Ihre Meinung zu: "Es ist kompliziert": Maas zur US-Partnerschaft und Teilabzug

7. Juni 2020 - 9:52 Uhr

"Dann nehmen wir das zur Kenntnis": Außenminister Maas hat sich zurückhaltend zu einem möglichen US-Teilabzug aus Deutschland geäußert. Die Partnerschaft mit den USA sei "kompliziert". Ein US-General war weniger diplomatisch.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.4
Durchschnitt: 2.4 (5 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

go Home

Army go Home und nimm deine Atomwaffen gleich mit

...es ist auch offensichtlich ...

.. das dass heutige populistische und narzistische Amerika, jüngste Beispiele dokumentieren das, kein verlässlicher Partner mehr ist.
Ich kann es nur gebetsmühlenartig wiederholen: Die EU braucht ein eigenes Verteidigungsbündnis und eine (!) starke Stimme nach außen.

Viel Einfluss

"" Mit einem Seitenhieb auf Außenminister Maas fügte sie hinzu: Dass die US-Administration ihn nicht in die Entscheidung miteinbeziehe, mache deutlich, "wie wenig politisches Gewicht und Einfluss Maas in den USA hat".
#
Hat unser Außenminister wohl nicht auf die US Regierung,wenn man hier den Artikel liest.

Stimmt

was Herr Maas sagt, ein Satz ist ausreichend.

"Dann nehmen wir das zur Kenntnis"

Und ansonsten halte halte ich mich an die Zeilen von Gestern, die Herr Bartsch gesagt hat, die man in den Artikeln lesen konnte.
Mehr hatte ich gestern geschrieben, das Ergebnis war klar zu sehen.

Frau Strack-Zimmermann meint

“Mit einem Seitenhieb auf Außenminister Maas fügte sie hinzu: Dass die US-Administration ihn nicht in die Entscheidung miteinbeziehe, mache deutlich, "wie wenig politisches Gewicht und Einfluss Maas in den USA hat".“

Da würde mich von Frau S.-Z. glatt interessieren wer denn auf das “Genie“ im Weißen Haus und die Regierung Einfluss hat? Wer wird in Entscheidungen von Herrn T. mit einbezogen? Mir fällt niemand ein. Ich vermute mal, dass Herr T. häufig auch seine “Helfer“ mit Entscheidungen überrascht.

Alleinherrschaft

America First.
Partner oder Bündnis sind Fremdworte für Trump.
Er macht vor Raserei sicher gravierende Fehler.
Aber Alleingänge werden dennoch vorgezogen.

Das ist nicht die Welt, in der Junge Leute leben wollen. Solche Typen gehören der Geschichte an.

Es ist anzunehmen, dass Maas und Trump auf unterschiedlichen Planeten leben und keinerlei Zugang finden.

Es dürfte schwer sein und niemandem langfristig gelingen sich auf Trump einzuschwingen, es sei denn man ist Bolsonaro oder Johnson.

Da bin ich jedoch froh, dass wir in DE nicht das Problem haben.

Maas zur US-Partnerschaft....

Hier wird schon wieder kompliziert getan - weil man die Verantwortung scheut.
Man scheut, was in Amerika selbstverständlich ist, das stehende Heer den Anforderungen anzupassen, weil es nach wie vor (vorgeblich) zu wenige junge Menschen gibt für den Verwertungsprozess. Wenn man die Welt von einem rein ökonomistischen Standpunkt betrachtet, kann man das immer so sehen, dann ist jeder Soldat zu viel, aus politischer Sicht kann das nicht so sein.
Europa muss sich, ohne allzu böse zu sein, wappnen und das muss es mit oder ohne Amerika. Nicht die Gefahren an sich, wohl aber die, einer unberechenbareren Weltlage auch gespickt von weit tragenden Waffen und gefüttert von instabilen politischen Verhältnissen, nehmen derzeit zu, Europa muss sich militärisch diesen Herausforderungen stellen und es muss ganz untern, an der Basis, sich den sozialen Nöten zerfallender Sozialstrukturen bei gleichzeitig zunehmender Reiselust annehmen, hier muss der Sozialstaat und die Zivilgesellschaft reagieren.

Lass sie ziehen...

Auf die Amerikaner hier kann man auch gut verzichten. Deren zweifelhaftes agieren - siehe Ramstein - muss man nun wirklich nicht haben.

Es gibt genug NATO - Partner, die man sich für Deutschland vorstellen kann.

Beispielsweise könnte man die Briten zurückgewinnen oder auch die Franzosen.

Die Arroganz der Amerikaner, zu glauben man sei das große Vorbild in der Welt, kann niemand nachvollziehen.

Was dieses Land für Charaktere hat, sieht man ja wohl an den jüngsten Ereignissen.

Wenn so der amerikanische Traum aussieht, ist es um das Wohl der Welt seht schlecht bestellt.

Amerika first? Das ich nicht lache. Da gibt es weitaus bessere Nationen, die sich als Vorbilder eignen.

"Es ist kompliziert":Maas zur US-Partnerschaft und Teilabzug....

Der angekündigte Teilabzug löst offenbar bei den deutschen Politikern keine Freudenstürme aus.Kein Wunder,Maas träumt von nuklearer Teilhabe,Kramp-Karrenbauer kündigt den Kauf von F-18 Flugzeugen an,die auch Atomwaffen tragen können.Auch der Grüne Nouripour ist nicht begeistert.
Ja,päpstlicher als der Papst.......

Trump bezahlt nur den Preis an Putin

Irgendwann musste Trump für die Wahlkampfhilfe zahlen, nun ist es so weit.

“The reason we have troops

“The reason we have troops overseas in Germany is not to protect Germans, everything we have is for our benefit”
Ebenfalls ein Zitat von Frederick B. Hodges.
-> auch zu dem US-Teilabzug aus Deutschland

Das obige Zitat auf deutsch übersetzt:
"
Der Grund, warum wir Truppen in Übersee in Deutschland haben, ist nicht der Schutz der Deutschen, alles, was wir haben, ist zu unserem Vorteil
"

Und in diesem Zusammenhang steht auch dieses Zitat aus dem Artikel:

"Die Entscheidung illustriert, dass der Präsident nicht verstanden hat, wie essenziell die in Deutschland stationierten US-Truppen für die Sicherheit Amerikas sind", so Hodges.

Verstehe ich nicht....

Folgt man den Berichten, dann sollen diese U.S.-Soldaten/innen nach Polen verlegt werden.
Weiterhin denke ich das diese Entscheidung mit der aktuellen U.S.-Armeeführung abgestimmt ist und das das Pentagon weiss was es tut.
Wieso dann dieses Geschrei?

Frau Strack-Zimmermann, ihr Seitenhieb

auf Außenminister Maas ist ein Schuss in den Ofen. Es wurden viele nicht informiert. Wenn die “eigenen Leute“ nichts wissen, was erwartet das Sprachrohr der FDP?
Zitat:
“Amerikanische und deutsche Militärs zeigten sich laut "Spiegel" verwundert über die Obergrenze, da man sich damit selbst in seinen Möglichkeiten limitiere. Laut Hodges, so das Magazin, hat Trump gemeinsam mit dem früheren US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, in den USA und Europa Porzellan zerschlagen. "Der Kongress wurde nicht eingeweiht, die US-Kommandeure in Europa waren ahnungslos, mit Deutschland oder der Nato hat niemand gesprochen", sagte er. Ein solches Vorgehen, so der General, gefährde den Zusammenhalt innerhalb des Bündnisses.“

...es ist auch offensichtlich ...

das die Trump-Mannschaft rein populistisch agiert.
Es ist sicher nicht, das Deutschland seine Verteidigungsbereitschaft grob vernachlässigt hat (1,2%)
Es ist aber auch klar das man mit der jetzigen US Regierung auf keinen grünen Zweig kommt.
Man kann nur hoffen, dass ab November eine gesprächsbereite Regierung sich in den USA heraus kristallisiert aber auch die Bundesregierung sich in dieser Frage entscheidend bewegt und sich nicht von den Linksradikalen Kräften hier in Deutschland sich beeinflussen lässt.

Die Stirn bieten…

… sollte endlich einer der hiesigen Volksvertreter dem Volksverdummer jenseits des Atlantiks.
Warum nur werden stets diplomatisch schwache Wörter gewählt? Sind wir, ist Deutschland wirklich so schwach?

Kaufmännische Armee

"Dabei wird es ihn kaum umstimmen, dass durch die schwierige wirtschaftliche Situation in der Corona-Pandemie der deutsche Etat rechnerisch näher an an Zwei-Prozent-Ziel rückt."

Wird jetzt das Coronavirus als rechtfertigung genommen, das man sich nicht an den 2% halten kann? Dies wäre doch etwas zu einfach und ein bisschen lächerlich... Schliesslich würde auch niemand auf die idee kommen und bei einen nötigen Militäreinsatz zu sagen: Sorry leider können wir nicht teilnehmen.. Aber rein rechneisch könnten wir es.

Sagt dem Amerikaner danke

Sagt dem Amerikaner danke schön und nehmt bitte auch die noch verbleibenden 25000 GI mit nach hause und vergesst nicht eure Raketen hier und das Aufräumen der benutzten Basen hier bei uns.
Unter einem anderen Präsidenten der es besser kann und der uns nicht ständig sagt was für uns gut oder schlecht ist und gegen die Nordstream II wettert und uns mit Sanktionen beglücken möchte wenn D nicht tut was er will, können wir vielleicht über ihre Rückkehr nach D reden.

rer Truman Welt

Dass Maas unterstellt wird, keine wichtige Rolle bei den Entscheidungen der USA zu spieken, zeigt auf, daß der Mensch dieser Behauptung überhaupt keinen Durchblick der politischen Situation in den USA hat. Niemand bedeutet Trump etwas.
Deutschland sollte überprüfen, ob und in welchem Umfang US amerikanischen Truppen in Deutschland überhaupt noch eine Stationierung erlaubt werden sollte. Die deutsche Regierung wirkt wie das Kaninchen vor der Schlange. Solange so vor den geäusserten Absichten und Entscheidungen Trumps reagiert wird, geht er immer weiter. Ein solches Verhalten provoziert ihn gerade dazu. Es ist wie bei einem Zweijährigen, der seine Grenze sucht und soweit geht, bis sie ihm aufgezeigt wird. Europa ist so gesehen ein versagender Elternteil in diesem Spiel. Alleine die Einmischung der USA zu der Pipeline in der Ostsee ist ein nicht zu fassender Vorgang. Deutschland nimmt das einfach so hin. Sind wir so opportunistisch und devot? Als Deutscher komme ich mir dabei so vor!

Auf sandigem Boden

steht seit Amtseinführung von Trump die Politik Amerikas. Europa sollte dieses als Chance wahrnehmen um ein entsprechendes Gegengewicht zu China, USA und Russland aufbauen, sollte, wenn es den möglich wäre. Während Polen und Ungarn die besten Freunde Trumps werden, Italien sich den Chinesen annähert und der Rest der EU mit sich selbst beschäftigt ist sehe ich schwarz für eine gemeinsame Zukunft da jedes Land auf seine eigenen Vorteile aus ist, ein riesiges Plus für Populisten. Da Aussenpolitik nicht von der Innenpolitik getrennt werden kann sehe ich auf absehbarer Zeit keine Möglichkeit, eine entsprechende starke Antwort zu geben. Europa wird sich neu erfinden müssen mit einer Gemeinschaft der willigen, auch wenn dies Abgrenzung bedeutet zu anderen Partnerländern der EU. Am Ende geht es um nichts mehr als unserer aller Sicherheit auf diesem Kontinent. Auf eine Nato können wir da nicht hoffen, dafür ist Amerika zu unzuverlässig geworden.

