Ihre Meinung zu: Ausschreitungen in Minneapolis: "Hier geht es um Chaos"

30. Mai 2020 - 18:07 Uhr

Nach dem Tod des Schwarzen Floyd in Minneapolis werden immer mehr US-Städte von Protesten und auch Gewalt erfasst. Minnesotas Gouverneur beklagte, den Demonstranten gehe es "nicht um George".

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Kommentare

Natürlich geht es nicht um "George"!

"Minnesotas Gouverneur beklagte, den Demonstranten gehe es inzwischen nicht mehr 'um George'."

Natürlich geht es nicht um "George". Es geht um latenten Rassismus bei der Polizei und eine Wut, die sich über die Jahre aufgestaut hat. Der Tod von "George" war nur der entscheidende Tropfen, der das Fass wieder einmal zum Überlaufen brachte. Das war nicht das erste Mal und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.

Gewalt erzeugt Gegengewalt
hat man dir das nicht erzählt?
Oder hast du da auch, wie so oft,
im Unterricht gefehlt?

(Schundersong - Die Ärzte)

den Demonstranten gehe es inzwischen "nicht um George".

das war doch schon von Beginn an klar
so wie es den Hooligans nicht ums Fußballspiel geht
ging es bei denen um Gewalt und um Plünderungen
das ist für mich was interessantes, wie man als "Durchschnittsbürger"
in so einer verrohten Gesellschaft zu leben bereit ist

Colin Kaepernick

Der ehemalige quarterback Colin Kaepernick wurde fuer sein knee gefeuert (disrespectful of the flag).

Hat er etwas bewirkt ? Nein

Zitat JFK 1962:
"Those who make peaceful revolution impossible will make violent revolution inevitable."

Das ist wiederwertig?

Ehrlich...es ist peinlich wie sich Trumps Regierung gegenüber den Demonstranten verhält. Die Demonstranten eskalieren auch nur, weil es über Jahrzehnte so weiterging. Der Tod von Floyd ist da nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Schon während der Pandemie sind außergewöhnlich viele Afroamerikaner "an Covid-19 gestorben"...wers glaubt.

Wer nicht hören will muss fühlen und ehrlich, ich warte nur noch auf die ersten gawaltsamen Versuche Trump zu stürzen...lange wird das nicht mehr dauern.

Gewalt, Gewalt, Gewalt

"Es geht inzwischen nicht mehr um George"

Sicher geht es dem einen oder anderen Demonstranten doch noch um den armen Mann, der auf so erschreckende Weise sterben musste.

Aber woher kommt all dieser Frust und diese sich immer mehr entladene Gewalt, die ja auch bei uns in Teilen zu spüren ist!

Ich denke, Corona hat den Menschen, die sich immer mehr in Gesetzen und Verordnungen, vorgeplanten und durchorganisierten Gesellschaften unterordnen müssen, den letzten Rest gegeben! In einer Welt, in der Individualismus immer mehr durch staatliche Eingriffe reguliert und unterdrückt wird, müssen sich ja solche Bilder auftun.

Die Menschen können häufig nicht raus aus ihren Lebensumständen, haben das Gefühl klein gehalten zu werden und sehen kaum noch Perspektiven für sich! In meinen Augen hat Corona und allen gezeigt, wie sehr selbst freiheitliche Demokratien den Menschen Grenzen setzen können (und auch in Maßen müssen).

"professionell organisierte Gruppen" in Minneapolis

... sollen es laut Bericht sein.

Ja, - was waren denn der hyper-rassistische Ku-Klux-Klan? Er war eine professionell organisierte Gruppe, sogar (Untergrund-)Organisation.

Wenn sich das Blatt jetzt endlich mal wenden sollte, wer sollte etwas dagegen haben?
Oder versteht man den Begriff Gerechtigkeit in den USA anders?

Trump

hat durch seine Haltung als Präsident eine Mitschuld an der zerstörerischen Spaltung der US-Gesellschaft. Es wird in einem Fiasko enden.

Das sind keine Demonstranten

Die "Demonstranten" wie sie bezeichnet werden, rauben, plündern, zünden Häuser an und greifen Polizisten an.

Sie erreichen damit nur eine Sache: Jeder, der diese Bilder sieht, wird künftig mit sehr großen Vorbehalten einem Schwarzen gegenüber treten.

Chaos-Theorie

Im Zuge der Globalisierung scheint der Aufruf "Deppen aller Länder, vereinigt euch!" auf fruchtbaren Boden zu fallen. Das gilt für einen Teil der weißen Bevölkerung der USA mit tief verwurzelten Rassismus gegen "Nigger" ebenso wie für den In Europa von gewissen Glatzköpfen gepflegten und von ihren ewiggestrigen Ziehvätern gehegten Hass gegen Juden und "andere Neger". Wem es an Intelligenz mangelt, der braucht ein Feindbild, um damit das eigene, unscheinbare Ich aufzubauschen.

@ Echsodus um 18.32 Uhr, "Wer nicht hören will..Nee, passt nicht

"Wer nicht hören will muss fühlen" - was ist das denn für ein bösartig schwarzpädagogischer Spruch.
"Der Tod vonFloyd ist da nur ein Tropfen auf den heißen Stein" - Mitleid haben Sie nicht? George Floyd ist also auch für Sie nur ein willkommener Anlass, endlich mal wieder richtig zu randalieren? Bravo!
Ich sag Ihnen mal was: Die Menschen, denen jetzt die Kioske und Läden abgefackelt werden, die Menschen, deren Häuser und Autos brennen, die Menschen, deren Kinder diesen Horror ihr Lebtag nicht vergessen werden - diese Menschen können absolut nichts dafür, was bei der Festnahme von George Floyd passiert ist.
Diese Randale hilft keinem, sie ist einfach nur falsch.

Wie bitte?

Am 30. Mai 2020 um 18:35 von WM-Kasparov-Fan
"professionell organisierte Gruppen" in Minneapolis
... sollen es laut Bericht sein.

Ja, - was waren denn der hyper-rassistische Ku-Klux-Klan? Er war eine professionell organisierte Gruppe, sogar (Untergrund-)Organisation.

Wenn sich das Blatt jetzt endlich mal wenden sollte, wer sollte etwas dagegen haben?
Oder versteht man den Begriff Gerechtigkeit in den USA anders?

———

Was reden Sie denn da? Ich und ich hoffe doch fast alle anderen Menschen (insbesondere in den USA) hätten etwas dagegen, wenn sich „das Blatt wenden sollte“ wie Sie es beschreiben.

