Ihre Meinung zu: Coronavirus: "Superspreader" sind entscheidend

30. Mai 2020 - 13:47 Uhr

Bei der Verbreitung der Coronaviren richtete die Wissenschaft lange das Augenmerk auf die Infizierten. Doch neue Studien zeigen: Es sind vor allem die Ereignisse, die Masseninfektionen möglich machen. Von Monika Kunze.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.444445
Durchschnitt: 2.4 (9 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Also: Wenn Drosten...

...oder irgendein anderer an der Studie Beteiligter für diese Erkenntnis ausgezeichnet werden, will ich auch einen Orden.
Denn das, was die Herrschaften - oh Wunder - herausgefunden haben, ist doch eine längst vorhandene Erkenntnis, nach der man doch wochenlang jegliche Events untersagt hat.

Was bitte habe ich an dieser Meldung offenbar nicht verstanden, dass ich sie für überhaupt nichts Neues halte??

Das ist doch Irrsinnn

Ich will ja nicht die Wissenschaft oder die Virologen verteufeln, aber wenn wir eines in den letzten Wochen gelernt haben ist es, dass sich die Erkenntnisse ständig ändern, da es mehr neue Daten gibt. Das ist ok, so funktioniert Wissenschaft.

Aber daraus abzuleiten, Großveranstaltungen für Monate oder Jahre zu verbieten, ist Irrsinn. Großveranstaltungen sind ein wichtiger Lebensinhalt für viele Menschen. Dazu zähle ich Gottesdienste, Konzerte, Sportereignisse und natürlich auch Clubs und Kneipen. Das ist nicht nur ein wichtiger Teil Lebensqualität, sondern daran hängen auch zahllose Jobs und Existenzen.

Aus den bisherigen Daten ergibt sich doch, dass es Menschen gibt, die besonders gefährdet sind. Diese sollte man besonders schützen. Aber ein freier Bürger sollte sich bewußt entscheiden dürfen, ob er das Risiko eingehen möchte.

Alkohol, Auto fahren und rauchen kann schließlich auch tödlich sein. Und es gibt auch andere ansteckende Krankheiten, bei denen wir nicht verrückt spielen.

Die beste Krankheit taugt nichts

Ich bin ja Chorsänger. Dass das jetzt nicht mehr geht ist mir schon klar. Das ist eine der Gelegenheiten wo sich ganz viele anstecken. Schon wenn jemand laut herumschreit wird es gefährlich. Denn da sind viel mehr Tröpfchen unterwegs wie in hundert anderen Normalsituationen. Ein Polizist der mit entsprechendem Klientel zu tun hat. Da ist mir unklar wie er das überhaupt machen soll. Und die Jungen Leute die es natürlich zu entsprechenden Treffpunkten zieht die so ähnlich wie das Kitzloch in Ischgl sind. Die beste Krankheit taugt halt nichts!

Nun ja

Herr Drosten geht in der Erklärung auf den Dispersionsfaktor K ein. Je kleiner dieser Wert also sei, desto größer sei das Ungleichgewicht in der Verteilung des Virus. Bei Sars sei der Faktor 0,1. 73 Prozent der Sars-Infizierten hätten also weniger als einen Folgefall angesteckt. Sechs Prozent hätten allerdings mehr als acht angesteckt. "Das hat die Epidemie am Leben erhalten", erklärt Drosten im Podcast.
Also taugt der K Faktor auch nix.

Wunderbar

Lockerungen der Corona-Auflagen
Österreich lässt Mitte Juni die Maske fallen.
Der Maskenball hat fertig

Keine Kita- und Schulöffnung ohne Mindestabstand!

Klassenzimmer und Kita-Gruppen passen perfekt in das Bild eines Superspreading-Events - zumal dort zumindest im Regelbetrieb mit voller Kinderzahl weder Abstand noch Maskenpflicht umsetzbar sind!

Umso unverständlicher ist der immer lauter werdende Ruf nach Öffnung der Kitas und Grundschulen. In vielen Schulen lassen sich nicht mal die Fenster öffnen, um die Aerosole herauszulüften.

Ich hoffe, dass Schleswig-Holstein seinen Plan, die Grundschulen am 8. Juni wieder im Vollbetrieb zu öffnen und das Abstandsgebot dafür sogar offiziell aufzuheben, noch einmal überdenkt. Und auch nach den Sommerferien sollten die Schulen noch zwei Wochen dicht bleiben, um Infektionen durch infizierte Urlaubsrückkehrer aus Schweden und anderen Hochrisikoländern zu erkennen, bevor die Kinder in der Schule zu Superspreadern werden.

Vor einigen Minuten

gab es zu lesen:
" Mehrere Großfamilien in Göttingen sollen die geltenden Hygieneregeln missachtet und zusammen gefeiert haben. Dadurch kam es zu einem deutlichen Anstieg der Corona-Infektionsfälle. Die Zahl der Kontaktpersonen soll sich im dreistelligen Bereich bewegen. "

Was sind den Großfamilien, ich kenne keine, nur mal so eine Frage.
Das ist nur der Anfang, auch Kneipen werden wieder im Fokus stehen, überall wo gefeiert wird, geht es am Ende Hautnah zu, nach paar Bier ist die Welt ganz anders.

Und es gibt noch paar interessante Meldungen aktuell zu lesen, wird noch interessant in unserem Land.

Minisuperpreader

Eines der ersten Superspreader-Ereignisse war das Fußballspiel eines Vereins aus Bergamo in Mailand mit über 40000 Zuschauern; ein unglaublicher Multiplikator mit den bekannten Folgen für die Region.

Solche Großereignisse, insbesondere Fußballspiele und Festivals, bei denen naturgemäß lautstark Viren verteilt werden, wird es in absehbarer Zukunft vor einer Immunisierung der Bevölkerung mittels Impfstoff nicht mehr geben.

Was mir aus fachlicher Sicht deutlich größere Sorgen bereitet, sind die "kleinen" Massenveranstaltungen wie Gottesdienste oder Familienfeiern (wie das aktuelle Beispiel aus Göttingen zeigt, bei dem zwei 'Großfamilien' für rund 100 neue Fälle sorgten ..).
Anlässlich solcher Gelegenheiten wird ebenfalls regelmäßig gesungen oder gegröhlt, zur Freude des sich verbreitenden Virus.

Diese Art Zusammenkünfte wird sich - leider - kaum sozialverträglich verhindern lassen und die nachverfolgenden Gesundheitsämter recht schnell an ihre Belastungsgrenzen stoßen lassen.

Schade.

@ Couchman, um 14:05

Teilweise wärmen Sie kaltes Essen wieder auf.

Bitte übersehen Sie nicht, dass sich jemand z. B. beim Komasaufen in aller Regel nur selbst schadet, während ein “Superspreader“ (hat übrigens was für das Unwort des Jahres), wie man mehrfach beobachtet hat, im Zweifel hunderte andere Menschen gefährdet.

Das heißt: Sie tragen das Risiko nicht allein, Sie tragen es weiter.

"Wenn der Infizierte in so

"Wenn der Infizierte in so einer Verdachtssituation war, muss man alle Personen, die ebenfalls in dieser Verdachtssituation gewesen sind, als infiziert betrachten und sofort isolieren." Auf Testergebnisse der Kontaktpersonen zu warten, hieße wertvolle Zeit zu verlieren.
Klar alle isolieren ohne Beweis. Wird immer abstrakter. Alle Fahrer von Sportwagen einsperren - sie könnten zu schnell fahren.

Nun ja

Was die Virologinnen*Virologen fordern wird immer schräger. Bürgerinnen*Bürger ohne Beleg isolieren.

Zusammenhang

Man will vor Infektionen schützen um die Krankenkassen nicht auszubluten, nicht mit Steuern nachzuhelfen oder ganz allgemein die Wirtschaft zu belasten.

Bisher ist beinahe jede Handlung der Regierung und Handlungsempfehlung der meisten zitierten Wissenschaftler (ob nun Virologe, Pandemieologe, Chemie/Biologe, Journalisten...:D) auf genau diesen Themenkomplex aufgebaut.

Nur am Rande erfährt man die unmittelbaren Problemfälle. Was hat denn der Staat gemacht, um das einsame Sterben in Alten-/Pflegeheimen zu erwidern?

Warum durften Leichenärzte nicht durchweg obduzieren? Warum liegt bis heute nicht der (mediale) Fokus auf den Schwerbelasteten, die künstlich beatmet werden und weit über die Hälfte von denen mit der Beatmung dann auch stirbt?

Ständig sailt die Gesellschaft/Staat über all jene, die den Virus ohne Probleme begegnen könnten. Aber alle wirklichen Fälle werden ausgeblendet und nur zu Rechtfertigungszwecken herangeholt. Na klar bekommt man dann den Eindruck einer Verschwörung!

@ 13:56 von harry_up

Es ist doch schön wenn eine Studie das richtige Regierungshandeln bestätigt... und ja, der wissenschaftliche Nachweis ist nötig - Sie sehen doch die Zweifler der AfD fast täglich auf der Straße... mit jedem Nachweis werden diese weniger...

@Couchman

Alkohol, Auto fahren und rauchen kann schließlich auch tödlich sein.

Damit zum Beispiel Autofahren nicht tödlich endet, gibt es die StVO mit ihren Regeln - genauso braucht es Regeln für den Schutz vor Covid-19. Und mit Alkohol schädigt man vor allem sich selbst - mit unvorsichtigem Verhalten in der Pandemie genauso stark andere.

Und es gibt auch andere ansteckende Krankheiten, bei denen wir nicht verrückt spielen.

Nennen Sie mir eine, die genauso ansteckend und gleichzeitig genauso tödlich ist, die in wenigen Monaten in den USA 100.000 Menschen tötet oder im bevölkerungsarmen Schweden über 4000. Da gibt es sicher einige (z.B. Ebola), aber bei denen wird auch alles menschenmögliche unternommen, um sie zu stoppen.

An diesen Orten steckten sich

An diesen Orten steckten sich sehr viele Menschen mit dem Coronavirus an

Doch neue Studien zeigen: Es sind vor allem die Ereignisse, (Après-Ski Bar in Ischgl, eine Chorprobe in Berlin, eine Karnevalsfeier in Gangelt), die Masseninfektionen möglich machen.

Wäre ich nie drauf gekommen.....

Was bedeutet dies für die Zukunft?
Alle Veranstaltungen, bei denen viele (ab 27) Menschen zusammenkommen, müssen/müssten für die nächsten Wochen/Monate/Jahre gemieden oder verboten werden - wegen erhöhter Ansteckungsgefahr?!

Das schaffen wir auch!
Die Bundesregierung oder EU- Politiker in Brüssel werden ein Event- Fonds einrichten.

Das sind die Superspreader schlechthin.

Charmante Umschreibung

"Superspreader" - ein geiles Wort für Dreckfinken, denen das eigene Tun wichtiger als die kollektive Sicherheit ist. Pflegeheime, dann Schlachthöfe, jetzt Kirchen, neuerdings Kneipen (Leer) und wahrscheinlich viele Industriebetriebe. Beispiel für "schlecht gemacht": in einer Fabrik eines großen Auto-Hersteller in BW: die Schicht hört 15min früher auf und startet 15min später - so weit prima, damit sich die Leute nicht begegnen. Aber jede Woche ein neu zusammengestelltes Team: Beste Durchmischung, beste Verbreitung, Superspreader - gedankenlos nicht zu Ende gedacht. Die Behörden haben das nicht mal auf dem Radar, geschweige können sie das kontrollieren. Selbst-Verantwortung nennt das die Reg resignierend. Genauso nutzlos wie VW, die Schlachthöfe und die Zucker-Begrenzung von Klöckner.

@Couchman

Ja, Großveranstaltungen sind wichtiger Lebensinhalt von vielen Menschen, auch von mir. Und trotzdem wäre es doch vielleicht besser auf alle Großereignisse zu verzichten und dafür ganz normal, weitgehend angstfrei und selbstbestimmt zu leben. Sich in kleinen Gruppen zu treffen, in den Urlaub zu fahren, im Café zu sitzen, etc.

Und die Menschen, die von Großveranstaltungen leben (v.a. Messebauer etc.) hätten endlich eine Perspektive. Wir könnten Rettungsschirme spannen und die entsprechenden Personen ermutigen, sich für eine Zeit eine andere Aufgabe zu suchen. Ich glaube, wir würden es schaffen, solidarisch Großveranstaltungen über diese schwere Zeit zu retten.

Prinzipiell teile ich auch Ihre Meinung, selbst Risiken abschätzen zu können/wollen/dürfen. Allerdings kann genau das zur Gefahr werden: für das Gesundheitssystem, für die individuelle Freiheit, aber auch für die Konzertveranstalter etc. (zu denen ggf. dann einfach niemand kommt und die dann insolvent werden könnten).

Irsinn ist das nicht

@Couchman: Es ist absolut sinnvoll, die Veranstaltungen zu unterbinden, die eindeutig zu großen Problemen führen. Da hilft es auch nicht, darauf hinzuweisen, dass Leute gerne diese Veranstaltungen besuchen oder dass dort gearbeitet wird. Das führte sonst zu einer größeren Einschränkung und zu größeren Problemen bzw. mehr Betroffenen.

Zusätzlich ist Ihre Argumentation substanzlos, denn der freie Bürger kann nur entscheiden, wenn es ausschließlich ihn betrifft, das ist hier aber nicht der Fall. Sie entscheiden dann auch für andere mit und das geht nicht. Ihre Beispiele sind aus dem gleichen Grund nichtig. Alkohol steckt keine anderen an.

@BotschafterSarek

Ich stimme Ihnen zu, aber wir brauchen trotzdem eine Lösung für die Kinder. Das wird wohl auf kleinere Gruppen, mehr Platz und eine neue Form von Betreuung/Unterricht hinauslaufen müssen.

Ich hoffe sehr, dass Schulleitungen und Bildungsministerien sich dessen bewusst sind und über die Sommerferien neue Konzepte entwickeln.

Das wird teuer werden, aber das sollten uns unsere Kinder wert sein.

Jetzt sind es die Superspreader

Schon wieder so ein tolles Wort. Was fällt den Virologen als nächstes ein, damit sich die Bevölkerung im Lexikon oder per Google geistig betätigt.

@wenigfahrer

Der Geburtstag der Uroma wird in meiner Familie gewöhnlich (außer in diesem Jahr) mit mind. 20 bis 30 Familienmitgliedern aus 4 Generationen gefeiert. Das würde ich als Großfamilie interpretieren…

@Sternenkind

Klar alle isolieren ohne Beweis. Wird immer abstrakter.

Das ist der Preis, wenn man unbedingt zu einer abstands- und maskenlosen "Normalität" zurückkehren will, wo es aufgrund der Ansteckungsgefahr noch lange keine Normalität gibt.

Oberste Direktive muss es sein und bleiben, mit möglichst wenig Toten aus der Pandemie herauszukommen. Wenn die Menschen es nicht schaffen, sich selbst zu disziplinieren und Abstand zu halten und Masken zu tragen, dann sind eben solche Maßnahmen notwendig.

Superspreader

Was für ein bescheuerter Begriff - Superstreuer. Ein Mensch ist nun ein Superstreuer wann ist er dann Superkrankmacher? Klingt doch auch gut

um 14:05 von Couchman

"...Aber daraus abzuleiten, Großveranstaltungen für Monate oder Jahre zu verbieten, ist Irrsinn. Großveranstaltungen sind ein wichtiger Lebensinhalt für viele Menschen. Dazu zähle ich Gottesdienste, Konzerte, Sportereignisse und natürlich auch Clubs und Kneipen. Das ist nicht nur ein wichtiger Teil Lebensqualität, sondern daran hängen auch zahllose Jobs und Existenzen..."

———————————

Corona hat nachhaltig den Fokus darauf gelenkt, was
"systemrelevant" oder z. B. als wichtiger Lebensinhalt schützenswert zu sein hat.
Die Diskussionen darüber flammen ständig wieder auf, sozial wie individuell. Offen gesagt bin ich nicht sehr traurig, wenn heuer Oktoberfeste, RockRinge, Kreuzfahrtschiffe, volle Züge mit Fußbal - Idioten, Klump auf Einkaufsmeilen und Herdenauftriebe jeder Art der Zäsur unterworfen sind, die die Maßnahmen zur harten Eindämmung der Pandemie gegenüber den Wahlfreiheiten einer übersättigten, suchenden Gesellschaft bedeuten.

Man kann im Rummel sehr schlecht nachdenken.

Jayray

Warum liegt bis heute nicht der (mediale) Fokus auf den Schwerbelasteten, die künstlich beatmet werden und weit über die Hälfte von denen mit der Beatmung dann auch stirbt?

Meinen Sie, wenn die Menschen das vor Augen geführt bekommen, werden sie vernünftiger und schreien nicht nach Lockerungen? Ich befürchte, das wird nicht geschehen. Eher kommen dann perverse Rechtfertigungen à la "Es sterben ja doch nur die, die in einem Jahr sowieso gestorben wären".

Am 30. Mai 2020 um 14:23 von Sternenkind

" "Wenn der Infizierte in so einer Verdachtssituation war, muss man alle Personen, die ebenfalls in dieser Verdachtssituation gewesen sind, als infiziert betrachten und sofort isolieren." Auf Testergebnisse der Kontaktpersonen zu warten, hieße wertvolle Zeit zu verlieren.
Klar alle isolieren ohne Beweis. Wird immer abstrakter. Alle Fahrer von Sportwagen einsperren - sie könnten zu schnell fahren. "

Das hat aber sehr wenig mit Sportwagenfahrer zu tun.
Wenn von 300 dann 100 den Virus haben, trifft jeder in den nächsten 7 Tagen weitere 20-50 Menschen und steckt 10 an, was dann schon 1000 sind.
Irgendwie wollen Sie es nicht begreifen, die Ketten sind dann nicht mehr zu überprüfen.
Oder wissen immer genau wenn Sie in den letzten 7 Tagen alles begegnet sind, inklusive einkaufen und so weiter.

@Sternenkind

Ich teile Ihre Kritik, bin aber der Meinung, dass das bislang bereits schon teilweise (von einigen Gesundheitsämtern) so gehandhabt wird. Es wird in Zukunft darauf ankommen, dass das Testergebnis deutlich schneller (z.B. innerhalb von 24 Stunden) vorliegt. Dafür müssten Labore rund um die Uhr arbeiten und Daten digital übermittelt werden…

Wunderbar

Österreich gibt angesichts niedriger Corona-Infektionszahlen Mitte Juni die Maskenpflicht weitgehend auf. Die Sperrstunde in der Gastronomie wird zum 15. Juni zudem um zwei Stunden bis 1.00 Uhr ausgeweitet. Auch die Regel, dass höchstens vier erwachsene Personen an einem Tisch im Restaurant sitzen dürfen, fällt. Prostitution wird wieder gestattet.

@harry_up

Kann ich dir sagen, was jetzt anders oder neu ist. Die Daten verdichten sich dass bestimmte Umstände, wahrscheinlich im Zusammenhang mit den genannten Eventformen, den entscheidenden Anteil an explosionsartigen Ausbreitung haben. Der Lockdown war mit der Gießkanne, weil man eher an eine gleichmäßige Verteilung dachte. Eventuell hätte das Verbot bestimmter Situationen das gleiche bewirkt. Wenn sich das weiter verhärtet kann man relativ ungefährlich bestimmte Bereiche öffnen.

14:25 von Jayray

Warum durften Leichenärzte nicht durchweg obduzieren?
.
warum ?
weil ich (unter anderem) das nicht will !
wenn einer auf seine Menschenwürde pocht, weil er mal nicht ins Kino kann oder in ein Hallenbad
dann poche ich auf meine Würde auch als Toter würdevoll behandelt zu werden
das heißt nicht aufgeschnitten und ausgeweidet zu werden

Wenn superspreading einen wesentlichen Faktor ausmacht,

dann bedeutet das im Umkehrschluss, dass Abstand halten und Masken tragen ziemlich wirksam sein sollte, da sie die Wahrscheinlichkeit einer normalen Verbreitung nochmals senken.

@Couchman

""Aber ein freier Bürger sollte sich bewußt entscheiden dürfen, ob er das Risiko eingehen möchte.""

Ja, ich könnte andere Anstecken, aber ich bin bereit dieses Risiko einzugehen?

Jedenfalls würde ich dieses

Jedenfalls würde ich dieses Jahr nicht zum Pfingstgottesdienst in die Kirche gehen. Die Kirchen sind ja immer noch ziemlich kalt, und in der Kälte können sich die Viren offenbar besser ausbreiten.
Es wäre schon gut, wenn zumindest der Pfarrer vor dem Gottesdienst einen Schnelltest machen könnte, denn er könnte ja zufälligerweise auch ein Superspreader sein.

einfachste logik!

wenn man ein ansteckungsereignis hat,
ist es doch nur logisch das man dann gerade bei so etwas gefährlichen wie covid-19,
ersteinmal, bis dann tests gelaufen sind und diese negativ ausgefallen sind, alle leute die kontakt haben, also zu der gruppe wo eine ansteckung war gehören, erstmal vorsorglich in quarantäne kommen.
also wenn ein flugzeug mit einem cov-fall bekannt wird, alle mitreisenden und deren kontakte in quarantäne und testen.
so gehen nunmal schutzmassnahmen
bei pandemien.
da dann nur die einschränkungen zu bemängeln, das man ja nimmer feiern kann usw, ist klar und deutlich ausgedrückt schlicht dumm!
mehr noch diese ignoranz gefährdet andere die nix dafür können das einige nicht mal ein paar wochen auf feiern etc verzichten können!
in meinen augen gehört sowas bestraft, mindestens die kosten für die behandlung der angesteckten, plus dem selben wert als strafe oben drauf, vieleicht benutzen dann ein paar leute mehr ihr hirn weil es ja sonst sehr teuer werden kann.......

14:12 von wenigfahrer

Was sind den Großfamilien, ich kenne keine, nur mal so eine Frage
.
brauchen sie ne Zeichnung ?
ist es wirklich so schwer das zuzuordnen
oder wie war das vor mehreren Jahren bei mir in der Gegend
als bei ner Routineuntersuchung eine junge Frau im Krankenhaus verstarb
mehrere 100 Verwandte und Freunde versammelten sich spontan auf dem Krankenhausparkplatz
so war in der Zeitung zu lesen .....
damit war vieles klar

14:23 @Sternenkind ...

... es ist doch wohl logisch, dass man isoliert wird, bis das Testergebnis
bekannt ist.

Wenn das gut organisiert ist, dauert das höchstens 2 Tage.

Bei mir vom Freitag (nachmittags Abstrich) bis Montag .

14:25 von Sternenkind Nun

14:25 von Sternenkind
Nun ja
Was die Virologinnen*Virologen fordern wird immer schräger. Bürgerinnen*Bürger ohne Beleg isolieren.

----

Würden Sie bitte belegen, was Sie hier behaupten.

Ross und Reiter nennen

Ob im Kreis Leer, jetzt in Göttingen oder in bestimmten Kirchen, die Superspreader werden nicht konkret genug benannt. Dabei sind sie ja 'amtsbekannt'

14:15 von Lutz Jüncke

Diese Art Zusammenkünfte wird sich - leider - kaum sozialverträglich verhindern lassen
.
warum nicht ?
5 Personen in einem PKW wurden von der Polizei überprüft
3 unterschiedliche Haushalte, 500 Euro wurden fällig - pro Person !
Warum ist es da nicht möglich
500 Beteiligte x 500 Euro, da freut sich die Staatskasse

@ BotschafterSarek

"Keine Kita- und Schulöffnung ohne Mindestabstand! Klassenzimmer und Kita-Gruppen passen perfekt in das Bild eines Superspreading-Events - zumal dort zumindest im Regelbetrieb mit voller Kinderzahl weder Abstand noch Maskenpflicht umsetzbar sind!" Am 30. Mai 2020 um 14:12 von BotschafterSarek

*

Wo haben Sie das her?
In welcher Studie wurde welches Ausbreiten in einer Schule oder Kita dokumentiert oder untersucht?

Kinder brauchten soziale Kontakte zu anderen Kindern. Sie sind jetzt eh schon in Kleingruppen unterteilt. Jede Klasse ist geteilt worden.

In diesen Kleingruppen könnten die Kinder / Jugendlichen auch ohne Abstand miteinander spielen und arbeiten (Gruppenarbeit).

Wenn in einer Schule auch nur ein einziger Coronafall auftritt, dann wird die Schule sicher eh für 2 Wochen zugemacht (wie bei Masern-Ausbruch).

14:05 von Couchman

Aber ein freier Bürger sollte sich bewußt entscheiden dürfen, ob er das Risiko eingehen möchte.
.
ein Risiko für sich oder für andere ?
und wer - ihr Beispiel - Alkohol
der kommt ins Gefängnis zumindest hat er seinen Führerschein los

14:23 von Sternenkind "Wenn

14:23 von Sternenkind
"Wenn der Infizierte in so
"Wenn der Infizierte in so einer Verdachtssituation war, muss man alle Personen, die ebenfalls in dieser Verdachtssituation gewesen sind, als infiziert betrachten und sofort isolieren." Auf Testergebnisse der Kontaktpersonen zu warten, hieße wertvolle Zeit zu verlieren.
Klar alle isolieren ohne Beweis. Wird immer abstrakter.

---

Bei einem nachgewiesen Infizierten HABEN Sie einen Beweis!
Kontaktpersonen werden dann höchstwahrscheinlich auch infiziert sein und das Virus ihrerseits weitergeben.

@ Sternenkind, um 14:08

Der Faktor “k“ ist keineswegs untauglich. Zumindest nicht für die Virologen und Mathematiker, die damit ihren dröge wirkenden Berechnungen anstellen.
Dieser “Spreader-Faktor“ taugt m. E. für die Theorie, für die Praxis bedeutet er das, was eigentlich bereits seit “Webastzeiten“ bekannt war, nachdem die Geschäftspartnerin aus China in der Deutschen Niederlassung das Virus zurückgelassen hatte, und was nach wie vor unverändert gilt:

Halte dich von dichten Menschenansammlungen und Leuten mit feuchter Aussprache fern.

Ich möchte anfügen:
“Und werde nicht panisch!“

14:25 von Jayray

"Na klar bekommt man dann den Eindruck einer Verschwörung!"

,.,.,.

So wird es sein.
Alle bisherigen Kommentierer dieses Threads fühlen sich Virologen und Politikern turmhoch überlegen.

Sie können zwar nicht einmal verstehen, dass Virologen forschen und keine Erlässe erteilen - aber sie fühlen sich allen überlegen.

Warum dann entmachten sie nicht die Virologen und bieten Alternativen an?
Gewisse Zeitungen werden solche Alternativ-Berichte mit Kusshand veröffentlichen.

Manche meinen ja hier sogar, dass die neuen Forschungsergebnisse schon uralt sind.

Ich höre mir die Podcasts von Drosten alle an, wenn auch nicht immer schon am selben Tag.
Alles, was er an neuen Ergebnissen zur Diskussion stellt, IST neu. Er korrigiert mitunter seine früheren Erkenntnisse, manchmal bestätigt er sie. Meist aber ersteres, weil Forschung halt nie ein Dogma ist.

@Sternenkind 14:23 Uhr

Also potenzielle Virenschleudern lieber lustig durch die Gegend laufen lassen? Ihr Ernst?

@ wenigfahrer, um 14:12

Großfamilien sind zahlreiche Personen, die miteinander verwandt, verschwägert oder verschwippt sind.

Da die sich einfach (innerlich) näher stehen, sitzen sie auch meist dichter beisammen, umarmen, drücken und küssen sich, halten sehr wenig Abstand usw.

Wenn Sie dann nach paar oder mehr Bier in der Kneipe auch da angelangt sind, sind Sie zwar trotzdem keine Großfamilie, ansonsten ist das Risiko ähnlich :-)

@14:12 von wenigfahrer

"Und es gibt noch paar interessante Meldungen aktuell zu lesen, wird noch interessant in unserem Land."

In der Tat. Was ich weit mehr fürchte als Corona, sind meine Mitmenschen, wenn ich Folgendes lese:
***Mehr Gewalt gegen medizinisches Personal. Medizinisches Personal wird in der Corona-Pandemie verstärkt zum Ziel von Angriffen und Gewalt. Das Rote Kreuz hat seit März mehr als 200 Fälle dokumentiert.***

Ansonsten schließe ich mich der Frage von @harry_up an:
"Was bitte habe ich an dieser Meldung offenbar nicht verstanden, dass ich sie für überhaupt nichts Neues halte?"

re 14:25 Sternenkind: Virologen

>>Was die Virologinnen*Virologen fordern wird immer schräger. Bürgerinnen*Bürger ohne Beleg isolieren.<<

Wo haben Sie denn das gelesen? Der zitierte Bericht kann es jedenfalls nicht sein.

Prof. Dorsten „fordert“ nichts, sondern stellt neue Erkenntnisse vor und schlägt daraufhin angepasste Maßnahmen vor. Was würden Sie tun?

Und dann „ohne Beleg“? Wenn man also Teilnehmer der Ischgl-Partie in Quarantäne xgenommen hätte, wäre dies in Ihren Augen „Freiheitsberaubung ohne Beleg“?

Ich will Ihnen gar nichts unterstellen, aber Sie folgen hier genau der Linie von Denjenigen, für die alles Schlechte von Wissenschaftlern und Liberalen kommt. Und zu Auswüchsen führt, wie sie gestern oder vorgestern sehr eindringlich geschildert wurden.

@14:25 von Jayray

"Warum durften Leichenärzte nicht durchweg obduzieren?"

Es gab nur eine Empfehlung des RKI dies nicht zu tun. Viele sind eben dieser (aus meiner Sicht unsinngen) Empfehlung nicht gefolgt.

Ich verstehe es nicht

Nach wie vor lebt mein Vater isoliert im Pflegeheim. Besuch aufgrund seiner Demenz in der fix hingezimmerten Besucherbox nicht möglich, weil er angst bekommt.
Anrufe laufen so ab: Pflegerin gibt ihm das Telefon und verlässt sein Zimmer. Mein Vater redet 3 Sätze mit mir, ist mit dem „Telefon“ aufgrund seiner Demenz überfordert, legt es auf den Schrank und wundert sich, warum er mich nicht hört. Ruft dann um Hilfe... ich bin am anderen Ende der Leitung machtlos und kann nur warten, bis irgendwann die Pflegekraft mal wieder ins Zimmer kommt und ihm nochmal den Hörer ans Ohr reicht.
Ein Besuch im Gartenbereich ist verboten. Begründung der Leitung: Könnten sich Bewohner über den Weg laufen (zu nah). Ich gehe jeden zweiten Tag am Heim vorbei und kann in den Garten schauen. NIE sitzt dort ein Bewohner mal an der frischen Luft.
Fazit: Ich werde meinen Vater nicht mehr wiedersehen.
Schreiben vom Heim April: Demnächst Erhöhung 300€/Monat.

besser so

Bitte mal das Gute sehen:
1. ich finde es besser, wenn ich nach dem Besuch einer Familienfeier vielleicht für die Zeit bis das Testergebnis feststeht, das sind ein paar Tage, in Quarantäne geschickt werde, als pauschal monatelang im Lockdown zu leben, weil ich eine Wahl habe, die Familienfeier zu besuchen oder ihr fern zu bleiben.
2. das Thema Superspreader ist lange bekannt. Warum nur? Weil es Menschen gibt, die seit Jahren und auch in den letzten Monaten darauf hingewiesen haben. Gut, dass wir nun alle so "klug" sind und es schon immer gewusst haben.

Hier zeichnet sich ein guter Ausweg ab, um Freiheiten und Sicherheit für viele zu ermöglichen. weiter so.

@ harry_up

"Teilweise wärmen Sie kaltes Essen wieder auf. Bitte übersehen Sie nicht, dass sich jemand z. B. beim Komasaufen in aller Regel nur selbst schadet, während ein “Superspreader“ (hat übrigens was für das Unwort des Jahres), wie man mehrfach beobachtet hat, im Zweifel hunderte andere Menschen gefährdet."

Können oder wollen Sie den Zusammenhang nicht verstehen? Mir ist es ziemlich egal ob sich Jmd das Hirn totsäuft. Aber ich kenne keine stark alkoholisierten Menschen, die noch in der Lage sind Abstand zu halten, ihre Bewegungen zu koordinieren und in einerm normalen Maße Unterhaltungen zu führen. Also haben wir bei genau diesen Superspreader Ereignissen gröhlende, kuschelnde Menschen, die Unbeteiligte in Gefahr bringen.
Wegen der Erwachsenen, die bisher als Superspreader aufgetreten sind, müssen Kinder auf Bildung verzichten. Mir ist bisher kein Ereignis bekannt, das von Kindern ausgegangen ist. Wenn dem irgendwann so sein sollte, kann man halt die Schulen&Kitas für 2Wochen schließen.

@ obermuggel, um 16:00

re @ harry_up

Wenn Sie meinen Kommentar von 15:14 lesen, werden Sie erkennen, dass wir gar nicht so weit auseinander liegen.

@Besorgter Sohn 15.20

Das tut mir leid um Ihren Vater und Sie! Diese Grausamkeiten gegenüber den Schwächsten werden so gut wie nicht thematisiert. Mein guter Nachbar starb völlig allein im Krankenhaus, Frau und Söhne mit Enkeln konnten nicht mal Abschied nehmen. Und wer sich gegen solche menschenunwürdigen Zustände ausspricht oder dagegen protestiert wird mit Aluhutträgern oder Extremisten gleichgesetzt und diffamiert

@melancholeriker

Naja Sie können sich ja entscheiden solche Ereignisse zu meiden und sich zu Hause verschanzen oder alleine im Wald spazieren, das nimmt Ihnen niemand weg.

Niemand hat das Recht einem anderen Menschen abzusprechen, wie er sein Leben führen möchte, so lange er andere nicht gefähredet.

Es stimmt, wenn man selbst ansteckend ist, gefährdet man auch andere. Daher müsste man vielleicht schlaue Wege finden sich zB nach einem Großereignis nachweislich testen zu lassen, bevor man wieder in die Öffentlichkeit darf. Oder noch besser VOR dem Ereignis.

Diejenigen die hier allzu leicht nach Verboten schreien, sehen in sozialen Zusammenkünften für Kunst, Kultur, Feierei vielleicht keinen Sinn oder Lebensinhalt. Andere aber schon! Und zwar ob Sie das gut finden oder nicht. Und da gibt es auch kein Richtig oder Falsch.

Vor Allem

lässt die jetzige Situation vermuten, dass noch viele weitere solcher Situationen folgen werden. Was machen wir bei Covid 20 ? Dasselbe Spiel wieder ?

@harry_up

Wenn man gezielt vor und nach Großereignissen testen würde, wäre das kein Problem. Beim Fußball geht es ja auch. Die Frage ist doch ob wir uns als Gesellschaft sämtlicher sozialer Zusammenkünfte in größerem Rahmen entledigen wollen/ können. Viele Menschen werden darauf nicht lange verzichten wollen.

Ein paar Monate sind ja ok, aber wie lange soll es denn dauern bis ein Impfstoff kommt? Wer wird ihn haben (die USA?!?)? Und was wird er dann kosten?

@ Am 30. Mai 2020 um 14:34 von BotschafterSarek

> Oberste Direktive muss es sein und bleiben, mit möglichst wenig Toten aus der Pandemie herauszukommen.

Und was nützt es den Lebenden, wenn die Wirtschaft am Boden liegt, den Kindern mangels Schulbesuch die Zukunft geraubt wird, Arbeitsplätze en masse verloren sind und die Staatsschulden ins unendliche steigen? Von der aufgrund der ganzen Verbote verlorenen Lebensfreude mal ganz abgesehen.

@ 14:50 von Sisyphos3

„ warum ?
weil ich (unter anderem) das nicht will !
wenn einer auf seine Menschenwürde pocht, weil er mal nicht ins Kino kann oder in ein Hallenbad
dann poche ich auf meine Würde auch als Toter würdevoll behandelt zu werden
das heißt nicht aufgeschnitten und ausgeweidet zu werden“

Sie wissen schon das Erkenntnisse von Obduktionen vieles dazu betragen Krankheiten erfolgreicher zu behandeln?

Und schon wieder...

... nicht unterschieden ob „mit“ oder „an“ gestorben....

@Tada

In welcher Studie wurde welches Ausbreiten in einer Schule oder Kita dokumentiert oder untersucht?

Bei uns zum Glück noch nicht, den noch haben wir zum Glück keine Schule, die ohne Abstandsregeln wieder läuft. In Frankreich, wo nicht rechtzeitig alles heruntergefahren wurde, sah das anders aus:

www.medrxiv.org/content/
10.1101/2020.04.18.20071134v1

@Couchman

Niemand hat das Recht einem anderen Menschen abzusprechen, wie er sein Leben führen möchte, so lange er andere nicht gefähredet.

Richtig: Solange er andere nicht gefährdet

Genau das tun aber diejenigen, die jetzt nach einem baldigen Ende von Abstandsregeln und Maskenpflicht rufen oder - noch schlimmer - die sich jetzt schon über die noch geltenden Regeln hinwegsetzen.

Welche Entscheidung

betrifft denn nur noch einen Allein ? Bitte erklären Sie mir, warum eine Familie, welche sich für Kinder entschieden hat und trotzdem arbeiten muss, nun leidtragend sein soll, weil Sie sich entscheiden, dass Kitas dann Superspreader sein sollen ? Was gibt Ihnen das Recht, durch Ihre Entscheidung diese Familien zu benachteiligen ?

@ Anna Elisabeth

„ Es gab nur eine Empfehlung des RKI dies nicht zu tun. Viele sind eben dieser (aus meiner Sicht unsinngen) Empfehlung nicht gefolgt.“

Es gab berechtigten Druck von seitens des Verbandes der Pathologen, bis dann letzten Endes unter anderem Herr Wieler seinen Widerstand gegen Obduktion aufgab.
Also ich hab das schon eher als erstritten durch den Verband der Pathologen wahrgenommen, das überhaupt obduziert werden durfte, zumindest wenn ich die dazu gemachte Berichterstattung Revue passieren lasse.
Ihre Sicht was den Unsinn angeht teile ich.

16:09 von deutlich " Mein

16:09 von deutlich

" Mein guter Nachbar starb völlig allein im Krankenhaus, "

Dass Menschen alleine sterben ist die Regel, nicht die Ausnahme.
Daran ändert die Aufhebung des Kontaktverbots auch nichts.

"Frau und Söhne mit Enkeln konnten nicht mal Abschied nehmen."

Wenn keine Trauerfeier stattfindet, dann haben die Angehörigen das so entschieden.

@Couchman um 16:12

>>Es stimmt, wenn man selbst ansteckend ist, gefährdet man auch andere. <<

So, wie es momentan ausschaut, ist man nur wenige Tage ansteckend. Dummerweise aber am höchsten die zwei Tage bevor man Symptome zeigt, und da weiß man es noch nicht.

>>Daher müsste man vielleicht schlaue Wege finden sich zB nach einem Großereignis nachweislich testen zu lassen, bevor man wieder in die Öffentlichkeit darf.<<

Alle testen und dann alle erstmal in Quarantäne? Hier schreien schon welche bei einem nachweislich Infizierten: "wird immer schräger. Bürgerinnen*Bürger ohne Beleg isolieren."

>>Oder noch besser VOR dem Ereignis.<<

Wie will man vorher alle testen? Sollen die zwei Tage vorher schon mal vorbei kommen? Oder sich am Veranstaltungstag alle ein Stäbchen in die Nase schieben lassen?

@BotschafterSarek

Da haben Sie beim Zitieren aber geschickt einen Schnipsel weggelassen ;) Liefere ich gerne nach:

"Es stimmt, wenn man selbst ansteckend ist, gefährdet man auch andere. Daher müsste man vielleicht schlaue Wege finden sich zB nach einem Großereignis nachweislich testen zu lassen, bevor man wieder in die Öffentlichkeit darf. Oder noch besser VOR dem Ereignis."

Bitte beim nächsten mal keine Zitatsfetzen aus dem Kontext reißen, das macht doch sonst nur Bild und konsorten...

Ich vermute

dass Sie irgendein Laster haben, dass ich auch als dumm bezeichne. Essen Sie fett ? Trinken gerne Alkohol ? Rauchen Sie ? Machen Sie gefährlichen Sport ? Dann bitte zahlen Sie ihre Kosten zumindest auch selbst, wenn etwas passiert...

dino2

"Wie will man vorher alle testen? Sollen die zwei Tage vorher schon mal vorbei kommen? Oder sich am Veranstaltungstag alle ein Stäbchen in die Nase schieben lassen?"

Ja! Genau solche Maßnahmen wären doch sinnvoll statt ein Streufeuer mit Verboten. Müssten natürlich die Veranstalter finanzieren bzw. auf die Ticketpreise umwälzen.

Es gibt immer kreative Wege, wenn man genug nachdenkt.

16:12 von Couchman

Zitat""
Es stimmt, wenn man selbst ansteckend ist, gefährdet man auch andere. Daher müsste man vielleicht schlaue Wege finden sich zB nach einem Großereignis nachweislich testen zu lassen, bevor man wieder in die Öffentlichkeit darf. Oder noch besser VOR dem Ereignis.""

Sehe ich auch so.
Beispiel Fuss- oder Handball-Bundesligen.
Alle ca. 40tsd Fans pro Spiel in den Stadien und 6tsd in den Hallen vorher und besser auch noch nach dem Spiel testen lassen.

Mag "schlau" sein aber in Anbetracht der Mengen eigentlich nicht ausführbar.

Wie lange wird es dauern die Fussballfans vor dem Spiel zu testen ?
Einen Tag, zwei Tage ......

@Botschafter Sarek 14:34 Uhr

Schauen Sie sich die Zahl der Toten überhaupt mal genauer an? Dazu gehört z. B. der Vergleich mit den in früheren Jahren durchschnittlich gestorbenen Menschen. In D gibt es null Übersterblichkeit, in den meisten anderen Ländern nicht mehr als zu anderen Grippewellen.
Ja, ein paar Länder haben sehr viele Tote, doch wissen Sie so genau, wie dort gezählt wird?
Das Fortbestehen der Menschheit ist jedenfalls durch diesen neuen Erkältungsvirus in keinster Weise bedroht, auch nicht ohne Schutzmaßnahmen.

14:40 von Sternenkind

"Wunderbar [...] Prostitution wird wieder gestattet."

,.,.,.

Falls das stimmt, was Sie sagen:

allerdings schreibt man damit den Österreichern nicht vor, Bordelle AUFZUSUCHEN.

Man setzt - falls das stimmt, was Sie sagen - auf die Vernunft der Bürger: dass sie halt so schlau sind und da NICHT hingehen, wo sie sich ziemlich garantiert anstecken.

Aber natürlich meinen viele Bürger: was nicht verboten ist, bietet auch keine Ansteckungsgefahr.

Andererseits meinen viele Bürger:
was die Regierungen erlauben oder untersagen, sei halt immer falsch - und tun das Umgekehrte.
Gehen dann in dem Fall extra nicht mehr in die Bordelle, damit sich die Regierung ärgert.

@Wusste-ich-nicht

"Mag "schlau" sein aber in Anbetracht der Mengen eigentlich nicht ausführbar.

Wie lange wird es dauern die Fussballfans vor dem Spiel zu testen ?
Einen Tag, zwei Tage ......"

Keine Ahnung. China hat in Wuhan mehrere Millionen Tests in wenigen Tagen geschafft. Gibt es da einen verlässlichen Schnelltest? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht und ich kann hier keine Patentlösung anbieten. Aber so viel Geld wie gerade in die Impfstoffentwicklung gesteckt wird, da kann man doch auch in dieser Richtung forschen und sich was ausdenken. Leichter gesagt als getan, ist mir schon klar... aber einfach alles verbieten ist einfach keine Dauerlösung.

@Louis Renner um 16:21

>>Und schon wieder...

... nicht unterschieden ob „mit“ oder „an“ gestorben....<<

Wird das nicht langsam langweilig, immer die gleiche "Frage"? Wenn der Vergleich mit Grippe kommt, fragt ja auch niemand, ob "mit" oder "an", ist ja auch Blödsinn, in beiden Fällen stirbt man meistens nicht direkt am Virus, sondern an der folgenden Lungenentzündung, etc.

Und die "25000 Grippetoten 2017/18" sind auch nur über die Übersterblichkeit geschätzt, aber nicht nachgewiesen.

16:09 von deutlich

OHne Kontaktverbot hätten Sie außerdem riskiert noch deutlich mehr Menschen dem Tod zuzuführen.

DAS würden Sie in Kauf nehmen? echt?

Schnelltests

Schnelltests wären schon gut.
Vielleicht würden sie bei Superspreadern auch besser anschlagen als bei Leuten mit weniger Virus im Rachen (das mit der unterschiedlichen Viruslast ist jetzt nur eine Vermutung)

@Couchman

"Es stimmt, wenn man selbst ansteckend ist, gefährdet man auch andere. Daher müsste man vielleicht schlaue Wege finden sich zB nach einem Großereignis nachweislich testen zu lassen, bevor man wieder in die Öffentlichkeit darf. Oder noch besser VOR dem Ereignis."

NACH bringt gar nichts. Notwendig wäre tatsächlich ein Test VOR einem Großereignis, damit man sich davon fernhält, wenn man infiziert ist. Wir haben aber noch keine zuverlässigen (!) Schnelltests, das heißt, man müsste sich Tage vor dem Ereignis testen lassen. Und wenn ich vor drei Tagen negativ war, heißt das noch lange nicht, dass ich es immer noch bin - wenn ich die Zeit nicht in Quarantäne verbracht habe.

Grundsätzlich also eine richtige Aussage Ihrerseits, die aber nicht umsetzbar ist. Daher bleibt Abstand (am besten kombiniert mit Maske) der einzig wirksame Schutz. Ansonsten gefährdet man andere eben doch ...

@Schneckenmaus

Das Fortbestehen der Menschheit ist jedenfalls durch diesen neuen Erkältungsvirus in keinster Weise bedroht, auch nicht ohne Schutzmaßnahmen.

Das Fortbestehen der Menschheit sicher nicht, das Leben vieler individuen sicher schon. Und einer zivilisierten Gesellschaft sollte jedes Menschenleben unendlich kostbar und wichtig sein und sein Schutz Vorrang vor anderen Interessen haben.

Am 30. Mai 2020 um 14:34 von Anna2020

" Der Geburtstag der Uroma wird in meiner Familie gewöhnlich (außer in diesem Jahr) mit mind. 20 bis 30 Familienmitgliedern aus 4 Generationen gefeiert. Das würde ich als Großfamilie interpretieren… "

Selber ich selber Ur bin ;-) und immer noch noch mit der selben Oma, sind die Zahlen mir geläufig.
Bei 300 und mehr, sieht die Sache etwas anders aus, kann sich also nur um andere Familienverbände handeln.

Strategien gegen "Mega-Verbreitung"

Artikel: «In Japan zeigte sich bereits, dass so eine Strategie funktionieren kann. Auf sehr harte Lockdown-Maßnahmen hat man dort verzichtet, aber auf "Superspreading Events" geachtet, neue Cluster schnell ausgemacht und alle Kontaktpersonen sofort isoliert.»

Neben: "Olympia Tokyo 2020 abgesagt".
Das 1. Mal, dass ich hier was zu JAP + dessen Umgang mit Corona lese.
Mag aber evtl. was nicht mitbekommen haben, was doch geschrieben war …

Interessant ist … dass in JAP gar keine gesetzl. Möglichkeit wie in DEU ist, Ausgangsbeschränkungen zu verfügen. Man ist seit Anbeginn von Corona im Land gezwungen, eben die oben erwähnte Strategie zu verfolgen.

"First Spread" in JAP war Nord-Insel "Hokkaido". Sehr unerwartet … die am wenigsten dicht besiedelte Region im Land (± 5% der Einw.). Vom 28.02. bis 10.04. mit Ein- / Ausreisesperre "abgeriegelt". War simpel … weil Insel.

Auch in S-KOR war Kirchengemeinde "Shincheonji" / Daegu 1. solcher "Spreader-Spot" (18. / 27.02.).

"Wusste man doch" …

@Sternenkind "Also taugt der

@Sternenkind
"Also taugt der K Faktor auch nix"

Was soll das bedeuten?
Der Faktor ist halt ein Streuungsmaß und als Streuungsmaß taugt es auch etwas.

Ich glaube bei solch unqualifizierten Kommentaren, dass unser Bildungssystem eine krasse Schwachstelle hat: Wir brauchen ein Fach Statistik bereits in der Schule. Es laufen zu viele Statistik-Analphabeten herum und posaunen ihre Inkompetenz lautstark in die Welt

@ 14:27 von timemnemic

„Der Virus liebt die Ignoranz, Arroganz und Egoismus im Menschen
Das sind die Superspreader schlechthin.„

Von der Formulierung halte ich nicht viel.
Man kann sagen, das das Virus von ebenen jenem Verhalten profitiert.
Lieben tut das Virus gar nichts.
Es will sich vermehren und braucht dazu einen Wirt, fertig.
Warum ich die Unterschiede in der Formulierung an der Stelle wichtig finde:
Weil es irgendwelche Menschen auf die Spitze treiben und so fixe Idee auf den Weg bringen, was uns das Virus alles mitteilen möchte.
Freilich als Interpretation, der Meinung jeweiligen Verfasser, die dann das Virus benutzen um eigentlich ihre Weltsicht unter die Leute zu bringen, was sie gerne können, aber nicht das Virus dafür vorschieben.
Sondern klar sagen: Ich will euch meine Meinung mitteilen.

@Schneckenmaus

In D gibt es null Übersterblichkeit, in den meisten anderen Ländern nicht mehr als zu anderen Grippewellen.

Zeigen Sie mir bitte die Zahlen für die USA, Schweden, Italien, Frankreich, Spanien und Brasilien. Und zwar auf gleicher Datenbasis erhoben wie bei SARS-CoV-2.

Also nicht sowas wie 25000 Grippetote in Deutschland 2018, was ein reiner Schätzwert ist, also eher mit den Covid19-Toten inkl. Dunkelziffer zu vergleichen.

@BotschafterSarek

wieder jemand, der unsere Kinder beschuldigt, die Überträger zu sein, obwohl es keine Beweise dafür gibt. Sie haben bestimmt keine Kinder.

Es waren sehr schwere Wochen für unsere Kinder und für mich. Mit Kleinkind Schulkinder zu unterrichten, ohne große Hilfe der Schule. Die Psyche der Kinder zu unterstützen, das notwendigste zu erklären, damit sie nicht zu stark zurückfallen, zu kochen, zu putzen, zu unterhalten, usw. Der Stress war bei mir so groß, dass die Wahrscheinlichkeit an einem Herzinfarkt zu sterben viel größer war als an Corona zu sterben. Keine Verdienstmöglichkeit für mich ! Auch kein Lohnersatz ! Dazu zähle ich nicht.
ES GEHT NICHT MEHR !!!
Die Schulen und die Kitas unserer Kinder ( die Zukunft ) müssen wieder dauerhaft öffnen. Das hat Priorität vor jeder Großveranstaltung, wo es nur um Spaß geht. Schauen Sie sich doch die Zahlen der Hotspots an. Hier haben NUR Veranstaltungen zu den vielen Infizierten geführt. Nicht die Kinder, die gibt es überall.

@16:30 von Francis Ricardo @ Anna Elisabeth

"Also ich hab das schon eher als erstritten durch den Verband der Pathologen wahrgenommen, das überhaupt obduziert werden durfte, zumindest wenn ich die dazu gemachte Berichterstattung Revue passieren lasse."

Ihre Darstellung ist korrekt(er). Danke.

Ich hatte in erster Linie an Prof. Püschel hier in Hamburg gedacht.

Aus dem Ärzteblatt:

***Die Rechtsmedizin in Hamburg ist von Beginn der Pandemie an bewusst nicht den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) sowie den andernorts praktizierten Verfahrensweisen gefolgt, wo auf Sektionen SARS-CoV-2-positiver Verstorbener und beispielsweise auch auf die gesetzlich eigentlich vorgeschriebene Leichenschau vor der Kremation (etwa in Baden-Württemberg) verzichtet wurde.***

Ziel ?

Was Prof. Drosten da sagt, ist Prof. Streeck auch schon aufgefallen. Aber der gute Herr D aus L ist ja egal was er sagt und macht die Nummer 1, warum auch immer. Ist ja auch jetzt egal, die Frage ist, wie geht man mit diesen Erkenntnissen um ? Leben wir nach stand heute so weiter, für 1,2 oder 3 Jahre, oder für immer (jenachdem ob und wann ein Impfstoff gefunden wird) ? Das Geschäfte- und Restaurantsterben wird nur herausgezögert mit den akt. Einschränkungen. Was passiert wenn wir nur noch 1000 aktuelle Fälle haben und die tägliche Neuinfizierung bei 50 angekommen ist ? Irgendwie habe ich das Gefühl wenn man die armen Menschen in den Pflegeheimen und die Infizierten aus den Hotspots (Schlachthof usw.) abzieht von den zurzeit ca. 9000, das wir fast bei 0 sind.

Nie war das so wertvoll wie heute!

"Aber daraus abzuleiten, Großveranstaltungen für Monate oder Jahre zu verbieten, ist Irrsinn. Großveranstaltungen sind ein wichtiger Lebensinhalt für viele Menschen. ----- ein freier Bürger sollte sich bewußt entscheiden dürfen, ob er das Risiko eingehen möchte." @Couchman
.
Na, was soll auch das Gebrabbel von den Infizierten auf Gottesdiensten (Baptisten), im Restaurant (Jever) etc.? Jeder, auch ich, stirbt doch gerne, wenn er endlich mal wieder in der Menge baden und Bützchen verteilen darf! Nie war das so wertvoll wie heute!

16:09 von deutlich

«Und wer sich gegen solche menschenunwürdigen Zustände ausspricht oder dagegen protestiert ["Sterben im Heim mit Allein-Gelassen-Sein"], wird mit Aluhutträgern oder Extremisten gleichgesetzt und diffamiert.»

Wird wer nur von denen "gleichgesetzt & diffamiert" … die ihre ganz eigene andere Art von unterschiedlichem Aluhut heimlich zuhause im Keller … und unter dem Bett tragen.

Von mir … und von vielen Verständigen Anderen … werden Sie evtl. eine andere Sichtweise in Aspekten / Nuancen zu lesen bekommen. Niemals aber Diffamierung als Erwiderung auf Nachdenklichkeit in begründeten Deutlichen Worten !

@StöRschall 16.31

"Frau und Söhne mit Enkeln konnten nicht mal Abschied nehmen."
Wenn keine Trauerfeier stattfindet, dann haben die Angehörigen das so entschieden."
Der arme Mann war schwer krank. Es gab eine kleine Trauerfeier, aber auch die stark beschränkt. Ich meinte natürlich sich verabschieden, so lang er noch lebte. Hab das zwar nicht explizit geschrieben, aber ging davon aus, dass das auch so verstanden wird...

16:31 von StöRschall 16:09 von deutlich

//"Frau und Söhne mit Enkeln konnten nicht mal Abschied nehmen."

Wenn keine Trauerfeier stattfindet, dann haben die Angehörigen das so entschieden.//

Abschied von einem Sterbenden ist etwas anderes als Abschied von eine Toten. Das wissen Sie - hoffentlich.

Es gibt Menschen, die leiden ihr Leben lang darunter, dass Sie keine Möglichkeit hatten, die letzten Stunden bei einem geliebten Menschen zu verbringen. Wenn Ihnen das gleichgültig ist, dass Sie nicht zu einem geliebten und totkranken Menschen dürfen, bedeutet das nicht, dass dies allen anderen gleichgültig zu sein hat.

15:14 von Anna-Elisabeth

<< Ansonsten schließe ich mich der Frage von @harry_up an:
"Was bitte habe ich an dieser Meldung offenbar nicht verstanden, dass ich sie für überhaupt nichts Neues halte?"<<

.-.-.-.-.-

Möglicherweise:
dass die Regierungen meinen verstanden zu haben, dass man weiter lockern darf; noch mehr, als bisher.

Da stehe ich allerdings nicht unbedingt dahinter.

Isolierung auf Verdacht?

... das mag aus Sicht eines Virologen sinvoll sein. Wie soll man es aber bitte mit rechtlichen Grundlagen in Einklang bringen? Ich bin in z.B. einem Gottesdienst / in einem Restaurant und dann muss ich auf Verdacht in Quarantäne, weil sich zugleich ein möglicher 'Superspread' ereignet haben könnte? Nie! Bitte nie so etwas!

Massenveranstaltungen Schule

In der Schweiz sind die Schulen seit 11. Mai wieder geöffnet, die Grundschulen volles Programm ohne Abstandsregelungen. Also knapp 3 Wochen.

Von gestern auf heute 17 Neuinfektionen in der gesamten Schweiz.

Man wird sich Gedanken machen müssen, welche Massnahmen sinnvoll waren und in Zukunft sein werden.

@ 17:02 von Anna-Elisabeth

Genau das was sie schreiben hatte ich dazu noch im Hinterkopf, was ich wiederum nicht auf dem Schirm hatte, das Prof. Klaus Püschel schon so früh seinen eigenen Weg gegangen ist.

Nach der Lockerung-Pfingsten:
"Auf der B500 zwischen Baden-Baden und Freudenstadt erwartet die Polizei vor allem mit einem starken Motorradaufkommen".

Der Bischof der katholischen Diözese Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst: "unsolitarisch, geradezu egoistisch.."

Zutreffend beim Namen genannt! Das gilt nicht nur zu Coronazeiten und nicht nur für Demonstranten.
Grundregeln gelten schon lange nicht mehr. Die eigenen "Freiheiten" werden über den Schutz und die Rücksicht gegenüber anderen Menschen gestellt. Lärm schadet auch der Gesundheit auch ohne Corona.
Z.B.§1StVO
Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.
Die Grundregeln gelten schon lange nicht mehr. Die eigenen "Freiheiten" werden über den Schutz und die Rücksicht gegenüber anderen Menschen gestellt!

17:01 von BigFamily

"Der Stress war bei mir so groß, dass die Wahrscheinlichkeit an einem Herzinfarkt zu sterben viel größer war als an Corona zu sterben. [...]
ES GEHT NICHT MEHR !!!
Die Schulen und die Kitas unserer Kinder ( die Zukunft ) müssen wieder dauerhaft öffnen."

.-.-.-.

Ich vernehme und verstehe Ihren Hilferuf.
Nichtsdestotrotz gibt es bezüglich Corona IMMER zwei Seiten, nicht nur eine.

Wir dürfen Kinder nicht DANN in die Schule schicken, wenn die Gefahr besteht, dass sie zum Ansteckplatz wird.

Ob letzteres der Fall ist, ist noch nicht ausreichend erforscht.
Was ich bei der bisherigen Öffnung der Schulen beobachtet habe, wird das sehr schlau gemacht. Die Schüler werden genauestens trainiert, welche Schritte sie tun dürfen und welche nicht - aber es sind nur immer wenige Schüler da.

Die Schulen selber sind nicht wichtig - wohl aber, dass die Eltern entlastet werden.
Und das kann auch funktionieren, ohne dass man die Schüler in Schulen zusammenpfercht.

17:13 von

17:13 von Anna-Elisabeth
16:31 von StöRschall 16:09 von deutlich
//"Frau und Söhne mit Enkeln konnten nicht mal Abschied nehmen."

Wenn keine Trauerfeier stattfindet, dann haben die Angehörigen das so entschieden.//

Abschied von einem Sterbenden ist etwas anderes als Abschied von eine Toten. Das wissen Sie - hoffentlich.

Es gibt Menschen, die leiden ihr Leben lang darunter, dass Sie keine Möglichkeit hatten, die letzten Stunden bei einem geliebten Menschen zu verbringen.

---

Wie gesagt: Vom Sterbenden Abschied zu nehmen ist eine Ausnahme.

Ich hatte bei meinem Vater die Möglichkeit, und leide trotzdem an seinem Tod.

Am Tod wird man immer leiden.
Ob man beim Sterben dabei war oder nicht.

Es macht, die Sache einfach nicht besser, auch wenn man sichs versucht einzureden. Auch wenn man sich einredet, man trifft sich wieder.

Mit dem Tod kann man nicht klarkommen. Unter keinen Umständen.

"Was die Virologinnen*Virologen fordern wird immer schräger. Bürgerinnen*Bürger ohne Beleg isolieren."

Die Virolog*innen fordern dies, weil sie die Folgen einer Coronainfektion kennen und Corona nicht für einen Schnupfen halten.

Wie die Folgen sein können, kann man z.B. hier lesen:
"Junge Sportlerin kämpft mit Virus-Folgen „Im Liegen hatte ich manchmal das Gefühl, ich ersticke“"

"https://www.tagesspiegel.de/wissen/junge-sportlerin-kaempft-mit-virus-folgen-im-liegen-hatte-ich-manchmal-das-gefuehl-ich-ersticke/25861740.html"

17:15 von Alexander Ober

"Isolierung auf Verdacht?

... das mag aus Sicht eines Virologen sinvoll sein. Wie soll man es aber bitte mit rechtlichen Grundlagen in Einklang bringen? Ich bin in z.B. einem Gottesdienst / in einem Restaurant und dann muss ich auf Verdacht in Quarantäne, weil sich zugleich ein möglicher 'Superspread' ereignet haben könnte? Nie! Bitte nie so etwas!"

,.,.,.

Dann lieber ein paar qualvoll sterben lassen, oder wie?
Manchmal zweifele ich an der menschlichen Vernunft.

Na dann...

ist ja wohl endlich mal eine einigermassen gute Nachricht nach all den Hiobsbotschaften, die vor allem von der Presse unter's Volk gebracht wurden. Ich hatte es so verstanden: auch wenn ich als gesunder und junger Mensch Covid 19 bekomme, ist es nicht unwahrscheinlich, dass ich daran sterben werde..Liebe Presse, haben sie sich jemals gefragt, welchen psychologischen Effekt solche ständig schlechten Nachrichten ausüben?!

jetzt schlägts 13

diese Dinge sind seit Monaten bekannt!!
Herr Drosten sollte sich mal mit Fachleuten z.B. Physikern und Biologen umgeben zu Aerosolen . Ich sage nur Querschnittsforschung.
Ich sage nur Klimaanlage im Luftverkehr ( hier wird aus Kostengründen Frischluft teilweise zugeführt und es gibt einen Unterschied zwischen Viren und Bakterien) . Manche vergleichen das sogar mit einer Op Klimaanlage ( Laminarfloordecke umhüllte den Op Platz mit einem Schleier aus kompletter gefilterter Frischluft- war selst jahrelang Projektleiter für derartige Vorhaben). Er meint ja auch im Flugzeug sei die Gefahr . Tja wenn das Ticket dann teuer wird? Wieso denn nicht Flugpreise sind sowieso viel zu billig.
Ich verweise auch auf das MAskentheater. Langsam nerven Studien und Aussagen zu Altbekannten was als Neuheit verkauft wird.

16:20 von Francis Ricardo

Sie wissen schon das Erkenntnisse von Obduktionen vieles dazu betragen Krankheiten erfolgreicher zu behandeln?
.
Sie wissen schon das ....
das Organspende Leben retten kann
ist jeder deshalb damit einverstanden
genügt das als Antwort ?

Ach wisst ihr was: Macht doch

Ach wisst ihr was:

Macht doch was ihr wollt.

Ich bleib daheim.

Wenn aber wieder eine Welle kommt, zieh ich mich auch wieder aus der Arbeitswelt zurück.
Pech gehabt.
Pech für die, dies brauchen ...

@BigFamily

wieder jemand, der unsere Kinder beschuldigt, die Überträger zu sein, obwohl es keine Beweise dafür gibt. Sie haben bestimmt keine Kinder.

Ich habe Kinder! Aber die sachliche Aussage ist davon ja völlig unabhängig. Es gibt derzeit mehrere Studien, die die Rolle von Kindern im Infektionsgeschehen untersuchen. Sie sind sehr indifferenz. Die einen kommen zu dem Ergebnis, dass Kinder kaum infektiös sind, die anderen kommen zu dem Ergebnis, dass sie genauso starke Überträger sind wie Erwachsene.

Falls die zweiten Recht haben, wird die Öffnung von Kitas und Grundschulen zu neuen Infektionsketten führen, die z.B. Angehörige dieser Kinder mit Vorerkrankungen massiv gefährdet. Die Chancen stehen 50:50, aber mit Menschenleben spielt man nicht. Besser zu vorsichtig, als hinterher das Nachsehen zu haben.

Solidarität ist extrem wichtig

Superspreader hin oder her, was die Bevölkerung sich einfach vergegenwärtigen muss ist, dass die Abstandsregeln einzuhalten sind und wenn möglich größere Menschenmassen zu meiden sind.Es macht aber keinen Sinn, dass jetzt auf Teufel komm raus alles gelockert wird und die Fallzahlen wieder steigen. Für diejenigen die nun erwidern, dass die Menschen sich das ganze Jahr nicht zurückgezogen leben können sei gesagt, dass zu beachten was passieren würde wenn die eigenen Familienmitglieder oder Verwandte oder Freunde sich Covid 19 einfangen und dann auch noch ein schwieriger Verlauf sich einstellt. Dann erfolgt prompt die Meinungsänderung. Daher kann man nur an den gesunden Menschenverstand appellieren zu Hause zu bleiben auch wenn strahlender Sonnenschein vorhanden ist oder zumindest die Abstandsregeln einzuhalten. Was überhaupt keinen Sinn macht ist der neidische Blick auf die Nachbarländer. Das kann man sich sparen.

@Sausevind

Die Kinder können nicht mehr so lange warten, bis vielleicht irgendwann mal festgestellt wird ob sie nun stark ansteckend sind oder nicht.
Die Psyche und die Leistung hat nach den vielen Wochen dermaßen gelitten. Es ist unverantwortlich diesen Weg weiterzugehen. Sollte jemand in der Klasse angesteckt sein, dann kann man die Klasse bzw. Gruppe ja in Quarantäne schicken.

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

17:32 von StöRschall

"Am Tod wird man immer leiden.
Ob man beim Sterben dabei war oder nicht.

Es macht, die Sache einfach nicht besser, auch wenn man sichs versucht einzureden"

.,.,.,.

Es ist ein Riesenunterschied, ob man dem Sterbenden Nähe vermittelt hat oder nicht, für den Rest des ganzen Lebens.

Als meine Mutter starb, waren zwei meiner Familie dabei und haben ihr die Hand gehalten - die Familie hat sich mit dem Schlafen abgewechselt.

Als mein Vater starb, war nur ich in der selben Stadt, und er starb ausgerechnet dann, als ich zwei Tage weg musste.

Der Gedanke, dass er nach mir um Hilfe gerufen hat und ich nicht kam, ist so unerträglich, dass man ihn fast nur verdrängen kann.

Es ist ein ganz anderes Schuldgefühl - bis ans Lebensende - als bei meiner Mutter, die, von uns betreut, in den Tod geglitten war.

Andererseits glaube ich von mir selbst, dass ich ganz alleine sterben möchte.

17:30 von Sausevind

«Die Schulen selber sind nicht wichtig - wohl aber, dass die Eltern entlastet werden. Und das kann auch funktionieren, ohne dass man die Schüler in Schulen zusammenpfercht.»

Teilweise ist "Entlastung der Eltern" durch Wieder-Schule aber (noch) eher gering. Sicher von Bundesland zu Bundesland … von Schule zu Schule unterschiedlich "effektiv".

Meine 2 kleinen Nichten (8 & 11 J. alt) dürfen (in Köln) auch wieder zur Schule gehen. In die Grundschule, die die Ganz-Kurze besucht, "vorerst" für 2 Unterrichtstage. Mit je 2 bis 3 Unterrichtsstunden pro Anwesenheitstag.
Von 10:00 bis 12:00 / 13:00 Uhr.

Den Kindern / deren Eltern wird jeweils mitgeteilt.
An welchen 2 Tagen die Woche "die Kinder zum Unterricht dran sind".

8-Jahr-Klein war so in Vorfreude auf Freunde.
Ist die dann "1 Tag zu früh" wieder hingegangen.
"Du bist erst morgen dran …".

Eltern anrufen … abholen kommen.
Vater arbeitet … Mutter "verhindert".
Eher Stress für Eltern … gut, dass Onkel viel Zeit hatte !

Noch schwierig.

Am 30. Mai 2020 um 16:09 von deutlich

Zitat: Und wer sich gegen solche menschenunwürdigen Zustände ausspricht oder dagegen protestiert wird mit Aluhutträgern oder Extremisten gleichgesetzt und diffamiert

Das ist einfach falsch. Niemand setzt Leute, die gegen solche Umstände oder gegen Grundrechtseingriffe demonstrieren mit Aluhutträgern usw. gleich.

Jeder hat das Recht zu demonstrieren. Wer das jedoch zusammen mit Links- und Rechtsradikalen, Verschwörungsmythikern, Impfgegnern, Reichsbürgern und was es noch alles gibt, tut muss sich gefallen lassen, dass ihm vorgeworfen wird, dass er sich in schlechter Gesellschaft befindet und diese Typen stärkt.

@agora - Wahrscheinlichkeiten verstehen

17:38 von agora:
"Ich hatte es so verstanden: auch wenn ich als gesunder und junger Mensch Covid 19 bekomme, ist es nicht unwahrscheinlich, dass ich daran sterben werde."

Wenn Sie das wirklich so verstanden haben, fehlt Ihnen jegliches Verständnis für Wahrscheinlichkeiten.

Die Panikmache bestand nicht in der Verbreitung von Zahlen, sondern in der Dauerberichterstattung. Aber die meisten sind inzwischen abgestumpft und haben sich mit der Gefahr arrangiert.

17:42 von Sisyphos3 16:20 von

17:42 von Sisyphos3
16:20 von Francis Ricardo
Sie wissen schon das Erkenntnisse von Obduktionen vieles dazu betragen Krankheiten erfolgreicher zu behandeln?
.
Sie wissen schon das ....
das Organspende Leben retten kann
ist jeder deshalb damit einverstanden
genügt das als Antwort ?

---

Miserabler Vergleich.

Schlechte Antwort

Am 30. Mai 2020 um 16:18 von Sebastian15

Zitat: Von der aufgrund der ganzen Verbote verlorenen Lebensfreude mal ganz abgesehen.

Meine Lebenfreude ist ungebrochen und ich freue mich auf die Zeit in der Beschränkungen nicht mehr notwendig sind (wann immer das sein wird).

@ 15:01 von Sisyphos3

Lutz Jüncke:
"Diese Art Zusammenkünfte [Großfamilien etc.] wird sich - leider - kaum sozialverträglich verhindern lassen ..."

Sie:
"warum nicht ?
5 Personen in einem PKW wurden von der Polizei überprüft
3 unterschiedliche Haushalte, 500 Euro wurden fällig - pro Person !
Warum ist es da nicht möglich
500 Beteiligte x 500 Euro, da freut sich die Staatskasse"

---

Sie übersehen das Wort "sozialverträglich" in meinem Kommentar.

Verhindern lässt sich alles mögliche, aber bei den angesprochenen Großfamilien brauchen Sie dafür schon die eine oder andere Hundertschaft der Polizei - da reicht ein Streifenwagen nicht ...

17:32 von StöRschall

Mit dem Tod kann man nicht klarkommen. Unter keinen Umständen.
.
ein Problem unserer heutigen Zeit
das Unausweichlichen zu akzeptieren
vielleicht mal das bedacht ?

@ 17:42 von Sisyphos3

Ja auch das weiß ich,es beantwortet aber meine Frage nicht.
Ich kann die Sichtweise auch nicht nachvollziehen, wenn ich Tod bin hab ich nichts davon das ich nicht obduziert würde, anderen Menschen wird vielleicht Lebenszeit geschenkt.
Und sofern ich nicht als Pharao beerdigt werde, bleibt mein Körper auch nicht unversehrt.
Auch dann hätte ich nichts davon.
P.S. Ich schreibe aus meiner Perspektive, bevor sie es als Angriff werten.

Zu 17:38 von agora -✎ Die Wahrheit usw..

..Ich hatte es so verstanden: auch wenn ich als gesunder und junger Mensch Covid 19 bekomme, ist es nicht unwahrscheinlich, dass ich daran sterben werde..Liebe Presse, haben sie sich jemals gefragt, welchen psychologischen Effekt solche ständig schlechten Nachrichten ausüben?!

@agora, was erwarten Sie von "der Presse"? Wie ist der "Effekt" bei Kranken oder bei älteren Menschen? Gibt es da keinen? Egoismus s.o.!

Es geht in "der Presse" u.a. um die Wahrheit!

Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse.

usw..
https://www.presserat.de/pressekodex.html

Am 30. Mai 2020 um 15:03 von Tada

Zitat: In welcher Studie wurde welches Ausbreiten in einer Schule oder Kita dokumentiert oder untersucht?

Durch die Schulöffnungen werden wir eine ganz große Feldstudie haben mit vielen, vielen Kindern als Probanden.

Was Gottesdienste betrifft haben wir ja jetzt schon eine kleine Feldstudie.

17:48 von BotschafterSarek

"Die einen kommen zu dem Ergebnis, dass Kinder kaum infektiös sind, die anderen kommen zu dem Ergebnis, dass sie genauso starke Überträger sind wie Erwachsene."

,.,.,.,

Was Sie verbreiten, sind Fake-News.
Locker-flockig irgendwas in den Raum gepustet, in der Hoffnung, dass es jemanden "ansteckt".

Wissenschaftler veröffentlichen niemals etwas in der Art, wie Sie es - brutal verfälschend - verbreiten.

...

"Falls die zweiten Recht haben, wird die Öffnung von Kitas und Grundschulen zu neuen Infektionsketten führen, die z.B. Angehörige dieser Kinder mit Vorerkrankungen massiv gefährdet."

,.,.,

Kinder, die zu Hause Angehörige mit Vorerkrankungen haben, müssen nicht in die Schule.

Und Kita-Pflicht gibt es ohnehin nicht. Niemand muss sein gefährdetes Kind dort hinbringen.

Es kann meiner Meinung

nicht jeder zum Superspreader werden.
Man muss dazu geltende Regeln grob missachten und den Verstand abschalten.
Und die paar wenige schaden der Gemeinschaft doppelt durch Ansteckung und durch die enormen Wirtschaftsschäden.

Am 30. Mai 2020 um 16:27 von Louis Renner

Zitat: Bitte erklären Sie mir, warum eine Familie, welche sich für Kinder entschieden hat und trotzdem arbeiten muss, nun leidtragend sein soll

Sie glauben nicht, welche Nachteile meine Frau und ich hatten, weil wir drei Kinder haben.

Wir lieben sie trotzdem und sind froh und stolz, dass wir sie haben.

17:38 von agora

auch wenn ich als gesunder und junger Mensch Covid 19 bekomme, ist es nicht unwahrscheinlich, dass ich daran sterben werde..
.
so wahrscheinlich, dass man explizit jeden der 4 ... 5 Fälle wo Kinder daran starben
in Großbritannien rauskramte, unter den bald 40.000 Gesamttoten und thematisierte

Zurück zu einem normalen Leben ohne Großveranstaltungen?

"Eine Studie aus Hongkong lässt vermuten, dass 20 Prozent der Infizierten ungefähr 80 Prozent der Infektionen anstoßen könnten."

Es ist nicht wirklich überraschend, dass ein Infizierter auf einer Veranstaltung mit sehr vielen Teilnehmern mehr Menschen anstecken kann als bei einem zehnminütigen Einkauf.

Wenn wirklich 80% der Infektionen auf solche Ereignisse zurückzuführen sind, sollten wir weiterhin auf solche Veranstaltungen verzichten und im Gegenzug ein normales Leben führen können.

Es gibt hier User, die ihr

Es gibt hier User, die ihr eigenes Ego bzw. vermeindliche unbedingte Bedürfnisse über die Gesundheit anderer stellen und verlangen dass diese wiederum untertauchen, damit jene ihre Partys etc. feiern können.
Geht‘s noch?????
Da fehlt mit jegliches Verständnis. Aber auch nicht ein ganz kleines bisschen.

@17:32 von StöRschall

"Mit dem Tod kann man nicht klarkommen. Unter keinen Umständen."

Da haben Sie sicher Recht.

"Ob man beim Sterben dabei war oder nicht....

Es macht, die Sache einfach nicht besser, auch wenn man sichs versucht einzureden."

Als meine Schwester vor einem Jahr auf einer Palliativstation in Bremen gestorben war, hatte mich eine Krankenschwester morgens angerufen weil meine Schwester sich selbst zu schwach fühlte. Die Krankenschwester meinte, dass es gut wäre, wenn ich ein paar Tage bleiben könnte und man würde mir auch ein Zimmer zur Verfügung stellen. Ich hatte zugesagt und versprach, kurz anzurufen, wenn ich losfahre (Hambur-Bremen).
Als ich drei Stunden später anrief: "Wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass ihre Schwester vor eine halben Stunde gestorben ist."
Was das für ein Gefühl ist, kann ich nicht beschreiben.

kollektive Fakten-Resistenz

///
*
*
*
... wenn man die ganze pseudo-Argumente der Lockerungs-Befürworter auf einen Nenner bringt, dann geht es im Prinzip einzig und allein darum, das man mit seiner Ignoranz und Überforderung stur mit dem Kopf durch die Wand will!
*
... leider funktioniert das Virus nicht so streng darwinistisch, dass nur die unvorsichtigen Hohlköpfe infiziert werden ...
*
... bevor die was merken, stecken die leider sehr viele Menschen an, die nichts dafür können ...
*
... außerdem belasten sie das Gesundheitssystem und Pflegepersonal, die die Fakten-Ignorierer dann anschließend wieder gesund pflegen müssen ...
*
... wenn all die rücksichtslosen, unbelehrbaren Infektionsverbreiter wenigstens deutlich sichtbar zu erkennen wären ...
*
... beispielsweise, wie die Leprakranken früher ...
*
... dann könnte man ihnen wenigstens aus dem Weg gehen und sich vor deren Leichtsinn schützen!

15:20 @BesorgterSohn

Das sind schwer erträgliche Situationen, ich weiß wie das ist. Meine Mutter kann nicht mal mehr telefonieren, dement und schwerhörig.
Kämpfen Sie weiter um Besuchsmöglichkeiten.
Schauen Sie mal bei der BIVA,

"https://kurzelinks.de/x0au"

Alles Gute!
Wünscht die
Leipzigerin59

Tja, die Superspreader

nicht ganz so neu die These. Nur, wie erkennt man sie? Eben: nicht. Und was folgt daraus? Alles wieder zurücknehmen? Kann ja wohl nicht angemessen sein auf puren Verdacht. Übrigens sind die letzten Ausbrüche in Pflegeheimen TROTZ Besuchsverboten erfolgt. Es müsste doch aber aktuell bei den geringen Infektionszahlen möglich sein, Kontakte zurückzuverfolgen und damit regionale Ausbrüche einzudämmen.

@17:53 von BigFamily: Die Klasse in Quarantäne

"Sollte jemand in der Klasse angesteckt sein, dann kann man die Klasse bzw. Gruppe ja in Quarantäne schicken."

Wer muss denn dann alles in Quarantäne?
Die Klasse und deren Lehrer gehen als erstes in Quarantäne.
Dann noch die Kontaktpersonen der Kinder, also die Eltern, Geschwister und alle zu denen sie sonst Kontakt hatten.

Das gilt dann so lange bis alle getestet sind und die Ergebnisse negativ sind / keine Infektion vorliegt.

Nach einigen Tagen folgt dann zur Sicherheit noch ein Test.

Mal eben die Klasse in Quarantäne zu schicken reicht nicht aus, wenn Schulkinder Corona haben.

Ich arbeite in der Nähe von Heinsberg / Gangelt. Wir hatten einige in der Firma, die in Quarantäne waren. Anfangs wurde nicht getestet später zweimal, wenn der erste Test negativ war. Ein Kranker zieht immer eine ganze Kette von Quarantänefällen nach sich.

Am 30. Mai 2020 um 17:53 von BigFamily

@Sausevind

"Die Kinder können nicht mehr so lange warten, bis vielleicht irgendwann mal festgestellt wird ob sie nun stark ansteckend sind oder nicht.
Die Psyche und die Leistung hat nach den vielen Wochen dermaßen gelitten. Es ist unverantwortlich diesen Weg weiterzugehen. Sollte jemand in der Klasse angesteckt sein, dann kann man die Klasse bzw. Gruppe ja in Quarantäne schicken."

,.,.,.

Ich akzeptiere absolut nicht, wie schon gesagt, dass man nur die eigene Problematik gelten lässt und die andere vom Tisch wischt.

Ich habe täglich mit Schülern zu tun, per Telefon.
Sie können inzwischen auch wieder Sport machen.

Die Leistung hat keineswegs gelitten, ich kontrolliere das einmal in der Woche. Eher sind sie besser geworden, und auch selbstständiger.

Selbst ein Jahr fehlender Schulunterricht wäre keine Katastrophe.

Das viel schlimmere Übel ist der Corona-Tod.
Den kann man nämlich NICHT wieder rückgängig machen.

Eltern brauchen Hilfe, ja - aber nicht über Leichen.

@Couchmann 14:05 - was ist hier der Irssinn?

///
*
*
*
... es gab auch mal Zeiten, da war ungeschützter Geschlechtsverkehr üblich ...
*
... anscheinend gibt es Menschen, die in neuen Situationen dazulernen und damit zurechtkommen ...
*
... und andere Menschen haben Schwierigkeiten, die neue Lage zu überreißen intellektuell ...
*
... stattdessen versuchen dann Letztere mit Verharmlosungen und Ignoranz auf Biegen & Brechen ihre alten Gewohnheiten durchzuboxen ...
*
... auf dem Rücken der Allgemeinheit!

Unterricht in der Schule sollte stattfinden

Notfalls draussen, in weiteren zusätzlichen Räumlichkeiten, mit viiieeelll Lüften in kürzeren Intervallen, immer gleiche Gruppen, mit Maske, auch Wandertag, usw.

Testen der Lehrer und Schüler wöchentlich zur Kontrolle in Pooltests wäre anhand der Kapazitäten wohl machbar.
Gefährdete Vorerkrankte eben per Video Teilnahme. Gehen tut alles. Wenn man will.

Massenevents In alter Form dagegen kann es vorerst einmal nicht geben. Räume ohne Belüftung, Fehlender Abstand, viel Sprechen, Schreien, Singen.
Open Air und weniger Dichte, Cabriobusse, Gartenfest und Glühweinstand - etwas Abstand, mehr Luft, das müsste machbar sein, ist doch fast angenehmer.
Wenn man damit durchkommt, wäre allen geholfen.

17:42 @Sisyphos3 @Francis Ricardo

Hier geht es nicht um Organspenden, sondern um bessere Therapie bei
Covid-19,
für kommende schwere Fälle.

Meinen Sie ernsthaft, dss Organe von
Covid-19 gespendet würden?
Sicher müssen Angehörige, sofern sie es gibt, zustimmen.
Aber diese könnten ggf. selbst einmal profitieren.

@BigFamily 17:53 - umgekehrt!

///
*
*
*
... es ist exakt 180 Grad umgekehrt richtig, zu dem was Sie geschrieben haben! ...
*
... haben Sie denn den Text überhaupt nicht verstanden?
*
... klar ist, dass nicht die Kinder das Problem sind oder eines haben ...
*
... es sind die Eltern, die hier am Rad drehen!
*
... es ist so dermaßen wurscht, ob die Kinder den geplanten Lehrstoff noch in diesem Jahr beigebracht bekommen oder erst im nächsten Jahr! ...
*
... hier geht es doch unwiderlegbar nur um die Eltern und deren Überforderung mit der Situation!

Es zeigt uns immer wieder,

Es zeigt uns immer wieder, wie respekt und diziplinlos teils sogar gewissenlos. einige Bürger unseres Volkes sind. Ich würde meines Lebens nicht mehr froh, wenn ich grob fahrlässig eine Corona Infektion durch die Reihen meiner Liebsten verteilen würde, und die Anfälligsten dabei erkranken oder sogar versterben würden. Deshalb sollte man die Gebote unserer Politik und die der Virologen ernst nehmen und befolgen. Bislang haben jene einen guten Job gemacht, um das Schlimmste zu verhindern.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: