Ihre Meinung zu: Kommunikations-Apps: 98 Prozent nutzen Messengerdienste

22. Mai 2020 - 12:43 Uhr

Fast alle 16- bis 24-Jährigen nutzen laut einer Umfrage Online-Kommunikationsdienste. Spitzenreiter ist WhatsApp - mit großem Abstand zu Platz zwei. Auch in anderen Altersgruppen sind die Dienste weitverbreitet.

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Kommentare

Naja,

dann ist Threema wohl eher der Geheimtipp?
What´sApp und Co nur fürs verführbare Alles-Mitmach-Publikum? Könnte was dran sein.

Dienstliche Kommunikation

"Beruflich werden die Dienste dagegen noch vergleichsweise zurückhaltend genutzt. Etwa die Hälfte der berufstätigen Nutzer verwenden die Messagingfunktion für die dienstliche Kommunikation, beispielsweise zum Austausch mit Arbeitskollegen."

Was ja auch kein Wunder ist, da WhatsApp laut den Geschäftsbedingungen Zugriff auf alle Kontakte hat. Bei uns wurde die Nutzung von WhatsApp auf Diensttelefonen unter Androhung einer Abmahnung untersagt. Frau v.d.Leyen sieht das offensichtlich alles etwas gelassener, wenn man der Presse Glauben schenken darf ist sie eine eifrige Benutzerin.

Lieber Standards wie Delta Chat

Es wäre schön, wenn auch die Medien mehr auf die gruseligen Nebenwirkungen von WhatsApp & Co. hinweisen würden... gern auch auf die meist rechtswidrig erfolgte Nutzung.

Lieber auf Standards setzen.

Beispiel:

Delta Chat (Open Source) setzt technisch auf E-Mail, sieht aber aus (und bedient sich) wie ein Messenger. Nur eben kompatibel zur E-Mail-Infrastruktur. Und damit eben auch ohne zentralen Anbieter.

Erhältlich direkt als Download oder über die Stores... F-Droid... oder für die breite Masse auch über die Google- und Apple-Angebote.

https://delta.chat/de/

Alternativen

Das Problem ist dass es sehr schwierig ist alternative Messengerdienste zu verwenden da fast Alle eh nur WhatsApp verwenden und es ablehnen noch einen weiteren Messenger zu installieren.
Threema wäre solch eine Alternative, aber da es Geld kostet (wenn auch nur einmalig eine kleine Summe) und so Bezahldaten im Playstore hinterlegt werden müssten - was ich wiederum für mich ablehne (oder geht es anders??) scheidet das für mich aus.
Signal wiederum war bis vor kurzem nett und einfach im Gebrauch - verkompliziert sich jedoch in letzter Zeit immer mehr.
Wie gesagt es wird einem nicht leicht gemacht eine Alternative zu den US-Datenkraken zu nutzen. Ist vielleicht auch so gewollt??

Vergleichsweise zurückhaltend...

Beruflich werden die Dienste dagegen noch vergleichsweise zurückhaltend genutzt. Etwa die Hälfte der berufstätigen Nutzer verwenden die Messagingfunktion für die dienstliche Kommunikation, beispielsweise zum Austausch mit Arbeitskollegen. Nur 19 Prozent der berufstätigen OTT-Nutzer telefonieren darüber auch beruflich.

Das ist auch gut so.

Insbesondere unter dem Risiko einer fristlosen Kündigung sollte der Einsatz dubioser Tools lieber unterbleiben.

In Bundesbehörden dürfte doch, so ich mich richtig erinnere, so etwas wie WA weiterhin verboten sein, oder? Hoffentlich... ansonsten müßte man am Verstand zweifeln. Obwohl... seufz... :-(

Offene Dienste wären hilfreich

Wirklich hilfreich wäre, wenn man die Messenger-Dienste wieder öffnen würde. Es spricht technisch überhaupt nichts dagegen.

Bei einigen Messenger-Dienstanbietern war das auch mal der Fall, bis die dicht gemacht haben. Stichwort 'XMPP'-Standard.

Das wäre meiner Meinung nach mal ein Thema für positive politische Einflussname: verordnete Öffnung statt Regulierung.

Es gibt auch andere Messenger

Einer wurde bereits genannt: Threema
Ich verwende Wire und Signal.

WhatsApp und Facebook und so was habe ich auf meinem Smartphone deaktiviert bez. "deinstalliert".
Es geht aber noch sicherer ... ;-)

Das WhatsApp und Facebook und so was zu ca. 98% genutzt wird, liegt daran, dass diese Programme wie so viele andere Programme auf den Smartphones vorinstalliert sind.
Und weil fast die meisten Leute diese Programme benutzen, macht sich auch niemand die Mühe mal eine Gruppe unter Signal, Wire, oder wie hier benannt unter Threema zu bilden.
Dabei hat das Vorteile. Der ganze unsinnige Mitteilungsmist fällt weg.

@Am 22. Mai 2020 um 14:22 von Advocatus Diabo...

Das Problem ist dass es sehr schwierig ist alternative Messengerdienste zu verwenden da fast Alle eh nur WhatsApp verwenden und es ablehnen noch einen weiteren Messenger zu installieren.

Daher nicht das Gleiche in Grün, sondern vielleicht auf E-Mail als Kommunikation setzen. Eine E-Mail-Adresse hat wohl fast jeder... zumindest wohl mehr als WA & Co.

Und wenn es sich eben wie ein Messenger anfühlen soll... z.B. Delta Chat.

Gibt ggf. auch noch mehrere...

... in jedem Fall kompatibel zu jedem E-Mail-Client und wenn Autocrypt beherrscht wird, auch verschlüsselt.

Delta Chat beherrscht das... ich glaube auch, K9-Mail... und weitere.

Es geht also. Man muß nur wollen... :-)

Es geht auch ohne Google Store

Hi, einfach bei Threema APK bezahlen, herunterladen und installieren https://shop.threema.ch/

@Am 22. Mai 2020 um 14:24 von planet.nerd

Wirklich hilfreich wäre, wenn man die Messenger-Dienste wieder öffnen würde. Es spricht technisch überhaupt nichts dagegen.
Bei einigen Messenger-Dienstanbietern war das auch mal der Fall, bis die dicht gemacht haben. Stichwort 'XMPP'-Standard.

XMPP existiert doch immer noch. Setzt nur eben einen zentralen Server voraus. (Ich meine mich zu erinnern, daß selbst WA auf XMPP aufsetzte und dann künstlich verbastelt wurde...)

Auch Cloud-Dienste kann man selbst hosten, z.B. via NextCloud.

Und eben E-Mail, also SMTP und IMAP (ggf. POP3). Geht auch auf dem Smartie. Auch als Open-Source-App (K9, FairEMail).

Und auch im Messengergewand, auch synchronisiert über mehrere Endgeräte (Smartie, Tablet, PC), z.B. Delta Chat.

