Ihre Meinung zu: Demos gegen Rassismus: Spahn besorgt wegen Menschenmassen

7. Juni 2020 - 11:34 Uhr

Die friedlichen Demonstrationen gegen Rassismus wirken nach: In Berlin und Hamburg kam es im Anschluss zu Ausschreitungen. Gesundheitsminister Spahn ist wegen der dicht gedrängten Menschenmengen besorgt.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.333335
Durchschnitt: 2.3 (6 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Naja........

Ich teile die Meinung von Herrn Spahn. Was da durch die Polizei in den USA passiert ist geht gar nicht und muss geklärt und bestraft werden. Und das geschieht auch. Aber man sollte sich die Demos und den jetzigen Hype mal kritisch betrachten, da kommen viele Fragen auf, unter anderem auch unter berücksichtigung von Corona. Meine Meinung.

Minister Spahn hielt menschliche Nähe für unproblematisch

"Wasser predigen und Wein saufen", sagt der Volksmund.
Dicht gedrängt im Aufzug fotografiert wurden Jens Spahn, Volker Bouffier und Kai Klose und zahlreiche weitere "hohe Herrschaften" bei ihrem Besuch in Gießen vor einiger Zeit.
Zeigt das die wahre Einstellung?
Und wenn in diesem Falle keine Bußgelder verhängt worden sind, zeigt es auch, was Recht und Gerechtigkeit in diesem Lande bedeutet.

Besorgt

Überall wird derzeit Gegen Rassismus und Gewalt von Polizei demonstriert.
Die Botschaft ist klar.

Nur wenn es dadurch ebenso zu Gewalt und Verletzten kommt ist die Message kontraproduktiv. Ebenso wenn man sich gleichermassen über Verordnungen hinwegsetzt, wie z.B. Abstandsgebote.

Massenveranstaltungen sind verboten. Punkt.
Einsicht, Vernunft, Vorsicht sind Fremdwörter geworden. Im Restaurant muss man Namen und Adresse angeben, hier tobt der Mob noch ohne App.

Bitte Herr Spahn, sagen Sie, wann die App kommt und verpflichten Sie Demonstrierende zur Teilnahme um sich und andere zu schützen.

um was geht es bei diesen Demos ?

Rassismus ... Fremdenfeindlichkeit, Menschenrechte wie Leben und körperliche Unversehrtheit
dann frage ich mich schon weshalb in Zeiten von Corona ohne Mindestabstand ohne Mundschutz
oder weil es gerade populär ist mal gegen alles zu sein, vorallem gegen die Langeweile
weil man ja alles hat - außer Abwechslung und Zerstreuung

Abstandsregeln

Abstandsregeln sind keine Empfehlung sondern momentan genauso verpflichtend wie Tempolimits. Ich erwarte also vom Staat dass er bei Übertretungen da genauso einschreitet.

Rassismus: Spahn besorgt

Ja, das sollte wir auch alle sein, wegen der Menschenmassen (wie wegen der Menschenmasse überhaupt) und wegen ihrer Begründung (in beiden Fällen).

Nicht nur Herr Spahn ist besorgt ...

... ich auch!

Bei uns im Kreisgebiet sind gerade 3 Schulen wieder geschlossen worden, weil dort Corona-Infektionen festgestellt wurden. Diverse Personen sind daher nun in Quarantäne, die Infektionsketten aber zum Glück weitestgehend bekannt.

Bei allem Respekt vor dem Einsatz gegen Rassismus, der gewählte Weg (mit großen Menschenansammlungen) ist definitiv und absolut falsch.

Erschreckend finde ich zudem, dass es immer wieder Chaoten gibt, die meinen, die Polizei provozieren zu müssen, Sachbeschädigung begehen, Polizisten angreifen und sich dann als Opfer darstellen.

Die Polizei macht insgesamt einen sehr guten Job. Das muss man trotz aller derzeit durch Einzelfälle ausgelösten Kritik mal deutlich sagen.

Vielleicht hilft ja gegen diese Einzelfälle ein regelmäßiger (1x pro Jahr?) psycholigischer Eignungstest für die Beamten. Der Beruf ist ja nicht ohne, da kann es durch bestimmte Ereignisse schon mal Persönlichkeitsveränderungen geben ... und die gilt es, rechtzeitig zu erkennen.

@Mika D., 11:47

Massenveranstaltungen sind verboten. Punkt.

Na, wenn's so einfach ist. Dann könnte man ja einfach verbieten, gegen die herrschenden Verhältnisse zu sein. Wenn Ihnen das reicht, um alles nur noch abzunicken ...

So nicht

Ich bin über den Vorfall in den USA genauso schockiert wie viele andere auch. Rassismus ist nicht zu vertreten und sollte weiterhin strikt bekämpft werden. Aber es gibt auch unverbesserliche, welche die friedlichen Demos nutzen um Randale zu machen-diesen Damen und Herren ist nicht zu helfen-diese gehören-tut mir leid-verhaftet und sollen für Ihre Verhalten (zerstören/schlagen/Steine werfen) dementsprechend bestraft werden!
Und was Corona betrifft-ich werde aus einem Laden geschmissen, wenn ich ohne Maske nur in die Nähe komme-hier sind hunderte munter nahe beieinander-das gehört dann auch verboten-wie eben Rassismus!
Scheinbar geht heute nichts mehr irgendwie normal-nur mit Randale/Gewalt/und blinder Aktionismus.
In vielen Fällen würde mich interessieren, wie unser damaliger Bundeskanzler Helmut Schmidt da wohl reagiert hätte!Eine Weise Stimme der Vernunft und der Tat-die fehlt heute!

wäre er bei Corona mal besser früher tätig geworden ...

anstatt seine lügenhafte Deutschland-ist-bestens-vorbereitet-Leier herunterzubeten, müsste er sich jetzt weniger Gedanken um Demonstranten machen. Der Mann gehört meiner Meinung nach wegen Unfähigkeit abgesetzt.

Verhältnismäßig?

Wie mögen sich jetzt Menschen fühlen, deren Angehörige noch vor vierzehn Tagen im Krankenhaus oder Altenheim gestorben sind ohne das man sie noch einmal besuchen durfte. Und jetzt laufend Tausende dichtgedrängt durch unsere Städte, weil in Amerika ein Mensch unter bedauernswerten Umständen zu Tode gekommen ist.

Obwohl ich sehr vorsichtig bin

Obwohl ich sehr vorsichtig bin und die Kontaktbeschränkungen richtig finde, wollte ich dieses Anliegen unterstützen und bin an den Rand der Stuttgarter Kundgebung gegangen - mit Abstand zu Freuden und anderen. Das war aber schwierig, denn leider wurde von der Polizei aufgefordert, auf die viel zu kleine Wiese zu gehen.

Auf der Stuttgarter Demo haben alle Mundschutz getragen, aber die gehmigte Wiese war viel zu klein - der größere Schlossplatz war nicht genehmigt worden.

Unverständnis

Wir sollten in Deutschland auf die Strasse gehen, wenn es um unsere eigenen Probleme geht. Hier haben wir auch stellenweise Rassismus, auch wenn dieser nicht so ausgeprägt ist, wie in den USA. Zur Zeit sieht man allerdings, wie kaputt der Staat USA eigentlich innerlich ist; Deutschland kann man aber nicht mit den USA vergleichen. Selber halte ich mich an die Abstandsregeln, kann aber niemanden zwingen, nicht auf Demos zu gehen. Wenn sich jemand bewusst anstecken möchte, da er auf eine Privatparty geht oder auf eine Demo, so ist das dessen Problem und diese Corona-App ist eine gute Sache, damit diejenigen, die sich bewusst in Gefahr begeben, auch bei einer Ansteckung später nicht behandelt werden. So sehr ich Verständnis für die Demos gegen diesen Vorfall in den USA habe, das ist das Problem der USA und deren Bewohner. Das amerikanische Volk hat Trump gewählt, obwohl jeder weiß, was er und seine Mannschaft für Rassisten sind. Und wenn nicht, hätten sie sich vorher informieren müssen.

In zwei Wochen wissen wir mehr

Die Inkubationszeit der durch den Covid-19-Virus verursachten Krankheit betraegt rund 2 Wochen. Wenn die Fallzahlen dann sprunghaft ansteigen, dann wissen wir, auf welche Events das zurueckgeht.

Ich finde es ehrlich gesagt absolut unverantwortlich von Politik und Medien, wie hier diese Proteste heraufbeschwoert wurden. Das Recht auf Versammlungsbildung und Demonstration ist ein wichtiges Grundrecht, welches zu schuetzen gilt.

Aber in der aktuellen Pandemie-Situation muessen solche Massendemonstrationen unter allen Umstaenden vermieden werden. Das Risiko ist schlicht zu hoch.

Ein ungutes Gefühl

schleicht sich bei solchen Bildern definitiv ein. Wenn man in ein Restaurant essen gehen will. Muss man seine Kontaktdaten hinterlegen. Wenn man einkaufen geht einen MNS tragen. Weder Abstand, Kontaktdaten noch MNS werden bei den Demonstranten zum Großteil eingehalten. Am nächsten Tag zur Arbeit oder Schule. Das Virus kann sich ideal verbreiten und bis man es nach einigen Tagen bemerkt, sind Ansteckungswege und Nachverfolgung überhaupt nicht mehr nachvollziehbar. Warum man das so laufen lässt, erschließt sich mir nicht. Eine Kollegin meines Sohnes musste Busgeld bezahlen, weil sie einen Azubi, der nicht im Haushalt wohnt (ehemalige Coronaregelung in Bayern), mit zur Arbeit nahm, weil sonst keine Möglichkeit bestand. Hier scheinen die Regeln nicht mehr so wichtig zu sein. Oder es fehlt am Personal, um sie durchzusetzen.

@pro Diskussion, 12:11

hier sind hunderte munter nahe beieinander-das gehört dann auch verboten-wie eben Rassismus!

Ist doch meine Rede. Vielleicht aber andersherum vorgehen: Rassismus verbieten, der ja dann auch auf der Stelle verschwindet, dann muss auch nicht mehr demonstriert werden.

Also ich weiß nicht,warum

Also ich weiß nicht,warum ständig auf Corona rumgeritten wird.

Es wird doch eh alles grad wieder geöffnet.

11:47 von Mika

11:47 von Mika D
Besorgt
Überall wird derzeit Gegen Rassismus und Gewalt von Polizei demonstriert.
Die Botschaft ist klar.

Nur wenn es dadurch ebenso zu Gewalt und Verletzten kommt ist die Message kontraproduktiv.

---

Is klar.

Besser wäre es Rechtsextreme und Rassisten ganz lieb darum zu bitten, ihren Rassismus sein zu lassen.

Wie erfolgreich die Strategie des freundlichen Bittens ist, sieht man ja.

@Mika D.

"Massenveranstaltungen sind verboten. Punkt"

So einfach ist das nicht. Das BVerfG hat ja schon zuvor eine totale Einschränkung der Versammlungsfreiheit untersagt.

Aber es braucht halt vernünftige Hygienestandards, Mindestabstand, vllt eine Begrenzung der Teilnehmerzahl...

Da bricht die

Da bricht die "Demonstrationslust" wieder ihre Bahnen.
Aber eigentlich verstehe ich das Ganze nicht so richtig: es wird demonstriert gegen Rassismus und für mehr Gleichheit.
Um anschließend auf unschuldige Beamte und Passanten loszugehen und sie mit Steinen und Flaschen zu bewerfen? Wo bleibt da die Gleichheit und Gerechtigkeit?
Das allein beinhaltet doch einen Widerspruch in sich. Wer sich so verhält, verhält sich nicht viel anders als ein Mr. Trump.
Und natürlich sind das Demonstranten, Personen, die zuvor fleißig mitmarschiert sind. Aber um das Kind beim Namen zu nennen: Leute, die nicht um der Sache willen mitlaufen sondern evtl nur, um die "Sau raus zu lassen". Z.b: linke Aktivisten.
Abstand und Rücksicht war und ist für die immer schon so ein Problem...

Die sind ja so was

von friedlich. Nur 28 verletzte Polizisten, is ja kaum was.
Und den Satz "Die friedlichen Demonstrationen wirken nach in … kam es zu Ausschreitungen" verstehe ich nicht. Friedlich oder Ausschreitungen?

11:46 Barthelmus

Wenn man/frau nach Gründen sucht, findet jene Person selbstverständlich die Mücke im Glas und macht einen Elefanten draus.
Es war ein Blitzlicht mit einer dicht gedrängten Menge im Fahrstuhl, und Spahn im Hintergrund. Hätte er die Leute des Fahrstuhls verweisen sollen?
Im übrigen ist diese Suppe schon abgestanden. Der Gesundheitsminister äußerte sich bereits auch dazu und entschuldigte sich für das Fehlverhalten vor zig, zig Wochen.
Das ist noch lange nicht mit den ausgeflippten Demonstranten zu vergleichen, die hinterher unschuldige Bürger angreifen.

@12:11 von pro Diskussion

"unverbesserliche, welche die friedlichen Demos nutzen um Randale zu machen"

Da gab es unter den vielen tausend friedlichen Teilnehmern in Stuttgart vielleicht ein Dutzend. Im Faktenfinder wurde neulich berichtet, wie in den USA Rechtsradiakale versuchen, unter falscher Flagge die Bewegung gegen Rassismus zu diskreditieren.

Es ist nicht richtig, diese Demonstranten mit Partyfeiernden gleichzusetzen.
Auf der Stuttgarter Demo haben alle Mundschutz getragen und damit auch bekundet, dass sie die Abstandsregeln eigentlich richtig finden. Aber die gehmigte Wiese war viel zu klein - der größere Schlossplatz war nicht genehmigt worden.

Ich bin am Rand gestanden mit Abstand, aber die Polizei hat gefordert, auf die viel zu kleine Wiese zu gehen.

@ 12:29 von Mark85

„ Aber es braucht halt vernünftige Hygienestandards, Mindestabstand, vllt eine Begrenzung der Teilnehmerzahl...“

Die angemeldete Teilnehmerzahl war zum Beispiel in München 200. Gekommen sind ca. 25.000.

@ 12:30 von Jacko08

„ Um anschließend auf unschuldige Beamte und Passanten loszugehen und sie mit Steinen und Flaschen zu bewerfen? Wo bleibt da die Gleichheit und Gerechtigkeit?“

In Großbritannien wurden Polizisten, Passanten und sogar Tiere angegriffen. So wird das Gute Motto der Demo zunichte gemacht. Man muss sich wirklich in Grund und Boden schämen, wie Menschen sich im angeblichen Kampf für eine Gute Sache aufführen und andere verletzen und auf deren Menschenrechte pfeifen.

Ich weiß, warum auf Corona rumgeritten wird

Spahn hat ansonsten nichts zu bieten und jetzt zeigt sich auch, wie man unser Gesundheitssystem über die ganzen Jahre hinweg kaputt gespart hat. Wir hatten nicht einmal genug Masken für unser medizinisches Personal und konnten es zudem noch nicht einmal zeitnah produzieren. Das ist ein Skandal bzw. eine Bankrotterklärung sondersgleichen. Zudem ist alles nicht so schlimm gekommen, wie befürchtet, da die Bevölkerung bisher relativ diszipliniert war. Aber man kann nicht auf Jahre hinweg die Menschen isolieren, da es völlig konträr zu dem ist, was den Menschen ausmacht.

Ich unterstelle dem Großteil

Ich unterstelle dem Großteil dieser Demonstranten, sich die eigentliche Problematik, der eigentlich rassistischen Gesellschaft der USA, für zu instrumentalisieren, um hier wieder ein Klima der Unsicherheit zu installieren. Wir haben in Deutschland weder die Geschichte noch auch nur im Ansatz nicht das rassistische Denken, das diese jetzige Demonstrationsgesehen glaubhaft befürworten kann. Um die vielleicht 5% wirklichen Rassisten in unserem Land zu bekämpfen und solche Idiotenquoten finden wir in jedem Land, bedarf es einfach nicht dieser Art von Gesellschaftkrampf und-kampf, wie er hier jetzt von obskuren Menschenrechtebewahrern uns vordemonstrierwird. Genau die selben, werden Leuten, mit berechtigter Kritik am Verhalten mancher Gruppen mit Migrationshintergrund, gleich in die selbe Ecke zu den genannten 5% stellen wollen. Das kennt man ja mittlerweile und zeigt, dass mit dieser Art der Totschlagargumentennutzung, diese Pseudohumanisten eine offene Diskussion so abwürgen wollen.

