Ihre Meinung zu: WHO zu britischer Corona-Studie: "Lebensrettender Durchbruch"

17. Juni 2020 - 7:18 Uhr

Gedacht zur Behandlung von allergischen Reaktionen oder Asthma zeigt der Wirkstoff Dexamethason auch Erfolge bei Corona-Patienten. Ein Durchbruch, so die Weltgesundheitsorganisation. Deutsche Experten äußern sich zurückhaltender.

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Kommentare

Medikament !

Also ich kann da keinen Durchbruch sehen, wie die WHO angekündigt hatte.
Dieses Medikament mag vielleicht ein wenig eindämmen und lindern, aber mehr auch nicht.
Erst wenn es gelingt, dass ein Medikament zu erzeugen, dass den Virus vollständig killt, dann wäre dies ein erfolgreicher Durchbruch für alle.
Nur ob sich dies dann jeder leisten kann, das steht auf einem anderen Stern, denn da wird die Firma, die dieses Medikament raus bringt, versuchen, sich eine goldene Nase zu verdienen. Wie es eben nicht nur in dieser Branche üblich ist.
Es geht immer nur für ein paar WENIGE auf Kosten von VIELEN !!!!!
Dass die WHO nun so ein Theater veranstaltet, daran dürfte der Krach mit Trump seinen Ursprung haben.

Na ja

Das Medikament scheint ja immerhin denen zu helfen, die schwer erkrankt sind. Wenn dem so ist, dann ist es natürlich ein erfreulicher Erfolg, ändert jedoch kaum die eigentliche Gefahr des Virus. Daher halte ich es nicht gerade für einen Durchbruch, aber wenn es schwere Verläufe mildert ist es sicher hilfreich.

WHO zu britischer Corona-Studie

Darauf hat die Welt gewartet - wenn sich die Erfolge bestätigen und das Mittel auch den offenbar zahlreichen Folgeerscheinungen vorbeugt/ abhilft, dann haben die Forscher einen entscheidenden Schritt für die Menschheit bewältigt - sie zeigen einmal mehr, wozu Wissenschaft da ist, was ihren gesellschaftlichen Rang ausmacht und verweisen ihre Kritiker damit allemal auf die Plätze.

Lebensrettender Durchbruch ?

Hervorragend, dass ein Wirkstoff ermittelt werden konnte, der den Schwerstkranken hilft und die Sterberate senkt.
Aber von einem Durchbruch kann man doch nun wirklich nicht sprechen. Wieder mal ein Superlativ, welches der Gesamtsituation nicht gerecht wird und womöglich zur Verharmlosung führt. Wir haben letztlich doch immer noch kein Mittel, die Virusinfektion im Anfangsstadium zu bekämpfen, geschweige einen Impfstoff gegen COVID-19 in Feld zu führen.
Nein, kein Durchbruch, aber immerhin ein Fortschritt. Gut So !

Gruß Hador

RE: Duzfreund um 08:31

Ich fürchte Sie freuen sich etwas zu früh. Letztlich wurde eine Studie angelegt, aus der hervorgeht, dass der bereits vorhandene Wirkstoff hilfreich gegen COVI-19 eingesetzt werden kann, aber letztlich nur für die Schwerstkranken. Immerhin.
Aber die Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen, die sowohl gut verträglich sind, wie auch wirksam, werden vermutlich noch Jahre benötigen. Und da wird uns sicherlich noch so mancher "Schnellschuss" als großartige Entdeckung verkauft werden.

Gruß Hador

Abwarten und Tee trinken

Erst waren es die Beatmungsgeräte. Später haben die mehr Schaden angerichtet als Nutzen.
Dann brauchten wir Masken, ganz viele Masken. Die verstauben jetzt.
Dann war es ein HIV Medikament. Lange in Vergessenheit geraten.
Dann ein Malaria Medikament. Mehr Schaden als Nutzen.
Dann ein Ebola Medikament. Auch lange nichts mehr von dieser Wunderwaffe gehört.
In 2 Monaten wird sich zeigen ob die Medizin ausnahmsweise mal Recht behalten wird. Ich habe Zweifel.

Was für ein Durchbruch?

Bei schweren Lungenerkrankungen, mit Beatmung und einer Schwellung (Flüssigkeitsansammlung) des Lungengewebes ist es durchaus üblich Kortison einzusetzen als Standardtherapie, da es nicht nur die Entzündungsreaktion beeinflusst, sondern auch die Semipermeabilität der Zelle. Infolgedessen kommt es zu einem Abschwellen und damit zur Verbesserung der Funktion. Das weiß jeder Medizinstudent. Ist auch nicht neu. Kortison wurde 1961 zugelassen.

Um es als Durchbruch sehen zu können,

muss ein ursprünglich gesunder Mensch in einen kläglichen Zustand verbracht werden.

Tödliche Krankheit

Covid-19 bleibt eine heimtückische und oft genug tödliche Krankheit - auch bei Menschen ohne Vorerkrankung. Dieses Medikament ist ein guter Ansatz, unsere Distanzmaßnahmen und Einschränkungen müssen dennoch bis auf weiteres beibehalten werden.

RE: FritzF um 08:53

***Um es als Durchbruch sehen zu können,
muss ein ursprünglich gesunder Mensch in einen kläglichen Zustand verbracht werden.***

Wie darf ich diesen Satz denn verstehen ???
... etwa, dass eine Absicht dahinter steht, gesunde Menschen in sterbenskranken Zustand zu versetzen ?
Das wäre dann verschwörungstheoretischer Nonsens !

Gruß Hador

@Traumfahrer

"Erst wenn es gelingt, dass ein Medikament zu erzeugen, dass den Virus vollständig killt, dann wäre dies ein erfolgreicher Durchbruch für alle."

Dafür muss es auch einen Virus als Ursache oder Erreger der sogenannten "Covid-19" Erkrankung geben.

"Durchbruch"

Eine Reduktion der Sterberate wie hier angegeben bei einem schweren Verlauf einer Virusinfektion wäre tatsächlich ziemlich beeindruckend. Eine solche Sterberatenreduktion wird bei vielen anderen Therapien schwerer Erkrankungen nämlich nicht erreicht. Das Medikament ist zudem günstig und gut verfügbar. Wenn sich das Ergebnis bestätigt wäre das sehr erfreulich und eindeutig ein Durchbruch!

Ich befürchte

dass wie bei HIV, Ebola, Malaria, SARS... und etc hier noch lange kein Impfmittel gefunden wird.

Eher wird der Corona Virus mutieren.

Wenn er sich so verändert, dass der Krankheitsverlauf milder verläuft, ist es gut und alle Impfmittelforschungen und etc sind damit sowieso erledigt.

Verändert er sich in einen noch tödlicheren Virus, dann hilft ein Impfmittel das wir heute finden morgen mit Sicherheit auch nichts mehr.

Dexamethason ist ein

Dexamethason ist ein "uralter" Entzündungshemmer.
Und da ist außer in Oxford weltweit noch niemand drauf gekommen, bei einer schweren Lungenerkrankung, bei der der Entzündungsprozess im Vordergrund steht, neben allem anderen auch so ein Kortikoid zu probieren?
Das ist kaum vorstellbar.

Im Umkehrschluss heißt das, es müsste weltweit noch viele Daten von COVID-19-Patienten geben, die es erhalten haben, sodass auf eine viel breitere Basis zur Beurteilung seines Nutzens bei COVID zugegriffen werden könnte.

Vorschnelle Verurteilung von Gewinn

@ Traumfahrer:
... denn da wird die Firma, die dieses Medikament raus bringt, versuchen, sich eine goldene Nase zu verdienen. Wie es eben nicht nur in dieser Branche üblich ist.

Dagegen ist aber doch nichts zu sagen. Gewinn erwirtschaften wird immer mantra-artig verteufelt. Wozu? Wer die richtige Idee hat, muss damit auch Geld verdienen dürfen. In sozialistischen Ländern gibt es keinerlei technische Innovation. Das wäre die Kehrseite.

um 08:30 von Traumfahrer

Sie gehören scheinbar zur Gruppe der Pessimisten! Der Durchbruch bedeutet nicht das Ende der Forschung. Er ist aber entscheidend, da jetzt ein Medikament gefunden worden ist, auf dessen Wirkstoff der Virus anschlägt. Und das wird zu weiterer Forschung und Entwicklung eines noch wirksameren Präperates führen. Ein Durchbruch an der Front bedeutet schließlich auch nicht das Ende eines Krieges, oder?

Besonders erfreulich ist hierbei auch, dass es eine Universität, dazu noch so eine so altehrwürdige wie die in Oxford gewesen ist. Da zeigt es sich mal wieder, wie wichtig Bildung und gut ausgestattete Bildungseinrichtungen doch sind. Gratulation, Großbritannien!

außerhalb GB anwendbar?

laut Tagesschau hat GB ca. 42000 Tote bei ca. 300000 Infizierten. Deutschland hat ca. 8500 bei ca. 180000 Infizierten. Es stellt sich die Frage, ob die Studie bei so verschiedenen Todesraten für andere Länder anwendbar ist.

