Ihre Meinung zu: Die Corona-Krise stürzt viele New Yorker ins Elend

6. Mai 2020 - 8:30 Uhr

In New York wächst die Angst vor der Armut: Eine halbe Million Menschen hat in der Corona-Krise schon den Job verloren, viele können die Miete nicht mehr zahlen - und die Ämter versinken im Chaos. Von Peter Mücke.

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Kommentare

Wir nennen hier Alexandria

Wir nennen hier Alexandria Ocasio-Cortez nur AOC. Sie ist bei Frauen und jungen Menschen bekannt und beliebt wie ein Rockstar. Ihre aelteren conservativen Kollegen haben eine andere Meinung ueber sie.

So ist das in der dritten

So ist das in der dritten Welt. Ohne Sozialsystem bricht ganz schnell alles zusammen. Und das soll die weltweite Fürungsrolle darstellen?
Wie konnte Europa es nur so weit kommen lassen?

Und ?

Das sind die USA.

Dereguliert
Marktgläugig
Unsozial
Unsolidarisch

Und das schlimmste ist :
Die allermeisten dort wollen es genau so.

Mitleid ist daher fehl am Platze.

Auch für die, die nun abstürzen.

Denn auch diese werden Parteien gewählt haben, welche für wirtschaftlichen Liberalismus stehen.

08:50 von Bender Rodriguez

wohl das Problem aller "Führungsnationen"
sagte nicht schon Winston Churchill vor 100 Jahren,
wir beherrschen zwar die Meere, aber unsere Abwässer haben wir nicht im Griff

Die Höhe der Miete spiegelt

den wirtschaftlichen Gegenwert wieder, der sich auch aus dem Umfeld/Lage ableitet. Niedriger Gegenwert, niedrige Miete. Das ist auch Marktwirtschaft. Wenn keiner dort wohnen kann oder möchte, geht die Miete gegen NULL.

09:00, Autochon

>>Mitleid ist daher fehl am Platze.

Auch für die, die nun abstürzen.

Denn auch diese werden Parteien gewählt haben, welche für wirtschaftlichen Liberalismus stehen.<<

Das ist in Deutschland nicht anders.

Lediglich bei den Bundestagswahlen 1972 und 1998 wurde die Union nicht stärkste Partei.

Eine überhebliche Sicht verbietet sich also.

New York

bietet damit endlich wieder Stoff für schöne Filme.

In einem reichen kapitalistischen Land, sind halt immer nur

wenigen Menschen wirklich reich und mächtig. Und zum Erhalt und Ausbau ihres Reichtums setzen sie sich meist dafür ein, den Sozialstaat weitgehend zu demontieren. Auch bei uns gibt es viele kurzsichtige und egoistische Menschen, die immer noch die amerikanischen Wirtschaftsverhältnisse eines entfesselten freien Marktes anstreben.
In nahezu jedem Krisenfall kommt es aber in so einer Wirtschaftsform zu verheerenden Auswirkungen für einen Großteil der Bevölkerung.
Aber in einem Land, das jährlich 760 Mrd. Dollar in Menschen vernichtende Rüstung steckt, sollte an sich genügend Geld vorhanden sein, um die größte Not zu lindern. Ansonsten wurden die falschen Politiker und/oder das falsche Wirtschaftssystem gewählt.

willkommen im Club ...

"... die ohnehin ein Großteil ihres Einkommens fürs Wohnen brauchen, ihre Miete nicht mehr zahlen."
Bei uns genau das gleiche Spiel, nur Österreich scheint dies vorbildlich zu lösen.

"Und die vielen illegalen Arbeiter fallen ohnehin hinten runter und landen bald auf der Straße, ..."
Hier werden Täter "illegale Arbeiter" zu Opfer stilisiert. Wieso sollen Sie Arbeitslosengeld bekommen, dies ist eine Versicherung in die man vorher einzahlen muss.

09:00 von Autochon

"...Und das schlimmste ist :
Die allermeisten dort wollen es genau so.""

Wer hat ihnen das erzaehlt, Autochon ?

Immer wieder treffe ich im Ausland auf diese wilde These. Sprechen Sie doch mal mit Menschen hier und sie werden feststellen dass wir Laender wie Schweden, Norway und Denmark beneiden. Ja, und auch Deutschland.

wie gewünscht

Trump hat das gegenwärtige Szenario herbeigelogen und der Gouverneur von NY hat ihm deutlich wirdersprochen.
Ich glaube , die Bürger in NY wissen sehr genau, wem sie mehr vertrauen können und hoffentlich bei der nächsten Wahl quittieren.

rer Truman Welt

In einem Einwanderungland mit der Geschichte und der daraus erwachsenen Kultur wie in den USA mit ihren Werten (Jeder für sich und Gott für uns alle) zeigt sich in einer Krisensituation wie der jetzigen die volle Brutalität der sozialschwachen Struktur des Systems. Das ist auch ein Grund für eine starke Streitkraft. Sie muß bereit stehen, wenn sich ein Großteil der Bevölkerung dagegen einmal auflehnen sollte, wenn diese einmal existentiell getroffen würde. Wer nichts zu verlieren hat, hat kein Risiko. Deshalb muß die US amerikanische Politik mit Argusaugen darüber wachen, daß eine sich anbahnende Situation wie in New York nicht zu einem Flächenbrand entwickelt. New York könnte ein Pulverfass werden.