Sofort stoppen!

Diese Massendemos müssen in Corona-Zeiten sofort im Keim erstickt werden. Zumal es einem Großteil der Teilnehmer egal ist, wogegen oder wofür demonstriert wird, und ein kleinerer Teil einfach Randale machen will. Außerdem wird es Zeit, dass die Regierung unsere Polizisten unterstützt, die tagtäglich mit dummen und gewaltbereiten Menschen zu tun haben (egal, ob deutsch oder ausländisch) und jetzt auf übelste beschimpft und angegriffen werden. Das muss sofort aufhören.

Spahn besorgt wegen Menschenmassen ?

Und warum werden jetzt gesetzte und Regeln zum Schutz gegen Corna nicht durchgesetzt?

Am 07. Juni 2020 um 12:07 von

Am 07. Juni 2020 um 12:07 von frosthorn

es geht nicht um abnicken sondern um den gesunden Menschenverstand. Das Verbot von Massenveranstaltungen hat ja einen Sinn - zumindest meiner Meinung nach - die Demos an sich sind gut gemeint und wenn die Zeit anders wäre würde ich auch hin gehen. Aber ich verkneife es mir weil ich nicht nur mir und meiner Familie gegenüber Verantwortung trage sondern eben auch für die Menschen, die sich darüber augenscheinlich keine Gedanken machen. Ich möchte nicht für neue Ansteckungsherde verantwortlich sein.

So ist das mit der Freiheit

Freiheit birgt immer die Gefahr, etwas Gutes, sehr Unterstützenswertes zu wollen und es wenig geschickt zu tun. Was soll man denn machen? Eine Demo mit einigen Tausend Teilnehmern mit Polizeigewalt auflösen? Ich denke nicht, das dies der richtige Weg wäre. Immer wieder auf die Einhaltung der Hygienevorschriften hinzuweisen, auch vom Veranstalter, ist wichtig und richtig, aber in einer solchen Situation muss man auf die Eigenverantwortung der Teilnehmer hoffen. Dabei deeskalierend versuchen, diese Regeln durchzusetzen, nur, wie soll man das machen? Das es immer einen geringen Anteil von Chaoten gibt ist auch nicht gut, aber muss man mit leben. Soll man Fußball generell verbieten, weil es schwachsinnige Hooligans gibt? Wir können nur hoffen, dass aus den Demos keine Infektionswelle entsteht und zugleich froh über Engagement und zum Glück fehlende Gleichgültigkeit sein.

Massendemonstrationen

Da hängen die Massen wie Ölsardinen aneinander und im Einzelhandelsgeschäft entsteht ein lautstarkes Lamento,wenn beispielsweise mehr als zwei Personen den Laden betreten.Geht es noch inkonsequenter ?

@Jacko08 12:30

"Aber um das Kind beim Namen zu nennen: Leute, die nicht um der Sache willen mitlaufen sondern evtl nur, um die "Sau raus zu lassen". Z.b: linke Aktivisten."

Vorsicht, bitte!

Ich könnte mir gut vorstellen, dass ich auch mal ein "linker Aktivist" werde, aber definitiv um einer Sache willen und nicht, um die Sau rauszulassen.

Wenn Sie schon das Kind beim Namen nennen wollen, dann bitte richtig!
Linke Aktivisten sind keine Leute, die mit Steinen und Flaschen werfen.

Vielen Dank...

...für diese Superspreader-Events. Übrigens: ein eindrucksvoller Beweis, dass Darwins Theorie einer natürlichen Selektion schlicht nicht zutrifft: Dummheit scheint nicht auszusterben. Naja... ich gehe jetzt zum Supermarkt und kaufe Unmengen an Popcorn. Dann setze ich mich zu Hause auf's Sofa und schaue entspannt den Infektionszahlen zu, wenn diese in 2 bis 3 Wochen wieder in die Höhe schnellen.

Auf Demos

gegen Gewalt.
" Während die Demonstrationen weitgehend friedlich abliefen, kam es später in Berlin und Hamburg zu Ausschreitungen."

Kommt es zu Gewalt, das kann eigentlich nicht sein, und Spahn hat recht, in Viruszeiten dicht gedrängt, muss man nicht verstehen.

@ 12:46 von Jochen Peter

„ Wir hatten nicht einmal genug Masken für unser medizinisches Personal und konnten es zudem noch nicht einmal zeitnah produzieren. “

Und das Ganze ist immer noch traurig. Gestern hatte meine Schwägerin ihren Termin (endlich) wegen einer OP ihres Schnappdaumens. Problem ist jetzt nicht, dass man nicht mehr operieren dürfte, sondern das man nicht operieren kann, weil im Moment keine Coronatests mehr vorhanden sind und ohne darf sie nicht aufgenommen werden.

re derdickewisser

"Und den Satz "Die friedlichen Demonstrationen wirken nach in … kam es zu Ausschreitungen" verstehe ich nicht. Friedlich oder Ausschreitungen?"

Dass in einer Demo beides vorkommt verstehen Sie nicht?
Verstehe ich nicht.

@ Atze Grauer

"Auf der Stuttgarter Demo haben alle Mundschutz getragen, aber die gehmigte Wiese war viel zu klein..."

Das wäre dann der Moment gewesen, wieder nach Hause zu gehen oder sich mit kleineren Gruppen an anderen Orten zum Gemahnen einzufinden, anstatt ignoranter Weise in dieser Masse die viel kleinere Wiese auch noch zu fluten.

" - der größere Schlossplatz war nicht genehmigt worden."

Und das mit Absicht, weil die Stadt davon ausging, dass die Beschränkung der Lokalität auch zu einer Beschränkung der Teilnehmerzahl führen würde, um so das Infektionsrisiko zu minimieren. Leider hat die Stadt nicht mit der Dummheit und in einigen Fällen blanke Arroganz einiger Zeitgenossen gerechnet.

Hierin liegt das eigentliche Versagen der Stadtverwaltung in Stuttgart, die von der Prämisse her eigentlich alles richtig gemacht hat!

Die Diskussion und etliche

Die Diskussion und etliche Kommentare hier zeigt, wie schnell die Dinge durcheinander geraten:
Einerseits ist verständlich, dass man auf die derzeitigen Abstandsregeln und auf Mund-Nasen-Schutz hinweist und damit auf den Gesundheitsschutz, der neben den Freiheitsrechten derzeit nachvollziehbar Beachtung braucht.
Andererseits kann ich mich des Eindrucks kaum erwehren, dass einige mit dem Hinweis auf Abstand und Maske indirekt Kritik an der beeindruckenden weltweiten Solidaritätsbewegung "black lives matter" üben wollen und sich von der Antirassismus-Bewegung distanzieren. Davon distanziere ich mich.

Massendemos in Corona-Zeiten?!

Über den drohenden Eintritt einer 2ten Welle müssen wir uns offensichtlich keine Gedanken machen - diese wird von solchen Menschenansammlungen perfekt provoziert. Zu viele Menschen in diesem unseren Lande haben den Schuss offenbar immer noch nicht gehört und riskieren ohne Rücksicht auf Verluste den nächsten kompletten Lockdown wenn in Folge solcher Events die Infektionsraten wieder in die Höhe schnellen (und das werden sie).
Bei WEM wir uns dann hierfür bedanken können ist diesmal jedoch dokumentiert - in Ton und in Bild. Damit es nicht falsch ankommt: Es geht hier nicht darum die demokratischen Grundrechte zu beenden, aber in dieser außerordentlichen Pandemielage mit Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot etc. dürfen solche Großveranstaltungen erst gar nicht genehmigt werden und sind auch konsequent zu unterbinden bis die Gefährdungslage abgewendet ist! Bisher ist der Klopa-Deutsche offensichtlich viel "zu komfortabel" durch die Krise gekommen (vergleiche hierzu Italien und Spanien)

12:14 frosthorn

>> Rassismus verbieten, der ja dann auch auf der Stelle verschwindet, dann muss auch nicht mehr demonstriert werden.<<

Barack Obama hat es bereits versucht. Aber von US-Korrespondenten ist immer wieder klar und deutlich zu hören, dass dort der Rassismus scheinbar fest verwurzelt ist.
In Deutschland ist so etwas ja verboten.
Aber per Gesetz können Sie keine rassistischen Gedanken abwürgen. Da machen Sie sich m.M.n etwas zu einfach...

Nun wenn man

die Berichte aus Hamburg und Berlin liest, dann wird deutlich, das den Demonstranten wohl das eigentliche Thema völlig egal ist.

Es ist lediglich ein Vorwand. Und das gilt auch für die anderen Demos.

Kein Abstand keine MNS, wir sind ja Jung egal, sterben tun die Alten... das ist für mich genau so Rassismus. Daher habe ich zwar für das Anliegen Verständnis, wobei wir weit von US-Amerikanischen Verhältnissen bei der Polizei entfernt sind, aber ich habe kein Verständnis dafür, wenn man riskiert, dass eine solche Demo zu erneuten Corona-Ausbrüchen führen kann. Verantwortung ist etwas anderes!

Auf mich wirkt das ganze ehr nach den Motto... Hauptsache wir haben mal wieder ein Thema um zu demonstrieren. Klima zieht ja gerade nicht so.

In zwei Wochen wissen wir

In zwei Wochen wissen wir mehr?
Nein.
Angesichts der seit Wochen vorschnellen Lockerungen, die morgen weiter fortgesetzt werden, wird man nicht feststellen können, was zu erneuten Infektionen wie viel beigetragen hat.
Wenn dann in Hannover z.B. hohe Zahlen auftreten, ist wohl kaum eine Demo in München schuld.

@ RatlosinDeutschland 12:48

"Zumal es einem Großteil der Teilnehmer egal ist, wogegen oder wofür demonstriert wird"

Diese Aussage ist absolut unverschämt!

@ Polyfoam 12:46
"Wir haben in Deutschland weder die Geschichte noch auch nur im Ansatz nicht das rassistische Denken"

Nein, bei uns wird es nur anders genannt. Ausländerfeindlichkeit oder Antisemitismus sind in keinem Zug etwas anderes. Und Alltagsrassismus wie es Georg Restle vorgestern in einem Kommentar hier beschrieben hat, ist bei uns leider weit verbreitet. Aber sie gehören wohl auch zu den Leuten, die sagen: "Ich bin kein Rassist, aber .... " ?

Demos...

In Hamburg kam es zu Ausschreitungen... Polizeikräfte seien von mehreren Hundert aggressiven und vermummten Personen in Bedrängnis gebracht worden, meldete die Polizei. In den sozialen Medien wurde der Einsatz dagegen als unangemessen kritisiert.
###
Weltweit wird gerade gegen Rassismus und Gewalt demonstriert. Zu Recht ! Aber diese Demos werden wie so oft von wenigen Gruppen wieder einmal misstbraucht. Man kann es drehen wie man will, die Polizei soll und muß gegen diese Gruppen vorgehen, sie soll die Bürger schützen und Übergriffen verhindern. Letztendlich wird die Polizei dafür angegriffen, verletzt und dafür auch noch in den Medien Kritisiert ! Ich erwarte jetzt eine eindeutige Stellungnahme der Politik und der
Medien und keine Kritik ! Das diese Demos immer öfters so ausser Kontrolle geraten, kann nicht sein und hilft keinen...

Hotspots müssen in den Fokus

Es "... braucht unser gemeinsames Engagement. Jeden Tag", erklärte Spahn auf Twitter. "Doch dicht gedrängte Menschenmengen mitten in der Pandemie besorgen mich." Auch bei wichtigen Anliegen gelte: "Abstand halten, Alltagsmaske tragen, aufeinander acht geben. Um uns und andere zu schützen", appellierte Spahn. ..."
Bei Demos handelt es sich zu mind. 99% um Leute, die von Corona nicht betroffen sind. Wer Corona-Paniker/in o. Corona-Hysteriker/in ist, geht eh nicht auf die Demos.
Anstatt sich um Demos zu kümmern, und somit von den Corona-Hotspots abzulenken, sollte sich der Bundesgesundheitsminister besser um die Corona-Hotspots und das gesamte Umfeld kümmern. Die da z.B. immer noch wären:
Alten- u. Pflegeheime, häusliche Krankenpflege, Krankenhäuser, Obdachlosenunterkünfte, Flüchtlings- u. Asylunterkünfte, sonstige Sammelunterkünfte wie in der Baubranche oder in der Erntehelferbranche.
Wie bekannt, ist dieses Umfeld beim Bundesgesundheitsminister nicht im Forus und weiterhin unbeachtet.

Man muss sich nur mal die Bilder

vom Alexanderplatz oder vom Frankfurter Römer ansehen. Natürlich ist das Demonstrationsrecht ein hohes Gut- nur vergleiche man mal die Berichterstattung z.B. mit der über die Ballweg- Demonstration für Grundrechte auf dem Cannstatter Wasen. Und morgen diskutiert man dann wieder, ob Schulen öffnen nicht zu riskant für die Lehrer ist?

@Jack08, 13:03


Aber per Gesetz können Sie keine rassistischen Gedanken abwürgen. Da machen Sie sich m.M.n etwas zu einfach...

Ich danke Ihnen für die Belehrung, dass man Rassismus nicht per Gesetz verbieten kann.

Da kann einem das Schreiben von ironischen Kommentaren richtig vergehen, wenn die Leser das dann für eine ernst gemeinte Meinungsäußerung halten.

Das war wohl daneben

Am 07. Juni 2020 um 12:38 von Jacko08

1. Fehler: "Der Gesundheitsminister äußerte sich bereits auch dazu und entschuldigte sich für das Fehlverhalten vor zig, zig Wochen."

Es war am Dienstag (14.04.2020) !

zig, zig Wochen?? zig beginnt bei zwanzig

2.Fehler: "Spahn im Hintergrund. Hätte er die Leute des Fahrstuhls verweisen sollen?"
Herr Spahn steht hinter der Person mit dem weißen Kittel ganz vorne. Er hätte nicht mehr eintreten sollen/dürfen.

Immer bei der Wahrheit bleiben.

Demos...

Am 07. Juni 2020 um 12:54 von wenigfahrer
Während die Demonstrationen weitgehend friedlich abliefen, kam es später in Berlin und Hamburg zu Ausschreitungen."
###

Egal ob bei Demos oder jetzt in Viruszeiten. Es gibt immer Menschen die meinen sich über den Vorgaben und Gesetzen zu stellen. Sei es wie gestern bei den Demos in Hamburg und Berlin oder die Vorfälle in Göttingen. Es ist schon traurich das sich die Polizei und die Behörden in diesen Zeiten auch noch um diese Uneinsichtigen Personen kümmern müssen...

@11:47 von Mika D

"... Massenveranstaltungen sind verboten. ..."
Richtig ! Z.B. Konzerte und so. Bei den Bundesligageisterspielen etc. wird es auch so gehandhabt.

Bei Demos ist mittlerweile Schluß !

99% der Menschen sind von Corona gar nicht betroffen.
Die Ansteckungszahlen sinken, was in den Sommermonaten auch nicht anders zu erwarten war, - in fast allen Ländern - . Die Richtung entspricht einer USA-Studie zwischen ca. 2005 u. ca. 2009, wo Viren-Erkrankungswellen in den USA ausgiebig diskutiert worden sind.

Und die Corona-Paniker/in u. Corona-Hysteriker/in gehen eh nicht auf eine Demo.

Also:
Wieso ALLE Demos verbieten ?
Ganz einfach:
Dann können auch die Corona-Gegner-Demos nicht stattfinden.

Demos, wie Irre sind denn

Demos, wie Irre sind denn diese Menschen, ich meine beim Einkaufen, ständig ein Band zu hören, halten sie Abstand und nicht einer hält sich daran und wenn doch merkt man das kaum einer mitmacht. Also wie kann man nur zusammen auf die Straße gehen. Ich will auswandern, mit einem Tesla durch das Weltall fliegen und hoffen keinen zu treffen.

@Jochen Peter, 12:19

So sehr ich Verständnis für die Demos gegen diesen Vorfall in den USA habe, das ist das Problem der USA und deren Bewohner.

