Kommentare

Dafür wurde eine Studie

Dafür wurde eine Studie benötigt?
Waren die Erfahrungen in z.B. Senioreneinrichtungen nicht eindeutig genug?

Beim Lesen des Artikels...

...wird einem schwindelig vom Kopfschütteln.

Da müssen wieder einmal Studien und Untersuchungen durchgeführt werden um das festzustellen, was in 10 Sekunden zu erfassen ist.
Was erwartet denn eine Gemeinde, in der eine solche Flüchtlingsunterkunft betrieben wird, anderes als das, was Frau Aymaz seit geraumer Zeit vorhersagt?

Und schlussendlich kommen die Herrschaften aus der Wissenschaft zu dem - für meinen Geschmack - geschmacklosen Vergleich:

“...Dass das Infektionsrisiko in den untersuchten Einrichtungen vergleichbar hoch oder höher sei als auf Kreuzfahrtschiffen“!!
Wie kommen die ausgerechnet auf Kreuzfahrtschiffe?

Vielleicht ist das Risiko, sich anzustecken, ja auch vergleichbar mit dem in brasilianischen Favelas...?? Oder nur einer Karnevalsitzung...

wo soll der Platz herkommen?

Tja, wo soll der Platz für eine coronagerechte Unterbringung herkommen? Wo doch schon über Jahre eine allgemeine Wohnungsnot herrscht. In einem Obdachlosenheim dürften die Platzverhältnisse noch wesentlich schlimmer sein, auch hier wäre mal eine Studie angebracht.

9:02 vo harry_up

Schon wieder eine Studie. Sie treffen den Nagel auf den Kopf. 100% ige Zustimmung.
Ich fürchte jedoch, dass in Zukunft noch etliche (sinnfreie) Studien auf uns zukommen werden. Okay, es gibt genügend Menschen, die auch ohne Studien über einen gesunden Menschenverstand verfügen.

Im Endeffekt

heißt das, dass überall, wo Menschen nahe zusammen sind über eine längere Zeit, das Risiko einer Ansteckung hoch ist. Das wusste man doch schon, seitdem das erste Mal die Ansteckung über Aerosolo in geschlossenen Räumen untersucht wurde. Dazu gehören Restaurants, Kneipen, Beratungen in der Bank, Fabriken mit Fließbandarbeit (da geht es jetzt schon los mit dem schwitzen, Maske auf der Nase und der Schweiß läuft vom Kopf in die Augen alle paar Sekunden und man soll sich aber nicht ins Gesicht fassen mit unsauberen Händen, das soll mal jemand dem Arbeiter am Fließband zeigen, wie das funktionieren soll), Klassenzimmer, Büros usw.

Der Mindestabstand ist an vielen Orten

nicht einzuhalten. Aber wen interessiert das wirklich?

Blind und taub?

Es ist ja nicht das erste Mal, dass in derartigen Unterkünften eine Epidemie grassiert. In einigen LEAs in BW war das bereits so - dann ist es doch nur billig, wenn Gemeinden mit solchen "Ställen" mal proaktiver nachprüfen? Gut, wer wegschaut, wird das nicht sehen und sich in Sicherheit wiegen - aber das trügt, weil sie hier ganz schnell selbst davon betroffen sind!
Keine Frage, es müssen alle "Ställe" durchforstet werden: Bauarbeiter-Quartiere (zT Container!), alle Werkvertrags-Dienstleister (nicht nur Schlachtereien, sondern alle Industrien), auch in der Bundeswehr gibt es Massenquartiere (Hotspots?)! Aber wer will diese gedanklichen Anstrengungen vom Ges-amt erwarten?

@08:57 von SysLevel

>>Dafür wurde eine Studie benötigt?
Waren die Erfahrungen in z.B. Senioreneinrichtungen nicht eindeutig genug?<<

Offensichtlich war sie nötig. Manchmal ist es notwendig das Offensichtliche noch einmal unwiderlegbar zu untermauern. Und manchmal reicht nicht einmal das.

Lösungsmöglichkeit?

Man könnte die Flüchtlinge in den derzeit wenig ausgelasteten Hotels unterbringen. Unterstützung braucht die Branche sowieso, auf diese Weise hilft das Geld vielleicht gleich doppelt.

ojemineh

Kein Wunder....eine weitere Katastrophe im Organisationsverschulden der Verantwortlichen , wieder besseres Wissen..

Aber bitte einfach mal den Artikel zum Risiko von Mitarbeitern im Gesundheitswesen lesen.
Was da so getan wird äh nicht getan wird...
Habe von vielen Politikern und auch den im Artikel genannten dazu keine besorgten Äusserungen und Forderungen gelesen.

Hoch interessante Anordung in der Berichterstattung.
Danke TS.

RE: harry_up um 09:02

***Und schlussendlich kommen die Herrschaften aus der Wissenschaft zu dem - für meinen Geschmack - geschmacklosen Vergleich:“...Dass das Infektionsrisiko in den untersuchten Einrichtungen vergleichbar hoch oder höher sei als auf Kreuzfahrtschiffen“!!
Wie kommen die ausgerechnet auf Kreuzfahrtschiffe?***

Womöglich weil in der Vergangenheit über die Situation auf Kreuzfahrtschiffen Studien angelegt wurden, die nun mit den Zuständen in Flüchtlingsheimen vergleichhbar sind ?!

Und freuen Sie sich doch darüber, dass Ihr "natürlicher Menschenverstand" nun von einer Studie bestätigt wurde !

Forschung und Wissenschaft haben nun mal auch! die Aufgabe, gefühlte Fakten zu belegen, oder zu verwerfen.

Gruß Hador

Wer hätte das gedacht?

Überall dort, wo Menschen dicht gedrängt beisammen sind, ist die Gefahr gross - zb.; Faschingsfeiern im Rheinland, Apres Ski in Östereich, in Alten- und Pflegeheimen, in der New Yorker U-Bahn, ..

Ja, ich bin der Meinung, dass wir keinen Lockdown gebraucht hätte sondern das Vermeiden von Grossveranstaltungen und Clubs ausgereicht hätte. Es gab da wohl ein gewisses Maß an Panik.

@@09:02 von harry_up

>>Und schlussendlich kommen die Herrschaften aus der Wissenschaft zu dem - für meinen Geschmack - geschmacklosen Vergleich:

“...Dass das Infektionsrisiko in den untersuchten Einrichtungen vergleichbar hoch oder höher sei als auf Kreuzfahrtschiffen“!!
Wie kommen die ausgerechnet auf Kreuzfahrtschiffe?<<

Kreuzfahrtschiffe hatten in den internationalen Vergleichen der Infektionen ihre eigene Kategorie - weil die Anzahl der Infektionen dort so immens hoch war und man sie zudem nicht genau einem Land zuordnen konnte/wollte. Im Prinzip waren die gesamten Schiffe infiziert und die Situation nicht beherrschbar. Die Aussage "höheres Risiko als auf Kreuzfahrtschiffen" ist daher ein sehr heftiges Statement.

Zudem haben Sie die Studie sicherlich nicht gelesen - es ist durchaus denkbar, dass unterschiedliche Verhältnisse verglichen worden sind und Kreuzfahrtschiffe einfach der beste verfügbare Vergleich waren.

Furcht frisst Hirn

>>Ich fürchte jedoch, dass in Zukunft noch etliche (sinnfreie) Studien auf uns zukommen werden. Okay, es gibt genügend Menschen, die auch ohne Studien über einen gesunden Menschenverstand verfügen.<<

Die Studie ist nicht sinnfrei und es gibt auch genügend Menschen, die sich gern vor der Wahrheit verschließen.
Diese Menschen haben ausgereicht, damit sich an der bisherigen Situation nichts ändert. Die 'Verständigen' haben sich entweder nicht ausreichend geäußert oder sind in der Unterzahl.
Sinnfrei wäre die Studie höchstens dann gewesen, wenn bereits alles menschenmögliche unternommen worden wäre, um die Situation in den Flüchtlingsheimen der gegebenen Situation angemessen anzupassen. Aber es bedarf aktuell weiter Druck auf die Entscheider.

@09:20 von Giselbert

>>Tja, wo soll der Platz für eine coronagerechte Unterbringung herkommen? Wo doch schon über Jahre eine allgemeine Wohnungsnot herrscht.<<

Das wäre ja erst ein Problem, wenn man Flüchtlinge ausschließlich in Wohnungen unterbringen würde - nur dann würden sie mit dem Wohnungsmarkt konkurrieren. Das ist aber gar nicht der Fall und auch keine zwingend abgeleitete Forderung.

>>In einem Obdachlosenheim dürften die Platzverhältnisse noch wesentlich schlimmer sein, auch hier wäre mal eine Studie angebracht.<<

Obdachlose sind hochgefährdet, haben aber keine effektive Lobbyarbeit und werden daher gern weitmöglich ignoriert.

Furcht frisst Hirn

Die Strategie gegen Flüchtlinge war relativ einfach: Furcht verbreiten.

Große Teile der EU versuchen die EU für Flüchtlinge so unattraktiv wie möglich zu gestalten, damit möglichst wenige Menschen kommen - und noch weniger bleiben.

Also pfercht man die Menschen zusammen und lässt sie Ewigkeiten auf die Feststellung warten ob es sich bei ihnen wirklich um Flüchtlinge handelt oder nicht.
Kurz: Je schlimmer die Behandlung, desto besser. Daher tanzt man gern um das gerade noch so zulässige Mindestmaß an Menschlichkeit herum - das legale Minimum an Menschlichkeit entspricht somit dem erreichbarem Optimum.

Das Problem ist jedoch, dass unmenschliche Situationen auch unmenschliche Auswirkungen haben. Wenn die Situation im Standard schon so angespannt ist, dass immer wieder einige Menschen ausflippen, dann kann man sich ausmalen wie die Zustände in einer Krisensituation sind.

Kurz: Die Behandlung der Flüchtlinge ist kurzsichtig und unverantwortlich.

Dann warten...

...wir mal, welches neues Superkonzept Herr Habeck
zeitnah vorschlagen wird.
Bei den Fleischkonzernen und deren Mitarbeitern ging
es ja schnell.
Auch wenn ich befürchte, das er sich in dem Artikel
angesprochenen Themenbereich vornehm zurückhalten
wird mit Forderungen.

Denkbarer Vergleich wäre ja:
Mindestpreis Forderung für Fleisch
=
Maximale Anzahl an Immigranten, gemessen an den
zur Verfügung stehenden Plätzen, sprich
Durschsetzung und Anpassung der Obergrenze.

Passt natürlich nicht in die Agenda, wäre aber logisch.

Was ich nicht verstehe

" Wochenlang bekam die flüchtlingspolitische Sprecherin ihrer Fraktion keine Antwort auf die Frage, wie viele Menschen in den Einrichtungen besonders gefährdet sind, wegen Vorerkrankungen oder wegen ihres hohen Alters. Nicht, weil die Landesregierung mauerte, sondern schlicht, weil diese Zahlen bisher offensichtlich nicht systematisch erfasst wurden. "

Wie so sind Zahlen nicht erfasst ?, weiß niemand wer sich dort aufhält, oder wie darf man den Satz verstehen.
Und wie sollte die Lösung denn aussehen, jeder Migrant oder Flüchtling bekommt bei Einreise sofort eine Wohnung von der Kommune gestellt ?.

Ein Studie ist dafür nicht vonnöten, wie sich der Virus verbreitet, ist doch nun hinlänglich bekannt, nur ein Lösung sehe ich nicht.
Das ist wie in jedem Großraumbüro oder Werkstatt, überall wo viele Menschen an einem Fleck arbeiten müssen.

Es muss mal über andere Lösungen nachgedacht werden, die Kommunen sind jetzt in der Krise noch mehr unter Druck als vorher schon.

09:02 von harry_up

Wie kommen die ausgerechnet auf Kreuzfahrtschiffe?
Das liegt an der Personendichte pro Quadratmeter, Vergleiche mit der Massentierhaltung wären noch geschmackloser.
Für den Sicherheitsabstand ist ein Kreis mit dem Radius 0,75m erforderlich, ergibt einen Platzbedarf von 1,8 Quadratmeter(mindestens). Daraus ergeben sich entsprechende Verkehrsflächen(Wege), nicht nur auf Kreuzfahrtschiffen sondern auch in Geschäften, die manchmal mit baulichen Gegebenheiten kollidieren.
Das Bedürfnis Einzelner,nach individueller Sonderbehandlung, vernebelt offensichtlich den Blick auf Parallelen oder doch sehr ähnliche Situationen.

Am 19. Mai 2020 um 09:02 von harry_up Beim Lesen des Artikels..

>>Und schlussendlich kommen die Herrschaften aus der Wissenschaft zu dem - für meinen Geschmack - geschmacklosen Vergleich:

“...Dass das Infektionsrisiko in den untersuchten Einrichtungen vergleichbar hoch oder höher sei als auf Kreuzfahrtschiffen“!!
Wie kommen die ausgerechnet auf Kreuzfahrtschiffe?<<

Über diese Formulierung habe ich auch ein wenig den Kopf schütteln müssen. Sie scheint zumindest unglücklich gewählt. Der Vergleich impliziert tatsächlich so Einiges. Selbstverständlich ist klar wie er eigentlich intendiert war. Jedoch sind für mich der freudestrahlende Urlauber auf einem Kreuzfahrtschiff und der Geflüchtete in einer Unterkunft nur schwerlich zusammenzubringen.

Es ist

doch schon lange bekannt, dass sich gerade in Einrichtungen, in denen Menschen eng zusammenleben Viren besonders schnell verbreiten. Ich verstehe also nicht, dass man nicht von Anfang an Vorkehrungen getroffen hat.

Ansteckungen !

Dass dafür eine Studie benötigt wurde, ist schon echt merkwürdig. Für mich ein Beleg der Unfähigkeit von so mancher Behörde. Anscheinend hat niemand die Ereignisse in so manchem Altersheim wirklich wahr genommen und eins und eins zusammen gezählt.
Es ist eh eine langsam unzumutbare und unverschämte Haltung von vielen Entscheidern, die Flüchtlinge über zig Monate in ein viel zu kleines Lager zu stecken, und meist alleine zu lassen.
Natürlich müssen gewisse Dinge überprüft werden, aber die ganze Präzedur auf so viele Monate zu verlängern, ist nicht mehr nach vollziehbar.
Wenn schon spezielle Lager, dann in einer vernünftigen Größe und mit allen notwendigen hygienischen Möglichkeiten und psychologischer Betreuung.
Un die Regierung sollte endlich die Gegebenheiten in solchen Lagern nicht irgend welchen privaten Sicherheitsfirmen überlassen, da ist Betrug und Missbrauch Tür und Tor geöffnet. Das ist Menschen- unwürdig !!!!

um 09:38 von Tinkotis

>>"Man könnte die Flüchtlinge in den derzeit wenig ausgelasteten Hotels unterbringen. Unterstützung braucht die Branche sowieso, auf diese Weise hilft das Geld vielleicht gleich doppelt."<<

Ja, ja, ganz einfach und der Steuerzahler soll mal wieder einfach dafür ungefragt bluten.

@ um 09:42 von oooohhhh

„ Aber bitte einfach mal den Artikel zum Risiko von Mitarbeitern im Gesundheitswesen lesen.
Was da so getan wird äh nicht getan wird...“

Im Moment warnt die WHO, der Weltärzteverband und Experten. Gemacht wird das Gegenteil. Anstatt das wir froh sind, dass wir nicht, wie in Italien, Spanien, Großbritannien, in vielen Familien bereits Opfer des Virus haben, gibt es nichts wichtigeres für Manche als Urlaub. Und wer muss die wieder vermehrt Infizierten behandeln. Unsere Ärzte und Pfleger, die dann die volle Dosis abbekommen und womöglich auch „ohne Vorerkrankung“ daran versterben. Grenzen für den Warenverkehr öffnen, ja. Zum Vergnügen im Moment ein klares Nein. Es kann nicht sein, dass man nicht mal ein Jahr auf Urlaub verzichten kann. Diese Prioritäten verstehe, wer will.

09:22 von Minka04

«Im Endeffekt … heißt das, dass überall, wo Menschen nahe zusammen sind über eine längere Zeit, das Risiko einer Ansteckung hoch ist.»

Bei der beschriebenen Flüchtlingsunterkunft kommt (wie bei den Sammelunterkünften zu Schlachtereibetrieben) allerdings die Situation von Küchen, und in Sanitäreinrichtungen hinzu. Wobei die Verhältnisse in Sankt Augustin besser sein dürften, als in den negativ aufgefallenen Unterkünften der Schlachter.

«… Ansteckung über Aerosole in geschlossenen Räumen untersucht wurde.
Dazu gehören Restaurants, Kneipen, Beratungen in der Bank …»

An diesen Orten kann man aber (mehr oder weniger) Abstand halten, und / oder Fenster öffnen für Luftzirkulation. Die beiden ersten Orte muss man nicht aufsuchen, der 3. scheint mir der weit meist ungefährliche zu sein.

«… Fabriken mit Fließbandarbeit (…der Schweiß läuft vom Kopf in die Augen alle paar Sekunden …)»

An Fließbändern wird nicht nur in großer Hitze mit Schmiedehämmern an glühendem Metall gedengelt.

09:56 von JanRos

Zitat:"Dann warten wir mal, welches neues Superkonzept Herr Habeck zeitnah vorschlagen wird."

Ist H. Habeck schon Bundeskanzler? Oder wenigstens MP in NRW? Die Grünen-Obsession mancher Foristen ist schon faszinierend, die Fähigkeit, ihre fremdenfeindliche Agenda bei jedem Thema unterzubringen, auch.

@ 10:05 von eine_anmerkung

„ Ja, ja, ganz einfach und der Steuerzahler soll mal wieder einfach dafür ungefragt bluten.“

Wir werden noch für vieles bluten müssen. Da werden diese Dinge noch unser kleinstes Problem. Es sitzen jetzt noch hunderte Deutsche im Ausland fest. Hunderttausende wurden zurückgeholt. Diese Kosten werden auch die Steuerzahler nachträglich tragen müssen. Aber jetzt reden wir ja schon über den nächsten Urlaub...

@Minka04 - Völlig richtig. (Frischluft hilft.)

09:22 von Minka04:
"Im Endeffekt heißt das, dass überall, wo Menschen nahe zusammen sind über eine längere Zeit, das Risiko einer Ansteckung hoch ist. Das wusste man doch schon, seitdem das erste Mal die Ansteckung über Aerosolo in geschlossenen Räumen untersucht wurde."

Ich gehe auch davon aus, dass sich Corona maßgeblich über Aerosole verbreitet. (Das dürfte allerdings auch den Schutzmaßnahmen geschuldet sein, die Tröpfchen- oder Schmierinfektionen nahezu unmöglich machen.)

Die Konsequenz lautet auf der einen Seite, dass wir geschlossene Räume vermeiden sollten. Auf der anderen spricht für eine vergleichsweise geringe Gefährdung bei Freiluftveranstaltungen.

Abstands- Regeln !

Anscheinend sind genau solche nicht möglichen Abstände von der Regierung ja gewollt oder zumindest in Kauf genommen.
Das sieht man ja nicht nur in Flüchtlingsheimen, sondern auch in riesigen Fleischfabriken, wo Menschen unwürdige Verhältnisse herrschen, wie auch an anderen Orten.
Die Verhältnisse in den Flüchtlingsheimen sind der BR schon lange bekannt, auch in den Lagern in Griechenland, und wie auch in Obdachlosen- Unterkünften. Aber das stört die Damen und Herren mit ihren großen Wohnungen und Häusern in keinster Weise.
Jetzt wo die Pandemie an etlichen Orten zuschlägt, wird ein wenig Aktionismus gezeigt, um all die Menschen etwas zu beruhigen, aber mehr auch nicht. Siehe Fleisch- Industrie, erste Verhandlungen vertagt, weil die Lobby wieder gleich ganz laut schreit, ja keine Änderungen, sonst wandern die Firmen ab.
Leider haben viele Politiker kein Rückrat und kein Gewissen, sonst wären so manche Missstände schon längst behoben !

10:05 von eine_anmerkung

Zitat:"Ja, ja, ganz einfach und der Steuerzahler soll mal wieder einfach dafür ungefragt bluten."

Ich hatte Sie schon vermisst...Der Steuerzahler "blutet" fast immer ungefragt, so funktioniert unser Staat: Wenn Straßen oder Schulen gebaut werden, Personal in der Verwaltung eingestellt wird usw., da wird doch auch niemand vorher gefragt. Das nennt sich repräsentative Demokratie und die Ausgaben des öffentlichen Hand werden durch in den zuständigen Vertretungen öffentlich debattierte Haushaltsgesetze legitimiert. Ganz einfach...

@ 10:08 von schabernack

„ An Fließbändern wird nicht nur in großer Hitze mit Schmiedehämmern an glühendem Metall gedengelt.“

Bei z.B. BMW oder Mann&Hummel ist gibt es in den Hallen keine Klimaanlage. Das Priblem sind die aufgeheizten Hallen. Wie in der Sauna.Da hat es im Sommer über 40 Grad in der aufgeheizten Halle. Meine Tante arbeitet bei M&H, mein Mann bei BMW. Sie gehen in die spätschicht in die aufgeheizte Halle und schon beim umziehen läuft ihnen der erste Schweiß ins Gesicht. Und der Rettungswagen ist im Sommer so schon Dauergast bei M&H, wenn die Damen des Kreislaufes wegen immer wieder umkippen.

@Eckleiste - Einrichtung schließen?

10:03 von Eckleiste:
"Ich verstehe also nicht, dass man nicht von Anfang an Vorkehrungen getroffen hat."

Was hätte man denn tun sollen - die Einrichtung provisorisch schließen und die Menschen auf die Straße setzen? FFP2-Masken für alle wären eine Lösung. Aber wer ist schon bereit, so ein Teil wochenlang und dauerhaft zu tragen?

Der ganze Desinfektionsaktionismus bringt wenig bis nichts, wenn die Viren über die Luft aufgenommen werden.

@ 10:15 von Nachfragerin

„ Die Konsequenz lautet auf der einen Seite, dass wir geschlossene Räume vermeiden sollten. Auf der anderen spricht für eine vergleichsweise geringe Gefährdung bei Freiluftveranstaltungen.“

Ich stimme ihnen voll zu. Im Herbst/Winter wird das Ganze erst richtig ein Problem. Auf der einen Seite soll man nur kurz Stoßlüften und Häuser werden gedämmt, um keine Energie zu verschwenden. Jetzt soll am besten alles auf sein. Im Restaurant mit Pudelmütze und Daunenjacke wird’s dann schnell unschön und evtl. dann im Klassenzimmer mit Skianzug ;)

Am 19. Mai 2020 um 09:56 von JanRos Dann warten...

>> Denkbarer Vergleich wäre ja:
Mindestpreis Forderung für Fleisch
= Maximale Anzahl an Immigranten, gemessen an den zur Verfügung stehenden Plätzen, sprich Durschsetzung und Anpassung der Obergrenze.<<

Wollen Sie den Anteil durch deutsche Arbeiter ersetzen? Das scheint ein wenig kurz gedacht.
Diese ausländischen Arbeiter gehen für einen schlechten Lohn dieser Tätigkeit nach. Die im Vergleich allerdings immer noch erträglicher scheint als in ihrem Heimatland. Kein Deutscher würde sich für derartige Löhne und die Arbeitsbedingungen (meist auch überdurchschnittliche hohe Stunden/Woche) entscheiden. Das ist doch der Grund warum die Fleischindustrie die Mitarbeiter im Ausland anwirbt. Sie sind billig, arbeiten viel, sprechen kaum unsere Sprache und haben meist keine Ahnung von den hiesigen Arbeitsgesetzen. Das macht es für die Subunternehmen einfach. Das System muss dringend reformiert werden.

10:05 von eine_anmerkung

«Ja, ja, ganz einfach und der Steuerzahler soll mal wieder einfach dafür ungefragt bluten.»

Wer meinen Sie denn, dass wer "bluten" muss, wenn Sammelunterkünfte in Asylbewerberheimen, solche für Schlachter zu Corona-Hotspots werden ?

Die Tiere im nächst gelegenen Zoo werden es ganz sicher nicht sein …!

@eine_anmerkung, 10:05

"Ja, ja, ganz einfach und der Steuerzahler soll mal wieder einfach dafür ungefragt bluten." -
Der Steuerzahler 'blutet' auch einfach und ungefragt für alle anderen Corona Maßnahmen, die alle durchgeführt werden um Menschenleben zu schützen. Wenn durch diese Maßnahme dann auch Leben geschützt werden können, wo ist dann ihr Problem? Oder ist das Leben und die Gesundheit eines Flüchtlings weniger wert?

09:57 wenigfahrer

>>Wie so sind Zahlen nicht erfasst ?, weiß niemand wer sich dort aufhält, oder wie darf man den Satz verstehen.<<

Ich kann mir kaum vorstellen, dass die einzelnen Personen bei ihrer Aufnahme nach sämtlichen "Vorerkrankungen" abgefragt wurden. Zumal damals der Sars-CoV-2 noch ein ziemlich unbekanntes Terrain war.
Hauptsächlich waren Name, Alter, Herkunftsland und Fluchtursache vom Interresse.

>>Und wie sollte die Lösung denn aussehen, jeder Migrant oder Flüchtling bekommt bei Einreise sofort eine Wohnung von der Kommune gestellt ?<<

Das wäre in NRW kaum vorzustellen, wo hier bereits sämtliche Studenten und Familien jahrelang auf eine Unterkunft mit Einzelzimmern, Küche, WC u. Dusche warten.

@eine_anmerkung um 10:05

Der Hinweis auf den lockeren Umgang mit Steuergeldern ist nicht von der Hand zu weisen. In diesem Fall geht es allerdings darum, Geld, welches sowieso ausgegeben wird, besser einzusetzen. Wenn die Flüchtlinge massiv medizinische Hilfe brauchen, kostet das auch Steuergelder, vielleicht sogar mehr. Und Kurzarbeitergeld und andere Zahlungen an die Branche würden wegfallen. Ich glaube, es würde sogar Geld eingespart. Auf jeden Fall wäre es menschlich ein Gewinn: für die Beschäftigten, die nicht in sinnfreier Kurzarbeit stecken würden, und für die Flüchtlinge, die besser vor Ansteckung geschützt wären.

@ Giselbert

"In einem Obdachlosenheim dürften die Platzverhältnisse noch wesentlich schlimmer sein" Am 19. Mai 2020 um 09:20 von Giselbert

*

In einem Obdachlosenheim dürfen die menschen nicht einfach so bleiben, sondern nur übernachten.
Tagsüber werden die Anwohner auch bei Wind und Wetter "outsourced" und daher gibt es keine Probleme mit Enge in den Gebäuden.

(Das soll jetzt kein Lösungsvorschlag für Asylbewerberheime sein!!!)

@ 09:56 von JanRos

Das war zu erwarten, dass dieser Bericht über einen Corona-Ausbruch in einer Flüchtlingseinrichtung Ressentiments gegen geflüchtete Menschen hervorruft und der abgestandene "Obergrenze!"-Ruf kommt statt in Respekt vor diesen Menschen und ihrer Situation etwas an den Bedingungen der Wohnsituation verbessern zu wollen.
Ihre Habeck-Schelte ist übrigens sinnfrei und widerspricht den Fakten: Die Grünen gehören seit Monaten zu denen, die dankenswerterweise sowohl auf die untragbaren Zustände in griechischen Flüchtlingscamps wie auch in deutschen Unterkünften hinweisen und zusammen mit Hilfsorganisationen auf dezentrale Unterbringung drängen; das ist kein Problem fehlender Kapazitäten sondern mangelnden politischen Willens bei anderen Parteien. Noch, hoffe ich...

Am 19. Mai 2020 um 10:05 von eine_anmerkung

Zitat: Ja, ja, ganz einfach und der Steuerzahler soll mal wieder einfach dafür ungefragt bluten.

Der Forist scheint die neuesten Planungen aus dem Finanzministerium nicht zu kennen. Es ist nämlich beabsichtigt, jedem Steuerpflichtigen einen Fragebogen zukommen zu lassen in dem er angeben kann, wofür er will, dass seine Steuern eingesetzt werden.
Z.B. kann dann der kinderlose Steuerzahler bestimmen, dass seine Steuer nicht für Schulen verwandt werden. Der notorische Fußgänger kann anordnen, dass seine Steuern nicht in den Autobahnbau fließen. Der notorische Rechte kann festlegen, dass seine Steuern nicht Flüchtlingen zugute kommen.

10:36 von Jacko08

Das wäre in NRW kaum vorzustellen,
.
warum ist das nicht vorstellbar ?
es gilt das Bedürftigkeitsprinzip !
und wenn einer nur ne Plastiktüte hat und kein Dach überm Kopf,
womöglich noch Frau und Kleinkind hat
ist er bedürftiger als einer mit nem Koffer, der bei den Eltern oder nem Kumpel wohnt !
und sei es auf dem Sofa

@David Séchard - wissenschaftliche Fakten

10:02 von David Séchard:
"Über diese Formulierung habe ich auch ein wenig den Kopf schütteln müssen. Sie scheint zumindest unglücklich gewählt. Der Vergleich impliziert tatsächlich so Einiges."

Der Vergleich sagt nur eins aus: Ein Virus findet in einer Flüchtlingsunterkunft ähnliche Bedingungen vor wie auf einem Kreuzfahrtschiff. Das ist der gesamte Inhalt dieser Aussage. Mehr nicht.

10:20 von Minka04

«Bei z.B. BMW oder Mann&Hummel ist gibt es in den Hallen keine Klimaanlage. Das Priblem sind die aufgeheizten Hallen. Wie in der Sauna.Da hat es im Sommer über 40 Grad in der aufgeheizten Halle.»

Dort schwitzen die Arbeiter/innen aber nicht wegen der schweißtreibenden Anstrengungen aufgrund der Arbeit am Fließband. Sondern wegen der hohen Temperaturen. "Je mehr klimawarm" es generell wird … desto mehr Schwitzerei im Sommer an immer mehr Orten.

Was sollen Arbeitende in Südeuropa, gar in den Tropen, sagen oder machen.

In den Tropen schwitzt man immer, als Mischung aus Luftfeuchtigkeit + Schweiß. In Portugal platzte mal unsere aufgeblasene Luftmatratze im unvorsichtigerweise für 5 Minuten in der Sonne abgestellten Campingbus.

Niemand kann alle Arbeitsbedingungen nun wegen Corona in wenigen Wochen bis zum Sommer "völlig entschärfen". Und auch ich werde in div. Fabrikhallen wieder triefend schwitzen.

Beim Fotografieren.
Mehr körperlich anstrengend tue ich da i.d.R. so gut wie nix …

Dankesehr!

"Es kann nicht sein, dass man nicht mal ein Jahr auf Urlaub verzichten kann. Diese Prioritäten verstehe, wer will."

Die einen kämpfen um ihre Existenz, die anderen sorgen sich um ihren Sommerurlaub- Corona polarisiert. Glücklich, wer es sich jetzt leisten kann, sich um Urlaubs-Fernreisen Gedanken zu machen- aber ein Hohn für alle, die um ihr eigenes und anderer Menschen Leben kämpfen.

10:10 Peter Meffert

Man muss nicht immer gleich eine fremdenfeindliche Agenda haben, um die Vorschläge von den Grünen nicht gutzuheißen. Ich halte auch die viele Vorschläge von den Grünen Vertretern für Nonsens, was absolut aber auch gar nichts mit "Fremdenfeindlichkeit" zu tun hat, sondern mit deren skurilen, überteuerten Ideen an allen Ecken und Kanten.

@ 10:05 von eine Anerkennung

....einfach dafür ungfragt bluten.

Falls sie es noch nicht gemerkt haben, sie bluten jetzt schon. Wir alle bluten. Wir werden das bezahlen müssen, und es wird sehr viel sein. Wie Herr Bouffier bereits sagte, wie sind jetzt schon alle viel ärmer geworden. Auch wenn es derzeit bei vielen um „Normalitäten“ wie Sommerurlaub oder Bundesliga geht, jedes Wegsehen bei den Problempunkten, jedes Abtun in der von Ihnen geäußerten Weise wird für noch mehr Kosten später sorgen, und es wird noch teurer.

@ 10:05 von eine_anmerkung

Blutspenden organisiert u.a. das Rote Kreuz. Für Steuern wird kein Blut abgezapft, Steuern werden gezahlt für das, was bei uns rechtlich geregelt ist - und dazu gehört das (in den letzten Jahren gehörig ausgehöhlte) Asyl- und Kriegsflüchtlingsrecht. Ich zahle dafür übrigens lieber Steuern als für manch andere Aufgabe. Bluten tu ich an der Stelle nicht - wie gesagt, das DRK braucht gerade zu Corona-Zeiten Blutspenden, weil Blutkonserven nur eine sehr begrenzte Haltbarkeit haben.

Prekäre Unterkunft

Man kann es nicht oft genug sagen: Die Epidemie wird an den Rändern der Gesellschaft gewonnen. Überall dort, wo Menschen in das Prekariat gedrängt werden, verbreitet sich das Virus am schnellsten. Wer bis zum Umfallen arbeiten muss, wer seiner Menschenwürde beraubt wird, wer in Gemeinschaftsunterkünften zusammengepfercht wird, wer trotzdem kaum Geld hat zum zum Leben oder gar zum Entkommen aus dieser Misere verdient, wer sich deswegen fast oder gänzlich aufgegeben hat, der ist stumpfer und antriebsloser als andere. Wer so weit gefallen ist, der schert sich nicht um Massnahmen gegen eine Epidemie, wenn er jeden Tag erleben muss, wie andere gesundheitliche Bedenken aus Gründen der Effizienz vom Tisch gewischt werden.
Wo rekrutieren sich denn Reichsbürger und Verschwörungstheoretiker, Radikale von rechts oder links und andere Gewaltbereite oder Antriebslose?
Da, wo weggeguckt wird. An den Rändern.

@ 10:21 von Nachfragerin

Man hätte etwas tun können; schon lange vor Corona gab es die humanitären Forderungen von Hilfsorganisationen und Parteien wie den Grünen, die Unterkünfte für Asylbewerber*innen dezentraler zu organisieren.
Es ist wie in vielen anderen Bereichen und Fragestellungen auch hier so: Corona deckt auf und verschärft Problemstellungen, die vorher schon da waren, aber leichter zu verdrängen waren.

Die Grünen wollen die Landesregierung

unter Druck setzen?
Ja wer hat denn diese Sammelunterkünfte bauen lassen?
Eine Rot-Grüne Landesregierung.
Es ist ja nicht der erste Ausbruch in Massenunterkünften-es gab Masern, Krätze und Tuberkulosefälle .
Jetzt sind andere verantwortlich für die eigenen Fehler?
Schön einfach.

10:52 von Jacko08

Zitat:"Man muss nicht immer gleich eine fremdenfeindliche Agenda haben, um die Vorschläge von den Grünen nicht gutzuheißen."

Stimmt. Man kann aus vielen Gründen die Grünen oder die CDU oder ... nicht gut finden. Wenn man aber wie @JonRos im Zusammenhang mit Coronaerkrankungen gleich wieder die alte Obergrenzendebatte rausholt und so tut, als würde sich das Problem von zu eng aufeinanderlebenden Menschen ganz einfach dadurch lösen, dass man keine mehr ins Land lässt, muss man sich den Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit schon gefallen lassen. Die gleichen Probleme gibt es nämlich auch in Altenheimen, Schulen, Betrieben usw., da ruft niemand nach "Obergrenzen".

Am 19. Mai 2020 um 10:46 von Nachfragerin @David Séchard - wiss

10:02 von David Séchard:
"Über diese Formulierung habe ich auch ein wenig den Kopf schütteln müssen. Sie scheint zumindest unglücklich gewählt. Der Vergleich impliziert tatsächlich so Einiges."

>>Der Vergleich sagt nur eins aus: Ein Virus findet in einer Flüchtlingsunterkunft ähnliche Bedingungen vor wie auf einem Kreuzfahrtschiff. Das ist der gesamte Inhalt dieser Aussage. Mehr nicht.<<

Genau so habe ich das auch verstanden, wie sie meinem extra erwähnten Satz "Selbstverständlich ist klar wie er eigentlich intendiert war. " entnehmen können.

Jedoch impliziert eine Aussage auch immer weiter Informationen, die der User zum Ausdruck brachte und auf die ich ebenso eingegangen bin.

@Peter Meffert - 10:10

auch die Opposition liefert Konzepte - wenngleich sie meist weit von der Realität entfernt sind - Fordern darf man ja alles abstruse, so lange man nicht dafür die Verantwortung trägt.

Und fremdenfeindlich ist nicht jeder, der den Asylmissbrauch kritisiert. Denn das Fatale daran ist, dass die vielen Wirtschaftsmigranten, die Asyl beantragen dem Asylsystem als ganzes Schaden. Das sollten die Herrschaften von ProAsyl auch mal realisieren, dass diejenigen, die wirklich Schutz zu Recht fordern unter dem Asylmissbrauch zu leiden haben.
Und wenn man dies kritisiert ist man weder Nazi noch fremdenfeindlich !

Corona in Flüchtlingsheimen:Zu eng für Abstandsregeln...

Und außerdem noch in Schlachthöfen und selbst noch auf dem Erntefeld.
Aber offenbar soll daran nichts geändert werden.Es interessiert die,die arbeiten lassen wohl nicht.
Die Corona-Krise trifft nicht alle gleich.

@WiPoethik 9.53

Pardon, aber was Sie (und andere) da tun, ist nichts anderes als billigen Populismus zu verbreiten.
Die bösen Regierungen misshandeln die armen Menschen, indem sie sie zentral unterbringen. Alles ganz unmenschlich.
Das ist barer Unsinn. Haben Sie sich schon einmal über die Finanz- und die Wohnsituation in Kommunen informiert, die Asylsuchende (die keineswegs alle Flüchtlinge sind) zugewiesen bekommen?
Waren Sie schon mal in Unterkünften von Asylsuchenden? Das ist nicht das Grandhotel, aber es handelt sich in den eisten Fällen um extra neu hergestellte bzw. renovierte Unterkünfte - die freilich schnell verdrecken, weil ihre Bewohner es nicht verstehen, dass sie keinen Zimmerservice haben, sondern für die Reinhaltung selbst verantwortlich wären. Das alle geht mit enormen Kosten für die Kommunen einher. In Städten, in denen auch die Einwohner große Probleme haben Wohnungen zu finden, ist eine dezentrale Unterbringung ganz einfach nicht möglich, weil es zu wenig leerstehende Wohnungen gi

10:44 Sisyphos

>>warum ist das nicht vorstellbar ?
es gilt das Bedürftigkeitsprinzip !
und wenn einer nur ne Plastiktüte hat und kein Dach überm Kopf,
womöglich noch Frau und Kleinkind hat
ist er bedürftiger als einer mit nem Koffer, der bei den Eltern oder nem Kumpel wohnt !
und sei es auf dem Sofa<<

Das ausgerechnet von Ihnen so ein Text erscheint, hätte ich nicht erwartet.
Im Prinzip haben Sie recht. In solch einer Situation befinden sich doch aber tatsächlich nur die Obdachlosen, "die mit der Plastiktüte und ohne Dach", oder ?

um 10:55 von andererseits

>>".. was bei uns rechtlich geregelt ist - und dazu gehört das (in den letzten Jahren gehörig ausgehöhlte) Asyl- und Kriegsflüchtlingsrecht..."<<

Aber das stimmt doch einfach nicht. Wo wurde denn unser Asyl- und Kriegsflüchtlingsrecht "in den letzten Jahren gehörig ausgehöhlt"? Diese Recht blieb all die Jahre unangetastet!

@ 11:15 von Bernd Kevesligeti

„ Und außerdem noch in Schlachthöfen und selbst noch auf dem Erntefeld.“

Bin gespannt, ob sich dauerhaft an der Unterbringung der Erntehelfer etwas ändert. Oder ob man in Zukunft auf dem Gurkenflieger die Menschen nicht mehr dicht an dicht, wie an den Hüften zusammengewachsen, zusammenpfercht. Mehr Abstand bedeutet natürlich mehr benötigte Zeit und Diesel. Warten wir mal ab, ob da was passiert.

Abschieben...wir haben jetzt

Abschieben...wir haben jetzt wirklich andere Sorgen...

@harry_up 9.02

Könnten Sie bitte kurz erläutern, wieso Sie den Vergleich mit dem Infektionsgeschehen auf einem Schiff für unstatthaft halten?

Am 19. Mai 2020 um 11:05 von Hanno Kuhrt

Zitat: Die Grünen wollen die Landesregierung unter Druck setzen?
Ja wer hat denn diese Sammelunterkünfte bauen lassen? Eine Rot-Grüne Landesregierung.
Es ist ja nicht der erste Ausbruch in Massenunterkünften-es gab Masern, Krätze und Tuberkulosefälle .
Jetzt sind andere verantwortlich für die eigenen Fehler?
Schön einfach.

Ich frage mich, wo die Behauptungen des Foristen in dem TS-Artikel ihren Niederschlag gefunden haben.

Ich entnehme dem Artikel nur, dass es einen Antrag der Grünen in NRW gibt, auf die akute Gefährdungslage adäquat zu reagieren. Was soll daran verwerfllich sein?

NRW-Corona-Krisenmanagement = Note 6

Das in Flüchtlings - und Asylbewerberunterkünften nun mehr Corona auftritt, darf niemanden verwundern. Auch in der NRW-Regierung nicht.
Immerhin wurden Kitas und Schulen wg. Corona geschlossen.
Dann wurden Schulen und Kitas wg. Corona NICHT zu 100% nicht geöffnet. Hintergrund hier ist offensichtlich, dass Schulen und Kitas nicht "Corona gerecht" mit Personal und Material ausgerüstet werden können, - es kommt das notwendige Geld nicht an - . Die Kommunen und Städte und Kreise haben das Geld nicht zur Verfügung.

Und ich hatte schon mal vor einigen Wochen im Internet herum gesucht, ob in Flüchtlings - und Asylbewerberunterkünften Corona ausgebrochen wäre. Bingo ! Zwar stellte sich die Lage nicht so dramatisch dar, wie hier in NRW, aber es gab genügend Hinweise bundesweit, dass in Flüchtlings - und Asylbewerberunterkünften Corona bereits grassierte.

Hier stellt sich mir die Frage, wieso die NRW-Landesregierung nix gesehen und nix gehört haben will, und erst nach einer Studie aktiv wird.

Am 19. Mai 2020 um 10:46 von Nachfragerin @David Séchard - wisse

Nachtrag:
10:02 von David Séchard:
"Über diese Formulierung habe ich auch ein wenig den Kopf schütteln müssen. Sie scheint zumindest unglücklich gewählt. Der Vergleich impliziert tatsächlich so Einiges."

>>Der Vergleich sagt nur eins aus: Ein Virus findet in einer Flüchtlingsunterkunft ähnliche Bedingungen vor wie auf einem Kreuzfahrtschiff. Das ist der gesamte Inhalt dieser Aussage. Mehr nicht.<<

Was Sie in einer Aussage sehen oder nicht sehen ist ihre Sache. Aber sprechen Sie bitte anderen Teilnehmern nicht die Fähigkeiten ab Subtexte zu lesen, die sich aus einer Information ergeben.

@ 11:05 von Hanno Kuhrt

Wie wär's mit Sachlichkeit?

Masern-Impfung: "Nach dem Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz vom Oktober 2015 müssen die zuständigen Behörden vor Ort sicherstellen, dass Asylsuchenden frühzeitig notwendige Schutzimpfungen angeboten werden. Durch Verweis auf die Schutzimpfungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) regelt das Gesetz einen bundesweit einheitlichen Standard bei der Versorgung von Asylsuchenden mit Schutzimpfungen. So wird gewährleistet, dass die Gruppe der Asylsuchenden einen mit der Allgemeinbevölkerung vergleichbaren Impfschutz aufweist." (Quelle: tinyurl.com/y82by9u3)

Die Krätze breitet sich dort aus, wo viele Menschen auf engem Raum zusammen sind, Altenheime, Schulen und Kindergärten, u.a. auch Asylunterkünfte. Das Thema eignet sich nicht für Flüchtlingsschelte, genausowenig wie die Tuberkulose: Das RKI sieht keine erhöhte Gefährdung bei 20-70 diversen Infektionen pro Woche in Asyl-Einrichtungen; die Datenerhebung wurde daher zum 1.1.2018 eingestellt.

@ 11:24 von Klausewitz

Derzeit habe ich unterschiedliche Sorgen: Die Sorge, dass Menschen ihr Grundrecht auf Schutz bekommen, als individuelles Asylrecht, als Schutz nach Genfer Konvention oder Europäischer Menschenrechtskonvention (EMRK), gehört definitiv zu diesen Sorgen dazu. Aber es überrascht mich nicht, dass es Menschen gibt, die die Corona-Krise instrumentalisieren wollen, um geflüchteten Mitmenschen ihre Schutzrechte streitig zu machen.

@ 11:20 eine_anmerkung (Teil1)

Da ist Ihnen ja einiges entgangen, wenn Sie die Aushöhlungen nicht kennen; ich orientiere Sie da gerne - es ist allerdings eine Menge, so das ich es in 2 Teile aufteilen muss. Vorweg: Gerade wegen dieser Verschärfungen sollten wir die Rechte achten, die weiter z.b. beim Gesundheitsschutz für Geflüchtete gelten, gerade zu Corona-Zeiten.

10/2015:
Arbeitsverbot für alle Asylsuchenden aus den sog. sicheren Herkunftsstaaten, für nach dem 31.08.2015 gestellte Anträge;
der Termin der Abschiebung darf den Betroffenen nicht mehr mitgeteilt werden
03/2016:
Abschiebungen können leichter und schneller durchgeführt werden: schwerwiegende Krankheiten verhindern eine Abschiebung nicht mehr zwangsläufig;
Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Geschützte für zwei Jahre
08/2016:
dreijährige Wohnsitzauflage für Flüchtlinge, die einen Schutzstatus im Asylverfahren bekommen haben;
weitere Kürzungs- und Sanktionsmöglichkeiten des Existenzminimums im Asylbewerberleistungsgesetz
(Fortsetzung folgt...)

@11:20 eine _anmerkung (Tel 2)

... hier die Fortsetzung...
07/2017:
alle Asylsuchenden, auch Kinder, können bis zum Ende ihres Asylverfahrens in Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht werden;
das BaMF darf Handydaten von Asylsuchenden auslesen
08/2019:
gemeinsame Unterbringung von Abschiebehaftgefangenen mit Strafgefangenen möglich (übrigens europarechtswidrig);
massive Erweiterung von Haftgründen
09/2019:
Verlängerung der eingeschränkten AsylbLG-Grundleistungen von 15 auf 18 Monate;
Kürzung der AsylbLG-Leistungen für Alleinstehende in Sammelunterkünften um 10 Prozent
...
Sie sehen: Da wurde einiges verschärft, angetastet und ausgehölt.
Da scheint mir nicht akzeptabel, zu Corona-Zeiten den Menschen in den Asyl-Unterkünften den ihnen zustehenden Gesundheitsschutz (siehe Details in meinem Kommentar von 12:44) vorzuenthalten.

@Minka04 um 10:13 Was Sie

@Minka04 um 10:13
Was Sie hier schreiben ist Blödsinn, der Steuerzahler wird nicht für die Rückholaktionen aufkommen sondern die Urlauber selber - Quelle: Ein Arbeitskollege der von Lufthansa aus seinem Urlaubsort zurückgeholt wurde und eine dicke Rechnung dafür bekommen hat.

Zum Thema, war doch klar oder? Die Situation ist vergleichbar mit der von Menschen auf einem Kreuzfahrtschiff (das scheinen einige hier nicht verstanden haben warum der Vergleich ran gezogen wurde), örtlich begrenzt, eng, wenig Möglichkeiten um Abstand zu halten.

@um 11:05 von Hanno Kuhrt

"Ja wer hat denn diese Sammelunterkünfte bauen lassen?
Eine Rot-Grüne Landesregierung."
Wie? Ist St. Augustin jetzt in Baden-Württemberg? Oder hat NRW eine Grün-rote Landesregierung? Hab ich was verpasst? Was hat diese Epidemie mit Parteien zu tun? Nicht mal der AfD würde ich so ein hanebüchenes Argument unterstellen.

11:02 von andererseits

>>Es ist wie in vielen anderen Bereichen und Fragestellungen auch hier so: Corona deckt auf und verschärft Problemstellungen, die vorher schon da waren, aber leichter zu verdrängen waren.<<

Genauso sehe ich das auch. Das einzig "positive" an der Coronakrise ist, dass so manche Mißstände und jahrelange Fehlentwicklungen in unserer Gesellschaft gnadenlos aufgedeckt werden. (Eine Aufzählung spare ich mir).
Allerdings hege ich nur sehr wenig Hoffnung, dass für die Zukunft sich groß was ändert.
Es wäre allerdings wünschenswert, dass zumindestens an kleinen Stellschrauben gedreht wird.
(wenn nicht wieder so ein Ignorant wie unser glorreicher Verkehsminister dazwischen funkt, dem die Raser ein echtes Anliegen sind. Nur so als Beispiel.)

@Minka04 09:22

Zitat: "Im Endeffekt

heißt das, dass überall, wo Menschen nahe zusammen sind über eine längere Zeit, das Risiko einer Ansteckung hoch ist. Das wusste man doch schon, seitdem das erste Mal die Ansteckung über Aerosolo in geschlossenen Räumen untersucht wurde. Dazu gehören Restaurants, Kneipen, Beratungen in der Bank, Fabriken mit Fließbandarbeit (da geht es jetzt schon los mit dem schwitzen, Maske auf der Nase und der Schweiß läuft vom Kopf in die Augen alle paar Sekunden und man soll sich aber nicht ins Gesicht fassen mit unsauberen Händen, das soll mal jemand dem Arbeiter am Fließband zeigen, wie das funktionieren soll), Klassenzimmer, Büros usw."

Und die Städte, Kreise und Bundesländer mit niedrigen Fallzahlen freuen sich besonders über das Gießkannenprinzip Maske. Ich warte schon auf die ersten baktriellen Erkrankungen durch Masken.

@eine_anmerkung 10:05

Zitat Tinkotis 09:38: "Man könnte die Flüchtlinge in den derzeit wenig ausgelasteten Hotels unterbringen. Unterstützung braucht die Branche sowieso, auf diese Weise hilft das Geld vielleicht gleich doppelt."

Zitat eine_anmerkung 10:05: "Ja, ja, ganz einfach und der Steuerzahler soll mal wieder einfach dafür ungefragt bluten."

Ja, ja, Geld ist natürlich viel wichtiger als Leben. Da wird mir übel.

Wer hat denn in NRW bis Mitte

Wer hat denn in NRW bis Mitte 2017 regiert?

Studien erstellen scheint ein krisensicheres Geschäft

auch wenn der Erkenntnisgewinn überschaubar ist. Sowohl Flüchtlings- als auch Obdachlosenunterkünfte sollten dringend die Hygienemassnahmen verbessern, d.h. konkret Händedesinfektionsmittel, Waschgelegenheiten und Entzerrung der Essenszeiten, um Abstand zu ermöglichen. Das muss dann eben auch um- und durchgesetzt werden.

Am 19. Mai 2020 um 13:18 von Rimutotara 11:02 von andererseits

andererseits: >>Es ist wie in vielen anderen Bereichen und Fragestellungen auch hier so: Corona deckt auf und verschärft Problemstellungen, die vorher schon da waren, aber leichter zu verdrängen waren.<<

Rimutotara: >>Genauso sehe ich das auch. Das einzig "positive" an der Coronakrise ist, dass so manche Mißstände und jahrelange Fehlentwicklungen in unserer Gesellschaft gnadenlos aufgedeckt werden. (Eine Aufzählung spare ich mir).
Allerdings hege ich nur sehr wenig Hoffnung, dass für die Zukunft sich groß was ändert.
Es wäre allerdings wünschenswert, dass zumindestens an kleinen Stellschrauben gedreht wird.<<

Ich schließe mich Ihren Äußerungen an. Es bleibt die Hoffnung. :-)

Nichts Neues

Ich wundert, dass Asylunterkünfte jetzt überhaupt ei Thema sind.
Es gab schon Krankheiten vor Corona, und wenn man bedenkt, dass 30% der Weltbevölkerung mit Tuberkulose infiziert sind, in manchen Ländern 50% der Menschen HIV-positiv sind und in den Herkunftsländern dieser Menschen kaum gegen irgendetwas geimpft wird, dann müsste es schon öfter zu Ausbrüchen von ansteckenden Krankheiten gekommen sein - von Masern bist sonstwas.

Warum war das nicht der Fall? Oder wurde nur nicht darüber berichtet?

Vielleicht ist das "zu Hause bleiben" in solchem Fall sogar kontraproduktiv gewesen, weil die Menschen mehr aufeinander gehockt haben, als normalerweise?

An den hygienische Zuständen kann es jedenfalls nicht liegen und den Vergleich mit Kreuzfahrtschiffen finde ich auch daneben, da auf denen viele Kabinen im Inneren des Schiffes liegen, keine Fenster zum Lüften haben, die elektrische Belüftung alles schön auf dem Schiff einsammeln und über das Schiff verteilen kann.
Im Heim kann jeder lüften

13:32 von NeutraleWelt

>>Wer hat denn in NRW bis Mitte 2017 regiert?<<

Das war ja klar, dass jetzt wieder gebetsmühlenartig das Grünenbashing rausgeholt wird.
In einem AfD- regierten Land gäb´s diese Probleme mit den Flüchtlingsunterkünften nicht.
Denn da gäb´s (welch Überraschung) gar keine. Gell?
Ihr Kommentar (und nicht nur dieser hier) zeigt mir, dass Sie nur auf´s Stänkern aus sind.
Schade um die Worte.

Differenzierte Maßnahmen wären geboten gewesen

Das man in Kliniken, Heimen und Unterkünften sowie bestimmten Betrieben Infektionscluster sieht, überrascht mich garnicht. Man wird es auch in Schulen sehen - eben überall wo Menschen auf engem Raum zusammenkommen.

Das ist ja auch einer der Kritikgründe an der häuslichen Isolation, weil diese die Gefahr von Querinfektionen noch erhöht.

Es ist leider so, dass man in Deutschland jetzt nicht mehr erfahren kann WELCHE Vereinzelungsmassnahme genau welche Wirkung hatte. Man hat allerdings ermittelt, WIE sich bestimmte zeitgleiche Maßnahmen wie Schulschliessungenen oder Kontaktsperren IN SUMME auf das Epidemiegeschehen auswirkten (Priesemann et al in der Studie des MPI Göttingen).

Corona ist auch bei der Landesregierung NRW MIND. seit Aschermittwoch 2020 bekannt.
Hier hätte bereits der Notfallplan für Flüchtlings- Asyl - und Obdachlosenunterkünfte anlaufen müssen.
Die NRW-Regierung hätte mal bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben nachfragen können, ob denn irgendwelche Immobilien in NRW für die v.g. Zwecke frei sind, z.B. Ex-Kasernen, oder auch nicht genutzte Bürogebäude, oder ggf. auch andere Gebäude.
Eine Zusammenarbeit mit der Bundesregierung und den MPs und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hätte sicherlich Früchte tragen können, zumal das Problem bundesweit bestand und besteht.
Aber ist wohl bei den hohen Herren und Damen nicht angekommen. Sie sind einfach selber nicht auf die Idee gekommen.
Gespräche mit Lobbyisten z.B. der Autoindustrie u.a. Wirtschaftslobbyisten waren da wohl wichtiger.

Ggf. hilft ja: Aus Schaden wird man klug.

@JanRos

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Auch Ihr „Vergleich“ hinkt nicht sondern ist bereits hingefallen und nie wieder aufgestanden. Ihnen geht es offenbar nur darum Herrn Habeck in irgendeiner Form zu kritisieren.

Im übrigen würde ein Mindestpreis Fleisch aus vernünftiger Produktion konkurrenzfähig machen. Damit wäre die Billigfleisch-Schiene nicht mehr autom. Marktbeherrschend. Ist also tatsächlich ein Weg.

Immanente Bedrohung bleibt

Hier gebe ich Lauterbach recht: die Eradikation des Virus hätte die Strategie sein müssen, und nicht „mit dem Virus zu leben“.

Das hätte eventuell kurzfristig zu stärkeren wirtschaftlichen Einschränkungen geführt. Das Problem war auch, dass es nicht möglich war lokale Ausbrüche zu begrenzen.

Man muss bedenken dass ZUSÄTZLICH zu solchen Ausbrüchen wie in Unterkünften oder Fleischbetrieben das Virus eine „stille Reserve“ hat in der Bevölkerung in Form asymptomatischer Übertragung, zB beim Sprechen oder auch nur beim Atmen.

Das wollte man lange Zeit nicht wahrhaben. Da nützt auch kein „Husten oder Niesen in die Armbeuge“.

Im Iran (dem nach China und Südkorea dritten stark betroffenen Land) übrigens GIBT es bereits eine „Zweite Welle“, seit einigen Wochen. Bisher ist das in den Medien noch nicht präsent.

Ich glaube aber nicht, dass dies durch eine zu hohe Reproduktionszahl erklärbar ist, da diese Kennzahl nur die BEKANNTEN Infektionsfälle abbildet.

um 13:16 von Gassi

>>""Ja wer hat denn diese Sammelunterkünfte bauen lassen?
Eine Rot-Grüne Landesregierung."
Wie? Ist St. Augustin jetzt in Baden-Württemberg? Oder hat NRW eine Grün-rote Landesregierung? Hab ich was verpasst? Was hat diese Epidemie mit Parteien zu tun? Nicht mal der AfD würde ich so ein hanebüchenes Argument unterstellen."<<

Machen Sie sich mal schlau? Das war die sogenannte "Kraft-Ära" wo SPD und Grüne unser Bundesland NRW regelrecht zugerichtet haben (Infrastruktur, Bildung, Kriminalitätsrate...). Laschet hat da ein sehr schweres Erbe angetreten.

@„neutrale Welt“ und HannoKurth

Als NRW Rot-Grün regiert wurde gab es keine Covid-19-Epidemie. Rot grün hat also keine Verantwortung für Massnahmen zur Eindämmung derselben, wie sich von selbst versteht.
Sie wollen ja Rot-Grün auch nicht vorwerfen, dass diese 2017 keine Gesichtsmasken im öffentl. Raum vorgeschrieben haben oder?

@ 14:00 von Möbius

„ Im Iran (dem nach China und Südkorea dritten stark betroffenen Land) übrigens GIBT es bereits eine „Zweite Welle“, seit einigen Wochen. Bisher ist das in den Medien noch nicht präsent.

Ich glaube aber nicht, dass dies durch eine zu hohe Reproduktionszahl erklärbar ist, da diese Kennzahl nur die BEKANNTEN Infektionsfälle abbildet.“

Ich stimme ihnen zu. Es reicht ein einziger symptomlos infizierter Mensch, um einen neuen Infektionsherd auszulösen. Im Moment sind wir wieder bei der Taktik Quarantäne, wenn Fall bekannt. Schulen öffnen, infizierter Lehrer/Schüler, Schule 14 Tage Quarantäne. In dieser Zeit Können die Eltern des Schülers und der Mitschüler das Ganze schon in die Arbeitsstätten verbreitet haben. Dasselbe bei allen anderen Betrieben mit viel Publikumsverkehr. Restaurant offen - Infizierter- Quarantäne usw. Bei dieser Taktik ist auf Dauer der Schaden auch enorm.

Was passiert nach Meldung der news?

Thema Schlachthöfe:
es kommt das Thema auf, dann hört man, dass sich jemand aus der Politik dazu zwar äußert, doch wie es letztendlich gelöst wurde oder ob überhaupt bleibt teilweise unklar.
Ist es erledigt, offen oder versandet?

Mir fehlen die Konkreten Lösungsmeldungen.

Thema Flüchtlingsheime, poppt auf, was wird nun konkret getan? Dranbleiben wäre notwendig, verfolgen, Meldung zur Lösung.

Infektionsherde werden anscheinend nicht schnell genug gestoppt.

Wenn das nicht möglich ist, sollten generell bundesweit flächendeckend Tests durchgeführt werden solange noch Reisestopp herrscht.

Desweiteren zu Heimen kreative Lösungen: Leerstehende Bereiche und verstärkt Aussenbereiche besser nutzen.

um 13:08 von andererseits

Wir reden aneinander vorbei.

Das sollte doch jedem Verantwortlichen schon lange klar sein

Es hätte jedem Sachkundigen von Anfang an klar sein müssen, dass jede Massenunterkunft zu einem Hotspot werden kann. Man hätte Tests schon viel früher an solchen Orten gezielt durchführen müssen. Wer suchet der findet. Und wer nichts finden will, der sucht eben nicht.

Aber dass die Unterbringung nicht den Coronaverordnungen entspricht, stimmt nicht unbedingt. Denn dort ist nicht die Rede von Familien, sondern von Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben. Eine WG ist demnach nicht verboten.

Sammelunterkünfte der Bundeswehr?

Wie sieht es denn in den Sammelunterkünften der Bundeswehr aus?
Auch da hocken doch mehrere Soldaten auf einem Zimmer.
Gibt es dazu auch schon Studien?
Wie hoch sind dort die Infektionszahlen?

@nie wieder spd 14.38

Dasselbe gilt für die Sammelunterkünfte von osteuropäischen Leiharbeitern, auch denen, die nicht in Schlachthöfen arbeiten.

14:27 von eine_anmerkung

re 13:08 von andererseits

>>Wir reden aneinander vorbei<<

Diese Aussage von Ihnen ist mir komplett unverständlich.
Sie schrieben:
"Aber das stimmt doch einfach nicht. Wo wurde denn unser Asyl- und Kriegsflüchtlingsrecht "in den letzten Jahren gehörig ausgehöhlt"? Diese Recht blieb all die Jahre unangetastet!"

In den Beiträgen des Users andererseits um 12:54 und 13:08 hat er Ihnen mit unglaublicher Geduld und Akribie dargestellt, was in den letzten Jahren an Änderungen und Verschärfungen im Asylrecht beschlossen wurde.
Und das nennen Sie aneinander vorbei reden?
Ich als angesprochener User wäre mal auf Ihre Sicht der Dinge gespannt.

@Minka04

"Ich stimme ihnen zu. Es reicht ein einziger symptomlos infizierter Mensch, um einen neuen Infektionsherd auszulösen." Am 19. Mai 2020 um 14:12 von Minka04

*

Offensichtlich nicht, sonst wären wird schon alle infiziert.

Da muss es noch mindestens eine zweite Ursache geben. Das Virus ist nur noch zu wenig erforscht, um diese festzustellen.

Nochmal RE @ 13:45 von Rimutotara

Da Ihr Zugpferd an der Parteispitze war doch auch von 2012-2017 stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt in Schleswig-Holstein? Was hat er da geschafft?
Ja, alles klar, Grünenbashing......

14:00 von Möbius

«Im Iran (dem nach China und Südkorea dritten stark betroffenen Land) übrigens GIBT es bereits eine „Zweite Welle“, seit einigen Wochen. Bisher ist das in den Medien noch nicht präsent.»

Aus welchen Quellen entnehmen・Sie・denn Zahlen zu: "2. Welle" im Iran?

Nicht bei:

«https://coronavirus.jhu.edu/map.html» (John Hopkins Uni) …
nicht bei:
«https://www.worldometers.info/coronavirus/#countries» …
nicht bei:
«https://en.wikipedia.org/wiki/COVID-19_pandemic_in_Iran» …

sind derartige Raten des Anstiegs in den Kategorien:
"Getestet Infizierte / Akute Fälle / Tote" zu finden,
die auf eine "2. Welle" schließen lassen.

Veröffentlichungen des Iranischen Gesundheitsministeriums gibt es nur auf Farsi. Kann ich nicht lesen + verstehen … diese Sprache.

Aus irgendeinem Medium müssen auch Sie Zahlen haben.
Wenn Zahlen denn tatsächlich eine "2. Welle" im Iran offenbaren sollten.

"Wer hat Ihnen das denn gesagt" …?

@ 14:50 von Tada

„ Offensichtlich nicht, sonst wären wird schon alle infiziert. “Ein infizierter Mann besucht im südkoreanischen Seoul mehrere Clubs. So verbreitet er das Coronavirus – jetzt kämpfen die Behörden mit sämtlichen Mitteln gegen einen erneuten Ausbruch des Erregers.

Nach der alarmierenden Häufung von Corona-Infektionen unter Bar- und Diskotheken-Besuchern in der Millionenmetropole Seoul versuchen die südkoreanischen Behörden mit Hochdruck, eine erneute Infektionswelle im Land zu verhindern. Am Montag teilten die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention mit, dass am Vortag 35 Neuinfektionen erfasst worden seien. Die meisten Neuansteckungen wurden in Verbindung mit einem Ausbruch in Clubs im beliebten Ausgehviertel Itaewon in der Hauptstadt in Verbindung gebracht.
Bis zum Nachmittag wurden den Angaben zufolge 86 Infektionsfälle mit nächtlichen Clubbesuchern in Itaewon oder Kontaktpersonen in Verbindung gebracht.
Mehr als 5.500 Menschen werden gesucht...

Und wie soll das gelöst werden?

Hätten die Bundesregierungen seit den 90ern den sozialen Wohnungsbau weitergeführt, wäre heute nicht solche Wohnungsnot in Deutschland und auch Asylbewerbern könnte besser geholfen werden.
Aber es musste alles dem Markt überlassen werden, sprich, den Interessen der Reichen, damit sie noch reicher werden können.
Die Coronakrise zeigt es deutlich: ganz ohne einen starken Staat geht es nicht. Vorher haben viele Großunternehmen ihre Gewinne im Ausland günstig versteuert - jetzt wollen sie Geld vom Staat. Vorher hat man auf den Staat geschimpft, jetzt ist er auf einmal gut und nützlich, weil es Geld gibt. Und wenn die Krise vorbei ist, wird wieder auf den bösen Staat geschimpft.
Und bei den Wohnungen und Überbelegungen von Unterkünften für Werksarbeiter oder Flüchtlingen wird sich nach der Krise auch nichts ändern. Das schmälert nämlich die Gewinne einiger.

@Tada 14:50 Uhr: nur Überlegungen bringen weiter

Sie meinen ein unerkannter asymptomatisch Infizierter allein würde nicht für ausreichen, einen Infektionscluster zu begründen?

Doch, denn genau das ist ja in Bayern bei Webasto passiert.

Das Ihrer Meinung dagegen spräche, dass ja sonst ALLE schon infiziert sein müssten, ist eine richtige Beobachtung. Sie ziehen nur den falschen Schluss.

So waren auf dem Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“ keineswegs ALLE infiziert, sondern nur ca. 15% der Passagiere und Besatzung!

Denn die Suszeptibilität an Covid-19 zu erkranken - ja, überhaupt sich zu infizieren, schwankt offenbar enorm. Während den einen das Virus regelrecht zufliegt, sind viele scheinbar wenig empfänglich.

Dies kann nur einen immunologischen oder genetischen Grund haben.

Und: je höher die Exposition, desto höher das Ansteckungsrisiko.

Das ist auch der Grund, warum auch kerngesunde Mediziner und Schwestern erkranken, wenn sie unzureichend geschützt mit Millionen Viruspartikel auf EINMAL in Kontakt geraten.

@Minka04 - Infektionsherd

14:12 von Minka04:
"Es reicht ein einziger symptomlos infizierter Mensch, um einen neuen Infektionsherd auszulösen."

Ein Infektionsherd bezeichnet die Ausgangsstelle einer Infektion. Bei über 10.000 bekannten aktiv Infizierten in Deutschland müssten wir also tausende Infektionsherde haben...

(Die haben wir auch, weil ja jeder Infizierte im Schnitt einen anderen Menschen ansteckt.)

@15:03 von Minka04

Auf der Grundlage der hier genannten Corona-Hotspots sehe ich eine ähnliche Virus-Erkrankungsentwicklung auf Deutschland zukommen.
Allerdings erst ab ca. Oktober 2020 bis ca. März 2021, und mit einem neuen mutierten Virus als Ursache der Virus-Erkrankungswelle.

Ups, da haben wir doch glatt die Flüchtlinge vergessen...

...wie konnte das nur passieren.

---

Ziemlich einfach glaube ich, da Flüchtlinge in den Unterbringungen nicht gerade für eine positive
Schlagzeile taugen.
Immerhin würde eine bessere Unterbringung
nicht nur besseren Schutz der Menschen garantieren.
Nein, das Ganze würde zudem auch nch Geld kosten.
Geld welches anscheinend woanders dringener Gebraucht wird.
Massen von Geld, um Großbetriebe zu stützen.

Es ist doch immer das Gleiche, die die ganz unten Stehen bekommen die meisten Tritte von denen ab,
die über denen stehen.

Programmiert

Das kommt u.a. davon, wenn man aus Angst und Kontrollwut den in solchen Massenunterkünften Untergebrachten die Möglichkeit der privaten Wohnsitznahme äusserst erschwert. Flüchtlingshelfer können davon ein Lied singen...Corona entlarvt jetzt derartige behördliche Unzulänglichkeiten.

um 14:44 von Rimutotara

>>"Und das nennen Sie aneinander vorbei reden?
Ich als angesprochener User wäre mal auf Ihre Sicht der Dinge gespannt."<<

Meine diesbezüglichen Kommentierungsversuche haben alle den roten Balken bekommen.

Vorerkrankungen nicht erfasst..?

Ja wie denn auch?
Von mir kennt auch nur mein Hausarzt meine Vorerkrankungen. Ist ja Privatsache...

15:03 von Minka04

«Nach der alarmierenden Häufung von Corona-Infektionen unter Bar- und Diskotheken-Besuchern in der Millionenmetropole Seoul versuchen die südkoreanischen Behörden mit Hochdruck, eine erneute Infektionswelle im Land zu verhindern.»

Landesweit als "bedrohlich hoch" zu bewertende Infektionszahlen gab es in Südkorea nie. Der 1. Hotspot war "das Cluster" um die Kirchengemeinde / Stadtteil "Shincheonji" in der Stadt "Daegu". Ca. 45% bis 50% der bisher in S-KOR erfassten ± 11.000 Corona-Positiv-Fälle werden mit dem Ursprung: "Cluster Shincheonji" in Zusammenhang gebracht.

Nur ± 11.000 (!) Fälle mit nur 263 (!!) Toten bisher in S-KOR.

"General Lockdown" mit Schließung aller Restaurants, Bars, Discos & Co. gab es in S-KOR zu keiner Zeit (!). Gezielte lokale Maßnahmen waren + sind Mittel der Wahl. So wie Anfang März in Daegu, wird es nun auch in Seoul sein.

Unter noch weniger restriktiven Voraussetzungen + Bedingungen sind Zahlen in JAP relativ zur Bevölkerung noch weniger gravierend …!

15:01 von NeutraleWelt

Danke für Ihre Antwort, allerdings täuschen Sie sich eventuell: ich wähle schon seit Jahren die Grünen nicht mehr.
Allerdings muss ich zugeben, dass so manche Inhalte und Anstöße der Grünen diskussions- und überlegenswert sind.
Ausländerfeindlichkeit z.B. finde ich bei denen nicht.

u.a. @15:14 von Nachfragerin

"... weil ja jeder Infizierte im Schnitt einen anderen Menschen ansteckt. ..."

Desgleichen gilt für Tiere.

Im Übrigen befinden sich auch Viren in Pflanzen. Hier gilt Gleiches.

Hier sehe ich den Hintergrund, weshalb es Viren seit Millionen von Jahren gibt, und es Viren in der weiter mutierten Form immer weiter geben wird.
Ein entrinnen wird es nicht geben.

Bleibt die Frage: Wie viel Schutz braucht der Mensch, damit er nicht zu den Vireninfizierten gezählt wird ?

um 15:29 von Rimutotara

>>"Danke für Ihre Antwort, allerdings täuschen Sie sich eventuell: ich wähle schon seit Jahren die Grünen nicht mehr."<<

Ich muss schon sagen Sie sind mir direkt sympathisch.

Was ist bei Maskenpartys, Urlaub anders?

Mit den Kreuzfahrt- undd Kriegsschiffen war die hohe Infektionsrate in engen Gruppen erkennbar. Auch die spanische Grippe wurde so verbreitet!
Nur was erwarten wir alle von den Urlaubsrückkehrern, die nach dann 3-4 monatiger Feierabstinenz in der scheinbaren Annonymität des Auslandes mal wieder ausgibig das Leben genießen wollen?? Schließlich gibt es lautstarke Menschen, die für ihr Recht auf freie persönliche Ansteckung und das Ausleben von gemeinschaftlicher, körperlichen engen Zusammenkünften klagen!
Vielleicht ist das eine Überlegung, diese Menschen in zentrale Unterkünfte zum 7-tägigen Durchfeiern mit anschließender 14-tägiger Quaratäne unterbringen, aber bitte auch eingezäunt, so wie es in anderen Gemeinschaftdunterkünften erfolgt ist.

Zu eng für Abstandsregeln

Das wussten doch alle. Schon seit 2015.

Nur die richtigen Entscheidungen sind leider nie getroffen worden.

@ 15:29 von Rimutotara

"Allerdings muss ich zugeben, dass so manche Inhalte und Anstöße der Grünen diskussions- und überlegenswert sind."
.
Das liegt im Auge des Betrachters. Wenn Sie Steuererhöhungen, Preissteigerungen, Enteignung, Eurobonds etc. für überlegenswert halten, bitte.
.
"Ausländerfeindlichkeit z.B. finde ich bei denen nicht."
.
Eine normale Diskussion ist abseits der Meinung von Links-Grün auch nicht mehr möglich ohne den Faschismus-Stempel aufgedrückt zu bekommen.

Die

Umsetzung der Forderung nach „dezentraler Unterbringung“ der Flüchtlinge setzt voraus, dass genügend bezahlbarer Wohnraum dafür verfügbar ist. Das dürfte nicht überall der Fall sein..also in Bayern schaut es damit generell mau aus. Vielleicht ist es ja in anderen Bundesländern besser. Bliebe noch - wie in Griechenland - die Unterbringung in Hotels. Derzeit dürfte es dort viele Leerstände geben. ZB fällt in München ja das Oktoberfest aus, da bleiben viele Hotelbetten leer.
Ich denke Köln hat mit dieser Methode auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise gute Erfahrungen gemacht.

Und der Virus muss nicht mal, wie Sie meinen, vorher mutieren.

Wenn man sich das Geschehen in Brasilien anschaut, dem weltweit am viertstärksten betroffenen Land und welches am Äquator liegt, dann versteht man das es einen enormen Unterschied macht, ob man es mit einem saisonalen Virus wie der Grippe, oder einem „Ganzjahresvirus“ wie SARS-CoV-2 zu tun hat.

Die zweite Welle, wenn sie kommt - und die Chance dafür steigt - geht auf unzureichende Eindämmungsmassnahmen bei der ersten Welle zurück. Ich erwarte „zweite Wellen“ in Ländern ohne Eradikationsstrategie (also NICHT in China!). In USA zB ist die Gefahr SEHR groß!

Und es werden mit SICHERHEIT bald Berichte erscheinen von Leuten die das zweite mal an Covid-19 erkranken. Das ist auch die Krux bei der Impfung (vgl. Erkältung, gegen die Impfung sinnlos ist): wenn man zig Milliarden in eine Impfkampagne investiert, die eventuell nur einen Schutz von einigen Monaten verspricht, erwarte ich eher dass das Impfthema fallen gelassen wird!

um 09:20 von Giselbert

"Wo doch schon über Jahre eine allgemeine Wohnungsnot herrscht." - In Großstädten ja. Auf dem Land herrscht häufig Leerstand.

um 15:48 von NeutraleWelt

>>"Eine normale Diskussion ist abseits der Meinung von Links-Grün auch nicht mehr möglich ohne den Faschismus-Stempel aufgedrückt zu bekommen."<<

Den Eindruck habe ich allerdings auch und ich finde es schade das scheinbar eine offene (und öffentliche) Diskussion nicht mehr möglich ist.

@NeutraleWelt, 15:48

Eine normale Diskussion ist abseits der Meinung von Links-Grün auch nicht mehr möglich ohne den Faschismus-Stempel aufgedrückt zu bekommen.

Ohne dieses Ihr "ceterum censeo"- Argument scheint Ihnen sowieso keine Diskussion möglich zu sein.

Ich bin über jeden Verdacht erhaben, dem "Mainstream" nach dem Munde zu reden, und "links-grün" wäre für meine politische Einstellung eine böswillige Verstümmelung. Und wissen Sie was? Noch nie, noch gar nie, hat mir jemand den "Faschismus-Stempel" aufgedrückt.
Macht Sie das nicht nachdenklich?

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Die Moderation

um 15:48 von NeutraleWelt

>>""Ausländerfeindlichkeit z.B. finde ich bei denen nicht.""<<

Ich finde den Begriff "Ausländerfeindlichkeit" in dieser pauschalen Nennung grundsätzlich falsch. Welcher Mensch hat schon grundsätzlich was gegen alle Ausländer? Es geht doch vielmehr in den Diskussionen immer nur um einen Auszug dieses Personenkreises und jetzt bitte nicht wieder mit der Rassismus-Keule kommen denn das meine ich nicht. Ausgrenzungen nur aufgrund Herkunft und Hautfarbe sind verabscheuenswürdig. Aber Abgrenzungen zum Beispiel aufgrund eines bestimmten Verhaltens schon. Wenn ich jetzt Beispiele bringen würde wäre mir bestimmt der rote Balken sicher. Es sollte sich jeder selbst darüber seine Meinung bilden?

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