09:00 von Autochon

Zitat: "unsozial, unsolidarisch" ... dann nur wenige Zeilen später "Mitleid ist daher fehl am Platze". Ob dem Verfasser das aufgefallen ist? Wohl eher nicht. Und wirtschaftlicher Liberalismus ist nicht das Problem. Was der Verfasser meint, ist "Neoliberalismus" oder auch Deregulierungswahn. Den gibt es in den USA tatsächlich.
_

Beeindruckend zu sehen, wie

Beeindruckend zu sehen, wie weit der Westen vom Westen entfernt ist, in Bezug auf soziale Absicherung.

Armut

Sehr traurig zu sehen wie es den armen Amerikanern geht. Ein derart reiches Land, Billiarden fuer die Ruestung und Vormachtstellung in der Welt., die Buerger ueberlaesst man sich selbst.
Wir und unsere Sozialsysteme sind in ihren SAugen reiner Kommunismus. Sehen wir eine Hunger-Armutaufstand in den USA?
Sollte die Sanktionsmethode gegenueber andere Staaten um den inneren Umsturz zu foerdern auf die USA zurueckfallen?
Ich hoffe es kommt nicht so schlimm.

09:16, Giselbert

>>"... die ohnehin ein Großteil ihres Einkommens fürs Wohnen brauchen, ihre Miete nicht mehr zahlen."

Bei uns genau das gleiche Spiel, nur Österreich scheint dies vorbildlich zu lösen.<<

Noch.

Das ist das Erbe der SPÖ, welches Kurz gerade demontiert.

>>"Und die vielen illegalen Arbeiter fallen ohnehin hinten runter und landen bald auf der Straße, ..."

Hier werden Täter "illegale Arbeiter" zu Opfer stilisiert. Wieso sollen Sie Arbeitslosengeld bekommen, dies ist eine Versicherung in die man vorher einzahlen muss.<<

In den USA werden die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung ausschließlich vom Arbeitgeber bezahlt.

Sie machen Opfer zu Tätern.

So sieht Kapitalismus aus

@09:12 von unterschicht2

Schöne Filme? Sie denken wohl eher an "Jahr 2022 … die überleben wollen" anstatt "Frühstück bei Tiffany". Wie auch immer, es ist jedenfalls eine spannende Frage, was in einer Millionenstadt passiert, wenn schon jetzt 40 Prozent der Einwohner ihre Miete nicht mehr bezahlen können.

Ach, übrigens, ich empfehle als Lektüre "Früchte des Zorns" von John Steinbeck.

09:16 von .tinchen

Immer mitten in der Nacht. Haben Sie um diese Zeit nichts besseres zu tun? Oder wo sind Sie wirklich?

@.tinchen

Er meint, dass noch immer neoliberale und erzkonservative Politiker gewählt werden. Also wollen die Leute es tatsächlich so oder ihnen sind andere Themen wichtiger. Das Märchen "vom Tellerwäscher zum Millionär" ist jedenfalls in keinem Land noch so gegenwärtig wie in den USA, obwohl mittlerweile jeder begriffen haben müsste, dass nur ein verschwindend geringer Prozentsatz der Menschen jemals Reichtum erfahren wird, wenn weiterhin die Republikaner am Steuer bleiben.

Hoffentlich

Hoffentlich merkt jetzt auch der Letzte Amerikaner das Panzer keine Beatmungsmaschienen , U-Boote keine Intensivstation und Flugzeugträger keine Krankenhäuser sind.
Das statt Mrd. fürs Militär diese in einen guten Sozialsystem besser angelegt währen.

New York..........

.......fest in der Hand von Demokraten!

Dass die Krise gerade in New York...

...diese Ausmaße angenommen hat, ist nicht zuletzt dem verharmlosenden Verhalten des Gespanns de Blasio und Cuomo zu verdanken, die sich, als bereits die halbe Welt Shutdowns beschloss, mit dem hervorragenden New Yorker Gesundheitssystem brüsteten - und genau das Gegenteil taten von dem, was angeraten gewesen wäre.
Motto: “Leute geht raus, kauft, alles ist gut...!“

Und gerade die müssten doch am besten Wissen, wie dünn das soziale Eis ist, auf dem sich die einfachen Arbeiter und die illegal Arbeitenden bewegen.

Und nein, es ist nicht richtig, diese Arbeiter jetzt zu Sündenböcken zu stempeln, weil “die es ja nicht anders gewollt haben...“ - so wie das in einigen Kommentaren hier gesagt wird.
Nein, die haben d a s ganz sicher n i c h t gewollt!

Was sagt Cuomo eigentlich heute??

.tinchen, 09:16

Sprechen Sie doch mal mit Menschen hier und sie werden feststellen dass wir Laender wie Schweden, Norway und Denmark beneiden. Ja, und auch Deutschland.

Und weshalb wählt ihr dann immer diese zwei marktradikalen und militaristischen Parteien?

'... Stoff für schöne Filme.'

Sie meinen diese apokalyptischen Endzeitfilme der Sorte "Terminator, ... ? ... Das glaube ich nicht; die hatten wir schon. Die sind inzwischen eher langweilig. Auch Biowaffen-Szenarien sind nichts Neues, Interessantes.
Aber Recht haben Sie: Das ist gute Grundlage für Filmstoff. Da muß sich Hollywood was einfallen lassen.

@09:23 von Meinung zu unse...

"Das ist auch ein Grund für eine starke Streitkraft. Sie muß bereit stehen, wenn sich ein Großteil der Bevölkerung dagegen einmal auflehnen sollte, ..."
Wenn Ihre Theorie stimmen würde, dann wären die Waffengesetze nicht so liberal.

'... Stoff für schöne Filme.'

