Kommentare

echt jetzt?

Gibt es keine wichtigere Branche als die Fliegerei, welche man jetzt retten sollte?

Rettungspaket für Lufthansa:Wichtige Stütze oder schlechter Deal

Es wird eine wichtige Stütze sein,für daß Lufthansa-Management und für den Großaktionär Thiele(Knorr Bremse;Vossloh AG).Staatsgeld mit kaum Auflagen für Vorstand und Aufsichtsrat(Vergütung,Boni,Aktienrückkauf).

Tja,selbst in der Krise,in der angeblich "alle" den Gürtel enger.....

Die haben recht

das ist ein schlechter Deal, zu wenig Einfluss, das sind Steuergelder, am Ende schütten sie dann noch Dividenden aus an die Aktien Inhaber.
Einfach die Preise beim Fliegen verdoppeln, die Firma hätte sicher auch einen Kredit bekommen, und würden ohne Steuergelder auskommen.
Das nächste wird die Autoindustrie, die jetzt auch noch von der EU gestützt werden soll, und national wird auch noch was kommen.

Verstehen muss man das nicht alles.

Guter Kompromiss, finde ich.

Keine unqualifizierte Einmischung, trotzdem Schutz vor ausländischer Übernahme. Ähnliches wäre für thyssenkrupp zu wünschen. Aber bitte kein Einknicken vor der Autoindustrie! Da liegen die Dinge anders.

Besser Kaufen

würde keinem Unternehmen 8 Mrd. Darlehen geben, wenn ich es für 4 Mrd. zusätzlich kaufen könnte. Das ganze ist doch ein Witz auf Kosten der Steuerzahler.
Falls es dem Unternehmen wieder besser geht und Gewinne realisiert werden gehen diese an die Aktionäre, der Darlehensgeber erhält nur sein Darlehen zurück und trägt das Risiko.
Insgesamt schlechtes Geschäft !

Lufthansa wird gestärkt aus der Krise hervorgehen

Die Lufthansa ist ein im Kern gesundes Unternehmen und es ist zu erwarten, dass die Airline zu denjenigen gehören wird, die gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen werden. Die Unterstützungsmaßnahme der Bundesregierung macht deshalb auch Sinn. Eine staatliche Einflussnahme ist mit dem vorliegenden Maßnahmepaket nicht erkennbar. Gleichwohl aber dat die Regierung darauf geachtet, Zugriff nehmen zu können, wenn eine feindliche Übernahme droht. Auch dies ein durchdachter und notwendiger Schritt. Kritisch ist indes anzumerken, dass die LH notwendige Sparmaßnahmen nun konsequent durchziehen muss. Wer zu großen Teilen Kurzarbeitergeld beansprucht und den Differenzbetrag zum bisherigen Gehalt voll übernimmt, kann nicht so angeschlagen sein, wie er vorgibt. Hier sollte der Vorstand mehr Verantwortung leben und sich nicht auf den Staat verlassen. Aber betrachtet man das Schicksal anderer renommierter Carrier wie South African Airw. und THAI, dann war die Rettungsaktion der Regierung
richtig.

gut vernetzt

Der erste der zu erwartenden schlechten Verträge für den Steuerzahler, der nichts zu sagen hat, nur bezahlen darf. Bei 9 Milliarden nicht einmal die 25 Prozent und eine Aktie, ist ein Skandal! Der nächste Schock für die Bevölkerung ist für den kommenden Monat zu erwarten, wenn die Automobilindustrie nach dem Betrug am Kunden, die Hand aufhält. Nach bezahlten 30 Milliarden Entschädigung durch VW, trotzdem noch mit einem Gewinn und Ausschüttung der Dividende, haben diese die Frechheit eine Staatsprämie für jeden Autokauf einzufordern. Aber die sind ja gut vernetzt, durch eine ehemalige Staatsekretärin und einen Ministerpräsidenten.

Versteh ich nicht...

Der Börsenwert der Lufthansa liegt z.Zt. bei 4 Mrd Euro und der Bund will für ein Vielfaches davon einen Anteil von 20% erwerben? Ohne Einfluss auf die Beschäftigungssituation oder eine ökologische Neuausrichtung der Unternehmensstrategie? Ohne direkte Kontrolle im Aufsichtsrat? In meinen Augen ist da was gewaltig schiefgelaufen in den Verhandlungen. Überhaupt Verhandlungen: Wenn dem H.Spohr das Wasser tatsächlich bis zum Hals steht, warum muss dann die Bundesregierung schon fast betteln, um Lufthansa zu deren Bedingungen helfen zu dürfen? Versteh ich nicht...

Deutschland braucht eine Fluglinie

Der finanzielle Einstieg der Staates als Stütze für die Lufthansa hat einen Vorteil:
Lufthansa bleibt erst mal erhalten.
Eine feindliche Übernahme durch die andere Investoren und das Einstellen der Fluglinie ist erst mal - nach den Versprechen der Politik - vom Tisch. Damit sind erst mal qualifizierte Arbeitsplätze, und diese auch im Hochtechnologiebereich bei der Lufthansa, gesichert.
Wie lange das andauern wird, ist eine andere Frage.
Jedenfalls hat man sich wohl ausgerechnet, was es langfristig den Staat kostet, wenn eine feindliche Übernahme stattgefunden hat. Ist wohl massig teuer.

Aha Herr Bartsch

der Staat muss also Herr im Unternehmen sein... damit Lufthansa das soooo "profitabel" fliegt wie die Interflug oder wie?????

Naja da sieht man mal wieder Linke und Grüne meinen, nur der Staat könnte der beste Wirtschafter sein. Jeder der das reale Leben kennt, weiss das genau das nicht der Fall ist.

Seit wann war die Lufthansa ein erfolgreiches Unternehmen ohne Verlust... ? Genau nach dem man Lufthansa privatisiert hat. Vorher war sie eine Staatsairline die wesentlich mehr Steuergelder gekostet hat. Das wird schon mal gerne unter den Tisch gekehrt, damit die Ideologie wieder stimmt.

Nun liebe UFO und was soll ein Unternehmenmachen wenn es kleiner wird? die Leute bezahlt zu hause lassen? Wenn die Flotte 100 Flugzeuge weniger hat brauch ich auch das Personal nicht mehr. Ist wie bei den Kohlekumpels.

Ach ja und dann der übliche Neid hier auf Managment und Aktionäre.... Schon mal überlegt was mit den ganzen Arbeitsplätzen passiert ohne Rettung? Naja wirtschafticher Sachverstand....??

Warum retten wir rückwärts gerichtete Wirschaftszweige?

Rettung ist gut! ABER warum so viel Geld in rückwärts gerichtete Wirtschaftszweige pumpen und so wenig Gegenleistung erhalten?
Lufthansa ist ressourcenfressend und klimapolitisch kaum haltbar. Ebenso wie der größte Teil der Autoindustrie. Und wo fließt das meiste Geld hin? Ohne Hoffnung eine Änderung der Handlungsweise zu bekommen? So viel Geld sollte es nur mit Verpflichtungen zum Klimaschutz geben.

Warum das?

Wer bezahlt bestimmt die Musik. Wenn der Staat, also wir, 9 Milliarden für ein Unternehmen geben, das noch nicht einmal die Hälfte dieser Summe wert ist, dann ist was faul. Wenn die Lufthansa einen strategischen Wert hat, dann ist Staatseinfluss erst recht erforderlich. Wenn "unternehmerisch tätig" sein heißt, dass es zu Entlassungen und Lohnkürzungen kommt, dann erst recht.

Eine AG

hat viele Besitzer ( Aktionäre). Wer Geld hat Aktien zu kaufen und damit an den Dividenden und Aktienkurse verdient der darf mit dem Geld dann auch die AG unterstützen wen es mal nicht so gut läuft.Bei Gewinnen wird immer geheult falls da noch irgendwelche Steuern anfallen, bei Verlusten ist man da nicht so zimperlich ,da wird dann gleich nach dem Steuerzahler gerufen . Ist ja verständlich Gewinne sind Eigentum der Elite, Verluste sind Eigentum der Nicht-Elite.

Staat als Unternehmer

Der Staat ( die Politiker) sind nur selten gute Unternehmer ( z.B. die Deutsche Bahn, der Berliner Flughafen...). Von daher ist diese Lösung, wenn man meint eine große Fluggesellschaft in D haben zu wollen, wohl gerade noch zu vertreten. Im übrigen: umsonst ist sie wahrscheinlich nicht, der Bund lässt sich bestimmt stolze Zinsen oder Garantie-Dividenden zahlen!

17:44 @Peter Meffert ... Versteh ich nicht...

... ich auch nicht.
Nur eine Sperrminorität für den Notfall...

Hat die Regierung Angst, Lufthansa könnte abwandern?

Es fehlt an fachlich und mental versierten Verhandlern in der BR, das war leider bei einigen Projekten so, ich erinnere mich da
an Toll-Collect.

Lufthansa kaufen und Geschäftsführer einsetzten

Wenn der Staaat, also wir alle, soviel bezahlen soll, dann das UNternehmen gleich kaufen und Geschäftsführer(keine Politiker) mit entsprechendem knowhow einsetzten. Wenn die ständig nach Privatisierung schreienden Neoliberalisten noch immer nicht merken, dass eine Bindung an skrupellose Großaktionäre ein Unternehmen genauso zerstören kann, wie ein unfähiger Staat, dann könnte man es ja mal clever versuchen. Wir zahlen nun 70000 Euro pro Arbeitsplatz und haben null Einfluss, echt ein Spitzendeal. Die Unterstützung von Kleinunternehmen und Soloselbstständigen ist ist im Verhältnis ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen. Diese Hilfen dürfen ausschliesslich für Betriebsausgaben genutzt werden, Lebensunterhalt, Wohnungsmiete, etc. dürfen damit nicht beglichen werden. Als einzige Unterstützung für Menschen, denen die Existenz zum Wohle der Gemeinschaft ruiniert wird, gibt es nur Hartz IV.
Da wundert man sich, dass immer mehr Menschen politisches Handeln nicht nachvollziehen können?

So funktioniert Kapitalismus

Gewinne sind für die privaten Eigentümer - für Verluste stehen dann wir alle ein.
Aber es gibt eben keine Mehrheiten dafür, das zu ändern. Finden die Wähler das richtig so oder kapieren sie es einfach nicht?

17:12 @culo falso demo

Zu 99% das Gleiche wie im Vorgänger zu diesem Thema.

Sie haben den Artikel gar nicht gelesen, jedenfalls nicht vor dem Schreiben.

Fliegen zu Billigpreisen braucht niemand

Airlines, die sich nicht halten können, sollten wir pleite gehen lassen. Die Branche ist aufgebläht und nicht zukunftsfähig.

Erstens sind 90% der Flüge überflüssig. Corona liefert den Beweis. Für geschäftliches funktionieren Videokonferenzen, Urlaub kann man auch in der näheren Umgebung wunderbar machen.

Zweitens sind Billigflüge ein Unding und gehören sofort abgeschafft. Dann fliegt man halt nicht übers Wochenende nach Malle.

Drittens schadet der überbordende Flugverkehr dem Klima, unserem Planeten und -wie mittlerweile jeder verstanden haben dürfte- uns in dramatischer Weise.

Wert eines Unternehmens

liebe TS. Bei den Kommentaren hier wäre es wichtig, darzulegen wie der aktuelle Unternehmenswert zustande kommt. Delta als ungefähr gleich große Fluggesellschaft ist ungefähr 5 mal mehr wert als LH.

Der Börsenwert ist ein Zeitwert und entspricht nicht dem Sach- und Anlagevermögen.

Weiterhin haben Einflüsse wie eine zu hohe Mitarbeiterzahl bei LH (ca. 135.000 zu 80.000 bei Delta) oder Einschränkungen und Regulierung durch staatliche Eingriffe die, die Kosten der LH steigen lassen erheblichen Einfluss.

Und auch wenn man es hier nicht hören will, der Unternehmenswert, der sich aus dem Aktienwert ergibt, ist die Erwartung der Investoren an den Gewinn den ein Unternehmen erwirtschaftet. Keiner (außer ein Staat) investiert in ein Unternehmen das keinen Gewinn macht.

Nur leider ist es bei den Deutschen ja verpönt Gewinn zu machen und wirtschaftlich erfogreich zu sein. Weshalb auch die wirklichen großen Player alle nicht mehr in D sind. Hier lebt man in der Zukunft wohl von Luft und Lieb

@17:41 von Adeo60

"... Die Lufthansa ist ein im Kern gesundes Unternehmen und es ist zu erwarten, dass die Airline zu denjenigen gehören wird, die gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen werden. ..."
Schöne politische Versprechen.
Welcher Schamane hat mittels Knochenwürfeln denn das ermittelt ?
In der Zukunft werden sicherlich eher weniger Geschäftsreisen stattfinden. Die Video-Konferenzen haben das jetzt schon gezeigt, wie Geschäftsreisen vermieden werden können. Und Reisen kosten Zeit, und damit gerade im mittleren Management viel Geld. Wer auf einer Reise unterwegs ist, kann eben nicht so viel arbeiten, als wenn die selben Leute in der Firma am Arbeitsplatz verbleiben. Und auch schön unbezahlte Überstunden machen. Zudem werden zukünftige mutierte Viren eher weniger in der Welt mittels Geschäftsreisen verteilt.

Bleibt die Reisebranche.
Soll die das kommende Defizit der Geschäftsreisen auffangen ?
Wie soll das denn unter den derzeitigen einzuhaltenden Corona-Massnahmen von statten gehen ?

@ 17:48 von Speedskater

"Warum retten wir rückwärts gerichtete Wirschaftszweige?"

Bei so einer Überschrift würde ich doch dann denken, dass es im Text zur Erklärung kommt, welcher Wirtschaftszweig im Gegensatz dazu dann fortschrittlichere ist....?

"Lufthansa ist ressourcenfressend und klimapolitisch kaum haltbar." Das mag sein, aber dann kann man halt mit Emirats, Thai Airway, Singapore Airlines, Delta, Amarican, TAP usw usw fliegen...

Solange niemand das Beamen erfunden hat, wird es wohl die Luftfahrt weiter geben um von D nach Asien oder Amerika oder Afrika zu kommen.

Also von daher hoffe ich, dass es noch ein Erklärung gibt, wie man Entfernungen von mehreren 1000 km überbrücken soll. Natürlich kann man, frei der deutschen Verbotskultur, wieder alles verbieten, aber ich glaube kaum, dass da der Rest der Welt mitmacht. Ach ja und die Schiffe mit dem ganzen Schweröl sind ja auch mist....

Entwicklung

Vor zwölf Jahren wurde erklärt, gewisse Banken seien systemrelevant, to big to fail. Nun stellt sich heraus, dass es noch viel mehr solch systemrelevante Fälle gibt. Damit wird die Ausnahme unter der Hand zur Regel. Der Markt ist heilig - aber nur so lange er nicht versagt. Nur für den Einzelnen ist er unbarmherzig. Hartz 4 bleibt.

18:22 @To_LE

" ... Nur leider ist es bei den Deutschen ja verpönt Gewinn zu machen und wirtschaftlich erfogreich zu sein. ..."

Gewinn erwirtschaften ist Grundprinzip des kapitalistischen Wirtschaftens.
Das ist, so denke ich, der Mehrheit klar.
Verpönt ist m.E. vielmehr der Umgang mit den Gewinnen.
Wieviel fließt ins Unternehmen für Entwicklung,Prozessoptimierung, Modernisierungen, Investitionen zurück?
Wieviel fließt in die Taschen der Manager, ... ?

Wertsteigerungen (Gewinnmaximierung) an der Börse sind da kontraproduktiv.

Es ist doch generell auffällig, dass der Aktienkurs steigt, wenn Entlassungen angekündigt, ausgeführt werden.

@ 18:43 von Leipzigerin59

Ähm... sie wissen was Gewinn ist?

Gewinn ist das was nach... "Wieviel fließt ins Unternehmen für Entwicklung,Prozessoptimierung, Modernisierungen, Investitionen zurück?" ... übrig bleibt.

"Es ist doch generell auffällig, dass der Aktienkurs steigt, wenn Entlassungen angekündigt, ausgeführt werden."
Das ist ja auch völlig normal, weil Arbeitskraft nun mal Geld kostet. In der Betriebswirtschaft findet man des halb Löhne und Gehälter auch auf der Kostenseite eines Unternehmens. Spart man Kosten ein, steigt der Gewinn.

Ich bin ja schon auf die Deutsche Wirtschaft in 30 Jahren gespannt, wenn sich hier einige durchsetzen.
Ich wiederhole es gerne, niemand investiert sein Geld in ein Unternehmen, wenn er dabei nix verdient. Wie das mit der Staatswirtschaft ausgeht, kennen Sie als Leipzigerin sicher aus Ihrer Stadt vor 30 Jahren.

Frage mich immer wieder,

Frage mich immer wieder, Automobilindustrie und Lufthansa sollen gerettet werden, das sind ca. 2 Millionen Arbeitsplätze, was ist mit den vielen Kleinbetrieben und den Mittelständler, immerhin sicherlich im die 30 Millionen Arbeitsplätze. Unternehmen die Offshore Konten zwecks Steuervermeidung besitzen, sollten meiner Meinung nicht noch gefördert werden.

Staatsfond

Warum hilft man nicht gegen echte Beteiligungen und packt diese in einen Staatsfond, Schweden und Norwegen z.B. haben solche Staatsfonds mit sehr großem Erfolg aufgebaut. Dies wird hier in Deutschland auch seit vielen Jahren angeregt, aber immer wieder abgelehnt. Wenn der Staat, also wir, schon Geld in die Hand nehmen um zu retten, warum sollen wir dann nicht auch an der Rettung partizipieren? Und selbstverständlich müssen wir dann auch Einfluß nehmen können, z.B. um Steuervermeidung in Steueroasen zu unterbinden. Bei der Lufthansa will man ja nicht mal die Arbeitsplätze garantieren, für die wir das alles ja angeblich bezahlen sollen. So gut sich der Umgang mit der Coronakrise an ließ, umso schwächer vermag unsere Regierung nun mit den Folgen aus ihrer Strategie umzugehen. Chancen endlich nutzen!

Äh sagt mal ...

... warum.werden die Aktionäre eigentlich wieder mit Steuergeld gerettet?

Bankenrettung 2.0?

Was kommt als nächstes? Rettungsfonds für Aktionäre?

Wie wär denn ein Kapitalschnitt und anschließende Kapitalerhöhung gewesen?

1 neue Aktie für 10 alte und Ausgabe von neuen Aktien OHNE Bezugsrecht im Verhältnis von 9 zu 1!

Die Altaktionäre hätten dann nur noch ein Zehntel ihrer früheren Anteile, aber was solls? Besser als Totalverlust in der Insolvenz.

Am 21. Mai 2020 um 18:14 von Michael Maier

Fliegen zu Billigpreisen braucht niemand

Also bei diesen Wochenendflügen zum shoppen nach Mailand usw. bin ich bei Ihnen. Aber das andere ? Vielleicht möchten andere Urlaub im Ausland machen, warum auch immer, wegen Sonne und Strand, wegen Kultur, egal warum.

Die Flüge werden wohl sowieso reduziert, weil sie teurer werden. Dieses Jahr hat sich das Thema eh erledigt, mit diesen Einschränkungen im Urlaub werden viele nicht fliegen wollen. Ich gönne auf jeden Fall anderen ihre Auslandsurlaubsreise, auch wenn ich es selber nicht mache.

Schlechter

Schlechter Deal für den Steuerzahler um gewisse Leute ihre Dividende zu retten .Insolvent und dann Neustart wäre der Weg aber keine Rettung mit Steuergelder wo weg sind und dann beim alten bleibt .Neustruckturierung nach Neustart wäre der richtige Weg aber da gäbe es Verluste an der Börse ,Verursacher so nur Verluste beim Steuerzahler .DE Politik von Merkel mit SPD CDU Grüne ,der Steuerzahler rettet alles .
Steuersatz DE Facharbeiter ,Ing + Ehefrau Krankenschwester zusammengerechnet Spitzensteuersatz 45 Lohnsteuer +2 Solidar +Mehrwertsteuer Umsatzsteuer 19 +Kfz Benzin Tabak Kaffee überall und mehr Sondersteuern und und gez und und ,er Arbeitet bis mitte OKT für den Staat ,also die Max Grenze dürfte Weinachten sein noch 1 Monatslohn der uns beibt für ein Jahr harte Arbeit ,der auch noch ,dann hat der Staat alles zum verteilen an Banken Migranten Verbrecher VW USA ngos und die reichen Südländer DE Bürger ca 33000 Vermögem
Franz Ital Grieche ca 100 000 bei Renteneintritt mit 55 J De ?

19:02 von To_LE ...

Ich hab mich etwas ungeschickt ausgedrückt.
" ... Entwicklung, Prozessoptimierung, Modernisierungen, Investitionen ... "
werden vor der Gewinnausschüttung eingeplant?

Ein Unternehmen mit riesigen Gewinnen, das dem technischen Fortschritt am Weltmarkt hinterherhinkt,
wird auf Dauer auch nicht bestehen. Siehe dt. Automobilindustrie.

Staatswirtschaft in der DDR ...
Der Untergang der Wirtschaft lag nicht (ausschließlich) an unfähigen Leuten, sondern dass die DDR eben auch auf Importe für hohe Devisen angewiesen war.

Sämtliche IT, Hard- und Software standen außerdem auf der CoCom-Embargo-Liste.

Mit ganz wenigen PCs aus DDR-Produktion mussten Unis auskommen.
Ich habe nachts programmiert und rechnen lassen.
Beschaffung von IT unter Umgehung der Listen war "abenteuerlich", die Leute standen mit einem Bein im Knast.

Es gab sehr viele kluge Köpfe.

Sicher auch Korruption

19:02 von To_LE ... PS

Ich habe nach der Wende in den 2000er Jahren mehere IT Unternehmen pleite gehen sehen,
war teils betroffen.
Falsches Management, Fehlplanungen.

17:48 von Speedskate

Rettung ist gut! ABER warum so viel Geld in rückwärts gerichtete Wirtschaftszweige pumpen

Re
Global Grün braucht Flieger und ZB Roth fliegt um die Welt um das Klima zu Prüfen ,ist wichtig .Morgens Ebbe ,Meterstab rein ,Mittags nochmal und sofort Inselbewohner nach DE aussiedeln ,damit sie nicht ertrinken ,die Insel wachsen zwar aber ...Mit dem Rad ? Ja gute Idee hätten sie für 10Jahre los .

17:28 von chrisf

Ähnliches wäre für thyssenkrupp zu wünschen.

Re Brasilien neues Stahlwerk ? Nö Versagen bei Firmenlenker muss nicht immer der Steuerzahler ran .

"Linken-Fraktionschef Dietmar

"Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch sprach sich gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland für Nachverhandlungen und Einfluss des Staates aus."

Eigentlich sollte Herr Bartsch aus der wenig ruhmreichen Vergangenheit seiner eigenen Partei wissen, dass der Staat niemals bei Unternehmen das Sagen haben darf, denn er kann nun mal nicht wirtschaften und ich bezweifle, dass die Politik voll ist mit Luftfahrtexperten.

@18:14 von Michael Maier:

"Erstens sind 90% der Flüge überflüssig. Corona liefert den Beweis. Für geschäftliches funktionieren Videokonferenzen, Urlaub kann man auch in der näheren Umgebung wunderbar machen."

Mit der gleichen Logik können Sie auch sagen, dass 100 % der Restaurantbesuche überflüssig sind, denn die Menschen können ja auch daheim wunderbar kochen.

Pleite oder nicht pleite

Was wäre, wenn man LH pleite gehen lässt?
Sehr viele Menschen wären Arbeitslos, Familien ruiniert. Eine ganze Region würde den Bach runtergehen und ein Investor von irgendwo her würde alles neu machen; natürlich für weniger Geld.
LH auffangen wäre Planwirtschaft, was wir hier nicht wollen und auch nicht wirklich gut ist.
Jedoch ist der geplante Ruin mit dem Hintergrund eines Virus auch nunmal vorhanden. Da muss die Regierung natürlich gucken, welchen geplanten Ruin man eben haben wollte

17:06 von JohnBowie

Gibt es keine wichtigere Branche als die Fliegerei, welche man jetzt retten sollte?

Re
doch den Steuerzahler der dies finanzieren muss .

Wieso ausgerechnet explizit(!) die Lufthansa?

Denn ausnahmslos sämtliche(!) Luftfahrtunternemen stehen heutzutage in Wahrheit in einem gnadenlosen internationalen Wettbewerb, aber explizit(!) die Lufthansa soll in Zeiten dieser Corona Krise nun besonders viel Staatsknete in dieser Angelegenheit erhalten.

Wieso eigentlich?

Denn würde die Lufthansa am Markt dauerhaft ausfallen, dann übernehmen halt die anderen Luftfahrtunternemen einfach deren Strecken!

Daher mein Fazit:
Alle Privatunternehmen(!), wie zum Beispiel die deutsche Lufthansa, sind in dieser Corona Krise hinsichtlich der zu verteilenden Staatsknete sogar grundsätzlich(!) gleich, aber manche sind halt sehr viel gleicher als andere!

Oder sogar SEHR viel gleicher als die anderen!

@johnBowie

natürlich gibt es die.
die freie Presse
die Politik
die freie Meinungsäußerung
die Grundrechte

und naja vllt auch das Vermögen, was die Menschen mal hatten. DENKEN

Was für einen konzern retten wir da?

Früher dachte ich, die Lufthansa wäre kunden- und dienstleistungs-orientiert, verlässlich und vertrauenswürdig. Aber sie hält sich anscheinend nicht mal an die gesetze …

Im Dezember hatte meine familie für den Osterurlaub was besonderes geplant und der Lufthansa über 2.000€ für flugtickets gegeben … so weit und so teuer sind wir vorher noch nie geflogen!

Der flug wurde annuliert und uns auf unsere anfrage hin(!) die erstattung des kaufpreises zugesagt. Gesetzlich geregelt hätte das innerhalb von 7 tagen passieren müssen. Man bat uns "ausnahmsweise" 14 tage zu warten. Jetzt warten wir schon fast zwei monate und haben noch keinen Cent zurück. Ich habe den eindruck, die Lufthansa spielt hier auf zeit und hofft, das geld behalten zu können.

Mein vertrauen in diesen konzern schwindet mit jeder woche weiter …

Der aufsichtsrat hat 20(!) mitglieder. Ich wäre dafür, dass der staat da 20% der sitze bekommt wenn er 20% der aktien hat …

LUFTHANSA

Ein ganz schlechter Deal. Keine Auflagen bezüglich Sicherung der Arbeitsplätze, keine Auflagen bezüglich Maßnahmen zum Klimaschutz, keine Auflagen bezüglich Reduzierung der Flotte. Braucht es Inlandsflüge von knapp 60 Minuten oder kürzer? Kleine Auflagen zu Gehältern der Führungskräfte? Siehe gutes Beispiel Air France/KLM!! Sehr enttäuschend. Die Zeche zahlt wieder der Steuerzahler. für dieses "Paket" hat man Wochen verhandelt ??

Eindeutig

Schlecht!
Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass, hat die LH gesagt.
Im Ergebnis viel Geld für nichts konkretes. Immerhin partizipiert der Normalbürger jetzt irgendwie von Steuerparadiesen.

um 18:22 von To_LE: " Der

um 18:22 von To_LE:

"
Der Börsenwert ist ein Zeitwert und entspricht nicht dem Sach- und Anlagevermögen.
"

->
Sorry,aber wenn jemand im Braunkohleabbaugebiet zwangsenteignet wird,wird dieser entschädigt.
Gemessen am Verkehrswert zum Zeitpunkt der Zwangsenteignung - das Pendant zum Börsenwert einer AG.

"Keiner (außer ein Staat) investiert in ein Unternehmen das keinen Gewinn macht."
->
doch,z.B. ein Milliardär Heinz Hermann Thiele

Aber keiner,der bei klarem Verstand ist,steckt in ein Unternehmen über 200% der aktuellen Börsenbewertung des Unternehmens in einen defacto 25%igen Anteil desselbigen & verzichtet gleichzeitig freiwillig & bedingungslos auf Einfluss,den der Erwerb des Anteils normalerweise mit sich bringt.

Für 100% des Preises gibt es 100% der Ware.
Bei so einer krassen Abweichung bleiben ja nur Korruption oder geistige Umnachtung als Gründe übrig.

Oder was wäre sonst das Motiv den Staat Deutschland so lächerlich zu machen?

Börsennotierte Unternehmen wuerde ich persönlich...

.. überhaupt KEINE Staatsknete in dieser Angelegenheit zukommen lassen!

Denn die privaten(!) Eigentümer dieser unzähligen Klein- und Kleinstbetriebe hier in Deutschland müssen ihre finanziellen Verluste hinsichtlich der Corona Krise SELBST persönlich tragen, aber die teils milliardenschweren Eigentümer als Hauptaktionäre von börsennotierten Unternehmen will man, - wie im Fall Lufthansa oder der damaligen Finanzkrise-, mittels sehr vieler Staatsknete schon wieder(!) vor persönlichen finanziellen Verlusten verschonen!

Aber Staatsknete ist ausdrücklich nicht dafür gedacht, nun ausgerechnet den Aktionären ihre Gewinne durch den Staat dauerhaft zu sichern, und deren finanzielle Verluste auf den deutschen Steuerzahler dauerhaft abzuwälzen!

Denn das können die unzähligen Eigentümer dieser wirklich unzähligen Klein- und Kleinstbetriebe hier in Deutschland ja schließlich auch nicht!

20:13 @ mispel

Sie setzen Staat DDR mit Staat BRD gleich?

Das haben schon viele ähnlich geschrieben und es wundert mich,
dass da kein Protest kommt.

Es war viel mehr die Partei SED, die unmögliches forderte und umsetzen wollte.

Allerdings sieht man an der DB als AG
mit dem Staat als 100% Eigner,
dass das nicht recht funktionieren will,
weil das Management teils unfähig ist und der Eigner zu wenig auf die Finger klopft.

Vielleicht haben die die hier

Vielleicht haben die die hier nur meckern können übersehen, daß wir keine Zinsen mehr aufs Geld bekommen. Ich müsste eigentlich überhaupt nicht mehr arbeiten und könnte von meinen Zinsen leben, gäbe es sie noch. Das ist wirklich doof.
Und sie hätten es lieber gesehen, wenn man ein wirklich gut dastehendes Unternehmen was völlig unschuldig nicht mehr arbeiten kann lieber in die Insgesamt Insolvenz rutschen läßt. Wozu????
Es würde Arbeitsplätze ohne Ende kosten. Oder einem, wahrscheinlich ausländischen Investor, ermöglichen billigst Infrastruktur zu kaufen.
So kurzsichtig darf man nicht sein.
Ich jedenfalls freue mich, daß die paar Aktien, die ich kaufen musste ihnen Wert behalten.
Leider zwingt uns der Staat dazu unser Geld nur noch mit Risiko anzulegen. DAS finde ich wiederum falsch.

Was wäre die Alternative?

Verkauf an Heuschrecken und Investoren zum Dumpingpreis. Ich bin kein Freund der LH, aber als dt. Betrieb sollte er vor den Heuschrecken "versteckt" werden. Eine Sperrminorität hält die Heuschrecken und Spekulanten ab. Wie oft wäre VW schon übernommen worden ohne die NRW-Beteiligung? Gut, bescheissen hätten sie genau deswegen bleiben lassen sollen! Aber der Ausverkauf wird erst noch beginnen und eine riesige Umverteilung von unten nach oben auslösen. Und die Kapitalisten freue sich über "günstigen" Einkäufe. Das blüht ziemlich schnell in der Gastro- und Hotel-Szene. Aber dem sollte entgegengesteuert werden - nicht nur bei der LH ! Ist teuer, aber besser als das den Investoren zu überlassen, die die Firmen aufschulden, ausbluten und trotzdem keine Steuern zahlen.

Es ist schon bezeichnend, mit

Es ist schon bezeichnend, mit welcher Dreistigkeit man einerseits die Hand aufhält und 9 Milliarden Unterstützung vom Staat nimmt, andererseits aber fordert, genau dieser solle sich raushalten, weil "er nichts von Wirtschaft" verstehe. Dahinter steht die Unverfrorenheit, in guten Zeiten Gewinne zu privatisieren und in schlechten Zeiten Verluste zu sozialisieren - aber gleichzeitig mit dem alten sozialistischen Schreckgespenst zu winken.

@tias

Also ganz ehrlich. Eich kenne soooo viele enschen, die "just for fun" millionen Jahre alte fossile Brennstoffe mit diesen Blechkisten raushauen.
Welche Flüge sind denn wirklich wichtig? Und bitte, bitte ehrlich antworten!
Der Sohn einer Kollegin arbeitet bei einem süddeutschen Sportwagenhersteller. Der musste (vor Corona) über schnell vor dem WE mal kurz in die USA, um dort ein Auto zu starten und nach dem Wochenende wieder zurück.
Klar, die anderen Menschen in anderen Ländern machen es auch. Ist da ein Grund?
Wenn wir regenerativ hergestellten Sprit, also Power-to-X hätten. Okay. Lasst ihnen den Spaß.
Aber so leben wir auf Substanz, alleine was die Resourcen angeht.
Also, bitte, wenn überhaupt, dann etwas zukunftsweisendere Branchen unterstützen!

@von und weiter

Warum stellen Sie diese Fragen?
große Unternehmen müssen gerettet werden, sonst hätten doch unsere Politiker kein Prestige mehr. siehe VW. Hat sich doch gerade auch freigekauft.

Ich ärgere mich über

Ich ärgere mich über Kommentare wie: schlecht für den Steuerzahler, lieber pleite gehen lassen usw. Zeigt es doch nur Neid und Unverstand der Kommentatoren.
Sie gönnen „manchen Leuten“ nicht die Dividende wohl auch nicht die Steigerungen der LH Aktie.
Sie sollten sich lieber selber Aktien zulegen, jetzt wo sie bezahlbar sind. Es gibt sie deutlich unter 10€ zu kaufen.

@th711

da haben Sie Recht. Das sagen die Politiker doch auch immer.
Die Menschen, die nichts haben, sollen das Nichts verwenden, um die Rente aufzustocken.

Menschen, wie Sie, haben nicht verstanden, dass man aus nichts nicht mehr machen kann.

Natürlich eine “ wichtige

Natürlich eine “ wichtige Stütze “. Dieses Geld ist gut investiert. Wer möchte schon, dass die LH von ausländischem Staatsgeld z.B. aus China gekauft wird.

@21:49 von Werner40

Interessantes Argument: Genau das ist der Grund, weshalb führende Ökonomen aus verschiedenen politischen Lagern und Ländern dafür plädieren, gemeinsame Anleihen auf EU-Ebene voranzutreiben - nämlich die chinesischen "Einkäufer" außen vor zu halten.

th711: "Ich ärgere mich über

th711: "Ich ärgere mich über Kommentare wie: schlecht für den Steuerzahler, lieber pleite gehen lassen usw. Zeigt es doch nur Neid und Unverstand der Kommentatoren.
Sie gönnen „manchen Leuten“ nicht die Dividende wohl auch nicht die Steigerungen der LH Aktie.
Sie sollten sich lieber selber Aktien zulegen, jetzt wo sie bezahlbar sind. Es gibt sie deutlich unter 10€ zu kaufen."

Es gibt in Deutschland menschen, die brauchen die 10€ gerade für was wichtigeres, als für aktien. Z.b. fallen schüler zurück, weil die eltern keinen computer haben, oder nur einen und der wird ganztags für's "Home-Office" benötigt. Oder studenten, die ihren Job verloren haben und deswegen vielleicht gar ihr studium abbrechen müssen.

Wie viel unterstützt der staat den da?

9.000.000.000€ wären bei 2.000.000 schülern auch nicht schlecht investiert …

Also es gibt viele Gründe

Also es gibt viele Gründe wenig oder gar kein Geld zu haben. Die Leute denen es so geht haben auch nichts von Zinsen.
Aber die, die sparsam gelebt haben, die sind um ihre Zinsen betrogen worden. Und die müssen jetzt leider Geld anlegen unf das mit Risiko. Dafür habe ich unsere Regierung nicht gewählt!
Ich bekomme keinen einzigen Cent Rente. Da muss man schon vorsorgen um nicht zum Sozialfall zu werden.
Im Gegensatz zu (hoffentlich wenig) anderen habe ich vorgesorgt, allerdings dachte ich immer es gäbe Zinsen. Wissen Sie, dann kann man einfach länger schuldenfrei leben.
Und das ist mir wichtig.

Re 21:13 von andererseits

"Es ist schon bezeichnend, mit welcher Dreistigkeit man einerseits die Hand aufhält und 9 Milliarden Unterstützung vom Staat nimmt, andererseits aber fordert, genau dieser solle sich raushalten, weil "er nichts von Wirtschaft" verstehe."
Ah ja,
Kann der Staat aktuell Schutzausrüstung,die in Lagern ist, effektiv verteilen geschweige bezahlen nach 3 Wochen?
Kann der Staat bzw die betroffenen Länder einen Flughafen bauen der auch funktioniert?
Aber wir können auch der LH die Unterstützung verweigern,sie Pleite gehen lassen und das war es. Arbeitsplätze,Steuern,Flugsicherheit und Jobs an Airports brauchen wir auch nicht.
Investoren werden sich die Finger reiben,sich eine goldene Nase verdienen und uns Deutsche auslachen. Das alles wegen der verweigerten 9 Milliarden.
An Stelle der Lufthansa würde ich auch die Insolvenz in Eigenverantwortung vorziehen. Hat in meiner Firma ohne Lohneinbußen hervorragend funktioniert. Heute sind wir amerikanisch, Trump treue Investoren, einfach super!

Am 21. Mai 2020 um 21:20 von th711

„Ich ärgere mich über Kommentare wie: schlecht für den Steuerzahler, lieber pleite gehen lassen usw. Zeigt es doch nur Neid und Unverstand der Kommentatoren.
Sie gönnen „manchen Leuten“ nicht die Dividende wohl auch nicht die Steigerungen der LH Aktie."

Sie haben Recht.

Lufthansa zahlt für das Geschäftsjahr 2019
keine Dividende.

Lufthansa zahlt seit Jahren p.a. mehr als 1 Milliarde Steuern.

Lufthansa hat über 130.000 Beschäftigte, die p.a. eben so viel an Lohnsteuer zahlen.

Lufthansa hat Zulieferer, die Fraport AG mit über 20.000 Mitarbeitern, auch kein kleiner Steuerzahler, dazu kommen Taxiunternehmen, die vielen Einzelhändler im Fraport, dergl.

Das ist ein Steueraufkommen von mehr als 5 Milliarden p.a.

Wenn LH pleite wäre, und alle zum Arbeitsamt müssten, dann wären die 9 Milliarden, Peanuts.

Frisches Geld

Stündlich hieß es bei TS24 heute: "Die Lufthansa braucht das frische Geld".
Na, mein Gott: Wie viele Armutsrentner, Mindestlöhner, etc. bräuchten alle mal "Frisches Geld"? In Wirklichkeit geht es hier nur um die armen Aktionäre, genau wie bei VW, Daimler, usw.:

22:15 von joe70

"Die Lufthansa braucht das frische Geld".
Na, mein Gott: Wie viele Armutsrentner, Mindestlöhner, etc. bräuchten alle mal "Frisches Geld"?
.
im einen Fall ist es ein Fass ohne Boden :
Armutsrentner, Mindestlöhner, Hartz4
die LH steht danach wieder auf eigenen Füssen

@ 22:11 von Hallelujah

Was Sie da alles zusammenpacken in der Antwort... Interessant ist vor allem, dass Sie bei der Lufthansa unbesehen die - hier ja gerne mal angeführten - Steuerzahler, natürlich dann ohne Einflussmöglichkeiten über den Staat - für die Lufthansa gerade stehen lassen wollen (9 Milliarden...), aber hier im Forum ja durchaus auch schon gegen die EU-Solidarität gemeinsamer Anleihen aufgetreten sind.
Die Lufthansa retten mit einem Prinzip, dass man der EU verweigert? Wenig einleuchtend.

@21:03 von Leipzigerin59

"Sie setzen Staat DDR mit Staat BRD gleich?"

Das steht dort nicht. Ich schrieb etwas von der Vergangenheit der Linkspartei, zu der auch die SED gehört, die die DDR mit ihrer Planwirtschaft heruntergewirtschaftet hat.

unerträglich!!!

In ganz Europa erhalten die lokalen Airlines (ganz besonders die profitablen wie Air France/KLM, British Airways und selbst die bankrotten wie Alitalia) wie selbstverständlich Hilfe - sei es aus Nationalstolz, sei es wegen der Tatsache, dass sie ein erheblicher Wirtschaftsfaktor (hier in Deutschland 140000 plus Zulieferer) sind. Bloß bei uns gibt es Diskussionen... Ich frage mich allen Ernstes, ob man diese Diskussionen aus Neid oder schlicht aus Dummheit führt und empfinde diese Verzagtheit nur noch unerträglich. Zur Rückholung hunderttausend Gestrandeter ist die Airline gut, danach ist sie „entbehrlich“. Nur noch zum Kotzen diese Doppelmoral der Deutschen

@22:38 von andererseits

"Die Lufthansa retten mit einem Prinzip, dass man der EU verweigert? Wenig einleuchtend."

Die Lufthansa ist ein deutsches Unternehmen, das mit Steuereinnahmen deutscher Bürger unterstützt wird. Warum sollten ihrer Meinung nach ausländische Unternehmen mit deutschen Steuergeldern unterstützt werden?
Und warum sollte ihrer Meinung nach der Staat ein Mitspracherecht bei der Lufthansa haben, obwohl er doch keinerlei Expertise in der Führung eines solchen Unternehmens hat?

um 21:49 von

um 21:49 von Werner40:
"
Natürlich eine “ wichtige
Natürlich eine “ wichtige Stütze “. Dieses Geld ist gut investiert. Wer möchte schon, dass die LH von ausländischem Staatsgeld z.B. aus China gekauft wird.
"

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Wollen Sie ernsthaft behaupten die einzigen 2 Lösungen in diesem Fall lauten:

"
Entweder wird Lufthansa von China gekauft oder aber der deutsche Staat zahlt über 200% des Börsenwertes für 20% Firmenanteil mit Option auf weitere 5% inkl. 10% im Aufsichtsrat " ???

Ernsthaft?

Wer braucht die Lufthansa???

Wenn die Lufthansa wirklich so wichtig ist, sollten, bevor unsere guten Steuergelder zur Unterstützung dieses Klimakillers eingesetzt werden, die, die Lufthansa stützen und unterstützen, die Jahrelang Dividenden kassiert haben. Dann sind da vielleicht auch noch die Angestellten, die eventuell exorbitante Gehälter beziehen. Erst wenn das alles ausgereizt ist, könnten Auflagen ausgehandelt werden, unter denen die LH eventuell unterstützt werden könnte. Dazu sollten Gelder nur als Kredit mit Zins fließen. Flugzeuge ab spätestens 2023 nur noch Klima neutral unterwegs sein. Ab dann sollten die Dreckschleudern, die das nicht erreichen, am Boden bleiben müssen. Solange der Kredit nicht komplett zurück gezahlt ist, gibt es natürlich keine Dividenden.
Die Frage ist aber: Ist die LH tatsächlich System relevant?

andererseits 22.38

was ein Vergleich, bravo! Das ist noch nicht mal Äpfel und Birnen, sondern Äpfel und Erdäpfel. Hier die Hilfe für ein unverschuldet in Not geratenes deutsches Unternehmen, das vorher gut dastand und 140.000 Arbeitsplätzen- dort Schuldenfinanzierung von chronisch misswirtschaftenden Ländern, auch ohne Corona und lange davor.

@18:32 To_LE

Wenn man meint die 9 Milliarden sind gerechtfertigt, da jedes Land seine Fluglinie braucht, dann aber einen 2/3 Anteil als Bundesbesitz. Ist ja so in etwa das Verhältnis 9 zu 4. Also zu wenig Einfluss für das viele Geld.
Zum anderen: Strecken über 1000km sind kaum ohne Flugzeug zu bewältigen, ABER das muss nicht in dieser Häufigkeit gemacht werden, denn das kann sich unser Planet nicht leisten. Der Preisverfall kommt aus einem Überangebot an Fluglinien und 9 Milliarden ohne Auflagen führt zu einem „weiter so“. Es ist falsch, wenn man zum Schnäppchenangebot für 30€ auf die Kanaren fliegen kann. Auch klar ist, Deutschland alleine ändert da nichts, nur haben zur Zeit alle Länder riesige Pakete für Fluglinien. Also sagen alle weiter so? Kann das sein?

@22:53 von Mike65

"Wenn die Lufthansa wirklich so wichtig ist, sollten, bevor unsere guten Steuergelder zur Unterstützung dieses Klimakillers eingesetzt werden, die, die Lufthansa stützen und unterstützen, die Jahrelang Dividenden kassiert haben. Dann sind da vielleicht auch noch die Angestellten, die eventuell exorbitante Gehälter beziehen."

Ihr Kommentar ist sehr populistisch.
1: Der CO2-Ausstoß der Lufthansa-Flotte ist momentan quasi Null, weil die Flugzeuge am Boden sind. Die fliegen also nicht zum Spaß, sondern weil sie Menschen von A nach B bringen. Also ist das Fliegen der Menschen die Ursache des CO2-Ausstoßes und nicht die LH.
2. Die LH kassiert keine Dividenden, sondern schüttet diese an die Aktionäre aus. Und das kann jeder in Deutschland sein. Die Divi für 2019 ist übrigens schon gestrichen.
3. Es ist in jedem Unternehmen normal, dass Mitarbeiter mit großer Verantwortung viel Geld verdienen. Der LH-Vorstand hat übrigens schon auf 20% Gehalt und Boni verzichtet.

@ Am 21. Mai 2020 um 18:22 von To_LE

Zitat: "Und auch wenn man es hier nicht hören will, der Unternehmenswert, der sich aus dem Aktienwert ergibt, ist die Erwartung der Investoren an den Gewinn den ein Unternehmen erwirtschaftet. Keiner (außer ein Staat) investiert in ein Unternehmen das keinen Gewinn macht."

Das ist vielleicht ein wenig undifferenziert. Den "Unternehmenswert" kann man auf unterschiedliche Weise ermitteln. Sicher spielt der Aktienwert eine Rolle, mitnichten aber alleine. Zu berücksichtigen sind auch Barvermögen, Rücklagen, VB etc. Der Aktienwert ist grundsätzlich ein Wert der nahezu ausschließlich von Erwartungen geprägt ist.
Tatsächlich wird der Unternehmenswert erst bei einem Gesamtverkauf oder der Insolvenz deutlich.

Ein typisches Beispiel für die Abweichung des Aktienwertes vom Unternehmenswert ist Tesla. Tesla hat einen unglaublichen Aktienwert, der sich aber durch nichts anderes rechtfertigen lässt, als dem Glauben an die Zukunft.

Heuschrecken gucken in die Röhre

Ich bin kein Freund der LH, aber als dt. Betrieb sollte er vor den Heuschrecken "versteckt" werden. Eine Sperrminorität hält die Heuschrecken und Spekulanten ab. Wie oft wäre VW schon übernommen worden ohne die NRW-Beteiligung? Gut, bescheissen hätten sie genau deswegen bleiben lassen sollen! Aber der Ausverkauf wird erst noch beginnen und eine riesige Umverteilung von unten nach oben auslösen. Gerade gehört: in USA stehen 40% der Trucker ohne Fracht da. Und wenn nur ein Teil derer ihren Bock verkaufen müssen, dann unter Einstand, zu einem Nasenwasser. Schulden werden die behalten und ein Kapitalist freut sich über den "günstigen" Einkauf. Das blüht hierzulande genau gleich - so zB ziemlich schnell in der Gastro- und Hotel-Szene. Aber dem sollte entgegengesteuert werden - nicht nur bei der LH ! Ist teuer, aber besser als das den Investoren zu überlassen, die die Firmen aufschulden, ausbluten und trotzdem keine Steuern zahlen.

@ 22:36 von Sisyphos3

...
Mit 9 Milliarden könnte man so manche Armutsrenter, Mindestlöhner und Hartz4-Bezieher*innen wieder auf eigene Füße stellen.
Alles eine Frage des politischen Willens und der Prioritäten.

... und für manche auch eine Frage des Anstands, sozial schwache Menschen nicht zu diskriminieren, indem man Investitionen in den Sozialetat abwertet und Menschen nicht zutraut, mit Unterstützung wieder auf eigene Füße zu kommen.

@ 22:47 von mispel

Danke, dass Sie so unumwunden und offen darlegen, dass Sie Investitionen in eine starke solidarische EU nicht wollen. Da stehen Sie in der Tat ganz woanders als ich.

Vor ein paar Tagen

Gab es hier im ARD Bereich ein interessanten Artikel über Fluggesellschaften ,auch über die LH und wer "Gewinner" der Krise sein wird.
Sehr interessant zu lesen, das gerade Billigflieger immense Rücklagen haben..nicht alle.. Aber sie haben auch ein extrem schlankeren Verwaltungsapparat.
Gleiches war in einer Reportage in TV zu sehen.
Sogut ist also die LH nicht aufgestellt.
Feindliche Übernahme, dann natürlich von den Chinesen...Baha..irgent wie lesen hier viele keine Wirtschaftsnachrichten. Wenn dem so wäre..in der letzten Zeit waren genug air Gesellschaften auf den Markt. Man brauchte sie nicht.
1mann hat selber drei grosse
2. interessant sind nur Lizensen für Überflug und Landung
3.macht die LH weiter wie bisher hat sie keine großen Chancen im sich ändernden Flugverkehr

20:13 @mispel

Sie schrieben:

" ... Herr Bartsch ... wissen,
dass der Staat niemals bei Unternehmen das Sagen haben darf, denn er kann nun mal nicht wirtschaften ... "

Logische Schlussfolgerung:
also auch der Staat BRD nicht,
der kann auch nicht wirtschaften,
dank welcher Partei auch immer.

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