Ihre Meinung zu: Muttertag - Eine Erfindung der Nationalsozialisten?

10. Mai 2020 - 5:06 Uhr

Jedes Jahr am zweiten Sonntag im Mai ist Muttertag. Doch woher stammt die Tradition? Ist es eine Erfindung der Blumenindustrie? Oder haben die Nationalsozialisten diesen Tag etabliert?

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Kommentare

Mütter in Zeiten von Corona

Home Office und Home Schooling Home Kitchen und Home Shopping Home cleaning und die neue Gartenlust und Home Production von Masken
Zoom Konferenzen und Face time
Die Zeiten im Wandel
Mütter haben heute virtuelle Blumen verdient

Die Nazis und die Feiertage

.in diesem Zusammenhang hätten die Faktenfinder ja auch mal etwas zur Geschichte des 1. Mai zum Besten geben können.
Angesichts der exponierten Stellung des RKI in den letzten Wochen aber, wäre eine Faktenfindung zur Zusammenarbeit des RKI mit den Nazis ab 1933 nicht nur wünschenswert, sondern zwingend erforderlich.
Dass würde den rechten Verschwörungstheoretikern vielleicht ein wenig den Wind aus den Segeln nehmen und sie veranlassen, dem RKI Glauben zu schenken. Denn immerhin waren es auch die Nazis, die das RKI 1942 zu einer eigenständigen Reichsanstalt erhoben haben. Und das nicht ohne triftige Gründe!
Denn es waren auch Ärzte des RKI, die KZ - Sträflinge als Versuchskarnickel missbraucht haben und die nach 1945 ihre Posten dort behalten durften, ohne jemals eine Strafverfolgung befürchten zu müssen.
Natürlich. Wie viele andere Nazifunktionäre auch! Einige davon konnten sogar exportierte Pöstchen in der Politik, bis hin zum Bundespräsidenten und Bundeskanzlern, ergattern.

@06:24 von nie wieder spd Thema verfehlt, sechs, setzen!

Zusammenhang des sog. "Muttertages" mit dem Nationalsozialismus und dem RKI ist in diesem Artikel nicht gegeben, insofern disqualifiziert sich Ihr Kommentar als thematisch unpassend.
Schade!
Vielleicht beim nächsten Versuch.
(...oder direkt in der nächsten Verschwörungsgruppe der Wahl auf Telegram posten, da gibts keine Widerworte)

Egal woher und warum

Mütter haben die Anerkennung verdient. Meine mhàthair ist und bleibt die beste und hat immer Alles dafür getan, dass es uns gut geht. Auch wenn ein Besuch dieses Jahr zu gefährlich ist, telefonieren wir fast jeden Tag. Und per Post kann man auch süße Freuden senden.

Angesichts von aktuell 27

Angesichts von aktuell 27 Kriegen weltweit und mit Blick auf immer noch existierende Sklaverei und Ausbeutung ist die Forderung von Julia Ward Howe aus dem Jahr 1870 nach einem "Muttertag des Friedens" so aktuell und notwendig wie damals, ganz ohne bürgerliche Verkitschung und verstaubte muffige Rollenklischees.

@nie wieder SPD

Ich halte es für wenig sinnvoll, eine Verbindung zwischen dem RKI von heute und einem Vorgänger-Institut herzustellen, das vor 80 Jahren aktiv war, egal, gegen wen sich das Argument richtet. Es wettert auch keiner gegen das Finanzamt, obwohl es auch in Nazi-Deutschland Finanzbehörden gab, die Steuern kassiert und damit die faschistische Regierung finanziert haben. Obwohl: Die Reichsbürger könnten glatt noch auf diese Idee kommen. Damit könnte man zum einen einen Grund zur Steuer-Verweigerung anführen wie auch sich formal vom Rechtsextremismus distanzieren.

Mal ganz davon abgesehen: Muss eigentlich bei jedem Thema krampfhaft irgendeinen Bezug zu Corona hergestellt werden?

