Ihre Meinung zu: Todesschüsse in Atlanta: Ex-Polizist wegen Mordes angeklagt

17. Juni 2020 - 23:01 Uhr

Im Fall des in Atlanta bei einem Polizeieinsatz getöteten schwarzen Amerikaners Brooks muss sich ein inzwischen entlassener Beamter wegen Mordes verantworten. Ihm droht nun möglicherweise die Todesstrafe.

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Kommentare

„Brooks muss sich ein inzwischen entlassener Beamter wegen Mordes verantworten. Ihm droht nun möglicherweise die Todesstrafe“

Man kann Unrecht niemals mit Unrecht bekämpfen. Und die Todesstrafe ist - genauso wie jede andere willkürliche Tötung - Unrecht.

Es ist sehr schade

Es ist sehr Schade, dass nirgends in den deutschen Medien sämtliches Videomaterial zu diesem Vorfall zu finden ist. Glücklicherweise ist das Internet international, sodass sich jeder selbst ein Bild von der Situation machen kann.

Anklage !

Wenn ein Polizist einem Flüchtenden in den Rücken schießt und dieser daran stirbt, dann gibt es in meinen Augen keine zwei Meinungen. Da kann nur eine Anklage wegen Mordes folgen.
Auch wenn dieser Schwarze einen Taser den Polizisten geklaut hat bei der Auseinandersetzung, ist dies kein Grund dann dem Mann zwei mal in den Rücken zu schießen.
Ich frage mich ernsthaft, ist die Ausbildung der Polizisten in den USA so miserabel ????
So weit ich es weiß, dauert in D die Ausbildung von Polizisten wesentlich länger und ist um einiges umfangreicher. Da muss sich in den USA wirklich mal was deutlich verändern, dass es nicht immer wieder zu solchen Eskalationen kommt. Dass da dann natürlich jegliches Vertrauen in die Polizei fehlt, kann ich nur zu gut verstehen.

Dringend notwendige Polizeireform

“[...] eine Polizeireform [...] um die Gewaltanwendung durch Polizisten auf das Nötigste zu begrenzen. Alle Beamte müssten künftig immer wieder in Deeskalation geschult werden, erklärte sie. Zudem müssten alle Polizisten künftig bei exzessiver Gewaltanwendung durch Kollegen einschreiten und diese auch melden, um Strafen zu entgehen.“

Das sollte doch selbstverständlich sein und nicht erst so viele Leben kosten.

Klar, gibt es auch Notwehrsituationen und PolizistInnen sollen nicht das eigene Leben aufs Spiel setzen müssen. Aber die US-amerikanische Schmalspurpolizeiausbildung, sowie vermutlich die nicht so hohe Messlatte bei der Auswahl von geeigneten Personen bergen ein hohes Risiko an späterem Fehlverhalten. Gerade in einem Land, in dem das Vorhandensein von Waffen so selbstversändlich ist, muss darauf viel mehr Wert gelegt werden.

Und bitte die Todesstrafe abschaffen!!!

rer Truman Welt

Natürlich war das kein Mord, weil es sich sponta aus einer Situation ergab. Das Merkmal von Mord ist die Heimtücke. Dieser Aspekt fehlt hier, weshalb es kein Mord war. Allerdings war es eine völlig unangemessene Verhältnismäßigkeit durch den Einsatz einer Waffe mit Inkaufnahme der Tötung, was damit der Tatbestand des Totschlags wäre und das bei diesen Umständen in einem besonders schweren Fall.
12 bis 15 Jahre ohne die Möglichkeit auf eine vorzeitige Entlassung auf Bewährung sowie der Streichung sämtlicher Versorgungsansprüche aus dem Dienstverhältnis hielte ich für angemessen. Über die Nebenklage dann entsprechender Schadebsersatz an die Hinterbliebenden. Das sollte dann ein Präzedenzurteil sein, damit jeder der Polizisten weiß, was er erwarten darf, wenn er im Dienst einen Menschen billigend inkaufnehmend unangemessen in der Verhältnismässigkeit tötet.

Purer Rassismus in USA

Verwunderlich ist dabei, dass die USA der Welt vor lügt, sie müssten Krieg in Afghanistan ..... führen um die Musterdemokratie einzuführen, dabei sind einige Praktiken die Trump praktiziert und akzeptiert nicht viel anders als wie in China und Russland.

Die Richter müssen entscheiden

Ob es Mord war oder nicht müssen die Richter entscheiden.

Was zu beachten ist, ist das in den USA ein weitreichendere Definition für Mord gilt als bei uns. Entsprechend können Fälle die bei uns als Totschlag gelten dort als Mord (1st degree murder, 2nd degree murder) bezeichnet werden.

Mord?

Ist dies wieder einmal eine lächerlich falsche Übersetzung? Jeder, der das Video gesehen hat, weiß, dass der Typ den Taser wenige Sekunden vor den Schüssen auf den Kopf des Polizisten abgeschossen hat, was ebenfalls tödlich enden kann. Das ist ganz klar Notwehr gewesen.

Ich weiß auch nicht, was das ganze mit "Rassismus" zu tun haben soll. Wenn jemand Polizisten derart massiv angreift (Video anschauen), muss er einfach damit rechnen, dass es nicht gut endet. Das hat das mit der Hautfarbe absolut gar nichts zu tun.

Definition "Mord" in USA

Da hier geschrieben wird es könne aufgrund fehlender Heimtücke kein "Mord" sein. Der Begriff unterscheidet sich in den USA deutlich zum Begriff in Deutschland. In den USA gibt es Mord in sieben verschiedeneren Kategorien, die auch unterschiedlich bestraft werden. Das ist mit dem deutschen "Mord" nicht vergleichbar.

Nee nee ...

Brooks hatte dem Polizisten den Tazer entwendet und ihn damit angegriffen.

Hätte er den Polizisten getazert, hätte er dessen Schusswaffe auch noch entwenden können.

In dieser Situstion MUSS ein Polizist die Person unschädlich machen. Da Brooks den Tazer entwendet hatte, blieb nur der Einsatz der Schusswaffe.

Die Hautfarbe spielte keine Rolle. Nur das Verhalten von Brooks. Auch die Immobilisierung des angeschossenen Mannes diente der Gefahrenabwehr.

Anklage !

Ein User schreibt, es sei kein Mord, weil die Tat aus der Situation heraus geschah. Dies stimmt soweit, aber wenn ich von hinten einem Menschen in den Rücken schieße, weil dieser flieht, das ist dies bewusst und heimtückisch. Und soweit ich es gelesen habe, war der Schwarze nicht bewaffnet.
Der Polizist hätte ja auch auf die Beine zielen können, wenn überhaupt.
Außerdem war ja schon der Name des Mannes bekannt, dann hätte man ihn später zu dieser Geschichte vernehmen und belangen können.
Das ist das große Manko der amerikanischen Polizei, dass die Ausbildung viel zu kurz und unvollständig ist. Gerade Polizisten und Polizistinnen sollten erstklassig in Deeskalation geschult sein, dem entsprechend auftreten und immer erst den friedlichen Weg der Verständigung suchen.
In D gibt es das Sprichwort : "So wie du in den Wald schreist, so hallt es wieder raus".

@Einfach Unglaublich um 08:42

>>Die Hautfarbe spielte keine Rolle. Nur das Verhalten von Brooks. Auch die Immobilisierung des angeschossenen Mannes diente der Gefahrenabwehr.<<

Ein auf dem Boden liegender zweimal in den Rücken geschossener Mann ist eine Gefahr für zwei bewafnete Polizisten? Echt jetzt?

Und zur Diskriminierung von Schwarzen in der USA kann ich jedem den Film "13th" über das 13. Amendment der Verfassung der USA (Abschaffung der Sklaverei) anzuschauen, leider nur auf Netflix:

"https://en.wikipedia.org/wiki/13th_(film)"

Und da kommen nicht nur die Republikaner schlecht weg...

Re Einfach Unglaublich !

Jetzt Moment, nicht die Tatsachen verdrehen, bitte !
Ja der Schwarze hat einen Tazer entwendet, und hat diesen auch einmal benutzt. Aber es war auch noch ein zweiter Polizist mit dabei, und der Tazer hat nur einen Schuss. Dann ist der Schwarze geflohen und der Polizist hat ihm in den Rücken geschossen. Warum hat dieser Polizist nicht auf die Beine gezielt.
Sicher, der Schwarze hat sich auch falsch verhalten, aber es gab keinen Grund ihn wegen eines recht harmlosen Vergehens zu erschießen.
Ein riesiges Problem ist in den USA das völlig bescheuerte Gesetz, dass jeder eine Waffe tragen darf. Leider aber verhindern die super reichen Herren der NRA eine Änderung, sonst könnten sie ja keine Waffen mehr an die Leute bringen. Dann ist eine total verkehrte und viel zu geringe Ausbildung der Polizei ein weiteres Merkmal für solche unsäglichen und furchtbaren Geschichten.
Aber man sieht ja auch in D, dass es durch geknallte Waffen- Narren gibt, die ihre Schießprügel mehr lieben als ihre Frauen

@einfach unglaublich, 8:42

In dieser Situstion MUSS ein Polizist die Person unschädlich machen.

"Unschädlich machen". Diesen Begriff für Mord werde ich in meinem Wörterbuch direkt neben "Kollateralschaden", "Vorwärtsverteidigung" und ähnlichen einordnen.

BILD-ähnliche Berichterstattung

Die Meldung suggeriert, dem Angeklagten drohe die Todesstrafe. Es mag sein, dass in den USA verurteilte Mörder bisweilen die Todesstrafe erwartet. In diesem Fall droht dem Angeklagten ganz sicher keine Todesstrafe, schon wegen den fehlenden Mord-Merkmalen. Diesen Satz kann man auch weglassen, wenn man beim Schreiben schon merkt, dass es eigentlich Unsinn ist.

Der Polizist hat so gehandelt, wie er es in der Police Academy gelernt hat. Bei Bedrohung darf/soll geschossen werden (und er wurde mit dem Taser bedoht).
Diesen einen Polizist für die schlechte Polizeiausbildung zu bestrafen, ist nicht die Lösung.

