Ihre Meinung zu: Hongkongs Regierung weist Trump-Drohungen zurück

30. Mai 2020 - 16:14 Uhr

Hongkongs Regierung will sich von den USA nicht unter Druck setzen lassen. Die Drohung Trumps, der autonomen Metropole aufgrund der wachsenden Einflussnahme Chinas ihren Rechtsstatus abzuerkennen, werde erfolglos bleiben.

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Kommentare

Hongkongs Regierung weist Trump-Drohungen zurück.....

Und nicht nur die.Das ist doch das mindeste.Das 21.Jahrhundert,es ist nicht mehr die Zeit Kolonialismus.
Trump und Co. werden im Falle Chinas auf Granit beißen.Vermutlich wird es auch andere Länder bestärken sich abzuwenden,einige Alternativen gibt es ja(neue Seidenstraße).

Pyrrhussieg

So langsam scheint dem Herrn Trump der Kontakt zur Realität GANZ anhanden gekommen zu sein!
.
Statt also auf den Sonderstatus von Hong Kong zu pochen, will Trump nun diesen Status aberkennen!
.
Man stelle sich Trump als Onkologen vor: "Da Ihr Krebsleiden sich verschlimmert hat, haben wir uns dazu entschlossen, sämtliche ärztliche Maßnahmen einzustellen!".
.
Jedem, der nicht "pariert", schlägt Trump ein Schnippchen! Aufs tiefste getroffen zieht sich der Krebs zurück, glaubt Trump. Andersherum: Hong Kong im Stich zu lassen, stellt Trump als Schlag ins Gesicht Chinas vor. So eilt er von Pyrrhus-Sieg zu Pyrrhus-Sieg.

Die USA

und auch GB können die Ideen sicher durchsetzen, USA und Zölle oder Sanktionen sind ja übliche Maßnahmen, wenn was nicht so läuft wie es den USA gefällt.
Wird Deutschland wohl demnächst auch treffen, die ersten Artikel gibt es ja schon.
Auch GB kann die Hongkonger aufnehmen, Doppelpass gibt ja in einigen Ländern, ob es das in China gibt, weiß ich jetzt nicht.
Die Maßnahmen treffen die Bevölkerung, und wenn China keine Doppelpass Variante hat, dann ist die Chinesische weg ?.
Oder China beschließt so etwas, weiß ich nicht, wäre aber auch zum Nachteil.
Werden sich viele überlegen was für sie günstiger ist, Hongkong hat auch sehr viele Reiche, nämlich 8,2 Prozent der Bevölkerung.

Alles irgendwie nicht schlüssig.

Hongkong

Hongkongs Sonderstatus ist eh einer von Pekings Gnaden: auch ohne Vereinbarungen mit GB wäre Hongkong 1997 vertragsgemäß an China zurückgefallen.
Über was regt sich denn der Westen auf?:

Fast die Hälfte der Zeit ist für Hongkong abgelaufen.
Spätestens 2047 ist die Stadt eine ganz normale chinesische Metropole wie Shanghai oder Chongking.

Chinesische Mauer

„Theoretisch wären aber knapp drei Millionen ehemalige Untertanen berechtigt, einen entsprechenden Pass zu beantragen.

Kritik aus China kam prompt: "Wir sind entschlossen dagegen. Wir behalten uns das Recht vor, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen", sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Peking. Alle Chinesen in Hongkong seien chinesische Staatsbürger.“

Klingt ja fast schon nach Berliner Mauer. Da haben die Diktatoren in Peking wohl Angst es könnte allzuvielen Hongkongern im Überwachungsstaat a la Peking nicht so recht gefallen.

Trump allein gegen China

Wenn die halbe Welt gegen China protestieren würde, wäre Peking wahrscheinlich beeindruckt und würde zurückstecken.
Aber Trump lehnt Multilateralismus ab, stößt seinen ehemaligen Partnern immer wieder vor den Kopf und geht nun allein in den Zweikampf mit China. Und was dem Immobilienhändler einfällt ist nichts anderes als wirtschaftliche Sanktionen. Sein Politik-Repertoire ist wahrlich beeindruckend.

" Ziel soll es sein, eine

"
Ziel soll es sein, eine Abspaltung, Subversion, Terrorismus und Einmischungen aus dem Ausland zu bekämpfen.
"
-> bei dem starken Protest dagegen
von USA & GB sollte damit für jeden ersichtlich sein,was die gedachten dort ungeniert zu tun...

16:23 von Bernd Kevesligeti

Hongkongs Regierung weist Trump-Drohungen zurück.....

Und nicht nur die.Das ist doch das mindeste.Das 21.Jahrhundert,es ist nicht mehr die Zeit Kolonialismus.
Trump und Co. werden im Falle Chinas auf Granit beißen.Vermutlich wird es auch andere Länder bestärken sich abzuwenden,einige Alternativen gibt es ja(neue Seidenstraße).
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*
*
Da zeigt Trump der Marionettenregierung in Honkong, das Sie beim Akzept der chinesischen Beschränkungen nur noch Büürgermeister sind.
*
Und deutsche Kommentatoren fallen den dort Protestierenden in den Rücken und wollen Ihre Unterdrückung, um sich ideologisch an Trump abzuarbeiten?
*

re von Boris1945

Deutsche Kommentatoren vereinen sich mit Trump gegen China.Nach der Devise "die haben sich unterzuordnen".

eine harte Hand

nach meiner Meinung nach ist die Antwort von Trump auf dieses Gesetz genau richtig, denn wir haben es doch schon gesehen wenn mit harter Hand reagiert wird geben die Diktatoren in China fast immer nach erst recht wenn es ans Geld geht. das was von deutscher Seite und Brüssel auf dieses Gesetz getan wird ist eine Lachnummer. Gespräche haben bis heute nichts an den Verhältnissen gebracht und auch die Großen Sportveranstaltungen das gleiche. und was fällt unsere Politikern ein man müsste Reden wie lange will man Reden. es gilt zu handeln und zwar sofort Sanktionen gegen China alles andere hat bis heute nicht gebracht.

