Kommentare

Irgendwie unheimlich!

Der Zuckerberg ist irgendwie unheimlich! Er mimt den Dienstleister am Wohle der Menschen, in Wirklichkeit ist er raffgierig und anheischig an die Machthaber. Wie man mit einem solchen Milliardenvermögen, erzielt durch Werbeeinnahmen, die auf Info-Weitergabe beruhen, den Heiligen geben kann, ist mir ein Rätsel. Aber so lange die Geldleute davon profitieren, und so lange er Trump die Stange hält, wird sein Vermögen anwachsen.
.
Und was sagt die Bibel dazu: Lukas 18,25 EU Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.

Unklar

"Facebook-Chef Zuckerberg hat den Unmut seiner Angestellten zwar vernommen, aber nicht erhört. Er bleibt dabei: Kein Post von US-Präsident Trump wird gelöscht. Am Ende könnte das seine Firma schwächen."

Falls Trump mit Seiner Drohung durchkommt, das editierende Portale vollstaendig fuer ALLE Inhalte verantwortlich gemacht werden, dann wird es zu einigen Pleite der new tech kommen..... das ist eine Gradwanderung, und Zuckerberg ist schlau genug dies zu erkennen und sich nicht durch die Stimmungsmache zu sehr beeinflussen zu lassen.
Er macht sein Job gut und weiss das er auf Wohlwollen der Gesetzesgeber angewiesen ist.

Klage gegen Trump-Dekret eingereicht

Zuckerberg handelt ja nur gemäß dem ersten Zusatzartikel der US-Verfassung.
Welcher ---(noch)--- Redefreiheit garantiere
und somit überhaupt sein Fakebook ---(noch)--- ermöglicht

Richtig so!

Meinungsfreiheit ist ein enorm wertvolles Gut!

um 09:37 von DeHahn

Ob Reichtum oder nicht: mit seinem jetzigen Statement zeigt Zuckerberg entgültig sein wahres Gesicht. Dieses angebliche Social Media ist alles andere als sozial. Denn dann würde es sich entsprechend in alle Richtungen öffnen. Doch Zuckerberg denkt gar nicht daran. Er will Meinungen machen und diese kontrollieren. Und wer anderer Meinung ist, muss diese entweder seiner unterordnen oder sollte einfach gehen.

Wenn Facebook seine Macht nun so ausübt, dass sogar so offensichtlich für eine Partei Stellung genommen wird, dann ist die demokratische Ordnung ernsthaft gefährdet. Da brauchen wir uns gar keine Sorgen mehr machen, dass ausstehende Mächte wie Russland Einfluss nehmen wollen. Das macht Zuckerberg nun selber.

Kann das im Interesse eines ganzen Volkes sein, dass ein einzelner Milliardär so viel Einfluss ausüben kann?

Zuckerberg

hat immer noch einen Ermessenspielraum und ob er Meldungen markieren, zensieren oder löschen will. Da er aber offenbar immer schon etwas Rechts stand und den Republikanern zuarbeitet, wird er das vermutlich nicht tun.

Die Frage ist nur inwieweit Russland und China dann die Wahlen wieder via Fake News beinflussen und das werden sie tun. Da kann auch ein Zuckerberg nichts dagegen tun können.

Ich weis, warum ich auf so eine Plattform verzichte.

Es wäre angebracht

Trump komplett zu sperren. Sowohl Twitter als auch FB sind private und keine öffentlich - rechtlichen Dienste. Damit entscheidet das jeweilige Portal selbstständig, was es veröffentlicht und was nicht. Einem Donald Trump ist es keine Rechenschaft schuldig. Eine Zensur ist das nicht:
Trump kann gerne sein eigenes Portal aufmachen!

Trump beruft sich auch auf Redefreiheit

Na ja, Trump beruft sich ja auch auf Redefreiheit. Was er dabei - wie so viele - übersieht ist, dass Redefreiheit nicht bedeutet, dass jedwede Meinungsäußerung unkommentiert - bzw. auf ihre Belastbarkeit hin ungeprüft - hingenommen werden muss.

@von sonnenbogen

Natürlich müssen die Portale für die von Ihnen gemachten Inhalte verantwortlich gemacht werden können. Das ist im Presserecht nicht anders.

Redefreiheit !

ja mir ist es auch unerklärlich, wie Zuckerberg handelt. Anscheinend geht es ihm auch nur wie etlichen anderen um noch mehr Geld.
Dass jetzt gegen das Dekret von Trum Klage ein gereicht wurde, ist nicht mehr als Recht. DT sollte endlich mal begreifen, dass er nicht alleine auf der Welt ist, und auch kein "König" ist. Er ist eher ein Kriegstreiber und Rassist, das zeigt er immer wieder.
Ihm gehört eigentlich jeglicher Zugang zu Twitter und CO gesperrt und verweigert. Denn ein Präsident hat jederzeit andere Möglichkeiten zu kommunizieren.
Leider aber ist sein geistiger Horizont ziemlich beschränkt, nur auf Lügen, Betrügen, Drohen und sich selbst preisen beschränkt.
Wie traurig, dass er nicht erkennt, wie wichtig für jeden seine Redefreiheit ist.

Alles hat seine zwei Seiten

Ich bin nun wahrlich kein Freund von Facebook und finde es bedauerlich, dass Zuckerberg, der sein Schäfchen nun wirklich im Trockenen hat, nicht sehr viel deutlicher Stellung gegen die Trumpsche Lügenstrategie bezieht. Andererseits sind die von Ihm vorgebrachten Argumente nicht von der Hand zu weisen. Wenn man das Internet als möglichst freies Medium erhalten will, dann haben auch Dumpfhülsen, Lügner und Verführer die Möglichkeit dieses Medium zu nutzen. Zensur bleibt Zensur, auch wenn man Dinge zensiert, von denen man froh wäre, wenn sie nicht mehr zu sehen wären. Dies ist natürlich kein Freibrief für kriminelle Aktivitäten, die müssen verfolgt werden, die haben nichts mit Freiheit zu tun. Was Trump macht ist schändlich und eines Menschen, besonders eines Präsidenten unwürdig, aber so ist das mit der Demokratie und der Freiheit. Man hat auch die Freiheit dumm und widerlich zu sein. Demokratie bedeutet auch, es liegt an jedem selbst, sich zu informieren und entsprechend zu handeln.

Richtig so. Zensur, gerne

Richtig so. Zensur, gerne auch Moderation genannt, schadet allen. Man bekommt gar nicht mit, wer sich wie zum Affen macht, wenn ein Moderator vorher aussiebt. Man sollte alles sagen können, dann aber auch das Echo ertragen müssen. Hass und Hetze ist schnell dahergesprochen, um Andere Meinungen zu diskreditieren. Das würde ich aber gerne selber entscheiden, wer richtig oder falsch tickt.

Definitionsfrage

Rückt nun Facebook nach rechts weil sich Zuckerberg für die Meinungsfreiheit stark macht oder Twitter nach links weil sie in gute und schlechte Beiträge einteilen? Alles eine Frage des Standpunktes.

Facebook und Zuckerberg rechtskonservativ?

Der Witz an der Einstellung Zuckerbergs, unparteiisch bleiben zu wollen, ist, dass er sich damit auf eine Seite der Gesellschaft stellt. Und das ist die rechtskonservativ-republikanische Seite Trumps. Er kann sich nicht der Politik entziehen und scheinbar über der Gesellschaft im luftleeren Raum existieren. Auch wenn er so als Techniker denkt. Er bleibt verantwortlich für das, was sein Unternehmen durch seine Dienstleistungen hervorruft: Vertreibung, Hass, Gewalt, Unruhen, Mord.

"Trump hat eines geschafft: Er hat Facebook von den beiden anderen großen sozialen Netzwerken Twitter und Google mit seiner Videoplattform YouTube isoliert"
Während also Konkurrent Twitter einzelne Veröffentlichungen nachweislich falscher oder gewaltverherrlichender Einträge mit einem Hinweis versieht oder sogar ausblendet - bei Facebook darf Trump ungehindert sagen, was er will"

Da Zuckerberg Trumps Unterstützung genießt, wird das alles nichts nützen:
"Für viele Mitarbeitende brachte das in den vergangenen Tagen das Fass zum Überlaufen. Öffentlich begehrten sie gegen ihren allmächtigen Chef auf und legten die Arbeit am Montag nieder. Mehrere kündigten sogar ihre Jobs. Nahe der Villa Zuckerbergs in Palo Alto kam es wohl zu einer kleinen Demonstration"

Denn wer das Geld "generiert", das anderen (vermeintlich) den Lebensunterhalt sichert, bestimmt: "(...) Der angesehene Journalist des Tech-Magazins "Wired" in San Francisco meint, Zuckerberg müsse sich niemandem gegenüber verantworten".

