Kommentare

Verantwortungslos

Wirtschaft gegen Leben.
Diejenigen, die „klare Fahrpläne“ fordern, haben ganz offensichtlich noch immer nicht verstanden, wo wir stehen in dieser Pandemie.
Und Dampfplauderer wie Lindner und Co auch nicht.

Jedes Menschenleben ist unbezahlbar!

Jedes Menschenleben ist unbezahlbar! Daher muss es oberste Direktive bleiben, mit möglichst wenig Todesopfern aus dieser Pandemie herauszukommen.

Die Experten für die Rettung von Menschenleben sind aber nun mal nicht die Unternehmer im Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft, sondern Mediziner und Virologen. Deshalb muss die Politik auch weiterhin vor allem auf sie hören.

Jetzt einen festen Fahrplan für den Ausstieg aus dem Lockdown zu verlangen, ist unverantwortlich. Wir wissen doch gar nicht, wie sich die Infektionszahlen entwickeln. In den letzten Tagen sind sie eher wieder gestiegen. Und in frühestens zwei Wochen wissen wir, wie sich die Lockerungen auswirken, die ab Montag gelten. Wir können doch jetzt nicht sagen, dass es zum Beispiel am 1. September keine Einschränkungen mehr geben wird, wenn wir Mitte August wieder bei 3000 Neuinfektionen am Tag sind.

Sorry aber die Zeit fuer die Gastro ist noch nicht - Kaufhäuser

Entschuldigung aber das halte ich bei der Gastronomie fuer viel zu frueh! Die Zeit fuer die Gastronomie ist noch nicht. Die Infektionsgefahr ist viel zu hoch. Da können sich Gäste untereinander und auch das Personal untereinander anstecken. Dann hätten wir ein zweites Ischgl. Das muss noch warten.

Da wuerde ich bei Restaurants und Gaststätten bis mindestens Juli warten. Außerdem kann man mit Masken nicht essen oder trinken und auch das mit den Abständen wird nicht funktionieren.

Aber Kaufhäuser und andere Geschäfte kann man wieder öffnen mit Maskenpflicht, mehr Desinfektion und besserer Belueftung. Diese 800 Qm²-Grenze kann wirklich weg. Da sehe ich kein Problem. Diese Begrenzung ist und bleibt verfassungswidrig (GG Artikel 3) und eu-rechtswidrig (EU-Grundrechte-Charta Artikel 14).

Wie viele Deutsche Bürger sollen dafür sterben müssen?

Das Virus reagiert nicht auf Politik.
Das Sterben wird noch mindestens 1 Jahr so weitergehen, bis es einen Impfstoff gibt. Bis dahin können wir nur durch die Quarantäne die Zahl der Toten begrenzen.

Wenn wir alles hochfahren könnten mehrere Millionen Menschen in Deutschland zusätzlich daran sterben. Ist es unseren Politikern das wert?

Deutsche Wirtschaft fordert Ende des Lockdowns....

Die deutsche Wirtschaft fordert:Und Arndt Kirchhoff,der Arbeitgeberpräsident von Nordrhein-Westfalen,beklagt sich im Kölner Stadt-Anzeiger von heute über die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes auf 87 Prozent.
Aber staatliche Hilfen für Unternehmer,die möchte er haben.

Wenn die Wirtschaft das Ende des Lockdowns will

müssen sie aber auch erst den Schutz der Arbeitnehmer sicherstellen können. Viele Arbeitnehmer gehören zur Risikogruppe und benötigen sichere Bedingungen. Erst wenn die Arbeitgeber dies gewährleisten können, ist das normale Arbeiten wieder möglich. Wenn sie die Risikogruppen zuhause lassen (plus im Haushalt lebender Angehöriger) wird man erst sehen, wieviele Millionen Menschen mit Vorerkrankungen eigentlich täglich für unsere Wirtschaft zur Arbeit gehen.

Nicht treiben lassen

Ein wenig treibt mich die Sorge ob der unvernünftigen, sich überschlagen Öffnungs-und Lockerungsorgien nun doch um...
Ein Feldversuch?
Was, wenn in wenigen Wochen Intensivkapazitäten (auch für andere Patienten als Covid-19 Fälle) ausgeschöpft sind?
Kommt dann der kollektive Lockdown mit noch härteren wirtschaftlichen Folgen?
Dass Wirtschaftsbosse und Verbände gerne mal für kurzfristigen Profit über (arbeitsrechtliche) Leichen gehen ist ja nun nix Neues.

Also bitte nicht treiben lassen. Weiterhin genauestens beobachten und dementsprechend handeln.

Noch eine Anmerkung zu gestern hier in Berlin:

Weshalb sollten (wenn man sich die Forderungen nach Kollektivöffnung jetzt anschaut) Menschen in X-Berg nicht demonstrieren dürfen, Ihre Grundrechte zum Tag der Arbeit (nicht 'Arbeitsplätze'...) nicht wahrnehmen dürfen, wenn jetzt Alles eh wieder aufmacht? Abstandsregelung im Supermarkt? Bald volle Hotels? Kleinkinder, die auf Spielplätzen freudig übereinander herfallen?

Kopfschütteln.

Die Wirtschaft verlangt...

Dann sollten die Aktionaere und die Vorstandsmietglieder der Unternehmen an die "Front" gehen und zeigen wie man die Wirtschaft nach vorne bringt anstatt sich in ihren Villen die Zeit zu vertreiben und den Arbeitern zumuten sich in die Gefahr zu versetzen sich mit Corona zu infizieren...
Geht in die Laeden und packt mit an, aber ob euch die Wirtschaft dann noch wichtig ist bezweifle ich...

Smart Lock Down selbstverantwortlicher Bürger

Natürlich brennt es mittlerweile unter den Nägeln. Natürlich sind essentielle Punkte wie Schulen und Kitas schnell adäquat zu lösen.
Unter anderem auch, damit Wirtschaft anlaufen kann und Eltern „richtig“ arbeiten können.
Wir stehen jetzt ganz gut da - nur wegen des Lock down. Nur mit „Smart Lock Down“ sind die nächsten Monate meiner Ansicht nach mit Virus zu bewältigen.
Da wo die Bevölkerung sehr vernünftig ist, recht streng und sich an die Vorgaben hält ( z.B. in Österreich) ist ein Leben mit Virus ohne weiteren Lock down und mit mehr Öffnung möglich. Hier wird auch nach der Öffnung nicht vergessen, dass Abstand und Hygiene zum Alltag dazu gehören werden. Lange dazu gehören werden. Gleichzeitig werden Studien und Reihentests die Situation kontrollieren. In einem kleineren Land ist dies einfacher möglich. In Deutschland sind Ballungsgebiete verstärkt zu beobachten und Masssenansammlungen zu vermeiden. Desweiteren Reihentestungen. Abstand zur Norm werden zu lassen ist die Kunst.

Wo liegt eigentlich das Problem?

Ich wohne in Frankreich: laut offiziellen Zahlen ist die Franz. Wirtschaft am meisten in Europa eingebrochen. Und wir sind noch mindestens bis 11.Mai zu Hause eingesperrt., an Todeszahlen scheint Spanien von Frankreich uebertroffen bei weniger Infektionen..Das, was gerade in Deutschland geschieht, erscheint mir den Umstaenden entsprechend freizuegig..mit Verlaub.

Man sollte mal die Perspektive wechseln...

... und COVID-19 nicht als Krise sehen, sondern als neue Krankheit mit der wir leben müssen. Der Krisenmodus muss schnellstens aufgegeben werden, wenn wir unser Land wirtschaftlich und gesellschaftlich nicht komplett gegen die Wand fahren möchten. Stattdessen sollte ein Plan entwickelt werden, wie ein Leben mit der Krankheit möglich ist. Die aktuellen Einschränkungen dürfen kurzfristig nur soweit wie nötig bestehen bleiben. Mittelfristig müssen von der Poltik sämtliche Beschränkungen, die einem normalen Leben so wie wir es gewohnt sind entgegenstehen, wieder abgeschafft werden.

Wäre schön

wenn mal aufgezählt würde, welche Firmen nicht arbeiten ?.
" So pocht der Industrieverband BDI auf einen klaren Exit-Plan am kommenden Mittwoch "

Welche Industrie ist denn betroffen, Gaststätten und Kneipen plus Tourismus, sind drei die mir einfallen, Friseure machen ja wieder auf.
Bekleidung ist offen, Lebensmittel war nie zu, und die vielen anderen waren auch immer offen.
Industrie ist für mich eigentlich etwas, wo am Ende ein Produkt herauskommt, und Firmen die Produkte herstellen, im Umkreis, dort wird gearbeitet.
Aber viel Industrie ist ja regional nicht vorhanden, deshalb meine Frage, wer ist denn gemeint damit, außer den oben genannten.

Lieber bescheiden und gesund, als reich und krank

Ich verstehe die Ungeduld 'der Wirtschaft' schon. Aber das ist nicht das Thema! Es geht erst einmal um unsere Gesundheit. Da steht Reichtum etc. ganz hinten in der Schlange.
Bei der Abwägung von Prioritäten ist also klar, was erst kommen muss.

Einen Fahrplan kann man verlangen, aber ob das Virus freundlich und planbar mitspielt, ist dann doch eine andere Sache.

Ich kann das

gejammer des BDI und welcher kapitalorientierten Lobbygruppe auch immer nicht mehr hören....

Wieviel Tode dürfen es denn für meinen Gewinn mehr sein?

Anstelle das wir froh sind das uns Bilder wie aus Italien, Frankreich, Spanien, den USA erspart geblieben sind, wie keine Kühllaster zum „Zwischenlagern“ gebraucht haben oder die Bundeswehr die Toden nicht durchs halbe Land fahren müssten wir gejammert ohne Ende.

Leider auch angeheizt durch die Medien.

Ich finde gut was Kanzlerin erst die letzten Tage gesagt hat. Die Pressekonferenz sollte sich der bdi noch mal anhören. Ohne Impfstoff wird es zum Problem. Und lieber BDI vielleicht überlegt ihr mal ob es so schlau war alles billig billig in China produzieren zu lassen.....

Die Geschäfte wieder

Die Geschäfte wieder aufsperren ist das Eine, die Leute zum Konsumieren zu bewegen das Andere.
Ich habe das Gefühl, dass die Vertreter der Wirtschaft immer noch nicht begriffen haben, dass ein Gutteil der Menschen nach Corona nicht wieder zur normalen Tagesordnung übergehen werden. Viele, weil sie schlichtweg Angst haben auf die Straße zu gehen, und viele andere, weil sie in den vier Wochen erkannt haben, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt als sich alle sechs Wochen ein neues Hemd zu kaufen und alle zwei Jahre einen neuen SUV.
Auch wenn es immer noch viele geben wird, die weitermachen wie bisher, wird die Zahl der Konsumverweigerer so zunehmen, dass nichts mehr in dem Maße funktioniert wie vorher.
Erfolgreich in Zukunft werden die Unternehmen sein, die sich darauf jetzt schon vorbereitet haben.

Deutsche Wirtschaft stellt Ultimatum zum 06.Mai

Christian Lindner und Armin Laschet sind mit im Boot Eine wissenschaftliche Begründung gibt es nicht, aber eine wirtschaftliche. Der Lockdown hat uns in eine recht gute Lage gebracht, deshalb ist eine Lockerung möglich, aber selbstverständlich keine komplette Aufhebung der Maßnahmen. Allerdings ist es nicht an der Wirtschaft, an Lindner oder Laschet, irgendwelche Ultimaten zu stellen. Vor allem aber die FDP und deren Verbündete, die AfD, die ja absolut nichts dazu beigetragen haben, dass sich jetzt die Lage entspannt hat. Lobenswert ist die Konfliktbewältigung durch die Regierung und teilweise auch der Ministerpräsidenten der Länder. Ich denke, sie werden weiterhin vernünftige Entscheidungen treffen und ein Ultimatum zurückweisen.

Es geht viel zu langsam

Die Wirtschaft hat völlig Recht. Es geht viel zu langsam. Der Schaden für Deutschland ist nicht vollständig absehbar, aber auf jeden Fall desaströs.

Es ist sehr schade, dass nicht mal die erste Stufe des 3 Stufen Plans von NRW vollständig umgesetzt worden ist. Selbst bei diesem vorsichtigen Schritt wurde nochmal zusammen gestrichen.

Nachverfolgung

Aus meiner Sicht sind wir noch nicht an dem Punkt, großzügig Lockerungen vorzunehmen, Wir brauchen eine dermaßen gering Anzahl der Neuinfektionen, dass sie eindeutig nachverfolgt werden können. Eine App dazu einzusetzen halte ich für absolut notwendig. Erst dann kann gelockert werden. Ich werde sie sofort installieren, wenn verfügbar.

Schönwetterflieger

unsere Wirtschaftsbosse können scheinbar keine Krise im Gegensatz zur Regierung mit Frau Dr. Merkel an der Spitze. Jeder Wirtschaftszweig und Verband schreit nach Unterstützung für seine Interessen zuerst. Peinlich! Bemühen wir doch stattdessen mal Kennedy: „Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann - fragt, was ihr für euer Land tun könnt„

wir warten auf Dinge....

...die nicht passieren werden. Wir werden bei keinem Virus auf 0 kommen. Die aktuell infizierten gehen täglich zurück, nun sind es um die 30000. Bei der nächsten Runde am 6.5. sind es vielleicht noch 25000. Aber auch dieser Rückgang wird irgendwann langsamer von statten gehen. Wo soll da die Grenze sein ? Bei 25000 das öffnen, bei 20000 dieses und jenes, bei 15000 das nächste ? Es ist Zeit das es voran geht mit der Wirtschaft. Man sollte natürlich auch nicht alles auf einmal machen. Denke mal Abstand ist das wichtigste, für den Maulkorb sollte man auch ein Enddatum benennen. Ich weiß ja nicht wie es anderen geht, aber solange das noch Pflicht ist, werde ich außer dem Supermarkt keinen anderen Laden betreten. Für mich sieht das so aus wie Weltuntergangsstimmung. Halt meine Meinung.

Wirtschaft sind Menschenleben egal

Offenbar ist der Wirtschaft Gewinn wichtiger, als Menschenleben. Ein zu schneller Lockdown führt zu erhöhten Infektionszahlen und mehr Toten. So einfach ist das. Und was kriegen wir für das Eingehen des Risikos? Mehr Gewinn in der Wirtschaft?
Was hat Adidas ein Gewinn von 2,3 Milliarden in 2019 (!) gebracht, jetzt brauchen sie Zuschuss vom Steuerzahler?
Was hat VW ein Gewinn von 19,3 Milliarden (2019) gebracht? Jetzt wollen sie Zuschuss vom Steuerzahler.
Wo ist der Gewinn der Lufthansa von 2019 hin?
Die Wirtschaft ist gierig und kaltblütig. Gewinne werden eingestrichen, bei Verlusten, ja schon bei Gewinneinbußen schreit man nach der Hilfe des Steuerzahlers. So geht das nicht.
Ich respektiere jeden, der das Unternehmerrisiko eingeht. Und wünsche jedem Unternehmen einen Gewinn, den der Unternehmer dann auch verdientermaßen einstreichen kann. Aber für Verluste muss er Rücklagen bilden und die auch einstecken.
Aber offenbar gibt es nur noch Jammerlappen in der Wirtschaft.