Wie wäre es denn, wenn man das Blatt ohne irgendwelche gewaltbereiten Organisationen wenden würde? Unabhängig von Hautfarbe, Glaube oder Herkunft.

Die Ausschreitungen darf man mMn nicht pauschal betrachten und beurteilen. Ein Ausbruch der Wut ist für mich bis zu einem gewissen Grad verständlich. Viele nutzen die Situation aber auch, um schlicht zu randalieren und Gewalt auszuüben.

Wann schießen sie diesen

Wann schießen sie diesen Präsidenten Trump zum Mond. Er lenkt nur ab vom eigenen Versagen.
Stärkt den rechten Rand der US Gesellschaft und schafft Fakten für die farbige Bevölkerung.
Stellt jedes internationales Abkommen infrage und beweihräuchert sich mit angeblichen Erfolgen.
Er kann sich mit den Bolzenaros dieser Welt die Hand reichen

Ddr rassismus Sitz tiefer ...

Sehr wichtiger Punkt: „ Die beiden Anwälte von Floyds Familie sagten zum Obduktionsergebnis, man habe bereits in anderen Fällen gesehen, dass Menschen, die mit den Behörden zusammenarbeiteten, Dinge präsentierten, die eine "Illusion" seien. All diese Dinge wie Asthma oder Herzprobleme spielten keine Rolle, solange die Opfer leben, atmen, gehen, reden. Alles sei in Ordnung - bis sie mit der Polizei zu tun haben.“
Rassistisch und Korruption als eine der facetten des rassismus...

@Am 30. Mai 2020 um 18:35 von DB_EMD

Ich denke, Corona hat den Menschen, die sich immer mehr in Gesetzen und Verordnungen, vorgeplanten und durchorganisierten Gesellschaften unterordnen müssen, den letzten Rest gegeben! In einer Welt, in der Individualismus immer mehr durch staatliche Eingriffe reguliert und unterdrückt wird, müssen sich ja solche Bilder auftun.

Welche Welt soll das sein? Konkret welches Land und welche Eingriffe?

Der Bericht beschreibt die USA. Wo sehen Sie da "unterdrückten Individualismus"?

Am 30. Mai 2020 um 18:44 von Courtney

Zitat: Die "Demonstranten" wie sie bezeichnet werden, rauben, plündern, zünden Häuser an und greifen Polizisten an.

Sie erreichen damit nur eine Sache: Jeder, der diese Bilder sieht, wird künftig mit sehr großen Vorbehalten einem Schwarzen gegenüber treten.

Daran sieht man , wie Vorurteile entstehen: Ich sehe im Fernsehen, wie sich Schwarze in Minneapolis verhalten (wieviele waren es? - ein paar hundert?) und trete deshalb 38,9 Mio. Afroamerikanern zukünftig mit sehr großen Vorbehalten gegenüber.

Modus

Die veröffentlichten Aussagen zur Obduktion zeigen, dass Einige noch nicht verstanden haben, worum es geht. Sie versuchen es auf dem üblichen Weg. Wenns nicht anders geht ein Anklage - schon möglichst schwach, Mord dritten Grades -, dann alles in die Wege zu leiten, um den Mann zu entlasten. Im Grunde war Floyd doch moribund, es ist doch nicht dem Polizisten - der schon x-mal als gewalttätig aufgefallen ist - anzulasten, dass der so schnell den Geist aufgibt. Langes Zuwarten bis zum Prozess, schliesslich Freispruch oder, wenn es hochkommt ein, zwei Jahre. Wenn niemand mehr hinschaut womöglich noch frühzeitig entlassen.

Das ist der übliche Modus operandi, das funktioniert seit vielen Jahrzehnten. Diesmal vielleicht nicht.

18:44 von Courtney

Die "Demonstranten" wie sie bezeichnet werden, rauben, plündern, zünden Häuser an und greifen Polizisten an.
Sie erreichen damit nur eine Sache: Jeder, der diese Bilder sieht, wird künftig mit sehr großen Vorbehalten einem Schwarzen gegenüber treten.

Das haben Sie gut erkannt.
Und genau das ist ja auch der Sinn der Sache.
Das Schema ist doch immer gleich:
Demonstrationen -für oder gegen was auch immer-, werden `gewalttätig´, das eigentliche Thema gerät in den Hintergrund und bald in Vergessenheit, die Demonstranten und ihr Anliegen werden dafür verantwortlich und zu den bad guys gemacht. Das legitimiert brutale Polizeigewalt, das Volk jubelt und dann ist erstmal wieder Ruhe.

Ach so, das Thema und Anliegen der Demonstranten… egal, vergessen. Und ja grundsätzlich völlig illegitim, weil ja Gewalt.
Klappt überall auf der Welt.

@Am 30. Mai 2020 um 18:44 von Courtney

Die "Demonstranten" wie sie bezeichnet werden, rauben, plündern, zünden Häuser an und greifen Polizisten an.
Sie erreichen damit nur eine Sache: Jeder, der diese Bilder sieht, wird künftig mit sehr großen Vorbehalten einem Schwarzen gegenüber treten.

Wer soll denn dieser "Jeder" sein, von dem Sie schreiben? Und warum sollte dieser "Jeder" künftig plötzlich Vorbehalte gegenüber "Schwarzen" aufbauen?

Wo steht beschrieben, wer diese "Demonstranten" sind?

Warum schieben Sie hier "Raub, Plünderung, Brandstiftung" unterschwellig Angehörigen einer bestimmten Hautfärbung in die Schuhe?

18:37 von grübelgrübel

Trump

hat durch seine Haltung als Präsident eine Mitschuld an der zerstörerischen Spaltung der US-Gesellschaft. Es wird in einem Fiasko enden.
///
*
*
Richtig, den Sezessionskrieg hat er sicher auch schon verursacht?
*
Wenn sich auch dort Millionenschäden und Gewalt als Protest mündiger Bürger durchsetzen, dann haben Sie sicher Recht.

Ausschreitungen USA

Es gibt leute im ausland die schauen ganz schaden froh und hoffen auch noch das es zu einem burgerkrieg in denn USA kommen wird so das die USA europa und andere lander nicht mehr beschutzen kann

@ WM-Kasparov-Fan um 18.35 Uhr, "war" und nicht "ist"

"Ja, was war denn der hyper-rassistische Ku-Klux-Klan?"
Sie sagen es: "war" und nicht "ist".
Begründen Sie das Kaputtschlagen, das Abbrennen von Häusern, das Verletzen und Traumatisieren von Menschen damit, dass es den Klu-Klux-Klan gab?