"Nie eine Bedrohung"

Zitat: "Der Polizist habe übermäßige Gewalt angewendet, obwohl Brooks sich in mehr als 40 Minuten der Unterhaltung mit den Polizisten nie als eine Bedrohung dargestellt habe, sagte Staatsanwalt Paul Howard."

Eine bemerkenswerte Aussage eines Staatsanwalts.

Brooks hat nie eine Bedrohung dargestellt?

Bis zum Zeitpunkt, als sich Brooks gewalttätig gegen seine rechtsmäßig Festnahme gewehrt hatte, mit denn zwei Polizisten sich geprügelt hatte, einen Taser entwedet und diesen auf den Polizisten gerichtet hat.

Und nicht einmal das stimmt: jemand der alkoholisiert sich vor das Steuer eines Fahrzeugs setzt, ist eine Bedrohung für sich und andere.

Diesem Staatsanwalt sollte nicht wegen Befangenheit, sondern wegen Unfähigkeit das Verfahren entzogen werden.

Wir werden sehen...

Also dem Polizisten pauschal Rassismus zu unterstellen ist wie bereits erwähnt pauschalisierend und polemisch, genau wie die ganze BLM ("Black Lives Matter")-Debatte über weite Strecken. Wäre er nur weggelaufen, OK, aber er hat dem Polizisten seinen Tazer geklaut, eine Waffe, die absolut geeignet ist, den Polizisten zu überwältigen. Somit waren die Schüsse meines Erachtens nach grundsätzlich gerechtfertigt. Es ist natürlich die Frage, ob die Polizisten ihn nicht vorher so misshandelt haben, dass er in Panik geflohen ist, oder wie, bzw. ob die Polizisten nach den Schüssen Erste Hilfe geleistet haben. Aber das klärt das Gericht.
Allerdings finde ich die ganze Rassismusdebatte am Thema vorbei - solange schwarze nicht Anteilig öfter erschossen werden, als sie auch Anteilig Polizeieinsätze mit Schusswaffeneinsätzen erzwingen, sehe ich da keinen systematischen Rassismus - Aber viel Ablehung und Hass auf Seiten der Schwarzen auf die vermeintlich weiße Polizei und Gesellschaft.

Anklage !

Ich habe das Video auch gesehen ! Der Schwarze hat den Taser im Laufen abgefeuert, da nun zu behaupten, es wäre eine Notsituation ist schon echt weit her geholt. Er hat den Polizisten ja nicht einmal erwischt und ist dann geflohen. Das rechtfertigt meiner Meinung nach keine Schüsse in den Rücken. Vor allem wegen eines möglicherweise zu hohen Alkoholspiegels.
Man sollte IMMER in einer gewissen Verhältnismäßigkeit bleiben und abwägen, denn es geht hier um ein Menschenleben, dies hier einfach mal kurzfristig und für mich kaltblütig beendet wurde.
Sicher auch der Schwarze hat sich falsch verhalten, wahrscheinlich dem Alkohol und der Angst vor den Konsequenzen geschuldet.
Nun aber wäre es an den Polizisten gelegen, die Situation auf andere Art zu retten, nicht mit Schüssen in den Rücken !!!!

Traumfahrer - 8:47

"Und soweit ich es gelesen habe, war der Schwarze nicht bewaffnet."
Bis auf den Taser, den er vorher dem Polizisten geraubt und dann auf diesen abgefeuert hat.
"Der Polizist hätte ja auch auf die Beine zielen können, wenn überhaupt."
Lösen Sie sich bitte von Ihren Fernsehkenntnisen über den Schusswaffengebrauch. Was Sie bei einem Streifenpolizisten erwarten, schafft nicht einmal ein Sportschütze bei Olympia.
Nur der Fernsehcop geht, hinter Holztischen, Plastikmülltonnen oder Autotüren in akrobatischer Verrenkung Deckung nehmend, mit seinem sechsschüssigen Dienstrevolver in ein Feuergefecht mit sechs aus Maschinenpistolen feuernden Gangstern. Nur im Fernsehen trifft er mit jeweils einem Schuss jeden Gangster in den vorher anvisierten Arm oder das Bein, während die Angreifer ganze Magazine leerschießen, ohne auch nur einmal zu treffen.
Selbst die Olympioniken, die kontrolliert atmend, in sicherem Stand und in der Gewissheit, dass die Zielscheibe nicht zurückschießt, treffen nicht immer!

08:31, HAQH

>>Verwunderlich ist dabei, dass die USA der Welt vor lügt, sie müssten Krieg in Afghanistan ..... führen um die Musterdemokratie einzuführen<<

Das war nie die Begründung für den Afghanistankrieg.

um 09:06 von Bote_der_Wahrheit

"jemand der alkoholisiert sich vor das Steuer eines Fahrzeugs setzt, ist eine Bedrohung für sich und andere."
.
Und dass Sie dafür de facto die Todesstrafe fordern, ist auch eine Bedrohung.

Polizei- Gewalt !

Ja leider ist die Ausbildung, und natürlich auch die Kriterien der Einstellung ein großes Problem in den USA. Mit dazu passt auch, dass ein Polizeichef von der jeweiligen Gemeinde oder Stadt gewählt wird. Ohne jetzt jemand in Verruf zu bringen, diese Praxis birgt natürlich so einiges an Sprengstoff. Solch eine Praxis verspricht nicht den wirklich geeigneten Kandidaten, sonder einen der der Gemeinde oder Stadt "passt".
Dies hängt aber mit dem gesamten System der Ausbildung und Förderung der Polizei zusammen. Da wird nicht wirklich darauf geachtet, wirklich gut ausgebildete Polizisten zu haben, sondern irgendwie die Gesetze durch zu setzen, mit allen Mitteln.
Genauso wird es ja auch im Großen in der Politik in der Hauptstadt praktiziert. Alles frei nach dem Motto : Nur der Stärkste überlebt, und der ist nun mal Weiß und extrem Reich!!!

08:41, pacemaker

>>Mord?
Ist dies wieder einmal eine lächerlich falsche Übersetzung?<<

Nein, ist es nicht.

>>Jeder, der das Video gesehen hat, weiß, dass der Typ den Taser wenige Sekunden vor den Schüssen auf den Kopf des Polizisten abgeschossen hat, was ebenfalls tödlich enden kann. Das ist ganz klar Notwehr gewesen.<<

Der Mann wurde in den Rücken geschossen.

08:42 von Einfach Unglaublich

Und nachdem der Polizist sein Gegenüber “unschädlich“ (was für ein grauenhaftes Wort in diesem Zusammenhang) gemacht hatte, folgte dann - Zitat: “ Nach dem Tod des Mannes habe der nun angeklagte Polizist den am Boden liegenden Brooks zusätzlich getreten. Der zweite beteiligte Polizist sei unter anderem wegen schwerer Körperverletzung angeklagt, weil er sich auf die Schultern des Sterbenden gestellt habe, so die Anklage.“

Erklären Sie mir doch bitte wieso. Laut Ihren Worten war der Mann doch mit zwei Schüssen in den Rücken “unschädlich“ gemacht.

Vom Sofa aus...

...lässt sich der Ablauf leicht verfolgen - und noch einfacher bewerten.
Vielleicht sollte man mit dem Begriff “Mord“ doch etwas vorsichtiger hantieren,, setzt dieser doch eine klare Tötungsabsicht... voraus, die dem Polizisten so nicht einfach zu unterstellen ist.
Das zu entscheiden ist Sache des Gerichts.

Abgesehen davon, es wird immer wieder moniert, dass der Polizist nicht auf die Beine des Flüchtenden gezielt habe. Zur Einordnung:

Gezielt(!) auf die Beine schießen funktioniert im Laufen ausgesprochen schwer. Schon im Stand, ausgeruht und nicht nach einer Rauferei, eine Pappfigur aus einer Entfernung von 15 m überhaupt zu treffen ist mit einer Pistole ausgesprochen schwierig, das habe ich vor vielen Jahren bei etlichen Schießübungen bei der BW festgestellt.

Manch einer mag da von Krimis die falsche Vorstellung haben...

Damit wird das Handeln des Polizisten nicht entschuldbar, natürlich hätte er in dieser Situation überhaupt nicht schießen dürfen.

Eine gefährliche Entwicklung

Zitat: "Im Fall des in Atlanta bei einem Polizeieinsatz getöteten schwarzen Amerikaners Brooks muss sich ein inzwischen entlassener Beamter wegen Mordes verantworten."

Gegen eine unabhängige Untersuchung dieses Falls spricht nichts.

Jedoch setzt eine Anklage wegen "Mordes" gerade in diesem Fall, wo kein Fehlverhalten des Polizeibeamten zu erkennen ist, ein fatales Signal.

Wenn Polizisten, die unsere Ordnung und Sicherheit jeden Tag mit ihrem Leben verteidigen, bei ähnlichen Fällen mit derartigen Verfahren rechnen müssen, wird dazu führen, dass Polizisten gerade in von Minderheiten bewohnten Vierteln mit viel Kriminalität, tendentiell sich von Konfrontationen mit Kriminellen zurückziehen und damit Kriminelle Aufwind erlangen und mehr Straftaten verübt werden.

Dies ist ein Effekt, der bereits "Ferguson"-Effekt genannt wird, und auch nach den "glorreichen" Justizrefomen aus dem rot-rot-grünen Berlin zu erwarten sind.

@Totengräber, 9:17

Nur der Fernsehcop geht, hinter Holztischen, Plastikmülltonnen oder Autotüren in akrobatischer Verrenkung Deckung nehmend, mit seinem sechsschüssigen Dienstrevolver in ein Feuergefecht mit sechs aus Maschinenpistolen feuernden Gangstern. Nur im Fernsehen trifft er mit jeweils einem Schuss jeden Gangster in den vorher anvisierten Arm oder das Bein, während die Angreifer ganze Magazine leerschießen, ohne auch nur einmal zu treffen.
Selbst die Olympioniken, die kontrolliert atmend, in sicherem Stand und in der Gewissheit, dass die Zielscheibe nicht zurückschießt, treffen nicht immer!

Wenn es so unglaublich schwierig ist, in so einer Situation überhaupt irgendetwas zu treffen, warum reicht es dann immer für ein oder mehrere Schüsse in den Rücken?

@Am 18. Juni 2020 um 09:20 von Stefan T

Zitat: ""jemand der alkoholisiert sich vor das Steuer eines Fahrzeugs setzt, ist eine Bedrohung für sich und andere."
.
Und dass Sie dafür de facto die Todesstrafe fordern, ist auch eine Bedrohung."

Dass Sie mir derartigen Unsinn unterstellen, zeigt nur, dass Sie ein sehr unterentwickeltes Textverständnis haben.

Re Hauke Vossberg !

Was ich mich frage, warum muss man einem Mann, der anscheinend angetrunken, in seinem Auto eingeschlafen ist, Handschellen anlegen ?????
Weiter möchte ich anführen, es waren zwei Polizisten. Auch wenn der Schwarze einen Taser geklaut hatte und einmal im Laufen abfeuerte, so waren in meinen Augen die BEIDEN Polizisten nie wirklich in einer Gefahr, und hatten somit auch keinen Grund, diesem Mann in den Rücken zu schießen.
Für mich geht es um die Verhältnismäßigkeit der angewendeten Gewalt. Es ist leider auffällig, dass viele amerikanische Polizisten erst schießen, dann fragen............
Leider ist die Ausbildung der Polizei in den USA echt ein Witz, genauso wie die Kriterien einer Einstellung. Und es ist schon auffällig, dass leider halt oft schwarze Bürger und Bürgerinnen von der Polizeigewalt betroffen sind. Irgendwie fehlt so manchem Polizisten das Gefühl für Achtung und Respekt des Lebens von anderen !!!!

@ Margareta K., um 09:24

re @ 08:42 von Einfach Unglaublich

Das müssen Sie den Staatsanwalt fragen.

Es bleibt dabei: keine Belege für eine "rassist. Polizeigewalt"

Dass die Polizei in den USA robuster zu Werke geht, das ist bekannt.

Polizeiwillkür und Rassismus lässt sich aus den Zahlen nicht herauslesen:

1. die Polizei führten 2019 357 Mio. Kontrollen durch

2. 2019 wurden 1.004 Personen in Auseinandersetzungen mit der Polizei erschossen, 235 davon, also ca. 25 %, waren Schwarze.

3. dieser Anteil ist geringer als die Kriminalitätsraten von Schwarzen: Schwarze (Bev.Anteil: 13 %) verüben 53% aller Morde und 60% aller Raubüberfälle in den USA.

4. in "nur" 35 Fällen kamen hierbei "unbewaffnete" Personen zu Tode: 9 Schwarze; 19 Weiße

Die Anzahl der durch die Polizei getöteten Menschen ist eine Funktion der Anzahl der gewalttätigen Auseinandersetzungen und stark abhängig vom individuellen Verhalten eines Verdächtigen, nicht seiner Hautfarbe.

Entscheidend ist der Anteil der Schwarzen an Gewaltdelikten, nicht an der US-Bevölkerung alleine.

Quelle: The Myth of Systemic Police Racism,
By Heather Mac Donald
June 2, 2020
Wall Street Journal

@botederwahrheit, 09:06

"Und nicht einmal das stimmt: jemand der alkoholisiert sich vor das Steuer eines Fahrzeugs setzt, ist eine Bedrohung für sich und andere."

Nicht mal das stimmt:

Jemand, der alkoholisiert fährt, ist eine Bedrohung.

Mister Brooks ist nicht gefahren. Er schlief in seinem Auto.

Wer das Auto in den Drivein fuhr, ist nicht erwiesen.

um 08:42 von Einfach Unglaublich

"In dieser Situstion MUSS ein Polizist die Person unschädlich machen."
.
Höchste Zeit, dass die Stephan E.'s und Markus H.'s in diesem Land von der Polizei unschädlich gemacht werden!

Rassismus?

Glaubt wirklich irgend jemand hier, der Polizist hätte nicht geschossen, wenn der Betreffende ein Weißer gewesen wäre? Vielleicht sollte man sich lieber fragen, warum deutlich mehr Farbige überhaupt erst in eine Situation kommen, die derartige Dramen auslösen können.

@frosthorn - 9:27

"Wenn es so unglaublich schwierig ist, in so einer Situation überhaupt irgendetwas zu treffen, warum reicht es dann immer für ein oder mehrere Schüsse in den Rücken?"
Weil der Leib eine größere Fläche ist als ein Arm oder ein Bein und beim Laufen auch relativ stabil in der Schusslinie bleibt. So lernen US-Polizisten das Schießen.
Im Übrigen verweise ich auf den Kommentar von @harry_up um 9:24 Uhr.
Gehen Sie einmal auf den Schießplatz, rennen sie 100m und schießen sie, möglichst bei Dämmerlicht. Ich verspreche Ihnen, Sie treffen nicht einmal auf 10 Meter die Scheibe, geschweige denn die Ringe.

Ich wundere mich immer über

Ich wundere mich immer über die Übersetzungen bei US-Anklagen/Urteilen usw.
Ist es bei den hohen GEZ-Gebühren nicht möglich Mord und Totschlag auch in USA korrekt zu übersetzen?
Für mich ist das Meinungsmache aber keine saubere Nachricht.

um 09:27 von Bote_der_Wahrheit

Ich unterstelle Ihnen keinen Unsinn. Den betreiben Sie selbst.

Todesstrafe kommt sowieso nicht.

Wäre auch nicht gerechtfertigt, selbst wenn man diese Form der Bestrafung als grundsätzlich legitim bewertet.

Ich freue mich aber, dass das Bewusstsein für Polizeigewalt (Rassismus lag in diesem Fall wohl nur sehr bedingt vor) tatsächlich endlich zu wachsen scheint.

Für mich ist dieser Fall Mord, wenn auch sicher "nur" second oder third degree.

@ Bote_der_Wahrheit, 09:27

“Gegen eine unabhängige Untersuchung dieses Falles spricht nichts.“

“...in diesem Fall, wo kein Fehlverhalten des Polizeibeamten zu erkennen ist...“

Wenn Sie schon jetzt wissen, wie's ausgeht...

Wir werden natürlich erleben, dass der Polizeibeamte sich vor Gericht wegen “Fehlverhaltens“ zu verantworten haben wird.
Wie das ausgeht, wird sich zeigen.

Er hätte besser daran getan, mit dem Magazin seiner Waffe nach dem Flüchtenden zu werfen.

@ frosthorn, um 09:27

re @Totengräber, 09:17

Warum interpretieren Sie den Kommentar bewusst verkehrt?

Der Tod Rayshard Brooks war völlig sinnlos und unnötig!

Vorab: ich kann kein Fehlverhalten der Polizisten erkennen. Wie in dem Video zu erkennen, haben Sie jede Maßnahme der Deeskalation und Dialoges ergriffen, um eine routinemäßige Festnahme durchzuführen. Sowohl Brooks als auch die Polizisten haben sich gegenseitig respektvoll und höflich verhalten, bis zum Zeitpunkt, wo Brooks sich gewalttätig gegen seine rechtmäßige Festnahme gewehrt und den Taser des Polizisten entwendet hat.

Darüber, ob der Polizist im Bruchteil einer Sekunde anders hätte agieren können, möchte ich nicht Richter sein. Feststeht, dass sein Handeln durch polizeiliche Vorschriften gedeckt ist.

All dies hätte dadurch verhindert werden können, indem Brooks einfach kooperiert hätte. Deswegen ist der Tod Brooks völlig sinnlos und unnötig und dadurch sehr traurig. Den Polizisten kann man jedoch keinen Vorwurf machen.

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re bote

Ganz offensichtlich ist die Staatsanwaltschaft, welche über deutlich mehr Informationen als Sie und ich verfügen dürfte und deutlich näher am Geschehen ist und dieses damit auch besser beurteilen kann, anderer Meinung.
Das sollte Ihnen zu denken geben...

@09:44 von Stefan T

Bote_der_Wahrheit
Ich unterstelle Ihnen keinen Unsinn.

Doch, das haben Sie ihm unterstellt.

Nicht Brooks Trunkenheit am Steuer, sondern sein Angriff auf die Polizisten (was Sie nicht erwähnten), führte zu seinem Tod.

Den betreiben Sie selbst.

Nein, er hat Fakten und Argumente geliefert, nicht nur Behauptungen.

re bote

"Gegen eine unabhängige Untersuchung dieses Falls spricht nichts.

Jedoch setzt eine Anklage wegen "Mordes" gerade in diesem Fall, wo kein Fehlverhalten des Polizeibeamten zu erkennen ist, ein fatales Signal"

Natürlich.
Eine Untersuchung?
Ja Bitte, aber nur wenn das Ergebnis passt.

Der Klassiker...

@Bote, 9:27 re @Stefan T

Dass Sie mir derartigen Unsinn unterstellen, zeigt nur, dass Sie ein sehr unterentwickeltes Textverständnis haben.

Das ist ja nun nichts neues. Sie haben es hier im Forum ja erklärtermaßen mit lauter Leuten zu tun, die Ihren Gedanken aufgrund unzureichender intellektueller Kapazitäten nicht folgen können, was schon daran zu erkennen ist, dass sie Ihrer Auffassung widersprechen.

Wie fänden Sie es wohl, wenn man Ihnen ständig Dummheit unterstellt und über Ihre Unfähigkeit spottete, einfachste Zusammenhänge zu begreifen?

@Am 18. Juni 2020 um 10:33 von Mister_X

Zitat: "Ganz offensichtlich ist die Staatsanwaltschaft, welche über deutlich mehr Informationen als Sie und ich verfügen dürfte und deutlich näher am Geschehen ist und dieses damit auch besser beurteilen kann, anderer Meinung."

Ohne Zweifel. Das liegt in der Natur der Sache.

Dass der Staatsanwalt zur der Ansicht kommt, Brooks habe nie als eine Bedrohung dargestellt habe, ist eindeutig und objektiv eine Falschaussage und wohl dokumentiert in dem bekannten Video.

Das kann sogar ein kleiner Schreihals wie ich mit absoluter Sicherheit von hier aus sagen.

@Am 18. Juni 2020 um 10:40 von frosthorn

Zitat: "Das ist ja nun nichts neues. Sie haben es hier im Forum ja erklärtermaßen mit lauter Leuten zu tun, die Ihren Gedanken aufgrund unzureichender intellektueller Kapazitäten nicht folgen können, was schon daran zu erkennen ist, dass sie Ihrer Auffassung widersprechen"

Nein.

