxin-Eier verkaufen werden auch Discounter mittlerweile festgestellt haben können.

Die Zustände in den Schlachthöfen

sind seit Jahrzehnten bekannt. Und damit meine ich nicht einmal "die Politiker". Es hat die Menschen in Deutschland in ihrer übergroßen Mehrheit einfach nicht interessiert. Man freute sich über das Billigfleisch im Supermarkt und motzte ansonsten gern über "die da oben".

Manchmal wird meine Menschenliebe und Brüderlichkeit auf eine harte Probe gestellt.

Wieso wird beim Verkauf dieser

Eckel-Fleischware nicht auch die Herkunft klar angegeben und statt dessen verschleiert?

Die Umstände sind es

sicher zum Teil. Aber nicht das Fleisch an sich, oder aber die unsaubere Hygienemaßnahme, die dort ggf. unbeachtet geblieben sein soll.
Wer sich die Reden des Bürgermeisters anhört, kann erfahren, dass dort absolut professionell die Hygienekonzepte umgesetzt wurden.

Der Pandemie-Manager Tönnies gab aber zu verstehen, dass man davon ausgehen müsste, dass durch die gelockerten Reisemöglichkeiten die vielen Kontakte der Mitarbeiter zu ihren Familien und Bekannten, in Urlauben, etc. wieder zu einer Zunahme von Infektionsmöglichkeiten geführt haben könnte. Auch dass die Kühlhaustemperaturen das Virus besser überleben lässt, als in wärmeren Umgebungen, ist durch Virologen nicht ausgeschlossen, sondern als mögliche Infektionsstätte denkbar.

Im Winter ( sie nun auch gerade auf der Südhalbkugel zu beobachten) und bei uns im vergangenen kalten Jahreszyklus, waren die Infektionsausbreitungen stärker und schneller zu verzeichnen gewesen.

Also ist dieses Tönnies-Bashing voreilig und unfair.

10:58 von morgentau19

Die Schweine-reien die nun ans grelle Tageslicht gekommen sind, werden der CDU
die Suppe versalzen wenn es in die nächsten Wahlen geht.
Die berechtigte Empörung, die man hier in vielen Beiträgen erkennen kann spricht Bände.
13 oder 14 Jahre Merkel mit ihrer jeweiligen Koalition haben diese Missstände stillschweigend geduldet und sind somit voll
verantwortlich zu machen.
Das Grundgesetz scheint äusserst dehnbar zu ein, wenn man die Rechte der Arbeitnehmer in der Fleischindustrie mit Füssen tritt.

Einfach

Arbeitsschutzbedingungen und speziell in der Corona Zeit selbstdefinierte und verpflichtende Hygienemassnahmen sollten fuer alle Firmen gültig sein, und dementsprechend ist diese Hetzjagd auf die Fleischindustrie ungerecht.

Wir sehen seit Wochen Regelverstöße in der Fußball Bundesliga, und wer heute abend die Sportschau schaut, dem wird es wieder vorgelebt. ... sogar mit Ansage und ohne investigative spy Kamera.

Also, wer sich ein Dreck schert, der sollte sich dann nicht wundern falls die Vorbildfunktion der Fußballer in der Gesellschaft abgebildet wird.... d.h Corona ist vorbei.

10:43 von Quakbüdel

“Das Problem liegt bei den Unterkünften und deren Vermietern, die den kaum verwöhnten Gastarbeitern ...“

Und diese Unterkünfte gehören häufig dem Firmeninhaber. Gerne vermietet über ein Subunternehmen, das auf die Ehefrau läuft.
Auch die Anwerbung der Arbeiter läuft inzwischen oft so. Das Geld bleibt also “in der Familie“.

ExMitarbeiter (in diesem Fall Tönnies) berichten
von psychischem und körperlichem Stress, brutalen Vorarbeitern, zu langen Arbeitszeiten, unbezahlten Überstunden, mangelndem Arbeitsschutz, Drohungen, Gesundheitsgefährdung, unzumutbaren Wohnverhältnissen und Ausbeutung. In den Unterkünften samt Zehnbett-Zimmern seien Kakerlaken herumgelaufen.

Warum die sich nicht eher gemeldet haben? Weil sie dann arbeitslos gewesen wären.

@ Die 2te Welle kommt sicher.

diese Aussage hört man in letzter Zeit immer öfter. Haben wir denn die 1. Welle schon beendet? Ich glaube nicht. Deutschland hat mitten in der Welle alles mögliche gelockert. Es gab nur wirtschaftliche Gründe für die Lockerung. Die Zahlen der Infizierten hat dies nie gerechtfertigt. Am Ende zählen wir die Toten. Ob dann Deutschland so gut dasteht, wollen wir es mal hoffen.

Altmaier sorgt sich um den Standort D

Aber Gedanken um die tausenden Arbeitsplätze in den Nachbarländern, welche durch das Lohndumping hier verloren gingen, macht er sich nicht? Moralisch höchst verwerflich so eine Aussage!

10:05 von profkief

1. Aber auch wir Verbraucher müssen und neu orientieren!
Ein-Zwei mal in der Woche weniger Fleisch, dafür aber gutes
2. Auch absurd - wir kaufen Grills für 500 - 1000 € und legen Billgfleisch drauf.
.
1. wer hindert sie daran ?
2. irgendwo muß man dann sparen
bei so nem teuren Grill (meiner kostete 29,98) muß man sparen
und da geht's nur bei der Grillkohle und dem Grillgut :-)

10:27 von dr.bashir

Kleiner Dienstweg oder auch Vorladung. Tönnies hatte Koch zum Gespräch eingeladen.
Zitat: “Nach dem Sklaverei-Vorwurf gegen Unternehmer Clemens Tönnies in einem WDR-Interview, rudert der Vorsitzende der Paderborner CDU-Mittelstandsvereinigung, Friedhelm Koch, wieder zurück. Am Montag (26.08.2019) hatte Koch den Fleischkonzern Tönnies in Rheda-Wiedenbrück besucht und ein Gespräch mit Clemens Tönnies geführt. Danach teilte der CDU-Politiker mit: "Mein Vorwurf der Sklaverei an die Werkvertragsbranche ist nicht haltbar."“

Wir haben es mit zwei Problemen zu tun

Zuerst müssen mal die Unterkünfte abgeschafft werden wo die Mitarbeiter auf engstem Raum wohnen und schlafen.
Als zweites ist das Klima in den Werkshallen anscheinend sehr günstig für die Verbreitung des Virus.
Hier sollten die Arbeiter vielleicht Masken tragen und mehr Abstand halten.
Vielleicht ist es ja auch möglich mit Absauganlagen die Luft in den Hallen zu reinigen oder gar auszutauschen.

11:16 von Garden.of.Eden

Wie man bereits erkennen kann:
Die 2. Welle ist schon voll im Anmarsch
(Siehe China und USA und jetzt auch in Deutschland).
Was nützt es, die Wirtschaft wieder hoch zu fahren, wenn es keine oder nur sehr wenige Käufer gibt?
Beispiel: In der Autoindustrie stehen tausende produzierte Autos auf Halde.

es geht auch anders

ich lebe in Schweden. Dort werden normale Löhne in der Fleischindustrie gezahlt und die Fleischqualität ist auch deutlich besser. Jedoch ist der Fleischpreis im Handel auch gut doppelt so hoch. Hier muss nicht alles billig sein

@Sonnenmeer, 11:21

„Frau Merkel irrt,als sie ausrief, wir bräuchten eine "marktkonforme Demokratie".
Wenn wir in einigermaßen Freiheit als Menschheit überleben wollen, brauchen wir jedoch in Wahrheit einen sozial-, nachhaltig-ökologisch und demokratiekonformen Markt“

So ist es. Nicht die Demokratie bzw. „die Politik“ hat sich am „Markt“ zu orientieren, sondern der an demokratischen Prinzipien, die die Wahrung der Rechte eines jeden einzelnen Bürgers gewährleisten. Und das überall.

Hauptproblem...

...scheint zu sein, dass die Beschäftigungsmethoden der Branche ein System ermöglichen, welches dazu führt, dass Gesetze und Regelungen nicht eingehalten werden. Kennen wir ja auch z.B. aus der Paketbranche, dem Reinigungswesen, der Pflege...

Das Problem ist die EU-weite Arbeitnehmer-Freizügigkeit. Sie funktioniert nicht als Mittel, die Lebenssituation der Menschen zu verbessern, was sie doch ursprünglich eigentlich sollte.

Stattdessen wird sie missbraucht. Sie wird genutzt, um extrem billige Arbeitskräfte heranzuschaffen, vorwiegend aus wirtschaftlich schwachen Regionen in Osteuropa. Die dann oftmals keine Informationen darüber haben, welche Rechte ihnen zustehen. Arbeitnehmerrechte, die wir in den letzten Jahrzehnten aus gutem Grund zu unser aller Nutzen eingeführt haben. Na ja, fast aller. Für die Extrem-Kapitalisten bedeuten sie eine gewisse Einschränkung. Vielleicht hätte Herr Tönnies jetzt nur eine statt zwei Milliarden auf dem Konto, wenn er sich daran gehalten hätte.

@draufguckerin

Dem kann ich nur zustimmen. Alles seit Jahrzehnten schon bekannt. Kleine Betriebe, Landwirte, die hygienisch und korrekt gearbeitet haben, wurden systematisch zu Gunsten der industriellen Verarbeitung mit Auflagen überhäuft und mussten schließen.
Wir sind nicht krank geworden, weil wir die Milch beim Bauern direkt geholt haben, oder beim ortsansässigen Metzger oder Gemüseladen appetitliche Ware gekauft haben. Hier wird alles mit neuen Auflagen
"totgetrampelt" . Hauptsache billig, billig.
Einfach zum Kotzen, wenn man sich die Fleischregale im Supermarkt betrachtet.
Langsam müsste jeder wissen, für wen die Politik eigentlich da ist.

@draufguckerin 10:51 uhr

Ich kann Ihnen nur zustimmen! Wären Hausschlachtungen wieder erlaubt, würden sich für Landwirte auch geringere Tierbestände wieder lohnen. Diese könnten dann auch besser gehalten werden. Wir beziehen unser Fleisch von einem solchen Landwirt aus der Eifel; aber es ist schon ein aufwändiger Prozess, da er seine Tiere in einem Schlachthof schlachten lassen muss. Ohne den Transportstress und den Stress dort, wäre es auch besser für das Tier.

10:43 von rossundreiter

“Diese Region gilt beim Fleisch europaweit (!) nicht nur als Billiglohnregion...“

Nachdem in 2014 die Staatsanwaltschaft in den Niederlanden gegen den Schweinebaron Straathoff ermittelte und die Niederländer gegen seine Megaställe demonstrierten, zog Herr Straathoff mit seinen Ställen einfach um. Wohin? Ins Emsland und in den Osten Deutschlands. Das was in anderen Ländern nicht gewünscht wird, da schreien “wir“ hurra. Über die sonstigen Nebenwirkungen dieser Anlagen will ich mich hier nicht auslassen.

Die Industrie wandert ab !

Mir tönt es noch in den Ohren, dass unsere Regierung vor einer Verurteilung der Fleischindustrie gewarnt hat, da sie sonst abwandert. Höhere Preise wurden sofort als sozial ungerecht bezeichnet - die Opposition war auffällig verhalten.
Tönnies wandert jetzt vielleicht nach Polen, Ungarn oder Bulgarien ab, um weiter Billigfleisch in Europa anbieten zu können. Bisher hat Gütersloh bestimmt gerne die Arbeitsplätze und die Gewerbesteuer vor Ort gehabt. Künftig wird dort höchstens noch etikettiert und ausgeliefert, was unter noch schlechteren Bedingungen in Billiglohnländern produziert wird.
Das ZDF hat übrigens 2018 eine Doku gebracht "Rotes Gold", in der ganz ähnliche Strukturen und Zustände in der Tomatenindustrie aufgezeigt wurden. Es ist also keine Frage von Fleisch oder vegetarisch - Tönnies ist die Konsequenz unserer Wirtschaftspolitik, die Minister Altmaier so vehement verteidigt.

11:12 von Michael Hemberger

“... sind die Folge von Rot-Grünen Landesregierungen in NRW. “

Ich glaube, es ist völlig egal, wie sich Landesregierungen zusammensetzen. Immer steht der Spruch “Geld regiert die Welt“ im Vordergrund. Schauen Sie sich doch nur auf Bundesebene Frau Klöckner an. Die personifizierte Vertretung - nein, nicht der Bevölkerung.

um 11:31 von Margitt.

>>... wenn das Tier "Mensch" sich nicht erdreisten würde, die Tiere "Rind", "Schwein" etc. umzubringen, um das Fleisch dieser Tiere zu essen.<<

Ein paar Zeilen zum Verständnis. Diese Tiere wurden nur zu einem Zweck gezüchtet, dem Verzehr und das erst nicht seit gestern. Von daher ist auch der Begriff artgerechte Tierhaltung schwer zu definieren.
Die heute praktizierte Massentierhaltung lehne ich ausdrücklich ab.

Jammern über „Massentierhaltung“ und „industrielle Billigware“ fällt aus der Zeit. Entweder werden Qualitätsunterschiede einfach erkennbar gemacht (vgl. Eier aus Freilandhaltung) oder Produktionsweisen strikt unterbunden (weniger als 2m Mindestabstand ohne Trennwände/Plexiglas in kalten Schlachthallen).

Schließlich gibt es auch Uhren, die wirklich noch handwerklich gemacht sind, aber reicht das als Argument, um gute schweizer Industrieuhren zu verbannen? Maschinenstürmer?

11:50 von Schaefer

Das Lebewesen schlägt zurück.
Es verbreitet Viren und Bakterien unter den Menschen.
"Schweinegrippe" - "Salmonellen Eier" etc. etc. etc.
Das sind die Folgen der Massentierhaltung -
Der Mensch züchtet sich die Pandemien
selbst.

profkief

Ihren Ausführungen ist nichts hinzuzufügen.
Ich bin schon lange Vegetarier, weil es mich vor dieser Art "Lebensmittelindustrie" sowas von ekelt. Betrifft auch Fisch und Milchprodukte.
Für ein neues Smartphone und sonstigen Elektroschrott haben seltsamerweise alle sozialen Schichten genügend Kohle, nur für gesunde und qualitativ hochwertige Lebensmittel nicht. Ich kaufe für meine Familie Biofleisch direkt vom Bauern und das wird dann auch entsprechend genossen.
Alles alter Wein, was hier abläuft und die Politik weiß es, sie fördert das Ganze ja noch! Wir müssen ja überall "Exportweltmeister" sein. Die Tierquälerei und die Ausbeutung sind dann auch schon wurscht! Unsere westlichen Werte halt, der Mammon steht an erster Stelle.

Augenwischerei

Als Teil der staatlichen Eingriffsverwaltung kann ich über alle bisher bekleideten Funktionen und Ämter sagen:
Die Umgehung von Arbeitsschutzstandards ist in Deutschland politisch gedeckelt. Jetzt wird die Fleischindustrie mal kurz ins Visier genommen. Wem nutzt es? Wahrscheinlich hoffen die Politiker eb wieder darauf, ihre Beliebtheitswerte bei den Wählern zu erhöhen.

Was ist mit der Umsetzung dieser Standards in der Landwirtschaft, wo Werkverträge und unerträgliche Arbeitsbedingungen auch vorliegen, was ist mit der Baubranche, was ist mit den von Konzernen gegründeten Leiharbeitsgesellschaften?

Es ist lachhaft. Deutschland möchte keine fairen Arbeitsbedingungen. Deutsche Eliten aus Wirtschaft und Politik möchten weder Umweltschutz, noch Tierschutz, noch vertikale Bildungsmobilität, noch Arbeitsschutz. Deutschland soll ein Standort für maximale Rendite von globalen Investoren sein.

Alles andere zu behaupten ist leider heuchlerisch.
Das ist die Realität.

@yolo, Mücken können ...

... Corona übertragen.
Aha, auch
das Virus SARS-COV-2?

um 11:45 von Margareta K.

Leider gibt es viel zu wenige der von Ihnen beschriebenen Hofläden.

Bernd Kevesligeti

Klar, Tönnis und Hoeness sind das Klientel, für welches unsere Regierung einsteht. Man holt sich die Ausbeutung ohne mit der Wimper zu zucken direkt nach D. Seit wie vielen Jahren arbeitet unsere Regierung an diesem Geschäftsmodell?
Und Nestle Klöckner, der ach so christlichen Partei, erzählt dem dt. Verbraucher gebetsmühlenartig die Mär vom Tierwohl.
Man wird als Verbraucher doch nur verarscht!

Weltweites Phänomen

Fleischfabriken sind weltweit von Corona durchseucht:

USA: 216 Betriebe, mehr als 25.000 Infizierte
https://bit.ly/37MKLD8

Kanada: mehr als 1.000 Fälle allein bei Cargill in Alberta

Brasilien: im Bundesstaat Rio Grande do Sul sind 25% aller registrierten Coronafälle in der Fleischindustrie (rund 4000 Infizierte)
https://reut.rs/3ekHAF4

Außerdem jede Menge betroffene Schlachtereien in Australien (>100 Fälle), Irland (>800 Fälle), England und Wales (>500 Fälle), Spanien (31 Fälle), Frankreich (>100 Fälle), Italien (34 Fälle) und den Niederlanden.

tuennes50

Das ist das dt. Tierwohl, einer Dame einer sog. christlichen Partei!!!!!
Aber wehe es gehen ein paar Hanslen wegen den neuen Verkehrsregeln auf die Straße, da wird sofort gehandelt und wie oft ist hier schon gegen diese systematische Tierquälerei demonstriert worden?
Ich kaufe diese minderwertige Fleischpampe, die geschundenen Tiere können ja nichts dafür, schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Mich ekelt es, wenn ich diese Fleischberge nur in den Regalen als Massenware sehe.

@draufguckerin 10:51 : Es geht auch ohne Tönnies &Co

Sehr richtig!

Wenn man bedenkt das Deutschland vor dem 2. Weltkrieg rund 75 Millionen Einwohner hatte, dann besteht auch aus heutiger Sicht weder die Notwendigkeit der Massentierhaltung in Mastbetrieben noch die Schlachtung in Betrieben wie Tönnies & Co..
Hier hat uns die Fleischmafia seit dem Ende des 2. Weltkriegs immer nur Schauermärchen erzählt. Die Folge waren immer größere Mastbetriebe und immer größere Schlachthöfe die immer schwieriger zu kontrollieren waren. Und dann kam noch die geniale Idee der SU und SSU, SSSU usw. dazu, was die Lage noch viel unkontrollierbarer machte aber die Gewinne der Fleischmafia erhöhte.
Vor dem Krieg konnten sich die Menschen auch mit Fleisch ernähren ohne Massenmastbetriebe und Riesenschlachthöfe (sowie dazugehörige Billiglohnarbeiter). Warum soll das jetzt nicht mehr möglich sein?

@Der freundliche... - 11:34

"Also Herr Laschet. Sie sind verantwortlich. Sie müssen schnell Handeln. Also Handeln sie auch verantwortungsvoll!"

Armin Laschet (CDU) prophezeie ich hier in NRW ein ähnliches Gastspiel wie einst seinem Teamkollegen Jürgen Rüttgers ("Kinder statt Inder").

Mit seinen Verdachtsäußerungen, Rumänen und Bulgaren für das Infektionsgeschehen bei Tönnies verantwortlich machen zu wollen, kann man bereits den schonenden Umgang mit dem Fleisch-Baron ablesen.
Wenn er und Laumann immer noch nicht kapiert haben, auf welche Ursachen der erneute Ausbruch zurückzuführen ist, dann ist der Zorn der Bürger auch an diese Adresse zu richten.

um 12:03 von redfan96

>>Wenn die Exporte wegfielen, waere schon viel gewonnen (50% deProd. wird exportiert), warum "muss" D eigentlich noch Schweinefleisch nach China exportieren?<<

In China fehlen wohl Landwirtschaftliche Flächen um 3 Milliarden Menschen zu ernähren. Hungersnöte sind in China nicht unbekannt.

11:50 von Schaefer

gerade mal 125 g / Kopf.
.
25.000 Schweine/Tag x 100 kg x 360 Tage x ........

ich komme auf 11,25 kg beim Tönnisanteil/Kopf
aber sie haben recht die vielen Nullen ....

Werkverträge

Weil hier allerhand Politiker immer wieder für die Zustände angegriffen werden, sollte man kurz die Geschichte bemühen, die da sagt eingeführt wurde es von einer rot/grünen Bundesregierung.
Das man an diesem System was ändern muss ist ganz klar, aber bitte soll man dabei nicht aus Acht lassen, das es welche eingeführt haben, die andere für die Zustände jetzt verantwortlich machen wollen.
Ein Gebot der Ehrlichkeit wäre, dabei auch zu gucken wem wir das verdanken.

um 12:14 von Stefus

Haben Sie sich mal Gedanken gemacht wie viele Arbeitsplätze durch Billiglöhne bei uns in den Massenindustrien, Stahl, Textil verloren gegangen sind. Immer Vorsicht mit der Keule Moral.

Die gesamte Lebensmittelindustrie

muss auf den Prüfstand und zwar sofort.
Hier wird gelogen, betrogen (Mogelpackungen) und die Gesundheit der
Menschen aufs Spiel gesetzt zu Gunsten des Profits.
Eine Mammutaufgabe nach zig Jahren des
Zuschauens, aber unumgänglich.
Wie gemeldet: Die Anzahl der Allergien auf Lebensmittel hat stark zugenommen.

11:33 von landart

“Was ist aus der guten alten Metzgerei geworden...“

Vor vielen Jahren, fragten wir (mein Mann und ich) uns, wo soll das noch hinführen. Wir hatten mit unserer kleinen Handwerksbäckerei den täglichen Kampf gegen die Billig-Back-Industrie. Wir konnten/wollten unsere Ware nicht zum “Aldi-Preis“ verkaufen.
Egal ob Metzgerei, Bäckerei, Schuster, Fahrradladen, Blumenladen, usw., Discounter haben alles und sind damit der Tod der kleinen Geschäfte. Und da hatten Amazon & Co. noch nicht mal Einzug in die Haushalte gezogen.

12:22 vonalterschwede01

Gilt auch für die Schweiz! Dort habe ich 40 Jahre lang gelebt.

@yolo 11:46

Auch dass Mücken ggf. Corona übertragen könnten, wird kaum thematisiert.

Es gibt Viren die von Mücken übertragen werden, aber für Coronaviren kann man das wohl ziemlich sicher ausschließen.

Eine marktkonforme ...

Demokratie ist keine Demokratie,
sondern

Geld regiert die Welt.

Einen demokratiekonformen Markt wird,
kann es nicht gegeben,
das widerspricht dem Grundprinzip des Kapitalismus
bzw. dem gleichen Motto wie oben.

Das weiß jeder Unternehmer.

Gruß
Leipzigerin59

Na, endlich wach geworden?

Das Gerede über die Leiharbeiter bei den fleischverarbeitenden Unternehmen hat einen ellenlangen Bart. Man bekommt den Eindruck, das Motto der Politik lautet: "Man sollte mal darüber geredet haben!". Nitratwerte im Boden, Lobbyregister (beides EU-Beschlüsse, die in nationales Recht umgesetzt werden sollten), aber nee, da zahlt man lieber Millionen an Strafgeldern nach Brüssel, als den Bauern das Gülle-Gießen zu vermiesen.
.
Tja, da kann man erst handeln, wenn entsprechende Rahmenbedingungen vorliegen (ordentlicher Wohnraum für wenig Geld, das geht mal gar nicht, denn dann kann man mit den alten Kaschemmen nicht mehr so viel verdienen). Und so fordert man nun ordentliche Unterkünfte sowie Kontrollen dazu, aber woher nehmen und nicht stehlen?

11:50 von Schaefer

“100.000 Schweine zu je 100 kg ergeben bei 80.000 000 Einwohnern gerade mal 125 g / Kopf.“

Ich verstehe nicht ganz, was Sie mit dieser Rechnung aussagen wollen. Könnten Sie das bitte erklären?
Babys essen kein Fleisch, die steigende Zahl an Vegetariern und Veganern auch nicht. Folglich passen die “gerade mal 125g /Kopf“ nicht.
Und das ganze auch noch pro Tag!

@yolo - 12:06

"Also ist dieses Tönnies-Bashing voreilig und unfair."

Dass Sie in Ihrer Seligsprechung für Tönnies die Unterbringung und Arbeitsplatzsituation der Arbeiter mal außen vorlassen wundert da nicht.

Klar, lag ja nach Tönnies-Sprech eben in der Verantwortung der Sub-Unternehmer. Nur wenn diese dann seinen Betrieb betreten, sollte auch die Firma Tönnies wissen, dass wir seit März Pandemie-Alarm haben und wie damit umzugehen ist.

@ Draufguckerin

"Ein Anfang wäre es, Hausschlachtungen auf dem Hof in Gegenwart eines Veterinärs (zwecks Fleischbeschau und Hygieneüberwachung) wieder zuzulassen. Dann könnten auch kleinere Betriebe das Fleisch ihrer Tiere direkt vermarkten und würden nicht in den ganzen Strudel (Bio oder nicht, quälerische Tiertransporte ...) mit reingezogen."

Das sehe ich auch so. Denn derzeit ist es so, dass der "Metzger des Vertrauens" in den allerseltensten Fällen selber schlachtet - die können/dürfen das schlichtweg nicht mehr. D.h. getötet werden die Tiere bei den Großschlachtereien. Die Metzger wählen allerdings ihre Tiere zuvor aus und bekommen dann die Tiere weitgehend "unverarbeitet" vom Großschlachter. Aber involviert sind diese fast immer.

Made in Germany - ein Gütesiegel?

Altmaiser sagt:
... wolle, dass das Vertrauen in Fleisch "made in Germany" erhalten bleibe ....

"Made in Germany" wurde weiland von den Briten gefunden um im 19. Jahrhundert die (minderwertigen) deutschen Staalwaren (Messer, ...) gegenüber den eigenen Produkten zu unterscheiden.

Was die Lebensmittelindustrie angeht, sind wir heute in Sachen "Made in Germany" genau da, wo uns die Briten vor 150 Jahren haben wollten.

@ um 12:55 von Silene

Es gibt Viren die von Mücken übertragen werden, aber für Coronaviren kann man das wohl ziemlich sicher ausschließen.
....
Nein, man schätzt, dass man das ausschließen müsste.
Es fehlen, wie bei vielen anderen Übertragungswegen gesicherte Erkenntnisse.
Derzeit lässt sich eben nichts sicher ausschließen, da die gesamte Forschung bisher in den Kinderschuhen steckt.

Klar, aber die WHO gibt bekannt.....
Die war in der gesamten Corona-Pandemie nicht besonders hilfreich und treffsicher.

Aber man muss PANIK verhindern, heißt es immer wieder.
Kann ja sein. Falsche oder irreführende Behauptungen helfen aber definitiv nicht weiter, sondern schaden immer.

Der Unterschied zwischen Gramm und Kilo = 1.000

"100.000 Schweine zu je 100 kg ergeben bei 80.000 000 Einwohnern gerade mal 125 g / Kopf." @Schaefer
Wenn ich eine Rechnung mit Kilos anstelle, dann ist das Ergebnis auch in Kilos!
.
Interessant: Im Jahr 2019 betrug der gesamte Pro-Kopf-Verbrauch von Schweinefleisch in Deutschland durchschnittlich 47,3 Kilogramm
@statista.com

@sisyphos3 11:58

[Mika D] was passiert mit dem Fleisch ?
.
[S3]was soll mit dem passieren ? bin kein Virologe aber glauben sie die Viren halten sich da drauf ? tagelang bis es in meiner Küche landet und ich zumindest esse kein rohes Fleisch
also in der Pfanne wird es 150° warm

-
Ja, Sie sind kein Virologe. Die obige Frage wurde von Ihnen und dem Foristen NeutraleWelt schon mehrfach vorgebracht und von mir beantwortet. Mit wissenschaftlichen Belegen und Quellenangaben.

Bei Raumtemperatur bleiben Coronaviren im Experiment mind. 72 Stunden infektionsfähig auf trockenen Oberflächen. Mit einem gewissen Schwund, aber 1 Viruspartikel kann ja im ungünstigsten Fall für eine Infektion schon ausreichen.
Kühl, dunkel oder fettig gelagert bleiben die Viren deutlich länger gefährlich, in gefrorenem Zustand sogar jahrelang.

Hier noch eine Quelle:
https://bit.ly/2ChE2oX

@um 13:01 von Wanderfalke

Nur weil man am Bashing nicht teilnimmt und lieber abwartet, bis ALLE Untersuchungsergebnisse da sind, heißt das noch lange nicht, dass man jemanden seligspricht.

Etwas weniger Übergriffigkeit würde Ihnen gut stehen, finde ich.

12:06 von yolo

“Also ist dieses Tönnies-Bashing voreilig und unfair.“

Immer schön nach Entschuldigungen suchen, dass der arme, bedauernswerte Herr Tönnies das Opfer ist.
Es gibt Videos aus den Monaten April und Mai die zeigen, wie das Hygienekonzept bei Tönnies von Tönnies unterlaufen wurde. Sind vermutlich auch die Arbeiter und nicht die vorgebenen Verhältnisse daran schuld. Nicht einmal Robert Tönnies konnte sich, bezüglich der Arbeitsbedingungen der Arbeiter, bei seinem Onkel durchsetzen.
Ferner ist auch nachgewiesen, dass es an den “reiselustigen“ Arbeitern nicht gelegen hat. Es waren nur ganz wenige, die anderen konnten es sich bei dem Hungerlohn nicht leisten für 3Tage nach Rumänien zu reisen.
Der “Pandemie Manager“ von Tönnies versucht seine Weste rein zu waschen. Wäre nichts Neues bei Tönnies. Herr Clemens Tönnies hat alle in der Tasche. Auch Politiker, die nach einer “Einladung“ bei ihm, von zuvor angeprangerter Sklavenhaltung der Arbeiter hinterher kuriert waren.

@Mika D - was passiert mit dem Fleisch ?

Solange sie es nicht über die Nasenschleimhäute verzehren,
können Sie es natürlich essen.

Das Infizierte zuhause bleiben ist eigendlich selbstverständlich,
als auch die Meldung vom Gesundheitsamt an den Arbeitgeber.

Was einige für unhygienisch halten z.B
arbeiten ohne Gummihandschuhe , erzeugt genau das Gegenteil.
Blanke Hände sind schneller und sicherer
zu desinfizieren , als auch öfter :-)

Wenn ein Kilo Fleisch

Wenn ein Kilo Fleisch günstiger ist als 1 kg frisches Gemüse oder Obst ist, dann ist was faul. Jahrzehnte sehen wir, wie die Erzeugerbetriebe, über Schlachthöfe bis hin Lebensmittelindustrie immer mehr auf den Kostendruck der Discounter mit niedrigen Preisen für ihre Produkte reagieren. So ungefähr, wenn wir es nicht machen, tun es andere im EU Ausland. Selbst die 10 Cent Mehrkosten pro Kilo Fleisch in der Produktion durch die Infektionsschutzauflagen waren der Fa. Tönnies zu viel. Jetzt haben wir vielleicht im weiten Umkreis von mehr als 50 kilometer wiederum sämtliche Coronamassnahmen einzuhalten. War es das wert, Herr Tönnies?

"Made in Germany"

War ja damals dazu gedacht, Deutsche Produkte zu boykottieren und entwickelte sich dann zu einem Markenzeichen.
Sie haben vorkommen recht: Jetzt sehen wir die Rolle rückwärts.

Es ist widerlich, wie mit Arbeitern der Fleischindustrie

umgegangen wird. Ich hoffe, dass sich jetzt etwas ändert, auch wenn Fleisch teurer wird, das wird sowieso zu viel gegessen. Auch die Tierhaltung muss sich ändern. Das Problem, mit dieser Regierung klappt dies nicht. Die hatten viele Jahre Zeit, weg zu schauen und nichts zu unternehmen.

@ Pivo um 13.04 Uhr, Stimmt und stimmt nicht

Was Sie über die Genese des Ausdrucks "Made in Germany" sagen, mag stimmen.
Was aber auch klar ist: "Made in Germany" ist heute noch überall auf der Welt ein Qualitätskennzeichen.
Was meinen Sie, weshalb ist China inzwischen der zweitgrößte Abnehmer für deutsches Schweinefleisch? Weil viele Chinesen ihren eigenen Leuten nicht mehr trauen. Erinnern Sie sich an den Melamin-Skandal.
Weshalb exportiert Deutschland auch andere Lebensmittel in alle Welt? Billig ist deutsches Essen im Ausland nicht, daran kann es nicht liegen.

10:05 von rkessler

Ich glaube das ist kein Versagen, das ist bewusstes wegschauen. Unser Zoll und die Steuerbehörden, zusammen mit den Gewerkschaften müssen diesem Treiben ein Ende bereiten. Solange Wirtschaft und Politik so nahe beieinander stehen, ja die Politiker von diesen abhängig sind, passiert nicht viel.

@redfan96 12:03

warum "muss" D eigentlich noch Schweinefleisch nach China exportieren?

-
Es ist ein gutes Geschäft, denn die chinesischen Schweinebestände mussten wegen eines anderen Virus („Afrikanische Schweinepest“) größtenteils vernichtet werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Afrikanische_Schweinepest

Solange in Deutschland keine Fälle der Schweinepest auftreten, ist Schweinefleisch gut verkäuflich. Das ist aber nur eine Frage der Zeit:
https://bit.ly/3fG6HCt

Vertrauen??

sorry,
ich kaufe mein Fleisch nicht in einem Supermarkt sondern bei einem Tierzüchter, der sein Vieh selbst schlachtet und vermarktet.
Der Preis ist etwas höher als im Supermarkt (pro Kilo ca 4 Euro), das ist zu verkraften.
Ich sehe das Tier auf der Weide, sehe wie und wieviel er schlachtet, diesem Menschen kann ich vertrauen...
Ein anderes Problem (nicht die Gier nach Fleisch) ist die Subventionierung durch Bund und EU. Wie wird dadurch die Produktion (entschuldigt den Ausdruck, was Anderes ist's wirklich nicht) gesteuert, welche Fehler werden gemacht, sei es Fleisch- Milchwirtschaft, Geflügelhaltung auf 20 ccm, Dunkelhaltung von Schweinen usw; nicht zu vergessen der Mangel an Kontrollen
Gruß bis zum nächsten Steak
Georg

12:40 von hesta15

“Leider gibt es viel zu wenige der von Ihnen beschriebenen Hofläden.“

In Bayern gibt's die oft. In meiner kleinen Kreisstadt (vor den Toren Münchens ^^) mit ca. 30.000 Einwohnern haben wir fünf davon. Einer z. B. hat sich auf Schwein spezialisiert, ein anderer auf alles mit Hühnern. Göttlich die Eier und die selbst gemachten Nudeln, sogar hausgemachter Eierlikör wird angebote. Donnerstag und Freitag gibt Oma's Kuchen.
Im Nachbarort gibt's Lamm und alles was damit zu tun hat.
Ich habe nicht viel Geld, bin aber auch nicht arm - aber bei dem, was ich in mich hineinfülle, da spare ich nicht.
Mein verstorbener Mann hat immer gesagt “bei den Nahrungsmitteln und beim Heizen wirs nicht gespart“. Recht hatte er. Und so haben wir's auch an unsere Kinder weiter gegeben.

@ 12:45 von Wanderfalke

Sie wissen schon, das Armin Laschet seine erste Äußerung später relativiert hat?
Schießt so in das Horn von unserem geschätzten Herrn Maas, der sich vermutlich ein wenig profilieren musste, weil glaub ich sehr viele Wähler mittlerweile erkennen, das dieser international mangels Durchsetzungsvermögen wenig ernst genommen wird.
Ich hatte vor Corona selbst einiges an Armin Laschet kritisiert, momentan macht er aber neben auch sicherlich Fehlern, mehr richtig als viele seiner Kollegen.
Seine Aussage war falsch, was er relativiert hat, aber das er momentan des Öfteren ein schlechtes Image eingeredet bekommt, sehe ich nicht als richtig an.

Warum muss eine ganze Stadt den Mist von Tönnis ausbaden??

Mich wuerde auch mal interessieren, warum eine ganze Stadt - in diesem Fall Guetersloh - es ausbaden muss, wenn eine Firma wie Tönnis solchen Mist baut??

https://www.tagesschau.de/inland/toennies-corona-fleischindustrie-101.html

"Sollte sich dies ändern, kann auch ein flächendeckender Lockdown in der Region notwendig werden", sagte Laschet in Düsseldorf.

Warum kann man solche Fälle nicht auf die Fima Tönnis beschränken?? Warum kann man solche unter Quarantäne gestellten Mitarbeiter nicht getrennt auf dem Firmengelände unterbringen??

https://www.tagesschau.de/inland/toennies-corona-fleischindustrie-101.html

Sämtliche Mitarbeiter am Standort Rheda-Wiedenbrück müssen nun in Quarantäne. Das betreffe auch die Verwaltung, das Management und die Konzernspitze, teilte der Kreis Gütersloh mit. Auch sämtliche "Haushaltsangehörige" der Beschäftigten seien unter Quarantäne.

Mir tun die Menschen in Guetersloh einfach nur leid.

@ um 13:04 von Pivo

„Was die Lebensmittelindustrie angeht, sind wir heute in Sachen "Made in Germany" genau da, wo uns die Briten vor 150 Jahren haben wollten.“
Das mag richtig sein.
Nur mit dem Unterschied, dass die Lebensmittelindustrie in allen anderen Ländern dieser Welt ähnlich grauenhafte Bedingungen hat, wie Deutschland.
Wenn sich etwas ändern soll, dann muss die ganze Welt an 6 Tagen der Woche auf Fleisch verzichten.
Oder das Fleisch wird endlich in Laboren erzeugt.
Aber auch da wird sich ein Weg finden lassen, die Qualität zu versauen, damit es billiger ist.
Aber Tiere müßten nicht mehr dem organisierten Massenmord zum Opfer fallen.

13:04 von Pivo

um im 19. Jahrhundert die (minderwertigen) deutschen Staalwaren (Messer, ...) gegenüber den eigenen Produkten zu unterscheiden
.
klar war das ein Schuss ins Knie - damals
wer produzierte die Waren hierzulande vor 150 Jahren
und wer produziert sie heute

Fleischpreise

Ist ja alles schön und gut: Wir sollen mehr für das Fleisch zahlen!
Aber wer garantiert uns denn, dass man dadurch besseres Fleisch bzw. Fleisch von artgerechter Haltung, Fleisch das in sauberen Schlachtereien von ordentlich bezahlten und gut geschützten Mitarbeitern bekommt ?
So lange das nicht geklärt ist, halte ich es für ziemlich dümmlich, darauf hinzuweisen, dass wir mehr für Fleisch ausgeben sollen. Denn niemand garantiert zur Zeit, wenn wir mehr zahlen, ob dann die Produktionsbedingungen auch besser waren.
Hat übrigens jemand schon mal bei Aldi Fleisch mit höherer Haltungsstufe als der letzten gefunden ?
Was es braucht ist endlich ein Gesetz zur umfassenden und korrekten Information der Verbraucher über die Fleischherkunft, -haltung und Herstellungskette . Das ist es was die Regierung nach wie vor nicht bereit ist zu liefern, um der Fleischindustrie nicht in die Suppe zu spucken.

Die Politik hat es erst angerichtet und dann weggesehen

Und jetzt, wo die Wellen der Empörung schlagen, tut man so, als ob man Menschen vor irgendwas schützen will.

Das hätte man tun können, bevor man die Möglichkeit zu solchen Fleischfabriken und Billiglohn per Werkvertrag ins Gesetz geschrieben hat.

Korrekturen sind ok.

Vorher mal überlegen, was man da eigentlich anrichtet wäre besser.

13:02 von asimo

. Die Metzger wählen allerdings ihre Tiere zuvor aus und bekommen dann die Tiere weitgehend "unverarbeitet" vom Großschlachter.
.
ach ja
wie stellen sie sich das im Fall von Tönnis vor bei 16.6 Mill Schweine in seinen Betrieben
klar sind nicht alle Schlachtbetriebe so groß/haben zig Filialen
aber dass da ne Auswahl stattfindet halte ich für schwer realisierbar
und wenn dann nur in Einzelfällen

Videoüberwachung in Schlachthöfen

Seit Jahren wird eine Videoüberwachung von fleischverarbeitenden Unternehmen gefordert, was aus datenschutzrechtlichen Gründen immer abgelehnt wurde.

Jetzt müssen die Arbeiter dort u.a. Schutzmasken tragen und sind somit nicht mehr zu erkennen. Wäre doch ein guter Zeitpunkt, nun dort die Videoüberwachung - inkl. Tötung der Tiere - einzuführen und öffentlich zu streamen.

Dann kann sich jeder über die Zustände dort informieren und kann nicht weiter sagen, er/sie hätte nichts davon gewusst.

@ 12:43 von Silene

Bis auf eine Zahl alles absolute und keine relativen Zahlen, was erstmal keine große Aussagekraft hat.

10:01 von H. Hummel

wo beschäftigt sich das GG mit der Würde des tierischen Lebens ?

Man vergesse nicht die grossen Baufirmen und

die Spargelbauern, die anderen Bauern, die
Erntehelfer beschäftigen und weitere Grossbetriebe, die ausländische Arbeitskräfte beschäftigen: auch bei denen sollten die Unterkünfte für die Beschäftigten überprüft werden.

Was ein Schwachsinn

Alle schreien nach billigem Fleisch und wollen beste Bedingungen.
Ich kenne die Firma Tönnies und das Werk und die Bilder die in den Medien hier entstehen entsprechen nicht der Realität.

Ich hoffe die Firma Tönnies zeigt den ganzen Moralapostel und den Medien politischen Mittelfinger und verlegt seine Werke nach Osteuropa. Da wird man sicher sehr weit entgegen kommen wenn über 6.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Und das ist auch gut und richtig so!

13:13, yolo

Die Virologie steckt nicht in den Kinderschuhen, und die Virologen und Entomologen sind nicht dumm und/oder uninformiert.

Coronaviren werden nicht durch Mücken übertragen.

Bitte beherzigen Sie Ihre eigene Aussage:

" Falsche oder irreführende Behauptungen helfen aber definitiv nicht weiter, sondern schaden immer."

die aktuelle bevoelkerungszahl von China...

... betraegt aber nicht 3 Mrd., sondern etwas ueber 1,4 Mrd.
Davon abgesehen waere es auch fuer die Chinesen wesentlich gesuender, sie wuerden auf unsere "Muellfleischprodukte" verzichten. Kein Land sollte sich das freiwillig antun.

Diese Diskussion artet hier

Diese Diskussion artet hier langsam aus.
Die Fleischverteufler, die Gerechten, die Empörten.
Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus. Hier leben in einer 40qm-Wohnung zwischen 6-8 Arbeiter aus Albanien (wechselnd). Pizzeria, Lieferdienst, Bau, etc.
Es wird nichts an der Situation ändern, egal ob die 9,35€, 12,50€ oder 20€ bekommen!
Vollkommen egal!
Je mehr übrig bleibt, um so besser läßt es sich nachher in der Heimat leben. Und Kindergeld gibt´s ja auch noch.
Diese Menschen haben auch kein Interesse an einer 35-Stunden-Woche um sich am Abend gemütlich die Erklärungen von Herrn Zamperoni oder Frau Slomka anzuhören.
Die wollen arbeiten. Dafür sind die gekommen.
Hier jetzt Herrn Tönnies als Sklavenhalter darzustellen und das Grundübel in der Fleischproduktion zu finden ist albern.
Es gibt auch etwas wie persönliche Verantwortung, was die Schutzmaßnahmen betrifft. Mein Arbeitgeber überwacht mich auch nicht den ganzen Tag.

m 13:40 von nie wieder spd

Oder das Fleisch wird endlich in Laboren erzeugt.
.
stimmt, dann leiden keine Tiere
ob dadurch die Qualität besser wird ??

Ursachen?

Komisch das hier jeder zweite darauf hinweist das es der Gesellschaft, der Umwelt, der eigenen Gesundheit und dem Wohl der Tiere nutzt wenn man so wie früher nur noch ein bis zwei mal die Woche Fleisch isst.

Das ist ja alles korrekt, und ich sehe das genau so.

Aber wenn das jeder so sieht und auch danach handelt, warum gibt es dann solche Zustände?

@yolo - 13:15

"Nur weil man am Bashing nicht teilnimmt und lieber abwartet, bis ALLE Untersuchungsergebnisse da sind, heißt das noch lange nicht, dass man jemanden seligspricht.
Etwas weniger Übergriffigkeit würde Ihnen gut stehen, finde ich."

Na, dann warten Sie mal ab.
Ich sehe es bei 800 mit Covid-19 infizierten Mitarbeitern in einem fleischverarbeitenden Betrieb für gerechtfertigt, den Betrieb gegen alle Beteuerungen vorläufig zu schließen.

zu Am 20. Juni 2020 um 11:54 von Francis Ricardo

das Land, also Herr Laschet, ist da schon der Ansprechpartner und Schuldige!

Die Ausstattung und die Aufgaben der Gesundheitsämter ist Ländersache, und das da alle Mittel und Personal nicht vor dem Lockdown ausgestattet wurden, ist Untätigkeit des Landes.

@ 13:14 von Silene

Womit wir wieder bei Türklinken und Gemüse wären........

Schuld sind wir Verbraucher selbst, niemand sonst!

Schon irgendwie lustig, wenn man hier die Kommentare so liest: Jeder glaubt zu wissen, wer Schuld an der Misere ist. Mal sind es die geldgierigen 'Fleischbarone', mal 'die Politik' (besonders CDU, FDP und SPD), für andere ist der Schuldige die EU. Dabei ist es doch viel einfacher: Der WAHRE Schuldige, das sind WIR selber, die Verbraucher, indem wir dieses Billigfleisch nach wie vor kaufen. Niemand anderes ist schuld! Aber, es ist natürlich immer viel bequemer, anderen die Schuld für das eigene Fehlverhalten zu geben! So braucht man sich wenigstens kein schlechtes Gewissen zu machen. WIR SELBST haben es in der Hand, diesen Wahnsinn endlich zu stoppen! Wenn niemand mehr Billigfleisch kauft und konsumiert, wird auch keines mehr produziert. So einfach ist das!

@ 14:18 von kurtimwald

In diesem Teil stimme ich ihnen zu, da ist aber erstmal Herr Laumann der erste Ansprechpartner, aber am Ende sicher auch Armin Laschet.
Wie aber festgestellt wurde, über viele Berichte, trägt erheblich das System Werkverträge zu der entstanden Problematik bei, und an dem Punkt sind wir dann beim Bund, bzw. Hubertus Heil.

Aber bitte gleiches Recht für alle!

Wenn es hier ein schnelles Handeln gibt, dann mag das sicher der Situation angemessen sein und wohl auch nötig.
Das gleiche Handeln erwarte ich aber auch, wenn sich z.B. in Hochhäusern über alle Regeln hinweggesetzt wird und damit auch meine Gesundheit gefährdet ist. Mit ist nicht bekannt, dass bei den zahlreichen groben Verstössen Bussgelder verhängt wurden.

von Unternehmer1 14:00

Tönnies zeigt sicher den Mittelfinger.
Und nicht nur seinen "Mitarbeitern".
Clemens Tönnies offenbarte in einer Rede auf dem Handwerkertag 2019 in Paderborn auch sein Herz für Afrikaner.
Stichworte:"Die Regierung sollte Minister Müller mehr Geld geben damit Atomkraftwerke in Afrika gebaut werden.Durch die Elektrifizierung werden die dann dort nicht so viele Kinder im dunkeln machen".

@ 14:00 von Unternehmer1

Ich las kürzlich in einem Bericht, das Deutschland über dieses tolle System Werkverträge hier billiger produzieren kann, als es in Osteuropa der Fall ist, und Deutschland Fleisch nach Osteuropa exportiert.
Ich glaube irgendwie nicht so recht an Abwanderungen in diese Länder...

Nur ruhig Blut!

Bei allem sollte man bedenken, dass die Menschen alle freiwillig hier sind und trotz aller Umstände noch besser verdienen als zu Hause.
Auch unter uns deutschen Arbeitnehmern gibt es Branchen, die in Mehrbettzimmer leben, z.B. die Bundespolizei, ich denke aber auch an Jugendherbergen, Backpacker Hostels o.ä.
Das soll die Situation in der Fleischindustrie nicht beschönigen, aber man sollte sachlich abwägen, ohne immer gleich polemisch zu reagieren.
Offensichtlich gibt es für das Billigfleisch hier einen Markt.

Die Mettigelgesellschaft

Ich will aber meinen Mettigel, das Kilo für 2,99 und formschön angerichtet im Foyer beim nächsten Parteitag in Thüringen.

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