@Courtney 18:44

Die Vorbehalten gibt es doch sowieso schon. Insofern spielt dies doch sowieso keine Rolle. Die Afroamerikaner haben es einfach satt und Trump und seine weißen Wähler bekommen die Quittung. Trump und seine Wähler glaubten sie könnten mit ihrer Politik die Weiße bevorteiligt und Minderheiten wie Afroamerikaner und Hispanics benachteiligt durchkommen, im November werden Trump und seine Anhänger die Quittung erhalten.

Und wie jedes Mal, wenn eine

Und wie jedes Mal, wenn eine kleine Minderheit aus einer Demonstration heraus Randale macht, werden alle Demonstranten mit denen in einen Topf geworfen.
Natürlich geht es der überwältigenden Mehrheit um Floyd und alle Opfer des allgegenwärtigen Rassismus!
Lesen Sie bitte das Parallel-Interview, dann können Sie sich vielleicht vorstellen, dass Proteste auch gezielt unterwandert werden können.

@Sisyphos3, 18:25

den Demonstranten gehe es inzwischen "nicht um George".
das war doch schon von Beginn an klar
so wie es den Hooligans nicht ums Fußballspiel geht
ging es bei denen um Gewalt und um Plünderungen

Den Demonstranten ging es immer nur um George. Den Plünderern und Brandschatzern ging es nie um ihn.
Aber das ist natürlich höchst erfreulich, wenn die Dinge so einen Verlauf nehmen, dass man beide in einen Topf werfen kann, nicht wahr? Schon ist man berechtigt, Menschen, die sich gegen ihre Diskriminierung wehren, zu Kriminellen zu erklären.
Trump selbst hätte es nicht besser ausdrücken können als Sie.

George Floyd war der Funke, der vielleicht

zu einem Flächenbrand werden kann.

Nicht nur in Amerika schwelt der Konflikt- weltweit nehmen die Konflikte zu - auch in Europa gibt es immer mehr Orte mit "Schwelbrand"

Warum?

Meine Vermutung:

"Der Klassenkampf: Reich gegen Arm, und meine Klasse, die Reichen, die gewinnen gerade.“

Zitat Warren Buffett

@draufguckerin 18:52

Ich werde Ihnen mal was sagen: Wenn Trump und seine Anhänger das Land nicht so extrem spalten würden, dann wäre George Floyd noch am Leben. Der Tod von Floyd ist ein Ergebnis einer jahrelangen Unterdrückungspolitik von Weißen gegenüber Afroamerikanern. Der Mehrheit der Afroamerikanern reicht es einfach. Aus diesem Grund werden diese Leute in Georgia, Minnesota, North Carolina, Ohio, Pennssylvania, Wisconsin und Michigan Trump nicht mehr wählen und damit die Präsidentschaftswahlen im November entscheiden. Trump hat seine ohnehin schlechten Chancen noch weiter minimiert mit seiner Drohung das Militär gegen diese Leute zu schicken. Trump will offensichtlich einen Bürgerkrieg und hat nicht mal die Skrupel dies zu zeigen.

@Echsodus 18.32

Es ist erschreckend und verräterisch, wie Sie hier exzessive Gewalt, Brandschatzungen und Plünderungen rechtfertigen und gut heißen. Die Ladenbesitzer der geplünderten Läden haben keine Schuld an der übertriebenen Gewalt bei der Festnahme, die sind auch nur unschuldige Opfer eines kriminellen Mobs. Aber hier sind ja offenbar viele Gewaltverherrlicher, wenn die Gewalt die "Richtigen" trifft. Sie trifft aber meist die Falschen und ist keine Lösung und keine Meinungsäußerung

Gefangen in der Falle der alten Reflexe

„(...) beklagte, dass Polizeibeamten beschossen wurden. "Hier geht es nicht um Georges Tod. Hier geht es um Chaos"

Nicht nur denen, die ihren „eigenen Leuten“ in den Rücken fallen (denn das hier stimmt: „Das sei kein Mittel, sich für Veränderungen einzusetzen, sondern schlicht "widerwärtig": Im in der Meldung verlinkten Artikel "Professionell organisierte Gruppen" wird von gezielter Unterwanderung der Proteste durch weiße Rassisten berichtet. Denen dürften diese Aktionen der Nationalgarde und „ihres“ Präsidenten durchaus zupass kommen: „Trump hatte sich auf Twitter in großer Schärfe geäußert und mit einem Einsatz des Militärs gegen Demonstranten gedroht“/„Angesichts der Lage verkündete die Nationalgarde die Entsendung weiterer Einsatzkräfte“

Für die und Trump dürfte alles „nach Plan“ laufen: „Laut Nationalgarde ist es der größte Einsatz der Einheit in ihrer 164-jährigen Geschichte. Trump hatte das Pentagon zuvor aufgefordert, weitere Armeeeinheiten in Alarmbereitschaft zu versetzen“.

@falsa demonstratio, 18:57 re @Courtney

Daran sieht man , wie Vorurteile entstehen: Ich sehe im Fernsehen, wie sich Schwarze in Minneapolis verhalten (wieviele waren es? - ein paar hundert?) und trete deshalb 38,9 Mio. Afroamerikanern zukünftig mit sehr großen Vorbehalten gegenüber.

Ich korrigiere Sie minimal: daran sieht man, wie jedes beliebige Szenario dazu dienen kann, seine Vorurteile zu "Erfahrungswerten" umzudefinieren, die sowohl die bestehenden als auch die künftigen Vorurteile zum Ergebnis vernünftiger und objektiver Überlegung erklärt.

@Nachfragerin 18:18

Wir haben öfter eine unterschiedliche Meinung, hier haben Sie zu 100% recht. Diesen Menschen platzt einfach der Kragen. Ja Gewalt ist niemals tollerierbar, irgendwann explodiert das Fass und dies ist nun der Fall. Dieser Fall George Floyd und dazu die skandalöse Festnahme vom CNN Reporter Omar Jimenez (ein Hispanic) nur weil dieser über die Fakten der Demonstrationen berichtete wird für Trump und seine weiße Wählerschicht böse Folgen haben. Der Messias Trump der Weißen Arbeiter wird es sehr sehr schwer haben im November wiedergewählt zu werden.