Klar,

das die Wirtschaft auf ein schnelles Hochfahren drängt, die Verluste sind ja da... aber wie soll man eine zweite Welle verhindern ? Abgesehen davon : viele Geschäfte haben ja schon auf, aber der bisherige Umsatz läßt doch eher darauf schließen, das die Bundesbürger vorsichtig agieren,nur das kaufen, was unbedingt notwendig ist. Von der Tatsache mal abgesehen, das sehr viele Menschen in Kurzarbeit stecken. Meiner Meinung nach ein gordischer Knoten, der nur mit viel Mühe und Geduld zerschlagen werden kann.

Exit rettet Wirtschaft nicht

Der Virus ist da und ein Exit wird ihn nicht vertreiben.Exit und alles wird gut.Schön wärs!
Aber das ist reines Wunschdenken.

Zu vernetzt ist die Weltwirtschaft.Und die leidet nun mal unter der Pandemie.

Und auch in Deutschland selbst würde ein Exit keine Wunder wirken.60-70% der Bevölkerung sind zu intelligent um ihr Verhalten für die Wirtschaft zu ändern.Besser arm leben als reich sterben.Und lieber verhungern als bei vollem Bewußtsein nicht mehr atmen können weil die Lunge kollabiert.

Natürlich braucht es

Natürlich braucht es Stategien eines Exit-Plans aus dem Lock-down - sobald die Zahlen von Erkrankungen das über einen längeren Zeitraum hin erlauben; und darüber soll und muss auch debattiert werden. Das war's dann wahrscheinlich schon mit den Gemeinsamkeiten.
Die Fragen an die Wirtschaftsverbände gehen weiter und müssen genauso debattiert werden: Welche grundlegenden "systemrelevanten" Konsequenzen für unser Wirtschafts- und Finanzsystem ziehen denn diese Verbände? Was sind ihre Vorschläge, Bereiche des Gesundheitssystems, der Nahrungsmittelversorgung, des Wohnens etc. nicht nur dem "freien Spiel der Märkte" - mit dessen Spielpotential es in stürmischen Zeiten wie einer Pandemie schnell zu Ende ist, wie man leidvoll sieht - zu überlassen? Welche Steuerungsmechanismen und Eigeninitiativen außerhalb von Rettungsschirmen, Notfonds etc. sieht man, unterstützt man, schlägt man vor? Welche Strategien gibt es für den Schutz europäischer Märkte und Stabilität? Da hört und liest man: nichts...

Gesundheitsgefährdender Zweck

Dass Dieter Kempf als Präsident des Industrieverbandes BDI das "wirtschaftliche Leben" trotz der Coronapandemie wieder anlaufen lassen möchte, hat seinen Grund nicht in dessen (raffgierigem) Charakter. Geschuldet ist sein gesundheitsgefährdendes Agieren vielmehr dem Geldvermehrungsimperativ, der die marktwirtschaftliche Produktionsweise antreibt. Weil der Zweck der herrschenden Produktionsweise die unternehmerische Profitmaximierung, nicht aber das Wohlergehen aller Gesellschaftsmitglieder ist, muss mitunter für den Profit gestorben werden - allerdings nur so lange, wie sich die Lohnabhängigen die Unterordnung als Mittel für den Zweck namens Profitmacherei gefallen lassen.

Staatshilfen in dieser Krise

Da hat Wolfgang Schäuble absolut recht, wenn er davor warnt, die Möglichkeiten des Staates in dieser Wirtschaftskrise zu überschätzen. Man hat ja tatsächlich fast den Eindruck gewinnen können, der Staat könne jetzt für alles aufkommen ("whatever it takes", nur nicht in Draghi 's Worte, sondern sinngemäß). Das muss alles am "Ende des Tages" wieder erwirtschaftet werden. Deshalb ist es wichtig, die Wirtschaft peu á peu wieder hochzufahren, wobei ich schon der Überzeugung bin, dass unsere Regierung dies mit der gebotenen Sorgfalt und Abwägung aller Kriterien hinbekommt.
Da wir sehr vom Export abhängig sind, ist es natürlich auch sehr wichtig, dass unsere Abnehmerländer ebenfalls wieder hochfahren können. Vom Binnenmarkt allein können wir nicht überleben (da helfen auch keine Konjunkturprogramme, die die Kaufkraft in DE erhöhen sollen und die nur auf den Binnenmarkt abzielen).

Große Sorgen

Natürlich muss man Verständnis für die Ungeduld der Gewerbetreibenden haben. Sie leiden wirtschaftlich in extremer Weise. Gleiches gilt für die Eltern, die ihre Kinder gerne wieder in Kitas abgeben würden. Forderungen nach einem Zeitplan zum Ausstieg scheinen mir aber höchst befremdlich zu sein. Sie gehen nämlich davon aus, dass das Virus nun einen konstanten Weg in Richtung Harmlosigkeit eingeschlagen hat. Das ist zu bezweifeln.
Derzeit geben die Zahlen des RKI mäßige Lockerungen her. Frühestens 2 Wochen später kann man die Folgen einer Lockerung beurteilen. Dann müssen wir uns aber zwischen 2 Schritten die Zeit nehmen, um diese Folgen zu beurteilen. Erst nach der Beurteilung kann man entscheiden, ob man einen nächsten Schritt der Lockerungen gehen kann. Ist das so schwer zu verstehen? Ich habe die Sorge, dass wir jetzt deutlich zu schnell lockern, weil ein Teil der Bevölkerung keinen Bock mehr auf Einschränkungen hat.

Blockadefolgen

Wegen derjenigen, die kaum etwas zum Überleben von Menschen beitragen können, werden auch alle diejenigen, die das könnten, durch diese Total-Quarantänepolitik blockiert. Ich denke nicht nur an die Folgen von Insolvenzen von Unternehmen und die betroffenen Familien, sondern auch an die Folgen von anderen Katastrophen, die deswegen ausgelöst oder unbekämpft bleiben werden. Stichwort: Trockenheit, Heuschreckenplage, Hungersnot. Ich möchte da nur auf die mutigen Worte von Wolfgang Schäuble verweisen.

AKK

verkündet auch Durchhalteparolen. Es ist unfassbar wie die CDU unsere wirtschaftliche Existenz vernichtet. Die Minister wollen also erst in der 2. Maihälfte über Öffnung von Hotels und Gaststätten reden? Himmel, was geht in deren Köpfen vor. Dann haben wir wieder zusätzliche Pleiten und Arbeitslose mehr, Existenzen vernichtet. Warum soll nicht spätestens Ende Mai Tourismus im Inland sowie Gaststätten & Hotels geöffnet werden wenn die Pandemie abgeflacht ist bzw. die Rate der Neuinfektionen weiter absinkt. So langsam beschleicht mich das Gefühl hier soll geübt werden wie man das Volk gefügig macht. Und keiner beschwert sich darüber, alle nicken brav ab. Unfassbar was aus diesem Land geworden ist.............

Deutsche Wirtschaft...

Die für den 6.Mai angekündigten Themenbereiche sind unangefochten wichtig. Was ist aber mit jenen Gruppen der Bevölkerung, die vielleicht am meisten unter der Kontaktbeschränkung bzw. -verunmöglichung leiden. Ob das Besuchsverbot in Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtigungen in jeder Hinsicht und in diesem Umfang und in dieser Form sinnvoll war und ist, sei dahingestellt. Ich vermisse ein Signal, das auch über ein Konzept der Lockerung zumindest nachgedacht wird, eine Planung der Organisationsabläufe in Angriff genommen wird. Die Menschen in Pflegeheimen o.ä. müssen natürlich geschützt werden! Nur macht sich wirklich jemand Gedanken über die Auswirkungen der fehlenden Sozialkontakte? Wenn noch nicht einmal aus eigener Kraft telefoniert werden kann? Oder geht es eher darum sagen zu können: Wir haben alles Notwendige getan, wir haben uns nichts vorzuwerfen...?

Deutsche Wirtschaft fordert Ende des Lockdowns

Sicherlich verständlich, nur nutzt es nichts, wenn in 2 oder 3 Monaten der nächste Lockdown erfolgt.

Es wäre sicherlich hilfreich in dieser Sache, wenn endlich mal über Hygiene und Schutz am Arbeitsplatz gesprochen würde.
Es kann nicht sein, dass jeder Mitarbeiter für sich die Freiheit reklamieren kann, krank zur Arbeit zu gehen, um dann die Kollegen anzustecken.
Es ist jetzt an der Zeit Gesundheitsschutz und Freiheitsbegriff neu einzuordnen, und in klare Richtlinien und Gesetze zu gießen.

Das würde die Ausbreitung von ansteckenden Infektionskrankheiten auf ein Minimum reduzieren.

Gruß Hador

die Gastronomie tut mir leid :-(

Es tut mir sehr leid was die Gastronomie, aber auch Eltern oder Firmenmitarbeiter alles wegen Corona durchmachen müssen. (Kurzarbeit, Erziehung, Stress......usw)

Und je länger die Krise dauert, desto schlimmer wird es für alle werden egal welche Branche.

Aber viele Sachen sind einfach nicht mehr nachvollziehbar. Wochen lang hieß es von der Regierung, kein Maskenschutz (weil wohl auch keiner da war es muss ja alles in Billig Länder produziert werden) jetzt auch einmal haben wir einen Maskenzwang.

Von 800 Quadratmeter Regelung will ich gar nicht erst schreieben.

Restaurant, Kaffes, Kneipen, werden das nicht mehr lange aushalten können.

Wirtschaft fordert Ende des Lockdowns...

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble warnt davor, die Möglichkeiten des Staates in der Wirtschaftskrise zu überschätzen. Er habe "die Sorge, dass die Menschen den Eindruck gewinnen, der Staat könne jetzt für alles aufkommen".
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Nun ja, und ich habe den Eindruck das die Menschen den Eindruck Gewinnen könnten der Staat könnte der Schuldige für diese Wirtschaftskrise sein die nach den Lockdown folgte. Fakt ist die Arbeitslosigkeit steigt, Pleiten in der Wirtschaft sind auch nicht zu vermeiden und die Zahl der Kurzarbeiter steigt auf über Zehnmilionen. Ist es da nicht normal das die Menschen deren Wirtschaftliche Existenz auf den Spiel steht, nun den Staat in die Verantwortung nehmen wollen ? Diese Menschen fragen sich zu Recht warum wird die Autoindustrie oder die Lufthansa groß unterstützt, der Kleinunternehmer aber nur mit einen Tropfen auf den heißen Stein ! Die Regierung hat den Schritt in den Lockdowns gewagt, der nächste Schritt sollte nun auch eine Mehrverschuldung sein...

Schaut nach Irland

In Irland ist gestern die Roadmap veröffentlicht worden. Ich glaube kaum, dass die Wirtschaft diesen haben möchte. Es gibt 5 Phasen mit jeweils drei Wochen. Die Beschränkungen gelten mindestens bis 10. August, Frisöre dürfen am Mitte Juli wieder öffnen, die meisten Geschäfte in zwei Phasen dazwischen. Gerade der Tourismus wird kaum vor August wieder aufmachen. Wer nach einem Plan ruft und einen realistischen bekommt sollte sich nicht beschweren. Achja, Hygiene und Abstand halten wird in Irland übrigens bis zum Verfügbarmachung der Impfung gelten, also bis mindestens nächstes Jahr.

wie unbelehrbar die Wirtschaft ist

wie unbelehrbar die Wirtschaft ist zeigt sich schon allein an solch einer Forderung.

Jeder kann sich leicht informieren und weiß dann, derzeit sind wir erst in der Phase der Eindämmung der Corana-Krise und forschen an Wegen, wie der Pandemie mit möglichst wenig Todesopfern begegnet werden kann.

Erst Lockerungen kann es dann erst in sozialen Bereichen geben. Sind die erfolgreich, dann kann es Lockerungen bei der Wirtschaft geben.

Das sollten alle Wissen und jede sog. Forderung darüber hinaus ist asozial und einfach eine Frechheit.

Nur nicht drängeln!

Jede Woche zu früh kostet viel mehr als eine Woche später!
Kommt Corona richtig zurück, dann war der erste Lockdown nur Kleinkram! ...und das kostet dann erst richtig viel Geld!

Klare Perspektiven?

... Gibt es. Nur werden sie nicht kommuniziert.

Da es mittlerweile klar erscheint, dass die Problematik nur - und ausschließlich - mit einem (oder mehreren) Impfstoff'en zur "alten Normalität" führt, oder einem sehr wirksamen Therapeutikum, gibt es innerhalb der "neuen Normaltät" für einige Branchen, wie Gastronomie, Eventveranstalter, Konzertbetreiber, Oper/Theater, Messe und 80% des Tourismus, sowie dem Flugverkehr, keine ernsthafte Perspektive.
Unter jenen "strengen Auflagen" wie mehr und mehr durchscheint, kann es wirtschaftlich kaum nur wenige Monate durchgehalten werden.
Somit erscheint immer deutlicher ein extrem bitterer Realismus einer unvermeidlichen Zerstörung jetziger Betriebe dieser Art, und nur eine recht ferne Perspektive eines völligen Wiederaufbaus unter neuen Namen, Betreibern, neuen Investitionen, vergleichbar eines Nachkriegsaufbaus - im besten Fall mitte 2021 während der ersten Impfsaison.

Wirtschaft ohne nutzen..

Jetzt in der Krise sieht man welche Unternehmen und Wirtschaftszeige wirklich benötigt werden und auf welche man verzichten kann... die ganze Spaß, Unterhaltungs und Urlaubsindustrie und alle die dort mit dran hängen braucht die Welt nicht ,kosten jetzt nur Milliarden und belasten nur die Natur und Umwelt ... und der rest, der Industrie lebte auch nur auf Pump und steht jetzt nur mit kleinen oder garkeinen Reserven da und stöhnen... da kann man nur sagen : viel falsch gemacht in der Vergangenheit ! Kann man nur hoffen das die Industrie und Politik aus der Krise lehren .. was ich aber nicht glaube und sie so lustig weiter machen wie vorher..

Deutsche Wirtschaft fordert das Ende....