Zuckerberg ist wie er ist

Mr. Zuckerberg ist unstreitig talentiert! Unsummen kreiert er aus dem Grundbedürfnis der Menschen zur Komunikation.
Mittlerweile dürften auch alle verstanden haben, das ihm beim Geldverdienen jedes Mittel recht ist. So hat er vertragswidrig innnerhalb der EU die Daten von Facebook und WhatsApp zusammengefaßt. Cambridge Analytica ist nur die Spitze des Eisberges: Jeder, der einem Zuckerberg -Unternehmen gestattet, Metadaten zu erlangen weiß, dass er damit diesen Herrn reich und noch reicher macht.
Wohlgemerkt: Niemand wird von ihm dazu gezwungen. Ich nutze ausdrücklich keine Zuckerberg- Dienste.
Und nun wird es doch einfach! Wenn Mr. Sanders oder Mrs. Warren für die Demokraten erklärt, der Wohlstand solle in den USA gleichmäßiger verteilt werden, Obama Care für eine gute Sache halten, Trump hingegen schon für sich selbst vom Steuern zahlen nichts hält und zudem die Steuersätze gesenkt hat, ist die Zuckerberg Unterstützung für die Republikaner logisch.

Tja würde Herr Zuckerberg...

...der Afroamerikanischen Gesellschaft angehören,
würde er dies bestimmt nun anders sehen und fleißig Post löschen.
Und zwar höchstpersönlich.

---

Nur leider leben wir nicht in einer Wunschggesellschaft und
Mark Zuckerberg ist eben ein Weißer.
Das ist der kleine aber feine Unterschied.

Leute beschwert euch doch

Leute beschwert euch doch nicht über den Herrn Zuckerberg sondern macht es wie ich verlast einfach Facebook und sucht euch eine andere Plattform . Wenn die Nutzer nämlich gehen dann trifft das Zuckerberg am stärksten
und er wird vielleicht wach.

um 09:52 von Karl Klammer

Zuckerberg ist überhaupt nicht an den ersten Zusatzartikel der US-Verfassung gebunden.
Meinungsfreiheit bedeutet, dass der Staat niemanden daran hindern darf, seine Meinung zu sagen bzw niemanden für seine Meinung bestrafen darf.
Zuckerberg ist kein Repräsentant des Staates. Damit hat er sehr wohl das Recht zu bestimmen, was auf seiner Plattform veröffentlicht wird, ähnlich dem Hausrecht das es Inhabern von Geschäften erlaubt, Leute des Ladens zu verweisen. Mit Meinungsfreiheit hat das nichts zu tun.

Facebook rückt nach rechts

"Im Hintergrund zieht Joe Kaplan die Fäden, ein Konservativer, der als Chef-Lobbyist von Facebook seit fast zehn Jahren im Büro in der US-Hauptstadt arbeitet. Levy sagt, Zuckerberg höre auf Kaplan: "Kaplan bevorzugt die Republikanische Partei so sehr, dass mir Facebook-Leute im Washingtoner Büro erzählt haben, er arbeite mehr für die republikanische Partei als für Facebook. Er sieht seine Aufgabe darin, sich für die Republikaner einzusetzen.""

Danke für diese Info, TS. Aber warum ist das nicht die Hauptnachricht und taucht hier nur im hinteren Absatz auf? Mir war das komplett neu und wirft einen bezeichnenden Blick auf FB und Zuckerberg.
So gelingt es den Konservativen und Rechten immer wieder sich als Medienopfer darzustellen wenn sie tatsächlich überall wichtige Positionen haben und ganze Branchen dominieren (Fox, Murdoch-Medien, Talkradios, Regional-TV, Sinclair-Broadcast-Group, oder neuerdings OAN)

Es gibt nur einen wirklichen Ausweg

Wenn also von „oberster Stelle“ ungehindert gehetzt werden „darf“, nutzt das hier gar nichts: „Es gibt Verfassungsschützer, die mischen sich bei rechtsextremen Aufmärschen unter die Demonstranten. Andere observieren Islamisten, (...) oder versuchen, die Extremisten als Quellen, als sogenannte V-Leute, anzuwerben“

Man versucht also, von irgendwelchen Ideologen bzw. machtgierigen Menschenhassern „verführte“ Menschen daran zu hindern, zu einer einer Gefahr für alle zu werden. Mit mehr als zweifelhaften, weil „hinterhältigen“ Mitteln, wie nicht nur die NSU-„Aufklärungs-Blamage gezeigt hat.

Allerdings: Wenn das politische System so „eingestellt“ wäre, dass niemand die „Handhabe“ hat, Macht über andere auszuüben bzw. ihnen seinen Willen aufzuzwingen (sie zu „beherrschen“), würde sich dieses Thema von allein erledigen.

Wie gesagt: wenn. Unmöglich wäre ein solches System heute nicht mehr. Wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg. Entscheidend ist allerdings, ob die Mehrheit ihn will.

Durch die Krise wird vieles sichtbar was da so alles

zusammenhängt. Die unbegrenzte finanzielle Macht der Milliardäre ist natürlich eine politische Macht die ständig eingesetzt wird. Bei Trump eben ganz offen und ungeniert.
Ein Zitat aus dem Spiegel vom Wochenende: "....heute besitzen die 20 reichsten Amerikaner so viel wie die ärmste Hälfte der Bevolkerung" und weiter ".....40% der Erwachsenen haben nicht genug für eine 400$ Anschaffung". Zitat-Ende
Dies wird sich durch Corona dramatisch beschleunigen.
Da gab es nach der Finananzkrise Hoffnung auf eine politische Bewegung, daraus wurde nichts. Es wäre nicht nur für die USA, sondern für uns alle ein Hoffnungsschimmer wenn die derzeitigen Demonstrationen für Gerechtigkeit und gegen Rassisamus in eine starke politische Bewegung münden würden, z.B 1968 in Europa.

es ist komplizierter

@ Toni B.

"Richtig so!
Meinungsfreiheit ist ein enorm wertvolles Gut!"

Beim zweiten Satz stimme ich ihnen zu.
Dass Zuckerberg und Facebook tatsächlich für Redefreiheit stehen, bezweifele ich.
Sie editieren vielleicht nicht und löschen nicht von Trump. Bei anderen Mitgliedern tun sie das jedoch schon und schaffen so eine Zweiklassengesellschaft.
Und über seine Algorhythmen steuert FB auch die Sichtbarkeit von Posts, kann sie damit je nach Belieben nahezu unsichtbar machen. Die Schuld hat dann immer der Computer, die Kriterien sind Geschäftsgeheimnis. Zensur 2.0. Ein sehr praktisches Arrangement.

um 10:04 von Toni B.

>>Meinungsfreiheit ist ein enorm wertvolles Gut!<<

aber Hetze und wissentlich falsche Aussagen sind nicht durch Meinungsfreiheit gedeckt.

@Forfuture, 10:21

Volle Zustimmung zu Ihren letzten Sätzen:
"... Was Trump macht ist schändlich und eines Menschen, besonders eines Präsidenten unwürdig, aber so ist das mit der Demokratie und der Freiheit. Man hat auch die Freiheit dumm und widerlich zu sein. Demokratie bedeutet auch, es liegt an jedem selbst, sich zu informieren und entsprechend zu handeln."

Ich möchte noch ergänzen: Jeder Mensch hat auch die Freiheit, sich bei Facebok, Twitter & Co. abzumelden oder noch besser erst gar nicht anzumelden...
Das empfehle ich allen, denen die Art der Kommunikation (vor allem bei politischen Themen) in diesen nur vermeintlich "sozialen" Medien generell missfällt.

Zuckerberg ist ein

Zuckerberg ist ein Machtmensch, dem es nur um Geld geht. Verantwortung für seine sozialen Angebote zu übernehmen war ihm schon immer fremd und würde von ihm unerwünschte Zusatzkosten verursachen. Es wäre höchste Zeit, sein Monopol aufzulösen.

Facebook zensiert ebenfalls - nur in seinem Sinn.

Nach Berichten von Kollegen verschwinden unliebsame Beiträge oder sind kaum aufzurufen.
Sogar eine Art "Autokorrektur" soll Beiträge verändert haben.

///Am 03. Juni 2020 um 10:27

///Am 03. Juni 2020 um 10:27 von Bender Rodriguez
Richtig so. Zensur, gerne
Richtig so. Zensur, gerne auch Moderation genannt, schadet allen. ///
.
Zensur hat mit Moderation nichts zu tun. Faktenchecks nützen Allen; Verschwörungstheorien, Hetze und Lügen schaden Allen.

Meinungsfreiheit ist ein enorm wertvolles Gut!

Wer bestimmt die Meinungsfreiheit? Ein Facebook-Konzern? Die Politik oder die Medien? Würde ich in vielen Bereichen auch in Deutschland gerne sehen. Leider gibt es immer mehr Stellen, die Meinungen machen wollen, anstatt sie zu dulden. Und Zuckerberg hat nur Angst um seine Milliarden. Er befürchtet Trumps Sanktionen. Kapital stellt sich immer hinten Machthaber, sonst klappt es nicht mit den Milliardengewinnen.