@ 09:00 von Orfee

„ Dafür muss es auch einen Virus als Ursache oder Erreger der sogenannten "Covid-19" Erkrankung geben.“

Zweifeln Sie daran? Klingt ein wenig so und würde mich doch sehr wundern.

Insbesondere weil ich Ihrem vorherigen Post zum Thema Kortison bei Lungenerkrankungen zustimmen wollte.

@ FritzF, um 10:35

“...muss ein gesunder Mensch in einen kläglichen Zustand verbracht werden.“

Das besorgte bereits das “Schicksal“, wie man tausendfach beobachten kann.

RE: Kokolores2017 um 09:03

***Und da ist außer in Oxford weltweit noch niemand drauf gekommen, bei einer schweren Lungenerkrankung, bei der der Entzündungsprozess im Vordergrund steht, neben allem anderen auch so ein Kortikoid zu probieren?
Das ist kaum vorstellbar.***

Auf jeden Fall sind die Wissenschaftler von der Universität Oxford die Ersten, die ihre Ergebnisse präsentieren. Weiter werden sicherlich folgen, und die oxforder Ergebnisse bestätigen oder nicht.

Gruß Hador

Gemeinsames Medikament

Es wäre insgesamt sehr hilfreich, wenn man auf der Seite der WHO sehen könnte, welches Land / welches Unternehmen forscht gerade an einem Medikament zur Behandlung von Corona und/oder an einen Impfstoff.

@ 09:03 von Kokolores2017

„ Und da ist außer in Oxford weltweit noch niemand drauf gekommen, bei einer schweren Lungenerkrankung, bei der der Entzündungsprozess im Vordergrund steht, neben allem anderen auch so ein Kortikoid zu probieren?“

Doch bestimmt. In Oxford wurde es aber im Rahmen einer strukturierten Studie mit festgelegten Kriterien gemacht (welcher Patient bekommt wann wie viel Dexamethason).

Anderswo bestimmt auch schon so therapiert. Aber womöglich mit anderen Kortikoiden und mit unterschiedlichen Patienten (Alter, Schwere der Erkrankung usw.). Die Daten gibt es bestimmt. Die sind dann aber mehr „Kraut und Rüben“ und irgendwer muss sich die Mühe machen, die Daten weltweit einzusammeln.

Interessant wäre das natürlich aber evtl. schwerer zu interpretieren.

Nun gibt es bereits 2 wirksame Medikamente

Dexmethason und Remdesivir.

Nun kann man also endlich aufhören, davon zu reden „es gäbe kein Medikament“.

Es gibt gegen kaum eine Krankheit ein Medikament, dass jeden zu 100% heilt.

Nun hat man 2 Medikamente, die sehr gut wirken. Es wird Zeit, dass wir den Hype um Covid-19 beenden, endlich die Masken abschaffen und zur „alten“ Normalität zurück kehren.

@ Orfee

Es ist genau so wie Sie es beschreiben. Durchbruch? Keineswegs. Medizinischer Standard. Die Studie ist ethisch zweifelhaft, sollte man einer Patientengruppe die Kortisongabe vorenthalten haben. Vielleicht ist es ein kleiner Fortschritt, dass man den komplikativen COVID-19 -Verlauf immer mehr als komplexe überschießende Entzündungsreaktion begreift.
In der Lobpreisung des Dexamethason liegt auch eine Gefahr: Es könnte durchaus sein, dass die Gabe bei harmlosen Verläufen das Krankheitsbild wegen einer Schwächung der Abwehrmechanismen verschlimmert.

Es gibt viel mehr Studien

@Kokolores:
Dexamethason ist ein "uralter" Entzündungshemmer.
Und da ist außer in Oxford weltweit noch niemand drauf gekommen, [...] zu probieren?

Oh doch. Es gibt über 200 Wirkstoffe, die derzeit in Studien auf ihre Wirksamkeit gegen Covid-19 untersucht werden.

Immerhin...

verabreicht eine Freundin das Dexamethason sein Jahren erfolgreich ihren zahlreichen Katzen, weil es entzündungshemmend und abschwellend wirkt.
Als Spritze gibt der Tierarzt stattdessen Dexadreson, das ja Dexamethason enthält.

So selten ist es ja nicht, dass Medikamente für Menschen und Tiere ähnlich oder sogar gleich sind und auch gleichartig wirken.

Erstmal ne gute Nachricht die Hoffnung machen kann...

Bei Patienten, die künstlich beatmet wurden und das Medikament bekamen, sank die Sterberate um ein Drittel, wie die federführenden Wissenschaftler von der Universität Oxford berichteten. Die Ergebnisse der Studie sind aber bisher nicht von anderen Experten begutachtet worden.
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Vollkommen wurscht was die WHO sagt, die Fachleute aus Oxford sprechen von einem Drittel Reduktion der Sterberate!!!

Wenn sich das jetzt bestätigen lässt, wäre es klar ein großer Durchbruch..., nämlich genau dort wo man um das Leben der Menschen kämpft...

Wir haben aktuell eine Studie..., in 2 Monaten haben wir vielleicht 14 davon, die Dosis, die zeitliche Anwendung und was weiß ich noch können optimiert werden...

Also hoffen wir doch darauf, das einige Studien das bestätigen werden!!!

Durchbruch ist wohl was anderes

Im Grunde sind diese ganzen Testreihen mit schon bekannten Medikamenten nichts weiter als Verzeiflungstaten. Wenn es hilft,ist es gut und wenn es nicht hilft, naja.
Man darf nicht vergessen, das es bei jeder Testreihe auch eben eine Gruppe geben muss, die das Medikament nicht bekommt. Wer wählt denn da aus? Und wenn die Ärzt das Medikament bei denen einsetzen, wo sie sowieso die besten Überlebenschancen sehen, ist der ganze Test schon im Eimer. Die Coronapatienten werden hier als Versuchskaninchen missbraucht.

@ Orfee

Dafür muss es auch einen Virus als Ursache oder Erreger der sogenannten "Covid-19" Erkrankung geben.

Gibt es ja auch. Wenn Sie daran wirklich zweifeln würden, könnte ich Sie mitnehmen zur Kölner Uniklinik und dort zu einem Elektronenmikroskop.

soll jetzt der Fußballfan

über das 1:0 seiner Mannschaft nicht mehr jubeln, weil das Spiel noch nicht zu Ende ist? Also bitte.

Und wenn es auch kein "Durchbruch" ist, so ist es doch ein Erfolg und wird die weitere Entwicklung voranbringen. Also kann man sich auch darüber freuen, und nicht die Forscher oder die Hersteller madig machen, weil sie (auch) Geld damit verdienen. Wenn jemand eine Gefahrenstelle unschädlich macht und damit Unfallopfer verhindert, wird das doch nicht dadurch anrüchig, dass er seine Kosten erstattet bekommt.

@ Schneemann99, um 09:13

Inwiefern halten Sie es für hilfreich zu wissen, welches Land oder Unternehmen an einem Medikament zur Coronabehandlung forscht?

Wenn Sie Genaueres darüber wissen wollen, googeln Sie einfach einmal.
Sie werden überrascht sein, denn es wird weltweit geforscht; sich da durchzuarbeiten ist etwas mühsam.

Artemisia

2015 erhielt Tu Youyou , eine chinesische Pharmakologin den Nobelpreis für Medizin für ihre Forschung über Artemisia annua , ein Kraut, dass mit großem Erfolg gegen Malaria eingesetzt wird. Aber nicht nur dagegen. In Afrika wird es auch gegen Grippe und Viruserkrankungen erfolgreich genutzt. Das Max Planck Institut hat erfolgversprechende Laborversuche zur Wirkung bei Covid19 gemacht und wird in ca. 4 Wochen mit Tests am Menschen beginnen. Auch in Südafrika wird geforscht, allerdings bekommen die Forscher keine Gelder und haben ein crowdfunding ins Leben gerufen. Artemisia annua als auch die afrikanische Variante sind verfügbar und ohne Nebenwirkungen.
https://www.deutschlandfunk.de/heilpflanze-artemisia-annua-afrikanischer...

Neu?

Es wurde bereits vor über zehn Jahren empfohlen, Patienten im septischen Schock („Blutvergiftung“), die eine relative Nebennierenrindeninsuffizienz aufweisen, Cortisol zu verabreichen, um die hohe Letalität zu reduzieren. Insofern ist dieser Ansatz -zumindest für mich als Arzt- nicht wirklich neu. Immerhin ein Ansatz, um die in dieser fortgeschrittenen Situation oftmals infauste Prognose verbessern zu können- auch wenn es sich, wie hier bereits mehrfach geschrieben wurde, nicht um ein direkt gegen das Virus gerichtetes, d.h. kausales Medikament handelt. Hier sind weitere Forschungen erforderlich, um endgültig von einem Durchbruch sprechen zu können (Virustatika, Impfstoff).

peinlich

Nur ein weiteres Kapitel...
Dexamethason ist ein Durchbruch...
alles klar...
nur weiter so WHO.