Nicht, indem sie meinen Auffassungen widersprechen.

Sondern weil sie - wie der User Stefan T - offenkundigen Unsinn von sich geben.

09:27, Bote_der_Wahrheit

>>Wenn Polizisten, die unsere Ordnung und Sicherheit jeden Tag mit ihrem Leben verteidigen, bei ähnlichen Fällen mit derartigen Verfahren rechnen müssen, wird dazu führen, dass Polizisten gerade in von Minderheiten bewohnten Vierteln mit viel Kriminalität, tendentiell sich von Konfrontationen mit Kriminellen zurückziehen und damit Kriminelle Aufwind erlangen und mehr Straftaten verübt werden.<<

Wenn Sie sich ein wenig mit den USA auskennen würden, dann wüssten Sie, daß die Polizei in " in von Minderheiten bewohnten Vierteln mit viel Kriminalität" immer sehr, nun ja, zurückhaltend agiert hat und die Leute dort eher sich selbst überlässt.

Wenn man im Ghetto die Polizei ruft, dann kommt die oft nicht. Schwarze Amerikaner sagen gern, wenn man will, daß die Polizei kommt, dann müsse man behaupten, ein Weißer würde angegriffen. Dann sind se sofort da...

Die Polizei wird im Ghetto nicht als Freund und Helfer, sondern als Besatzungsmacht wahrgenommen. Das hat Gründe.

Richtig

Am 18. Juni 2020 um 08:36 von Booth1983
Die Richter müssen entscheiden
Ob es Mord war oder nicht müssen die Richter entscheiden.

Was zu beachten ist, ist das in den USA ein weitreichendere Definition für Mord gilt als bei uns. Entsprechend können Fälle die bei uns als Totschlag gelten dort als Mord (1st degree murder, 2nd degree murder) bezeichnet werden.

---

In machen Bundesstaaten gibt es auch den 3rd degree murder.
Dieser Fall hier ist definitiv kein Mord nach deutscher Rechtssprechung. Es sei denn es kommen noch Details heraus, die aktuell niemand auf dem Schirm hat und für die es bislang keine Anhaltspunkte gab.

Die Definition von User/in "Meinung zu unse..." um 00:00 Uhr ist aber falsch.
Weder schließt eine spontane Situation einen Mord aus, noch ist Heimtücke das einzige Merkmal von Mord. Es ist lediglich eines von mehreren. Sehr leicht nachzulesen im StGB unter dem § 211, Absatz 2.

@Am 18. Juni 2020 um 10:34 von Mister_X

Zitat: ""Gegen eine unabhängige Untersuchung dieses Falls spricht nichts.

Jedoch setzt eine Anklage wegen "Mordes" gerade in diesem Fall, wo kein Fehlverhalten des Polizeibeamten zu erkennen ist, ein fatales Signal"

Natürlich.
Eine Untersuchung?
Ja Bitte, aber nur wenn das Ergebnis passt."

Ihre "Gotcha"-Kommentare sind hier überflüssig.

Nach allen zur Verfügung stehenden Informationen ist kein Fehlverhalten des Polizisten zu erkennen. Falls eine unabhängige Untersuchung zu anderen, noch unbekannte Fakten kommen sollte, die eine andere Sichtweise nahelegen, habe ich kein Problem meine Bewertung ebenfalls anpassen.

Vielleicht sollte die linksterroristische Antifa ebenfalls eine Untersuchungsergebnisse abwarten, bevor sie das nächste Mal ganze Straßenzüge in Schutt und Asche legen. Wie wäre es damit?

10:45, Bote_der_Wahrheit

>>Dass der Staatsanwalt zur der Ansicht kommt, Brooks habe nie als eine Bedrohung dargestellt habe, ist eindeutig und objektiv eine Falschaussage und wohl dokumentiert in dem bekannten Video.

Das kann sogar ein kleiner Schreihals wie ich mit absoluter Sicherheit von hier aus sagen.<<

Wenn das wirklich so wäre, dann müsste der Staatsanwalt sofort zurücktreten.

Vielleicht sollten Sie kleiner Schreihals sich nicht gar so weit aus dem Fenster lehnen.

@Am 18. Juni 2020 um 10:40 von frosthorn

Zitat: "Wie fänden Sie es wohl, wenn man Ihnen ständig Dummheit unterstellt und über Ihre Unfähigkeit spottete, einfachste Zusammenhänge zu begreifen?"

Wie ich es fände?

Unpassend, da ich in der Regel fundierte Aussagen mache. Genauso wenig habe ich ein Problem damit, einfach und komplexe Sachverhalte sinnerfüllend zu erfassen.

Ich verstehe Ihre Frage nicht.

Ein Warnschuss ...

... hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit genügt.
Die Reichweite eines Tasers ist mir jetzt nicht bekannt. Brooks war nicht sehr schnell, die Polizisten hätten ihn einholen können, ohne sich in Gefahr zu begeben.
Aber so war es einfacher, man kann ziemlich gut erkennen, dass Rolfe auf den Körper zielt.
Er wird des Mordes und 11 weiterer Delikte beschuldigt.

Sich auf den Sterbenden zu stellen bzw. zu knien, war völlig daneben.

@Am 18. Juni 2020 um 10:48 von fathaland slim

Zitat: "Die Polizei wird im Ghetto nicht als Freund und Helfer, sondern als Besatzungsmacht wahrgenommen. Das hat Gründe."

Ja. Sie sagen es.

Die Gründe liegen in der sog. "Gangsta"-Rap-Kultur und fehlende Loyalität zum Rechtsstaat des ein oder anderen "Ghetto"-Bewohner.

Das muss sich natürlich ändern. Da haben Sie völlig Recht.

Auch wenn es wehtut..

Am 18. Juni 2020 um 09:06 von Bote_der_Wahrheit
"Nie eine Bedrohung"
Zitat: "Der Polizist habe übermäßige Gewalt angewendet, obwohl Brooks sich in mehr als 40 Minuten der Unterhaltung mit den Polizisten nie als eine Bedrohung dargestellt habe, sagte Staatsanwalt Paul Howard."

Eine bemerkenswerte Aussage eines Staatsanwalts.

Brooks hat nie eine Bedrohung dargestellt?

Bis zum Zeitpunkt, als sich Brooks gewalttätig gegen seine rechtsmäßig Festnahme gewehrt hatte, mit denn zwei Polizisten sich geprügelt hatte, einen Taser entwedet und diesen auf den Polizisten gerichtet hat.

Und nicht einmal das stimmt: jemand der alkoholisiert sich vor das Steuer eines Fahrzeugs setzt, ist eine Bedrohung für sich und andere.

Diesem Staatsanwalt sollte nicht wegen Befangenheit, sondern wegen Unfähigkeit das Verfahren entzogen werden.

---

Alles in mir sträubt sich dagegen Ihnen zuzustimmen, da ich Ihre Intention und Ideologie besten kenne und verachte. Aber in diesem Fall haben Sie recht.

10:33, Mister_X

>>re bote
Ganz offensichtlich ist die Staatsanwaltschaft, welche über deutlich mehr Informationen als Sie und ich verfügen dürfte und deutlich näher am Geschehen ist und dieses damit auch besser beurteilen kann, anderer Meinung.
Das sollte Ihnen zu denken geben...<<

Dem Boten reicht das Video.

Das die Staatsanwaltschaft natürlich auch kennt.

IMHO gibt es hier eine Wahrnehmungsverzerrung. Ein Video besteht aus bewegten Bildern und gibt dem Betrachter die Illusion, selbst dabei gewesen zu sein, alles mit eigenen Augen gesehen zu haben. Viele Menschen betrachten ja deswegen Youtube als valides Nachrichtenmedium.

So einfach ist das aber alles nicht.

@Am 18. Juni 2020 um 10:51 von fathaland slim

Zitat: "Wenn das wirklich so wäre, dann müsste der Staatsanwalt sofort zurücktreten"

Sie sagen es!

Die Aussage, Brooks habe nie als eine Bedrohung dargestellt habe, ist eindeutig und objektiv eine Falschaussage.

Ob der Staatsanwalt deswegen gleich zurücktreten soll, weiß ich nicht. Man sollte ihm halt sagen, dass er keinen Unsinn behaupten soll und gut ist.

Seien Sie doch nicht immer so dramatisch. Worte sind und bleiben Worte und tun niemanden weh.

Am 18. Juni 2020 um 09:38 von

Am 18. Juni 2020 um 09:38 von rossundreiter
@botederwahrheit, 09:06
"Und nicht einmal das stimmt: jemand der alkoholisiert sich vor das Steuer eines Fahrzeugs setzt, ist eine Bedrohung für sich und andere."

Nicht mal das stimmt:

Jemand, der alkoholisiert fährt, ist eine Bedrohung.

Mister Brooks ist nicht gefahren. Er schlief in seinem Auto.

Wer das Auto in den Drivein fuhr, ist nicht erwiesen.

---

Das lässt sich sicherlich leicht durch Videoaufnahmen ermitteln und ich glaube kaum, dass es hier große Überraschungen geben wird.

Ich bin in diesem Zusammenhang gespannt auf die nächste Diskussion, wenn ein betrunkener Autofahrer Menschenleben auf dem Gewissen hat.

Trunkenheit im Verkehr ist kein Kavaliersdelikt!
Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ebenfalls nicht.
Und der Angriff mit einem Taser schon gar nicht.

re bote

"Nach allen zur Verfügung stehenden Informationen ist kein Fehlverhalten des Polizisten zu erkennen"
Wenn dem so wäre, hätte es weder eine Entlassung des Polizisten durch die Behörde noch eine Ermittlung oder einen Vorwurf der Staatsantwaltschaft gegeben...

"Vielleicht sollte die linksterroristische Antifa ebenfalls eine Untersuchungsergebnisse abwarten, bevor sie das nächste Mal ganze Straßenzüge in Schutt und Asche legen. Wie wäre es damit?"

Whataboutism in Reinstform.
In dem Artikel geht es um die Tötung von Brooks, nicht um die Taten irgendwelcher Chaoten und Extremisten...

