Kommentare

Das Gejammere der Produzenten

kann ich nicht nachvollziehen. Werkverträge können manchmal sinnvoll sein, wenn komplexe Teilgewerke ausgelagert werden, und ständig neue Modellreihen produziert werden, wie in der Automobilindustrie. Aber selbst da muss man bezweifeln, dass außer Lohndrückerei ein anderer Nutzen heraus kommt.

Aber in der Fleischindustrie gibt es keinen vernünftigen Grund. Der Durchsatz in den Betrieben ist so konstant wie in kaum einer anderen Branche. Das sind genau die Bedingungen, unter denen das unternehmerische Risiko bei Festanstellungen sehr klein ist.

Die Berichte über die gnadenlose Ausbeutung der Arbeiter in dieser Industrie gibt es schon seit langem. Es ist ein Jammer, dass es erst einer weltweiten Katastrophe bedarf, um diesem Menschen und Tiere verachtendem Treiben Schranken zu setzen.

Warum gibt es nicht Schlachthofangestellte?

Was sol dieser Blödsinn mit den Sub(Sub)unternehmern? Da greifen noch ein paar Leute Kohle ab ohne etwas dafür zu tun.
Aber selbst wenn es gelingt nur noch direkte Angestellte des jeweiligen Schlachthofs durchzusetzen (keine Subunternehmen), die Preispolitik der Discounter ist das Hauptübel. Um die Zustände in de Fleischindustrie grundlegend zu ändern, müssen den Fleischproduzenten wesentlich höhere Preise garantiert werden (pro verkauftem Tier) und die Arbeiter in den Schlachthöfen müssen einen Mindestlohn erhalten.
Ja, Ich höre schon den Aufschrei der Fleisch - und Grillfreunde, weil dann das Fleisch wahrscheinlich mindestens doppelt so teuer ist. Das st aber der einzig vernünftige Weg die Zustände in den Unterkünften der Mitarbeiter auf einen sinnvollen Standard anzuheben - und so einigermaßen Krisenfest zu machen. Billigfleisch ist out, outer geht's gar nicht

Werkverträge zu verbieten....

Ist schon lange überfällig.

Es ist ein Werkzeug, um den Unternehmen ausbeutungswerkzeuge zur Verfügung zu stellen, die eigentlich ins 19te Jahrhundert gehören.

Ich bezweifle jedoch, das die uns regierende Neoliberalen dem auf Dauer Einhalt gebieten.

Sie müssen aufgrund von Corona aktiv werde, um die Wähler nicht zu verschrecken.

Sonst nichts

"willkürliche Diskriminierung"

Das ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Da hält man jahrelang Arbeitskräfte wie Sklaven und fühlt sich diskriminiert, wenn dagegen vorgegangen wird? Was für Menschen sind das eigentlich, was für ein Charakter offenbart sich hinter solcher Chuzpe?

Ach, und eh ich es vergesse: eine Quote von 5% der Betriebe, die jährlich kontrolliert werden sollen, schwebt also dem Kabinett vor? Das heißt, ein Betrieb wird alle 20 Jahre einmal kontrolliert? Wie bitte?

Diskriminierung weswegen

Warum sollte es eine Diskriminierung sein wenn sich auch die Fleischindustrie (fürchterlich schreckliches Wort) an die Arbeitsverordnungen halten soll.
Leiharbeit und Werkverträge ist moderne Sklavenhaltung wenn diese Mitarbeiter nicht wesentlich mehr entlohnt werden als festangestellte Mitarbeiter.
Die vielgelobte Flexibilität sowohl bei Arbeitszeit und Ort muss bezahlt werden.

Richtiger Weg.

Da droht doch wirklich ein Vertreter der Fleischindustrie im Fernsehen, "Dann müssen wir unsere Produktionsstätte ins Ausland verlagern" Wenn es möglich ist, die Produktion in ein anderes EU Land zu verlagern, weil man die Menschenrechte mit Füßen tritt, dann läuft etwas falsch in EU.

Mindestlohn - Mindestpreis

Es gibt in Deutschland einen Mindestlohn, der recht auskömmlich ist. Den müssen natürlich auch die rumänischen Schlachtarbeiter bekommen und den Kündigungsschutz und so weiter. Ganz klar.

Aber wir müssen auch über Mindeststandards in der Qualität und im Preis reden. Es kann nicht sein, dass man sich den Grill so voll mit billigen Schweinesteaks legen kann. Fleisch muss einen sinnvollen Mindestpreis haben, den kein Händler unterbieten darf.

Fleischindustrie ist wie Bauernverband!

Da jammern einfach die Falschen! Da jammert eine Fleischmafia der das Tierwohl und das Wohl der Menschen die diese Tiere verarbeiten scheißegal ist - hauptsache die eingenommene Kohle stimmt. Das ist allerunterste Schublade! Aber diese Verhalten ist durchaus vergleichbar mit dem Bauernverband dem die Produktionsmethoden so wie die Verstöße gegen den Umweltschutz seiner Mitglieder auch scheißegal sind. Verbraucherschutz? Ja genau die Bauern und die Lebensmittelproduzenten werden vor den Verbrauchern geschützt - mit voller Unterstützung von Frau Klöckner. Das gilt auch für das sogenannte Tierwohl das noch immer mit Füßen getreten wird. Wieso bedarf es eigentlich erst so einer Pandemie dass unsere verantwortlichen Politiker endlich mal handeln - wobei es wohl nur ein kaschieren wird, und nicht wirlich durchgreifend?

19:25 von Autochon

Werkverträge zu verbieten....

Ist schon lange überfällig.

Es ist ein Werkzeug, um den Unternehmen ausbeutungswerkzeuge zur Verfügung zu stellen, die eigentlich ins 19te Jahrhundert gehören.

Ich bezweifle jedoch, das die uns regierende Neoliberalen dem auf Dauer Einhalt gebieten.

Sie müssen aufgrund von Corona aktiv werde, um die Wähler nicht zu verschrecken.

Sonst nichts
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Dann wird es auch höchste Zeit das Beamtem- und Pensionswesen zu verbieten.
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Ich bin wohl einer der wenigen, die sih erinern.
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Die hogen Frachttarife und das Beamtentum in Deutschland widersprachen dem EU--Recht.
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Erstere sind eben so verkommen, wie die Werkverträge, aber von "Überversorgung" gegenüber den Rentnern war nie mehr die Rede.
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Stndesgemäße Versorgung, wie damals vor den Bauernkriegen, die Verwandten in der Fürstenzeit?
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Und das ist sicher gut so.

@Autochon um 19:25

Sie meinen aber hoffentlich nicht generell Werkverträge, sondern nur für die Fleischindustrie.
Z. B. auf dem Bau sind Werkverträge sicherlich sinnvoll!

Wird demnächst nur noch in Osteuropa geschlachtet?

Man könnte die Produktionsstätten verlagern.
Fisch wird jetzt schon in Polen verarbeitet.
Frosta, eine Premiummarke, hat längst Produktionstätten in Polen.
Adler Käse Edelcreme nennt sich eine der ältesten Schmelzkäse-Marken Deutschlands.
Und wo wird produziert?
Polen.
Löst das die aktuellen Probleme oder verschwinden sie dadurch nur aus unserem Blickfeld?

Letztlich könnte der Verbraucher...
Aber was macht er?
Er nimmt nicht mehrheitlich das Rinderhackfleisch Stufe 4 (Grün): Bio-Haltung für 4,98 pro 300 Gramm-Packung,sondern Rinder-Hackfleisch
2,49€ für 500 Gramm von Gut Ponholz.
Und kaum jemand sucht noch einen der wenigen Metzger auf, die vertrauenswürdig sind und noch etwas mehr nehmen.
10 Eier für 1,09 gehen palettenweise im Supermarkt weg. Deutsche Adresse der Packstelle auf dem Karton, auf dem Ei steht NL.
Wir kaufen direkt beim Erzeuger "Freilandeier"
Das geht sogar und kostet pro Ei je nach Größe 20 - 25 Cent.
Teuer? Nein lecker.
Und die Hennen können wir sehen.

das Gejammere der Welt

Marx: "das Einzige was sich nicht ändert, ist der Mensch". Wen es interessiert, möge das Zitat nachlesen.
Wo, verflixt, kommt Eure Blauäugigkeit her? Diese Naivität? Ich kaufe mein Fleisch beim Erzeuger direkt, fahre dafür (hin und zurück) 95km (Benzin) und zahle im Schnitt 25€/kg. Warum? Weil ich es kann. Alle, die das nicht können, sollen die Klappe halten. Es ist schlicht nicht machbar, daß 7,5 Milliarden Menschen 2000kcal pro Tag zu gleichen Bedingungen in Bio-Qualität nach Ideal-Standard bekommen.
Hypothese: auf dem Etikett des Fleisches bei Lidl steh 2022 "verarbeitet in Polen/Portugal/Rumänien/Albanien" und keinen interessierts...

Nun die harte Tour...

>> Der Verband der Fleischwirtschaft kritisierte, das Verbot von Werkverträgen nur in einer Branche sei eine "willkürliche Diskriminierung". Die Geflügelwirtschaft warnte, Werkverträge allein für die Fleischindustrie zu verbieten, sei verfassungswidrig. <<
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Beides ist Unfug. Die sanfte Tour war leider erfolglos. Also nun eine branchenspezifische und allgemeinschädliche Unart zu verbieten, ist sogar die gesetzliche Pflicht des Staates, und auch mitnichten etwa verfassungswidrig. Wo käme man hin, wenn jeder eigene Unarten mit Hinweis auf andere Branchen sogar als grundgesetzlich abgesichert deklarieren wollte... In der Juristerei gilt der Einzelfall, nötigenfalls auch exemplarisch für eine ganze Branche. Im vorliegenden Fall ist die Sache noch klarer: Die Regierung hat ein Gesetz zum Verbot von Werkverträgen in der Fleischwirtschaft beschlossen. Auf eine Gegenrede speziell seitens der Geflügelwirtschaft in DE bin ich gespannt... oder wird man eher auf Lobbyismus setzen...?

19:37 von Klauserich

1 .Agrarindustrie ist nicht gleich Bauer, es ist ein Schlag ins Gesicht vieler seriöser Bauern die , sorry wenn ich es so krass sagen muss viel für ihre Tiere machen und auch nicht ihre Äcker mit Pestiziden verseuchen
2. so lange es nicht gleiche Regelungen für alle Mitgliedstaaten der EU gibt, ist es ein Sturm im Wasserglas. Keiner der auf dem Lande wohnt wird den Holländer abnehmen das sie mit ihr billiggemüse ohne Chemie auskommen bei beschleunigten Wachstum Sommer und Winter
3. es ist ein Unding das jetzt pauschal die Bauern als Umweltsünder dargestellt werden ..jeder sollte sich mal überlegen mit wieviel Nanoplastik er zwei oder dreimal täglich das Trinkwasser verseucht.
4. So lange Müll und Energiesparen bestraft wird ist es nur Augenauswischerei um irgendwelche Preiserhöhungen zu legalisieren.
Beim Umweltschutz gibt es viel viel dringendste Probleme als das Klima.
90% der Erdgeschichte war die Erde Eisfrei.
Aber so wenig sauberes Wasser wie heute gab es nie.

@gelernterOssi 19:48

"Hypothese: auf dem Etikett des Fleisches bei Lidl steh 2022 "verarbeitet in Polen/Portugal/Rumänien/Albanien" und keinen interessierts..."

Sie vergessen, dass es inzwischen leicht verschärfte Vorschriften für den Tiertransport gibt. Die müsste man zwar noch deutlich verschärfen, aber auch so sorgen sie schon ein wenig dafür, dass die Tiere nicht einfach nach Albanien zum Schlachter gefahren werden.

19:48 von gelernterOssi

<< Marx: "das Einzige was sich nicht ändert, ist der Mensch". Wen es interessiert, möge das Zitat nachlesen. <<

,.,..,.

Dieses "Zitat" ist dermaßen gegen den Geist von Karl Marx, dass ich erst dann glaube, dass Sie es nicht erfunden oder aus dem Kontext gerissen haben, wenn Sie die Quelle nennen.

Es muss ja einen Grund haben, warum Sie sie verschweigen.

Aber wer weiß: vielleicht hatte ja auch Marx mal seine depressiven Minuten.
Bin gespannt auf Ihre Quelle.

Entweder ganz oder gar nicht

Verbot von Werksverträgen nur in einem Bereich wird sicher rechtlich schwierig werden.

Lohnende Alternativen...

Die Fleischindustrie (allgemein) droht mit Abwanderung... weg von Deutschland. Nun ja - das mag manche Kommunen mit entsprechenden Großbetrieben (Steuern) hart treffen, wäre aber gesamtwirtschaftlich für DE kein Beinbruch. Zumal die meisten Arbeitsplätze/Arbeitsverhältnisse ohnehin EU-Ausländer betreffen, die wegen verschachtelter Vertragsverhältnisse als AN in DE keine oder kaum Steuern zahlen.
_
Abgesehen von Verlusten für wenige Vor-Ort-Nutznießer wären aber vermutlich die meisten Vor-Ort-Bürger sehr froh über einen Wegzug von Schweine- u. Geflügelmast-Großbetrieben. Lebensqualität statt Gestank, und vielleicht sogar Tourismus wären doch lohnende Alternativen...

@ 16:27 von deutlich (Vorgängermeldung)

Es scheint, dass Sie auch bei diesem Thema Ihre bekannten Muster von Schlagworten loswerden müssen: in meinem Kommentar finden Sie weder Ansätze, "andern vorschreiben zu wollen, was sie wann und wie oft zu essen haben" und erst recht nicht "Fleisch nur noch für Wohlhabende, warme Wohnung eh,Urlaub sowieso, Autofahren auch..."
Diese Art der Antwort steht konsequent in der Linie Ihres gestrigen Kommentars, in dem Sie mir "einen Potpourri an Schlagworten" vorwarfen, den Sie selbst ständig präsentieren.
P.S.: Meine Antwort zur Bailout-Klausel könnte ich gestern leider nicht mehr posten, aber das haben andere wie ich schon öfters erklärt: Die die Haftung der Europäischen Union und Ihrer Mitgliedstaaten für Verbindlichkeiten einzelner Mitgliedstaaten ist von einer gemeinsamen Anleihe, wie sie z.B. bei sog. Corona-Bonds vorgesehen ist, gar nicht tangiert.

Gehört mit dem Kärcher ausgemistet

Diese Werkverträge sind doch, egal in welcher Branche nur ein Mittel dazu, dass sich sogenannte 'Unternehmer' von arbeitsrechtlichen Standards freikaufen und jegliche Verantwortung von sich weisen können. Quer durch fast alle Branchen. In Einigen Sparten mag das sinnvoll sein für das Unternehmen (IT-Outsourcing z.b.) doch in der Pflege, hier bei den Schlachtbetrieben und auch in der Telekommunikationsbranche, sowie etlichen anderen Branchen ist es einfach ein Mittel, gleiche Arbeit schlechter zu bezahlen. Auf dem Rücken der Arbeitnehmer, immer mit der Keule drohend.
In 'meinem' Subunternehmen der Telekom gelten keinerlei Standards. Meilenweit weg von Betriebsrat und Tarifvertrag. Diese Unternehmen sollen gefälligst direkt die Leute beschäftigen oder dicht machen. Meine Meinung!

Ps. :

Ich stelle mir hierbei die Frage, ob, wenn dort hunderte Mitarbeiter Corona Positiv, wer weiss wie lange schon, die im Supermarkt erhältliche Ware verarbeitet haben...
Muss man die Produktion der letzten Monate nicht vernichten? Sind die Waren irgendwie kontaminiert bzw. wurde das getestet? Ich meine, wenn man als Corona Positiver auf ein Steak hustet, das jemand Anderes verzehrt... Wie hoch ist da die Ansteckungsgefahr oder werden die Waren vor Auslieferung mit Desinfektionsmittel geimpft?

Am 20. Mai 2020 um 19:16 von Entenbürzel

Werkverträge können manchmal sinnvoll sein

Werkverträge sind so sinnvoll, wie Wasser an den Rhein tragen.
Das ist nur ein Instrument um Löhne zu drücken und Menschen auszubeuten!
Jeder größere Konzern könnte sich ganze Heerscharen von Angestellten leisten, die nur auf Abruf arbeiten, bei vollem Lohn versteht sich.
Da müsste der Bonus halt ein bisschen kleiner für die Bosse und Aktionäre ausfallen.

Werkverträge gehören verboten, ebenso wie diese leidigen Zeitarbeitsfirmen. Das ist moderner Sklavenhandel und Menschenunwürdig.

Was würden Sie denn davon halten, den ganzen Tag zu arbeiten und nicht davon leben zu können? Ja toll, da mache ich halt 2 Jobs, oder muss aufstocken.

Gejammere der Produzenten

Mit Werkverträgen ist es wie mit allen Werkzeugen: man kann sie ge- oder missbrauchen.
Wenn die sogenannte Freiwilligkeit (wo wird schon mal Profitgier freiwillig beschränkt?) eben nicht funktioniert, dann muss Zwang angewendet werden. Es gilt auch hier: wer nicht hören will, muss fühlen.
Es ist schon traurig, dass es eines pandemischen Virus bedarf, um gegen den Lobbyismus anzugehen...

Osteuropa

Es ist doch völlig egal, ob die Fleischfabriken hier zu Knebelverträgen laufen und polnische Billigarbeitskräfte als rechtlose angebliche Unternehmer jede Woche tausende km in der Republik herumgekarrt werden - oder ob die Fabriken dort stehen, wo die Arbeitskräfte auch zuhause sind. Immerhin haben sie dann einen Staat, der für ihre Rechte zuständig ist - hier haben sie keinen.
Deutsche arbeiten sowieso schon lange nicht mehr in dieser Industrie - und hier bei uns geht durch diese Branche seit Jahren das regionale Fleischerhandwerk vor die Hunde. Dieses zahlt übrigens seinen Beschäftigten mindestens den Mindeslohn.
Der Verbraucher - nun ja. Stellen wir uns vor, das Ruhrgebiet mit 6 Millionen Einwohnern wäre einmal die Woche 90 km unterwegs, um beim Erzeuger im Münsterland den Hof leerzukaufen. Geht doch gar nicht. Der Staat ist gefragt, endlich geschieht was.

Massenschlachtung

Die industrielle Massentierhaltung und auch die Schlachtung benötigt unser Land nicht. Jedenfalls nicht in diesem Ausmaß.
Nur ein kleiner Teil des Fleisches bleibt im Land, zusammen mit der gesamten Gülle und Sch..... .
Hier wird massenhaft billig produziert und dann exportiert.
Billiger schlachten mit ausländischen Arbeitern, einheimische Billiglohnarbeiter sind zu teuer. Irre, einfach nur irre.

@Magic.fire 19:56 Sorry, seriöse Bauern sind rar!

Um es genau zu sagen, seriöse Bauern sind leider die Minderheit. Der größte Teil ist dem Bauernverband hörig und vergiftet weiter unsere Umwelt und kümmert sich ein Scheiß um die Tiere.
Hut ab für die die es ernst meinen! Leider viel zu wenige.
Der Bauernverband sowie einige Verbände der Lebensmittelindustrie gehören mal auf den politischen Prüfstand um einfach mal festzustellen ob deren Ziele noch förderungswürdig oder eher abschaffungswürdig sind.
Geld zu verdienen ist nicht verboten - die Bedingungen unter denen das passiert müssen aber sozialen, tiergerechten und umweltgerechten Maßstäben folgen - und nicht einfach "billiger.de".

Ich finde die Preisdiskussion unglaubwürdig.

Erst wenn offengelegt würde, wie hoch die Exportquote der Fleisch- und Wurstwarenhersteller im Vergleich zum Binnenverbrauch ist, und wie die Exportpreise sich zu den Binnenpreisen verhalten, wäre feststellbar, ob es ggf. sinnvoll wäre, dem deutschen Kunden ins Portemonaie zu greifen. Den Politikern gefällt der Weg über das Portemonaie des deutschen Kunden nur besser, weil da kein großer Widerstand zu erwarten ist und mit Kampagnenpropaganda im Vorlauf eine entsprechende Konditionierung des "Verbrauchers" durch vllt. solche lustigen Stückchen wie: " Meine Oma ist ne alte Umwelt..." realisierbar sind. Der Fleischbetrieb ist verwurzelt, regional hängt vieles von den Steuern des Betriebes ab, und BM und Landräte sind die besten Freunde. Viel Spaß beim Ausmisten.

Der Werkvertrag

ist eine rechtlich im BGB festgelegte Vertragsform, die allgemein im Handwerk verbreitete Verwendung findet. Der Fleischer- bzw. Metzgerberuf zählt zum Handwerk, deshalb finde Ich es nicht gut, das vorliegende Problem über ein Verbot dieser Vertragsform explizit für eine Form des Handwerks lösen zu wollen. Das Problem entsteht doch nicht dadurch, DASS Werkverträge abgeschlossen werden, sondern wie jeweils eine der Vertragsparteien sie auslegt und benutzt, um die andere Vertragspartei ausbeuten zu können.

@Dr.Beyer

nö, hab ich nicht vergessen. Die gesamte Produktionskette wird sich dorthin verlagern, wo Profite zu erwirtschaften sind. (Marx)
Ich bin Intensivmediziner und ich beobachte die Pharmaindustrie seit über einem Jahrzehnt. Große Augen überall, daß die viel zu niedrigen Kassenbeiträge das Ergebnis zeitigen, welches wir jetzt sehen...
Am meisten geht mir der Populismus der Grünen und Linken auf den Keks, die uns ernsthaft erzählen wollen, wenn sich die Lidl-Verkäuferin des sorgsam erzeugte Fleisch im eigenen Laden nicht mehr leisten kann, hilft der höhere Einkommenssteuersatz.

Wir brauchen wieder Werte und Tugenden

Da schwindet sie dahin, die Vertragsfreiheit. So, wie auch die Grundrechte immer mehr eingeschränkt werden. Und warum? Weil unsere Gesellschaft unter Werteverlust leidet. Und warum tut sie das? Weil wir über Jahrzehnte in der Wertevermittlung geschlampt haben weil wir Vielfalt der Kulturen und was auch immer wollen.
Nicht, dass eine Vielfalt der Kulturen schlecht wäre. Man muss nur auch die Rahmenbedingungen berücksichtigen. Unsere Zivilgesetze sind zum größten Teil älter, als die Bundesrepublik und sie sind gemacht worden - sorry für alle Anders- und Nichtglaubenden - auf der Basis eines germanisch-christlichen Selbstverständnisses (und das christliche Selbstverständniss ist schwer vom Judentum geprägt, schließlich war Jesus Jude). Werte der Verantwortung für die Gemeinschaft sind nicht mehr ausreichend vorhanden... wer würde sich sonst trauen, einen Schlachthof verdrecken zu lassen, Arbeitnehmer auszubeuten usw. Nicht, dass es das nicht schon immer gegeben hätte, aber nicht so...

Groessere Fleischpreise sind okay.

Besser wäre es, die Bevölkerung in entbehrliche Zeiten zurück zu schicken. Jeder lebt eine zeitlang von der Hand in den Mund, mitten in der Wildnis, zumindest im Wald in Mitteldeutschland ohne Elektronik und derartige überflüssige Dinge. Die extreme Wohlstandsgesellschaft hat uns schon jeglicher Alternativen des möglichen (und trotzdem auch glücklichen) Lebens beraubt - so kommt es mir vor.

Kontrolle ist gut

wenn man dann auch jemanden hat der kontrolliert. Wie gut die Kontrollen laufen, sehen wir ja bei den Veterinären in der Landwirtschaft und Lebensmittel Kontrollen.
Und der Zoll ist gerade ausgebucht, weil bei den Friseuren der Mindestlohn kontrolliert werden muss.

Lobbyverbände sprechen von

Lobbyverbände sprechen von "willkürlicher Diskriminierung". Es mag eine ganze Reihe anderer geben, die bei dieser Art von Sklavenhaltung in der Fleischindustrie von Kriminalität sprechen.

Wie geht es erst den Tieren?

Wenn man sich bewusst macht, wie hier mit Menschen umgegangen wird, welche Moral und Ethik von den Verantwortlichen präsentiert wird, möchte ich nicht wissen, wie grausam die Tiere sterben müssen. Denn die beschweren sich nicht, Kameraüberwachung wurde vor 2 Wochen abgelehnt wegen Datenschutz (Lachnummer) und Tierärzte bestätigen, dass Quälerei an der Tagesordnung ist. Nach offiziellen Schätzungen kommen knapp 600000 Schweine /Jahr ins Brühbad,die dort aufwachen, noch wach sind und bei Bewusstein und lebendigem Leib verbrüht werden. Wer bitteschön hat ein Interesse daran, das aufzuklären? Es geht immer nur um Menschen, die Tiere fallen durchs Raster. Mensch schäme dich.

Am 20. Mai 2020 um 19:46 von Barthelmus

............Und kaum jemand sucht noch einen der wenigen Metzger auf, die vertrauenswürdig sind und noch etwas mehr nehmen.......

Würde ich gerne machen, wenn mal eine Metzgerei in der Nähe wäre. Weit und breit ist hier die einzige "Metzgerei" die Frischfleischtheke im Real. Ob das wirklich ein Unterschied zum abgepackten Fleisch (Netto, Lidl, Kaufland usw.) ist, wer weiß. Es fehlen leider die Alternativen. Eier beim Erzeuger kaufen ? Gerne. Nur ist das mit viel Glück ein Tagesausflug bis dorthin, wenn ich (habe kein Auto) überhaupt dahin käme. Leider.

@ Anna-Elisabeth 19:29, (@ Morgentau 19)

Voriger Himmelfahrt-Thread:
Sie meinten die Sendung „Talk aus Berlin“, die ich mir zu diesem Zwecke jetzt auch extra angehört habe. Bei Min. 25:58 sagt er das auch so. Und ja, das hört sich isoliert betrachtet auch erst einmal so an. Bei einer Durchfeuchtung hält eine MNS ein Virus nicht auf (Eigenschutz dahin). Ich denke das war sein Intention dahinter. Ich verstehe das „auch“so, dass er das aus dem Gedanken heraus gesagt, das diese Maßnahme das Virus nicht aufhalten wird.
Denn im Anschluss dessen spricht er auch vom häufigen Händewaschen, sagt dann im Gesamten zu den Maßnahmen: „Aber wenn es eben wirklich um ein neu ankommendes Virus geht, wo in der Bevölkerung keine Immunität besteht, dann nützen diese Dinge wenig.“
Fakt ist aber auch das er es so gesagt hat und es so verstanden werden kann. Ich kannte das Video und die Aussage nicht. Aber ich würde es so verstehen, wie beschrieben.

Altbekannt

Schön wenn eine solche Krise etwas nützliches abwirft. Höchste Zeit, das Kotelett darf gerne teurer werden. Die Unternehmen werden sicher ins Ausland ausweichen um ihre Schweinereien weiter zu praktiziere. Als nächstes bitte ander Branche, wie ewäre es mit der Bauindustrie? Diese Ausbeutung hat System in Europa, genau so wie die Steuervermeidung. Leider von der Politik ignoriert oder besser, bewusst in Kauf genommen.
Ein guter Anfang jedenfalls

20:35 von Sparer

Der Werkvertrag … ist eine rechtlich im BGB festgelegte Vertragsform, die allgemein im Handwerk verbreitete Verwendung findet. Der Fleischer- bzw. Metzgerberuf zählt zum Handwerk, deshalb finde Ich es nicht gut, das vorliegende Problem über ein Verbot dieser Vertragsform explizit für eine Form des Handwerks lösen zu wollen …»

"Werkverträge" haben ihren Sinn, und sind nicht grundsätzlich zu beanstanden. Der vom Gesetzgeber im BGB enthaltene Sinn ist die Vereinbarung mit einem 2. Vertragspartner, wie eine bestimmte Leistung zu erbringen sei. "Wesensmerkmal" der Leistung ist ursprünglich die einmalige Ausführung des vereinbarten "Werks".

Wenn der Schlachterbetrieb die gesamten Hallen neu streichen, oder das Dach neu decken lassen will. Werkvertrag mit Malermeister- / Dachdeckerbetrieb. Wenn Werk im Zeitrahmen wie vereinbart entstanden = Werk fertig = Werkvertag beendet = in 10 / 20 Jahren auf ein Neues.

Schlachter kommen jeden Tag zum Schlachten vorbei.
"Wesen Festangestellte" …!

Schlachtfabriken

Da har Frau Glöckner sicher eine große Gröte schlucken müssen. Ihrem Lächeln tut das sicher keinen Abbruch.
Jetzt die gleiche Medizin für die Bauindustrie, danach Transportgewerbe..diese Ausbeutung mit System.´muß ein Ende haben. Was sagt eigentlich unser Europapräsidentin? Nichts gewußt?
Moral fordert man immer von den Anderen.

Ihr Heuchler

wer kennt denn noch persönlich einen Metzger oder wer hat seine Sohn oder Tochter das Metzgerhandwerk zu lernen empfohlen, ich denke dafür sind sich viele im unserem Lande zu schade.

@19:29 von frosthorn

//Ach, und eh ich es vergesse: eine Quote von 5% der Betriebe, die jährlich kontrolliert werden sollen, schwebt also dem Kabinett vor? Das heißt, ein Betrieb wird alle 20 Jahre einmal kontrolliert? Wie bitte?//

Haben Sie denn ernsthaft etwas anderes erwartet?
Wie "19:16 von Entenbürzel" schon anmerkte: "Die Berichte über die gnadenlose Ausbeutung der Arbeiter in dieser Industrie gibt es schon seit langem." Die Berichte und Fotos von den Unterkünften haben sich in mein Hirn gebrannt. Es gibt ja weitere Branchen, in denen osteuropäische Helfer nicht besser behandelt werden als das Vieh. Und trotz all dieser Berichte hat sich nichts geändert. Und das wird sich auch jetzt mit Corona nicht ändern.

Werkverträge in Ordnung - Mißbrauch nicht

Werkverträge sind ganz grundsätzlich ja eine gute (und schlicht notwendige) Sache. Das Problem ist "nur" der Mißbrauch zum Umgehen von Arbeitnehmerrechten. Dagegen gäbe es verschiedene Optionen: Ausschluß von Werkverträgen unter bestimmten Bedingungen, Haftung des Betriebs für Verstöße des Subunternehmens gegen Arbeitnehmerrechte usw.

Liebe Tagesschau-Redaktion: Könnt Ihr mal den "Faktenfinder" darauf ansetzen, wie andere Länder das Problem lösen?

[PS: Ich habe mehrere Jahre in einem Ort gelebt, an dem ein industrieller Schlachthof steht. Vor Ort war bekannt, daß dort minderbezahlte Ausländer - angeblich v.a. Rumänen - unter schlechten Bedingungen arbeiteten. Das Fleisch wurde bis nach Übersee verkauft. Ob sie da noch konkurrenzfähig sind, wenn fair bezahlt würde? Nur... was wäre die Alternative - dauerhafte Verletzung von Arbeitnehmerrechten auf deutschem Boden?]

Was mich stört

In vielen Kommentaren,..."_super, gut für die Tiere, Fleisch kann ruhig teuerer werden."
Nur trifft es einmal mehr die falschen, nämlich die welche der Auslöser waren, die Arbeiter welche unter diesen Bedingungen gearbeitet. Und. Der eigentliche Auslösegrund die Unterbringung.
Mit dieser Verordnung verlieren sicher nicht wenige ihren Arbeitsplatz. Gerechte Bezahlung plus Eigene Unterkunft, das wird kaum ein Unternehmer machen.
Auf der einen Seite rufen wir immer wieder. ..einiges Europa, was ist hier?
Der Unternehmer geht halt gegen Südost oder Ost. ,Arbeitskräfte zu dumping Lohn findet er Überfall freut sich über höhere Verkaufspreise wurde ja gut vorgearbeitet, der Staat bekommt auch noch etwas wegen der Mehrwertsteuer....und was ist mit den Arbeitern?..Zurück in die Armut ihrer Länder. Hauptsache die Kuh ist glücklich

@19:34 von The Corona Postings

"Aber wir müssen auch über Mindeststandards in der Qualität und im Preis reden. Es kann nicht sein, dass man sich den Grill so voll mit billigen Schweinesteaks legen kann. Fleisch muss einen sinnvollen Mindestpreis haben, den kein Händler unterbieten darf."

Das sollte für alle Grundnahrungsmittel gelten. Da fällt mit z.B. gerade wieder die Michschwemme ein.

Mehr Tierschutz ja, aber

Wer jetzt höhere Preise verlangt, der handelt asozial. Denn es gibt viele Menschen die können sich höhere Preise für Fleisch nicht leisten. Sie sind auf günstiges Fleisch und Lebensmittel angewiesen. Natürlich bin ich für mehr Tierschutz, nur es darf nicht dazu führen, das die Fleischpreise steigen. Die CDU tut ja nix, um zum Beispiel die Situation von Rentnern die nur eine kleine Rente haben zu verbessern. Die Grundrente ist ja immer noch nicht beschlossen. Und gerade in einer Zeit im dem wir die Coronakrise haben und viele Menschen arbeitslos werden, ist es absolut asozial jetzt noch die Preise für Lebensmittel zu erhöhen.

@andererseits 20.12

inhaltlich mal wieder mehr als dünn, Ihr Post!
Die 500 Mrd.-Idee von Mercron läuft doch genau auf gemeinsame Schulden hinaus. Haftung je nach EU-Finanzierungsanteil und das Ganze dann als Zuschuss "für besonders Betroffene" ohne Rückzahlung. Also Geldgeschenke! Und , so wie man es lang genug kennt, mit Kontrollen für die Verwendung? Ja, dann.. hat ja immer wunderbar funktioniert, u.a. beim Mitgliedsantrag Griechenlands und x anderen Beispielen...

@19:56 von Zwicke

"Die Regierung hat ein Gesetz zum Verbot von Werkverträgen in der Fleischwirtschaft beschlossen."

Da bin ich mal auf die Anzahl der Ausnahmeregelungen gespannt. Davon abgesehen: Hinsichtlich der Unterbringung der Arbeiter wird doch auch kein einziges Gesetz eingehalten, und wenn man sich darauf verlassen kann, dass die Einhaltung bestehender Gesetze sowieso nicht kontrolliert wird, wird sich allenfalls auf dem Papier etwas ändern. Und wen interessiert schon Papier?

Ich gehe davon aus, dass das Fleisch teurer wird, aber den Arbeitern für eine Unterbringung mit sechs Mann in einem Raum einer schimmeligen Kaschemme auch künftig 270 Euro vom Lohn abgezogen wird.

@ MichlPaul

Ihr Heuchler, wer kennt denn noch persönlich einen Metzger oder wer hat seine Sohn oder Tochter das Metzgerhandwerk zu lernen empfohlen, ich denke dafür sind sich viele im unserem Lande zu schade.

Unsere Tochter wird Lehrerin und unser Sohn macht gerade Abitur. Metzger wird er aber vermutlich nicht. Er ist sich dafür aber nicht zu schade. Außerdem finde ich es schlicht unverschämt, mich als Heuchlerin bezeichnen zu lassen. Denken Sie bitte mal über ihren Sprachduktus nach.

Unsere Kinder sind übrigens Vegetarier.

Werkverträge

Sind diese Werkverträge nicht genau so, von unserer Regierung im Zuge der EU Freizügigkeit gefördert worden?
Mann wollte doch die EU Osterweiterung ohne Grenzen. Das betrifft doch nicht nur einzelne Personen, sondern doch auch Ausländische Firmen, die dann Aufträge aus der gesamten EU entgegen nehmen dürfen.
Zuerst mussten doch diese Werkverträge vom Landesarbeitsamt überprüft und genehmigt. Dann hat unsere Regierung diese Überprüfung gekippt und jeder konnte Werkverträge in Deutschland abschließen. Ohne Überprüfung. Wenn man ein Europa ohne Grenzen haben will, aber auf der einen Seite ein Mitarbeiter 200,- Euro im Monat verdient und auf der anderen Seite 2000,- Euro. Dann muss man Ausgleich schaffen.
Die Unternehmen in den ärmeren Mitgliedstaaten haben die meisten Aufträge bekommen. Weil sie billiger waren. Das ist doch ganz normal, in einer Marktwirtschaft und doch auch so gewollt. In Deutschland musste doch der Lebensstandard nach unten gedrückt werden und in den neuen nach oben.

„Kontrollen: Ausdrücklich will das Kabinett vermeiden, dass Regeln umgangen werden. Doch die Arbeitsschutz-Kontrollen der zuständigen Länderbehörden sinken insgesamt seit Jahren. Unabhängig von neuen Gesetzen strebt Heil eine Überwachungsoffensive auch mit dem Zoll und Ordnungs- und Gesundheitsämtern in bestimmten Branchen an - darunter sollen auch Erntehelfer sein. Gesetzlich festgelegt werden sollen feste Quoten, welche Anteile von Betrieben jährlich besichtigt werden sollen“

Die vorgesehenen („Eine konkrete Größenordnung wird nicht genannt - im Gespräch waren zuletzt fünf Prozent, bezogen auf das Zieljahr 2026“) erwecken eher den Verdacht, dass in die neuen Regeln das Schlupfloch zu ihrer Umgehung gleich mit „eingebaut“ werden soll.

Es kann in jedem Fall nicht schaden, wenn sich insbesondere die Presse deren Einhaltung akribisch verfolgt - am besten, indem sie sich mit den in der Fleischindustrie Beschäftigten selbst außerhalb der Betriebe über deren Arbeitsbedingungen unterhält.

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