Ihre Meinung zu: Verhandlungen zu Rettungspaket für Lufthansa auf der Zielgeraden

21. Mai 2020 - 9:17 Uhr

Die Lufthansa ist in der Corona-Krise schwer unter Druck geraten. Eine Einigung mit der Bundesregierung über ein Rettungspaket steht kurz bevor. Dieses sieht eine Beteiligung des Staates vor. Es geht um viel Geld.

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Kommentare

Weshalb wird der Aktienkurs nicht ausgesetzt ?

Arbeitnehmer in Angst,
Aktienkäufer und Aktienverkäufer in Spekulationslaune.
Riesenumsätze bei Lufthansa-Aktien, Emfehlungen wie die des US-Analysehauses Bernstein Research heute:
"Lufthansa nach Bestätigung von fortgeschrittenen Gesprächen über eine Staatsbeteiligung auf "Outperform" mit einem Kursziel von 10 Euro belassen."
Wo bleiben da Moral oder gar Mitverantwortung?
Der Staat sollte jedwede Hilfe abhängig machen von der Unmöglichkeit, an unheilvollen Entwicklungen für andere Menschen zu verdienen.

Das Grundproblem der Lufthansa sind die extremen Löhne

Extreme Löhne vor allem für die Piloten und für die Piloten auch noch extreme Renten ab ziemlich früh. Das ändert sich doch nicht wenn da jetzt öffentliches Geld hinein gesteckt wird. Es ändert sich nur dass jetzt die kleine Frisörin mit ihren Steuern die extremen Löhne und Renten der Lufthansapiloten bezahlt. Solange die Gewerkschaft mit den Arbeitgebern verhandelt ist das ein ganz anderer Fall. Aber jetzt verändert sich die Solidarität. Wenn die Mehrwertsteuer erhöht wird trifft das vor allem den Kleinverdiener. Das ist eine ganz andere Solidarität wie früher. So wie bisher kann das nicht weiter gehen. Insofern glaube ich dass eine Pleite und anschließender Neuaufbau der Lufthansa der einzig mögliche Weg ist. Es wird sicher jemand noch etwas für den Namen Lufthansa bezahlen. Dann geht es neu los ohne die alten Fehler!

System am Ende

Also da muss ein Unternehmen gerettet werden, dessen Wert nicht annäherend der Rettungssumme entspricht und dann sollen diejenigen, die das zahlen bitte schon still sein.
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Großes Kino.
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Diese Regierung wirft mit soviel Geld um sich, das wirkt schon fast lächerlich.
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1 Billion oder 100? Alles ist möglich.
Spannend wird es dann, wenn wir wieder über 50 Euro für Kinder oder 13 Euro beim Soli streiten werden.
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Die soziale Marktwirtschaft ist eben kein Erfolgskonzept. Sie sorgt dafür dass Vermögen genau dort bleibt, wo es sich Jahrzehnten sammelt.
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Diejenigen, die viel haben bekommen auch im unsozialen unsolidarischen Deutschland immer mehr, während die große Mehrheit weniger und weniger hat, aber den Wohlstand natürlich mit den Jobs im Niedriglohnsektor erarbeitet.
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Die CDU steht seit 50 Jahren genau für diese Politik. Die Lufthansa offenbart dies eindrucksvoll.
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Ein Konzept der Vergangenheit kann eben nur eine Struktur der Vergangenheit retten.

09:43, culo falso demo

>>Den großen Unternehmer wird schnell mit Milliarden geholfen.
Und die Kleinunternehmer bleiben auf der Strecke.
Wir haben eben eine Lobbyisten-Regierung.
Aber fast 40% wählen Sie.
Und das sind die, wo es nie merken werden, so wie hier die Trolle, die täglich die Wahrheit anderer kritisieren !<<

Eine Lobbyisten-Regierung also.

Hätten Sie es nicht vielleicht noch ein wenig wohlfeiler?

Zu den großen Unternehmen: das sind auch große Arbeitgeber. Viele Arbeitsplätze also.

Sollte man vielleicht mal drüber nachdenken, wenn man hier seine Wahrheiten, unter welchem Nick auch immer, verkündet.

Gut, die Bundesregierung steigt ein und schießt 6 Milliarden (+3 Milliarden staatlicher Kredit) zu, für 25 Prozent an dem Laden.

Kommen da noch weitere 18 Milliarden (entsprechend 6 Milliarden für 25%) (plus Kreditzusagen) durch die anderen Aktienhalter (d.h. Eigentümer) dazu oder werden hier mal wieder Banken und Fonds gerettet?

Wir sollten/müssen uns

Wir sollten/müssen uns endlich daran gewöhnen, dass auch Unternehmen, die Jahrzehnte existieren, auch Insolvent werden können und nicht Steuergelder der hart arbeitenden Bevölkerung bereitstellen, nur damit Manager ihre Millionenboni und Aktionäre kassieren können!

Es gibt ein altes Sprichwort: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.
Scheinbar wurde dies von den hochbezahlten Unternehmenslenker nicht berücksichtigt.

Also was soll´s: Ein Unternehmen geht, es gibt Arbeitslose.
Ein neues Unternehmen startet und schafft Arbeitsplätze....

So ist das Leben.....

PS. Tschüss Lufthansa, sonst wird das Unternehmen womöglich zur Lasthansa für Steuerzahler....

Wie sieht es bei anderen

Wie sieht es bei anderen Fluggesellschaften aus, haben die ähnliche Probleme und müssen alle gerettet werden? Das die billig Flieger keine Probleme haben wurde schon berichtet, interessant wäre mal ein Vergleich wie gut die Lufthansa im Gegensatz zur Konkurrenz in der Krise da steht, oder halt wie schlecht.

09:59, culo falso demo

>>Air Berlin hat man auch pleite gehen lassen, dafür fliegt jetzt Easyjet ab Berlin.<<

Easyjet flog immer schon ab Berlin.

>>Die regionale Lufthansa, die nur ab Frankfurt und München richtig fliegt<<

???

Der Staat respektive Krankenschwester zahlt

und darf auf eine Audienz zu Hofe bei Hr. Spohr hoffen. Genau mein Humor. Der Staat ist nicht der bessere Unternehmer, aber der Unternehmer deshalb nicht der bessere Staat.

10:00, morgentau19

>>Es gibt ein altes Sprichwort: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.
Scheinbar wurde dies von den hochbezahlten Unternehmenslenker nicht berücksichtigt.<<

"Anscheinend" und "scheinbar" wird oft verwechselt. Hier passt "scheinbar" aber sehr gut.

>>Also was soll´s: Ein Unternehmen geht, es gibt Arbeitslose.
Ein neues Unternehmen startet und schafft Arbeitsplätze....

So ist das Leben.....<<

Nee.

Das ist Kapitalismus angloamerikanischer Prägung.

Betrachten Sie den doch mal vom anderen Ende, nämlich dem des Arbeitnehmers. Der, der sich Ihrer Ansicht dann wohl als Arbeitsloser auf die neuen Arbeitsplätze freuen soll.

Verhandlungen zu Rettungspaket für die Lufthansa auf der Ziel...

Die Lufthansa bekommt also staatliche Hilfe.Von irgendwelchen Auflagen in Sachen sozialem für die Beschäftigten ist in dem Artikel keine Rede.Und auch Aktienrückkäufe um den Kurs hoch zu treiben soll auch erlaubt sein.Bleibt denn auch die Vorstandsvergütung unverändert ?

Einer der Großaktionäre ist seit kurzem übrigens der Milliardär Hans-Hermann Thiele,Hauptaktionär der tarifvertragsfreie Firma Knorrbremse gehört und der Vossloh AG.

System relevant???

Warum wird ein Flugunternehmen überhaupt als System relevant angesehen? Wasser, Strom, Gas, ÖPNV, Lebensmittel und Gegenstände des täglichen Bedarfs sind System relevant. Fliegen, die dümmste Art sich fortzubewegen, die je erfunden wurde, also teils mit Hunderten eingepfercht in Druckkabinen, die nur durch irren Schub oben bleiben, ist doch ganz sicher nicht System relevant. Es ist doch Irrsinn, bei jedem Flug zig Tonnen Kerosin zu verbrennen, nur um schnell von hier nach da zu kommen und dabei die Umwelt so unsinnig zu belasten. Wenn es hierzulande die LH ist, muss es in den anderen Ländern die dortigen Flugunternehmen doch genau so treffen. Wenn nicht, läuft wohl hier viel falsch. Wenn doch, sollte das generell als Neuanfang für Umwelt freundliches Fliegen genutzt werden. Staatliche Hilfen nur als Kredit und nur wenn in spätestens 5 Jahren alle Flugzeuge Umwelt freundlich fliegen und solange die Kredite laufen, keine Ausschüttung von Dividenden.

@culo falso demo

Je mehr Posts Sie hier absetzen, desto weniger verstehe ich, was Sie eigentlich wollen. Sie erfinden eine "regionale Lufthansa" und fordern, dass diese von den Bundesländern finanziert wird. Mit welchem Geld bitte? Glauben Sie, dass Ihre Steuern nur der Bund erhält, oder wovon finanzieren sich Ihrer Meinung nach die Länder? Falls Sie das nicht wussten: ebenfalls aus Ihren und meinen Steuern.
Und die Verantwortung verfolgen Sie, historisch unbestechlich, sogar bis hin zu Honecker (wobei Sie nur damit prahlen, ihn zu zitieren, der Satz mit dem neuen Volk stammt von Berthold Brecht).
Überhaupt ist in Ihren Beträgen eigentlich nichts konstruktives erkennbar. Dass Ihnen Steuern und Abgaben zu hoch sind, glaube ich Ihnen sofort, dass Sie Piloten für überbezahlt halten auch. Aber hätten Sie nicht einen, wenigstens winzig kleinen, Vorschlag zu machen?

Der Börsenwert der Lufthansa

Der Börsenwert der Lufthansa lag 2019 bei 7,8 Mrd. Euro und ist im Moment deutlich niedriger. Soll dass heißen, die Bundesregierung kauft für mehr als den Gesamtwert aller Aktien weniger als ein Viertel aller Aktien und verzichtet zusätzlich auf Mitbestimmungsrecht?

RE: PG um 09:58

***Kommen da noch weitere 18 Milliarden (entsprechend 6 Milliarden für 25%) (plus Kreditzusagen) durch die anderen Aktienhalter (d.h. Eigentümer) dazu oder werden hier mal wieder Banken und Fonds gerettet?***

Von welchen Banken und Fonds sprechen Sie ???

Der einzige Großaktionär mit einem Stimmanteilvon über 10 % ist Herr Heinz Hermann Thiele.
Alle weiteren Aktionäre liegen unter 3 % Stimmanteile. Die Unternehmensanteile befinden sich also im Streubesitz.

Wenn Sie Kritik üben, dann doch bitte möglichst fundiert.

Gruß Hador

Die Marktkapitalisierung der

Die Marktkapitalisierung der LH liegt momentan bei etwa 4Mrd. Euro, nachzulesen auf jedem Finanzportal. Und die Bundesregierung kauft jetzt für 9Mrd. Euro 20% der Anteile. Man zahlt also deutlich mehr als doppelt soviel, was der Laden überhaupt wert ist, um dafür ein fünftel der Anteile - und somit Stimmrechte - zu erhalten. Im Aufsichtsrat sitzen derzeit 20 Personen, nachzulesen auf der Webseite der LH. Davon bekommt die Regierung jetzt 2 (in Worten: zwei).

Kann mir da mal jemand den Deal erklären?

Was gibt es denn da zu retten?

Das Spiel sollte doch mittlerweile allen bekannt sein.
Klar, LH ein deutsches Traditionsunternehmen, mit vielen Arbeitsplätzen.
Dennoch macht es keinen Sinn, dass ganze Unternehmen zu "retten". Weil es schlicht unmöglich sein wird.

Corona wird alles, auf lange Zeit verändern und dazu gehört auch das reisen. LH und andere, große Player, werden da nicht wieder hinkommen, wo sie einst waren.

Und wenn dann gerettet wird, dann bitte erst mal Boni komplett streichen, Dividenden werden ausgesetzt und die Vorstandsgehälter, gehören auf maximal 200.000€ im Jahr gedeckelt.
Erst wenn alle Sparmaßnahmen schonungslos umgesetzt wurden, dann gibt´s Geld.

Wo willst du damit hin, Bundesregierung?

Dass nicht einmal ansatzweise über ökologische Auflagen diskutiert wird, obwohl hier und dort schöne Worte von Politikern fallen, dass Corona-Rettungspakete mit ökologischer Nachhaltigkeit zusammengedacht werden müssen, schockiert mich sehr! Andere Länder machen es einfach, wieso kriegt das die deutsche Bundesregierung nicht hin? Das ist eine Politik, die versucht, die nächsten Generationen gegen sie aufzubringen. Dem vorherigen Kommentar zur Systemrelevanz kann ich da komplett zustimmen - warum werden nicht mal die Menschen selbst gefragt, was sie als systemrelevant ansehen und was sie brauchen, um ein glückliches Leben zu führen?

Am 21. Mai 2020 um 10:25 von jh14

Wer sich die Mühe macht , Geschäftsberichte zu lesen und zu analysieren, wird unschwer feststellen , dass die Lufthansa in den letzten Jahren als eine der wenigen Airlines weltweit durchweg brauchbare positive Ergebnisse erzielt hat .

Der Kurs stand am 1.1.2018 als Allzeithoch bei >30 und ist aktuell bei <10. im Bezug auf die Langzeitperformance sind es aktuell <50% und auch vor Corona lag es schon deutlich darunter.

@ um 10:13 von fathaland slim

"10:00, morgentau19
>>Es gibt ein altes Sprichwort: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.
Scheinbar wurde dies von den hochbezahlten Unternehmenslenker nicht berücksichtigt.<<

"Anscheinend" und "scheinbar" wird oft verwechselt. Hier passt "scheinbar" aber sehr gut.
…"
.
Völlig richtig. Ich vermute jedoch, dass morgentau19 das nicht versteht.

Totschlagargumente Arbeitsplätze

Immer und immer wieder erpressen uns die Konzerne mit ihrer Drohung, die Arbeitsplätze zu vernichten und die meisten Menschen kriegen sofort Schnappatmung und beugen sich in Demut den Forderungen. Lufthansa und Autoindustrie sind zwei Großindustrien, die ganz besonders umweltzerstörend und ressourcenvernichtend sind, wir pumpen nun unfassbare Millardensummen in Unternehmen, deren Aktionäre sich mit aller Macht gegen einen Umbau wehren, der UMwelt und damit Menschen schützt. Selbstverständlich sind diese Aktionäre, als Besitzer der Unternehmen, nicht bereit euch nur einen Euro beizusteuren, nein, es wird schon wieder an der Börse gezockt, weil die wohlgesinnten, von Lobbyisten gut gepflegten Politiker die Konzerne schon mit unserem Geld retten werden. Bei der Lufthansa zahlen wir alle nun über 70.000 Euro pro Arbeitsplatz in einem klimavernichtenden Unternehmen. Ich bin seit 20 Jahren selbstständig und "darf" Hartz IV beantragen, ich bin ja sooo dankbar!

Nein, so muss das Leben nicht sein und sollte es auch nicht.
Ich bin ja bekanntermassen ein enger Vertrauter von Charly M.
- auch über das Leben hinaus
und zudem Kritiker des 'neuen' Neoliberalismus.
Dazu kann man diesen US-Soziologen mal heranziehen:
www.freitag.de/autoren/der-freitag/amerika-und-die-macht-des-scheiterns
kurz: https://is.gd/lMipOB

RE: jh14 um 10:25

***Wer sich die Mühe macht , Geschäftsberichte zu lesen und zu analysieren, wird unschwer feststellen , dass die Lufthansa in den letzten Jahren als eine der wenigen Airlines weltweit durchweg brauchbare positive Ergebnisse erzielt hat . ***

Die Börse sieht das wohl anders.
Hier einen Ausschnitt aus dem Manager-Magazinvom 17.06.2019:

"Seit Frühjahr 2018 ging es jedoch stetig abwärts - die Lufthansa hat ihren Börsenwert seit dem Hoch Ende 2017 fast wieder halbiert. Allein im Jahr 2019 ist der Börsenwert des Unternehmens um mehr als 20 Prozent auf rund 7,4 Milliarden Euro gefallen. Damit gehört die Aktie erneut zu den schwächsten Dax-Werten, nachdem sie 2018 mit einem Abschlag von 37 Prozent ebenfalls zu den größten Verlierern gezählt hatte."

Der Kranich war auch schon vor Corona im Sinkflug !

Gruß Hador

um 10:00 von

um 10:00 von morgentau19:
"
Es gibt ein altes Sprichwort: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.
Scheinbar wurde dies von den hochbezahlten Unternehmenslenker nicht berücksichtigt.
"

Oh da gibt es noch mehr:
"Too big to fail,too rich for jail"

oder:
"Soziale Marktwirtschaft:
Gewinne privatisieren,Verluste sozialisieren"

@ birnsepp 10:24 : der Börsenwert

eines Unternehmens bildet nur den Wert ab, wenn man die Aktien zusammenzählt.

Zu betrachten ist der Bilanzwert, der ist Stand 31.12.2019 ca. 42,7 Milliarden €. Das ist der Wert, der gerettet wird.

Außerdem ist der Einstieg des Staates bei der Lufthansa ein gutes Geschäft, da die neuen Aktien zu einem geringeren Nennbetrag eingekauft werden als der jetzige Wert. Da die Lufthansa normalerweise Gewinne erzielt, und dies auch spätestens in 2-3 Jahren wieder tun wird, wird sich der Wert des Aktienpaketes des Staates sicherlich verdoppeln in dieser Zeit.

Und zum Dritten würde auch der Staat von einer Dividendenzahlung erheblich profitieren.

Und zum Vierten, die KFW-Bank wird sich das benötigte Geld zu Null % Zinsen selbst irgendwo ausleihen, also betrifft es den Steuerzahler erstmal nicht, erst, wenn die Lufthansa wirklich irgendwann mal pleite gehen sollte. Dies sehe ich aber nicht.

Lufthansa bald Pennystock ?

Als der Staat 2009 bei der Commerzbank eingestiegen ist, stand der Aktienkurs bei 77€. Jetzt steht er bei 3€.

Mal sehen, wo die Aktie der Lufthansa in den kommenden Jahren steht. Ich denke, im Cent-Bereich.

10:48 von Hador Goldscheitel

«Der Kranich war auch schon vor Corona im Sinkflug !»

Der Kranich muss sich ja auch mit den ganzen anderen Schrägen Vögeln im weltweiten Luftraum tummeln, in dem sich im Business wie in kaum einer anderen Branche "durchgeknallter" Wettbewerb der Gerupften Hühner etabliert hat.

Gut

ist es für die Umwelt!
Ich finde es schade,wenn man jetzt die Chance nicht nutzt etwas zum Wohle der Umwelt zu verbessern.
Fliegen war zuletzt auch zu billig und man kann auch mal weniger fliegen.
Ich sehe im Moment keinen einzigen Kondensstreifen am Himmel wenn ich aus dem Fenster schaue,sonst sind es um diese Zeit mindestens drei bis fünf.
Manchmal sieht man noch einen Streifen und das reicht auch finde ich.

10:13 von fathaland slim

>>Nee. Das ist Kapitalismus angloamerikanischer Prägung.

Betrachten Sie den doch mal vom anderen Ende, nämlich dem des Arbeitnehmers. Der, der sich Ihrer Ansicht dann wohl als Arbeitsloser auf die neuen Arbeitsplätze freuen soll.<<

Wie sie das Kind nennen, ist egal.

Warum soll der Staat einer Gesellschaft 9 MRd. bereitstellen, wenn diese nicht bereit ist, demselben Mitwirkungsrechte einzuräumen?
Warum sollen 9 MRD. für ein Unternehmen bereitstellen, wenn dasselbe "nur" ein Marktwert von ca. 4 MRD. hat?

Stichwort Nachhaltigkeit
Rückstellungen: Wenn ein Unternehmen, dass so weit ich weiß in den 50/60 Jahren gegründet wurde, heute, im Jahr 2020 nicht mal lumpige 10 MRD. "gespart" hat, um schlechte Zeiten finanziell überbrücken zu können, hat es m. E. nicht verdient, dass der Staat einspringt.

Wo sind die Planer?

Wo sind die vielbeschworenen marktbereinigenden Kräfte?

Ein Unternehmen geht, verliert A-Plätze- ein neues kommt und schafft A-Plätze.

Circle of Life- auf neudeutsch....

10:48 von derkleineBürger

>>Oh da gibt es noch mehr:
"Too big to fail,too rich for jail"

oder:
"Soziale Marktwirtschaft:
Gewinne privatisieren,Verluste sozialisieren"<<

Genau so ist es!

Danke für ihre Ergänzung.

Es braucht keine Rückstellungen- wie veraltet.

Wenn das Baby schreit, ruft es nach der Mama (Staat).....

10:39 von Ritchi

>>Völlig richtig. Ich vermute jedoch, dass morgentau19 das nicht versteht.<<

Genau, dazu bin ich viel zu blöd!

Aber es ist gut, dass sie immer korrekt schreiben und handeln!

Sie scheinen perfekt zu sein!

Ich darf sie beneiden, Ritchi!

PS. Trotz allem: danke für die Blumen!

@ 10:42 von derkleineBürger

"das ist "Steuergelder in den Rachen der Finanz-Elite werfen" zum Schaden der Steuerzahler"

Dem kann ich nur zustimmen und hoffen, dass die vielen Fehlleistungen der Regierung die bisher in ähnliche Richtung gingen, von der Bevölkerung Widerspruch erfahren. Und sollte die Regierung nicht einlenken, darf sie nicht wieder gewählt werden. Sonst erweckt es bei den Regierenden den Eindruck, wir können falsch machen was wir wollen und werden trotzdem wieder gewählt.

Lufthansa stützen unter Bedingungen

Die Lufthansa aus Steuermitteln zu stützen ist eine vernünftige Idee. Doch sie muss flankiert werden von Bedingungen.

Da wäre zu fordern
a) ein Programm für einen mittelfristigen ökologischen Umbau
b) ein Kostendämpfungskonzept, das auch vom hochpreisigen Personal Zugeständnisse verlangt
c) eine Staatsbeteiligung an dem Konzern mit Einfluss des Staates auf die Konzernentscheidungen. Dieser Einfluss sollte wahrgenommen werden durch Experten, die weder aus der Regierung noch dem Bundestag kommen. Denn von BER, Elbphilharmonie und Stuttgart 21 haben wir die Nase voll.

Nun ja

Jetzt oder nie, Kohle durch Pandemie.

RE: schabernack um 11:04; 10:48 von Hador Goldscheitel

Ich liebe Ihre Kommentar, werter schabernack ... die sind so was von erfrischend !

Ja, in dieser Branche wird der Wettbewerb verzerrt, da Fluggesellschaften staatlich subventioniert (Airlines auf der Golfregion), oder durch die Vergünstigungen bei der Vergabe der Landerechte kleiner Flughäfen (Ryanair), dazu die die Beschränkungen der Arbeitnehmerrechte usw.

In Teilen findet in dieser Branche ein ruinöser Wettbewerb statt.

Gruß Hador

Am 21. Mai 2020 um 09:30 von Barthelmus

"Weshalb wird der Aktienkurs nicht ausgesetzt ?
...
Wo bleiben da Moral oder gar Mitverantwortung?
...

Wer in der Finanzindustrie seine (leistungslosen) Profite machen will, darf sich mit Moral und Skrupeln nicht herumschlagen.

Im mitelalterlichen Christentum waren Zinsen und Wucher noch verachtet, heute werden Leute bewundert, die mit ihrem rücksichtslosen Egoismus zu Reichtum gekommen sind.

Hätte ich

als Staat nicht gemacht.
" Demnach will sich der Bund zunächst mit weniger als 25 Prozent direkt an der Lufthansa beteiligen. Demnach hätte der Bund keine Sperrminorität - er könnte wichtige strategische Entscheidungen nicht blockieren. "
Wenn dann mit 25 Prozent, und Einfluss.
So finde ich das nicht richtig, aber ist eben nur meine persönliche Meinung.

Pilotengehälter

Piloten tragen unmittelbar Verantwortung für das Leben von 100 oder mehr Menschen in ihrer Maschine. Das hat seinen Preis. Und auch der Rest der Besatzung hat einen sehr schweren Job. Spart man an diesen Gehältern, diskutieren wir hier demnächst über die Fluggesellschaften wie momentan über die fleischverarbeitenden Betriebe. Nur dass der Anlass nicht Corona-infizierte Mitarbeiter sondern zunehmende Flugzeugabstürze sind.

Der Grund für die Probleme der Branche ist zum einen der krampfhafte Versuch, mit billigen Tickets die Konkurrenz zu ruinieren, und zum anderen natürlich dass man versucht, möglichst viel Geld für Aktionäre zu erwirtschaften.

Mal ganz davon abgesehen, dass man gerne anzweifeln darf, ob Flugverkehr in dem Umfang, wie er bis vor kurzem normal war, wirklich notwendig ist. Und damit auch die Größe der Branche...

@chris 189

Was Sie meinen ist die Bilanzsumme, ein Bilanzwert wäre eher als der Buchwert zu sehen. Die Bilanzsumme der Lufthansa beträgt in der Tat 42,7 Mrd. Euro, allerdings sind davon 32,4 Mrd. Euro Verbindlichkeiten.

Prinzipiell bildet der Börsenwert schon recht gut den aktuellen Wert eines Unternehmens ab, denn diesen Wert sind die Aktienkäufer aktuell bereit zu zahlen. Bei der Lufthansa grad um die 4 Mrd. Euro. Wobei man auch da nicht zu pauschal werden darf, den einen tatsächlichen Wert eines Unternehmens gibt es eh nicht. Man sollte aber in der Tat sehr kritisch hinschauen, zu welchem Wert sich der Staat an der Lufthansa beteiligt. Ich glaube eher, dass das erstmal kein gutes Geschäft wird, für ein Viertel der Aktien würde man aktuell nämlich nicht sehr viel bieten müssen.

By the way, die Lufthansa hat 2019 laut Geschäftsbericht pro Mitarbeiter ca. 9 TEUR Gewinn gemacht, das ist nicht wirklich viel. Ein glorreiches Unternehmen sehe ich bei diesem Wert nicht.

10:42, artist22

>>@So ist das Leben..... 10:13 fathaland slim zu 10:00 morgentau19
Nein, so muss das Leben nicht sein und sollte es auch nicht.
Ich bin ja bekanntermassen ein enger Vertrauter von Charly M.
- auch über das Leben hinaus
und zudem Kritiker des 'neuen' Neoliberalismus.
Dazu kann man diesen US-Soziologen mal heranziehen:
www.freitag.de/autoren/der-freitag/amerika-und-die-macht-des-scheiterns
kurz: https://is.gd/lMipOB<<

Der kluge Richard Sennett.

Danke für den Link!

Ich möchte den Artikel hiermit auch den anderen Mitforisten wärmstens ans Herz legen.

11:10 von morgentau19

«Wo sind die vielbeschworenen marktbereinigenden Kräfte?»

Fluggesellschaften sind in so gut wie keinem Staat der Erde Unternehmen wie (x)-beliebige andere.

Nicht "Emirates" aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Nicht "Japan Airlines" in Japan.
Nicht "Air France" in Frankreich.
Nur 3 Namen der "Big Player" in der weltweiten Luftfahrt.

Nicht einmal "Ethiopian Airlines". Die größte Fluggesellschaft in Afrika.
Der Flughafen in Addis Abeba ist DAS Drehkreuz für Flüge innerhalb von AFR.
Und der wichtigste Flughafen der wichtigsten Fluglinie des Kontinents.
Was Flüge nach außerhalb von AFR betrifft.

Wg. Corona ist "Ethiopian Airlines" in weit gravierenderen Problemen + Turbulenzen als der Kranich in DEU. Mit Auswirkungen von Marocco bis nach South Africa.

ÄTH ist aber kein Staat, der der Fluglinie mit hohen Summen an Unterstützung unter die Flügel greifen könnte. Nicht mit bestem Willen nicht …

Luftfahrt ist "Something Special".
So müssen auch Regierungen es sehen.
No other way …

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11:10, morgentau19 10:13 von fathaland slim

>>Wo sind die Planer?

Wo sind die vielbeschworenen marktbereinigenden Kräfte?

Ein Unternehmen geht, verliert A-Plätze- ein neues kommt und schafft A-Plätze.

Circle of Life- auf neudeutsch....<<

Ich weiß nicht, ob Sie es mitbekommen haben, aber wir befinden uns nach übereinstimmender Ansicht sämtlicher Ökonomen aller Schulen am Anfang einer Weltwirtschaftskrise historischen Ausmaßes.

Sie wissen, was passierte, als man in den 20ern die Wirtschaft einfach gegen die Wand fahren ließ?

Da erscheinen mir Ihre Zeilen über marktbereinigende Kräfte und Circle of Life doch ein klein wenig frivol. So marktradikal ist wohl nicht einmal Christian Lindner.

Ich staune ja ...

wie hier teilweise die Bewertung eines Unternehmens stattfindet 8-/ Sicher ist der Aktienwert ein Bewertungsmaßstab aber die gesamten Assets des Konzern sind weit mehr als 4 Mrd Wert. Es sein denn, man geht davon aus das nie wieder geflogen wird! dann sind natürlich die Flugzeuge auch nichts mehr Wert.
Wer hier Ryanair als Vorbild sieht der sollte sich mit dem Personal unterhalten dann wird vielleicht auch deutlicher woher die Mittel kommen.
Ökologisch fliegen? die LH legt viele alte Muster still und konzentriert sich auf die neuen Muster. Und zu behaupten in einem Weltweit hart umkämpften Markt wäre die LH schon vor der Krise im Sinkflug gewesen ist einfach nicht richtig. Man(n) sollte sich die Kurse mal für die letzten 25 Jahre anschauen und nicht nur für die letzen 3-4.
Bei einem Kurs von 10-12 EUR übersteigen die Assets übrigens den Aktienwert das nennt man dann wohl ein Schnäppchen.

Am 21. Mai 2020 um 12:48 von fathaland slim

" Ich weiß nicht, ob Sie es mitbekommen haben, aber wir befinden uns nach übereinstimmender Ansicht sämtlicher Ökonomen aller Schulen am Anfang einer Weltwirtschaftskrise historischen Ausmaßes. "

So weit richtig, sagen zumindest sehr viele, das Problem ist, der DAX spiegelt das nicht wieder. Weil mit Schulden Zuschüsse generiert werden, die Kurse nach oben gehen, und und bestimmte Gruppen Gewinne abschöpfen.
Bezahlen muss das am Ende jemand anderes, wie immer.
Die Börse reagiert jetzt nur auf die Milliarden, die einzelne Staaten in Unternehmen pumpen, ob das am Ende aufgeht und gesund ist.
Ist aber fraglich, die Zeit der nächsten 2-3 Jahre wird es zeigen.

Ich bewundere ja sehr, ...

... wie viele der „üblichen Verdächtigen“ in diesem Forum innerhalb kürzester Zeit zu Experten in Virologie und Epidemiologie geworden sind. Wozu andere Menschen ein jahrelanges Studium und Jahrzehnte an wissenschaftlicher Arbeit brauchen, das packen sich manche hier in 4 Wochen Nachrichtenlesen drauf. Und jetzt sind ebendiese innerhalb kürzester Zeit zu Ökonomen und Finanzexperten geworden die uns in zig Beiträgen hier die Welt erklären.

Respekt!

im Großen

und Ganzen finde ich diese Art der Rettung nicht sinnvoll, aber auf den Piloten rum zu hacken finde ich richtig mies. Ich möchte mal die Meckerer wegen der Gehälter sehen, wenn sie selbst Pilot wären. Das ist letztlich ein Knochenjob ähnlich wie Bus - und Bahnfahrer . Diese Jobs bergen jede Menge Verantwortung für die Menschenleben die Ihnen anvertraut werden und die Maschinen , da ist es nur gerecht wenn da auch entsprechend entlohnt wird. Sieht leider bei den Bus - und Bahnfahrern nicht so rosig aus. Bitte bleibt auf dem Teppich und macht die Verantwortlich die es auch sind. Für mich sind das die Bosse, die sich die Taschen voll stecken sowie die Aktionäre die den Hals nicht voll bekommen.
Da sollte dringend - nicht nur bei der Lufthansa - angepackt werden.
Wünsche allen einen schönen Feiertag ; - )))

@Thomas D. 13:11

"Ich bewundere ja sehr, wie viele der „üblichen Verdächtigen“ in diesem Forum innerhalb kürzester Zeit zu Experten in Virologie und Epidemiologie geworden sind. [...] Und jetzt sind ebendiese innerhalb kürzester Zeit zu Ökonomen und Finanzexperten geworden die uns in zig Beiträgen hier die Welt erklären."

Es gibt in diesem Forum noch zwei Unterkategorien dieser Leute. Die erste Kategorie denkt nur, dass sie viel verstanden hätte, und posaunt das in zahlreichen Kommentaren voller Undifferenziertheit hinaus.
Und die zweite Kategorie ist in der Tat sehr gebildet, belesen und welterfahren, hat dadurch einen ohnehin schon sehr weiten Horizont, ist außerdem bereit, sich den Crashkurs in Virologie und Epidemiologie, den wir von den ÖR aktuell geliefert bekommen, anzueignen und kann ihn (u.a. aufgrund des ohnehin weiten Horizonts) sogar verstehen.

Ich vermute, dass Sie sich über diese zweite Kategorie lustig machen wollten.
Sie sollten sie aber eher beneiden.

Mal wieder Neid, Vorurteile, blanke Ahnungslosigkeit

und davon jede Menge hier bei manchen Foristen. Luftfahrt ist ein schwieriges Geschäft mit unglaublichen Investitionen und sehr kapitalintensiv. Die Leasingraten für die Flugzeuge müssen auch gezahlt werden wenn die Maschinen am Boden sind. Und die Lufthansa war eine gesunde Gesellschaft. Dass viele Länder keine Flüge erlauben durch die Krise liegt nicht in der Verantwortung der Airlines. Börsenexperten schätzen, dass nach der Krise nur eine Handvoll Airlines überleben werden. Da wäre es schon gut, wenn die LH dabei wäre und Hilfen bekommt. Air France bekommt auch staatliche Hilfen

Lufthansa First

Trump war mit Amerika First seiner Zeit voraus, er tat es nicht nur auch Lust andere zu ärgern sondern aus der Not seine Wirtschaft zu erhalten.

@ Dr Beyer,

ich bewundere immer mal Ihre Kommentare, die es schaffen, die von Ihnen kritisierten Foristen ganz einfach auf den Boden der Tatsachen zurück zu führen. Auch ich musste das einige Mal erleben, auch in diesem Thread.

Sie haben natürlich recht mit Bilanzwert und Bilanzsumme. Aber wie an anderer Stelle schon gesagt, ist der Wert der Besitztümer der LH, der "Assets", viel höher als der aktuelle Börsenwert, und damit bleibe ich bei meiner Einschätzung von 10:41. . Im Luftfahrtsektor wird sich einiges tun in den nächsten 1-2 Jahren, und als großer Player sollte man die Lufthansa nicht untergehen lassen. Da hängen ja auch noch schwergewichtige Töchter dran, auf die Schnelle fällt mir nur die AUA, die Swiss, die Brussels, LH Cargo, LH Sky Chefs ein.

Die Existenz der Lufthansa im

Die Existenz der Lufthansa im Interesse der Allgemeinheit?

Wie wird das denn sonst in Deutschland gehandhabt ?
Wie wird es denn im Braunkohletagebaugebiet gehandhabt,wo ganze Dörfer "im Interesse der Allgemeinheit" weggebaggert werden ?

Da wird zwangsenteignet & eine Entschädigungssumme - bemessen am Verkehrswert - gezahlt.

Aber da werden ja auch nicht Interessen von Finanzaristokraten tangiert,sondern von kleinen Bürgern...

...darum fließt ja auch keine Summe in Höhe einer 9fachen Überbewertung inkl. Selbstaufgabe jeglichem Mitspracherecht,sondern bloß dem Erwerb des Informationsrechtes,was der kleine Bürger gedenkt mit seinem Besitz zu tun...

13:22 von ich1961

sie könnten ja auch aktionär werden, und sich die taschen vollstopfen. aktuell kostet 1 LH aktie unter 10 €, also ca eine kiste bier

13:05, wenigfahrer

>>Am 21. Mai 2020 um 12:48 von fathaland slim
" Ich weiß nicht, ob Sie es mitbekommen haben, aber wir befinden uns nach übereinstimmender Ansicht sämtlicher Ökonomen aller Schulen am Anfang einer Weltwirtschaftskrise historischen Ausmaßes. "

So weit richtig, sagen zumindest sehr viele,<<

Es sagen eigentlich alle.

>>das Problem ist, der DAX spiegelt das nicht wieder.<<

Börsenkurse sind, was die "Realwirtschaft", von der wir ja alle leben, angeht, nur bedingt aussagekräftig.

Bestes Beispiel: Wenn ein Unternehmen Massenentlassungen vornimmt, steigt sein Börsenkurs. Das gab es ja schon oft genug zu bestaunen.

13:11 von Thomas D.

mir geht es ebenso. und schön ist auch, daß unsere anstalt das auch so sieht und diesen neuen experten die gelegenheit bietet, uns ungebildete und nicht so erfahrene an ihrem wissen teilhaben zu lassen

13:41, derkleineBürger

>>Die Existenz der Lufthansa im Interesse der Allgemeinheit?

Wie wird das denn sonst in Deutschland gehandhabt ?
Wie wird es denn im Braunkohletagebaugebiet gehandhabt,wo ganze Dörfer "im Interesse der Allgemeinheit" weggebaggert werden ?

Da wird zwangsenteignet & eine Entschädigungssumme - bemessen am Verkehrswert - gezahlt.

Aber da werden ja auch nicht Interessen von Finanzaristokraten tangiert,sondern von kleinen Bürgern...<<

Sie wollen jetzt wirklich die fast 140.000 Arbeitsplätze der Lufthansa gegen die Leidtragenden des Braunkohlebergbaus ausspielen?

Das nenne ich vulgärantikapitalistische Reflexe. Man kann den Kapitalismus aber auch intelligenter kritisieren. Wenn man sich Mühe gibt.

>>...darum fließt ja auch keine Summe in Höhe einer 9fachen Überbewertung inkl. Selbstaufgabe jeglichem Mitspracherecht,sondern bloß dem Erwerb des Informationsrechtes,was der kleine Bürger gedenkt mit seinem Besitz zu tun...<<

Was auch immer Sie mit diesen Worten sagen wollen.

@chris 189 13:41

Ich gebe gerne zu, von Bilanzwert und -summe, von Börsen- und Buchwert nicht die geringste Ahnung zu haben.

Ich vermute, dass Sie sich auf den 11:40 veröffentlichten Kommentar des Users Mathias Beyer beziehen.
Ob er im Gegensatz zu mir Dr. ist, weiß ich nicht. In seinem Nicknamen führt er jedenfalls keinen. :)

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@ um 11:15 von morgentau19

Danke für die Blumen. Sie haben es scheinbar verstanden.

Klimaschutz?

Die Lufthansa muss nicht gerettet werden. Sie ist einer der übelsten Verursacher der Klimakrise.

Sollen wir jetzt 1 Krise minimal abschwächen, um die andere extrem und irreversibel (!) anzuheizen? Es wäre eine fatale und für mich inakzeptable Fehlentscheidung!

11:18 @culo falso demo ... @derkleineBürger

》... "Soziale Marktwirtschaft:
Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren"
Dann sind wir aber bald in Frau Merkels Herkunftsland. ...《
Falsch, in der DDR wurde nichts privatisiert bzw. Privatwirtschaft auf ein Minimum reduziert.

》... Wie sagte Sie schon mehrfach:
"Nicht alles ist im Osten schlecht gewesen!"
Ich verzichte aber gerne darauf.
Den ich war als Wessi zum Kulturaustausch 2 Wochen dort arbeiten. ...《
2 Wochen, und wo?
Wo habe Sie so viel tieferen Einblick gewonnen, im das so
》... Und die Planwirtschaft (Misswirtschaft) hat mir gereicht !!!《

zu beurteilen?

Haben Sie die Ursachen erkannt und analysiert? Oder geht es nur pauschal gegen Planwirtschaft?

Im Übrigen muss jedes, auch ein kapitalistisches Unternehmen planen, sonst überlebt es nicht.

@Erich Kästner 15.25

pure unbewiesene Behauptung. Erst vor einigen Tagen gab es Berichte, dass infolge der Krise die CO2-Emissionen nur minimal zurückgegangen sind und dass der Einfluss des Luftverkehrs verschwinden gering ist, so weit ich mich erinnern kann in der "Welt".

10:13 @fathaland slim

"... Kapitalismus angloamerikanischer Prägung ..."

Das habe ich nicht verstanden, habe jedoch auch den verlinkten Artikel noch nicht gelesen.

In dieser globalisierten Welt
ist das Wesen des Kapitalismus gleich und kaum anders als von Charly M. beschrieben.
Lobbyismus, Finanzkapitalismus haben sich verstärkt, für die Ausbeutung wurden schärfere Methoden gefunden.

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