Wissen Sie was? Ich habe vor 50 Jahren gegen den Vietnamkrieg demonstriert, und das, obwohl ich gar kein US-Bürger und auch kein Vietnamese bin. Und ich solidarisiere mich auch mit den Demonstrationen gegen Rassismus, und zwar, weil das

1. nicht allein ein Problem in den USA ist, und selbst wenn, weil

2. dieses Land immer noch auf dem selben Planeten liegt, auf dem auch ich lebe, und da ist es mir nicht egal, was dort passiert.

Proteste !

Die Proteste gegen die Rassen - Diskriminierung sind sehr wohl berechtigt, auch in D. Darüber sollte auch Herr Spahn sich im Klaren sein. Und er sollte grundsätzlich wie viele seiner Kollegen und Kolleginnen für alle Menschen ein Vorbild sein und sich an die gegebenen Umstände und Vorgaben halten.
Natürlich sollten bei den Demos jede/r sich an die Abstand- Regeln halten und zur Sicherheit den Mundschutz tragen.
Es bleibt aber auch fest zu halten, dass die Politik sich diesen Themen Diskriminierung und Rassen- Hass viel mehr widmen muss, viel mehr darüber reden und für die nötigen Maßnahmen gegen jegliche Art von Hass, Hetze, Diskriminierung, Ausgrenzung und eine vernünftige Integration sorgen.
Aber es ist auch jeder einzelne von uns gefordert, jeden anderen Menschen zu achten, respektieren und zu akzeptieren, egal welcher Hautfarbe, Religion oder Herkunft ! Nur dann wird man irgend wann keine solche Demos mehr brauchen !

Das Recht auf Leben

und Unversehrtheit gilt für jeden. Wenn zigtausende Demonstranten ein gefährliches Virus durch Ignoranz der Regeln verbreiten und unschuldiges Leben gefährden oder sogar zerstören, ist dies beschämend. Unsere Helden des Alltags (Ärzte, Pfleger, Verkäufer, Bankangestellte, Apotheker und auch Fabrikarbeiter) sind diejenigen, die dafür wieder ihren Kopf hinhalten müssen.

Ich fand es schon etwas

Ich fand es schon etwas schräg, nicht nur einen Teilnehmer gestern mit einem "Black Life matters" Schild unter dem Arm via ÖPNV zur Demo fahren zu sehen, und dabei den Mundschutz lässig unter das Kinn gezogen zu haben.

@12:16 von Seebaer1

"... Wie mögen sich jetzt Menschen fühlen, deren Angehörige noch vor vierzehn Tagen im Krankenhaus oder Altenheim gestorben sind ohne das man sie noch einmal besuchen durfte. ..."

Das würde ich mal an den Bundesgesundheitsminister posten.
Denn hier im Forum scheint seine Crew informativ nicht unterwegs zu sein.

Offensichtlich interessiert ihn das aber nicht so sonderlich, weil er sich z.B. für diesen Bereich der Corona-Hotspots u. dessen Umfeld nicht interessiert. Jedenfalls hat er hierzu noch keine geeignete mediale Aktion verbreiten lassen, die ein wirkliches zentrales und auch wirkendes Handeln zeigt.

Vielmehr ist seitens des Bundesgesundheitsministers zetern gegen Demos wichtig.
Macht aus seiner Sicht auch mehr Sinn, denn dann kann er auch gegen Corona-Gegner-Demos zetern.

12:46 Jochen Peter

Was Masken und Medikamente betrifft, hat unser Gesundheitssystem tatsächlich versagt. Es wurde gefühlte 100x durchdiskutiert, und man kann nur hoffen, dass es sich in Zukunft ändert, was das globale Management oder die Globalisierung insgesamt betrifft.
Aber ansonsten haben wir eine sehr niedrige Mortalitätsrate und die Krise so gut wie es eben ging bewältigt (obwohl diese noch nicht vorbei ist). J.Spahn hat mit dem RKI in diesem Fall zusammen gearbeitet, also mit Experten.
Die niedrige Mortalitätsrate und anschließende Aufbauhilfe ist keine Bankrotterklärung.
Aber das alles entschuldigt trotz allem nicht die Chaoten, die nun dabei sind, alles wieder zunichte zu machen.

Re pro Diskussion !

Weise Worte !!!
Dazu wollte ich noch anmerken, bei den Personen, die sich immer bei Demos daneben benehmen, fehlt es einfach am Respekt und der Achtung gegenüber anderen, deren Leben und ihrer Gesundheit, sowie an Hab und Gut.
Auch fehlt es am Respekt gegenüber Amtspersonen.
Leider werden diese Personen, wenn die denn erwischt werden, viel zu gering bestraft.
Auch gibt es leider etliche, die bei einer Demo dann die Abstandsregeln einfach vergessen, weil sie die Gefahr des Virus nicht wirklich wahrnehmen, und sich nicht bewusst sind, dass sie ja möglicherweise den Virus in sich tragen, ohne es zu wissen und ihn so weiter verbreiten. Mit daran Schuld sind all die Verschwörungsskeptiker, die dies alles für einen Witz halten, die auch den Rassenhass runter spielen.

Am 07. Juni 2020 um 13:15 von 0_Panik

Sie haben leider einige der neuen Hotspots bewusst vergessen, die letzten paar Tage standen da andere Treffpunkte im Fokus.

" Bei Demos handelt es sich zu mind. 99% um Leute, die von Corona nicht betroffen sind. Wer Corona-Paniker/in o. Corona-Hysteriker/in ist, geht eh nicht auf die Demos. "
Das 1 Prozent reicht aus, damit es mehr werden, niemand kann aber bei der Demo feststellen, wie die Kette ist.
Anders als in Göttingen, wo man die 100 Schüler zu Hause lässt.

Ihr Name Panik passt, zur Einstellung.

@12:23 von Minka04

"... Das Virus kann sich ... bei den Demonstranten... ideal verbreiten und bis man es nach einigen Tagen bemerkt, sind Ansteckungswege und Nachverfolgung überhaupt nicht mehr nachvollziehbar. ..."

Die Ansteckungsgefahr mit Corona im Freien geht gegen NULL. Insbesondere dann, wenn es sehr windig ist (starke Verwirbelung und Streuung auf wenige Partikel pro cm³/Außenluft).
Deswegen wird immer wieder darauf hingewiesen, dass geschlossene Räume gut zu belüften sind.

12:53 DrBeyer

>>Wenn Sie schon das Kind beim Namen nennen wollen, dann bitte richtig!
Linke Aktivisten sind keine Leute, die mit Steinen und Flaschen werfen.<<

Tut mir leid, wenn Sie sich persönlich angegriffen fühlen.
Das ist meine persönliche Meinung, die sich so oft schon bestätigt hat. Die wird sich auch leider nicht mehr ändern.
Aber das gehört eigentlich nicht weiter hierher.

@12:48 von RatlosinDeutschland

"... Diese Massendemos müssen in Corona-Zeiten sofort im Keim erstickt werden. Zumal es einem Großteil der Teilnehmer egal ist, wogegen oder wofür demonstriert wird, ..."

Das sehe ich überhaupt nicht so, und ist offensichtlich völlig falsch.

Ich würde da mal selber auf eine Demo gehen, - hier gegen Rassismus - , und mich erst mal richtig informieren.

Demos - im Freien - mit größeren Menschenmengen sich bei sinkenden Ansteckungszahlen in Deutschland und in anderen Ländern überhaupt nicht mehr zu verbieten, jedenfalls nicht auf der Grundlage des Bundesseuchengesetzes.
Falls die Ansteckungszahlen im Sommer - völlig wider erwartend - steigen sollten, muss darüber wieder anders entschieden werden.

Nun, wenigstens wurde gestern

Nun, wenigstens wurde gestern immer wieder auf Abstand und Mundschutz hingewiesen, im Gegensatz zu mancher Demo der letzten Wochen, wo die Teilnehmenden aufgefordert wurden, keinen Mundschutz zu tragen. Die wurden trotzdem nicht aufgelöst,und da die Zahl der Teilnehmer gering war, hätten die eigentlich auch genug Platz gehabt. Hätten.

Gestern kamen einfach zu viele, schwer zu händeln, finde ich.