Festnahme=Lebensgefahr

Man versetze sich in die Lage eines Farbigen, der in einer zunächst vollkommen harmlos erscheinenden Situation einer Festnahme entgegensieht. Unter den gegenwärtigen Umständen muss er damit rechnen, mehr oder weniger sang- und klanglos getötet zu werden.
Das Problem ist das erodierte Vertrauen in den Rechtsstaat. Dies wiederherzustellen ist die drängendste Aufgabe für die politisch Verantwortlichen.
Es wird sehr schwer.

das ist das Ergebnis des „american Way of Life“

Der übertriebene US-amerikanische Way of Life, der übertriebene Individualismus, der Waffenwahn. Das alles ist ein ungutes Gemisch. In dieser Gesellschaft zählt so gut wie nicht das solidarische und soziale Miteinander. Die US-Gesellschaft ist eine Konkurrenz-Gesellschaft, jeder ist mein Konkurrent, nicht mein Mitmensch. Ich habe ein Protestplakat gesehen, da stand, dass der Kommunismus gefährlicher sei, als Corona – irre, so eine Einstellung. Im Zuge der Corona-Krise verlieren Millionen schnell Ihre Einnahmegrundlage und erhalten nur wenige Wochen so etwas wie bei uns mit dem ALG1 und ALG 2 finanzielle Unterstützung. Dann fällt man runter. Das trägt zur Radikalisierung bei. Ich bin froh, dass ich KEIN US-Bürger bin. Auch wenn bei uns der Sozialstaat sich ständig gegen negative Kräfte behaupten muss, so ist es bis jetzt immer noch besser als in den USA.

Ausschreitungen in Minneapolis - hier geht es um Chaos

Ganz recht! Alle Personen, die in Minneapolis und in den vielen anderen Städten der USA die Städte kurz und klein schlagen, geht es schon lange nicht mehr um George Floyd, sondern nur noch um Zerstörung, wenn man zum Beispiel so betrachtet, dass Fensterscheiben von Gebäuden wie Läden eingeschlagen werden.
Hinzu kommt, dass diese Randalierer mit ihrer 3. Halbzeit bei ihrer Anwendung von Gewalt den Mindestabstand von 1,5 Meter nicht einhalten und bei der Gewalt keine Maskenpflicht einhalten. Dies hat rein gar nichts mehr mit Nachempfinden eines Opfers wegen Totschlags zu tun, wie die Verurteilung des Polizisten ja lautete. Setzen, sechs!!!
Hier sind eigentlich die Gouverneure bzw. Bürgermeister von Minnesota bzw. Minneapolis gefragt, um für Frieden und Ordnung zu sorgen, doch man sieht, dass der ganz große Schaden da ist. Wenn die Gouverneuere von Minnesota, Georgia und Arizona dies nicht schaffen, dann sollten diese noch am heutigen Tage von deren zu großem Amt umgehend zurücktreten.

Nach der Logik der Waffenlobby

garantiert die hohe Bewaffnung aller ein Höchstmaß an Sicherheit. Eine beruhigende Einschätzung.

@tinchen, 18:32

"Those who make peaceful revolution impossible will make violent revolution inevitable."

Danke für diese Punktlandung. Dieser Satz ist so angemessen, so passend zur Situation und so entwaffnend richtig, dass es mir einfach ein Bedürfnis war, ihn noch einmal zu wiederholen.

Was mich überrascht ist, dass es fast jedes Mal pünktlich zu den Wahlen klappt, so einen Event herzuzaubern und die US-Bevölkerung zu spalten - im Sinne von Trump, denn die Farbigen und Schwarzen sind tatsächlich wie Biden richtig sagte, tendenziell eher Demokraten-Wähler. Überraschenderweise scheinen diesmal auch nicht soviele Trolle unterwegs zu sein, die damit hausieren gehen, es gibt schon genug normale Bürger, die das tun. Und ähnliche aktuelle Events lassen sich offenbar auch finden. Wer jedenfalls aus Protest und Empörung nicht wählen geht, der unterstützt genau den Status Quo, der solche Vorkommnisse ermöglicht hat.

Re: DB_EMD

"Ich denke, Corona hat den Menschen, die sich immer mehr in Gesetzen und Verordnungen, vorgeplanten und durchorganisierten Gesellschaften unterordnen müssen, den letzten Rest gegeben! In einer Welt, in der Individualismus immer mehr durch staatliche Eingriffe reguliert und unterdrückt wird, müssen sich ja solche Bilder auftun."

Bitte was?

Wir haben "im Westen" ein Maß an individueller Freiheit und Gestaltungsmöglichkeiten erreicht, das es noch nie vorher in der Geschichte gegeben hat. Im Großen und Ganzen ist unser Lebensstandard höher als jemals zuvor - auch weltweit betrachtet.

Dass das nicht für viele Schwarze gilt, die ökonomisch abgehängt und in zerrütteten Elternhäusern aufwachsen ist ein Problem des fehlenden Sozialstaats der USA, aber wie man beim G20 Gipfel in Hamburg gesehen hat, kann das auch anderweitig passieren.

Rassenunruhen hat es in den USA schon übrigens schon viele gegeben, z.B. Tulsa 1921, Chicago 1968, Los Angeles 1992, aber es sind Hunderte.

Berit Talan - Interview einer Augenzeugin

Gewalt in Minneapolis
"Professionell organisierte Gruppen und gezielter Unterwanderung der Proteste durch weiße Rassisten."

Weisse Rassisten diskreditierten die Demonstration. Herr Trump und seine Fans - gezielt aufgestachelt, um vom trumpschen Rundum- Versagen abzulenken.

Gut, dass die Familie des Ermordeten eine zusätzliche Obduktion in Auftrag geben will.

18:35 von WM-Kasparov-Fan

Das Blatt wendet sich nicht. enn Sie schon das Interview ansprechen, sollten Sie diese Aussage nicht vergessen: “...gezielter Unterwanderung der Proteste durch weiße Rassisten.“

"Walz machte außenstehende

"Walz machte außenstehende Kräfte für die Eskalation verantwortlich. 80 Prozent der Gewalttäter kämen nicht aus dem Bundesstaat. Sie seien gut organisiert und - wie der Gouverneur einräumte - taktisch den Sicherheitskräften überlegen."

Meiner Meinung nach deutet dies auf organisierte, bewaffnete Milizen. Eine Strategie nationalistischer Gruppierungen, die offen in Kampfuniformen und mit Waffen (wie im Parlament von Michigan) "demonstrieren" ist es, Chaos herbeizuführen um dann dagegen vorzugehen und die Macht zu übernehmen.

Ist es soweit? Sehen Sie jetzt ihre Stunde gekommen?
Trumps Unterstützung haben sie jedenfalls...

Ich ahne Fürchterliches.

@grüngrübel 18:37

Sie liegen richtig. Es wird in einem Fiasko enden. Das Land wurde durch Trump noch weiter gespalten. Es ist zu hoffen, dass Trump und seine Anhänger nach November ruhig bleiben. Trump hat Biden mit dieser Spalterei, mit seiner katastrophalen Coronapolitik mehr Wahlkampfhilfe gegeben als es jemals ein US Präsident seinem Gegenkandidaten getan hat. Trump hätte es so einfach wenn er das Land versuchen würde zu einen und diese Spalterei aufhören würde und vermitteln würde zwischen seinen Wählern (den hauptsächlich Weißen) und seinen Gegnern. Gerade zu Zeiten von Corona hätte er so ganz einfach gewinnen können. Da er aber absolut unempathisch ist und nur an sich und nicht an ganz Amerika denkt wird er am Ende scheitern. Trump ist selber Schuld.

um 18:56 von faktenfrei.de

Es macht schon einen Unterschied, einen ganzen Beitrag in einem Zusammenhang zu werten oder nur einzelne Sätze herauszuziehen und diese dann völlig falsch zu interpretieren!

Diese Demonstranten in den USA gehören nicht gerade zur Mittel- oder gar Oberschicht! Und dass die dort auch kaum Chancen haben, aus den unteren Schichten zu entfliehen, liegt auch am trumpschen Establishment, welches sich in keiner Weise vom vorherigen unterscheidet! Entgegen jeder Versprechungen, die dieser (angebliche) Milliardär gemacht hat! Ich würde mal drüber nachdenken!

Den prodemokratischen Aktivisten

in den USA im Kampf für die Menschenrechte wünsche ich jeden Erfolg!
Die Weltgemeinschaft sollte dem Treiben des Machthabers nicht untätig zusehen: Sanktionen gegen die USA
Jetzt!

18:44 von Courtney

“Jeder, der diese Bilder sieht, wird künftig mit sehr großen Vorbehalten einem Schwarzen gegenüber treten.“

aus dem Interview mit Berit Talan “...gezielter Unterwanderung der Proteste durch weiße Rassisten.“

Treten Sie den Weissen auch mit “sehr großen Vorbehalten gegenüber“? Ich hoffe doch.

18:54 von McColla

Lesen Sie doch das Interview mit Berit Talan. Da erfahren Sie, wer alles bei den Demonstrationen unterwegs ist. Sehr erhellend.

@Robert Wypchlo 19:16

Der Einzige der mal für Frieden und Ordnung sorgen sollte indem er aufhört mit seinen Twitterprovokationen ist der US Präsident. Der Einzige der umgehend zurücktreten sollte, wenn er ein Gewissen hat ist Donald J Trump. Trump ist Schuld an der Spaltung, er ist Schuld daran, dass sich so eine Wut gebildet hat und die Menschen ausflippen. Dies ist das Werk von Trumps Politik Afroamerikaner zu unterdrücken. Die Gouverneuren haben nicht das Land gespalten sondern Trump und seine Wähler!

"Es geht um Chaos."

Sehe ich ganz genauso. Es kann den Demonstranten nicht um Floyd gehen, denn Floyd ist tot. Den interessiert das alles nicht.

Es geht um Chaos, Anarchie.

Denn Anarchie ist das einzige, was einem Afroamerikaner im Augenblick garantiert, nicht der Nächste zu sein, der von der amerikanischen Polizei auf offener Straße ermordet wird.

@ 18:32 von .tinchen

„ Colin Kaepernick
Der ehemalige quarterback Colin Kaepernick wurde fuer sein knee gefeuert (disrespectful of the flag).

Hat er etwas bewirkt ? Nein“

Was soll mir das sagen? Das friedliche Beharrlichkeit etwas verändern zu wollen, niemals etwas bringt?

19:16 von Robert Wypchlo

Sie meinen, wenn Trump-Fans und weisse Rassisten dafür sorgen, dass das Anliegen der Demonstranten untergeht, sind die Gouverneure und Bürgermeister schuld?
Sehr einfach machen Sie sich das. Lesen Sie doch einfach das Interview der Deutschen, die seit Jahren dort lebt.

18:32 von .tinchen

Zitat JFK 1962:
"Those who make peaceful revolution impossible will make violent revolution inevitable."

So war es und so ist es. Wird es immer so sein? Ich befürchte es.

Wenig von dem, was hier geschieht,

ist zu rechtfertigen. Im übrigen dürfte die Zahl von Polizisten, die bei Einsätzen massiv verletzt oder getötet wurden, sehr hoch sein. Eine unangemessene Härte gegen eine am Boden liegende Person anzuwenden, wie beim Tod des Mannes in Minneapolis, ist daher vielleicht eher eine Frage des ausufernden und zu weit gehenden Selbstschutzes als des Rassismus. Auch wenn ein junger Farbiger mit einer täuschend echten Spielzeugpistole auf Passanten zielt (wie vor einigen Jahren), ist der gezielte Schuss evtl. eine zu weit gehende Gefahrenabwehr, was gerichtlich festgestellt werden muss. Ob es sich dabei auch um Rassismus handelt, ist in solchen Fällen sicherlich schwer zu entscheiden.
Leider wird eine derartige Feststellung ja von TS nicht veröffentlich, weil sie nicht ins allgemeine Geheul passt.

Die Vorerkrankungskarte...

So, so, die Vorerkrankungskarte wird gespielt. Die hätte ich durchaus schon drei Tage früher erwartet.

Stimmt, das Opfer war bestimmt nicht kerngesund (gibt es so etwas?).

Was erst recht die Frage aufwirft, warum man einen Menschen vier bewusstvolle plus vier bewusstlose Minuten würgt, wenn man doch weiß, dass es Menschen gibt, die (wegen Vorerkrankung) anschließend nicht mehr aufstehen.

Da hat doch die Tagesschau

in einem anderen Artikel eine in den USA lebende Deutsche verkünden lassen, die Demonstranten werden von weißen Hooligans unterwandert und die randalieren dann. Eine perfekte wortwörtliche Schwarz-Weiß-Malerei. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Hätten wir alles schon in der DDR. Wer heute auf solche Dümmlichkeiten reinfällt, hat damals leider halt noch nicht gelebt.

Ausschreitungen in Minneapolis:

"Freiheit und Gleichheit! hört man schallen;
Der ruh’ge Bürger greift zur Wehr,
Die Straßen füllen sich, die Hallen,
Und Würgerbanden ziehn umher."(J.C.F.S.)

Das gab es alles schon - nichts neues auf Gottesweiter Erde soweit das Auge reicht.

Nun man muss den allgemeinen mit dem Corona Frust addieren, die soziale Lage der farbigen Bevölkerung multiplizieren mit der derzeitigen Situation, da kommt schon viel zusammen, was sich entladen kann. Sein wir also nicht so über kritisch, die USA werden das überstehen.

