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Bundestag beschließt Hilfen für Familien und .....

.... Gastronomen ! Jetzt erst ? Wie lange sind wir in der Krise ? Wie oft wurde schon gesagt und geschrieben : wir brauchen s c h n e l l e
u n d u n b ü r o k r t i s c h e Hilfe ? Wie oft hat das Volk das so erlebt z.B. bei den Überflutungen und den vielen regionalen
Dingen die so passierten ? Die warten alle noch .....

Bundestag beschließt Hilfen für Familien und Gastronomen....

Also,Hilfe für Gastronomen,die Absenkung der Mehrwertsteuer von 19% auf 7%.Das ist allemal besser,als Staatshilfen für die Autobranche,die 180 Milliarden Euro Gewinnrückstellungen hat.Und weiter macht mit Vorstandsvergütung auf der einen und befristeten Arbeitsverträgen auf der anderen Seite.

wie das bezahlt werden soll?

wie das bezahlt werden soll?

Die Absenkung der Mehrwertsteuer für die Gastronomie

ist doch Augenwischerei da mittlerweile die steuerlichen Verlustvorträge dazu führen dass für 2019 kaum Steuern gezahlt werden. Und ob ich nun 19% oder 7% auf Null Umsatz bezahle ist doch egal.
Mit den aktuellen Maßnahmen können lt. Dehoga eine Mehrheit der Restaurants derzeit nicht kostendeckend arbeiten. In unserer Region sind noch viele Restaurants trotz Öffnung noch ziemlich leer. Ich weiss nicht wie es in anderen Regionen aussieht - hoffentlich besser.
Wenn nicht werden diese sog. Hilfen alle zu spät kommen.

man schlägt sich vor lachen auf die schenkel

die Mwst senkung in der gastro ist nun der grösste streich unserer groko. auf speisen gesenkt, auf getränke, wo es sinnvoll wäre, nicht. aber war auch vorher schon irrsinn, der gokkel mitgenommen, 7%, vor ort verzehrt 19% aber beide kunden zahlten den gleichen preis

15:28 von Peter Kock

Zitat:"Bundestag beschließt Hilfen für Familien und Gastronomen ! Jetzt erst ?"

Das stimmt so nicht. Die Lohnfortzahlung gab es schon bisher und wurde jetzt verlängert. Was Hilfen für die Gastronomie angeht: Am besten wäre den Gastronomen geholfen, wenn deutsche Versicherungen die Verträge erfüllen würden, die sie abgeschlossen haben. Viele Versicherungen, darunter die Allianz, weigern sich nämlich mit absurden Begründungen, Gewinnausfallversicherungen für Betriebe, die auf behördliche Anweisung geschlossen waren, auszuzahlen. Diesen Skandal sollte man unbedingt untersuchen!

Mißverständnis Familienförderung

Es ist doch keine Familienförderung, wenn ich die Berufstätigkeit von Eltern bzw. deren Einnahmeausfälle fördere! Das ist sehr einseitig.

Familienförderung sollte unabhängig von ideologischen Haltungen erfolgen. Die Familien mit der Einstellung, die Kinder selber aufzuziehen und zu betreuen, gehen leer aus. Es ist wieder nur eine Förderung des Fremdbetreuungswahns.

Vielleicht gut gemeint

aber der Effekt der MwSt.-Senkung wirkt sich nur bei wieder normalen Umsätzen aus. Wie die mit Mindestabstand und halb so vielen Tischen erreicht werden sollen bleibt das Geheimnis unserer Rechenexperten in der Regierung. Muss höhere oder alternative Mathematik sein;-)

Die Mehrwertsteuer

zahlt doch der Gast. Was der Wirt denn davon? Er muss doch die vom Gast gezahlte Mehrwertsteuer nur an den Fiskus weiterleiten, wo ist da die Hilfe?

16:06 von Karl Napf

Zitat:"der gokkel mitgenommen, 7%, vor ort verzehrt 19% aber beide kunden zahlten den gleichen preis"

Dann müssen Sie sich beim Verkäufer beschweren, nicht bei der Regierung. Beim Bäcker kostet das süße Stückle zum Mitnehmen auch weniger als im angeschlossenen Cafe...

@15:42 von Klausewitz

Das sollten Sie jene fragen, die Zwangsschliessungen anordnen und somit den Schaden verursacht haben. Wenn diese als Begründung "zum Wohle aller" anführen, so sollte es ebenso solidarisch von allen getragen werden.

Das ist ein schlechter Witz für die Gastronomen!

Wo bleibt denn hier die Solidarität und der alles beherrschende Gedanke, die Schwachen schützen zu wollen?
Eine Senkung der Umsatzsteuer auf Umsätze die nicht oder nur ansatzweise generiert werden können ist wenig oder eher keine Hilfe. Dann auch noch auf Speisen reduziert ist blanke Willkür. Nun werden Öffnungen erlaubt mit Vorgaben, die einen wirtschaftlichen Betrieb erst gar nicht zulassen. Also Kneipe öffnen um noch mehr Schulden zu haben.
Ich hoffe sehr, dass die ca. 2,4 Mio Betroffenen nun auf die Strasse gehen und sich diesen Mist nicht länger bieten lassen. Am besten gleich mit all den anderen Gewerken.
Hätte man die unzähligen Milliarden gleich in unser kaputtgespartes Gesundheitssytem, Altenpflege, Bildung, Infrastruktur, Digitalisierung, Klimakonforme Technologien (und vieles mehr) investiert, dann wäre sicher noch Geld übrig und wir hätten der Welt gezeigt wie es richtig geht.

7 Prozent Steuer auf (fast) keinen Umsatz..

.. bringt den betroffenen unzähligen Klein- und Kleinstbetriebe in der deutschen Gastronomie auch so gut wie NIX, da diese durch diese Abstandregeln in ihren eigenen kleinen Betrieben meist nur noch ca 25 bis 50 Prozent ihres ursprünglichen Umsatzes erzielen können!

Langsames, aber sicheres(!) Kneipensterben auf Raten, also!

Bei den ohnehin(!) milliardenschweren Ketten wie McDonalds oder Burgerking, die schon immer(!) hauptsächlich Essen zum Mitnehmen verkauft hat, sieht die Sache natürlich ganz anders aus!

Daher mein Fazit :
Und schon wieder(!) profitieren die unzähligen Klein- und Kleinstbetriebe von diesen Maßnahmen so gut wie nicht, und schon wieder(!) werden die ohnehin milliardenschweren Ketten, in Fall halt McDonalds, Burgerking und andere die allermeiste Staatsknete in dieser Angelegenheit abgreifen!

Das übliche halt!

Unterstützung

Die Frage ist wie, vor allem wie lange. Ein normales Leben wird erst wieder möglich sein, wenn ein Impfstoff gefunden wird. Manche rechnen 2021, manche 2022 damit. Ist ja auch klar, eine funktionierende Glaskugel hat ja keiner. Und wenn kein Impfstoff gefunden wird, dann gute Nacht.

16:37 von Frank von Bröckel

halt wieder staatlicher irrsinn, weil auf getränke, wo gerade heutzutage mehr umsatz und gewinn gemacht wird, nix passiert.

@Dörfler 16:16 Uhr

7% aus z. B. 10 € sind weniger als 19%. Also bleiben netto mehr für den Wirt. Oder glauben Sie, dass der Wirt den Preis senkt?

wer hätte das gedacht

bei diesem thema sehr vorsichtiges herantasten der ard an die bürger, was gesagt werden darf

Fraglich ob

ob eine Absenkung der Steuer auf 7 Prozent etwas bringt, und was soll sie bringen.
Wird Essen und trinken dann billiger ?, damit mehr Menschen in die Kneipe gehen ?.
Oder werden die Preis nach oben gehen, und die Kneipen mehr Gewinn machen ?.

Und Familien Unterstützung, bekommen auch die, die keine Kurzarbeit hatten ?, oder sonstige Ausfälle.
Auch die Familien die nicht arbeiten gehen ?.
Alle anderen fallen durchs Raster, die höchsten Steuern zahlen Singles, oder irre ich mich.

Und am Ende, irgend jemand muss das alles mal bezahlen, alles andere wäre sehr naiv.

Am 28. Mai 2020 um 15:53 von Advocatus Diabo...

Wie es hier aussieht, kann ich leider nicht sagen. Solange die Einschränkungen da sind (Mundschutz, Abstand) werde ich weder ein Geschäft noch ein Restaurant aufsuchen. M.E. steht das auch im Widerspruch zu - Einschränkungen bis ein Impfstoff da ist. Und solange wird sich der jetzige Umsatz nicht wesentlich ändern. Unterstützung von allen Gastro-Unternehmen also jahrelang ? Und richtig, die 7% Mehrwertsteuer reißen das bei so geringen Umsätzen auch nicht raus. Da werden wohl so einige erst gar nicht öffnen, da die ganze Sache ein Verlustgeschäft ist.

@ Am 28. Mai 2020 um 15:53 von Advocatus Diabo...

Zitat: "Die Absenkung der Mehrwertsteuer für die Gastronomie

ist doch Augenwischerei da mittlerweile die steuerlichen Verlustvorträge dazu führen dass für 2019 kaum Steuern gezahlt werden. Und ob ich nun 19% oder 7% auf Null Umsatz bezahle ist doch egal."

Verlustvorträge sind für die USt unerheblich und nicht verrechenbar. I.Ü. stimme ich Ihnen aber zu. Solange nur 40 - 50 % der Gäste in eine Gaststätte/Restaurant gehen können, ist das eher unwirtschaftlich.
Um dies zu ändern gibt es m.E. aber nur zwei Wege: Direkthilfen oder Änderung der Abstandsregeln.
Ersteres wäre richtig teuer, letzteres könnte schnell zu neuen Problemen führen. Leer ist da ein gutes Beispiel.

Insofern ist die USt-Reduktion ein richtiger, aber vermutlich nicht hinreichender Weg.

@advocatus diabol

Ertragsteuerlich haben Sie recht, wenn Sie schreiben, dass die Restaurantbetriebe 2020 vermutlich keine Steuern zahlen werden. Gleichwohl macht es für die Betriebe aber einen großen Unterschied aus, ob der Umsatzsteuersatz für sie 7 % oder 19 % beträgt. Das natürlich nur dann, soweit überhaupt Umsätze getätigt werden. Die Umsatzsteuer ist unabhängig von der Gewinnsituation der Betriebe abzuführen. Hätte der Gesetzgeber den Restaurantbetrieben wirklich helfen wollen, hätte er zumindest befristet alle Umsätze dieser Branche mit 7% besteuern müssen Die Steuerausfälle wären bescheiden gewesen.

Am 28. Mai 2020 um 17:11 von Köbes4711

" Wie es hier aussieht, kann ich leider nicht sagen. Solange die Einschränkungen da sind (Mundschutz, Abstand) werde ich weder ein Geschäft noch ein Restaurant aufsuchen. "

So geht es mir auch, außer auf großen Märkten mit Mundschutz zum Lebensmittel einkaufen, such ich eher keine Läden oder Kneipen auf, müsste eh in die Stadt fahren.

Und wenn ich mich so im Umfeld unterhalte, das eine Bier kann ich auch zu Hause trinken, aber ich trinke gar kein Bier mehr.

Ich weiß nicht ob das wirklich etwas bringt.

Vielen Eltern geht es geht nicht nur um Geld

Sicher benötigen viele Menschen momentan finanzielle Zuwendungen vom Staat, um durch diese Krise zu kommen. Vielen berufstätigen Eltern ist jedoch mit einer verantwortungsvollen, aber zügigen Rückkehr zum vollen Schul- und Kitabetrieb mehr geholfen. Denn die Vereinbarkeit von Homeoffice der Eltern und Homelearning der Kinder ist in vielen Fällen eine Illusion. Das wird niemandem gerecht, weder den Arbeit-/Auftraggebern, noch den Eltern und schon gar nicht den Kindern, die in diesen verunsichernden Zeiten besonders viel Normalität und Stabilität brauchen.

@ Peter Kock

Jetzt erst ? Wie lange sind wir in der Krise ? Wie oft wurde schon gesagt und geschrieben : wir brauchen s c h n e l l e u n d u n b ü r o k r t i s c h e Hilfe ?

Danke für den gesperrten Text, ich hätte es aber auch so verstanden, ich kann ja lesen.
Die schnelle und unbürokratische Hilfe gab es sofort, wenn Sie bitte kurz in Ihrer Erinnerung (oder zur Not in älteren Artikeln) kramen wollen. Bitte immer erst nachdenken, dann schreiben.

Unterstützung für Familien @ wenigfahrer

In dem Artikel steht doch ganz eindeutig, dass es sich um eine Lohnfortzahlen in Höhe von 67 % des Nettolohns handelt, wenn Eltern wegen eines geschlossenen Betreuungsagebotes nicht arbeiten gehen können - sich ihre finanzielle Lage infolge der Eindämmung der Coronapandemie ändert.
Bei Familien, in denen sich finanziell nichts ändert, bekommen logischerweise keine finanzielle Hilfe - dort ist alles beim Alten, abgesehen von einem teilweise immensen Arbeits- und Betreuungspensum der Eltern... (und jetzt komme mir bitte niemand mit der viel belastbareren älteren Generation oder Mutti, die eigentlich nach Hause gehört...).
Und natürlich sind Singles steuerlich prozentual stärker belastet - sie haben ja auch, wenn man einen ähnlichen Lebensstandard voraussetzt, geringere Ausgaben. Das ist auch eine Form von Solidarität. Aber die geht ja zunehmens baden...

@ Wutmigrant

Ich hoffe sehr, dass die ca. 2,4 Mio Betroffenen nun auf die Strasse gehen und sich diesen Mist nicht länger bieten lassen. Am besten gleich mit all den anderen Gewerken.
Hätte man die unzähligen Milliarden gleich in unser kaputtgespartes Gesundheitssytem, Altenpflege, Bildung, Infrastruktur, Digitalisierung, Klimakonforme Technologien (und vieles mehr) investiert, dann wäre ...

... die Gastronomie heute auch nicht besser dran. Und genau darum geht es . Und ob die Betroffenen auf der Straße etwas erreichen, was sie in der Gaststube derzeit nicht erreichen, daran zweifle ich stark.

Und das "kaputtgesparte" deutsche Gesundheitssystem gehört definitiv zu den besten weltweit. Aber ganz locker.

Am 28. Mai 2020 um 16:06 von Karl Napf

Zitat: aber war auch vorher schon irrsinn, der gokkel mitgenommen, 7%, vor ort verzehrt 19% aber beide kunden zahlten den gleichen preis

Das ist aber kein steuerliches Problem, sondern die Frage, welchen Netto-Preis der Verkäufer ansetzt. Wenn für zwei Waren der Bruttopreis immer 10 € ist, auf die eine Ware 7% und auf die andere 19% anfallen, beläuft sich der Nettopreis einerseits auf 9,34 €, anderseits auf 8,40 €.

Fragen Sie den Gokkel-Lieferanten Ihres Vertrauens, warum die Netto-Preise so unterschiedlich sind.

Kneipen folgen noch

Die Elternunterstützung ist sicher eine Hilfe, denn noch steht in den Sternen, wie es nach den Sommerferien weitergeht mit der „Regulären Öffnung“ der Schulen.

Desweiteren ist bei Öffnung jederzeit mit einer Wiederschliessung zu rechnen, falls doch ein Infektionsgeschehen ausbricht und Quarantäne verordnet wird. Es ist eine Nothilfe, die das Grundproblem nicht löst, dass Eltern nicht normal arbeiten können und ihre Jobs verlieren.

Restaurants sind wie Einzelhandel versch. Branchen stark betroffen. Die Gäste und Kunden sind definitiv noch nicht in Konsumstimmung, trauen sich nicht, warten erstmal ab. Dazu selbst bei Öffnung nur 60% Belegung. Die Mehrwehrtsteuersenkung war ein Anliegen der Restaurantbetreiber.

Weitere Betriebe wie Kino, Kneipe, Theater, Schwimmbäder, alles was erst nachrangig folgen soll und sich auch noch drinnen abspielt ist weitaus härter getroffen. Beispiele von Leer und der Baptistenkirche in Frankfurt zeigen wie schnell es drinnen wieder gehen kann.

Am 28. Mai 2020 um 16:16 von Dörfler

Zitat: Die Mehrwertsteuer zahlt doch der Gast. Was der Wirt denn davon? Er muss doch die vom Gast gezahlte Mehrwertsteuer nur an den Fiskus weiterleiten, wo ist da die Hilfe?

Wenn der Restaurantbetreiber seinen Bruttopreise nicht ändert, hat er etwas davon, wenn er weniger USt. abführen muss.

Bundestag beschließt Hilfen für Familien und Gastronomen

Ich finde es begrüßenswert, dass die Bundesregierung finanzielle Hilfsmaßnahmen für Familie und Gastronomen leisten möchte!

In anderen Ländern gibt es nichts!
Da muss jeder sehen, wo er bleibt.

Auf der anderen Seite kennt man die von Regierungen angebotenen"schnellen, unbürokratische Hilfen", die sich im Nachinein mehr oder weniger als Luftnummer heraustellten.

In einigen Jahren werden wir erst feststellen, wie viele Kleinst- und mittelständige Unternehmen aufgrund Corona Insolvenz angemeldet haben.

Aber - wie gesagt- das Vorhaben ist zu begrüßen!

Ein Lob (erstmal) an die Regierung!

16:37 von Frank von Bröckel

Zitat:""Bei den ohnehin(!) milliardenschweren Ketten wie McDonalds oder Burgerking, die schon immer(!) hauptsächlich Essen zum Mitnehmen verkauft hat, sieht die Sache natürlich ganz anders aus! ""

Nach meinen Informationen gilt für den Ausser-Haus-Verkauf von Speisen eh nur der gemäßigte MwSt.-Satz von 7%.
Ist allerding ein Coffe-ToGo dabei, gilt für ihn der 19%-Satz.
Aber: Ein Latte Macciato (ToGo) mit mindestens 75% Kuhmilch erfordert nur 7%.

Aaalso:
Die Restaurants die innerhalb ihrer Betriebsstätten nun Speisen mit 7% -anstatt wie zuvor mit 19%- verkaufen, ist schon ein wenig geholfen. Die Getränke bleiben bei 19% wie bisher.

Zweites aaalso:
Allgemein großmundig zu verkünden dass die Kneipen/Wirtschaften/Restaurants/Diverse insgesamt jetzt nur noch 7% MwSt. abzuführen haben, ist dummes Gewäsch.

Am 28. Mai 2020 um 15:28 von Peter Kock

Meine Tochter hatte die Hilfe donnerstags beantragt und am Dienstag drauf hatte sie das Geld auf dem Konto

@Köbes4711 17.11

Solange die Einschränkungen da sind (Mundschutz, Abstand) werde ich weder ein Geschäft noch ein Restaurant aufsuchen. M.E. steht das auch im Widerspruch zu - Einschränkungen bis ein Impfstoff da ist"
und wenn es noch nach 40 Jahren keinen Impfstoff gibt wie bei Aids? Laufen eigentlich Ihre Einkäufe von selbst zu Ihnen oder müssen Sie doch raus? Dann könnten Sie sich bald über die vielen geschlossenen Geschäfte wundern. Ich bin ziemlich sicher: die verheerenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen beschäftigen uns länger als der Virus.

16:16 von Dörfler

Die Mehrwertsteuer zahlt doch der Gast.
Was der Wirt denn davon? Er muss doch die vom Gast gezahlte Mehrwertsteuer nur an den Fiskus weiterleiten, wo ist da die Hilfe?
.
jetzt seien sie mal etwas kreativer !
er beläßt den "Bierpreis" egal wie hoch die MWSt ist
die eingesparte Differenz behält er !

@ R. Kühn

Das geht meiner Meinung nach nicht. Wenn der Wirt nur 7% abführt, kann er vom Gast keine 19% Mehrwertsteuer verlangen.

Wer kommt denn als ohnehin...

.. finanzschwacher Klein- und Kleinstbetrieb in der Gastronomie bei diesen weiterhin geltenden Abstandregeln bei halbierten Umsatz denn dauerhaft über die Runden?

Richtig , NIEMAND!

Da verlängern diese Steuererleichterungen, die ohnehin hauptsächlich den großen Ketten zu Gute kommt, lediglich NUR das langsame, aber sichere(!) Sterben dieser unzähligen Klein- und Kleinstbetriebe in der Gastronomie!

Denn mit einem halbierten Umsatz kommt doch wirklich niemand dauerhaft über die Runden!

16:06 von Karl Napf

"" aber war auch vorher schon irrsinn, der gokkel mitgenommen, 7%, vor ort verzehrt 19% aber beide kunden zahlten den gleichen preis""
Gokkel mitgenommen ist die Mitnahme eines Nahrungsmittels. Wie schon immer mit 7% besteuert.

Den Gokkel im Laden verzehren fällt unter Dienstleistung, die mit 19% versteuert wird.

War schon immer so ;-))
Muss man natürlich nicht verstehen, da im Laden verzehrt, muss der Kneipier das Geschirr spülen, wegräumen, usw. mit Extra Personal-, Energie, Abwasser usw. -Einsatz.

Im AusserHausverkauf wird idR. Plastikgeschirr verwendet. Hier wäre ein guter Ansatz für eine Plastiksteuer.

18:01 von morgentau19

"schnellen, unbürokratische Hilfen",
.
bei uns ??
wo man ja jede "Ungerechtigkeit",
jede Ausnahmesituation glaubt berücksichtigen zu müssen ?

@Dörfler 18.21

Wenn der Wirt nur 7% abführt, kann er vom Gast keine 19% Mehrwertsteuer verlangen."
Das tut er auch nicht. Er lässt einfach die Preise, wie sie sind und hat etwas mehr Marge. Oder führen Sie dann im Gasthaus Preisverhandlungen?
Mir ist der Gastwirt, der ein paar Cent mehr an mir verdient lieber als kein Gastwirt.

Am 28. Mai 2020 um 18:21 von deutlich

>> Laufen eigentlich Ihre Einkäufe von selbst zu Ihnen oder müssen Sie doch raus? >>

Lach, der war gut :-). Nein, leider nicht. In den Supermarkt gehe ich ab und zu. Ich muss dazu sagen, ich habe keine Angst Geschäfte zu betreten, obwohl ich ohne Mundschutz einkaufen darf (habe eine ärztl. Befreiung). Aber ich habe immer das Gefühl ich betrete eine Intensivstation und keinen Supermarkt. Außerdem will ich das Attest ja nicht ausnutzen, gehe nur Lebensmittel kaufen. Dann zu Uhrzeiten wenn ich weiß, da sind ganz wenige im Laden. Und Restaurant oder Klamottenladen, da verzichte ich halt drauf.

um 18:21 von Dörfler

""@ R. Kühn

Das geht meiner Meinung nach nicht. Wenn der Wirt nur 7% abführt, kann er vom Gast keine 19% Mehrwertsteuer verlangen.""

Macht er ja bei Speisen jetzt auch nicht.
Speisekarte alt : Schnitzel o.ä. inkl- 19% MwSt. = 10 Euro
Speisekarte neu: Schnitzel. o.ä. inkl. 7% = 10 Euro.
Die Differenz von 12% seien ihm gerne gegönnt.
Als ein "kleiner Zuverdienst" / Ausgleich, weil er so lange durchgehalten hat, um dir mal wieder ein Schnitzel bruzzeln zu können ;-))

Beim Getränk bleibt es wie bisher bei den auch abzuführenden 19%.
Gehst du nur zum Biertrinken in die Kneipe ändert sich nix für dich.

@Dörfler

“Das geht meiner Meinung nach nicht. Wenn der Wirt nur 7% abführt, kann er vom Gast keine 19% Mehrwertsteuer verlangen."

Tut er gar nicht.
Quasi eine Preiserhöhung, die der Gast nicht spürt, sondern nur das Finanzamt.
Für die Gäste also prima.

Wenn der Restaurantbesitzer den Verkaufspreis senkt, dann hat er tatsächlich nichts von der Steuersenkung, aber wer wäre so unklug, das zu tun?

18:43 von Köbes4711

""ich habe keine Angst Geschäfte zu betreten, obwohl ich ohne Mundschutz einkaufen darf (habe eine ärztl. Befreiung).""
Wenn du ein Attest hast, bist du doch allerhöchstgefährdet.
Keine Bedenken wegen noch herumschwirrender Aerosole anderer Markbesucher ?

Dann vielleicht auch noch selber unbemerkt infiziert ?

Muss ich das verstehen ?

Preisgestaltung

Seit der Wiedereröffnung der Biergärten ist der Preis für Bier und Brotzeit teilweise explodiert.
Viele Gastronomen holen sich die Ausfälle sowieso von den Gästen wieder.
Ich denke das wird sich nach der Öffnung mit Normalbetrieb nicht ändern. Warum sollte dann noch mit Steuergeldern nachgeholfen werden.

19:00 von Wusste-ich-nicht

genau das ist ja wiedermal der staatliche irrsinn. aber das begreifen offenbar nicht viele deutsche/innen

Restaurants und Kneipen sind

Restaurants und Kneipen sind natürlich besonders betroffen. Vor allem Kneipen.
Bei Aufhebung aller Vorsichtsmaßnahmen wären sie die idealen Orte für eine Ansteckung.
Ich werde mich jedenfalls wohl noch lange zusammenreißen müssen, obwohl ich regelmäßig in Kneipen gehe.

Zu Familien: es müsste eigentlich sofort ein Gesetz erlassen werden, dass berufstätigen Eltern einen Kündigungsschutz gewährt, wenn sie aufgrund solcher Maßnahmen wie Coronaschutz ihre Kinder zu Hause betreuen müssen. Ähnlich wie beim Mutterschutz und bei der Elternzeit.
Ist die Notlage beendet, darf im alten Job weitergearbeitet werden.
Eigentlich sehr einfach.

Am 28. Mai 2020 um 19:12 von Wusste-ich-nicht

>> Keine Bedenken wegen noch herumschwirrender Aerosole anderer Markbesucher ? <<

Nein, habe ich nicht. Erstmal wohne ich in MV (31 aktuelle Infizierte) und dazu noch in einer Stadt mit knapp 100000 Einwohnern die seit Wochen keinen einzigen Fall mehr hatte. Dann müßte ich ja auch Angst haben, mit dem Fahrrad zum Supermarkt zu fahren, könnte ja einen Unfall haben. Außerdem, mal ganz ehrlich, es kann Jahre dauern bis ein Impfstoff gefunden wird. Soll ich jetzt jahrelang in der Wohnung bleiben ? Alles im Leben geht mit einem - wenn auch so kleinen - Restrisiko einhin.

19:27 von harpdart

Eigentlich sehr einfach
.
zu einfach !!
der Arbeitgeber soll zahlen auch wenn er keine Arbeitsleistung erhält
aber bei einem Kindergarten der keine Leistung bereitstellt da weigert man sich zu zahlen !
eigentlich doch inkonsequent

Am 28. Mai 2020 um 19:12 von Wusste-ich-nicht

Als Ergänzung :
Meine Frau geht meistens einkaufen und sie muß täglich raus, weil sie keinen Home Office Arbeitsplatz hat. Dann ist die Wohnung auch ein kleines Restrisiko. Theoretisch könnte sie mich ja anstecken, selbst wenn ich nie wieder die Wohnung verlassen sollte. Man kann es drehen und wenden wie man will, ein klitzekleines Risiko besteht immer.

ich will das Problem ja nicht klein reden

aber wie bekam man vor 100 Jahren die Spanische Grippe in den Griff
ohne die medizinischen Mittel / ohne Impfung
gab es da auch jahrelange Einschränkungen ??
oder war die nicht weg genau so wie sie kam
nachdem sie ne Schneise mit 50 Mill Toten hinterließ,
bei erheblich weniger Menschen wie heute

Wer soll das bezahlen ...........

Bitte nich falsch verstehen, wir sind auch Eltern, aber wer soll das alles bezahlen.....das sind 20 Monate Mama-Corona-Urlaub oder?

Am 28. Mai 2020 um 20:41 von Sisyphos3

Ich bin mir auch nicht mehr sicher, ob ich so - Stand heute - noch jahrelang weiter leben möchte.

Das die Bundesregierung nun Lohnfortzahlung für die Eltern/Kinder für den staatlich verordneten Ausfall der gesetzlichen Schulungspflicht des Staates zahlen will, ist eine klare Pflichtübung, und sonst gar nix.
Das macht mal wieder überdeutlich wie mies das Corona-Krisenmanagement in diesem Sektor ist. Es bedeutet, dass weiterhin und offensichtlich ohne irgend einen Terminablaufplan die Kitas und Schulen im Notbetrieb laufen sollen.
Mein Rat an die betroffen Eltern/Kinder im staatlich auferlegten Beschulungsmodus ohne lebensnahe Wirklichkeit: Geht demonstrieren, egal wo, und sei es bei den Aluhutträgern mit Erdungsleitungsanschluss.
Es reicht !

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