..... und das ohne Impfstoff und die große Chance auf die nächste größere Welle als die bereits bekannte 1. Welle ! Persönlich glaube ich nicht , dass die Wirtschaft - also alle - das fordern,sondern eher ein paar die Theater machen ohne Rücksicht auf noch größere Probleme die so erzeugt werden ! Also , langsam bitte ......

@11:38 von Gaisenpeter

ach, es gibt bereits einen Impfstoff? Mit Corona kann man nicht leben, wenn es keinen Impfstoff gibt. Mit Ihrem Beitrag fordern Sie die Aufhebung aller Maßnahmen. Man muss einfach mal die Coronastatistik verfolgen, dann sieht man, dass es nur durch die Kontaktsperren und dem Schließen von öffentlichen Treffpunkten gelungen ist, die Pandemie einzudämmen. Ein voller Erfolg also.

Regierung in der Zwickmühle

Noch vor wenigen Wochen haben es Kommentatoren für unausweichlich gesehen, das Deutschland auf die italienische und französische Forderung nach „Corona Bonds“ eingeht. Das ist nun vom Tisch, zum zusätzlichen Missfallen der „Südländer“. Denn auch die sehr verspätete Hilfe für Italien und Spanien bei der Bewältigung der Gesundheitskrise (Stichwort: „EU Zivilschutzmechanismus) hat „Böses Blut“ bei einigen EU Partnern geschaffen. Da half es auch nicht mehr viel, die Hilfen aus China, Russland und Kuba als „Propagandakampagne“ zu diffamieren.

Es zeigt sich: Deutschland hat für Corona Bonds garnicht das Geld! Die Kosten der zu erwartenden Massenarbeitslosigkeit und der Kreditausfälle und Steuermindereinnahmen führen entweder zu Steuererhöhungen oder zu Inflation, oder beidem.

Das kann bald zu heftigen politischen Auseinandersetzungen führen, wenn es um den Bundeshaushalt 2021 geht (Stichwort Steuerschätzung), zumal Unternehmen darauf pochen, 2021 wieder in die Gewinnzone zu kommen.

Wo soll das hinführen

Also die Frage, die sich immer wieder stellt ist doch, wohin wird diese strenge Beschränkung führen? Und wie lange werden das die Menschen mitmachen?
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Bei 90 Prozent Kurzarbeitergeld ist das Eigenheim und die finanzielle Situation stabilisiert, aber geht das für alle? Für immer?
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Wohl nicht.
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Daher ist es schon richtig, dass wir endlich anfangen über die Folgen zu sprechen. Die Renten steigen, die Gehälter sinken und diejenigen, die das alles bezahlen werden, dürfen seit Wochen nicht in die Schulen.
Und diejenigen, die das dann noch immer zahlen werden, dürfen nicht mal in die Kita. Könnte sich ja jemand infizieren.
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Damit stellt sich die Frage, wie wir leben wollen. Weiter in dem Wohlstand, den wir jetzt haben... oder eben mit weniger.
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Letzteres wäre durchaus ok. Allerdings wird das sicherlich auch dazu führen, dass die Risikogruppe dann in Zukunft wohl öfter in die Altersarmut in einem schlechteren Gesundheitssystem rutschen wird.
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Ob das so clever ist?

Und dann weiter so?

Bevor wir uns nicht einig sind ob wir weiter so Arbeiten und Leben wollen mit dieser Globalisierten Weltwirtschaft,sollten alle Mal in sich gehen und scharf nachdenken.Ich glaube dass die Chance die sich unverhofft und unerwünscht aufgetan hat auch genutzt werden sollte.Es stehen viele ungelöste Probleme seit Jahren an.Energiewende,weitere Stärkung der EU,Verstärkung der Rechte des einzelnen Menschen,ein gemeinsames Schul und Ausbildungssystem innerhalb der EU.Das alles und noch mehr können wir jetzt verstärkt in Angriff zu nehmen.Auf zu Neuen Ufern kann ich nur sagen.

Am 02. Mai 2020 um 11:53 von Heine

"......weil sie in den vier Wochen erkannt haben, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt als sich alle sechs Wochen ein neues Hemd zu kaufen und alle zwei Jahre einen neuen SUV. "

Das ist korrekt, es muss ein umdenken erfolgen. Man kann nachhaltig und regional produzieren. Klar ist es dann teurer, aber vollkommen richtig : man braucht nicht jeden Monat neue Klamotten. Dann kauft man eben teurer, nachhaltiger und seltener, gut für die Umwelt ist es auch. So ähnlich wird / muss ein umdenken beim Massentourismus erfolgen.

@ 11:40 von wenigfahrer

Sie haben es auf den Punkt gebracht. Man muss dann wohl Industriepräsident Dieter Kempf fragen, welche seiner Unternehmen denn betroffen sind. Die Industrieproduktion ist eigentlich nicht eingeschränkt.

11:21 von BotschafterSarek

Jedes Menschenleben ist unbezahlbar!
.
was für ein Spruch !

ein Menschenleben hat sehr wohl nen Preis
was macht denn ein Arzt wenn er 20 Patienten vor dem OP liegen hat
aber der Tag nur 24 Stunden hat, wo er operieren kann
wen behandelt der dann, wen nicht ?
man erlebte es doch gerade in Italien
wenn man 5 Beatmungsgeräte hat und 20 Leute die eins brauchten

Deutsche Wirtschaft fordert Ende des Lockdowns...

Am 02. Mai 2020 um 11:21 von BotschafterSarek
Jedes Menschenleben ist unbezahlbar! Daher muss es oberste Direktive bleiben, mit möglichst wenig Todesopfern aus dieser Pandemie herauszukommen.
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Sehe ich auch so ! Daher sollten am 6. Mai weitere Lockerungen auch gründlich u. Verantwortungsvoll durchdacht werden. Natürlich sollte die Wirtschaft langsam wieder und unter bestimmten Regeln wieder in Betrieb genommen werden. Auch Schulen oder Systemrelevante Bereiche. Aber wie sie in Ihren Kommentar schon geschrieben haben, keiner weiß wie sich die Lage entwickelt. Nicht jetzt und auch nicht in ein paar Monaten. Es würde mich daher schon überraschen wenn es Lockerungen beim Urlaub, Sport, Gastronomie oder zb. bei der Bundesliga geben wird. Ich glaube nicht das die Politik dieses Risiko eingehen wird. Der Außenminister hat sich dazu ja schon deutlich geäußert.

Am 02. Mai 2020 um 12:05 von Gomero

" durch diese Total-Quarantänepolitik blockiert "

Wo in unserem Land, oder besser, in welchem Bundesland ist denn eine Total-Quarantänepolitik ?.

Bislang gab es das nur ganz kleine und regionale Hotspots, die mal kurz abgeriegelt wurden, was Sie hier schreiben, stimmt einfach nicht.

Überfürsorgliche Bundesregierung

Da haben Städte oder Landkreise
seit Wochen schon täglich einen Corona Fall bei über 250tsd Einwohnern
und noch immer wird nicht zum Normalzustand übergegangen.

Das Politische Kasperlespiel um Merkels Nachfolger bringt uns nicht voran.

Fehlt nur noch die Fürsorgliche Maskenplicht
gegen Rauch oder Alkoholdunst in der Gastronomie

Wenn wir in der Lage sind / wären

lokal beim Auftreten eines Hotspots die entsprechende Kommune/Stadt sofort abzuriegeln und jeweils dort einen wirklich massiven Lockdown zu generieren, dann spricht doch eigentlich nichts dagegen, bundesweit wieder zu lockern. Solange es aber tausende von Vollidioten - wie in Berlin/"Demo" - gibt, die auf die Gesellschaft pfeifen und Abstand nicht einhalten wollen, solange stellt sich auch die Frage, wann die Polizei endlich hart durchgreift. Auch in Bussen und Bahnen.

Ohne Wirtschaft geht es nicht

Die Sache ist doch ganz einfach. Solange die breite Masse nicht wirklich in die Armut abrutscht, solange ist die Debatte eben auch nicht konsequent.
Hey... man arbeitet nur noch 10 Prozent und bekommt 90 Prozent netto. Ist doch grandios.
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Da nützt ein Blick in die nicht so "reichen" Länder. Während wir in Panik verfallen, wenn das Toilettenpapier alle ist, geht es woanders um die blanke Existenz.
Wer nichts zu Essen hat und alles verliert, dem ist das Virus eben egal.
.
Es geht auch nicht um die Frage, ob Leben oder Ökonomie. Diese ist seit Jahrzehnten eh zugunsten der Ökonomie beantwortet. Es geht um die Frage, ob wir direkt in eine Finanzkrise rutschen werden.
.
Die deutschen private Haushalte sind oft überschuldet. Daher sollte man sehr wohl darüber nachdenken, ob eine Massenarbeitslosigkeit der wirklich beste Weg ist. Am Ende könnte es mehr Tote fordern, als es das Virus je hätte tun können.
.
Wir müssen mit mehr Infizierten und Toten rechnen, auch ohne Öffnung.

Diskussion wird schärfer werden

Vor allem dann, wenn die vorhergesagte „zweite Welle“ im Herbst ausbleibt.

Die Schätzung der BR von -6.2% Wirtschafts“Wachstum“ ist nach Meinung aller Institute überoptimistisch. Die Regierung geht für 2021 gar von einem Plus von 5% aus!

Wie soll das bei 30.000 Firmenpleiten und 4 Millionen Arbeitslosen funktionieren? Zumal der Export (außer nach China!) in 2020 mindestens um 10% rückläufig sein dürfte. Die Absatzerwartungen der Firmen passen nicht zum optimistischen Szenario der Bundesregierung.

Dazu kommt noch, dass die Corona Kosten irgendwie finanziert werden müssen. Eine Möglichkeit wäre, die Mehrwertsteuer auf 22% anzuheben. Dies, zusammen mit einer erwartbaren Preissteigerung um ca. 4% wird die Erholung des Konsumklimas noch weiter hinauszögern, zusätzlich zu den in 2020-21 sinkenden Durchschnittslöhnen.

McKinsey (der auch von der Leyen vertraute ...) sagte für Deutschland eine Bewältigung der Wachstumsdelle erst für 2028 voraus. Nur an der Börse ist alles so wie immer!

Perspektiven

Die meisten hier ach so klug schreibenden ist nicht klar was ein Abwürgen der Wirtschaft für Folgen hat. Keine Steuereinnahmen mehr bedeutet kein Geld für Sozialleistungen, kein Geld für Krankenkassen, kein Geld für Krankenhäuser, kein Geld für Schulen usw.
An die, welche hier ihren Klassenkampf ausleben:
Die meisten Betriebe sind Kleinbetriebe. Die haben nichts mehr! Da ist nichts mehr zu holen. Ende!
Also muss entlassen werden. Gesundschrumpfung solange es noch geht. Sich von möglichst vielen MitarbeiterInnen möglichst schnell trennen um nicht selbst im kompletten Ruin zu landen.
Na das wird ein Fest!

@Zeit-Reisender

Ich verstehe die Ungeduld 'der Wirtschaft' schon. Aber das ist nicht das Thema! Es geht erst einmal um unsere Gesundheit.

Richtig. Man kann die derzeitige Situation sehr gut mit einer Naturkatastrophe vergleichen, letztlich ist sie das ja sogar. Und das Einzige, was im Katastrophenfall wirtschaftlich zählt, ist, dass die Versorgung mit den Gegenständen des täglichen Bedarfs nicht zusammenbricht. Alle anderen Branchen sollen mal die Füße stillhalten.

Wirtschaft, Wirtschaft über alles.....

"Jede Woche eines Shutdowns kostet die deutsche Volkswirtschaft einen mittleren zweistelligen Milliardenbetrag an Wertschöpfung."

Geld ist nur bedrucktes Papier.

Jede Woche des nicht Shutdowns kostet x-Menschenleben.....

....macht nix, wären sowieso gestorben, so sagte es Boris Palmer sinngemäß.

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) forderte, die Beschränkungen noch im Mai zu beenden. "Heben Sie den Lockdown auf, bevor es zu spät ist!"....

Zu spät für wen?

In der Krise zeigt sich der wahre Charakter.

In diesem Fall um so deutlicher. Fordern, fordern, fordern, ohne Rücksicht auf Verluste, gerne auch über Leichen. Boeing like.

Die Wirtschaft soll schweigen!

„Die Wirtschaft“ hat in den vergangenen Jahrzehnten Milliarden um Milliarden an Erleichterungen erhalten. „Die Wirtschaft“ ist inzwischen am deutschen Steueraufkommen nur noch marginal beteiligt: 800 Milliarden Euro nahm der Staat 2019 in Deutschland ein, davon waren 55 Milliarden Gewerbesteuern, der Anteil der Konzerne daran ist lächerlich.
Wie wäre es, wenn die CEOs erst auf ihre Millionen verzichteten, auf Boni und auf Dividenden, und dann Hilfe dort fordern, wo sie Steuern zahlen, also in Irland, Luxemburg, Malta, Curacao und den Kaimaninseln?
Im übrigen sollen medizinische Fakten die Agenda weiter bestimmen, nicht Gewinnstreben.

@MrEnigma

Damit stellt sich die Frage, wie wir leben wollen.

Erst mal muss klar sein, DASS wir leben wollen. Alle. Auch die 80jährige mit Vorerkrankungen.

Alter Feuerwehrgrundsatz: Menschen werden immer vor materiellen Werten gerettet.

@12:00 von Wolf1905

"...Deshalb ist es wichtig, die Wirtschaft peu á peu wieder hochzufahren..."

Welche Wirtschaftszweige, die tatsächlich heruntergefahren wurden, schlagen Sie vor?

@ 11:27 von Bernd Kevesligeti

Schön, dass Sie mit Ihrem Post anerkennen, dass die Regierung sich um beide kümmert: Arbeitnehmer (Erhöhung Kurzarbeitergeld) und Unternehmen - leider fehlt vielen das Verständnis, dass es bei den Hilfen für die Unternehmen auch um dir Arbeitsplätze und somit die Arbeitnehmer geht...

Wirtschaftsgejammer

"Die Wirtschaft" soll mal die Klappe halten. Sie hat dem Menschen zu dienen und nicht umgekehrt.

Don Quijote

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer führt einen Kampf gegen Windmühlen. Der Übergang zwischen Wirtschaft und Privatem ist fließend. Lockerungen führen nur dazu, das sich beide Seiten, immer mehr, das Recht auf die eigene "Freiheit" herausnehmen werden, sollten die Fallzahlen weiter sinken. Ihre Vorstellungen sind in aktueller Situation illusorisch.

Echte Antworten

Die Regierung ja nicht müde, den zweiten Weltkrieg zu bemühen. Nundenn, was die Propaganda angeht, nützt durchaus ein Blick in die ZDF Doku zum 2. Weltkrieg.
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Die Masenpflicht hat eindrucksvoll gezeigt, wie die Massenmeinung in wenigen Tagen beeinflusst werden kann. Der Glaube wurde ohne wissenschaftliche Beweise zur Tatsache.
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Wenn also die Lage so dramatisch ist, dann muss die Regierung endlich auch mal Klartext reden. Bedeutet, totaler Wohkstandsverlust durch Zerstörung der Wirtschaft. Dazu natürlich sinkende Renten, Transferzahlungen, Bildungsverlust etc.
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Mal sehen, wie lange dann die Zustimmung erhalten bleibt.
Aktuell wird ein riesen Drama erzeugt, gleichzeitig aber so getan, der Staat könnte das ewig so weiter finanzieren.
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Was wäre, würde er Staat sagen, sorry... Gesundheit geht eben über alles, ihr werdet alles verlieren, aber bleibt vielleicht gesund?
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Und so sehen das sicher viele Unternehmen und dann bald vielleicht auch viele Arbeitnehmer und dann deren Kinder.

@ 12:00 von wiesengrund

Das ist genau der Punkt. Die Arbeitgeber wissen genau, dass der Arbeitnehmer das Geld braucht um z.B. seine Darlehen für sein Haus bezahlen zu können. Oder der Azubi, der weiß, dass er in die Arbeit gehen muss, weil er sonst gekündigt wird und in der momentanen Lage auch keine Lehrstelle mehr finden wird. Da werden einem ein paar Mehrwegmasken gegeben, die man Spätabends nach dem nachhause kommen noch auskochen, ein paar Stunden trocknen lassen und dann bügeln kann, damit sie am nächsten Tag wieder um 6 Uhr morgens einsatzbereit sind. Sonstiger Schutz Fehlanzeige trotz im Schnitt 100-150 Kundenkontakten pro Tag. Der Vorstand sagt, das reicht zum Schutz, also hat es zu reichen.

Die Menschen sind das Problem

Ende Lockdown wäre kein Problem wenn die Leute den Mindestabstand einhalten würden.

Eine App die völlig anonym alle 5 Sekunden die man unter 1,5m Distanz gemessen wird 1 EUR Strafe über die Telefonrechnung abbucht. Dann kann man gerne alles öffnen.

Bargeldlose Zukunft ?

Ich frage mich, ob nach der Krise die Anhebung des Limits (Verdopplung von 25 auf 50 Euro ohne PIN) kontaktlosem Bezahlens beibehalten wird, oder nicht, zumal viele Händler nicht mitmachen? Zumal die Gastronomie und viele andere Firmen, die auf Barzahlung bestehen, davon nichts haben.

Die Krise führt zu einer zum Teil drastischen Verschlechterung der Einnahmesituation vieler Haushalte. Diese begegnen dieser Situation mit Konsumzurückhaltung, was wiederum die Wirtschaft ärgert. Was nutzt es Produktion und Vertrieb hochzufahren wenn die Waren wie Blei in den Regalen liegen.

Im Moment funktioniert der Absatz eigentlich nur in China.

Ich beneide unsere Politiker nicht

darum, die richtige Balance zwischen Erkrankungen durch die Pandemie mit vielen Toten und Arbeitsplätzen mit zerstörten Existenzen zu finden - denn darum geht es! Bisher läuft es in D besser als in allen anderen vergleichbaren Industrienationen - und klar, die Cookinseln sind Corona frei, haben aber auch nicht unseren Lebensstandard und unseren wirtschaftlichen Austausch als Exportland und unsere Bevölkerungszahl, unser Gesundheitswesen... dies nur als krasses Beispiel für das hier häufig Äpfel mit Birnen vergleichen!

@Anton2

"Besser arm leben als reich sterben.Und lieber verhungern als bei vollem Bewußtsein nicht mehr atmen können weil die Lunge kollabiert."

Das sehe ich wie Sie! Fast. Verhungern werden wir nicht.

11:53 von Heine

Dem BDI geht es wohl nicht um den Binnenmarkt, der, wie sie richtig ausführen,
in den nächsten Monaten kaum wachsen wird. Dem BDI geht es um die Grossindustrie
(Autos, Maschinen etc.) und da liegt der Hase im Pfeffer, denn das sind Güter, die vor allem exportiert werden. Und hier irrt der BDI denn der Absatz im Ausland ist zu Corona Zeiten nicht mehr gegeben. Nicht nur in Deutschland wird weniger konsumiert oder in Autos investiert, auch andere Länder fahren ihre Käufe zurück. Was also soll dieses sture Beharren auf Lockerungen für die Industrie.
Da fehlt doch jede Grundlage für den Absatz dieser Güter.

@BotschafterSarek

Stimmt. Allerdings steigt die Zahl der Genesenen, also irgendwer wird wohl weiter kleben und die Wahrscheinlichkeit, dass nicht jeder sterben wird, ist höher als andersrum.
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Das ist aber nichts neues und in jedem Land seit Februar zu sehen. Selbst in den USA stirbt nicht jeder und in Schweden auch nicht.
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Die eine Wahrheit gibt es eben nicht.

Wirtschaft fordert Ende des Lockdowns...

Am 02. Mai 2020 um 12:17 von Speedskater...
Jede Woche zu früh kostet viel mehr als eine Woche später!
Kommt Corona richtig zurück, dann war der erste Lockdown nur Kleinkram! ...und das kostet dann erst richtig viel Geld!
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Das sind die richtigen Worte für die Verantwortlichen in der Regierung die am 6. Mai über weitere Lockerungen entscheiden werden. Ich hoffe das sich Politiker wie Laschet , Schäuble oder der Lindner sich dessen bewußt werden mit ihren Forderungen nach schnellen Lockerungen...

@12:37 von prdgr

Welche Betriebe meinen Sie denn? Also, ganz konkret, welche Betriebe mussten denn geschlossen werden? Ich kenne in meinem Umfeld keinen einzigen Betrieb, der schließen musste. Es sei denn, der Inhaber ist Wirt oder hat ein Reisebüro.

@onkelbond 12.20

klar, wir können auf die Wirtschaft völlig verzichten. Dann eben auch auf Einkommenssteuereinnahmen, Sozialversicherungsbeiträge, Renten und in der Folge auf Krankenhäuser und Ärzte... hanebüchen, wie Manche hier nicht mal die grundlegendsten Zusammenhänge sehen!
Natürlich braucht die Wirtschaft jetzt klare Perspektiven. Zeit, dass die Regierung in die Gänge kommt und ihre Hausaufgaben endlich angeht.

Blickwinkelverbiegung

Aha, wir (Deutschland) verlieren also pro Woche einen zweistelligen Milliardenbetrag an Wertschöpfung. Na und?! Von mir aus auch Billionen, Billiarden oder Trilliarden. Komplett egal. Warum? Am Ende ist der "Wirtschaftsraum Planet Erde" zahlungsunfähig! Oops! Logikwölchen! Wem gleich noch gegenüber? Venus? Jupiter?
Folgende Problemlösung: Abschaffung des Geldes. Folge: Keinerlei Schulden mehr, von niemandem bei keinem! Sensation!
Ach ja: Auch keinerlei Guthaben mehr. Das könnte einigen natürlich gar nicht gefallen, denen ihr - per Verabredung definierter - Reichtum wichtiger ist als der Erhalt von (Menschen)leben.
Was will ich eigentlich ausdrücken? Rein technisch sind wir offenkundig zu sehr viel in der Lage, ob nun positiv oder negativ, ohne dass es einer Verabredung (ich meine Geld, Zaster, Kohle, Valuta) bedarf. Diese dient allgemein als motivierender, wirtschaftlicher Katalysator. Wie wäre es statt einer Rezession mit einer Renaissance, statt Panik mit einem Paradigmenwechsel?

re von Glücklicher Leser 12:43

Und was sagen Sie zu Arndt Kirchhoff ? Er will ja nicht,daß das Kurzarbeitergeld erhöht wird.
Und Ihnen geht es um Arbeitnehmer ?

@Ender32

"Wenn wir alles hochfahren könnten mehrere Millionen Menschen in Deutschland zusätzlich daran sterben. Ist es unseren Politikern das wert?"

Ich bin nach wie vor nicht davon überzeugt dass die Sterblichkeit signifikant höher ist als bei der Grippe (bzw. besser gesagt einer schweren Grippe). (Nur die Ansteckungsrate wegen fehlender partieller Immunität ist höher). Neue Zahlen aus den USA und Russland scheinen das zu indizieren. Solange es unklar ist muss man vorsichtig sein. Aber ich vermute für Deutschland die maximale Todeszahl bei völliger Öffnung bei ca. 160.000.

12:37 von prdgr... naja....

...oder man schmeißt die Druckerpresse an, wie es die USA seit Jahrzehnten erfolgreich machen. Dynamik entwickelt sich wieder, und nie waren Schulden so billig wie heute. Es geht schon, wenn man nur genauer hinschaut.
.
Die deutsche, gutbürgerliche und schön klingende Mär, bei Finanzen müsse man "auf die nachfolgenden Generationen" achten, ist schon seit den 1990er Jahren überall ein Euphemismus für den Begriff "Lüge" und schlicht und einfach wissentlicher Nonsens. Vielleicht - bei konstanter "schwarzer Null" - in 300 Jahren ?

12:49 von Möbius

natürlich wird das beibehalten
jetzt hat man den Fuß in der Tür um das Bargeld abzuschaffen
so hat man doch den gläsernen Bürger zumindest was "Schwarzeinnahmen" betrifft

um 11:53 von Heine

"Ich habe das Gefühl, dass die Vertreter der Wirtschaft immer noch nicht begriffen haben, dass ein Gutteil der Menschen nach Corona nicht wieder zur normalen Tagesordnung übergehen werden. Viele, weil sie schlichtweg Angst haben auf die Straße zu gehen, und viele andere, weil sie in den vier Wochen erkannt haben, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt als sich alle sechs Wochen ein neues Hemd zu kaufen und alle zwei Jahre einen neuen SUV."

Entspricht genau meinem Eindruck. Wer soll danach oder während einer Phase des Übergangs den ganzen Wohlstandsüberschuß mit der sich abzeichnenden, in der Mitte der Gesellschaft angekommenen Klarheit und Nüchternheit (an der so garnix Unerfreuliches ist) verbrauchen? Es stimmt mich ein wenig zuversichtlich, daß derzeit der Hochmut des Kapitals, das nun sein "Konsumvieh" nicht mehr in den Stall kriegt, ein bißchen gekühlt wird und die Wirtschaft, die aus lauter Sorge um ihren Wirt zum offenen Symptom mutiert. Das nenne ich Home Schooling für Alle.

FDP wählen

Es ist ganz einfach.
Wenn die Politik weiterhin an Ihre destruktiven Maßnahmen festhält, würde ich als Unternehmer einfach die Produktion ins Ausland verlagern zumindest dort wo man ansatzweise wieder normal produzieren kann.
Wenn die Wirtschaft in der Vergangenheit nicht so stark wäre, hätten wir nicht den Wohlstand jetzt. Die öffentlich-rechtlichen würde es in dieser Form gar nicht geben. Der Staat hätte nicht so hohe Staatseinnahmen wie in den letzten Jahren.
Wenn die Wirtschaft erstmal wegbröckelt, dann sehen wir mal, wie lange wir in Deutschland noch sozialen Frieden haben!
Man merkt hier einfach, dass viele von den Politikern / Beamten noch nie richtig gearbeitet haben.

@ 12:49 von Skywalker

„ Eine App die völlig anonym alle 5 Sekunden die man unter 1,5m Distanz gemessen wird 1 EUR Strafe über die Telefonrechnung abbucht. Dann kann man gerne alles öffnen.“

Ihre Idee hat wirklich Potenzial. Denn das würde wirklich wehtun, bei häufigem Verstoß.

@12:49 von Skywalker

„Die Menschen sind das Problem Ende Lockdown wäre kein Problem wenn die Leute den Mindestabstand einhalten würden. Eine App die völlig anonym alle 5 Sekunden die man unter 1,5m Distanz gemessen wird 1 EUR Strafe über die Telefonrechnung abbucht. Dann kann man gerne alles öffnen.“
Lustiger Vorschlag, Sie zahlen also immer wenn jemand auf Sie zu geht oder Spaßvögel stellen sich in den Weg und Sie kommen nicht vorbei ohne zu zahlen? Zumindest haben Sie mich und sicher viele Andere zum Lachen gebracht! Danke!

Am 02. Mai 2020 um 11:48 von

Am 02. Mai 2020 um 11:48 von Zeit-Reisender
Lieber bescheiden und gesund, als reich und krank

Gut das es noch andere verstehen, leider die Wirtschaftsbosse nicht :-((( .
Alles steht und fällt mit dem Virus und den entsprechenden Zahlen. Und wenn die Zeit da ist wird auch alles wieder hochgefahren. Die Politiker sind doch nicht doof und lassen das alles unnötig " dicht ".

@Gaisenpeter

02. Mai 2020 um 11:38 von Gaisenpeter
"Man sollte mal die Perspektive wechseln...
... und COVID-19 nicht als Krise sehen, sondern als neue Krankheit mit der wir leben müssen. Der Krisenmodus muss schnellstens aufgegeben werden, wenn wir unser Land wirtschaftlich und gesellschaftlich nicht komplett gegen die Wand fahren möchten. Stattdessen sollte ein Plan entwickelt werden, wie ein Leben mit der Krankheit möglich ist. Die aktuellen Einschränkungen dürfen kurzfristig nur soweit wie nötig bestehen bleiben. Mittelfristig müssen von der Poltik sämtliche Beschränkungen, die einem normalen Leben so wie wir es gewohnt sind entgegenstehen, wieder abgeschafft werden."

Ja, wir müssen künftig mit der Krankheit leben. Und hoffen, dass sowohl Medikamente als auch irgendwann ein Impfstoff gefunden wird.
Mit der Krankheit leben heißt aber, es kann nicht so weitergehen wie vorher. Schutzmaßnahmen müssen sein.
Wir müssen uns anpassen, können wir scheinbar nicht.
Nach nicht mal 6 Wochen geben wir auf.

Wer jetzt immer noch am Bargeld festhält..

..wird bald deutlich weniger Kunden haben.

natürlich 'die wirtschaft'...

wer hätte es auch anders gedacht, als das die wirtschaft schnell aus dem lockdown will, egal ob es leib und leben kostet!

ohne gesicherte daten, gibts auch keinen präziesen fahrplan, das lernen alle die in der wirtschaft arbeiten, aber man fordert es von anderen, unverständlich!

hallo wirtschaft,
schonmal überlegt was es euch kostet wenn man jetzt euren forderungen folgt und schnell wieder aus dem lockdown geht und die nächste welle kommt?!!

zahlt ihr das dann?!

zahlt ihr die entschädigungen für die ganzen toten dann, wei ihr so schnell wie möglich raus wolltet?

tragt ihr die verantwortung, wenn es dann eine neue welle gibt und es dann einen neuen, wohl noch länger dauernden lockdown gibt?

achja, ich hättet ja lieber garkeinen lockdown, die paar opfer müssen halt gebracht werden, für die wirtschaft und gewinne.....

es wiedert mich an!

