Kommentare

war klar,Aber alle sind zufrieden, Regierung bekommt

viel Zustimmung. Wir haben schliesslich alle eine Pandemie überlebt, die nicht mal 0,3% der Bevölkerung befallen hat aber etliche Prozente in die Arbeitslosigkeit, Armut usw. führen wird

Die Pleiten....

....kommen etwas später. Die Insolvenzanmeldungen dürfen bis September 2020 hinausgezögert werden

immer die anderen

"Der "Corona-Schock" mit der Erkenntnis, dass Lieferketten fragil sind, führe dazu, "dass in wichtigen Märkten und Regionen verstärkt eigene Lieferketten aufgebaut werden", sagt Wiechers. Das sei zunächst teuer, aber langfristig gut für die Unternehmen, die dann nicht mehr auf Importe angewiesen wären. Internationalen Zulieferern dagegen, wie denen in Deutschland, mache es das Geschäft kaputt."

Ach, ist es nicht die populistische Strategie der Bundesregierung "system" kritische Infrastruktur wieder ins Land zu bringen, jetzt aktuell.
Also, vielleicht erstmal zu Hause aufräumen bevor man den USA und China Nationalismus vorwirft.

Vielleicht der richtige

Vielleicht der richtige Zeitpunkt die Rußlandsanktionen fallen zu lassen.

Bei Vorgaengen wie diesen raecht es sich halt....

…..wenn man ein Handelsjunkey ist und der Handel bis auf weiteres still steht.

In der Weltwirtschaftskrise um 1930 waren es Laender mit geringem Exportanteil, die weniger betroffen waren.

Zu jener Zeit war das zb Japan oder die Agrarstaaten Suedosteuropas.
.
Ich bin gespannt, wann dies auf den Arbeitsmarkt durchschlaegt.

Die Unternehmen werden sich - so keine baldige Aussicht auf Besserung besteht - bald von Arbeitnehmen trennen.

Nicht daß noch jemand auf die Idee kommt..

... jetzt heimisch Wind und Photovoltaik auszubauen. Oh nein! Lieber bekommt jeder noch einen Diesel geschenkt der dann mit der Lufthansa um die Welt geflogen wird.

Dann müssen wir dem Ausland

Dann müssen wir dem Ausland mehr Gekd geben, dass die wieder kaufen können.

Diese sinnbefreite Konzentration auf Export geht nicht ewig gut. Die Binnennachfrage ist seit Jahrzehnten am Boden.
Konsequenzen? Fehlanzeige. Ausser der alten Leier, dass wir von Europa so viel profitieren .
Das stimmt halt so leider nicht, wie man jetzt merkt. Nur die Manager und Aktiinäre profitieren davon, dass der deutsche Steuerzahler die EU subventioniert.

Corona-Krise:Deutsche Exporte brechen dramatisch ein....

Und rächt sich da nicht die Wirtschaftsstrategie der starken Exportorientierung ? Fast die Hälfte der deutschen Unternehmen arbeiten für den Export.Das bedeutet auch eine beträchtliche Abhängigkeit von Entwicklungen in anderen Ländern.
Deutschland war bis zur Corona-Krise Weltmeister beim Leistungsbilanzüberschuss-kein anderes Land hat in absoluten Zahlen gerechnet einen höheren Überschuss,auch kein ölproduzierendes.

Der Einbruch im April

ist eigentlich keine sonderlich große Überraschung. Zu dieser Zeit galten in sehr vielen Ländern drastische Beschränkungen, auch bei Im- und Export (aus einigen Ländern durften bestimmte Güter nicht ausgeführt werden), teils Ausgangssperren und viele Betriebszweige durften nicht arbeiten (teils nur essentiell wichtige Zweige wie Lebensmittel, Apotheken, Ärzte...)

Exporte brechen ein

"Ach"
wer hätte das gedacht.

@09:09 von lenamarie

"...die nicht mal 0,3% der Bevölkerung befallen hat..."

Ich lese aus Ihrem Post Kritik an der Regierung heraus. Offensichtlich sind Sie der Meinung, dass Corona nicht schlimm genug ist, um den "Lockdown" zu rechtfertigen. So weit so gut.

Allerdings geht es in dem Artikel um den Export. Der bricht ein, weil auch in unseren Abnehmerländern ein z.T. noch strengerer Lockdown angeordnet wurde. Und darauf hat unsere Regierung nun wirklich keinen Einfluss. Der Export wäre also auch eingebrochen, wenn wir in D einfach so weitergemacht hätten, wie ohne Corona. Dann hätten wir aber vermutlich deutlich schlechtere Zahlen an Infizierten und Toten. Dann hätten wir also trotzdem weniger Export und dafür mehr Tote. Wäre das Ihre Empfehlung an unsere Regierung?

Nun?? Kann das nicht auch eibne "Chance" sein?

Was, wenn endlich mal NEUE Dinge in Angriff genommen werden würden??
Es gibt soooo viiieles, was momentan im argen liegt.. JETZT wäre es Zeit "Zukunft" zu zeigen und völlig NEUE DInge zu tun, die längst schon in den Startlöchern stehen und die die EU könnte die vielen Milliarden ruhig auch DA mal aus geben, statt jetzt nur alle möglichen "Wirtschaftslöcher" zu stopfen...

Es war für jeden normalen Bürger vorher zu sehen

Der Export wird auf lange Zeit einbrechen. Daher waren und sind die Hilfen für Konzerne welche weitestgehend für den Export und das im Ausland produzieren, falsch. Besser und hilfreicher wäre es die Firmen für den Binnenmarkt zu fördern , zumindest solange bis sich die Welt halbwegs normalisiert hat, um so den Geldkreislauf ein wenig im Fluss zu halten. Die Milliarden die ausgegeben wurden für den Bürger , für den Binnenmarkt. Wenn ich dann noch lese das mit Milliarden unterstützte Konzerne jetzt schon davon reden tausende Stellen abbauen zu müssen erübrigt sich auch jede Diskussion man brauche Gelder zum Stellenerhalt.
Und auch wenn es jetzt viele gleich nutzen werden um Gegenzuschreiben. D. Wird nicht als Gewinner..wenn es solche gibt..aus der Krise hervorgehen. Zu konservativ in Wirtschaftlicher Entwicklung, zu restriktiv bei Erlaubnis von Selbstständigkeit usw

Nachweis der Harmlosigkeit erbracht

Zitat: "Deutschlands Exporteure bekommen die Folgen der Corona-Pandemie mit voller Wucht zu spüren. Die Nachfrage nach deutschen Waren ist so stark zurückgegangen wie noch nie. Besserung ist vorerst nicht in Sicht."

Besserung ist vorerst nicht in Sicht?

Das verstehe ich nicht. Letztes Wochenende haben doch weltweit 100.000e Menschen, dichtgedrängt auf öffentlichen Plätzen und Straßen, gegen Dingsbums "demonstriert". Die strikten Corona-Vorschriften, die noch wenige Wochen davor auf bürgerlichen Anti-Corona-Demos mit aller Härten umgesetzt wurden, waren auf einmal gar nicht mehr wichtig.

Also entweder wurde die Gefährlichkeit des Corona-Virus falsch eingeschätzt und man hat eine Blitzheilung erfahren, oder man hat die Gefährlichkeit des Virus in Kauf genommen, weil es ja um eine "gute" Sache ging, um Dingsbums und so.

Anyhow, wie man sieht, kein Grund, die Wirtschaft weiter in den Abgrund zu fahren.

@09:09 von lenamarie: nicht mal 0,3% der Bevölkerung

"Wir haben schliesslich alle eine Pandemie überlebt, die nicht mal 0,3% der Bevölkerung befallen hat aber etliche Prozente in die Arbeitslosigkeit, Armut usw. führen wird"

Hätten Sie es lieber so wie in Italien, Spanien, den USA oder Brasilien?

Die haben nämlich neben dem wirtschaftlichen Einbruch auch noch x-mal so viele Kranke und Tote zu beklagen wie Deutschland.

Versteh ich nicht

Die Krise haben wir ja fast hinter uns, Grenzen öffnen wieder, Firmen kehren vom Home Office zurück in die Büros... und jetzt bricht alles ein?

Eigentlich sollte die Auftragslage wieder steigen, oder sitzen wir Russischen Fake News auf?

09:09 lenamarie

Ja, Regierung bekommt viel Zustimmung. Weil sie alles erdenkliche getan hat, um einer noch größeren Katastrophe (ähnlich wie in Italien oder Spanien) aus dem Weg zu gehen.
Oder hätte die Regierung besser einfach alles belassen sollen (wie in Brasilien?) Der Export wäre dennoch zum Stillstand gekommen.
Aber meckern kann immer erst nachher. Dann besonders gut, weil man ja den Ausgang der Krise bereits kennt.

Das kommt davon wenn man

Das kommt davon wenn man hauptsächlich auf Export setzt. Durch Billiglohn und prekäre Beschäftigung den Binnenmarkt klein hält. Wer wirklich denk das die zeitweise Absenkung der Mehrwertsteuer daran was ändert wird enttäuscht werden. Davon wird der Verbraucher nichts abbekommen. Leider befürchte ich das auch diesmal kein Umdenken kommen wird.

Mal sehen

wie die ganzen Steuergeschenke bezahlt werden sollen. Jeder halb vernünftige Mensch hat dies auf uns zukommen sehen. Unsere Regierung macht Geldzusagen an die Wirtschaft(Mehrwertsteuersenkung, Abwrackprämie), an die Bevölkerung(Kinderzuschlag), an Europa(wir übernehmen den Beitrag für die Briten, wir verallgemeinern Schulden, genannt Konjunkturpaket), an die Nato(aufrüsten und Verantwortung übernehmen, bedeutet mehr Krieg für Deutschland).....wer soll das bezahlen? Unsere Ur-ur-ur-ur-Enkel? Was macht man wenn sie in Ihrem Haushalt weniger Geld zur Verfügung haben? Weniger ausgeben und vieleicht dort investieren wo es sinnvoll ist. Aber nicht wir. Wenn die Verantwortlichen jetzt kommen und sagen " in diesem Ausmaß haben wir nicht damit gerechnet" dann ist dies nur Versagen auf ganzer Linie. Handeln und zwar sofort.

@ lenamarie, um 09:09

Ihre Unzufriedenheit wäre geringer, wenn es 3 oder 30 % gewesen wären?

Vielleicht fragen Sie sich einmal ernsthaft, warum “nicht mal 0,3% der Bevölkerung befallen“ sind.

Das sollte uns allen eine Warnung sein ...

.. im weiteren Umgang mit dem Virus.
Sollte es zu einer 2. Welle kommen, werden die Folgen für Wirtschaft und Wohlstand weitaus dramatischer ausfallen.
Auch der Wille, vor allem aber die Möglichkeiten, des Staates die Auswirkungen Kreditfinanziert überbrücken zu wollen, stoßen dann für alle richtig (!) spürbar an ihre Grenzen.
Bereits an den Kosten dieser Pandemie werden unsere Kinder lange zahlen müssen.

@09:09 lenamarie

Sie sagen es: die Pandemie hat bislang nur ca. 0,3 % der Bevölkerung erfasst. Hätte die Bundesregierung nicht reagiert, werden 60-70 % der Bevölkerung erfasst worden. Was immer noch passieren kann, wenn ich rechtzeitig an Impfstoff entwickelt wird. Und dann kann es geschehen, dass wir genau das erleben, was unsere französischen, Italienischen, spanischen, niederländischen ... Nachbarn auch erlebt haben: den grausamen Erstickungstod zahlreicher, vor allem älterer Mitbürger.

Weil Deutschland halt vorrangig auf den Export setzte!

Die Inlandsnachfrage wurde grob vernachlässigt. Bei diesen Löhnen ist der Konsum sehr gedämpft und wird wohl noch weiter abnehmen. Da machen auch diese Kürzungen der Mehrwertsteuer den "Kohl nicht fett"! Schon jetzt ziehen die Preise kräftig an, um im Nachhinein sagen zu können: "Ja wir haben sie, also diese Mehrwertsteuerkürzungen, an die Kunden weitergegeben. Und auch bei der geplanten Klima (CO2) steuer wird verschwiegen ,das wieder der "kleine Mann" die "Zeche" bezahlen wird, denn jeder Unternehmer wird seinen Beitrag auf den Preis seines Produktes umlegen.

Am 09. Juni 2020 um 09:14 von sonnenbogen

>>Der "Corona-Schock" mit der Erkenntnis, dass Lieferketten fragil sind, führe dazu, "dass in wichtigen Märkten und Regionen verstärkt eigene Lieferketten aufgebaut werden", sagt Wiechers. Das sei zunächst teuer, aber langfristig gut für die Unternehmen, die dann nicht mehr auf Importe angewiesen wären.<<

Bei einer weltweiten Pandemie ist es egal, wo die Lieferkette "steht". Wenn alles lahmgelegt ist, hilft auch eine vor Ort Produktion nicht.
Wirksame Hilfe für das Gesundheitswesen bringen nur lokale Depots. D.H. Masken, Medikamente und Schutzkleidungen müssen gut verpackt hier vor Ort gelagert werden. So wie im kalten Krieg die Bundeswehr ihr Material in Depots gelagert hatte. Darunter war auch eingeschweisstes Verbandsmateriel und Essensrationen, mehrere Jahre haltbar. Damit will ich sagen, dass eine Lagerung technisch möglich ist.

@09:09 lenamarie

Was sie bei ihrem Beitrag gar nicht berücksichtigt haben: in dem Artikel, den wir hier kommentieren, geht es um Export. D.h. um Geschäft, das dadurch entsteht, dass Firmen im Ausland bei uns einkaufen. Dieses Geschäft, das kann ich Ihnen aus täglicher Erfahrung heraus versichern, ist zum Großteil dadurch eingebrochen, dass im Ausland ähnliche Vorsorgemaßnahmen getroffen wird worden sind wie bei uns.

Coronakrise: Deutsche Exporte brechen dramatisch ein

Das war ja abzusehen, dass sie stark einbrechen werden, weil unsere Abnehmer im Ausland andere Sorgen hatten (und noch haben) als unsere Produkte zu kaufen.
Dieses "Tal der Tränen" muss durchlaufen werden, die Regierungen (Bund und Länder) tun mit ihren Programmen viel, um die Folgen abzumildern - aber klar, für viele wird das immer noch zu wenig hilfreich sein.
Ich bin mir jedoch sicher, dass nach der "Durststrecke" ein Aufschwung wieder kommen wird - Frage ist, wie lange diese Durststrecke dauert.
Ich bin optimistisch, was die Zukunft betrifft, auch mit der Bewältigung der Themen, die da anstehen (Bildungsgerechtigkeit, Digitalisierung, Klima, Gesundheit, ...).

Am 09. Juni 2020 um 09:36 von Jim456

>>Eigentlich sollte die Auftragslage wieder steigen, oder sitzen wir Russischen Fake News auf?<<

Wer 3 Monate in Kurzarbeit war, wird sich jetzt nicht gleich ein neues E-Auto bestellen.
Erst fällt der Export....dann fällt der Wohlstand.

Ein richtiger Dämpfer

Da bekommt der Wachtumswahn einmal einen richtigen Dämpfer. Das Adjektiv "richtig" ist hier mit der wahren Wortbedeutung gewählt.

Am 09. Juni 2020 um 09:43 von H. Hummel

>>Sollte es zu einer 2. Welle kommen, werden die Folgen für Wirtschaft und Wohlstand weitaus dramatischer ausfallen.<<

Es wird noch dicker kommen, auch ohne 2. Welle. Wir sind wirtschaftlich noch nicht in der Talsohle.

@09:20 Dr Hans

Auch Ihnen zur geflissentlichen Kenntnisnahme: es geht bei dem Artikel, den wir hier kommentieren, um Exporte. D.h. (ich wiederhole mich) um Geschäft, dass dadurch entsteht das ausländische Firmen bei uns einkaufen. Und diese Nachfrage ist dramatisch zurückgegangen, weil auch in vielen anderen Ländern ein Lockdown herrscht. Meine Firma hat aktuell deswegen Kurzarbeit. Nicht wegen des Lockdowns in Deutschland.

War doch gewollt

Das war doch so gewollt. Selbst deutsche Parteien (Linke und Grüne) kritisierten den zu hohen deutschen Export. Bin mal gespannt, wenn demnächst die Armut in Deutschland umgreift, wie sich diese beiden Parteien dann positionieren.

dramatisch?

Wiedervereinigung, Finanzkrise, Kriege, etc. sind bisher auch finanziert worden. Geld ist genug da. Schon V. Pispers meinte: "Millionen? Quatsch. Milliarden! Darunter machen wir es doch gar nicht mehr." Solche Corona Auswirkungen werden locker finanziert.

Erstaunlich

Jetzt brechen sogar die Exporte ein.

Wer soll denn unsere Industrieprodukte in Europa oder in Amerika, deren Wirtschaft ebenso eingebrochen ist, bei uns kaufen. Die Spirale nach unten ist nicht mehr aufzuhalten. Die Weltwirtschaft ist in der Rezession und bis in die Depression ist es nicht mehr weit.

Statt weitermachen wie bisher, sollten sich die Produzenten mal über nachhaltige Produkte Gedanken machen.

Aber hier ist eher Skepsis angesagt. Die Börsen tuen ja auch so als wäre nicht viel passiert. Den Abstieg von Lufthansa sieht man sportlich.

Auch mal nach ganz unten schauen

Diese „unschönen“ Nachrichten überraschen wohl Niemanden oder?
Was mich überrascht hatte waren die damaligen Aussagen , die nun mittlerweile Kultklassiker wurden, aus dem Bundestag: „Wir lassen Niemanden hängen“ & „ Es geht kein Arbeitsplatz verloren“. Es wird ja leider immer nur über die Großen gesprochen. Habe im Freundeskreis kleine Einzelhändler /in und das tut schon in der Seele weh zu sehen wie die leiden müssen. Traditions-Geschäfte die zum Teil in der dritten Generation liebevoll geführt werden. Die hatten es vor Corona durch den großen, gierigen, amerikanischen Online-Milliardär schwer, weil leider ein großer Teil der Deutschen ihr in unserem Land ehrlich verdientes, versteuertes Geld lieber bildungsfrei per Mausklick in seinen Rachen werden, als wie in die eigene Wirtschaft zu investieren. Die Corona Verordnungen werden vielen den Todes –Stoß verpassen. Aber wenn Du nicht Lufthansa oder VW heißt interssiert sich da "Oben" keine/r für dich.....

Brauch ich

nach der Corona Krise gleich ein neues Auto?
Nein. Durch die Ausgangssperre will ich dann vermutlich erst in den Sommer Urlaub

Am 09. Juni 2020 um 09:42 von harry_up

>>Vielleicht fragen Sie sich einmal ernsthaft, warum “nicht mal 0,3% der Bevölkerung befallen“ sind.<<

Wir wissen nicht, wie viel % der Bevölkerung den Virus in sich trugen.

@Am 09. Juni 2020 um 09:44 von KarlderKühne

Zitat: "Weil Deutschland halt vorrangig auf den Export setzte!
Die Inlandsnachfrage wurde grob vernachlässigt. Bei diesen Löhnen ist der Konsum sehr gedämpft und wird wohl noch weiter abnehmen"

Na, wer soll denn sonst die die realen Güter herstellen, die wir "dank" des Euros für lau in die Euroländer verteilen.

Wenn ich "für lau" sage, dann meine ich damit, dass wir die Exporte realer Güter in die Eurozone mit wertlosen Forderungen - wie etwa die TARGET2-Salden, die aktuell bei einer BILLIONEN Euro stehen - gegenfinanzieren.

Aber bitte merken: "Wir profitieren vom Euro!" --- Ganz sicher!

Die Inlandsnachfrage wurde grob vernachlässigt.

Und schaut euch bitte den "Großen Wumms" richtig an. Otto-Normalverbraucher profitiert nicht von diesen. Die Kaufprämie für E-Autos bekommt nur der, der sich auch ohne diese ein teures E-Auto leisten kann. Und diese Mehrwertsteuerkürzung für ein halbes Jahr ist ein Witz. Bei einem Einkauf von 100 € spare ich glatte 2-3 € und ob diese Kürzung bei den Kunden überhaupt ankommt, ist sehr fraglich. Bleiben nur die 300 € für jedes Kind. Macht das den "Kohl fett", wenn ein Elternteil über Monate nur Kurzarbeitergeld bezogen hat?

welch eine Überraschung

Gibt es doch fast täglich einen Bericht, wo es welchen wirtschaftlichen Einbruch wegen Corona gibt. Da ist es nur naheliegend, dass sich dies auch auf den Export auswirkt.

Aus ökologischer Sicht wäre es eh sinnvoller die Warenflüsse zu reduzieren. Dort produzieren wo die Güter verbraucht werden, sollte die Devise sein.

Nja, wenigsten ein Exportgut konnten wir wesentlich steigern, unsere Steuergelder fließen über den EU-Wiederaufbauplan verstärkt nach Südeuropa.

9:15 Klausewitz

"vielleicht der richtige Zeitpunkt die Rußlandsanktionen fallen zu lassen......."

Wo denken sie hin. Hat es doch viel Mühe und Überzeugungsarbeit gekostet bis diese Sanktionen festgezurrt waren (nur mal recherchieren wie oft Herr Kerry uns damals besuchte und seine "Wünsche" darbrachte und unsere Regentin Herrn Obama besuchte). Kleine Anmerkung es gibt nocht einige Länder die uns eigentlich nichts getan haben die wir auf höheren Wunsch sanktionieren. Ist natürlich für eine Exportnation eher suboptimal. (Aber was tut man nicht alles um eine Freundschaft zu erhalten).

@Am 09. Juni 2020 um 09:15 von Klausewitz

Zitat: "Vielleicht der richtige Zeitpunkt die Rußlandsanktionen fallen zu lassen."

Da muss ich Ihnen widersprechen.

Der richtige Zeitpunkt, die Sanktionen gegen ein Partner- und Freundesland wie Russland fallen zu lassen, wäre 2014 gewesen.

@ Lenamarie / 9:09

"Wir haben schliesslich alle eine Pandemie überlebt, die nicht mal 0,3% der Bevölkerung..."

... für mich erschließt sich ein vollkommen anderes Bild! ... Wieviel Tote wären es denn ohne die getroffenen Maßnahmen gewesen? ... Die hier dargestellten Statistiken weisen zudem darauf hin, daß die Äußerungen der Regierung: ..."Deutschland wird schneller und gestärkter aus der Kriese kommen als andere" wohl möglicherweise etwas verfrüht und Überoptimistisch waren. Ohne das andere Länder wieder auf die Beine kommen - insbesondere in Europa - wird es auch in Deutschland nicht schnell aufwärz gehen. ... Also denken wir vernünftig nach! Z.B. über gemeinschaftlich getragene europäische Wiederaufbaufonds etc.

Übrigens: ... Enteignung von Reichen für den Wiederaufbau ist ein Ansatz! Der bessere wäre die auf Bankkonten schlummernden und nahaltig entwerteten Summen zu nutzen in dem der Staat Anleihen gegen Zinsen bei den Bürgen macht. Sozial- und Gesellschaftspolitisch wäre dies nur zum Vorteil!

Weiter denken

Nicht der virus hat die Krise verursacht, der Welthandel stagnierte schon vorher. Das Virus hat es alles verschärft und beschleunigt. Wenn man es genau analysiert ..Ja wir haben bisher die Pandemie.. Dank vieler Bürger auch auf Gefahr des eigenen Leben...gut überstanden, Gesundheitsmäßig gesehen. Der zweite Teil der Krise ist schwerpunktmäßig wirtschaftlich zu sehen. Und da ist es ein Fehler in der jetzigen Situation weiterhin auf Export zu setzen und nicht auf den Binnenmarkt. Sicher kommt gleich das Argument wer keine Arbeit hat kann auch nichtskaufen. Aber selbst dafür gibt es simple einfache Lösungen. Die allerdings meist daran scheitern das die Regierung dem eigenen Volk misstraut, man könnte ja ein paar Europa zufiel verdienen ohne zu versteuern. Oder das immer wieder angesprochene Homeoffice warum von vielen Eignern nicht gerade beliebt..man könnte ja zu wenig arbeiten ohne Kontrolle.
Ein Blick über Europa hinaus zeigt wie Binnnenmarkt funktionieren kann.

Am 09. Juni 2020 um 09:54 von Zwiespalt

>>Die Corona Verordnungen werden vielen den Todes –Stoß verpassen. Aber wenn Du nicht Lufthansa oder VW heißt interssiert sich da "Oben" keine/r für dich.....<<

Lufthansa musste erhebliche Federn lassen und VW hat bis jetzt nichts bekommen....ausser die E-Autoprämie, aber die wird wohl eher in die USA gehen

@Klausewitz / 9:15

"Vielleicht der richtige Zeitpunkt die Rußlandsanktionen fallen zu lassen. ... "

... aus verschiedenen Blickwinkeln sicher ein anzugehender Schritt. Nur wird dies in punkto Corona nicht helfen!

@ lenamarie

Zitat: "Wir haben schliesslich alle eine Pandemie überlebt, die nicht mal 0,3% der Bevölkerung befallen hat aber etliche Prozente in die Arbeitslosigkeit, Armut usw. führen wird."
Richtig, wir haben mit einer sehr geringen Infektionsquote überstanden ... wegen der eingeleiteten Massnahmen.
Aber: Was wäre heute im Großen und Ganzen anders wenn wir nichts unternommen hätten? Wir hätten (wie in anderen Staaten zu sehen, weit mehr Tote und Genesene mit Folgeschäden zu beklagen.
Und wirtschaftlich hätten wir annähernd die gleichen Folgen zu bewältigen. Es ist logisch das eine auf Export fußende Wirtschaft in die Knie geht, wenn die üblichen Abnehmer die Grenzen schließen und selber mit den Auswirkungen zu kämpfen haben, von den anderen Turbulenzen zwischen China, den USA, der EU und Russland ganz zu schweigen. Für wen soll man da produzieren?
Die größte Frage zum Schluss: Welche Partei/en, welche/r Kanzler/in hätten es denn besser gemacht? .. und zwar immer mit den einstigen Informationen.

@ Bender Rodriguez / 9:18

"Die Binnennachfrage ist seit Jahrzehnten am Boden."

... da lohnt es sich schon genauer zu schaun! Nicht die Binnennachfrage, sonderen deren Wachstum ist am Boden. Denn nur um Wachstum geht es damit das Schuldenbasierte heutige System des Kapitalismus brummt. Das niedrige Konsumwachstum läßt Investoren und Handelsunternehmen auf andere Märkte abwandern, z.B. nach Asien insbeosndere China. Ohne exportorientierte Unternehmen wäre Deutschland ganz schnell weg vom Fenster - zumindest Stand heute.

Am 09. Juni 2020 um 09:54 von Vakkoras

>>Den Abstieg von Lufthansa sieht man sportlich.<<

Wieder ein ehemals sehr profitables Unternehmen, welches absteigt. Von einigen Klientel wird das als positiv angesehen. Ebenso die fortschreitende Vernichtung der kompletten Reisebranche und von VW. Mal sehen , womit wir in Zukunft unseren Wohlstand sicher wollen. Vielleicht mit den subventionierten erneuerbaren Energien,die sich ja im Ausland wie geschnitten Brot verkaufen. Oder mit grosszügigen Geldzuwendungen aus Brüssel. Aber woher bekommen die ihr Geld eigentlich ?

9:49 SchleswigHolsteiner

"Wer drei Monate in Kurzarbeit war, wird sich nicht gleich ein E-Auto bestellen........"

so ist es. Ein E-Auto ist auch mit Kaufprämie für viele Normalverdiener und Rentner (Pensionäre ausgenommen) unerschwinglich.

Am 09. Juni 2020 um 10:01 von Magic.fire

>>Ein Blick über Europa hinaus zeigt wie Binnnenmarkt funktionieren kann.<<

Ja, wo läuft es denn viel besser ?

@Bote der Wahrheit

Was genau ist denn „Dingsbums und so“?

Die Krise als Chance nutzen

Hallo liebe Community, ich finde es ist aktueller denn je über alternative Wirtschaftssysteme zu sprechen. Unser aktuelles bricht zyklisch zusammen und reißt viele Mrd. Menschen ins Elend.

Weiter sehe ich eine Verschuldung des Staates nicht problematisch, da die aktuellen Schulden ohnehin nie beglichen werden können und wir quasi Fiatgeld ohne echte Deckung haben.

Freundliche Grüße
O.Dietrich

09:52 von ablehnervonallem

>>Selbst deutsche Parteien (Linke und Grüne) kritisierten den zu hohen deutschen Export. Bin mal gespannt, wenn demnächst die Armut in Deutschland umgreift, wie sich diese beiden Parteien dann positionieren.<<

Im Bundestag sind beide Parteien in der Opposition. Bei aktuellen Umfragen liegen sie zusammen bei 23 %. Wie hoch schätzen Sie den Einfluss der beiden Parteien?

Re bote

"Das verstehe ich nicht. Letztes Wochenende haben doch weltweit 100.000e Menschen, dichtgedrängt auf öffentlichen Plätzen und Straßen, gegen Dingsbums "demonstriert". Die strikten Corona-Vorschriften, die noch wenige Wochen davor auf bürgerlichen Anti-Corona-Demos mit aller Härten umgesetzt wurden, waren auf einmal gar nicht mehr wichtig."

Dass Sie die Anprangerung von Rassismus und Polizeigewalt als "Dingsbums" bezeichnen, spricht einmal mehr Bände.
Darüber hinaus wurden bei Ihren "bürgerlichen" Demonstrantionen (den Hygiene-Demos, bei denen etliche hochrangige Verschwörungstheoretiker aufgetreten sind) mitnichten die Coronaregeln durchgesetzt. Obwohl die Beschränkungen reihenweise gebrochen wurden, wurden die Demos nur in Einzelfällen, wenn es zu Ausschreitungen kam, aufgelöst.

Einmal mehr scheitert Ihr Kommentar an den Fakten...

@Bote der Wahrheit

"Anyhow, wie man sieht, kein Grund, die Wirtschaft weiter in den Abgrund zu fahren."

... das Problem liegt nicht darin, daß weitere Maßnahmen beschlossen werden. Das Problem besteht bereits darin, daß die global verzahnten Lieferketten gestöhrt sind - und das nicht nur bei ein paar Türklinken oder Sensorbauteilen! Stellen sie sich eine Menge von 10000 Menschen vor die auf einen eng umschlossenen Platz alle im Urzeigersinn um den zentral liegenden Brunnen kreisen. Solange alle die selbe Richtung haben bleibt das System am Laufen. Aber wehe einige 100 kommen aus dem Tritt oder wechseln sogar die Richtung. Das System endet im Chaos und kommt zum Stillstand .