Eine Erfindung der Nationalsozialisten?

der Muttertag kam wohl recht geschickt ....
passte denen recht gut ins "germanische" Weltbild
allerdings beim 1. Mai ?
der wurde von denen eingeführt als Feiertag

06:24 von nie wieder spd

die KZ - Sträflinge als Versuchskarnickel missbraucht haben
.
die Ärzte weltweit hatten allerdings keine Hemmungen
"profitierten" von diesen Ergebnissen
Zitat: "bis hin zum Bundespräsidenten"
wird leider gelegentlich übersehen

Ach hört doch auf!

Muss den jede Nachricht heutzutage mit irgendeinen Bezug auf die kriminelle,dreckige Vergangenheit versehen werden?Das ist doch Quatsch und stärkt nur die Kriminellen von Rechtsaussen.Niemand will die Nazis hier haben.Die AFD ist ganz leicht zu schwächen indem man Sie fragt was Sie eigentlich tun würden gegen Klimakatastrophe,Rentensystem,Steuersystem.Ganz schnell wären die weg vom Fenster.Lasst den Muttertag einfach Muttertag sein und gut ist.Ideologische Ausseneinandersetzungen braucht es nicht.

Muttertag Eine Erfindung der

Muttertag
Eine Erfindung der Nationalsozialisten?

->
Nein.

Ebensowenig Genozid,Zwangsarbeit,Konzentrationslager,
Deportationen,
Antisemitismus,Zwangssterilisation aus eugenische Gründen,Rassenlehre

Nur was die Nazis draus machten,hatte so gar nix mit der ursprünglichen Idee des (modernen) Muttertages zu tun:
Frauen als Gebärmaschinen zu betrachten & die Leistung einer Mutter auf die Anzahl der Kinder - auf ihren Anteil bei der "Vergrößerung der weißen Rasse" zu reduzieren & diesen zu preisen.

Dabei ging es um Frauenrechte,die Rolle der Frau in der Gesellschaft & die Bedeutsamkeit der Mutter für jeden einzelnen.

Funfact.:
Wegen der Kommerzialisierung dieses Tages kämpfte Anna Marie Jarvis später vergeblich für die Abschaffung des Feiertages.
(ja liebe Leute,man kann sagen: der (moderne) Muttertag steht mit der Initiative einer US-amerikanischen Antikapitalistin im Zusammenhang)

Der andere Funfact
(Wieso an 2. Sonntag im Mai?)
wurde ja im Artikel genannt.

07:59 von Minka04

«Egal woher und warum … Mütter haben die Anerkennung verdient. Meine mhàthair ist und bleibt die beste und hat immer Alles dafür getan, dass es uns gut geht.»

Ein sehr schönes Wort der Schottischen / Gälischen Sprache: "mhàthair" für Mutter. Man erkennt die Verwandtschaft zum Deutschen Wort: "Mutter". "Mhàthair" kannte ich bisher nicht.

Höre es aber im Ohr klingen von einem bärtigen Schotten im Schottenrock gesprochen, bevor er seiner Mutter zu Ehren auf der Bagpipe ein Ständchen spielt. Abends kehren dann alle mit der Mutter gemeinsam zu einem "cèilidh" ein … und haben eine fröhliche Zeit.

Auch für Sie werden wieder Zeiten sein, in denen Sie Ihre Mutter in Schottland wieder besuchen können. Erst mal aber … leider weiterhin vorsichtig sein. Und Ihrer Mutter können Sie nicht nur am Muttertag zeigen, wie wertvoll sie Ihnen ist …!

Tag der Dankbarkeit

Ich verstehe nicht, warum manche Menschen immer wieder eine Zeit bemühen, die lange vor ihrer Geburt lag. Statt die Vergangenheit zu glorifizieren oder zu kritisieren, sollten wir aus ihren Fehlern lernen und eine bessere Gegenwart gestalten.

Es liegt an uns, dem Muttertag seinen heutigen Sinn zu geben.