Das wird nicht wirksam sein

Wenn so etwas passiert, werden viele Leute ihre Telefone einfach zuhause lassen.

Und selbst wenn: Wie stellen wir denn fest, wer den Abstand verkleinert hat? Da reicht kein 5 Sekunden Zeitraster, um dies zu ermitteln.

Wieso beendet man die Maßnahmen nicht?

Oder nennt einen festen Termin?

Angeblich meldet Moskau „250.000 Infizierte“, durch Hochrechnung einer Stichprobe a la Heinsberg. Die Zahl der tatsächlich bekannten, also meist symptomatischen Virusträger beträgt nur einen Bruchteil davon.

Warum, so frage ich mich, sind es dann aber NUR 250.000 und nicht alle 8 Millionen, wenn Covid-19 so ansteckend ist, wie immer behauptet?

Dieselbe Frage hatte ich hier im Forum auch nach der Heinsberg Studie der Uni Bonn aufgeworfen.

Tatsächlich ist die Erkrankung gefährlich, aber nur für sehr wenige Menschen!
Seit dem 24. März sterben in Deutschland 5% aller Menschen, die Covid-19 hinter sich hatten, während die Fallsterblichkeit bei 4.1% liegt mit 0.1% täglicher Steigerung. In etwa 9 Tagen ist so ein stationäres Gleichgewicht erreicht, ab dem die Mortalität konstant bleibt. Dies bedeutet auch, dass das Virus sein „Potential“ weitgehend erschöpft hat, Neuinfektionsraten werden dann nur noch ähnlich wie heute in China o. Südkorea sein.

Am 02. Mai 2020 um 12:35 von Karl Klammer

" Fehlt nur noch die Fürsorgliche Maskenplicht
gegen Rauch oder Alkoholdunst in der Gastronomie "

Also Punkt 1 ist schon erledigt, rauchen ist ja nicht mehr erlaubt, ist vor die Tür gelegt worden.
Alkoholausschank könnte man einfach verbieten, das wäre das kleinste Problem, würde mich persönlich nicht stören.
Bierbrauer und Weinbauern, sehen das sicher anders, aber die bekommen von mir auch keine Geld ;-)).
Das umzusetzen, wäre ganz leicht, ohne Einbußen der Lebensqualität für mich, bei Ihnen auch so ?.

wieso bleiben Testkapazitäten ungenutzt?

Massentestungen(Aktive und Antikörper) mittels "Drive in"und es ergäbe sich wie man weiter verfahren sollte.Warum passiert das nicht längst?

sofortiger Stop aller Maßnahmen!

Angesichts der Tatsache, dass es trotz Corona keinerlei Anstieg bei den Sterbefällen im Vergleich zu den Vorjahren gibt (Quelle Stat. Bundesamt Corona-Sonderauswertung), ist ein sofortiger Stop sämtlicher "Schutzmaßnahmen" schon lange überfällig.
Die Wirtschaft ernährt uns alle, ein Zusammenbrechen ist nicht verantwortbar. Noch haben die meisten Unternehmen eine Überlebenschance, doch je länger dieser willkürliche Notstand andauert, umso mehr werden endgültig in die Insolvenz rutschen.

Am 02. Mai 2020 um 11:57 von

Am 02. Mai 2020 um 11:57 von TrautSich
Wirtschaft sind Menschenleben egal

100 %ige Zustimmung, aber noch eine Ergänzung : die Firmen sollten in Zukunft - wie die Banken - ein Sicherheitspolster anlegen müssen !! Um solche Krisen alleine -also ohne staatliche Hilfen - zu meistern. Das ist das unternehmerische Risiko das jeder Wirtschaftsboss zu tragen hat , ebenso die lieben Aktionäre. Es kann nicht sein das Gewinne vollständig in den
" unendlichen Weiten " der Finanzjongleure verschwinden.

@12:34 von Der freundliche...

"...Natürlich sollte die Wirtschaft langsam wieder und unter bestimmten Regeln wieder in Betrieb genommen werden..."

Ich arbeite bei einem Softwareunternehmen. Da gab es keinen Lockdown, es gab und gibt lediglich eine Menge Homeoffice Mitarbeiter. Neben unserer Firma ist ein Zulieferbetrieb für Autoindustrie. Die hatten bis letzte Woche komplett dicht, weil die Autoindustrie ebenfalls pausiert hatte. Jetzt machen die wieder Vollzeit. Es ist zu beobachten, dass nicht die Regierung entscheidet, welcher industrielle Betrieb arbeitet, sondern die Industrie entscheidet das selbst. Ich verstehe jetzt überhaupt nicht, was der BDI überhaupt möchte, außer sich aufspielen.

re lorenzo1106

"„Die Wirtschaft“ hat in den vergangenen Jahrzehnten Milliarden um Milliarden an Erleichterungen erhalten. „Die Wirtschaft“ ist inzwischen am deutschen Steueraufkommen nur noch marginal beteiligt: 800 Milliarden Euro nahm der Staat 2019 in Deutschland ein, davon waren 55 Milliarden Gewerbesteuern, der Anteil der Konzerne daran ist lächerlich."

Äppel und Birnen.
Die Gewerbesteuer ist nur eine der Unternehmensteuern. Sie mit dem gesamten Steueraufkommen zu vergleichen ist bewußte Irreführung bzw. Manipulation.

Gesunder Menschenverstand?

Grundsatz aller Einschränkung die wir Erdulden müssen ist immer die Verhältnismäßigkeit.
Leider scheint es vielen Mitbürgern nicht mehr möglich zu sein, das objektiv zu bewerten.
Unserem Wirtschaftssystem verdanken wir es, das unser Gesundheitssystem so Handlungsfähig ist.
Und wenn Millionen Sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze wegfallen, gibt es eben auch weniger Geld für unser Gesundheitssystem, Rentensystem etc.
Aus diesem Grund ist auch jeder Arbeitsplatz "Systemrelevant".
Daher hätte es die dringlichste Aufgabe unserer Regierung sein müssen, Wege zu finden, die wirtschaftlichen Auswirkungen, auf ein Minimum zu reduzieren.
Selbstverständlich unter Beachtung der Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems.
Am Ende wird es somit nicht weniger Tote geben, sondern wahrscheinlich mehr, dafür andere, aufgrund anderer Todesursachen.

Hauptsache nicht Covid 19.

Gruß,

Demo 1975

Wir sollen Angst haben...

Von Herrn Drosten wurden uns Millionen von Toten angedroht. Ist nicht passiert - und das liegt nicht am Lockdown. Schweden hatte gestern nur 40 Tote - ohne Lockdown.
Vor dem Lockdown und an derem Anfang sind immer noch 30 Mio. Menschen ohne Masken dichtgedrängt im ÖPNV unterwegs gewesen und der Reproduktionsfaktor blieb bei 1!
Das sind Fakten. Aber fundierte Kritiker (Professoren - keine Spinner) werden als „verrückt“ erklärt, sie werden nicht gehört, deren Beiträge gelöscht. Erinnert mich an die finstersten Zeiten unserer Geschichte...

Naja......

Lockerungen her- koste es was es wolle und wenn es eben Menschenleben kostet,- ja das ist unsere Wirtschaft wie wir sie kennen.

@ 12:05 von Gomeron

Zitat: "Wegen derjenigen, die kaum etwas zum Überleben von Menschen beitragen können, werden auch alle diejenigen, die das könnten, durch diese Total-Quarantänepolitik blockiert."

Was ist das ? Hardcore-Darwinismus ?

Sie übersehen dabei im Übrigen die Überlegung, daß diese Menschen vielleicht schon beträchtliches zum "Überleben von Menschen" beigetragen haben.

Egal ?

Vielleicht sollte man diejenigen, die Ihrer Meinung nach "kaum etwas zum Überleben von Menschen beitragen können", ja bei Ebbe auf ein Floß ohne Segel setzen, zum Abschied winken wir dann unter den Klängen von Pink Floyd's "Money".

Mit Verlaub, es ist abstoßend den Wert menschlichen Lebens in Zweifel zu ziehen.

Und seit wann herrscht in DE eine "Total-Quarantänepolitik" ?
Hab ich irgendwelche Sondermeldungen verpaßt, als ich am Vormittag einen Spaziergang gemacht hab ?

Gruß, zopf.

Cobid-19

Liebe LeserInnen!
Ich bin medizinische Erstversorgerin und ausdrücklich überparteilich. Dass in einer Krise Fehler gemacht werden, ist menschlich.
1. Der erster Erkrankungsfall in China am 19.12.2019, ein sehr mutiger Arzt hat dies 2 Wochen später öffentlich gemacht, er ist unter mysteriösen Umständen gestorben.
2. Die EU hat allen Mitgliedsstaaten Mitte Jänner Masken, Schutzkleidung usw. angeboten, es erfolgte eine Ablehnung.
3. Kleinstunternehmer mit oder ohne Gewerbeschein werden gegenüber großen Konzerne erheblich benachteiligt.
4. Als medizinische Erstversorgerin habe ich seit Mitte März ein de facto Null-Einkommen
5. Man mag über die Vereinigten Staaten denken, was man will, aber hier gibt es bereits eine Sonderzulassung eines Virostatikums namens Remdesivir, in Europa wird man länger brauch, nach meinen Recherchen bis Herbst. Schwerst Kranken werden zum Teil mit Plasmaspenden von Genesenen gerettet.
Teil 2 folgt

Am 02. Mai 2020 um 12:55 von Glücklicher Leser

Ja, mal ein lustiger Kommentar. Stelle mir grade meine 92igzährige Oma mit Smarthone und App vor. Nein, sowas hat sie gar nicht.

Gesundheitkosten = Allgemeinkosten?

Zumindest VW scheint ja Geld übrig zu haben. Vielleicht können ja die Firmen und Manager, welche jetzt am lautesten nach einer Lockerung der Kontaktbeschränkungen und Wiederaufnahme der Arbeit rufen dann die Behandlungskosten der Infizierten tragen. Sollte doch eine sichere Bank sein: wenn es wirklich nicht so gefährlich ist kommen ja kaum Kosten auf sie zu und die Einnahmen sprudeln ja dann wieder. Falls es zu einer zweiten schweren Welle kommen sollte würde nicht wieder die Allgemeinheit für den Profit weniger zahlen und Unternehmen wie VW und ihre Entscheider würden zum ersten Mal in ihrem Leben tatsächlich Verantwortung übernehmen.

@ Am 02. Mai 2020 um 12:24 von woylon

Zitat: " Der Lockdown ist nahezu wirkungslos"

Eine Behauptung, die weder Sie noch ich tatsächlich belegen können.

Wie wäre es denn damit: Die Lockerungen werden ebenfalls (wirtschaftlich) wirkungslos bleiben. Schweden hat nur wenige Maßnahmen ergriffen und doch ist die wirtschaftliche Situation kaum anders. Für Deutschland erwartet der IWF für dieses Jahr einen Rückgang um ca. 7 % des BIP, für Schweden 6,8 %.

Herr Kempf (BDI) vergibt hier eine Chance. In einem Interview mit dem DlF vom 16.04. äußert er sich noch, wohlwollend, differenziert. Er stellt wichtige Beispiele dar, wie etwa "Stellen Sie sich vor, die Flughafen-Feuerwehr Münchens würde ausfallen. Dann würde vermutlich in ganz Deutschland, in weiten Teilen Europas der Flugverkehr massivst gestört sein, obwohl es am Ende...200 Personen betrifft."

Lieber Herr Kempf, stellen Sie sich vor, morgen erkrankt einer dieser Feuerwehrleute an Covit-19...

Genau das ist das aktuelle Problem

Aber Lindner, Laschut, Fuest brauchen Hilfe

Einige wettern hier gegen die Wirtschaft

Ich würde allzu gerne wissen, womit diese Personen ihren Lebensunterhalt bestreiten und ob die immer noch Vollversorgung erwarten wenn die Wirtschaft zusammenbricht: Essen, Behausung, im Notfall medizinische Versorgung oder auch Polizei und Feuerwehr, die zu einem kommen und nicht nur den Anruf entgegen nehmen und auflegen - das ist nicht in jedem Land selbstverständlich.

Kommunismus hatte zwar auch gute Seiten, aber ich möchte den nicht zurück haben.

@ Allahkadabra

"Blickwinkelverbiegung Aha, wir (Deutschland) verlieren also pro Woche einen zweistelligen Milliardenbetrag an Wertschöpfung. Na und?! Von mir aus auch Billionen, Billiarden oder Trilliarden. Komplett egal." Am 02. Mai 2020 um 12:53 von Allahkadabra

*

Sogar Obdachlose hat der Lockdown getroffen , weil sie keine Reste von den Restaurants und Imbissbuden mehr bekommen. Genauso war es am Anfang bei den Tafeln (die aktuelle Situation ist mir nicht bekannt).

Und Sie sitzen da und tippen "Komplett egal".

Wie egal die Wertschöpfung ist sehen Sie aktuell an den Nachrichten aus Venezuela (aktuell von heute).

Für die Wirtschaftsöffnung bedarf es Voraussetzungen

Merkel sagt, es fehlen 8 Mrd. Euro für Impfstoffe und die Wirtschaft will wieder voll hochfahren?
Jetzt zeigt sich klar, wohin es führt, wenn man für Ideologie massig Gelder verschlingt:
Es fehlt für die Bevölkerung an allen Ecken und Enden! Super Frau Merkel!
Während man mir als Bürger jedes Jahr Vorrechnet, wofür Mrd. ausgegeben werden ( Gender, Migration, Kampf gegen Rechts, etc), fehlt es an substanziellen Investitionen.

Wie will sie das denn den geschröpften Bürgern erklären?
Dass die CDU in den Umfragewerten zunimmt, will mir nur schwer in den Kopf.