Demos gegen Rassismus: Spahn besorgt wegen Menschenmassen

Bravo, Herr Gesundheitsminister! Ich bin als Bürger dieses Landes auch dermaßen besorgt darüber, oder sollte ich besser sagen, dass es wie Heuchelei wirkt, dass jeder Person in diesem Land systematisch seit der Neujahrsansprache der Kanzlerin vom 18. März eingeimpft wird, es müsse ein Mindestabstand eingehalten werden von 1,5 m und die Menschen sollten unbedingt zu Hause bleiben und in öffentlichen Verkehrsmitteln und Läden einen Mundschutz tragen. Großveranstaltungen seien natürlich ganz aufgehoben wegen zu vieler Menschenansammlungen. Und dann kommt das tragische Ereignis von Minneapolis dazwischen, dass plötzlich eine ganze Menge Menschen auf dem ganzen Globus auf die Straße bringt, die natürlich zum größten Teil demonstrieren wollen gegen Rassismus. So wie eben auch in den Millionenstädten Deutschlands - Berlin, Hamburg, München etc. Der Mundschutz wird nicht lückenlos eingehalten und der Mindestabstand schon lange nicht mehr.
Die Menschen haben sich Corona schon lange abgestreift

@13:45 von wenigfahrer

"... Das 1 Prozent reicht aus, damit es mehr werden, niemand kann aber bei der Demo feststellen, wie die Kette ist.
Anders als in Göttingen, wo man die 100 Schüler zu Hause lässt. ..."

In Göttingen muss erst mal geklärt werden, wie Corona in die Schulen u. andere Orte gelangen kann. Hier stehen die Ermittlungen der Behörden immer noch am Anfang. Ergebnisse gibt es immer noch nicht.
Gem. den Corona-Einschränkungen hätte es den Hotspot-Göttingen gar nicht geben dürfen.

Demos finden dagegen im Freien statt.
Hier ist die Ansteckungsgefahr gegen NULL (- aber nicht =NULL -)

Im Übrigen gibt es Viren seit Millionen von Jahren, und wird es weitere Millionen von Jahren geben. Ist halt so.

gegen Rassismus ohne Abstand

Der friedliche Protest gegen Rassismus in gut, aber der Verstoß gegen Abstandsregeln ist ein Zeichen von Ignoranz gegenüber den Gefahren der Coronaseuche. Eine große Demonstration in Madrid war Ausgangspunkt der Coronaepidemie in Spanien.

12:52 von Zips

"" Da hängen die Massen wie Ölsardinen aneinander und im Einzelhandelsgeschäft entsteht ein lautstarkes Lamento,wenn beispielsweise mehr als zwei Personen den Laden betreten.Geht es noch inkonsequenter ?""
#
Die Demos sind ja richtig,aber der Mindestabstand untereinander sollte unbedingt eingehalten werden. Sonst werden wir Corina nie los.

"Natürlich sollten bei den Demos jede/r sich an die Abstand- Regeln halten und zur Sicherheit den Mundschutz tragen."

Richtig.

Aber es ist auch nicht richtig, diese Demonstranten mit rücksichtslosen Partygängern gleichzusetzen.

Was man bei Betrachtung der Bilder schon bedenken sollte:

1. Im Tagesthemen-Video sieht man in den ersten zwei Minuten Aufnahmen von Stuttgart. Wie hier von jemand berichtet wurde, trugen alle einen Mundschutz und bekunden damit auch, dass sie die Regeln eigentlich richtig finden. Die genehmigte Wiese war viel zu klein - der größere Schlossplatz war nicht genehmigt worden.

2. täuschen manche Bilder. Wenn bei Video- oder Fotoaufnahmen das Objektiv auf lange Brennweiten eingestellt wird, verdichtet das den Bildinhalt und die Menschen stehen anscheinend dichter beisammen als in Wirklichkeit.

12:46 Polyfoam

Sie haben Ihren Kommentar herrlich auf den Punkt gebracht. Dem schließe ich mich gerne an.

Am 07. Juni 2020 um 13:54 von 0_Panik

Dann hoffen Sie mal für sich, das Sie sich nicht anstecken, und wenn, dann die Krankheit harmlos verläuft und keine Schäden hinterlässt.
Denn sonst ändert sich Ihre Meinung dann ganz schnell, Sie gehören zum kleinen Kreis der nicht verstehen will, das Sie damit Andere gefährden.
Die Welt besteht nicht nur aus Ihrer Person.

Demos und Demonstranten

Rassismus geht einfach nicht, nirgends.
Demonstrieren, okay. Gleichzeitig kann ich doch aber auch von den Demonstranten erwarten, dass sie zum Wohle der übrigen Bevölkerung die vorgegebenen Regeln in dieser Coronazeit einhalten.
Auch diese Demonstranten haben eine Verantwortung gegenüber der Gesamtbevölkerung um eine Ausbreitung des C-virus zu verhindern, zum Wohle aller. Wenn ich aber diese Bilder sehe, kommen mir da häufig sehr starke Zweifel, wer diese Demonstranten sind, was sie wirklich auf die Straße treibt, woher sie kommen und wie Ihre Einstellung zum Allgemeinwohl in diesem Land wirklich ist. Oder ist es nur demonstrieren um des Demonstrierens willen. Wer etwas sucht, wird auch immer etwas finden um auf die Straßen zu gehen, um zu "demonstrieren", um hier übertrieben Stimmung zu machen.
Wo sind diese Demonstranten, wenn es um Hunger, Elend und Ausbeutung, wenn es um Kriegstreiberei, auch der USA, in der Welt geht ? Wo sind sie, diese "Kämpfer für Gerechtigkeit" ?

@ AufgeklärteWelt, um 12:14

“...wäre er bei Corona mal besser früher tätig geworden...“

Wie wäre es, wenn Sie diese verstaubte Platte mal endlich vom Teller nähmen?

Selbst wenn Spahn Ihrem Wunsch gemäß “abgesetzt“ würde - was ändert sich dann an der jetzigen Situation??

gefährden sich und vor allem andere?

von Hinterdiefichte @
Das ist so nicht richtig. Für die "gute Sache" muss man auch Opfer bringen und neue Risiken in kauf nehemn.

von der Antirassismus-Bewegung distanzieren?

von andererseits @

Ja das tue ich auch.

Wenn es durch dies Demos oder nacher zu Gewalt, Plünderungen und Feuerlegen kommt für den kann ich mich nicht einstehen.

@13:37 von Minka04

"... Wenn zigtausende Demonstranten ein gefährliches Virus durch Ignoranz der Regeln verbreiten und unschuldiges Leben gefährden oder sogar zerstören, ..."

Diese Aussage kann nur falsch sein.

Wie bekannt und überall zu beobachten, werden die gesetzlich vorgeschriebenen Atemschutzmasken von den Leuten in - keinster Weise - u. damit nicht einmal im Ansatz gem. der Krankenhaushygienevorschriften oder den WHO-Vorgaben hinsichtlich der Atemschutzmasken benutzt. Die Corona-Selbstinfektionsgefahr ist bei ca. 99,9%.

Zudem ist im ÖPNV das Abstandsgebot von 1,5m nicht überall einzuhalten.

Demnach hätten seit Aschermittwoch2020 die Corona-Erkrankungszahlen stetig steigen müssen. Dem war aber nicht so. Die Fallzahlen sind wider erwartend gefallen.

Folglich ist die Corona-Ansteckungsgefahr im Freien - insbesondere bei windigem Wetter - gegen NULL, (-aber nicht =NULL -).

@ werner1955, um 12:48

“ Und warum werden jetzt gesetzte und Regeln zum Schutz gegen Corona nicht durchgesetzt?“

Weil unter den Demonstrierenden zu viele verantwortungslose Menschen sind, die mit dem Hintern das einreißen, was sie mit den Händen aufzubauen glauben.

@ werner1955, um 14:09

re von Hinterdiefichte

“Für die “gute Sache“ muss man auch Opfer bringen und neue Risiken in kauf nehemn.“

Das glaub ich jetzt nicht...
Waren Sie mit Ihren Kindern vielleicht auch dort, mittendrin?