Trumps Amerika würde wohl JEDEN deutschen

Außenminister so behandeln, denn der Abzug, den ich wünsche, ist ja vorwiegend eine Strafaktion gegen D.
Wenn Maaß das nur zur Kenntniss nimmt ist das die richtige diplomatische Antwort.

Fehlt in dem Artikel eine Seite?

Zu Wort kommt nur eine Seite. Ich lese gerne Artikel, in dem beide Seiten zu Wort kommen. Wenn man das "Trump-Kernteam" schon nicht zu Wort kommen läßt, gäbe doch die Antwort auf die Frage, wohin die 10.000 Soldaten hin gesendet werden eine gewisse Antwort. Es macht einen großen Unterschied, ob sie nach Polen oder nach Japan verlegt werden. Oder werden sie der neuen Weltraum-Streitmacht angegliedert?

US-Teilabzug - eine historische Entscheidung.

Die Entscheidung Trumps Truppen aus Deutschland und damit Europa ab zu ziehen sollte mehr auf Weltebene bewertet werden. Zum einen ist Amerika auf Dauer nicht mehr in der Lage die hohe Verteidigungskosten die eine Weltmachtführung verlangt zu tragen. Auch die Verbündeten nicht. Zu mehr nach der Corona Krise wo die Überschuldung bis in kommenden Generationen reicht.
Andererseits nehmen die Militärausgaben Chinas stark zu. Dabei ist insbesondere ein qualitatives Wachstum zu vermerken wie Hyperschallgeschwindigkeit-Raketen, auch für große Entfernungen, autonome Atomtorpedos, große selbständige Kampfdrohnen usw.
Das heißt Amerika muss sich konzentrieren auf Ost Asien als künftiges Krisengebiet.
Gespart wir in Europa, in Deutschland und bei der Nato. Es wäre korrekt gewesen dies den Verbündeten deutlich zu machen.

Ab nach Hause!

Deutschland als Dreh - und Angelpunkt von völkerrechtswidrigen Einsätzen mit, durch und von US - Rassisten im Nahen und Mittleren Osten. Unter anderen auch unzählige Ermordungen durch Drohnen, die ohne Deutschland nicht gesteuert werden könnten.
Interessant, dass das auch die FDP erkannt hat.

Was will Trump uns damit sagen?

Will Trump uns damit sagen Deutschland und die Bundesweher ist ja gar nicht Bündnistauglich,zumindest sind sie nie auf Trumps Angebote oder Vorstellungen eingegangen, was diesen sicher sehr Verärgert hat.
Nach fast vier Jahren sollten unsere Spitzenpolitiker wissen wie mit Trump umzugehen ist war überhaupt unsere Verteidigungsministerin seit sie ihr Amt hat mal in Amerika oder bei Trump, wenn das wie viele jetzt sagen der wichtigste Bündnispartner ist.?
Merkel hat sowieso nicht mit Tump gekonnt wie eigentlich mit manch anderen Staatenlenkern Weltweit und das zum Nachteil Deutschland. Es geht doch nicht das Sie mehr mit Obama telefoniertwie berichtet wird, wie mit Trump.

US-Teilabzug

Wer immer noch glaubt , dass ein Herr Trump ein verläßlicher Partner ist, der wird sich dann nie ändern ! Trump ist nur auf seinen Vorteil bedacht und das völlig unabhängig wer leiden muss oder wie lange er den Vorteil haben kann ! Also rundrum ungebildet der Mann.

"Deutschland ist Dreh- und

"Deutschland ist Dreh- und Angelpunkt für die NATO und die US-Army auch und besonders für Einsätze im Nahen und Mittleren Osten."
-> Zitat Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Joa.
Auch eine von jenen,die die US-Kriege ganz toll finden.
Sind ja bisher "nur" mehrere Millionen Opfer allein im Nahen & Mittleren Osten,die die USA da im 21. Jahrhundert zu verantworten hat.

Berücksichtigt man sämtliche Opfer von allen US-Kriegen weltweit,oder dehnt den Zeitraum auf "ab WK2" aus (selbst wenn man da nur die Region "Naher und Mittleren Osten" berücksichtigt),vervielfacht sich diese Zahl nochmal.

Der gelebte Humanismus so mancher Politiker wird aktuell ziemlich deutlich:
Trump:
- Rassismus in den USA.

Marie-Agnes Strack-Zimmermann:
kritisiert,dass die USA ihre Kapazitäten & Fähigkeiten für Traumata,Folterungen,Verletzungen,
Tod & Elend im Nahen & Mittleren Osten durch den US-Teilabzug in DE einschränken bzw. gefährden.

Ob er jetzige Außenminister erwas sagt oder Peng.

Es erweckt sich bei mir der Eindruck, dieser Mann ist auf der politischen Weltbühne wenig präsent, weil ihn sowieso keiner wirklich ernst nimmt.
Er kümmert sich rührend um den Tourismus, was allerdings nicht hauptsächlich zu seinem Resort gehört.
Da kann er wenigstens keine wichtigen Flurschäden anrichten.
Das hat leider zur Folge, das unser Land immer weniger Teilhabe und Einfluss an wichtigen Geschehen an den Brennpunkten dieser Welt hat.

@dr.kunze

Die USA haben hier ja keine Truppen stationiert um uns etwas Gutes zu tun sondern nur aus Eigeninteresse. Ob wir Trump mögen oder nicht sollte für die Stationierung keine Rolle spielen, aber wenn einem Präsidenten sein Ego wichtiger ist als alles sonst, dann natürlich schon.

Verlegung US Truppen

Amerikanische Soldaten nach Polen verlegen in ein Land das sich noch seinen Nationalstolz bewahrt hat finde ich gut .

Schutzmacht?

Nach einem (Teil-)Abzug der Amis wäre Deutschland schutzlos, wenn beispielsweise Andorra oder der Vatikan uns angreifen würden. Scherz beiseite! Von keinem Staat in Europa geht für unser Land eine militärische Gefahr aus.
Dass die Amis sich intern als innenpolitische Eingreiftruppe verstehen, pfeifen die Spatzen von Dach. Daher vielleicht die Planung, etwa 10.000 atombewaffnete GI's hier stationiert zu lassen.

Ami go home

das war für mich in meiner Jugend eben ein Spruch der galt, der mich prägte
dazu kommen bei mir noch Dinge wie Patriotismus
"fremde" Truppen im eigen Land zu haben, besetzt zu sein
und zum guten Schluß .... als Kriegsdienstverweigerer
habe ich ohnehin ein spezielles Verhältnis zur Armee
auch die Schwierigkeit eine Bedrohung zu erkennen

@ 3006

Army go Home und nimm deine Atomwaffen gleich mit

Da wird sich Putin freuen. Aber baut Russland seine dann auch ab? Oder sind dort die "guten" Atomwaffen?

@ Duzfreund

Da können Sie auch gleich gegen eine Echomauer sprechen. Von der Einsicht in die Notwendigkeit einer Unterhaltung eines stehenden Heeres sind die (meist jungen) Menschen meilenweit entfernt. Aber ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg, Ihre Mitmenschen an Vernunft zu gemahnen.

Halbwahrheiten.

Warum soll die "wichtige Rolle der deutschen Basen" bei der Versorgung der Army nicht von Basen in Polen ausgefüllt werden können, Frau Strack-Zimmermann?

Das müssen Sie mir mal erläutern.

Ich denke, es ist eine Win-Win-Situation. Wir sind die Amis los, und die Amis können sich Partner suchen, die besser zu ihnen passen.

@ der.kunze

Der ehemalige Botschafter Kornblum hat in einer Diskussionsrunde ja einmal klar gemacht, dass die Irritationen in der Kommunikation doch schon vor längerem von den Europäern bzw. den Deutschen ausgingen.

Glücklicherweise sind sich alle europäischen Bevölkerungen und Regierungen klar darüber, dass die Irritationen von Trump ausgehen. Und Maas hat das auch klar gesagt.

Europa muss sich neu orientieren

Strack-Zimmermanns Seitenhieb: zeigt wieder die engstirnige Denkweise der FDP. Sie hat zwar recht, wenn sie, im Zusammenhang mit der einseitigen und nicht abgestimmten, bevorstehenden Entscheidung der USA, auf die Wichtung hinweist. Aber, politisches Gewicht und Einfluss auf die USA, hat in diesem Zusammenhang nichts mit Herrn Maas zu tun. Ihr Satz müsste also lauten. Sie macht deutlich, „wie wenig politisches Gewicht und Einfluss Deutschland und Europa in den USA hat“. So steht es im richtigen Zusammenhang.
Dies hat natürlich mit Trump zu tun. Aber auch nach einer Abwahl von Trump wird die USA ihre Politik nicht um 180 Grad drehen. Der Druck wird bleiben. Nord-Stream 2, Nato-Streitigkeiten, Abnahmezwang Flüssiggas, Vertragstreue WHO, WTO, Iran etc, all diese Themen werden bleiben. Europa muss sich neu orientieren und kann so möglicherweise zum Gleichgewicht der Kräfte (USA- China/Russland) beitragen. M.E. wäre das sogar dringend notwendig.

um 10:21 von Bernd Kevesligeti

Der Bestand der Nato und die Nukleare Abschreckung haben wesentlich dazu beigetragen das wir in Europa seit 75 Jahren in Frieden leben. Und solange Länder wie Nordkorea über Atomwaffen verfügen möchte ich weder auf die Nato noch auf die Nukleare Abschreckung verzichten.

@ihr Seitenhieb [auf Maas] 10:26 von Margareta K.

" ist ein Schuss in den Ofen."

Kann man so sagen,
obwohl ich auch nicht besonders begeistert über seine 'Gesamt-Performance' bin.

Man muss einfach wissen, dass die verbliebenen Trump-Ergebenen
ebenso wie der 'Auserwählte' die Realität massiv verzerren.
Gerade der von Ihnen benannte Herr Grenell,
der jetzt auf dem Twitter-Account seines Chefs,
was von 'Jobs statt Mobs' faselt.

Ich fürchte die Novemberwahl fällt aus,
da Herr T. wohl keine Chancen sieht bei 42%.
Irgendein Grund findet sich schon noch.

Jetzt schlottern die Hosen

Schon Obama hat die Deutschen aufgefordert ihren NATO Beitrag gemäß den Vereinbarungen zu erfüllen. Trump hat es noch mal angemahnt. Passiert ist so gut wie nichts.
Nichterfüllung von Verträgen hat Konsequenzen. Zeit war mehr als genug. Jetzt wird auch Geld aus jeder Ecke vorgezaubert.
Das unsere Bundeswehr einem Aggressor absolut nichts entgegenzusetzen hat ist auch klar.
Wenn z.B. die Russen ernst machen und die lettischen Staaten überrennen stehen sie 24 Stunden später in Berlin. Das war schon zu Zeiten des Kalten Krieges ein unbestrittener Fakt.
Warum sollten die Amerikaner uns schützen wenn wir selbst nicht bereit sind für unseren Schutz beizutragen?
Ein Herr Maas als Außenminister,tut mir leid,der Mann hats nicht im geringsten drauf.
Unter Genscher und Kohl hätte sich nie die Frage nach einem Truppenabzug gestellt.Man war sich einig.Aber jetzt?
Da wird ein US Präsident verunglimpft,zu Unrecht an den Pranger gestellt und lächerlich gemacht.
Auch das führt zu Quittungen.

@ schieber

"... wie wenig politisches Gewicht und Einfluss Maas in den USA hat"

Trump und Pompeu haben in Europa auch nicht mehr Gewicht.

Teilabzug

Es sollte alles daran gesetzt werden, dass die Amerikaner in Deutschland bleiben.
Sie sind für uns ein großer Garant, dass wir hier in Freiheit und Frieden leben können.

Enge Bindungen? Von wegen!

Ob die Generäle miteinander golfen gehen wie ihr Dienstherr kann ich nicht beurteilen aber auf Ebene der Mannschaftsdienstgrade gab es bestenfalls Augenrollen für die Amerikaner.

Deren Hurra-Patriotismus, zweifelhafte Ideologie, schlechte Ausbildung, moralische Flexibilität und eher unterdurchschnittlicher Bildungsstand wirkten zu meiner Zeit im Bund nicht gerade "verbindend" - um es diplomatisch auszudrücken.

Die Amis rekrutieren bevorzugt in den unteren Bildungsschichten und schicken uns davon auch nicht zwingend die hellsten Köpfe. Das merkt man leider auch.

"Wir nehmen das zur Kenntnis" ist eine diplomatische Aussage. Weniger diplomatisch könnte man auch sagen: "Good riddance!"

Deutschland ist leider Dreh- und Angelpunkt

für die US-Armee, besonders für Einsätze im Nahen und Mittleren Osten.

Daher wäre ein Komplettabzug aller US-Truppen samt der paar Atombömbchen aus Deutschland wünschenswert. Wer dem widerspricht, ist automatisch Befürworter der aggressiven Politik der USA im nahen und mittleren Osten.

Lassen wir die USA ziehen

Wer braucht ein Amerika unter Trump?
Ein friedliches Europa sicher nicht!
Wir sollten ihm den Laufpass geben soweit es in unserer Macht steht.

@derkleineBürger 10:39

""Deutschland ist Dreh- und Angelpunkt für die NATO und die US-Army auch und besonders für Einsätze im Nahen und Mittleren Osten."
-> Zitat Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Joa.
Auch eine von jenen,die die US-Kriege ganz toll finden."

Warum drehen Sie der Frau ihre Worte im Mund herum und unterstellen den Worten eine Bedeutung, die sie niemals hatten?

Die FDP mal wieder

Aus dem Artikel:
"
Dass die US-Administration ihn nicht in die Entscheidung miteinbeziehe, mache deutlich, "wie wenig politisches Gewicht und Einfluss Maas in den USA hat".
"
Hat die FDP mal wieder nicht aufgepasst oder haben wir schon die drei Jahres Demenz erreicht? Trump hat mit Amtsbeginn die Kontakte zu Deutschland geschwächt, keine Ansprechpartner benannt und manche Ämter in seiner Regierung sind bis heute (absichtlich) nicht besetzt. Er sandte einen Botschafter, der sich aktiv in die deutsche Politik einmischt und die "Konservativen Kräfte" in Deutschland stärken wollte mit denen er weder FDP noch CDU meinte.
Ist wie immer ganz schön einfach für die FDP in die Medien zu kommen, wenn man so tut als wenn es die letzten drei Jahre nicht gab. Ich bin froh, dass wir keinen FDPler als Außenminister haben, denn um mit Trump zu arbeiten muss man sich bei ihm einkaufen. Das ist teuer und bei aktueller Betrachtung auch langfristig verlustbehaftet.

10:26 von iog

Das ist ja das perfide an der Sache: diese
Entscheidung kam aus dem Weissen Haus und war mit niemandem abgestimmt.
So lauten die Berichte.

@onkelbond 10:29

""Dabei wird es ihn kaum umstimmen, dass durch die schwierige wirtschaftliche Situation in der Corona-Pandemie der deutsche Etat rechnerisch näher an an Zwei-Prozent-Ziel rückt."

Wird jetzt das Coronavirus als rechtfertigung genommen, das man sich nicht an den 2% halten kann? Dies wäre doch etwas zu einfach und ein bisschen lächerlich..."

Nein, da haben Sie den Autoren missverstanden. Es ist genau andersrum.
Da durch die Corona-Krise unser BIP sinkt, der Wehretat aber nicht verändert wird, kommen wir ohne irgendwelches Zutun näher an die 2%-Marke.
Relativ gesehen steigt der Anteil unseres Wehretats durch Corona.

Was soll's?

"Die Entscheidung illustriert, dass der Präsident nicht verstanden hat, wie essenziell die in D stationierten US-Truppen für die Sicherheit Amerikas sind", so Hodges."

Und die Herren Generäle haben nicht verstanden, dass es nur um einen Abbau der Präsenz um 9.000 Mann handelt & nicht um einen kompletten Abzug. Kurz: die Funktionsfähigkeit von Ramstein oder etwa Militärkrankenhäusern in D wird durch die Verlegung der 9.000 Mann wohl kaum tangiert.

Übrigens: ich bedaure, dass es nur 9.000 Mann sein sollen. Ein Totalabzug wäre mir auch lieber, denn es fühlt sich für mich immer noch nach einer Besatzung an, bei der z.B. über Ramstein entgegen dem Völkerrecht weltweit Morde mit Drohnen verübt werden. Daran machen wir uns quasi per Duldung, dass es von unserem Land aus geschieht, mit schuldig!

Mir ist klar, dass das für bestimmte Regionen, z.B. für die Pfalz, mit finanziellen Einbußen verbunden ist, aber das darf kein Argument zur Teilhabe an Kriegsverbrechen sein!

Re 10:07 von H. Hummel

"Ich kann es nur gebetsmühlenartig wiederholen: Die EU braucht ein eigenes Verteidigungsbündnis und eine (!) starke Stimme nach außen."
Ja braucht sie,aber woher nehmen? Der letzte militärisch potente Partner, GB, sagt gerade Tschüß.
Woher eine starke Stimme nehmen? Aus der Luft?
Zur Zeit wird alles getan um sämtliche EU Verträge zu brechen und ad absurdum zu führen.Der Streit geht jetzt erst mal richtig los.
Von welchem Geld soll ein eigenes Bündnis aufgebaut werden und mit welcher Technik?
Da sind uns die Amerikaner meilenweit vorraus. Schiffe die schwimmen,Bomber und Jäger die fliegen,eine Transportlogistik ohne gleichen und motivierte Soldaten.

Ich will mich dem zweiten Kommentator anschließen

Das kommt aus Deutschland

"Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hatte schon mehrfach vor Trump gewarnt. Jetzt greift er zu Worten, die mit Diplomatie eigentlich nichts zu tun haben. Bei einer Fragestunde zur Außenpolitik in Rostock bezeichnete er den Anwärter auf den Einzug ins Weiße Haus als "Hassprediger". (Quelle: Spiegel)

Und das ist nur eine von Tausenden von Meinungen, die von deutschen Volksvertretern nach Trump geworfen werden. Dem obersten Vertreter der Menschen in den USA. Permanente "Bescheinigung" dass Trump intellektuell keinem einzigen deutscher Volksvertreter das Wasser reichen kann.

Ich persönlich bin überrascht, dass Trump immer noch so nachsichtig insbesondere mit der BRD umgeht. Ich bin überzeugt eine andere Person würde deutlich schneller und "alternativlos" stärker gegen einen Staat intervenieren, wenn es von Beleidigungen regnen würde. Wahrscheinlich wäre das Wort "Würde" zum Mantra werden.

@3006

Dann melde du dich bei der Bundeswehr zum Ableisten deines Wehrdienstes.
Ja, dessen Aussetzung sollte man dann rückgängig machen, da wir nun ja bereit sein müssen uns selber zu verteidigen. Die Bundeswehr muss somit wieder hochgerüstet werden.

@ Sisyphos3

"als Kriegsdienstverweigerer habe ich ohnehin ein spezielles Verhältnis zur Armee auch die Schwierigkeit eine Bedrohung zu erkennen"

Nur weil Sie nicht die Fantasie haben, sich etwas vorstellen zu können, heißt das nicht, dass es nicht doch noch mal traurige Realität werden könnte. Selbst mitten in Europa! Denn: "history repeats itself" hat sich bisher noch immer bewahrheitet.

Und für solche Fälle wäre es ganz klug, über eigene Verteidigungskräfte zu verfügen, oder wie stellen Sie sich das sonst vor? Eventuell rufen Sie dann in Ermangelung an Militärs den "Volkssturm" aus? Hatten wir auch schonmal und ist (gottseidank) schief gegangen.

Also: betrachten wir die BW doch als notwendiges Übel und begegnen ihr mit Respekt.

10:51 von rossundreiter

Die "Amis" können sich Partner aussuchen, die besser zu ihnen passen?
Gilt aber im Moment nur für Trump und seine
verbissene Wut auf Deutschland.
Seine Wiederwahl wird immer unwahrscheinlicher und da muss er in den verbleibenden knapp 5 Monaten doch noch so viel wie möglich zerstören.
Der Abzug wird womöglich gar nicht umgesetzt wenn Trump abgewählt wird.

re von hesta15 10:58

Wegen Nordkorea wollen Sie Atomwaffen haben ?
Und 75 Jahre Frieden in Europa ? Aber viele europäische Länder waren in Kriege verwickelt,Mali,Libyen,Balkan und so weiter.......

Die europäische Armee rückt näher

Und Deutschland täte gut daran, "angemessen" aufzurüsten. Die Amerikaner sollen ruhig ihre Atomwaffen abbauen. Dann können wir Deutschen eigene in Stellung bringen. Ein paar mobile Abschussrampen für Mehrfachsprengköpfe, vier fünf Uboote müssten vollauf genügen. Nur für den Fall, dass es Putin mal wieder an der Westflanke seiner Landkarte juckt... .

@desisjades 11:04

"Wer braucht ein Amerika unter Trump?
Ein friedliches Europa sicher nicht!
Wir sollten ihm den Laufpass geben soweit es in unserer Macht steht."

Das Problem ist, dass auch ein friedliches Europa ein Amerika unter Trump braucht, wenn es denn kein anderes gibt. Wir brauchen es zur weltweiten Stabilität und sowieso für unseren Wohlstand.
Ohne Amerika unter wem auch immer könnten wir uns selbst Hartz IV kaum noch leisten.
Dass sich Trump der weltweiten Verantwortung, die mit seinem Amt einhergeht, in keiner Weise bewusst ist, ist tragisch. Allerdings ist es immer noch besser als ohne.

@ rin

"Ob die Generäle miteinander golfen gehen wie ihr Dienstherr kann ich nicht beurteilen aber auf Ebene der Mannschaftsdienstgrade gab es bestenfalls Augenrollen für die Amerikaner."

Kann ich aus meiner Bundi-Zeit so bestätigen. Bei den NATO-Manövern haben wir uns auch höflichst voneinander separiert, weil es uns auf die Nerven ging, wie die Amis über die Menschen im damaligen Bosnienkonflikt gesprochen haben. Dass "wir" Europäer da mal richtig rein und die Leute dort "durchficken" sollten, war noch - gelinde gesagt - das freundlichste, was man mitunter zu hören bekam. Ich dachte immer "Starship Troopers" wäre eine böse Persiflage des american war spirits, aber ich bin baff, wie lebensnah das Militär der USA in diesem Film karikiert zu werden scheint.

11:01 von Halleluja

Trump wird verunglimpft und an den Pranger gestellt?
Oh je, oh je - der arme Mr. Trump, der in den
3 1/2 Jahren seiner Regierungszeit so ziemlich
alle Verträge aufgekündigt hat wird nun auch noch verunglimpft und an den Pranger gestellt. Was für eine Dreistigkeit.

um 11:07 von

um 11:07 von DrBeyer:
@derkleineBürger 10:39
""Deutschland ist Dreh- und Angelpunkt für die NATO und die US-Army auch und besonders für Einsätze im Nahen und Mittleren Osten."
-> Zitat Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Joa.
Auch eine von jenen,die die US-Kriege ganz toll finden."

"
Warum drehen Sie der Frau ihre Worte im Mund herum und unterstellen den Worten eine Bedeutung, die sie niemals hatten?
"

Wo tue ich das denn?
Wieso drehen Sie der Frau ihre Worte im Mund herum & streiten den Worten jene Bedeutung ab,die die Dame ihren Worten gibt?

Eine Welt ohne Krieg...

Die „Mikrobe der Dummheit“ besiegt - was für eine phantastische Vorstellung!
Leider sieht die Realität anders aus.

So sehr ich mir Abrüstung wünsche

so eindeutig ist es leider, dass man in dieser Welt nicht schutzlos sein darf. USA waren schon immer dann ein schwieriger Partner, wenn man nicht deren alleinige Führungs- und Entscheidungsgewalt akzeptiert hat. Ein in seinem Denken so eingeschränkter Präsident wie Trump macht die Situation natürlich deutlich schlimmer. Ich denke auch, Europa wird militärisch stark genug sein müssen, um partnerschaftliche Verhandlungen mit der Welt führen zu können um den für uns alle zwingend nötigen Wandel im Lebensstil angehen zu können. Dummerweise stehen allen wichtigen Zielen in Europa viele kleingeistige, egoistische und erschreckend kurzsichtige Menschen gegenüber. Es ist ja nicht so, dass nur die Wirtschaft ihre eigene Gier nicht überwindet, wohl wissend, dass es so nicht weitergehen kann. In früheren Zeiten hätte man jetzt wohl auf einen Messias gehofft. Immer wieder komme ich nur zu dem für mich einzig möglichen Schluss: jeder einzelne von uns muss handeln und laut dafür einstehen.

@royaltramp, 11:15

"Und für solche Fälle wäre es ganz klug, über eigene Verteidigungskräfte zu verfügen, oder wie stellen Sie sich das sonst vor?"

Wer starke Partner/eine starke Schutzmacht hat, braucht keine eigene Verteidigung.

Ich denke, China wäre da ein verlässlicher (und überaus zukunftsträchtiger) Partner.

@r0lt0 11:20

"Die Amerikaner sollen ruhig ihre Atomwaffen abbauen. Dann können wir Deutschen eigene in Stellung bringen."

Meinen Sie das ernst?
1. Deutschland darf gar keine Atomwaffen besitzen.
2. Nur eine verschwindend kleine Minderheit in Deutschland möchte Deutschland zur Atommacht werden lassen.
Anders ausgedrückt: In Deutschland will niemand, dass Deutschland eigene Atomwaffen hat.

Wenn die Amerikaner meinen.....

damit die Deutschen für ihre unfähige und undiplomatische Regierung zu bestrafen, dann haben sie die gesellschaftlichen Entwicklungen in den letzten 20 Jahren nicht mitbekomen.

Nach den Babyboomern, die als letzte Generation mit guter Bildung, Fleiß, Disziplin, gesellschaftlicher Verantwortung und sozialer Kompetenz groß geworden sind, haben die gleichen Babyboomer nun ihren Kinder andere Werte vermittelt. Dies sind Egoismus, Narzismuss, ideologische Träume einer gerechten Welt und mangelnde soziale Kompetenz.
Natürlich trifft dies nicht auf alle zu, aber innerhalb der Generationen doch auf einen Mehrheit.

Und in dieser Gesellschaft der Wohlstandverwöhnten findet eine militärische Option keinen Platz mehr. Nach 70 Jahren Frieden kann sich niemand mehr vorstellen, wie sich Konflikte entwickeln. Diese werden aber vielleicht sogar auf eigenen Grund und Boden stattfinden, ohne äußeren Angriff. Und vielleicht wäre da eine Machtoption der Amerikaner als letzte Brandmauer hilfreich.

Eben weil...

Die USA deutsche Stützpunkte für IHRE Kriege nutzen, sollte die US Armee aus Deutschland verschwinden. Mit dieser Schließung und einem generellen Ausfuhrverbot von Waffen könnte die BRD zum Weltfrieden erheblich beitragen.

10:34 von Paul Puma

Zitat:"gäbe doch die Antwort auf die Frage, wohin die 10.000 Soldaten hin gesendet werden eine gewisse Antwort. "

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Antwort Ihnen höchstens ein gewisser POTUS geben könnte, vorausgesetzt, er hat nach seinem ersten Gedanken (GIs raus aus Deutschland) noch einen zweiten Gedanken gehabt. Nach Gen. Hodges war das eine einsame Entscheidung Trumps, in den nicht einmal die betroffenen Militärs eingeweiht waren. Möglicherweise hat aber Trump in seiner üblichen Art erst mal was beschlossen, ohne an die Konsequenzen zu denken. Man zieht 9500 Soldaten nicht einfach so ab oder verlegt sie irgendwohin, da braucht es eine Menge Logistik dazu sowie neue Quartiere...

Je eher desto besser!

Die USA tyrannisieren die Welt mit ihren willkürlichen und egoistischen Sanktionen. Die vielen Kriege und Interventionen haben die betroffenen Länder in Schutt und Asche gelegt. Mit ihrer riesigen Armada kreuzen sie im südchinesischen Meer und führen Manöver direkt an der russischen Grenze durch. All das ist brandgefährlich für den Weltfrieden

Auch die US-Atombomben, die in Deutschland lagern, sind für uns eine tickende Zeitbombe. Die nukleare Teilhabe würde für Zentraleuropa vor allem die sofortige Vernichtung bedeuten.

Je eher die US-Soldateska aus Deutschland verschwindet, um so besser!

@ Hallelujah

"Ja braucht sie,aber woher nehmen? Der letzte militärisch potente Partner, GB, sagt gerade Tschüß.
Woher eine starke Stimme nehmen? Aus der Luft?"

Unterschätzen Sie die Franzosen nicht. Die können GB militärisch locker das Wasser reichen, wenn Sie sich wieder auf ihre Stärken besinnen. Und wären daher in einem solchen europ. Bündnis natürlicherweise die Leitnation. Und mit Airbus und der deutschen Waffenindustrie sowie Thyssen Krupp hat man gleich 3 militärpolitische Wirtschaftsgiganten auf seiner Seite. Denn vertun Sie sich nicht: wenn die wollen, dann können die sofort modernste Militärapplikationen produzieren.

Es fehlt allenfalls am notwendigen Rückhalt in der - vorallem deutschen - Bevölkerung gegenüber allen militärischen Belangen. An den Spaniern oder Italienern oder gar Skandinaviern würde es jedenfalls nicht scheitern. Die Deutschen verbauen sich da leider selbst eine Option in Bezug auf die Friedenswahrung in Europa.

@heimatplanetmars 11:12

Ihr ganzer Kommentar ist eigentlich eine einzige Verdrehung von Ursache und Wirkung, die Sie bereits oft genug gebracht haben und die Ihnen schon so oft komplett widerlegt wurde, dass eigentlich auch Ihnen inzwischen klar sein sollte, dass sie mit der Realität wenig zu tun hat.

@RoyalTramp

" "history repeats itself" hat sich bisher noch immer bewahrheitet."

Können Sie da mal ein paar Beispiele anführen?

10:45 von erstaunter bürger

Zitat:"Ob er jetzige Außenminister erwas sagt oder Peng.
Es erweckt sich bei mir der Eindruck, dieser Mann ist auf der politischen Weltbühne wenig präsent, weil ihn sowieso keiner wirklich ernst nimmt."

Und mir erweckt sich der Eindruck, dass vor allem Sie H.Maas nicht ernst nehmen. Sagen Sie mir einen Politiker von Format, den Trump ernst nehmen würde oder von dem er sich eine andere Meinung anhören würde. Die gibt es nicht, weder im eigenen Land, wo er sich mit Ja-Sagern und Schranzen umgeben hat, noch weltweit, wenn man mal von Typen wie Bolsonaro oder Kim absieht.

@derkleineBürger 11:27

"um 11:07 von DrBeyer:
>>Warum drehen Sie der Frau ihre Worte im Mund herum und unterstellen den Worten eine Bedeutung, die sie niemals hatten?<<

Wo tue ich das denn?"

Falsche Frage.
Die richtige Frage lautet: An welcher Stelle hat diese Frau gesagt, dass sie "US-Kriege ganz toll findet" (Ihr Zitat)?

11:11 von Hallelujah

10:07 H.Hummel
„ "Ich kann es nur gebetsmühlenartig wiederholen: Die EU braucht ein eigenes Verteidigungsbündnis und eine (!) starke Stimme nach außen."
Ja braucht sie,aber woher nehmen? Der letzte militärisch potente Partner, GB, sagt gerade Tschüß.“

GB gehört zu Europa, richtig. Insofern ist der Brexit höchstbedauerlich, aber was tun, wenn viele dort auf Lügner hereinfallen und die Splendid Isolation so beliebt ist.
Die EU hat 27 Mitglieder und alle zusammen können es wirtschaftlich mit China aufnehmen - und in einem Militärbündnis etwa nicht? (China‘s Wehretat ist etwa halb so hoch wie der US-Etat).

Und tschüss...

Reisende soll man nicht aufhalten. Echte Partner oder gar Freunde sind die USA ohnehin nicht mehr. Und die Kaufkraft, die dann den betroffenen Gemeinden verloren geht, kann nun wirklich kein Argument sein, das beim Thema internationale Sicherheit eine Rolle spielt.

11:01 von Hallelujah

Zitat:"Wenn z.B. die Russen ernst machen und die lettischen Staaten überrennen stehen sie 24 Stunden später in Berlin. Das war schon zu Zeiten des Kalten Krieges ein unbestrittener Fakt."

Fakt war vor allem, dass die "Russen" schon IN Berlin waren!

Zitat:"Unter Genscher und Kohl hätte sich nie die Frage nach einem Truppenabzug gestellt.Man war sich einig.Aber jetzt?"

Jetzt heißt der US-Präsident Trump und nicht mehr Reagan oder Bush. Damals dachte ich, schlimmer geht nimmer, aber weit gefehlt...

Zitat:"Da wird ein US Präsident verunglimpft,zu Unrecht an den Pranger gestellt und lächerlich gemacht."

Das alles macht Trump schon selber und zwar zurecht. Wer diese gefährliche Witzfigur nicht an den Pranger stellt, macht was verkehrt.

07. Juni 2020 um 11:12 von heimatplanetmars

"
...
Und das ist nur eine von Tausenden von Meinungen, die von deutschen Volksvertretern nach Trump geworfen werden. Dem obersten Vertreter der Menschen in den USA.
...
Ich persönlich bin überrascht, dass Trump immer noch so nachsichtig insbesondere mit der BRD umgeht.
...
"
Ich bin überrascht über ihre Wahrnehmung. Haben sie den Wahlkampf 2016 vergessen? Warum sitzt Hillary Clinton nicht im Gefängnis, wenn sie die USA so bedroht wie Trump es gesagt hat? Sein Wahlkampf bestand vorrangig aus Hass. Hass gegen die Mexikaner, Hass gegen Behinderte, Hass gegen Veteranen, Hass gegen die Presse, Hass gegen China, Hass gegen den politischen Gegner und Hass gegen Einwanderer (selbst wenn sie in den USA geboren und aufgewachsen sind, Steuern zahlen, etc pp). Ich hab bestimmt noch so einige Zielgruppen seiner Herabwürdigungen vergessen, aber das einzig konstruktive was ich mich erinnern kann war die Mauer zu Mexiko, die auch aus Abneigungsgründen erbaut wird.

@rossundreiter 11:29

"Wer starke Partner/eine starke Schutzmacht hat, braucht keine eigene Verteidigung.

Ich denke, China wäre da ein verlässlicher (und überaus zukunftsträchtiger) Partner."

Ich glaube, mit dieser Meinung stehen Sie recht einsam da. Vielleicht nicht hier im Forum, aber sonst auf jeden Fall.

China ist definitiv kein verlässlicher Partner. Die nehmen sich das, was sie haben wollen, sogar noch unverblümter als die USA.

11:12 von heimatplanetmars

Zitat:"Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hatte schon mehrfach vor Trump gewarnt. Jetzt greift er zu Worten, die mit Diplomatie eigentlich nichts zu tun haben. Bei einer Fragestunde zur Außenpolitik in Rostock bezeichnete er den Anwärter auf den Einzug ins Weiße Haus als "Hassprediger".

Diese Aussage bezog sich auf die Wahlkampagne Trumps und seine rassistischen Äußerungen z.B. gegen Mexikaner. Steinmeier hatte Recht, es ist nicht besser geworden.

Zitat:" Permanente "Bescheinigung" dass Trump intellektuell keinem einzigen deutscher Volksvertreter das Wasser reichen kann. "

Da könnte was dran sein...

Herr Maas springt zu kurz.

Leider fällt Herrn Maas nichts Besseres ein, als ein "wir nehmen das zur Kenntnis".

Ihm ist anscheinend nicht bewusst, dass seit dem 2. Weltkrieg, also seit mehr als 75 Jahren, die äußere Sicherheit in Deutschland ganz entscheidend von einer amerikanischen Truppenpräsenz abhängt (und ja, auch vom amerikanischen Atomschirm, der sich über Deutschland spannt).

Jetzt müssen dringend Gespräche her, wie man die US-Regierung umstimmen kann bzw. wie eine neue europäische Sicherheitsarchitektur (unter Einbeziehung von Frankreich und Großbritannien) aussehen kann.

Herr Maas: Sie sind gefordert!

NATO-Manöver „sollen die engen Bindungen stärken (...)“

Maas: "Wir schätzen die seit Jahrzehnten gewachsene Zusammenarbeit mit den US-Streitkräften. Sie ist im Interesse unserer beiden Länder"

Dass militärische(!) Zusammenarbeit in irgendjemandes Interesse ist, bestreite ich.

SPD-Fraktionschef Mützenich: „die angeblichen US-Pläne [könnten] zu einer "nachhaltigen Neuausrichtung der Sicherheitspolitik in Europa" führen (...):
>> „noch dringender und sinnvoller" geworden, die deutsche Sicherheitspolitik in ein europäisches Umfeld einzubetten“

Es geht weder um die deutsche noch um die europäische Sicherheit, sondern um die globale.

Der frühere Befehlshaber der US-Truppen in Europa, Hodges: "Die Entscheidung illustriert, dass der Präsident nicht verstanden hat (...)"

Ach.

„Trump fordert seit langem eine gerechtere Lastenteilung innerhalb der NATO und kritisierte (...)“

Nicht DASS, sondern WO ausgerechnet Trump eine „gerechte Lastenteilung“ fordert, sollte hier jedem zu denken geben.

11:20 von r0lt0

Zitat:"Die Amerikaner sollen ruhig ihre Atomwaffen abbauen. Dann können wir Deutschen eigene in Stellung bringen. "

Sie wissen aber, dass sich Deutschland vertraglich verpflichtet hat, keine eigenen Atomwaffen zu besitzen oder den Besitz anzustreben?

Sicherheitslücke muss geschlossen werden.

Am 07. Juni 2020 um 10:05 von 3006
go Home: Army go Home und nimm deine Atomwaffen gleich mit

Und wer füllt das Sicherheitsvakuum? Seit der radikalen Abrüstung der Bundeswehr und der Abschaffung der Wehrpflicht kann Deutschland sein eigenes Territorium nicht mehr alleine verteidigen.

@Theodor Storm 11:37

"(China‘s Wehretat ist etwa halb so hoch wie der US-Etat)."

Auch das wurde inzwischen so oft widerlegt, dass es als Argument nicht mehr auftauchen sollte.
Der reale Wehretat Chinas hat mit den offiziellen Zahlen nichts zu tun. Außerdem muss man diese Zahlen auch immer noch zu dem in's Verhältnis setzen, was man kostengünstig selbst produzieren kann.

Was besseres gibt es nicht ...

... um Deutschland sicherer zu machen.
Vor allem deswegen, weil Putin erklärt hat, daß D nicht im Fokus russischer A- Waffen liegt.
***
Mit dem Abzug und den hoffentlich freiwerdenden Übungsflächen bleiben für D sowieso nur die Entsorgung der verseuchten Flächen übrig !
PS: Dieses betrifft alle Militärs !!! - auch die Bundeswehr siehe Manching und andernorts ...

11:20 von DrBeyer

Zitat:"Ohne Amerika unter wem auch immer könnten wir uns selbst Hartz IV kaum noch leisten."

Bis jetzt habe ich Ihre Kommentare meist als gut verständlich und abgewogen empfunden. Aber diesen Satz sollten Sie erklären, ich verstehe ihn nicht...

Man kann sich fremde Truppen

im eigenen Land nicht immer aussuchen, aber manchmal schon.

@ Hr. Paschulke

Gerne! Nur zwei Beispiel, weil es sonst zu off-topic wird...

Napoleons Russlandfeldzug endete in einer Katastrophe und leitete den Untergang des französischen Kaisertums ein. Hitlers Russlandfeldzug endete ebenfalls in einer Katastrophe und leitete den Untergang des 3. Reiches ein.

Mahatma Ghandi kämpfte mit friedlichen Mitteln für seine politischen Ideen und wurde am Ende dafür erschossen. Martin Luther King kämpfte ebenfalls mit friedlichen Mitteln für seine politischen Ideen und wurde am Ende ebenfalls erschossen.

Solche und mehr Parallelitäten gibt es in der Geschichte zuhauf. Insofern glaube ich persönlich nicht daran, dass wir in Europa nie wieder Krieg erleben werden. Zumal Jugoslawien war ja schon sehr nah dran! Und die Ukraine ist soooo weit nicht! Und für einen solchen Fall wüsste ich gerne, dass es da eine BW gibt, die alles unternimmt, um auch das Leben meiner Familie zu schützen und zu verteidigen, denn von "linken Anarchisten" kann ich das wohl kaum erwarten.

Die Amerikaner sind unverzichtbar.

Am 07. Juni 2020 um 10:18 von Sentinel_GER
Lass sie ziehen...: Auf die Amerikaner hier kann man auch gut verzichten. Deren zweifelhaftes agieren - siehe Ramstein - muss man nun wirklich nicht haben.

Innerhalb des Verteidigungsbündnis sind die USA aufgrund ihres großen Militärpotentials unverzichtbar. Abschreckung funktioniert nur gemeinsam mit den Amerikanern.

Es gibt genug NATO - Partner, die man sich für Deutschland vorstellen kann. Beispielsweise könnte man die Briten zurückgewinnen oder auch die Franzosen.

Theoretisch ja, aber nur macht sich praktisch jetzt keiner die Mühe die Lücke mithilfe von Frankreich und Großbritannien zu schließen.

11:37 von Theodor Storm

China‘s Wehretat ist etwa halb so hoch wie der US-Etat
.
übertreiben sie nicht gerade mal 1/3 so hoch

rossundreiter (10:51)

"Ich denke, es ist eine Win-Win-Situation. Wir sind die Amis los, und die Amis können sich Partner suchen, die besser zu ihnen passen."

Das ist mal eine erfrischend pragmatische Sicht!

@Peter Meffert 11:41

"Zitat:>>Da wird ein US Präsident verunglimpft,zu Unrecht an den Pranger gestellt und lächerlich gemacht.<<

Das alles macht Trump schon selber und zwar zurecht. Wer diese gefährliche Witzfigur nicht an den Pranger stellt, macht was verkehrt."

Danke! Sehr schön auf den Punkt gebracht.

Diplomatie ist in den allermeisten Fällen das Mittel der Wahl, aber Appeasement hat früher auch schon nicht funktioniert.

Leise auftreten.

Am 07. Juni 2020 um 10:29 von HannesM. Die Stirn bieten…: … sollte endlich einer der hiesigen Volksvertreter dem Volksverdummer jenseits des Atlantiks.
Warum nur werden stets diplomatisch schwache Wörter gewählt? Sind wir, ist Deutschland wirklich so schwach?

Richtig erkannt: Deutschland ist militärisch sehr schwach und kann das hinterlassene Vakuum alleine nicht füllen. Darum leise treten und noch einmal mit den Amerikanern reden, um sie umzustimmen.

@ nie wieder...

Unter anderen auch unzählige Ermordungen durch Drohnen, die ohne Deutschland nicht gesteuert werden könnten.

Die Drohnen werden meines Wissens von Flugzeugträgern aus gestartet und gesteuert. Deutschland hat damit gar nix zu tun.

Schlimm ist nicht das Trump regiert

schlimm ist das er von der Hälfte gewählt wurde, obwohl schon zu Wahlkrampfzeiten vieles bekannt war. Das Volk bekommt den den es wählte. Dafür reiche schon der Spruch:
"America first"

Ohhhh mein Gott.

Wahrscheinlich werden jetzt die Russen einmarschieren.
Was für ein "Gewese".
Erst der "Brexit" und nun der Truppenabzug.
Ohhh mein Gott.
Was ist daran kompliziert?

@wählpappe 11:46

"Vor allem deswegen, weil Putin erklärt hat, daß D nicht im Fokus russischer A- Waffen liegt."

Glauben Sie Putin wirklich irgendetwas? Das halte ich für einen ganz großen Fehler.

Illusionen.

Am 07. Juni 2020 um 10:30 von mac tire: Sagt dem Amerikaner danke: Sagt dem Amerikaner danke schön und nehmt bitte auch die noch verbleibenden 25000 GI mit nach hause und vergesst nicht eure Raketen hier und das Aufräumen der benutzten Basen hier bei uns.

Es wäre illusorisch anzunehmen, dass Deutschland die Verteidigung des eigenen Territoriums alleine bewältigen könnte. Die Bundeswehr ist ausgezehrt und personell zu schwach aufgestellt.

Prozentzahlen

Ich würden mal behaupten wollen dass - bis auf diejenigen die diesen Quatsch verzapft haben - eine übergrosse Mehrheit der Bevölkerung (EU, Nato, Welt), 1.2% oder 1.4% oder 2% von der Wirtschaftskraft eines Landes als Geldeinsatz für Militärgüter als absoluten Unsinn ansehen.