Die Sonne wird heute Abend untergehen ist eine

vergleichbar spektakuläre Nachricht wie der Export bricht ein . Danke für solche Weisheiten , für die ich gerne meine Rundfukgebühren bezahle. Was bitte erwartet man , wenn mehr oder weniger der Welthandel zum Erliegen gekommen ist für den deutschen Export .. etwa das der steigt ?

Irrsinn!

Auch wenn es viele nicht hören mögen: Ja, wir haben Menschenleben gerettet, aber die sozialen, wirtschaftlichen Verwerfungen, die diese Corona-Maßnahmen nach sich ziehen, werden immens sein und uns noch in 20 Jahren beschäftigen. Aber der deutsche Michel stand ja stramm als es darum ging, alle Maßnahmen brav zu verfolgen. Derselbe Michel ist es dann wieder, der Arbeitslosigkeit, Schulden, Kriminalität beklagen wird.

@ Kopfmensch

"@Klausewitz / 9:15 "Vielleicht der richtige Zeitpunkt die Rußlandsanktionen fallen zu lassen. ... "

... aus verschiedenen Blickwinkeln sicher ein anzugehender Schritt. Nur wird dies in punkto Corona nicht helfen!" Am 09. Juni 2020 um 10:03 von Kopfmensch

*

Natürlich hilft das. Wirtschaftlich.

Wir müssen das nicht so weit kommen lassen wie in "Die Asche meiner Mutter", wo die mittellosen Mütter um eine Zwiebel für ein fiebriges Kind betteln.

Man darf nicht vergessen, wie dünn die Schicht der Zivilisation ist. Ein Piekser und die Zivilisation platzt wie ein Ballon. Das zu flicken dauert lange.

Am 09. Juni 2020 um 10:01 von SchleswigHolsteiner

Nun ja, aber macht sich irgendwer diese Sorgen um die Kleinen, wenn da zugemacht wird juckt es keinen……..

Aufgabe des Staates

Ich finde, es ist zu selbstvertändlich geworden dass der Staat (also die Allgemeinheit) einspringen muss.

Der Staat sollte sich viel weniger um die Wirtschaft und viel mehr um Gesellschaft und Soziales kümmern.

Die Wirtschaft hingegen sollte lernen zu haushalten und vorzubauen. In guten Zeiten werden Boni ausgeschüttet und in schlechten Zeiten soll der Steuerzahler einspringen.

Sind das etwa alles Staatsunternehmen?

Rückbesinnung wäre das Stichwort! Wirtschaft schüttet weniger Gewinn aus und bildet größere Rücklagen und der Staat gibt weniger Geld für die Rettung systemrelevanter Industrien aus und bezahlt stattdessen Pflege- und Sozialberufe mit gesellschaftlicher Relevanz besser! Bisher wird mit Systemrelevanz nur die Anzahl Arbeitsplätze gemeint.

Es ist nicht erste Aufgabe des Staates, die Wirtschaft zu erhalten. Aber wir sind schon so tief drin das die Meisten diesen Kommentar garnicht nachvollziehen können / wollen... vermute ich.

Wen muss ich denn für so eine Wende wählen?

Am 09. Juni 2020 um 10:01 von Kopfmensch

>> Enteignung von Reichen für den Wiederaufbau ist ein Ansatz! Der bessere wäre die auf Bankkonten schlummernden und nahaltig entwerteten Summen zu nutzen in dem der Staat Anleihen gegen Zinsen bei den Bürgen macht. Sozial- und Gesellschaftspolitisch wäre dies nur zum Vorteil!<<

Ich habe für meine paar Kröten hart arbeiten und alles versteuern müssen. U.a. arbeitete ich über 10 Jahre im Ausland. Mit wurde nicht 1 Euro geschenkt. Ich halte Enteignungen für Raub und nichts anderes. Der Staat hatte seit 2008 genug Zeit , einen eigenen Fond anzulegen. So wie Norwegen. Genug Überschüsse waren da.

Jaja, das liebe Geld

Wenn ich manche Kommentare hier lese, kommt mir ja der Kaffee wieder hoch.
Hier geht es manchen immer nur ums Geld.
@lenamarie: ja es sind nur 0,3%.Der Bevölkerung. Aber gerade WEIL die Regierung frühzeitig reagiert hat! Aber anscheinend wollen oder können das Manche nicht sehen. Versuchen jede Möglichkeit um auf die Regierung drauf zu hauen.
Leider, aber auch Gottseidank, sehr durchschaubar!

@Pontifex Maximus 09.40

"richtiger"Dämpfer? Wachstumswahn?
Davon hängt unser Wohlstand, unser Sozialstaat , unser Bildungs- und Gesundheitssystem ab. Darüber kann sich kein normal denkender Mensch freuen. Nur Leute, die von Staatsgeldern existieren denken wohl, die Krise betrifft nur die Andern. Millionen Arbeitnehmer und ihre Familien haben existentielle Sorgen. Und Selbständige auch

um 09:35 von Bote_der_Wahrheit

Dingsbums....... ?????

Genau das ist Ihre Einstellung, wie so oft, Ihre häufigen Provokationen sind einfach nur widerlich. Ausschließlich zu dem einen -Rechten- Thema! Vielleicht kommen Sie wieder mit irgendwelchen haltlosen Zahlen!

Am 09. Juni 2020 um 10:12 von Tremiro

>>Im Bundestag sind beide Parteien in der Opposition. Bei aktuellen Umfragen liegen sie zusammen bei 23 %. Wie hoch schätzen Sie den Einfluss der beiden Parteien?<<

Auf sehr hoch, weil man immer noch über den Bundesrat blockieren kann, b.z.w. konnte

1. / 2. Quartal : auch deutsche Exporte brechen ein

Das darf nicht verwundern.
China hat wg. Corona seine z.T. Wirtschaft still gelegt.
Die EU hat sich jedoch u.a. von der chinesischen Wirtschaft zu stark abhängig gemacht.
Die Folge:
Waren kamen u.a. aus China in Deutschland und der EU nicht an, schon deswegen, weil die Produkte z.B. in China erst gar nicht produziert wurden.
Da die Grenzen allen Orts geschlossen wurden, brach zudem auch noch die Logistik innerhalb und von außen in die EU zusammen.
Fazit:
Z.B. Teile und Ersatzteile für die Automobilbranche, für Flugzeuge, Traktoren und Landmaschinen, medizinische Schutzkleidung, Desinfektionsmittel, Medikamente, medizinische Geräte und Ersatzteile, u.v. mehr, fehlten in der Wirtschaft. Es konnte nur noch wenig exportiert werden, weil wenig produziert wurde.
Im Gegenzug nahmen die anderen Länder die vorhandenen Waren nicht ab. Die Grenzen waren zu, die ausländischen Unternehmen auch.

Die Deutschland_AG / Europa_AG muss zum Teil von der globalisierten Wirtschaftswelt unabhängig werden.

Am 09. Juni 2020 um 10:11 von debetreiber@pro...

>>Weiter sehe ich eine Verschuldung des Staates nicht problematisch, da die aktuellen Schulden ohnehin nie beglichen werden können und wir quasi Fiatgeld ohne echte Deckung haben.<<

Solange die Zinsen bei Null bleiben, mag das zutreffen. Langfristig gesehen gehen mit Nullzinsen aber alle Banken pleite

schließe mich Ihren Post an ;

schließe mich Ihren Post an ; - ))

um 09:20 von Dr.Hans

— Ich verstehe dieses Land, diese Gesellschaft und ihre Medien nicht mehr. Es ist seit mehreren Jahren nur noch bizarr. —
Sie beklagen -irgendwelchen Rassismus- und bezeichnen es zudem noch als eine irre Diskussion. In Ihren Augen bedarf es also keinerlei Empörung darüber, traurige Einstellung, sage ich da nur.
Welche Partei soll “den Schlamassel“ primär eingebrockt haben? Sie meinen die CDU, die verantwortlich ist für die Pandemie, den Wirtschaftseinbruch und vieles mehr.
Sehen Sie und ich kann Sie nicht verstehen, nichts ist hier bizarr, das Gegenteil ist der Fall, kaum eine Regierung hat die Krise besser bewältigt.

Das ist erst der Anfang!

Bis zum Herbst hin wird sichtbar, wie groß der Schaden wirklich ist, den diese Corona-Angstpolitik verursacht haben wird. Dann wird es leider zu spät sein für viele, wie bereits schon heute für Gastronomen und sonstige veranstaltungsabhängige Gewerke.
Erst letzte Woche haben wieder Bekannte von mir mit ihrer Gastronomie Insovenz anmelden müssen! Deren Zukunft ist nun Hartz4! Natürlich rächt sich zudem noch die Exportorientierte Industrielandschaft.

Wir wären potent genug gewesen, die Risikogruppen bestens zu schützen und alle maroden Systeme in kürzester Zeit leistungsfähig aufzustellen, der Welt zu zeigen wie man richtig mit einer Pandemie umgeht, statt starr vor Angst alle Möglichkeiten zu verpulvern um danach weitaus umfangreichere Risikogruppen zu produzieren - Millionen von unverschuldeten Arbeitslosen!

Nehmt mal die Angst weg und beginnt darüber nachzudenken wohin das alles führt und was alles passiert ist.
Geht auf die Straße wenn ihr damit nicht einverstanden seid!!!

09:41 todias

>>" in diesem Ausmaß haben wir nicht damit gerechnet" dann ist dies nur Versagen auf ganzer Linie. Handeln und zwar sofort.<<

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, halten Sie die zusätzlichen "Hilfspakete" nach der Krise für die Bevölkerung für überzogen oder überflüssig.
Aber wie soll denn dann "das sofortige Handeln" Ihrer Meinung nach aussehen?
Außer dem weniger Geld ausgeben, das tun die meisten mit Kurzarbeitergeld ja sowieso schon.

10:00 von Bote_der_Wahrheit

>>Da muss ich Ihnen widersprechen.

Der richtige Zeitpunkt, die Sanktionen gegen ein Partner- und Freundesland wie Russland fallen zu lassen, wäre 2014 gewese<<

Ja Herr Putin, der Friedensengel und Heilsbringer aller Rechtsaußen.
Aber trösten Sie sich. Durch den unfähigen Mr. Trump haben Russland und China gewaltig an Einfluss in der Welt gewonnen. Und falls Trump wiedergewählt wird, spielen die USA in vier Jahren nur noch die dritte Geige in der Welt.