Der Witz... ich meine, Delta Chat (als Open-Source-Entwicklung) hat seinen Ursprung sogar in Deutschland... ;-)

Theoretisch würd ich das auch -

"98 Prozent nutzen Messengerdienste" das würde allerdings voraussetzen, das die Betriebssysteme parallel zu Betreibende Verzeichnisse (Kontakte, Adressen etc.) mit verschiedenen Prioritäten zur Norm machen, so das man den Messenger, auf bestimmte davon verweisen kann und so man zwei davon nutzt auch mehrere Verweise auf mehrere Kontakte Verzeichnisse verwenden kann etc. Solange das nicht so ist, muss es eben ohne gehen.

14:05 von Tarek94

Zitat:"Bei uns wurde die Nutzung von WhatsApp auf Diensttelefonen unter Androhung einer Abmahnung untersagt."

In Baden-Württemberg war während meiner Dienstzeit die Nutzung von WhatsApp für LehrerInnen für dienstliche Zwecke verboten. Inwiefern das durch die Notwendigkeiten des virtuellen Unterrichts nach Corona oder die Nutzung von Portalen für Videokonferenzen aufgeweicht/geändert worden ist, weiß ich allerdings nicht.

Messenger- Dienste !

In früheren Zeiten vor den Handys und Smarties hat man einfach mal angerufen oder ist vorbei gegangen.
Heute bedient lieber fast jeder so ein Gerät und kriegt sehr oft von seiner Umwelt mehr etwas mit...............und rennt gegen einen Laternenpfahl ( Lacht).
Ich finde, kaum einer achtet dabei auf irgend eine Sicherheit und viele fallen auf etliche Werbe- Clowns rein. Leider präsentieren sich so manche viel zu viel in den sozialen Medien und vergessen zu oft ihre eigene Privatsphäre.
Ist echt schade, dass viele nicht von heute bis übermorgen denken und sich all dem Mist ohne Fragen hingeben !

14:00 von kemalata2

Zitat:"dann ist Threema wohl eher der Geheimtipp?"

Sieht leider so aus. Ich habe WA und threema installiert, mit threema erreiche ich leider nur einen Bruchteil meiner Kontakte...

Datenschutz Fehlanzeige :-(

Eigentlich müsste Whatsapp in der derzeitigen Form in der EU verboten werden, da es in grober Weise gegen die DSGVO verstößt - zum Beispiel indem es die Kontaktdaten vom Smartphone zu Facebook schickt und verarbeitet, ohne dass die Personen, die da in der Kontaktliste stehen, damit einverstanden sein müssen.

"In Baden-Württemberg war

"In Baden-Württemberg war während meiner Dienstzeit die Nutzung von WhatsApp für LehrerInnen für dienstliche Zwecke verboten."
Wenn nur die Nutzung für dienstliche Zwecke verboten ist/war nützt das nichts. WhatsApp hat laut den Geschäftsbedingungen Zugriff auf ALLE Kontakte auf dem Telefon, also auch auf die welche gar kein WhatsApp einsetzen.

Ein Glück, dass die Unternehmen

den Datenschutz ernst nehmen und auf sichere Kommunikationssysteme setzen. Deshalb ist der Quatsch im beruflichen Bereich meist außen vor. Sind eben nicht alle so naiv wie vdL und manche Bundesbehörde.

Sie haben Recht.
Aber ich nutze fast gar keinen Messenger.
Nachsatz: solange 'America first' oder 'China sees all' am Drücker ist.
Das schont die Nerven und das 'krankhafte' sich mitteilen zu müssen ;-)

Für die wenigen Ausnahmen reichen Signal, DeltaChat oder Conversations vollkommen aus.
Man redet dann eh mit 'Eingeweihten', da spielt die Reichweite keine Rolle.

@Am 22. Mai 2020 um 14:58 von BotschafterSarek

Eigentlich müsste Whatsapp in der derzeitigen Form in der EU verboten werden, da es in grober Weise gegen die DSGVO verstößt - zum Beispiel indem es die Kontaktdaten vom Smartphone zu Facebook schickt und verarbeitet, ohne dass die Personen, die da in der Kontaktliste stehen, damit einverstanden sein müssen.

Sie müßten eigentlich einverstanden sein.

Da dem in der Regel wohl nicht so sein sollte, erfolgt die Nutzung von WA hierzulande meist rechtswidrig.

Bedeutet auch, daß Jeder, dessen Daten ohne sein/ihr Einverständnis verkauft wurde, dagegen vorgehen könnte. Gegen den Verkäufer... d.h. den WA-Nutzer.

Digital naiv

Ich fürchte ja, diese Messenger mit dem extremst fragwürdigen Konzept haben zum sogenannten "digitalen Sklaventum" beigetragen.

Ohne weiter nachzudenken verkauft sich die breite Masse an Anwendern selbst... plus den Daten ihrer Kontakte...

... und macht sich gewissermaßen zum Spielball von Konzernen, zum sogenannten Digitalsklaven[.de] :-O

@Dienstherr: einfach sichere Dienst-Smartphones benutzen

"... Bei uns wurde die Nutzung von WhatsApp auf Diensttelefonen unter Androhung einer Abmahnung untersagt. ..."

Also, dass ich schon ein Ding.
Der Dienstherr / AG ist nicht in der Lage sichere Dienst-Smartphones des Mitarbeiter/innen auszugeben ?

Und droht Abmahnung an ?

Was ist das denn ?

Frechheit !

Es gibt genügend seriöse Unternehmen, die sich einem solchen Problem annehmen, und schlicht und einfach solche Programme wie Whats-App und so sicher löschen.

Schlimmsten Falls ruft man mal im Caos-Computer-Club in Hamburg mal an.
Die wissen da sehr gut Bescheid.

Man schließt sich aus

Bisher benutze ich keinen Messengerdienst. Mit der Konsequenz, dass ich keinen Kontakt halte zu Menschen, mit denen ich das eigentlich gerne möchte. Aber da diese alle WhatsApp anstelle einer mir bzgl. Datenschutz sympathischeren Variante benutzen, konnte ich mich bisher dazu nicht durchringen. Mit einzelnen Personen sicher möglich sich auf eine Alternative zu einigen; "größere" Gruppen dazu zu bewegen schwierig bis unmöglich.

@faktenfrei.de 14:29
“... sondern vielleicht auf E-Mail als Kommunikation setzen. Eine E-Mail-Adresse hat wohl fast jeder... zumindest wohl mehr als WA & Co.“

Funktioniert leider auch nur begrenzt, da E-Mails von vielen häufig nur unregelmäßig gelesen werden. Da bleibt dann nur SMS.

wenn ich Freitag mal was mitteilen muss

dann ritze ich ein paar Symbole in den Sand. Er weiß dann, dass die Nachricht nur von Robinson sein kann.

Ehrlich, mich hat die technische Entwicklung, was diese Dienste angeht, schon längst abgehängt. Ich blicke da gar nicht durch und möchte das auch nicht. Sollte irgendeiner meiner sozialen Kontakte ohne diesen Schmuh nicht für mich erreichbar sein - oder mich nicht erreichen können - , dann kann ich wahrscheinlich auch auf ihn verzichten.

Das soll jetzt aber nicht meinen Respekt für alle mindern, die WA und co. nutzen. Mir ist schon klar, dass ich der Eigenbrötler bin.

einfach herrlich hier wieder

aber wahrscheinlich haben die hiesigen besorgten dutzende von kundenkarten in ihrer schatulle

@deutlich 15:04 Uhr: aber warum ?

Warum sind, wir Sie richtig bemerken, Privatunternehmen oft restriktiver in Bezug auf Nutzung internetbasierter Kommunikation, als Behörden?

Der gesetzliche Zwang, zB Kundendaten zu schützen spielt dabei eine große Rolle.

Aber es gibt auch viele andere Gründe weshalb manche Firmen nicht einmal private Smartphones für den Dienstgebrauch zulassen. Lange Zeit war nur der „Blackberry“ erlaubt, der damit zum Statussymbol von Managern avancierte.

Die allermeisten Firmen offenbaren ungern Kontaktdaten von Mitarbeitern, weil das leicht ausgenutzt werden kann. Andere Firmen kontrollieren die Nutzung elektronischer Kommunikation durch Mitarbeiter.

@Am 22. Mai 2020 um 15:29 von Karl Napf

aber wahrscheinlich haben die hiesigen besorgten dutzende von kundenkarten in ihrer schatulle

Reine Spekulation.

Könnte auch sein, daß es noch einige etwas besser informierte Leute gibt.

Sollen sich teilweise sogar organisieren... DigitalCourage, Chaos Computer Club, ...

... und es gibt sogar Datenschutzbeauftragte.

Es geht auch ohne

Bisher benötige ich keinen "Messenger".
Für die Kommunikation verwende ich das Telefon, E-Mail und Briefpost. Wenn ich unterwegs bin, reicht mir für Notfälle ein ganz normales Mobiltelefon ohne Internetzugang.
Bisher funktioniert das hervorragend. Wer mir wirklich etwas sehr wichtiges mitteilen möchte, kann mich anrufen oder auf den Rufi sprechen. Ansonsten ist es nicht wichtig.

"Das Problem ist dass es sehr

"Das Problem ist dass es sehr schwierig ist alternative Messengerdienste zu verwenden da fast Alle eh nur WhatsApp verwenden und es ablehnen noch einen weiteren Messenger zu installieren."

Für wirklich wichtige Mitteilungen sollte ein Anruf oder ein persönliches Gespräch ausreichen. Dadurch lernt man nebenbei auch Prioritäten zu setzen.

Gedankengang zur Motivation

Aus der Erinnerung hat Facebook die Größenordnung von knapp zwanzig Milliarden hingelegt, um WhatsApp zu kaufen.

Gibt es irgendeinen Umsatz, der hier direkt mit WA generiert wird? Von direkten Erträgen gar nicht zu sprechen.

Mal ein paar Gedanken zur Motivation. Direkte Einnahmen fallen aus.

Warum gibt also jemand so ein Summe aus?

Möglicherweise ist die kontinuierliche Datenübertragung das Ziel...?!

"In früheren Zeiten vor den

"In früheren Zeiten vor den Handys und Smarties hat man einfach mal angerufen oder ist vorbei gegangen."

Das ist auch heute noch möglich. Man muss es nur wollen.

Kommunikations-App:98 Prozent nutzen Messengerdienste....

98% der 16 bis 24-jährigen nutzen diese Dienste.Und rund 42% Facebook-Messenger.Da freut sich Marc Zuckerberg über die Daten die er vermietet oder verkauft.

Und nutzen auch Soros und Gates solche Dienste ?

Sich an der breiten Masse zu

Sich an der breiten Masse zu orientieren ist nicht immer klug.
Die breite Masse kauft auch gerne Fernseher mit glänzendem Rand oder Notebooks ohne entspiegelte Displays.

98 Prozent nutzen Messengerdienste...

... und die allermeisten solche die es mit dem Datenschutz nicht so genau nehmen. Und natürlich die Daten mehr oder minder freiwillig auch an NSA und Co. heraus geben bzw. ihnen direkten Zugriff ermöglichen. Und da hilft dann auch alle Verschlüsselung nichts mehr.

Interessant ist der Vergleich des Nutzerverhaltens

WhatsApp gehört zum Social Media Bereich (und auch unternehmerisch zu Facebook).

Die heute verbreitete Nutzung von e-Mails für den Dienstgebrauch und des Internets in Firmen (in der Regel in Form eines „Intranets“, da die Nutzung des Internets während der Arbeitszeit oft kritisch gesehen wird) hat sehr interessante Konsequenzen für die Arbeitsorganisation aber auch die Kommunikation selbst.

Denn im Gegensatz zum Telefon sind e-Mails „asynchron“, dh der Sender bekommt nicht zeitgleich, ja evtl. überhaupt nie eine Rückmeldung. Letzteres entspricht dem Auflegen des Hörers beim Anruf oder diesen garnicht anzunehmen oder den Hörer „daneben zu legen“.

Im Unterschied zum Telefon kennt der Adressat bei e-mail, WhatsApp oder SMS aber dann bereits den Inhalt der beabsichtigten Nachricht!

@15:36 von faktenfrei.de

"DigitalCourage, Chaos Computer Club, ..."

Gibt es leider in meiner Stadt nicht.

XMPP existiert doch immer noch

> XMPP existiert doch immer noch.

Ja genau. Wir haben das bei uns täglich im Einsatz. Gehostet in Deutschland. Verschlüsselung up-to-date mindestens über TLS. Wenn man will auch Ende-zu-Ende verschlüsselt. Problemlose Erreichbarkeit von Anwendern auf anderen XMPP-Servern. Und XMPP-Server-Anbieter gibt es noch einige.

Selbst an die Anbindung an Google kann ich mich noch gut erinnern, bis die abgeschaltet haben.

Delta Chat macht ein paar merkwürdige Aussagen zur Sicherheit, wie:

> Was muss ich tun, um die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu aktivieren? Nichts.

Das ist dann schlecht, wenn man erst später merkt, dass dann nichts verschlüsselt war. Siehe Zoom und deren Interpretation zur Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Delta-Chat is Protokollmisbrauch und wäre mir zu spooky.

Immerhin: Bei Delta-Chat müssen die Horchposten im Netz nicht extra neue Abhörmechanismen erfinden. Die freuen sich, dass die Chats dann per E-Mail frei Haus geliefert werden ;)

Immer sind die anderen Schuld ...

... alle normalen Leute kommen gar nicht erst auf den Gedanken, sensible Informationen whatsapp anzuvertrauen.

Das größte Problem von whatsapp sind die beiden berühmten ✓✓ und nicht die Handvoll Schussel, die immer noch nicht begriffen haben, dass keine digitale Kommunikation sicher ist.
_

Am 22. Mai 2020 um 15:39 von ohrenschmalz

Zitat: Bisher benötige ich keinen "Messenger".
Für die Kommunikation verwende ich das Telefon, E-Mail und Briefpost. Wenn ich unterwegs bin, reicht mir für Notfälle ein ganz normales Mobiltelefon ohne Internetzugang.
Bisher funktioniert das hervorragend. Wer mir wirklich etwas sehr wichtiges mitteilen möchte, kann mich anrufen oder auf den Rufi sprechen. Ansonsten ist es nicht wichtig.

Mir geht es nicht anders, nur mit der Maßgabe, dass ich mein altes Handy nur dabei habe, wenn ich auf Geschäftsreise bin, damit mich mein Büro unterwegs erreichen kann. Sonst liegt das Handy irgendwo im Büro rum.

Ich bin einfach nicht wichtig genug, als dass ich ständig erreichbar sein müsste.

In dem Alter hat man auch noch Pickel

Und Gruppendruck ohne Ende.
Zum Glück bleibt das aber ja nicht so:
Es wäre hilfreich gewesen, zu erfahren, wie es in anderen Altersgruppen aussieht.

15:29 von Karl Napf

«einfach herrlich hier wieder … aber wahrscheinlich haben die hiesigen besorgten dutzende von kundenkarten in ihrer schatulle»

Zähle mich weniger zu den Besorgten.
Aber zu den Genervten …

Genervt von irgendwelchem "Klingeling" am Smartphone.
Dessen ich privat gar keines besitze.
Aber for business geht es nicht ohne.
Ist bei mir aber auch ein i-Phone 4.
Auf dem Modern Apps schon gar nicht mehr bimmeln können.

SMS + MMS kann auch mein privates Mobiltelefon senden + empfangen.
Eine e-Mail Adresse habe ich. Kann man das Whats-App-Gegenüber per SMS benachrichtigen. Er / sie solle mal die e-Mail lesen, die ich schickte.

Wohl die Allerwenigsten müssen tatsächlich jederzeit per App erreichbar sein. Im Wald, mit Kindern auf dem Spielplatz, kurz vor dem Zu-Bett-Gehen.

Was macht man mit Kundenkarten? Punkte sammeln … wofür ?
Damit man für (x) € was kauft, was man eh nicht braucht ?

"Alles Erziehungssache" für's Eigene Umfeld. Auch für Kinder.
Wenn's wichtig ist … ist immer Erreichbar !

@15:29 von frosthorn

"wenn ich Freitag mal was mitteilen muss
dann ritze ich ein paar Symbole in den Sand. Er weiß dann, dass die Nachricht nur von Robinson sein kann."

:-; :-)

“Ehrlich, mich hat die technische Entwicklung, was diese Dienste angeht, schon längst abgehängt. Ich blicke da gar nicht durch und möchte das auch nicht.“

Aber Sie haben es doch geschafft sich hier im Forum anzumelden und zu kommentieren.

Allgemein: für viele Großmütter, die vorher nicht besonders technikaffin waren, ein Anreiz sich über WhatsApp mit den aktuellen Baby- und Kleinkinderfotos versorgen zu lassen.

15:29 von frosthorn

>>Ehrlich, mich hat die technische Entwicklung, was diese Dienste angeht, schon längst abgehängt. Ich blicke da gar nicht durch und möchte das auch nicht.<<

Ich gehöre auch zu den absichtsvoll Abgehängten.

Vor vielen Jahren wollte ich mich mal bei facebook anmelden um zu checken, was das überhaupt ist. Vor der endgültigen Anmeldung habe ich dann aber doch gekniffen. Was nichts daran änderte, dass sich am kommenden Tag schon 2 Freunde und nachher noch einige gemeldet haben.

Seitdem hat sich meine schon immer vorhandene Telefonallergie auch auf diese kleinen kabellosen Dinger ausgeweitet. Meine Freunde nehmen darauf Rücksicht und kontaktieren mich auch nicht wegen Belanglosigkeiten und sonst kennt kaum jemand meine Nummer.

16:03 von schabernack

ja, so isses. mit payback gibbet irgendwas gratis. die kassiererin fracht mich jedesmal und nervt. ist ihre pflicht. aber früher wollte mein chef auch wissen, wo ich im urlaub bin, mit nummer vom hotel. da habe ich mich durchgerungen, mir ein ezlt zu kaufen und ihm die rechnung zu zeigen. ich hab das zelt vor ein paar jahren originalverpackt entsorgt, aber immer einen friedlichen urlaub in südfrankreich/italien genossen

@Zähle mich weniger zu den Besorgten 16:03 schabernack

zu @@15:29 Karl Napf

Ich eher zu den mehr Besorgten als Genervten.
Nicht wegen Leuten, die im Monat angeblich €1500,- für Aktien überhaben.
Die haben eh im Moment keine Freude.

Nein, auf Dauer kann diese Datenflut in falsche Hände nicht gutgehen.
Da sind Kundenkarten eher das kleinste Problem.

@15:55 von Kaneel

"[Chaos Computer Club, ..." ... Gibt es leider in meiner Stadt nicht. ...]"

Ich würde da mal im Online-Telefonbuch nach schauen.

Am 22. Mai 2020 um 16:10 von proehi

Zitat: Vor vielen Jahren wollte ich mich mal bei facebook anmelden um zu checken, was das überhaupt ist. Vor der endgültigen Anmeldung habe ich dann aber doch gekniffen. Was nichts daran änderte, dass sich am kommenden Tag schon 2 Freunde und nachher noch einige gemeldet haben.

Ich habe zwei Facebook-Profile (mit meiner Geschäftsadresse) obwohl ich dort nie angemeldet war. Irgendjemand hat mir erklärt, ein Profil würde automatisch erstellt, wenn mich jemand suche. Keine Ahnung, ob das stimmt.

Mein Versuch, die beiden Profile löschen zu lassen, ist an der Facebook- Bürokratie gescheitert.

Man hat mir lediglich angeboten, die Profile offiziell zu übernehmen. Ich müsse nur meine Identität nachweisen. Will ich aber nicht.

Das ganze ist geschäftsschädigend. Ein Account hat veraltete Daten. Im Übrigen wurde ich schon darauf angesprochen, dass das Profil schlecht gestaltet sei (wofür ich ja nichts kann).

@16:10 von Karl Napf

"... aber früher wollte mein chef auch wissen, wo ich im urlaub bin, mit nummer vom hotel. ..."
War bei mir auch so.
Antwort von mir zu Cheffe:
Bin Backpacker, muss erst mal sehen wo die Hotels vor Ort sind. Schicke dann ab und wann eine Ansichtskarte mit Tel.-nr. und Adresse.

Die Umfrage

Digital spielt Deutschland nicht Champions League, sondern Kreisklasse. Ganz bescheiden sieht es auf dem Land aus. Es gibt Orte, an denen es gar keinen Mobilfunkempfang gibt, wie in dünn besiedelten Gebieten.
Was machen die Leute, die kein Handy besitzen? Was die älteren Menschen mit Handy aber ohne Verbindung zum Internet? Meine Großeltern kennen keine Messengerdienste und Apps. Deutschland hat über 20 Millionen Rentner und Pensionäre? Sind diese in dieser digitalen Welt nicht schon längst abgehängt?
Die Zukunft gehört der Jugend. Das ist in Ordnung und richtig. Wir sollten aber nicht vergessen, dass die ältere Generation den Wohlstand in der Bundesrepublik geschaffen haben.

16:04 von Kaneel

«Allgemein: für viele Großmütter, die vorher nicht besonders technikaffin waren, ein Anreiz sich über WhatsApp mit den aktuellen Baby- und Kleinkinderfotos versorgen zu lassen.»

"Das ganze Fotos-Geappe".
Das Smartphone als Foto-Inflator.
Fantastilliarden von Fotos, die irgendwo smart rumdümpeln.
Habe ich als Professioneller Fotograf meine eigene Einstellung.

Und viele Erfahrungen "mit Versorgung" auch von Ommas & Oppas mit Bildern ihrer Enkel. Nicht technik-unkundige Großeltern. Aber solche, die viel mehr viel mehr gerne Fotos in ausgedruckter Form sehen mögen. Die man auch rahmen, in Alben kleben, auch mal in Kreisen der Gemeinschaft kreisen lassen kann.

Lieber hält die Omma ihrer Mit-Omma ein ausgedrucktes Bild der Enkel unter die Nase als ein geapptes Foto.

Ich habe mal vor Jahren im heißen Sommer im Garten im Abendlicht "schräg" 10 Kinder im Alter von 4 bis 6 J. fotografiert, die sich gegenseitig Wasser mit Eimern über die Birne kippen.

"Albenberge" bei Omma & Oppa wurden.

@Advocatus Diabo... , 14:22

„Wie gesagt es wird einem nicht leicht gemacht eine Alternative zu den US-Datenkraken zu nutzen“

Und da die meisten ihr Leben auch so schon „kompliziert“ genug finden (und das durchaus nicht ohne Grund) und sich in guter Gesellschaft bzw. quasi unter dem Schutz der Gemeinschaft wähnen („Kommunikationsdienste wie WhatsApp sind bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen fast flächendeckend verbreitet. 98 Prozent der 16- bis 24-Jährigen nutzen Apps wie WhatsApp, Instagram oder Facebook Messenger, wie aus eine Befragung im Auftrag der Bundesnetzagentur hervorgeht. Über alle Altersgruppen hinweg verwenden immerhin 83% diese oder ähnliche Apps ...“), denken sie sich wahrscheinlich: „Wenn's allen anderen nicht schadet, wieso sollte es dann ausgerechnet mir?“ Und die Anbieter können weiter vorgeben, wo's "langgeht".

„Ist vielleicht auch so gewollt??“

Die US-Datenkraken (hier insbesondere Facebook: „Alle drei Spitzenreiter gehören zum Facebook-Konzern“) haben zumindest bestimmt nichts dagegen.

Facebook ist mal sowas von 2010

Also, ich habe keinen Account bei der Datenkrake Facebook, aber ich hatte mal mehrere Fake-Accounts bei Facebook. Zum einen mit Allerweltsnamen alias "Ansgar" "Müller", "Schmidt" usw. Diese Namen hatte ich mit E-Mail-Konten angelegt, die alle irgendwie sinnlos waren, ...

Da waren Anonymus Accounts bei, die nur zum Trollen da waren. Und da waren Accounts, die gegen die AfD waren.

WhatsApp habe ich abgeschafft. Wer mit mir sprechen will, der soll halt Telegram oder Threema nutzen. Ansonsten kann diese Person mir eine SMS senden.

@Karl Napf 16.10

da habe ich mich durchgerungen, mir ein ezlt zu kaufen und ihm die rechnung zu zeigen. ich hab das zelt vor ein paar jahren originalverpackt entsorgt, aber immer einen friedlichen urlaub in südfrankreich/italien genossen"

haha, raffiniert;-) ja, wer ko der ko…
zum Thema Kundenkarten/Datensicherheit: Wir hatten interne Kommunikationssysteme mit verschlüsselter Datenübertragung in der Firma. Da gabs keine Kundenkarteien auf Papier, die womöglich in der blauen Tonne landen;-) Wenn in einer Firma kompetente Leute das organisieren können gravierende Probleme vermieden werden. Wenn nicht, nicht!

@ 16:25 von falsa demonstratio

"... Ich habe zwei Facebook-Profile (mit meiner Geschäftsadresse) obwohl ich dort nie angemeldet war. ..."
Da würde ich mich fragen:
Wie kann das sein ?

Ich persönlich hatte schon vor längerer Zeit WhatsApp und Facebook und alles so ein Mist von meinem Smartphone deinstalliert oder gar gelöscht.
Das würde ich mal probieren.
Ggf. verschwinden dann irgendwann auch die Profile bei Facebook und so.
Im Übrigen, hatte ich solche Probleme gar nicht.

Und immer schön Gerüchte verbreiten!

Die Kommunikationskultur hat seit der Einführung der Social-Media erheblich gelitten. Heute wird gleich jeder Mist an möglichst alle weitergeleitet - egal ob "FakeNews" oder egal ob irgendwelche Persönlichkeitsrechte verletzt werden.
Insofern war das gute alte Telefon gar nicht schlecht - man hat sich auf das Wesentliche Konzentriert.

@16:29 von NeNeNe

"... Was machen die Leute, die kein Handy besitzen? Was die älteren Menschen mit Handy aber ohne Verbindung zum Internet? ... Deutschland hat über 20 Millionen Rentner und Pensionäre? Sind diese in dieser digitalen Welt nicht schon längst abgehängt? ..."

Nee, einfach mal miteinander telefonieren über Netztelefon, oder Schreib mal wieder, oder ein persönlicher Besuch ist ja auch mal ganz schön.

Und wer selber kein Internet hat, kann es ggf. mal vor Ort mit einem Computer-Club versuchen. Oder die VHS bietet auch Kurse an.

Klauserich 16.37

"Insofern war das gute alte Telefon gar nicht schlecht - man hat sich auf das Wesentliche Konzentriert."
Und es, zumindest in der Regel, nicht die halbe Welt mitgehört oder -gelesen!

16:22 von artist22 / @schabernack

«Ich eher zu den mehr Besorgten als Genervten.»

Ich mich zu den persönlich Genervten. Und zu den prinzipiell Besorgten.
Diejenigen, die persönlich eine eher gering breite Datenspur im Internet hinterlassen.

Mein ältester Neffe ist Diplom-Informatiker. Arbeitet als System-Administrator in einem Unternehmen, das für Kunden "maßgeschneiderte" Anwendungen entwickelt, die Satellitenbilder "in Echtzeit" zur Datenerfassung über die Erdoberfläche verwenden. Kunden: Detektiv-Archäologie, Forst- & Landwirtschaft, Vermessungswesen … und so was.

"Zu gering breit" dürfe die Eigene Datenspur im Netz aber auch nicht sein.
"Mache verdächtg". Man sei wer, wer gezielt Dinge verberge, weil er / sie was zu verbergen habe. Hat mir mein Neffe mal erläutert. Mache nicht bei Facebook & Co. verdächtig. Aber u.U. bei Institutionen, die nach Straftaten fahnden.

"Hat er mich internet-gesucht". Vor ca. 5 Jahren.
Meine Spur war zu schmal, um in diesem Sinn unauffällig zu sein.

War mir damals Neuigkeit …!

@16:23 von 0_Panik @15:55 von Kaneel

"[Chaos Computer Club, ..." ... Gibt es leider in meiner Stadt nicht. ...]"
Ich würde da mal im Online-Telefonbuch nach schauen.

Jetzt habe ich direkt noch mal gesucht und tatsächlich einen Chaostreff gefunden. Entweder habe ich vor einiger Zeit nicht sorgfältig geschaut, oder es wurde mittlerweile einer ins Leben gerufen.(?)

Also vielen Dank, dass Sie mich dazu angeregt haben. :-)

Befürchte allerdings, dass die Menschen dort evtl. nicht so laiengerecht kommunizieren. Aber wenn die Coronaauflagen vorbei sind, möchte ich da einen Versuch starten.

Der Grund dafür ist einfach:

Software muss narrensicher einfach sein: runterladen, Name und Nummer eingeben, loslegen. Threema? Lachhaft. Die Einrichtung der Nutzer ID verschreckt jeden 08/15 Nutzer sofort. Das ist etwas, das offenbar nur die US-Softwarehersteller verstehen. Will man die Masse erreichen: keep it simple. Alles andere ist für die übrigen 2% (Nerds), die mit Threema & co glücklich werden sollen.

Davon abgesehen verstehe ich die Aufregung nicht. Diese ganze 'Oh Gott, oh Gott, ich werde abgehört' - Panik ist für mich nichts anderes als moderner Aberglaube. Im Mittelalter fürchtete man sich vor mystischen Wesen, heute fühlt man sich von mystischen Cybermächten bedroht. Ist im Kern dasselbe.

alle Welt quatscht von Datenschutz

und hier wird man als von der digitalen Welt Abgehängter bezeichnet
wenn man sich nicht in sozialen Netzen wie Facebook / WhatsApp rumtreibt
also ich habe nicht mal ein eigenes Handy und lebe noch ....

@16:52 von schabernack

"... Meine Spur war zu schmal, um in diesem Sinn unauffällig zu sein. ..."
Na ja, was die Ermittlungsbehörden o.ä. und Smartphoneüberwachung angeht, habe ich wirklich keine Bedenken. Die deutschen Ermittlungsbehörden oder Andere in Deutschland sind einfach zu schlecht und müssen andauert bei den USA-Ermittlungsbehörden anrufen, wie es nun weiter gehen soll.
Bei Terroristenfahndungen mag das anders aussehen, da hier international eh zusammen gearbeitet wird, sei es mehr schlecht als recht.

Und im Übrigen:
Niemand ist gezwungen zu privaten Zwecken ein Smartphone zu benutzen.
Und Niemand ist gezwungen WhatsApp, Facebook, etc. zu nutzen. Ich meine, geht auch ohne.
Und außerdem:
Es gibt auch gute Sicherheitssoftware für Smartphones, leider fast immer kostenpflichtig.

16:25 von falsa demonstratio

Vielleicht hat mein Laden dann auch solch ein facebook-Profil. Irgendwas scheint da rumzugeistern. Kürzlich gab es immerhin 3 Leute, die, offenbar zu Hause gelangweilt bei mir Sonderleisungen bzw. -preise mit der Drohung erpressen wollten, dass sie mich andernfalls im Netz hinhängen würden. Freunde gibts.

Die anderen "Freunde" der Nichtanmeldung hatte ich monatelang ignoriert, ehe sie sich wohl neue Freunde gesucht haben.

Irgendwie komm ich mir da ganz alt vor und für die 3 Möchtegernerpresser war ich wohl völlig aus der Zeit gefallen.

Mein Enkel hat für uns

in der Familie Hangouts auf die Tabletts und Smartphone installiert. Damit können wir untereinander kommunizieren. Geht prima. !

Es ist Sache des Gesetzgebers

Es ist Sache des Gesetzgebers " unverschämte " Geschäftsbedingungen von Messenger-Diensten zu untersagen, z.B. Nutzung von Adressbüchern oder Fotos.

@17:02 von Kaneel

"... Befürchte allerdings, dass die Menschen dort evtl. nicht so laiengerecht kommunizieren. ..."

Och, würde ich nicht so sehen.
Ich würde erst mal per Netz-tel. dort anrufen, und mich mal informieren.
Ggf. kommt auch ein VHS-Kurs in Frage. Hier einfach mal im Internet schauen, wo solche Kurse angeboten werden.

@Meine Spur war zu schmal, 16:52 von schabernack

"um in diesem Sinn unauffällig zu sein."

Jeder ist irgendwie auffällig.
War auch mal SysAdmin bei der Dresdner (hab sie selig)
Wenn ich noch im Beruf wäre, mit den entsprechenden Tools ;-)
würde ich fast jeden Postenden hier in 15 Min. enttarnen. ( mit ca. 80% Genauigkeit )
Das war damals definitiv nicht möglich.

@17:04 von harle11

"... Im Mittelalter fürchtete man sich vor mystischen Wesen, heute fühlt man sich von mystischen Cybermächten bedroht. ..."
Na ja, ganz so einfach ist es dann doch nicht.
Auf dem Smartphone werden Zugriffe getätigt, davon weis aber Niemand was.
Auf meinem Smartphone habe ich eine Sicherheitssoftware installiert, die Zugriffe abblockt, in diesem Fall - nur - Werbung etc.
Die Zugriffe werden auch angezeigt, sofern ich die Einstellung dazu wähle.
Die Zugriffe erfolgen fast schon im weniger als 30 Sec.-Takt ... Da können sich die Leute mal selber ausrechnen, was so innerhalb einer Std. online so losgeht.

Toll finde ich so was nicht.

Und die Batterie wird auch sehr schnell leer ...
Das fällt auf ...

Nett

Geht´s nur mir so oder auch Anderen?

Dieser Thread entschleunigt gerade so ein wenig, ist recht harmlos, ja sogar nett.

Danke an die Foristen ein wenig vom Gas gegangen zu sein. Ist auch mal ganz schön :-)

@17:11 von Werner40

"... Es ist Sache des Gesetzgebers " unverschämte " Geschäftsbedingungen von Messenger-Diensten zu untersagen, ..."

Das interessiert in den USA oder China oder so überhaupt Niemanden.

An die deutsche Gesetzgebung wird sich einfach nicht dran gehalten.
Ist so ne art Cyber-Arnarchie.

16:04 von Kaneel

>>Allgemein: für viele Großmütter, die vorher nicht besonders technikaffin waren, ein Anreiz sich über WhatsApp mit den aktuellen Baby- und Kleinkinderfotos versorgen zu lassen.<<

Von wegen Großmütter.

Gestern bei uns im Hof wurde ein Smartphone mit einem netten Bild eines Kleinkindes ohne besondere Aussagekraft zur allgemeinen Belustigung herumgereicht. Die Gruppe waren die Eltern und Nachbarn des 2jährigen, der sich sogar auch höchstpersönlich in dieser Gruppe befand.

Mir wurde dann bald fad und ich ging.

@16:30 von schabernack 16:04 von Kaneel

“Lieber hält die Omma ihrer Mit-Omma ein ausgedrucktes Bild der Enkel unter die Nase als ein geapptes Foto.“

Das würde ich leider nicht verallgemeinern wollen.

Wobei über ein schön gemachtes Fotobuch freuen sich garantiert alle Großeltern!

Nichtsdestotrotz bekomme ich im Freundes-Kolleginnen-Kreis immer wieder irgendwelche WhatsApp Fotos und Filmchen unter die Nase gehalten. Es ist sicherlich auch unserer schnelllebigen Welt geschuldet. Viele wohnen in größerer Entfernung und sind somit immer up to date was die Entwicklung ihrer Enkel angeht. Und mittlerweile „kann“ anscheinend jede/r selbst Foto. Ist für Professionelle Fotografen sicherlich viel schwieriger geworden.

Die Frage, die ich mir außerdem stelle ist, inwiefern überhaupt die „Bildrechte“ der Kinder gewahrt werden bei dem ganzen Versenden übers Internet. M.E. sollten die Versendenden dies immer mitbedenken. Insbesondere auch bei you-tube und Facebook.

98 Prozent nutzen Messengerdienste ?

Und alle Daten laufen über Server von den USA. Gut so ?

Aber wenn die Sicherheitsbehörden hier sinnvoll und notwendige Überwachungen fordern wird von vielen aus idiologischen Gründen protestiert.
Wer sich an Recht und Gesetz hält hat damit ja auch kein Problem.

17:08 von 0_Panik / @schabernack

«... Meine Spur war zu schmal, um in diesem Sinn unauffällig zu sein …»

«Na ja, was die Ermittlungsbehörden o.ä. und Smartphoneüberwachung angeht, habe ich wirklich keine Bedenken … Bei Terroristenfahndungen mag das anders aussehen, da hier international eh zusammen gearbeitet wird, sei es mehr schlecht als recht.»

Mag die Wahrscheinlichkeit auch (sehr) gering sein.

Auch Sie möchten gar nicht nie ganz sicherlich niemals in ungerechtfertigter Art in irgendeine "Terroristenfahnundung" hinein geraten. Die möglicherweise erhobenen Daten + Verdachtsmomente werden nicht wie ein Fax-Irrläufer in der Luft zerrissen … und in die nächst gelegene Tonne gekloppt. Sollte sich der Verdacht als "völlig unbegründet" herausstellen.

«Und im Übrigen:
Niemand ist gezwungen zu privaten Zwecken ein Smartphone zu benutzen.»

Ich weiß … und schrieb ja bereits, dass ich privat auch gar kein Smartphone nutze. Tlws. selten ist "Überschneidung", wenn sich mal privat mit Berufs-Smartphone "mischt".

Offene Dienste wären hilfreich?

von planet.nerd @
Und wer soll die führen? Am besten direkt der BND?
Und wer solls bezahlen ?

@ 0_Panik

Und? Haben die bösen Cybermächte schon zugeschlagen? Konto leer, wegen Facebook Account? Einreise in die USA verweigert wegen WhatsApp Thread? Verhaftet wegen Foto auf Instagram?

Ich behaupte nicht, dass es keine Cybetkriminellen gibt und jeder tut gut an einer Virensoftware und vernünftigem Umgang mit seinen Daten. Aber 99% der Bedrohungsgefühle sind irrationale Ängste.

@schabernack 16:30 Kaneel 16:04

"Ich habe mal vor Jahren im heißen Sommer im Garten im Abendlicht "schräg" 10 Kinder im Alter von 4 bis 6 J. fotografiert, die sich gegenseitig Wasser mit Eimern über die Birne kippen."

Ganz schönes Bild! :-)

Bin in Vorfreude auf die Zeit, wo das wieder möglich ist...

@harle11, 17:04

"Im Mittelalter fürchtete man sich vor mystischen Wesen, heute fühlt man sich von mystischen Cybermächten bedroht. Ist im Kern dasselbe"

Tatsächlich? Als "mystisch" würde ich Cybermächte wie Chinas Überwachungsstaat, NSA, GRU & Co. nicht gerade bezeichnen. Die existieren tatsächlich. Wie schon unzählige Menschen leidvoll zu spüren bekommen haben.

Für wirklich wichtige Mitteilungen sollte ein Anruf ?

von ohrenschmalz @
Das geht doch an der Realität vorbei.
Alle dieser Dienste sind freiwillig. Und wenn jder heute aufgefordert wir mit Larten zu zahlen ist das viel viel schlimmer.

Ich benutze WhatsApp oft zur Information in Gruppen. Und da kommen schon mal 100 Teilnehmer zusammen.

Wollen sie die alle Anrufen.

deutsche Gesetzgebung ?

von 0_Panik @

Aber das wisssen doch alle Kunden.
Oder klicken Sie die AGBs immer weg und Informieren sich nicht nicht ÖR Quellen?

Das sollten Sie aber sehr schnell und Intensiv nachholen.

@Wer sich an Recht und Gesetz hält ... 17:28 von werner1955

"hat damit ja auch kein Problem."

Nicht schon wieder dieses 'Wer nichts zu verbergen hat' Narrativ
Es ist bzw. war schon immer falsch.
Edward Snowden hat darauf mal ironisch geantwortet:
'Würden Sie auch auf freie Meinungsäußerung verzichten, nur weil sie nix zu sagen haben?'

Zudem sind es hier private, unkontrollierbare Firmen, die mehr wissen als der Staat.
Aktuell:
www.heise.de/news/Siri-Audioauswertung-Irische-Datenschutzbehoerde-schal...
kurz: https://is.gd/HrZNrC

... abgehängt?

Ich würde niemanden als „abgehängt“ sehen wollen, nur weil er sich gewissen Diensten verweigert. Es landen schon ohne diese Dienste seltsam viele Spams im Mailfach, obwohl ich mir bei allen Internetseiten die Mühe mache, die Auswahlhäkchen richtig zu setzen. Nur weil jemand das Gequatsche per Facebook und Co beherrscht, ist er kein IT-Experte und um auf der Höhe der Zeit/Technik zu sein, sind andere Kenntnisse nötig. Für diese Kenntnisse bräuchten viele Junge Nachhilfeunterricht. Warum stellt man sich Ältere immer mit Stricknadeln, Wackelkopf und Rollator vor? So viele 100-jährige gibt es gar nicht, von denen zudem viele auch noch ganz agil sind.

mehr wissen als der Staat.

von artist22 @

Aber nochmal warum nutzen dann alle diese kostenfreien Dienste ?
Also ich weiß nicht wem ich mehr vertrauen soll , einer Privaten Firma die mit mir Geld verdienen will oder einem Staat der mir zwangsweise Steuern und Gebühren auferlegt.

17:26 von Kaneel

«Und mittlerweile „kann“ anscheinend jede/r selbst Foto. Ist für Professionelle Fotografen sicherlich viel schwieriger geworden.»

Oh ja - ist es definitiv …!

Kann Digital-Foto-Smartphone ja inzw. auch 4K-HDTV.
Meinen dann viele, müsse dann ja vom Prinzip her genau so gut sein, wie Professional-HDTV auf dem Mega-Flatscreen an der Wand. Auf nicht bewegte Bilder übertragen … wabert die gleiche irrige Annahme.

Persönlich bin ich bei den Profi-Fotografen, für die Profi-Leben in Smartphone-Digital-Zeit einfacher ist. Geld verdiene ich mit Technischer Anwendungs- & Dokumentations-Fotografie. Hat sich wg. Smartphones gar nichts geändert … wird es auch nicht.

"So was Kinder + Wasser" is just for fun.
Meine 2 kleinen Nichten waren 2 der 10 Kinder.

Datenspuren von Fotos "sind eher weniger Sorge".
Immer (!), wenn ich Kinder fotografiere. Sage ich denen:
"Niemand darf Fotos mit euch drauf irgendwem übers Netz schicken!
Wenn ihr das nicht wollt !"

Macht Kinder bewusst & klug & stark …

@17:35,Nettie

... für islamische Terroristen und Widerstandskämpfer mögen NSA und China ja gefährlich sein. Ich rede aber vom durchschnittlichen, deutschen WhatsApp User. Denken Sie wirklich, die müssen sich vorm chinesischen Geheimdienst fürchten? Ich bleib dabei, das irrationale Ängste, wie im Mittelalter.

Macht Kinder bewusst & klug & stark …

von schabernack @
Gut das Sie den Kinder das erklären, aber wer bringts den eltern bei. Oder haben Ihre kleien Kinder Acounts bei allen?

@Advocatus Diabo... 14:22

"Das Problem ist dass es sehr schwierig ist alternative Messengerdienste zu verwenden da fast Alle eh nur WhatsApp verwenden und es ablehnen noch einen weiteren Messenger zu installieren."

Ich sage jedem, der mich nach meinem Wattzapp-Account fragt, dass dieses Facebook-Zeug auf meinem Handy nichts verloren hat. Wer mich erreichen möchte, kann gern Threema auf seinem Handy installieren.
Meine gesamte Verwandtschaft (ich habe vier Geschwister) hat jetzt Threema.

Niemand von denen, keiner meiner Kollegen und auch sonst niemand hat sich jemals auch nur verwundert gezeigt, dass ich mich weigere, Whatsapp zu nutzen. Ganz im Gegenteil hatte bisher ausnahmslos jeder Verständnis für meine Haltung.

Ich kann hier wirklich nur dafür werben, in seinem Kollegen-, Bekannten- und Verwandtenkreis andere Messenger publik zu machen.

Es geht sehr gut ohne Facebook!

@15:29 von frosthorn

"Ehrlich, mich hat die technische Entwicklung, was diese Dienste angeht, schon längst abgehängt. Ich blicke da gar nicht durch und möchte das auch nicht"

Ich habe immer wieder mal überlegt, ob ich mir nicht doch so ein Ding anschaffen sollte, um auf dem jeweils aktuellen Stand zu bleiben. Aber andererseits brauche ich so ein Ding nicht. Warum also unnötig Geld ausgeben? Dass der Akku meines Handys (angeschafft 2003 für den Notfall) immer noch funktioniert, liegt vermutlich an der seltenen Nutzung.

"Mir ist schon klar, dass ich der Eigenbrötler bin."

Da sind wir schon zwei.

XMPP ist offener Internetstandard

> XMPP existiert doch immer noch.

Klar, es ist festgelegter Internetstandard. ;)

> Setzt nur eben einen zentralen Server voraus.

Nein. Es ist föderiert, wie E-Mail. Jeder kann einen Server betreiben. Hier mal ein Schaubild dazu: https://www.freie-messenger.de/grafiken/xmpp-server.png

Eine umfangreiche Liste findest Du auf http://jabber.network und eine gute Auswahl auf https://www.freie-messenger.de/sys_xmpp/server/

Viele haben Serverstandort EU und laufen mit Ökostrom, z.B. https://wiuwiu.de und https://trashserver.net.

> Ich meine mich zu erinnern, daß selbst WA auf XMPP aufsetzte und dann künstlich verbastelt wurde... )

Ja. Geschlossene Messenger wie WhatsApp, Zoom, usw. verwenden XMPP, haben jedoch einfach die Türen zur Außenwelt zugemacht.

Das sollte mMn. politisch gelöst werden, dass sich Messenger öffnen müssen, wie z.B. Quicksy es tut. Nutzende haben oft nicht den Background um zu verstehen, dass sie von den Tech-Firmen praktisch an der Nase herumgeführt werden. :(

18:14 von werner1955 / @schabernack

«Gut das Sie den Kinder das erklären, aber wer bringts den eltern bei.»

Die Kinder … sollen die Eltern darauf hinweisen.
Mit den eigenen Eltern darüber reden & diskutieren.
Kinder im Alter von unter 4 Jahren können das natürlich noch nicht.
Ich bin Fotograf … aber nicht Eltern-Erzieher.

«Oder haben Ihre kleien Kinder Acounts bei allen?»

Es sind nicht: "Meine Kleinen Kinder".
Eigene Kinder habe ich gar keine.

Was für Accounts der Kinder … "bei allen" …?
Unverständnis meinerseits.

"Derartige Foto-Events" mit Kindern unter 10 Jahren sind mir "Das Beliebteste", wenn ich just for fun fotografiere. Das Ziel, Geld damit zu verdienen, hatte ich mit solcher Art von Fotos nie. Mit einigen wenigen habe ich im Nachhinein doch Geld verdient. I.d.R. habe ich aber Kosten, die ganz freiwillig auf meiner Kappe sind.

"Investition in tolle Stunden" mit vielen Gesprächen & Fragen untereinander.
"Rechte an Bildern + Internet" mache ich immer zu mit dabei.
Interesse der Kinder ist sehr daran.

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