Im Umkehrschluss würde das ja bedeuten dass wir morgen von einem "Feind der auch noch definiert werden muss" überrannt werden und wenn wir 25 Mrd. Euro mehr ausgeben dann sind wir gut geschützt.
Es kommt ja immer darauf WIE man die Mittel einsetzt und da gibt es anscheinend einen gigantischen Verbesserungsbedraf beim BfV.

Entscheidungen zum Truppenabzug von Potus-45 sollte man als eine Chance zur Stärkung einer europäischen Verteidigung sehen und nicht als Drohung auffassen.
Lasst die Amerikaner einfach ihr Ding machen - wir sind sowieso besser aufgestellt ohne sie.

Hallelujah

Warum sollten die Russen die baltischen Staaten überrennen?
Und, schließlich hört man, die amerikanischen Truppen in Polen sollen aufgestockt werden.
Fest sehr wohl, wenn es zu einem Konflikt, Ihrem Beispiel folgend, mit den Russen käme, bliebe von West- und Mitteleuropa wenig übrig, auch der Rest von Europa, die 39 %, die zu Russland gehören, würden sicher ebenso zerstört durch die Atommächte, nur einer sitzt weit weg, außerhalb der Reichweite der Mittelstreckenraketen.
Warum also sollte der Russe Mittel bzw. Westeuropa, die NATO also angreifen?

@ wählpappe

Was besseres gibt es nicht um Deutschland sicherer zu machen.
Vor allem deswegen, weil Putin erklärt hat, daß D nicht im Fokus russischer A- Waffen liegt.

Klar, dass Putin beschwichtigt. Vielleicht zielen die Atomraketen ja auf den Mond.

@ rossundreiter

"Wer starke Partner/eine starke Schutzmacht hat, braucht keine eigene Verteidigung."

Wer eine starke Schutzmacht hat, muss dann aber auch akzeptieren, dass diese Schutzmacht bestimmt, welche Musik gespielt wird. Das verträgt sich aber mit meinem Anspruch an Autonomie nicht im Geringsten.

"Ich denke, China wäre da ein verlässlicher (und überaus zukunftsträchtiger) Partner."

Um Gottes Willen! Ich bin ja immer gerne bereit, China gegen übermäßige und bigotte Kritik zu verteidigen, ABER sowas würde ich selbst mir nicht wünschen!

Was spricht denn aus Ihrer Sicht gegen den Aufbau eines europäischen Verteidigungsbündnisses? Gut... es kostet halt Geld... das man dann bei der NATO wieder einsparen kann, da die nicht mehr gebraucht würde. Jedenfalls an der Technologie oder Logistik scheitert es in Europa nicht, ein schlagkräftiges Bündnis aufzubauen.

Es fehlt alleine am politischen Willen, weil man dann auch Verantwortung in internationalen Konflikten übernehmen müsste...

Die Bundeswehr?

Von den schweren und wirksamen Waffen ist nicht die Hälfte einsatzbereit:
UBoote, Flugzeuge, Panzer, etc

Nun ich nehme ein

Taschentuch und winke fröhlich zum Abschied....

Von mir aus kann die US-Armee vollständig abziehen. Und selbst dann wird Putin keine Parade in Berlin abhalten.

Als vor 30 Jahren die Sowejtarmee Ostdeutschland komplett verlassen hat, gab es auch nicht so ein Drama.

Weshalb braucht Deutschland eigentlich fremde Streitkräfte im eigenen Land? Und jetzt bitte nicht die Mär von „die müssen uns vor den Russen schützen“.
Vielleicht muss man einfach nur mal seine einseitige Politik gegenüber Russland überdenken Herr Maas. Oder wie sagte eine wirklich große Persönlichkeit ihrer Partei einst „Wandel durch Annäherung“.

Ideenlosigkeit.

Am 07. Juni 2020 um 10:31 von Felina2: Trumps Amerika würde wohl JEDEN deutschen Außenminister so behandeln, denn der Abzug, den ich wünsche, ist ja vorwiegend eine Strafaktion gegen D. Wenn Maaß das nur zur Kenntniss nimmt ist das die richtige diplomatische Antwort.

Maas' Reaktion könnte man auch ideenlos nennen. Kann er selber nicht mit Alternativvorschlägen aufwarten? Ist er so ratlos?

11:47 von wählpappe

Zitat:"um Deutschland sicherer zu machen.
Vor allem deswegen, weil Putin erklärt hat, daß D nicht im Fokus russischer A- Waffen liegt."

Naja, Putin hat schon viel erklärt: zur Krim, zur Ostukraine, zu abgeschossenen Flugzeugen usw. Manchmal hat er die vorher gemachten Erklärungen später dann selbst im Fernsehen als Witz bezeichnet, z.B. die berühmten "grünen Männchen" auf der Krim...Auf Putins "Erklärungen" würde ich mich ungefähr so sehr verlassen wollen wie auf die des POTUS.

A.M. Maas

Unser Außenminister ist sprachlos und überfordert über diese neue Außenpolitik der USA kein Wunder man war nur das Echo der amerikanischen Politik

macht doch einfach!

So weit ich weiß, ist die Mehrheit der deutschen Bürger ohnehin für einen Abzug alle amerikanischen Soldaten mitsamt Atombomben aus Deutschland. Das hätte eigentlich von Rechts wegen zeitgleich mit dem Abzug der sowjetischen Truppen aus Ostdeutschland erfolgen sollen. Da hat Gorbi gepennt, ebenso wie bei der NATO-Osterweiterung. Also, liebe US-Besatzungssoldaten als Relikt des Kalten Krieges, geht nach Hause, bereitet Eure Kriege gegen Russland und China bitte woanders vor, sucht Euch eine andere Leitzentrale für Eure Drohnenmorde und nehmt doch bitte Eure nuklearen Vorrichtungen zum einmaligen Gebrauch gleich mit. Ihr werdet mir nicht fehlen...

unnötiges jammern der deutschen Politiker

"Doch der Stil der Ankündigung jetzt dürfte in Berlin nicht gut angekommen sein."

Wo ist das Problem des Stils? Es geht einzig um einen Abzug, der zunächst zufriedenstellend wäre. Der Stil selbst ist nicht das Entscheidende.

Die Frechheit der Amerikaner besteht einzig darin, dass ein Teil der Truppen in Polen stationiert werden. Frechheit deshalb, weil dadurch das Übereinkommen mit Gorbatschow mit Füßen getreten wird. Gorbatschow hat m.E. recht, wenn der sagt, dass man mit US-Amerikanern keine Verträge schließen kann.
Wenn RhlPf wegen des Truppenabzugs jammert, sind sie selbst daran Schuld. Wer sich von der Stationierung fremder Truppen abhängig macht, soll bei Abzug nicht klagen.

@ Theodor Storm

China‘s Wehretat ist etwa halb so hoch wie der US-Etat.

Was Sie nicht alles glauben zu wissen. Dabei ist der wirkliche Rüstungsetat Chinas geheim.

Die US-Amerikanische-

Die US-Amerikanische- Deutsche Zusammenarbeit auch in militärischen Dingen wird die Präsidentschaft Trumps überstehen. Unabhängig davon wäre der Aufbau einer europäischen Armee wohl eine sinnvolle Option, wenngleich es extrem schwierig werden dürfte, 27 Staaten, oder wenigstens einen Teil davon, unter einen Hut zu bringen.

@ MPDUISBURG

"Mit dieser Schließung und einem generellen Ausfuhrverbot von Waffen könnte die BRD zum Weltfrieden erheblich beitragen."

Grober Unfug! Die USA verlegen dann ihre Truppen nach Osteuropa und benutzen dann die dortigen Länder als Drehscheibe für ihre Militäroperationen UND die anderen Länder verkaufen dann eben mehr Waffen. Dem Weltfrieden wäre dadurch nicht im Geringsten auch nur um ein Quäntchen geholfen.

Ansonsten können Sie das bestimmt hier noch weiter elaborieren, WIE ein Austieg Deutschlands aus militärischen Optionen den Weltfrieden erheblich dienlich wäre. Ich wäre gespannt auf Ihre Gedankengänge...

@Peter Meffert 11:48

" 11:20 von DrBeyer
Zitat:>>Ohne Amerika unter wem auch immer könnten wir uns selbst Hartz IV kaum noch leisten.<<

Bis jetzt habe ich Ihre Kommentare meist als gut verständlich und abgewogen empfunden. Aber diesen Satz sollten Sie erklären, ich verstehe ihn nicht..."

Mein Gedankengang war dabei folgender:
HartzIV ist ein sozialpolitischer Luxusartikel, der zwar von vielen als mangelhaft kritisiert wird, aber trotzdem in nur wenigen Ländern vorhanden ist. Schließlich kostet er sehr viel Geld.
Die USA sind einer unserer größten Handelspartner. Wir brauchen also die USA, ob unter Trump oder wem auch immer, um unseren Wohlstand, zu dem nicht nur Autos und Büchereien, sondern auch HartzIV gehört, erhalten zu können.
Ebenso brauchen wir die USA militärisch, auch, um unseren Wohlstand zu erhalten.

Worauf ich hinauswollte: Die Aussage des von mir angesprochenen Foristen, wir würden die USA unter Trump nicht brauchen, ist falsch.

Ist das besser verständlich?

Frau Strack Zimmermann weiß

Frau Strack Zimmermann weiß natürlich, daß selbst der "Gensch-Man" in dieser Situation nicht besser ausgesehen hätte.

Kriegsschauplätze in Europa.

Am 07. Juni 2020 um 10:49 von Sisyphos3
Ami go home: [...] als Kriegsdienstverweigerer habe ich ohnehin [...] auch die Schwierigkeit eine Bedrohung zu erkennen.

Hier eine kleine Auswahl an bekannte Bedrohungen der letzten 75 Jahre (seit Ende des 2. Weltkrieges) in Europa: 1956 Aufstand in Ungarn, Aufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR, 1961 Bau der Mauer (Berlin-Krise), 1968 Beendigung des Prager Frühling, 1989 gewaltsame Revolution in Rumänien, 1992 bis 1995 Bosnienkrieg, 1999 Kosovokrieg, seit 1992 Krim-Krise (mit Annexion 2014), seit 2014 Krieg in der Ukraine.

@ Peter Meffert

"Und mir erweckt sich der Eindruck, dass vor allem Sie H.Maas nicht ernst nehmen. "

Fakt ist, dass Maas irgendwie nirgends präsent scheint. Oder wurde er z.B. mit einem Medienbann belegt, dass man von ihm kaum mal etwas vernimmt?

@ Netti

Dass militärische(!) Zusammenarbeit in irgendjemandes Interesse ist, bestreite ich.

Die transatlantische Zusammenarbeit ist in unser aller Interesse und hat die längste Periode des Friedens in Europa bewirkt.

@Kowalski 11:53

"Die Drohnen werden meines Wissens von Flugzeugträgern aus gestartet und gesteuert. Deutschland hat damit gar nix zu tun."

Doch. Die Signale werden in Ramstein verstärkt und weitergeleitet. Ohne Ramstein könnte es den Drohnenkrieg in dieser Form m.W. wirklich nicht geben.

11:53 von BigShrimp

Zitat:"Darum leise treten und noch einmal mit den Amerikanern reden, um sie umzustimmen."

Am besten mit einem Kotau vor "the greatest president ever"?