Überschrift

Eigentlich müsste in der Titelleiste stehen: Die Steuereinnahmen des Staates brechen massiv ein

09:36, Jim456

>>Versteh ich nicht
Die Krise haben wir ja fast hinter uns, Grenzen öffnen wieder, Firmen kehren vom Home Office zurück in die Büros... und jetzt bricht alles ein?

Eigentlich sollte die Auftragslage wieder steigen, oder sitzen wir Russischen Fake News auf?<<

Im hier diskutierten Artikel geht es um den Monat April.

Ist schon eine tolle Sache dieses "Wummspaket"

Aber leider nicht für den "kleinen Mann" und ich weiß jetzt schon, wer die "Zeche" bezahlen wird. Auch stelle ich mir die Frage, was denn wird, wenn im nächsten Jahr die nächste Pandemie kommt. Haben wir noch so viel Papier, um die "Gelddruckmaschine" am Laufen zu halten? Und wohin führt es, wenn immer mehr Geld ohne Deckung im Umlauf ist?

Binnenmarkt sind halt nicht nur große ketten

Binnenmarkt ist auch eine große Zahl von Kleinhändler und Kleinsthändler die verkaufen ohne große Zwischenhändler zum Teil auch Nischenprodukte selber herstellen wie einst auch hier viele Kleinstbetriebe.
Damit verdienen sich viele das was sie zum Leben benötigen. Dazu mehr als moderate Steuern. Will meine Frau sich z. B selbstständig machen ist es sehr einfach einen Anfangkredit zu bekommen. Dafür muss sie nicht dicke Ausarbeitungen machen in Form eines Businessplanes wo dann eine Bank lange entscheidet..nicht gerade selten hier ohne wirklich Ahnung zu haben.
Versuchen sie mal in D. Nur eine Gaststätte auszumachen nach Verlust des Jobs. Oder Als Einzelhändler zu starten..zog Auflagen, teils unsinnig, ne Steuer bevor sie Oberhaupt etwas verkauft haben und und und..Arbeit ist in D einfach zu teuer und darum funktioniert der Binnenmarkt nicht, weil den meisten Leuten das Geld fehlt. Single arbeiten ein halbes Jahr nur für den Staat

@ jukep

Zitat: "Ein E-Auto ist auch mit Kaufprämie für viele Normalverdiener und Rentner (Pensionäre ausgenommen) unerschwinglich"

Warum Pensionäre ausgenommen? Mein Nachbar ist als Obersekretär nach 48 Jahren in den Ruhestand gegangen, mit 2400,- Euro zu versteuernder Pension.
Der überwiegende Teil der deutschen Beamten rekrutiert sich aus dem mittleren Dienst ... die zur Diskussion stehenden Beträge entstammen aber dem gehobenen- oder noch höheren Diensteinstufungen.
Es ist ja auch nicht jeder Maurer ein Meister, Krankenhausarzt Chefarzt oder Journalist Chefredakteur.
Fazit: Auch für den kleinen Pensionär sind die E- Autos unerschwinglich.

10:12 von Tremiro

>>Selbst deutsche Parteien (Linke und Grüne) kritisierten den zu hohen deutschen Export. Bin mal gespannt, wenn demnächst die Armut in Deutschland umgreift, wie sich diese beiden Parteien dann positionieren.<<
Im Bundestag sind beide Parteien in der Opposition. Bei aktuellen Umfragen liegen sie zusammen bei 23 %. Wie hoch schätzen Sie den Einfluss der beiden Parteien?<<

Beide sitzen in vielen Länderparlamenten und ohne die Grünen geht im Bundesrat gar nichts. Also ist der Einfluss groß. Bitte mal informieren, bevor kritisiert wird. Danke

Am 09. Juni 2020 um 10:20 von 0_Panik

>>Die Deutschland_AG / Europa_AG muss zum Teil von der globalisierten Wirtschaftswelt unabhängig werden.<<

Die Pandemie wäre so oder so nach Europa gekommen. Und dann wäre hier auch alles zum Stillstand gekommen. Auch, wenn es nur Lieferketten in Europa geben würde.

Solidarität

Und wo ist sie nun, die Solidarität mit Einzelhändlern, Familienbetrieben, Soloselbständigen? Vielleicht ist es an der Zeit, nicht über die nächsten Steuererhöhungen zu spekulieren, sondern Beamte, Öffentlichen Dienst, Rentner und Pensionäre mal etwas „mitzunehmen“. Derzeit sitzt die Hälfte der Bevölkerung die Krise wirtschaftlich aus, als wäre nichts gewesen, bei Kündigungsschutz und allen Segnungen unseres Staatswesens, während die andere Hälfte völlig allein gelassen wird, einfach untergeht und von Esken & Co nur mit weiteren Steuern und esoterischen E-Auto-Förderungen beglückt wird. Man könnte die Krise zum Anlass nehmen, staatliche Aufgaben effizienter zu gestalten, Sozialsysteme zu konsolidieren, Verschwendung zurückführen, Bundestag auf Normalmaß reduzieren. Stattdessen scheint es, als spüre unser Staatswesen keinen besonderen Druck, man macht einfach genauso weiter, druckt einfach mehr Geld und finanziert die Krise mit den Alterssicherungen und Erspartem der BürgerInnen.

Am 09. Juni 2020 um 10:00 von

Am 09. Juni 2020 um 10:00 von jukep
9:15 Klausewitz

jetzt reichts mir aber.
Haben Sie wirklich vergessen warum die Sanktionen gegen Russland kommen mussten ??
Die Annektion der Krim - schon mal was von gehört ???
Und natürlich musste das weltweit abgestimmt werden - wegen der Globalisierung.

@09:36 von GeMe

Sprechen Sie mal mit denen, die bereits insolvent sind und deren Zukunft nun Hartz4 ist! Sie werden sicher einen finden, denn es gibt bereits einige .......

Am 09. Juni 2020 um 10:21 von Wutmigrant

>> Natürlich rächt sich zudem noch die Exportorientierte Industrielandschaft.<<

Nein, die rächt sich nicht. denn ohne diese Industrielandschaft würde es keinen Wohlstand geben. Nicht bei uns und auch nicht da , wo wir im Ausland produzieren. Es rächt sich, dass der Staat immer alles ausreizt und keine Rücklagen bildet (wie Norwegen). Und es rächt sich, dass wir keine Depots für Krankenhausmaterial haben. so wie etwa Finnland.

Am 09. Juni 2020 um 10:21 von HadiH

>>kaum eine Regierung hat die Krise besser bewältigt.<<

Wir sind noch mittendrin

Teil2

Großen Anteil an der zu teureren Arbeit und Abwanderung ganzer Firmen haben leider auch die Gewerkschaften. Sie arbeiten und agieren noch wie vor hundert Jahren. Ja zum Teil von den meisten Vorständen wird nur der eigene Platz im Aufsichtsrat und die eigene Unkündbarkeit gesehen. Nicht das jede Lohnerhöhung eine Preisspirale in Gang setzt. Eine Beteiligung analog von Dividende wäre der bessere Weg . weil es dieArbeit und das Produkt nicht so verteuern würde.

@ Püppie

Zitat: "Der Staat sollte sich viel weniger um die Wirtschaft und viel mehr um Gesellschaft und Soziales kümmern."

Und wo kommt das Geld her? Von der Wirtschaft welche die Arbeitsplätze zur Verfügung stellt. Und von den Abgeführten Lohn- und Einkommensteuern allein könnte D sich z. B. keine BAB leisten ... nicht einmal Dorfstraßen. Von Theatern, Museen oder sonstigen kulturellen Errungenschaften ganz zu schweigen.
Soo einfach ist Wirtschaft nun auch nicht ...

rer Truman Welt

Diese Zahlen waren zu erwarten und überraschen deshalb nicht. Die Prognosen sind realistisch und spiegeln die Situation wieder. Der Exportrückgang auf´s Jahr gesehen wird sicher in einem deutlich zweistelligen prozentualen Bereich liegen. Die Frage ist lediglich, steht noch eine 1 als Zehnerziffer oder doch schon eine 2 davor.
Wichtig ist jetzt nicht Trübsal zu blasen, sondern die Unternehmen darauf einzustellen. Wichtiger ist zu versuchen (zumindest), eine mittelfristige Entwicklung zu prognostizieren, um die Anpassung der Unternehmen so vorzunehmen, dass die Justierung auf die nächsten 2 - 3 Jahre passt. Die Manager sollten auf die Lufthansa und Carsten Spohr schauen, der, soweit ich das mitbekomme, die richtige Perspektive für seine Branche eingenommen und die richtigen Anpassungen seines Unternehmens vorzunehmen gedenkt. Ein Wunschdenken, dass kurzfristig bald alles so ist, wie es vor Corona war, sollte nun endgültig von den betroffenen Branchenführern fallen gelassen werden.

Am 09. Juni 2020 um 10:00 von

Am 09. Juni 2020 um 10:00 von jukep
9:15 Klausewitz

gut zusammengefasst, ähnlich hatte ich das neulich auch geschrieben.

Am 09. Juni 2020 um 10:25 von Tremiro

>>Der richtige Zeitpunkt, die Sanktionen gegen ein Partner- und Freundesland wie Russland fallen zu lassen, wäre 2014 gewese
---
Ja Herr Putin, der Friedensengel und Heilsbringer aller Rechtsaußen.<<

Meine Firma darf keine Ersatzteile für Industriewassersysteme nach Russland liefern. Ich finden das nicht ok.

>>Und falls Trump wiedergewählt wird, spielen die USA in vier Jahren nur noch die dritte Geige in der Welt.<<

Nehmen Sie bitte mal die G7 Staaten und sagen Sie mir, welches davon noch die erste oder zweite Geige in der Welt spielen.

Am 09. Juni 2020 um 09:20 von

Am 09. Juni 2020 um 09:20 von Dr.Hans
Wo soll das noch enden?
"Die Nachfrage nach deutschen Waren ist so stark zurückgegangen wie noch nie. Besserung ist vorerst nicht in Sicht."

"Wir haben nun wirklich andere Probleme als Rassismus."

Hier geht es nicht um Rassismus.

"Unsere Wirtschaft wurde durch den von der gegenwärtigen Bundesregierung herbeigeführten Lockdown an die Wand gefahren. Die Quittungen dafür kommen nun langsam ans Tageslicht. Sieben Millionen Arbeitnehmer sind in Kurzarbeit, verbunden mit entsprechenden finanziellen Einbußen und die Angst um den Arbeitsplatz. Wie soll man seine Familie durchbringen, wie die Raten für das Haus/die Wohnung ab(...)"

Aber das wussten wir doch schon das es so kommen würde. Wieso jetzt die Aufregung?
Aber Hauptsache auf die Regierung draufhauen.

@aber macht sich irgendwer diese Sorgen 10:14 Zwiespalt

"um die Kleinen, wenn da zugemacht wird juckt es keinen…….."

Die sind ja schliesslich auch nicht systemrelevant ;-)

Höchste Zeit dass der 'Michel' auch mal diese 'Relevanz' kritisch hinterfragt.
Dazu sind Krisen ja auch da, dass man eben nicht einfach so weitermeacht wie bisher.

Am 09. Juni 2020 um 10:14 von Zwiespalt

>>Am 09. Juni 2020 um 10:01 von SchleswigHolsteiner
Nun ja, aber macht sich irgendwer diese Sorgen um die Kleinen, wenn da zugemacht wird juckt es keinen……..<<

Doch, mich juckt das.... und ich nerve damit die Abgeordneten meines Wahlkreises (Land/Bund)

rer Truman Welt

Und . . . . sofern darauf verwiesen wird, dass der Aktienmarkt doch auf eine andere Entwicklung hinweist, dem sei gesagt, dass der Aktienmarkt zzt. sehr spekulativ ist. Es muss eine Menge Geld, welches in das Wirtschaftssystem gerade gepumpt wird, angelegt werden. Bei Minuszinsen reduzieren sich die Anlagemöglichkeiten. Deshalb fließt es mehr spekulativ zu nicht kleinen Teilen in die Aktienmärkte, weshalb sich deren Schwankungsbreite ab diesem Jahr verbreitern wird. Dieses "Aufzugfahren" kann u. U. gute Gewinne bringen, wenn jemand den richtigen Riecher, Ahnung und Nerven hat. Jedenfalls spiegeln diese nicht eine zukünftig zeitnahe Entwicklung der Realwirtschaft wider. Zudem ist bei den dortigen Preisen auch bereits die uns bevorstehende Inflationsentwicklung vorweggenommen.

So schlimm kann es nicht sein ...

... wenn ich sehe, daß der Aktienkurs von VW in 2 1/2 Monaten um 64% gestiegen ist.

MTU + 59%
...

Die Liste läßt sich beliebig fortsetzen.

@ 09:28 von dr.bashir

„ Der bricht ein, weil auch in unseren Abnehmerländern ein z.T. noch strengerer Lockdown angeordnet wurde.“

Ich stimme ihnen zu. Bei großen Autobauern konnte nicht produziert werden, weil einfach die dafür benötigten Teile nicht kamen, sowohl aus China, als auch Sitze, die in Poken gefertigt werden. Und ohne Teile kann man einfach kein Auto bauen, wenn man auch produzieren hätte dürfen in Deutschland.

@10:20 von 0_Panik: unabhängig werden

"Die Deutschland_AG / Europa_AG muss zum Teil von der globalisierten Wirtschaftswelt unabhängig werden."

Wie soll das denn funktionieren? Wenn Sie Waren wie z.B. Fernseher oder andere Elektronikgeräte ausschließlich in Deutschland / in der EU produzieren wollen, dann werden Sie dafür keine oder kaum Käufer finden.

Der letze Hersteller, der mit der Konkurrenz aus Asien nicht mithalten konnte, war Loewe.

Der durchschnittliche Kunde kauft nicht, weil "Made in Germany" drauf steht, sondern er schaut auf den Preis.
Wenn es eine vergleichbare Qualität zum halben Preis aus China oder Korea gibt, dann kauft man Produkte von dort.
Das kann die Politik auch nicht ändern.

Ich bin gespannt, wann die deutschen Produzenten von medizinischer Schutzausrüstung das Geschäft wieder aufgeben müssen, weil sie mit den Preisen aus Asien nicht mithalten können.

@Jim456 / 9:36

" ... Eigentlich sollte die Auftragslage wieder steigen, oder sitzen wir Russischen Fake News auf?"

... Wenn Sie meinen, daß eine globalisierte Wirtschaft nach so einfachen Formeln, wie 1+1=2 funktioniert, bittesehr! .... Suchen Sie mal weiter nach ihren "FakeNews". ... Egal! ... Russische, marsianische ... !?

Magic fire

Das stimmt überhaupt nicht. Die Gewerkschaften handeln immer mehr Geld raus, weil der Staat immer mehr angreift. Lohnnebenkosten sind zu hoch. Und weil D alle subventionieren muss, bleibt für uns selbst nichts übrig. Deshalb ist der nutzen der EU völlig erlogen. Stimmt nämlich nicht. Wir haben davon gar nichts.

Am 09. Juni 2020 um 10:37 von artist22

>>Höchste Zeit dass der 'Michel' auch mal diese 'Relevanz' kritisch hinterfragt.
Dazu sind Krisen ja auch da, dass man eben nicht einfach so weitermeacht wie bisher.<<

Von dem Personal im Gesundheitswesen redet keiner mehr. Die sollen mit einer einmaligen Zahlung ruhig gestellt werden. Ich hatte vorgeschlagen, die Überstunden und Sonn- und Feiertagsstunden der Berufe steuerfrei zustellen. Das würde deren Arbeitgeber kein Geld kosten und alle währen noch motivierter.

>>>>Den Abstieg von Lufthansa sieht man sportlich.<<

Wieder ein ehemals sehr profitables Unternehmen, welches absteigt. Von einigen Klientel wird das als positiv angesehen. Ebenso die fortschreitende Vernichtung der kompletten Reisebranche und von VW. <<

Da bringen Sie Äpfel und Birnen durcheinander. Lufthansa und die Reisebranche wurden vom Coronavirus übel erwischt. Bzw. durch die in der Folge gecshlossenen Grenzen der meisten Länder. Hoffen wir dass Beide sich in den nächsten Monaten wieder erholen und vielleicht in 2 Jahren wieder auf dem alten Stand sind.
Die Probleme von VW sind hausgemacht. Wer seine Kunden, den Staat und die Umwelt jahrelang betrügt und dazu noch falsche unternehmerische Entscheidungen trifft hat zwangsläufig irgendwann Probleme.

@lenamarie, 9:09

war klar,Aber alle sind zufrieden, Regierung bekommt viel Zustimmung. Wir haben schliesslich alle eine Pandemie überlebt, die nicht mal 0,3% der Bevölkerung befallen hat aber etliche Prozente in die Arbeitslosigkeit, Armut usw. führen wird

Bitte nennen Sie mir das Verhältnis von Toten zu Arbeitslosen, das Sie für angemessen gehalten hätten.

Sie kennen ja sicher die Geschichte der Sozialwissenschaften. Vor 100.000 Jahren hat man die Alten und Kranken einfach zurückgelassen. Das war ohne Frage für die anderen die effektivste Vorgehensweise.

@ H. Hummel um 10:33

Das was Sie schreiben ist mir sehr wohl klar. Straßen zu bauen und erhalten dient auch 85 Mio Bundesbürgern. Die Rettung der Lufthansa oder eines Automobilherstellers (der die benötigten Summen sehr wohl früher schon erwirtschafte und einem kleinen Personenkreis ausgeschüttet hat) allerdings nicht.

Was ich schrieb hat nix mit dem zu tun was sie geschrieben haben. Da sind es eher Sie, der etwas zu einfach denkt an der Stelle.

Aber genau das meinte ich damit, das wir schon so tief in dem Modus stecken das es keiner mehr überblickt was da läuft oder mal mit "Abstand" drüber nachdenkt.

Der Einbruch der deutschen Wirtschaft....

wie auch des Steueraufkommens hat auch ein paar Vorteile:

1. Deutschland wird mit geringerem BIP und gleichbleibender Höhe der Verteidigungskosten wohl in die 2% Richtung kommen.

2. Die Verschwendungssucht mit der Scheckbuchdiplomatie dieser Regierung wird schwieriger. Wo kein Geld da ist, kann es auch nciht so schnell ausgegeben werden.

3. Wenn es in den Sozialsystemen so richtig knirscht, wird man auf darüber nachdenken müssen, wer unter dem moralischen Imperativ des weltweiten Wohltäters Transferleistungen bekommt.

4. Geringere Steuern, geringere Transferleistungen und geringere Haushalteinkommen der Bürger lassen auch Platz für Diskussionen, ob Politiker weiterhin dermaßen abgehoben für ihre eigenen Belange und Zuwendungen ins Steuersäckel greifen dürfen (Stichwort Diätenerhöhung, Größe des Bundestages, Parteistiftungen, Unterstützung genehmer NGOs usw.).

Ich bedauere jeden arbeitenden Leistungsträger den es trifft, aber bejahe diese kommende Rosskur für den Staat.

@Tobiaspsp 10.27

Und wo ist sie nun, die Solidarität mit Einzelhändlern, Familienbetrieben, Soloselbständigen? Vielleicht ist es an der Zeit, nicht über die nächsten Steuererhöhungen zu spekulieren, sondern Beamte, Öffentlichen Dienst, Rentner und Pensionäre mal etwas „mitzunehmen“. Derzeit sitzt die Hälfte der Bevölkerung die Krise wirtschaftlich aus, als wäre nichts gewesen, bei Kündigungsschutz und allen Segnungen unseres Staatswesens"
So ist es leider! Nach Solidarität wird nur geschrien, wenn man meint, selbst nicht betroffen zu sein. Und dann kommen noch Schuldzuweisungen. Wer also in einem wertschöpfenden Bereich einer exportorientierten Firma arbeitet ist ja angeblich selbst schuld an seiner Existenznot. Oder wer selbständig arbeitet. Er oder sie hätte ja in den Staatsdienst gehen können und von Steuergeld existieren. Dann hätte er/sie die Probleme nicht...Nur hätten wir dann in D diesen Wohlstand niemals erreicht, das gehört auch zur Wahrheit!