10:50, Bote_der_Wahrheit

>>Vielleicht sollte die linksterroristische Antifa ebenfalls eine Untersuchungsergebnisse abwarten, bevor sie das nächste Mal ganze Straßenzüge in Schutt und Asche legen. Wie wäre es damit?<<

Man sollte generell davon Abstand nehmen, Straßenzüge in Schutt und Asche zu legen.

Ich bin übrigens kein Linksterrorist. Außer natürlich für jemanden, dessen Weltbild dem Trumps oder Erdogans gleicht.

Wer die Videos gesehen hat, ...

... die Augenkontrolle wegen Alkohol
war ziemlich lang, unnötig lang.
Schon das empfand ich als Provokation.
Soetwas dauert sonst nicht einmal eine Minute.

Am 18. Juni 2020 um 10:56 von

Am 18. Juni 2020 um 10:56 von fathaland slim
10:33, Mister_X
>>re bote
Ganz offensichtlich ist die Staatsanwaltschaft, welche über deutlich mehr Informationen als Sie und ich verfügen dürfte und deutlich näher am Geschehen ist und dieses damit auch besser beurteilen kann, anderer Meinung.
Das sollte Ihnen zu denken geben...<<

Dem Boten reicht das Video.

Das die Staatsanwaltschaft natürlich auch kennt.

IMHO gibt es hier eine Wahrnehmungsverzerrung. Ein Video besteht aus bewegten Bildern und gibt dem Betrachter die Illusion, selbst dabei gewesen zu sein, alles mit eigenen Augen gesehen zu haben. Viele Menschen betrachten ja deswegen Youtube als valides Nachrichtenmedium.

So einfach ist das aber alles nicht.

---

Sie haben recht damit.
Aber auch die Meinung von vielen in die Richtung, dass es Mord ist (für mich absolut unhaltbar aufgrund der Aufnahmen) oder Polizeigewalt erfolgt aufgrund dieses Videos.

Neue Beweise hat die Staatsanwaltschaft bislang auch nicht präsentiert.

10:57, Bote_der_Wahrheit

>>@Am 18. Juni 2020 um 10:51 von fathaland slim
Zitat: "Wenn das wirklich so wäre, dann müsste der Staatsanwalt sofort zurücktreten"

Sie sagen es!

Die Aussage, Brooks habe nie als eine Bedrohung dargestellt habe, ist eindeutig und objektiv eine Falschaussage.

Ob der Staatsanwalt deswegen gleich zurücktreten soll, weiß ich nicht. Man sollte ihm halt sagen, dass er keinen Unsinn behaupten soll und gut ist.

Seien Sie doch nicht immer so dramatisch. Worte sind und bleiben Worte und tun niemanden weh.<<

Sie werden albern.

Immerhin geht es hier um einen Staatsanwalt, also einen Vertreter der Exekutive. Da ist Ihr "alles nicht so schlimm, man muss auch mal fünfe gerade sein lassen" mehr als deplatziert.

@Am 18. Juni 2020 um 10:55 von McColla

Zitat: "Alles in mir sträubt sich dagegen Ihnen zuzustimmen, da ich Ihre Intention und Ideologie besten kenne und verachte. Aber in diesem Fall haben Sie recht."

Von welcher "Ideologie" reden Sie?

Als AfD-Wähler besteht meine "Ideologie" darin,
- Probleme nicht zu leugnen
- unbequeme Fakten zu benennen, und
- auf Basis einer vernunft- und faktenbasierten Fehleranalyse einen ebenso oft Ursachen-Wirkungszusammenhang basierende zielgenaue Lösungsmaßnahmen zu definieren und umzusetzen.

Und so etwas verachten Sie?

Aha.

Wer das Video in Einzelbilder zerlegt

kann sehen, dass der Flüchtende den Teaser nicht nur auf den Cop anlegt, sondern auch schießt. Auf einem der Bilder ist eine ca 50 cm lange Rauchfahne aus der Waffe kommend zu sehen.
Ich bitte meine Aussage nachzuvollziehen.
Die Polizisten trifft in DIESEM Fall keine Schuld!

@Am 18. Juni 2020 um 10:59 von fathaland slim

Zitat: "Man sollte generell davon Abstand nehmen, Straßenzüge in Schutt und Asche zu legen."

That's a Bingo!

Jetzt müsste es nur noch einer der linksterroristischen Antifa näher bringen.

Übernehmen Sie dies?

@Am 18. Juni 2020 um 10:58 von Mister_X

Zitat: "Whataboutism in Reinstform.
In dem Artikel geht es um die Tötung von Brooks, nicht um die Taten irgendwelcher Chaoten und Extremisten..."

Kein "Whataboutism", sondern das Benennen eines wesentlichen Aspektes der sog. "friedlichen" Demonstration, wo gegen Dingsbums "demonstriert" wurde, der aber - nach meinem Dafürhalten - nur sehr wenig in der medialen Aufmerksamkeit stand.
Weiß da jemand wieso?

Tödliche Waffe

Etwas blöd das der Anwalt der den Polizisten jetzt anklagt in einem früheren Fall Taser als tödliche Waffe bezeichnet hat, denn das würde den Schusswaffeneinsatz legitimieren.

Auch ohne dies ist eine Mordanklage sehr hoch gegriffen da die Gewalt nunmal von Brooks ausging und das nicht zu knapp. Da wäre maximal Todschlag drinnen, aber jede andere Anklage als Mord hätte wahrscheinlich wieder zu Plünderungen geführt.

10:58, McColla

>>Trunkenheit im Verkehr ist kein Kavaliersdelikt!
Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ebenfalls nicht.
Und der Angriff mit einem Taser schon gar nicht.<<

Sie schrieben im letzten Thread zum Thema, daß Sie Polizist in Frankfurt am Main sind.

Ich habe noch nie gehört, daß es ähnliche Vorfälle in Frankfurt gegeben hätte, obwohl die Stadt, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, ein sehr hartes Pflaster ist. Vieles hat mich da oft an die brutalen Seiten der USA, die ich ebenfalls gut kenne, erinnert.

Aber ich habe noch nie davon gehört, daß in Frankfurt jemand von der Polizei in Selbstverteidigung in den Rücken geschossen worden wäre.

Und auch in Frankfurt gibt es sehr viele schwarze Amerikaner. Die oft nicht unbedingt zu den gebildetsten und wohlerzogensten gehören. Wie das bei Armeeangehörigen nun mal so ist.

Trotzdem passiert dort nie etwas vergleichbares.

Sie und Ihre Kollegen müssen irgend etwas sehr anders machen als die Kollegen über den großen Teich.

Das ist mir nicht sachlich genug

Am 18. Juni 2020 um 09:22 von fathaland slim
08:41, pacemaker
>>Mord?
Ist dies wieder einmal eine lächerlich falsche Übersetzung?<<

Nein, ist es nicht.

>>Jeder, der das Video gesehen hat, weiß, dass der Typ den Taser wenige Sekunden vor den Schüssen auf den Kopf des Polizisten abgeschossen hat, was ebenfalls tödlich enden kann. Das ist ganz klar Notwehr gewesen.<<

Der Mann wurde in den Rücken geschossen.

--

Schauen Sie sich das Video bitte sehr genau an. Die Schüsse fallen in der Sekunde als er sich umdreht, nachdem er zuvor mit einem Taser augenscheinlich in Richtung des Polizisten auf Kopfhöhe schießt.
Sich im Nachhinein hinzusetzen und es gemütlich zu analysieren ist leicht. In der Realität war das eine absolut hochgradige Stresssituation, in der die Gesundheit des Polizisten eindeutig in Gefahr war. Ich weiß wovon ich rede und ich bin weit weg davon, Polizeigewalt als solche zu relativieren.
Aber kaum jemand hier gibt sich die Mühe sich in die Lage des Polizisten zu versetzen.

@Am 18. Juni 2020 um 11:02 von fathaland slim

Zitat: "Immerhin geht es hier um einen Staatsanwalt, also einen Vertreter der Exekutive. Da ist Ihr "alles nicht so schlimm, man muss auch mal fünfe gerade sein lassen" mehr als deplatziert"

Ach, wenn es danach ginge ...

... würden aufgrund der multiplen Fehlentwicklungen, Rechtsbrüche, Gewaltdelikten, Wohlstandsverlusten, Kosten etc. die wir infolge der Fehlentscheidungen hierzuland zu erleiden haben, würde kaum ein deutscher Politiker im Amt bleiben.

Als deutscher Staatsbürger sind die Probleme hier Prio 1. Falschaussagen von Staatsanwalten anderer Länder 10.000 km entfernt, gehören nicht dazu.

11:05, Bote_der_Wahrheit

>>@Am 18. Juni 2020 um 10:59 von fathaland slim
Zitat: "Man sollte generell davon Abstand nehmen, Straßenzüge in Schutt und Asche zu legen."

That's a Bingo!

Jetzt müsste es nur noch einer der linksterroristischen Antifa näher bringen.

Übernehmen Sie dies?<<

Allem meinen Freunden bei der nach Ihrer, Trumps und Erdogans Definition linksterroristischen Antifa muss ich das nicht näherbringen. Die kämen nämlich nie auf die Idee, so etwas zu tun.

re bote

"Kein "Whataboutism", sondern das Benennen eines wesentlichen Aspektes der sog. "friedlichen" Demonstration, wo gegen Dingsbums "demonstriert" wurde, der aber - nach meinem Dafürhalten - nur sehr wenig in der medialen Aufmerksamkeit stand.
Weiß da jemand wieso?"

Dass Sie einmal mehr die Demonstrationen gegen Rassismus als "Dingsbums" bezeichnen demaskiert Sie einmal mehr.
Darüber hinaus finden Sie in der überwältigenden Mehrheit der Berichte (unabhängig ob Tagesschau, Spiegel, Welt oder NZZ) sowohl Verweise auf friedliche Demonstranten als auch die Erwähnung der massiven Gewalttaten einiger Chaoten und Extremisten. Diese bekommen sehr wohl Aufmerksamkeit in den Medien.
Ihre rhetorische Frage ist daher unnötig...

@Am 18. Juni 2020 um 11:02 von McColla

Zitat: ">>re bote
Ganz offensichtlich ist die Staatsanwaltschaft, welche über deutlich mehr Informationen als Sie und ich verfügen dürfte und deutlich näher am Geschehen ist und dieses damit auch besser beurteilen kann, anderer Meinung.
Das sollte Ihnen zu denken geben...<<

Dem Boten reicht das Video."

