Ihre Meinung zu: Corona-Krise: Weil und Hans für Auto-Kaufprämien

27. Mai 2020 - 8:53 Uhr

In der Debatte um Auto-Kaufprämien dringen die Ministerpräsidenten von Niedersachsen und dem Saarland auf rasche Entscheidungen. Doch es herrscht Uneinigkeit darüber, welche Autos gefördert werden sollen.

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Kommentare

Prämien für Autokäufer

Wer sich ein Auto kaufen will ,oder muss , wird es ohnehin tun ! Aber viel wichtiger ist die Erkenntnis , dass man mit Prämien den eigentlichen Umsatz lediglich vorzieht ! Wie so oft in der Politik,kennen die Entscheider nicht die Rahmenbedingungen solcher Aktionen !

Noch mal so einen

Noch mal so einen ökologischen Unsinn wie die Abwrackprämie? Nein Danke!

Der Deutschen Autoindustrie geht es gut, nicht wie der französischen.
Es gibt genug andere die das Geld viel nötiger brauchen!

Ich will weder ein

Ich will weder ein elektrohobel haben, noch muss ich mir ein Auto kaufen. Wieso bekomme ich keine Prämie für meine Eigentumswohnung oder mein neues mountainbike?
Im Sommer am edersee wäre auch ein Boot vorstellbar.
Wie immer geht's nur um Uralttechnik, Technologie ist ein Auto ja nicht.

Auto-Förderung

Wenn schon Förderung dann am besten für die Zukunft der Mobilität überhaupt. Das fängt mit der Technologie an sich an. Wir setzen auf E-Autos obwohl die Autos eine viel zu geringe Reichweite haben (im Winter wird sie noch kürzer), die Tankdauer vergleichsweise ewig geht - und die Produktion der Akkus ist auch nicht das Gelbe vom Ei.
Andererseits lese ich immer dass Wasserstoff keine Alternative wäre weil es keine Infrastruktur gäbe. Na dann könnte man doch jetzt in diese Technologie-Alternative investieren. Vielleicht stünde am Ende ein Mix von E-Autos und Wasserstoffbetriebene Fahrzeuge??

Warum..

Warum nur E-Autos, sowas brauch ich nicht, dafür fahr ich unter Umständen viel zu weit.

mal abgesehn davon das ich nicht konform damit bin, das die Auos Umweltfreundlich seien. Weil A wo kommt der Strom her, da es ja meißt ein Mix ist und B die Akkus werden imemr noch nicht berücksichtigt, man kann nicht nur die Lokale CO2 Bilanz einberechnen.

Tote Pferde

Wenn der Cowboy merkt, daß sein Pferd tot ist, steigt er besser ab - sonst fällt er auf die Schnauze.

Eigentlich gar keine

Eigentlich gar keine "Uneinigkeit". Die Bedenken von DUH, Greta Thunberg, den Grünen u.a. sind unbeachtlich. Frankreich mach gerade das Gleiche. Zieht Deutschland nicht nach ich es ein krasser Nachteil für unsere Arbeitsplätze.

Investitionen in Forschung

Leider hat unsere Autoindustrie versäumt, in die Erforschung zukunftsfähiger Antriebe zu investieren. E-Autos sind sicher nicht der Weisheit letzter Schluss, denn die Akkus sind durchaus sehr problematisch. Hinzu kommt, dass viele Zulieferer ja im Bereich der Verbrennungsmotoren Teile beisteuern. Wir können nicht die Augen verschließen und so tun, als würden die aktuell geforderten Hilfen Arbeitsplätze sichern. Sie würden nur um den Preis einer Verschlimmerung der Klimakatastrophe (und so muss man es nennen!) für sehr wenige Jahre - wenn überhaupt - Arbeitsplätze sichern, die so nicht zu retten sind. Also nicht den Forderungen der Großaktionäre nach weiteren kurzfristigen, unsinnigen Gewinnen nachgeben und der Autoindustrie und ihren Beschäftigten wirklich helfen, in dem man Hilfen für die Entwicklung und den Ausbau zukunftssichernder Technologien bereitstellt. Auch muss bei Unterstützungen eindeutig klar sein, dass die Zahlung von Boni und Dividenden ausgeschlossen werden muss.

Skandalöse Geldgeschenke

Die deutschen Autohersteller verdienen ausgesprochen gut. Nicht erst seit Preiserhöhungen, Produktionsauslagerung in Billiglohnländer und Baukastenprinzip.
Diese Unternehmen haben genug Geld. Und wenn eines dieser Unternehmen angeblich kein Geld mehr hat, hat es schlecht gewirtschaftet.
Diese Unsummen sollten kleinen und mittleren Unternehmen zukommen. Oder Selbständigen. Oder Künstlern. Wem auch immer, nur diesen Automobilkonzernen definitiv nicht.

Träume werden wahr!

Welche Fahrzeuge gefördert werden.... ist ja wohl klar, oder?
Kann mir kaum vorstellen, dass Elektroautos für den unteren Mittelstand förderfähig werden. Wie auch?
Ich stelle mir vor, ich hätte ein Elektroauto, hier, mitten in Berlin. Wo sollte ich es denn anschliessen, damit der Akku stets gefüllt ist? Keine Chance! Geht nicht, nicht vorgesehen, noch nicht einmal angedacht.
Also was kommt wohl dabei rüber? Hybride SUVs für Besserverdiener.... werden förderfähig. Na klar.

Oder Benziner. Da haben unsere Abschalt-Profis von VW, BMW und Benz schon immer davon geträumt, den Umweltschützern mit staatlicher Subvention einen vor den Latz zu treten.

Mitnichten

geht es der deutschen Automobilindustrie besser, überall die selben Probleme nicht nur durch Corvid-19. Auch VW wird profitieren zumal die Rückgabe einiger Fahrzeuge durch BGH Urteil es mit sich bringt wie schon oben beschrieben Zitat.: "Wer sich ein Auto kaufen will ,oder muss , wird es ohnehin tun " richtig ausgesagt wurde, die meisten sind auf ein Fahrzeug angewiesen. Gebraucht nach Abzug der Kilometer gegen neu. Ob es dann ein E-Auto wird wage ich zu bezweifeln weil jeder mit Kenntnis erkennt das Infrastruktur und Umweltschutz auch bei Akkuzelle nicht gegeben ist. Wenn so eine Kiste 800 km fahren würde wäre es eine andere Sache, alles andere Augenwischerei einer Lobby. Kaufprämie gern, nach Corvid-19 ein Anreiz, sollte es für einiges mehr geben.

Mir platzt der Kragen

Jetzt sollen Leute, die sich in der Krise womöglich eine goldene Nase verdient haben das Auto noch mitfinanziert bekommen. Wer kauft denn ausgerechnet jetzt einen Neuwagen?

Klar, es hängen Arbeitsplätze dran, aber das ist in andern Branchen nicht anders. (Mein Mann verkündet 1 bis 3 mal die Woche, wer in seiner Brache Insolvenz angemeldet hatte. Kleine und große Zulieferer sind auch dabei.)

Das einzige, was da noch einen Unterschied ausmacht, ist die Rüstungsindustrie, die an der Autoindustrie hängt.

Was Autos angeht: Es gib die Möglichkeit Krankenwagen, Feuerwehrwagen und Polizeiwagen zu finanzieren. In Deutschland, EU-weit.
Davon hätte jeder was und die alten Autos könnte man anderen Ländern schenken, die sie noch gut gebrauchen können.
Jedenfalls nicht verschrotten, wie es das letzte mal gewesen ist. Noch gute Autos kamen in die Presse, und meine uralte Gurke fuhr noch, weil ich mir keinen Neuen kaufen konnte. Und als die kaputt ging, fehlten bezahlbare Autos ganzer Jahrgänge.

Die Fachleute sind sich

Die Fachleute sind sich einig, dass die Abwrackprämie nichts bring außer Wertvernichtung, weil Autos, die noch einige Jahre halten würden vorzeitig vernichtet werden.
Ein Auto was ich heute kaufe werde ich dann nicht nächstes Jahr kaufen.
Aber die lobbygeführten Politiker plappern deren Argumente nach.
Und wenn jetzt der Fuhrpark mit geförderten Verbrennern erneuert wird, haben es in ein paar Jahre dann neue Techniken umso schwerer.

Praemie fuer alle.....

E-autos haben schon eine Kaufprämie, scheint ein Ladenhüter zu sein und zu bleiben....

Also, am besten eine Mobilitätsprämie von 5000 Euro einführen, dann kann man sich ein Roller, Fahrrad, Motorrad, Camper, Auto, Boot oder Flugzeug kaufen.... alternativ können die 5000 Euro fuer den oeffentlichen Nahverkehr, die Bahn, Kreuzfahrt oder Flugreise etc ...genutzt werden.... oder eine Kombi.

@ Advocatus Diabo..., um 09:07

Haargenau das, was Sie schreiben denke ich auch.

Elektroantrieb wird in Zukunft allenfalls ein Nischendasein führen, nicht mehr.
Hoffentlich wird die H-Förderung jetzt nicht verpennt.

Jetzt schon wieder...

...Konzernen mit Milliarden Gewinnen Steuergeld hinterher werfen? Und dann noch für Pferdekutschen?
Die sollten zuerst ihre Reserven verwenden, wie es von vielen Bürgern erwartet wird. Gleichzeitig die Gehälter für die Arbeiter weiter bezahlen und die Managementboni streichen. Wenn im gehobenen Management hohe sechs oder siebenstellige Gehälter bezahlt werden, könnten diese Personen auch mal ein Jahr "pausieren".
Noch dazu sollte man nie vergessen das diese Konzerne bzw. deren Manager über Jahrzehnte nur nach dem Prinzip:
"Nach mir die Sintflut" agiert haben. Das will ich nicht unterstützen.
Mein Vater hat ein Mietshaus und einigen die Miete um 50% reduziert bis alles vorbei ist. Warum komnen solche Leute nicht auf so etwas und schreien jetzt nach Steuergeld wenn die Reserven da sind???

Was für eine Idee

Also bekommen die Leute, diesich einen Neuwagen leisten können Geld aus dem Steuertopf, während die, bei denen es bestenfalls für einen Gebrauchten reicht dafür mitbezahlen.

Letztere bräuchten aber vielleicht einen Computer für das Homeschooling ihrer Kinder. Dafür gibts aber nix.

Dafür kann VW dann die Strafen für den Betrug leichter bezahlen und dieses Jahr 30% mehr Dividende ausbezahlen.

Was ist mit Compressed Natural Gas (CNG) vormals Erdgas

CH4 ist aus meiner Sicht der am einfachsten und mengenmäßig am Größten herzustellenden Bio Kraftstoff aus regulärem Landwirtschaftlichem Abfall (Stroh, Biomasse, etc.). Das kontrollierte, abgasgereinigte Verbrennen im Gasmotor eines Autos ist dabei sogar mit einem negativkoeffizenten der Klimagasrechnung verbunden. Da bei nichtnutzung des Strohs dieses auf dem Feld zu Methan verfault und Methan einen 25 Fachen Multiplikator gegenüber CO2 hat.

Wir fahren seit 2004 Erdgas, nun CNG im ganzen Unternehmen (fast) alle Fahrzeuge und sind mind. genauso zufrieden wie früher bei Diesel und Benzin.

Aus diesem Grund ist für mich nicht nachvollziehbar warum beim CNG Fahrzeug der bereits verwendete Bio Anteil im Kraftstoff von mind. 15-20% an den CO2-Werten berücksichtigt wird!

Elektroautos haben selbstverständlich ihre Berechtigung, sind aber ganz gewiß nicht die alleinige Lösung!

Btw: Eine Abwrackprämie hat dennoch keinen Sinn!

Weil sprach sich für

Weil sprach sich für umweltorientierte Prämien aus. "Ich bin sehr dafür, dass Elektroautos die meiste Förderung bekommen."
#
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Dann empfehle ich Herr Weil sich mal kundig zu machen über das tolle E-Auto. Bei einem normalen Auffahrunfall kann es schon zu einem Kurzschluss bei einer Batterie kommen, diese Explodiert und alle anderen Batterien entzünden sich in einer Kettenreaktion. Die kann auch beim Aufladen geschehen.
Ein brennendes E-Auto kann nur schwer gelöscht werden und muss zu abkühlen der Batterien mehre Tage in Wasser gelegt werden um zu kühlen. Das Wasser (etwa 4 Tonnen) ist Sondermüll.
Umweltfreundlich ist anders.

Batterie E Autos erhöhen den Schadstoffausstoss

Die heutigen E-Autos erzeugen bei der Produktion so viel mehr Schadstoffe, wie ein herkömmliches Auto nach ca 150000 bis 180000 km erzeugt. Das heisst, kurzfristig wird die Umwelt extrem mehr mit Schadstoffen belastet und ob insgesamt überhaupt weniger Schadstoffe erzeugt werden ist zweifelhaft, zumal auch die Produktion der gesamten Infrastruktur ebenfalls Schadstoffe erzeugt. Das kapieren leider die grünen Ideologen nicht

Fatales Signal

Die Abwackprämie führt alle Bemühungen um das Klima ad absurdum und gefördert werden mal wieder Besserverdienende durch Steuergelder.

@Peter Kock um 08:58 Uhr

Sehe ich genauso wie Sie.
Ich bin gegen eine Kaufprämie, egal für welchen Autotyp. Die Kaufpreise werden derzeit sowieso etwas fallen, und wer vorhat, sich ein Auto zu kaufen (wie ich), macht das auch ohne Prämie - die Zeiten dafür sind nicht so schlecht!
Außerdem mal schauen, was ein junger gebrauchter Wagen kostet (max. 2 Jahre alt), da gibt‘s auch interessante Angebote!

Time to say goodbye

"Vor allem um die Zulieferbetriebe mache er sich Sorgen."

Egal, welches Rettungspaket jetzt auf den Tisch kommt - hier werden Arbeitsplätze für eine gewisse Zeit auf Kosten der Allgemeinheit (insbesondere der Jugend und der Kinder) gerettet, die in wenigen Jahren sowieso niemand mehr benötigt (oder benötigen sollte....)

Das komplette System muß umgekrempelt werden, aber mich fragt ja keiner....

Wer bleibt übrig?

Nicht alleine Corona ist schuld, aber Corona gibt vielen Betrieben den Rest.Da wir nicht mehr viel von der ehm. Deutschen Industrie übrigbleiben, ob die Neuen Technologien diese ausgleiche können?
In der Krise wir jetzt jedes Land die Betriebe im Land erhalten, schau mer mal was da von OPEL übrig bleiben wird wenn Maron 9 Milliarden gibt und neue Fahrzeug Modelle in der Heimat entwickeln will.

Keine Abwrackprämie bitte!

Wenn es eine Gelegenheit gibt, die Gelder des Steuerzahlers für klimaorientierte Projekte einzusetzen, dann ist die jetzt gegeben. Da die Entwicklung von E-Autos verschlafen wurde (bzw. die Autokonzerne haben sich in den Top-Etagen darauf gefreut, dass der Steuerzahler die Entwicklung der neuen Techniken finanziert), muss jetzt der E-Autokäufer finanzielle Vorteile bekommen.
Förderung von Benzinern?Nachdem der Verbraucher jahrzehntelang durch laborbezogene, unwirkliche Verbrauchswerte betrogen wurde, ist die Autoindustrie erstmal aufzufordern, mittels echter, praxisbezogener Verbrauchswerte, die echte Klimabelastung ihrer Benziner festzustellen. Am besten durch neutrale Institute. Vielleicht gibt es noch solche, die nicht von der Industrie abhängig sind.

Wieso kauft der Staat nicht selbst

die veralteten Fahrzeuge und gibt sie direkt in die Schrottpresse?

Glückwunsch

Da ist die Lobbyarbeit ja scheinbar recht erfolgreich.

Auf der anderen Seite wird laut über Senkungen des Mindestlohns nachgedacht. Und an den Schulen fehlen Geld und Konzepte für sinnvolles und nachhaltiges digitales Lernen.

Es ist zum heulen...

Umweltfreundlich ganz klar

Hybride und Elektroautos sollten gefördert werden. Helfen sollte mit Auflagen zu Nachhaltigkeit verbunden werden.
Autobauer sollten diesbezüglich „Gas“ geben und motiviert werden. Die Zeit ist reif.
Sicherheit und Gesundheit sowie Nachhaltigkeit sind wichtiger geworden.

Fahrradfahren ist durch Corona wieder auf dem Vormarsch. E- bikes sind die Zukunft. Diese Unternehmen benötigen zur Zeit keine Hilfe.

Fliegen ist umweltschädigend und momentan eher gesundheitsgefährdend. Hier wird bereits unterstützt.

Öffentlicher Nahverkehr kann mit mehr Abstand punkten, mehr Service, Besserer Comfort, Umstellung auf E-Busse, Modernisierung der Bahn.

Keine Abwrackprämie bitte!

Wenn es eine Gelegenheit gibt, die Gelder des Steuerzahlers für klimaorientierte Projekte einzusetzen, dann ist die jetzt gegeben. Da die Entwicklung von E-Autos verschlafen wurde (bzw. die Autokonzerne haben sich in den Top-Etagen darauf gefreut, dass der Steuerzahler die Entwicklung der neuen Techniken finanziert), muss jetzt der E-Autokäufer finanzielle Vorteile bekommen.
Förderung von Benzinern?Nachdem der Verbraucher jahrzehntelang durch laborbezogene, unwirkliche Verbrauchswerte betrogen wurde, ist die Autoindustrie erstmal aufzufordern, mittels echter, praxisbezogener Verbrauchswerte, die echte Klimabelastung ihrer Benziner festzustellen. Am besten durch neutrale Institute. Vielleicht gibt es noch solche, die nicht von der Industrie abhängig sind.

VW Corona

Da muss man sich nichts vormachen. Genau wie bei der Lufthansa, so wird auch der Meister der Arglist und Täuschung einen dicken Batzen von Steuergeldern erhalten. Viele Bürger zahlen damit praktisch die aus dem BGH Urteil folgenden Entschädigungen aus Dieselgate selbst. Wir haben da nix mitzureden. Da muss man sich nichts vormachen. Trauen kann man dem Verein wahrscheinlich immer noch nicht. Also mal gespannt sein, welche perfide Schummelstrategie dann von diesen steuersubventionierten Geldern finanziert wird. Allein schon das Argument Arbeitsplätze zu ziehen, wenn der Staat nicht mitspielt zeigt die Kultur dieser Unternehmen. Vielleicht heisst das nächste Modell ja dann VW Corona und wächst exponentiell?

ziemlich frech das Ganze !!!

Gewinne bleiben - wie selbstverständlich, nur Wenigen vorbehalten. Für Verluste soll, ebenso selbstverständlich, die Allgemeinheit gerade stehen, da sonst der Verlust vieler Arbeitsplätze droht. Und genau damit droht wie selbstverständlich, die Auto-Lobby-gebetsmühlenartig. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, da hatte man Milliarden übrig, um sie in den USA als Strafe für den selbstverursachten Schaden und Vertrauensverlust zu zahlen. Merkwürdiges Geschäftsgebahren dieser an Selbstherrlichkeit kaum zu übertreffenden Industriebranche, die ganz offensichtlich noch immer nicht den Zeitgeist verstanden hat und allen Ernstes weitere Steuergelder für ihre aus der Zeit gefallenen Technik zu fordern, statt selbst mal innovativere Ideen anzubieten, als den Erhalt von Arbeitsplätzen in einer sterbenden Technologie.

Ja 5000 Euro wären schon schön

Für das Geld könnte ich 5 Jahre lang mein MVV Abo bezahlen.
Neues Auto? Brauch' ich grad nicht.

Brückenlösung

"Möglich sei auch eine Brückenlösung: "Wer sich heute verpflichtet, in zwei Jahren ein E-Auto zu kaufen, könnte jetzt ein attraktives Leasing-Angebot für einen modernen Benziner oder Diesel bekommen", so Weil."

Und ich hatte geglaubt, er wollte Geld in die Hand nehmen um 1000+ marode Brücken der Bahn zu ersetzen....
Ach nein, Niedersachsen hat hat 20% Aktienanteil an VW, dann sollte der Ramelow eine Kaufprämie fuer die Thüringer Bratwurst fordern etc....

Ich bin selbst in der

Ich bin selbst in der Autoindustrie beschäftigt. Trotzdem bin ich gegen Subventionen. Die Herren in den Chefetagen begründen ihre horrenden Gehälter mit ihrer Verantwortung, also bitte Verantwortung übernehmen. Sie haben uns betrogen und belogen, setzen seid Jahren aufs falsche Pferd. Haben in den letzten Jahren Zig Milliarden Gewinne eingefahren und sich die halbherzige Entwiklung von E-Autos mit Subventionen durch den Steuerzahler versüßen lassen. Jezt soll ich als Steuerzahler auch noch für das totale Versagen dieser Herren gerade stehen, irgendwann reicht's.

"können wir Mobilität für Millionen Menschen neu denken

und dem Klima effektiv helfen"

Prinzipiell ein prima Gedanke - wenn auch sehr spät und wenn es auch nicht darum geht, "dem Klima zu helfen", sondern dem Leben auf unserem Planeten.

Menschen wollen und viele müssen mobil sein und zwar auch individuell.
Wenn aber weiterhin E-Autos mit Fördergeldern und nun wahrscheinlich auch wieder mit Kaufprämien gepuscht werden, der knappe öffentliche Parkplatz auch noch mit Ladesäulen zugeknallt wird und weder gesagt wird, wo der ganze Strom dafür herkommen soll, noch was gegen die miese Ökobilanz der Akkus für E-Autos getan wird, dann ist allmählich von Veruntreuung von Steuergeldern auszugehen.
Sparsamster Umgang mit Ressourcen muss belohnt und z. B. auch Wasserstofftechnologie gefördert werden - was nützt e-mobil, wenn damit Riesenblechhaufen wie SUVs und Sportschlitten unserer deutschen Hersteller bewegt werden; das sind ja Dinosaurier (aber mit Dauerkonnektivität und Spurwechselassistent, da Blinken und Gucken nicht mehr beherrscht werden).

Wieso soll jetzt gerade die

Wieso soll jetzt gerade die Industrie, die in den letzten JAHRZEHNTEN unzählige Milliarden euro Gewinn gemacht hat, noch zusätzlich mit Steuergeld gefördert werden?

Das kann doch nicht sein, dass betrogen wird und neue Technologien vernachlässigt werden bis es gar nicht mehr anders geht und zum Dank springt dann der Steuerzahler ein, nur weil wieder diese unsägliche Drohung mit dem Abbau der Arbeitsplätze kommt.

Wer technologisch schläft, der muss sich erstmal an der eigenen Nase packen und investieren! Hier darf der Staat nicht dafür sorgen, dass alte Technik am Leben erhalten wird, damit wird das ohnehin schon beträchtliche Problem der deutschen Autobauer letztendlich nur noch größer.

Jetzt braucht es keine neuen Staats-Milliarden für die arme arme Autoindustrie sondern die Forderung, unverzüglich die alten festgefahrenen Strukturen aufzugeben und effizienter, schlanker und vor allem schneller zu werden was Zukunftstechnologie betrifft! Sonst wars das.

Was unerwähnt bleibt

Es hinterlässt einen schalen Beigeschmack, dass die Tagesschau auf ihrer Website nicht in der Lage ist, auch die Menschen und Positionen zumindest zu erwähnen, welche die neue "Abwrackprämie" grundsätzlich in Frage stellen. Folgt man dem Artikel, wird in Politik und Bevölkerung lediglich noch die Frage "klimaverträglich oder nicht?" verhandelt, und das ist in Wirklichkeit schließlich mitnichten so. Immerhin steht hier die Förderung von Betrieben im Raum, die wohlhabend und dreist genug sein könnten, um ihren Aktionäre anschließend Dividenden auszuzahlen.

Ich bin leider im Laufe der letzten Monate zu dem Urteil gelangt, dass manche Kritik an öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendungen nicht aus der Luft gegriffen ist, welch peinliches Süppchen auch immer sich Extremisten aller Art letztlich auch daraus zubereiten.

Solch ein handzahmer, Teile der Realität aussparender Bericht fördert jedenfalls meine diesbezügliche Unzufriedenheit.

Unabhängig von Sinn und Unsinn

einer Förderung von KFZ allgemein:

Wenn E-Autos gefördert werden sollen, landet das Geld nicht überwiegend in Deutschland. In diesem Technologiebereich sind wir noch weit hintendran und zu teuer. Die Kunden werden ausländische Fahrzeuge vorziehen.

Hauptsache die

Hauptsache die überdurchschnittlich hohen Gehälter (von denen die meisten Kunden nur träumen können) und die jährlichen Bonuszahlungen sind weiterhin gesichert.

Kreuzfahrtschiffe fördern! @sonnenbogen

Ich finde ihren Vorschlag, Kreuzfahrtschiffe zu fördern, richtig klasse!
Endlich denkt ein Forist an unsere hungernden Reeder und darbenden Kreuzfahrtschiff-Werften!
Ja, ich würde noch weiter gehen wollen. Wenn schon Kreuzfahrten förderfähig werden, dann sollte eine Individual-Kreuzfahrtschifffahrt angeschoben werden. Stelle mir vor, wie ich locker am Stau vorbei in meinem Kreuzfahrtschiff, auf der Kreuzfahrtschiff-Spur zur Arbeit fahre. Wesentlich geräumiger, als mein etwas rostiger Golf 2! Und der darbenden Ölindustrie wäre die Individual-Kreuzfahrtschifffahrt (richtig geschrieben?) die Rettung.
Jep. Sie haben mich überzeugt, sonnenbogen.
Würde sagen, sie müssen in die Politik! Wie wäre es mit einem Ministerposten, im Vorfeld der Kanzlerschaft? Gesundheitsminister? Nein. Ich habs: Verkehrsminister!

Hybride und Elektroautos?

Sollten nicht gefördert werden. Hybride sind Verbrenner mit zuviel Gewicht.
E-Autos sind schwere Batterien auf Rädern. Untauglich.
Optimierte Verbrenner könnten viel mehr.

Wertvernichtung - Betrugsunterstützer

Nach dem Dieselskandal kann man nur davon abraten jemals wieder ein deutsches Auto zu kaufen. Es gibt Alternativen, da muss ich mich nicht wissentlich betrügen lassen, auch wenn es der niedersächsische Ministerpräsident möchte. Schließlich sitzt er fett bei VW mit drin. Wir brauchen eine neue Ehrlichkeit für den Verbraucher!

Allerorts blinder sinnbefreiter Aktionismus

Ob bei Autobauern, Lufthansa, oder Deutscher Bahn, gewaltige Summen werden ohne die dringen notwendigen, zukunfstsichernden Strategien verbrannt. Klar kann man helfen, aber ohne nachhaltige Konzepte wird den Mitarbeitern, um die es ja angeblich geht, nicht geholfen. Ganz im Gegenteil mit diesen Subventionen, die mit Recht von Wettbewerbern und der EU sehr kritisch kommentiert werden, zementiert man das bisherige Fehlverhalten der Konzerne und verhindert den so dringend nötigen Umbau. Diese Art des Autobaus, des Flug- oder Schienenverkehrs ist nicht mehr tragbar und muss zwingend und schnell den unumgänglichen Umweltanforderungen angepasst werden. Es wird, wie so oft ein totes Pferd geritten, weil man nicht das Rückgrat hat, den Lobbyisten entgenzutreten. Wir haben nun die einmalige Chance richtig Geld in die Hand zu nehmen und den zwingend erforderlichen, gesellschaftlichen Umbau anzugehen und die wird feige und dilettantisch verspielt.

Eine Frage

Bei den Plänen und Kommentaren ist mir eines nicht ganz klar: Würde denn die Förderung nur für die 3 o.g. deutschen Automarken gelten oder nicht auch für französische, japanische...etc. Hersteller???

09:29 von Mukulele

>>Auf der anderen Seite wird laut über Senkungen des Mindestlohns nachgedacht.<<

Naja, das waren 17 Personen die es halt probiert haben weil es ihnen gerade in der Corona-Zeit günstig schien.

Es wird immer asozialer

Herr, schmeiß Hirn vom Himmel! Es wird immer asozialer in diesem Land.
Ich plädiere dafür dem österreichischen Gedanken zu folgen: Minister raus, Experten rein! Bei der nächsten Wahl dran denken!

Was für ein Irrsinn...

Ich halte diese Kaufprämie wieder mal für ein großzügiges Geschenk an die Autolobby, vom Steuerzahler bezahlt. Wer ein neues Auto benötigt kauft sich eine ob mit oder ohne Corona. Wenn nicht im Mai dann halt im April . Der einzige Effekt der da mit erreicht wird ist, das viele die Anschaffung wegen der Prämie vorziehen und dann im nächsten Jahr der Absatz einbricht. Aber dann wird der Steuerzahler bestimmt wieder Spalier stehen. Und nicht vergessen, auch noch etwas Geld für die Bonuszahlung dazugeben!

Was für ein Irrsinn...

Ich halte diese Kaufprämie wieder mal für ein großzügiges Geschenk an die Autolobby, vom Steuerzahler bezahlt. Wer ein neues Auto benötigt kauft sich eine ob mit oder ohne Corona. Wenn nicht im Mai dann halt im April . Der einzige Effekt der da mit erreicht wird ist, das viele die Anschaffung wegen der Prämie vorziehen und dann im nächsten Jahr der Absatz einbricht. Aber dann wird der Steuerzahler bestimmt wieder Spalier stehen. Und nicht vergessen, auch noch etwas Geld für die Bonuszahlung dazugeben!

wer hätte das gedacht

der autoverkäufer Weil will eine staatliche prämie für seine firma, daß die weiter die kunden betrügen kann? schon seltsam, was in diesem rechtsstaat so alles möglich ist, oder was nicht!

Ich denke wir haben Klimawandel????

Wenn wir unseren Planeten retten wollen, und das gibt unsere BR ja vor, dann müssen wir unser Konsumverhalten insgesamt drastisch reduzieren. Da kann ich doch keine Anreize setzen, genau das Gegenteil zu tun. Mag sein, dass unser Wohlstand hauptsächlich auf der Automobilindustrie beruht, aber mal ehrlich, denen geht es so gut, die brauchen keine Kaufanreize wenn sie Milliarden an Entschädigungen aus der Portokasse bezahlen. Soll´n sie doch selber sehen, wie sie ihre Kisten vom Hof kriegen, wenn sie mehr produzieren, als der Markt abnehmen kann. Das nennt man freie Marktwirtschaft, oder? Andernfalls können wir den Laden doch gleich verstaatlichen und die Gewinne, die dann erwirtschaftet werden, in wirklich sinnvolle Projekte stecken.

die Heuchler im Vormarsch

Noch vor einem Jahr : Hymnen auf "Friday For Future ", "Die Jugend macht es uns vor" usw. Eine Flut von Worten sei ja immerhin schon besser als gar nichts . Dann kam das Virus - und erzwang die Taten, von denen vorher nur die Rede war. Die Effekte stellten sich fast umgehend ein. Doch kaum schien die Virusgefahr abzuebben , erhebt sich wieder die Wortflutwelle - aber nicht , um das Positive mit weiteren Taten voranzutreiben, sondern für das genaue Gegenteil : Wachstum mit allen Mitteln !
Die Menschen lernen nichts , es sei denn, sie sind schon fast im selbst geschauffelten Grab versunken.
Doch offenbar nicht mal dann. Schauffelt das Grab der Heuchler endgültig zu!

Corona-Krise:Weil und Hans für Auto-Kaufprämien......

Da zeigt sich,was sie fördern wollen:Die Autoindustrie mit noch mehr Staatsgeld.Dabei haben die hohe Gewinnrücklagen.Dividenden und Vorstandsvergütungen laufen weiter.
Und mit Ökologie,da haben zumindest die beiden in dem Artikel genannten Politiker nichts zu tun.
Ist ja auch klar,Weil,Niedersachsen,VW.

Am 27. Mai 2020 um 09:16 von JMH

>>Die Fachleute sind sich einig, dass die Abwrackprämie nichts bring außer Wertvernichtung, weil Autos, die noch einige Jahre halten würden vorzeitig vernichtet werden.<<

Ein grosser Teil der "abgewrackten" Fahrzeuge fahren im Ausland weiter..Afrika und Russland freuen sich über die Modelle. (Ich lehne so eine Prämie ab)

Ich brauche kein neues Auto

aber eine neue Wohnzimmer und Kücheneinrichtung, gibt es denn keinen Corona-Notleidenden Möbelhersteller der ebenfalls mit einer Prämie vom Staat unterstützt werden muß? Ach vom ersparten Geld, könnte ich auch noch einen Notleidenden Fernsehhersteller unterstützen, natürlich nur wenn es dort auch eine Prämie beim Kauf eines neuen gibt.
Die Autohersteller besch... ihre Kunden und der Staat soll sie auch noch unterstützen, damit die Manager Bonis und die Aktionäre Dividenden bekommen? Wie sieht es denn mit dem Unternehmerischen Risiko aus? Arbeitsplätze? Was ist mit den Kellnern, Hotelangestellten und vielen mehr die durch Corona ihren Job verloren haben und KEINE Hilfen bekommen?

CNG

Ich fahre seit 2 Jahren auch mit CNG und bin mehr als zufrieden. Mich ärgert vor allem der Punkt, dass z.B. VW als einer Verursacher des Dieselskandals am Ende noch einen fetten Umsatz von vielen Milliarden machte, weil dann so eine Abwrackprämie gemacht wurde. Das heißt man hat erst betrogen, dann noch fett eingesahnt und will auch jetzt wieder Prämie haben, obwohl die weit mehr Polster haben als kleine Einzelunternehmer, die grade jetzt in dieser Pandemie vor dem Aus stehen.
Das ist schon mehr als eine Frechheit, wenn man jetzt den großen Konzernen mit so einer Prämie helfen will, während der kleine Unternehmer seinen Laden zumachen muss.
Natürlich habe ich auch von der Prämie profitiert, habe aber auch der Umwelt zuliebe auf CNG Antrieb geachtet, der wohl momentan umweltfreundlicher ist als alles andere. E-Autos sind dagegen extrem schlecht in der Bilzanz und bis sie sich lohnen ist der Akku am Ende und das Auto wird verkauft. Lachnummer!

Nur wenn keine Prämie für Verbrenner und Hybrid ...

Ja, aber nur wenn keine Prämie für Verbrenner und Hybrid bezahlt werden (auch Hybrid sind Augenwischerei, da nur wenige KM mit Elektro, aber hunderte Km Verbrenner gefahren werden können.

Außerdem sollte ein Prämie nach allg. Umweltbelastung (Feinstaub usw.) gestaffelt werden können, z.B. wenig Gesamtgewicht, geringe Reifenbreite, geringe Beschleunigung und begrenzte Höchstgeschwindkeit (Abrieb Reifen, Bremsbelege, usw.) sowie Alltaugstauglichkeiten wie geringe Außenmasse (Parkplatzbedarf), gute Ladefähigkeit und sehr geringe Geräuschbelastung.

All das wären zukunftsfähige Ziele und förderungswürdig.

Der kleine Mann

kann sich so schon und jetzt noch zusätzlich wegen Kurzarbeit meist gar kein neues Auto kaufen. Wieder nur ein Geschenk für die, die schon genug haben. Elektroautos sind für Menschen auf dem Land noch nicht ausgereift genug. Die Umweltbilanz sieht spätestens beim Akku des Autos, dessen Entsorgung (und auch schon die Herstellung) ein echtes Problem ist, schon nicht mehr so gut aus. Und wer jetzt mit Prämie ein Auto kauft, kauft dann die nächsten Jahre keines. Es passiert nur eine Verschiebung des Problems.

Am 27. Mai 2020 um 09:17 von sonnenbogen

>>lso, am besten eine Mobilitätsprämie von 5000 Euro einführen,<<

Wenn schon eine Prämie, dann einen einmaligen Gutschein für lokal ansässige Läden und Lokale, auszugeben durch das Bürgerbüro o.ä. gegen Vorlage des Personalausweises.

Hilfen für die Autoindustrie !

Anscheinend sind einige Politiker durch die Krise vollkommen daneben. Jetzt wollen sie die "großen Vier" mit viel Geld "retten" bzw. unterstützen. Geht es noch ????????
Die doch so großen Bosse und Manager der Autokonzerne sollen als erstes ihre viel zu hohen Gehälter ihrer Leistung anpassen. Dann würden sie wahrscheinlich nur noch den Mindestlohn kriegen, den einige CDU`ler ja gerne wieder absenken wollen.
Dann sollten alle Autokonzerne jegliche Dividenden streichen, und dies solange, bis neue, innovative und zukunftsfähige Technologien gefunden und verwirklicht werden können.
Sollte die BR diese "Prämie" für die Autoindustrie tatsächlich beschließen, dann ist dies doch das Wasser in den Rhein getragen, denn kassieren doch nur wieder die eh schon Reichen zusätzlich !

Tja jetzt, wo VW und co für

Tja jetzt, wo VW und co für ihren Betrug zahlen müssen braucht es natürlich besonders dringend eine Rettung auf Steuerkosten. Kann ja nicht sein, dass sie in ihrem selbstverschuldeten Elend sitzen bleiben. Sie müssen auch künftig ihre Kunden betrü...äh...versehentlich irreführen können
Natürlich könnte man auch - wie in anderen Ländern - Prämien für Fahrräder geben. Aber die Fahrradindustrie gehört nicht zu den großen Parteispendern. Die Autoindustrie schon. Zufälligerweise sind gerade die Empfängerparteien für eine Rettung. Welch Zufall.

VW und co hatten in den letzten Jahren Rekordeinnahmen. Sie könnten riesen Rücklagen haben. Aber weil man dann Steuern zahlen müsste hat man das vermieden. Keinen Cent mehr als nötig wollte man dem Staat geben - von dem man jetzt die Rettung erwartet. Ich merke da eine gewisse Doppelmoral. Und das noch völlig ohne Dieselskandal und andere Steuervermeidungspraktiken anzuschneiden. Vielleicht sollte nur derjenige Geld kriegen, der ehrlich ist?

Ohne Infrastruktur ist Elektro Schwachsinn

Ist ja nett dass man Elektroautos fördern will. Nur fehlt komplett die Infrastruktur um flächendeckende Elektromobilität sinnvoll zu machen. E-Zapfstellen gibt es auf die Fläche gesehen sehr wenige, und naturgemäß sind diese Säulen sehr viel länger belegt pro Auto als dies bei Verbrennern an der Tankstelle der Fall ist. Und wer kein Eigenheim hat kann das Aufladen zuhause gleich ganz vergessen, wenn er nicht zufällig eine unbelegte Ladesäule um die Ecke stehen hat.
.
Solange da also nicht ganz massiv und in kürzester Zeit die Situation verbessert wird ist und bleibt ein Elektroauto für die meisten Leute sinnbefreit. Ganz zu schweigen von jedem, der auch mal Langstrecke fahren muss oder will - da ist Elekro nämlich auch noch weit davon entfernt auf Augenhöhe mit Verbrennern zu sein.

Verkehrte Welt

Offensichtlich sind die Regierungen der Bundesländer mit Autoindustrie derselben hörig. Dabei sollte es doch eigentlich umgekehrt sein. Das dem nicht so ist, erkennt man auch an der "unentdeckten" Schummelsoftware und der Tatsache, dass das Theater keine politischen Konsequenzen nach sich zog, nur privatrechtlich. Und der Herr Scheuer kämpft gegen härtere Strafen für Regelübertretungen unter dem Motto: "Kann jedem wegen einer Unachtsamkeit ja mal passieren!".

Bei einer Fahrleistung von

600 Millliarden Kilometern pro Jahr in Deutschland und einem Verbrauch von 15 kWh pro 100 Kilometer benötigt man für die 1:1 Umstellung auf E-Antrieb eine Energiemenge von 90 Terawattstunden. Beziehungsweise 9000 zusätzliche WKA mit 3 MW Leistung bei 38% Nutzungsgrad. Beim Wasserstoff würde etwa das Doppelte an Aufwand benötigt werden. Beide Konzepte sind Völlig illusorisch. Man sollte erst gar nicht damit beginnen!

Kaufprämie

Der Bund würde sich durch eine Prämie natürlich ein anhaltendes Wachstum der Branche versprechen und damit neben sicheren auch neue Arbeitsplätze. Und dennoch bin ich der Ansicht, dass man dieses Geld besser den Kommunen für den konkreten Ausbau von Fahrradewegen in den Innenstädten geben sollte. Damit wäre der Umwelt geholfen, man könnte mehr Autos aus den Städten ziehen und letztlich würden sich alle darüber freuen (zumindest bei gutem Wetter).

Refinanzierung

Das BGH-Teil vom Montag wird teuer für die Automobilindustrie. Das muss über den Steuerzahler refinanziert werden.

Am 27. Mai 2020 um 09:18 von Bürger aus Deut...

>>Mein Vater hat ein Mietshaus und einigen die Miete um 50% reduziert bis alles vorbei ist. <<

Sehr schön, aber hoffentlich spielt das Finanzamt mit. Denn das wird komisch , wenn man eine Wohnung weit unter dem Mietspiegel überlässt und verlangt die entgangenen Steuereinnahmen trotzdem. Das ist auch etwas, was die wenigsten wissen.

Hurra : Autolobbyisten siegen mal wieder

In den bisherigen Kommentaren hat sich noch niemand darüber Gedanken gemacht, warum sich bestimmte Politiker (z.B. Weil und Laschet) auf Teufel komm raus und entgegen der allgemeinen Volks- und Expertenmeinung vor den Karren der Autolobby spannen lassen und hier Milliarden verplempern, die anderswo viel dringender gebraucht werden. Füllt man den VW, BMW Bossen und anderen mit den unsinnigen Kaufprämien schon zu seinen Amtszeiten die ohnehin vollen Taschen und Dividenden, bedankt sich die Autoindustrie nach dem Ausscheiden aus dem politischen Leben nämlich sehr gerne mit bestens bezahlten Jobs für diese Lobby-Politiker : siehe jetzige Vorsitzende des Verbandes des Automobilindustrie, die Ex-CDU Staatsministerin Hildegard Müller oder den Ex- CDU Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann, der lange Präsident des Verbandes der Automobilindustrie war. Gebt das Geld lieber Menschen, die es wirklich brauchen (zB in der Pflege oder Kunst).

@JMH

Fehler, die Autos werden nicht vernichtet, die kommen nach Afrika wo sie weiter die Umwelt mit CO2 versorgen. Aber das macht ja bei uns nix aus, an den Ländergrenzen hört ja die CO2-Verschmutzung auf, genau wie damals bei Tschernobyl die Strahlung an der aufgehört hat.

@ 09:20 von tagesschlau2012

",,sich mal kundig zu machen über das tolle E-Auto. "
Oder auch folgende Anekdote die uns von einem Mitreisenden am Flughafen erzählt wurde: Er hatte (im deutschen Winter) eine SMS von seinem Tesla bekommen dass die Batterie gleich leer wäre. In diesem Fall könne er das Auto auch nicht mehr öffnen - weil das ohne Strom auch nicht gehen würde. Echt toll!

09:09 von Klausewitz

Zitat:"Frankreich mach gerade das Gleiche."

Tut es nicht. F fördert alternative Antriebskonzepte zu Verbrennern und verlangt u.a. Betriebsstilllegungen zu verhindern. F "fördert" also nicht mit der Gießkanne, sondern scheint ein Konzept zu haben im Gegensatz zu Bundesregierung und dt. Autoindustrie. Ganz davon abgesehen, dass z.B. VW trotz Milliarden-Strafzahlungen jedes Jahr neue Gewinnrekorde einfährt. Die könnten eigentlich selber ihren Verkauf ankurbeln, indem sie z.B. ihre irrsinnigen Sonderausstattungspreislisten mal reduzieren würden. Gilt für AUDI und die anderen genauso.

würg..

kaufen, kaufen, kaufen, wegschmeissen, schnell!: kaufen, kaufen, wegschmeissen, kaufen, konsumieren, konsumieren, schneller Leute, kauft Autos, kauft.....beeilt euch! Brave Bürger. Planet?Klima? Umwelt? Unwichtig! Nach mir die Sintflut. Würg...

Am 27. Mai 2020 um 09:41 von Forfuture

>>Wir haben nun die einmalige Chance richtig Geld in die Hand zu nehmen und den zwingend erforderlichen, gesellschaftlichen Umbau anzugehen und die wird feige und dilettantisch verspielt.<<

Wie soll denn der Umbau aussehen ?

so nicht.

Weil ist Ministerpräsident Niedersachsens.Anteilseigner von VW .Und der Wähler ist der Dumme bei Abwrackp. 2.und zahlt dann VW Wiedergutmachungen an dem von VW betrogenen Käufer und Niedersachsen kassiert mit. So nicht.Man muss sich fragen welche von den etablierten Parteien man noch wählen kann.So keine mehr.

Rausgeworfenes Geld

Man wird davon ausgehen können, dass viele Pkw-Käufer ihren Kaufwunsch ohnehin nur aufgeschoben haben. Jetzt Prämien zu verteilen, bedeutet erst einmal immense Mitnahmeeffekte, aber keinen gesamtwirtschaftlichen Gewinn. Letztlich werden nur andere Förderungen ersetzt, die politisch nicht durchsetzbar sind, solange die Autofirmen eifrig Gewinne (=Dividenden) ausschütten. Jeder andere Unternehmer hält sich mit Entnahmen in so einer Krise zurück. Die Soforthilfe war beispielsweise auch daran gekoppelt, dass man seine Kosten nicht reinholt. Da konnte man auch von Gewinnauszahlungen nur träumen.

5000 € Prämie für ein neues Auto....

endlich mal eine gute Idee, die nicht nur immer den Randgruppen der Gesellschaft zu Gute kommt

Diese Unmenge von Staatshilfen

macht mich fassungslos. Einerseits sehe ich die Notwendigkeit, andererseits wird der deutsche Mittelstand das alles abbezahlen müssen, also meine Kinder und die Enkel. Da werden nach meiner Schätzung weit über 1000 Milliarden € zu den jetzigen 2000 Milliarden die wir schon als Schulden haben hinzukommen.

egoistische Landeschefs

Das Geld kann nur 1* ausgegeben werden.
Ich möchte keine Benziner aus China oder sonstwoher mit meinen Steuergeld unterstützen, denn darauf läuft es am Ende ja auch hinaus.
BWM und Co brauchen zum Anderen keine Prämie, die als Strohfeuer verpufft ( Rücklagen und Dividenen, Gehälter usw anschauen).
Das Geld sollte in Bildung und Digitalisierung fließen. Selbst in die kalte Fussion und Wasserstoff wäre es besser angelegt.
Das Gerede der Arbeitsplätze mit Zulieferketten der Autoindustrie greift zu kurz, denn die gibt es in jedem Wirtschaftszweig.
Wir werden sehn wie stark die Autolobby ist. Eine Prämie wäre ein fatales Signal

BITTE auch mal an die kleinen denken ?

Um in diesen Zeiten Unterstützung zu bekommen muss man VW oder Lufthansa heißen, die eigentlich vor Corona doch genug Polster anfressen konnten. Wer denkt jetzt eigentlich mal an die kleinsten Zellen: der lokale Einzelhandel Fundament unserer deutschen Wirtschaft, für viele von uns Arbeitgeber und in gewisser Hinsicht langsam schon Kulturgut……Habe im Bekanntenkreis einige kleine Einzelhändler*in und unserer Familie bezieht aus moralischen Gründen auch selbst (fast) ausschließlich aus dem lokalen /regionalen Einzelhandel. Diese Menschen hatten es schon vor Corona schwer und viele weinen sich jetzt wirklich in den Schlaf…. Der Staat schaut schon lang zu wie John Bezos & Co mit seinem AMAZON-Imperium den Handel und damit unserer Arbeitsplätze auffrisst und vermutlich wird er irgendwann die BRD kaufen. Warum wird nicht der lokale Einzelhandel z. B durch Käufer- Prämien oder Gutscheine unterstützt, die hätten es doch auch verdient oder?

Vielleicht müssen die Politiker endlich...

in anderen Bahnen denken. Warum nimmt man nicht die Milliarden in die Hand und bindet die kleine Städte und Gemeinden mit fortschrittlicher neuer Technik für den ÖPNV an.

Wie währe es denn, wenn man neben der Straße z.B. das neue TSB (Transportsystem Bögl) baut? Man nimmt damit den Druck der Pendler aus den großen Städten, bietet den Bewohnern auf dem Lande eine Alternative zum Auto und investiert gleichzeitig in neue energiesparende Technik.

Aber unsere Politik denkt halt nur in eingefahrenen Bahnen.

Keine Abwrackprämie , Forschung fördern!!!

Es gibt keinen größeren Unsinn, sowohl ökonomisch, als auch ökologisch.

Der beste Umweltschutz ist die Recourcen zu schonen und Energie- und Wasserverbrauch sowie Schadstoffbelastung bei der Herstellung zu berücksichtigen. Dazu gehört auch, Gebrauchsgegenstände erst dann zu tauschen, wenn sie so defekt sind, dass eine Reparatur nicht mehr möglich ist.

Eine Abwrackprämie hilft nur denen, die sich sowieso ein neues Auto kaufen wollen und es sich auch leisten können.

Die Lobeshymnen auf E-Autos erscheinen mir, alleine angesichts der Umweltschäden die für die Lithiumgewinnung für die Batterien entstehen, völlig unangemessen. Hinzu kommt, dass nur ein geringer Stromanteil aus erneuerbaren Energien kommt.

Förderung ja, aber bitte für die Entwicklung alternativer Antriebe und das bitte schön ergebnisoffen und ideologiefrei.

Es wäre ein unerträglicher Skandal, wenn...

...der millionenfache Diesel-Betrug
durch Unternehmen wie VW, BMW
und Mercedes etc. jetzt noch mit
einer Abwrack-Prämie auf Kosten der
Steuerzahler quasi honoriert würde!!

Wie viele andere Branchen

Wie viele andere Branchen lebt die Autoindustrie nicht vor allem von nötigen Neuanschaffungen, sondern von möglichen, etwa weil man Lust auf ein neues Auto hat. Das solchee nicht-nötigen Käufe in wirtschaftlichen schlechten Zeiten zurückgehen, merken viele Branchen. Die Abwrackprämie hat einzig und allein das Ziel, solche nicht-nötigen Käufe wieder anzukurbeln. Das mag unsinng klingen, führt aber letztlich dazu, dass Geld von den Sparbüchern in den Wirtschaftskreislauf und damit auch wieder in die Steuerkassen gespült wird. Man kann die Abwrackprämie daher auch als versteckte Vermögenssteuer interpretieren, auch wenn sie wie das Gegenteil aussieht ;-)

Letztendlich ist es immer wieder interessant anzusehen, wie perfekt das Lenkungselement "Geld vom Staat" funktioniert, um Menschen zu bestimmten Handlungen zu verleiten. Ab 10.000 EUR Bonus sehe ich auch den sofortigen Durchbruch für E-Autos, nur kommt dann die Fertigung nicht mit :-)

@08:58 von Peter Kock

>>Wer sich ein Auto kaufen will ,oder muss , wird es ohnehin tun ! Aber viel wichtiger ist die Erkenntnis , dass man mit Prämien den eigentlichen Umsatz lediglich vorzieht ! Wie so oft in der Politik,kennen die Entscheider nicht die Rahmenbedingungen solcher Aktionen !<<

Entweder kennen sie die Rahmenbedingungen nicht oder sie interessieren sich nicht dafür. Die Automobilbranche hat eine mächtige Lobby und die Politik v.A. in Niedersachsen ist engstens mit ihr verwoben. Da kann man nicht von neutralen Entscheidungen ausgehen.
Es ist ja nicht nur so, dass die Lobbies Eigeninteressen vertreten, auch Politiker haben Eigeninteressen. Und solange sich niemand über die Unterstützung von VW & Co (die Prämien gelten natürlich auch für US-Hersteller etc.) beschwert haben diese Vorstöße für die Politiker keine negativen Konsequenzen.

09:59 von SchleswigHolsteiner

Zitat:"Sehr schön, aber hoffentlich spielt das Finanzamt mit. Denn das wird komisch , wenn man eine Wohnung weit unter dem Mietspiegel überlässt und verlangt die entgangenen Steuereinnahmen trotzdem. Das ist auch etwas, was die wenigsten wissen."

Das ist leider so! Als Wohnungseigentümer werde ich vom FA praktisch gezwungen, eine höhere Miete zu verlangen als ich eigentlich möchte, aber eine Industrie, die in den letzten Jahren vor allem durch Fortschrittsverweigerung und Betrug aufgefallen ist, soll dann durch unser Steuergeld gefördert werden. Nicht zu fassen!

Natürlich darf man

den nicht neuen Vorschlag von Weil kritisieren, dann bitte aber auch praktikable Alternativen nennen. Was nutzt den Menschen klimagerechtes Handeln, wenn sie in Folge ohne Arbeit und vernünftiges Einkommen sind. Die Automobilindustrie ist nun mal der Motor unserer Wirtschaft , ob es einem paßt oder nicht. Es gilt jetzt erst einmal soziale Verwerfungen durch Massenarbeitslosigkeit zu verhindern. Und die bekommen wir, wenn nicht bald gegengesteuert wird. Auch ein Unternehmen wie VW hält es nicht ewig aus, so gut wie keine Autos zu verkaufen. Da gibt es nämlich auch noch Menschen die ihren Job brauchen.

Eine Strategie

Wer unser auf Wachstum basierendes Wirtschaftssystem fördert zerstört unsere Lebensgrundlage. Wer nicht bereit ist sich den Anforderungen unserer Umwelt zu stellen wird nicht (lebenswert) überleben. Wir müssen uns endlich eingestehen, dass die o.g. Erkenntnisse keine Endzeitprophezeiungen von "linksversifften Jesuslatschenträgern" sind, sondern die einhellige nicht widerlegbare Essenz der Wissenschaft. Also endlich handeln, Grundeinkommen für alle, die dabei ihren Job verlieren, aber nicht bedingungslos, sondern mit verpflichtender Arbeit am Gemeinwohl. Ob mit alten Menschen spazieren gehen, Grünflächen insektenfreundlich bepflanzen, Wälder aufforsten, Bewässerunsgsysteme bauen, oder... man könnte noch eine sehr umfangreiche Liste sehr wichtiger, sehr nützlicher Dinge aufzählen, die gemacht werden MÜSSEN. Nein, ich bin kein Träumer, (Alb-)träumer sind, die, die sich gegen diesen alternativlosen Wandeln wehren. Die Industrie ist aufgefordert in dieser Strategie ihren Platz zu finden!

Am 27. Mai 2020 um 09:07 von Marc B

"Warum..

Warum nur E-Autos, sowas brauch ich nicht, dafür fahr ich unter Umständen viel zu weit."

Unsere Atemluft ist ein Universalgut, das uns allen zur Verfügung steht und lebensnotwendig ist.

Woher nehmen sich Menschen das Recht, dieses Universalgut nach Belieben zu verpesten, mit der Folge, dass Millionen Menschen an Luftverschmutzungen sterben und das Klima Amok läuft?

Seit wir diese tödlichen Folgen kennen, darf man doch wohl erwarten, dass jeder sich bemüht, seinen Anteil an der Luftverpestung so gering wie möglich zu halten. Die Förderung von Abgasschleudern seitens des Staates wäre doch wahrlich eine Dummheit ohne gleichen.

Terminologie des Grauens

Alle Wörter sind aus dem Nachrichtentext:

- "umweltorienterte Prämien"
- "emissionsarme Benziner und Diesel". Die meisten Dieselautos sind ja wohl Großfahrzeuge, die können schon vom Gewicht her nicht emissionsarm sein.
- "milder Dieselhybrid". Da fällt mir gar nichts zu ein.
- "technologieoffen". Dann sagt es doch gleich, dass Ihr wieder die Dreckschleudern aus Steuergeldern finanzieren wollt.

Und das alles ungefiltert in den Medien, es ist nicht auszuhalten.

@@09:07 von Advocatus Diabo...

>>Andererseits lese ich immer dass Wasserstoff keine Alternative wäre weil es keine Infrastruktur gäbe. Na dann könnte man doch jetzt in diese Technologie-Alternative investieren. Vielleicht stünde am Ende ein Mix von E-Autos und Wasserstoffbetriebene Fahrzeuge??<<

Der Mix kann durchaus das System der Zukunft sein. Das Hauptproblem beim Wasserstoff ist, dass die Umwandlung wahnsinnig ineffizient ist. Der Verlust an Energie betrifft dabei m.W. um die 70%. Es direkt in eine Batterie zu laden ist da bedeutend effizienter, hat dann allerdings seine bekannten Nachteile.

Die Sache ist doch die: Für die meisten Fälle reicht ein Elektroauto - zumindest wenn es ausreichend Lademöglichkeiten (zuhause und bei der Arbeit) gibt. Wir wollen jedoch ein Auto mit dem wir auch in den Urlaub fahren können. Würden die Händler hierfür eine Lösung bieten (z.B. Leihwagen 4 Wochen im Jahr inklusive... bis die E-Kiste auseinanderfällt) wäre das Hauptbedenken zumindest teilweise zerstreut.

E Zapfstellen Ausbau

Eins zieht das andere nach sich.

Wenn E Autos gefördert werden sollten ( auch wenn Mitforisten und Fachleute diese Technologie wohl überhaupt in Frage stellen)
wird dies den Ausbau der Zapfstellen fördern.

Dauert nur alles.

Daher sollte vor etwaigen dringenden Zusagen nochmals die Richtung der zukunftsweisenden Technologie besprochen werden.

Genau dies sollte dann Auflage sein.
Zukunftsweisende Technologien fördern.

Wasserstoff

Wie hier viele immer und immer wieder nach Wasserstoffautos gieren.
An die Befürworter:
Wasserstoff wird derzeit aus Biomasse: Ja, es werden (Ur-)Wälder gerodet, Felder bepflanzt, die dann geerntet und vergoren werden, um daraus Strom und Wasserstoff zu produzieren --> Irrsinnig!
98% der weltweiten Wasserstoffproduktion wird derzeit aus Erdöl, Kohle und Gas gewonnen.

Es ist total irrsinnig fossile Energie in Wasserstoff zu wandeln, damit daraus wieder Strom für den Antrieb entsteht, statt den Strom aus der PV direkt und mit relativ geringen Spannungsverlusten zu nutzen.
Nur wenn Strom aus "grüner" Energie im Überfluss vorhanden wäre, würde es Sinn machen daraus Wasserstoff zu machen.

Das Konzept Wasserstoffauto macht aktuell überhaupt keinen Sinn, wenn DE noch so viel Kohle verbrennt und AKWs am Laufen hat.

Mit der Lufthansa wird schon

Mit der Lufthansa wird schon ein Konzern durch Steuergelder subventioniert, der seinerseits kräftig Steuerzahlungen "umgangen" ist durch die Flucht in Steueroasen, die keinem anderen Zweck dienen - und offenlegen will der Kranich da nichts.
Und jetzt soll der nächste Konzern unterstützt werden, der seine Käufer*innen betrogen und die Klimapolitik des Landes unterlaufen hat.
Steckt das Geld in den ÖPNV und Infrastrukturprojekte. Das macht Sinn.

Nur

Autos aus solchen Firmen fördern die die letzten 5 Jahre keine Werbung im weltweiten Fussball, der Formel 1 oder jeglichen anderen "professionellen" Sport gemacht haben.

Die könnten erstmal den Werbeetat aufbrauchen bevor die nach Hilfe schreien...

Wunderbar... dann werden die

Wunderbar... dann werden die die beschissen haben also nicht bestraft sondern belobigt...

Fragt sich eigentlich niemand wo die ganzen Gewinne der letzten fette Jahre hin sind?

Dividenden sollen auch weiter fließen...

Ja aber ich als landw. Helfer.. was bekomme ich... Gelbe briefe vom Gericht... könnte auch mal der Staat für mich begleichen.. Ein Wrack werde ich bei der Arbeit eh bald sein... Also ich will auch ne Prämie! :-P

Ist ja rührend!

Zitat aus dem Artikel: Niedersachsens MP Weil (SPD ??):" Vor allem um die Zulieferbetriebe mache er sich Sorgen. Diese Firmen hätten weitaus weniger Reserven als die großen Konzerne und seien oft schon geschwächt in die Corona-Krise gegangen."

Ach nee! Nachdem die "großen Konzerne" seit Jahrzehnten ihre Zulieferer gnadenlos unter Druck setzen und die Preise für zugelieferte Teile drücken, wo sie können (VW hat da eine große Vorreiterrolle gespielt!), jammert Weil um eben diese Zulieferer. Vielleicht sollten VW und Konsorten wieder faire Preise zahlen statt Steuergeld abzugreifen!

um 09:09 von Klausewitz

"Eigentlich gar keine "Uneinigkeit". Die Bedenken von DUH, Greta Thunberg, den Grünen u.a. sind unbeachtlich. Frankreich mach gerade das Gleiche. Zieht Deutschland nicht nach ich es ein krasser Nachteil für unsere Arbeitsplätze."
.
Frankreich fördert umweltfreundliche Autos. Ihr Einwand ist unbeachtlich.

Ich hoffe jedenfalls, dass der Verstand siegt

und es dadurch keine Kaufprämie gibt.
Und wenn er denn dann doch nicht siegen sollte, dass nur Kaufprämien für Fahrzeuge mit einer maximalen Leistung von 115 PS. Dadurch würden die unnötigen Fahrzeuge schon einmal rausfallen.
Nicht wieder in den alten Trott verfallen.
Tut etwas für die Umwelt, gebt eine prozentuale Kaufprämien für den Kauf eines Fahrrades.

@09:16 von JMH

>>Die Fachleute sind sich einig, dass die Abwrackprämie nichts bring außer Wertvernichtung, weil Autos, die noch einige Jahre halten würden vorzeitig vernichtet werden.<<

Es ist nicht nur das...!
Die Autos die der jetzigen Abwrackprämie zum Opfer fallen würden, würden in 10 Jahren ohnehin nicht mehr rumfahren. Die Autos, die jedoch jetzt als Ersatz angeschafft werden haben wir dann noch 15-20 Jahre auf der Straße - zu einem Zeitpunkt, an dem wir idealerweise schon klimaneutral unterwegs sein müssten.

Wir sind aktuell an einem Bereich angekommen, bei dem Elektroautos (oder zumindest plug-in-Hybride) langsam anfangen konkurrenzfähig(er) zu werden.
Für mich sind sie aktuell noch nicht interessant, da bei den Kleinstmodellen teilweise mehr Batteriemiete pro Monat fällig ist, als meine Benzinkosten betragen - bin halt kein Pendler und fahre nur wenig. Für Pendler kann ein E-Auto jedoch bereits langfristig finanziell interessant sein.

um 09:17 von sonnenbogen

"E-autos haben schon eine Kaufprämie, scheint ein Ladenhüter zu sein und zu bleiben...."
.
Wo sind denn die Halden, mit all den Elektroautos, die sich nicht verkaufen lassen?

Kaufprämien ausgerechnet für Autos!

Sehr viel Staatsknete in Form von staatlichen Subventionen zugunsten unserer ohnehin milliardenschweren börsennotierten DAX Unternehmen der deutschen Automobilindustrie also!

Damit schon wieder deren zumeist selbst milliardenschweren Hauptaktionäre dieser börsennotierten DAX Konzerne schon wieder möglichst keine eigenen finanziellen Verluste in Zeiten der Corona hinnehmen müssen!

Daher mein Fazit :
Alle Privatunternehmen sind in Zeiten der Corona Krise irgendwie total gleich, ABER..

.. im Abgreifen von sehr viel Staatsknete in dieser Angelegenheit sind bestimmte börsennotierte DAX Unternehmen halt irgendwie sehr viel gleicher als die anderen Unternehmen!

warum ausgerechnet E Auto unterstützen

die versauen die Umwelt in Peru und Bolivien
hierzulande schiebt man alternative erzeugten Strom in den Foccus
als Umweltargument für E Autos
dabei sind 50 % des Strom aus Kohle und Atom
Tendenz steigend !! wenn großflächig begonnen wird die Elektromobilität umzusetzen
dann sollte man mal überlegen dass nicht jeder in Berlin wohnt
wo alle 2 Minuten ne S Bahn fährt
es soll auch Menschen geben die in der Provinz leben wo eben 3 mal am Tag der Bus kommt

Welch ein Unsinn...

da wird von MP Hans CDU aus dem Saarland gefordert nur noch "umweltfreundliche" Autos mit einer Abwrackprämie zu fördern. Welch ein Unsinn. Diese E-Autos können sich die wenigsten leisten, auch wenn sie einen "umweltfreundlichen" Benziner kaufen würden. Außerdem wird sich kein Mensch nur wegen einer "Prämie" jetzt ein neues Auto kaufen, vom Steuerzahler subventioniert, wenn die eigene wirtschaftliche Existenz zuerst auf dem Spiel steht. Wieder mal völlig an der Realität vorbei, passt aber zur CDU!

Wie sieht es in der

Wie sieht es in der Automobilindustrie denn aus, ca. 1.8 Millionen Arbeitsplätze von denen in naher Zukunft, wenn sich das E Auto etabliert hat, sicherlich 30 % der Arbeitsplätze
wegfallen. Besser wäre es ökologischen Umbau voran zutreiben, Sonne und Wind oder andere Alternativen zu fördern, und die bisherigen Mehrbelastungen über Steuern zu finanzieren. Moderne Heizsysteme , gerade private Hausbesitzer haben teils recht alte Anlagen, wie wäre es dort zu fördern oder auch Kühlschränke, Waschmaschine, Wäschetrockner etc. dafür könnte es Kaufprämien geben. Die Energieeinsparung bei modernen Geräten ist enorm. Der Energie und Ressourcenverbrauch für Neufahrzeuge ist enorm, rechtfertigt nicht mal die Produktion eines E Autos.

@@09:20 von blueturtle1898

>>Das heisst, kurzfristig wird die Umwelt extrem mehr mit Schadstoffen belastet und ob insgesamt überhaupt weniger Schadstoffe erzeugt werden ist zweifelhaft, zumal auch die Produktion der gesamten Infrastruktur ebenfalls Schadstoffe erzeugt. Das kapieren leider die grünen Ideologen nicht<<

Und Sie meinen die Förderung, Transport und notwendige Infrastruktur für die Lagerung und Bereitstellung Öl/Benzin verursacht keine Schadstoffe? Wir sollten hier schon Gleiches mit gleichem vergleichen.

PS: Muss man denn immer mit dieser Ideologiekeule kommen und der Gegenseite die Offenheit/Vernunftbegabtheit abgesprochen werden? So kommen wir zu keiner inhaltlichen Diskussion die irgendwohin führt.
Ich empfehle da den Quaschning, der geht auch auf die Argumente der seiner Gegenseite detailliert ein.

Immer schön, wenn sich

Immer schön, wenn sich inkompetente Politiker zu Themen äußern, von denen sie keine Ahnung haben. Herr Hans sticht da immer besonders hervor.
Auch bei Verbrennungmotoren gibt es klimaneutrale Krafstoffe. Bio-Diesel, Bio-Gas, Methanol oder Wasserstoff.
Herr Hans kann gerne mal vorrechnen, was für ökologische Vorteile Kobolde und das Recycling von mit Kunststoffen verklebten Batterien bringen.

Man kann das Geld nur einmal ausgeben

Wenn auf Kredit der Kauf von Neuwagen subventioniert wird ist kein Geld da um andere Dinge zu finanzieren, die nötiger wären. Es hängen viele Arbeitsplätze an der Automobilindustrie. Wenn das immer wieder das Problem ist muß man dort Arbeitsplätze schaffen, wo sie gebraucht werden und nicht durch Subventionen den Anteil der Beschäftigten in der Automobilindustrie hoch halten. Es besteht ein großer Bedarf im Baubereich. Dort fehlen seit Jahren qualifizierte Arbeitskräfte. Da wird aber nichts entwickelt. Wir brauchen erhebliche Stadtumbauten wenn wir die gleichen Möglichkeiten im täglichen Leben haben wollen bei reduziertem Individualverkehr. Nicht das Elektroauto oder das Fahrrad verringert Emissionen, Risiken und Platzverschwendung. Nur ein radikaler Umbau der Städte kann hier helfen. Dafür ist aber kein Geld da wenn man auf Kredit den Kauf von Neuwagen subventioniert.

Keine gute Lösung

Wirtschaftswissenschaftler warnen davor dass das der falsche Weg ist... ein teures Strohfeuer auf Kosten der Steuerzahler... die dann sozusagen ihre Prämie selbstfinanziert haben... schön den Automobilkonzernen, die in den letzten Jahren schon mehrfach ihre unsoziale und betrügerischen Seite unter Beweis gestellt haben das Geld hinterherschmeißen

Unglaublich

Direkt nach dem BGH Abgas Urteil in welchem VW fuer die vorsätzlich sittenwidrige Täuschung verurteilt wurde, wagt es ein Landespolitiker und Anteilseigner um Subventionen mit dem Killerargument zu betteln.
SETZEN 6.
Macht eine Ansage, dass es nichts gibt, und oh Wunder der Verkauf läuft wieder, weil dann nicht mehr gewartet wird. Marktwirtschaft.

kein Geld für reine Verennungsmotoren

Auf keinen Fall dürfen neue Autos mit reinem Verbrennungsmotor durch Steuergelder finanziert werden. Die stärkere Förderung um alles, was Elektrofahrzeuge ausmacht, ob mit Batterie, mit Wasserstoff oder als Hybrid ist klimapolitisch richtig. Diese Förderung darf aber nicht an das Abwracken von Autos geknüpft sein. Zwar würden beim Abwracken Autos mit hohen Emissionen aus dem deutschen Verkehr verschwinden, aber in den Fahrzeugen steckt jede Menge Energie durch die Rohstoffgewinnung und die Herstellung, die dann verloren wäre.

@@09:40 von unterschicht2

>>E-Autos sind schwere Batterien auf Rädern. Untauglich.
Optimierte Verbrenner könnten viel mehr.<<

Sie sind also dafür, dass wir gar nichts verändern und alle Warnungen ignorieren.
Das physikalisch mögliche Optimum eines Verbrenners lässt sich berechnen... und es liegt nicht bedeutend hoch.
Anders ausgedrückt gesagt:
Ein Verbrenner, der die Möglichkeiten die Physik vollends ausschöpft liegt mit seiner Effizienz näher an einer Dampflok aus Wildwest-Filmen, als an einem E-Motor.

Baden-Württemberg

Kretschmann von den Grünen ist ja offensichtlich auch Fan der Autokaufprämie:

Niedersachsen, Bayern und Baden-Württemberg hatten am Montag 3000 Euro Kaufprämie für moderne Benziner und Dieselautos ab Schadstoffklasse 6d-Temp gefordert und sogar 4000 Euro - zusätzlich zur schon gewährten Förderung - für Plug-in-Hybride, Elektro- und Wasserstoffautos.

Schadstoffklasse 6d-Temp heißt gar nichts: Sie ist verpflichtend seit dem 1.9.2019, und bedeutet laut AutoMotorSport: "Euro 6d-TEMP gesteht einem Diesel auf der Straße den 2,1-fachen NOx-Ausstoß im Vergleich zum Prüfstand zu." CO2-Ausstoss ist gar nicht begrenzt.

Auf deutsch: 3000 für alle neuen Autos (im Schönsprech "moderne Benziner und Dieselautos"), egal was hinten rauskommt.

Prämien für Verbrelnner sind ungerecht

Mit solchem Geld werden vor allem die besser Verdienenden belohnt. Die die eigentlich Geld bräuchten, kaufen Gebrauchtwagen.

Wenn also Prämien für Autos, dann muss man schon Umweltschutz fördern. Dazu gehören noch nicht ein mal die Hybriden. Wenn also fördern, dann nur das Batteriefahrzeug. Auch Wasserstoff ist für PKW Energieverschwendung.

Ich lege mir schon mal Popcorn bereit ...

Denn egal ob die Autokaufprämie kommt oder nicht, es wird so oder so ein Schuss in den Ofen.

Es gäbe weit sinnvollere Maßnahmen, den Konsum anzukurbeln, zB durch Steuerentlastungen verknüpft mit nicht-zweckgebunden Zuwendungen. Dies würde auch die fast unvermeidliche Inflation dämpfen, denn EU-weit werden „Hilfen für die Wirtschaft“ über die Notenpresse finanziert.

Dazu kommt noch, dass gewisse Dienstleistungen bald mangels noch existierender Anbieter und gestiegener Kosten bald erheblich teurer werden dürften.

Bei lediglich überschaubarem Nutzen sind...

die Kosten doch enorm. Ich unterstelle einfach mal, dass sich aktuell niemand, der um seine berufliche Zukunft fürchtet, sich nun ein Auto für 30-40.000€ kauft, nur weil der Staat 4.000€ zuschießt. Eher wird diese "Prämie" ein nettes Rabattprogramm für eine Käuferschicht, die sich den Neuwagen eh leisten kann.

Besser wäre da ein Helikoptergeld für alle ohne bestimmten Zweck, denn daran verdienen dann auch der lokale Handel, Handwerk etc.pp. und nicht nur die Autoindustrie, die aufgrund der zurückliegenden Rekordjahre doch eigentlich genug Reserven haben sollte.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass abseits der am lautetesten schreienden Verschwörungsspinner nicht wenige auf die Anti-Corona-Demos gehen, weil ihnen genau solch offensichtlicher Lobbyismus und die Umverteilung des Wohlstands von der Allgemeinheit hin zu einigen wenigen Privilegierten sauer aufstößt.

Hoffentlich nicht!

Auch wenn neue Fahrzeuge Umweltsauberer sind, diese müssen aber erst mal erzeugt werden, was die Umwelt ebenso belastet.

Man müsste einfach mal eine Gegenrechnung sehen zwischen CO2 - Ausstoß Altfahrzeug und CO2 - Ausstoß Neufahrzeug + CO2 - Ausstoß für die Herstellung des Neufahrzeuges.

Auch die ganzen Assistenzsysteme und "Helfer" die der wenigste der Autofahrer beherrscht, die gekauft werden weil es gerade "IN" ist, kosten und sind Dinge die die Welt nicht braucht.

Nur eine Grundausstattung von Servolenkung und ABS, Airbag, Radio und das war es.
Aber so ein Auto muss man sich erst Backen.

Am 27. Mai 2020 um 09:55 von styxxx

>>VW und co hatten in den letzten Jahren Rekordeinnahmen. Sie könnten riesen Rücklagen haben. Aber weil man dann Steuern zahlen müsste hat man das vermieden. <<

Die Gewinne müssen versteuert werden. Die Steuern auf Gewinne sind so hoch, weil reinvestiert werden soll. Das ist unter anderem ein Grund, welhalb die Rücklagen überschaubar sind. (Das gilt auch für Mittelstandsbetriebe)

STOPPT den WAHNSINN

Keine Finanzhilfen für irgendein Dax Unternehmen bis die nicht ihre Steuern bis auf den letzten Cent zurück gezahlt haben und sich komplett aus Steuerosasen zurück ziehen.
Wer Steuern hinterzieht und damit der Gesellschaft schadet hat keinen Cent aus Steuergeldern verdient.
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/corona-steueroase-1.4893770?utm_s... . Und ich glaube nicht dass die SZ linksgerichtet ist.
Also nein wir müssen diesen Wahnsinn stoppen der sich hier über die Welt ausgebreitet hat, wir müssen endlich mal eine breite Debatte über einen Systemwechsel in Wirtschaft und Gesellschaft anstoßen. So wie es vor Corona lief war es schon deutlich schlecht und es wird Zeit dass wir aus den Trümmern der Krise mal ein stabiles neues System schaffen wo sich nicht Krise an Krise reiht und selbst wenn unruhiges Fahrwasser bevor steht ein Sinken des Schiffes unwahrscheinlich ist.

Alles klar!!!!!

Auto-Kaufprämie für die Wirtschaft und im Gegenzug den Mindestlohn senken wollen, oder?

Was sagt uns das?!

Nicht von meinem Geld...

Der eine Konzern verballert Milliarden durch Abgasbetrug, der andere verschiebt die Gewinne in die Karibik, fette Vorstandsgehälter, Boni und Dividenden zahlen sie alle, keiner baut statt Diesel-SUV zukunftsfähige Mobilität in ernstzunehmenden Stückzahlen, und ihre dienstbaren Landesfürsten wollen jetzt mir ans Portemonnaie für Wrackprämien?
Niemals! Nicht von meinem Geld! Sollen die Konzerne doch dort um Subventionen betteln, wo sie versteuern!

Ineffiziente Hilfe

Die Frage ist doch, was mit der Hilfe wirklich passieren soll.

Fakt ist, wir können die Hilfe nicht gezielt deutschen Autobauern zukommen lassen (illegale Subvention nach EU-Recht). Wir können damit also nicht gezielt unsere Wirtschaft stimulieren, sondern nur die weltweite Automobilindustrie.

Die Hilfe wäre für eine "Standort Deutschland" bezogene Hilfe also wahnsinnig ineffizient, da nur ein Bruchteil davon in Deutschland bleiben würde.

Auf der anderen Seite steht die Frage, ob die Automobilbranche überhaupt Unterstützung benötigt, bzw. warum sie mehr Unterstützung benötigt als andere Branchen. Kaum eine andere Branche steckt so voll und vergütet so gut wie die Automobilbranche.
Für das Land wäre es natürlich blöde wenn diese Gutverdiener wegfallen würden.
Trotzdem bleibt die Frage, warum die Automobilbranche so viel wichtiger ist als andere Branchen, dass wir dafür sogar eine so ineffiziente Art der Unterstützung wählen würden.

Man sollte sich nichts vormachen,

diese Krise ist anderst als 2008.
Ich arbeite bei einem Autozulieferer. 2008 nach 3 Monaten Einbruch ging es wieder steil aufwärts.
Dieses Jahr geht es immer noch steil abwärts. Hier im deutschen Stammwerk sind die ersten Entlassungen am laufen.(Leiharbeiter,Zeitverträge) Bei 12 Millionen Umsatz ist alles gezahlt. Zur Zeit sind es aber nur 4,5 Mill. Wie da 850 Arbeitsplätze gehalten werden sollen ist mir ein Rätsel. Das einzige was etwas läuft ist BMW Antriebsteile, VW Motorteile und Verschraubungen LKW+Bus.
Wer die Autopreise auf dem Markt beobachtet, hat wie ich,vor 1-2 Jahren sein Schnäppchen gemacht(Passat 8000 km 9 Monate alt für 55% unter Neupreis dank DHU und Grünen).
Hier handelt es sich um eine Krise die alle Zweige betrifft und nicht nur einzelne. Überall ist kein Geld da,was man noch hat wird nach "Wer will noch mal" rausgeschmissen ohne Sinn und Verstand statt massiv endlich mal für alle die Steuern zu senken. Das käme allen Steuerzahlern zugute. Auch Mineralöl und Energie.

Lobbyismus ist (aus meiner Sicht) legale Korruption

Es ist für mich unverständlich, dass es tatsächlich immernoch erlaubt ist, dass Lobbyisten sich mit Politikern treffen um für ihre Branche Vorteile zu erreichen. Lobbyismus ist aus meiner Sicht eine (noch legale) Form der Korruption. Man sieht aus meiner Sicht anhand der Vorstandsposten in Firmen die Politiker nach ihrer Politikkarriere betreiben auch oft, welcher Lobby sie am meisten während ihrer Amtszeit geholfen haben. Das Schlimme daran ist, dass die Bereiche die über keine Lobby/Lobbyisten verfügen, wie z.B. Bürger, Familien, Rentner, Kinder, etc. dabei komplett hinten rüber fallen und leer ausgehen, während die Branchen die Lobbyisten zu den Politiken schicken immer wieder mit Milliarden Euro Steuergeldern unterstützt werden. Hier ist aus meiner Sicht ein Umdenken und eine Änderung der Rechtnormen erforderlich.

aber bitte nicht nur für diese doofen e-autos....

es stehen jetzt so viele gute Gebrauchte bei den Händlern, für die muss es diesmal auch die volle Prämie geben

10:21 von comet

Zitat:"Auch ein Unternehmen wie VW hält es nicht ewig aus, so gut wie keine Autos zu verkaufen."

Wer die Preisgestaltung von VW kennt ( von wegen "Volks"wagen), weiß, dass es da für VW u.a. große Spielräume gäbe, den Verkauf der eigenen Produkte zu fördern. Und wenn dann noch gesetzeskonforme und umweltfreundliche Produkte dabei herauskämen...aber was sag ich?

Umdenken

In Krisenzeiten ist natürlich meine größte Sorge, mir ein neues Auto zu kaufen - ha! Außerdem braucht der VW-Klan wieder Geld, weil das BGH-Urteil den Betrügern ungeplante Kosten beschert. Und so würden Unterstützungen lediglich da hinfließen, wo man sie nicht braucht: Die Herrschaften mit dickem Geldbeutel würden für einen Autokauf belohnt und Betrügerfirmen finanziell gestützt, um ja nichts ändern zu müssen und letztendlich deren Vorständen und Aktionären das Geld in den A... geblasen. Gastwirtschaft, Messebau, Einzelhandel - um nur ein paar zu nennen - haben Einschränkungen bis zum Bankrott. Das geht dort knallhart. Aber die Autoindustrie, mit all ihrer Unwilligkeit/Unfähigkeit, die soll gefördert werden. Umdenken!

Es trifft immer die Gleichen!

Wer kann sich denn einen Neuwagen, selbst mit Kaufprämie, leisten? Doch nur wer das nötige "Kleingeld" hat. Es ist wie immer, wer viel hat, bekommt immer mehr und wer wenig hat, macht "Nase".

Was soll die Kaufförderung von Autos

die technologisch vollkommen unausgereift sind (die DHL hatte mal Postautos mit E Antrieb für Lieferungen im Stadtgebiet ... Projekt ist abgebrochen worden) , die keine Versorgungsinfrastruktur in Deutschland oder Europa haben, die von Entwicklungsingenieuren ebenfalls als Problem behaftet angesehen werden und die in Anschaffung und Betriebskosten trotz Prämie, die der Steuerzahler zahlt, viel viel viel zu teuer sind. Über 10000 Euro Anschaffung ist ein Auto für mich vollkomen uninteressant .

Wie war das beim letzten Mal mit der Abwrackprämie?

Wer es sich leisten konnte, zog den geplanten neukaufen ein, zwei Jahre vor.
Und nach zwei Jahren brach der Neuwagenverkauf ein. Und das machen wir jetzt wieder?

Gefällt mir!

Gefällt mir sogar sehr gut!

Auch mit 10.000 Euro..

...Abwrackprämie werden sich die wenigsten ein E-Auto kaufen. Wo auch aufladen? Und dann...wie lange fahren....100 km...200km...und Schluss ist? Unbeantwortete Frage: Was passiert wenn der Akku/die Batterie kaputt ist? Wer zahlt die Entsorgung (Sondermüll)?...der Hersteller?...nach Ablauf der Garantie...wohl kaum. 300 bis 500 KG Sondermüll....da bin ich mal auf die Rechnung gespannt.

Die Automobilindustrie der Verkehrspolitik unterordnen...

...nicht umgekehrt. In Japan geht es schließlich auch schon lange – Toyota, Mazda, Suzuki & Co. haben ganze Produktpaletten kleiner Autos nur für den Heimatmarkt, auf dem große Autos durch die Verkehrspolitik der Regierung nur schwer verkäuflich sind. Gefördert und begünstigt werden sollten kleine, leichte Autos sowie Elektroantriebe, und zwar Akku wie Brennstoffzelle gleichermaßen, einschließlich des flächendeckenden Ausbaus von Ladestationen und H2-Tankstellen. Beide Technologien haben unterschiedliche Vor- und Nachteile, und somit wird man für unterschiedliche Anwendungsbereiche auf Dauer beide brauchen (ähnlich wie man bereits jetzt nicht ausschließlich auf Diesel oder Benziner setzt).
Nur ist das so ziemlich das Gegenteil des Programms der deutschen Autobauer, die auf Verbrenner und vor allem SUVs spezialisiert sind, und damit reines Wunschdenken. Hier wird seit eh und je die Verkehrspolitik der Automobilindustrie untergeordnet, mit entsprechenden Ergebnissen.

Auf keinen Fall!

Eine Abwrackprämie darf es auf gar keinen Fall geben. Auch wenn die Prämie an die Käufer geht, so werden letztenendes die Konzerne subventioniert. Konzerne, die mit höchster krimineller Energie über Jahre Kunden mit gefälschten Abgaswerten belogen und Milliarden an Steuern am Fiskus vorbeigeschleust haben. Und dann noch Dividenden an ihre Aktionäre ausschütten wollen. Bevor die Subventionen vom Staat bekommen, sollen die erst mal von ihrem unrechtmäßig erworbenen Kapital leben.

Meine Meinung: ...

.. Mehrwertsteuer begrenzt runter auf 13 % ... da haben dann alle etwas davon. Das gibt den Menschen das Geld an die Hand, dass sie zum Ankurbeln der Binnenkonjunktur benötigen.
Dann spart jeder das gleiche ... der Auto-, Fahrrad-, Computer oder Möbelkäufer ... alle 6 %.
Und die "Haldenfahrzeuge" brauchen nicht Steuersubventioniert zu werden. Viele Hersteller gehen da bereits an die 10.000 Euro Rabatt zu. Nur Deutsche Hersteller klagen auf höchstem Niveau ... mit hohen 2stelligen Milliardenbeträgen im Sparstrumpf und Steuersparmodellen (!) im Ausland.
Verkauft die Dinger verlustfrei zum Erstellungspreis plus 3 % statt euch auf Steuerzahler Kosten die Kassen zu füllen ... dann werdet ihr die Fahrzeuge auch los.
Als sogenannte "systemrelevante" Konzerne haben sie jede Schamgrenze weit hinter sich gelassen. Boni und Dividende ... auch auf Staatskosten: nur noch peinlich.

Völlig unverständlich

warum nicht eine Unterstützung für Alle, und nicht nur für Autos oder 300 pro Kind und was jetzt noch so alles gibt, Geld spielt keine Rolle mehr.
Ich kaufe keinen Elektrohobel, weil es keine Anschlüsse gibt zum Laden, weil es nicht Familien tauglich ist, und auch nicht für den Familienurlaub funktioniert.
Und als letztes noch 2 mal so teuer sind.
Wenn dann ein anderes Fahrzeug, was preiswert ist, und die Kriterien für Familien erfüllt, und nicht nur als Zweit oder Stadtauto genutzt werden kann.
Soli soll wegfallen, haben nicht alle was davon, viele zahlen keinen, alles wird im Preis nach oben gehen, nächstes Jahr kommt die CO2 Steuer.
Wenn man also was ankurbeln will, dann geht nur mit Geld für Alle gleich, zum Beispiel Mehrwertsteuer senken, Strom billiger machen, jedem 1000-3000 Euro geben.
Was er dafür kauft, oder einen Handwerker bestellt, oder in die Kneipe schafft, ist dabei egal.
Alle sind ja angeblich angeschlagen, wenn ich ein Auto kaufen soll, dann einen Diesel fürs Land.

Bitte nur Werkstätten und kleine Ersatzteilproduzenten

... fördern!
Es fahren schon mehr als genug Kraftfahrzeuge herum und Neuwagenproduzenten haben es überhaupt nicht nötig, vom Staat gefördert zu werden.

09:44 von Thomas Wunderlich

>>Ich plädiere dafür dem österreichischen Gedanken zu folgen: Minister raus, Experten rein! <<

Das war aber eine kurze Zeitspanne. Und auch nur weil die Rechtsaußen ihr wahres Gesicht zeigten.

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