#oldlivesmatter #icantbreathe

Die Parolen dieser Proteste in Verbindung mit solchen Versammlungen zeigen eine groteske Doppelmoral: #blacklivesmatter und #icantbreathe? Rassismus schlimm, Ageismus und Ableismus egal? Was, wenn Alte und andere Menschen mit erhöhtem Risiko ersticken, weil eine vermeidbare neue Coronawelle sie erfaßt?

Es gibt andere Formen des berechtigten Protests gegen Rassismus und unnötige Polizeigewalt, mit denen man nicht gleichzeitig ein während der Pandemie gegenüber Alten und Schwachen verantwortungsloses Verhalten an den Tag legt. Massenveranstaltungen sind derzeit aus gutem Grund verboten, es hat sich deutlich gezeigt, daß gerade solche Ereignisse ein erhebliches Risiko neuer Ausbruchswellen tragen.

Neben dem Schaden am Infektionsschutz, den die Teilnehmer dieser Demos angerichtet haben, ist auch der aufgrund offenkundiger Bigotterie erfolgende Schaden am Ruf linker Haltung wieder einmal höchst ärgerlich und bedauerlich.

@14:07 von wenigfahrer

"... Dann hoffen Sie mal für sich, das Sie sich nicht anstecken, ..."
Mit SICHERHEIT NICHT !
Ich habe mich so wie immer bewegt, so wie es die Corona-Einschränkungen zugelassen haben. Ich bin auch SEHR VIEL mit dem ÖPNV unterwegs gewesen, - Anfangs ohne Atemschutz (war nicht zwingend vorgeschrieben), und bis es auch jetzt noch - mit Atemschutz - . Wenn ich etwas unternehmen wollte, und die Corona-Einschränkungen es zugelassen haben, habe ich das getan. Und fertig.

Obwohl ich mich aufgrund der Unternehmungen hätte anstecken müssen, - wenn die hiesige Panik-Mache und Hysterie-Mache richtig gewesen wäre - , ist der Fall nicht eingetreten.

Die Hotspots sind anderswo ...
Hatte ich was zu geschrieben.

14:02 von VfG - trotzdem differenziert beurteilen

"Im Tagesthemen-Video sieht man in den ersten zwei Minuten Aufnahmen von Stuttgart. Wie hier von jemand berichtet wurde, trugen alle einen Mundschutz und bekunden damit auch, dass sie die Regeln eigentlich richtig finden. Die genehmigte Wiese war viel zu klein - der größere Schlossplatz war nicht genehmigt worden."

Die hier gezeigten meist jungen Leute mit Maske stehen täglich in Bussen und U-Bahnen des ÖPNV oft genauso eng zusammen.

@um 12:23 von Minka04

Schon seit den ersten Lockerungen oder "Massenaufläufen" warnen Sie und viele andere vor Infektionsausbrüchen, der alles vernichtenden 2. Welle u.ä..
Die Realität ist - Zahl der belegten Intensivbetten mit Coronapatienten vor den ersten Lockerungen 8-9tausend Tausend, nach Ostern, 1.Mai und weiteren "skandalträchtigen" Terminen und Menschenansammlungen 2500 Intensivpatienten. Nun, viele Wochenenden und "skandalöse" Ereignisse später nur noch ca. 570 Intensivpatienten.
Wie langen wollen Sie noch wider der Realität anschreiben?

Endlich

Endlich demonstrieren Menschen weltweit wieder für humanistische Werte! Ich hoffe, dass dies ein Weckruf ist, der die beschämenden Dummenfang- und Egoistenaufmärsche von Pegida, AFD und Schlimmeren (mit gebührendem Abstand mit Mundschutz) überschallt und nicht verstummt.

Na, das war ja eine Vorlage...

Na, das war ja eine Vorlage für alle, die bei den zehntausenden Demonstranten vor allem die „Antifa“ an ihrem Recht- und Ordnung zerstörendem Werk sehen wollen. Warum ist nur Trump noch nicht darauf gekommen, „seine“ Demonstranten als Coronadissidenten zu brandmarken.
Obwohl - Trump hatte ja schon die „Maskenträger“ als Feinde ausgemacht. Blöd!

Und hier: Schimpft jetzt nicht exakt die gleiche Klientel über „Abstandsgebotsverletzungen“, die gestern noch diese „Abstandsgebote“ als Eingriff in Ihre Menschenwürde gebrandmarkt hatten?

Wie dem auch sei: Demonstrationen finden im Freien statt, es stehen Menschen durchaus nicht immer eng zusammen und vor allem auch nicht zu lange.
Alles Gründe, sich dem an dieser Stelle viel wichtigeren Zweck der Demonstration zuzuwenden.: Dem auch in unserem Land existierenden Rassismus und auch in unserem Land existierende Diskriminierungen.

@14:13 von harry_up

"... gesetzte und Regeln zum Schutz gegen Corona nicht durchgesetzt? ..."
...
"... Weil unter den Demonstrierenden zu viele verantwortungslose Menschen sind, die mit dem Hintern das einreißen, was sie mit den Händen aufzubauen glauben. ..."

Tja, wie kommt diese unbewiesene Aussage wohl zu Stande ?

@Jochen Peter: "Wenn sich

@Jochen Peter: "Wenn sich jemand bewusst anstecken möchte, da er auf eine Privatparty geht oder auf eine Demo, so ist das dessen Problem"

Nein, das ist eben nicht nur dessen Problem, sondern das Problem aller Menschen, die diese Person hinterher auch noch ansteckt. Schon in Quarantäne gezwungen zu werden, nur weil man (eventuell per App ermittelt) als möglicherweise sogar nur Fremder in die Nähe einer solchen Person gelangt ist, stellt eine belastende Einschränkung dar.

Wer sich unvorsichtig verhält, tut das nicht nur auf eigenes Risiko, sondern riskiert in sozialer Dimension mehr als sich selbst. Das ist buchstäblich asoziales Verhalten.

"diese Corona-App ist eine gute Sache, damit diejenigen, die sich bewusst in Gefahr begeben, auch bei einer Ansteckung später nicht behandelt werden."

Das ist nicht der Zweck dieser App. Das wäre absolut menschenverachtend und weit unter den moralischen Standards moderner Zivilisation.

Am 07. Juni 2020 um 12:30 von derdickewisser

Zitat: Die sind ja so was von friedlich. Nur 28 verletzte Polizisten, is ja kaum was.
Und den Satz "Die friedlichen Demonstrationen wirken nach in … kam es zu Ausschreitungen" verstehe ich nicht. Friedlich oder Ausschreitungen?

Das ist eigentlich ganz einfach. Sehen Sie einfach zwei getrennte Zeitabschnitte.

1. Tausende demonstrierten friedlich.

2. Nach den friedlichen Demonstrationen meinten einige Chaoten, sich mit der Polizei anlegen zu müssen.

Demos ...

Also in einem anderen Land kam durch ein Polizeieinsatz ein Mensch zu Tode. Die erschreckenden Bilder sprechen für sich.

M. E. wurden die Menschen dort erst dann richtig sauer und fingen auf die Barrikaden, als dieser tödliche Einsatz erst mal ohne Folgen wieder zu bleiben schien. Und erst aufgrund der verständlichen heftigen Proteste kam dann endlich auch die Justiz in Bewegung.

Ob dies jetzt Proteste in anderen Ländern rechtfertigt mag jeder für sich beurteilen.

Persönlich hätte ich solche Reaktionen in Deutschland eher z. B. im Fall Ooury Jalloh verstanden und mir gewünscht.

Ich möchte aber auch daran erinnern, wie immer mehr Einsatzkräfte (Polizei, Feuerwehr, Sanitäter usw.) im Einsatz Angriffen ausgesetzt sind. Hier würde ich mir für die Menschen, die für unsere Sicherheit sorgen, ebenfalls eine Rückendeckung wünschen.

Rassismus und Intoleranz ist nicht das Privileg von Weißen oder Rechten und ist nicht, wenn es mal passt, schlecht oder mal gut.

Die Ordnungshüter ...

... dürfen sich nicht gemein mit einer Sache machen, auch nicht mit einer guten.

Egal wofür oder wogegen, egal aus welcher politischen Ecke: Auflagen und Regeln müssen beachtet werden, Verstöße geahndet werden.

@ 0_Panik, um 14:22

re @ 14:07 von wenigfahrer

“...Die Hotspots sind anderswo...“

Sie haben sich offenbar sehr verantwortungsbewusst verhalten.

Aber um sich anzustecken braucht es keinen Hotspot, da genügt ein Einzelindividuum, das nicht mal selbst erkranken oder erkrankt sein muss.

Wurde schon viel zu geschrieben...

14:02 von VfG

"Im Tagesthemen-Video sieht man in den ersten zwei Minuten Aufnahmen von Stuttgart. Wie hier von jemand berichtet wurde, trugen alle einen Mundschutz und bekunden damit auch, dass sie die Regeln eigentlich richtig finden. Die genehmigte Wiese war viel zu klein - der größere Schlossplatz war nicht genehmigt worden."

.-.-.

In Hamburg war gestern eine verwandte Situation:
Der Veranstalter hatte mit einer viel kleineren Zahl gerechnet, und dann kamen zehnmal so viel.

Der Punkt ist, den wenige bedenken:

Mensch X verlässt das Haus, um zu demonstrieren.
Und kommt er an den Platz, KANN er keinen Abstand halten: es ist alles zu eng.
Sobald er in der Menge ist, wird er von hinten gedrückt.

Er kann höchstens auf das Demonstrieren verzichten.

Ich hoffe, dass die Polizei jeweils Möglichkeiten finden wird, den Demonstranten den vorgeschriebenen Abstand zu ERMÖGLICHEN.

Am 07. Juni 2020 um 14:26 von teachers voice

Der Zweck der Demo steht doch außer Frage, es geht hier um das Verhalten und die Gefährdung der Allgemeinheit.
Gehen die Zahlen hoch, und Vorschriften werden wieder eingeführt, oder Läden geschlossen, dann ist das Geschrei groß.

Wenn wie in Berlin 15.000

Wenn wie in Berlin 15.000 Menschen gegen Rassismus demonstrierten und es gab dabei 93 Festnahmen mit 28 verletzten Polizeibeamten (!), haben wohl einige das Motto Rassismus ganz falsch verstanden, weil ihr handeln nicht nur rassistisch, sondern auch kriminell ist!

Wie viele Menschen haben sich dort und anderswo angesteckt, weil sie die Maskenpflicht und die Abstandsregeln außer Kraft gesetzt haben?

Jetzt bin ich gespannt, wie hoch die Ansteckungsrate sein wird.....

PS. Rassismus gibt es immer und überall - in jeder Kultur!

Es wird nie gelingen Rassismus zu bekämpfen!

Wer viel/oft im Ausland war oder gearbeitet hat, wird dies bestätigen.

Am 07. Juni 2020 um 14:00 von MeinungsfreundX

Zitat: Eine große Demonstration in Madrid war Ausgangspunkt der Coronaepidemie in Spanien.

Ich habe versucht, das herauszufinden, konnte aber keinen Beleg für diese Behauptung finden.

Demo gegen Rassismis

Jede Demo gegen Rassismis ist mehr als gerechtfertigt. Ich habe ausserdem gesehen, dass ca 90% der Teilnehmer Mund und Nasenschutz getragen haben. Warum man aber die restlichen 10% nicht zurecht gewiesen hat, erschliesst sich mir nicht. Das sind nämlich immer die gleichen, die gegen jegliche Ordnung sind, die keinen Respekt gegenüber Mitmenschen haben und die auch nicht verstehen, dass man 7 Tage arbeiten muss für die Familie. Sie denken, dass sie keinen Mundschutz brauchen, weil jung oder weil man die eigenen Eltern nicht ansteckt, weil man sie nur einmal pro Semester besucht.

@ 0_Panik, um 14:26

“Tja, wie kommt diese unbewiesene Aussage wohl zu Stande?“

Sehr einfach:
In die Vergangenheit schauen, dorthin, wo Sie noch auf “Untersuchungsergebnisse“ warten,
in andere Länder schauen und vielleicht in 14 Tagen mal sehen, was hier so rausgekommen ist.

Bis dahin: 0 Panik, ganz klar. :-)

13:22 Barthelmus

>>1. Fehler: "Der Gesundheitsminister äußerte sich bereits auch dazu und entschuldigte sich für das Fehlverhalten vor zig, zig Wochen."
Es war am Dienstag (14.04.2020) !
zig, zig Wochen?? zig beginnt bei zwanzig<<

Nun, dann korrigiere ich hiermit selbstverständlich meinen Ausdruck "zig", der Sie offenbar allzu sehr irritiert. Und ersetze ihn durch " vor einigen Wochen". So genehm?

>>2.Fehler: "Spahn im Hintergrund. Hätte er die Leute des Fahrstuhls verweisen sollen?"
Herr Spahn steht hinter der Person mit dem weißen Kittel ganz vorne. Er hätte nicht mehr eintreten sollen/dürfen.<<

Auch da mögen Sie recht haben, ich muss gestehen über kein fotografisches Gedächtnis zu verfügen. Es ist in meinen Gedanken zu weit nach hinten gerutscht und irgendwo als "nicht von Belang" abheftet.
Wie gesagt, die berühmte Mücke...wenn man/frau einen Grund sucht, auch wenn dieser eigentlich nicht das Thema aufgreift, findet man/frau einen. (Ich will mich da nicht unbedingt immer ausschließen).

14:12 von 0_Panik

«Die Corona-Selbstinfektionsgefahr ist bei ca. 99,9%.»

Was soll das denn sein … "Corona-Selbstinfektionsgefahr" ?

Wenn ich mich mit Corona infiziert habe … dann habe ich eine Infektion … und "muss" mich nicht mehr infizieren. Habe ich keine Infektion damit … dann kann ich weder mich selbst … noch wen anders mit Corona infizieren.

»Wie bekannt und überall zu beobachten, werden die gesetzlich vorgeschriebenen Atemschutzmasken von den Leuten in - keinster Weise - u. damit nicht einmal im Ansatz gem. der Krankenhaushygienevorschriften oder den WHO-Vorgaben hinsichtlich der Atemschutzmasken benutzt.»

Auch in Asien werden außerhalb der Krankenhäuser Masken nicht nach "Krankenhaushygienevorschriften" benutzt. Dennoch "wirken" sie in kollektiver Trägerschaft ganz entscheidend an Verbreitungs-Verminderung mit. Man schaue auf Zahlen der Corona-Toten / 1 Mio. Einw. in S-KOR und JAP:
± 6 bzw. ± 7.

In Städten …
wie es sie zu Bevölkerungszahlen & -dichte in DEU nicht annähernd gibt.

Hm ...

So schön die hohe Teilnehmerzahl bei solch einer Demonstration auch ist, wird doch offenbar, dass diesen Menschen das Wohlergehen ihrer Mitmenschen weniger wichtig ist, als sie vorgeben.

Amerika vs. Deutschland

@12:19 von Jochen Peter

"Wir sollten in Deutschland auf die Strasse gehen, wenn es um unsere eigenen Probleme geht."

Gebe Ihnen völlig recht!

"Hier haben wir auch stellenweise Rassismus, auch wenn dieser nicht so ausgeprägt ist, wie in den USA."

Da widerspreche ich Ihnen ganz vehement! Anders als in den USA gibt es in Deutschland fast täglich rassistische Mord-Anschläge auf Minderheiten (vor allem Brandanschläge auf Häuser). Und Massenmorde wie in Mölln, Solingen, die NSU-Mordserie oder vor kurzem die Massaker in Hanauer Shisha-Bars gab es nicht in den USA, sondern in Deutschland. Also da sollte man den Ball mal schön flach halten.

@ frosthorn

"Und ich solidarisiere mich auch mit den Demonstrationen gegen Rassismus, und zwar, weil das..."

Das ist alles sehr gut! Aber hoffentlich machen Sie das von zu Hause aus, oder - wenn es schon auf der Straße sein muss - dann in einem kleinen Rahmen. Jedenfalls hätte es dieser Massenaufläufe am WE nicht bedurft, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Es hätte vielleicht auch andere Möglichkeiten gegeben, und zwar unter Einhaltung der coronabedingten Auflagen! Diese Kritik müssen sich die Veranstalter der Solidarkundgebungen sowie alle Teilnehmer an diesen gefallen lassen!

Darstellung: