Kommentare

„Das griechische Wort "Krise" stehe nicht nur für "Zusammenbruch", sondern auch für die Wahl, neue Wege zu gehen, erinnert Jadwiga Emilewicz, Ministerin für wirtschaftliche Entwicklung“

Da hat sie Recht.

"Wenn es Polen gelingt, den Wandel der Wirtschaftsordnung zu nutzen, dann können wir das Wachstumstempo der letzten 30 Jahren noch steigern"

Aber nur dann, wenn dieser Wandel der Wirtschaftsordnung bzw. die Basis diese Wachstums auf den richtigen Paradigmen beruht. Heißt: Dass die gesamte Gesellschaft davon „profitiert“ und nicht nur ein Teil davon. Und um dies sicherzustellen, bedarf es logischerweise auch der Mitarbeit der gesamten Gesellschaft, und Grundvoraussetzung dafür ist vollständige Informations- und Entscheidungsfreiheit des einzelnen Bürgers bzw. Transparenz.

Und da steht gerade in Polen offensichtlich, nicht nur was die Achtung demokratischer Prinzipien betrifft - insbesondere das der Unabhängigkeit juristischer Institutionen und der Presse - einiges nicht zum Besten.

Wäre zwar schön

Aber ich habe was gegen Diktaturen.Polen kann wie Ungarn von mir aus die EU sofort verlassen.

16:13 von Reginald

Aber ich habe was gegen Diktaturen.Polen kann wie Ungarn von mir aus die EU sofort verlassen
.
so weit ich weiß wurden die Regierungen in beiden Ländern demokratisch gewählt
der Orban sogar wiedergewählt
wenn sie nicht unterscheiden können Demokratie / Diktatur
liegt das wohl eher bei ihnen

Hoffentlich verabschiedet

Hoffentlich verabschiedet sich bald die Generation Kaczynski. Dann besteht die Chance, dass sich Polen wieder in Richtung Rechtsstaatlichkeit begibt.

"Für Polen ist Europa mehr als das Bruttoinlandsprodukt.."

Man muss sich das nur genügend auf der Zunge zergehen lassen - wenn man dann noch diesen schrecklich altbackenen nationalen Impetus aus der Volksseele gewaschen kriegt, dann könnte Polen tatsächlich zu harten Kern Europas werden zusammen mit den anderen Visegrad Ländern, die wohl alle noch ein wenig in der Menschenrechts Erklärung/ Flüchtlings Konvention blättern müssen, bevor alles gut wird.

Polen , Du hast es besser.

Wer Osteuropa und Polen aus der Praxis vor Ort längere Zeit kennt wundert sich nicht. Wer mit Polen zu tun gehabt hat kennt deren Aufgeschlossenheit und schnelle Lernbereitschaft. Sie haben damit andere Ostblockstaaten wie Ungarn, Slowakei, Serbien, Kroatien, Slowenien überholt und sind dabei Tschechien zu überholen.
Polen wird ein echter Konkurrent für manche Westeuropäische Länder wie Portugal, Spanien, Italien, Griechenland, Frankreich.
Vor allem haben sie besser verstanden, von Anfang an, die Digitalisierung, KI und damit Automatisierung der Wirtschaft. In der Bankwirtschaft sind sie weiter als manche ihrer Konkurrenten im Westen, die haben aufgeben müssen in Polen. Ebenso im Detailhandelsbereich.
Die Politik war im Gegensatz zu Deutschland diese Modernisierung aufgeschlossen. Die polnische Verständigungspartei ist eine Art deutlich bessere FDP. So etwas fehlt uns.

Es scheint als hätten die Polen

ziemlich viel richtig gemacht und auch Frau Emiliewicz und das quasi unbemerkt oder unkommentiert von westlichen Medien. Dauerboom, keine einseitige Abhängigkeit vom Tourismus, Flexibilität durch eigene Währung. Gönnt man den Polen diese Erfolgsgeschichte nicht, dass darüber nicht berichtet wurde und nur negative Berichterstattung erfolgte? Es scheint, es gibt jenseits grüner Philosophen und linker Vergesellschaftungsideologen Politiker, die für steigenden Wohlstand der Bevölkerung die richtige Politik können! Dort macht man sich Gedanken, wie Wohlstand entsteht, nicht wie man ihn verteilt

@Rumpelstielz um 16:29Uhr

"Altbackener nationaler Impetus" ist ein hervorragender Ausdruck! Allerdings weckt der bei mir nicht als erstes den Blick nach Polen, sondern nach Westen. Da wird Polen in entsprechendem Verhalten und Getue um ein vielfaches übertroffen! Dabei kann man Polen ob seiner tragischen Geschichte sogar teilweise verstehen.

16:13 von Reginald

«Wäre zwar schön
Aber ich habe was gegen Diktaturen. Polen kann wie Ungarn von mir aus die EU sofort verlassen.»

Geradezu unsinnig, eine solche Forderung eben an einer Einstellung einer Politikerin wie Frau Emilewicz festzumachen.

Der Herr Jarosław Kaczyński wird nicht 200 Jahre alt werden, nicht bis in alle Ewigkeit die Politik in Polen als "Graue Emminenz" aus dem Hintergrund bestimmen.

Gerade wenn aufgrund der Corona-Auswirkungen Veränderungen hin zu mehr Kooperation in gesamt-europäischem Interesse von Politikern angesprochen + als möglicher Weg aus einer wirtschaftlichen, finanziellen, ideellen Krise gewiesen werden.

Ist es völlig ohne jeden Sinn von Verbesserung, ein Land aus der EU ausgetreten sehen zu wollen. Was machte es dann besser im Sinn der Gemeinschaft, im Sinn anderer EU-Staaten, im Sinn von DEU … wenn Polen nicht mehr in der EU wäre …

Den Polen im Land Polen hilft es schon 3x gar nix, Defizite im Demokratieverständnis der Ewig-Gestrigen der PiS zu verringen …!

Am 23. Mai 2020 um 16:46 von Nachfragerin

>>Eine massive Deglobalisierung wäre eine Chance für so ziemlich alle Menschen auf diesem Planeten, da keiner mehr mit anderen Lohnsklaven konkurrieren müsste. Weil das aber nicht im Interesse der Wirtschaft ist und die Politik das Sprachrohr derselben ist, wird es nicht dazu kommen.<<

Genau andersrum ist es richtig, Durch Globalisierung gibt es irgendwann keine Lohnsklaven mehr, aber um das zu verstehen, muss man über den Tellerrand schauen und nicht nur an sich denken.

@Nettie - Wo gibt es denn sowas?

16:09 von Nettie:
"[...] bedarf es logischerweise auch der Mitarbeit der gesamten Gesellschaft, und Grundvoraussetzung dafür ist vollständige Informations- und Entscheidungsfreiheit des einzelnen Bürgers bzw. Transparenz."

Die Informationsfreiheit endet dort, wo dem Bürger die Meinungsbildung vorweggenommen wird. Diese Manipulation beschränkt auch die Freiheit der Entscheidung. Und dann ist da noch die Diskrepanz zwischen den Wahlversprechen und der praktizierten Politik der Parteien.
Das alles ist kein rein polnisches Problem.

rer Truman Welt

Das ist für Polen eine sehr schöne Entwicklung und tut dem Selbstwert der Polen sicherlich sehr gut. War es doch ein Land, welches Jahrhunderte Spielball der Nachbarn war und ausgenutzt und missbraucht wurde. Man denke nur an die "Polen Witze". Sie wirken heute nicht nur deplatziert und unwürdig wie nie zuvor, sondern auch noch anachronistisch.
Bei der angesagten Tendenz einer De-Globalisierung sei bemerkt, daß eine solche politisch sicherlich Vorteile bringt, wirtschaftlich jedoch daß genaue Gegenteil. Globalisierung macht Sinn, weil Austausch wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt. Wird eine Volkswirtschaft wirtschaftlich schwächer, ihre Produkte und Dienstleistungen dadurch teurer, wird die Wettbewerbsfähigkeit schlechter. Somit könnte eine Spirale ins Abwärts in Gang kommen. Das sollte berücksichtigt werden. Es braucht dafür deshalb strategisch kluger "Schnitte" mir sicheren "Nähten", um ein politisch-wirtschaftlich vernünftiges Ergebnis zu erzielen.

@deutlich - Wie steht es um das soziale Gefälle?

16:40 von deutlich:
"Es scheint, es gibt [...] Politiker, die für steigenden Wohlstand der Bevölkerung die richtige Politik können!"

An dieser Stelle wäre es interessant, ob der Wohlstand in der gesamten Bevölkerung ankommt oder sich nur auf einen kleinen Teil konzentriert.

@PatricioKanio - Globalisierung in der Realität

16:53 von PatricioKanio:
"Durch Globalisierung gibt es irgendwann keine Lohnsklaven mehr, aber um das zu verstehen, muss man über den Tellerrand schauen und nicht nur an sich denken."

In welchem Paralleluniversum sollte sich das zutragen?