So absurd das Trumptheater ist, oft ist immer auch ein Fünkchen Wahrheit dran, deshalb regt man sich ja auch so auf..

Wer Dexamethasonbei fortgeschrittenen entzündlichen Prozessen egal wo nicht verwendet macht sich im Zweifel strafbar.
Nach Operationen ist das bei uns normal um die Heilung zu beschleunigenn und spätere Schaeden zu minimieren.

M.E. sitzen wie in so vielen Organisationen völlig realitaetsfremde Menschen, leider auch Ärzte, an den Schaltstellen die offensichtlich ungern oder gar nicht mit Menschen oder gar Patienten Kontakt haben...
Das Problem nur ist, dass genau diese meinen uns führen oder beschützen zu können.
Ein möglicherweise schwerer Irtum zu unser aller Lasten.
Das kann nicht so weiter gehen.
Man sollte eine 10Jahre Pflicht zur Realitaet - also reales Arbeiten - bei Politik, öffentlichen Funktionsträgern,Kranken/rentenversicherungen, RKI, KV, WHO einführen...

@ 09:17 von europa85

„ Nun gibt es bereits 2 wirksame Medikamente Dexmethason und Remdesivir“

Das ist wohl ein wenig überoptimistisch. Dexamethason ist kein Covid-Medikament, sondern ein entzündungshemmendes Cortisonpräparat. Diese werden häufig bei unterschiedlichen Lungenerkrankungen eingesetzt und die Studie hat gezeigt, dass es hier schwere Verläufe bei beatmeten Patienten abmildern kann. Nicht mehr, nicht weniger.

Remdesivir kann offenbar bei leichter Erkrankten die Dauer der Erkrankung verkürzen. Nicht mehr, nicht weniger.

Das ist beides gut, aber nicht so sensationell, dass man sich jetzt entspannt zurücklehnen könnte.

@ Traumfahrer

Erst wenn es gelingt, dass ein Medikament zu erzeugen, dass den Virus vollständig killt, dann wäre dies ein erfolgreicher Durchbruch für alle.

Killt? Viren auf Ihren Händen können Sie mit Alkohol "killen". Es gibt bisher jedoch kein Medikament, das ein Gebilde wie ein Virus im Körper des Wirts "killen" könnte. Man kann aber z. B. das Eindringen in die Zelle erschweren.

"Durchbruch"

Eine Reduktion der Sterberate wie hier angegeben bei einem schweren Verlauf einer Virusinfektion wäre tatsächlich ziemlich beeindruckend. Eine solche Sterberatenreduktion wird bei vielen anderen Therapien schwerer Erkrankungen nämlich nicht erreicht. Das Medikament ist zudem günstig und gut verfügbar. Wenn sich das Ergebnis bestätigt wäre das sehr erfreulich und eindeutig ein Durchbruch!

@Traumfahrer, 8:30 Uhr

"Es geht immer nur für ein paar WENIGE auf Kosten von VIELEN !!!!!"
Ich bedaure Sie für Ihr Weltbild.

"Erst wenn es gelingt, dass ein Medikament zu erzeugen, dass den Virus vollständig killt, dann wäre dies ein erfolgreicher Durchbruch für alle."
Bis heute gibt es noch kein Medikament gegen Viren, so wie Antibiotika gegen Bakterien. Bei Viren wird mit ganz kleinen und vielen Schritten behandelt. Und jeder Schritt, der hilft ist zu begrüßen.

@ harry_up

Immerhin verabreicht eine Freundin das Dexamethason sein Jahren erfolgreich ihren zahlreichen Katzen, weil es entzündungshemmend und abschwellend wirkt.

Wäre es nicht sinnvoll die Ursachen der ständigen Entzündungen zu kennen?

@dr.bashir

"Zweifeln Sie daran? Klingt ein wenig so und würde mich doch sehr wundern."

Liegt denn überhaupt ein Beweis dafür vor? Wurde der Erreger isoliert? Gezüchtet?
Mikroskopisch nachgewiesen? Es gibt mittlerweile Elektronenmikroskope mit denen man jede Größe darstellen kann.
Wenn Sie recherchieren, werden Sie auch Antworten finden.

@Pennywatcher, 9:17

Die Studie ist ethisch zweifelhaft, sollte man einer Patientengruppe die Kortisongabe vorenthalten haben.

Die Studie wäre völlig nutzlos, wenn man das nicht getan hätte. Es gibt zwei Alternativen: entweder jedem das Medikament zu verabreichen (und damit auch jeden den Nebenwirkungen auszusetzen, ohne dass man näheres über Wirksamkeit erfahren würde), oder niemandem, also die Studie gar nicht durchzuführen.
Welche Alternative halten Sie für ethisch eher vertretbar?

@ pennywatcher, um 09:17

re @ Orfee

“Die Studie ist ethisch zweifelhaft, sollte man einer Patientengruppe die Kortisongabe vorenthalten haben...“

Dann haben Sie offensichtlich das Wesen einer medizinischen Studie nicht richtig verstanden.

Wie anders wollen Sie die positive (oder negative?) Wirkung eines Medikamentes ermitteln, als es der einen Gruppe zu verabreichen und der anderen nicht oder anders dosiert...?

ein Durchbruch

Natürlich ist es ein Durchbruch. Wenn mit dem Medikament den Schwerstkranken geholfen werden kann, ist doch das erreicht, was man wollte. Es bestand immer die Gefahr, dass das Gesundheitssystem überlastet werden könnte. Genau das kann hiermit verhindert werden.

Es scheint mir so, dass viele Angst haben, die derzeitige Situation, in der man täglich die Apokalypse herbeiruft und andere reglementieren kann, aufgeben zu müssen.

Wieder mal die WHO

Also ich finde die Reaktion der WHO mal wieder falsch.

Warum ist das ein Durchbruch, wenn außer UK noch niemand das Medikament getestet hat?

@frische Unterhose

"Gibt es ja auch. Wenn Sie daran wirklich zweifeln würden, könnte ich Sie mitnehmen zur Kölner Uniklinik und dort zu einem Elektronenmikroskop."

O ja das würde ich mir gerne selber mal anschauen.

Wissenschaft braucht Zeit, um Wissen zu schaffen

wg. "Am 17. Juni 2020 um 08:47 von Kessl von Kessl - Abwarten und Tee trinken"

Kessl's Jammerei nervt. SARS-CoV-2 ist neu und breitete sich aus ohne dass eine Gebrauchsanweisung mitgeliefert wurde. Da muss erst herausgefunden werden, wie dagegen vozugehen ist. Wissenschaft braucht Zeit, um Wissen zu schaffen. Und die Dauer dieser Zeit wird vom Virus bestimmt.

Kessl meint: "Dann brauchten wir Masken, ganz viele Masken. Die verstauben jetzt." Ist das so? Es ist wohl eher so, dass der Nutzen von Mund-Nasen-Schutzmasken zunächst bezweifelt wurde, auch hier im TS-Forum. Zu der Debatte über den Nutzen kam dann noch ein bisschen Kulturkampf dazu. Das haben wir nun hinter uns, denn jetzt gibt es genügend Masken, deren Wirksamkeit bei der Verringerung des Infektionsrisikos ganz einfach zu verstehen ist.

@ Jim456, um 09:02

Es geht doch nichts über einen gesunden Pessimismus, gell?

Würden alle Forscher nach Ihrer Einstellung arbeiten, wären wir möglicherweise längst ausgestorben.

@ Artemisia annua

Artemisia annua als auch die afrikanische Variante sind verfügbar und ohne Nebenwirkungen.

Nicht so vorschnell. Keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Auch das wird in den Studien erst noch untersucht.

RE: Orfee um 09:00

***Dafür muss es auch einen Virus als Ursache oder Erreger der sogenannten "Covid-19" Erkrankung geben.***

Ja, das Virus läuft unter der Bezeichnung SARS-CoV-2. Warum streuen Sie Zweifel ?

Gruß Hador

@ meinungisterlsubt

„Es scheint mir so, dass viele Angst haben, die derzeitige Situation, in der man täglich die Apokalypse herbeiruft und andere reglementieren kann, aufgeben zu müssen.“
Da könnten Sie Recht haben.

Googol, 9:36

Warum ist das ein Durchbruch, wenn außer UK noch niemand das Medikament getestet hat?