Bleiben Sie kritisch und angstfrei

Schauen Sie sich die Zahlen an..nichts davon ist wirklich verwertbar- sei es durch Selektion der Patienenten o.a. Gründe. Schauen Sie auf die Gesamtzahl der Toten..knapp 7000. Selbst die ist mit Vorsicht zu geniessen. Covid Tote Dunkelziffer..kann man vernachlässigen.Das hält keiner Daheim aus. Es ist nicht Italien und Spanien und USA. Es sind einzelne Hotspots. Schauen Sie auf die Hotspots in Deutschland. Sie werden sehen dass die Zahl der Verstorbenen bezogen auf die Einwohnerzahl mickrig ist. Selbst da gab es NIE eine Überlastung der Intensivstationen. Schauen Sie sich die Zahlen auf der DIVI Homepage an! Überbewerten Sie nicht den Nutzen der Maßnahmen. Schauen Sie auf die WHO Studie dazu. Das Leben ist gefährlich. Es gibt viele Gründe die häufiger als Corona zum Tod führen. Angst ist ein sehr schlechter Ratgeber. Und Menschen mit Angst sind gut steuerbar! Halten Sie die Augen offen und sie werden sehen dass an den Folgen der Maßnahmen mehr Menschen versterben werden als durch C.

Preis der Freiheit

Die Verdopplelungszeit liegt bei über 80 Tagen, R bei 0,7. Und das obwohl deutlich mehr getestet wird. Man braucht keinen Grund, um die Einschränkung der Grundrechte aufzuheben.

Man braucht sehr gute Gründe, um sie weiterzuführen. Und die gibt es derzeit ganz offensichtlich nicht mehr.

Jedes Jahr sterben in Deutschland 120.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Die gleichen Politiker, die jetzt wegen Corona unsere Grundrechte einschränken , haben sich bis heute nicht dazu durchringen können, Tabakwerbung komplett zu verbieten...
Ich zumindest bin nicht länger bereit, meine Freiheit für ein bisschen mehr Sicherheit zu verkaufen.

Die Verbände fordern ....

... wie wäre es, wenn sie dazu branchenorientiert und regional in Abhängigkeit vom weiteren Verlauf der Pandemie Konzepte erarbeiten, als Diskussionsgrundlage und Angebot
an die BR und die MP?
Die Automobilindustrie fährt wieder auch, die hat auch nicht auf eine Exit-Strategie von "oben" gewartet.

12:46 @Zweitaktmotor
》"Die Wirtschaft" ... hat dem Menschen zu dienen und nicht umgekehrt.《

Alle Arbeitnehmer gehören zur Wirtschaft, Arbeitnehmer benötigen Lebensunterhalt.

Dafür braucht es eine Perspektive.

Man kann nicht ständig nur mit vielen Toten argumentieren.
Die Angst vor dem Virus UND die Angst um die eigene Zukunft belasten viele Menschen, zweitere wird ohne Perspektive zunehmen.

Erwachsene sollten in der Lage sein, an Arbeitsplätzen die Hygieneregeln einzuhalten.
Im Gegensatz zu vielen Schulkindern in Schulen, in denen zum Teil schon die Voraussetzungen nicht gegeben sind.

Wir werden weiter mit dem Virus leben und uns dem anpassen müssen.

Am 02. Mai 2020 um 12:49 von Skywalker

" Die Menschen sind das Problem

Ende Lockdown wäre kein Problem wenn die Leute den Mindestabstand einhalten würden.

Eine App die völlig anonym alle 5 Sekunden die man unter 1,5m Distanz gemessen wird 1 EUR Strafe über die Telefonrechnung abbucht. Dann kann man gerne alles öffnen. "

Gute Idee, nur was machen wir mit solchen wie ich es bin ;-), die sich Smarti und Vertrag gleich sparen, weil ich es nicht benötige.
Es ist auch nicht so schön, immer und überall erreichbar zu sein, mal abgesehen von der Überwachung ;-).

Dann spare ich gleich noch mal dazu ;-).
Eltern und 2 Kinder, macht 4 mal Strafe ;-), das lohnt sich richtig.

Wir haben in diesen Wochen einiges gelernt. Das Leben können wir noch (ist wie Fahrradgfahren oder Schwimmen, verlernt man nicht). Sars-CoV-2 kriegt allmählich mit, dass er es nicht mit irgend einem Wirt zu tun hat und zieht allmählich den Schwanz ein.
Nun ist die Zeit gekommen, mehr Sonne zu genießen, unseren Nasen mehr frischen Wind zu gönnen, die Spielzeugproduktion für Weihnachten hochzufahren und überhaupt, nachzuschauen ob die Berge alle noch stehen.
Die Damen und Herren des BDI und Freunde werden ab jetzt die Regierung vor sich her treiben. Die waren ja auch erstmal geschockt. Nunn aber erholen sie sich davon. Die Koalition in Berlin bekommt es wieder mit ihren Bossen zu tun. Die Zeiten der guten Umfragewerte und der Aussicht auf Erfüllung der Wahlperiode (seien wir ehrlich, Corona hat sie gerettet, war doch kurz vorm Zerbrechen, diese Regierungskoalition) könnten sich erledigen. Wer glaubt schon, dass die großartigen Unternehmer sich einfach so geschlagen geben. Los gehts.

Lieb Wirtschaft

sagt Ihr uns, wie sich das Virus weiter ausbreiten wird, dann sagen wir Euch, wann und wie welche Maßnahme gelockert wird. Könnt Ihr nicht? Na guck mal an! Laut schreien und fordern kann jeder.

Wie gefährlich ist Corona denn wirklich?

Auf dem US Flugzeugträger USS T. Rossevelt wurden alle Besatzungsmitglieder getestet. Bei 1102 konnte das Virus nachgewiesen werden. Nach mehr als 4 Wochen ist ein einziger Erkrankter verstorben. Das entspricht einer Quote von 0,091 %. Prof. Ioannidis hat an der Stanford Universität in einer Studie eines repräsentativen Querschnitts der Bevölkerung von Santa Clara County eine Sterblichkeit von 0,12% ermittelt. Warum werden diese einfach verfügbaren Fakten ignoriert? Warum wird die Heinsberg-Studie nicht veröffentlicht, die zu genau dem gleichen Ergebnis kommen wird?

@ 13:06 von Bod51

Deutschland : 81 Tote pro 1 Million Einwohner

Schweden: 259 Tote pro 1 Million Einwohner.

Bezogen auf 83 Mio. Einwohner drängt sich mir die Frage auf, ob ich bereit wäre 14.774 Menschenleben für geöffnete Kneipen und Cafes zu riskieren.

Ich kann nur mit "Nein!" antworten.

Gruß, zopf.

@TrautSich 11:57 Uhr

Der Wirtschaft sind Menschenleben nicht egal, aber ohne Wirtschaft würden auch Sie nicht leben können. Die Wirtschaft ist Arbeitgeber, Lieferant von Waren und Dienstleistungen und sogar Beitragszahler für die Rentner.
Außerdem gibt es nachweislich keinerlei Anstieg in den Sterbefällen durch Corona (Quelle statistisches Bundesamt, Corona-Sonderauswertungen), womit sämtliche Lockdown-Maßnahmen sowieso mehr als rechtlich fraglich sein dürften.

Cobid-19

Nach Prüfung der Redaktion werden konkrete Hinweise zu lesen sein. Bitte um etwas Geduld, sagt die Redaktion.
Grüße von einer medizinischen Erstversorgerin an forderster Front, die die Intensivmedizin und die Virologie unterstützt, weil hier auch psychische Probleme entstehen werden. Sie werden Fakten lesen.
In Graz konnten einige Menschen bereits durch Plasmaspenden von genesenen Erkrankten gerettet werden.
Grüße aus dem südlichen Nachbarland.
Ich bin bekennend überparteiisch und versuche in meinem Fachgebiet Menschen, so gut ich kann, zu unterstützen.

@ Am 02. Mai 2020 um 13:06 von Bod51

Zitat: "Ist nicht passiert - und das liegt nicht am Lockdown. Schweden hatte gestern nur 40 Tote - ohne Lockdown."

Diese Art der Argumentation ist gefährlich verkürzend. Schweden hat im Verhältnis (Tote vs. Infizierte bzw. Einwohner) ein deutlich schlechteres Ergebnis als Deutschland. Können Sie gerne einmal nachprüfen. Und Schweden hat, ohne größere Lockerungen, keine wesentlich besser wirtschaftliche Situation. Auch das können Sie nachprüfen (IWF).

Das sind die Fakten... und nun?

konsequent bleiben

Lockerungen können Menschenleben kosten.
Also nicht lockern. Was scheren uns Freiheitsrechte und Sozialsysteme, wenn es um Menschenleben geht?
Autoverkehr kostet Menschenleben.
Tempobegrenzung?, Überwachungssysteme für toten Winkel? Mengeneinschränkungen, um auf belasteten Straßen die Luftverschmutzung in gesundheitlich unbedenklichem Rahmen zu halten?
Multiresistente Keime kosten Menschenleben.
Verzicht auf (Reserve-) Antibiotika bei der Massentierhaltung?
Kriege kosten Menschenleben.
Also keine Kriege, auf keinen Fall.
Was wollen wir da eigentlich mit der Bundeswehr?

Ziel erreicht !?

Die Verordnungen vom 23.3. hatten klare Bedingungen/Ziele: Infektions-Dynamik reduzieren, Ges-System vor dem Kollaps bewahren. Ist beides gelungen. Die Fallzahlen gehen gut runter, mittlerweile nur noch rd 1000 pro Tag. Tendenz fallend. Ich kenne NIEMANDEN von den "Eingesperrten", der sich in den letzten 4 Woche noch angesteckt hätte. Dieser Sumpf ist trocken! Hotspots gibt es noch bzw wieder: auf Arbeit (zB S21-Baustelle), in vielen Heimen und mittlerweile in LEAs und Asylheimen. DIESE Zustände verlangen die Aufmerksamkeit der Behörden, nicht das Gängeln im Park und vor der Eisdiele: da funktioniert Etikette. DIESEN Sumpf muss man noch austrocknen, denn dann sind die div "Werte" der Virologen erfüllt, deren Lockerg-Kriterien. Wenn dann der Spahn nicht so stur auf die BND-App gedrängt hätte, wir wären einer Lockerung nicht erst zum 10.5. nahe - andere tun's. Die Lockerungen klemmen jetzt an den Versäumn. des G-Ministeriums: App, Schutz-Artikel, G-Ämter. Deshalb meinen Verein sperren?

Deutsche Wirtschaft ...

... fordert Ende des Lockdowns.
Lasst sie fordern.
Und die Lindners und Gaulands und all die anderen Trommler, lasst sie fordern.

Das Problem sind doch wir selbst...

... die Diskussion ob, verantwortunglos oder nicht ist doch fehlgeleitet: Ich war heute im Aldi, dort haben alle die Maskenpflicht als Freifahrtsschein für Körperkontakt verstanden. Der Ladne proppe voll, keinen Kunden interessiert Abstand, die Ladenleitung auch nicht.

Die Politik geht von verntwortungsvollen Mitbürgern aus, wenn wir uns so verhalten würden, kann man auch die Wirtschaft etwas öffnen...

@Am 02. Mai 2020 um 13:06 von Bod51

„Von Herrn Drosten wurden uns Millionen von Toten angedroht. Ist nicht passiert - und das liegt nicht am Lockdown.“

Woher wissen Sie das?

„Schweden hatte gestern nur 40 Tote - ohne Lockdown“.

Schweden hat 10 Mio. Einwohner, Deutschland 80 Mio. Bezogen auf die Einwohnerzahl hat Schwede 3x so viele Tote zu beklagen wie Deutschland. Und das bei nur einem Zehntel der Bevölkerungsdichte.

„Mache die Dinge so einfach wie möglich. Aber nicht einfacher!“ [Albert Einstein]

von glogos

Ich kann mich Ihren oder Deinem Kommentar
nur anschließen. Auch ich kann nicht verstehen, wie dieser Unfug noch gestoppt werden kann. Viele User warten offensichtlich auf die 2. Corona Welle, die schon Ostern über uns kommen sollte. Passiert ist nichts. Es geht immer weiter, bis vielleicht eine 3. oder 4. Welle kommt. Anzumerken ist noch, dass lt. Statistisches Landesamt NRW im März 2019
19000 Menschen gestorben sind. Im März 2020 - 18000 trotz Corona. Eine höhere Sterberate ist nicht abzulesen.

Beste Grüße

@JensKwass 12:19 Uhr

Ihr Impfstoff müsste dann aber wohl ewiges Leben bewirken, denn durch Corona gibt es bisher nachweislich keinerlei Anstieg in den Sterbefallzahlen (Stat. Bundesamt Corona-Sonderauswertung) und das durchschnittliche Alter der "Corona-Opfer" liegt mit 82 Jahren immer noch gut drei Jahre höher als das bisherige durchschnittliche Todesalter in Deutschland bei 78,93 Jahren (Quelle ebenfalls statistisches Bundesamt).

Welcher Lockdown?

In Spanien, Italien und Wuhan gab es einen Lockdown. In Deutschland nicht, oder habe ich da was verpasst, weil ich die letzten Wochen ganz normal gearbeitet habe? Viele Firmen können oder wollen nicht arbeiten. Es durften und dürfen fast alle arbeiten. Ab Montag sind nur noch Kinos, Restaurants, große Geschäfte und Bordelle geschlossen und noch Schwimmbäder und ähnliches. Was ist daran bitte ein Lockdown? Kann mir das mal jemand erklären.

ja ja die deutsche Wirtschaft

jammert mal wieder die ARMEN. Verlangen dass die Politik sich aus allem raushält aber wenn sie Knete braucht die Wirtschaft dann soll der Staat für sie aufkommen. Ironie es geht ja um Arbeitsblätze als ob die Indusstrie jemals sich Gedanken um Arbeitsplätze gemacht hat.Machen wir alles auf und die Industrie kommt dann für alles auf wenn was schief geht.Auch Herr Laschet und alle die anderen Schreier.
Ich habe auch Kinder die jetzt auf Kurzarbeitergeld sind.
Aber ich sage lieber arm, als Arm ab oder tot.
Diesen Herrn von der Wirtschaft ,Politiker und Journalisten welche meinen es muß alles wieder geöffent werden sollten dann freiwillig auf einen Platz in einer Klinik verzichten.Der Populist Laschet kann sich ja die Hände reichen mit der AFD und FDP die schreien auch alles aufmachen.Wire sagte Laschet die Wut der Bürger steigt wie da kann er auch sich mit der AFD verbrüdern den die sagen auch sie sind das Volk. Woher nimmt Laschet seine Infos über die "Bürger" oder mit er die Industrie

@ Dabbljuh um 12:43

Z. B. in der Automobilindustrie, die ja teilweise Stillstand in den Werken hatte und m. E. durch ihre enorm wichtige Stellung in der deutschen Wirtschaft - für mich jedenfalls - auch systemrelevant ist (neben vielen anderen Bereichen, natürlich nicht nur Industrie, auch Dienstleistungen).
Ich wundere mich schon, wie man gerade die Automobilindustrie aus diversen Kreisen immer wieder kaputt reden möchte, ohne zu berücksichtigen, wie viel Arbeitsplätze (und damit Menschen mit Familien, Existenzen) davon abhängig sind. Natürlich haben dt. Automobilhersteller betrogen, sie werden zu Recht vor die Gerichte gezogen und zur Kasse gebeten; das ist unverzeihlich! Aber ich mach mir da nichts vor: dieser Industriezweig ist Schlüsselindustrie und wichtig für DE!
Nur ein Beispiel, und mir ist klar, dass es hierzu Widerspruch gibt - aber es ist nun mal "nur meine Meinung". (ich toleriere natürlich auch gegenteilige Meinungen und höre mir diese Argumente an).

Im Live-Blog hat man das noch

Im Live-Blog hat man das noch mit 'BDI-Präsident fordert Fahrplan für Wirtschaft' überschrieben, hier im Artikel nun mit dem sich für polarisierende Diskussion wohl besser eignenden 'Deutsche Wirtschaft fordert Ende des Lockdowns'
Sehr seriös...

"Unsere Unternehmen wollen und müssen wissen, in welchen Stufen das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben wieder anlaufen soll - und zwar nach dem Treffen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten am 6. Mai" ← BDI-Chef Kempf

Nun, damit hat er Recht. Und das, obwohl er Chef des BDI ist, der ansonsten gerne bleiben kann, wo der Pfeffer wächst.

Die Unternehmen müssen das wissen, vor allem aber müssen die Bürger wissen, wie lange man vorhat, mit Drohkulissen und ständig `neuen Erkenntnissen´ die Einschränkung oder Aussetzung von Grundrechten zu `rechtfertigen´.
Die gibt es nämlich auch noch, nur mal so am Rande bemerkt.

@ 13:39 von DerKuchen

Zitat: "Ab Montag sind nur noch Kinos, Restaurants, große Geschäfte und Bordelle geschlossen und noch Schwimmbäder und ähnliches."

Vielleicht sind genau das die Grundpfeiler der dt. Wirtschaft ?

Achja, und dann hab ich auch mal gehört, die dt. Wirtschaft sei stark vom Export abhängig.

Vielleicht kaufen die Italiener, Spanier, Franzosen und Engländer endlich wieder verstärkt dt. Produkte, wenn nur die dt. Restaurants und Hotels wieder öffnen.

In Manaus fiebert man dem auch entgegen, die Menschen da, kaufen dann sofort ein dt. Auto.

Gruß, zopf.

@MrEnigma @systemchange

Das ist aber nichts neues und in jedem Land seit Februar zu sehen. Selbst in den USA stirbt nicht jeder und in Schweden auch nicht.

Un was wollen Sie damit sagen, dass nicht jeder stirbt? Dass man Zehntausende Tode ruhig in Kauf nehmen soll, damit die Wirtschaft brummt?

Dieses Virus ist durch
die Zahlen sinken.
Der Aufwand war unangemessen.
Die Krankenhäuser blieben weitestgehend leer.

Sie bleiben leer, wegen des Aufwandes, der daher alles andere als unangemessen war. Man schaue sich Schweden an, wo ein keine Beschränkungen gibt. Wir haben zwar zweieinhalb mal so viele Tote - aber 10 Mal so viele Einwohner. Oder New York mit 18.000 Toten auf nur 9 Millionen Einwohner.

Wollen wir angesichts dieser Zahlen wirklich übermütig werden?

Verantwortung

Jeder Bürger ist für sein Tun selbst verantwortlich. Man kann nur was Ausgeben wenn man was einnimmt. Das schreien wird sehr groß sein für die Bürgen wenn abgerechnet wird. Man kann nicht immer aussitzen und warten. Dann ist der Zug eventuell für die Wirtschaft abgefahren.

@13:05 von Schneckenmaus

allerdings gab es nachweislich bis heute 6.736 Tote, die allein durch Corona bedingt sind. Wären keinerlei Maßnahmen erfolgt, dann wäre diese Zahl bei weitem höher. In Spanien, Italien, Großbritannien und Frankreich lagen die Todeszahlen bei 24.000 bis 28.000. Das wäre bei uns auch der Fall, wenn die Maßnahmen nicht erfolgt wären. Es wurde also menschliches Leben geschützt, da können die Vergleichszahlen aus den Vorjahren noch so gut sein. Diese Schutzmaßnahmen waren notwendig.

13:36 von Nico Walter

man braucht doch Schweden (2.650) nur mit Norwegen (210 Tote) zu vergleichen
Finnland (218) Dänemark (460)
da hilft auch nicht das Schweden doppelt so viele Einwohner hat
wie die 3 anderen

@13:37 von Schneckenmaus

wie erklären Sie dann die vielen Toten (zwischen 24.000 und 28.000) in Frankreich, Großbritannien, Italien? Man muss halt die Realität sehen.

@ 12:53 von Bernd Kevesligeti

„re von Glücklicher Leser 12:43 Und was sagen Sie zu Arndt Kirchhoff ? Er will ja nicht,daß das Kurzarbeitergeld erhöht wird. Und Ihnen geht es um Arbeitnehmer ?“
Mir geht es um die ganze Gesellschaft! Ich bin nicht neidig, wenn einer mehr verdient, so lange er seinen Job gut macht und Arbeitsplätze sichert - wie fast der gesamte Mittelstand! Die soziale Marktwirtschaft funktioniert, schauen Sie sich dagegen die USA an! Und bzgl. Herrn Kirchhoff (so überflüssig wie Herrn Lindners Kommentare) - ich wusste nicht, dass er eine Funktion in unserer Regierung hat?! Gefordert wird immer viel - ich finde unsere große Koalition handelt sehr verantwortungsbewusst - gut das das Geld nicht wie von Linken jahrelang gefordert schon vorher ausgegeben wurde!
Was würden wir jetzt machen ohne die vorher angestrebte solide Haushaltspolitik?

@ wenigfahrer 11:40 Uhr

"Welche Industrie ist denn betroffen, Gaststätten und Kneipen plus Tourismus, sind drei die mir einfallen, Friseure machen ja wieder auf."

Also mir fallen da erheblich mehr ein...

- Kinos
- Geschäfte mit mehr als 800 m2
- Schwimmbäder
- Freizeitparks
- Konzerte- und Veranstaltungen
- Kosmetik-Studios
- Fitness-Studios

...um nur ein paar zu nennen...

@ Am 02. Mai 2020 um 13:28 von Schneckenmaus

Zitat: "Außerdem gibt es nachweislich keinerlei Anstieg in den Sterbefällen durch Corona (Quelle statistisches Bundesamt, Corona-Sonderauswertungen), womit sämtliche Lockdown-Maßnahmen sowieso mehr als rechtlich fraglich sein dürften."

Da ist der Folgeschluss voll daneben gegangen. Die sogenannte "Übersterblichkeit" (furchtbares Wort) ist in vielen Ländern Europas aktuell sehr hoch (Italien, Spanien, Belgien, Frankreich, GB, Schweden...). In Deutschland ist das glücklicherweise nicht der Fall.

Da hat doch wohl Deutschland nicht etwa einiges richtig gemacht?

@13:28 von Schneckenmaus

alle Maßnahmen sind abgedeckt durch §28 Infektionsschutzgesetz, also keinesfalls rechtlich fragwürdig.

13:36 von PeterchenQwer

also bei unserem Aldi
ist die Anzahl der Einkaufswagen begrenzt
auch steht ein Sheriff an der Tür, welcher die Einkaufswagen desinfiziert
und schaut dass man nur mit Wagen reinkommt

und die Wirtschaft öffnen
warum nicht !
im Osten gibt es kaum Corona, wo soll man sich da anstecken
und eine Gartenwirtschaft mit 1/3 der Leute täte auch kein Problem verursachen
aber man muß sich verantwortlich verhalten - da haperts wohl

13:06 @Demo 1975 Gesunder Menschenverstand?

Ihrem Beitrag stimme ich zu. Vieles wird schwarz-weiß diskutiert.

Alle Menschen brauchen eine Perspektive. Dafür bedarf es Maßnahmen, um Schutz und Hygiene-Abstandsregeln zu realisieren. Schutzbekleidung für Angehörige, die ihre Pflegebedürftigen besuchen wollen,
Plexiglasabschirmungen z.B. für Gastronomie oder Firmen mit engen Arbeitsräumen und Vieles mehr.
Wo bleiben die kreativen Ideen der Verbände, die nur fordern.

Ich bin jedoch nicht dafür, dass große (DAX-)Konzerne weiter Geld bekommen.

Wenn eine neue Infektions welle kommen sollte, dann wird das wohl vielmehr dem voreiligen Vorgehen mit nicht realisierbaren Konzepten der Schulöffnungen geschuldet sein.
Kinder können die Virenlast wie ein Erwachsener in sich tragen. Wie stark eine Ansteckungsgefahr von Kindern ausgeht, wissen die Virologen auf Grund unterschiedlicher Studienergebnisse nicht.
Hier hätte man in "coronafreien" Regionen mit viel Testen beginnen sollen statt auf Einheitliches zu drängen.

13:39 von DerKuchen

In dem Wahlkreis, in dem ich lebe, sind 70% der Menschen betroffen, dürfen entweder gar nicht arbeiten oder haben deutlich weniger Aufträge oder müssen bei der Ausführung der Aufträge so vorsichtig sein, dass sie viel weniger schaffen (und somit verdienen) als sonst. Mein Wahlkreis liegt allerdings über dem Bundesschnitt: der liegt "nur" bei 60%.

Wie jemand heute in Deutschland leben kann und das nicht mitgekriegt hat, ist mir ein Rätsel.
_

13:37 von Schneckenmaus

durch Corona gibt es bisher nachweislich keinerlei Anstieg in den Sterbefallzahlen
.
darüber kann man zu Jahresende ne verlässliche Aussage machen
vermute aber wie sie !
andererseits soll man sich auf die Position versteifen wie OB Palmer (Grüner) aus Tübingen
"was soll´s, die Alten wären über kurz oder lang ohnehin gestorben"
das sollte man nicht mal denken, geschweige den formulieren !

Es gibt viele Krankheiten...

...mit denen wir ohne Impfstoff leben müssen.
Experten sagen, es dauert mindestens ein Jahr bis es einen Impfstoff geben k ö n n t e . Keiner weiß, ob es jemals einen Imfpfstoff geben wird. Sollen wir nun über Jahre so weitermachen, wie die letzten 6 Wochen? Dann gibts in Deutschland bald wieder Hungersnot. Krankenhäuser wären unterfinanziert. Der Impfstoffentwicklung und Medikamentenentwicklung wird es an Geld fehlen. Ist dies wirklich die Lösung? Maßnahmen ja, aber bitte mit Verstand!

13:35 @The Corona Postings

Klar doch, wer arbeiten kann, keine Angst vor Armut hat, kann solche Sprüche locker ablassen.

Ist jedoch nicht hilfreich.

MrEnigma

Was wäre, würde er Staat sagen, sorry... Gesundheit geht eben über alles, ihr werdet alles verlieren, aber bleibt vielleicht gesund?

Alles verlieren? Sie malen ein Bild, als ob wie nach dieser Krise ein Entwicklungsland werden. Haben Sie irgendwelche Indizien dafür, dass dies so kommen könnte? Nach jeder Katastrophe, selbst nach dem 2. Weltkrieg oder der Pest, sind die Überlebenden wieder auf die Beine gekommen und nach ein bis zwei Jahrzehnten wurde der vorherige Lebensstandard sogar noch übertroffen.

Insofern: Ja, es wird eine Durststrecke geben, aber wir erleben hier nicht den Untergang des Abendlandes. Und wenn man dann nicht wieder nur auf kurzfristige Profite schaut, dann besteht sogar die Chance, nach der Krise einige Weichen neu zu stellen, wo es in den letzten Jahren und Jahrzehnten Fehlentwicklungen gab, die sich nun rächen - z.B. die Verlagerung der Produktion von Medizingütern und Medikamenten in asiatische Dumpinglohnländer.

@Tada Am 02. Mai 2020 um 13:16

Vor Gericht würde man Ihnen wohl sagen "Unterstellung". Wo in meinem Beitrag lesen Sie etwas von Obdachlosen? Ebenso hätte Sie etwas zur Regenschirmfertigung hineininterpretieren können.

Bitte differenzieren

Jeder, der aktuell nichts anderes zu sagen weiß als "die Wirtschaft geht über die Leichen der COVID19- Toten, um Geld zu scheffeln" sollte sich aus dem ernsthaften demokratischen Diskurs verabschieden. Auch ein Bewohner eines Altersheimes, der konsequent seiner sozialen Kontakte beraubt wird und an akuter Vereinsamung stirbt, ist ein COVID19- Opfer. Viele scheinen durch die sehr einseitige Berichterstattung der ARD
(steht für Angelas Regierungs Depesche) zur Kritik am Regierungskurs nicht mehr in der Lage.

@wolf1905

Z. B. in der Automobilindustrie

Die mit ihrer Betrugssoftware, ihrer Verweigerung einer vernünftigen Nachbesserung und ihrem Festhalten an klimaschädlichen Antriebstechniken? Die sollen mal ganz ruhig sein und über ihre eigenen Fehler nachdenken.

Zur Erinnerung:

In den vergangenen Jahren sind in Deutschland jährlich ca. 20.000 Menschen an einer Krankenhausinfektion gestorben. Mit Milliardeninvestitionen hätten wir diese Zahl halbieren können.
Haben wir aber nicht getan.
Die Maßnahmen gegen Corona dienten nicht dazu, zu verhindern, dass eine bestimmte Zahl an Menschen stirbt. Sie dienten dazu, zu verhindern, dass die Krise außer Kontrolle gerät. Wir wollte nicht jetzt im Mai mit 40 Millionen Infizierten dastehen.
Das ist erreicht worden. Jetzt muss es darum gehen, alles wieder zuzulassen, was diesen Erfolg nicht gefährden kann.

Einfach ausgedrückt: alles, was möglich ist, ohne die 2-m-Regel zu verletzen, muss erlaubt sein; besser gestern als heute.
_
_

@13:23 von Leipzigerin59

können Sie uns dann auch sagen, welche Industriebetriebe gerade in Produktionsverbot haben? Ich kenne keinen Fall. Also leben wir doch bereits mit dem Virus.

Zitat: "Von Herrn Drosten

Zitat: "Von Herrn Drosten wurden uns Millionen von Toten angedroht."

Ich weiß leider nicht wie Sie auf diese Falschaussage kommen.
Nach kurzem googlen ist klar, Herr Drosten sagte im März (Zitat):

"Bei einer Gesamtbevölkerung von 83 Millionen wären zwei Drittel fast 56 Millionen Menschen, die sich infizieren müssten, um die Ausbreitung zu stoppen. Bei einer Mortalität von 0,5 Prozent wäre in dem Fall mit 278.000 Corona-Todesopfern zu rechnen."

Er erklärte aber weiterhin, daß solche Rechnungen keinen Sinn machten, da die Zeitkomponente fehlt.

Wie wichtig die Zeitkomponente ist, erkennen Sie am Vergleich Deutschlands, mit Ländern wie Italien, Spanien, Frankreich und GB, in denen sich die Infektion schnell verbreiten konnte und in denen, um die absolute medizinische Katastrophe zu verhindern, weitaus härtere Maßnahmen ergriffen werden mußten, als bei uns.

Gruß, zopf.

Der nächste Lockdown kommt bestimmt

Wir haben dank unserer klugen Strategie gerade noch mal das Schlimmste verhindert. Dass das nicht selbstverständlich war, zeigen die Beispiele von GB, F, E, I, B, NL und S. Wenn wir nicht von der zweiten Welle hart getroffen werden wollen, die dann definitiv zu einem noch längeren Lockdown führen wird, dann müssen wir jetzt diszipliniert bleiben und das Virus austrocknen. R_0 muss deutlich unter 1 gedrückt werden und die Neuinfektionen deutlich unter 1000.

@14:09 von Wolf1905

wer redet denn die Automobilindustrie kaputt? Es geht hier überhaupt nicht um die Automobilindustrie. Die darf doch weiterarbeiten, oder wissen Sie etwas anderes?

vor allen dingen muss den politikern auf die finger geschaut

werden, an wen und wofür sie die abermrd raushauen. denn schliesslich muss das jemand erwirtschaften. die politiker und funktionäre sind das nicht. jetzt hat merkel auch neue mrd für die forschung gefunden. in den letzten 30 jahren war aber weder geld für bildung, schulen, kitas oder infrastruktur vorhanden. es kann nicht sein, daß unsere politiker jetzt als retter hinstellen, obwohl sie viele jahre alles verschlafen haben

@ 14:17 von bernhard52

viel Lärm um nichts, denn die Wirtschaft wird gar nicht gebremst, außer Gaststätten, Reiseunternehmen jeglicher Art, Großveranstaltern. Alle anderen dürfen uneingeschränkt produzieren. Ich selbst arbeite ja auch, uneingeschränkt.

///"Unsere Unternehmen wollen

///"Unsere Unternehmen wollen und müssen wissen, in welchen Stufen das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben wieder anlaufen soll - und zwar nach dem Treffen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten am 6. Mai" ← BDI-Chef Kempf///
.
Kempf hat recht. Im übrigen: die Einschränkungen waren und sind unverhältnismäßig. Warum werden z.B. im Strassenverkehr tausende Tote jedes Jahr akzeptiert, ohne den Strassenverkehr komplett einzustellen ? Oder " Feinstaubtote " 60.000 jedes Jahr ?

@ Schneckenmaus

Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, in denen eine Übersterblichkeit bereits nachweisbar ist, halten sich die Infektions- und Todeszahlen bei uns noch im Rahmen.

Spricht das jetzt für oder gegen die Maßnahmen?!

Außerdem sollte nicht vergessen werden, dass aufgrund der Maßnahmen auch deutlich weniger „normale“ Grippefälle auftreten. Also müssten wir im Gegenteil sogar ein Absinken der Sterblichkeit feststellen. Ist aber nicht. Wir halten gerade mal die durchschnittlichen Zahlen der Vorjahre.

Also - ohne Maßnahmen hätten wir deutlich mehr Corona- und dazu auch Grippetote.

Lockdown war alternativlos

Das sind Fakten. Aber fundierte Kritiker (Professoren - keine Spinner) werden als „verrückt“ erklärt

99% der Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Lockdown dringend notwendig war. Es wäre fahrlässig gewesen, sich an den "Spinnern" zu orientieren, nur weil das bequemer ist.

13:14 von Tada

Bitte jetzt erklären sie einmal welche Wirtschaft war verboten ...Bitte nicht Gaststätten und Tourismus usw, sondern vom produzierenden Gewerbe.
Die gemachten Fehler Seitens der BR liegen ganz woanders, viele schon in der Vergangenheit und wurden nur durch das Virus aufgedeckt.
Das macht es für Wirtschaftsverbände heute einfach die BR unter Druck zu setzen. Zu mal die BR die Situation auch nicht benutzt um Fehler zu korrigieren, sondern weiter macht wie bisher.

11:31 @Minka04 .. @all

Das Dilemma liegt tatsächlich darin, dass die Sicherheit für alle gleichermaßen gewährt werden muss, ohne dass man die Vorerkrankungen preisgeben muss.
Die gehen den AG nichts an.
Kein Arbeitnehmer sollte gezwungen sein, sich dazu äußern zu müssen und damit Gefahr zu laufen, dikriminiert zu werden und möglicherweise von der nächsten Kündigungswelle betroffen zu sein.

Hinzu kommt, dass in so einigen Unternehmen Arbeits- und Gesundheitsschutz aus Kostengründen mangelhaft ist, da gilt es jetzt, diese Probleme gleich mit zu lösen.

@ Am 02. Mai 2020 um 14:09 von Wolf1905

Zitat: "Natürlich haben dt. Automobilhersteller betrogen, sie werden zu Recht vor die Gerichte gezogen und zur Kasse gebeten; das ist unverzeihlich! Aber ich mach mir da nichts vor: dieser Industriezweig ist Schlüsselindustrie und wichtig für DE!"

Es ist sicher richtig, dass die KFZ-Industrie, neben vielen anderen Unternehmen, sehr wichtig ist und die Grundlage für viele Arbeitsplätze darstellt.

Allerdings hat diese Industrie auch nachhaltig bewiesen, dass sie nicht verantwortlich mit "Fremdgeld" umgeht. Die massiven Unterstützungen in 2008/2009 haben nicht zu einer Neuorientierung geführt, dazu bedurfte es dann der Aufdeckung eines massiven Betruges.

Der Auftritt von Herrn Diess war dann auch eher eine Offenbarung: Wir ändern nichts, aber dafür benötigen wir Euer Geld. So geht das einfach nicht. Deshalb ist eine bedingungslose Hilfe eher nicht nützlich.

Am 02. Mai 2020 um 14:09 von Wolf1905

" Das Totschlagargument: „Die Autoindustrie ist unser allerwichtigster Wirtschaftszweig!“

"Jeder siebte Arbeitsplatz in Deutschland steht direkt oder indirekt mit dem Automobil in Verbindung." Sagte Kanzlerin Merkel auf der IAA 2014. Sie wiederholte damit eine Behauptung, die die Automobilindustrie schon vor vielen Jahren erfolgreich in den Köpfen der Deutschen platziert hatte. Der tiefere Sinn dieser Kampagne: "Ihr Naturschützer! Lasst gefälligst die Finger von unserer Branche! Sonst ist jeder siebte Arbeitsplatz gefährdet."
Die Wirklichkeit: Es ist nur jeder 35."

Das ist schon inklusive KFZ Handwerk, ohne ist nur jeder 55zigste beschäftigt.

Für den ganzen Text war leider kein Platz, kann man aber selber nachlesen.

Also, was ist nun relevant, die Automobilbranche die immer so hochgehalten wird, kann es nicht sein.

Maschinenbau hat auch über 1 Million Beschäftigte, davon redet keiner.
Bleiben immer noch rund 43 Millionen Plätze wo anders, 45 Millionen haben wir.

Mein Einspruch.

- Kinos, natürlich ein Hort

- Kinos, natürlich ein Hort übler Viren, zu Recht geschlossen

- Geschäfte mit mehr als 800 m2 dürfen verkaufen, wenn sie ihre Verkaufsräume begrenzen, aber bald wieder voll

- Schwimmbäder, natürlich ein Hort übler Viren, zu Recht geschlossen

- Freizeitparks, Sie meinen Tripsdrill etc., wird sicher nicht mehr lange dauern, dann werden sie wieder geöffnet, unter Auflagen

- Konzerte- und Veranstaltungen, natürlich ein Hort übler Viren, zu Recht geschlossen

- Kosmetik-Studios, braucht kein Mensch ;-)
- Fitness-Studios, ich habe auch eines. Schwierig, da sehr unterschiedlich in Schutzmöglichkeiten, bin zurzeit eher für Beibehaltung der Schließung

...um nur ein paar zu nennen... Aber die alle hat der Arbeitgeberpräsident wohl nicht gemeint, er wollte nur auch mal wichtig sein.

In der Tat verantwortungslos

> Diejenigen, die „klare Fahrpläne“ fordern, haben ganz offensichtlich noch immer nicht verstanden, wo wir stehen in dieser Pandemie.
Und Dampfplauderer wie Lindner und Co auch nicht. <

Sie haben vollkommen Recht. Einschließlich des Ministerpräsidenten Laschet.

Von diesen ganzen Leuten will ich nur hören: Wie viele Alte Menschen sind sie bereit zu opfern? Und: Haben Sie selber alte Eltern.

Nur darum geht es: Wer lockert, tötet Menschen (das wissen wir alle und gehen dieses Risiko auch ein, weil es kaum andere Wege gibt). Andere steckt dieser Mensch ins Gefängnis namens Altenheim.

L204

Nichts von den drastischen Prognosen ist eingetroffen,

deshalb gilt: Unternehmen sind "Systemrelevant", sie sorgen wür Wohlstand und Fortschritt. Nicht Parteien, nicht Scholz. Jeder soll auf sich selber achten, jeder ist selbstverantwortlich. Der Staat hat gut gearbeitet, jedenfalls die CDU, bei der SPD weiss ich nicht, ob diese Situation nicht für Klassenkampf missbraucht wird, ebenso bei den Gewerkschaften. Somit soll die Wirtschaft durchstarten.

@14:29 von MartinBlank

das wäre ja der Horror, Da wüsste ich aber gerne genau, welche Betriebe nicht arbeiten dürfen. Bitte schildern Sie uns das. Durch internationale Wirtschaftsbeziehungen kann es jedoch zu Problemen kommen, die jedoch nichts mit deutschen Einschränkungen zu tun haben. Weniger Aufträge haben sehr wahrscheinlich auch nichts mit den Regierungsmaßnahmen zu tun.

Wie jemand heute in Deutschland leben kann und das nicht mitgekriegt hat, ist mir ein Rätsel.

Am 02. Mai 2020 um 14:23 von scyscraper

So in der Richtung hatte ich ja aufgezählt, seit wann gehören
- Schwimmbäder
- Freizeitparks
- Konzerte- und Veranstaltungen
- Kosmetik-Studios
- Fitness-Studios
zur Industrie des BDI ?.
Außerdem ist ein Teil von Ihren genannten ja schon wieder am öffnen oder schon offen.
Geschäfte über 800 Quadratmeter, dürfen abteilen, in meinem Umkreis ist nicht eines größer, und jetzt alle offen.

Hat also alles nichts mit dem BDI zu tun.

@ Am 02. Mai 2020 um 14:29 von MartinBlank

Zitat: "In dem Wahlkreis, in dem ich lebe, sind 70% der Menschen betroffen, dürfen entweder gar nicht arbeiten oder haben deutlich weniger Aufträge oder müssen bei der Ausführung der Aufträge so vorsichtig sein, dass sie viel weniger schaffen (und somit verdienen) als sonst. Mein Wahlkreis liegt allerdings über dem Bundesschnitt: der liegt "nur" bei 60%.

Wie jemand heute in Deutschland leben kann und das nicht mitgekriegt hat, ist mir ein Rätsel."

Das hat aber nur sehr eingeschränkt etwas mit den Maßnahmen zu tun. Es gibt einfach viele Unternehmen, die geschlossen sind oder weniger produzieren, obwohl ihnen die Tätigkeit nicht verboten wurde. Das liegt aber an Lieferketten oder schlicht fehlender Nachfrage und nicht an den Maßnahmen.

Sicher kann man das quantifizieren, aber nicht mit der Gleichung geschlossen=verursacht durch Maßnahmen.

jaja...

... die Märkte und die Wirtschaft... natürlich wichtiger als die Menschen und deren Leben...

@Möbius

Zumal die Gastronomie und viele andere Firmen, die auf Barzahlung bestehen, davon nichts haben.

Ich komme seit Jahren mit zehn bis zwanzig Euro Bargeld im Monat aus - halt wenn man doch mal bei einer Bude in der Fußgängerzone etwas kauft. Ansonsten kaufe ich nur da, wo man mit Karte bezahlen kann, selbst beim Bäcker geht das inzwischen. Wer sich moderner Technik verweigert, der wird zu recht nach Nachsehen haben ...

@14:33 von pitzblotz

Jeder, der aktuell nichts anderes zu sagen weiß, als einseitige (regierungsfreundliche)Berichterstattung, sollte sich aus dem ernsthaften demokratischen Diskurs verabschieden. Und zumindest uns mitteilen, inwieweit die Wirtschaft aufgrund der Regierungsmaßnahmen zurückgefahren werden musste. Aber bitte nicht mit Gastronomie kommen...

Öffnen ist immer gut

Es gibt kaum einen Grund die Unternehmen in ihren unternehmerischen Aktivitäten weiter zu behindern. Wichtig ist nur, dass die Unternehmen ggf. von den Ort befindlichen Betriebsräten/Personalräten/Arbeitnehmervertreter/innen und ggf. den Betriebsärzten, und ggf. von ständigen Behörden (Amt für Arbeitsschutz , Gesundheitsämter, etc.) überwacht und geprüft werden, ob der Gesundheitsschutz in Sachen Corona eingehalten wird, - Vorgaben gibt es genung - .

@14:42 von Karl Napf

"...daß unsere politiker jetzt als retter hinstellen..."

So leid es mir für Ihre Feindschaft tut, sie sind die Retter, Vielen Dank, Frau Mekel, Herr Söder, Herr Spahn. Das habt Ihr großartig gemacht.

@ Gaisenpeter, um 11:38

Entweder haben Sie das Wesen der „Krankheit“ noch nicht recht erfasst, oder Sie fordern Lockerungsmaßnahmen, die Sie - hätten SIE diese zu veranlassen und zu verantworten(!) - kaum so leichtfertig stellen würden.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Viele Grüße
Die Moderation

13:36 von PeterchenQwer

Das Problem sind doch wir selbst...
... die Diskussion ob, verantwortunglos oder nicht ist doch fehlgeleitet: Ich war heute im Aldi, dort haben alle die Maskenpflicht als Freifahrtsschein für Körperkontakt verstanden. Der Ladne proppe voll, keinen Kunden interessiert Abstand, die Ladenleitung auch nicht.///
Wo wohnen Sie denn? Ich Dresdner, heute Netto. Anstehen draußen. Alle halten Abstand! Nur begrenzte Einkaufswagen. Sicherheitsmitarbeiter desinfiziert Wagen und achtet auf Masken. Drinnen demzufolge leer. Alle achten auf Abstand. Jung wie alt.

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