In unserer globalisierten Welt nähen derzeit Lohnsklaven in Bangladesh unsere Kleidung, die uns der ukrainische Paketbote für 8,84 Euro pro Stunde an die Haustür bringt. (Der Paketbote arbeitete in seiner Heimat als Schneider, bis ihm die Billigimporte aus Asien das Geschäft ruinierten.)

16:46 von Nachfragerin

«Eine massive Deglobalisierung wäre eine Chance für so ziemlich alle Menschen auf diesem Planeten, da keiner mehr mit anderen Lohnsklaven konkurrieren müsste. Weil das aber nicht im Interesse der Wirtschaft ist und die Politik das Sprachrohr derselben ist, wird es nicht dazu kommen.»

Pröttele halt jedes Klein-Königreich, jedes Fürstentum, und jeder Burggraf wieder wie im Mittelalter nur auf der Eigenen Scholle umher. Sobald sich auch nur ein einziger Lohnsklave am Horizont in Silhouette abzeichnet … Zugbrücke hochziehen … Steinschleuder-Katapulte in Stellung bringen … und ganz laut schreien:

«Lohnsklave … schleich dich zu nachhause in die eigene Burg !»

Damit alles wieder so gut wird. Es allen wieder so gut geht.
Wie im Mittelalter. Als man noch die komfortablen Postkutschen hatte.
Und Robin Hood im Wald um die Eigene Burg drumrum …

um 16:22 von Sisyphos3

Da haben Sie zwei Dinge verwechselt. Auch Diktatoren können demokratisch gewählt werden. Tatsächlich veranstalten fast alle Diktatoren regelmäßig Wahlen. Und wenn man die Opposition schon vor der Wahl lähmt, kann die Wahl selbst sogar völlig ohne Wahlbetrug auskommen - siehe Russland.
_

Globalisierung ist nicht der Bösewicht

Es ist wie mit einer Pistole. Wenn einer tot im Graben liegt, ist nicht die Pistole dran schuld, sondern derjenige, der den Abzug betätigt hat.

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

Solange
a) die Rechtsstaatlichkeit Polens von der Regierung attackiert wird,
b) die Migrationsfeindlichkeit in der Bevölkerung bestehen bleibt,
c) die Gesundheitswirtschaft und die Pflege auf niedrigem Niveau bleiben und
d) die Kohleförderung unangetastet bleibt,

sehe ich keine blühende, auf nachhaltige Zukunft ausgerichtete Entwicklung Polens. Da müssen noch sehr viele Veränderungen stattfinden.

@Nachfragerin 16.59

Berechtigte Frage, zweifellos- wie es da in Polen aussieht, kann ich nicht beurteilen. Aber vom Grundsatz her gehe ich davon aus, dass Wachstum der Wirtschaft, mehr Arbeitsplätze und steigender Wohlstand allen Polinnen und Polen zugute kommt.

@16:22 von Sisyphos3

Da wäre ich mit Blick in die Geschicht etwas vorsichtig mit Ihrem Vorwurf gegen den Foristen Reginald. Man muss wohl vielmehr eine andere Unterscheidung treffen: Nicht jede demokratisch gewählte Regierung hat sich dann auch als demokratisch erwiesen... Und sowohl in Polen wie in Ungarn gibt es erschreckende Tendenzen, die Gewaltenteilung und unabhängige Rechtsstaatlichkeit sowie die Pressefreiheit zu beschneiden.

Einfache Lösungen sind oft die besten

Eigene Währung, vernünftige und wählerische Migrationspolitik, pro-Kernkraft, keine verfehlte öko-extreme Energiepolitik. Vor, während und nach Corona denkt man in Polen zuerst an die eigenen Staatsbürger. Polen macht fast alles besser als sein westlicher Nachbar, nur dessen Abkehr von der Rechtsstaatlichkeit zu kopieren, das war die einzige nennenswerte Fehlentwicklung Polens der letzten Jahre.

um 16:57 von Meinung zu unse...

Es gehört eigentlich nicht hierher, aber nur zur Erinnerung: Polen-Litauen war zu Beginn des 17. Jh. der größte Staat Europas mit einem Parlament, das einzigartig war.
Polen-Litauen hielt sich klugerweise aus dem 30jährigen Krieg heraus und hätte dadurch nach 1648 noch mächtiger werden können, als der Rest Europas in Trümmern lag.
Doch ab 1652 wurde das alte Einspruchsrecht der Abgeordneten des Sejm für politische Zwecke missbraucht. Dadurch wurde der große Fortschritt des Parlamentarismus immer mehr gelähmt.
_

17:08 von Nachfragerin

«Durch Globalisierung gibt es irgendwann keine Lohnsklaven mehr, aber um das zu verstehen, muss man über den Tellerrand schauen und nicht nur an sich denken.»

«In welchem Paralleluniversum sollte sich das zutragen?
In unserer globalisierten Welt nähen derzeit Lohnsklaven in Bangladesh unsere Kleidung …»

Auch in Ihrem Universum können Sie Einsicht gewinnen.
Vergegenwärtigen Sie sich: Nicht an Tag (x) wurde die Dampfmaschine erfunden + an Tag (x+1) kletterte Neill Armstrong aus der Landefähre "Eagle" raus + setzte seinen ersten Fuß auf den Mond.

Die Verbesserungen durch Globalisierung sind kein Sprint, bei dem Usain Bolt die Goldmedaille einsackt. "Eher so'n Äthiopier", der den Marathon gewinnt. Wird der auch bei Globalisierung die Nase vorne haben.

Menschen (ja fast ausschließlich Frauen), die in Bangladesh nähen.
Oder in Pakistan Fußbälle fertigen. Oder …
Hätten alle (deutlich) mehr Lohn verdient.

Wo wg. Corona nun kaum Nachfrage ist.
Verdienen die alle nun gar nix mehr.

@16:40 von deutlich

„...und das quasi unbemerkt oder unkommentiert von westlichen Medien. […] Gönnt man den Polen diese Erfolgsgeschichte nicht, dass darüber nicht berichtet wurde und nur negative Berichterstattung erfolgte? Es scheint, es gibt jenseits grüner Philosophen und linker Vergesellschaftungsideologen Politiker,...“

Genau wie Sie freue ich mich darüber, hier einen interessanten, positiv stimmenden Bericht über die Entwicklungen in Polen lesen zu können. Tatsächlich wünsche ich mir das viel mehr; nicht nur negative Berichterstattung, außerdem allgemein eine vielseitigere Auswahl an europäischen und nichteuropäischen Ländern, die in den Fokus gelangen. Aber warum können Sie das nicht einfach honorieren; wieso muss es gleich mit einem Politik(er)-Medien-Bashing einhergehen?

@schabernack - Globalisierung im Mittelalter?

Ihnen scheint der Wille zu fehlen, sich ernsthaft mit dem Problem zu befassen. Oder Sie haben noch nicht erkannt, welche Probleme mit der Globalisierung einhergehen.

Am 23. Mai 2020 um 17:41 von Gelenkte-Dem-BRD

Zitat: Polen macht fast alles besser als sein westlicher Nachbar, nur dessen Abkehr von der Rechtsstaatlichkeit zu kopieren, das war die einzige nennenswerte Fehlentwicklung Polens der letzten Jahre.

Wo gibt es in Deuschland eine Abkehr von der Rechtstaatlichkeit, die Polen kopiert haben könnte?

Der deutsche Rechtstaat ist dem polnischen haushoch überlegen.

Am 23. Mai 2020 um 16:22 von Sisyphos3

16:13 von Reginald: Aber ich habe was gegen Diktaturen.Polen kann wie Ungarn von mir aus die EU sofort verlassen
.
Zitat: so weit ich weiß wurden die Regierungen in beiden Ländern demokratisch gewählt
der Orban sogar wiedergewählt

Vielleicht kommt es nicht so sehr darauf an, wie man ans Ruder kommt, sondern eher darauf, was man dann daraus macht. der Grad ist manchmal schmal.

Am 23. Mai 2020 um 16:13 von Reginald

Zitat: Aber ich habe was gegen Diktaturen.Polen kann wie Ungarn von mir aus die EU sofort verlassen.

Manchmal ist mir schon derselbe Gedanken gekommen.

@schabernack

Die Globalisierung ist ein Irrweg, den die neoliberalen Ökonomen verteidigen, um individuelle Vorteile für Unternehmen und Investoren zu ermöglichen!
Ca. 85 % des Bruttosozialprodukts der EU wird innerhalb der EU generiert!
Es wird Zeit, dass sich Deutschland und die EU wieder auf den Binnenmarkt konzentriert, denn Nordamerika, Ostasien und die EU sind sogenannte geschlossene volkswirtschaftliche Gebiete, deren Wohlstand hauptsächlich vom Binnenmarkt in diesen geschlossenen volkswirtschaftlichen Räumen abhängt!
Quelle: makroskop.eu

Frau Emilewicz scheint eine bessere Europäerin zu sein...

...als so mancher westliche Politiker.
Ihre kluge Besonnenheit ist angesichts der egoistischen Herumeierei eines Trump, Orban, Kurz, Kaczynski, Morawiecki usw. regelrecht wohltuend.
Erfreulich, wie es diese bisher kaum in Erscheinung getretene Frau nahezu unbemerkt geschafft hat, Polen zu einem offenbar nicht nur recht krisenfesten, sondern auch technologisch zukunftsträchtigen Staat mit zu entwickeln; während andernorts noch darüber debattiert wird, dass diese Krise ja auch Chancen beinhalte, die man jetzt wahrnehmen müsse, ist sie längst aktiv.
Weitsichtig und unaufgeregt.

Man kann Polen natürlich nicht 1:1 mit Deutschland vergleichen, trotzdem ist man kein Nestbeschmutzer, wenn man sagt, dass ein Herr Altmaier daneben vergleichsweise blass wirkt.

17:41 von Gelenkte-Dem-BRD

Zitat:"Polen macht fast alles besser als sein westlicher Nachbar, nur dessen Abkehr von der Rechtsstaatlichkeit zu kopieren, das war die einzige nennenswerte Fehlentwicklung Polens der letzten Jahre."

Ich glaube, sie haben da die Himmelsrichtungen verwechselt...Abkehr von der Rechtstaatlichkeit? In Deutschland? Hab ich was verpasst?

um 16:46 von Nachfragerin

"die Flucht vieler tausender Ukrainer vor Corona in die Heimat [...]"
> Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Ukrainer freiwillig in ihre Heimat zurückgekehrt sind."
——————————

Seit 2015 hat es in Polen eine größere Wanderungsbewegung gegeben. Für viele Polen, die in den westlicheren EU - Arbeitsmarkt geströmt sind kamen ca. 2 000 000 Ukrainer nach. Diese haben dort nicht nur Begeisterung ausgelöst, obwohl sie unersetzlich wurden oder gerade deshalb. Das kennt man ja auch in Deutschland. Das nun auf Corona zu schieben, wäre sicher nicht korrekt.

17:54 von Nachfragerin / @schabernack

«Ihnen scheint der Wille zu fehlen, sich ernsthaft mit dem Problem zu befassen. Oder Sie haben noch nicht erkannt, welche Probleme mit der Globalisierung einhergehen.»

Weder fehlt mir der eine, noch habe ich das andere nicht erkannt.
Ich lebte gar als Arbeitnemer mal auf einem anderen Kontinent.

"Bin aber viel zu schabernackig", um mich wie der Bär immer nur in:
"Aber Probleme + Probleme + Grottenschlecht …"
zu verbeißen, bis die Zähne schmerzen.

Was war "Die Alte Seidenstraße" zu Zeiten "Der Alten Chinesen" anderes, als Globalisierung mit den Mitteln der damaligen Zeit ? Wo hatten wohl: "Die Alten Römer" Löwen + Elefanten her, die sie ins Colloseum scheuchten ? Woher vom Himmes fielen die Polynesier auf die Osterinseln in (x) 1.000 Kilometern Entfernung ?

Einst zu allen Zeiten schlief Mittelalter noch völlig unglobalisiert.
Und Alexander der Große zog aus Makedonien aus.
Um in China den Kaiser zu treffen.

"Globalisierung" ist so alt wie die Menschheit.
Muss man nur wissen …!

/// Am 23. Mai 2020 um 18:13

///
Am 23. Mai 2020 um 18:13 von falsa demonstratio
Am 23. Mai 2020 um 16:13 von Reginald

Zitat: Aber ich habe was gegen Diktaturen.Polen kann wie Ungarn von mir aus die EU sofort verlassen.

Manchmal ist mir schon derselbe Gedanken gekommen.///
.
Nein, nein. Die Generation Kaczynski und Orban wird nicht ewig leben. Und v.a. die jüngere Bevölkerung lernt dazu.

@ falsa demonstratio, um 18:13

re 16:13 von Reginald

Schön, wenn Sie sich einig sind - auch wenn Ihre Meinung an dieser Stelle und dem Zusammenhang wenig gewinnbringend sind.

Der Gedanke, der einem beim Lesen des Artikels kommen sollte wäre der, sich mit der Einstellung und Überzeugung der polnischen Ministerin für wirtschaftliche Entwicklung zu befassen, anstatt ein frustriertes “Polen raus aus der EU!“ zu formulieren und diese Frau indirekt für etwas abzustrafen, was sie ganz gewiss nicht zu verantworten hat.

@ Gelenkte-Dem-BRD, um 17:41

“Wählerische Migrationspolitik“
und
die “Abkehr“ (des westlichen Nachbarn) “von der Rechtsstaatlichkeit“.

...Vom Rest mal zu schweigen:

Danke, wieder zwei Begriffe für mein Poesie-Album!

18:22 von schabernack

Zitat:"Einst zu allen Zeiten schlief Mittelalter noch völlig unglobalisiert."

Stimmt so aber auch nicht. Es gab auch im Mittelalter Handelsbeziehungen zwischen Europa und dem Orient. Warum hat sich wohl Marco Polo auf den Weg nach China gemacht? Aber insgesamt haben Sie natürlich recht. "Globalisierung", d.h. Handel und Kommunikation mit entfernten Regionen, gab es schon immer, schon die Kelten Mitteleuropas handelten mit Griechenland. Was sich verändert hat, ist die Reichweite und die Geschwindigkeit der Globalisierung und die sind den modernen Möglichkeiten des Verkehrs und der Nachrichtenübermittlung geschuldet. Dass nicht jede Form der Globalisierung sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt, aber ein Rückzug hinter die eigenen Grenzen und die Abschottung nach außen waren noch nie zielführend.

18:15 von smirker

«Es wird Zeit, dass sich DEU und die EU wieder auf den Binnenmarkt konzentriert, denn Nordamerika, Ostasien und die EU sind sogenannte geschlossene volkswirtschaftliche Gebiete, deren Wohlstand hauptsächlich vom Binnenmarkt in diesen geschlossenen volkswirtschaftlichen Räumen abhängt!»

"Ostasien ist …" ist so gut wie gar nicht mehr konkret als:
"Tiere sind …".

Ganz zu mitnichten sind alle Länder in Ostasien (OA) gleich.
Wie Löwen Gnus + Giraffen gleichen.

Zu den meisten Ländern in OA kann ich im Detail zu Wertschöpfung / Exporterlösen vs. Heimischer Wirtschaft kaum Belastbares sagen.
Zu JAP aber viel.

Ich arbeitete dort für einen High-Tech-Optik-Hersteller.
1 von 2, die es weltweit gibt. Die zus. + 99% aller Optik produzieren.
Die weltweit Fernsehbilder macht. Beide in JAP.

Kaum weniger ist JAP Exporteur im Maschinenbau als DEU.
Toyota & Co. Rollendes Blech auf 4 Rädern.
Weltweit führend in Turbinen-Technologie für Kraftwerke.

Wer sollte das denn alles in OA alleine kaufen …?

@ 17:58 von falsa demonstratio

Wo gibt es in Deuschland eine Abkehr von der Rechtstaatlichkeit, die Polen kopiert haben könnte?

In Polen gab es vorher ein Gleichgewicht bezüglich der Ernennung von Richtern. Jetzt werden die Entscheidungen der Exekutive zunehmend von einer regierungstreuen Judikative durchgewunken. Noch sind die Schäden in Polen vergleichsweise gering, weil die polnische Regierung bisher zudem keine verheerenden Rechtsbrüche begangen hat.

Der deutsche Rechtstaat ist dem polnischen haushoch überlegen.

Für die Behauptung gibt es keinerlei Anhaltspunkte.

Und schaut man auf welch rosige Zukunft die Polen blicken können, sind sie uns bald in allem überlegen, politisch bis technologisch.

18:35 von Peter Meffert / @schabernack

«Zitat:"Einst zu allen Zeiten schlief Mittelalter noch völlig unglobalisiert.»

«Stimmt so aber auch nicht. Es gab auch im Mittelalter Handelsbeziehungen zwischen Europa und dem Orient. Warum hat sich wohl Marco Polo auf den Weg nach China gemacht?»

"Mittelalter schlief noch …", als Alexander der Große auszog, die Alten Römer mit Waren (und Sklaven) aus div. Ländern in Afrika + Vorderasien handelten.

Diese Art von Schlaf der noch nicht eingetretenen Historie war mir im Sinn.
Als ich das Mittelalter zu Bett schickte …

Am 23. Mai 2020 um 18:25 von harry_up

Zitat: Der Gedanke, der einem beim Lesen des Artikels kommen sollte wäre der, sich mit der Einstellung und Überzeugung der polnischen Ministerin für wirtschaftliche Entwicklung zu befassen, anstatt ein frustriertes “Polen raus aus der EU!“ zu formulieren und diese Frau indirekt für etwas abzustrafen, was sie ganz gewiss nicht zu verantworten hat.

Es fällt mir schwer, jemanden, der Mitglied einer Regierung ist, von der Verantwortung für eben deren Politik freizusprechen, nur weil bestimmte Missstände nicht in das betreffende Ressort fallen. Wenn die Ministerin und ihre Partei die Politik der Regierung insgesamt nicht mittrügen, gäbe es diese Koalition nicht.

18:25 von harry_up @ falsa demonstratio, um 18:13

Schön, wenn Sie sich einig sind - auch wenn Ihre Meinung an dieser Stelle und dem Zusammenhang wenig gewinnbringend sind.
Der Gedanke, der einem beim Lesen des Artikels kommen sollte wäre der, sich mit der Einstellung und Überzeugung der polnischen Ministerin für wirtschaftliche Entwicklung zu befassen, anstatt ein frustriertes “Polen raus aus der EU!“ zu formulieren und diese Frau indirekt für etwas abzustrafen, was sie ganz gewiss nicht zu verantworten hat.

Stimme ihnen vollkommen zu. Interessanterweise sind es gerade die Foristen die die Einheit der EU beschwören, Sachargumente wie die der polnischen Ministerin ausblenden und raus aus der EU schreien wenn sie nicht ihrer Ideologie entsprechen.

17:21 von MartinBlank

Und wenn man die Opposition schon vor der Wahl lähmt, kann die Wahl selbst sogar völlig ohne Wahlbetrug auskommen .
.
für wie blöd halten sie eigentlich die Menschen dort ?
wenn es Gegenkandidaten gibt und man die wählen kann wo liegt das Problem
darin dass die Wahl "undemokratisch" ist wenn nicht die eigene Meinung siegt ?

corona-pandemie-polens-weg-durch-die-krise

Liebe(r) andererseits, Sie schreiben (ganz in meinem Sinn),
"sowohl in Polen wie in Ungarn gibt es erschreckende Tendenzen, die Gewaltenteilung und unabhängige Rechtsstaatlichkeit sowie die Pressefreiheit zu beschneiden."

Aus meiner (unmaßgeblichen) Sicht liegtes daran, dass die Aufnahme Polens in die EU viel zu früh erfolgte.....
Da ist es deutschen Politikern nicht schnell genug gegangen !
Ich erinnere mich noch sehr gut daran wie Frau Merkel sinngemäß (und völlig -->undiplomatisch) sagte : "Polen müsse unbedingt aufgenommen werden, denn ->Ohne Polen wäre Europa ...nicht Europa !"
Gleich darauf wurden die Polen nahezu aufsässig (größenwahnsinnig?), weil sie glaubten, nun das -->entscheidende Element zu sein, in Europa.
Die "Schuld" liegt m.E. eben daran, dass Frau Merkel -->keinerlei Vorbildung in Diplomatischen Dingen "mitbrachte" in ihr Amt. (Hat Maas auch nicht !)
So aber geht deutsche Demokratie : In führenden Positionen -> keine Fachleute ! Dillettanten bloß....

Am 23. Mai 2020 um 18:47 von Gelenkte-Dem-BRD

17:58 von falsa demonstratio: Wo gibt es in Deutschland eine Abkehr von der Rechtstaatlichkeit, die Polen kopiert haben könnte?

Zitat: In Polen gab es vorher ein Gleichgewicht bezüglich der Ernennung von Richtern. Jetzt werden die Entscheidungen der Exekutive zunehmend von einer regierungstreuen Judikative durchgesunken. Noch sind die Schäden in Polen vergleichsweise gering, weil die polnische Regierung bisher zudem keine verheerenden Rechtsbrüche begangen hat.

17:58 von falsa demonstratio: Der deutsche Rechtstaat ist dem polnischen haushoch überlegen.

Zitat: Für die Behauptung gibt es keinerlei Anhaltspunkte.

In Deutschland gibt es nach wie vor ein Gleichgewicht bezüglich der Ernennung von Richtern. Es gibt in Deutschland keine regierungstreue Judikative und schon gar nicht werden Regierungsentscheidungen von den Gerichten durch gewunken. Verheerende Rechtsbrüche gab und gibt es in Deutschland nicht u. sind nicht zu erwarten

18:22 von schabernack

Und Alexander der Große zog aus Makedonien aus.
Um in China den Kaiser zu treffen.
.
also ganz so weit kam er dann auch wieder nicht :-)

18:47 von Gelenkte-Dem-BRD

Zitat:"In Polen gab es vorher ein Gleichgewicht bezüglich der Ernennung von Richtern. Jetzt werden die Entscheidungen der Exekutive zunehmend von einer regierungstreuen Judikative durchgewunken. Noch sind die Schäden in Polen vergleichsweise gering, weil die polnische Regierung bisher zudem keine verheerenden Rechtsbrüche begangen hat. "

Was für ein grandioser Zirkelschluss! Die polnische Regierung kann keine "verheerenden Rechtsbrüche" begangen haben, weil die "regierungstreue Judikative" alles "durchgewunken" hat...Eine "regierungstreue Judikative" ist das Gegenteil von einem Rechtsstaat mit Gewaltenteilung.

18:09 von falsa demonstratio

Vielleicht kommt es nicht so sehr darauf an, wie man ans Ruder kommt, sondern eher darauf, was man dann daraus macht.
.
da der Orban wiedergewählt wurde
scheint seine Politik ja beim (ungarischen) Wahlvolk anzukommen
die zufrieden sind mit dem was der so macht

von schabernack 18:53

Alte Seidenstraße,neue Seidenstraße,
Globalisierung,
High Tech-Optiker in JAP
High Tech Sänger bei BAP in JAP

18.15 harry_up - Herr Altmeier vergleichsweise blass

Sie meinen `Herr Altmeier daneben vergleichsweise blass wirkt`.
Herr Altmeier wirkt eher altmodisch und mit ihm viele Politiker und auch manche aus der Wirtschaft. Das habe ich versucht in meinem vorherigen Bericht deutlich zu machen. So hässlich wie die Rechtspolitik ist so aufgeschlossen ist man in Polen in der Wirtschaftspolitik. Schön das Sie auch versuchen das Land differenziert zu sehen. In Polen strebt man neue Entwicklungen an, während man bei uns viele Jahre über KKW-, Zechenschließungen redet, über Modernisierung der Schulen nachdenkt, über die Bundebahnmodernisierung streitet usw. aber wirkliche Erneuerungen kaum anpackt. Siehe Nachzügler Deutschland in der Automobilindustrie.

@schabernack - Ist denn eine Verbesserung in Sicht?

17:47 von schabernack:
"Die Verbesserungen durch Globalisierung sind kein Sprint [...]"

Sie denken über die Geschwindigkeit nach, aber ich frage nach der Richtung: Gibt es denn überhaupt eine Verbesserung für die Allgemeinheit? Ich kann keinen Gewinn darin erkennen, dass man Wegwerfartikel für 99 Cent kaufen kann.

Meiner Meinung nach sollte man die Globalisierung nicht am Geld messen (das sich bekanntlich nur bei einer winzigen Minderheit anhäuft), sondern an der Zufriedenheit der Menschen.

Wer sind die Gewinner der Globalisierung?

/// Am 23. Mai 2020 um 19:00

///
Am 23. Mai 2020 um 19:00 von Sisyphos3
17:21 von MartinBlank

Und wenn man die Opposition schon vor der Wahl lähmt, kann die Wahl selbst sogar völlig ohne Wahlbetrug auskommen .
.
für wie blöd halten sie eigentlich die Menschen dort ?
wenn es Gegenkandidaten gibt und man die wählen kann wo liegt das Problem
darin dass die Wahl "undemokratisch" ist wenn nicht die eigene Meinung siegt ?///
.
Das hat mit Blödheit nichts zu tun. Halten Sie die Wahlen in Russland etwa für demokratisch ?

17:54 von Nachfragerin "Globalisierung"

Vermutlich sind die "Probleme" gar nicht so groß, oder aber sie gehen mit der Globalisierung einher, die aber gar nicht die Wurzel des Übels …. oder so ähnlich.
Wir müssen aber eingestehen, das es auf der Erde eng ist und Überbevölkert (muss man/ frau natürlich nicht, aber könnte man/frau) und das trotz all der Menschen, oder wegen ihrer Art der Lebensführung es an verschiedenen Stellen ganz schön knistert. Rohstoffe stellen so eine Stelle dar (Menge/ Verteilung), aber eben auch Arbeit (Qualität wie Verteilung). Schwerlich vorzustellen, das die Welt Fortschritte macht und überall geleichzeitig Produktivitätsanstiege wie in Tschechien oder Korea erlebt, selbst wenn das schön wäre.

corona-pandemie-polens-weg-durch-die-krise

Liebe Nachfragerin, Sie schreiben zum Thema Polen fragend : "An dieser Stelle wäre es interessant, ob der Wohlstand in der gesamten Bevölkerung ankommt oder sich nur auf einen kleinen Teil konzentriert."

Aus meiner Sicht : Polen kann doch nicht "besser" sein als das übrige Europa !
Und wie ist es im übrigen Europa? z.B. in BRD ?

Hat da die gesamte Bevölkerung was vom Wohlstand,-....oder hat in BRD nur ein kleiner Teil der Bevölkerung das viele Geld, und die "große Masse der Bevölkerung" hat keines ???
Bitte schaun Sie genau hin !

Na ? Was sehen Sie ?

/// Am 23. Mai 2020 um 18:47

///
Am 23. Mai 2020 um 18:47 von Gelenkte-Dem-BRD
@ 17:58 von falsa demonstratio

Wo gibt es in Deuschland eine Abkehr von der Rechtstaatlichkeit, die Polen kopiert haben könnte?///
.
Sie haben die Frage nicht beantwortet.

18:22, schabernack

>>"Globalisierung" ist so alt wie die Menschheit.
Muss man nur wissen …!<<

Damit können Sie überzeugten Querfrontideologen, für die das nationale und das soziale zusammengehört, doch nicht kommen.

Wo Sie das alte China erwähnen, woher die Italiener ja das Porzellan hatten, möchte ich mal erwähnen, daß dieser Werkstoff nach dem italienischen Wort für "Schweinchen" benannt ist. "Porcellino". Es gibt nämlich (nicht nur) im Mittelmeer Schnecken, die heißen Porzellanschnecken. Die sehen aus wie kleine, glänzende Schweinchen, weswegen die Italiener sie Porcellana nannten. Als dann Marco Polo mit dem Porzellan aus China angestratzt kam, erinnerte das die Leute an besagte Schnecke. Das Geschirr wurde also nach der Porzellanschnecke benannt und nicht umgekehrt.

Wunder der Globalisierung...

@ 18:59 von Mass Effect

Ihre Kommentare über den Tag verteilt zu lesen, ist aufschlussreich: Mir werfen Sie um 14:38 vor, dass ich mich als "Antidemokrat oute", weil ich - übrigens detailiert begründet - eine andere Meinung als Sie vertrete, und meinen, noch eine richtige Keule nachlegen zu müssen mit dem Hinweis "Meinungsdiktatur hatten wie schon 2mal in D. Auf ein 3mal kann ich verzichten."
... und hier meinen Sie, vorschreiben zu müssen, was "der Gedanke, der einem beim lesen des Artikels kommen sollte" ist. Beim Lesens Ihrer Kommentare stellt sich der Effect ein, dass Sie bei sich selbst kein kritisches Mass anlegen.
Kritik an der polnischen Regierung ist bitter nötig, nicht erst seit die EU-Kommission im April das jetzt 4. (!) Verfahren gegen Polen eingeleitet hat, diesmal wegen des jüngsten Gesetzes zur Disziplinierung von Richter*innen. Es fällt in den Verdacht unkritischer Ideologie, die Sie ja gern anderen vorwerfen, das mit dem Pseudoargument "wirtschaftliche Stabilität" beiseite wischen zu wollen.

@schabernack - Globalisierung ist mehr als Diplomatie und Handel

18:22 von schabernack:
"'Globalisierung' ist so alt wie die Menschheit. Muss man nur wissen …!"

... oder es so sehen wollen.

Was Sie beschreiben, bezeichne ich als Handel und Außenpolitik. Das sind Kontakte, aber keine (wirtschaftliche) Verflechtung, wie wir sie derzeit haben.

"'Bin aber viel zu schabernackig', um mich wie der Bär immer nur in: 'Aber Probleme + Probleme + Grottenschlecht …' zu verbeißen, bis die Zähne schmerzen.'"
> Das ist Ihr Umgang mit Problemen, die Sie nicht lösen können. Dagegen ist nichts einzuwenden.

18:53 von schabernack

Zitat:"Diese Art von Schlaf der noch nicht eingetretenen Historie war mir im Sinn.
Als ich das Mittelalter zu Bett schickte …"

Ja dann! Gute Nacht :-))

19:22 von fathaland slim

18:22, schabernack

>>"Globalisierung" ist so alt wie die Menschheit.
Muss man nur wissen …!<<

Damit können Sie überzeugten Querfrontideologen, für die das nationale und das soziale zusammengehört, doch nicht kommen.

Wo Sie das alte China erwähnen, woher die Italiener ja das Porzellan hatten, .., daß dieser Werkstoff nach dem italienischen Wort für "Schweinchen" benannt ist. "Porcellino". Es gibt nämlich ..im Mittelmeer Schnecken, die heißen Porzellanschnecken. Die sehen aus wie kleine, glänzende Schweinchen, weswegen die Italiener sie Porcellana nannten. Als dann Marco Polo mit dem Porzellan aus China angestratzt kam, erinnerte das die Leute an besagte Schnecke. Das Geschirr wurde also nach der Porzellanschnecke benannt und nicht umgekehrt.

Wunder der Globalisierung...
///
*
*
Wegen des Porzellans ist also die Herkunft des Voronavirus vernachlässigbar.
*
Wenn das aus Polen, Ungarn oder sogar Amerika, Brasilien gekommen wäre, hätten Sie sicher die Globalisierung noch mehr gelobt?

Am 23. Mai 2020 um 19:21 von Werner40

@ 17:58 von falsa demonstratio an 18:47 von Gelenkte-Dem-BRD

Wo gibt es in Deuschland eine Abkehr von der Rechtstaatlichkeit, die Polen kopiert haben könnte?///

Zitat: Sie haben die Frage nicht beantwortet.

Ich finde der Forist hat die Frage beantwortet indem er die polnischen Missstände beschrieben hat von denen jeder weiß, dass sie in Deutschland nicht bestehen.

orona-pandemie-polens-weg-durch-die-krise

Lieber Sisyphos, Sie fragen reichlich derb...: "für wie blöd halten sie eigentlich die Menschen dort ?"

Ich erinnere an Albert Einstein, der meinte :" Zwei Dinge sind unendlich groß : -->Das Universum....und die menschliche Dummheit !"

In Polen wie auch in BRD ist es sehr ähnlich : "man schimpft über die Regierung, ....aber bei der nächsten Wahl wird wieder so gewählt wie bisher......
Ich bin sehr sicher : Einstein hat recht !

@fathaland slim - Schade.

19:22 von fathaland slim:
"Damit können Sie überzeugten Querfrontideologen, für die das nationale und das soziale zusammengehört, doch nicht kommen."

Wenn man keine Argumente hat, müssen Unterstellungen herhalten. Das ist nicht Ihr Niveau.

19:17, Nachfragerin

>>Wer sind die Gewinner der Globalisierung?<<

Die Besitzer der Produktionsmittel.

Das liegt aber nicht an der Globalisierung, sondern am Kapitalismus.

Besagte Besitzer der Produktionsmittel sind nämlich immer die Gewinner.

So ist's nun mal im Kapitalismus.

Man kann die Globalisierung auch so gestalten, daß alle Beteiligten gewinnen. Dazu müsste aber die Macht des Kapitals gezähmt werden. Dadurch, daß man Zäune baut und Gräben aushebt, tut man das aber gewiss nicht.

@ 19:13 von Peter Meffert

Was für ein grandioser Zirkelschluss!

Kein Zirkelschluss, weil ich das nicht aus der Sicht der polnischen Justiz betrachtet habe, sondern von außerhalb, mit Hinblick auf das was man von einer Demokratie erwartet.

19:00 von Sisyphos3

Zitat:"wenn es Gegenkandidaten gibt und man die wählen kann wo liegt das Problem"

Vielleicht darin, dass sie von den Medien vor der "Wahl" totgeschwiegen werden? Oder die aussichtsreichsten Gegenkandidaten wie in Russland erst gar nicht antreten dürfen unter den abenteuerlichsten "Begründungen"?

Am 23. Mai 2020 um 19:00 von Sisyphos3

17:21 von MartinBlank: Und wenn man die Opposition schon vor der Wahl lähmt, kann die Wahl selbst sogar völlig ohne Wahlbetrug auskommen .
.
Zitat: für wie blöd halten sie eigentlich die Menschen dort ?
wenn es Gegenkandidaten gibt und man die wählen kann wo liegt das Problem
darin dass die Wahl "undemokratisch" ist wenn nicht die eigene Meinung siegt ?

Vielleicht wäre eine freie Presse hilfreich bei der Meinungsfindung und der Wahlentscheidung.

@19:00 von Sisyphos3

Sie haben schon die Diskussionen um die Verschiebung der eigentlich im Mai anberaumten Wahl mitbekommen? Selbst die konservative Zeitung „Rzeczpospolita“, die zur Zeit des Wahlsiegs der PiS vor fünf Jahren noch klare Sympathien für die Partei hatte, fragte, ob man Polen unter diesen Umständen noch als Demokratie bezeichnen könne; der Grund für diese wachsenden Zweifel lag in dem Gesetz, mit dem die PiS einer verpflichtenden Briefwahl für alle durchsetzen wollte. Ein entsprechendes Wahlgesetz hatte die Mehrheit im Sejm am 6. April im Eilverfahren beschlossen. Als sie noch in der Opposition war, hatte die PiS eine Briefwahl für Kranke und Behinderte mit dem Argument kategorisch abgelehnt, das öffne Fälschungen und dem Kauf von Stimmen im großen Stil Tür und Tor.
Und falls Sie wieder "linksgrüne Einseitigkeit" vermuten: Auf diese Hintergründe verweist die FAZ (tinyurl.com/yd8y7brt) - nicht gerade als linksgrüne Speerspitze bekannt.

19:17 von Werner40

Das hat mit Blödheit nichts zu tun. Halten Sie die Wahlen in Russland etwa für demokratisch
.
nein !
aber es ging ja auch um Polen und Ungarn
aber selbst in Russland gab es auch andere Kandidaten als "Putin"

Polens Weg durch die Krise ...

Ist auch nicht so schmerzlos wie es hier anklingt - der Beitrag schmeckt ein wenig so, als würde eine Bänker der ein Geld wieder hat über die Griechenland Krise schwadronieren, die ist im Volke noch lange nicht weggesteckt, auch wenn die "Finanzmärkte" derzeit keinen Alarm machen.

@Sisyphos3 19.11

Und Alexander der Große zog aus Makedonien aus.
Um in China den Kaiser zu treffen"
Er kam immerhin bis Indien, aber nicht zum Handel treiben... "Wandel durch Handel" war nicht sein Motto

19:22 von fathaland slim

wow, dr. google kann also aus jedem einen experten für alles und jedes machen. die meissten sind offenbar in den qualitätsmdien und in diesem forum anzutreffen.

19:31 von ONYEALI

es geht mir eigentlich nur darum
dass häufig geglaubt wird, andere Menschen, vor allem wenn sie ne Meinung vertreten, die von der eigenen abweicht wären dumm, schlecht informiert, was auch immer

19:31 von Boris.1945

Zitat:"Wegen des Porzellans ist also die Herkunft des Voronavirus vernachlässigbar."

Wie kommen Sie denn darauf? Der Kommentar hat damit überhaupt nichts zu tun, das Wort "Corona" kam weder dort noch in den Kommentaren, auf die er sich bezog, vor...

19:31, Nachfragerin

>>@fathaland slim - Schade.
19:22 von fathaland slim:
"Damit können Sie überzeugten Querfrontideologen, für die das nationale und das soziale zusammengehört, doch nicht kommen."

Wenn man keine Argumente hat, müssen Unterstellungen herhalten. Das ist nicht Ihr Niveau.<<

Verzeihung, aber diesen Seitenhieb konnte ich mir in Anbetracht Ihrer ausdauernden Unterstützung für Trump und Putin nicht verkneifen.

Ich kann Ihnen nicht mal versprechen, daß es nicht wieder vorkommen wird:=)

um 19:00 von Sisyphos3

Ich denke, Sie hängen dem "Disney"-Bild einer Diktatur an, bei der 99% der Menschen den Diktator hassen. So eine Diktatur werden Sie im wirklichen Leben nirgendwo finden. Echte Diktatoren haben eine große Anhängerschaft, die sie gegen die andere Hälfte der Bevölkerung ausspielen.

Putin hat eine große Menge Anhänger in der Bevölkerung, da natürlich nicht jeder unter ihm leidet bzw. viele glauben, dass es ihnen wirtschaftlich unter einem anderen Regierungschef schlechter gehen würde. Zudem kontrolliert Putin die Medien. Nimmt man dann noch dazu, dass jeder Oppositionelle mit einem Bein im Knast oder im Grab steht, ist es kein Wunder, dass Putin alle Wahlen "gewinnt".

Genau deswegen ist doch die GOP in den USA so gefährlich. Die haben auch "nur" ein Drittel der Bevölkerung hinter sich, aber sollte Trump im November gewinnen und weitere zwei bis drei seiner Spezis am Supreme Court platzieren können, dann kann die GOP eine Parteidiktatur etablieren.
_

Wieso "trotz" ? Auch ein

Wieso "trotz" ?

Auch ein Virus hat Interesse daran, sein Wachstumstempo zu steigern. So wie Krebs auch ... solange, bis der Organismus kaputt ist.

19:35 von falsa demonstratio

Vielleicht wäre eine freie Presse hilfreich bei der Meinungsfindung und der Wahlentscheidung.
.
sicherlich !
unterschiedlich Standpunkte kennenzulernen sind nie schlecht
bei der Entscheidungsfindung

19:40, Karl Napf

>>19:22 von fathaland slim
wow, dr. google kann also aus jedem einen experten für alles und jedes machen. die meissten sind offenbar in den qualitätsmdien und in diesem forum anzutreffen.<<

Dazu brauche ich keinen Dr. Google. Ich habe Biologie studiert, und Schnecken sind seit frühester Kindheit mein Spezialgebiet. Also noch vor dem Studium. Meine Porzellanschneckensammlung ist ziemlich umfangreich.

19:22 von fathaland slim

«Wo Sie das alte China erwähnen, woher die Italiener ja das Porzellan hatten, möchte ich mal erwähnen, daß dieser Werkstoff nach dem italienischen Wort für "Schweinchen" benannt ist. "Porcellino".»

Gutes Beispiel … auch die Globalisierung der Sprachen.

Im ENG sagt man für "Porzellan" bis heute weniger: "Porcelain".
Viel verbreiteter ist dafür der Name: "China".

Weil das Zeug aus China kam, recht lange in EUR niemand wusste, in welcher Art von Brennöfen, mit welchen Zutaten genau, bei welcher Temperatur, wie lange man "China" in China macht.

Sprachen als Indikator für Globalisierung kamen mir gar nicht in den Sinn, bevor Sie sie nun erwähnen. So gut wie alle Indogermanischen Sprachen sind mit Sanskrit-Wurzeln: "Altes Indien". Hat keiner per App geschickt … per Mail durchs Netz gejagt. Nein … Sprachen mit Grundlagen sind mit Menschen zusammen "globalisierend gewandert". Seit Jahrtausenden.

Nur 3 Sprachen mit ≥ 1 Mio. Muttersprachlern sind "isoliert":
JAP / KOR / Baskisch.

Corona nicht im Kommmentaren

19:43 von Peter Meffert
Aber Dikatatur, das wir nicht benstandet, weil es nicht im Text stand?
*
Wie kommen die die darauf?

19:26 von andererseits

Ihre Ergüsse über den Tag zu lesen sind schon aufschlussreich. Sie haben weder detailiert begründet, sondert wie immer andere Meinungen diskreditiert. Ebenso unterstellen sie mir einen bestimmte Meinung zu vertreten.
Beim Rest ihres Pamphlets sollten sie mal in den Spiegel schauen. Ach ja, ihr letzter Satz ich hätte ein Pseudoargument "wirtschaftliche Stabilität" benutzt ist erlogen. Kein einziges mal habe ich dieses Argument auch nur ansatzweise Benutzt.

Dann relativiert sich Manches.
Die Bevölkerung wählt auch eine wenig demokratische, die Aufklärung von Korruption behindernde Partei PIS, solange die "Wohltaten" einigermaßen stimmen.
Das dürfte überall so sein.

19:54, Mass Effect

>>19:26 von andererseits
Ihre Ergüsse über den Tag zu lesen sind schon aufschlussreich. Sie haben weder detailiert begründet, sondert wie immer andere Meinungen diskreditiert.<<

Sie sollten sich vielleicht mal mit dem Unterschied zwischen Widerspruch und Diskreditierung beschäftigen.

Am 23. Mai 2020 um 19:40 von Karl Napf

Zitat: wow, dr. google kann also aus jedem einen experten für alles und jedes machen. die meissten sind offenbar in den qualitätsmdien und in diesem forum anzutreffen.

Ich glaube Qualitätsmedien unterscheiden sich von anderen Medien gerade dadurch, dass in ihnen Experten unterschiedlichster Art zu Wort kommen, wie man gerade bei der ARD immer wieder sieht.

@ 19:35 von falsa demonstratio

Vielleicht wäre eine freie Presse hilfreich bei der Meinungsfindung und der Wahlentscheidung.

Auf jeden Fall.
Nur leider ist eine unabhängige 4. Gewalt nicht gerade eine starke europäische Tradition. Polen ist in der Hinsicht keine Ausnahme, sondern die Regel.

@fathaland slim - nochmal die Globalisierung

19:32 von fathaland slim:
"Man kann die Globalisierung auch so gestalten, daß alle Beteiligten gewinnen. Dazu müsste aber die Macht des Kapitals gezähmt werden."
> Eben. Nur leider wird das nicht passieren, da die Macht defacto beim Kapital liegt und nicht bei den Menschen.

"Dadurch, daß man Zäune baut und Gräben aushebt, tut man das aber gewiss nicht."
> Wenn es nach mir ginge, gäbe es überhaupt keine Grenzen. Insofern bin ich enttäuscht, dass Sie mir eine Nähe zur "Querfront" unterstellen.

PS: Was Sie als Unterstützung für Trump und Putin bezeichnen ist mein Versuch, den Gegenpol zur hier propagierten Meinung zu bilden.

@16:40 von deutlich

"Es scheint, es gibt jenseits grüner Philosophen und linker Vergesellschaftungsideologen Politiker, die für steigenden Wohlstand der Bevölkerung die richtige Politik können! Dort macht man sich Gedanken, wie Wohlstand entsteht, nicht wie man ihn verteilt"

Da wo man dem (Raubtier-)Kapitalismus nicht rechtzeitig Zügel anlegt, stellt sich zwangsläufig irgendwann die Verteilungsfrage. Das steht den Polen garantiert auch ins Haus, wenn man nicht rechzeitig(!) gegensteuert.
Es wundert mich ein bisschen, dass Sie mit der hier bei uns üblichen "Verteilung" von unten nach oben einverstanden sind, während viele Niedriglöhner Zweitjobs annehmen müssen, um die überhöhten Mieten zahlen zu können.
Und das Aufstocken von Löhnen (letzlich durch den Steuerzahler) können Sie auch nicht dem "Aufstocker" vorwerfen. Das ist einfach nur bereits entarteter Kapitalismus.

19:48 von fathaland slim

oh sorry, ich dachte sie wären finanzexperte

19:48 von Sisyphos3 19:35 von falsa demonstratio

aber ob wir das Hier noch erleben dürfen?

19:50 @schabernack @ fathala

Es gab auch eine König von Polen,
der sich sehr für das chinesische
Porzellan interessierte.
Als August der Starke holte
er viele italienische (Gast)Arbeiter
und Baumeister nach Dresden.
Also auch im Feudalzeitalter gab es
Globalisierung.

@Schabernack, Sprachen,
"tanzen" nicht auch finnisch und
ungarisch "aus der Reihe" ?

@19:15 von Sisyphos3 18:09 von falsa demonstratio

//Vielleicht kommt es nicht so sehr darauf an, wie man ans Ruder kommt, sondern eher darauf, was man dann daraus macht.
.
da der Orban wiedergewählt wurde
scheint seine Politik ja beim (ungarischen) Wahlvolk anzukommen
die zufrieden sind mit dem was der so macht//

Das ist sicher so. Ob die Ungarn auch noch zufrieden sind, wenn sie merken, dass sie ihn, wenn sie denn nicht mehr zufrieden sein sollten, nicht einfach durch Wahlen wieder loswerden können?

re von fathaland slim 19:32

Die Gewinner der Globalisierung.
Richtig,die Oligarchen sind immer die Gewinner,die Bezzos,Zuckerbergs,Gates,dazu noch Peter Thiel .
Die und noch andere stehen im Buch mit dem Titel "Die Kapitalisten des 21.Jahrhunderts".

19:40 @Karl Napf @fathaland slim

"... wow, dr. google kann also aus jedem einen experten für alles und jedes machen. ... "

Sehen Sie, Sie können auch Experte werden, Sie müssen nur wollen.
Dann hätten Ihre Kommentare eventuell auch mehr Sinn.

" ...die meissten sind offenbar in den qualitätsmdien und in dies diesem forum anzutreffen. ...."

Ja, genau, sonst wären es ja keine,
- in Ihrem Sinne, - "Qualitätsmedien", ich ergänze, kein ""Qualitätsforum".

Obwohl ich letzteres ob mancher dümmlicher und respektloser Beiträge besser wieder zurückziehe.

Übrigens, ich benutze nicht dr. Google

19:29 von Nachfragerin / @schabernack

«"Bin aber viel zu schabernackig", um mich wie der Bär immer nur in:
"Aber Probleme + Probleme + Grottenschlecht …"
zu verbeißen, bis die Zähne schmerzen.»

«Das ist Ihr Umgang mit Problemen, die Sie nicht lösen können.
Dagegen ist nichts einzuwenden.»

Ist kein Credo, das wäre, weil ich mich hier "@schabernack" nenne. Ist die Art, einige Schritte zurückzutreten, um den eigenen Blickwinkel zu erweitern.

Oder anders gesagt …mit einem Bild als Anlehnung an meine Ausbildung als Diplom-Photoingenieur:

«Das Teleobjektiv ist das Objektiv der Wahl, um Details (in der Ferne) genauer zu erfassen. Niemals ist es das Objektiv, welches das geeignete wäre, nähert man sich einer Szenerie an, die man erfassen + bestmöglich abbilden will. Man nehme als 1. das Objektiv zur Hand an die Kamera, das man mit dem weitesten Zoombereich zur Verfügung hat. Zuerst die max. Weitwinkel-Brennweite.
Dann rum-zoomen.»

Auch Sie müssten nicht mit fest angeflanschtem max. Teleobjektiv:
"Dinge sehen" …!

@ fathaland slim, um 19:48

re 19:40 Karl Napf

“Schnecken sind seit frühester Kindheit mein Spezialgebiet...“

Geht mir genauso, bloß meins sind die mit Rosinen.

Und das, obwohl auch ich Biologie studiert habe...
Bin wohl irgendwo verkehrt abgebogen :-)

Re falsa demonstratio, um 18:53

Was Sie schreiben, ging mir erst auch durch den Kopf.
Aber in derartigen Fällen - zu diesem Schluss war ich für mich gekommen - ist es unfair, wenn nicht unklug, die Dame mit in den Topf zu werfen.

Gerade Menschen wie diese sind es doch, die letztlich eine Verbesserung herbeiführen können.

Am 23. Mai 2020 um 20:05 von Nachfragerin

Zitat: PS: Was Sie als Unterstützung für Trump und Putin bezeichnen ist mein Versuch, den Gegenpol zur hier propagierten Meinung zu bilden.

Was soll das bedeuten? Positioniert sich die Foristin nur aus Spaß an der Freude ohne jegliche inhaltlichen Anliegen? Bemerkenswert.

19:15 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Alte Seidenstraße,neue Seidenstraße,
Globalisierung,
High Tech-Optiker in JAP
High Tech Sänger bei BAP in JAP»

Ich bin nicht "Optiker", der Brillen vertickt.

"Globalisierung" ist ein Aspekt des Artikels, den auch die zitierte polnische Politikerin, Frau Emilewicz, im Interview mit der ARD ansprach.

"Die Seidenstraßen 1.0 + 2.0" sind auch Aspekte von Globalisierung.
1.0 … wie Globalisierung einst war.
2.0 …wie sie nach Sicht der Führung in CHN im 21. Jahrh. werden solle.

"JAP" war eine Erwiderung an wen anderen hier Schreibenden.
Er meint, "Ostasien sei vorwiegend auf sich selbst konzektriert".
Und Globalisierung sei wirtschaftlich unnötig.
Plus wenig sinnvoll zum Wohlstand dort beitragend.
Ist nicht so … ist gleichzeitig die vertickte Brille des Optikers mit der völlig falschen Dioptrienzahl. Um schärfer sehen zu können.

Ob BAP je in JAP auftrat … weiß ich nicht.
Nicht jeder Kölner hört 24/7 BAP.

Zu JAP dürfen auch Sie was mehr schreiben.
Als Ihnen @ (x) - Reflex gebietet …

20:05 @Nachfragerin @fathaland slim

" ... PS: Was Sie als Unterstützung für Trump und Putin bezeichnen ist mein Versuch, den Gegenpol zur hier propagierten Meinung zu bilden."

Wie darf ich das verstehen?
Sie "verteidigen" Trump und Putin nicht,
weil Sie von deren Qualitäten überzeugt sind, sondern mehr um zu provozieren?
(sorry, mir fällt kein anderes Wort dafür ein.)

Die wirtschaftl. gute

Die wirtschaftl. gute Lage/Entwicklung in Pl. beruht im Wesentl. auf EU.-Fördergeldern in Massen [13-15 Mrd. Euro pro Jahr], die von den Partnern in der ansonsten verhassten EU (insbes. D und F) aufgebracht werden müssen. Gleiches gilt übrigens f. Ungarn und zahlr. weitere ehem. Ostblock-Staaten. EU-Geld wird immer gerne genommen, wenn neue EU-Förderprogramme (wie jetzt f. Corona) aufgelegt werden, ist man ganz vorne am Trog ! Ansonsten arbeitet man eher gegen als mit der EU. Dies zeigt, dass die Aufnahme dieser Staaten ein schwerer Fehler war, und auch über Ausschluss-Optionen nachgedacht werden muss ! Bis dahin sollte man sich nicht scheuen, die Fördergelder f. osteuop. Staaten vorrangig auch als Einsparpotentiale zu sehen ...
Mfg. B.W.

20:05 von Nachfragerin

«PS: Was Sie als Unterstützung für Trump und Putin bezeichnen ist mein Versuch, den Gegenpol zur hier propagierten Meinung zu bilden.»

"Was'n das'n Unfug".

Was hat es für einen Sinn, deswegen "Gegenpol zu schreiben".
Weil irgendwer anders in der Mehrheit Plus- oder Minuspol schreibt.

Entweder man ist einer seiner eigenen Meinung.
Dann schreibt man nicht sinnigerweise "Gegenpol".
Nur weil auch (viele) andere der gleichen wie die eigene Meinung sind.

"Man saugt auch nix aus den Tasten", nur um was anderes zu sagen.
Jedenfalls nix Sinnvolles … kann man dann saugend sagen.

"Wenn der Kommentarbereich kommt", in dem Mehrheit Putin … oder Synchronschwimmen "ganz super findet". Dann schreiben Sie aber "Gegenpol" was zur jeweiligen Mehrheitsmeinung … nur damit was dagegen geschrieben sei.

"Alter Geheimdienst-Schlapphut" … oder …
"Viel zu viel Schminke + die schrecklichen Nasenklammern".

Hauptsache was "Gegenpol" zu selbst einflüsterter "Meinungsdiktatur der Etablierten". Warum nur …?

20:05, Nachfragerin

>>PS: Was Sie als Unterstützung für Trump und Putin bezeichnen ist mein Versuch, den Gegenpol zur hier propagierten Meinung zu bilden.<<

Und dieser Gegenpol, den Sie zu vertreten versuchen, deckt sich auf ganz erstaunliche Weise mit der von einer gewissen sehr eng umrissenen Szene propagierten Meinung. Einer Szene, die gern hämisch vom Wertewesten spricht und Antikapitalismus mit Antiamerikanismus gleichsetzt. Die sich Bruchstücken so genannten linken Idioms bedient, um eher rechte Positionen zu vertreten.

Ich weiß auch nicht so ganz genau, was die "hier propagierte Meinung" sein soll. Ich nehme eigentlich sehr viele unterschiedliche Meinungen wahr und erfreue mich oft an differenzierten Betrachtungen, auch in der so genannten Mainstreampresse.

@ 19:54 von Mass Effect

Natürlich habe ich argumentiert; wenn es Ihnen zu viel und zu differenziert ist, kann ich Ihnen da leider nicht helfen.
Ich unterstelle Ihnen gar nichts sondern nehme Sie beim Wort - jede*r kann nachlesen, dass Sie hier vorgeben wollten, was man aus dem Bericht herauszulesen habe.
Ihre persönlichen Beleidigungen kommentiere ich nicht mehr.

20:16, Karl Napf

>>19:48 von fathaland slim
oh sorry, ich dachte sie wären finanzexperte<<

Kann man sich Ihrer Ansicht nach nur mit einer einzigen Sache auskennen?

Finanzexperten gibt es sehr, sehr wenige. Ich kenne ein paar. Ich würde mich nicht als solchen bezeichnen, im Gegensatz zu vielen anderen, die noch weniger Ahnung als ich haben.

@ 20:30 von Leipzigerin59 19:40 @Karl Napf @fathaland slim

Manchmal muss man nachsichtig sein: Es gibt hier offensichtlich User, die sich nicht vorstellen können, dass man ein breiteres mehrere Themengebiete umfassendes Wissen hat und das auch nutzt für differenzierte Argumentation. Man erkennt sie meist daran, dass sie eher persönlich angreifen statt ihrerseits inhaltlich den Diskurs mitzugestalten. Und manche unterstützen dann diese Angriffe durch die bekannten vorgestanzten Sätze, die ich jetzt leider nicht so gut mit eigenen Worten ausdrücken kann.
Sie wissen schon...

@schabernack - Definitionsfrage

20:30 von schabernack:
"Auch Sie müssten nicht mit fest angeflanschtem max. Teleobjektiv:
'Dinge sehen' …!"

Umso mehr erstaunt es mich, dass Sie die heutigen Auswüchse der Globalisierung mit den mittelalterlichen Handelsbeziehungen vergleichen.

Wahrscheinlich verwenden wir einfach nur andere Definitionen und reden daher aneinander vorbei - ich meine das, was Meschen zu Konkurrenten auf dem globalen Arbeitsmarkt macht und damit zu Verlierern.

20:35, harry_up

>>@ fathaland slim, um 19:48
re 19:40 Karl Napf

“Schnecken sind seit frühester Kindheit mein Spezialgebiet...“

Geht mir genauso, bloß meins sind die mit Rosinen.

Und das, obwohl auch ich Biologie studiert habe...
Bin wohl irgendwo verkehrt abgebogen :-)<<

Ach, wissen Sie, ich habe mich im Studium oft ziemlich einsam gefühlt. Unter all den Entomologen, Ornithologen und Kleinsäugerliebhabern.

Und Rosinenschnecken liebe ich auch. Das sind aber keine Mollusken, sondern thermophile Saccharinae...

@falsa demonstratio - Meinungsbildung

20:45 von falsa demonstratio:
"Positioniert sich die Foristin nur aus Spaß an der Freude ohne jegliche inhaltlichen Anliegen?"

Mein größtes Anliegen ist eine wertungsfreie Berichterstattung, die jedem Leser die Bildung einer eigenen Meinung gestattet.

Und wenn ich keinen Spaß am diskutieren hätte, wäre ich gar nicht hier. :)

21:43, Nachfragerin

>>Umso mehr erstaunt es mich, dass Sie die heutigen Auswüchse der Globalisierung mit den mittelalterlichen Handelsbeziehungen vergleichen.

Wahrscheinlich verwenden wir einfach nur andere Definitionen und reden daher aneinander vorbei - ich meine das, was Meschen zu Konkurrenten auf dem globalen Arbeitsmarkt macht und damit zu Verlierern.<<

Der Wohlstand der ersten Welt beruht auf der Ausbeutung der dritten Welt. Seit es Kolonien gibt.

Früher nannte man das Kolonialismus, Das Prinzip ist aber das selbe, das Sie meinen, wenn Sie "Globalisierung" schreiben.

21:43 von Nachfragerin

Zitat:" ich meine das, was Menschen zu Konkurrenten auf dem globalen Arbeitsmarkt macht und damit zu Verlierern."

Auch das ist nicht Neues. Die hochspezialisierten Webereien in den flandrischen Städten haben schon im MA anderen Webern in Europa die Arbeit weggenommen. Nürnberger Waffenschmiede haben andere Waffenschmiede in den dt. Städten arbeitslos gemacht oder aus bestimmten Fertigungen verdrängt. Dasselbe geschah wieder zu Beginn der Industrialisierung im 18./9.Jht. Lesen Sie mal G.Hauptmanns "Die Weber". Schon keltische Schmiede mussten sich was einfallen lassen, um der griechischen Konkurrenz was entgegensetzen zu können. Recht haben Sie, wenn Sie sagen, dass das jetzt alles viel schneller und "globaler" verläuft als im MA.

@Anna-Elisabeth 20.11

Es wundert mich ein bisschen, dass Sie mit der hier bei uns üblichen "Verteilung" von unten nach oben einverstanden sind, während viele Niedriglöhner Zweitjobs annehmen müssen, um die überhöhten Mieten zahlen zu können."
Das bin ich nicht, da haben Sie mich falsch verstanden. Ich habe nur festgestellt, dass eine Regierung, die für mehr Jobs und Wohlstand sorgt besser ist als eine, die nur noch früher erarbeiteten Wohlstand verteilt - bis kein Wohlstand mehr zu verteilen ist. Und wenn Sie manchen Ideologen hier und in der Politik zuhören, dann wissen Sie, was und wen ich meine.

20:18 von Leipzigerin59 / @schabernack

«Sprachen,
"tanzen" nicht auch finnisch und
ungarisch "aus der Reihe" ?»

Ja … diese beiden Sprachen tanzen sehr … aus der Reihe.
Zusammen mit ihnen tanzt Estnisch.
Das dem Finnischen sehr nahe verwandt ist.

Zusammen sind diese 3 die Sprachgruppe der sog.:
"Finno-Ugrischen" Sprachen. Nur diese 3 … keine weitere andere.
Man nennt sie nicht "isoliert", weil ja je Verwandtschaft zu den 2 anderen ist.

Auch die Wurzeln dieser 3 sind im Alt-Indischen "Sanskrit".
Wie die der Indogermanischen Sprachen.
Die gleichen Wege von Sprach-Globalisierung.

Sie 3 tanzen aus der Reihe, weil sie in der Grammatik Form: "Aneinander-Reihung" zur Konjugation bei behielten (wie sie auch im Sanskrit war).

Die meisten Sprachen in EUR "unterlagen" dem Einfluss von LAT.
Wo Konjugation nicht "gereiht", aber "flektiert" wird:

Trinken・trank・getrunken・tränke。

So hat LAT "globalisiert".
ESP ist nach Mandarin weltweit 2. meist verbreitete Sprache.

Auch JAP / KOR / Baskisch … konjugieren wie … UNG / FIN / EST.

@Leipzigerin59 - Mitschwimmen

20:55 von Leipzigerin59:
"Sie 'verteidigen' Trump und Putin nicht,
weil Sie von deren Qualitäten überzeugt sind, sondern mehr um zu provozieren?"

Weder noch. Ich weigere mich lediglich, im Strom mitzuschwimmen. Aus Sicht eines Mitschwimmern scheine ich dann natürlich die entgegengesetzte Meinung zu vertreten - auch dann, wenn ich einfach nur die ruhende Mitte suche.

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