08:33 von Reginald

Toller Vorschlag! ... wenn man so enden möchte wie die USA. Manche Leute vergessen einfach, wie unfassbar froh wir sein können, dass wir eine Gesellschaft sind, in der solche Dinge auch im Alltag angesprochen werden. Das ist etwas unerhört Wertvolles.

06:24 von nie wieder spd

«Angesichts der exponierten Stellung des RKI in den letzten Wochen aber, wäre eine Faktenfindung zur Zusammenarbeit des RKI mit den Nazis ab 1933 nicht nur wünschenswert, sondern zwingend erforderlich.»

"Kompletter Muttertags-Quatsch", gerade zu diesem Tag einen "Faktenfinder" RKI / Nazis zwingend zu fordern. Zusammenhanglosigkeit in Beliebigkeit ausgewürfelt und zusammengerührt.

"RKI" - das Feindbild der Themen-Verquaser, die irgendwie erreichen wollen, "dass denen mal so richtig was am Zeug geflickt wird". Armselig …!

Es ist schön

das an diesem Tag die Mütter besonderst geehrt werden. Ganz gleich wer ihn nun erfunden hat, meine Frau hat eben einen schönen Blumenstrauß von unserer Tochter bekommen.

06:24 von nie wieder spd

Nach dem II. Weltkrieg wurde die Vergangenheit totgeschwiegen. Daran waren die Deutschen natürlich interessiert - logisch - aber auch die Alliierten, die ein funktionierendes Westdeutschland brauchten als Partner gegen Stalin.
Erst die nächste Generation hat dann schockiert festgestellt, wieviele Karrieren 1945 nicht ihr verdientes Ende gefunden haben. Daraus ist die 68er Revolution entstanden. Die meisten Leute unter 50 wissen gar nicht, dass all die Gedenkstätten, die für uns unser ganzes Leben lang eine Selbstverständlichkeit waren, erst in den 70er Jahren entstanden sind, und zum Teil gegen heftigen Widerstand von Lokalpolitikern erkämpft werden mussten.
_

Es ist schon

erstaunlich was man aus dem Muttertag so alles machen kann, beim lesen der Kommentare kommen einem starke Zweifel.
Also ich hab gelesen, im Artikel, das die Blumenhändler der Grund sind, und das ist heute auch noch so, es ging also vornehmlich wie immer, um Geld verdienen ;-).
Wie bei allen Dingen.
Man kann Frauen und Müttern auch mal so Blumen mitbringen, aber das nur nebenbei, es muss ja nicht der Tag sein, wo sie besonders teuer sind ;-).

@roteraufbruch, 08:31

"Die damalige Trümmerfrauen müssen heute in Mühleimern Flaschen sammeln gehen (…)."

Die Trümmerfrauen sammeln keine Flaschen in Mühleimern. Die sind fast alle tot.

Flaschen in Mühleimern sammeln vor allem die 60- und 70-jährigen. Und nicht nur Frauen!

Jeder hat eine Mutter, und der gilt es zu danken

Ich verstehe nicht, warum man sich nicht darauf, nämlich auf das Eigentliche besinnt. Das stand im Nationalsozialismus, die den Muttertag bei uns als Feiertag, als Ereignis, einführten, im Vordergrund. Daran gibt es doch nichts zu kritisieren. Nochmal: Heute gedenkt und dankt jeder seiner Mutter, die ihm das Leben schenkte!
Kommerz braucht man nicht dazu, denn DAS ist die eigentlich zu kritisierende Entwicklung. Darüber redet keiner?

Und wer...

...ehrt meine beiden Großväter? Die mußten in den Krieg...die wurden nicht gefragt...das waren keine Nazis...einer starb in Stalingrad der andere überlebte in russischer Gefangenschaft.
Ich bins leid immer wieder mit dem Unausweichlichen konfrontiert zu werden bei der es um eine Zeit des Bösen ging, die nur der nachvollziehen kann der in ihr lebte.
Sich dann heute hinzustellen und den Muttertag als einen mutmaßlichen Tag der Nazis für die Mütter dieses Landes installiert zu haben ist doch eine Farce.
In diesem Land sucht man immer wieder nach neuen Dingen um den Nationalsozialismus möglichst als Schuldigen für alles und Jeden anprangern zu können.

Der Muttertag ist das was er ist...ein Tag an dem wir unseren Müttern danken für so vieles...wer den erfunden hat ist doch vollkommen egal.

Muttertag

... gab es auch schon vor dem Nationalsozialismus. Muttertag gab es auch schon in der DDR.

Falscher Ansatz

Diskussionen darüber, ob die Nazis den Muttertag erfunden haben, die Autobahnen oder den 1. Mai (was sie übrigens alles nicht getan haben) lenken davon ab, wie viele Menschen sich der Verbrechen des Nationalsozialismus nicht bewusst sind oder die Verantwortung ablehnen, die sich daraus auch heute noch für uns alle ergibt.

Bedenklich finde ich dabei die Tendenz, dass die Kritik an solchen Diskussionen oftmals bewusst als Relativierung der Nazi-Verbrechen missverstanden wird.

Auch eine Möglichkeit …

… einen Artikel zu schreiben, wenn mir eigentlich nichts einfällt: Ich stelle in der Überschrift eine Frage, die von sonst niemandem gestellt wird, und dann beantworte ich diese Frage. Überflüssiger geht es wohl kaum.

Erst der Maifeiertag

... dann die Kapitulation, der Muttertag und dann kommt noch Christi Himmelfahrt. Ein bunter Kessel von Feier- und Gedenktagen im Mai.

Muttertag?

Leider wie alle Feiertag nur noch dem Konsum geschuldet.

Aber vieleicht denke jetzt besonders alle die jetzt Mütter verloren haben oder nie Mutter werden wollten mal intensiver über Ihre Verhältniss zum leben nach.

Egal wie hier die Nazikeule geschwungen wird ...

.. für mich ist es ein Tag um einfach einmal das zu tun, was viel zu wenig getan wird und manchen schwer über die Lippen kommt : Danke zu sagen.

@Reginald, 08:33 Uhr

Ich stimme Ihrem Kommentar absolut zu. Man sollte den "Muttertag" nicht instrumentalisieren bzw. ideologisieren. Die AFD hat längst ihren Zenit überschritten. Sie hat in der Tat keinerlei oder zumindest nur realitätsfremde Antworten zu den drängenden Fragen der Zeit wie Klimaschutz, Rente, Bekämpfung von Rechts- und Linksradikalismus, EU u.a. Gerade in der aktuellen Corona-Krise vermisst man eine klare und nachvollziehbare Positionierung. Statt dessen werden nach altbekanntem Muster Untergangsszenarien entwickelt, so als wollte man die Destabilisierung unseres Landes förmlich herbeireden. Wir brauchen einen gesunden Patriotismus, gemeinsames Anpacken der Probleme sowie globale Zusammenarbeit und kein permanentes Schlecht-Reden von Deutschland und seiner Regierung.

@ um 07:10 von tagonist

Vielleicht lesen Sie den Artikel nochmal.
Ein Zusammenhang zwischen Nazis damals und heute ist definitiv gegeben. Bedauerlicherweise auch bis heute zu nahezu jedem Anlass!

Bitte mal das Thema Corona aus diesem Beitrag lassen !

Wenn hier demnächst über den Supermond berichtet wird, wird der auch noch in Verbindung mit der Pandemie gebracht. Ich kann es nicht mehr hören.

Muttertag ist ein toller Tag für alle Mütter, fertig!

Ist mir auch egal, wann und von wem der erfunden wurde.

@Falscher Ansatz 9:51 von Tinkotis

Sehe ich ähnlich.
Im übrigen führen diese Begriffe wieTrümmerfrauen genau dahin.

Es gab ja auch noch die Lebensbornfrauen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Lebensborn

Da steht viel deutlicher, was die Nazis bis heute von den Frauen/Müttern halten.
Muttertag hin oder her.

09:04 von Nachfragerin

Zitat:"Statt die Vergangenheit zu glorifizieren oder zu kritisieren, sollten wir aus ihren Fehlern lernen und eine bessere Gegenwart gestalten."

Wie kann man aus den Fehlern der Vergangenheit lernen, wenn man sich nicht mit ihr auseinandersetzt? Mit glorifizieren oder kritisieren hat das zunächst mal nichts zu tun, das kommt, wenn man Gutes und Schlechtes erkannt hat.

Traurig zu sehen, wieviele

Traurig zu sehen, wieviele Kolumnisten hier einen Gedenktag benötigen, um sich daran zu erinnern, wie und warum sie weit genug im Leben gekommen sind, um immer wieder etwas dazulernen zu können. Es scheinen auch sehr wenig Frauen (so unmöglich das auch eindeutig zu erkennen sein mag) am, Thema interessiert zu sein. Ich hoffe zu ihren Gunsten, daß die Mütter unter ihnen wenigstens heute mal ein bißchen entlastet werden.

Das ideologische und das kommerzielle Brimborium ist ja nur schwer voneinander zu trennen. Beide Geschäftigkeiten sind Ausdruck von Frauenfeindlichkeit. Zum Einen werden in der Blumenindustrie (z. B. Kenia) größtenteils Frauen ausgebeutet (komme mir heute Keiner mit "die haben immerhin einen Job") und zum Anderen war der MT immer schon Feigenblatt für die beschämende Rollenvergabe von Männlich nach unten.

Muttertag !

Grundsätzlich sollten die Frauen und Mütter wesentlich mehr an Anerkennung, Achtung und Respekt bekommen. Zu oft werden sie abqualifiziert, diskriminiert, unterdrückt und als ein Status- und Sex- Symbol behandelt.
Viele Frauen, die berufstätig sind, machen immer wieder die Erfahrung, dass sie wesentlich mehr als ihre männlichen Kollegen leisten müssen, um ihre Karrieren zu verbessern und auf zu steigen.
Viele Männer kriegen es leider nur am Muttertag hin, einen Blumenstrauß zu besorgen, sonst ist all die Arbeit der Frauen und Mütter immer selbst verständlich. Da fehlt oft die Würdigung und Beachtung jeglicher Leistungen.
Irgendwie traurig und beschämend für die Männerwelt, dass die Frauen immer noch für ihre Gleichberechtigung kämpfen müssen.

09:49 von BB8

Zitat:"Sich dann heute hinzustellen und den Muttertag als einen mutmaßlichen Tag der Nazis für die Mütter dieses Landes installiert zu haben ist doch eine Farce."

Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen? Da steht nämlich genau das Gegenteil von dem drin, was Sie hier beklagen.

Schade

Schade, dass es keinen besseren Beitrag als diese "olle Nazi-Kamelle" zum Muttertag gibt.
Dabei gibt es doch so viele Mutterschaftthemen, die es Wert wären publiziert und diskutiert zu werden. Von gleichgeschlechtlicher Ehe bis zur Genderisierung - Chance versäumt.

Wenn meine Kinder mir Gebasteltes schenken...

...dann sehe ich, dass es Ihnen gut geht, sie glücklich aufwachsen, sie mir eine Freude machen möchten.
Darum geht es ihnen beim Muttertag 2020.

@ 09:03 von schabernack

„ Auch für Sie werden wieder Zeiten sein, in denen Sie Ihre Mutter in Schottland wieder besuchen können. Erst mal aber … leider weiterhin vorsichtig sein. Und Ihrer Mutter können Sie nicht nur am Muttertag zeigen, wie wertvoll sie Ihnen ist …!“

Danke für den schönen Kommentar. Wir bleiben nach wie vor sehr vorsichtig. Denn wir würden gerne Weihnachten im vollzähligen Familienkreis feiern.

@ 08:33 Reginald

Zu den größten ideologischen Anfälligkeiten gehört die Geschichtsvergessenheit.

@Sisyphos3: Das ist so nicht ganz richtig...

"allerdings beim 1. Mai ?
der wurde von denen eingeführt als Feiertag"

Ebenso wie der Muttertag. Das ist in beiden Fällen identisch:
Die Anlässe gab es zuvor (der erste Mai geht mindestens auf das Jahr 1886 zurück), aber die Nazis haben diese Anlässe zu - national pervertierten - Feiertagen erhoben.

Daher gibt es keinerlei Unterschiede zwischen dem ersten Mai und dem Muttertag, was das betrifft. Beides gab es schon zuvor, beides wurde von den Nazis zum Feiertag erhoben, beides ist heute in der gesamten westlichen Welt vertreten.

Wäre schöne, wenn...

... die Politik sich etwas tolles für Mütter zum Muttertag ausgedacht hätte. Z. B. Kinderbetreuung oder Schulen hochzufahren. Aktuell stecken die Mütter zwischen Home Office, Kinderbetreuung bzw. Home Schooling und Haushalt. Ende ist nicht in Sicht. Wenn jetzt schon davon gesprochen wird, dass es nächstes Jahr kein normales Schulbetrieb geben wird, dann ist es eigentlich klar, dass Mütter nun kündigen müssen. Wer soll sonst sich um die Kinder kümmern und Home Schooling übernehmen? Ein toller Tag, an dem die heutige Mütter gar nicht so freudig sein können. Sie wurden in dem ganzen Kampf irgendwie vergessen. "Mutti macht es schon" :(

Muttertag ist kein Feiertag

Es ist ein Gedenktag, und entstand ebenso wie Halloween (der den Reformationstag beginnt zu verdrängen) und Valentinstag in den USA. Der „1. Mai“ wurde ja auch nicht von den Nazis erfunden, sondern von der Arbeiterbewegung. Das nationalsozialistische Deutschland machte ihn zum gesetzlichen Feiertag.

Bedenken sollte man allerdings das die Bundesrepublik zahlreiche Sozialgesetzgebungen des Deutschen Reichs beibehalten hat, zB das „Kindergeld“.

@ 09:49 paule2

Die Nationalsozialisten instrumentalisierten den Muttertag extrem; nach Nazi-Ideologie waren unsere Mütter vor allem und letztlich nichts anderes als die Garantinnen für den Fortbestand der arischen Rasse. Da kann man auch Jahrzehnte später nicht übersehen und sollte es nicht verharmlosen.

10:20, H. Hummel

>>Egal wie hier die Nazikeule geschwungen wird ...
.. für mich ist es ein Tag um einfach einmal das zu tun, was viel zu wenig getan wird und manchen schwer über die Lippen kommt : Danke zu sagen.<<

Nazikeule.

Ein gern benutzter Begriff.

Was soll der (nicht nur) im vorliegenden Zusammenhang eigentlich bedeuten?

Haben Sie den Artikel gelesen?

um 10:28 von Mapo

"Muttertag ist ein toller Tag für alle Mütter, fertig!"

——————————

Und Ostern ein toller Tag für den Osterhasen? Toll ist das eher nicht und war es auch nie,
Was davon die paar Millionen anderer Mütter halten, deren Söhne z. B. in sinnlosen Kriegen für nationalistischen Stumpfsinn und ideologisches Selbstverherrlichungsgedöns (inkl. "arische" Mütter") z. B. für das hiesige Volk und Vaterland gestorben sind, sollte doch zumindest den interessieren, der sich die Mühe macht, sich hier einzuloggen. Zum Glück ist der Muttertag morgen wieder vorbei und man kann sich wieder richtigen Männersachen widmen wie Geld machen und Konflikte anzetteln.

Upps

Die DDR war vor dem Nationalsozialismus?

Der 1. Mai als Feiertag doch auch!

was aber spricht dagegen, der Mutter an diesem Tag eine Freude zu machen ( und gerne an jedem andern Tag auch)?
Die politische Korrektheit? Ich finde das weit hergeholt und mich wird es nicht abhalten, meiner Mutter heute eine Freude zu machen

Muttertag gabs lage vor den

Muttertag gabs lage vor den Nazis.

1. Mai ist Areitertag.

Aus christi Himmelfahrt wurde im Nachkriegsdeutschland "Vatertag" gebastelt.
Weils ja auch einen Muttertag gab, um die armen unterdrückten Männer nicht zu vernachlässigen.

NS-Gesellschaft.

Dass die Nazis Frauen vor allem als Gebärmaschinen sahen, ist ja bekannt.

Dass die Nazis Männer vor allem als Verschleißmaterial an der Front sahen, ist allerdings genauso bekannt.

Wir wollen deshalb unter diesem Artikel doch nicht etwa den Zungenschlag aufkommen lassen, Frauen wären in der Nazizeit mehr unterdrückt worden als Männer.

Allen Menschen und Müttern noch einen schönen Sonn- und Muttertag.

2. Sonntag im Mai ...

... Gab es natürlich auch in den Kalender der DDR, nur dass dieser als Muttertag gefeiert wurde, ist mir neu.
Manchmal frage ich mich, in welcher DDR ich aufgewachsen bin - angesichts der schlauen Leute im Forum.
In der DDR wurde der 8. März als internationaler Frauentag gefeiert,
jedoch es war kein Feiertag.
Wenn die Chefs großzügig waren,
gab's im Betrieb eine kleine Feier oder man konnte mittags gehen.

Erinnerung

Ich las mal vor vielen Jahren eine erfrischende Kurzgeschichte, in der sich der Autor beim Besuch eines Freundes am Muttertag darüber wunderte, dass dessen Mutter ihn umsorgte und verwöhnte. Auf Nachfrage, ob er denn nichts vom Muttertag halte, klärte ihn der Freund mit folgenden Worten auf: „Meine Mutter bedeutet mir so viel, dass ich sie das ganz Jahr über verwöhne. Und am Muttertag möchte sie es andersherum.“

Muttertag, um Danke zu sagen?

Danke sagen kann und sollte man jeden Tag, dazu bedarf es keinen Muttertag.

06:24 @nie wieder spd ...Nazis ... Feiertage

Ihr Beitrag ist so etwas von daneben,
dass ich mich frage, was Sie damit bezwecken wollen.

Warum können manche Foristen nicht beim Thema bleiben?

Sie dürfen zum 1. Mai auch selbst recherchieren.

um 09:26 von schabernack

Leider hat Ihre Kritik keine inhaltliche Substanz. Wenn die Tagesschau einen Zusammenhang zwischen Muttertag und Nazis sieht und es als notwendig erachtet diesen angesichts des heutigen Tages zu beleuchten, ist die Frage nach einem Faktenfinder, der die Zusammenhänge zwischen RKI und den Nazis beleuchtet, angesichts der aktuellen Zeit alles andere als armselig.

Mich würde

zum Thema Muttertag interessieren, wieso diese Studie der Universität Louisiana, gerade in dieser Zeit, keine mediale Beachtung findet.

https://www.scirp.org/html/81838_81838.htm

Sind schwarze Mütter weniger wert?

12:12 von Leipzigerin59

"" Danke sagen kann und sollte man jeden Tag, dazu bedarf es keinen Muttertag.""
#
Da gebe ich Ihnen Recht, denn die Mütter machen doch jeden Tag viel für ihre Kinder. Aber ich denke einen besonderen Tag, den Muttertag haben sie doch schon mal verdient.

@StöRschall 11.41

Ich kann nur für mich sprechen, ich hatte auch einen guten Vater, der alles für die Familie getan hat. Dem habe ich gerne zum Vatertag ein kleines Geschenk gemacht. Und ich freu mich auch, wenn ich als Vater bedacht werde. Man sollte meiner Meinung nach hier die politische "Abstammung" weglassen, die hat nämlich mit der heutigen Ehrung der Mütter nichts zu tun

Die Abstammung dieses Tages im Jahr ist mir völlig Wurscht.

Es sollte jedoch sein, dass JEDEN Tag im Jahr Mütter oder andere Personen geehrt werden (das können auch Väter, Söhne, Töchter, Omis, Opis, Tanten... sein), die sich unermüdlich für ihre Familie, Bekannte und (sogar fremde) Mitmenschen den A... aufreissen und immer hilfsbereit zur Stelle sind.
Was ich gut finde [Quelle Mitteldeutsche Zeitung 9.-10.Mai]:
"So viel müssten Frauen in einer Familie eigentl. erhalten für ihre Arbeit/pro Monat:
Chauffeurin 714 Eur, Krankenschw. 280, Lehrerin 1512, Erzieherin 3024, Psychologin 560, Köchin 672, Geschäftsführ. 616, Raumpflegerin 896 >> Gesamt: 8.274 Euro"

Es waren doch nicht nur ...

"Denn immerhin waren es auch die Nazis, die das RKI 1942 zu einer eigenständigen Reichsanstalt erhoben haben. ... Denn es waren auch Ärzte des RKI, die KZ - Sträflinge als Versuchskarnickel missbraucht haben und die nach 1945 ihre Posten dort behalten durften, ohne jemals eine Strafverfolgung befürchten zu müssen."
Nur leider waren es nicht nur diese Personen, es waren sehr viele Personen, die in der jungen BRD ihre Tätigkeit fortführen konnten, selbst der BND wurde von alten Bekannten aufgebaut. War ja auch im Interesse der Besatzungsmächte.

um 07:10 von tagonist

Schade über diese Zeilen, denn viele Feiertage und sozialen Leistungen des heutigen deutschen Staates stammen aus Kaiserreich und NS. Leider, oder Gott sei Dank?

ich kann nichts damit anfangen

Frauen und somit natürlich auch den Müttern unter ihnen gebührt eine angemessene, gleichberechtigte Stellung in der Gesellschaft, und zwar nicht aus Gönnerhaftigkeit, sondern aus Selbstverständlichkeit heraus. Dass die meisten Männer damit Probleme haben, ist eine ganz andere Geschichte, aber solange dem so ist, ist der Muttertag nur ein Feigenblatt.
Ich habe meiner Mutter null komma nix zu verdanken, auch dass sie mir "das Leben geschenkt" hat, kann ich ihr nicht als Verdienst anrechnen. Ich setze mich für die vollwertige Anerkennung von Frauen ein, ob Mütter oder Großmütter oder keins von beidem.

immer diese Nazis ...

Na wenn schon. Und wer hat dann den Vatertag, den Opatag, den Tag des Kindes, den Tag des Baumes, den .... erfunden? Es braucht halt immer einen Anlass, um etwas zu schenken, damit die Wirtschaft läuft.

Ich sehe den Muttertag als Hommage gegenüber allen Müttern, die in unserer Gesellschaft mit der Kindererziehung einen sehr wertvollen Beitrag leisten. Die Vorgaben, die vom Elternhaus und insbesondere von den Müttern erbracht werden, können in der Schulzeit nur noch schwer korrigiert werden. Bekanntlich sind die ersten zwei Jahre eines Kindes maßgebend für dessen Persönlichkeitsentwicklung. Der Muttertag sollten deshalb auch politisch wertfrei sein und bleiben. Das Frauenbild der Nazis ist ohnehin - und Gott sei Dank - längst Schnee von gestern.

Schlimm dass solche Tage notwendig sind

Jeder Tag sollte ein Muttertag und Vatertag und Omatag und Opatag sein. Ich finde es schlimm dafür extra einen Tag festzulegen. Dankt bitte euren Müttern und Vätern und Großeltern 356 Tage im Jahr und nicht nur an einem bestimmten Tag!

Arme Gesellschaft

Ist das nicht eine arme (Welt-)Gesellschaft: Sie braucht einen Tag, um jemanden zu ehren oder zu gedenken? Es gibt Muttertag, Vatertag, Weltreligionstag, Welt-Lepra-Tag, Weltfriedenstag usw.
An einem Tag wird ein Thema hochgespielt und an den anderen Tagen darf die schlechte Laune weiterhin an den Eltern ausgelassen, die armen Leprakranken ignoriert oder Kriege geführt werden.

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