@Mapo, 10:41

So schlimm kann es nicht sein ...
... wenn ich sehe, daß der Aktienkurs von VW in 2 1/2 Monaten um 64% gestiegen ist. MTU + 59% ... Die Liste läßt sich beliebig fortsetzen

Würden Sie die Wirtschaftskraft eines Landes auch daran messen, wie viel Geld auf der Pferderennbahn verwettet wird?

@ Schleswig-Holsteiner / 10:51

"Ich habe für meine paar Kröten hart arbeiten und alles versteuern müssen ... "

... ich sage ja auch nicht, daß jemand enteignet werden soll - Genau lesen - sondern im Gegenteil, der Staat soll sich nach dem Motto "Kriegsanleihe" das Geld von den Bürgen holen und nicht wie jetzt vom Finanzmarkt! Oder noch schlimmer wie die EZB mittlerweile selbst Ramschanleihen kaufen um das Wirtschafts- und Bankensystem zu stützen. Und wenn dann noch ein kleiner Zinns bei raus käme wäre das eine kaum erwartbare Freude! ... Die Welt könnte so einfach sein!

@09:39 von Jacko08

Hier vermisse ich das Vertrauen in die eigene Kraft! Wir hätten bei den nun freigesetzten Mitteln alle Risikogruppen hervorragend schützen können, die maroden Systeme der Situation entsprechend aufbauen und noch viele andere Problembereiche sanieren können, statt starr vor Angst zuzuschauen wie uns die Lebensgrundlage genommen wird, der Broterwerb!

Mal abgesehen davon das es keinen lockdown in ganzen gegeben hat, alle Betriebe welche auf Kurzarbeit gingen hatten die Grundlage ..kein Absatz.. Wurde alle Maßnahmen die den Lockdown betrafen in Verantwortung der Länder durchgeführt. Es haben scheinbar alle vergessen wie man seiner Zeit deswegen auf Söder eingedroschen hat. Gerade von denen die jetzt alles der Regierung gutschreiben wollen.
Wenn man dann infolge des Absatzeinbruches Gelder verteilt , dann so das sie mit einer Arbeitsplatzgarantie verbunden sind um den Arbeitgeber Planungssicherheit zu geben und zwar Arbeitsplatzgarantie nach kurzarbeitergeld

10:21 von Wutmigrant

>>Nehmt mal die Angst weg und beginnt darüber nachzudenken wohin das alles führt und was alles passiert ist.<<

Ein starkes Wort gegen die Angstverbreiter Hildmann und dessen Mitstreiter. Respekt.

10:30 von SchleswigHolsteiner: keine Rücklagen bilden

"Es rächt sich, dass der Staat immer alles ausreizt und keine Rücklagen bildet (wie Norwegen). Und es rächt sich, dass wir keine Depots für Krankenhausmaterial haben. so wie etwa Finnland."

Leider verfügt Deutschland nicht über riesige Ölfelder wie Norwegen und leider hat Deutschland 15 mal so viele Einwohner wie Norwegen, die alle pünktlich zu den Wahlen mit Geschenken versorgt werden müssen.

Da bleibt kein Geld für Rücklagen.

Depots für Schutzausrüstungen für Krankenhäuser sollen ja jetzt aufgebaut werden. Vieles davon soll in Deutschland produziert werden. Das ist natürlich teurer als in Asien zu kaufen. Da muss man abwarten wie langer der Steuerzahler das unterstützt.

Pessimismus ist das Resultat

zu hoher Erwartungen. Man darf aber optimistisch sein, wenn man nicht nur auf Export setzt.

Die ThyssenKruppsVWs haben fertig

Fabelhaft, es kommt was Neues. Chancen für die Kleinen.Die KMUs sind vielfach flinker und gesünder aufgestellt. Vielleicht gibt`s dabei auch mal wirkliche Förderung für die Gesunden der KMUs. Hab nämlich das Gefühl, Kohle gibt`s nur für Lobbyisten und VW. Für die Kleinen interessiert sich doch nicht wirklich einer der Volksvertreter. Damit ist einfach kein PR-Start zu machen. Ihr könnt die Wahrheit nicht mehr verbergen. Auch der Letzte hat`s begriffen.

@ 09.28 dr.bashir

„ Der bricht ein, weil auch in unseren Abnehmerländern ein z.T. noch strengerer Lockdown angeordnet wurde.“

Jain.
In Teilen der Abnehmerländern ist das der Fall, das stimmt und hat auch Einfluss.
Es hat Weltweit überall im Strom der Wirtschaft geharkt, und der Wirtschaftliche Kreislauf ist generell empfindlich, es liegt eher daran das soviel global betroffen ist, als das es einzelne Härtefalle sind.

Am 09. Juni 2020 um 10:45 von GeMe

>>Ich bin gespannt, wann die deutschen Produzenten von medizinischer Schutzausrüstung das Geschäft wieder aufgeben müssen, weil sie mit den Preisen aus Asien nicht mithalten können.<<

Es ist unsinnig, diese Dinge hier produzieren zu wollen. Die Schutzausrüstung muss vorhanden sein, wenn die Pandemie ausbricht. Als auf Lager liegen, hier vor Ort

10:48 von Bender Rodriguez

Sie kennen die Wirkung einer Preisspirale?
Die Folge ist das auch nicht produzierende Arbeitnehmer wie eben kleine Staatsangestellte mehr Lohn verlangen was die Nebenkosten erhöht.
Eine gleiche Ausschüttung wie sie Aktienbesitzer erhalten fördert zudem auch z.T die Verbundenheit mit der Firma und die Leistung weil man am Gewinn direkt beteiligt ist.

10:26 H. Hummel

"Fazit auch für die kleinen Pensionäre sind E-Autos unerschwinglich......."

"für die kleinen Pensionäre" gut, dass sie das betont und richtig gestellt haben.
Kleine Anmerkung: von 2400, 00 Euro Rente können die meisten Rentner nur träumen.

10:35 von SchleswigHolsteiner

>>Nehmen Sie bitte mal die G7 Staaten und sagen Sie mir, welches davon noch die erste oder zweite Geige in der Welt spielen.<<

Die USA. Wie lange noch hängt nicht nur, aber auch von der kommenden Wahl ab.

Das sind Folgen der unterbliebenen Pandemie-Vorsorge

Die BRD hat, wie vermutlich auch manche anderen Länder, die Warnung vor einer Corona-Pandemie durch das RKI und anderer Institutionen aus den Jahren ab 2013 nicht genutzt, um Vorsorge davor zu treffen.
Wären überall genug Schutzmaterial (Masken, Desinfektionsmittel und andere Schutzausrüstung) und genug Kapazitäten (in Krankenhäusern etc.) vorhanden gewesen, hätte man keinen Lockdown zu machen brauchen. Denn mit ausreichend Schutz von allen Bürgern hätte sich kaum einer anzustecken brauchen u. wenn die Kapazitäten in den Krankenhäusern (noch) höher gewesen wären, wäre auch nicht zu befürchten gewesen, dass die wenigen, die trotz ausreichendem Schutz doch krank geworden wären, die Intensivstationen blockieren.
D. h. wenn wir jetzt immense Kosten haben, wenn die Wirtschaft einbricht und die Steuereinnahmen ausbleiben, so ist das größtenteils eine Folge der fehlenden Vorsorge durch unsere Regierung.
Auch die WHO hatte auf die immensen Mehrausgaben infolge fehlender Vorsorge hingewiesen.

""der Nutzen der EU völlig erlogen"" ??

Ich bin kein Fachmann aber mein Eindruck ist, das es D ohne die EU besser gehen würde.
Was mir bleibt ist die Erwartung dass es mit der EU in Europa keinen Krieg mehr geben wird.

Einbruch der Wirtschaft !

Dieser Einbruch war zu erwarten, ohne wenn und aber !
Nur jetzt wäre es an der Zeit, ernsthaft und wirklich um zu denken, nicht mehr so groß und heftig auf den Export zu setzen, sondern die Binnenwirtschaft deutlich zu fördern, und so manchen Wirtschaftszweig, der in Billiglohn- Regionen mit fragilen und diktatorischen Regierungen, wieder zurück nach D und Europa zu holen und hier auf zu bauen. Natürlich müssen die EU und D die nötigen sicheren Standards für Angestellte und Firmen festlegen, und auch so wie China die Betriebe unterstützen (subventionieren), damit die Preise nicht ganz explodieren. Wenn dies vor allem D will, gibt es sicher Mittel und Wege aus der Abhängigkeit raus zu kommen und neue Wege zu gehen. Auch sollte die furchtbare Mentalität der riesigen Gewinne und Dividenden deutlich runter gefahren und eine gerechtere Steuer- Praxis ein geführt werden. Denn von dem Ganzen zuvor haben nicht viele wirklich profitiert, sondern nur wenige, die noch reicher wurden.

Am 09. Juni 2020 um 10:49 von Tremiro

>> Lufthansa und die Reisebranche wurden vom Coronavirus übel erwischt.<<

Durch kleinere Massnahmen hätte man für die Reisebranche Erleichterungen schaffen können. Ferienwohnungen hätte man weiter nutzen sollen.

>>Die Probleme von VW sind hausgemacht<<

Natürlich hat VW da Mist gemacht. Die Verantwortlichen gehören zur Rechenschaft gezogen. Die kleine Mitarbeiter(in) am Fliesband kann aber nichts dafür. Übrigens stehen die anderen Autohersteller in Europa nicht viel besser da. In wieweit Verantwortliche jahrelang die Augen zugedrückt hatten, lass ich mal dahingestellt.

Am 09. Juni 2020 um 10:25 von fathaland slim

"Im hier diskutierten Artikel geht es um den Monat April."
#
#
In dem Artikel geht es um den Einbruch von dem Export der Deutschen Wirtschaft. Das erst der Monat April ausgewertet ist, sollte auch Ihnen klar sein.
In der nähe von Frankfurt ist ein Zulieferant der Flugzeugindustrie. Alle Mitarbeiter sind bis zum Jahresende zu 95% in Kurzarbeit. Die 5% Arbeitszeit wird fast ausschließlich für die Maschinenpflege genutzt.
Wie es im nächsten Jahr weitergeht, steht in den Sternen.

Am 09. Juni 2020 um 11:00 von FritzF

>>Pessimismus ist das Resultat
zu hoher Erwartungen. Man darf aber optimistisch sein, wenn man nicht nur auf Export setzt.<<

Na, dann setzen wir in Zukunft auf unsere reichlich vorhandenen Rohstoffe.
Was meinen Sie, wie es bei uns aussehen würde ohne Export.

10:55 von Kopfmensch

>>... ich sage ja auch nicht, daß jemand enteignet werden soll - Genau lesen - sondern im Gegenteil, der Staat soll sich nach dem Motto "Kriegsanleihe" das Geld von den Bürgen holen und nicht wie jetzt vom Finanzmarkt!<<

Ohne Ihre Idee zu bewerten halte ich das Beispiel "Kriegsanleihe" für schlecht. Nach dem ersten Weltkrieg waren diese soweit mir bekannt wertlos.

um 10:41 von Mapo

So schlimm kann es nicht sein ...

... wenn ich sehe, daß der Aktienkurs von VW in 2 1/2 Monaten um 64% gestiegen ist.

MTU + 59%
...

Die Liste läßt sich beliebig fortsetzen.

Re
ja verdeckte Finanzierung über Steuergelder und Schulden für unsere Kinder retten die Dividenten .Realwirtschaft und ende der Zombie Firmen die nur über Steuerfinanzierte Billiglöhner aus Afrika überleben können ist nicht Nachhaltig aber verdecken die Fehler der Politik bis zur Wahl .Irgenwann stürzt dann das Kartenhaus Merkel ,CDU SPD mit der treibenden Kraft USA NGO treue Grüne ein .Wer hätte es erahnen können kommt dann und die werden dann wiedergewählt ,Alternativlos .
Jedes Volk bekommt die Polititker ,System die es wählt und die DE haben da kein Glück wenn du die Geschichte kennst.

@ lenamarie, 9:09

„ war klar,Aber alle sind zufrieden, Regierung bekommt viel Zustimmung. Wir haben schliesslich alle eine Pandemie überlebt, die nicht mal 0,3% der Bevölkerung befallen hat aber etliche Prozente in die Arbeitslosigkeit, Armut usw. führen wird“

Leider hatten wir schon einmal eine Zeit in unserer Geschichte, in der Alte, Kranke und Schwache als Ballast angesehen wurden. Dies ist genauso eine Form von Rassismus und einfach nur verachtenswert.

Vielleicht der Zeitpunkt

Um von Norwegen zu lernen, die investieren vieles was sie global umsetzen in die Stärkung ihrer Binnenkonjunktur, deren Staatsfond, der selbst während der Finanzkrise kaum und relativ kurz minus gemacht hat, setzt viel auf Innovation und Infrastruktur im eigenen Land.
Daher denke ich auch jetzt wird Norwegen sehr viel besser als andere durch die Krise kommen.

Am 09. Juni 2020 um 10:59 von GeMe

>>Leider verfügt Deutschland nicht über riesige Ölfelder wie Norwegen und leider hat Deutschland 15 mal so viele Einwohner wie Norwegen, die alle pünktlich zu den Wahlen mit Geschenken versorgt werden müssen.<<

Deutschland hatte auch ohne Rohstoffe genügend Überschüsse durch Steuereinnahmen.

Und im Juni kauft niemand ein teures Auto. Totalausfall

Sparen Sie jetzt beim Autokauf zusätzlich und profitieren Sie ab 1. Juli von der gesenkten Mehrwertsteuer.
So sah ich es schon und das bedeutet, die Neuwagenverkäufer können drei Wochen die Bude schließen.
Genial, was sich die Unverantwortlichen in Berlich haben einfallen lassen.
Landwirte werden auch keine neuen Maschinen kaufen, Bauunternehmer auch nicht usw.

Einbruch der Wirtschaft !

Tja, der Schock sitzt tief, aber an dem Debakel sind die Firmen mit Schuld mit ihrer unendlichen Gier nach immer mehr und noch billiger produzieren, auf Kosten vieler armer Arbeiter, die mehr als mies bezahlt werden. Aber dies geht den deutschen, bzw. europäischen Firmen am A.... vorbei. Das ist einfach nur ekelig und gnadenlos schamlos,rücksichtslos und Menschen verachtend.
jetzt besteht die Chance, daran etwas zu ändern, und ein neues besseres System für alle auf zu bauen hierzulande und in Europa.
Hoffentlich vergeigen es die super Gierigen nicht wieder !!!!!

@11:04 von Margitt.

Vielen Dank für Ihren Kommentar! Aus diesem Grunde fordere ich einen unabängigen externen Corona-Untersuchungsausschuss.
Intern ist unnütz siehe U. v.d.Leyen ....

@ 11:06 von Felina2

„ Ich bin kein Fachmann aber mein Eindruck ist, das es D ohne die EU besser gehen würde.
Was mir bleibt ist die Erwartung dass es mit der EU in Europa keinen Krieg mehr geben wird.“

Und umgekehrt wird ein Schuh draus, Italien wäre besser dran , wenn sie sich mit Deutschland keine Währung teilen würden, weil die ihre Währung dringend abwerten müssten, um wieder wettbewerbsfähig zu werden.

11:04 von Margitt.

>>D. h. wenn wir jetzt immense Kosten haben, wenn die Wirtschaft einbricht und die Steuereinnahmen ausbleiben, so ist das größtenteils eine Folge der fehlenden Vorsorge durch unsere Regierung.<<

Bitte lesen Sie nochmals die zahlreichen Beiträge, in denen darauf hingewiesen wurde dass die wirtschaftlichen Probleme hauptsächlich durch den Einbruch der Weltwirtschaft verursacht wurden.
Dieses Thema eignet sich überhaupt nicht zum Schlechtreden der Bundes- und Landesregierungen.

@ Püppie

Zitat: "Die Rettung der Lufthansa oder eines Automobilherstellers (der die benötigten Summen sehr wohl früher schon erwirtschafte und einem kleinen Personenkreis ausgeschüttet hat) allerdings nicht.
Was ich schrieb hat nix mit dem zu tun was sie geschrieben haben. Da sind es eher Sie, der etwas zu einfach denkt an der Stelle.
Die Lufthansa ist ja nicht nur ein Allerweltsunternehmen. Sie finanzieren die Flughäfen, Bodenpersonal, fliegende Crews, Airbus mit allen Deutschen und Europäischen Zulieferern ...
Und die Autoindustrie ist einer der größten Arbeitgeber ... nicht nur selbst, sondern auch bei den ihn zuarbeitenden Industriezweigen.
Da die aber z.T. hohe dreistellige Mrd.- Beträge im Sparstrumpf haben, halte ich die Entscheidung keine "Verbrenner" zu subventionieren, für vollkommen richtig.
Fazit: Die LH fliegt nicht nur und die Autoindustrie beschränkt sich nicht auf Werke in Wolfsburg, Stuttgart oder Neckarsulm ...

Kann ein dauernder Exportüberschuss nachhaltig sein?

Ich denke die Frage sollten sich alle die hier diskutieren einmal stellen.
Und ganz einfache Lösungen wird es sicherlich nicht geben aber ein "weiter so" wird nicht hilfreich sein. Obendrein gab es schon vor Corona jede Menge Probleme die zu lösen waren und auch noch sind. Bevor also Milliarden in Unternehmen gepumpt werden die ohnehin pleite gehen werden wäre es viel sinnvoller die "Halden" der alten Probleme endlich abzubauen.

Da auch die Importe um 30%

Da auch die Importe um 30% zurückgegangen sind ist die Bilanz ja in etwa wieder ausgeglichen. Vielleicht ist dieser Wirtschaftseinbruch ganz gut, um bei manchen Bevölkerungsteilen das Bewusstsein wieder zu schärfen, dass ohne gut laufende Wirtschaft kein allgemeiner Wohlstand dauerhaft möglich ist. Die Regierung hat in dieser Krise schnell und ausreichend gehandelt. Wenn man die Börsenkurse als Indikator für die Erwartungen an die Wirtschaft in naher Zukunft betrachtet, dann dürfte es sich nur um eine vorübergehende " Delle " handeln.

@Tremiro / 11:12

" ... halte ich das Beispiel "Kriegsanleihe" für schlecht. Nach dem ersten Weltkrieg waren diese soweit mir bekannt wertlos."

... zugegeben! Das Wort Kriegsanleihe ist nicht optimal, aber die meisten verstehen was gemeint ist. Das Zile einer solchen Anleihe wäre natürlich nicht über andere zu siegen, sondern das genaue Gegenteil!

Am 09. Juni 2020 um 11:15 von Barthelmus

>>profitieren Sie ab 1. Juli von der gesenkten Mehrwertsteuer.<<

Und ich hoffe, dass die Staatssoftware "Elster" den neuen Steuersatz bis zum 1.7. beherrscht.

@ Jukep

Zitat: "Kleine Anmerkung: von 2400, 00 Euro Rente können die meisten Rentner nur träumen."
Da geht dann aber noch ein Krankenkassenbeitrag von rd. 260,- Euro/Mon. ab und von den Arztrechnungen und Rezepten gehen 15 % auf eigene Kosten ... bis zum bitteren Ende.

Weltweite Problematik

Die, die nun sehr undifferenziert gegen die Konktbeschränkungen und Zwangsschließungen wettern, sind fähig auszublenden, dass die Pandemie weltweit um sich griff, sonst wäre es keine Pandemie. Die Exportwirtschaft leidet ohne Zweifel. Aber der Bundesregierung vorzuwerfen, dass im Ausland wegen der Pandemie keine deutschen Maschinen gekauft werden ist albern, primitiv und unreflektiert.

09:35 von Bote_

Zitat:"Letztes Wochenende haben doch weltweit 100.000e Menschen ... gegen Dingsbums "demonstriert".

Aha! Rassismus ist für Sie "Dingsbums". Habe ich mir schon irgendwie gedacht...

Zitat:"Also entweder wurde die Gefährlichkeit des Corona-Virus falsch eingeschätzt und man hat eine Blitzheilung erfahren, oder man hat die Gefährlichkeit des Virus in Kauf genommen, weil es ja um eine "gute" Sache ging, um Dingsbums und so"

Das Nichteinhalten der Abstandsregel bedaure ich. Aber vor vier Wochen war die Pandemielage noch eine ganz andere als jetzt. Ob das Folgen haben wird, werden wir sehen. Auf jeden Fall sind Demonstrationen gegen Rassismus, wie Sie richtig schreiben, eine gute Sache, während ich die Demos gegen die Coronabeschränkungen eher als "Dingsbums" einordnen würde.

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