Im Vordergrund Social Media

Herr Zuckerberg hat eine Plattform geschaffen, die oberflächlich "Social Media Daten" verbreitet, die von anderen eingestellt und von vielen gelesen werden.
Darunter spielt sich eine ganz andere Welt ab, die er nutzt um an Daten zu kommen.
Es liegt an uns selber, ob wir solchen Plattformen Aufmerksamkeit und gehör schenken. Die Verlockung etwas zu verpassen, ist schon bei uns fast zur Sucht geworden. Mir fällt auf, dass jeder Medienkanal (auch öffentliche / unabhänige ;-)) einen LINK zu FB haben muss heute. Willst Du Daten, Bilder usw. dann nur über FB?!?!? Die Macht bei uns liegt darin, sich einfach mal abzumelden. Das Leben geht auch ohne FB weiter, wenn nicht sogar besser. Es gibt alternativen.... Nehmt das Leben wieder selber in die Hand. Entdecken wir uns neu. Die Zeit wäre da!
Herr Zuckerberg ist kein Freund der Menschheit in Bezug auf "SOCIAL"

Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass

Mark hat seinen Standpunkt/seine Prioritäten klar gemacht. Ich kann mich aber wehren, indem ich nicht mehr Teil seiner Community, seiner Welt, seines Einkommens bleibe. Ich hab es gemacht. Meckern und sich trotzdem weiter in seiner Firma datentechnisch ausziehen, das ist doch komisch, oder? Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass

Kann man machen, muss man aber nicht

Zensur findet bei Facebook oft statt - es werden etliche Beiträge von Facebook gelöscht, wenn es um Gewalt geht oder Rassismus oder was auch immer.

Trump dann nicht zumindest mit Warnhinweis zu versehen, ist inkonsequent.

Facebook finanziert sich über Werbungen, für mich ein Portal, bei dem ich mit Kunden kommuniziere und mich mit Mitbewerbern austausche in geschlossenen Gruppen.

Nun gibt es für mich eine selbstverordnete Facebook Pause. Ich starte mit einer Woche und wenn es mir gefällt, verlängere ich den Urlaub. Meine Kunden können mich auch über Mail erreichen und über Google finden, sowie in einschlägigen Portalen - Facebook ist da eh nicht das Medium erster Wahl, sondern ehr unter ferner Liefen.

Ich befürchte, dass mir die Ruhe vor Facebook auch sehr viel Ruhe in meinem Leben beschert und ich es nicht vermissen werde.

Bender Rodriguez

"Zensur, gerne auch Moderation genannt, schadet allen."

,.,.,.

"Zensur" ist selbstverständlich ganz etwas anderes als "Moderation".

Falls Sie das ganz bewusst fälschlich gleichsetzen, müsste man das Demagogie nennen.

Könnte aber auch Unwissenheit sein.

Da ich aber eher annehme, dass Sie das bewusst verfälschen, erkläre ich auch den Unterschied nicht, den Sie dann ja kennen.

@Bender Rodriguez , 10:27

Und wenn Hass & Hetze darum in Social Media entstehen, weil's für die Betreiber billiger ist und mehr einbringt? - Das jedenfalls macht Lanier (s.o.) deutlich...
- Um Inhalte geht es nur sekundär....

@Bender Rodriguez zum Thema Zensur

Sie möchten entscheiden, was richtig und was falsch ist? Wie wollen Sie denn alle Nachrichten am Tag auf Ihren Wahrheitsgehalt überprüfen, um zu einer Entscheidungsgrundlage zu kommen?
Nein, zur Freiheit gehört auch die Zensur, denn Wahrheit muss Wahrheit, und Lüge muss Lüge bleiben. Ist das nicht mehr zu unterscheiden, dann ist es aus mit Demokratie und Menschenrechten, inclusive der Redefreiheit.

@10:27 von Bender Rodriguez: Moderation <> Zensur

"Richtig so. Zensur, gerne auch Moderation genannt, schadet allen."

Nein, sie sorgt dafür, dass wenigstens ein Mindestlevel an Anstand gewahrt bleibt.

Auch wenn ich hier gelegentlich Kommentare nicht durch die Moderation bekomme, bin ich für die Moderation eines Forums.

Gibt es das nicht oder kaum, wie z.B. bei facebook, dann ist Beleidigungen, Hass und Hetze Tür und Tor geöffnet.

Ich habe mich bei facebook inzwischen daran gewöhnt, dass ich insbesondere von Rechten regelmäßig beleidigt werde. Statt eines sachlichen Argumentes bekommt man meist nur "Um die Uhrzeit schon besoffen?" oder "Dir haben sie ja ins Gehirn geschi...." oder "Du Antifa-Ratte kommst auch noch dran" oder ähnliches als Antwort.

Dass gegen Flüchtlinge/Migranten ständig gehetzt wird, nimmt man inzwischen auch nur noch als "schon wieder" wahr.

Mit einem haben die rechten Hetzer gar kein Problem. Sich mit ihren Kommentare als Rassisten zu outen und dabei noch fehlende Bildung zu demonstrieren, macht denen nichts.

Redefreiheit ist "rechts"

"Facebook rutscht schon seit Monaten nicht nur gefühlt immer weiter nach rechts."

Die Redefreiheit hat in den USA Verfassungsrang. Inwiefern ist das "rechts"?

Am 03. Juni 2020 um 10:04 von

Am 03. Juni 2020 um 10:04 von Toni B.
Richtig so!

Meinungsfreiheit ja, aber Lügen oder Fake News verbreiten oder zu Gewalt aufrufen oder Gewalt verherrlichen gehört - zumindest für mich - nicht dazu. Und genau das tut Mr. President mit Vorliebe.

Das wäre keine Zensur

Das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung haben Individuen gegenüber dem Staat. Dieser darf mich in meiner Rede- und Publikationsfreiheit nicht willkürlich einschränken.

Wenn jedoch ein privates Unternehmen mir die Möglichkeit gibt, Inhalte jeglicher Art zu publizieren, kann es Regeln setzen, moderieren, kommentieren oder sogar mich rauswerfen, wenn es das will. (Auf der Grundlage von Geschäftsbedingungen, nicht nach Lust und Laune.) Wer das Zensur nennt, weiß offensichtlich nicht, wovon er redet. Die Meinung wird nicht dadurch unterdrückt, dass jemand sie nicht in seinem Medium haben möchte, ich kann ja woanders hingehen - sondern nur dadurch, dass ein Staat verhindert, dass sie egal wo geäußert wird!

Ein anderes Thema ist allerdings, wie viel Kontrolle Konzerne wie Facebook über die "öffentliche Meinung" inzwischen haben, ganz einfach weil sie entscheiden können, ob sie Hass, Lügen oder Aufrufe zu Gewalt effektiv oder halbherzig oder gar nicht bekämpfen. Da wäre der Staat gefordert

Am 03. Juni 2020 um 10:27 von Bender Rodriguez: Richtig so.

Interessante Überlegungen, die Sie da formuliert haben. Zu Teil 1: Was wäre aber, falls ein Kommentator Beleidigung, Volksverhetzung oder die Androhung einer Straftat lustig fände? Klar könnte dann tatsächlich jeder Mitbürger/User dies einfach selber bei der Polizei bzw. der zuständigen Staatsanwaltschaft anzeigen, dazu bräuchte es nicht zwingend Moderatoren. In dem Punkt haben Sie Recht; aber Moderatoren können dies beschleunigen bzw. vereinfachen. Insofern bin ich doch dafür, Moderatoren zu beschäftigen. ;-) Zu Teil 2: Sie können doch für sich "entscheiden, wer richtig und wer falsch tickt"...? Jeder kann sich doch seine Meinung bilden und Standpunkte einnnehmen...? Ihre Äußerung verstehe ich spontan nicht...

Das gesamte System ist krank

Zuckerberg zeigt doch nur wie krank das gesamte System von Facebook & Co ist. Sicherlich ist Meinungsfreiheit ein sehr hohes Rechtsgut. Sie hat aber vor der Rechtsgut der Unversehrtheit des Lebens und der Gesundheit zurück zu treten. Und genau das Mark Zuckerberg nicht begriffen.
Zuckerberg will weiß machen, mit edlen Werten zu handeln. Dabei handelt er nur aus niedrigen wirtschaftlichen Überlegungen heraus. Schändlich!

@Alle

Was mich hier immer wieder ärgert ist, dass fast ausnahmslos Alle von "Zensur" sprechen, obwohl es erst einmal nur darum geht, bestimmte Inhalte mit Warnungen zu kennzeichnen - d. h.: sie sind doch noch lesbar, nur mit einem Vermerk behaftet. Das sehe ich aber als großen Unterschied zur "Zensur. Abgesehen davon, dass es sich hier um "private" Portale handelt, die im Grunde ihre Regeln aufstellen können, wie sie wollen - sollange sie genug Kunden/Opfer haben...

@ Bender Rodriguez, um 10:27

Wie gerne möchte man Ihnen doch zustimmen, wären da nicht klare Grenzen, deren Überschreitung - wären Sie persönlich davon betroffen - auch Ihnen ganz gewiss nicht behagte.

Dazu gehören Diskriminierung, Beleidigungen und vor allem Lügen.

Da Zuckerberg dem keinen Riegel vorschieben will, bin ich umso erleichterter, diesem weltumspannenden Club nie beigetreten zu sein.
Facebook scheint sich von seiner ursprünglichen Zielsetzung deutlich zu entfernen.

"Kein Post von US-Präsident Trump wird gelöscht."

Ist auch richtig so.
Alles andere wäre Vertuschung.

Soll doch jeder die geistigen Ergüsse des greatest-president-ever lesen können. Nicht dass hinterher einer noch sagen kann "Ich habe es nicht gewusst".

Leben ohne Facebook ist besser

Für Zuckerberg ist Facebook eine Gelddruckmaschine, und als überzeugter und erfolgreicher Kapitalist weiß er, dass Anstand, Moral und Ethik etwas für die Loser dieser Welt ist. Einer Profitmaximierung stehen derlei Werte nur im Wege.

Ich habe mich vor drei Jahren von Facebook verabschiedet, weil mir die systematische Menschen-Manipulation durch Hetze, Hass, Lügen, Werbung, Polit-Propaganda auf den Senkel ging. Mein Versuch, mich gegen die Manipulations-Maschinerie zu immunisieren, gelang mir nicht, und daher die Abmeldung.

Und heute, da wir um die verheerenden Auswirkungen der sozialen Medien auf unsere Gesellschaft wissen, frage ich mich, warum sich so viele Menschen freiwillig manipulieren lassen und dabei glauben, sie seien schlau und würden die Welt klarer sehen. Was für ein Irrtum.

@10:10 von Bigbirl

„Damit entscheidet das jeweilige Portal selbstständig, was es veröffentlicht und was nicht.“

Genau das geschieht ja auch, also so, wie Sie es sich wünschen.
Verstehe Ihren Beitrag nicht.

Selbst entscheiden?

[10:27 von Bender Rodriguez]
„Hass und Hetze ist schnell dahergesprochen, um Andere Meinungen zu diskreditieren. Das würde ich aber gerne selber entscheiden, wer richtig oder falsch tickt.“

Das mag ja für Sie selbst ok sein. Sie sind aber nicht das (Wahl-)„Volk“. Sie leben in einer Gesellschaft, deren Freiheit nur zu einem verschwindend geringen Bruchteil von Ihnen bestimmt ist. Man ist es zwar langsam leid, immer auf die 30er-Jahre des letzten Jahrhunderts hinzuweisen, doch ist eben dies unsere Vergangenheit, aus der wir lernen sollten.

Vermutlich hätten Sie auch die Hetztiraden im damaligen „Stürmer“ als freie Meinungsäußerung verteidigt. Und sicher hätten Sie nicht „braun“ gewählt. – Aber eine relative Mehrheit hat eben dies getan und damit viele Millionen ins Unglück gestürzt.

Hier hat sich die freie Meinungsäußerung selbst abgeschafft. Bewiesenermaßen. Wir sollten den Missbrauch der Meinungsfreiheit nicht zulassen. Nie wieder!

@Toni B. 10:04

Zitat: "Richtig so! Meinungsfreiheit ist ein enorm wertvolles Gut!"

Was für die einen Meinungsfreiheit ist, ist für die anderen Volksverhetzung, besonders bei Trump.

@ Seebaer1, um 10:39

Definitionsfrage?

Angesichts der Hintergrundinformationen zu Zuckerberg und seinen politischen Kontakten glaube ich eher an einen facebook'schen Rechtsruck.

Aber natürlich werden gleich gegenteilige Kommentare aus berühmt-berüchtigter Feder zu lesen sein...

Wer mit Rechten marschiert ...

... ist rin Rechter. Und wer seine Meinung auf einem rechten Portal kommuniziert? Wenn ich michvauf Breitbart's Seite tummle?
---
Eigentlich bin ich der Meinung, dass so eine Plattform ihren Senf nicht dazugeben soll, schon gar nicht, wenn ich klar rechtes Gedankengut vermuten muss, diese Klientel also gehätschelt wird, während die andren Meinungen die "volle Härte des Gesetzes" trifft? Facebook-Account ade: ich will nicht mal auf Rechten Seiten präsent sein.

@10:27 von Bender Rodriguez

„Hass und Hetze ist schnell dahergesprochen, um Andere Meinungen zu diskreditieren. Das würde ich aber gerne selber entscheiden, wer richtig oder falsch tickt.“

Geht mir ebenso.
Andererseits gibt es bei uns den Straftatbestand der Volksverhetzung, d.h. der Gesetzgeber geht eigentlich davon aus, dass das Volk verhetzbar ist, mithin unmündig. Vermutlich hat er damit Recht, aber das Volk hört das natürlich nicht so gern, lieber dass es mündig sei etc. pp. - weshalb es auch immer wieder solche Phrasen von Politikern gesagt bekommt.
Falls der Gesetzgeber also Recht hat, ergäbe Zensur Sinn.

Bedenklich - zum Nachdenken anregend

Dass einer auf einem sozialen Netzwerk seinen Unsinn oder Sinn verbreitet, ist eine Sache. Wenn aber der Chef eines sozialen Netzwerkes sich zum Handlanger einer solchen Person macht, ist es bedenklich. WENN die Nutzer wirklich mündig sind, dann müssten diese weltweit entweder zum Boykott von Facebook aufrufen, oder sie sollten letztlich dieser Plattform den Rücken kehren. Hier wird "veröffentlichte Meinung" propagiert. Das hat mit Information nichts mehr zu tun. Wenn Hunderttausende dann von Facebook nichts mehr wissen wollten, wäre das auch in den Werbeeinnahmen absehbar. Und wenn es im Geldbeutel weh tut, dann dürfte auch ein solchersturer Miltimilliardär wie Herr Zuckerberg Einsicht zeigen. Im Endeffekt hat diese Sache meine Kritik an allen sozialen Netzwerken nur gefördert. Man sollte mal nachdenken: braucht man das? Ist es sinnvoll? Kann man nicht auch ohne so was leben? Ich schon!

@ sonnenbogen

Die schwarze Community wird Zuckerbergs Position nicht nach den Grad wirtschaftspolitischer Vernunft und Schläue beurteilen. Opportunismus unterstützt Rassismus.

Wenn D. Trump ...

... dieses neue Dekret umsetzen wird,
wird auch FB für Beiträge zur
Verantwortung gezogen werden -
nämlich für die gegen Trump.

Dann wird sich M. Zuckerberg noch wundern.

Antwort auf den Kommentar

>>Trump kann gerne sein eigenes Portal aufmachen<<
Twitter wird völlig überbewertet. Twitter ist genauso wie YouTube sehr fragmentar. Man kann da Fragmente von 120 Minuten Filmen sehen, die aber ohne den kompletten Film nichts nützen. Und genau so fragmentar ist Twitter eben auch. Twitter kratzt eben immer nur an der Oberfläche und ist wie die moderne Welt sehr eilig. Und so eilig ist Trump dann immer wieder auch, wenn er seine Kommentare, die ihm gerade einfallen, heraushaut. Und mit Eile erreicht man keinen Tiefgang.
Twitter ersetzt keine spezifische Fachliteratur aus Buchhandlungen und vor allem Aufsätze!

@Bender Rodriguez 10:27

Zitat: "Richtig so. Zensur, gerne auch Moderation genannt, schadet allen. Man bekommt gar nicht mit, wer sich wie zum Affen macht, wenn ein Moderator vorher aussiebt. Man sollte alles sagen können, dann aber auch das Echo ertragen müssen. Hass und Hetze ist schnell dahergesprochen, um Andere Meinungen zu diskreditieren. Das würde ich aber gerne selber entscheiden, wer richtig oder falsch tickt."

Es ist wenigstens bei uns gesellschaftl. Konsens und Gesetz, daß nicht alles gesagt werden darf. Sie mögen vielleicht entscheiden können, wer richtig und falsch tickt, aber haben Sie zB die Hintergrundinfos, wie sie Journalisten zur Verfügung stehen? Machen Sie umfassende Recherche bei dem, was Sie im Netz lesen. That´s the Problem an Posts. Jeder kann posten was er will, und wenn Parteien, wie die AFD/Trump mehr oder weniger geschickt 2/3 Lüge hinter 1/3 Wahrheit verstecken(wenn überhaupt), und Menschen dies ungefiltert als Wahrheit sehen, und die wählen, ist es mit Meinungsfreiheit vorbei.

10:39 von Seebaer1

"Definitionsfrage

Rückt nun Facebook nach rechts weil sich Zuckerberg für die Meinungsfreiheit stark macht oder Twitter nach links weil sie in gute und schlechte Beiträge einteilen? Alles eine Frage des Standpunktes."

,.,

Als erstes ist es eine Frage der sauberen Begrifflichkeit. Ohne die gibt es keine klaren Standpunkte.

Was genau also ist "Meinungsfreiheit"?
Wer dafür plädiert, andere zügellos beleidigen zu dürfen und das unter "Meinungsfreiheit" einzuordnen, widerspricht unseren demokratischen Grundsätzen.

Wer andererseits - wie Sie oben - gleichzeitig unterstellt, dass es sich um "gute" oder "schlechte" Beiträge handelt, der entbehrt ebenfalls des präzisen Denkens und damit der präzisen Begrifflichkeit.

Mit "links" und "rechts" hat das ebenfalls nichts zu tun.
Beleidigen und Falschaussagen tätigen geschieht jenseits aller politischen Einteilungen.

Ich bitte um weniger Schwammigkeit. ;-)
Denn sonst entsteht der Eindruck eines schlechten Gewissens...

12:36 von outsider777

Was wäre aber, falls ein Kommentator Beleidigung, Volksverhetzung oder die Androhung einer Straftat lustig fände
.
vor allem aber was der Einzelne unter Beleidigung, Volksverhetzung so versteht

10:14 von Bigbirl

Natürlich müssen die Portale für die von Ihnen gemachten Inhalte verantwortlich gemacht werden können. Das ist im Presserecht nicht anders.
.
heißt also sie müssen zensieren !

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Facebooks Umgang mit Trump...........

Ja,wie verhält sich Marc Zuckerberg zu den Trump-Kommentaren ? Und ist das nicht folgerichtig,wenn man sich den Werdegang des Havardelitenschülers ansieht.
Die Charakterisierung durch ehemalige Kompagnons,denen er 65 Millionen $ Entschädigung wegen Plagiatsgeschichten zahlte.Bezeichnend auch seine Haltung zu den Menschen,die auf Facebook ihr Leben offen legen(Der Spiegel 3/2018).

Zuckerberg - kein Rückgrat

Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Aber gerade um dieses Gut zu schützen, muss man denjenigen, die eine Meinungsdiktatur durch permanentes und bewusstes Lügen, durch Hass-und Hetzbotschaften sowie durch rassistischen Äußerungen etablieren wollen, Grenzen aufzeigen. Twitter hat lange gebraucht, um zu erkennen, dass man von Trump instrumentalisiert wurde. Facebook hat diesen Lerneffekt noch nicht verinnerlicht. Zuckerberg hat offenkundig wenig Rückgrat. "Augen zu und durch", scheint seine Direktive zu lauten.

10:04 von Toni B.

das sehen aber nicht alle medien so.

Mal den Faktor Geld aus dem

Mal den Faktor Geld aus dem Spiel lassen mal davon ausgehend Trump wäre nicht so ein extremer twitter Nutzer, ..wie viel von seinen Ergüssen kämen dann an die Öffentlichkeit, was würde jeder einzelne For ist hier hier glauben? Es würde doch eine Hetze gegen Presse und anderen rechtlichen Medien geben. Für die einen wäre die Presse Trump hoerig für die anderen "Lügenpresse" , so kann jeder selber sehen und erkennen...wer er eswill..was für eine politische Einstellung der mächtigste Mann der Welt hat.

Ich finde dieses Theater nichtssagend und übertrieben.

Ein Firmenchef steht für freie Meinungsäußerung. Mitarbeiter oder eine andere Firma (Twitter) wollen häßliche, hassanheizende und eklige Äusserungen zensieren/verbieten.
Es ist doch völlig egal, was in sozialen Netzwerken steht, die Menschheit verblödet doch sowieso immer mehr wegen der Existenz des Internets überhaupt!
(schnell mal Fakten und alles nachgucken, statt selber denken und eigene Schlüsse ziehen...)
(Teile radikalisieren und brutalisieren sich natürlich - das ist die Natur jedes Menschen)
Besser wäre gewesen, Entschleunigung, Enthaltsamkeit und Gelassenheit hätte sich - statt des Internets - in der Menschheit ausgebreitet. In Ruhe ein Buch (echtes gebundenes Papier) zu lesen, ist unschlagbar darin, Fantasie auszubilden. Denn ohne Fantasie keine gute Zukunft.

Gemeine Worte.

"Sicherlich ist Meinungsfreiheit ein sehr hohes Rechtsgut. Sie hat aber vor der Rechtsgut der Unversehrtheit des Lebens und der Gesundheit zurück zu treten."

Ich habe ja schon von "geflügelten Worten" gehört.

Auch der Ausdruck "wenn Blicke töten könnten" ist mir durchaus bekannt.

Allerdings ist mir bisher weder eine "Todessilbe" noch eine "Faustschlagvokabel" begegnet.

Vielleicht erleuchten Sie mich ja, wie die sich anhören könnte.

Zuckerberg macht es richtig

Zuckerberg macht es richtig. Solange keine Straftaten vorliegen, müssen alle Mitteilungen unzensiert und unkommentiert veröffentlicht werden. Wir brauchen keinen Mutti-Staat, der unsere Freiheit betreut, und damit bedroht. Trump hat letztlich auch hier Recht.

@hesta, 11:28

"(…) aber Hetze und wissentlich falsche Aussagen sind nicht durch Meinungsfreiheit gedeckt."

Doch, natürlich sind wissentlich falsche Aussagen von der Meinungsfreiheit gedeckt!

Ich kann wissentlich sagen, alle Bananen sind blau, und habe keine Strafe zu befürchten.

Bei Hetze haben Sie recht, aber deren Definition ist mir sowieso zu schwammig.

@Sysiphos3

Jede Zeitung kann für den Abdruck von Leserzuschriften verantwortlich gemacht werden, wenn ihr Inhalt beleidigend ist.
Die Zeitung kann dann verklagt werden.
Warum ist das bei den Portalen nicht so?

Es gibt nur einen triftigen

Es gibt nur einen triftigen Grund, Tweets von Trump bei Facebook nicht zu löschen: Die Welt sollte wissen, was der derzeitige POTUS so alles vom Stapel lässt.

15:42 von Adeo60

da ist er offenbar auf der wellenlänge deiner kanzlerin. für sie ist ihr ding "alternativlos"

@ 13:26 von Sausevind

Was genau also ist "Meinungsfreiheit"?
Wer dafür plädiert, andere zügellos beleidigen zu dürfen und das unter "Meinungsfreiheit" einzuordnen, widerspricht unseren demokratischen Grundsätzen.

Dieses zu dürfen widerspricht nicht unseren demokratischen Grundsätzen, ganz im Gegenteil. In freiheitlichen Demokratien wie die USA sind Beleidigungen aus gutem Grund von der Meinungsfreiheit gedeckt. Das heißt natürlich nicht, dass Beleidigungen etwas gutes wären. Beleidigungen sind schlechter Stil.

@ 16:13 von Bigbirl

Jede Zeitung kann für den Abdruck von Leserzuschriften verantwortlich gemacht werden, wenn ihr Inhalt beleidigend ist.

Nein, in den USA kann sie nicht. Nicht zivilrechtlich und schon gar nicht strafrechtlich.
Und hier geht es um die USA.

Wie soll ich mir eine

Wie soll ich mir eine Übersicht verschaffen, wenn regelmäßig zu radikale posts gelöscht werden? Dann ergibt das übrig gebliebene gerede einen seichten Einheitsbrei, der dann wiederum fälschlich als Konsens bezeichnet wird.
Und warum sollte ein Journalist irgendwas besser wissen, als ein Ingenieur oder Arzt? Warum darf so einer über Zensur entscheiden, auch wenn das Moderation genannt wird. Was würde man sagen, wenn China behauptete, nur Meinungen zu moderieren,und nicht zu unterdrücken?
So gesehen hat Zuckerberg recht. Soll trump sich doch zum Narren machen.

um 16:12 von cicero15

"Solange keine Straftaten vorliegen, müssen alle Mitteilungen unzensiert und unkommentiert veröffentlicht werden."

Ein Präsident, der öffentlich schreibt, dass Footballspieler, die sich in Gedenken an George Floyd hinknien "sons of a bitch" (Hurensöhne) sind und man diese sofort feuern sollte, begeht mehr als nur eine Straftat (Tatbestand Beleidigung, in Deutschland womöglich sogar Volksverhetzung). Er hetzt gegen diese Menschen, die friedlich einen von Polizisten ermordeten Landsmann würdigen.

Und selbst wenn es sich hierbei um keine Straftat im us-amerikanischen Rechtsystem handeln sollte...

Das soll unkommentiert/unzensiert stehen gelassen werden???

um 16:13 von Bigbirl

Das ist nicht ganz vergleichbar; jemand der bei der Zeitung arbeitet wählt diese Zuschriften bewusst aus. Damit hat die Zeitung sich aktiv dafür entschieden, diese Zuschrift zu drucken und ist für diese Entscheidung verantwortlich zu machen. Einen solchen Prozess gibt es auf den Portalen nicht.

Absolut richtig

"Es gibt nur einen triftigen Grund, Tweets von Trump bei Facebook nicht zu löschen: Die Welt sollte wissen, was der derzeitige POTUS so alles vom Stapel lässt."

Ganz genau. Und ein jeder Mensch soll die Möglichkeit haben, sich selbst ein Urteil zu bilden. Vor allem die Wähler in den USA. Und offensichtlich haben sie das in der Vergangenheit getan.

Nachdenken

"Jede Zeitung kann für den Abdruck von Leserzuschriften verantwortlich gemacht werden, wenn ihr Inhalt beleidigend ist.
Die Zeitung kann dann verklagt werden.
Warum ist das bei den Portalen nicht so?"

Zeitungen verkaufen ihre eigenen Inhalte, Konstrukte wie Facebook stellen nur die Plattform zur Kommunikation ("sozial Netzwork oder so), für den Inhalt zeichnen -eigentlich- die Nutzer dieser Plattformen verantwortlich.

16:28 von Karl Napf re 15:42 von Adeo60

>>da ist er offenbar auf der wellenlänge deiner kanzlerin.<<

Ich kann mir nicht vorstellen dass der geschätzte Forist Adeo60 eine eigene Kanzlerin hat. Sie meinen sicherlich Frau Merkel die sowohl meine als auch Ihre Kanzlerin ist.

Offensichtlich ist die

Offensichtlich ist die Bereitschaft des deutschen Bürgers, sich seine Meinung moderieren zu lassen, in den letzten Jahren gewachsen. Was bereitet ihm soviel Unwohlsein? Er entwickelt (wieder?) eine merkwürdige Tendenz.

@ 10:27 von Bender Rodriguez

Es scheint mir einerseits verwunderlich und andererseits bedenklich, dass Sie Zensur nicht von Moderation unterscheiden können oder wollen. Und wenn Sie auf die Moderator*innen hier im Forum anspielen sollten: Es gibt dankenswerterweise hier eine Netiquette, die eindeutig beschreibt, was hier geht und was nicht (und auch ca 15-20% meiner Kommentare gehen nicht durch, was ich bei manchem im nachhinein selbstkritisch auch verstehe).
Das ist in manchen Facebook-Blasen übrigens ganz anders; der einzige Grund, weshalb ich meinen Facebook-Account noch habe, ist, auf diversen afd-Seiten den ungefilterten unmoderierten (und manchmal beschleicht mich der Verdacht: bewusst nicht wegmoderierten) Hass und Rassismus zu lesen, um zu wissen, mit wem man es da zu tun hat.
Übrigens wird man auf den meisten dieser Seiten schnell gesperrt, wenn man unbequeme Fragen stellt oder Hassposts als solche deklariert und nachfragt, wie es sein kann, dass die veröffentlicht werden. DAS ist Moderation als Zensur.

Richtig!

"Zuckerberg macht es richtig. Solange keine Straftaten vorliegen, müssen alle Mitteilungen unzensiert und unkommentiert veröffentlicht werden. Wir brauchen keinen Mutti-Staat, der unsere Freiheit betreut, und damit bedroht. Trump hat letztlich auch hier Recht."

Freiheit bedeutet auch Freiheit auf Informationen. Meinungsfreiheit bedeutet auch, frei sich seine Meinung bilden zu dürfen. und diese zu äußern. Wie hierzulande mit Menschen, die vom vorgegebenen Meinungskorridor abweichen umgegangen wird, ist eine Schande.

16:38 von Bender Rodriguez

>>Wie soll ich mir eine Übersicht verschaffen, wenn regelmäßig zu radikale posts gelöscht werden? Dann ergibt das übrig gebliebene gerede einen seichten Einheitsbrei, der dann wiederum fälschlich als Konsens bezeichnet wird.<<

Also einen Einheitsbrei können Sie dem Tagesschauforum sicherlich nicht unterstellen.
Es gibt hier eine große Vielfalt von Meinungen. Vermutlich sind Sie mit etlichen Meinungen anderer Foristen nicht in Übereinstimmung, wie ich auch.
In den letzten Tagen wurden von mir mehrere Beiträge mit dem roten Balken versehen. Trotzdem begrüße ich die Moderation sehr. Was fehlende Moderation bedeutet sehen Sie an etlichen diskussionen in Facebook.

@ 16:55 Ist Wahr

Sie verwechseln da etwas: ein Forum wie dieses im Sinne von Netiquette und Qualitätssicherung zu moderieren, um z.B. anonymisierte Hassrede, rassistische Posts oder auch persönliche Beleidigungen auszuschließen, ist etwas völlig anderes, als "sich seine Meinung moderieren zu lassen". Ist wahr. Können Sie das wirklich nicht unterscheiden oder ärgern Sie sich, das Ihrer Meinung und Positionierung hier manchmal widersprochen wird und dass Sie - wie auch ich und die allermeisten derer, die hier regelmäßiger kommentieren - mal einen "roten Balken" bekommen?
Kleiner Tipp: manchmal muss ich 2, 3 x umformulieren, dann geht ein Beitrag durch, und oft verstehe ich den Grund, warum er vorher nicht durchging (wenn auch nicht immer...).

@GDN 13.01h Selbst entscheiden?

Vielen Dank für diesen klaren und deutlichen Hinweis auf unsere eigene Vergangenheit. Die 30er Jahre ("Stürmer", Abschaffung der Meinungsfreiheit, nationalsozialistische Massenhysterie, ein Volk wählt sich seine Diktatur etc.) ist noch nicht so lange her. Alles vergessen und verdrängt? Scheinbar. Unbeschränkte Meinungsfreiheit bedeutet dann auch wieder verbale Hetze gegen Juden, Schwule, Farbige, Migranten etc. Auf diesem Pfad ist Herr Trump mit Facebook schon erfolgreich unterwegs. Meinungsfreiheit=unbedingt JA. Missbrauch der Meinungsfreiheit=unbedingt NEIN. Ihre letzte Bemerkung darf ich hier wiederholen: Nie wieder!

@ 16:38 von Bender Rodriguez

Hier in den Kommentaren finden Sie durch die Bank sehr unterschiedliche Positionen, manchmal in meinen Augen bis an die Schmerzgrenze rechtsextremer und rassistischer Äußerungen. Wenn Sie das als "Einheitsbrei" bezeichnen, löst das doch einigermaßen Erstaunen bei mir aus.

16:55 von Ist Wahr

>>Offensichtlich ist die Bereitschaft des deutschen Bürgers, sich seine Meinung moderieren zu lassen, in den letzten Jahren gewachsen. Was bereitet ihm soviel Unwohlsein? Er entwickelt (wieder?) eine merkwürdige Tendenz.<<

Ob die Bereitschaft gestiegen ist kann ich nicht beurteilen. Allerdings ist Moderation in den letzten Jahren notwendiger geworden.

16:48 von

16:48 von .-Schneeman-.
Absolut richtig
"Es gibt nur einen triftigen Grund, Tweets von Trump bei Facebook nicht zu löschen: Die Welt sollte wissen, was der derzeitige POTUS so alles vom Stapel lässt."

Ganz genau. Und ein jeder Mensch soll die Möglichkeit haben, sich selbst ein Urteil zu bilden. Vor allem die Wähler in den USA. Und offensichtlich haben sie das in der Vergangenheit getan.

---

Das weiß doch nun die ganze Welt zu Genüge.

Es reicht!

Er setzt kraft seinens Amtes katastrophale Signale !

Das darf eine Gesellschaft nicht als "Meinung" fehlinterpretieren und tatenlos hinnehmen.

Scheinbar schwer zu begreifen ...

[16:38 von Bender Rodriguez]
„Wie soll ich mir eine Übersicht verschaffen, wenn regelmäßig zu radikale posts gelöscht werden?“

Mal eine Frage: Kennen Sie die Begriffe „indoktrinieren“, „aufhetzen“, „verdummen“ ... und „Filterblase“ (mit zugehörigen Facebook-Algorithmen)?

Glauben Sie, dass das US-amerikanische Volk in seiner Mehrheit aus kritisch reflektierenden, nicht leichtgläubigen und schwerlich aufhetzbaren Leuten besteht? Eigenschaften, die Sie vielleicht für sich in Anspruch nehmen?

Ich muss es noch einmal erwähnen: In den 1930er-Jahren erreichte die braune Partei bei der Wahl eine Mehrheit. Und das nicht zuletzt wegen einer „Meinungsfreiheit“, die die Hetze gegen Juden und „Linke“ in öffentlich erscheinenden Blättern zuließ.

Ähnliches entwickelt sich in den USA an. Straßenkämpfe gibt es schon. Armee gegen eigene Bürger (a la Assad?) steht bereit. Und das nicht zuletzt wegen der von Ihnen verteidigten „Meinungsfreiheit“, die als Ergebnis dann verboten wird.

16:56 von andererseits

sorry, aber wenn sie die hiesige ettikette kennen. warum veröffentlichen sie dann beiträge, die eindeutuig unter die gürtellinie gehen, und das nur, um nicht grünlinks denkende lächerlich zu machen. mal ne minute drüber nachdenken, das schaffen sie

„Facebook rutscht nach rechts“ ?!

Diese Aussage aus dem Artikel macht nachdenklich.

Kann ein Wirtschaftsunternehmen politisch sein? Und wenn, ja, wie ? Und was bedeutet das eigentlich ?

Ich bin ja in einer liberalen Gesellschaft, den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts groß geworden.

Damals gab es die Systemkonkurrenz zwischen „kommunistisch“ und „demokratisch“ oder „frei“ - oder, wie die andere Seite meinte: „sozialistisch“ und „kapitalistisch“.

Heute reicht das offenbar nicht mehr. Es gibt gewisse Protagonisten, die Wert darauf legen, Gesellschaften wie die deutsche als „Liberale Demokratie“ zu bezeichnen um sich von den so genannten „Autoritären Demokratien“ abzugrenzen. Was im Zweifelsfall „liberal“ ist und was das noch mit der gefühlten Liberalität der 70er zu tun hat, steht auf einem anderen Blatt.

Gerade in Deutschland ist „rechts“ zu einem politischen Kampfbegriff geworden: „rechts“ ist von gestern - und der natürliche Feind von „liberal“.

Ein Unternehmen will doch aber nur Geld verdienen!

Was wäre wohl los, wenn der

Was wäre wohl los, wenn der Spieß mal umgedreht würde?

17:00 von .-Schneeman-.

>>Wie hierzulande mit Menschen, die vom vorgegebenen Meinungskorridor abweichen umgegangen wird, ist eine Schande.<<

Der "Meinungskorridor" hier im Forum ist überwiegend: Mr. Trump macht alles richtig, die Damen Merkel, von der Leyen, Kramp-Karrenbauer, die Herren Scholz, Spahn und besonders Maas machen alles falsch. und die Grünen sind sowieso das Schlimmste was es gibt.
Ich teile diese Meinung nicht, aber damit muss ich leben.

@ 13:27 von Sisyphos3

Volksverhetzung ist in Paragraph 130 StGB klar definiert:
"Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert oder
die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet..."
Und daran orientiert sich im juristischen Streitfall das Gericht.
Ähnlich bei "Beleidigung" in Paragraph 185 StGB.

STUR

"Stur" ist so ein Wort, das nach Beharrlichkeit klingt oder nach dem Risiko, sich gerne wider die Vernunft (der Anderen) unbeliebt zu machen. Das sehe ich bei diesem allzu schmiegsam am rechten Ärmel Trumps hängenden Unternehmer nicht. Er kann also dessen spalterische Rhetorik nicht gutheißen und er hat dem Präsidenten gar persönlich seine Bedenken mitgeteilt.

Wenn man schon wie der Chef auf der falschen Seite der Geschichte steht, soll die Belegschaft immerhin sehen können, wo die Tür ist, durch die man gut die Seiten wechseln kann. Das ist fürsorglich.
Trump muß Einiges geboten haben für diese Verrenkungen.

@ Egleichmalf, um 13:08

Den Straftatbestand der Volksverhetzung gibt es, weil “das Volk“ ganz offensichtlich nicht über Ihren IQ verfügt - trotz aller Schwarmintelligenz.
Es besteht aus Individuen, Und ja: jedes einzelne ist verführbar.

Hatten wir schon. Bereits vergessen?

@ karl napf

Wo bitte veröffentliche (veröffentlichen tut es übrigens die Moderation) ich "beiträge, die eindeutuig unter die gürtellinie gehen, und das nur, um nicht grünlinks denkende lächerlich zu machen"?
Mich beschleicht der Verdacht, dass Sie Kritik nicht aushalten. Und beim an die Grenze der Herabwürdigen gehenden Kommentieren sind Sie nicht selten vorn dabei, so wie gestern im Kommentar zum SPD-Führungsduo, dass Sie - als einzigem Inhalt (!) - als "nettes Paar in der Sonne" bezeichneten.

Die Bruchlinien der Gesellschaft sind zwischen „arm“ und „reich“ und nicht zwischen „links“ und „rechts“.

Gerne wird auch von der „Mitte der Gesellschaft“ gesprochen. Was ist damit eigentlich gemeint? Der Facharbeiter, die Sekretärin ? Gehört der Pfarrer und Professor auch dazu? Also alle „Leistungsträger“? Und wer sind dann diejenigen die nicht dazu gehören, sind das Alleinerziehende und Obdachlose, Arbeitslose oder nur radikale Extremisten?
Oder sind es eher diejenigen die in Nachbarschaft, Beruf und Communities vernetzt sind im Gegensatz zu denen die nach Wahrnehmung der anderen isoliert sind? Oder diejenigen, die bestimmte Parteien bevorzugen ?

Ist es nicht so, dass ALLE Akteure, egal ob Privatleute (Influencer! Künstler! Politiker !) oder Staaten versuchen, ein einflussreiches Online Medium - schlicht wegen seiner enormen unübertroffenen Reichweite - nach ihren Vorstellungen zu formen und zu instrumentalisieren? Versucht Zuckerberg nicht genau das gerade zu verhindern ?

Gelenkte Meinungsfreiheit in der Filterblase

Ich frage mich, ob diejenigen, die hier so auf eine scheinheilige Meinungsfreiheit (in Facebook) pochen, sich auch bewusst machen, dass Meinung nicht nur durch Streichen und moderieren, sondern (noch mehr) durch Lenkung beeinflusst bzw. gesteuert wird.

Zuckerberg verweigert sich dem bloßen Hinzufügen von Links zu Beiträgen, die bei potenziellen Falschaussagen zusätzliche Informationen (freie Meinung) liefern.

Er hat aber kein Problem damit, die Wirkung von Hass und Hetze dadurch zu unterstützen und zu verstärken, dass Facebook mittels Algorithmen die Interessen seiner Mitglieder lenkt. Dies ist eine (obendrein perfide) Methode der Indoktrination, der Aufwiegelung bereits zum Hass bereiter Menschen.

Gefilterte Meinungsfreiheit im siedenden Kochtopf?

Wenn es stürmt ist es gar nicht so leicht

sein Fähnchen in den richtigen Wind zu hängen. Gerade wenn man immer zu den Gewinnern gehören möchte.

@ andererseits (17:04)

Ich verwechsle insofern nichts, als ich mich nicht auf eine Netiquette bezogen habe. Meine Beobachtung beschränkt sich nicht auf Internetforen. Was ist, was umfasst eine 'Qualitätssicherung' in einer öff. Diskussion?
Ich habe nichts dagegen, dass man mir widerspricht. Ich möchte immer noch dazulernen. Die roten Balken finde ich eher langweilig; glauben Sie, ich betreibe Hetze oder beleidige Andere? Wenn Sie gerne Beiträge umformulieren, warum, wegen wem, wann beginnt Konditionierung (Schere im Kopf)? Wenn ich Beiträge umformulieren muss, was ich meistens lasse, dann nicht um meine Meinung noch anzubringen, dies tat ich schon, sondern bestenfalls um eine (kleine) Wirkung zu erzielen, nicht mehr um meine Meinung kundzutun.
Ich denke, auch Sie wissen, dass dies ein schwieriges Thema ist.

@09:37 von DeHahn

"Der Zuckerberg ist irgendwie unheimlich! Er mimt den Dienstleister am Wohle der Menschen, in Wirklichkeit ist er raffgierig und anheischig an die Machthaber. Wie man mit einem solchen Milliardenvermögen, erzielt durch Werbeeinnahmen, die auf Info-Weitergabe beruhen, den Heiligen geben kann, ist mir ein Rätsel. Aber so lange die Geldleute davon profitieren, und so lange er Trump die Stange hält, wird sein Vermögen anwachsen."

Unheimlich? Ich habe für Menschen wie Zuckerberg nur eine einzige Kurzbeschreibung: "Charakter......."
Wobei der zweite Wortteil eigentlich eine Beleidigung für die schnuffigen Tiere ist. Ich würde aber nicht alle Reichen so sehen. Die Superreichen sind da sicher eine Sonderklasse, allerdings nicht derart wie die sich selber sehen.

So viel Meinungsfreiheit wie möglich...

Da ich selber nur für knapp drei Monate über einen Account bei Facebook verfügt habe, sind mir die Meinung eines Zuckerberg und dessen Nachruf relativ egal.
Zum einen bringt es Vorteile, seine Meinung frei heraus posten zu dürfen. So kann man/frau sich schnell ein Bild über jene Person und dessen Ansichten bilden.
Andererseits birgt es auch Nachteile, in dem es bis hin zum Mobbing und Rufmord verkommt, was bei der jüngeren Generation ja durchaus gerne als Waffe eingesetzt wird.
Da gilt es abzuwägen... ich persönlich begrüße es, so viel Meinungsfreiheit wie möglich, so wenig Mobbing und üble Nachrede wie nötig.

Antwort auf den Kommentar

>>Klage gegen Trump-Dekret eingereicht<<
Wer hat denn eine Klage gegen dieses dubiose Trump-Dekret eingericht? Eine gewisse Nancy Pelosi?
Weiss da jemand mehr?

@ Bigbirl, um 16:13

Warum das bei Portalen nicht so ist?

Weil die nur das “abdrucken“, was andere sagen.

Nach dem Motto:
Papier kann auch nichts dafür, wenn darauf eine Straftat beschrieben wird.

@10:04 von Toni B.

//Richtig so!
Meinungsfreiheit ist ein enorm wertvolles Gut!//

Ich begreife nicht, wie Menschen immer wieder bewusstes Lügen für Meinung halten können. Beides hat NICHTS miteinander zu tun. Man kann sich mit einer Meinung auf einem Irrweg befinden, aber auch das ist auch etwas anderes als lügen.

@ Karl Napf, um 17:10

re 16:56 von andererseits

Ich kann Ihnen zwar nicht zustimmen, weil Sie User andererseits einfach etwas unterstellen, trotzdem musste ich beim Lesen Ihres Kommentars schmunzeln.

um 17:10 von Karl Napf @andererseits

"sorry, aber wenn sie die hiesige ettikette kennen. warum veröffentlichen sie dann beiträge, die eindeutuig unter die gürtellinie gehen, und das nur, um nicht grünlinks denkende lächerlich zu machen..."

Man wird sich sehr schwer darauf einigen können, wo und was bei x/y "unter der Gürtellinie" ist. Niemand weiß, was oder ob da was ist. Wenn aber Foristen z.B. unaufgefordert duzen oder aber der Deutschen geschriebenen Sprache die Ehre nehmen, indem Sie völlig auf Großschreibung oder Interpunktion sch......, kann man immerhin von mangelndem Respekt und fehlender Distanz reden. Es mag eleganter sein, Ihnen das nicht ständig anzukreiden. Ich tu's.

Der User 'andererseits' hat hier noch nie etwas unter der GüLi geschrieben. Ich weiß wirklich nicht, wo Sie die sehen. Und "SORRY" ist Ihnen wohl auch nichts.

@09:52 von Karl Klammer

"Zuckerberg handelt ja nur gemäß dem ersten Zusatzartikel der US-Verfassung.
Welcher ---(noch)--- Redefreiheit garantiere
und somit überhaupt sein Fakebook ---(noch)--- ermöglicht"

Wenn man seinen Chef unflätig beschimpfen würde, hätte das vermutlich eine fristlose Kündigung zur Folge. Ich schätze mal, dass man sich da auch in den USA nicht mit Redefreiheit herausreden kann. Und unflätig ist Trumps Gebaren allemal.
Und Trump selbst gegenüber kann Redefreiheit wohl auch nicht ausgeübt werden.

Freie Meinungsäußerung?!

Unglaublich, dass man so viel noch (oder wieder) erklären muss, was das „Recht auf freie Meinungsäußerung“ bedeutet. Dabei steht dies in unserer Verfassung:

>>Art 5:
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.<<

Steht da irgendetwas von „jeder muss jede Meinung veröffentlichen“ oder „einer frei geäußerten Meinung darf nicht widersprochen werden“ o.ä.?

Es geht hier um ein Grundrecht und damit ein Menschenrecht! Ebenso wie das Recht auf körperlische und seelische Unversehrtheit. Jedes Recht findet eben seine Grenze dort, wo das Recht des Nächsten berührt wird.

Und jetzt sage bitte nicht jemand, durch Trumps tweeterei und Lügerei würden keine Rechte Anderer berührt?

@ 17:10 von GDN

Es ist nicht die rechtsstaatliche Toleranz für Beleidigungen, "Hass" und "Hetze", die zur Diktatur führt, sondern die staatliche Toleranz von Gewalt.

Die US-Verfassung differenziert sehr deutlich zwischen Sprache und Gewalt. Und das Land ist nie in eine Diktatur abgeglitten. Sowas wie Missbrauch der Meinungsfreiheit gibt es nicht. Wer direkt mit Gewalt droht oder direkt zu Gewalt aufruft, übt Gewalt aus.

Die USA haben bezüglich der sozialen Medien die freiheitlichste Gesetzgebung der Welt. Und auch wenn Trump seine geplanten Gesetzesänderungen durchbringen könnte, was dank Gewaltenteilung nicht geschehen wird, würde das Land immer noch zu den freiheitlichsten in dieser Hinsicht 4 oder 5 Ländern gehören.

@ Tremiro (17:10)

"Ob die Bereitschaft gestiegen ist kann ich nicht beurteilen. Allerdings ist Moderation in den letzten Jahren notwendiger geworden."
------
Von welchem Standpunkt aus, kann diese Notwendigkeit aus begründet werden. Ist damit offen umzugehen? Wie wirkt sich 'Meinungsmoderation' auf die Diskussionskultur aus? Wann gehen Moderation, Sprachregelung, Zurückhaltung in Zensur und Manipulation über? Welcher Gefahr soll mit Moderation von Meinungsäußerungen - ich meine nicht zuvorderst Foren wie dieses - begegnet werden? Wie wirken Beschränkungen auf die Freiheit und die Diskussionskultur einer offenen pluralistischen Gesellschaft? Wo landen wir bei diesen beständig zunehmenden (Selbst-)Korrekturen? Wohin führt ein 'Mittelweg', eine Besänftigung? Welche Vorteile, welche Nachteile sind real damit verbunden? Sollten wir alle vielleicht noch zusätzlich Beruhigungsmittel regelmäßig nehmen, damit die Haltung nicht Irre läuft, sind ja noch Emotionen in uns(?).

@ Jacko08, um 17:32

Zum letzten Satz Ihres Kommentars, dem ich übrigens völlig zustimme:

“So wenig Mobbing und üble Nachrede wie nötig.“

...bleibt die einzig richtige Konsequenz, die Finger von FB zu lassen, denn Mobbing und üble Nachrede halte ich für gänzlich verzichtbar.
Leider missbrauchen allzu viele Zeitgenossen die Sicherheit der Anonymität.

re 10:04 Toni B.: Richtig so?

>>Richtig so!
Meinungsfreiheit ist ein enorm wertvolles Gut!<<

Und Sie meinen, die „Meinungsfreiheit“ diene der Freiheit einer Regierung, gegen Mitglieder der von ihr regierten Gesellschaft mit ihrer „hoheitlichen“ Meinung vorgehen zu können?

Keine Straftat? Ja, dann stehenlassen

@DB_EMD
Entschuldigen Sie bitte, die Regeln in einer Demokratie muss immer noch das Parlament machen! Und deshalb ja: Wenn ein Tweet von Trump keine Straftat in den USA ist, dann muss er stehen bleiben! Was denken Sie sich eigentlich? Sie plädieren ja für Willkürherrschaft! So geht das nicht. Gehen Sie in sich!

@ Anna-Elisabeth, um 17:38

Vollkommen korrekt!

...

wow... was ist passiert?
Plötzlich sind es die Linken, die für Überwachung und Zensur eintreten. Es sind die Linken die andere Meinungen nicht mehr tolerieren und sich selbst alles besser betrachten als ihr gegenüber. "Links" zu sein scheint zu einem Kult verkommen zu sein der für sich in Anspruch nimmt die Wahrheit zu vertreten und jeder der nicht Links ist, ist Rechts und damit Böse...

um 17:12 von Möbius

"Ein Unternehmen will doch aber nur Geld verdienen!"

Danke für die grundehrlich subsummierte Essenz der freien unternehmerischen Wahl, sich aus Moral und Verantwortung so obszön herauszuhalten, wie es die Deutsche Autoindustrie in der Debatte um Betrug am Kunden und der Atemluft Aller z. B. tut. Rheinmetall will ja eben auch nur Geld verdienen und Bayer und sowieso die Heuschrecken des Hochfinanzsektors. Ich bin dankbar für jedes Wort aus der Tastatur frommer Geldgläubiger. Da weiß ich wenigstens, auf welchen Annahmen, Erwartungen und Wünschen das Chaos in die Welt kommt und in welcher Selbstevidenz sie sich verbreiten als Konzept. Trump ist wahrscheinlich der König der Flüchtlinge (vor der Verantwortung für Andere) und Twitter die Schleimspur, auf der er beschleunigt. Der alerte Herr Zuckerberg sondert sie gerne ab.

@ melancholeriker, um 18:43

re um 17:10 von Karl Napf @ andererseits

Ich stimme Ihnen vollkommen zu, aber ich konnte das nicht... :-)

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