Antwort auf den Kommentar

>>Professionell organisierte Gruppen in Minneapolis sollen es laut Bericht sein<<

Ach so! Und wenn diese nichts anderes zu tun haben, als den Tod des Schwarzen als Etikett zu verwenden, um alle anderen Schwarzen oder auch alle anderen Weissen zu verletzen und nur Zerstörung anzurichten, dann steht auch sofort der Verdacht im Raum, dass es gewalttätige Trump-Anhänger sind, die Mitglieder im Ku-Klux-Klan und der NRA sind. Das ist eben das übliche Klischee.
Es darf allerdings nicht übersehen werden, dass Minnesota zur Abwechslung ein solider demokratischer Staat ist, der sogar im November 1984 noch als einziger Staat demokratisch gewählt hat mit Walter Mondale und übrigens Gerraldine Ferraro als einer weiblichen Kandidatin für das Amt des Vize-Präsidenten, als alle anderen 49 Staaten einmal republikanisch wählten mit Ronald Reagan. Noch einmal: diese Gewalt erfolgt zur Abwechslung in einem demokratischen Staat, wenn natürlich auch nicht ausschließlich.
(Ronald Reagan und Uncle Sam)

Das geht auch ohne Trump

Siehe hier :
„https://de.wikipedia.org/wiki/Unruhen_in_Los_Angeles_1992“

Los Angeles hatte damals einen Demokratischen Bürgermeister.

Die Gewaltaffinität der US - Gesellschaft ist schon alt und tief verwurzelt.

Die ehe libertäre/sozialdarwinistische Gesellschaft eher nicht dazu angetan, dergleichen zu richten.

Und jeder, der bereits in den USA in Urlaub war, kann sich ganz gewiss an die zu befolgender Verhaltensregeln beim Kontakt mit Sicherheitskräften erinnern.

Es ist wie es ist.
Und nicht so leicht behebbar.

@Al Ternativ 19:43

Sie werfen der Tagesschau Schwarzmalerei vor und betreiben diese selber. Sie schieben den Afroamerikanern im wahrsten Sinne des Wortes den schwarzen Peter zu und tun so als seien nur die Schuld. Nein Schuld an diesem ganzen Mist hat Donald Trump der es in 4 Jahren geschafft hat die USA noch schlimmer zu spalten als es schon vorhin der Fall war. Für diese Spalterei bekommen er und seine Anhänger die Quittung.

19:16 von Robert Wypchlo

... Hinzu kommt, dass diese Randalierer mit ihrer 3. Halbzeit bei ihrer Anwendung von Gewalt den Mindestabstand von 1,5 Meter nicht einhalten und bei der Gewalt keine Maskenpflicht einhalten. ...

Genau, das ist der eigentliche Skandal! Beim Prügeln, Brandstiften und Plündern wird die Maskenpflicht missachtet! Huch, jetzt könnte man die Typen auf Überwachungsvideos vielleicht sogar erkennen ...

... Dies hat rein gar nichts mehr mit Nachempfinden eines Opfers wegen Totschlags zu tun, wie die Verurteilung des Polizisten ja lautete.

Ach, er wurde bereits verurteilt?! Jaja, das geht schnell heutzutage.

Laut Statistik werden in den

Laut Statistik werden in den USA mehr Weiße als Schwarze von der Polizei erschossen.
Siehe
https://www.statista.com/statistics/585152/people-shot-to-death-by-us-po...

@.tinchen 18:32 und die Antworten

"Der ehemalige quarterback Colin Kaepernick wurde fuer sein knee gefeuert (disrespectful of the flag).

Hat er etwas bewirkt ? Nein

Zitat JFK 1962:
"Those who make peaceful revolution impossible will make violent revolution inevitable.""

Zum einen denke ich, dass er durchaus etwas bewirkt hat.

Und außerdem könnte man ohne weiteres auch antworten, dass zumindest Ghandi und M.L.King eine ganze Menge bewirkt haben.

Große gesellschaftliche Veränderungen (und um nichts anderes geht es da) sind leider kein Sprint, sondern mindestens ein Marathonlauf.

"Walz machte außenstehende

"Walz machte außenstehende Kräfte für die Eskalation verantwortlich. 80 Prozent der Gewalttäter kämen nicht aus dem Bundesstaat. Sie seien gut organisiert und - wie der Gouverneur einräumte - taktisch den Sicherheitskräften überlegen."

Wonach klingt das?
Für mich eindeutig nach paramilitärischen Milizen, die sich häufig in abgelegenen Gegenden zu Manövern treffen, nationalistische, faschistische Weiße.
Die "White supramacy" schlägt zu.

Es läge in den Händen Trumps,

Es läge in den Händen Trumps, zu beschwichtigen, sich für das Verhalten dieser Beamten zu entschuldigen und zu versichern, dass alles menschenmögliche getan werde, um die Verantwortlichen einer gerechte Strafe zu unterziehen. Aber ist wohl kaum vom Potus zu erwarten.
Im Gegenteil: er legt kräftig nach; droht damit, die Armee auffahren zu lassen (obwohl das innerhalb der Staaten gar nicht zulässig ist) und forderte via Twitter seine Anhänger auf, vor dem Weißen Haus vorzufahren und gegen die Demonstranten "für Ruhe zu sorgen".
Das klingt unmissverständlich nach der Aufruhr zum Bürgerkrieg. Zur Corona-Zeit!
Wenn man denkt, schlimmer geht's nimmer, kommt abermals ein Trump daher...

19:40 von derdickewisser

... Ob es sich dabei auch um Rassismus handelt, ist in solchen Fällen sicherlich schwer zu entscheiden. ...

Das ist gewiss nicht immer so einfach und offensichtlich.

Aber das

... Leider wird eine derartige Feststellung ja von TS nicht veröffentlich, weil sie nicht ins allgemeine Geheul passt.

ist ausgemachter Unfug!

@derdickewisser 19:40

George Floyd wurde über 9 Minuten absichtlich gequält indem der Polizist sein ganzes Gewicht auf sein Genick drückte. Selbst als Floyd bewusstlos war nach 6 Minuten hat der Polizist nicht aufgehört. Diese Tat war Rassismus und es war ein Mord. Unglaublich wie Sie hier diese Tat versuchen zu rechtfertigen. Da wird einem schlecht! Es ist kein "Geheul" sondern Wut und zwar zurecht, schlimm dass Foristen dieses Forums so eine Tat schönreden! Die drei Polizisten die tatenlos drumherumstehen sollten auch verurteilt werden wegen Mittäterschaft!

@CarlaDelastella 19:54

Wer garantiert uns die Seriösität dieser Quelle? Woher wissen Sie denn ob diese Statistik nicht von einem Weißen Rassisten gefälscht wurde? Ich glaube dieser Statistik nicht. Was in den USA gegenüber den Afroamerikanern und gegenüber den Hispanics passiert ist eine Schande und eine Verbrechen. Nun bekommen die Leute die glauben Afroamerikaner und Hispanics für dumm zu verkaufen die Quittung!

@Margareta

Jetzt sind also schon"Trump Fans" und "Weisse Rassisten" laut Ihnen für das plündern und brandstiften verantwortlich?

Wenn man glaubt es geht nicht mehr absurder.

18:37 grübelgrübel

>>Trump
hat durch seine Haltung als Präsident eine Mitschuld an der zerstörerischen Spaltung der US-Gesellschaft. Es wird in einem Fiasko enden.<<

Sicher hat er das. Ader dieser gibt "den Radikal-linken" die Schuld an den Zuständen als auch den Gouverneuren der Demokraten (zdf.heute.de).

@Autochon 19:51

Diese Taktik wird nicht funktionieren. Trump versucht es auf die bösen Demokraten zu schieben. Er schiebt alles auf andere. Blöd ist, die Leute glauben ihm mehrheitlich nicht mehr. Er wird mehrheitlich für seine amateurhafte Coronapolitik und die über 100.000 Coronatoten verantwortlich gemacht und er wird auch für den aufkommenden Rassismus der zum Mord an George Floyd führte verantwortlich gemacht. Trump hat sich dieses Desaster absolut selbst zuzuschreiben. Mit seiner Spaltereipolitik hat er sich selbst sein politisches Grab geschaufelt.

19:54 von CarlaDelastella

mehr Weiße als Schwarze ... erschossen - die Frage ist doch die der Hautfarbe - gibt es vielleicht auch schwarze Polizisten, töten die auch wen? Gibt es vielleicht auch weiße bzw. farbige Zivilpersonen udn wie sieht es dort aus mit der Gewalt gegen jeweils andersfarbige???
Viel zu viele Fragen für nur ein Fragezeichen.

gemeinschaftlicher Totschlag

1. Sofort alle vier Polizeibeamten in Untersuchungshaft festsetzen.
2. In einem Tweet die Kompetenz der obersten Bundesführung in Zweifel ziehen.

@Magfrad 19.52

Wenn Sie in den USA leben sollten Sie wissen, wie die Polizei dort tickt und dass man sich bei einer Kontrolle besser ganz vorsichtig bewegt und die Anordnungen befolgt, egal ob schwarz oder weiss. Ich hab schon beim Konsulat in S zur Visaerteilung in eine MP gesehen, weil ich unwissentlich zu früh über den gelben Querstrich ging. Und das war lang vor Trump.

@ 19:54 von CarlaDelastella

„ Laut Statistik werden in den
Laut Statistik werden in den USA mehr Weiße als Schwarze von der Polizei erschossen.
Siehe
https://www.statista.com/statistics/585152/people-shot-to-death-by-us-po...“

Man kann natürlich mittels Statistiken auch viel Unsinn argumentieren.
Ihr Vergleich wird auch sehr schnell entkräftet, wenn man das Ganze natürlich auch mit den ethnischen Anteilen innerhalb der Bevölkerung in Bezug setzt.
ca 64% weiße zu ca 13% Afroamerikaner.
Und schon erscheint ihre Statistik wieder in einem anderen Licht.

Erst richtig lesen, dann antworten

Floyd ist nicht der erste tote Afroamerikaner. Nur ihm mein Beileid auszusprechen ist genauso falsch. Die Polizeigewalt herrscht seit Jahrzehnten, nicht erst seit wenigen Wochen. Es eskaliert, weil die Menschen es nicht raffen, dass Afroamerikaner genauso Menschen mit Gefühle sind. Die Randale ist ein verzweiflungsakt. Wie würden Sie reagieren, wenn man Sie mehrere Jahrzehnte ignoriert, obwohl Ihnen Unrecht getan wurde? Weiterhin die Klappe halten oder nutzlos demonstrieren?

Es hat sich in den ganzen Jahrzehnten nicht viel geändert und irgendwann platzt der Kragen, das kennt hier denke ich jeder gut genug. Und der Tod eines weiteren Afroamerikaner durch Polizeigewalt hat das Fass dann zum überlaufen gebracht. Die Tausenden an Afroamerikaner, die angeblich an Covid-19 verstarben, wo bereits vermutet wird, dass diese ebenfalls Opfer von Polizeiaktionen waren, an die denkt niemand. Die damalige Rassentrennung existiert weiterhin und ist unter Trump wieder schlimmer geworden!

"Es geht nicht um Floyd"

"Es geht nicht um Floyd"? Ich rate einfach mal: Minnesotas Governeur ist weiss.

Natürlich geht es um Floyd. Und wenn Herr Walz nicht in der Lage ist, das einzugestehen und seine eigenen Polizisten zur Rechenschaft zu ziehen, dann wird es noch schlimmer.

Seine Polizisten werden angegriffen? So wie sie Floyd angegriffen haben?
Seinen Polizisten wird nach dem Leben getrachtet? Nachdem ebendiese Floyd das Leben genommen haben?

Und da erkennt der Gouverneur keinen Zusammenhang? Nee, is klar.

Wenn jetzt die Minderheiten, Latinos, Schwarzen, Abgehängten,

... Sozialhilfeempfänger, indogene-Völker-Angehörigen (Indianer), Verstoßenen und sonstige Unterdrückten auch noch die revolutionären Schriften der alten deutschen Philosophen/Ökonomen/Freigeister und utopischen Sozialisten lesen würden....
(geschieht leider nicht)
... und so bleibt alles beim alten.

Morde von Schwarzen durch Weiße die Ausnahme

Zitat: "In Minneapolis ist es nach dem Tod des Schwarzen George Floyd bei einem Polizeieinsatz erneut zu Ausschreitungen gekommen. Auf Videos war zu sehen, wie Demonstranten ein Polizeirevier betraten und Feuer legten."

In den USA werden 2.491 Schwarze ermordet, von denen 2.245 Schwarze die Täter sind. Das entspricht einer "Black-on-Black"-Crime rate" von mehr als 90 %.

DAS Problem müsste man angehen, wenn es einem ehrlich um die Bekämpfung von Gewalt und Mord an Schwarzen ginge. Einen einzelnen, tragischen Einzelfall eines Todes eines Schwarzen infolge seines Widerstand bei einer Festnahme durch eine Polizeibeamten nun als "rassistischen Vorfall" zu skandalisieren, ist wenig hilfreich.

Q:

"https://ucr.fbi.gov/crime-in-the-u.s/2013/crime-in-the-u.s.-2013/offenses-known-to-law-enforcement/expanded-homicide/expanded_homicide_data_table_6_murder_race_and_sex_of_vicitm_by_race_and_sex_of_offender_2013.xls"

"https://thesocietypages.org/toolbox/police-killing-of-blacks/"

19:55 @DrBeyer ... M. L. King

Ich denke auch, dass M. L. King , Angela Davis oder freiheitsliebende Kämpfer der Ureinwohner Amerikas oder weltweite Kämpfer viel erreicht haben.
Heute vormittag habe ich M. L. King aus
"I have a dream"
kurz zitiert.

"https://kurzelinks.de/yntw"

Eine Antwort darauf war erschreckend.

um 19:19 von mlz

Ja, ich gebe Ihnen im Prinzip natürlich Recht! Nur wer ist denn "wir"?

Ich kann mein Leben aufgrund meiner Herkunft, Schul- und Ausbildung und dem daraus folgenden Job mit einem sehr guten Einkommen durchaus so gestalten, wie es mir gefällt. Aber gilt das auch für den Großteil der Demonstranten in den USA oder den Steinewerfern, wie wir sie hier z. B. beim G7-Gipfel erlebt haben? Wie viele von den Menschen haben ihren hochbezahlten Arbeitsplatz verlassen, Ihr Einfamilienhaus abgeschlossen und sind dann Steine werden gegangen? Was glaube Sie denn, wer da auf der Straße steht??? Und was hat sich denn in den letzten 20 Jahren getan, um gerade diese Schicht, die sich in Teilen zu Recht abgehängt fühlt, aus ihrer Misere herauszuholen?

Ich würde mich nicht wundern, wenn ...

... die offiziellen Ermittlungen ergäben, dass George Floyd auch ohne die "tätige Mithilfe" des Polizisten gestorben wäre, sondern dass sein Tod allein "natürliche" Ursachen wie Drogenmissbrauch oder eine schwere Erkrankung hatte.
Ohne das Video würde man vllt. sogar zu dem Schluss kommen, dass er schon tot war, bevor man ihn aus dem Auto holte.
Nein, das ist kein makabrer Witz, sondern US-Alltag. Ich habe selbst vor ein paar Jahren einen schwarzen Freund in den USA auf diese Art verloren. Sein einziger Fehler: Er fuhr das gleiche Automodell wie ein wegen Unterhaltsschulden Gesuchter - und vor allem war er schwarz!
Der Coroner stellte dann amtlich fest, dass die Nierenquetschung und der zum Tode führende Milzriss "mit absoluter Sicherheit schon mehr als eine Stunde alt waren" als ihn die Polizisten stoppten.

20:12 von Francis Ricardo

ca 64% weiße zu ca 13% Afroamerikaner.
Und schon erscheint ihre Statistik wieder in einem anderen Licht.
.
2.1 Mill Häftlinge in den USA - was für eine Gesellschaft -
davon 37 % Farbige
9 mal so viele erschossene farbige Jugendlich wie Weiße
wie kommt das Mißverhältnis in deren sozialer Gruppe
also auch der Umgang mit Gewalt scheint eine Farbe zu haben
hört man von Auffälligkeiten bei Asiaten ?
also nur zu sagen die "unterdrückten" Farbigen wirft weitere Fragen auf

19:19 von Margareta K.

Berit Talan - Interview einer Augenzeugin

Gewalt in Minneapolis
"Professionell organisierte Gruppen und gezielter Unterwanderung der Proteste durch weiße Rassisten."

Weisse Rassisten diskreditierten die Demonstration. Herr Trump und seine Fans - gezielt aufgestachelt, um vom trumpschen Rundum- Versagen abzulenken.

Gut, dass die Familie des Ermordeten eine zusätzliche Obduktion in Auftrag geben will
///
*
*
Kann man dabei etwa feststellen, das Trump die Plünderungen selbst in Auftrag gegeben hat?

Man braucht nur eine Statistik

Nimmt man allen Besitz aller weißen U.S. Bürger zusammen und teilt es durch die Anzahl, kommt man auf ca. 40.000 Dollar pro Person. Tut man dasselbe für die schwarze Bevölkerung, kommt man auf 3.000 Dollar.

Das ist alles.

Es ist offensichtlich, warum es diese Diskrepanz gibt, und es ist ebenso offensichtlich, welche Folgen zu erwarten sind.
_

20:12 @ Francis Ricardo

Und es geht nicht nur um das Erschießen, wie man am aktuellen Fall sieht.

@deutlich

Wissen Sie überhaupt die ganze Geschichte? Gewaltverherrlichend sind die Republikaner. Die Gewaltausschreitungen bei diesen Demonstrationen wurde durch die Ignoranz der Republikaner ausgelöst. Die Demonstranten waren vorher ruhig, erst nachdem wieder ein Afroamerikaner extrem brutal gestorben ist, wurden diese lauter. Sehen Sie sich mal den vergleichsfilm "V wie Vendetta" an, dann wissen Sie die Psychologie hinter dieser Demonstration. Und nur so nebenbei, Ich bin definitiv kein Gewaltverherrlicher, ich verstehe nur den Unmut der als Minderheit betitelter Bevölkerung. Die Botschaft ist klar und deutlich angekommen von den Demonstranten. "Es reicht, das ging zu weit!". Allein schon die Reaktion von Trump ist höchst irrsinnig, direkt nur mit einem Schussbefehl zu kontern. Denken Sie also bitte nochmal darüber nach, wen Sie als gewaltverherrlicher betiteln.

19:58 von Magfrad

Unglaublich wie Sie hier diese Tat versuchen zu rechtfertigen
.
rechtfertigen ?
sie sind doch die meiste Zeit in den USA
wissen um die Lebensumstände dort
wie man sich zu verhalten hat im Umgang mit der Polizei
egal ob das weiße oder schwarze Beamte sind
wäre die Sache auch eskaliert, hätte der sich ausgewiesen und durchsuchen lassen ?
ist das jetzt ne Rechtfertigung für so ein Verhalten der Polizei ?
wohl kaum aber man sollte auch das mal bedenken, beide Seiten betrachten

19:00 von Werner19

“Es gibt leute im ausland die schauen ganz schaden froh und hoffen auch noch das es zu einem burgerkrieg in denn USA kommen wird so das die USA europa und andere lander nicht mehr beschutzen kann.“

Wer sollten diese Leute sein?
Vor wem “beschützen“ die USA?
Fehlt nur noch, dass Sie schreiben, “die Leute aus dem Ausland“ haben dieses Drama in den USA geplant.

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