07. Juni 2020 um 11:45 von Nettie

"
...
„Trump fordert seit langem eine gerechtere Lastenteilung innerhalb der NATO und kritisierte (...)“

Nicht DASS, sondern WO ausgerechnet Trump eine „gerechte Lastenteilung“ fordert, sollte hier jedem zu denken geben.
...
"
Hier ist sogar Eindeutigkeit ersichtlich. Trump will Waffen verkaufen. Das ist seine zentraler Wirtschaftsförderung. Die NATO Milliarden sollen für Waffen ausgegeben werden, allerdings nicht für russische, und der größte Exporteur ist ... .
Der Deal mit den Saudis gehört dazu. Die "Mutter aller Bomben" und der Angriff mit Marschflugkörpern auf die iranische Luftbasis waren auch ein paar Millionen Dollar Ausgaben die im militärischen Repertoire wieder aufgefüllt werden müssen. Aussetzen des mentalen Check bei lokalen Waffenverkäufen und das nicht wieder einführen nach schweren Amokläufen gehört auch dazu. Während Corona sind die lokalen Waffenverkäufe sogar um 30% gestiegen. Die Polizei wird mit Militärwaffen ausgerüstet ... usw.

Nun ist es passiert!

Weil wir uns nur halbherzig an der Demokratisierung der Welt vor allem in den erdölfördernden Schurkenstaaten beteiligen, nur sehr widerwillig und langsam unseren Beitrag zur Rettung der globalen Demokratie in Form unserer Rüstungsausgaben leisten und sogar unserem Gönner und Mäzen weiter Konkurrenz beim Absatz seines Erdöls und Erdgases machen, hat dieser seine Konsequenz gezogen. Er gibt uns nun schutzlos der Inkarnation des Bösen- Putin und seiner Vasallen- frei!
Bei Interesse könnte ich einige Vorschläge machen, damit wir unseren Mäzen gnädig stimmen und unsere Schutztruppen nicht einfach nach Polen abgezogen werden . Dazu bitte kurz melden- aber nicht zu lange warten, sonst ist die Kommentar-Funktion geschlossen ;-)

Trumps Politik ist weitgehend unüberlegte Propaganda

der Schaden, Trump bei den Militärausgaben nachzugeben und Geld für Unproduktives zum Fenster hinauszuwerfen, wo es im Lande dringend benötigt wird und an allen Ecken und Enden fehlt, dieser Schaden wäre weit höher als der Abzug von ein paar Tausend US-Soldaten. Insofern tut die Bundesregierung und die Bevölkerung gut daran, die Ruhe zu bewahren. Trump nachzugeben würde nur bedeuten, sich immer weiter erpreßbar zu machen.

@Kowalski 11:53, Ergänzung

Aus Wikipedia:
"Von dem 603d Air and Space Operations Center[1] auf der Ramstein Air Base werden die Planung und Steuerung der Kampfdrohnen-Einsätze gegen mutmaßliche Terroristen im Irak, Afghanistan, Somalia, Jemen sowie die Drohnenangriffe in Pakistan koordiniert."

Außerdem gibt es einen ganzen Abschnitt mit dem Titel "Zentraler Baustein der Kampfdrohnen-Einsätze".

Untätigkeit der deutschen Regierung und der EU.

Am 07. Juni 2020 um 11:07 von IckeDette. Die FDP mal wieder: Aus dem Artikel:[...] Hat die FDP mal wieder nicht aufgepasst oder haben wir schon die drei Jahres Demenz erreicht? Trump hat mit Amtsbeginn die Kontakte zu Deutschland geschwächt, keine Ansprechpartner benannt und manche Ämter in seiner Regierung sind bis heute (absichtlich) nicht besetzt.

Richtig, Deutschland (und die EU) wird von den USA ignoriert, aber wir tuen auch zu wenig, um unsere Irrelevanz mit konkreten Maßnahmen entgegenzutreten. Das ist die Wahrheit, die Frau Strack-Zimmermann anspricht. Es ist unsere Untätigkeit (und das wir alles laufen lassen).

Das Trump ein Egozentriker ist und erst

spricht und dann denkt, war schon vor 4 Jahren klar zu erkennen. Sein Wahlkampf damals (Bauernfängerei)
war einzig darauf ausgerichtet, dass seine Vorstellungen umgesetzt werden, keine andere Meinung gilt. Das mögen ein Teil der US-Bürger eben gerne, dass so ein "Kerl" sie anführt und die USA als Nr. 1 der Welt vertritt.
Nun hat er aber in den 3,5 Jahren seiner "Regentschaft" soviel Bockmist verzapft, dass so langsam auch seine Anhänger Bedenken bekommen, ob er wirklich nochmals 4 Jahre das Sagen haben sollte.
Trump hat unter den Bürgern Zwietracht gesät, er hat das Ansehen der USA weltweit stark beschädigt, er hat die Bündnispartner brüskiert, wo er nur konnte. Das wird sich jetzt, auch nach Corona, rächen. China, Russland und die EU: dagegen haben auch die USA keine Chance militärisch oder wirtschaftlich noch den Ton anzugeben. Wenn es so weiter geht war es das mit Trump bei den nächsten US-Wahlen.
Ich hoffe das sehr.

Maas und US-Partnerschaft

Maas ist der Absender täglicher Ergebenheitspostulate Richtung Washington: intrigant (gegenüber seiner eigenen Partei), heuchlerisch ( gegenüber der Öffentlichkeit)und als Atlantiker unerträglich. Wie er sein Verhalten seit Monaten dem SOUVERÄN , dem deutschen Volk, über den Kopf hinweg erklären will, bleibt ein Rätsel. Eben ein kleiner Gernegroß: letztes Bespiel: Diskussion um Atomwaffen!!!

@ DrBeyer

"China ist definitiv kein verlässlicher Partner. Die nehmen sich das, was sie haben wollen, sogar noch unverblümter als die USA."

Man muss aber auch dagegenhalten, dass sich Chinas militärische Ambitionen alleine auf die Inseln im südchinesischen Meer und auf Taiwan beschränken, wobei beim letzteren China sich der Unmöglichkeit eines solchen Unterfangens bewusst ist und mit dem derzeitigen Status Quo sehr gut leben kann, weil ja der Rubel zwischen VR und TW problemlos rollt. Darüber hinaus hegt die VR tatsächlich und ungelogen keine militärischen Ambitionen!

Wie viele Menschenleben übrigens Chinas militärische Abenteuer seit dem WK II gekostet haben, möchte ich den us-amerikanischen Abenteuern lieber nicht gegenüberstellen... da sieht es nämlich dann für die USA sehr, sehr schlecht aus.

re von Kowalski 11:53

Ja,die Drohnen werden von Flugzeugträgern gestartet.Und funktechnisch gesteuert werden Sie aus Rammstein.
Vor einiger Zeit gab es auch eine (symbolische) Anzeige von Seite einiger Bundestagsabgeordneter deswegen.

D extrem wichtig für die USA ?

Im Prinzip ist es doch wohl egal wo in Europa die US - Truppen stationiert sind.

An der Grenze des potentiellen Kriegsgegners - Russland - sind sie eigentlich sogar wesentlich besser aufgestellt.

Bei der US - Präsenz geht es primär um etwas anderes, so meine ich.

Sie ist ein Element, mit dem zu enge Bindungen zwischen D und Russland verhindert werden sollen.

Denn wenn deutsche/europäische Technologie/Industrie und russische Rohstoffe/Energie in der Zukunft zusammen kommen sollten, schiebt das die USA weiter an den Rand.

Das scheint Trump egal zu sein.

Nebenher gesagt hatte er mit seiner Forderung nach höheren deutschen Rüstungsanstrengungen aber auch Recht :
Mit seinen unter den Zielvorgaben der Nato liegenden Rüstungsausgaben und einer kaum funktionsfähigen Armee erscheint D als Trittbrettfahrer, der mit voller Absicht den Verpflichtungen nicht nachkommt und sich darauf verlässt, das die USA einen schon beschützen werden.

Das konnte nicht immer so weiter gehen.

11:47 von DrBeyer

"(China‘s Wehretat ist etwa halb so hoch wie der US-Etat)."

Auch das wurde inzwischen so oft widerlegt, dass es als Argument nicht mehr auftauchen sollte.
Der reale Wehretat Chinas hat mit den offiziellen Zahlen nichts zu tun. Außerdem muss man diese Zahlen auch immer noch zu dem in's Verhältnis setzen, was man kostengünstig selbst produzieren kann.

Das ist mir sehr wohl bekannt. Deshalb habe ich auch „etwa halb so hoch“ geschrieben.
Da Sie offensichtlich die reale Höhe des chinesischen Etats kennen, wäre hier nicht nur die Zahl, sondern auch Ihre Quelle interessant. Ansonsten fällt das unter
die üblichen Propaganda- und Verschwörungstheorien, China betreffend.
Die Faktenlage, China betreffend, ist sehr dürftig. Oft wird es dem „kommunistischen“ Regime zugeschrieben, weil es in vielen Bereichen nicht transparent ist. Dass es auch ein Selbstschutz sein könnte, wollen wir „im guten Westen“ nicht gern anerkennen. Dort gibt es Intransparenz nicht.......

@ DrBeyer

"Glauben Sie Putin wirklich irgendetwas? Das halte ich für einen ganz großen Fehler."

Eher war es ein Fehler Putins, uns zu glauben. Im Bescheißen jedenfalls waren wir in Bezug auf Russland auch ganz groß, da müssen wir uns nicht hinter Putin verstecken.

@RoyalTramp 12:07

"Fakt ist, dass Maas irgendwie nirgends präsent scheint. Oder wurde er z.B. mit einem Medienbann belegt, dass man von ihm kaum mal etwas vernimmt?"

Seit wann ist denn die Anzahl de Medienauftritte ein Kriterium für die Qualität eines Ministers? Erst recht eines Ministers, dessen Hauptaufgabe Diplomatie ist.

Rammstein, Drohnenmorde, Bestätigung vor Gericht.

@11:53 von KowaIski
Das ist sogar von deutschen Gerichten bestätigt.
Major Pfaff hat sämtliche Prozesse gewonnen. Er hatte sich geweigert, die gegen internationales Recht verstoßende Drohnenmordpolitik der USA mit seiner Tätigkeit zu unterstützen.

US Teilabzug

Am 07. Juni 2020 um 10:35 von friedrich peter...
US-Teilabzug - eine historische Entscheidung...
###

Und auch eine seit langen ( wie man hier so liest erhoffte ) und erwartete Entscheidung. Aber bitte nicht zu früh freuen, es ist kein gesamter, es wird ein Teilabzug bleiben. Trump wird nicht immer Präsident bleiben und keiner weiß was die Zukunft bringt. Die USA werden sich daher auch in Zukunft nicht komplett aus Deutschland verabschieden. Und das ist auch gut so... Jedenfalls werden wir für diesen Teilabzug nicht so zur Kasse gebeten wie 1994 als die Russischen Truppen Deutschland verließen.

Was würde Machiavelli tun?

Ich glaube, fast alle erfolgreichen Manager lesen "Der Fürst" von Machiavelli; bei Politikern bin ich mir da nicht so sicher. Der alte Niccolo riet davon ab, sich bei der Verteidigung auf die Armee eines stärkeren "Partners" zu verlassen, da man sich von ihm abhängig mache. Die Präsenz der US-Armee ist ja eine Folge der Besatzung nach dem 2WK bzw. der aus diesem resultierenden eingeschränkten Möglichkeiten der BRD die Bundeswehr angemessen aufzurüsten. Der Zustand hat sich ja nun wirklich überlebt. "Ein Fürst" sollte nach Machiavelli selber in der Lage sein sich zu verteidigen; daher sehe ich persönlich vor dem Hintergrund der aktuellen Bündnis- und Bedrohungslage die Lösung in einer schlagkräftigen europäischen Armee.

Verteidigung Europas.

Am 07. Juni 2020 um 11:56 von pwg51: Hallelujah: Warum sollten die Russen die baltischen Staaten überrennen?

Gegenfrage: Welches Interesse hätten die Russen die Krim zu annektieren?

Es leben große russische Minderheiten in den baltischen Staaten. In den baltischen Staaten wird die Bedrohung des direkten Nachbarns real gesehen.

12:05 von DrBeyer

Zitat:"Ist das besser verständlich?"

Ja, danke. Ich stimme Ihnen zu, dass die USA ein wichtiger Handelspartner sind, aber beileibe nicht der einzige. Ganz davon abgesehen liegt Handel mit Europa und der Kauf auch deutscher Produkte natürlich auch im amerikanischen Interesse, auch wenn es der jetzige Präsident nicht so sieht. Seine Handelsbeschränkungen und "Strafzölle" zeigen es ja überdeutlich. Ich bin mir sicher, dass "nach Trump" der gesunde Menschenverstand und das wirtschaftliche Interesse auch hier wieder für Abhilfe sorgen werden (hoffentlich :-) ).

Maas-Bashing

Der Kommentar der mir bis dato unbekannten FDP-Dame über Maas' politisches Gewicht in den USA wirkt politisch etwas hilflos angesichts der Tatsache, dass Trump sich nicht von Fakten irritieren lässt, weil er an seiner Meinung festhalten möchte. Die einzigen, auf die Trump hören würde, wären vermutlich Mama und Papa.

@ DrBeyer

"Auch das wurde inzwischen so oft widerlegt, dass es als Argument nicht mehr auftauchen sollte."

Bitte sehr, wo denn? Dürfte ich Sie um Quellen für diese Behauptung bitten?

"Der reale Wehretat Chinas hat mit den offiziellen Zahlen nichts zu tun."

Anzunehmen! Aber das betrifft wohl sämtliche Länder der Welt, oder glauben Sie im Ernst, dass sich alle Länder bei diesen Angaben so offen in die Karten schauen lassen? Wie naiv ist das?

"Außerdem muss man diese Zahlen auch immer noch zu dem in's Verhältnis setzen, was man kostengünstig selbst produzieren kann."

Joa, China hat es immerhin geschafft, schon aus eigener Kraft einen Flugzeugträger zu kaufen und den jetzt (schlecht) zu kopieren.

Verstehen Sie mich nicht falsch: man darf CN militärisch bestimmt nicht unterschätzen, aber mit den USA oder gar mit Europa bewegt sich CN da (noch) nicht auf Augenhöhe. Man darf also CN auch nicht ÜBERschätzen.

Re 11:25 von B. Pfluger

"Oh je, oh je - der arme Mr. Trump, der in den
3 1/2 Jahren seiner Regierungszeit so ziemlich
alle Verträge aufgekündigt hat wird nun auch noch verunglimpft und an den Pranger gestellt. Was für eine Dreistigkeit."
Was verstehen Sie unter Dreistigkeit?
Einen Präsidenten der das einhält was er bei seiner Wahl versprochen hat?
Einen Präsidenten der das Atomabkommen mit dem Iran kündigt weil der Iran macht was er will und von Kontrolle keine Spur?
Einen Präsidenten der nicht einen einzigen Krieg begonnen hat im Gegensatz zu einem Friedensnobelpreisträger der sein Vorgänger war?
Einen Präsidenten der das Pariser Abkommen gekündigt hat weil die USA ihre Kohlkekraftwerke zumachen sollten damit Inder und Chinesen die Welt noch massiver weiter verdrecken können?
Einen Präsidenten der sich nicht,wie unsere EU,von den Chinesen auf dem Kopf rumtanzen läßt?

12:07 von RoyalTramp

Zitat:"Fakt ist, dass Maas irgendwie nirgends präsent scheint. Oder wurde er z.B. mit einem Medienbann belegt, dass man von ihm kaum mal etwas vernimmt?"

Also ich habe ihn in den letzten Wochen fast täglich in der tagesschau gesehen, z.B. bei Berichten über Videokonferenzen mit seinen europäischen Amtskollegen. Dass H.Spahn und H. Scholz jetzt etwas mehr im Fokus stehen, überrascht ja nicht wirklich, oder?

@RoyalTramp 12:03

"Die USA verlegen dann ihre Truppen nach Osteuropa und benutzen dann die dortigen Länder als Drehscheibe für ihre Militäroperationen UND die anderen Länder verkaufen dann eben mehr Waffen. Dem Weltfrieden wäre dadurch nicht im Geringsten auch nur um ein Quäntchen geholfen."

Da haben Sie recht. Zumal bei einer dauerhaften Verlegung von fast 10.000 Mann nach Polen Putin -meines Erachtens zu recht- ungehalten werden kann.
Dass er die von den jeweiligen Ländern gewünschte Ausdehnung der NATO als Vorwand für den Ukraine- und den Krimkrieg genutzt hat, ist für mich nicht mehr als Paranoia und der verletzte Stolz eines ehemaligen Sowjet- und Großmachtsagenten.
Aber bei einer solchen Truppenverlegung könnte ich mich eines gewissen Verständnisses für Ärger auf seiner Seite nicht erwehren.

Bombardierung Belgrads war Friedenshandlung??

@12:06 von BigShrimp @12:07 von KowaIski
Keine der aufgeführten Beispiele bis 1989 war eine Bedrohung für Deutschland.
Die Nato hat bekanntlich auch nie eingegriffen (ob mit Geheimdiensten weiß ich natürlich nicht).
Die anderen Kriege gehen aber eher auf das Konto der Nato.
Dazu bitte lesen, was der stellvertretende OSZE-Vorsitzende Willy Wimmer über seine Erfahrungen auf dem Balkan, damals u.a. im DLF dazu sagte.

Neue europäische Sicherheitsarchitektur gefordert.

Am 07. Juni 2020 um 12:07 von RoyalTramp. @ Peter Meffert: "Und mir erweckt sich der Eindruck, dass vor allem Sie H.Maas nicht ernst nehmen." Fakt ist, dass Maas irgendwie nirgends präsent scheint. Oder wurde er z.B. mit einem Medienbann belegt, dass man von ihm kaum mal etwas vernimmt?

Herr Maas ist zu wenig präsent und hat vor allem keine Ideen. Deutschland müsste mehr Impulse setzen, in allen Bereichen und bei anderen Krisen (Ukraine, Libyen, Syrien, Afghanistan, um nur einige zu nennen). Da müsste eine Idee zu einer neuen europäischen Sicherheitsarchitektur, die auch mit einer verminderten amerikanischen Präsenz zurechtkommt.

@ BigShrimp

"Die Bundeswehr ist ausgezehrt und personell zu schwach aufgestellt."

Das könnte man flugs ändern, inklusive einem damit einhergehenden, starken positiven Wirtschaftsimpuls. Allein an der Bevölkerung scheitert es, die im Militär die Verkörperung alles Bösen wähnt. Ich sag mal: Chance vertan. Da bräuchte man schon eine Bevölkerung, die durchweg auch den Gedanken an ein europäisches Verteidigungsbündnisses mitträgt. Diese findet sich in allen anderen europäischen Ländern sehr wohl, aber leider nicht in Deutschland.

Prima ...

... dann fangen wir am besten in Ramstein an. Kündigung der gesamten Basis. Dann am besten auch Mutlangen mit den Atomwaffen.
---
Jetzt ist die beste Chance dazu. Tit for tat, wie Stan und Olli sagen würden. Diesen infantilen Satz versteht der Trump. Und sicher ist, dass er nicht mehr viel zum Austeilen hat: China läuft ihm gerade den Rang ab, die USA ziehen sich zurück in die 2. Reihe. Wahrlich "America great" - eine klammheimliche Freude darüber kann ich nicht verbergen. Ist vergleichbar mit der Abwertung von UK im Empire (und die werten sich grade neuerlich ab durch den BREXIT).
---
Und super, dann fällt nebenbei gleich noch das 2%-vom-BIP-Diktat weg. Oder lasst endlich mal den Dinosaurier NATO aussterben. Wie sinnvoll Rüstung ist, lässt sich an der Einsatzbereitschaft der dt. Waffensysteme klar erkennen. Effizienz gleich Null.

Nordkorea befreit USA

Wenn Kim Jong Un an der Ostküste Amerikas anlegt, um es von dem Diktator Trump zu befreien, wissen wir, dass wir jetzt ein Problem gehabt haben werden.

@Sachse64 12:01

"So weit ich weiß, ist die Mehrheit der deutschen Bürger ohnehin für einen Abzug alle amerikanischen Soldaten mitsamt Atombomben aus Deutschland."

Ich bin gelernter DDR-Bürger und als solcher skeptisch, was "von oben verordnete" Entscheidungen angeht, aber ich bin aus Vernunftsgründen ein ganz großer Anhänger der repräsentativen Demokratie, weil es viele Entscheidungen gibt, die zu umfassend sind, als dass ein "normaler Bürger" sie wirklich durchschauen könnte.
Deshalb halte ich auch nicht allzuviel von Volksabstimmungen, da diese oftmals aus besagtem Grund und weil Populisten jeder Farbe großen Einfluss bekommen, kein vernünftiges Ergebnis bringen. Beispiele sind der Brexit und die Zeitumstellung.

Und in genau diese Kategorie der Entscheidungen gehört für mich auch die Sache mit den Atomwaffen in Deutschland.
Ich würde jedenfalls nicht zu behaupten wagen, alle Vor- und Nachteile eines Abzuges so gut zu durchschauen, dass ich mir ein Urteil erlauben könnte.

Re 11:32 von RoyalTramp

"Unterschätzen Sie die Franzosen nicht. Die können GB militärisch locker das Wasser reichen, wenn Sie sich wieder auf ihre Stärken besinnen. Und wären daher in einem solchen europ. Bündnis natürlicherweise die Leitnation. Und mit Airbus und der deutschen Waffenindustrie sowie Thyssen Krupp hat man gleich 3 militärpolitische Wirtschaftsgiganten auf seiner Seite. Denn vertun Sie sich nicht: wenn die wollen, dann können die sofort modernste Militärapplikationen produzieren"
Tut mir Leid,aber die Franzosen brauchen die Deutschen in Mali weil sie es allein nicht hinbekommen.
Ich kenne auch keinen Hubschrauber oder Flieger von Airbus und anderen der was kann. Warum russische Maschinen um mal einen Panzer zu versenden?
Sig Sauer ist gerade pleite gegangen diese Woche und Thyssen Krupp steht das Wasser am Hals.
Ein US Panzer hält ewig,unsere werden verhökert in alle Welt statt selbst mal aufzurüsten.
Von "Wollen"keine Spur in der EU.
Und die entscheidende Frage,wo kommt das Geld her?

Junge Deutsche

Wenn man sieht, wieviele junge Deutsche aus allen Enden der Welt im Rahmen von Corona heimgeflogen werden mussten, wird einem jeden wohl klar, wo die Lebensprioritäten liegen. Sich amüsieren, die Freiheit verteidigen...awo, dass machen doch die Amis und wenn nicht, dann Putin oder Xi...für die Jungen gibt es nur noch das Leben der Elois wie in H.G.Wells...die Zeitmaschine.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User, die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen. Die Moderation

Darstellung: