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Heil verteidigt Grundrente im Bundestag....

Für die "Corona-Helden" wurde erst im März das Arbeitszeitgesetz verändert.Danach kann der Minister ohne Parlament die Arbeitszeit auf 12 Stunden und die Ruhezeiten zwischen Schichten auf 9 Stunden kürzen.Die Personaluntergrenzen wurden ebenfalls ausgesetzt.

Und die Grundrente,sie ist nur bemerkenswert und sozial,wenn man nicht über Landesgrenzen guckt,da wo es Mindestrenten gibt.

Herr Heil soll sich unbdingt durchsetzen

denn nur vom "Klatschen" alleinkann man nicht leben.
Ich bin einfach entsetzt über die Opposition und die CDU/CSU. Es ist absurd den Untergang unserer Republik zu beschwören nur weil ein paar Menschen anhand ihrer Lebensleistung ein paar Euro mehr bekommen sollen als die Grundsicherung. Besonders ärgerlich ist die Diskussion wenn man bedenkt wieviel Milliarden in den letzten Wochen nur für Militärischen Spielgerät (totes Kapital) in der Diskussion war und ohne wenn und aber von denen begrüßt und verteidigt wurden die jetzt bei der Grundrente den Untergang des Abendlandes wittern. Einfach erbärmlich.

Grundrente

Da die Finanzierung dieser Sozialtat über eine neue Steuer erfolgen soll, die nie eingeführt werden kann, gehe ich davon aus, dass die Finanzierung zumindest teilweise aus der Rentenversicherung heraus erfolgt. Damit kommen wir der Einheitsrente wieder ein kleines Stück näher. Die Koalitionsparteien sollten sich schämen, den Bürger*innen und insbesondere den Beitragszahlern derartiges zu präsentieren.

15:45 von Bernd Kevesligeti

das Arbeitszeitgesetz
.
über dessen Sinnhaftigkeit kann man streiten
ich ging regelmäßig, als ich noch meiner Arbeit nachging, zum Zeiterfassungsgerät und zog,
wie einige andere aus dem Team auch, meinen Ausweis durch
und mich hat kein Vorgesetzter gezwungen !
wobei ! das im Pflegebereich zu tun, da hätte ich auch Probleme

Was ist eigentlich mit denjenigen, die zwar mehrere Jahrzehnte

... lang hart arbeiten mussten, aber weder in die Sozialkassen einzahlten, noch dass der Staat von dieser Arbeit wusste - denjenigen z.B., die ihre Familienangehörigen zuhause pflegten und betreuten?
Die gehen also auch im Alter wieder komplett leer aus...

Debatte im Bundestag

"Deutschland kann es sich nicht leisten, die Grundrente zum 1. Januar nicht einzuführen", so Heil...
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Genau so ist es...

Am 15. Mai 2020 um 15:45 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Für die "Corona-Helden" wurde erst im März das Arbeitszeitgesetz verändert.Danach kann der Minister ohne Parlament die Arbeitszeit auf 12 Stunden und die Ruhezeiten zwischen Schichten auf 9 Stunden kürzen.Die Personaluntergrenzen wurden ebenfalls ausgesetzt.

Das wurde in verschiedenen Diskussion schon so oft gepostet, dass ich davon ausgehe, dass es das Lieblingsthema des Foristen ist (Ceterum censeo Carthaginem esse delendam ).

Ich frage mich, wo der Zusammenhang mit der jetzigen Diskussion um die Grundrente sein soll.

Wähler

Unsere Politiker im Bundestag sollten nicht vergessen das Rentner auch Wähler sind. Verarscht ihr sie noch weiter , wird euch das eines Tages schwer auf die Füsse fallen.

Schäbig

Da fordern Angasbetrüger für ihre Dreckschleudern Kaufprämien und die Menschen, die mit geringen Löhne den Profit der Konzerne vermehrt haben, sollen weiter Armutsrenten erhalten. Schäbig!!!!

Grundrente JA ! Aber wie ?

Grundsätzlich ist die Grundrente schon in der Mindesthöhe von HarztIV oder Sozialhilfe notwendig. Wird etwas mehr als Betrag zur Grundrente als der Betrag es zu HarztIV oder Sozialhilfe ausmacht, gezahlt, werden die Kommunen und Städte und Kreise finanziell entlastet. Und so muss das nach den vergangenen Regeln der "schwarzen Null" auch sein.
Bleibt die Frage, ob sich der Verwaltungsaufwand hinsichtlich einer Bedürftigkeitsprüfung lohnt. Ich meine : Nein.
Es reicht, wenn die Summe der Grundrente mind. HartzIV oder Sozialhilfe + X-Betrag ausmacht. Streiten mag man sich am Ende um gesetzlich festzulegenden X-Betrag im Gesetzesentwurf.
Mache Menschen erhalten eine geringe Rente, die unter der Sozialhilfe liegt. Um die Kommunen und Städte und Kreise auf Dauer finanziell zu entlasten, macht es Sinn einen aufstockenden X-Betrag zur ohnehin erarbeiteten Rentensumme hinzuzugeben.
Schwierig wird es für Fälle, die keinen Rentenanspruch erarbeitet haben. Hier könnten Einzelfälle geprüft werden.

Zuerst die Finanzierung...

Eine verantwortungsvolle Politik stellt zuerst mal die Finanzierung sicher und beschließt erst dann die entsprechende zusätzliche Ausgaben. Im Zusammenhang mit der Grundrechte wurde als Finanzierung eine Finanztransaktionsteuer beschlossen. Von der sind wir allerdings meilenweit entfernt. Deshalb ohne diese Finanztransaktionssteuer auch keine Grundrente..
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Debatte im Bundestag

Kritik von der Opposition
Die Opposition kritisierte das Vorhaben hingegen scharf. "Sie schaffen ganz viele neue Ungerechtigkeiten", warf der FDP-Abgeordnete Johannes Vogel den Koalitionspolitikern vor. 
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Wegen einer Grundrente ? Warum wird seit Jahren immer wieder kritisiert das Deutschland sich eine Grundrente aufgrund der Kosten nicht leisten kann. Ich habe bislang noch niemals gehört das sich Deutschland die ganzen Pensionen nicht leisten kann ! Und spricht da ein Kritiker von Ungerechtigkeiten ? Die späteren Empfänger haben für diese Rente wenigsten Beiträge in die Rentenkassen eingezahlt !

Offensichtlich gibt es noch einige Baustellen

so ist die Finanzierung nicht gesichert, weil es die von Olaf Scholz ins Spiel gebrachte Transaktionssteuer nicht gibt. Dazu kommt, dass die Rentenversicherungsträger aus technischen Gründen zum Jahreswechsel nicht startklar sind. Da gibt es für Heil noch Einiges zu kämpfen

re von falsa demonstratio 16:10

Oft gepostet,aber in den meisten Medien kam es nicht oft.
Da ist von Corona-Helden die Rede und was angeblich alles für sie getan würde.
Und im Zusammenhang mit der Grundrente,den Sie ja anmahnen,da können Sie ja mal auf die Höhe sehen.Und auf Mindestrenten in Europa.

re wm-kasparov-fan

"Was ist eigentlich mit denjenigen, die zwar mehrere Jahrzehnte

... lang hart arbeiten mussten, aber weder in die Sozialkassen einzahlten, noch dass der Staat von dieser Arbeit wusste - denjenigen z.B., die ihre Familienangehörigen zuhause pflegten und betreuten?
Die gehen also auch im Alter wieder komplett leer aus..."

Einen NACHWEIS für den Anspruch auf staatliche Leistungen halten Sie für überflüssig?

Dann hätte ich jetzt gern 10 Beitragsjahre zusätzlich angerechnet. Nur mal so.

Grundrente

ohne Prüfung darf es nicht geben.

Für alle leistungen und Sozialführsorgen müssen prüfungen erfolgen.

Alternativ würde ich sonst meine Steuern auch selbst festlegen und nur das zahlen was ich möchte. Wenn bei mir geprüft wird wivielich für meine persönliche Leistungen abgeben muss dann erst recht bei gratis Führsorge.

Die Grundrente ....

.... war doch schon lange abgeklärt warum jetzt wieder neue Debatten ? Schon allein wieviel Steuergelder der Staat versenkt so z.B. BER, Stuttgart 21 und zigtausend Fälle mehr ,
da könnte man mit Vernunft rangehen und viele , sehr viele , Milliarden einsparen ! Für die Grundrente bleibt dann genügend über.

wieder komplett leer aus...

WM-Kasparov-Fan @
Niemand geht in Deutschland leer aus. Die Grundsicherung steht jedem Bürger zu.

Aber die Steuerzahler sind ist nicht für alle persönlichen Lebensweg verantwortlich.
Wir müssen wieder zu mehr Eigenvernatwortung und Selbstbestimmung zurückfinden.

Auch müssen dann überlegen das wir viel Geld für Subventionen, Alimentierungen Euro, banken und Migration ausgeben.

Mogelpackung

Das C der Union ist eine Mogelpackung! Hier geht es um Menschen die in ihrem Leben hart gearbeitet haben für einen geringen Lohn. Alle erdenklichen Hürden und Vorbehalte baut die Union auf um die sowieso schon durch sie verwässerte Form ganz zum Scheitern zu bringen. Wenn es um die Bezahlung der Coronafolgen geht, baut genau diese Union riesige Dämme auf um die Reichsten der Reichen vor höheren Abgaben zu schützen. Für die Autoindustrie will sie wieder den Bonus, von 4000 Euro pro PKW ist die Rede. Dieses Geld bekommen nur die Personen, die dann noch einmal 30, 40, 50 oder noch höhere Tausende zuzahlen können, also eine Klientel die auf eine Zuwendung nicht angewiesen ist.

16:18 von peter Schäfer

... die Menschen, die mit geringen Löhne den Profit der Konzerne vermehrt haben
.
sie wissen aber schon was ein Autokonzern an Löhnen / Gehältern so zahlt
(Porsche bis zu 9.000 Euro)
und das ärgerliche mit den 5.000 Sonderzahlung ist eigentlich nur dass ich als Rentner keinen Anspruch drauf habe
also sie sollten sich zum Vergleichen ne andere Klientel suchen

16:21, Der freundliche Friese

>>Wegen einer Grundrente ? Warum wird seit Jahren immer wieder kritisiert das Deutschland sich eine Grundrente aufgrund der Kosten nicht leisten kann. Ich habe bislang noch niemals gehört das sich Deutschland die ganzen Pensionen nicht leisten kann ! Und spricht da ein Kritiker von Ungerechtigkeiten ? Die späteren Empfänger haben für diese Rente wenigsten Beiträge in die Rentenkassen eingezahlt !<<

Es liegt am System.

Es ist nämlich für die Finanzierung unerheblich, wie viel jemand eingezahlt hat, da es sich um eine Umlage handelt. Wer arbeitet, zahlt die Renten der Rentner.

IMHO sollte man Großverdiener ebenfalls heranziehen, so wie Selbständige und Beamte. Und ganz kommunistisch: auch die großen Vermögen. Da geht die angedachte Finanztransaktionssteuer schon in die richtige Richtung.

Was ist gerecht?

@Sisyphos3:
Da die Kommentarfunktion oft schon geschlossen ist, wenn ich antworten möchte, antworte ich mal hier (Es gehört auch zum Thema Rente!) auf Ihre gestrige Frage, was denn "gerecht" sei. (Sie meinten, 10 Menschen hätten dazu vermutlich 10 verschiedene Ansichten).

Was "gerecht" ist für die Zukunft, kann vielleicht jeder für sich am besten herausfinden, wenn er von seiner jetzigen Position in der Welt mal Abstand nimmt und sich klarmacht, dass jeder Mensch überall geboren werden kann - arm, reich, privilegiert, gesund, krank, im Kriegsgebiet oder im Frieden, als Kind von Machthabern oder von Bettlern.
Empathie und Vorstellungsvermögen ist gefragt. Was wäre für alle Gesellschaftsgruppen ausreichend gerecht?
Ohne Kompromisse, Entgegenkommen, Verzicht geht das für keine gesellschaftliche Gruppe.
Wie gut geht es jedem mit wieviel Verzicht? Die Frage finde ich wichtig.
Welchen Bedarf haben Menschen?
Wieviel Solidarität braucht eine Gesellschaft?

16:28 von Peter Kock

Schon allein wieviel Steuergelder der Staat versenkt .... Stuttgart 21 ...
.
was maulen sie
es gab doch ne Abstimmung über das Projekt
ich kann´s nicht verstehen aber der Bürger sprach sich dafür aus

16:21 Der freundliche...

"die späteren Empfänger haben für diese Rente wenigstens Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt........"

So ist es.
Und mit ihren Steuern die sie während des Berufslebens bezahlt haben wurden die Pensionen mitfinanziert. (Denn auch die Gelder für Pensionen fallen nicht vom Himmel).

@ 16:27 von werner1955

Sehe ich auch so

@16:20 von Amadeus-x

Stimmt. Erst mal so richtig.
Ich würde auf die Finanztransaktionssteuer auch gar nicht setzten.
Viel interessanter ist der Ansatz auf mehr sozialabgabenpflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Die könnten meiner Meinung nach daher rühren, wenn endlich die Teil-Re-Globalisierung der Wirtschaft in Deutschland in Angriff genommen würde. Wie die Corona-Krisenzeit zeigt, wäre dies die Rückführung von systemrelevanten Produkten, die wieder in Deutschland u.U. entwickelt und dann auch hier in Deutschland produziert werden. Wie bekannt sein dürfte, umfasst dies medizinische Geräte, Medikamente, Schutzkleidung im medizinischen wie auch in der häuslichen Krankenpflege wie auch in Alten- und Pflegeheimen, oder auch Hospitz. Es gibt meiner Meinung nach noch mehr Produkte, wie z.B. Traktorenbau und Landmaschinen und die gesamte Teilepalette. Auch in der Logistik muss ggf. nachgedacht werden, ob die Steuerung und die Durchführung der Logistik zumindest im systemrelevanten Bereich in D verbleibt.

Typisch Union!

Leider muss man das so sagen.
Wegen der Corona-Krise soll man wieder soziale Verbesserungen für die Kleinen Leute verschieben - wegen fehlendem Geld.
Die gleiche Union schämt sich aber nicht, gerade jetzt, wo Millionen um ihre Existenz bangen, Milliarden Euro für amerikanische Kampfflugzeuge zu verpulvern - wegen "nuklearer Teilhabe"!
Schämt sich denn da wirklich Niemand?
Anstatt immer nur auf die Bremse zu treten, wenn es um Geld für die kleinen Leute geht, sollten diese Politiker endlich mal selbst in eine Rentenkasse einzahlen.
Aber so weit geht wohl die Solidarität mit dem "Normalbürger" selbst jetzt in dieser schweren Krise nicht.

Ich nenne es schäbig

den jetzigen Rentnern noch Steuern davon abzunehmen. Wurde 2005 eingeführt 50% der Rente sind Steuerpflichtig mit eine jährlichen Steigerung bis hin dann die 100% erreicht sind. Zurück zur Grundsicherung die darf nicht noch aus der Rentenkasse genommen werden,sondern muss so wie auch Sozialleistungen für Hilfsbedürftige gezahlt werden.M.M.

Der Grünen-Rentenexperte Markus Kurth bewertete es als positiv, dass nun ein Vorschlag vorliege, über den man diskutieren könne. Er kritisierte aber, die Koalition gehe dabei zu umständlich vor.
>> "Kein Mensch weiß, ob er oder sie die Grundrente bekommt, und wenn ja, wie viel."

Und vor allem nicht, ob das Geld aus dieser Grundrente, wenn ihre Höhe feststeht, zu dem Zeitpunkt, an dem es ausgezahlt wird soviel "Kaufkraft" hat, dass es seinen Empfängern tatsächlich ein auskömmliches Leben in Würde, d.h. ohne ständige Existenzsorgen und vor allem ohne sich ständig mit irgendwelchen Ämtern herumschlagen zu müssen ermöglichen wird.

Das hier hört sich leider nicht unbedingt danach an: "Gleichzeitig müsse sich die Rentenversicherung mit einem "wüsten Verwaltungsaufwand" herumschlagen".

So wie es derzeit aussieht, wahrscheinlich nicht nur die.

Grund-Rente?

Was soll denn heutzutage eine Rente von 900 sein?

Ein Armutszeugnis, leider. Und höher geht die Grundrente nicht, nur bis knapp über Grundsicherung.

Machma doch mal ne Rechnung:

300-400 Euro Miete warm, 100-200 Euro Krankenversicherung, bis zu 50 Euro sonstige Versicherungen, 70 Euro Strom und Telefon und 60 Euro Monatsticket:

Das sind 780 Euro nur für die Fixkosten, die auch ein 20jähriger haben kann.

Aber Rentner haben nunmal die Eigenschaft alt zu sein. Alt bedeutet große Schwernis, Medikamente, Umwege, Hilfebedürftigkeit usw.

Und fürs Essen und Trinken? Naja, die 2 Euro pro Tafeleinkauf müssten dann ja gerade so reichen...(Ironie)

Die geplante Grundrente ist eine dumme Entschuldigung und ist noch nicht einmal ein Anfang. Dabei könnte es so einfach sein eine richtige Grundrente aufzustellen: wie bei Hartz IV werden die Grundbedürfnisse von Rentnern aufgestellt, SINNVOLL bewertet und stetig angepasst. Mindestens das bekommt dann jeder Rentner!

Wer soll das bezahlen? Wir alle!

Es braucht keine Grundrente sondern eine Rentenreform

Mit einer Rentenreform muss dafür gesorgt, dass die Ungerechtigkeit zwischen den zu geringen Angestellten-Renten und den üppigen Beamten-Pensionen ausgeglichen wird.
Den Arbeitern mehr, den Beamten weniger. Nur so ist ein finanzierbarer Ausgleich zu schaffen.
Alles andere wird die nachfolgenden Generationen vor grösste Probleme stellen.

16:33, werner1955

>>
WM-Kasparov-Fan @
Niemand geht in Deutschland leer aus. Die Grundsicherung steht jedem Bürger zu.

Aber die Steuerzahler sind ist nicht für alle persönlichen Lebensweg verantwortlich.
Wir müssen wieder zu mehr Eigenvernatwortung und Selbstbestimmung zurückfinden.

Auch müssen dann überlegen das wir viel Geld für Subventionen, Alimentierungen Euro, banken und Migration ausgeben.<<

Die Rente ist umlagefinanziert. Komplett unabhängig von Subventionen, "Alimentierungen euro" was immer das sein soll, Banken und Migration. Und was dergleichen Reiz- und Schlagworte mehr sind.

Der Personenkreis, der einzahlt, muss vergrößert werden.

Kommunismus?

In der Schweiz geht das ja auch.

@fathaland slim 16.38

IMHO sollte man Großverdiener ebenfalls heranziehen, so wie Selbständige und Beamte. Und ganz kommunistisch: auch die großen Vermögen. "
Das "kommunistisch" soll sicher ironisch sein?
Ich bin auch dafür, dass alle in die Rente einzahlen und die Privilegien der Beamten im Alter wegfallen. Die haben nämlich schon genug andere Privilegien.
Aber die Grundrente als Sozialleistung ist so auch nicht schlüssig und gerecht. Warum sollen vermögende Rentner Sozialleistungen ohne Prüfung erhalten? Da habe ich ein anderes Verständnis von Hilfen für Bedürftige.

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Arbeitsminister Heil (SPD)

Arbeitsminister Heil (SPD) hat in seiner Argumentation völlig recht:
Die Lebensleistung von Menschen durch die Grundrente anzuerkennen, ist überfällig.
Niemand würde in der Corona-Krisenzeit verstehen, dass Milliarden in Unternehmen investiert werden während Geringverdienende um eine bereits beschlossene Grundrente geprellt werden.
Und im übrigen ist Kaufkraftstärkung auch ein indirektes Konjunkturprogramm.

Viel zu kompliziert

Anders als der Name vermuten lässt, geht es bei der Grundrente ja nicht um einen Sockelbetrag. Vielmehr wird nach einem für Laien kaum nachvollziehbaren Punktesystem der erworbene Rentenanspruch aufgestockt. In vielen Fällen so, dass das Existenzminimum trotzdem nicht erreicht wird. Somit ist das Ganze hauptsächlich eine PR-Maßnahme, als Lösung für das Problem Altersarmut ist diese Grundrente nur sehr eingeschränkt geeignet.

Gerade angesichts der langfristig wahrscheinlichen Folgen der Corona-Krise wäre jetzt eigentlich der Zeitpunkt gekommen, zumindest für Menschen ab 60 oder 65 ein monatliches Netto-Grundeinkommen im Bereich von 1000 bis 1200 Euro zu garantieren. Wer weniger Anspruch hat, wird generell und damit unbürokratisch auf diese Summe aufgestockt, bei höheren Ansprüchen läuft es weiter wie bisher. DAS wäre eine Lösung und kein PR-Gag.

Warum Diskussion um Rentenerhöhung?

Lese ich doch bei fast allen Diskussionen wenn es um "Hilfen" für die Industrie geht von den Kritik lösen alles gut heißenden Foristen,..."das sind doch keine Schulden, nur Buchungsgelder, müssen nicht zurück gezahlt werden" etc. Also dann mal viele Schulden aufnehmen und den Menschen ,weitestgehend aus Dienstleistungssektor, eine menschenwürdige Rente analog von Pensionen zahlen.

@ fathaland slim (16:38)

"IMHO sollte man Großverdiener ebenfalls heranziehen, so wie Selbständige und Beamte. Und ganz kommunistisch: auch die großen Vermögen. Da geht die angedachte Finanztransaktionssteuer schon in die richtige Richtung."
------
Ich glaube nicht, dass die Transaktionssteuer zum Kommunismus führt. "Regelungen" bei Vermögen und Einkommen schon eher. Grundrente und grundsätzlich ein Grundeinkommen kann sich unser Wirtschafssystem locker leisten. Würden sogar unsere Leistungsbereitschaft und unser Wohlbefinden (bei den meisten Menschen, meine ich) in die Höhe treiben. Hat das Experiment in Finnland gezeigt. Dann hat man was von wegen Unwirksamkeit für den Arbeitmarkt erzählt und damit einen Grund gehabt, die Angelegenheit als nicht weiter interessant zu erklären. Man weiß eigentlich sehr gut, was vom Kapitalismus wegführen könnte und was nicht. Die nächste historische Etappe nennt sich weiterhin Kapitalismus.

Sisyphos3 .... die Bürger

Sisyphos3
.... die Bürger haben doch sich dafür ausgesprochen.Die haben sich aber nicht dafür ausgesprochen , dass die veranschlagte Summe damals , heute so in die Höhe geschossen ist. Solche Fehlkalkulationen unterstützen Sie noch ? Kopfschütteln ist da angesagt .

16:31 von Karl Napf

Versuchen Sie es doch bitte einmal mit einem sinnvollen Beitrag.
Es gibt keine Politiker "mützenisch und hawibo". Und was hat es mit dem Artikel zu tun wenn sich "alle linksgrünen glücklich in den armen liegen?

Milliardenbeträge an Steuerhinterziehungen

Wenn ich im Internet lese, dass EU-Staaten jährlich mehr als 800 Milliarden € durch Steuerhinterziehungen entgehen und Deutschland dabei auf
Rang 2 liegt, wirft das
viele Fragen auf. Gelder,
die während der Coronakrise an so vielen
Stellen gebraucht werden, fehlen. Warum kann die Regierung hier keine strikteren Konzepte umsetzen?

17:07, deutlich @fathaland slim 16.38

>>Aber die Grundrente als Sozialleistung ist so auch nicht schlüssig und gerecht. Warum sollen vermögende Rentner Sozialleistungen ohne Prüfung erhalten? Da habe ich ein anderes Verständnis von Hilfen für Bedürftige.<<

Wie groß schätzen Sie denn den Personenkreis Vermögender, die nur eine kleine Rente beziehen?

Wen bezeichnen Sie als vermögend?

Jemanden, der ein kleines Häuschen geerbt hat? Soll er das erst verkaufen und die Kohle aufbrauchen?

Grundrente nach dem Hartz4-Prinzip? Nur wer bettelarm ist, bekommt Almosen?

17:02 von Südbaden

Zitat:"Mit einer Rentenreform muss dafür gesorgt, dass die Ungerechtigkeit zwischen den zu geringen Angestellten-Renten und den üppigen Beamten-Pensionen ausgeglichen wird."

Prinzipiell stimme ich Ihnen zu. Ein System ähnlich der Schweizer AHB, in die ALLE einzahlen, ob angestellt, selbständig oder Staatsdiener, wird aber von CDU/CSU und FDP abgelehnt. Die "üppigen" Beamtenpensionen sollte man differenziert betrachten. "Üppig" vielleicht ab Höherer Dienst (A 13 aufwärts) im Vergleich zur Rente. Das sind aber die wenigsten Beamten. Es sind auch nicht die Beamten an der Ungleichbehandlung schuld, sondern der Staat, der seit Jahrhunderten die Sozialabgaben als Arbeitgeber einspart und die Pensionen dafür aus Steuermitteln finanziert, lange Zeit sogar, ohne dafür Rücklagen anzulegen. Eine Rentenreform im Sinne einer Gleichbehandlung aller kann ich nur befürworten. Aber wenn die CDU jetzt bei 40% in den Umfragen liegt...

Am 15. Mai 2020 um 16:38 von fathaland slim

>>Wer arbeitet, zahlt die Renten der Rentner.<<

Das ist so nicht ganz richtig. Die Rentenkasse ist ein Fond, in den Arbeiter(in) einzahlen. Ebenso fliessen Steuergelder vom Bund in die Rentenkassen und 1% der Mehrwertsteuer . Im Gegenzug werden "Fremdleistungen" aus der Rentenkasse bezahlt.

17:17, Ist Wahr @ fathaland slim (16:38)

>>Ich glaube nicht, dass die Transaktionssteuer zum Kommunismus führt.<<

Sie sind doch sonst nicht so ironieresistent:=}

>>Grundrente und grundsätzlich ein Grundeinkommen kann sich unser Wirtschaftssystem locker leisten. Würden sogar unsere Leistungsbereitschaft und unser Wohlbefinden (bei den meisten Menschen, meine ich) in die Höhe treiben.<<

Da bin ich völlig Ihrer Meinung.

Am 15. Mai 2020 um 17:17 von Ist Wahr

>> und grundsätzlich ein Grundeinkommen <<
>>Hat das Experiment in Finnland gezeigt<<

Das Experiment in Finnland gilt als gescheitert. Nur eine Dame hat es mit dem Grundeinkommen geschafft, wieder eine Arbeit zu erhalten. Sie hat das Geld als Startkapital für eine Selbstständigkeit genutzt.

https://www.tagesschau.de/ausland/finnland-grundeinkommen-107.html

Rentenideen

Beim Thema "Rente" würde ich als Politiker mal gedanklichen Kopfstand machen und schauen...

Renteneintrittsalter runter:
führt dazu, dass viele junge Arbeitslose einen Job bekommen und v.a. körperlich anstrengende Arbeiten schneller und effektiver bewältigen als ein älterer Angestellter.
Es führt auch zu mehr Gesundheit, also weniger Kosten im Gesundheitswesen.

Rentenhöhe erhöhen und steuerfrei stellen bis zu einer Grenze:
trägt auch zu mehr Gesundheit bei und natürlich zu einem angemessenen Gefühl von Wertschätzung für die Lebensleistung.

Mehr Berufsbilder einführen, die nach Alter gestaffelt ausgeübt werden könnten:
Körperlich Schwereres für die Jüngeren, geistig Schwereres, Erfahrung Förderndes für die Älteren:
würde längere Teilhabe ermöglichen, ohne zu überlasten.

Auch die Arbeitsstundenzahl sollte mit dem Alter gestaffelt abnehmen: schafft mehr halbe Arbeitsstellen.

16:31 von Karl Napf

Zitat:"und wenn dann noch, wie von mützenisch und hawibo vorgeschlagen, die vermögensabgabe kommt, passt es schon. und alle linksgrünen liegen sich glücklich in den armen"

Die genannten Herren heißen Mützenich und Borjans. Aber mit Namen haben Sie es ja nicht so. Und wenn die Grundrente scheitern sollte, was ich für einen unglaublichen Skandal hielte, weiß ich schon, wer sich dann glücklich in den Armen liegt:
"Die AfD-Abgeordnete Ulrike Schielke-Ziesing forderte die Unionsabgeordneten auf, keine zweite Lesung zuzulassen. "
(aus dem Artikel)
Soviel zur sozialen Verantwortung der selbsternannten "Alternative". Dass die FDP ins gleiche Horn stößt, überrascht nur mäßig.

. ohne ständige Existenzsorgen ?

von Nettie @
Für "ein auskömmliches Leben in Würde", ist jeder erst mal selbst verantwortlich und für jeden ist das etwas anders.

Für den einen ist das die Kreuzfahrt unf für andere der Kasten Bier und Zigaretten oder die schicke Wohnung in der Innenstadt.

Der Staat macht kein Geld sonder es niemt es sich von Steuerzahler die auch ein auskömmliches Leben in Würde haben möchten und nicht den größten Teil Ihre persönlichen Leistung zur alimentierung für ander weggenommen wird.

@Schlagloch, 16:50

"Wegen der Corona-Krise soll man wieder soziale Verbesserungen für die Kleinen Leute verschieben - wegen fehlendem Geld.
Die gleiche Union schämt sich aber nicht, gerade jetzt, wo Millionen um ihre Existenz bangen, Milliarden Euro für amerikanische Kampfflugzeuge zu verpulvern - wegen "nuklearer Teilhabe"!"

Ihr Beitrag ist aus meiner Sicht eine gelungene Metapher ("Verbildlichung") der menschenverachtenden "Bewertungsmaßstäbe" in unserem derzeitigen globalen Wirtschaftssystem.

@ 17:24 von fathaland slim

"Jemanden, der ein kleines Häuschen geerbt hat? Soll er das erst verkaufen und die Kohle aufbrauchen?"
.
Das wäre mal ein Anfang. Wenn Sie sich ein kleines Häuschen nicht leisten können und auf Grundsicherung angewiesen sind, können Sie sich kein kleines Häuschen nicht leisten.
Ist ganz einfach.
Wenn ich einen Ferrari erbe und mir den nicht leisten kann, muss ich den verkaufen.
Ebenso einfach.

17:18 von Adeo60 @Leipziger59, 15:39

Es wäre kein Kraftakt, weil sie die existierende Verbeamtung nicht einfach ändern können . Quasi eine Art Bestandsschutz.
Da ich davon ausgehe das der Forist politische Beamte meint, was meistens gleichgesetzt wird mi Beamten, wäre es kein Problem für jeden einfach das Punktesystem anzuwenden was für alle gilt, sobald er politischer Beamte wird.
Dasselbe würde dann analog für alle neuen Beamten gelten.
Nur wenn es schon so kompliziert ist das man das nicht so einfach stemmen kann, wie soll ein normal Bürger wissen was ihn zusteht? Hochgebildete mit Pensionen wissen es weitest gehend sobald sie den job antreten

17:17, Ist Wahr

>>Grundrente und grundsätzlich ein Grundeinkommen kann sich unser Wirtschaftssystem locker leisten<<

Bei der Grundrente stimme ich Ihnen zu. Von einem Grundeinkommen für alle halte ich nichts. Wenn es für alle gezahlt wird, werden die Preise sich soweit angleichen, dass es wertlos wird.

ie vermögensabgabe kommt?

von Karl Napf@
Dann ist es Ihre demokratisch Pflicht für Mehrheiten zu kämpfen die das verhindern.

Ich versuche das jeden Tag.

17:07 von fathaland slim

«Der Personenkreis, der einzahlt, muss vergrößert werden.
Kommunismus? … In der Schweiz geht das ja auch.»

Nicht nur der Personenkreis der Einzahler ist in der Schweiz ein größerer.
Geht dort auch ohne Beitragsbemessungsgrenze, ohne dass die Schweizer sich dem Kommunismus anheim gefallen sehen.

In DEU sehe ich aber (viele) große Schwierigkeiten, das bisherige Pensionssystem der Beamten in ein mehr Personen umfassendes
"Allgemeines Rentensystem" zu integrieren.

"Man müsste es irgendwie" so umgestalten, dass nicht auch gleichzeitig die Attraktivität, "einen Beamtenberuf" zu ergreifen, unverhältnismäßig geringer wird. Wegen der nicht mehr so gegebenen Beamten-Vorteile bei Pensionen.

Wohl weniger Attraktiv-Problem bei "Gehobener Beamtenlaufbahn".
Mehr bei Beamten in Kommunalen Verwaltungen (u.a. Architekten / Baustatiker / Mediziner) … und bei Polizei + Berufsfeuerwehr.

Hat sich der Staat DEU schon sehr an dieses Gefüge des Beamtentums mit den Teilweise-Privilegien "gewöhnt" …

der einzahlt, muss vergrößert werden?

fathaland slim @

Besser und ausreichend für die Renten ist wenn nur die Einzahler auch etwas
bekommen.

Alle andern müsssen über Steuergelder und Prüfung der Notwendigkeit alimentiert werden.

re ist wahr

"Würden sogar unsere Leistungsbereitschaft und unser Wohlbefinden (bei den meisten Menschen, meine ich) in die Höhe treiben. Hat das Experiment in Finnland gezeigt. Dann hat man was von wegen Unwirksamkeit für den Arbeitmarkt erzählt ..."

Entweder ist die Auswertung der Studie korrekt oder nicht.

Sich rauspicken, was in die eigene Agenda passt, und abwerten, was nicht, macht Sie unglaubwürdig.

@ 17:09 von andererseits

"Niemand würde in der Corona-Krisenzeit verstehen, dass Milliarden in Unternehmen investiert werden während Geringverdienende um eine bereits beschlossene Grundrente geprellt werden."
.
Ich verstehe das vollkommen.
Unternehmen zahlen Arbeitsplätze. Arbeitsplätze bedeuten Steuereinnahmen.
Von denen u.a. die Rente finanziert wird.
Eine vernünftige Rente und ein vernünftiger Mindestlohn Ja, aber auf der anderen Seite kann ich nichts dafür, wenn Sie sich als Lebensziel Friseur, Musikant oder Buchhändler ausgesucht haben.

Was, bitteschön, ist ein ...

... ordentlicher Job?

Heil verteidigt Grundrente im Bundestag

Das sind sie wieder, die Damen und Herren aus der Politik, die hauptsächlich Politik für eine Minderheit machen- für Wohlhabende/Wirtschaft und sich selbst- und nun auch mal den Bürgern ein paar Krümeln geben, die vom reich gedeckten Tisch fallen!

Wie edel von Herrn Heil (spd), jetzt Heldenhaft die Grundrente zu verteidigen.

PS. Ach, war es nicht seine Partei und den grünen, die vor knapp 20 Jahren den Niedriglohnsektor in volle Fahrt brachten und somt einen Riesenbeitrag zur heutigen und zukünftigen Altersarmut leisteten?

sozialen Verantwortung?

Peter Meffert @
besteht aber zuerst für die Leistungserbringer der Renten.

Ein gründlich Bedürfnisse Prüfung ist das mildeste was der Steuerzahler verlangen muss.

17:07 von fathaland slim

>>Der Personenkreis, der einzahlt, muss vergrößert werden.<<

Vollkommen richtig. Nur wo ziehen Sie da die Grenze? Und für welche Berufsgruppe soll das gelten?
Meine Meinung: für alle, welche einen steuerpflichtigen Beruf ausüben.
Ich war 28 Jahre selbstständig und habe in die gesetzliche Kasse eingezahlt. Zudem noch privat vorgesorgt, soviel wie mein Einkommen es zuließ.
Zur Zeit beziehe ich eine Riesterente von 79, 65 €. Und das noch 2 Jahre lang, bis ich in den "Genuss" meiner eingezahlten Rente komme.
Die liegt dann lt. letztem Bescheid bei knapp unter 600 €.
Ich hoffe, ich erlebe das noch.
Meine private Vorsorge geht gerade für die Pflegebedürftigkeit meiner Frau "flöten".

@ NeutraleWelt

„ Das wäre mal ein Anfang. Wenn Sie sich ein kleines Häuschen nicht leisten können und auf Grundsicherung angewiesen sind, können Sie sich kein kleines Häuschen nicht leisten.
Ist ganz einfach.
Wenn ich einen Ferrari erbe und mir den nicht leisten kann, muss ich den verkaufen.
Ebenso einfach.“

Wie wohnt es sich denn so in einem Ferrari, ich hab gehört soll schön kuschelig sein, können sie das bestätigen.
Ein Luxusauto ist kein guter Vergleich möchte ich damit anmerken.

17:26 von Peter Meffert

So gut ist das schweizer System nicht, es müssen zwar alle einzahlen, das ist insofern richtig. Aber es ist zweigeteilt, analog dem der alten DDR, ein wird ein geringer Grundstock bezahlt an die AVG was eine geringe Rente ist und eine zweite für diejenigen die mehr verdienen. Das macht zusammen eine gute Rente.
Für die welche nur in die AVG einzahlen konnten ist sie nicht viel besser als in Deutschland.
Zu dem ist das schweizer Rentensystem Ausländerfeindlich in dem es Ausländer um Rentenjahre betrügt. Weil das zweite Standbein wird nicht an die AVG gezahlt , sondern an private Rentensystems, Viele junge Menschen die in schweizer Hotels arbeiten oder beim Tunnelbau wissen es nach vielen Jahren nicht mehr. Und sobald sie die Schweiz verlassen werden Rentenansprüche umgewandelt in einer Einmalzahlung bei erreichen des Rentenalter. Auszahlung vorher..unmöglich. Das dt. Rentensystem freut sich, weil viele Jahre fehlen

Rente ist eine

Rente ist eine Versicherungsleistung, die über Beitragszahlungen erworben wird. Das ist aber weder bei der " Grundrente " noch bei der " Mütterrente " der Fall. Wenn man hier Sozialleistungen verteilen will, dann doch bitte auf einem anderen Weg. Im übrigen sind die Kritikpunkte: " angesichts der Milliardenausgaben in der Corona-Krise fehle derzeit das Geld für die Grundrente " und " es liegt noch kein Konzept zur Finanzierung vor " durchaus schwerwiegend. Interessant ist auch, dass Renten nicht gekürzt werden können, wenn die Durchschnittseinkommen sinken, dies aber nicht bei Erhöhugen wieder ausgeglichen wird. Eine ungerechte Bevorzugung von Rentnern.

Das heraushängen der FDP aus dem Fenster zum Thema Rente!

"Die Opposition kritisierte das Vorhaben hingegen scharf. "Sie schaffen ganz viele neue Ungerechtigkeiten", warf der FDP-Abgeordnete Johannes Vogel den Koalitionspolitikern vor. Nach so langer Debatte müsse es eigentlich selbstverständlich sein, eine solide Finanzierung und ein zielgenaues Modell zu haben. Der vorliegende Gesetzentwurf weise aber weder das eine noch das andere auf, so Vogel."

Das irgendein FDP-Politiker auch nur das Wort "Ungerechtigkeit" in Fragen zu Rente benutzt, ist mehr als dreist.
Wer wissen möchte wie die FDP als Partei, mit eignen Renten-Schulden in Millionen höhe gegenüber Angestellten umgeht, kann das gerne im Netz nachlesen. Da ist man ganz individualistisch und übergibt die Schulden der Allgemeinheit.

17:39 von NeutraleWelt

re fathaland slim

"Jemanden, der ein kleines Häuschen geerbt hat? Soll er das erst verkaufen und die Kohle aufbrauchen?"
.
>>Das wäre mal ein Anfang. Wenn Sie sich ein kleines Häuschen nicht leisten können und auf Grundsicherung angewiesen sind, können Sie sich kein kleines Häuschen nicht leisten.
Ist ganz einfach.
Wenn ich einen Ferrari erbe und mir den nicht leisten kann, muss ich den verkaufen.
Ebenso einfach.<<

Ich weiß nicht, wie ich Ihren Beitrag bewerten soll. Eigentlich ganz einfach:
Ignoranz? Arroganz? Vom hohen Ross mal schnell nach unten getreten?
MannohMann.

17:49 von morgentau19

Zitat:"Ach, war es nicht seine Partei und den grünen, die vor knapp 20 Jahren den Niedriglohnsektor in volle Fahrt brachten und somt einen Riesenbeitrag zur heutigen und zukünftigen Altersarmut leisteten?"

Unter tätiger Mithilfe von CDU/CSU und FDP! Im Unterschied zu den eben genannten Parteien versucht die SPD, die Fehler von damals wieder zu korrigieren (Mindestlohn, Grundrente...), immer gegen den Widerstand von CDU/CSU und FDP, von der sog. Alternative ganz zu schweigen. Aber das ist Ihnen auch wieder nicht recht, denn wer einmal einen Fehler gemacht hat...Komisch, bei anderen Parteien sind die Deutschen weniger nachtragend.

17:53 von Rimutotara

Zitat:re@17:07 von fathaland slim
>>Der Personenkreis, der einzahlt, muss vergrößert werden.<<
Vollkommen richtig. Nur wo ziehen Sie da die Grenze? Und für welche Berufsgruppe soll das gelten?
Meine Meinung: für alle, welche einen steuerpflichtigen Beruf ausüben."

Sie haben beide Recht! Das System der Schweizer AHV sieht vor, dass ALLE einzahlen, vom Arbeiter bis zum Unternehmer, ohne Beitragsbemessungsgrenze. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit der privaten Zusatzvorsorge. Ich sehe nicht, dass in der Schweiz der Kommunismus ausgebrochen wäre.

@werner1955, 17:38

"Für "ein auskömmliches Leben in Würde", ist jeder erst mal selbst verantwortlich"

Volle Zustimmung. Das Problem: Die Umstände bzw. "Gegebenheiten" unseres heutigen Politik- und somit auch Wirtschaftssystems machen es sehr vielen Menschen nicht nur schwer, sondern oft fast unmöglich, dieser Verantwortung nachzukommen, wenn sie sich an die ungeschriebenen Gesetze von Recht (im "allgemeinen", nicht im juristischen Sinne jetzt) und Anstand halten wollen. Trotz aller eigenen Anstrengungen und redlichen Bemühungen.

Standardrentenniveau auf über 60% anheben

Wer die ganze Zeit auf die niedrigen Geburtenjahrgängen rummeckert und, dass sich die Gesellschaft das aktuelle Rentenniveau von 48% kaum leisten kann* möchte von einer wesentlichen Sache ablenken.

Seit dem 2. Weltkrieg sind nach den babyboomer die Geburtenzahlen zwar zurückgegangen, aber unser Produktivitäthat sich seit dem jedes Jahr erhöht. Demnach muss der "Vertreter" (Volksvertreter möchten viele ja nicht genannt werden) im Parlament, nur die an der Produktivität erhaltenen Gewinne vernünftig abschöpfen und das Problem wäre gelöst. WIe so manch anderes Problem. Aber das ist das Problem. Den Wunsch der Mehrheit der Bevölkerung schafft es irgendwie kein Parlament umzusetzen. Egal wer die Regierung stellt.

Seltsam! Moment! Nein, selbst nachdem ich meinen Aluhut abgelegt habe, komme ich nicht auf das Problem! Vielleicht erklärt es mir einer hier in unserem Forum? Ich bin ja so gespannt.

* die "Rentenkomission" empfiehlt 44%!

17:56 von Magic.fire

Die Mängel des Schweizer Systems muss man ja nicht übernehmen. Mir geht es hier um das Prinzip der AHV, nämlich dass ALLE Berufstätigen in eine Kasse einzahlen. Richtig ist, dass zusätzlich private Vorsorge erwünscht ist, aber das ist bei uns auch so. Theoretisch könnte auch der Hartz IV-Empfänger monatlich 10€ zurücklegen, an der Börse spekulieren oder Lotto spielen (Achtung Ironie).

@ SchleswigHolsteiner (17:33),Re

"Das Experiment in Finnland gilt als gescheitert. Nur eine Dame hat es mit dem Grundeinkommen geschafft, wieder eine Arbeit zu erhalten. Sie hat das Geld als Startkapital für eine Selbstständigkeit genutzt.

https://www.tagesschau.de/ausland/finnland-grundeinkommen-107.html"
------
Die Tagesschau ist von mir nicht als wissenschaftliche Institution anerkannt. Ein solch komplexes Thema, ein soziales Experiment, welches unter sehr schlechten Bedingungen und Versuchsanordnungen stand, muss genaustens, hinsichtlich Variablen, Kriterien, Ziele, Zielstrecke und -Räume (wer will: Zeitdimension, Absichten und Wünsche, könnte man auch sagen), Operationalisierungen von Ursachen- und Wirkungszusammenhängen, Bias-Faktoren (z. B. eigeflossene Interessen) und sonst noch eine Menge an Dinge berücksichtigen.
Was ich ganz einfach sagen will: Es ist schon richtig, dieses finnische Eperimentspiel zu vergessen. War von Anfang an nicht ernst gemeint.

@in Zukunft um 17:35

.“..und v.a. körperlich anstrengende Arbeiten schneller und effektiver bewältigen als ein älterer Angestellter.“

Äh, und Sie meinen die Jüngeren zieht es heutzutage in die körperlich anstrengenden Berufsfelder? Dort fehlt es zudem häufig an gesellschaftlicher Anerkennung.

Rentenhöhe erhöhen und steuerfrei stellen bis zu einer Grenze:
trägt auch zu mehr Gesundheit bei und natürlich zu einem angemessenen Gefühl von Wertschätzung für die Lebensleistung.

Da bin ich grundsätzlich bei Ihnen.

Mehr Berufsbilder einführen, die nach Alter gestaffelt ausgeübt werden könnten:
...geistig Schwereres, Erfahrung Förderndes für die Älteren:...“

In der Politik würde ich mir durchaus viel mehr jüngere Menschen mit kreativen und progressiven Ideen wünschen. Prinzipiell wäre schön, wenn Jung und Alt sich gegenseitig mehr wertschätzt und unterstützt. Dazu gehört das Zurückgreifen auf Erfahrungen der Älteren, sowie die Offenheit für Neues.

@15:45 von Bernd Kevesligeti

"Für die "Corona-Helden" wurde erst im März das Arbeitszeitgesetz verändert.Danach kann der Minister ohne Parlament die Arbeitszeit auf 12 Stunden und die Ruhezeiten zwischen Schichten auf 9 Stunden kürzen. Die Personaluntergrenzen wurden ebenfalls ausgesetzt."

Ist doch eine wunderbare Möglichkeit, etwaigen Nachwuchs zu vergraulen. Nach Corona sind diese Helden ganz schnell wieder vergessen und das wissen die auch.

Debatte im Bundestag

Die Bundesregierung hatte die Grundrente im Februar beschlossen, die Zustimmung von Bundestag und Bundesrat steht aber noch aus...
###

Diese Grundrente muß kommen ! Ich weiß gar nicht warum darüber überhaupt noch debattiert werden muß. Die Koalition hat sie doch schon beschlossen. Die SPD hat sie gefordert weil sie diese Grundrente braucht um aus den Tief herauszukommen. Und die CDU/CSU will sie doch auch weil sie einen Koalitionspartner braucht. Also bitte hier die gleiche Entschlossenheit an den Tag legen wie in den letzten zwei Monaten...

.

@ fathaland slim

„ IMHO sollte man Großverdiener ebenfalls heranziehen, so wie Selbständige und Beamte. Und ganz kommunistisch: auch die großen Vermögen. Da geht die angedachte Finanztransaktionssteuer schon in die richtige Richtung.“

Jetzt muss ich als Selbstständiger mal sagen, ich zahle weiter jedes Jahr freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung ein, auch wenn ich es nicht müsste, ich tue das.
Viele meiner selbstständigen Freunde machen das auch, wir ziehen uns nicht aus dem System raus.
Ihren Vorschlag teile ich auch, das wir alle mit einbeziehen sollten.

Die Finanztransaktiossteuer da sehe ich nicht so, das die in die richtige Richtung geht. Österreichs Kanzler Kurz lehnt sie ab weil sie höchstspekulative Geschäfte ausklammert und leider eher Kleinanlegern betrifft die für die private Altersvorsorge anlegen.
Da muss erheblich nachbessert werden, momentan trifft die Idee die völlig falschen.

Wo bleibt die Verhältnismäßigkeit

Der Wirtschaft werden momentan bis zu 1800 Milliarden hinterher geworfen und da sollen die 1,x Milliarden für die Grundrente nicht drin sein??? Wo leben wir denn?
Die Industrie hat mit ihrem Auslagern von allen möglichen Arbeiten nach China und Osteuropa, sowie den Just-In-Time Lieferungen die augenblicklichen Probleme doch selbst geschaffen. Die haben doch mit den Corona Beschränkungen rein gar nichts zu tun. Sie sind ins Risiko gegangen um zu sparen und jetzt gibt es halt ein Problem. Aber die meisten Betriebe haben Aktienbesitzer und Eigentümer, die nach über 10 Jahren großer Gewinne ruhig mal etwas bluten können. So ist das halt, wenn man ins Risiko geht. Also keine weiteren Corona-Hilfen für Betriebe und Unternehmen, sondern 1,x Milliarden für eine Grundrente. Über Hilfen für Tourismusbetriebe, Gaststätten und Geschäfte, die per Regierungsbeschluß schließen mussten, kann man reden. Wenn der Schaden genauestens , Prüfung intensiv wie bei Hartz IV Empfängern, nachgewiesen wurde.

@16:21 von deutlich

"Da gibt es für Heil noch Einiges zu kämpfen"

Ja, und hoffentlich bekommt er die nötige Unterstützung.

17:49 von morgentau19

>>PS. Ach, war es nicht seine Partei und den grünen, die vor knapp 20 Jahren den Niedriglohnsektor in volle Fahrt brachten und somt einen Riesenbeitrag zur heutigen und zukünftigen Altersarmut leisteten?<<

Stellen Sie sich vor: es gibt Menschen (ja auch Politiker sind Menschen wie Sie und ich), die aus Ihren Fehlern lernen.
Nachtreten hat noch nie was gebracht.
Wenn man für die Zukunft was verändern will, geht das am Besten, wenn man die Vergangenheit in seine Überlegungen mit einbezieht. Ist doch eigentlich ganz einfach.

17:39, NeutraleWelt @ 17:24 von fathaland slim

>>@ 17:24 von fathaland slim
"Jemanden, der ein kleines Häuschen geerbt hat? Soll er das erst verkaufen und die Kohle aufbrauchen?"
.
Das wäre mal ein Anfang. Wenn Sie sich ein kleines Häuschen nicht leisten können und auf Grundsicherung angewiesen sind, können Sie sich kein kleines Häuschen nicht leisten.
Ist ganz einfach.
Wenn ich einen Ferrari erbe und mir den nicht leisten kann, muss ich den verkaufen.
Ebenso einfach.<<

Aha.

Wohneigentum im Alter ist also mit einem Ferrari zu vergleichen.

Was bin ich froh, daß ich nicht auf eine eventuelle Grundrente angewiesen bin und mich nicht von Ihnen und anderen Marktradikalen verspotten lassen muss.

Am 15. Mai 2020 um 16:23 von Bernd Kevesligeti

Zitat: re von falsa demonstratio 16:10
Oft gepostet,aber in den meisten Medien kam es nicht oft.
Da ist von Corona-Helden die Rede und was angeblich alles für sie getan würde.
Und im Zusammenhang mit der Grundrente,den Sie ja anmahnen,da können Sie ja mal auf die Höhe sehen.Und auf Mindestrenten in Europa.

Ganz schwache Erwiderung. Wenn man dem folgte, hätte alles mit allem zu tun.

Debatte im Bundestag

Am 15. Mai 2020 um 18:01 von Werner40
Rente ist eine Versicherungsleistung, die über Beitragszahlungen erworben wird. Das ist aber weder bei der " Grundrente " noch bei der " Mütterrente " der Fall...
###

Gegenagument...
Ist eine Pension eine Versicherungsleistung die über Beitragszahlungen erworben wird ???
Das ist weder beim "Staatsdiener noch beim Politiker" der Fall...

17:48 von Leipzigerin59

«Was, bitteschön, ist ein ... ordentlicher Job?»

Könnte man so definieren:

Ein Job, der … zu der Zeit, in der ihn wer ausübt, ein ausreichendes Einkommen erbringt, das auch ein Familienleben mit gesellschaftlicher Teilhabe aller Familienmitglieder ermöglicht.

Ein Job, der … in keinem Fall bedingt, dass "Aufstockung" durch staatliche Mittel zum Lebensunterhalt erforderlich wird.

Ein Job, der … zu Zeiten der Arbeitstätigkeit eine derartige Rentenanwartschaft mit sich bringt, dass auch im Rentenalter keine zusätzlichen Leistungen aus der Solidargemeinschaft des Staates benötigt werden, um Teilhabe an Gesellschaftsleben zu sichern.

Jeder Job in dieser Art kann "ein ordentlicher" sein.
Reinigungskraft, Paketzusteller, Krankenpfeger, Polizist, Ingenieur, Landwirt, Politiker, Künstler … + 1.001 Mal und Co.

Jeder Beruf hat "Wert" in der Gesellschaft.
Nicht alle müssen für Tätigkeiten gleich entlohnt werden.
Sind ja auch Fragen unterschiedlicher Ausbildungswege.

"Wäre ordentlich" …!

@fathaland slim 17.24

Jemanden, der ein kleines Häuschen geerbt hat? Soll er das erst verkaufen und die Kohle aufbrauchen?"
Je nachdem, wo das Häuschen steht, ist das etliche Hunderttausend Euro wert und die Miete entfällt. Das ersparen sich wenige Geringverdiener bis zur Rente. Und die halbtagsbeschäftigte Zahnarztgattin profitiert auch von der Grundrente, nur als Beispiel- während der vollzeitbeschäftigte Kleinverdiener mit 32 Jahren Beiträgen außen vor bleibt.
Das Sozialsystem sollte für die Härtefälle des Lebens ein Sicherheitsnetz sein, so habe ich das verstanden. Nicht für alle möglichen Wünsche oder alternative Lebenspläne. Im Beispiel Rente: niedrige Beiträge führen zu niedriger Rente. Wer als Arztgattin oder-gatte nur Teilzeit gearbeitet hat, hat das selbst verantwortet

@ karwandler (17:45), Re

"Entweder ist die Auswertung der Studie korrekt oder nicht.

Sich rauspicken, was in die eigene Agenda passt, und abwerten, was nicht, macht Sie unglaubwürdig."
------
Von welcher Auswertung sprechen Sie? War es eine Studie? Nach welchen wissensch. Maßstäben?
Wenn Sie einen Link oder so für mich hätten, wäre ich Ihnen dankbar.

@ 17:46 von NeutraleWelt

„ Ja, aber auf der anderen Seite kann ich nichts dafür, wenn Sie sich als Lebensziel Friseur, Musikant oder Buchhändler ausgesucht haben.“

Die Notwendigkeit das wir die Wirtschaft unbedingt am laufen halten müssen, da bin ich ihrer Meinung.

Bei dem zitierten Satz trennen sich unsere Wege ganz schnell wieder.
Alle von ihnen genannten sind ebenfalls Teil der Wirtschaft, zahlen auch in die jeweiligen Kassen.
Im Gegensatz zu Grossunternehmen verzichten sie oft darauf in Steueroasen zu versteuern .
Im übrigen geh ich gerne zum Friseur, lausche gerne Musikern und da ich gern meinen Horizont durch lesen erweitere, findet man mich oft im Buchladen.
Für mich sind alle von ihnen genannten sowohl für die Wirtschaft als auch für mich persönlich wichtig.

18:05 von Pilepale

Zitat:"Wer wissen möchte wie die FDP als Partei, mit eignen Renten-Schulden in Millionen höhe gegenüber Angestellten umgeht, kann das gerne im Netz nachlesen."

Das habe ich eben getan. Danke für den Hinweis auf das skandalöse Verhalten einer Partei, die die angebliche Eigenverantwortung der BürgerInnen zum Totschlagargument gegen jede wirkungsvolle Sozialpoltik erhoben hat. Da fehlen mir die Worte...

18:17 von Francis Ricardo

Volle Zustimmung zu Ihrem Kommentar, vor allem zum letzten Absatz!

@16:55 von schiebaer45

"Ich nenne es schäbig
den jetzigen Rentnern noch Steuern davon abzunehmen."

Das IST schäbig. Wie der gesamte Umgang mit alten Menschen in diesem Land. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass erschreckend viele Menschen der Ansicht sind, dass man nur die Risikogruppen in Quarantäne schicken sollte, damit alle anderen wie gewohnt ihren Spaß haben können. Aber so kann man sich durchaus das eigene Grab schaufeln. Vorausschauendes Denken hat man offensichtlich schon verlernt.

Heil verteidigt die Grundrente im Bun....

Eine kleine Historie zur Rentenpolitik:Schon 1997 hat die Deutsche Bank das Deutsche Institut zur Altersvorsorge gegründet,daß eine
pseudo-wissenschaftliche Lobbyarbeit gegen die gesetzliche Rente betrieb.2007 gab´s dann den ersten Erfolg,die erste Rentenkürzung,die Rente mit 67.
In den Rentenkommissionen saßen Bert Rürup,Aufsichtsratsvorsitzender der Pensionskasse des AXA Konzerns.Bernd Raffelhüschen von der ERGO-Versicherungsgruppe.
Mehr dazu in dem Buch unter dem Titel:Mit Tempo in die Privatisierung,Autobahnen,Schule,Rente-und was noch ? Eicker-Wolf/Schreiner.

16:40 von Sisyphos3 / 16:28 von Peter Kock

"..wieviel Steuergelder der Staat versenkt.." Dort wurden andere Dinge versenkt, Steuergelder wurden und werden in solchen Senken umgewandelt in Löhne und Gewinne, Investitionen und Steuern etc., etc. nicht immer nur meckern, auch mal loben gefälligst. Selbstgefällig ist das neue Fair und Gerecht, aber nicht in der wirklichen Wirklichkeit.

@17:48 von Leipzigerin59

"Was, bitteschön, ist ein ...
... ordentlicher Job?"

Dafür hätte ich auch gerne eine Erklärung. Hier wird auch dauernd von "ordentlicher Ausbildung" schwadroniert, aber wer die anstrengenden Arbeiten machen soll, für die sich dann ALLE wegen einer guten Ausbildung zu fein wären, hat noch keiner erklärt.

@ Peter Meffert um 18:30

"Das habe ich eben getan. Danke für den Hinweis auf das skandalöse Verhalten einer Partei, die die angebliche Eigenverantwortung der BürgerInnen zum Totschlagargument gegen jede wirkungsvolle Sozialpoltik erhoben hat. Da fehlen mir die Worte..."

Fragen Sie mal die ör Medien und angeblicher linker Presse, weshalb sie der FDP soetwas durchgehen lässt!?

re ist wahr

"@ karwandler (17:45), Re

"Entweder ist die Auswertung der Studie korrekt oder nicht.

Sich rauspicken, was in die eigene Agenda passt, und abwerten, was nicht, macht Sie unglaubwürdig."
------
Von welcher Auswertung sprechen Sie? War es eine Studie? Nach welchen wissensch. Maßstäben?
Wenn Sie einen Link oder so für mich hätten, wäre ich Ihnen dankbar."

Ihr Problem.
Wenn Sie keine Auswertung haben können Sie erst recht keine Aussagen über das Experiment machen.

18:07 von Peter Meffert ...versucht die SPD,...

Ja und hat damit alle Hände voll zu tun, da bei vollem Lauf in den Untergang noch ein paar Punkte zu machen - besser und richtig wäre allerdings gewesen, die inzwischen zu korrigierenden Fehler gar nicht erst zu machen.

18:07 Peter Meffert

"Unter tätiger Mithilfe von CDU/CSU und FDP und die "Grünen" ........
der Vollständigkeit halber.
Nun die SPD läßt sich auch leicht mundtot machen anstatt offensiv und auch ein bisschen agressiv mal dagegen zu halten.
Übrigens den Mindestlohn gab es schon vor "Rot-Grün" und zwar ausgiebig und nicht zu vergessen die 630 Mark Jobs gabs auch ausgiebig aber was vor Rot-Grün war (also Schwarz-Gelb) wird gerne vergessen.

re der freundliche

"Am 15. Mai 2020 um 18:01 von Werner40
Rente ist eine Versicherungsleistung, die über Beitragszahlungen erworben wird. Das ist aber weder bei der " Grundrente " noch bei der " Mütterrente " der Fall...
###

Gegenagument...
Ist eine Pension eine Versicherungsleistung die über Beitragszahlungen erworben wird ???
Das ist weder beim "Staatsdiener noch beim Politiker" der Fall..."

Überhaupt kein Gegenargument.
Es sind 2 verschiedene Modelle zur Altersversorgung für 2 verschiedene Gruppen von Arbeitnehmern.

18:25, deutlich

>>Das Sozialsystem sollte für die Härtefälle des Lebens ein Sicherheitsnetz sein, so habe ich das verstanden. Nicht für alle möglichen Wünsche oder alternative Lebenspläne. Im Beispiel Rente: niedrige Beiträge führen zu niedriger Rente. Wer als Arztgattin oder-gatte nur Teilzeit gearbeitet hat, hat das selbst verantwortet.<<

Auch ich habe das so verstanden wie Sie.

Und auch ich entstamme noch einer Generation, der beigebracht wurde, daß man nach Schule und Ausbildung eine Stelle bekommt, die man nur verlässt, um sich wirtschaftlich zu verbessern.

Dieser tradierte Lebensentwurf war aber eigentlich schon für meine Generation nicht mehr gültig, geschweige denn für die Jüngeren, Stichwort "Generation Praktikum". Die suchten sich die alternativen, besser gesagt prekären Lebensentwürfe nicht aus, sondern wurden von der Neoliberalisierung in sie hineingezwungen.

Ich ahnte schon, daß Sie auf meine Frage mit der Zahnarztgattin kommen würden, aber die halte ich für ein Randphänomen.

18:34 Anna-Elisabeth

"Es ist schäbig den Rentnern noch Stern abzunehmen......"

Kleine Anmerkung: die Besteuerung der Renten wurde vom Bundesverfassungs- oder vom Bundessozialgericht (bin mir nicht sicher) in einem Urteil entschieden. Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, hat ein Beamter geklagt weil die Pensionen versteurt werden und zum damaligen Zeitpunkt die Renten nicht.

@ schleswigHolsteiner, Re

Beim Grundeinkommen geht es um die Verteilung der Wertschöpfung (ähnlich wie bei Jagdvölkern bei der Verteilung der Beute, nicht jeder jagte oder konnte jagen). Die Preise und Inflation sind irrelevant.
Sie finden heute auch auf Seiten von Unternehmern und vielen Volkswirten Zustimmung für das Grundeinkommen. Allein schon wegen der Produktivitätssteigerungen und auch weil die Akzeptanz der Bevölkerung, angesichts struktureller Veränderungen auf den (Arbeits-) Märkten ein gesellschaftlicher Konsens, ein sozialer Ausgleich für den sozialen Frieden unerlässlich ist.

18:48, jukep

>>Übrigens den Mindestlohn gab es schon vor "Rot-Grün" und zwar ausgiebig <<

Das ist doch ganz großer Unsinn.

Das Mindestlohngesetz wurde 2014 von der damaligen großen Koalition verabschiedet. Vorher gab es in Deutschland keinen Mindestlohn. Die rotgrüne Koalition regierte von 1998 bis 2005.

18:01 von Werner40

Sie sagen in ihrem Beitrag, dass Renten nicht gekürzt werden können.

Warum liegt das Rentenniveau für AN mittlerweile bei 46? mit sinkenden Tendenzen, während für Beamte es bei immerhin noch satten 71% liegt?

Warum müssen immer mehr Renter, die jahrzehntelang gut in die R-Kasse, also auch gute Steuern einzahlten und heute eine entsprechend gute Rente beziehen, ihre Rente versteuern?

Das ist eine Riesensa......ei!!!

Die Grünen - links sieht anders aus!

Sehr interessant wie sich die Grünen in dieser Debatte, bzw. von den ör Medien, positionieren.

Man möchte also einen nur an der Grundrenten Debatte teilnehmen und sich links geben. Wie alle anderen Parteien, außer die Linke (die auch nicht richtig zubeißt bei dem Thema), nur so nebenbei bemerkt.

Aber wenn die Masse der Rentner nicht mehr so viel Geld für den Konsum zu Fenster rausschmeißen kann, dann ist das sicher gut fürs Klima. Das Gesellschaftsklima ist nicht gemeint. Dieses spezifische Klima ist den Grünen ja auch bekanntlich egal!

Ach, was ist diese Land doch reich

Wohltaten, nichts als Wohltaten - fragt sich wer das zu bezahlen hat und ob das zur Wiederwahl ausreichen wird.

Nein die Grundrente darf es nur für Bedürftige geben - nicht für die, die von ihren Vermögen leben könnten, denn das wäre absurd und ungerecht denen gegenüber, die 40 oder mehr Jahre regelmäßig Beiträge eingezahlt haben.

18:48 von jukep

Zitat:"Übrigens den Mindestlohn gab es schon vor "Rot-Grün" und zwar ausgiebig und nicht zu vergessen die 630 Mark Jobs gabs auch ausgiebig aber was vor Rot-Grün war (also Schwarz-Gelb) wird gerne vergessen."

Sie meinen geringfügige Beschäftigung? Das ist doch kein Mindestlohn! Aber Sie haben Recht mit dem Hinweis, dass es mitnichten nur die SPD war, die hier schwere Fehler gemacht hat. Die Grünen standen übrigens schon in dem Kommentar, auf den ich antwortete, deswegen habe ich sie nicht mehr extra erwähnt. Ja, es war eine ganz große Koalition, die die Agenda 2010 verantwortet, aber nur die SPD bekommt die Prügel dafür. Dass die Agenda auch gute Ergebnisse hatte (Arbeitslosigkeit), wird auch gerne vergessen. Was mich stört ist einfach, dass nur die SPD und in Grenzen die Grünen versuchen, die Dinge wieder zurechtzurücken, ohne dafür bei den WählerInnen punkten zu können, aber die Agenda-hardliner und -Nutznießer CDU/CSU und FDP vom Wähler offensichtlich vergessen wurden.

@ karwandler (18:45) , Re

"Ihr Problem.
Wenn Sie keine Auswertung haben können Sie erst recht keine Aussagen über das Experiment machen."
------
Sie versteifen sich unnötig auf Probleme die ich nicht habe. Betr. Zufriedenheit der Teilnehmer gibt es "Ergebnisse", Aussagen der Teilnehmer. Darauf bezog ich mich. Das gesamte Experiment hatte erhebliche Mängel, um umfassende Schlußfogerungen zu ziehen. Einen Einblick in die Problematik der Auswertung erhalten Sie beispielsweise in einem Artikel auf faz.net (06.05.20) "Was ein Grundeinkommen bringt."
Sie werden dort von zwei erheblichen Mängel der "Studie" erfahren.

@schabernack 18:25 @17:48 Leipzigerin59

"Jeder Beruf hat "Wert" in der Gesellschaft.
Nicht alle müssen für Tätigkeiten gleich entlohnt werden.
Sind ja auch Fragen unterschiedlicher Ausbildungswege."

Nicht gleich, aber es sollte nicht so große Spannweiten geben. Mehr Bewusstsein dafür, was verschiedene Berufstätige für die Gesellschaft leisten, auch wenn die Betreffenden bspw. für die von ausgeübte Tätigkeit nicht studiert haben müssen.
Unterstütze die Idee eines unabhängigen Grundeinkommens oder eine deutliche Steigerung des Mindestlohns auf mindestens 15 Euro.

@ karwandler um 18:51

"Überhaupt kein Gegenargument.
Es sind 2 verschiedene Modelle zur Altersversorgung für 2 verschiedene Gruppen von Arbeitnehmern."

Und weshalb bleiben I.M.n. diese Modelle zur Alterversorge unberürht? Die Beamten wie auch die Politiker verdienen doch genug. Die Gesellschaft muss ihnen doch dann keine Pension zahlen, die so oder so nicht gedeckt ist. Die sollen sich ruhig jetzt zu Zeiten ihrer Soldeinnahmen privat versichern lassen, damit sie dann ihre privat finanzierte Altersvorsorge genießen zu dürfen.

Herr Maschmeyer und Herr Merz werden dieser finazproduktkundengruppe sicher Angebote unterbreiten, die keiner ablehnen kann.

@18:15 von Peter Meffert 17:56 von Magic.fire

"Theoretisch könnte auch der Hartz IV-Empfänger monatlich 10€ zurücklegen, an der Börse spekulieren oder Lotto spielen (Achtung Ironie)."

Ohne Ihren Ironie-Hinweis hätte ich das jetzt für ein Zitat von Herrn Lindner gehalten. Nur hätte der das "theoretisch" weggelassen.

fathaland slim 18.51

Ich ahnte schon, daß Sie auf meine Frage mit der Zahnarztgattin kommen würden, aber die halte ich für ein Randphänomen"
Eins von mehreren, gerecht ist trotzdem anders. Und gerade die Jüngeren in ihren teilweise prekären Jobs, die Sie zu Recht ansprechen werden die Kosten tragen und nicht nur die-ohne selbst bei den vorgegebenen Bedingungen selbst mal in den Genuss der Grundrente zu kommen.
Und mir erzählen Sie auch nichts Neues, was den "Job fürs Leben" angeht. Ich war in der Finanzbranche- da sind die Jobs sehr unsicher, wenn auch nicht schlecht dotiert. Da hilft nur schnell und flexibel sein und die Zwischentöne hören und verstehen...

Den meisten Rentnern in

Den meisten Rentnern in Deutschland geht es vergleichsweise gut. Sie haben ordentlich verdient, ein Leben lang gearbeitet, oft eine betriebliche Altersvorsorge in Anspruch genommen und auch privat etwas angespart - also die berühmten drei Säulen gegen Altersarmut bedient. Freilich ist nicht allen ein solches Lebensweg beschieden. Krankheit, Arbeitslosigkeit, gescheiterte Ehen: so mancher erfährt - oft unverschuldet - einen Knick in seiner Erwerbsbiographie. Hier muss der Staat helfen - und das geschieht auch. Jeder zweite Euro im Haushalt fließt in soziale Leistungen. Kaum ein anderes Land hat ein ähnlich starkes soziales Netz gespannt. Das Bild, das die AFD von den Flaschen sammelnden Rentnern zeichnet, ist in dieser Allgemeinheit sicherlich nicht zutreffend, aber natürlich ist jedes Einzelschicksal eines zu viel.

Am 15. Mai 2020 um 18:34 von Anna-Elisabeth

„Wie der gesamte Umgang mit alten Menschen in diesem Land. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass erschreckend viele Menschen der Ansicht sind, dass man nur die Risikogruppen in Quarantäne schicken sollte, damit alle anderen wie gewohnt ihren Spaß haben können.“

Sie haben Recht,

aber das Problem sind nicht ältere Menschen.

Die große Risikogruppe sind Männer.

„Das neuartige Corona Virus gefährdet Männer deutlich mehr als Frauen. Auch die Sterblichkeitsrate ist bei Männern teils
dramatisch höher.
Eine neue Erklärung wurde nun durch eine europäische Studie geliefert.“

Die gesamte Risikogruppe in Quarantäne schicken, dann könnten alle anderen ihren gewohnten Spaß haben.

@morgentau19 19:06

"Warum müssen immer mehr Renter, die jahrzehntelang gut in die R-Kasse, also auch gute Steuern einzahlten und heute eine entsprechend gute Rente beziehen, ihre Rente versteuern?

Das ist eine Riesensa......ei!!!"

Nein, ist es nicht.
Ich habe es mir nicht zu 100% gemerkt, aber wenn ich mich nicht irre, ist der Mechanismus so, dass zwar die Renten zu einem immer höheren Anteil versteuert werden müssen, im Gegenzug aber während des Berufslebens die Beiträge in die Rentenversicherungskassen steuerfrei sind.

Ich lasse mich da gerne berichtigen, aber so soder so ähnlich funktioniert das, so dass es keine staatliche Abzocke ist.

Es ist so erbärmlich, wie

Es ist so erbärmlich, wie traurig und unverständlich, dass es in einem reichen Land wie De tatsächlich Leute gibt, die ums Verrecken gegen eine Grundrente ankämpfen.

18:25 von schabernack 17:48 von Leipzigerin59

//«Was, bitteschön, ist ein ... ordentlicher Job?»

Könnte man so definieren:

Ein Job, der … zu der Zeit, in der ihn wer ausübt, ein ausreichendes Einkommen erbringt, das auch ein Familienleben mit gesellschaftlicher Teilhabe aller Familienmitglieder ermöglicht.

Ein Job, der … in keinem Fall bedingt, dass "Aufstockung" durch staatliche Mittel zum Lebensunterhalt erforderlich wird.//

Das Gegenteil von ordentlich ist bekanntlich unordentlich. Da es keine unordentlichen Jobs geben kann, ist das, was nicht zu o.g. Definiton passt dann bitte was?

//Ein Job, der … zu Zeiten der Arbeitstätigkeit eine derartige Rentenanwartschaft mit sich bringt, dass auch im Rentenalter keine zusätzlichen Leistungen aus der Solidargemeinschaft des Staates benötigt werden, um Teilhabe an Gesellschaftsleben zu sichern.//

Sind Sie ernsthaft der Ansicht, dass Paketboten und Reinigungskräfte im Alter ohne zusätliche Leistungen auskommen können?

@ 19:24 von Adeo60

Dem gesagten kann ich zustimmen

@19:00 von jukep 18:34 Anna-Elisabeth

//Kleine Anmerkung: die Besteuerung der Renten wurde vom Bundesverfassungs- oder vom Bundessozialgericht (bin mir nicht sicher) in einem Urteil entschieden. Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, hat ein Beamter geklagt weil die Pensionen versteurt werden und zum damaligen Zeitpunkt die Renten nicht.//

Danke für den Hinweis, ist mir durchaus bekannt. Ändert aber nichts an meiner Meinung. Wenn die Besteuerung schon ab 16.000 Euro/Jahr beginnt (welch ein Reichtum) finde ich das nun mal schäbig.

19:21, deutlich @fathaland slim 18.51

>>Und mir erzählen Sie auch nichts Neues, was den "Job fürs Leben" angeht. Ich war in der Finanzbranche- da sind die Jobs sehr unsicher, wenn auch nicht schlecht dotiert. Da hilft nur schnell und flexibel sein und die Zwischentöne hören und verstehen...<<

Die Finanzbranche meinte ich eigentlich nicht, als ich von der galoppierenden Prekarisierung der Arbeits- und Lebensverhältnisse seit den 80ern schrieb.

Natürlich, wenn man in dieser Branche wendig und flexibel ist, dann kann man richtig gut Kohle schaufeln, da haben Sie schon Recht. Ein paar Leute, die das geschafft haben, kenne ich persönlich. Und auch die nicht ganz so wendig-flexiblen eher konservativen Vermögensberater sind keine armen Leute.

Die Politiker möchten angeblich Menschenleben retten und

scheuen sich nicht dafür die Wirtschaft in eine starke Rezession zu führen. Dafür sollen nun soziale Leistungen bei den Ärmsten der Bevölkerung zurück gefahren werden.
Anderseits möchte man 12 Milliarden Euro für neune Kampfjets ausgeben, die auch Atombomben tragen und werfen können und somit Millionen Menschen töten können.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass so manch ein Politiker dringend auch die Couch eines Psychotherapeuten gehört.

@ 18:30 von Francis Ricardo

"Bei dem zitierten Satz trennen sich unsere Wege ganz schnell wieder.
Alle von ihnen genannten sind ebenfalls Teil der Wirtschaft, zahlen auch in die jeweiligen Kassen."
.
Da trennen sich wieder unsere Wege. Sie haben hier im Forum genug Beispiele. Fragen Sie doch mal nach, wieviel Steuern die zahlen oder wie die für ihr Alter vorsorgen?
.
"Im Gegensatz zu Grossunternehmen verzichten sie oft darauf in Steueroasen zu versteuern."
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Ganz genau. Weil die erst gar nichts versteuern.
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"Im übrigen geh ich gerne zum Friseur, lausche gerne Musikern und da ich gern meinen Horizont durch lesen erweitere, findet man mich oft im Buchladen.
Für mich sind alle von ihnen genannten sowohl für die Wirtschaft als auch für mich persönlich wichtig."
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Für mich auch, gerne.
Aber ich kann nichts für Ihr Lebensglück!
Ich soll dann aber dafür zahlen?
Gut, vom mir aus.
Aber diese Forderungen, dass das Ihr gutes Recht ist müssen Sie mir erläutern.

Uns geht es echt gut

@ Adeo60:
Den meisten Rentnern in Deutschland geht es vergleichsweise gut.

Verglichen mit Russland ist das hier das Paradies. Deutschland ist gut regiert, solidarisch, human und wirtschaftspolitisch einfach gut organisiert. Wenn ich meinen russischen Cousins meinen jährlichen Schrieb von der BfA zeige, werden die blass. Und das auch noch in harten Euros.

@18:30 von Francis Ricardo @ 17:46 von NeutraleWelt

"Im übrigen geh ich gerne zum Friseur, lausche gerne Musikern und da ich gern meinen Horizont durch lesen erweitere, findet man mich oft im Buchladen."

Dem schließe ich mich an. Ein Leben ohne Musik und Bücher kann ich mir gar nicht vorstellen.
(Und einen Friseurtermin habe ich erst am 27. Mai. Bis dahin muss ich eine gewisse Ähnlichkeit mit einem älteren Straßenköter wohl ertragen.)

re morgentau19

"Warum müssen immer mehr Renter, die jahrzehntelang gut in die R-Kasse, also auch gute Steuern einzahlten und heute eine entsprechend gute Rente beziehen, ihre Rente versteuern?"

Wer beim Stichwort nachgelagerte Besteuerung große Fragezeichen in den Augen hat, sollte erstmal seine Wisensdefizite aufarbeiten.

@morgentau 19.06

"Warum müssen immer mehr Renter, die jahrzehntelang gut in die R-Kasse, also auch gute Steuern einzahlten und heute eine entsprechend gute Rente beziehen, ihre Rente versteuern? "
Kann ich Ihnen verraten, ich gehöre nämlich selbst zu der betroffenen Gruppe. Das haben wir der Klage eines Beamtenpaars auf Gleichbehandlung zu verdanken, deren Pensionen versteuert werden. Wobei die nur gleiche Besteuerung wollten, nicht gleiche Berechnungsmethode der Altersbezüge ;-)

19:24 von Adeo60

"" Den meisten Rentnern in Deutschland geht es vergleichsweise gut. Sie haben ordentlich verdient, ein Leben lang gearbeitet, oft eine betriebliche Altersvorsorge in Anspruch genommen und auch privat etwas angespart - also die berühmten drei Säulen gegen Altersarmut bedient.""
#
Die Zeiten haben sich geändert. Ja es gab mal eine Zeit da war die Rente noch auf einem viel höheren Niveau so wie ich es bei meinem Schwiegervater erlebt habe. 3 mal im Jahr Urlaub auf Mallorca verbracht.

@ 19:43 von Francis Ricardo

"Dem gesagten kann ich zustimmen"
.
Schön.
Sind Sie ja schon mal zwei von 83 Mio.

Am 15. Mai 2020 um 17:48 von Leipzigerin59

„Was, bitteschön, ist ein ...
... ordentlicher Job?“

Sehr interessante Frage.

Ordentlich, solide, gebührend, ansehnlich, bedeutet, dass man das was man tut, gerne tut.-

Gärtner, Straßen- Waldarbeiter, Bank- Bürojob, Steinmetzt, dergl..

Das bedeutet zwar nicht Übergebühr bezahlt, aber man sollte davon seinen Lebensunterhalt bestreiten können.

Als Alleinverdiener, ist das bei der heutigen Steuerlast aber eher selten möglich.

Am 15. Mai 2020 um 19:13 von Pilepale

Zitat: Die Beamten wie auch die Politiker verdienen doch genug

"Die Beamten" - wenn ich solche Verallgemeinerungen höre.

Das Einstigsgehalt eines Beamten des einfachen Dienstes liegt bei 1.527 €. Steuern sind (wenn sie denn anfallen) zu zahlen. Sozialabgaben nicht. Als ich vor vielen Jahren ein paar Jahre Beamter war, bekam ich zur Begleichung eines Teils der Krankheitskosten Beihilfe. Den Rest musste ich selbst tragen (privat versichern. ) Wie es heute ist weiß ich nicht.

Im mittleren Dienst beläuft sich das Einstiegsgehalt auf 2.395,11 €.

Ich ziriere den Foristen nochmals: "Die Beamten [ ..... ] verdienen doch genug.

19:41 @Anna-Elisabeth

" ... Paketboten und Reinigungskräfte ... "

Nur wenn sie "ordentlich" bezahlt werden und trotzdem nicht herumgehetzt werden.

@ 19:46 von Anna-Elisabeth

„ Danke für den Hinweis, ist mir durchaus bekannt. Ändert aber nichts an meiner Meinung. Wenn die Besteuerung schon ab 16.000 Euro/Jahr beginnt (welch ein Reichtum) finde ich das nun mal schäbig.“

Völlig zurecht finden sie das schäbig, daher schließe ich mich da gerne an, das finde ich ebenfalls schäbig

@Hartmut der Lästige 19:52

"Anderseits möchte man 12 Milliarden Euro für neune Kampfjets ausgeben, die auch Atombomben tragen und werfen können und somit Millionen Menschen töten können.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass so manch ein Politiker dringend auch die Couch eines Psychotherapeuten gehört."

Und ich habe das Gefühl, dass mancher Forist erst einmal in die Schule gehört.
So, wie Sie es schreiben, klingt es, als wenn die neuen Kampfjets die ersten Jets der Bundeswehr wären, die Atomwaffen tragen können. Das ist aber völliger Unsinn.
Die Milliarden sind einfach nötig, um Flugzeuge, die mittlerweile so alt sind, dass sie tlw. in Handarbeit gebaut werden müssen, durch neue zu ersetzen.

"Dafür sollen nun soziale Leistungen bei den Ärmsten der Bevölkerung zurück gefahren werden."

Haben Sie dafür auch nur ein einziges Beispiel?

@NeutraleWelt 19:56

"@ 19:43 von Francis Ricardo
>>Dem gesagten kann ich zustimmen<<

Schön.
Sind Sie ja schon mal zwei von 83 Mio."

Mit mir sind es schon drei. Und ich bin mir sicher, dass wir nur drei von vielen Millionen sind.

19:41 von Anna-Elisabeth / @schabernack

«Sind Sie ernsthaft der Ansicht, dass Paketboten und Reinigungskräfte im Alter ohne zusätliche Leistungen auskommen können?»

Sie könnten … würde man deren Arbeitsleistung "anständig" entlohnen.

Das tut man gegenwärtig nicht, obwohl das Geld dazu prinzipiell (mehr als genug) vorhanden ist. Die miese Bezahlung liegt 1. am Gewinnstreben der Unternehmer auf Kosten der Arbeitnehmer. Und 2. an der Billigheimer-Mentalität der Konsumenten / Auftraggeber. Allerspätestens, seit der Slogan: "Geiz ist Geil" viele Jahre lang der Dauer-Chart-Breaker auf Platz 1 der Hitparade in DEU war.

Können Sie ohne grundlegende Abstriche (mit anderen Nuancen) auf Ihre ehemalige Berufstätigkeit im Medizinischen Beruf übertragen. Und auch auf Busfahrer, Hebammen, Kindererzieher, Lageristen + 1.001 Mal Co.

Das Geld ist vorhanden … aber "Geiz ist Geil" ist verheerend.
Sehr Viele klagen … wenn Haarschnitte teurer werden …
weil auch Friseurinnen (viel) besser bezahlt werden müssten.

"So wird das nie was" …!

@ schiebaer 45

Ist dass der Maßstab - dreimal im Jahr Urlaub auf Malle?

@ 19:52 von NeutraleWelt

Gegenfrage wenn sie meinen, das alle diese Menschen keine Steuern bezahlen, und auch nicht fürs Alter vorsorgen, und sie das alles tun, was ist denn ihr Beruf, das sie für all diese Menschen bezahlen sollen ?

Rentengerechtigkeit

Diese Anpassung ist ein kleiner Schritt in Richtung Gerechtigkeit bei der Rente. Wer in seinem Leben gearbeitet hat, muss in der Rente mehr haben, als jemand der nicht gearbeitet hat.

18:51 von karwandler

re der freundliche

"Am 15. Mai 2020 um 18:01 von Werner40
Rente ist eine Versicherungsleistung, die über Beitragszahlungen erworben wird. Das ist aber weder bei der " Grundrente " noch bei der " Mütterrente " der Fall...
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Gegenagument...
Ist eine Pension eine Versicherungsleistung die über Beitragszahlungen erworben wird ???
Das ist weder beim "Staatsdiener noch beim Politiker" der Fall..."

Überhaupt kein Gegenargument.
Es sind 2 verschiedene Modelle zur Altersversorgung für 2 verschiedene Gruppen von Arbeitnehmern.
///
*
*
Und diese Modelle sind also alternativlos.
*
Weshalb haben eigentlich in Vorzeit die Bauernkriege stattgefunden.
*
Und sind nicht eigentlich alle Menschen gleich.
*
Aber manche erklären sich ja als alternativlos?

Für alle welche über Erhöhung sich aufregen

ARD Themenabende ...Armut und Verschuldung
Rentner 25,7 Million
Aufstocken 2006..10,6%
Heute. ...15,6%
Zuwachs von 51%
Frauen auf Grund von Baby und Erziehungszeiten bzw wegen Alleinerziehende höher betroffen.
Also rund drei Million von Altersarmut betroffen.. Wegen falscher Berufswahl??, weil sie. Kinder erzogen haben?
Nebenbei in vielen Länder kennt man kein dt. Aktuellen Politiker, schlimmer noch..nur den den man besser nicht erwähnt, und komischerweise. Solche wie Trump, Putin, Macron

19:53 von karwandler

>>Wer beim Stichwort nachgelagerte Besteuerung große Fragezeichen in den Augen hat, sollte erstmal seine Wisensdefizite aufarbeiten.<<

Ich bedanke mich sehr für ihre Aussage, dass sie Foristen in TS immer so runterputzen müssen.

Ein freundlich, aufklärender Ton ist wirklich besser!

Ich weiß, dass ihnen meine Kommentare oft/meist/nie zusagen - trotzdem sollten sie andere Meinungen tolerieren.

Ich muss ihre Kommentare/Meinungen auch aushalten!

Nachgelagerte Besteuerung wurde in 2005 vorgenommen.

Warum?

Damit mehr Geld in die Staatskasse fließen kann, weil von staatlicher Ausgabenseite zu viel verplempert wird!

Ich nenne das ein staatlich legitimierter Betrug am Rentenbeitragszahler, der um ein Teil seine wohlverdienten Früchte/Rente gebracht wird!

Nicht mehr- nicht weniger.

Es wird nur in schöne Worte gekleidet.

um 20:15 von DrBeyer

Es ist völlig egal, ob es sich um erste Tötungswerkzeuge oder "nur" um neue handelt. Man gibt Milliarden für die Rettung von Menschenleben vor dem Corona Virus aus und auf der anderen Seite ebenfalls Milliarden für die Möglichkeit Menschen im großen Stil zu töten. Das Sie Widerspruch nicht erkennen wollen, wirkt befremdlich.
Und hier im Artikel geht es um die Grundrente zur Verhinderung von Altersarmut.

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