Trump soll sich einfach raushalten

Trump macht einen Mist nach dem anderen momentan. Er soll sich bitte um die USA kümmern und sein gespaltenes Land mal einen. Da er aber nur die Weiße Oberschicht und die Weißen Arbeiter im Kopf hat und ansonsten 0 Interesse hat das Land zu einen wird er seinen Stiefel weitermachen. Aus diesem Grund wird es sehr sehr schwer für ihn im November wiedergewählt zu werden. Bei Corona versagt, das Land gespalten und Rassismus vorangetrieben anstatt zu einen, außenpolitisch die USA isoliert und der Peinlichkeit preisgegeben. Trump zeigt wie man in 4 Jahren alles gegen die Wand fahren kann. Aus Hongkong sollte Trump sich raushalten. Hongkong braucht keinen US Präsidenten der nur Stimmung macht um für sich politisches Kapital zu schlagen.

@Michael Klaus Möller 17:40

Wie bitte? China hat bisher nie wegen Sanktionen irgendwas geändert. Zu behaupten diese Politik sei zielführend ist lächerlich. China weiß ganz genau, dass die Welt viel zu abhängig von China ist und daran wird sich nie mehr etwas ändern, so wenig es Trump und den Trump Fans und China Kritikern in diesem Forum missfällt. Ich kann die KPC 0 leiden, dennoch ist diese Partei zuverlässiger und durchschaubarer als es Trump jemals sein wird. Trump versucht nur irgendwelche populistische Symbolpolitik zu zeigen um von seiner eigenen Unfähigkeit bei Corona und beim Rassismus abzulenken. Wenn Trump ein Gewissen hätte, dann würde er zurücktreten. So wird er dann eben im November gegangen, abgewählt und gekündigt.

30. Mai 2020 um 16:59 von

30. Mai 2020 um 16:59 von DeHahn
Pyrrhussieg

So langsam scheint dem Herrn Trump der Kontakt zur Realität GANZ anhanden gekommen zu sein!
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Statt also auf den Sonderstatus von Hong Kong zu pochen, will Trump nun diesen Status aberkennen!
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Man stelle sich Trump als Onkologen vor: "Da Ihr Krebsleiden sich verschlimmert hat, haben wir uns dazu entschlossen, sämtliche ärztliche Maßnahmen einzustellen!"

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Sehr guter Vergleich. Die Rückzüge aus Afghanistan und Nordsyrien sind nach ähnlichem Muster gestrickt. Nur konnte er da noch so tun, als wären ihm die US - Soldaten wichtig. Trump muß geradezu Ekel vor Verantwortung haben.
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16:59 von DeHahn . Man stelle

16:59 von DeHahn

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Man stelle sich Trump als Onkologen vor: "Da Ihr Krebsleiden sich verschlimmert hat, haben wir uns dazu entschlossen, sämtliche ärztliche Maßnahmen einzustellen!".

Da stell ich mir dann halt die Frage, auf welcher Seite der Onkologe eigentlich steht?
Auf der Seite des Patienten oder auf Seite des Krebes.

was hat einer bei einem ähnlichen Thread geschrieben

den Bürgern Hongkongs wieder ihre demokratische Freiheit

"wieder" ?? wann besaßen die Bürger diese jemals
also sie noch Kolonie der Briten waren ?
Klar kann man die Chinesen wissen lassen,
dass man eine andere Philosophie hat bezüglich Bürgerrechten
mehr kann man nicht tun, wenn man nicht will,
dass sich die Chinesen in unsere inneren Angelegenheiten einmischen
und uns unter Druck setzen
da finde ich es doch gut, dass es ein Völkerrecht gibt, welches da Klarheit verschafft
alles andere liegt beim einzelnen Bürger hierzulande !
ich werde nicht gezwungen chinesische Produkte zu kaufen, dort Urlaub zu machen, gar mit ner chinesischen Fluggesellschaft zu fliegen, wenn ich auf die Philippinene will oder nach Thailand Malaysia

Antwort auf den Kommentar

>>Trump soll sich einfach raushalten<<
Das Heraushalten ist eigentlich nicht so ganz einfach, wenn man der Gastgeber bei einem G7-Gipfel ehemals G8-Gipfel ist, von dem bereits Putin seit sechs Jahren ausgesperrt worden ist. Aber wenn Putin nicht dabei ist, schöpft zumindest ohnehin keiner Verdacht, dass da vielleicht doch etwas in Absprache zur Wahl 2016 gelaufen sein könnte, weil es diese gemeinsamen Gespräche nicht gibt.
Im Endeffekt wird ohnehin nur eine Rolle spielen, wer am 3. November 270 oder mehr Wahlmänner erhält.

Hongkong !

Sicherlich ist die Reaktion von Trump nicht wirklich hilfreich, eher falsch. Aber zumindest macht er seinen Mund weit auf, was ja leider keinem deutschen Politiker wirklich gelingt. Zu groß ist die peinliche Angst, die wirtschaftlichen Beziehungen zu China können beschädigt werden, und etliche große Firmen mit ihren Absatzzahlen nicht mehr so viel verdienen.
Diese peinliche und beschämende Haltung der deutschen Politik und etlicher Konzerne, die jegliche Menschenrechtsverletzungen und die total eingeschränkte Meinungsfreiheit für die exorbitante Gewinne in Kauf genommen werden.
Gerade die Bosse dieser Firmen sind in meinen Augen richtige Verbrecher, durch das Zulassen, durch Lügen und Betrügen für hohe Gewinne !

um 17:45 von Magfrad

„Trump soll sich einfach raushalten„

Trump möchte Sonderrechte für Hongkong streichen die die USA für Hongkong gewährt haben. Klingt nach einer reinen Angelegenheit der USA. Da brauchen sie sich nicht heraushalten.

17:23 von Wolfgang E S

Wenn die halbe Welt gegen China protestieren würde,
.
das würde bedeuten die halbe Welt tickt wie der Westen
glauben sie das ist so ?

17:50 von Magfrad

So wird er dann eben im November gegangen, abgewählt und gekündigt.
.
da sie ja das 3/4 Jahr dort sind
müssten sie die Menschen verstehen
ich hoffe sie liegen besser mit ihrer Einschätzung als damals bei der AKK
obgleich ich nur ein Dutzend Amis kenne - und jeder lehnt den ab
habe ich das Gefühl die wählen den glatt wieder

Hongkong...

Am 30. Mai 2020 um 17:17 von Bigbirl
Über was regt sich denn der Westen auf? Spätestens 2047 ist die Stadt eine ganz normale chinesische Metropole wie Shanghai oder Chongking.
###

So sieht es aus. Das sind nunmal die Fakten ! Die "zwei Systeme ein Land" Idee war seit 1997 immer nur eine Übergangszeit. Diese endet 2047. Hiervon wird sich China niemals abbringen lassen. Weder von den USA bzw. GB noch von den Protesten der Demonstranten in Hongkong und in der Westlichen Welt...

um 18:39 von Der freundliche...

Zitat: "Die "zwei Systeme ein Land" Idee war seit 1997 immer nur eine Übergangszeit. Diese endet 2047."

Ja genau, 2047 und eben nicht 2020. Genauso wie das Jahr 2047 festgeschrieben wurde, wurde auch festgeschrieben, dass Rede-, Presse- und Versammlungsfreiheit in Hongkong bestehen soll und dass es freie und faire Wahlen zum Parlament/LegCo geben soll (ich glaube das stand neulich auch hier auf tagesschau.de geschrieben).

@Sisyphos3 18:33

Ich kann es schon sehr gut einschätzen. Bei AKK lag ich im Übrigigen auch richtig, hatte ja gesagt sie wird Vorsitzende und dies wurde sie dann ja auch. Trump macht bezüglich Corona einfach einen strategischen Fehler. Es sind die älteren Menschen 60+ die ihn ins Amt befördert haben und genau die greift er mit seiner katastrophalen Coronapolitik an. Diese Leute sind am schlimmsten von dieser Politik gefährdet. Zudem funktionieren die ganzen Versuche Joe Biden anzugreifen einfach nicht. Weiterhin läuft Trump die Zeit davon und die Coronatoten nehmen weiter zu. Nun hat er im Falle von Mineapolis ein Katastrophenbild abgegeben und die Afroamerikaner angegriffen. Im Gegensatz zu Hillary Clinton wird Joe Bidens Team in jedem Staat genug investieren. Es sind so viele Leute die Trump einfach nur aus dem Amt haben wollen und die sind einfach in der Mehrheit in den wichtigen Battlegroundstates. Mein Tipp ist, dass Biden mit 322 zu 216 Wahlmännern gewinnt.

17:28 @Boris.1945

Trump selbst fällt mit dem Aberkennen der Privilegien (im Zusammenhang mit dem Autonomiestatus) den Demonstrierenden in den Rücken.
Nicht die Regierung Hongkongs wird darunter leiden, sondern die
Bevölkerung.

Hongkong !

Die chinesische KP macht genau, das was sie will, bzw. die großen Herren, die es bestimmen. Und es sieht so aus, als wollen sie bald möglichst Fakten schaffen und nicht bis 2047 warten. Sehr wahrscheinlich haben die "Führer" den Eindruck, jetzt handeln zu müssen, bevor das Volk in Hongkong noch mehr aufsteht.
Leider ist nur Trump derjenige, der wirklich etwas dazu sagt und, wenn auch falsch, handelt.
würden viele Staaten sich zusammen tun und China von Vielem abschneiden und alle entscheidenden Politiker von der KP boykottieren, dann könnten sie vielleicht was erreichen. Aber so, wo ja leider zu viele sich ziemlich abhängig gemacht haben durch Verlagerungen von Produktionsstätten China und Südostasien, und alles nur wegen mehr Gewinnen zu Lasten von Vielen, traut sich keiner mehr den Mund auf zu machen.
Genau das kommt dabei rum, wenn man auf die große Globalisierung und exorbitante Gewinne setzt und jegliche Menschlichkeit abschreibt. Auch D zähle ich dazu!

Kluge britische Reaktion

In der Tat wird sich China nicht von Sanktionen gegen Hongkong beeindrucken lassen.
Großbritannien wählt den besseren Weg. Massive Einbürgerung von Hongkonger Bürgern. Da diese aus einem entwickelten Land kommen und meist über höhere Bildungsabschlüsse verfügen, werden,diese Flüchtlinge praktisch ausschließlich positive Wirkungen auf das Gastland entfalten. Deutschland sollte dem nicht nachstehen und diese Hongkong Flüchtlinge herzlich einladen!

Re StöRschall !

Dieser "Onkologe" steht immer auf der Seite des Krebses, egal wo man hinsieht !!!

17:22 von Bauhinia

„ Klingt ja fast schon nach Berliner Mauer. Da haben die Diktatoren in Peking wohl Angst es könnte allzuvielen Hongkongern im Überwachungsstaat a la Peking nicht so recht gefallen.“

Ca 20% der Hongkonger Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze (Der Anteil ist deutlich höher als in Festlandchina). Die werden schonmal nicht nach GB auswandern wollen. Im Übrigen zielt die Initiative GB‘s auf die Reichen in Hongkong (Brexit-getrieben?). GB hätte bereits früher solche Angebote an die Hongkonger Bevölkerung machen können, man wollte das aber ausdrücklich nicht.
Und die USA? Die haben inzwischen so viele Verträge gebrochen und globale Organisationen verlassen, alles mit fadenscheinigen Begründungen, dass sie für eine Kritik an China nicht mehr glaubwürdig genug sind. Die Entscheidung Merkels, nicht zum G-7-Gipfel zu fahren (um Trump ein Wahlkampfpodest zu liefern) kann man deshalb nur begrüßen.

19:10 von Leipzigerin59

17:28 @Boris.1945

Trump selbst fällt mit dem Aberkennen der Privilegien (im Zusammenhang mit dem Autonomiestatus) den Demonstrierenden in den Rücken.
Nicht die Regierung Hongkongs wird darunter leiden, sondern die
Bevölkerung.
///
*
*
Dann protestiert dort die Bevölkerung, weil es Ihr jetzt zu gut geht?
*
Richtig, dann muss man China unterstützen.
*
Egal Hauptsache gegen Trump, der hat doch sogar Handelsbilanzdefizit erfunden, bevor es unser Mainstream begreifen konnte.

Hongkong !

Die jetzige Regierung von Hongkong ist doch zum großen Teil von Peking gerade noch so geduldete Personen. die ganz und gar nach der Pfeife von Peking tanzen.
Ja, es gibt sogar eine Opposition, aber leider haben die nicht die Mehrheit und nicht die Mittel, etwas zu bewirken.
Nur das Volk von Hongkong könnte was erreichen, wenn sie friedlich alles was nur geht mobilisieren, und sich nicht auf Krawalle bürsten lassen, keine Plünderungen veranstalten, und somit den Chinesen keinen wirklichen Grund geben, ein zu greifen.
Aber mit dem neuen "Sicherheitsgesetz" wird Peking eh ziemlich schnell und unverhohlen ganze Schlägertrupps und Agenten schicken, um es nicht soweit kommen zu lassen.
Nur massivste Boykott- Maßnahmen vieler Länder könnte China zum Einlenken bringen.
Aber sicher sind leider viele, auch aus rein wirtschaftlicher Sicht, dazu viel zu feige. Leider auch D, das ja ein großer Handelspartner von China ist. Wie traurig und schäbig !!!

19:22 @Boris.1945 19:10 @Leipzigerin59

Die Bevölkerung Hongkongs demonstriert für ihre Rechte, um den Erhalt des Autonomiestatus, ser bis 2047 gilt,
gegen dieses neue "Sicherheitsgesetz".

Wenn Trump jetzt diese wirtschaftlichen Privilegien abschafft, schwächt er Hongkong und stärkt China.

Ihr letzter Absatz ist Nonsens.
Trump ist zu keiner realistischen Politik fähig, er sucht nur jedwede Möglichkeit, Geld zu sparen.

um 19:15 von Theodor Storm

...aber Sorgen, dass viele Hongkonger auswandern haben sie in Peking wohl schon. Warum sonst dieses Statement aus Peking, dass sie das verhindern wollen. Ist vllt wie in der DDR, sieht halt nicht so positiv aus wenn die Leute sich in großer Zahl abwenden.

17:45 von Magfrad ...Trump macht einen Mist ...

Vielleicht hat er Fans in China, er könnte es mal mit Tipps a la Desinfektionsmittel schlürfen versuchen, in den USA soll das doch durchaus stellenweise gefruchtet haben...
Auch der Tipp, sich nicht so sehr an Qin Shihuangdi zu orientieren, wie am deutlich harmloseren Meister Kong, man weiß nie ob, bzw. wie es fruchtet.

19:39 von Bauhinia

Sorgen habe ich nicht, dass die Hongkonger auswandern, die werden, bis auf wenige Ausnahmen, dort bleiben.
Die haben auch bei der letzten Wahl 2016 die Peking-freundlichen Parteien mit deutlicher Mehrheit gewählt. Die 70 Mitglieder des Legislativrats (35 aus geographischen Wahlkreisen gewählt, 30 aus Berufsverbänden und 5 aus Distrikträten) sind mehrheitlich Peking-freundlich (eben auch mit Stimmen der Wirtschaft). Heißt auch, dass die Demokratie-freundlichen im Parlament in der klaren Minderheit sind. Die Chinesen in Hongkong wollen Chinesen bleiben und sie wollen auch mehrheitlich zu Gesamt-China gehören, was sie seit 2000 Jahren auch sind. Alles andere ist Propaganda.

Hongkong

Großbritannien wiederum drohte als Reaktion auf das chinesische Vorhaben, Bürgern in Hongkong den Weg zur britischen Staatsbürgerschaft zu ebnen. 
###
Großbritannien droht...
Und wie reagiert London wenn nun tatsächlich Mio. von Hongkong-Chinesen die britische Staatsbürgerschaft beantragen und nach Großbritanien Auswandern ?

18:59 von Magfrad

ich hab´s notiert :-)

Ich würde vorschlagen, dass die Teilnehmer sich die Pressekonferenz von Trump im Original ansehen. Leider werden nur Teile hier in D herausgenommen und veröffentlicht.
Meines Erachtens nimmt die USA die Rolle ein, die eigentlich alle Demokratien vertreten sollten. Es geht nicht nur um HK, sondern vielmehr um die verlogene Expansionspolitik Chinas, die nur unter Ausnutzung von Millionen sog. Wanderarbeiter (Sklaven) billigste Produkte und Missachtung von Umwelt- und Arbeitsstandards in die Welt versenden. Wo bleiben da die Linken, die Konservative, die Gewerkschaften und die Liberalen mit ihrer Kritik? Deutschland geht es rein um den Mammon und unsere Werte sind keine solchen, wenn wir noch nicht einmal den Mut haben, gegen solche Regime vorzugehen.China hat die WHO belogen und die ganze Welt. Es setzt sich über internationale Verträge hinweg und "besetzt" das Südchinesische Meer mit Militärbasen. Es sendet seine Studenten zum Stehlen von geist. Eigentum in die Welt. Die Liste ist lang!

19:38 von Leipzigerin59

19:22 @Boris.1945 19:10 @Leipzigerin59

Die Bevölkerung Hongkongs demonstriert für ihre Rechte, um den Erhalt des Autonomiestatus, ser bis 2047 gilt,
gegen dieses neue "Sicherheitsgesetz".

Wenn Trump jetzt diese wirtschaftlichen Privilegien abschafft, schwächt er Hongkong und stärkt China.

Ihr letzter Absatz ist Nonsens.
Trump ist zu keiner realistischen Politik fähig, er sucht nur jedwede Möglichkeit, Geld zu sparen.
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*
*
Richtig, sparen kann doch keine Möglicheit sein.
*
Für die fehlende Warnung der WHO wird sicher auch nur seine Einschätzung verantwortlich sein.
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Weil die WHO-Experten definitiv zu spät warnten sollen Sie ja in Zukunft mit mehr Geld gewertschätzt werden.
*
Mit amerikanischem Geld, das ja nach Expertenwissen, Dank Trump angeblich immer weniger wwird.
*
Klar da kann man nicht bei der WHO sondern nur beim amerikanischen Bürger sparen, damit er DEMs wählt?

um 20:14 von Theodor Storm

Sie mögen keine Sorge über die Abwanderung haben, ist auch nicht relevant, aber halt Peking hat sie wohl...wie schon dreimal geschrieben stand.
Die Chinesen in HK bleiben auch Chinesen, wenn sie in einer unabhängigen Republik Hongkong leben würden. Von mir aus auch für die nächsten 2000 Jahre...

um 20:14 von Theodor Storm

...ach ja, die Wahlen: unter freien und gleichen Wahlen würde ich etwas anderes verstehen als nur die Hälfte des Parlamentes wählen zu können. Peking hat schon darauf geachtet, dass die Regierung immer! eine pro-VR-Regierung ist. Ist ja auch nicht überraschend für eine Diktatur.

Hongkongs Regierung verhält

Hongkongs Regierung verhält sich als Marionette der KPC. Im Kampf der Systeme, der von der KPC kompromisslos vorangetrieben wird, haben die Demokratien bisher erbärmlich schwach reagiert. China spaltet ( siehe z.B. selbst Italien ) und setzt seine Agenda diskussionslos durch. " Warme Worte " helfen hier nicht weiter; um die Austragung harter Konflikte, auch mit wirtschaftlichen Einbußen, wird man zur Erhaltung freiheitlicher Demokratien nicht herumkommen.

Einmischung in chinesische Angelegenheiten

sind anmaßend und der reine Größenwahn- egal ob von Trump, der EU oder GB. Und Sanktionen treffen die amerikanische Wirtschaft oder die europäische genau so hart. Stehen ja aktuell gleichermaßen stabil da und können vor Kraft kaum laufen...
Das sind keine Drohungen, das sind unter den jetzigen Verhältnissen Lachnummern. Damit lassen sich nur ganz Naive in der eigenen Fankurve beeindrucken.

20:42 @Boris.1945

Welche definitiv verspätete Warnung der WHO?
Am 31.12.2019 informierte die WHO über eine neue Lungenkrankeit in China (Hubei).
Am gleichen Tag
"... informierten das medizinische Informationssystem HealthMap sowie die kanadische Firma BlueDot in den Vereinigten Staaten die WHO und die CDC über einen auffälligen Anstieg von Berichten über Lungenentzündungen (Pneumonien) unklarer Genese in der Region um Wuhan..."

Hat Mr. Trump nicht interessiert, ebenso nicht die täglichen Berichte seiner Berater.

Im Gegenteil, er hielt das ganze eh für einen "Spuk".
Wollen Sie also ernsthaft glauben machen, Trump hätte auf die WHO gehört?

Es geht Trump nicht um Demokratie

Es geht bei Hongkong wie immer um Geld und zusätzlich bei Trump auch um seine Wahl.
Hongkong..Finanzstandort großer Bedeutung in Asien , dieser Dienstleistungssektor ist der wichtigste in Hongkong zudem Steuerschlupfoase wo Amerika kein Einfluss gelten machen kann wie seiner Zeit in der Schweiz
Hongkong..ein weg für die von Trump ungeliebte IT Industrie die verhängten Zoll und Embargomaßnahmen zu umgehen
GB ...nur Worte vom Premier, war doch einer der Kernpunkte für die Brexitanhänger...zu viele Ausländer..
Die Welt...viele haben selbst hier eine falsche Vorstellung von Asien. Selbst bei denen die China nicht unbedingt mögen... Zuerst sind es Asiaten speziell wenn es gegen Amerika und europäischer Einmischung geht

21:11 von Bauhina

„ ...ach ja, die Wahlen: unter freien und gleichen Wahlen würde ich etwas anderes verstehen als nur die Hälfte des Parlamentes wählen zu können. Peking hat schon darauf geachtet, dass die Regierung immer! eine pro-VR-Regierung ist. Ist ja auch nicht überraschend für eine Diktatur.“

Das Wahlsystem in Hongkong, Parlament etc. ist von GB und China geschaffen worden, unter der chin. Doktrin -Ein Land, zwei Systeme. Es ist, auch nach deutscher Einschätzung, teildemokratisch, so wie es auch in den Zeiten war, als Hongkong Kronkolonie war. Es hat sich also nichts Wesentliches geändert, bis plötzlich eine Minderheit auf die Idee kam, den Wertewesten einzuführen und eine Eskalation in Gang gesetzt hat, die nun in Konsequenz zu einem Sicherheitsgesetz geführt hat. Im Übrigen haben die Hongkonger bei der nächsten Wahl die Möglichkeit, der pro-demokratischen Minderheit zur Mehrheit zu verhelfen. Wir werden sehen. Aber alles nur bis 2047, dann ist Ein Land auch Ein System.

Die Konflikte werden immer „internationaler“

„Großbritannien wiederum drohte als Reaktion auf das chinesische Vorhaben, Bürgern in Hongkong den Weg zur britischen Staatsbürgerschaft zu ebnen. Das kündigte Innenministerin Priti Patel an. Hongkong war bis 1997 eine britische Kronkolonie. (...) >>> Theoretisch wären aber knapp drei Millionen ehemalige Untertanen berechtigt, einen entsprechenden Pass zu beantragen“

Wenn ich Gefahr liefe, andernfalls meine Bürgerrechte zu verlieren - was der Fall wäre, wenn ich Bürgern Hongkongs wäre - würde ich von dieser Option Gebrauch machen. Dass Chinas Machthaber dies nicht einfach hinnehmen werden, dürfte zwar klar sein, aber zumindest könnten sie sich bei ihren Aktionen gegen Bürger dann nicht länger hinter einem angeblichen „Staatsrecht“ verstecken und müssten somit die Maske fallen lassen.

um 21:32 von Leipzigerin59

Zitat:"Welche definitiv verspätete Warnung der WHO?"

Die Erkenntnis das eine Häufung von Lungeninfektionen wohl von einem Corona-Virus verursacht wird, setzte sich wohl bei Ärzten in Wuhan Mitte Dezember durch. Der Fall des Augenarztes der davor gewarnt hatte, ist ja bekannt. Er wurde Anfang Januar behördlich verwarnt / strafrechtlich belangt für das Verbreiten von Falschinformationen. (suchen sie auf Wikipedia nach Li Wenliang). Mitte Januar haben China und die WHO noch behauptet, dass eine Übertragung von Mensch zu Mensch noch nicht bewiesen wäre. Die anderen 6 Corona-Viren die man als Infektionen kennt, sind 4 Erkältungsviren, SARS und MERS. Alle werden durch Tröpcheninfektionen übertagen. China und die WHO hätten früher warnen können und müssen.

21:43 von Theodor Storm

...es sind dann immer noch keine freien und gleiche Wahlen und immer noch wird nur die Hälfte des Parlamentes gewählt. Schon die Regenschirmproteste vor einigen Jahren haben sich mit daran entzündet. 2017 sollte Hongkong vollständig demokratisch sein. Das hat Peking verhindert.

um 21:50 von Bauhinia

Stimmt. Aber geändert hätte es nichts. Am 23. Januar wussten alle Bescheid, aber getan hat sich dann erstmal vier Wochen nichts. Erst als Italien getroffen wurde, hat die Welt reagiert.

Trump/Sonderstatus Hong Kong

Korrekt! Allmählich sollte man sich fragen, wie lange dieser - leider demokratisch legitimierte - Herr "Präsident" denn eigentlich noch mit dem Bunsenbrenner an sämtlichen Pulverfässern der Welt - just for fun - herumfackeln darf? Dass da irgendwo im Kopf was nicht ganz stimmt, sollte inzwischen doch auch den Begriffsstutzigsten (unter den Ärmsten im Geiste) klar geworden sein. Oder müssen wir erst warten, bis eine der von Herrn Trump in seinem Unverstand anzettelbaren Katastrophen tatsächlich stattfindet? Die unzähligen Corona-Toten seines Landes hat er ja schon (zu großen Teilen) auf dem Gewissen. Reicht das nicht?

22:00 von Bauhinia

„ 2017 sollte Hongkong vollständig demokratisch sein. Das hat Peking verhindert.“

Das ist nun auch für mich neu! 2017 sollte Hongkong vollständig demokratisch sein? Welche Quelle haben Sie da?? Das wäre hier für alle Foristen interessant.

22:00 von Bauhinia 21:43 von Theodor Storm

Die andere Hälfte wird von der Industrie gewählt. Wenn das Parlament ausschließlich pro China denkt muss nach ihrer Logik eine Finanzindustrie ja "kommunistisch" eingestellt sein.
Zu dem sollten sie doch zufrieden sein wenn drei Millionen Chinesen Engländer werden. Was für eine "Chance" den Brexit ad acta zu legen.
Irgendwie nicht logisch was sie schreiben.
Nebenbei das Wahlgesetz von Hongkong wurde nicht primär von China erstellt, sondern unter tatkräftiger Beteiligung von GB

um 22:08 von MartinBlank

Wenn man in China nicht diktaturtypisch and angstgetrieben versucht hätte die Infektionen zu vertuschen und klar vor der Gefährlichkeit gewarnt hätte, hätte es in manchen Ländern sicher weniger schlimm werden können.
"Die Welt" gibt es bei den Reaktionen auch nicht als Ganzes. In Taiwan haben sie schon am 31. Dezember Maßnahmen ergriffen, da sie naturgemäß Peking etwas misstrauischer gegenüberstehen. Die Fälle waren dann dort auch recht wenig. Schade dass Taiwan auf Betreiben der VR China kein Mitglied der WHO ist.

RE: MartinBlank um 22:08; um 21:50 von Bauhinia

***Stimmt. Aber geändert hätte es nichts. Am 23. Januar wussten alle Bescheid, aber getan hat sich dann erstmal vier Wochen nichts.***

Ist leider falsch. Am 29.01.20 las ich in den Nachrichten, dass die WHO die Einschätzung, dass das Virus sich nicht nur auf China beschränken wird aufgegeben habe, und das mit einer Pandemie zu rechnen sei.
Für mich war das damals der Anlass mich mit adäquatem Atemschutz zu versehen.

Gruß Hador

Der Westen...

Der Westen muss hier geschlossen Kante zeigen gegen die totalitären Diktatoren aus Peking.

Hier helfen nur harte Wirtschaftssanktionen gegen Xi und seine brutalen Handlanger.

Als ob die Internierungslager für die Uiguren, Tibet und Co nicht schon genug Unrecht wären.

China und seine Diktatur muss vom Westen so klein wie möglich gehalten werden.

21:50 @Bauhinia

Das Verhalten der KP Chinas will ich gar nicht schön reden.
Ich weiß nicht, ob die Übertragung von Mensch zu Mensch wirklich früher bekannt war.

Mir ging es mehr darum, dass (nicht nur) D. Trump die Schuld für die Ausbreitung von COVID-19 allein auf China bzw. die WHO schiebt, um somit den Austritt aus der WHO zu rechtfertigen.
S. a. Entwicklung der Diskussion zwischen @Boris.1945 und mir.

Hongkong verloren

Die EU hat sich nicht mit HK solidarisch erklärt. Sie hat HK im Stich gelassen, um es sich nicht mit China zu verderben. Die USA hat keine Unterstuetzung ihrer HK-freundlichen Politik erhalten.
Nun ist HK komplett (gegen alle Vertraege) von China einkassiert.
Logischerweise muss man dann die Beziehungen zu HK (nun 100%China) überdenken. Das ist es, was die USA nun tut.

Leittragende sind die bisher freien Bürger von HK. Ich habe viele Jahre dort gelebt und es schmerzt.
Aber der 'internationalen' Gemeinschaft (ausser den USA) ist es wichtiger, sich wieder einmal mit China gut zu stellen, anstatt endlich einmal Charakter zu zeigen. Warum? Follow the money.

18:33 von Sisyphos3 17:50 von Magfrad

"" So wird er dann eben im November gegangen, abgewählt und gekündigt.""
#
Da ich auch Bekannte und Verwandte drüben in den Staaten habe sehe ich eine Wiederwahl von Trump eher als eine Abwahl.

Unabhängig von Hongkong.

Das Riesenreich China kann nicht 1,4 Milliarden Menschen beherrschen. Es wird schon bald unzählige Unterdrückte und der Freiheit beraubte Chinesen geben, die Widerstand gegen die Regierung / komm. Partei leisten werden. Soviel steht fest.

um 22:26 von Hador Goldscheitel

Am 23. Januar wurde der Großraum Wuhan abgeriegelt. Zu dem Zeitpunkt brauchte niemand mehr eine Meldung der WHO. Die Region Wuhan hat internationale Flughäfen, von denen aus bis zum 22. Januar Menschen in alle Welt gereist sind.
_

22:27 von europa85

"China und seine Diktatur muss vom Westen so klein wie möglich gehalten werden."

Ja glauben Sie denn wirklich, irgendjemand hätte das noch in der Hand! China ist DIE kommende Supermacht, auch wenn USA und Russland vermutlich noch die größeren Arsenale an Atomwaffen haben, so ist das 1,5 Mrd. Volk inzwischen soweit gediehen, dass ein brachiales gegen China längst kein Druckmittel mehr wäre. Man muss sicher clever daran arbeiten die natürlich vorhandenen Auswüchse eines totalitären Regimes abzuarbeiten, aber mit Drohungen erreichen Sie da gar nichts. Wir haben keine andere Wahl, als Chinas Status quo so zu akzeptieren, wie er ist und bestimmt muss man bei essentiellen Fragen auch klare Kante zeigen. Dafür ist Hongkong aber ein denkbar schlechtes Beispiel, da es definitiv zu China gehört und die Kolonialmächte sich dort auch nicht mir Ruhm bekleckert haben. Wer in Hongkong lebt, dem muss klar gewesen sein, dass es so kommt. Mit guter Diplomatie helfen, aber nicht den Kontakt zerstören.

22:40 von WM-Kasparov-Fan Unabhängig von Hongkong.

Wenn sie mit bald 30 bis 40 Jahre meinen vielleicht. Ansonsten verbringen sie mal eine Zeit in China und das nicht mit europäischen Scheuklappen vor Augen.
Es ist nicht nur die Partei Herrschaft die ein Auflehnen unterbindet.
Wenn sie ein wenig know how und Gefühl für asiatische und speziell für chinesische Mentalität bekommen, sehen sie sehr schnell das die westeuropäischen undamerikanischen Einmischungen den chinesischen Stolz und national Gefühl nur stärken.
Politik und Wirtschaft sind hält zwei verschiedene Dinge

um 23:12 von Magic.fire

Sehe ich auch so. Die Menschen in China sind so umfassend indoktriniert, dass "Ruhe und Ordnung" wichtiger seien als individuelle Freiheit, dass sich nur wenige zu einem Aufstand gegen die Diktatur reizen lassen werden.

Umso wichtiger ist es, die USA zu demokratisieren, um einen stabilen Gegenpol bilden zu können.
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22:40 von WM-Kasparov-Fan

Das Riesenreich China kann nicht 1,4 Milliarden Menschen beherrschen.
.
Indien kann es doch auch !

wobei niemand in die Zukunft blicken kann
so wenig wie man die deutsche Wiedervereinigung annehmen konnte
so wenig weiß man um die Zukunft Chinas ...
man kann sich vielleicht Gedanken machen, auch als Otto Normalbürger
also ich glaube nicht dass die Zustände und die wachsende Unzufriedenheit in Hongkong etwas bewirken
auch nicht die wirtschaftlichen Probleme im Zusammenhang mit Corona,
schließlich trifft und traf es da vor allem klein und Mittelbetriebe
vielleicht sorgt eine Rezession dort für zusätzlichen Sprengstoff,
wenn der US Präsident so weiter macht mit seinen Sprüchen
möglich dass in der Summe dieser Ereignisse sich Widerstand formiert - womöglich ist auch das Militär unzufrieden
warten wir es mal ab, was dann aus Tibet wird, aus Sinkiang, den Gebieten um die Mongolei

Hongkongs Regierung weist Trump-Drohungen zurück

>>China ist DIE kommende Supermacht, auch wenn USA und Russland vermutlich noch die größeren Arsenale an Atomwaffen haben, so ist das 1,5 Milliarden Volk inzwischen soweit gediehen, dass ein brachiales gegen China längst kein Druckmittel mehr wäre<<.