Sie meinen diese apokalyptischen Endzeitfilme der Sorte "Terminator, ... ? ... Das glaube ich nicht; die hatten wir schon. Die sind inzwischen eher langweilig. Auch Biowaffen-Szenarien sind nichts Neues, Interessantes.
Aber Recht haben Sie: Das ist gute Grundlage für Filmstoff. Da muß sich Hollywood was einfallen lassen.

@ um 09:23 von heige1953

Sie haben wahrscheinlich recht. Aber glauben jemand, dass die US - Bürger dem demokratischen Kandidaten, wer immer das auch sein wird, dahingehend mehr vertrauen können?
Der Unterschied zwischen Demokraten und Republikanern ist doch kaum vorhanden.
Weder unter Obama, noch unter anderen demokratischen Präsidenten, wurde hinsichtlich eines Sozialsystems, das diesen Namen verdient, etwas geändert.
In europäischem Ländern wird nach Corona weiter in den Sozialsystemen hasardiert werden. In den USA ist das kaum noch möglich, da sie dort sowieso schon in der 3. Welt angekommen sind. Trump wird es aber 4 Jahre lang weiter versuchen.

@ rainer4528, um 09:33

re @ 09:16 von .tinchen

“Immer mitten in der Nacht. Haben Sie um diese Zeit nichts besseres zu tun?“

Sie haben vielleicht Sorgen...

“Schlaflos in Seattle“ vielleicht? :-)

@09:11 von fathaland slim

"Lediglich bei den Bundestagswahlen 1972 und 1998 wurde die Union nicht stärkste Partei."

Und dennoch haben wir ein um Welten besseres Sozialsystem als die USA. Und um zu wissen, dass es andere Parteien bezüglich mangelnden Wohnraums und steigender Mieten auch nicht besser machen, genügt ein Blick nach Berlin. Wirtschaftlicher Liberalismus an sich scheint also nicht das Problem zu sein.

@fathaland slim

Die Merkel-Partei steht in sozialpolitischen Belangen deutlich links von den US - Demokraten.

Diese sind ideologisch dort verortet, wo bei uns der rechte Flügel der FDP ist.

„Nationalliberale“ hätte man wohl zu anderen Zeiten gesagt.

Es bleibt dabei.
Der amerikanische Wähler ist schuld an den Politikern, die er bekommt und für die Politik, die er bekommt.

@09:16 von .tinchen

Immer wieder treffe ich im Ausland auf diese wilde These. Sprechen Sie doch mal mit Menschen hier und sie werden feststellen dass wir Laender wie Schweden, Norway und Denmark beneiden. Ja, und auch Deutschland.

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Wenn das so ist wie sie sagen dann verstehe ich noch weniger wie es möglich ist das jemand wie z.B. D.T. Präsident geworden ist und vielleicht sogar noch einmal werde kann.
Das wäre in keinem der von ihnen genanten Länder möglich.

Wahlkampf auf der Straße

"'Im reichsten Land der Erde muss eine Kongressabgeordnete Spenden sammeln, damit unsere Familien etwas zu Essen haben, weil sich die Regierung in Washington nicht darum kümmert', sagt sie."

Der für New York zuständige "demokratische" Gouverneur Cuomo hat lediglich irgendein Mietmoratorium in Kraft gesetzt, aber Frau Ocasio-Cortez richtet ihre Kritik an die nicht zuständige Regierung.

Es scheint wohl Wahlkampf zu sein.

@ Paco, um 09:41

“New York..........
..........fest in der Hand von Demokraten!“

Welch erhellende Feststellung.
Aber Sie haben sicher Recht:
Dort, wo die Regierungsgeschäfte in den Händen republikanischer Bürgermeister und Gouverneure liegen, ist alles halb so schlimm.

@.tinchen

Hallo @.tinchen,
ich bin an dieser Stelle eher bei @Autochon. Wenn in den USA die allermeisten Menschen S, N, DK und D in Bezug auf die soziale Absicherung beneiden, wie kommt eine Figur DT auf eine ausreichende Anzahl an Wahlmännern?

Dass die Anzahl der Wahlmänner nicht unbedingt das Ergebnis der absoluten Mehrheiten spiegelt, ist ja allgemein bekannt und wurde hier bereits mehrfach thematisiert. Aber ich verstehe nicht, dass man europäische Sozialstandards in den USA als Sozialismus / Kommunismus diffamieren kann, ohne dass die Mehrheit dagegen aufsteht / anwählt.

Ist die Mehrheit der US-Amerikaner zu simpel, um komplexere Zusammenhänge zu erkennen oder sie überhaupt nachvollziehen zu wollen?

09:46, kommentator_02

>>.tinchen, 09:16
"Sprechen Sie doch mal mit Menschen hier und sie werden feststellen dass wir Laender wie Schweden, Norway und Denmark beneiden. Ja, und auch Deutschland."

Und weshalb wählt ihr dann immer diese zwei marktradikalen und militaristischen Parteien?<<

Andere haben beim Mehrheitswahlrecht der USA keine Chance.

Außerdem sind die beiden großen Parteien der USA keine Parteien in unserem Sinne. Es sind eher Wahlvereine als Programmparteien.

@09:30 von sosprach

Sollte die Sanktionsmethode gegenueber andere Staaten um den inneren Umsturz zu foerdern auf die USA zurueckfallen?

-------------------------------------------------------------
Nun ich hoffe im Gegenteil das es auf die USA zurückfällt damit sie mal begreifen was sie da in anderen Ländern anrichten .
Es muss ja nicht bis zum aller äußersten kommen, nur das sie es mal merken.

@tinchen

Ich arbeite seit Beginn des Jahrtausends für eine amerikanische Firma.

Ich bekomme viel von der Mentalität der Menschen mit und habe verschiedene Regionen des Landes kennengelernt.

Ich kann zwar einige Amerikaner trotz kruder politischer Ansichten gut leiden.
Auf rein persönlicher Ebene.

Aber im wesentlichen bleibt meine Einstellung so, wie ich sie schilderte.

Ich habe auch eine Bekannte dort, die D um sein Gesundheitssystem beneidet.

Eine Krankenversicherung für alle will sie (Demokratin) dann aber trotzdem nicht.

Es ist nicht die Krise, es ist die Politik!

Das Virus verbietet nicht, Einkaufswagen in die U-Bahn zu nehmen.

Die Politik verbietet es. Und damit ist auch die Politik dafür verantwortlich, dass die Obdachlosen nun noch mehr Probleme bekommen.

traurig aber wahr ...

Es ist traurig wie arm eine angeblich "reiche Nation" in Wirklichkeit ist. Kommen ein paar schlechte Monate, ist bei den allermeisten die Existenz bedroht.

Der Einzelne kann oft selbst keine Vorsorge treffen, weil er oft nur von der Hand in den Mund lebt. Nicht zuletzt, weil Arbeiter/Verbraucher von den Regierungen steuerlich aussaugt werden und für ein Lohnniveau zu Gunsten der Arbeitgeber gesorgt wird.

Am 06. Mai 2020 um 09:11 von fathaland slim

"Denn auch diese werden Parteien gewählt haben, welche für wirtschaftlichen Liberalismus stehen.<<
Das ist in Deutschland nicht anders.
Lediglich bei den Bundestagswahlen 1972 und 1998 wurde die Union nicht stärkste Partei."
#
#
Sie sind doch ein begeisterter Anhänger der Politik von Frau Merkel.

@ kommentator_02, um 09:46

re .tinchen, 09:16

“Und weshalb wählt ihr dann immer diese zwei marktradikalen und militaristischen Parteien?“

“ihr...“.

Sollten die Rechten hier jemals, was der Herr verhindern möge, wieder an die Macht kommen, möchte ich mir nicht vorwerfen lassen, ich hätte sie gewählt!

@harry_up - Blasio & Cuomo haben die Notbremse gezogen

Weil ein Donald nicht auf Pandemieexperten hören wollte, weil diese noch von Obama eingestellt waren. Diese wurden sogar auch gefeuert. Das Totalversagen der TrumpRegierung betraf alle Gouvaneure der 50 Bundesstaaten , welche anschießend die Notbremsen zogen.

Sprutz

Damit das keiner merkt, braucht man Feindbilder.
Da daran herrscht für die USA kein Mangel.
Notfalls schafft man sich welche.

09:50, nie wieder spd

>>Der Unterschied zwischen Demokraten und Republikanern ist doch kaum vorhanden.<<

Natürlich nicht. Denn es handelt sich nicht um Programmparteien. Allerdings gibt es bei den Demokraten keinen rechtsradikalen Tea Party Flügel.

>>Weder unter Obama, noch unter anderen demokratischen Präsidenten, wurde hinsichtlich eines Sozialsystems, das diesen Namen verdient, etwas geändert.<<

Schon Bill Clinton hatte versucht, eine Krankenversicherung für alle einzuführen, scheiterte aber am Kongress. Obama hat zumindest einen Anfang hingekriegt.

>>In europäischem Ländern wird nach Corona weiter in den Sozialsystemen hasardiert werden.<<

Was auch immer das heißen soll.

>>In den USA ist das kaum noch möglich, da sie dort sowieso schon in der 3. Welt angekommen sind. Trump wird es aber 4 Jahre lang weiter versuchen.<<

In den USA existierte die dritte und die erste Welt immer schon im selben Land.

Die SPD wurde fast immer stärkste Partei.

@09:11 von fathaland slim
Sie verwechseln Fraktion und Partei.

09:53, Autochon

>>@fathaland slim
Die Merkel-Partei steht in sozialpolitischen Belangen deutlich links von den US - Demokraten.

Diese sind ideologisch dort verortet, wo bei uns der rechte Flügel der FDP ist.

„Nationalliberale“ hätte man wohl zu anderen Zeiten gesagt.<<

Die US-Parteien sind keine Parteien in unserem Sinne, sondern Wahlvereine. Eine einheitliche ideologische Verortung existiert nicht.

Deswegen gehen Ihre Vergleiche komplett in die Irre.

Am 06. Mai 2020 um 09:16 von .tinchen

"...Und das schlimmste ist :
Die allermeisten dort wollen es genau so.""
Wer hat ihnen das erzaehlt, Autochon ?
Immer wieder treffe ich im Ausland auf diese wilde These.
#
#
Über Jahrzehnte waren ein Großteil der Bevölkerung der USA der Meinung man könnte und sollte jeden Krieg führen. Familien waren Stolz das in jedem Krieg ein Familienmitglied beteiligt war oder ist.
Und genau da wurden und werden Multi Milliarden rausgehauen die für alles andere im Land fehlt.
Die "wilde These" von Autochon ist leider Wahrheit.

man staunt nur noch

aber wird NY nicht von den hier überaus bejubelten demokraten regiert? und elend kommt hier auch bald bei einzelunternehmen wie musiker, schauspieler, arcitekten, gastronomen und auf zinsen/div angewiesene rentner und ehemalige gewerbetreibende

die USA waren schon immer ein "armes" Land

Da wirds bei einer Pandemie auch nicht besser und ist wirklich keine Schlagzeile wert.
Die soziale Hängematte gibt es nur in Deutschland und wird leider zu oft gnadenlos ausgenutzt.

In Krisenzeiten jedoch ist unser Land eine Konstante und hilft jedem, der es in Anspruch nimmt.Dankbarkeit wäre bei manchem angebracht.

10:03, tagesschlau2012

>>Am 06. Mai 2020 um 09:11 von fathaland slim
"Denn auch diese werden Parteien gewählt haben, welche für wirtschaftlichen Liberalismus stehen.<<
Das ist in Deutschland nicht anders.
Lediglich bei den Bundestagswahlen 1972 und 1998 wurde die Union nicht stärkste Partei."
#
#
Sie sind doch ein begeisterter Anhänger der Politik von Frau Merkel.<<

Ja sicher.

Deswegen wähle ich ja auch die Linke.

fathaland slim, 09:57

Andere haben beim Mehrheitswahlrecht der USA keine Chance.

Doch, nämlich wenn sie von einer Mehrheit gewählt würden.
Im Übrigen ist das Mehrheitswahlrecht zutiefst undemokratisch, nicht nur im Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten.

Keine soziale Absicherung

Ein Land das soviel Geld ausgibt fuers Militaer, aber kein Geld, bzw. keine soziale Absicherung fuer die Bevoelkerung hat, die Menschen in den Staaten tun mir leid...
Bei den vielen infektionen in den Staaten, die auch noch flaechendeckend verteilt sind, kann ich mir auch kaum vorstellen, das es den Virus erst seit ein paar monaten da ist...da sollte man mal ein paar Blutproben von verstorbenen die im Oktober 2019 an einer Lungenentzuendung gestorben sind mal auf Covid19 testen, glaube da wuerden sich viele wundern...ich nicht.

Aktuelles Bild..

In den Nachrichten:

Donald Trump besucht einen Fabrik,die Schutzmasken herstellt..

Aber weder er noch seine Begleiter tragen eine..

Noch so ein Sinnbild..

@Giselbert - Menschenopfer

09:16 von Giselbert:
"Hier werden Täter 'illegale Arbeiter' zu Opfer stilisiert. Wieso sollen Sie Arbeitslosengeld bekommen, dies ist eine Versicherung in die man vorher einzahlen muss."

Das sind die Opfer eines Wirtschaftssystems. Für einen Arbeitgeber ist der illegale Arbeiter der perfekte Lohnsklave - er ist billig und praktisch ohne Rechte. Wenn einer aufmuckt, wird er durch einen anderen ersetzt.

Das ist auch im Sinne der Politik, die ihren Erfolg an Wirtschaftszahlen misst. Einen billigeren Treibstoff für die Wirtschaft gibt es nicht.

Die Corona-Krise stürzt viele New Yorker ins Elend....

Und da zeigt sich:Die Pandemie trifft nicht alle gleich.Nach unten trifft sie viel härter.
Und Abhilfe kommt da nicht:Nicht von Trump,aber auch nicht von seinem Herausforderer.Der will auch nicht mehr Staat und schon gar nicht die Reichen belasten.

09:57 von fathaland slim

„ Außerdem sind die beiden großen Parteien der USA keine Parteien in unserem Sinne. Es sind eher Wahlvereine als Programmparteien.“

Das ist richtig analysiert. Und deshalb muss man, und nicht erst seit Trump, die Frage stellen, wie demokratisch ist die USA eigentlich noch mit zwei Parteien??Kapitalistisch ist sie sowieso, aber demokratisch? Schon eine ganz normale Krankenversicherung wird dort als Zwang und „kommunistisch“, mindestens sozialistisch, angesehen. Hat das Zukunft? So dynamisch das us-amerikanische System auch ist, es ist z.Zt. nicht einmal marktwirtschaftlich, von sozial ganz zu schweigen.
Und zur Völkergemeinschaft will es offensichtlich auch nicht mehr gehören: Intern. Gerichtshof, UN, WHO, WTO u.a.

harry_up, 10:03

“ihr...“.
Sollten die Rechten hier jemals, was der Herr verhindern möge, wieder an die Macht kommen, möchte ich mir nicht vorwerfen lassen, ich hätte sie gewählt!

Mein "ihr" beruhte auf dem "wir" von @.tinchen:
" ...sie werden feststellen dass wir Laender wie Schweden, Norway und Denmark beneiden."

Im Übrigen hilft Aberglaube ("der Herr") nix gegen rechts.

09:57 von Grillenspinnerei

"...Aber ich verstehe nicht, dass man europäische Sozialstandards in den USA als Sozialismus / Kommunismus diffamieren kann..."

Das liegt ganz einfach daran dass viele hier den Unterschied zwischen sozial und Kommunismus nicht kennen, Grillenspinnerei. Viele (vor allem aeltere Menschen) fragen beim Thema Krankenversicherung fuer alle "What's next ? do I have to learn Russian ?"

"...Ist die Mehrheit der US-Amerikaner zu simpel, um komplexere Zusammenhänge zu erkennen oder sie überhaupt nachvollziehen zu wollen?..."

Bei manchen Mitbuergern wundere ich mich auch wer ihnen morgens die Schuhe bindet. Ob das auf die "Mehrheit der US-Amerikaner " zutrifft - keine Ahnung, aber ich kann erkennen wie wir auf das Ausland wirken. Leider

Schön auch

dass Trump Obama Care zusammengestrichen hat. Jetzt können sich die Leute ohne Job, ohne Wohnung und vielleicht Corona infiziert dann ins Krankenhaus legen. Zahlen können sie das halt auch nicht.

Aber, die Mehrheit hat offenbar Trump gewählt, dann müssen sie auch da durch

10:09, krittkritt

>>Die SPD wurde fast immer stärkste Partei.
@09:11 von fathaland slim
Sie verwechseln Fraktion und Partei.<<

Haarspalterei.

Ich zähle CDU und CSU als eine Partei. De facto ist das so.

um 10:03 von tagesschlau2012 @fathaland slim

"Sie sind doch ein begeisterter Anhänger der Politik von Frau Merkel."

Wer die Bundeskanzlerin gegen Populisten, Karrieristen und Demagogen verteidigt oder ihre Arbeit in Relation zu der anderer Regieungschefs anerkennt, muß nicht begeistert sein und ist es auch nicht. Es gibt hier, wie Sie wissen, maximal 1en Teilnehmer, der das tut und auch immer umfangreich begründet. Mit dieser Fehleinschätzung von der (ultra)konservativen Seite sind Sie ja bei Weitem nicht allein. Aber wer so schlau ist, übersieht immer das, was er für naiv hält.

@ um 09:00 von Autochon

"Das sind die USA.

Dereguliert
Marktgläugig
Unsozial
Unsolidarisch

Und das schlimmste ist :
Die allermeisten dort wollen es genau so. ..."

In Teilen haben Sie recht. Leider ist es nicht so einfach. Die Bürger dort haben dieses System von klein auf kennengelernt und können daher nicht vergleichen. Es übrigens überall auf der Welt so. Wäre 95 % der Nordkoreaner wirklich bewusst sein, dass es völlig anders gehen, würde es den dortigen Machthaber nicht geben, wie auch all die anderen Machthaber auf der Welt. Das ist auch das Perverse, wenn Diktatoren gestürzt werden und das Land den Bürgern überlassen wird. Richtig wäre es zu lassen oder dann eben gegen den Willen der Bürger neues System einführen und gegen den Willen aufrechterhalten bis zumindest eine oder zwei Generationen Zeit haben das neue System kennen zu lernen.

@Karl Klammer - Die Verantwortung liegt bei den Gouverneuren

10:04 von Karl Klammer:
"Weil ein Donald nicht auf Pandemieexperten hören wollte, weil diese noch von Obama eingestellt waren."
> Das ist Quatsch. Trump ist einfach nur ein typischer Populist: Er versteht Wissenschaftler nicht und weiß es eh besser. Da das seine Anhänger auch tun, geht das Konzept auf.

"Diese wurden sogar auch gefeuert."
> Das ist falsch. Das Seuchenbüro Obamas wurde lediglich dem Heimatschutz(?) unterstellt. Das Personal blieb dasselbe.

"Das Totalversagen der TrumpRegierung betraf alle Gouvaneure der 50 Bundesstaaten [...]"
> Auch das ist falsch. Die Verantwortung liegt bei den Gouverneuren.

In New York haben es die "Demokraten" versaut, weil sie in Sachen Corona die Meinung Trumps (und vieler anderer Politiker weltweit) teilten: "Uns betrifft das nicht. Wir sind besser. So schlimm wird es schon nicht werden."

10:25, kommentator_02

>>fathaland slim, 09:57
"Andere haben beim Mehrheitswahlrecht der USA keine Chance."

Doch, nämlich wenn sie von einer Mehrheit gewählt würden.<<

Irgendwie kommen mir gerade die Antworten von Radio Eriwan in den Sinn:

"Im Prinzip ja, in der Praxis..."

Das Zweiparteiensystem in den USA existiert seit Jahrhunderten. So was schleift sich ein.

Am 06. Mai 2020 um 10:25 von Granroca

"da sollte man mal ein paar Blutproben von verstorbenen die im Oktober 2019 an einer Lungenentzuendung gestorben sind mal auf Covid19 testen"

Nachtrag: wenn die USA nichts zu verbergen haben, sollten sie bereit dazu sein, sonst kaeme es einem Schuldeingestaendniss gleich...;-)

In den USA gibt es

In den USA gibt es Neoliberalismus pur und regiert wird es von einem populistischen Immobilienhai. So sieht es dann halt irgendwann aus.

Die USA mit BRD zu vergleichen ist zurzeit unsinnig

Der Ausbau eines Sozialstaates in den USA würde die Bürger finanziell ruinieren. Die Bürger zahlen dort bereits ohne nennenswertes Sozialsystem vergleichbar viele Steuern und das reicht weder vorne noch hinten, denn der Schuldenberg der USA wächst stetig. Nicht zu vergessen die Einnahmen durch den globalen Dollar-Handel von ca. 500 Milliarden. Früher oder später werden auch diese Einnahmen drastisch sinken oder gar wegfallen. Ohne einen Marshallplan für die USA ist ein Wechsel hin zum Sozialsystem nicht realistisch.

um 09:33 von rainer4528 @ .tinchen

"Immer mitten in der Nacht. Haben Sie um diese Zeit nichts besseres zu tun? Oder wo sind Sie wirklich?"

Also wenn ich in den USA leben würde unter dieser kaputten Regierung, könnte ich auch nicht schlafen. Mit dem Schlaf ist es auch schlecht, wenn man kranke Angehörige nachts umlagern muß oder die Beatmung regeln, weil es keine Pflegedienste mehr gibt, die bezahlbar sind. Aber eigentlich geht Sie das überhaupt nichts an, was und warum User wann schreiben.

Arbeitsteilung

"An einem sonnigen New Yorker Nachmittag zieht Alexandria Ocasio-Cortez mit einem Handwagen durch ihren Wahlkreis in der Bronx und verteilt Essen. (...)
"Im reichsten Land der Erde muss eine Kongressabgeordnete Spenden sammeln, damit unsere Familien etwas zu Essen haben, weil sich die Regierung in Washington nicht darum kümmert", sagt sie. "Die sagen nur: Bleibt zu Hause. Aber die Leute können keine Miete mehr zahlen und haben nichts zu essen. Also müssen wir uns darum kümmern"

So funktioniert nun mal Arbeitsteilung im Kapitalismus: Die einen sorgen für Chaos und sammeln "unten" Geld ein (das sie dann vorzugsweise nach "oben" unter "ihresgleichen" verteilen, um sich deren Unterstützung zu sichern), die anderen verteilen Essen.

Das Folgeproblem der Verarmung in neoklassischen Systemen.

Es ist richtig, das in neoklassischen Systemen, wo alleinig nur noch das Leistungsprinzip nach Marktgesetzen regiert, derartige Vorfälle ein großes Verarmungsrisko bergen, weil der , der nichts mehr hat, kann sich nicht lange erlauben untätig zu bleiben, es ruiniert ihn.
In Deutschland ist es wohl noch nicht ganz so schlimm, aber wir sind auf dem besten Weg dorthin, die gleichen Züge wie Amerika anzunehmen.
Was man der Deutschen Bevölkerung zweifelhaft vorwerfen muß: Die Gier der Wohlhabenden ist größer als die Solidarität zu den Opfern auch wenn damit versteckt das Risiko der Zerstörung des sozialen Friedens unzweifelhaft wächst, die eigenen Verlockungen sind einfach zu groß, Rom ist an den selben Umständen kaputtgegangen.
Trotz der Last eines sozialen Systemes ist dies in Deutschland zweifellos vorbildlich, der Grundgedanke der (angemessenen) beruflichen Integration dagegen untergegangen.
Wir Deutschen sollten uns besinnen. Corona bietet die Gelegenheit!

@ kommentator_02, um 10:30

re harry_up, 10:03

Ah ja, ich hatte mich auf das eindeutige “ihr“ der anderen Textstelle bezogen.

“Im übrigen hilft Aberglaube (“der Herr“) nix gegen rechts.“

Stimmt, aber da sind dann “wir“ gefordert, richtig? Bloß:
Die Anrufung des “Herrn“ als Aberglauben zu bezeichnen wird manch gläubigen Christen treffen... ;-)

Demokratie und Parteienfinanzierung.

@10:30 von Theodor Storm
Das ist aber auch bei uns und in anderen Demokratien ein großes Problem.
Die US-Demokraten hatten/haben excellente, "demokratische" KandidatInnen. Aber letztendlich entschied nie der Wähler allein, wer zum Zug kommt.
Dahinter stehen Hedgefonds wie Soros und große Banken mit einer entsprechenden Medienmacht.
Selbst Obama ist nach seiner Wahl bei der Ministeranstellung der Empfehlung aus dem Bankenbereich gefolgt.
Sanders wurde damals gezielt ausgebremst. Ist bei Wikileaks nachzulesen und wurde nicht dementiert.
Trump ist im Sinne dieses "Establishments" wohl so etwas wie ein "Unfall". Er ist zwar reich, gehört aber offensichtlich nicht zu diesen Kreisen, was die ihn natürlich spüren lassen.

@Lando Cariss 10:42

Leider haben Sie recht! Das kommt eben dabei heraus wenn man einen populistischen, egoistischen Immobilienhai und schlechten Geschäftsmann ins Präsidentenamt wählt. Trump hat vollkommen versagt in Sachen Corona und darum ist er auch für die 70.000 Tote verantwortlich. Es sind mehr Tote als im Vietnamkrieg, Afghanistankrieg, Irakkrieg und an 9/11 zusammen. Es wird auch eine 2. und 3. Coronawelle kommen, obwohl Donald Trump behauptete der Virus geht im April weg wenn die Hitze kommt. Trump hatte gute Chancen wiedergewählt zu werden, inzwischen wird immer deutlicher, dass der Coronavirus dafür sorgen wird, dass er keine 2. Amtszeit bekommt. Wenn man sieht wie er diese Krisenzeit managed ist es auch richtig so

@Paco 09:41

Vergessen Sie es gleich! Die Nummer versucht Trump auch der US Bevölkerung einzuimpfen und weiszumachen, dass die bösen Demokraten schuld seien. Blöd nur, dass die US Bevölkerung diesen Unsinn nicht mehr glaubt und Trump in den Umfragen weiter und weiter abstürzt. Er bekommt auch schon Panik und droht seinem Wahlkampfteam mit Entlassungen weil ihm die Umfragen in den Swingstates nicht passen und weil ihm nicht passt wie effektiv Trumpgegner wie das Lincoln Project in ihren Wahlwerbespots vorgehen. Trump weis genau, dass er diesen Kampf gegen den Coronavirus verloren hat und dass er politisch untergehen wird und mit ihm seine Partei. Dies ist dann auch gut für alle Amerikaner. Die Republikaner haben genug Schaden angerichtet seit 2017

um 09:46 von kommentator_02

Und weshalb wählt ihr dann immer diese zwei marktradikalen und militaristischen Parteien?

Das wurde schon in der Serie "die Simpsons" beantwortet. Weil das politische System auf genau die zwei Parteien als Gegenpole ausgerichtet ist. In Deutschland wäre es nicht anders, wenn man ausschließlich einfaches Mehrheitswahlrecht nutzen würde. Parteien wie die Grünen, die derzeit von den Wählerstimmen der SPD den Rang ablaufen, sowie die Linke und AfD wären gegenüber CDU/CSU und SPD völlig unbedeutend, da sie nur in sehr wenigen Wahlkreisen die stärkste Partei darstellen.

9:54 von mac tire

"...Wenn das so ist wie sie sagen dann verstehe ich noch weniger wie es möglich ist das jemand wie z.B. D.T. Präsident geworden ist und vielleicht sogar noch einmal werde kann..."

Trump wurde President weil HRC noch unbeliebter war als er (und darum viele Demokraten nicht waehlen gingen, siehe turn-out). Dass er nach 3 Jahren disaster presidency noch 40% approval rate hat, ist auch fuer mich und viele andere Liberale unfassbar.

Der corona virus outbreak wird die Wahl entscheiden. Die vorzeitige Oeffnung wird laut Experten die bestaetigten Faelle auf 150,000 pro Tag, und die death toll auf 3,000 pro Tag ansteigen lassen bis Anfang Juni.

Ein dann erneut notwendiger shutdown wird die USA in die Steinzeit katapultieren

Also das ist jetzt schon ein

Also das ist jetzt schon ein wenig Klugscheißerei, oder?

Zumal auch noch falsch: Zur Wahl stehen bei BT-Wahlen mit der Zweit-Stimme tatsächlich Parteien bzw. deren Listen. Nach der Wahl wird dann festgestellt, welche Personen in den Bundestag einziehen. Und dann erst schließen sich Abgeordnete zu Fraktionen zusammen.

Im übrigen ist die CDU meilenweit entfernt davon, eine "marktradikale Partei" zu sein. Aber für einige fängt "marktradikal" halt schon rechts der Linkspartei an.

Trump hat mit seinem "America

Trump hat mit seinem "America first" aufgrund der raffinierten Berechnungen dumpfe Instinkte bedient. Es ging ihm nie um das ganze Land, es ging ihm um die eigenen ökonomischen und narzisstischen Interessen und die bestimmter Lobbygruppen: ein Ausverkauf sondergleichen begann, der das Land so tief spaltet wie seit alten Bürgerkriegszeiten im 19. Jahrhundert nicht mehr. Und dazu kommt die erschreckende Beratungsresistenz sowie die massive Instrumentalisierung von Fake-News, die sich verheerend in der Nicht-Bewältigung der Corona-Krise auswirken.
Unter Trump wird aus dem Slogan "America first" die bittere Wirklichkeit "America failed".

re fatahland slim

"09:00, Autochon

>>Mitleid ist daher fehl am Platze.

Auch für die, die nun abstürzen.

Denn auch diese werden Parteien gewählt haben, welche für wirtschaftlichen Liberalismus stehen.<<

Das ist in Deutschland nicht anders.

Lediglich bei den Bundestagswahlen 1972 und 1998 wurde die Union nicht stärkste Partei.

Eine überhebliche Sicht verbietet sich also."

Nu halten Sie mal die Luft an.
Auch wenn die CDU regiert ist die soziale Absicherung in Deutschland hundertmal besser als in den USA.
Deutschland ist erste Welt, die USA sind ein Drittweltland.

um 09:57 von Grillenspinnerei

Ist die Mehrheit der US-Amerikaner zu simpel, um komplexere Zusammenhänge zu erkennen oder sie überhaupt nachvollziehen zu wollen?

Nein, das ist die Mehrheit der Menschheit ganz allgemein. Die meisten sind nur auf ihren persönlichen Vorteil bedacht.

Lasst das dritte Welt Land

Lasst das dritte Welt Land mal leben, wie es will.
Zweiparteiensystem ist natürlich Käse. Jeder Milliardär hat die Möglichkeit, Präsident zu werden. Auch wenn er dafür eine neue Partei gründet. Aber die Anis würden doch lieber einen, wie trump wählen.
Krankenversicherung und Sozialhilfe ist bei denen Kommunismus.

10:12 von Karl Napf

>>man staunt nur noch
aber wird NY nicht von den hier überaus bejubelten demokraten regiert? und elend kommt hier auch bald bei einzelunternehmen wie musiker, schauspieler, arcitekten, gastronomen und auf zinsen/div angewiesene rentner und ehemalige gewerbetreibende<<

Nennen Sie mal einen Foristen der hier (in diesem Forum) die Demokraten bejubelt hat.

Verbreiten Sie bitte keine Fake News.

New York

hat sich doch selber zum "Hafen für illegale Einwanderer" erklärt. Jetzt haben sie ein Problem mit diesen Menschen ohne Sozialversicherung, die durch das soziale Netz fallen, welches in den USA prinzipiell sehr dünn gewebt ist.
Wenn diesen Menschen dort ein Bleiberecht gewährt wird, Schwarzarbeit geduldet wird, dann muss der Bürgermeister auch dafür sorgen, dass diesen Menschen in Krisenzeiten geholfen werden kann.

10:49 von Jim456

>>Aber, die Mehrheit hat offenbar Trump gewählt, dann müssen sie auch da durch<<

Das ist falsch. Trump hatte lediglich mehr Wahlmänner.

Am 06. Mai 2020 um 10:49 von Jim456

"Schön auch dass Trump Obama Care zusammengestrichen hat. Jetzt können sich die Leute ohne Job, ohne Wohnung und vielleicht Corona infiziert dann ins Krankenhaus legen. Zahlen können sie das halt auch nicht. "
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Und genau diese Menschen konnten sich Obama Care nicht leisten, und sollten dafür noch Strafe bezahlen.

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