Um sagen zu können, dass die Aussage, Brooks habe nie eine Bedrohung dargestellt, falsch ist, ist das Video in der Tat ausreichend, ohne die erkenntnistheoretischen Ansätze und Kritik eines empirischen Skeptikers á la David Hume jetzt an dieser Stelle diskutieren zu wollen.

Um eine Aussage zu treffen, ob der Polizist hätte anders handeln können, kann ich mir von hier aus, auf Basis eines Videos alleine, eine abschließende Meinung nicht erlauben. Da haben Sie Recht.

09:42 von Seebaer1

“Vielleicht sollte man sich lieber fragen, warum deutlich mehr Farbige überhaupt erst in eine Situation kommen, die derartige Dramen auslösen können.“

Würde die Antwort “weil Farbige zu blöd sind, irgendetwas richtig zu schnallen“ in Ihr Bild passen?
Für Sie, so habe ich den Eindruck, ist das die einzige Antwort die es darauf gibt. Die Möglichkeit, dass die z.B. deutlich häufiger kontrolliert werden, steht ja außer Debatte. Bei uns in diesem Land bilden die “Bunten“ sich das auch nur ein.

09:42 von Seebaer1

"Rassismus?

Glaubt wirklich irgend jemand hier, der Polizist hätte nicht geschossen, wenn der Betreffende ein Weißer gewesen wäre?

Vielleicht sollte man sich lieber fragen, warum deutlich mehr Farbige überhaupt erst in eine Situation kommen, die derartige Dramen auslösen können."

,.,.,

Weil Farbige ein Verbrecher-Gen haben???

Lassen Sie es gut sein

Am 18. Juni 2020 um 11:04 von Bote_der_Wahrheit
@Am 18. Juni 2020 um 10:55 von McColla
Zitat: "Alles in mir sträubt sich dagegen Ihnen zuzustimmen, da ich Ihre Intention und Ideologie besten kenne und verachte. Aber in diesem Fall haben Sie recht."

Von welcher "Ideologie" reden Sie?

Als AfD-Wähler besteht meine "Ideologie" darin,
- Probleme nicht zu leugnen
- unbequeme Fakten zu benennen, und
- auf Basis einer vernunft- und faktenbasierten Fehleranalyse einen ebenso oft Ursachen-Wirkungszusammenhang basierende zielgenaue Lösungsmaßnahmen zu definieren und umzusetzen.

Und so etwas verachten Sie?

Aha.

---

Ihre AfD zerfällt ja so langsam in ihre Einzelteile, was auch gut ist. Und der Rechtsstaat ist ebenfalls wehrhaft wie die neuesten Entwicklungen in Brandenburg zeigen.

Gerade das macht mich übrigens an der Unsachlichkeit in dieser Debatte so wütend. Dass Menschen wie Sie und Ihresgleichen Aufwind erfahren, da Sie aus falscher Intention reflexartig in diesem Fall richtig liegen.

@Am 18. Juni 2020 um 11:11 von fathaland slim

Zitat: "Allem meinen Freunden bei der nach Ihrer, Trumps und Erdogans Definition linksterroristischen Antifa muss ich das nicht näherbringen. Die kämen nämlich nie auf die Idee, so etwas zu tun."

Diese Aussage entspricht nicht den Tatsachen.

Die Antifa ist notorisch dafür bekannt, Gewalt und Terrorakte gegen Andersdenkende hierzuland und weltweit auszuüben. Das ist aktenkundig.

Die sog. "friedlichen" BLM-Demos in den USA und Europa sind nur ein weiteres Beispiel hierfür.

23:28 von Nettie

<< „Rache“ löst das Problem nicht nur nicht, sondern verschärft es
„Brooks muss sich ein inzwischen entlassener Beamter wegen Mordes verantworten. Ihm droht nun möglicherweise die Todesstrafe“

Man kann Unrecht niemals mit Unrecht bekämpfen. Und die Todesstrafe ist - genauso wie jede andere willkürliche Tötung - Unrecht. <<

.-.-.-.

So ist es.

@Am 18. Juni 2020 um 11:15 von Mister_X

Zitat: "Darüber hinaus finden Sie in der überwältigenden Mehrheit der Berichte (unabhängig ob Tagesschau, Spiegel, Welt oder NZZ) sowohl Verweise auf friedliche Demonstranten als auch die Erwähnung der massiven Gewalttaten einiger Chaoten und Extremisten. Diese bekommen sehr wohl Aufmerksamkeit in den Medien."

Von "überwiegend friedlichen Demos" zu sprechen, wie die BBC es in Bezug auf diese "Demos" sprechen, wenn 27 Polizisten verletzt wurden wie in London oder in einer ähnlichen Größenordnung in Hamburg, ist mir schleierhaft.

Man müsste sich einmal vorstellen, wie die Berichterstattung lauten würde, wenn PEGIDA-Demonstranten sich auch nur ansatzweise zu ähnlichen Gewaltexzessen hinreißen ließe.

@Am 18. Juni 2020 um 11:18 von McColla

Zitat: "Gerade das macht mich übrigens an der Unsachlichkeit in dieser Debatte so wütend. Dass Menschen wie Sie und Ihresgleichen Aufwind erfahren, da Sie aus falscher Intention reflexartig in diesem Fall richtig liegen."

Dann einen Rat für Sie: sorgen Sie dafür, dass wieder eine FAKTEN-gesetützte Politik gemacht wird und die von mir angesprochenen Fehlentwicklungen behoben werden.

Auf diese Weise könnten Sie einem kleinen "AfD-Schreihals" wie mir die Luft aus meinen Segeln völlig nehmen. Garantiert!

@pacemaker

Ich kann Ihnen da nur zustimmen. Die Handlungen des Polizisten waren gerechtfertigt! Gleiches lässt auch Sheriff Williams (Afroamerikaner!!!), Burke County, Georgia verlauten, der den Fall unpolitisch begutachtet hat. Der Widerstand bei der Verhaftung ist in den USA ein Verbrechenstatbestand, daher ist ein Widerstand seltener als in der BRD zu beobachten. Letztlich hat der Beamte in einer für ihn bedrohlichen Situation geschossen, was bekanntlich untersucht wird. Bis zu einem Schuldspruch, muss von der Unschuld des Täters ausgegangen werden, zudem nicht der geringste Anhaltspunkt für Rassismus festgestellt werden kann. Die Gewalt ging hier zunächst eindeutig von Brooks aus, der auch allen Grund dafür hatte, er stand nämlich unter Bewährung und ist wegen zahlreicher Gewaltdelikte, u.a. gegen Kinder vorbestraft!
Warum gab es nach dem Vorfall Gewaltausbrüche? Was hat das abgefackelte Schnellrestaurant damit zu tun? Sollte auch mal drüber gesprochen werden!!

@11:18 von Sausevind

Es gehört auch zur Realität, dass Männer mehr Straftaten verüben als Frauen. Dies zu benennen, hat genau so wenig mit Sexismus zu tun wie das andere mit Rassismus.

@Am 18. Juni 2020 um 11:15 von Mister_X

Zitat: "Dass Sie einmal mehr die Demonstrationen gegen Rassismus als "Dingsbums" bezeichnen demaskiert Sie einmal mehr."

Richtig.

Damit "demaskiere" ich mich als einen vernunftbegabten Realisten, der nicht unreflektiert und unkritisch hysterisch hypventilierend eine linke Fake News und Verschwörungstheorie von einem "systematischen Rassismus" nachplappert, für den es keine Faktengrundlage gibt (siehe hierzu meinen Kommentar von - 09:37) und ich mich eher für die unzähligen Gewaltverbrechen interessiere, die von gewissen Personen in diesem Land verübt werden.

@fathaland slim, 11:02 (re Bote_der_Wahrheit, 10:57)

Die Provokationen dieser "Vertreter" der rechtsextremen Kämpfer gegen Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität sind eiskaltes Kalkül und zugleich elementarer Teil ihrer Strategie, um sich die Gefolgschaft ihrer Anhänger zu sichern. Jegliches Eingehen auf diese Provokationen dient ihrem Zweck, ist ihnen also hochwillkommen.

re bote

"Von "überwiegend friedlichen Demos" zu sprechen, wie die BBC es in Bezug auf diese "Demos" sprechen, wenn 27 Polizisten verletzt wurden wie in London oder in einer ähnlichen Größenordnung in Hamburg, ist mir schleierhaft."

Wenn es hunderte von Demonstrationen in Europa gab und es bei zwei oder drei (jeweils NACH der eigentlichen Demo) zu Ausschreitungen kam, ist die Formulierung von "überwiegend friedlichen Demos" doch korrekt.
Ja es gab Übergriffe, aber über diese wurde erstens berichtet und zweitens sind sie nicht repräsentativ für die Proteste im allgemeinen.
Jede Gewalttat ist zu verurteilen, und eben diese Ausschreitungen schaden dem eigentlichen Anliegen massiv.
Sie allerdings versuchen anhand der Gewalttaten einiger Leute die Proteste als Ganzes zu diffamieren.

re bote

"Damit "demaskiere" ich mich als einen vernunftbegabten Realisten, der nicht unreflektiert und unkritisch hysterisch hypventilierend eine linke Fake News und Verschwörungstheorie von einem "systematischen Rassismus" nachplappert, für den es keine Faktengrundlage gib"

Danke für diesen Lacher.
Dafür dass Sie die Wichtigkeit von Fakten so betonen, ignorieren Sie diese aber erstaunlich oft...

11:04 @Bote_der_Wahrheit @McColla

"... Als AfD-Wähler besteht meine "Ideologie" darin,
- Probleme nicht zu leugnen
- unbequeme Fakten zu benennen, und
- auf Basis einer vernunft- und faktenbasierten Fehleranalyse einen ebenso oft Ursachen-Wirkungszusammenhang basierende zielgenaue Lösungsmaßnahmen zu definieren und umzusetzen. ..."

Merkwürdig,
genau das, was Sie behaupten zu tun, vermisse ich bei Ihnen.
Das fordern Sie immer nur von anderen.

Sie leugnen das Problem Rassismus.

Mordanklage?