Ja. Mao einte ein Milliardenvolk auf Kosten von Millionen Menschenleben. Stimmt genau. Und schon im Juni können wir wieder alle erleben, wenn quasi der 9. Mai am Roten Platz mit sämtlichen Waffen wieder zur Schau getragen wird in einer pompösen Militärparade.
Und die USA haben es ja das letzte Mal im Mai 2003 im Dritten Golfkrieg demonstrieren dürfen, als es um Massenvernichtungswaffen ging in Eisenbahnwaggons. Nicht einfach nur als Parade, sondern ganz echt als Bushs Krieg.

Lernen China zu verstehen

China ist die älteste Nation der Welt und die Chinesen sind sich ihrer Historie sehr bewusst. Eine totalitäre Regierungsform ist für die meisten Chinesen ein völlig normale und richtige Sache. In China sind seit Jahrtausenden immer wieder bei regionalen Auseinandersetzungen, Missernten, oder anderen Naturkatastrophen Millionen von Menschen verhungert. In den letzten Jahrzehnten hat die KP - bei aller bestehende Armut- aus Sicht der Chinesen sehr viel Gutes für das Land erreicht. Diese Hungersnöte führten zu dem sehr "kreativen Speiseplan" der Chinesen. Unsere Wertmaßstäbe sind für die allermeisten Chinesen nicht nachvollziehbar und so fühlen diese Menschen sich auch nicht so unterdrückt, wie viele denken. In Hongkong sieht das natürlich anders aus, ebenso bei vielen(längst nicht allen) studierten Chinesen. China ist eine, wenn nicht die kommende Weltmacht, wir kommen nicht umhin mehr Verständnis(nicht Akzeptanz) für deren Weltsicht aufzubringen, um weiter verhandeln zu können.

Was hilft Hong Kong wirklich?

Hilft es Hong Kong wirklich wenn wir das unterstützen, was wir und nicht was Hong Konger wollen? Große Teile der Bevölkerung haben Angst davor die Verhältnisse wi in China zu bekommen, ein großer anderer Teil hat diese Angst nicht. Beide haben aber ein gemeinsames Ziel nach Frieden und Freiheit Hong Kongs in der Volksrepublik. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass dieses Ziel erreicht wird, wenn man HongKong polarisiert. Es wäre viel wichtiger einen Weg für Kommunikation zu finden und die Gewalt der Demonstranten und der Polizei damit zu vermeiden. Letztes Jahr wäre es besser gewesen das Auslieferungsgesetz wäre verabschiedet worden mit der Modifikation, dass das Festland allen Straftätern die ausgeliefert werden einen fairen Przozess nach UN standards zusichern muss. Mit solchen Kompromissen wäre der HongKongregierung und den Protestern geholfen. Solche Kompromisse müssten wir fördern.

@Magicfire 23.12

Ich denke, dass Sie das richtig einschätzen. Die Einmischung in andere Angelegenheiten, der Größenwahn und der falsche Moralismus vieler westlicher Politiker kommt nicht nur in China nicht gut an. Manche sollten einfach zunächst vor der eigenen Tür kehren.

Als

Quellen sind z.B. die Sino-British Joint Declaration, auf abc.net wurde ein Faktencheck versucht (Was Hong Kong ever promised democracy?) oder Wikipedia, z.B. über die friedlichen Proteste 2014

"Bei der Rückgabe an China 1997 wurden für das Jahr 2017 den Bürgern von Hongkong freie Wahlen in Aussicht gestellt, was ihnen selbst unter britischer Herrschaft nicht möglich war.[17] Bis dahin haben seit 1997, alle fünf Jahre, aufgestellte Hongkonger Wahlkomitees, die wegen ihrer Zusammensetzung und der Dominanz Peking-treuer Geschäftsleute jahrelang kritisiert werden, den Verwaltungschef gewählt."

Über all

Was Putin mit Krim, macht China jetzt nach.

Und keiner besonders in Europ will das die Wirtschaft daruter leidet.

Am 30. Mai 2020 um 22:33 von make sense

Am 30. Mai 2020 um 22:33 von make sense
Logischerweise muss man dann die Beziehungen zu HK (nun 100%China) überdenken. Das ist es, was die USA nun tut.

Die USA under Trump wird so langsam zur totalen Lachnummer,Trump bricht alle vertraege und vereinbarungen mit dem Rest der Welt,und wenn China nun einen Vertrag bricht, will man sich aufspielen,wer kann den das noch ernst nehmen?
Ich war immer ein totaler Fan der USA(so wie Sie) aber blenden lasse ich mich nicht,zumal mit den innerpolitischen unruhen und problemen ,da lacht China doch nur noch,wenn Sie in HKK gearbeitet haben? dann wissen Sie das,Trump weiss noch nicht mal um was es dort geht .
Pompeo vielleicht.
Das China jetzt macht was es will?ist Ihrem Idol Trump zu verdanken.

@schiebaer45 22:37

Wissen Sie im Gegensatz zu Ihnen muss ich mich nicht auf Bekannte oder Verwandte verlassen. Ich sehe ganz genau was hier passiert und eine Wiederwahl von Trump wird es nicht geben. Sie können mich noch so sehr vom Gegenteil überzeugen und mir einreden es wäre anders, ich kenne den Staat in dem ich wohne sehr gut (Florida) zudem bin ich beruflich in sehr viele anderen Swingstates wie North Carolina, Wisconsin, Michigan, Pennssylvania und in Arizona wo es auch einen eindeutigen Trend von den Republikanern zu den Demokraten gibt. Trump hat es zu weit getrieben mit seiner Katastrophenpolitik und darum wird er auch nicht wiedergewählt.

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