Es gilt ganz allgemein als Durchbruch, wenn es jemandem zum ersten Mal gelingt, eine lange gesuchte Lösung für ein Problem zu finden. Ohne diesen Ersten geht's nämlich nicht. Wenn jemand nachweist, dass Licht gebündelt werden kann, ist der Durchbruch etwa erst dann geschafft, wenn alle 7 Milliarden Menschen dessen Experiment jeweils mindestens 10 mal erfolgreich wiederholt haben?

rer Truman Welt

Weshalb müssen heute scheinbar mitten in einem wissenschaftlen Prozess ungeprüfte Zwischenergebnisse veröffentlicht werden?
Weshalb oder warum?
Ich habe die Vermutung, daß es nicht nur darum geht, der Welt Hoffnung zu spenden. In diesem Fall wäre das auch eher nur marginal. Also weshalb dann?
Na ja, es gibt einen oder einige Hersteller. Hm, ja und, das ist ja immer so! Ja, genau! Und was haben die damit zu tun? Keine Ahnung was die mit einer frühen Veröffentlichung zu tun haben. Ich weiß nur, daß der Wert dieser Firmen in solchen Fällen mehr als nur marginal ansteigt. Aha, darüber muss ich dann einmal nachdenken.

@frische Unterhose

"Killt? Viren auf Ihren Händen können Sie mit Alkohol "killen". Es gibt bisher jedoch kein Medikament, das ein Gebilde wie ein Virus im Körper des Wirts "killen" könnte. Man kann aber z. B. das Eindringen in die Zelle erschweren."

Dafür muss es aber auch ein Virus als Erreger geben. Ich kenne keinen Virologen, der aussagen kann, dass er eine virale „Corona“-Struktur entdeckt hat oder dass es eine virale „Corona“-Erbsubstanz gibt, die auf dem heutigen „Stand der Wissenschaft und Technik“ entdeckt und isoliert wurde …. und die Kontrollversuche durchgeführt und entsprechend den wissenschaftlichen Vorgaben dokumentiert wurden, die eindeutig beweisen, dass nicht typisch zelleigene Bestandteile als Bestandteile des vermuteten Virus fehlgedeutet wurden und fehlgedeutet werden.

Lösung gefunden?

Nah, dann haben wir es ja geschafft: keine Angst mehr vor dem COVID 19 Tot!

Dann koennen wir jetzt alle wieder zurück zum normalen Leben und der ganze Spuk ist vorbei! So schnell geht das? Wissen das die Chinesen in Beijing schon? Schicken wir doch gleich genug davon nach China, damit wir Leben retten!

Die Börsen werden wieder hochgehen und wir werden wieder Feste feiern wie zuvor.

So einfach geht das? Dank an die Oxford University?

Ach so: D.Trump kann jetzt wieder Gelder der Who geben....

@ frische Unterhose, um 09:35

re @ harry_up

“Wäre es nicht sinnvoll die Ursachen der ständigen Entzündungen zu kennen?“

Hab das in Kurzform geschildert.
Sie betreut seit ca. 45 Jahren bis zu 65 Katzen. Gleichzeitig wohlgemerkt.
Derzeit hat sie “nur“ noch 20 Tiere, die sie, wie immer schon, auf eigene Kosten, aufpäppelt,versorgt und zu vermitteln versucht.
Oder behält...

Da es sich um ausgesetzte, kranke, ihr im Karton vor die Haustür gesetzte Tiere handelt, sind Entzündungen u. dergl. quasi an der Tagesordnung.

Globaler Irrsinn

Weltweit starben fast alle Zwangsbeatmeten, älteren Coronapatienten an den Folgeschäden und Infektionen der Lunge, die durch die Zwangsbeatmung erst verursacht wurden.
Für gesunde Menschen ist das Virus nach wie vor ungefährlich wie jede andere Grippe!
Für kranke alte Menschen ist das Virus dagegen eine tödliche Bedrohung.
In Spanien starben 20000 der 27136 Menschen in Alten und Pflegeheimen.
In Deutschland ist es ähnlich!
Die kranke, irrationale Focusierung auf "Alle sind gleich betroffen" ist eine tödliche Bedrohung für die tatsächlich Gefährdeten.

@ Orfee

Liegt denn überhaupt ein Beweis dafür vor? Wurde der Erreger isoliert? Gezüchtet?

Die ersten Proben mit dem Virus kamen Ende Dezember aus China in Berlin an. Dort arbeitet einer der weltweit führenden Virologen, nämlich Christian Drosten, der 2003 auch schon das SARS-Cov-1 entdeckt hatte.

Dann wurde das Erbgut von SARS-Cov-2 sequenziert und ein Virentest mit einer Polymerase-Kettenreaktion entwickelt (PCR-Test). Der wurde von der Charité allen Laboren weltweit Mitte Januar kostenlos zugänglich gemacht.

Die Elektronenmikroskop Aufnahmen, die Sie auch auf Tagesschau sehen, sind echt. Das ist wirklich das Corona-Virus.

@ oooohhhh, um 09:29

Klingt wieder einmal superklug, was Sie da schreiben.

Und welche Erkenntnis, Fähigkeit, Erfahrung, berufliche Tätigkeit... ermächtigt Sie zu diesem ebenso überheblich wie polemisch wirkenden Kommentar?

@frische Unterhose

Ich benutze Artemisia annua seit längerer Zeit und kultiviere es in meinem Garten. Es ist auch unter Beifuß bekannt. Es mag Menschen geben, die wie auch auf andere Pflanzen allergisch darauf reagieren. Ansonsten sind keine Nebenwirkungen bekannt.
Sie sollten sich freuen, dass die Natur uns so ein Heilmittel bereit hält. In der Malariabehandlung wird es sehr erfolgreich eingesetzt, da ist über Nebenwirkungen im Übrigen schon geforscht worden

@ Korell

und? wäre das so schlimm? warum würden Sie sich darüber nicht freuen?

@ R.Sauer

Weltweit starben fast alle Zwangsbeatmeten, älteren Coronapatienten an den Folgeschäden und Infektionen der Lunge, die durch die Zwangsbeatmung erst verursacht wurden.

Sorry, das ist schlicht falsch. Eine Beatmung erzeugt keine Infektion. Wenn zur Virus-Infektion eine Bakterien-Infektion hinzu kommt, sind es körpereigene Bakterien.

Anfangs war in Deutschland der Anteil der Überlebenden etwas unter 50 Prozent, mittlerweile sind wir deutlich über 60 Prozent. Es gibt derzeit in Deutschland etwas weniger als 200 Covid Intensivpatienten mit Beatmung

@ R. Sauer

Sie haben völlig Recht.

Leider wollen viele Menschen diese Wahrheit nicht sehen. Hat sich der deutsche Untertan erst einmal an die Regel gewöhnt, gibt er sie nicht mehr ab.
Das war schon immer so. Schlimm aber leider nicht zu ändern.

@ R.Sauer, um 09:52

Sie schreiben nichts, was nicht längst bekannt wäre.

Doch Sie haben wohl nicht mitbekommen, dass auch bis dahin gesunde junge Menschen bereits an Corona gestorben sind; insofern ist das Virus auch für solche Menschen zumindest gefährlich.

Von daher sollten Sie den letzten Satz Ihres Kommentars nochmal überdenken.

1 von 8 Todesfälle könnte angeblich damit verhindert werden!

Erstens halt ich diese Ergebnisse immer noch ausdrücklich nicht für einen medizinischen Durchdruch, und diese klinischen Testergebnisse könnten sich auch durchaus noch in der "normalen" Schwankungsbreite bei solchen klinischen Studien befinden!

Denn der normale Medianwert des sogenannten Placeboeffektes liegt normalerweise bei durchschnittlich 20 Prozent, bei bestimmten Krankheiten bei sogar bis zu 50 Prozent!

Rechnet man den üblichen Placeboeffekt mit ein, überzeugt mich dieses Ergebnis nicht unbedingt!

@ harry_up

ja, da haben Sie Recht. Der Anteil dürfte etwa bei 0,005 % gemessen an der Gesamtzahl der infizierten liegen. Natürlich ist es schlimm, um jeden verstorbenen.

Aber wir reden hier von der Gefährlichkeit eines Virus. Und das ist Corona nunmal nicht

@KowaIski

Prof. Drosten verwendet in dem von ihm entwickelten Test zum Nachweis des neuen Corona-Virus die Technik der „real-time RT-PCR.“ Er hat hierfür in einem Datenpool im Internet am 1.1.2020 angebotene, kurze genetische Sequenzen ausgesucht, die SARS-Viren zugeschrieben werden. Auf der Basis dieser Sequenzen von kurzen Genstückchen, die als mögliche Bestandteile von SARS-Viren gedeutet werden, hat er die für die PCR
ausschlaggebenden PCR-Primer-Sequenzen entworfen, um damit das „noch“ unbekannte Virus in China mit seiner „real-time RT-PCR“ nachzuweisen.
Dass diese kurzen Genstückchen zu einem Coronavirus gehören oder tatsächlich eine Krankheit auslösen können, ist aber gar nicht erwiesen.
Wie stellen Sie denn fest, dass Sie ein Coronavirus bei einem Elektronmikroskop sehen? Alle kugelförmigen Gebilde in einer Zelle sind Coronaviren?

Der so genannte "Durchbruch"

Der so genannte "Durchbruch" ist sehr schwach. Dass die Menschheit auf dem heutigen Stand der Forschung nicht imstande ist, innerhalb kürzester Zeit ein neues Medikament oder einen Impfstoff zu liefern, finde ich ein Disaster.

Der Grund dafür ist, dass Forschungsarbeit auf diesem Gebiet hohe Investitionen bedeutet und somit für Privatunternehmen nicht lukrativ ist. Im Prinzip kann nur ein Staatsforschngsunternehmen diese Aufgabe bewältigen. Der Staat denkt sich aber dabei, dass es einfacher und billiger ist, eine gewisse einkalkulierte Anzahl an Bürgern zu opfern, als solche Forschungen zu finanzieren.

Mit Corona ist es nun etwas anders: Die Wirtschaft kollabiert. Es sieht also so aus, dass es vielleicht billiger ist, eine Millarde Euro pro Jahr in die Forschung, die von einem öffentlichen Unternehmen durchgeführt wird, zu investieren, als jedes Mal Hunderte von Milliarden an Hilfspaketen nach dem Lockdown.

09:50, Korell

>>Lösung gefunden?
Nah, dann haben wir es ja geschafft: keine Angst mehr vor dem COVID 19 Tot!

Dann koennen wir jetzt alle wieder zurück zum normalen Leben und der ganze Spuk ist vorbei! So schnell geht das? Wissen das die Chinesen in Beijing schon? Schicken wir doch gleich genug davon nach China, damit wir Leben retten!

Die Börsen werden wieder hochgehen und wir werden wieder Feste feiern wie zuvor.

So einfach geht das? Dank an die Oxford University?<<

Kann es sein, daß Sie den hier diskutierten Artikel überhaupt nicht gelesen haben?

>>Ach so: D.Trump kann jetzt wieder Gelder der Who geben....<<

Wie kommen Sie auf diese Idee?

@ 08:30 von Traumfahrer

Vielleicht beurteilen Sie die Bewertung als "Durchbruch" anders, wenn Sie sich in die Lage schwerst an Covid-19 Erkrankter versetzen, in dem Bereich arbeiten oder Betroffene kennen: Es ist das erste Mittel, das die Sterblichkeit von Corona-Patienten verringert, die auf Sauerstoff oder Beatmungsgeräte angewiesen sind. Das kann man auch mit Fug und Recht als Durchbruch bezeichnen.

Die Nachricht von einem möglichen Durchbruch...

...bei der Corona Behandlung ist mehr als verfrüht und darüber hinaus auch ein Fehler, wie ich meine.

---

Warum, weil ich das derzeitige Ergebnis von 1:8 Leben gerettet bei einem schweren Verlauf
eben nicht feiern kann.

Viele Menschen könnten nun meinen, daß sie die derzeitigen Lockerungen aber unter Einhaltung von Maskenschutz und Abstand halten nun komplett weglassen können.
Denn es gibt ja ein "Heilmittel".

Was für ein Irrsinn.
Und mal ehrlich von 8 schwerkranken Menschen überlebt (vielleicht) einer, ist das wirklich ein Durchbruch?

Sowohl die Wissenschaftler, Politiker aber auch die Presse sollten sich mal ernsthaft hinterfragen,
ob es sinnvoll ist, jede positive Nachricht gleich an die große Glocke zu hängen.

Das könnte am Ende aber sowas von nach hinten losgehen, daß wir in ein paar Wochen wieder stark steigende Infektionsmeldungen zu hören bekommen.

10:06 von meinungisterlaubt

"Hat sich der deutsche Untertan erst einmal an die Regel gewöhnt, gibt er sie nicht mehr ab.
Das war schon immer so. Schlimm aber leider nicht zu ändern."

,.,.,.,

Doch, das können Sie an sich ändern.
Jeder kann seine Untugenden abschaffen, wenn er sich bemüht, auch wenn es bei ihm immer schon so war.

Und Sie werden merken:
Wenn Sie erst einmal Ihre Untertanenmentalität erfolgreich abgeschafft haben, können Sie auch sehen, dass es keine nationalistische Eigenschaft ist und die meisten Deutschen sie gar nicht haben.

@ 09:00 von Orfee

Dieses Virus gibt es: SARS-CoV-2
Was bitte wollen Sie da bezweifeln? Oder sind Sie auf Verschwörungspalaver hereingefallen?

@harryup

Wenn mehrere junge Patienten verstorben wären, womit erklären Sie sich dann das Durchschnittsalter von 82? Wieviele über Hundertjährige müssen dann dabei gewesen sein, dass dieser Schnitt entstehen kann. Dass ein junger Patient und dann noch ohne Vorerkrankungen stirbt, kann vorkommen, ist aber die Ausnahme, das passiert bei anderen Erkrankungen auch

Nutzen

Vor 35 Jahren habe ich in der Intensevmedizin bei infauster Prognose schon Dexamethason gegeben. Das ist kein Allheilmittel, kann eine bakterielle Superinfektion und andere Krankheiten verschlechtern. Wenn es im Rahmen einer Studie bei Corona-Patienten getestet wurde, sollte man das Medikament den zur Zeit weltweit beatmeten Corona-Patienten nicht vorenthalten.

Prof. Drosten hat den Test ohne das chin. Virus entwickelt.

@09:59 von KowaIski
Zumindest waren das die ersten Meldungen.
Es ist zumindest unwahrscheinlich, dass bereits Ende Dezember das Virus aus China an die Charité ging.
China ging da noch von einer harmloseren Grippevariante aus, und wollte bekanntlich unbedingt eine Panik vermeiden.
Erst im Januar hat China das Virus analysiert und das Ergebnis weltweit zur Verfügung gestellt.
Prof. Drosten entwickelte mit seinem Team aus den früheren Sars-Viren und vorhandenen älteren Corona-Viren seinen Test und schickte den nach China, die dann bestätigten, dass er auf Sars-Cov2 ansprach.
Es gab dann Spekulationen, dass die 80% positiv getesteten ohne Symptome evtl. ein anderes, harmloseres Coronavirus hätten.

Aber ich habe über den weiteren Stand der Diskussion nichts mehr gelesen.

10:17, Orfee

>>Prof. Drosten verwendet in dem von ihm entwickelten Test zum Nachweis des neuen Corona-Virus die Technik der „real-time RT-PCR.“ Er hat hierfür in einem Datenpool im Internet am 1.1.2020 angebotene, kurze genetische Sequenzen ausgesucht, die SARS-Viren zugeschrieben werden. Auf der Basis dieser Sequenzen von kurzen Genstückchen, die als mögliche Bestandteile von SARS-Viren gedeutet werden, hat er die für die PCR
ausschlaggebenden PCR-Primer-Sequenzen entworfen, um damit das „noch“ unbekannte Virus in China mit seiner „real-time RT-PCR“ nachzuweisen.
Dass diese kurzen Genstückchen zu einem Coronavirus gehören oder tatsächlich eine Krankheit auslösen können, ist aber gar nicht erwiesen.<<

Professor Drosten hat irgendwelche RNA-Sequenzen aus dem Internet heruntergeladen, von denen aber gar nicht klar ist, ob sie zu einem Virus gehören?

Wo kann man solchen Unsinn lesen?

10:17, Orfee

>>Wie stellen Sie denn fest, dass Sie ein Coronavirus bei einem Elektronmikroskop sehen? Alle kugelförmigen Gebilde in einer Zelle sind Coronaviren?<<

Für jemanden, der keine Ahnung hat, könnte das vielleicht so aussehen.

Es gibt aber auch Menschen, die kennen sich mit so was aus. Hab ich zumindest mal gehört.

@10:15 von Frank von Bröckel

Es nützt wenig, einen virtuellen Placeboeffekt heranzuziehen. In dieser Studie wurde Dexamethason mit Placebo verglichen (Beatmung ohne Dexa) und in der Gruppe der Beatmung waren die Sterberate um 1/3 reduziert im Vergleich zu Plazebo (Hazard Ratio 0,65). Die Signifikanztestung in dieser Gruppe ergab ein p von 0,0003. Da spricht stark gegen die Annahme, dass es sich nur um ein zufälliges Ergebnis handelt.

Natürlich gibt es in anderen Studien, je nach Erkrankung oder nach Art der Messgröße hohe Placeboeffekte. Aber es macht keinen Sinn, Schwankungsbreiten, wie sie z.B. bei Studien mit Fragebögen auftreten mit einer Studie zu vergleichen, bei der ein "harter" Endpunkt wie "Tod" gemessen wurde.

Das Ergebnis ist wie es ist. Es betrifft natürlich nur einen kleinen Teil der Coronainfizierten. Nur die schwer betroffenen und davon rettet es wiederum nur einen Teil. Ob man das als "Durchbruch" ansieht oder nicht ist persönliche Interpretation. Die Zahlen sind Fakt, der Rest ist Meinung.

@ Artemisia annua, um 10:28

re harry_up

Es s i n d mehrere Kinder und junge Erwachsene verstorben, was soll ich da noch erklären?

Lesen Sie sich einfach den Kommentar nochmal durch, auf den ich geantwortet habe!

Ich bin kein Mediziner, habe

Ich bin kein Mediziner, habe an der Uni Statistik genossen. Und aus dem Wissen heraus halte ich die "Stichprobe", aufgrund derer hier Aussagen veröffentlicht wurden, für nicht hinreichend groß. Zumal die Überlebenschancen ja ohnehin offenbar von zahlreichen Gegebenheiten beeinflusst werden. So ist ja die Sterblichkeit schon von Staat zu Staat unterschiedlich. Man würde wohl die Sterblichkeitsraten verbessern, wenn man sich bei einem nicht so guten Gesundheitswesen um eine Untersuchungsgruppe besonders intensiv kümmert.

Kokolores2017

Danke für Ihren Kommentar ! Cortison kam m.W. erst nach dem II.Wk in die Therapie vieler Krankheiten (z.B. Asthma, Rheuma) und ganz besonders bei akuten Allergien und Schockzuständen und hat seither vermutlich vielen Millionen Menschen geholfen. Ich bin ebenfalls ganz sicher, daß bei zigtausenden , schweren Verläufen von Covid19 ebenfalls Cortison zur Anwendung kam - aber mit unterschiedlichem Erfolg. Wenn die WHO jetzt eine "Wunderdroge" daraus macht, ist das für mich unverständlich. Vielleicht ist es der rettende Strohhalm ?

Re: Kokolores2017 09:03 Dexamethason bei CoviD19

Die Anwesenheit von vermehrungsfähigem SARS-CoV-2 Material könnte den Einsatz von Corticoiden einschränken, ansonsten ist Ihren Ausführungen nichts hinzuzufügen. Politik und Börsen werden die Einlassungen des WHO-Chefs sicherlich goutieren.

@ meinungisterlaubt, um 10:17

re @ harry_up

“Aber wir reden hier von der Gefährlichkeit eines Virus. Und das ist Corona nunmal nicht“

Aha.

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden. Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Am 17. Juni 2020 um 08:43 von Hador Goldscheitel

.........Aber die Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen, die sowohl gut verträglich sind, wie auch wirksam, werden vermutlich noch Jahre benötigen. ..........

Die Befürchtung habe ich allerdings auch, normales Leben so wie wir es mal kannten, ist erstmal in weite Ferne gerückt.

Vielleicht kann mir mal

Vielleicht kann mir mal jemand erklären, wie hier ein Placebo eingesetzt werden konnte. Ich hatte bisher nicht den Eindruck, dass den beatmeten Patienten bewusst ist, welche Medikamente zum Einsatz kommen. Das wäre für einen Placebo-Effekt aber doch wohl Voraussetzung ?

Durchbruch

Ob man diese Studie als "Durchbruch" ansieht oder nicht ist persönliche Interpretation.
Am Anfang der Pandemie konnte man lesen, dass die Patienten, die beatmet werden müssen oft überraschend lange an der Maschine bleiben müssen und häufig versterben. Man versucht also durch unterschiedliche Maßnahmen, das Ergebnis zu verbessern, z.B. andere Lagerung der Patienten oder eben Gabe von Kortisonpräparaten.
Was diese Studie zeigt ist, dass die Gabe von Dexamethason die Mortalität verringert. Aber natürlich leider nicht auf 0 senkt. Es rettet ein Drittel derer, die unter maschineller Beatmung sterben, ein Fünftel von denen, die mit Maske beatmet werden.
Für jede(n) Gerettete(n) ist das selbstverständlich ein Fortschritt. Jeder der nicht stirbt ist ein Erfolg. "Durchbruch" ist Geschmackssache.

@ Red

Ihr Hinweis auf “erwünschte sachliche Diskussion“... ging wohl (wg. meines Trump-Hirn-Bsp.?) auch an mich.

Doch zuweilen fragt man sich, was sich die “Kollegen“ da zusammenreimen, da gehen einem schon mal die Pferdchen durch, vor allem, wenn man selbst ein wenig fachliche Ahnung hat.

Sorry!

Die WHO verkündet

morgen geht die Sonne auf und alle klatschen. Das Kortison bei Entzündungen hilft ist seit 1961 bekannt. Also : Was gibt es neues ?

Der Deutsche warnt immer

Wieder einmal sieht man also auf Weltebene einen Fortschritt und dem Deutschen fällt nichts besseres ein als wieder einmal zu warnen.
Es ist ein katastrophales Zeichen für die EU-Forschungspolitik, dass trotz des frühen Verlaufs der Pandemie erste wirksame Medikamente anderswo entdeckt werden. Man war in der EU nicht in der Lage, länderübergreifend große Studien durchzuführen. Die ersten positiven Ergebnisse zu Remdesivir kamen aus den USA - Zulassung inzwischen in weiten Teilen der Welt erteilt, nicht aber in der EU. Und nun ein Ergebnis aus GB, das auch später betroffen war als das europäische Festland. In den USA läuft übrigens gerade Studie zur Kombination von Remdesivir mit einem anderem Entzündungshemmer. Die Studien zur Wirksamkeit vorhandener Medikamente laufen viel zu langsam. Dabei ist der Zweck dieser Medikamente eigentlich nur, die Zeit bis zu hochwirksamen Medikamenten speziell gegen dieses Virus zu überbrücken. Im Herbst dürften derartige Wirkstoffe zur Verfügung stehen.

Ein "Durchbruch" ist ja wohl was anderes

„Deutsche Experten warnten allerdings vor verfrühter Euphorie. Eine abschließende Einschätzung zur Qualität sei erst möglich, wenn die Originaldaten ausführlich gesichtet seien, sagte Maria Vehreschild, Leiterin des Schwerpunkts Infektiologie am Universitätsklinikum der Goethe-Universität Frankfurt. Wichtig sei unter anderem, die Nebenwirkungen noch weiter aus den Daten herauszuarbeiten“

Das Wichtigste bleibt vor allem: Das Coronavirus SARS-CoV-2 bleibt eine lebensbedrohliche Gefahr für sehr viele Menschen. Insbesondere all jene, die – aus welchen Gründen auch immer – keinen Zugang zu diesem Mittel haben. Dessen Auswirkungen jetzt offenbar wenigstens „eingedämmt“ werden können: „Bei Dexamethason handle es sich um das erste Mittel, das die Sterblichkeit von Corona-Patienten verringere“ (WHO-Chef Ghebreyesus).

Dieser Fortschritt darf also in keinster Weise dazu führen, bei der Suche nach einem wirksamen Mittel, das diese Ursache beseitigt statt nur die Symptome zu lindern nachzulassen.

Nicht verwunderlich

Freilich eine rein symptomatische Behandlung, kein Medikament gegen das Virus.
Am Ende stirbt der Patient aber auch gar nicht am Virus, sondern an den Symptomen bzw. an einer Sekundärinfektion oder Kombination aus beidem.
Bekämpft man also Symptome und Sekundärinfektionen, so interessiert dies das Virus zwar herzlich wenig, man verbessert aber die Gesamtprognose.
Niemand wird dadurch (schneller) geheilt, aber man reduziert die Last welche die Erkrankung auf den gesamten Organismus ausübt und dies verbessert die Überlebenschancen - jedoch nur in jenen Fällen, in denen eine akute Entzündungssituation vorliegt. Andernfalls macht man die Sache damit nicht besser bzw. sogar schlimmer. Steroide sind schließlich auch nicht ganz ohne und verzögern zudem die Immunreaktion.

@ Harry up

Eigentlich geht das am Thema Medikamente vorbei.Sie sollten das Lesen eines Beitrags beherzigen und auch meine Antwort vollständig lesen. Ich habe gefragt, wie das Durchschnittsalter zustande kommt, wenn MEHRERE Jüngere unter den Verstorbenen waren. Bedauerliche Einzelfälle habe ich ausdrücklich mit einbezogen. Fakt ist doch das Durchschnittsalter von 82. Sie behaupten einfach etwas ohne Belege.

@ Klärungsbedarf, um 10:35

Sie haben mit der Skepsis bezüglich der tatsächlichen Aussagekraft zu der durchgeführten Studie möglicherweise Recht.

Von einem “Durchbruch“ zu sprechen, klingt angesichts der im Artikel veröffentlichten Zahlen ganz sicher reichlich optimistisch.
Entsprechend zurückhaltend reagieren ja auch etliche deutsche Experten.

Meine Frau hat dieses Medikament zur

Behandlung einer schweren Krankheit bekommen.
Dieses Medikament gibt es seit vielen Jahren und es kommt unter anderem bei Krebserkrankungen zum Einsatz. Dass Kortison zur Entzündungshemmung verwendet wird, ist doch schon lange bekannt. Ich kann mir allerdings (leider) nicht vorstellen, dass ein Corona-Kranker, der beatmet werden muss, durch dieses Medikament allein "gerettet" werden kann, in Einzelfällen vlt. , aber als "Wundermittel" ist es nicht zu verwenden. Zuviele Meldungen aus aller Welt
gibt es immer wieder über sogenannte Durchbrüche, aber meistens hört man nach einiger Zeit und weiteren Tests nichts mehr davon.
Also, Ruhe bewahren und keine falschen Hoffnungen wecken.

Es ermüdet.

Jeder Mikrometersilberstreif am Horizont führt zu superlativistischem Heidewitzkagegröhle. Die WHO als Cheerleader der Pharmaindustrie?
Wenn es nicht so ernst wäre, wäre es immerhin lächerlich.

Am 17. Juni 2020 um 10:28 von Artemisia annua

Das sagt auch die Statistik. Von ca. 8700 Todesfällen waren ca. 7500 über 70. Ein Medikament was 1 von 8 rettet, ist kein Durchbruch. Allerdings nehmen wir ja auch einige Einschränkungen in Kauf, um jeden einzelnen retten zu können. Man schreibt ja immer, jeder Tote ist einer zuviel. Insofern ist es ja immerhin etwas, so ein Medikament.

@09:52 von R.Sauer

Vielen Dank für Ihren wertvollen Beitrag!

@fathaland slim

"Professor Drosten hat irgendwelche RNA-Sequenzen aus dem Internet heruntergeladen, von denen aber gar nicht klar ist, ob sie zu einem Virus gehören?"

So ist es. Die Virologen der CCDC sagen in beiden Publikationen aus, dass es über diese Sequenz-Vorschläge noch keine Beweise gibt, dass sie tatsächlich Krankheiten auslösen oder dass diese Sequenzen einem Virus zugeordnet werden können. Durch die Tatsache, dass die WHO am 21.01.2020, noch vor Veröffentlichung der Publikationen der beiden ersten chinesischen Sequenz-Vorschläge, den von Prof. Drosten entwickelten PCR-Nachweis-Test für den Nachweis des neuen Virus empfiehlt, ist ein erster Tatbestand bewiesen: Prof. Drosten benutzte wissenschaftlich nicht geprüfte Daten für seinen schnell globalisierten PCR-Test des 2019-nCoV, das am 07.02.2020 unter Mitwirkung von Prof. Drosten in SARS-CoV-2 umbenannt wurde.

katastrophales Zeichen für die EU-Forschungspolitik?

Tino255 @

Ich habe das ja immer schon befürchtet.

Alle Ländern in denen leistungsbereite und eigenverantwortlich Menschen frei arbeiten dürfen ohne idiologische Bevormundung und Ausbeutung werde jetzt große Erfolge haben.

Für unser jahrzehntelange Industrie und Parma feindliche Politik in Europa müssen wir jetzt einen hohen Preis bezahlen.

10:31, krittkritt

>>Prof. Drosten hat den Test ohne das chin. Virus entwickelt.
@09:59 von KowaIski
Zumindest waren das die ersten Meldungen.
Es ist zumindest unwahrscheinlich, dass bereits Ende Dezember das Virus aus China an die Charité ging.
China ging da noch von einer harmloseren Grippevariante aus, und wollte bekanntlich unbedingt eine Panik vermeiden.
Erst im Januar hat China das Virus analysiert und das Ergebnis weltweit zur Verfügung gestellt.<<

Nicht "China" hat analysiert, sondern chinesische Wissenschaftler. Die befinden sich im ständigen Austausch mit Wissenschaftlern auf der ganzen Erde. Anders funktioniert Wissenschaft nämlich nicht. Und der chinesische Staat wird den Deubel tun und diesen ganz normalen wissenschaftlichen Austausch behindern. Denn ein Land, das so etwas tut, verliert den internationalen Anschluss. Eine aufstrebende Wirtschaftsmacht wie China kann sich das nicht erlauben.

@ 10:50 von Klärungsbedarf

„ Vielleicht kann mir mal jemand erklären, wie hier ein Placebo eingesetzt werden konnte.“

Placebo ist immer dann ethisch möglich, wenn es bisher keine Standardtherapie gibt. Also in diesem Fall meistens ohne zusätzliche Medikation beatmet wird. Denn dann enthält man den Patienten ja nichts vor, das er unbedingt bekommen müsste.

Die Studien sind wenn möglich verblindet, d.h. der Patient weiß so gut wie nie, zu welcher Gruppe er gehört. Oft weiß es auch der Arzt nicht.

Bei Patienten, die nicht bei Bewusstsein sind muss üblicherweise ein gesetzlicher Vertreter der Teilnahme an einer Studie zustimmen.

@10:08 von harry_up

Genau dieser letzte Satz des Kommentators R.Sauer spricht für einen frei und selbst denkenden Geist. Es ist eine logische Schlussfolgerung.

re @ Artemisia annua, um 11:06

Meine “unbelegte“ Behauptung können Sie leicht nachprüfen, indem Sie “Kinder an Corona verstorben“ googeln.

Dass ganz überwiegend ältere und zudem vorbelastete Menschen an Corona verderben ist ja nun nichts Neues, das ist mir seit Monaten bekannt.

Sollte Sie das nicht überzeugen, reden wir offensichtlich aneinander vorbei.

09:52, R.Sauer

>>Globaler Irrsinn
Weltweit starben fast alle Zwangsbeatmeten, älteren Coronapatienten an den Folgeschäden und Infektionen der Lunge, die durch die Zwangsbeatmung erst verursacht wurden.<<

Nein, das ist eindeutig falsch.

>>Für gesunde Menschen ist das Virus nach wie vor ungefährlich wie jede andere Grippe!
Für kranke alte Menschen ist das Virus dagegen eine tödliche Bedrohung.
In Spanien starben 20000 der 27136 Menschen in Alten und Pflegeheimen.
In Deutschland ist es ähnlich!
Die kranke, irrationale Focusierung auf "Alle sind gleich betroffen" ist eine tödliche Bedrohung für die tatsächlich Gefährdeten.<<

Ich kenne persönlich zwei Menschen, oder besser gesagt, ich kannte sie, die mit weniger als sechzig Lebensjahren mit SARS-CoV-2 infiziert verstorben sind. Die waren nicht schwer vorerkrankt.

@ Wutmigrant, um 11:24

re@10:08 von harry_up

Wenn ich jetzt wüsste, ob hinter Ihrem Satz ein Smiley fehlt... :-)

@11:11 von smackwaterjack

"Die WHO als Cheerleader der Pharmaindustrie?"

Also warum die WHO hier so euphorisch zitiert wird, verstehe ich auch nicht so ganz. Ist Geschmackssache. Aber die Pharmaindustrie profitiert von dieser Studie nur überschaubar.
Dexamethason ist alt, preiswert und patentfrei, d.h. es ist keine Substanz, mit der sich eine Firma alleine eine goldene Nase verdienen kann. Und es wird in zahlreichen Indikationen, die mit Entzündungen verbunden sowieso tausendfach eingesetzt. Wie viel % durch die beatmeten Coronapatienten dazukommen, müsste man ausrechnen.
Eine Zulassung für Remdesivir wäre schon eine andere Hausnummer für Gilead.

@ 11:06 von rin

Ein wirklich schlüssiger, sachlicher Kommentar. Für mich als Laie mit ein bisschen laienhafter Ahnung bzgl. Korticoiden (beste Freundin hat MS) einfach gut zu lesen und nachzuvollziehen. Bitte gerne mehr davon!

11:13 von Orfee

«Professor Drosten hat irgendwelche RNA-Sequenzen aus dem Internet heruntergeladen, von denen aber gar nicht klar ist, ob sie zu einem Virus gehören?»

«So ist es.»

Wie sollte man denn aus dem Internet irgendetwas Anderes herunterladen als Virtuelles, das in Reihen aus den Binärzuständen「0」und / oder「1」 als Information sequenziert wäre …?

Es gibt im Internet auch keine download-fähigen kleinsten Tortenstückchen in Sequenzen, aus denen man nach dem Download ein Tortendiagramm oder eine Hochzeitstorte generieren könnte.

11:24, Wutmigrant

>>@10:08 von harry_up
Genau dieser letzte Satz des Kommentators R.Sauer spricht für einen frei und selbst denkenden Geist. Es ist eine logische Schlussfolgerung.<<

Ja, für einen frei und selbst denkenden Geist, der aber nicht wirklich informiert ist.

Man kann noch so frei und selbst denken, wenn man unvollständige oder falsche Informationen hat, dann nützt das nichts.

Welche Rolle spielt die WHO generell?

Mir ist nicht ganz klar, was der Mehrwert der WHO ist resp. was sie generell für eine Rolle spielt. Im Endeffekt nehme ich die WHO in den Medienstellen immer nur als Mahner, Verkünder oder was auch immer wahr. Aber generell scheint sich alles nur auf nationaler Ebene abzuspielen. Es wäre toll, wenn es hier einen Artikel zu gäbe.

@Genau dieser letzte Satz ... 11:24 von Wutmigrant

"des Kommentators R.Sauer spricht für einen frei und selbst denkenden Geist.
Es ist eine logische Schlussfolgerung."

Nein, es ist ein logischer Zirkelschluss und damit falsch.
Insbesondere wenn verkürzt, wie geschehen,
auf die 'Gefährlichkeit' des Virus abgestellt wird.

Der Satz: wie eine normale Grippe
ist logisch und auch statistisch falsch.

Denn immerhin 'wissen' wir zumindest einiges nach >8.000.000 Infizierten:
Wenn man die unterste Schwelle der Signifikanz betrachtet,
ist Covid19 min. 5x tödlicher als eine Grippe.
Wahrscheinlich im Mittel 10-15x.

Und da ist die Frage von Impfstoff noch ganz draussen bei der Betrachtung.

WHO zu britischer Corona-Studie:Lebensrettender Durch...

Ob der Wirkstoff geeignet ist ?
Auf der ganzen Welt wird jetzt fieberhaft geforscht und entwickelt.
Besser wär´ es natürlich gewesen wenn die 20 führenden Pharmaunternehmen schon vorher geforscht hätten.
Denn von den 20 führenden Pharmaunternehmen forschte kein einziger an den Vorläufer-Viren von SARS-CoV-2,MERS und SARS 1.Wäre das anders,könnten wir heute vielleicht Covid-19 besser verstehen,sagte Francesca Colombo von der Industrieländer-Organisation OECD.

@11:43 von Whatever007

"Welche Rolle spielt die WHO generell? Im Endeffekt nehme ich die WHO in den Medienstellen immer nur als Mahner, Verkünder oder was auch immer wahr. Aber generell scheint sich alles nur auf nationaler Ebene abzuspielen."

Die WHO kann tatsächlich nur Handlungsempfehlungen geben. Vom Konzept her versteht sich die WHO sicher als eine UN für Gesundheitsfragen aber es finden dort keine Abstimmungen von Landesvertretern statt, so dass keine konkreten Massnahmen durchgesetzt werden können. Durch die Internationalitöt geht man aber davon aus, das dort das geballte Fachwissen zusammengezogen wird und eine funktionierende Beobachtung und Warnung realisiert werden kann.
Da WHO Sprecher Trump als dumm bezeichnet haben seine Gelder abzuziehen und dadurch Einfluss zu verlieren ist das auch ein klarer Selbstverweis, das sich die WHO politisch instrumentalisieren lässt.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Rettungsanker oder nächster Hype?

Solange die Studie nicht geprüft und einsehbar ist, finde ich es verfrüht, hier den großen Durchbruch zu bejubeln.

Das hatten wir schon im Bezug auf andere Medikamente, bei denen sich im Nachhinein dann doch wenig / kein wesentlicher Nutzen oder sogar gravierende Nebenwirkungen im Vergleich zum reellen therapeuthischen Nutzen aufwiesen.

Solange das Ergebnis nicht in weiteren Studien wiederholt werden kann, bleibt es abzuwarten OB es tatsächlich ein "Durchbruch" ist.

11:53, Bernd Kevesligeti

>>WHO zu britischer Corona-Studie:Lebensrettender Durch...
Ob der Wirkstoff geeignet ist ?
Auf der ganzen Welt wird jetzt fieberhaft geforscht und entwickelt.
Besser wär´ es natürlich gewesen wenn die 20 führenden Pharmaunternehmen schon vorher geforscht hätten.
Denn von den 20 führenden Pharmaunternehmen forschte kein einziger an den Vorläufer-Viren von SARS-CoV-2,MERS und SARS 1.Wäre das anders,könnten wir heute vielleicht Covid-19 besser verstehen,sagte Francesca Colombo von der Industrieländer-Organisation OECD.<<

Auch im vorliegenden Fall wurde nicht am Virus geforscht, sondern an Erkrankten.

Durchbruch ja, mehr aber nicht

wie ich weiter oben schon einmal sagte, ist es natürlich ein Durchbruch, da das Medikament hilft.

Eine Impfung werden wir jedoch niemals bekommen. Das haben wir in den letzten 50 Jahren bei der Grippe auch nicht geschafft.
Ich weiß, jetzt ist der Aufschrei wieder groß. Aber es ist nun mal so, dass immer nur gegen alte Grippestämme geimpft werden kann und nicht gegen aktuelle. So wird es mit Corona auch sein.
Schöne Zukunft, oder ?

@Sausevind, 10:23 (re 10:06 von meinungisterlaubt)

""Hat sich der deutsche Untertan erst einmal an die Regel gewöhnt, gibt er sie nicht mehr ab. Das war schon immer so. Schlimm aber leider nicht zu ändern."

,.,.,.,

"Doch, das können Sie an sich ändern.
Jeder kann seine Untugenden abschaffen, wenn er sich bemüht, auch wenn es bei ihm immer schon so war."

Genau. (Selbst-)Erkenntnis ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung. Und der einzig Nachhaltige dazu.

@harry up

Sie meinen wohl das Kawasaki Syndrom. Dazu sagt die Kawasaki Gesellschaft mit Sitz in UK , dass es keine Steigerung mit Kawasaki Syndrom gibt. Außerdem ist das Kawasaki Syndrom einer der häufigst beobachteten Impfschäden.
Nichtsdestotrotz bleibt das Coronavirus für alte kranke Menschen gefährlich, für die Mehrzahl der anderen äußert es sich in einer Erkrankung der Atemwege, wie Husten und eventuell auch einer Lungenentzündung. Bei sehr vielen hat das Virus aber gar keine Chance anzudocken, die erkranken erst gar nicht

12:01, Olivia59

>>Vom Konzept her versteht sich die WHO sicher als eine UN für Gesundheitsfragen<<

Die WHO ist ein Organ der UN.

>>Da WHO Sprecher Trump als dumm bezeichnet haben seine Gelder abzuziehen und dadurch Einfluss zu verlieren ist das auch ein klarer Selbstverweis, das sich die WHO politisch instrumentalisieren lässt.<<

Das können Sie natürlich so verstehen.

Sie können es aber auch so verstehen, daß Herrn Trump, der ja immer davon redet, daß die WHO reformiert werden müsse, darauf hingewiesen wird, daß er als Nichtzahler auf eine eventuelle Reform der WHO wenig Einfluss haben wird.

Cortison...

Noch vor wenigen Jahren wurde der Einsatz von Corticosteroiden bei Virusinfektionen kritisch gesehen, weil sie die Immunabwehr unterdrücken und es gegen Viren bis auf wenige Ausnahmen keine wirksamen Medikamente gibt. Corticosteroide haben jedoch eine ganze Palette von Wirkungen. Heute sieht man die Sache differenzierter. Neben einer entzündungshemmenden Wirkung besitzen Corticosteroide auch eine gefäßabdichtende Wirkung. Da es bei der Covid-Erkrankung zu einer interstitiellen Flüssigkeitsansammlung in der Lunge kommt und zu einer starken entzündlichen Reaktion der Lungengefäße, macht der Einsatz von Dexamethason Sinn. Es handelt sich aber nicht um eine kausale Therapie, sondern um eine adjuvante. Deshalb ist das Präparat ebenso wie Antikoagulantien durchaus für eine symptomatische Therapie geeignet. Wunder sollte man sich allerdings davon nicht versprechen.

Lebensrettender Durchbruch

und immer wieder die euphorische Stimmungsmache
warum wird überhaupt so was dem breiten Publikum berichtet
es sind doch Vermutungen, bestenfalls
warum nicht warten bis was auf dem Tisch liegt

Lebensrettender Durchbruch

... ach ja !
das steht im Beitrag :
"Die vorläufigen Ergebnisse der noch unveröffentlichten klinischen Studie weisen darauf hin,
dass Dexamethason die Sterberate bei schweren Verläufen senken könnte."
-
mir fällt folgendes ins Auge
1. vorläufig => also was noch nicht abgeschlossenes
2. unveröffentlicht Studie => andere Institute sollen das auch überprüfen ob sie auf ähnliche Ergebnisse kommen
3. senken könnte => könnte steht da, also ein Vermutung
und das ist jetzt ein Durchbruch oder nicht eher Sensationsjournalismus ?
das sind Mutmaßungen mögliche Behandlungsansätze nicht mehr nicht weniger

Sorry, aber bei so unqualifizierter "Euphorie"...

...hat man schon fast Verständnis
dafür, Institutionen mit solchen
"Experten" nicht weiter zu
finanzieren bzw. zu alimentieren...!!
Hier steht alles bei könnte, würde,
hätte müßte...! Nicht das erste mal,
aber gerade die WHO müsste doch
eigentlich zwischenzeitlich gelernt haben...!!

12:10 von meinungisterlaubt

Ich weiß, jetzt ist der Aufschrei wieder groß.
.
warum ?
man wird nicht gegen "alte" Stämme geimpft sondern gegen 3 ... 4 Stämme
die sich möglicherweise herausbilden (mutieren)
wie das bei Corona ist - wie häufig die mutieren, das wird ihnen ein Virologe sagen können

Zitat : "Schöne Zukunft, oder ?"
was erwarten sie
ist das bei Antibiotika anders ?
das wirkt auch nur so lange bis die Bakterien resistent werden

Darstellung: