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Aus einem Kommentar:
"... warum jetzt die Aufregung, Corona ist scheinbar vorbei, so dass der Staat nicht mehr eingreifen muss ..."

Die nächste Virus-Erkrankungswelle kommt mit Sicherheit, meist in den Wintermonaten von Oktober bis März.

Da muss die Bundesregierung, die MPs, und auch die Verantwortlichen in den Kreisen, Gemeinden, und Städten, sehr wohl noch eingreifen.

Corona ist da nur der Test-Lauf gewesen sein.
Hier haben sich die v.g. verantwortlichen Bereiche nicht mit Ruhm bekleckert.
Da hätte viel mehr Praxis-Sachverstand zur Corona-Bekämpfung eingesetzt werden müssen.

Bei all den berechtigten

Bei all den berechtigten Einschränkungen, in Bezug auf Bildung, öffentliche Einrichtungen, Versammlungen, Gastronomie, Familienfeiern, Tourismus..., bleibt die Frage leider unbeantwortet, warum die sowieso fragwürdigen Zustände in der Fleischindustrie unberührt bleiben. Die Grundhaltung gegenüber Tieren und Arbeitskräften in diesem Bereich wird uns zwar täglich deutlich, der Wille diese zu hinterfragen oder zu verändern ist aber offensichtlich nicht da und wird dem Wunsch nach eingeschweißter Wurst zu Minimalpreisen untergeordnet.

Tönnies ist nur das Ende der kette

Tönnies ist nur das Ende der Kette. Massentierhaltung samt artfremder Aufzucht, Fütterung und Haltung der Tiere - man könnte sich pausenlos übergeben.

Meiner Meinung nach brauchen wir mehr Wertschätzung für Landwirte, die ihre Tiere artgerecht und tierfreundlich aufziehen. Die Bioland- und EU-Bio-Verordnung waren da kontraproduktiv. Jeder, der Bio-Lebensmittel kauft, glaubt gute Produkte zu erwerben. Das ist nicht der Fall.
Zum Schutz des Grundwassers muss die Anzahl der Tiere begrenzt werden. Orientierung muss die verfügbare Fläche zur Gülleentsorgung bzw. der Weidefläche sein.
Fleisch würde dadurch sicherlich mindestens doppelt so teuer wie bisher. Es können dann eben nicht nur Hähnchenbrust und Steaks gegessen werden, dann gibt es auch mal wieder Eisbein, Rinderbrust und Suppenhuhn.

Exporte des hier produzierten BIlligfleischs nach Asien und Afrika würden sich dann nicht mehr lohnen - gut für die dortige heimische Landwirtschaft.

Totalversagen und Wegschauen der Politik

Seit über 20 Jahren wurden Stellen bei den Kontrolleuren massiv abgebaut. Kaum noch Kontrollen in den Fleischfabriken, beim Großhändler und auch in den Restaurants. Da hat die Lobby vermutlich kräftig nachgeholfen. Und zauber zauber wo keine Kontrollen sind, da gibts auch keine Probleme. Ich habe im Fleisch-Großhandel gearbeitet, ich war aus gutem Grund schnell wieder weg. Eines hat es mir aber sehr geholfen, ich weis nun wo ich zum Essen hingehen kann und wo nicht.

Herr Heil

Für die Zustände in der Fleischindustrie sind die Regierungen der letzten Jahre verantwortlich. Regierungen in der die SPD am Abbau von Arbeitnehmerrechten Maßgeblich beteiligt war.
Seit Jahren stehen Werkverträge massiv in der Kritik und diese Art der Arbeitnehmer Ausbeutung gibt es nicht nur in der Fleischindustrie. Ich hoffe Ihren großen Worten folgen möglich schnell Taten.

Nun Corona-Panik-Aktionismus bei den Verantwortlichen

"... Bundesarbeitsminister Hubertus Heil ... fühle sich bestätigt, den Kurs, in der Fleischindustrie aufzuräumen, konsequent umzusetzen ... Der Chef der SPD-Landtagsfraktion in NRW, Thomas Kutschaty, forderte ... "Ich erwarte jetzt, dass im Kreis umfangreich und engmaschig getestet wird - und zwar kostenlos für jeden, der auch nur im entferntesten Kontakt hatte ..."

Was der Bundesarbeitsminister jetzt "... fühle ..." hätte die Bundesregierung schon vor 20 Jahren umsetzen müssen, z.B. weg mit allen Werksverträgen in allen Branchen. Da war aber nix.

Auch die Corona-Dauertests, die jetzt auf einmal gefordert werden, hätte es schon nach dem Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam, eingesetzt werden müssen.

Um Pandemien und deren Hotspots einzugrenzen hilft erst mal u.a. vorrangig nur eins: Testen ... Testen ... Testen ... bis zu Abwinken.
Das dies ein wirkungsvolles Teilkonzept gegen Corona ist, das haben die Isländer längst vorgemacht.

@Tada @NeutraleWelt (alter Thread)

Dann müsste Obst eine größere Gefahr sein, als Fleisch, denn Fleisch erhitzt man immer vor dem Essen, gefrorenes Obst aber nicht.

Und auf Gemüse hustet keiner?

Es ging mir nicht nur um die Gefahr, dass Viren auf gekühlten und mit Stickstoff geschützten Waren länger aktiv bleiben.

CoViD-19 ist eine Zoonose, man sollte bei tierischen Produkten vorsichtiger sein als bei pflanzlichen.

Bisher wurde bei Schweinen, Rindern, Geflügel keine Coronainfektion nachgewiesen. Auch für Haustiere gab es bisher Entwarnung.

Aber vielleicht haben Sie ja mitbekommen, dass in den letzten Wochen 10 Pelztierfarmen in den Niederlanden durch SARS-2 verseucht wurden und deshalb mehr als 10.000 Tiere getötet werden mussten. Man vermutet, dass freilaufende Katzen das Virus auf die Farmen gebracht haben. Übrigens wurden auch Menschen infiziert.

Gerade das Immunsystem von Schweinen ist dem des Menschen sehr ähnlich. Deshalb dürfen wir nicht unvorsichtig sein.

Man müsste den treffenden

Man müsste den treffenden Kommentar von Minister Heil (Man sieht, was passiert, "wenn mit Arbeitnehmern aus Mittel- und Osteuropa bei uns nicht fair umgegangen wird") ergänzen um den Aspekt: Man sieht, was passiert, wenn mit Tieren nicht artgerecht umgegangen wird und sie auch bei Schlachtung und Vermarktung vor allem als Ware und nicht als Mitgeschöpf mit eigener Würde und eigenen Rechten behandelt werden." - Dann ist der Blick auf die untragbaren Zustände vollständiger.

@ Lando Cariss

"Die Grundhaltung gegenüber Tieren und Arbeitskräften in diesem Bereich wird uns zwar täglich deutlich, der Wille diese zu hinterfragen oder zu verändern ist aber offensichtlich nicht da und wird dem Wunsch nach eingeschweißter Wurst zu Minimalpreisen untergeordnet."

Immer wieder diese Konsumentenschelte. Um es nochmal klar zu machen: Ich habe persönlich keinen Wunsch nach "eingeschweißter Wurst zu Minimalpreisen"! Die darf ruhig etwas teurer sein, genauso wie auch der Rest der Fleischware. Dann gibt es halt statt 7 Tage Fleisch auch mal an 1 oder 2 Tagen eine Suppe mit Gemüseeinlage. Wäre außerdem gut für den Cholesterinspiegel.

Der niedrige Preis rührt insofern nicht von meinem Wunsch her, billig Fleisch konsumieren zu wollen, sondern allein vom Wunsch der Unternehmer, sich im Kampf um Konsumenten gegenseitig unterbieten und TROTZDEM Gewinn dabei erwirtschaften zu wollen.

@10:56 von Silene

"Tatsächlich esse ich gern mal gutes Fleisch und Meeresfrüchte. Die industrielle „Fleischproduktion“ finde ich allerdings widerlich."
.
Ganz einfach. Dann essen Sie es nicht!
.
"Meine Aussagen und deren Qualität dürfen Sie gern sachlich mit mir diskutieren!"
.
Mache ich gerne. Sie argumentieren unterschwellig zur Tierhaltung. Von Corona infizierte Mitarbeiter würden Corona auf das Fleisch übertragen.
Was macht denn Ihr Bio-Bauer? Hustet der nicht? Was ist mit dem Gemüse vom Wochenmarkt? Da hustet auch keiner?
Sie versuchen gegen die Fleischproduktion zu wettern. Dann machen Sie das doch bitte offen, aber nicht mit an den Haaren herbeigezogenen Argumenten.
Ich habe da kein Problem mit.
Ich esse gerne Fleisch.

Herr Bundesarbeitsminister: Corona-Bekämpfung sofort !

"... Bundesarbeitsminister Hubertus Heil ... Im Sommer wolle er auch ein Gesetz vorlegen ..."
Der Bundesarbeitsminister muss sofort handelt, und nicht erst mit Gesetzen, die mal zum Winter hin irgendwann mal in Kraft treten.

Die Bevölkerung wird mit Corona-Sofort-Dauer-Zwangsmaßnahmen, und bei Missachtung mit Strafe und Strafandrohung, genötigt.

Bei der Fleischindustrie gilt das offensichtlich nicht. Hier wird erst mal ein Gesetz angekündigt. Was soll der Unsinn ?

Herr Bundesarbeitsminister:
Gem. Bundesseuchengesetz Corona-Sofort-Dauer-Zwangsmaßnahmen gegen die Fleischindustrie !
Werksverträge sofort weg ! Basta !

Herr Heil, bitte auf dem Bau gleich weitermachen

"Arbeitsminister Heil bekräftigte seine Absicht, in der Branche "aufräumen" zu wollen." Das wäre gut. Und dann bitte in der Bauindustrie gleich weitermachen. Auch dort gibt es ausbeuterische Arbeitsverhältnisse und Scheinarbeitsverträge, für die von südosteuropäischen Arbeitern wesentlich mehr gearbeitet werden muss, als abgerechnet wird, menschenunwürdige Unterbringung ... und Sub-, Sub-, Sub-Unternehmer (oft Landleute der Beschäftigten), die nicht wissen, wohin mit der ganzen "überschüssigen" Kohle.
"Seriöse" deutsche Bauunternehmer beschäftigen diese Subunternehmer, um sich selbst die Hände nicht schmutzig zu machen, Dabei weiß jeder, wie das läuft. Diese Bauunternehmer sind nicht besser als Tönnies.

Herr Heil, bitte räumen Sie auch da auf.

@0_Panik 11:20

Um Pandemien und deren Hotspots einzugrenzen hilft erst mal u.a. vorrangig nur eins: Testen ... Testen ... Testen ... bis zu Abwinken.

Volle Zustimmung. Aber nicht nur die Beschäftigten testen, sondern auch die verarbeitete Ware. Es gibt weltweit m.W. keinen Hotspot in der gemüseverarbeitenden Industrie.

PCR-Tests kosten nicht viel, Testkapazitäten sind vorhanden. Was spricht also gegen routinemäßige Stichproben. Schlimmstenfalls kann man sagen: Unnötige Panik. Aber vielleicht kommt man auch zu Erkenntnissen, die Leben retten können.

um 11:20 von 0_Panik

>>Auch die Corona-Dauertests, die jetzt auf einmal gefordert werden, hätte es schon nach dem Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam, eingesetzt werden müssen.

Um Pandemien und deren Hotspots einzugrenzen hilft erst mal u.a. vorrangig nur eins: Testen ... Testen ... Testen ... bis zu Abwinken.
Das dies ein wirkungsvolles Teilkonzept gegen Corona ist, das haben die Isländer längst vorgemacht.<<

Der Vergleich Island / Deutschland macht was für einen Sinn.
Einwohnerzahl: Island 356991, Deutschland ca. 80 000 000.

@ draufguckerin

In allen Punkten Zustimmung!

Wir müssen endlich ein Ende mit den ganzen Agrarfabriken mit ihrem Tierbestand im Millebereich machen! DIE ist ausschließlich Ursache für allerlei Missstände, sowohl was die Arbeitsbedingungen für "billige" Arbeitskräfte in der Nahrungsmittelbranche betrifft, als auch für die gesundheitliche Gefährdung breiter Bevölkerungsteile durch Überdüngung & damit einhergehender Verseuchung des Grundwassers! Nicht zu vergessen, die Abholzung der tropischen Regenwälder für Sojaplantagen, die ebenfalls diesem System inhärent ist.

"Jeder, der Bio-Lebensmittel kauft, glaubt gute Produkte zu erwerben. Das ist nicht der Fall."

Das kann man gar nicht oft genug betonen: Wer BIO im Supermarkt kauft, lässt sich einen Bären auf die Nase binden, er würde etwas für die Rettung der Welt tun. Das Gegenteil ist der Fall. Einzig direkt beim (kleinbäuerlichen) Erzeuger gekaufte Produkte verdienen das Label wenn überhaupt. Aber diese gibt es eben dank Agrarfabriken immer seltener!

Viele Politiker-Aussagen

Ich lese, was Heil, Laschet, vielleicht Söder und Spahn dazu sagen: Jedoch fehlt mir eine Chronologie. Bereits nach Coesfeld wäre es nur logisch gewesen, andere Fleischbetriebe zu kontrollieren. Ist das vom Ges-Amt in OWL gemacht worden? Es hieß, die Leute seien vor 3 Wochen noch negativ getestet worden. Warum ist dieser neue Ausbruch so rasant erfolgt und vor allem: Wie hat sich das jetzt in der Bevölkerung verteilt. Die Infizierten sind ja zu großer Zahl mindestens zum Einkaufen gefahren - also auch im ÖPNV. Lässt sich dieser Ausbruch überhaupt noch auf Tönnies begrenzen oder muss ganz Rheda in den Lockdown? Und klar ist ja, dass die Skalverei über "Kontrakte" einfach so weiterläuft. Wer Leih-Arbeiter einkauft, muss dafür MEHR als den Fest-Angestellten zahlen - so regelt das vorbildlich Frankreich! Aber hier gibt es Schein-Selbstständige, die in Wucherbuden hausen und sogar noch für das Schlachtmesser Miete zahlen müssen: Nur damit man unter den Mindestlohn kommt! Pfui.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef: sofort handeln !

"... NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann kündigte an ... "Mein Ministerium wird eine wissenschaftliche Expertise auf den Weg bringen, die den Ursachen des Ausbruchs in Gütersloh epidemiologisch auf den Grund geht" ..."

Was soll das denn ?

Wie Corona sich ausbreitet, ist längst bekannt.

Es sind Corona-Sofort-Maßnahmen gefordert.
Aber leider: völlige Fehlanzeige !
Sei es die Bundesregierung oder sei es die Landesregierung

Corona-Pandemie-Bekämpfung Note = 6

@ 11:25 von Oxalis

Also mir schmeckt es.
Sie verwechseln da zwei grundlegende Sachen.
Schlachtung hat mit Haltung nichts zu tun.
Da gibt es ja jetzt die schönen bunten Aufkleber von Frau Klöckner.
Das Entscheidende ist: Man muss ein Schwein schlachten, wenn man es essen will! Anders geht das nicht.....
Das hat grundsätzlich nichts mit Corona zu tun.
Bei mir gibt es heute lecker Kotelett. Habe ich kein Problem.

@ 0_Panik

"Auch die Corona-Dauertests, die jetzt auf einmal gefordert werden, hätte es schon nach dem Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam, eingesetzt werden müssen."

Ich bin ja gerne dabei, die Regierung für den laxen Umgang mit dem Ausbruch der Epidemie zu kritisieren & musste da selbst viel Kritik einstecken, weil ich bereits Ende Januar "Panik schieben" würde. Aber man muss auch mal realistisch bleiben: woher hätten denn schon im Februar diese Corona-Dauertests in dieser Masse her kommen? Zaubern kann unsere Regierung nunmal nicht. Insofern wäre es ziemlich vermessen, dies ihr nun vorzuwerfen.

"Um Pandemien und deren Hotspots einzugrenzen hilft erst mal u.a. vorrangig nur eins: Testen ... Testen ... Testen ... bis zu Abwinken. Das dies ein wirkungsvolles Teilkonzept gegen Corona ist, das haben die Isländer längst vorgemacht."

Absolut! Allerdings mit einer Einschränkung: man kann Islands Sondersituation mit nur 360.000 Einwohnern nicht auf 80 Mio. Einwohner ad hoc übertragen. Wäre..

Die Politik hat nie Schuld

1) Die Diskriminierungs-Hysterie wird allmählich unerträglich. Wenn Werktätige aus Rumanien und Bulgarien das Virus nach Heimatbesuchen mitbringen, besteht die Pflicht, dieses öffentlich zu machen, um Infektionswege zu stoppen, genau wie das notwendig wäre nach Urlaubsreisen.
2) Die (von der Politik) aufgestellten Lockdown-Regel gehen völlig am der Praxis vorbei. Wenn nachweislich nur Werktätige in einem großen Fleischbetrieb infiziert sind, muss man nicht alle Schulen und Kindergärten des Kreises schließen. Das versteht keiner und erzeugt (mit Recht) großen Unmut.
3) Solange ein polnischer Spargelstecher in 3 Mon. in D mehr verdient als in Polen im ganzen Jahr, hat Polen in der EU nichts zu suchen. Noch mehr gilt das für Rumänien und Bulgarien. Diese Werktätigen, die in der Fleischindustrie arbeiten, sind hier nicht hingeprügelt worden, sondern kommen sehr gern, weil sie ein Vielfaches wie zu Hause verdienen. Sie wollen auch nicht 500 EUR Miete zahlen, sondern das Geld sparen.

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Wo ein ehrlicher Wille ist, ist leider nicht immer ein Weg

„Arbeitsminister Heil bekräftigte seine Absicht, in der Branche "aufräumen" zu wollen“

Das glaube ich ihm sogar. Die Frage ist nur, ob die „Umstände“ – bzw. die Prinzipien, nach denen unser Wirtschaftssystem funktioniert – dies zulassen.

„Um eine Verbreitung des Virus zu verhindern, müssen Schulen und Kitas bis zu den Sommerferien schließen“

Die einen gehen für den „Profit“ (und das Beharren darauf, Fleisch zu Dumpingpreisen konsumieren zu können) auf Kosten der anderen jedes Risiko ein, der Rest der Bevölkerung trägt die Konsequenzen: Die o.g. Maßnahmen zulasten von Kindern müssen - ungeachtet des Verursacherprinzips - jetzt leider sein, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Aber vielleicht bringt dieser neue - absolut typische - „Vorfall“ von „Renditeorientierung“ um jeden Preis ja doch den einen oder anderen zum Nachdenken darüber, ob es nicht etwas Wirkungsvolleres geben könnte, als in die üblichen Klagelieder über diese sattsam bekannten Missstände einzustimmen.

11:26 von andererseits

aber wer regiert denn seid über 20 jahren in deutschland und NRW? da waren doch leute vom schlage heils und laumanns immer vorne mit dabei. spätestens, als die häme hier aufkam, daß in den USA schlachthöfe reihenweise wg. corona zugemacht wurden, hätte laumann, schulze, heil und glöckner wach werden müssen

@ 11:43 von NeutraleWelt

Vielleicht wussten Sie noch nicht, dass auch die Tierschlachtung klaren Kriterien des Tierschutzes unterliegt. Und es werden in der Massenschlachtung immer wieder eklatante Verletzungen der Vorschriften festgestellt, von der Phase vor der Schlachtung bis zur Betäubung bis zum Tötungsvorgang und der weiteren Behandlung des toten Tierkörpers.
Ansonsten: Guten Appetit bei Ihrem Kotelett.

Corona bei Tönnies:Druck auf Fleischindustrie wä....

Dem Artikel nach möchte der Arbeitsminister in der Fleischindustrie "aufräumen".Die Prekäre Beschäftigung soll weg.
Sie wurde aber auch mal eingeführt,ermöglicht,vor Jahren.

Da hat sich aber einer innerhalb von ein paar Monaten gedreht.Noch im Februar intervenierten er und Altmaier in Brüssel im Sinne einer Deregulierung bei Werkverträgen.Da ging es um die A1-Bescheinigungen bezüglich der Sozialversicherung(Handelsblatt).

Sonder-Rechte und Ausnahmen vor Kontrollen?

Es ist doch wie bei Wilke-Wurst: Keine Kontrollen, und wenn, dann lax. So geht das nicht, besonders beim Virus, aber genauso bei den Arbeitsbedingungen. Vor allem: Wenn ICH keine Maske trage, zahle ich 200-300€. Die Hygiene-Pflicht so zu vernachlässigen hat NULL Folgen? Als Vereinler bin ich als Vorstand mit dem halben Bein im Knast, wenn ich die z.T. abstrusen Regeln nicht akribisch einhalte - und die Fleisch-Bonzen? Als Schein-Selbstständige zahlen die mordernen Sklaven ja nicht mal Sozial-Beiträge. Kein Wunder holt die Fleisch-Industrie genau diese Billigst-Arbeiter heran - und VERSCHLEIERT und VERNEBELT das üble Treiben. Wenn ich meine Steuer so abgeben würde, ich säße längst im Knast. Aber es gibt halt welche, da schaut man nicht so genau hin - ich sage mal Cum-Ex usw?

Dem Verband fehlt die Einsicht

"Hauptgeschäftsführerin Harstick warf Minister Heil vor, er sei von Gewerkschaftern "aufgehetzt" worden. Er stigmatisiere die Fleischindustrie, ohne über "tatsächliche fachliche und sachliche Kenntnis" über die Branche zu verfügen."
*SPIEGEL online, 20.05.2020*

Klasse - um die fachlich, sachliche Kenntnis in ihrem Verband scheint es aber ebenso wenig gut bestellt zu sein. Nach Coesfeld lustig bei Tönnies so weitergemacht und dann noch palavern, wenn die Hütte dicht gemacht wird.

"Heike Harstick, sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, große Teile der Fleischproduktion würden dann ins Ausland abwandern. Bei einem Verbot der Anheuerung von Subunternehmen drohten gravierende wirtschaftliche Schäden." *s.o.*

Wenn das die Begründung zum unbeirrten Weitermachen sein soll, dann scheint hier eine Mentalität gepflegt zu werden, die sich an die US-Südstaaten Arbeiterszene der Lincoln-Zeit anlehnt.
Tolerierbarer EU-Standard im Jahr 2020?

@NeutraleWelt 11:28

Sie versuchen gegen die Fleischproduktion zu wettern. Dann machen Sie das doch bitte offen, aber nicht mit an den Haaren herbeigezogenen Argumenten.

Hier ein wirklich lesenswerter Artikel, der anschaulich erklärt, warum Massentierhaltung ein epidemiologisches Risiko darstellt (Google Übersetzung):

shorturl.at/bxLZ6

Vielleicht reden wir nach der Lektüre nicht mehr aneinander vorbei.

Druck auf Fleischindustrie?

Warum nur dort. Es gibt auch viel ander andere Hotspots.
Und in dem Vidio ist nur zu sehen das Menschen sich nicht so verhalten wie es die Coronaregeln vorgeben. Aber ich habe auch keinen gesehen der Sie dazu gezwungen hat sonder alle machten eigentlich einen zufriedene und ruhigen Eindruck.

Ganz anders wie bei den vielen Massendemos.

Natürlich sind

Natürlich sind Fleischfabriken Hotspots für Erkältungskrankheiten, dort ist das ganze Jahr lang Winter.

Tönnies ist ein neuer Hotspot

Soeben konnte ich lesen , dass man im Dezember in Italien im Abwasser schon Coronaviren nachweisen konnte ! Das muss doch für uns nur bedeuten , die Abwässer darauf zu kontrollieren um den z u k ü n f t i g e n möglichen neuen Hotspot früh zu erkennen......vielleicht greift das ja einer der Entscheider auf ???

Eigentlich werden in den Kommentaren

alle Baustellen beschrieben.

Von skandalösen Arbeitsbedingungen bis skansalösen Massentierhaltungen, bis gefährlichen Medikamentenverbrauch in Tierställen, bis Verschmutzung des Wassers und der Umwelt und Millionen von Kükenschreddern.
Also an was liegt's, dass sich nichts ändert.
An den mächtigen Lobbyverbänden die es trefflich verstehen ihre Lakaien an den politischen Schalthebeln zu platzieren?
An den Verbrauchern die zwar sich Küchen für 50 000 Euro leisten aber keine 10 Euro für ein gutes Stück Fleisch? Die vielen Grillababende wo ebenfalls ein Grill gut 1000 Euro kosten darf aber das Fleisch nur 2,99 Euro das Kilo? Liegt es an der Masse an Fleisch die pro Kopf verbraucht werden oder auch an den Produkten aus Fleisch wo man überhaupt nicht mehr festellen kann, dass es Fleisch enthält? Oder am Fleischexport (den eigentlich niemand braucht)? Viele Fragen, wer weiß die Antwort?

@RoyalTramp 11:45

[0_Panik] Um Pandemien und deren Hotspots einzugrenzen hilft erst mal u.a. vorrangig nur eins: Testen ... Testen ... Testen ... bis zu Abwinken. Das dies ein wirkungsvolles Teilkonzept gegen Corona ist, das haben die Isländer längst vorgemacht.

[RoyalTramp] Absolut! Allerdings mit einer Einschränkung: man kann Islands Sondersituation mit nur 360.000 Einwohnern nicht auf 80 Mio. Einwohner ad hoc übertragen. Wäre..

In Peking sind gerade wegen 32 nachgewiesenen Infektionen 27 Wohnviertel abgeriegelt und hunderttausende Menschen getestet worden. Dort schätzt man die Gefahr offensichtlich anders ein als hierzulande.

Wie oft wollten Politiker etwas ändern

an diese modernen Art der Sklaverei?

Wie viele Skandale hatten wir schon in dieser Branche? und in Anderen?

Glaubwürdigkeit?

@ Rolando

1) Die meisten Werktätigen aus Rumänien & Bulgarien dürften sich erst hier vor Ort in Dtld. infiziert haben. Da kommt man mit Quarantäne für Einreisende nicht weiter (außer sie meinen, dass die Leute erst einmal in Quarantäne müssen, bevor sie dann in ihre Heimat zurückkehren... das wäre wiederum sinnvoll).

2) Richtig. Logischer wäre es, alle Schulen im Umkreis von 20 km um den Hotspot herum zu schließen. Denn wenn die Fleischfabrik an der Kreisgrenze liegt, dann erscheint es mir komisch, dass eine Schule im Landkreis selbst in 19 km Entfernung am anderen Ende des Landkreises dicht machen muss, während die Schule im benachbarten Landkreis und nur 2 km von der Fabrik entfernt weiterhin geöffnet bleiben darf. Das sind halt die Unsinnigkeiten des Föderalismus'!

Verantwortung einfach wegverschleiern

Dieses Sub-Sub-Sub-Unternehmertum bis hin zu den Schein-Selbstständigen ist vorindustriell ausbeutend. Nicht nur Fleisch, auch auf dem Bau und z.T. in namhaften Autofirmen werden Arbeiten "ausgelagert", will sagen irgendein Billigarbeiter, der sich nicht wehren kann, wird verknechtet. Der eine verdient beim "schwäbischen Stern" 4000€, der andere 1200. In Stuttgart reicht das nicht, also geht er "aufstocken". Da hat die Politik gleich die Subvention für dieses kriminelle Geschäft dazugliefert. Wenn ein Unternehmer Spitzen abdecken durch Leiharbeiter muss, dann MÜSSEN die Leute mehr kosten als der reguläre MA: So ist's in Frankreich. Aber die nächsten Jahre ist eh vorbei mit Spitzen - also WEG mit dieser unsäglichen, vom Staat geförderten Arbeitsmarkt-Politik.
---
Im Fleisch-Kontrakt-Skandal ist mit Sicherheit nicht der Konsument der treibende Faktor, sondern die Profitgier und die Verantwortungslosigkeit.

Solche unsäglichen Arbeitsbedingungen

würde es nicht lange geben, gäbe es keine Leiharbeiter/Werksverträge und auch 450 Euro Jobs. Für gleiche Arbeit gleicher Lohn, Arbeitsverträge, Lohnfortzahlung und vor allem immer sozialversicherungspflichtig.

@Shuusui 13:02

Natürlich sind Fleischfabriken Hotspots für Erkältungskrankheiten, dort ist das ganze Jahr lang Winter.

Ihrer Logik zufolge müssten Corona-Hotspots auch in anderen Kühlhäusern und Verarbeitungsbetrieben für verderbliche Waren (Fisch, Gemüse) auffällig werden. Das ist aber m.W. nicht der Fall.

@ Rolando

Die (von der Politik) aufgestellten Lockdown-Regel gehen völlig am der Praxis vorbei. Wenn nachweislich nur Werktätige in einem großen Fleischbetrieb infiziert sind, muss man nicht alle Schulen und Kindergärten des Kreises schließen. Das versteht keiner und erzeugt (mit Recht) großen Unmut.

Die Mehrheit der Eltern versteht es und trägt es mit. Denn aus den infizierten Familien wird das Virus in die Schulen getragen, Schüler stecken sich auf engem Raum gegenseitig massenhaft an und tragen das Virus wieder in ihre Familien. Die Schulschließungen im gesamen Kreis sind auf jeden Fall sinnvoll.

Nicht mehr zu leugnen

Die Zustände in der Fleischindustrie sind schon jahrelang bekannt und es wurde dank der erfolgreichen Lobbyarbeit der Fleischindustrie trotzdem nichts unternommen, um Abhilfe zu schaffen. Da brauchte es offensichtlich Corona, damit nun endlich etwas geschieht. Ein weiteres Armutszeugnis für die verantwortlichen Politiker, die sich um Dinge erst dann wirklich zu kümmern scheinen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und man sich nicht mehr herausreden kann. Und noch einmal zur Erinnerung: Das Sub-sub-sub-unternehmer-unwesen zum Beispiel gibt es nicht nur in der Fleischindustrie. Aber vielleicht braucht es auch da einen weiteren Corona-Ausbruch, bis endlich agiert wird. Nun, wenigstens kommen die Dinge jetzt so ans Tageslicht, dass man nichts mehr wegleugnen kann.

Die Ursachen für dergleichen sind klar

Die notwendige Therapie auch.

Der Arbeitgeber spürte hier keinerlei Verantwortung für die betroffen Arbeitskräfte, da es nicht seine sind.
Vermutlich aus niederen Beweggründen :
Habgier.

Der Arbeitgeber - ein ausserhalb des deutschen Rechtssystems agierender Werkarbeitsanbieter - spürte erst recht keine moralische Verpflichtung.
Und auch keine Verpflichtung wegen der Arbeitsbedingungeń.
Vermutlich aus niederen Beweggründen :
Habgier

Von daher hielten in Firmen wie Tönnies Arbeitsbedingungen Einzug, die eine zügige Verbreitung der Krankheit beförderten.

Werkverträge verbieten - wie angeblich geplant - wäre ein erster schritt in die richtige Richtung.

Sollte es zu Todesfällen kommen, so deswegen, weil der Arbeitgeber die massenhafte Verbreitung der Krankheit billigend in Kauf genommen hat.
Aus niederen Beweggründen :
Habgier

Streng genommen sollte sich ein Gericht der Sache annehmen.
Und auch eine langjährige Haftstrafe für einen Milliardär muss eine Option sein.

Wieso wird dieses Thema in

der Covid 19 Situation auf einmal so in den Vordergrung gestellt. Dann könnte ebenso gut das Iduna Hochhaus abgerissen werden, weil es ein Hotspot ist. Ich vermute, dass es nur im Vordegrund um Covid 19 geht, in der Hauptsache um die Massenschlacht Betriebe. Soll doch Heil sich mal die Betriebe von Innen anschauen, dann mit den Verbänden Änderungen durchsetzen. So erscheint es mir, wie auch bei der LH, dass die Parteien incl. Grünen etwas ganz anderes wollen, als zu helfen, sondern ihre z.T. verdrehte Weltanschauung durchzusetzen. Arbeitsplätze entstehen durch Innovation nicht durch Ideologien.

zwar sich Küchen für 50 000 Euro ?

von jukep@
Das sind allso die drei in Deutschland und einige die nach Dubai fliegen um Steak mit Blattgold zu essen.

Und aber ist mit allen den Geringverdienern und Armutsrentnern. Dürfen die jetzt kein Fleich mehr essen oder müssen Sie sich noch mehr einschränken?

Auch gibts das "billigfleich" so garnicht, wenn wir alle subventionen von handel, Vertrieb, Transport und Erzeuger wirklich erhlich Auflisten würden.

Und über höhrer Preise freuen sich nur die Finazminister und die Aktiönäre, die "Sau und Kuh" wird davon nicht abbekommen.

Re O_ Panik !

Grundsätzlich gebe ich ihnen recht. Nur leider ist dies so nicht zu machen. Herr Heil kann lediglich die Firmen für eine Weile dicht machen. Aber die Gesetze für bessere und dauerhafte Lösungen solcher Zustände brauchen leider Zeit. Und diese Gesetze müssen so "Wasserdicht" sein, dass sie jederzeit vor einem Gericht bestand haben.
Natürlich muss jetzt endlich in so einigen Branchen was passieren, dass diese Praktiken der unsäglichen Ausbeutung, egal von wem, ein Ende hat.
Dazu muss der gesetzliche Rahmen geschaffen werden, dass jede Person, die in einem solchen Betrieb arbeitet, dort auch angestellt ist, und nicht über irgend welche Subunternehmer. Genau durch diese Praxis gelingt es ja den Großen, sich aus der Verantwortung zu stehlen, und ihre Gewinne noch mehr zu steigern.
Es gibt sogar eine deutsche Firma, die sich genau auf dieses Modell "Subunternehmen" spezialisiert hat, und die Regierenden haben es zu gelassen.

@ Silene

Meine Replik bezog sich darauf, dass Island als "Vorbild" schlecht auf Deutschland übertragbar ist, denn immerhin: Es leben nur 360.000 Menschen auf Island und in kürze mal eben schnell Massentests für nur 360.000 Menschen zu organisieren und durchzuführen, ist wesentlich einfacher als z.B. bei 80 Mio.

"In Peking sind gerade wegen 32 nachgewiesenen Infektionen 27 Wohnviertel abgeriegelt und hunderttausende Menschen getestet worden. Dort schätzt man die Gefahr offensichtlich anders ein als hierzulande."

Peking macht von Anfang an auch viel richtig, auch wenn es nicht die glücklichste Figur abgegeben hat. Ich bin mit einer der wenigen, der sich nicht permanent im Peking-Bashing befleißt. Immerhin: CN war das erste Land, das von einem Erreger unbekannten Ursprungs mit völlig unbekanntem Verlauf betroffen war & hat nur 36 Tage gebraucht, um weitreichende Maßnahmen durchzuführen. Wir haben dagegen MIT Vorwarnung an die 74 Tage für eine erste zaghafte Reaktion gebraucht. 1:0 für China!

Nicht nur Schweine-, ...

Rinder, Geflügel-, u.a. haltung und Verarbeitungsprozesse müssen gründlich untersucht werden.

Zufällig bin ich hierauf
gestoßen
"https://kurzelinks.de/cxez"
H. Jaenecke fragt:
"Was essen wir da?"

In den Zuchtfarmen von Lachs in Kanada und Norwegen grassiert auch ein Virus, der dem Wildlachs schadet.
Wie gut sind die Zuchtlachse?

@Peter Kock 13:08

Das muss doch für uns nur bedeuten , die Abwässer darauf zu kontrollieren um den z u k ü n f t i g e n möglichen neuen Hotspot früh zu erkennen......vielleicht greift das ja einer der Entscheider auf ???

Der Vorschlag wurde vor ein paar Wochen bereits formuliert und hat die italienischen Behörden womöglich auf die Idee gebracht, mal ein paar vorhandenen Proben aus dem Archiv zum PCR-Test zu schicken:
shorturl.at/ouLP9

Schluss damit.

Der gesamten niedersächsisch-westfälischen Massentierhaltungs- und Schlachtmafia gehört im Eiltempo ein Ende bereitet.

Einen solchen Sumpf gibt es zumindest in Westeuropa nicht noch einmal.

irgendein Billigarbeiter, der

von Gassi @
aus seinem Heimatland kommt, und dankbar ist hier diesen Job machen zu können, damit sein Familien und Angehörigen besser leben könne.

Denn wenn wir deulich mehr als H4 zahlen würden, werden viele das ja wieder aus unserem Land machen, und diese "Billigarbeiter" leiden dann noch schlimmer weil es Sozialsystem wie bei uns in Ihren heimatländern nicht gibt. Wollen Sie das?

Ich haben in dem Vidio Menschen gesehen die eine ruhigen und zufriedenen Eindruck gemacht haben.

Umdenken im (Fleisch)Konsum dringend erforderlich

Es wird allerhöchste Zeit umzudenken und Arbeitnehmerrechte (und Tierrechte) umzusetzen (mit Kontrollen).
Wie lange wurde hier weggeschaut? Denn diese unwürdigen Zustände für Mensch und Tier gibt es nicht erst seit Corona. Corona legt nur offen, wo es gravierende Missstände gibt. Und ganz ehrlich - die Unterbringung der ausländischen Arbeiter unterscheidet sich kaum von der Kastenhaltung der Schweine. Und beides ist ein NOGO, das geht gar nicht.

Subunternehmen !

Nicht nur in der Fleischindustrie, sondern auch auf dem Bau, und auch bei unser so bekannten Deutschen Post wird dieses Modell der Subunternehmen seit etlichen Jahren praktiziert.
Ich selbst habe einige Jahre nachts die Briefpost in D von Zentrum zu Zentrum transportiert.... für ein Subunternehmen. Der Lohn war deutlich unter dem Mindestlohn, weil nicht nach Stunden, sondern nur pro Tour bezahlt wurde und dies heute immer noch so ist.
Somit ist die Post selbst aus jeder Verantwortung. Sollte ein Fahrer mal Mist bauen, dann haftet dieses Subunternehmen gegenüber der Post, und die kassiert dann kräftig ab, bis zum Rauswurf des SU. Kein Problem, es stehen hunderte weitere kleine SU in der Schlange, und merken nicht, auf was sie sich da einlassen.

@Gassi

"Am 19. Juni 2020 um 12:55 von Gassi
Sonder-Rechte und Ausnahmen vor Kontrollen?
Es ist doch wie bei Wilke-Wurst: Keine Kontrollen, und wenn, dann lax. So geht das nicht, besonders beim Virus, aber genauso bei den Arbeitsbedingungen. Vor allem: Wenn ICH keine Maske trage, zahle ich 200-300€. Die Hygiene-Pflicht so zu vernachlässigen hat NULL Folgen?"

Gute Frage.
Laut T-online News hat Britta Haßelmann Strafanzeige gegen Tönnies gestellt.
Bin gespannt, was daraus folgt.
Und nebenbei. Ziemlich dreist vom Tönnies Sprecher, das auf die Heimatländer abzuwälzen. Als ob die über 700 sich im Heimaturlaub alle angesteckt haben.
Man weiss es nicht genau aber wenn man sich die dazu gehörigen Videos anschaut, kann man zu dem Schluss kommen, dass diese Industrie buchstäblich über Leichen geht.
Noch etwas zu bedenken:
Ein HartzIV Empfänger kann sich schlecht an der Wursttheke eindecken. Da reicht es meist nur für die abgepackte 99ct Salami, etc. .
Nicht jeder kann höhere Preise einfach so.

Im Sumpf der Fleischindustrie

Unsere Fleischindustrie ist mit Billigung unserer Regierung zu einem Sumpf der Ausbeutung von Menschen durch Werksverträge verkommen.
Wer sich WIRKLICH eingehender darüber informieren möchte, sollte mal unter "Werner Rügemer Werkverträge in der Fleischindustrie" googeln - lesenswert!

Werksverträge und ähnliche Konstruktionen der Ausbeutung gehören generell in Deutschland abgeschafft!

Für gleiche Arbeit

von Minka04 @
Für gleiche Arbeit gleicher Lohn, Arbeitsverträge, Lohnfortzahlung und vor allem immer sozialversicherungspflichtig.

Gut so das möchte ich auch.

Aber die Folgen die dann erwartet werden dürfen sind Ihnen dann auch klar?

Diese Arbeitsplätze werden dann wieder von unsern Bürgern genutzt werden und alle die jetzt gerne dort arbeiten um Ihren Familien in den Heimatländer ein klein wenig besseres leben zu erarbeiten gehen leer aus.

Alles hat sein Preis.

Tierqual

"Hätten alle Schlachthäuser Wände aus Glas, würde niemand mehr Fleisch essen." (Paul Mc Cartney)

von Träumerhabenverloen 13:27

Und diese Arbeitsplätze,die da sind,die sind durch die "Verbände" entstanden.

Es darf doch

nicht sein,das bis zu 5 Nachunternehmer an eine Auftragsvergabe anhängig sind und eine Ausbeutung und Mißachtung der Arbeitnehmer bzw. Menschenrechte über jahrzehnte von der Politik wohlwissend mitgetragen wird. Lieber Herr Heil , ich wünsche Ihnen beim Aufräumen viel Erfolg. Ihre Vorgänger haben alle samt versagt!

Coronaviren im Abwasser ?

um 13:08 von Peter Kock

Zitet""Soeben konnte ich lesen , dass man im Dezember in Italien im Abwasser schon Coronaviren nachweisen konnte ! Das muss doch für uns nur bedeuten , die Abwässer darauf zu kontrollieren um den z u k ü n f t i g e n möglichen neuen Hotspot früh zu erkennen......vielleicht greift das ja einer der Entscheider auf ???""
Wann im normalen Leben kommt man direkt oder indirekt mit Abwasser in Berührung ?

Ausnahme städtische und private Kanalreinigungsunternehmen.
... oder wenn bei Infizierten im Haushalt mal der Abwasseranschluss (Klo/Spüle/Badewanne/Dusche) verstopft ist.

@ werner1955

"Und aber ist mit allen den Geringverdienern und Armutsrentnern. Dürfen die jetzt kein Fleich mehr essen oder müssen Sie sich noch mehr einschränken?"

Wer es sich nicht leisten kann, 2 bis 3 Mal in der Woche Fleisch zu kaufen, hat ein ganz anderes Problem, aber das sind bestimmt nicht ein geringer Verdienst oder eine niedrige Rente. So jemand hat einfach seine Ausgaben nicht unter Kontrolle!

Und bevor Sie mich abstempeln: ich hatte 8 Monate HartzIV-Bezug und kann sehr gut einschätzen, was mit dem Geld möglich ist und was nicht. Und glauben Sie mir, dass ich Ihnen Brief und Siegel gebe, dass Fleisch NICHT unser Problem war!

Anregung für den seriösen Investigativ-Journalismus:

mal herauskriegen und darstellen,
- ob C. Tönnies einer politischen Partei als Mitglied angehört (oder sympathisiert);
- ob C. Tönnies bzw. seine Firma Parteispenden leistet; wenn ja, wieviel.

Vielleicht wird dann die Verschleppung mancher angeküngigten Reform (Arbeitsbedingungen, Subunternehmertum, Wohnunterkünfte, ...) besser verständlich. Vielleicht wird das zu lasche Kontrollsystem im Lebensmittel-Produktionsbereich besser verständlich. Vielleicht wird auch besser verständlich, warum niemand bei der Verwaltung gegen die anscheinend stadtbekannte Missachtung von verbindlichen (nicht nur empfohlenen!) Corona-Auflagen bei Tönnies&Co einschritt.

@ 12:44 von Karl Napf

Schön dass Sie auch erkennen, dass an den Zuständen großer Schlachthöfe (arbeitsbedingungen, arbeitsverträge, tierwohl) in der Vergangenheit auch politische Versäumnisse ihren Anteil haben. Um so wichtiger ist es, jetzt aktiv zu werden - denn ein Verweis auf Mängel in der Vergangenheit kann nicht jetzige Notwendigkeiten vom Tisch wischen.

Wer schützt diese Firmen seit Jahren?

Wer schützt diese Firmen seit Jahren? Wer verhindert Gesetze gegen solche Arbeitsbedingungen und solche Werksverträge?
Die SPD, die Grünen, die Linken sicher nicht ...
Geschützt werden diese Zustände durch das Wahlvolk! Das wählt seit vielen Jahren den Neokapitalismus und genau die Parteien und Politiker, die vernünftige Gesetze blockieren (Klöckner, Altmeier, Söder) ...

13:27 werner1955

"aber was ist mit Geringverdienern und Armutsrenten......."

1. sie glauben doch nicht, dass Fleisch nur deshalb so billig angeboten wird wegen der "Armen". Nein es geht um den Export den wir mit subventioniertem Fleisch in die "Billiglohnländer" betreiben und dort den heimischen Markt kaputtmachen.

2. Wenn man schon wegen der "Armen" die Massentierhaltung rechtfertigen will wäre es vielleicht sinnvoller den "Armen" mehr Geld zukommen zu lassen damit sie sich auch ein gutes Stück Fleisch leisten können im übrigen ob reich oder arm höchstens 2 mal in der Woche Fleisch würden vielleicht auf lange Sicht die Gesundheitskassen entlasten.

@10 :56 von Silene

"Tatsächlich esse ich gern mal gutes Fleisch und Meeresfrüchte.
Die industrielle „Fleischproduktion“ finde ich allerdings widerlich."
.
wobei die Frage ist wo kauft man "gutes" Fleisch
also ich wüsste nicht wo ?
wobei das BIO Siegel wo ein Schwein statt 0,8 qm eben 1,2 qm hat
und nochmals 1,5 qm Auslauffläche nicht wirklich überzeugt

@Traumfahrer

"Kein Problem, es stehen hunderte weitere kleine SU in der Schlange, und merken nicht, auf was sie sich da einlassen."

Wie denn auch? Die meisten Paketzusteller hier bei uns können nur gebrochenes Deutsch sprechen. Ich gehe mal davon aus, dass die noch weniger einen deutschen Arbeitsvertrag lesen und verstehen können. Woher sollen die also wissen, worauf die sich da einlassen?

unserer Regierung

Doppelblick @

"Unsere Regierung" war der liebe Herr Schröder und der grüne Herr Fischer die mit Ihrer 2010 den Grundstein zu diesem Übel gelegt haben.

Leider hatte weder Merkel noch die ganzen rasch wechselnden SPD Chef den willen und die Kraft das in den letzten 15 Jahren zu beenden.

Viel andere Aufgaben sind unser Politikern immer wichtiger gewesen.

Druck wächst...... wie lange ?

Schon seit Jahren steht die Fleischindustrie im Blickpunkt. Nicht erst seit der Corana Krise. Und auch nicht nur die mangelhafte Schlachtereien, sondern von Zucht bis Verzehr. Und im Blickpunkt stehen auch nicht nur die Erzeuger, sondern die Politik, die Behörden und der Handel.
Getan haben die Herrschaften und Damen außer Sprüche klopfen nicht viel. Man sollte aber nicht denken , das geht schon vorbei. Da kommt der Punkt wo die Verbraucher nicht mehr mitmachen.

@ Alexander Greller

"Ein HartzIV Empfänger kann sich schlecht an der Wursttheke eindecken. Da reicht es meist nur für die abgepackte 99ct Salami, etc. Nicht jeder kann höhere Preise einfach so."

Da ich mit meiner Familie u.a. auch eine Zeit lang Hartz IV bezogen habe, kann ich Ihnen versichern, dass höhere Preise für Fleisch kein Problem sind. Dann gibt es statt 7 Tage die Woche Wurst eben nur 3 Tage Wurst und ansonsten Marmelade oder Müsli.

Wer sich trotz Hartz IV kein Fleisch leisten kann, hat ganz andere Probleme als ein zu niedriger Hartz IV-Satz. So jemand müsste mal dringend seine anderen Ausgaben (z.B. im Entertainment-Bereich) überprüfen.

Schön wäre es, wenn sich etwas ändern würde

klar, aber daran glaube ich nicht mehr.
Wer sollte diesen Sumpf denn trocken legen ?
Wirtschaft und Politik sind, sagen wirs mal nett, "zu tief verzahnt".
Man kann sich über eine Sache oder einen Mißstand nur ein paar Dutzend mal aufregen.
Irgendwann muß doch auch mal eine Konsequenz erfolgen, finde ich.

Fleischpreis muss steigen - Warnung vor Tönnis-Fleisch läuft

Zu der Sache sage ich mal:

Zuerstmal muss der Fleischpreis steigen und niemand sollte Fleisch beim Dicounter kaufen. Nochdazu wird von mehreren Hygienezentralen bei n-tv vor dem Fleisch von Tönnis gewarnt. Ist als brandgefährlich eingestuft:

https://tinyurl.com/y97wch4f
n-tv: Wie gefährlich ist das Tönnies-Fleisch? Freitag, 19. Juni 2020

"Das Fleisch ist brandgefährlich"

Der Chef des Hygieneinstituts in Berlin, Prof. Klaus-Dieter Zastrow, äußert dazu gegenüber der "Bild"-Zeitung eine klare Meinung: "Das Fleisch ist brandgefährlich. Wenn es nicht stark erhitzt wurde, kann man es nicht mehr verwenden." Und weiter: "Man kann jetzt nicht einfach die aktuelle Produktion abverkaufen, sonst geht damit noch mal eine richtige Viruswelle übers Land."

@werner1955 - 13:35

"Denn wenn wir deulich mehr als H4 zahlen würden, werden viele das ja wieder aus unserem Land machen, und diese "Billigarbeiter" leiden dann noch schlimmer weil es Sozialsystem wie bei uns in Ihren heimatländern nicht gibt. Wollen Sie das?"

Die Menschen in Flüchtlingslagern leiden noch viel mehr, weil da kein Sozialsystem herrscht und das interessiert in der EU ja auch kaum jemand.
Ich nenne das mit den "Billigarbeitern" Ausbeutung schön reden.

"Ich haben in dem Vidio Menschen gesehen die eine ruhigen und zufriedenen Eindruck gemacht haben."

Ich habe auch Videos mit Elefanten gesehen die noch alle Stoßzähne hatten - der illegale Elfenbeinhandel scheint aber trotzdem noch nicht beseitigt zu sein.

Zu kurz gesprungen

"Werk- und Leiharbeitsverträge werde es in den Fleischfabriken nicht mehr geben. "Wir werden das Grundübel beenden", so Heil. Im Sommer wolle er auch ein Gesetz vorlegen, das eine digitale Erfassung der Arbeitszeit in der Fleischindustrie vorschreibt."

Leiharbeit und Werkverträge sollte es nicht mehr geben, und das nicht nur in den Fleischfabriken.

Wer schon mal Leiharbeiter wahr, der weiß was ich meine, hab das ein paar Jahre machen müssen, bis zum nächsten festen Job.

Jetzt nur ein Branche ins Visier nehmen, ist völlig falsch, der Leiharbeit muss der Hahn zugedreht werden.
Alles andere macht keinen Sinn.

13:55 von jukep

höchstens 2 mal in der Woche Fleisch würden vielleicht auf lange Sicht die Gesundheitskassen entlasten.
,
der Fleischkonsum hierzulande variierte die letzten 2.000 Jahre zwischen knapp 20 und 120 kg/Kopf

13:54 von reinbolt48

sie wissen hoffentlich, daß sie unsinn schreiben. in NRW hat mit 4 jahren ausnahme, über 50 jahredie spd mit linken und wahlweise den grünen regiert. in berlin ist die spd auch über 20 jahre in der verantwortung (mit kleiner auszeit) und stellte ausschliesslich den arbeitsminister.

Focus berichtet: Staatsanwaltschaft ermittelt bei Tönnis

Nochdazu berichtet der Focus, dass die Staatsanwaltschaft Ermittlungen bei Tönnis aufgenommen hat:

https://tinyurl.com/y7jnv9mh
Focus: Tönnies: Jetzt ermittlelt die Staatsanwaltschaft - Landrat ruft um Hilfe Freitag, 19.06.2020, 14:01

Staatsanwalt ermittelt bei Tönnies

13.48 Uhr: Nach dem massenhaften Corona-Ausbruch beim Fleischkonzern Tönnies in Rheda-Wiedenbrück ermittelt die Staatsanwaltschaft Bielefeld wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. Das Verfahren richte sich zunächst gegen Unbekannt. Das berichtet das "Westfalen Blatt". Wie Oberstaatsanwalt Martin Temmen gegenüber der Zeitung erklärte, liegen - Stand Freitagmittag - fünf Strafanzeigen vor, die Anlass für das Ermittlungsverfahren geben. Darunter ist auch die am Donnerstag von Grünen-Politikerin Britta Haßelmann aus Bielefeld angekündigte Strafanzeige.

@Doppelblick 13.40 Danke!

Danke, dass Sie noch einmal auf diesen Beitrag von Werner Rügemer hinweisen! Interessantes Detail darin, das mir erst durch diesen Artikel wirklich bewusst wurde, ist, dass es sich hier um denselben Tönnies handelt, der als Aufsichtsratsvorsitzender des Fußballclubs Schalke 04 unlängst durch seltsame und rassismusverdächtige Äußerungen in die Schlagzeilen geriet. Über den Schalke-Sponsor Gazprom werden ihm auch persönliche Verbindungen zu Vladimir Putin nachgesagt. Zudem war er, was noch deutlich schwerer wiegt, einer der prominenten Köpfe, die sich mit Hilfe der berüchtigten Cum-Ex-Geschäfte an der Allgemeinheit zustehenden Steuergeldern bereicherten - also, vorsichtig ausgedrückt, eine höchst schillernde Persönlichkeit und in jedem Fall jemand, der sehr wohl bestens zu wissen scheint, wie er sein Milliardenvermögen weiter vermehren kann. Fragt sich nur, auf wessen Kosten.

Billigfleisch von Tönnies

Das Kapital frisst seine Kinder und wenn wir ihm nicht Einhalt gebieten, wird es uns zerstören, so wie Viren gnadenlos ihren Wirt. Es ist jetzt unfair, die alleinige Schuld bei Tönnies zu suchen. Hauptschuldig sind wir, solange wir lieber Billigfleisch kaufen und uns dafür einen glänzenden SUV leisten können um damit bei Aldi und Co vorzufahren. An die Selbstverantwortung jedes einzelnen zu appellieren hilft schon lange nicht mehr. Es geht nur mit Gesetzen und es ist höchste Zeit dafür, denn wir haben nur eine Erde und für die ist es auf allen Gebieten beinahe schon 5 nach 12.

das Grundübel beenden

++++Er fühle sich bestätigt, den Kurs, in der Fleischindustrie aufzuräumen, konsequent umzusetzen, so der SPD-Politiker. Werk- und Leiharbeitsverträge werde es in den Fleischfabriken nicht mehr geben. "Wir werden das Grundübel beenden", so Heil.++++Das Grundübel in allen Bereichen sind Subunternehmer und Leiharbeit. Es ist wie überall ,bezahlt die Arbeiter vernünftig dann bekommt man auch auf den deutschen Arbeitsmarkt Arbeiter die diese Arbeit machen.Wenn die Arbeiter vernünftig Bezahlt werden würde das KG Fleisch nicht einmal 10 Cent teurer werden.Die Politik hat da nicht geschlafen ,sie ist wie immer vor der Lobby der Arbeitgeber eingeknickt welche die Taschen nicht voll genug bekommen können.Zum speziellen Fall, dass die Drohung wir schließen die Schlachthöfe in D nicht wirkt,In D produziertes Fleisch darf nur in D geschlachtet werden ansonsten darf es in der EU nicht verkauft werden. Und der Fall hat sich erledigt.Ein Allgemeines Verbot von Subunternehmer u. Leiharbeit ,sofort.

Es geht nicht nur um Tönnies

Natürlich müssen alle großen Schlachtbetriebe geprüft werden bei denen es sogenannte "Werkverträge" gibt. Nicht nur in NRW sondern in ganz Deutschland. Und nicht nur die Betriebe sondern speziell alle Unterkünfte der "Billiglohnarbeiter", denn dies sind die "Verbreitungszentren" für Covid19.
Wenn einige Mastbetriebe jetzt ein "Problem" bekommen dann wurde das schon lange Zeit. Wir haben ohnehin viel zu viele Mastbetriebe in Deutschland mit gravierenden Mängeln bzgl. Tierwohl. Frau Klöckner will uns ja immer das Gegenteil erzählen. Das Setzen auf Freiwilligkeit seit zig Jahren muss jetzt endlich ein Ende haben.
Sicher Fleisch wird teurer werden aber dafür sind die Preise dann angemessen und die Tiere haben vielleicht eine Chance auf ein wenig artgerechte Haltung.
Jeder wird sich auch weiter Fleisch leisten können, aber eben nicht so viel. Das kann nur gut für die Gesundheit sein.

13:56 @Oxalis .. Wildlachse

... finden laut dieser Doku ihren Weg
in ihre Laichgebiete nicht zurück
oder sterben,
wegen der Umweltkatastrophe.

@ 11:37 von hesta15

"... Der Vergleich Island / Deutschland macht was für einen Sinn.
Einwohnerzahl: Island 356991, Deutschland ca. 80 000 000 ..."

Der Einwand ist Unsinn.
Es kann in der Pandemie-Bekämpfung nicht richtig sein, dass immer nur die Bevölkerung für die Eingrenzung von Hotspots mittels Zwangsmaßnahmen zuständig sein muss.

Es geht um das System, wie eine Pandemie in den Hotspots eingegrenzt werden kann.
"... Testen ... Testen ... Testen ... bis zu Abwinken ..." , und das als Dauer-Testen, ist da ein wirkungsvolles Mittel.

Mit Sicherheit in Deutschland ein sehr aufwendiges Mittel.
Aber wer die Pandemie-Bekämpfung wirklich erst meint, muss u.a. so handeln.

An der Stelle ist bei der Bundesregierung, den MPs, und den sonstigen Verantwortlichen nix zu sehen. Folgt an der Stelle:
Corona-Pandemie-Bekämpfung Note = 6

Subunternehmertum

Dieses ganze Subunternehmertum sollte verboten werden, in allen Branchen. Das ist Ausbeute und nichts anderes.
Man sieht es bei den Paketdiensten, die ihren eigenen Transporter mitbringen müssen und 12 Stunden ackern, um annähernd auf ein einigermaßen angemessenes Einkommen zu gelangen... wenn man hier überhaupt von angemessen sprechen kann.
Subunternehmertum und Zeitarbeitsfirmen sind und bleiben moderne Sklaverei.

Wie kann es sein...

...daß verseuchte Schlachthöfe weitermachen können, Veranstaltungen im Freien aber bis Oktober verboten bleiben sollen ?

Ich wünsche eine Statistik, in welchem Umfeld sich Menschen neu anstecken. Wieviele in geschlossenen Einrichtungen, wieviele in Geschäften, wieviele auf privaten Feiern, auf dem Wochenmarkt ?

Missverständnisse

Innerhalb der vorliegenden Kommentare sind mit zwei Missverständnisse aufgefallen.

1.) Viren brauchen LEBENDE Zellen um sich zu vermehren. Von einem Stück Fleisch sollte also keine Gefahr ausgehen, es sein den eine erkrankte Person hat kurzem darauf gehustet, gesprochen, geatmet. Und dann gilt, dass man sich immer nach dem Anfassen die Hände wäscht.
2.) Die Probleme im der Fleischindustrien kommen daher, dass viele Menschen auf engem Raum tätig sind und leben. Das ist das Gleiche, wie bei den Erntehelfern.

eine Konsequenz erfolgen, finde ich?

von Demokritisch @
SPD Schröder und grünen Fischer haben das mit 2010 eingeführt. Und auch 15 jahre später hat sich nicht geändert.

Warum? Weil wir Wähler nie in den 15 Jahren
anders gewählt haben.

"Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten." Albert Einstein (angeblich)

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