Vorsatz? Mir geht es hier wie einigen Mitkommentatoren. Ich halte das für überzogen und für eine Anklage aus politischem Opportunismus. Schließlich wurde der Polizist angegriffen. Ich bin kein Jurist, aber es gibt Notwehr und das Recht auf Notwehr. Weder in den USA noch sonst wo müssen sich Polizisten angreifen und beschießen lassen.

11:26 von Mr.1787

"Am 18. Juni 2020 um 11:26 von Mr.1787
@11:18 von Sausevind
Es gehört auch zur Realität, dass Männer mehr Straftaten verüben als Frauen. Dies zu benennen, hat genau so wenig mit Sexismus zu tun wie das andere mit Rassismus."

,.,.,

Es wurde nicht "benannt", sondern es wurde mittels rhetorischer Frage etwas unterstellt.

Wieso vergleichen Sie Unvergleichbares?
Wollen das eine mit dem anderen als Unsinn behaupten?
Ich frage mich sofort:
Welches Motiv könnte man haben?

@Am 18. Juni 2020 um 11:34 von Mister_X

Zitat: "Danke für diesen Lacher.
Dafür dass Sie die Wichtigkeit von Fakten so betonen, ignorieren Sie diese aber erstaunlich oft..."

Welche?

Welchen Fakten, die bspw. in meiner Bewertung zu angeblichen "rassistischen Polizeigewalt" (9:37) genannt habe stimmen nicht?
Welche Fakten habe ich nicht berücksichtigt?

Ich bin ganz Ohr!

qAm 18. Juni 2020 um 11:36 von Leipzigerin59

Zitat: "Merkwürdig,
genau das, was Sie behaupten zu tun, vermisse ich bei Ihnen.
Das fordern Sie immer nur von anderen."

Inwiefern?
Wo genau?

Ich bin ganz Ohr!

Zitat: "Sie leugnen das Problem Rassismus."

Bitte diese Problem auf Basis valider Fakten belegen. Dann können wir gerne darüber sprechen.

@Am 18. Juni 2020 um 11:32 von Nettie

Zitat: "Die Provokationen dieser "Vertreter" der rechtsextremen Kämpfer gegen Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität sind eiskaltes Kalkül und zugleich elementarer Teil ihrer Strategie, um sich die Gefolgschaft ihrer Anhänger zu sichern"

Jetzt verwirren Sie mich aber.

Welche Rechtsextreme hier in diesem Forum kämpft gegen Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität?

Können Sie dies einmal mit Fakten belegen?
Sie bilden sich dies doch nicht etwa ein? Nein?

11:32 von Nettie

<< @fathaland slim, 11:02 (re Bote_der_Wahrheit, 10:57)
Die Provokationen dieser "Vertreter" der rechtsextremen Kämpfer gegen Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität sind eiskaltes Kalkül und zugleich elementarer Teil ihrer Strategie, um sich die Gefolgschaft ihrer Anhänger zu sichern. Jegliches Eingehen auf diese Provokationen dient ihrem Zweck, ist ihnen also hochwillkommen. <<

.-.-.

Glaube ich nicht.
Diese "Provokationen" sind in dermaßen lächerlicher Weise übertrieben, dass selbst jeder Ultrarechte sofort die Absicht merkt und ihm wohl klar ist, dass diese "Provokationen" die ultrarechte Position de facto veralbern und ihr massiven Schaden zufügen.

Wir haben es durchaus dem "Boten" mit zu verdanken, dass die AfD - zumindest in diesem Forum - bröckelt.

11:36 von deutlich

Es überrascht schon, das diese Anklage so schnell formuliert ist und sicherlich spielt auch das momentan hohe Interesse der Öffentlichkeit und deshalb auch der Presse dort dabei eine Rolle.
Das was sie hier allerdings formulieren ist nach meiner Informationslage absolute Verschleierung und Fake News -
Sie sprechen von Notwehr?
Dafür braucht es eine akute Notsituation, die das eigene Leben oder das Leben anderer bedroht. Das scheint nach Lage der Dinge nicht der Fall gewesen zu sein. Die Beurteilung der Lage liegt hier bei der US-Justiz.
Ihr Kommentar wundert mich allerdings weder nach Art noch nach Inhalt. Er entspricht meiner Wahrnehmung nach ihren sonstigen Kommentaren.
Während meines Studiums in Hessen hab ich zu dieser Art der Aussage mal den Spruch gehört
Hdg - Hauptsache dumm gebabbelt

#Sei lieber Teil der Lösung als Teil des Problems#

Ich habe mir das öffentlich

Ich habe mir das öffentlich im Internet verfügbare Video mehrmals angeschaut.
Ich kann kein Fehlverhalten des Polizisten erkennen.
Was soll sich die Polizei noch alles gefallen lassen?
Am besten nur noch Bio-Amerikaner kontrollieren und den Rest machen lassen, dann gibt es auch keine Probleme.
(Bitte jetzt kein blöden Kommentare zu Bio-Amerikanern, weil Indianer etc.)

@Tiberius20 - 9:44

"Ist es bei den hohen GEZ-Gebühren nicht möglich Mord und Totschlag auch in USA korrekt zu übersetzen?"
Was erwarten Sie? Wo mittlerweile aus "officer" "Offizier" gemacht wird? Und auch sonst jeder "false friend" mitgenommen wird? Sprichworte ("at the end of the day" bedeutet "letztendlich" und nicht "am Tagesende") und Fachbegriffe ("long guns" heißt "Langwaffen", sprich "Gewehre" - im Gegensatz zu "Kurz- oder Faustfeuerwaffen", sprich "Pistolen" oder "Revolver", aber nicht "lange Gewehre") nicht erkannt, sondern "parallel"-übersetzt werden?
Ich wundere mich schon lange nicht mehr...

@frosthorn - 10:40

"Sie haben es hier im Forum ja erklärtermaßen mit lauter Leuten zu tun, die Ihren Gedanken aufgrund unzureichender intellektueller Kapazitäten nicht folgen können, "
Dass dem so ist, liegt ja nicht an ihm.
"Wie fänden Sie es wohl, wenn man Ihnen ständig Dummheit unterstellt und über Ihre Unfähigkeit spottete, einfachste Zusammenhänge zu begreifen?"
Solange es eine Unterstellung ist, wäre ich empört, wenn es aber der Wahrheit entspräche, und mich mehrere User darauf hinweisen, würde ich in mich gehen.

@Am 18. Juni 2020 um 11:33 von Mister_X

Zitat: "Wenn es hunderte von Demonstrationen in Europa gab und es bei zwei oder drei (jeweils NACH der eigentlichen Demo) zu Ausschreitungen kam, ist die Formulierung von "überwiegend friedlichen Demos" doch korrekt."

Die 27 Polizisten wurden bei einer "Demo" in London alleine verletzt. Ebenso wurden britische Polizisten von der terroristischen Antifa durch die Straßen gejagt, da die Cops dort keine Waffen verwenden dürfen und keine Polizeigewalt ausüben darf- die ist schließlich "bubu-böse" oder gar "rechtspopulistisch".

Von den Randalen, Morden, Plünderungen, Brandschatzen, die ganze Städte in den USA in Schutt und Asche gelegt haben, ganz zu schweigen.

11:18, Bote_der_Wahrheit

>>Die Antifa ist notorisch dafür bekannt, Gewalt und Terrorakte gegen Andersdenkende hierzuland und weltweit auszuüben. Das ist aktenkundig.<<

Es gibt keine Organisation namens Antifa.

>>Die sog. "friedlichen" BLM-Demos in den USA und Europa sind nur ein weiteres Beispiel hierfür.<<

Die BLM-Demos sind friedlich.

Aber Sie meinen, die Plünderungen und Brandstiftungen, die in den USA immer Teil von so genannten Race Riots sind, gingen auf das Konto der angeblichen Antifa?

Dann muss es diese nicht existente Organisation ja seit über hundert Jahren geben.

11:26, Mr.1787

>>@11:18 von Sausevind
Es gehört auch zur Realität, dass Männer mehr Straftaten verüben als Frauen. Dies zu benennen, hat genau so wenig mit Sexismus zu tun wie das andere mit Rassismus.<<

Das Männer gewalttätiger als Frauen sind, liegt, vereinfacht dargestellt, an den unterschiedlichen gesellschaftlichen Rollen der Geschlechter sowie an einem Hormon namens Testosteron.

Woran liegt es denn Ihrer Ansicht nach, daß schwarze Amerikaner überproportional delinquent werden bzw. als delinquent auffallen?

Am schwarzamerikanischen Delinquenzhormon?

Merkwürdige Diskussion hier

da wird ein Polizist, der angegriffen wird und schießt, m.M. nach zu Unrecht unter Mordanklage gestellt und ihm droht die Todesstrafe! und die Diskussion hier geht um "Strategien der Rechten"? oder Antifa? Was soll das? Ablenkung? Es ist auch für Polizisten schlimm, wenn sie bei einem Einsatz angegriffen werden und Jemand erschossen wird. Aber das Recht auf Notwehr steht Ihnen zu. Wo kämen wir denn sonst hin?

@Bote_der_Wahrheit 12:00

"Von den Randalen, Morden, Plünderungen, Brandschatzen, die ganze Städte in den USA in Schutt und Asche gelegt haben, ganz zu schweigen."

Ooops. Da ist mir was entgangen!
"Ganze Städte in den USA in Schutt und Asche gelegt".
Bitte, geehrter BdW, helfen Sie mir! Atlanta? Frisco? NYC?

✎Der Rassismus der "Antirassisten"

Den gibt es auch!
Heutige Bildunterschrift (SWP):
Ein Polizist sichert einen Tatort in Minneapolis. Mit seiner weißen Hautfarbe repräsentiert er die deutliche Mehrheit der US-Polizisten.

Menschen mit bestimmten biologischen Merkmalen -die Mehrheit repräsentiert mit der Hautfarbe. Offener Rassismus, was den sonst, unglaublich!
Es gibt viele Rassismen, offensichtlich ausnahmslos in der ganzen Breite wie man dieser Tage lesen, hören und sehen kann. Anti nicht ausgeschlossen.

Gegen deutsche Polizei Demonstrationsrecht missbraucht SWR:
Der Landesvorsitzende der Polizeigewerkschaft, Ralf Kusterer:. Die Vorfälle zeigten, "dass insbesondere linke Extremisten die Anti-Rassismus-Demonstrationen und Bekundungen für deren Zwecke missbrauchen, um Gewalt gegen die Polizei und den Staat auszuüben".
Kusterer sprach von rund 500 Personen, die vor das zentrale Innenstadtrevier in Stuttgart gezogen seien und an die Tür gehämmert hätten mit Rufen wie "Ganz Stuttgart hasst die Polizei".

11:29, Bote_der_Wahrheit

>>Damit "demaskiere" ich mich als einen vernunftbegabten Realisten, der nicht unreflektiert und unkritisch hysterisch hypventilierend eine linke Fake News und Verschwörungstheorie von einem "systematischen Rassismus" nachplappert, für den es keine Faktengrundlage gibt (siehe hierzu meinen Kommentar von - 09:37) und ich mich eher für die unzähligen Gewaltverbrechen interessiere, die von gewissen Personen in diesem Land verübt werden.<<

Nein.

Damit demaskieren Sie sich als jemand, der im Brustton der Überzeugung Tatsachen abstreitet, von denen er keine Ahnung hat.

Ich empfehle Ihnen ein Lied von Big Bill Broonzy, das heißt "Black, Brown and White".

Oder eins von Billie Holiday. Namens "Strange Fruit".

Oder ein Buch von Ralph Ellison, "The Invisible Man".

Aber das sind für Sie bestimmt alles linke Fake News Theoretiker.

Ein schwarzer Amerikaner, der Ihre Kommentare lesen würde, würde gar nicht versuchen, da inhaltlich was gegenzusetzen. Er weiß aus Erfahrung, daß das sinnlos ist.

Bote_der_UNWahrheit - keine Belege für "rassist. Polizeigewalt

Ihre ständigen verlinkungen auf FoxNews Beiträge
welche schon durch Fact Checks widerlegt wurden,
bringen absolut keine Wahrheiten !
Zudem die in US höchstumstrittene Rechtspopulistin Heather Mac Donald
sich selbst auch ihre Zahlen dreht.
Echte geprüfte täglich aktualisierten Fakten finden Sie hier
--h ttp s://www.washingtonpost.com/graphics/investigations/police-shootings-database/--
Alles aufgeschlüsselt : Tatvorhergang,Schußwaffe,Flucht
Lesen und staunen

11:47, Sausevind

>>Diese "Provokationen" sind in dermaßen lächerlicher Weise übertrieben, dass selbst jeder Ultrarechte sofort die Absicht merkt und ihm wohl klar ist, dass diese "Provokationen" die ultrarechte Position de facto veralbern und ihr massiven Schaden zufügen.

Wir haben es durchaus dem "Boten" mit zu verdanken, dass die AfD - zumindest in diesem Forum - bröckelt.<<

Deswegen bin ich dem Boten sehr dankbar, daß er sich hier so unermüdlich um Kopf und Kragen schreibt und dabei keins der Klischees, die über die Rechten im Umlauf sind, auslässt.

11:47 von Bote_der_(un?)Wahrheit

Sie möchten gerne ein Beispiel?
Dieses kam zwar erst nach ihrem Kommentar, aber ist meiner Meinung voll auf ihre Liste, da der User von Bio-Amerikanern spricht (In der Unterscheidung zu Menschen (die im Humanismus vom Wortsinn her im Mittelpunkt stehen)
>>Am 18. Juni 2020 um 11:55 von NeutraleWelt
.......
Am besten nur noch Bio-Amerikaner kontrollieren und den Rest machen lassen, dann gibt es auch keine Probleme.
(Bitte jetzt kein blöden Kommentare zu Bio-Amerikanern, weil Indianer etc.)Mittelpunkt stehen)<<
Und ja liebe/r NeutraleWelt, der (ihrer Meinung nach wahrscheinlich weiße "Bio-Amerikaner") hat das Land tatsächlich gewaltsam annektiert.
Das ist nämlich das Problem mit der Berufung auf Historische Landrechte - welche Zeit ist den maßgeblich für "Das ist unser Land - und ihr habt hier nichts zu suchen"

#Sei lieber Teil der Lösung, als Teil des Problems#

12:18, Karl Klammer

>>Zudem die in US höchstumstrittene Rechtspopulistin Heather Mac Donald
sich selbst auch ihre Zahlen dreht.<<

Sie als höchstumstritten zu bezeichnen, wird ihr nicht gerecht. Sie ist eine Ikone der rechten und rechtsextremen Szene. Außerhalb dieser Blase ignoriert man sie eher, da ihr kreativer Umgang mit Statistiken doch allzu durchsichtig ist.

Todesstrafe

Die Amerikaner werden es wohl nie kapieren. Seit vielen Jahrzehnten ist erwiesen, dass die Todesstrafe immer falsch ist. Dieses auf Rache und angeblicher Abschreckung basierende Justizsystem ist Ursache viel zu vieler Juristen mit nicht ausreichend gesundem Menschenverstand. Menschenwürde, Gleichmut, Reue und Vergebung jedes Menschen werden unterschätzt.

Re bote

Ihnen werden hier im Forum ständig Fakten und Quellen geliefert, sei es zum Thema Rassismus in den USA oder zu rechtsradikalen Positionen von AfD-Politikern. Nur ignorieren Sie diese halt regelmäßig. Jeder der dieses Forum regelmäßig verfolgt, kann dies bestätigten.
Daher wäre eine erneute Auflistung vergebene Mühe...

@Am 18. Juni 2020 um 12:18 von Karl Klammer

Zitat: "Zudem die in US höchstumstrittene Rechtspopulistin Heather Mac Donald
sich selbst auch ihre Zahlen dreht."

Mal wieder höchst amüsant, jemanden "Rechtspopulisten" zu nennen, den Sie inhaltlich nicht widerlegen können :-)

Zitat: "Echte geprüfte täglich aktualisierten Fakten finden Sie hier
--h ttp s://www.washingtonpost.com/graphics/investigations/police-shootings-database/--
Alles aufgeschlüsselt : Tatvorhergang,Schußwaffe,Flucht
Lesen und staunen"

Die Quelle hat leider eine Zahlschranke.

Sagen Sie uns allen doch einfach, welche Zahlen, die Macdonald genannt hat, nicht den Tatsachen entspricht.

Es würde mich wundern, da die von Frau Mac Donald verwendeten Zahlen direkt vom FBI und dem US-Justizministerium kommen.

11:55, NeutraleWelt

>>Ich habe mir das öffentlich im Internet verfügbare Video mehrmals angeschaut.
Ich kann kein Fehlverhalten des Polizisten erkennen.
Was soll sich die Polizei noch alles gefallen lassen?
Am besten nur noch Bio-Amerikaner kontrollieren und den Rest machen lassen, dann gibt es auch keine Probleme.
(Bitte jetzt kein blöden Kommentare zu Bio-Amerikanern, weil Indianer etc.)<<

Dann erklären Sie doch bitte, was Ihrer Ansicht nach ein Bio-Amerikaner sein soll.

Abstruser kann IMHO ein solcher Begriff nicht sein, bei einer Einwanderernation par excellence.

@Am 18. Juni 2020 um 12:18 von fathaland slim

Zitat: "Nein.

Damit demaskieren Sie sich als jemand, der im Brustton der Überzeugung Tatsachen abstreitet, von denen er keine Ahnung hat.

Ich empfehle Ihnen ein Lied von Big Bill Broonzy, das heißt "Black, Brown and White".

Oder eins von Billie Holiday. Namens "Strange Fruit".

Oder ein Buch von Ralph Ellison, "The Invisible Man".

Aber das sind für Sie bestimmt alles linke Fake News Theoretiker."

Ach, bitteschön.

Ich kann Ihnen auch eine lange Liste an Büchern nennen, die meine Sichtweise untermauern.

Das würde mich aber nicht von der Notwendigkeit, ein überzeugendes Sachargument zu liefern, wenn erforderlich.

Sich auf ein billiges Autoritäts-"Argument" zu beziehen, falls überhaupt eines ist, ist sehr billig und kein Sachargument.

Sagen Sie doch einfach, was an den Zahlen, die ich genannt habe, nicht stimmt.

11:08, Neutralist

>>Etwas blöd das der Anwalt der den Polizisten jetzt anklagt in einem früheren Fall Taser als tödliche Waffe bezeichnet hat, denn das würde den Schusswaffeneinsatz legitimieren.<<

Die amerikanische Polizei hat allerdings immer behauptet und tut das nach wie vor, daß ein Taser eben keine tödliche Waffe sei.

Und jetzt gibt sie auf einmal der Gegenseite Recht?

So wie es gerade passt?

@neutralewelt, 11:55

"Am besten nur noch Bio-Amerikaner kontrollieren und den Rest machen lassen, dann gibt es auch keine Probleme. Bitte jetzt kein blöden Kommentare zu Bio-Amerikanern(...)."

... äh, doch, natürlich, was erwarten Sie?

Bei "Bio-Deutschen" kann ich ja noch halbwegs nachvollziehen, was gemeint ist, auch wenn es nicht sachlich ist.

Aber was zum Teufel sind jetzt "Bio-Amerikaner"?

Die kenne ich wirklich nur vom Bäcker.

Amerika ist bekanntlich historisch immer ein "melting pot" gewesen.

Keine Ahnung, ob Sie diesen Satz verstehen.

@Am 18. Juni 2020 um 12:04 von fathaland slim

Zitat: ">>Die Antifa ist notorisch dafür bekannt, Gewalt und Terrorakte gegen Andersdenkende hierzuland und weltweit auszuüben. Das ist aktenkundig.<<

Es gibt keine Organisation namens Antifa."

Es gibt auch keine Organisation namens "Rechtsextreme".

Haben sie auch einmal ein Sachargument, oder bleibt es beim Strohmannen?

Für jeden aufrechten Demokraten ist es eine Schande, eine terroristische Vereinigung wie die linksradikale Antifa zu unterstützen.

Zitat: "Aber Sie meinen, die Plünderungen und Brandstiftungen, die in den USA immer Teil von so genannten Race Riots sind, gingen auf das Konto der angeblichen Antifa?"

Die im Rahmen der ach so "friedlichen" BLM-Demos standfanden und gleichzeitig von der Antifa und BLM selber durchgeführt wurden.

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