Ihre Meinung zu: Corona-Beratungen: Vor dem 10. Mai wohl keine Lockerung

30. April 2020 - 8:54 Uhr

Heute beraten Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten das weitere Vorgehen bei den Corona-Beschränkungen. Kanzleramtschef Braun dämpft aber Hoffnungen auf baldige Lockerungen.

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Kommentare

Das schöne an den

Das schöne an den Einschränkungen ist ja, dass nun alle Menschen mal erleben können, wie es ist, in einem Alters -, Pflege - oder Betreuungseinrichtung leben zu müssen.
Man kann kaum raus, man hat kaum Geld, das Angebot von Freizeitbeschäftigung ist beschränkt und Besuch gibt es auch in den meisten Fällen eher selten.
Nur Restaurantbesuche sind noch seltener.
Hauptsache man stört nicht.

Gut so

Hoffentlich setzt sich Angela Merkel durch. Sie analysiert die Problematik jedenfalls am vernünftigsten.

Vor dem 10. Mai ... welch ein schöner Tag, an dem die Bäume...

ausschlagen.
Bier-/ Weingärten und Imbissbuden, Eisdielen und Sportvereine, da kann doch was gehen - wenn man Volleyballern Kreise malt, damit sie sich von der Wäsche bleiben, oder die Yoga Matten weiter auseinander legt...

Unfassbar

Deutschland: ca. 30.000 aktuelle Infektionen auf 83 Mio Einwohner = 0,03 % aktuell Infizierte. Gem. den Statistiken ist eine Sterblichkeit von ca. 75.000 Menschen/Monat in Deutschland normal. Es gibt aktuell wohl auch keine Übersterblichkeit. Daher ist es unfassbar, welche überzogenen Massnahmen seit Wochen hier durchgeführt und wie weit Grundrechte eingeschränkt werden. Die Politiker erscheinen mir absolut überfordert und sie finden kein Ende.

Noch mal einen Monat ...

... alles total runterfahren, wenn danach die Zahlen immer noch keine Lockerungen o.ä. hergeben, wissen wir: Wir können es auch ganz lassen, es bringt nichts. Da lohnt auch kein Warten wegen einem Impfstoff in vlt. 1-2 Jahren.
Dann wissen wir wenigstens, woran wir sind und gibt keine Ausflüchte mehr. Wenn jede Woche wieder erzählt wird, wir müssen nochmal verlängern, wird die Zustimmung für Einschränkungen rasant sinken. Sie sinkt ja schon zusehends. Vor allem, wenn die Zahlen in Deutschland weiterhin so niedrig bleiben, wie aktuell.

Wenn ich mir so die Welt anschaue,

muss ich als Mann feststellen, dass vor allem die Frauen in den Regierungsämtern einen tollen Job gemacht haben. Die neuseeländische Premierministerin wird völlig zu Recht von ihren Landsleuten gefeiert, dass sie durch die strikten Regelungen eine Verbreitung des Virus verhindert hat.
Und Deutschland? Statt auf die Kanzlerin (die ich zugegebenermaßen nie gewählt habe) stolz zu sein, dass sie gegenüber ihren männlichen Pendants (Trump, Putin, Johnson und Laschet) klare Kante gezeigt hat, meckert die rechte Ecke.
Ich bin jedenfalls froh, dass diese Frau Kanzlerin ist.

Der Begriff ist oft

Der Begriff ist oft überstrapaziert, hier passt er: Wir fahren auf Sicht, weil es so viele grundsätzliche Daten zum Corona-Virus noch nicht gibt. Gleichwohl braucht es die Diskussionen über Alternativen, die aber keinen der (mind.) 4 Ebenen außer acht lassen darf: Gesundheitsschutz, Freiheitsrechte, gesellschaftliche Gesamtsituation und Blick auf die, die aus unterschiedlichen Gründen besonders Leidtragende sind. Ich persönlich denke, dass eine grundsätzliche Vorsicht und ein langsames Tempo bei den diversen Öffnungen angemessen ist.

Die nächste Hinhaltetaktik...

...der Politiker und Virologen!

Wie weit soll Deutschland noch zugrunde gehen? Wir haben jetzt schon Schuldenberge ohne Ende, Massenarbeitslosigkeit, depressive und zum Teil aggressive Haltungen vieler Menschen.

"Liebe Politiker und Virologen, wacht endlich auf aus Eurer Corona-Panikmache und gebt Deutschland ein Stück weit Normalität zurück!"

Es müssen ja nicht gleich Massenveranstaltungen sein und auch kein dichtes Gedränge in Restaurants oder Biergärten. Aber lasst doch die Leute mal in Ruhe, die zu Hause mit Freunden, Verwandten und Bekannten grillen wollen oder Ihre Freizeit verbringen wollen! Die Zeiten sind schon schlimm genug, genau da sind Verwandte und Freunde essenziell, auch wenn der so hochgeschätzte R-Wert wieder leicht ansteigt. Und, liebe Politiker und Virologen, da helfen keine Kontakte in den sozialen Medien oder per E-Mail oder Videochat, hier hilft nur der persönliche Kontakt, die persönliche Nähe zu unseren Liebsten.

...immer weiter aufschieben...

Am 30. April 2020 um 09:02 von Helga Buensel

"Die Kanzlerin wird...es immer weiter aufschieben, bis das RKI sagt, daß das Leben wieder beginnen kann."

Das wird niemals passieren!

Virologen sind momentan gefragt wie nie. Viren sind gefährlich und die Verbreitung muss eingedämmt werden, mit allen Mitteln. Niemand unter denen wird seine Existenzberechtigung selbst in Frage stellen und jemals empfehlen, dass wieder zur Normalität zurückgekehrt werden kann und die Politikverantwortlichen deshalb auch nicht.

Die breite Mehrheit, die noch von den gegenwärtig gültigen Maßnahmen überzeugt ist, muss erst mal soweit bröckeln, bis sie zur Minderheit wird. Erst dann können neue Beschlüsse in diese Richtung als allheilbringendes Mittel gefeiert und umgesetzt werden.

Ein leichter Trend dazu ist mE schon zu erkennen, aber im Moment reicht es dafür noch nicht, auch wenn nur Einer von 2222 Menschen aktuell infiziert ist mit überwiegend leichten bis mittleren Symptomen.

Es liegt also nur an uns!

Kinder Kita Schulen

Was sollen wir Eltern tun, wenn uns die Expertise zum Lehr und Betreuungsplan fehlt.. Ich kann es mit nicht leisten eine Erzieherin einen Lehrer und Sozialpädagoge einzustellen... Leute gehts noch

Warten bis 10 Mai

Das alte Lied: warten und aufschieben bis die Wirtschaft und das ganze gesellschaftliche Leben ganz am Boden liegen.

Leider benutzt unsere Regierung

für mich zu oft das Totschlagargument alternativlos.

In meinem Leben bin ich zu der Auffassung gekommen das Menschen die sehr gerne etwas was sie beschlossen haben als alternativlos bezeichnen, meist nur keine Lust haben etwas besseres zu finden.

Alle Bürger werden entmündigt weil wenige dies beschließen.

Das dieser Virus kein Spaß ist, ist mal klar.

Das es keine Alternativen zu diesem Lockdown gibt, bezweifle ich.

Das jeder sich schützen muss und darf ist unbestritten, doch die Durchführung kann anders gestaltet werden.

Andere Länder schaffen es ohne solche Apps

Dann zum Thema Kontaktverfolgung:

https://www.tagesschau.de/inland/merkel-laender-corona-103.html

Auf der Tagesordnung steht nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa zudem unter anderem die Frage der Kontaktverfolgung

andere Länder schaffen es OHNE solche Apps, ihre Kurven runter zu bekommen. Beispiele: Iran, Neuseeland und andere.

https://tinyurl.com/y7cmo72m
connect.de: Tracking-Apps: Was machen andere Länder? 6.4.2020

Australien

Da verhält sich die App "Coronavirus Australia" deutlich ziviler. Sie versorgt Einwohner in Down Under mit offiziellen Informationen und Gesundheitsratschlägen der Behörden sowie zeitnah aktualisierten Statusupdates über die Verbreitung des Virus.

Neuinfektionen

Die Basisreproduktionszahl ist durch einige Faktoren nicht valide. Entscheidend ist die Zahl der Positivgetesteten im direkten Verhältnis zu den Negativgetesten. Dazu braucht man ein Meldesystem, das nicht nur positive Fälle erfasst, sondern auch negative. Bisher gibt es nur grobe Schätzungen des RKI über die durchgeführten Testungen. Ich bin als Wissenschaftler und Arzt in dem Sektor tätig und weiß, dass eine erhebliche Anzahl der durchgeführten Tests nicht erfasst werden (in Krankenhauslaboren wird auch getestet, die Anzahl wird dort nicht abgefragt). Die positiven werden jedoch immer an das Gesundheitsamt gemeldet, negative nie. Bei stetig steigenden Testungen und bei nur geringem oder gleichbleibenden Zahlen für Neuinfektionen bedeutet dies eine viel größeren Rückgang als kommuniziert wird. Ma könnte manchmal verzweifeln, dass der wichtigste Faktor für die Beurteilung des Infektionsgeschehens so falsch erfasst wird.

Neuinfizierte

Die Basisreproduktionszahl ist durch einige Faktoren nicht valide. Entscheidend ist die Zahl der Positivgetesteten im direkten Verhältnis zu den Negativgetesten. Dazu braucht man ein Meldesystem, das nicht nur positive Fälle erfasst, sondern auch negative. Bisher gibt es nur grobe Schätzungen des RKI über die durchgeführten Testungen. Ich bin als Wissenschaftler und Arzt in dem Sektor tätig und weiß, dass eine erhebliche Anzahl der durchgeführten Tests nicht erfasst werden (in Krankenhauslaboren wird auch getestet, die Anzahl wird dort nicht abgefragt). Die positiven werden jedoch immer an das Gesundheitsamt gemeldet, negative nie. Bei stetig steigenden Testungen und bei nur geringem oder gleichbleibenden Zahlen für Neuinfektionen bedeutet dies eine viel größeren Rückgang als kommuniziert wird. Ma könnte manchmal verzweifeln, dass der wichtigste Faktor für die Beurteilung des Infektionsgeschehens so falsch erfasst wird.

ich finde keine Worte

ich finde keine Worte mehr.
Was zurzeit passiert ist unglaublich.
Was für eine Politik überall wo ich hinschaue.
Was tut man den Bürgern an???
Wer übernimmt für die Folgen, noch mehr Armut, Existenzen die mühsamst über Jahre aufgebaut wurden zu Nichte gemacht werden, für die Kleinunternehmen wichtig für das Überleben der Wirtschaft, Arbeitsplätze usw. in den Boden gestampft werden, die Verantwortung...wer soll das bezahlen?????
Hat man hier nicht den Mut zur Wahrheit, zu bekennen es ist vielleicht doch etwas an Handlungen aus dem Ruder gelaufen???
Sucht man irgendwie einen Weg aus der Misere und hat ihn noch nicht gefunden?????
Ich bin dafür, dass alle Beschränkungen aufgehoben werden und dass wie er sich verhalten soll, dem mündigen Bürger überlassen wird. Vielleicht haben wir dann das Ergebnis wie in Schweden und anderen Ländern die überlegt gehandelt und sich richtige Expertenmeinungen vom Fach eingeholt haben.

Vor dem 10. Mai wohl keine Lockerung

Dieses politische Vorhaben finde auch ich angebracht. Vor allem, wenn notfalls wieder auf Rückzug gesetzt werden kann. Da zudem auch Meldungen des Ärztestandes ins Medienwesen hinein aufhorchen lassen, die neuerdings mysteriöse Erkrankungsarten von Kindern unterschiedlicher Altersgruppen entdeckten. Drei Schritte vor und zwei zurück, wenns sein muss: erscheint auch mir eine sehr kluge und Menschen würdigende Logig im politischen Verantwortungseid zum Wohl der jeweils eigenen Bevölkeung- und im global mitmenschlichen Miteinander!- Überdenkungswürdig aber, die Beitragslosigkeit seitens Politik mit der Folien- Designerwelt. Obwohl die Stoff verarbeitende Industrie ihr gutes Können im produzieren von Gesichtsbedeckungen beweist, bleiben durchsichtige Gesichtsfront- Abdeckungshauben wie bei Motorradhelmen leider noch aussen vor. Nur vereinzelt zu bemerken. Schade! Gut ist, ich habe eine. -80 Millionen Einwegmasken je Tag auch hier. Oje! Zukunft beginnt mit Leben, global. Frau D. Brauer ..

Kita-Öffnung

Ich soll jetzt wieder arbeiten gehen, wie viele meiner Bekannten auch. Da die Kinder aber nicht öffnen, geht das nicht. Mir bleibt nur auf Paragraph 56 Infektionsschutzges. zu plädieren (67% Lohn vom Bundesland max. 6 Wochen). Und dann??? Die Kitas bleiben wahrscheinlich bis September zu!!!! Da reichen 6 Wochen bei weitem nicht!!!! Nachbessern, entweder so oder so!!!!!

@10:23 von Marktschreier

„Es heiß doch immer, eine Mehrheit in der Bevölkerung unterstützt das Vorgehen und die Maßnahmen der Regierung.
Wer wird da eigentlich befragt ?
Also ich kenne niemanden der jemals befragt wurde.“

Ich weiß von Millionen von Menschen in D, die nicht nur regelmäßig befragt wurden und werden, sondern die darüberhinaus sogar entscheiden dürfen, welche Parteien in welcher Größe in den Bundestag kommen.
Falls Sie da niemanden kennen, sind Sie vermutlich a) in D nicht wahlberechtigt und kennen b) ansonsten auch nur Menschen, die ebenfalls nicht wahlberechtigt sind.

Neuinfizierte

Die Basisreproduktionszahl ist durch einige Faktoren nicht valide. Entscheidend ist die Zahl der Positivgetesteten im direkten Verhältnis zu den Negativgetesten. Dazu braucht man ein Meldesystem, das nicht nur positive Fälle erfasst, sondern auch negative. Bisher gibt es nur grobe Schätzungen des RKI über die durchgeführten Testungen. Ich bin als Wissenschaftler und Arzt in dem Sektor tätig und weiß, dass eine erhebliche Anzahl der durchgeführten Tests nicht erfasst werden (in Krankenhauslaboren wird auch getestet, die Anzahl wird dort nicht abgefragt). Die positiven werden jedoch immer an das Gesundheitsamt gemeldet, negative nie. Bei stetig steigenden Testungen und bei nur geringem oder gleichbleibenden Zahlen für Neuinfektionen bedeutet dies einen viel größeren Rückgang als kommuniziert wird. Man könnte manchmal verzweifeln, dass der wichtigste Faktor für die Beurteilung des Infektionsgeschehens so falsch erfasst wird.

@13wolli

Ohne Maßnahmen kann sich das aber vielleicht ändern? Wollen Sie Zustände wie in Italien, Spanien oder doch lieber USA? Ich nicht.

Weil hat recht und wann enden die Kontaktverbote??

Weiterhin hat Weil mit dem hier recht:

https://www.tagesschau.de/inland/merkel-laender-corona-103.html

Weil: Politik muss gemeinsame Sprache sprechen

Der niedersächsische Ministerpräsident Weil forderte im ARD-Morgenmagazin Perspektiven für alle Lebensbereiche. Er stimme sich zwar gern mit den anderen Regierungschefs ab - "was ich aber nicht erleben möchte, ist, dass wir uns abstimmen, und dann macht trotzdem wieder jeder Seins". Die Politik müsse eine gemeinsame Sprache sprechen.

Bundesweit einheitliche Lösungen sind besser als ein Flickenteppich. Denn sonst werden Buerger aus anderen Bundesländern diskriminiert. Das geht so nicht.

Außerdem: wann enden diese Kontaktverbote??

https://www.tagesschau.de/inland/merkel-laender-corona-103.html

Die bis zum 3. Mai geltenden Kontaktbeschränkungen sollen laut Kanzleramtschef Helge Braun zunächst bis zum 10. Mai verlängert werden. Das kündigte der CDU-Politiker im Interview mit dem TV-Sender n-tv an.

Coronafolgen

Bloß nicht lockern...
Das RKI hat jetzt, wo nach der Verdopplungsrate und dem exponentiellen Anstieg auch der R-Faktor nicht mehr zieht, ganz wie erwartet eine neue Bewertungsgrundlage gefunden: die Übersterblichkeit.
Irgendwie passt es nicht, dass es "so wenig" Coronatote gibt. Die Zahl von 6000 - 7000 Coronatoten bei einer durchschnittlichen Sterbendenzahl von 160 000 Menschen in 2 Monaten liegt im üblichen Schwankungsrahmen.
Wenn es zur Zeit eine Übersterblichkeitsrate gibt, könnte das ja vielleicht auch jetzt schon zu einem gewissen Teil an den getroffenen Maßnahmen liegen (Verschieben von Operationen, Einschränkungen von Beratungen, Kappung sozialer Kontakte, Bewegungsmangel, Zukunftsangst, ...).
Aber es passt offensichtlich nicht ins Konzept, so etwas auch nur zu denken, und noch weniger, daraus Konsequenzen zu ziehen.

"Übersterblichkeit in Deutschland steigt"?

Das behauptet Herr Wieler heute in seiner Pressekonferenz. Zumindest für Hessen und Berlin liegen da bis KW16 Zahlen von Euromomo vor https://euromomo.eu/graphs-and-maps/, die sich jeder ansehen kann, und die sprechen eine andere Sprache. Dort sind die Zahlen sogar unterdurchschnittlich. Woher hat Herr Wieler seine Zahlen? Oder saugt er sie sich einfach aus den Fingern? Bei euromomo kann man übrigens höchst Interessantes beobachten: Großbritannien zum Beispiel hat tatsächlich eine eklatante Übersterblichkeitsrate aufzuweisen. Auch für andere Länder kann man eine deutliche Steigerung sehen (Belgien, Frankreich, Italien usw.). Aber man sieht auch, wie die Kurve sehr schnell zurückgeht. In anderen Ländern gibt es keinerelei Auffälligkeiten (Österreich, Portugal, Irland). Woher kommen diese großen Unterschiede? Hier muss man nachforschen, um für die nächste Pandemie sinnvolle Schlüsse zu ziehen! Sie, Herr Wieler, stellen einfach Behauptungen auf und bleiben Nachweise schuldig!

Nicht nachvollziehbar

In anderen Ländern starten die Schulen mit den Kleinsten, weil diese nachweislich nicht zu den primären Überträgern gehören. Wir hören auf einen Tiermediziner, aber packen alle Kritiker (erfahrene Virologen, Pabdemieexperten) in die Verschwörungstheoretikerecke. Bitte anfangen selbst zu denken!

@ Am 30. April 2020 um 10:20 von The Corona Postings

Wer analysiert die Problematik wirklich? Frau Merkel wohl kaum, die setzt doch nur um was die Virologen sagen. Das Problem an der ganzen Sache - und das hat Herr Laschet dieser Tage ja sehr schön herausgestellt - ist dass genau diese Virologen heute "hüh" und morgen "hott" sagen. Siehe z. B. die Sache mit den Obduktionen. Erst hieß es Coronaopfer sollen nicht obduziert werden, nun wird es doch empfohlen.....

Was den nun genannten Termin angeht, so fürchte ich ja, dass man mit dieser Salamitaktik die Bevölkerung nur bei Laune halten will. Nach dem Motto, "machen wir ihnen Aussichten....." Verlängern wir jetzt bis zum 10. Mai, dann vielleicht bis zum 25., dann bis Juni usw. usw....... nur dass es langsam in der Bevölkerung zu rumoren beginnt! Und das ist gut so, denn diese massive Einschränkung der Grundrechte darf nicht länger hingenommen werden!

Maßnahmen ja,

aber gut durchdachte und vor allem aus allen Blickwinkeln betrachtet. Wenn die Maßnahmen dazu führen, dass hunderttausende von Existenzen zerstört werden und nicht weniger viele einen sozialen Absturz erleben werden und das scheint jetzt schon gegeben, wird der Faktor Stress (eine der Hautursachen für viele Krankheiten) einen zusätzlichen Schaden anrichten, der nicht wenigen Menschen das Leben drastisch verkürzen wird.
Man sollte auch nicht außer acht lassen, dass sich unsere Gesellschaft in den letzten Jahren zunehmend gespalten hat. Eine schwere Rezession und auch diese scheint jetzt schon nicht mehr zu verhindern zu sein, kann auch in diesem Punkt zu einem großen Schaden für die Gesellschaft führen.

Ich würde mir wünschen dass in der öffentlichen Diskussion mehr Wissenschaftler zu Wort kommen, die sich mit den Folgen einer starken und weltweiten Rezession beschäftigen anstatt genauso blauäugig reinzuschlittern wie es bei der Pandemie der Fall war.

Ist Bayern Vorreiter oder Schlusslicht ?

Ist ja vielleicht verständlich, dass man mit Lockerungen noch etwas zuwartet.

In diesem Zusammenhang ist auch Föderalismus gut und schön, wenn auch sehr schwerfällig.

Dieser Föderalismus geht mir jedoch dann zu weit, wenn Bayern trotz erheblichem Rückgang der Infektionszahlen nach wie vor darauf beharrt, dass nur aus triftigem Grund die Wohnung verlassen werden darf.

Erst war Bayern Vorreiter bei den Schulschließungen und jetzt ist Bayern offensichtlich das Schlusslicht bei der Ausgangssperre.

Hier ist die Zeit an Bayern vorbei gegangen oder der Präsident hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt.

Bei Einheitlichkeit im gesamten Bundesgebiet wäre Bayern nicht eingesperrt.

Soweit zum Föderalismus.

@13 Wolli 10:27

Und man bedenke, nur ein minimaler Bruchteil von den knapp 0,03% zeigt ausgeprägte Symptome. Der Rest zeigt keine oder schwache Symptome, die einer leichten Erkältung / Grippe ähneln.
Hier wird tatsächlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen

Keine Lockerungen

Die Zahlen im Bereich Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit sind langsam wirklich beängstigend. Es sollte ein Signal sein für die Entscheidungsträger.

Am 30. April 2020 um 11:07

Am 30. April 2020 um 11:07 von datten
Wenn ich mir so die Welt anschaue,

kann mich Ihnen nur anschließen ;-)), solchen Unsinn wie z.B. aus Amerika kommt verzapft Frau Merkel jedenfalls nicht und man kann sich umfassend im Netz informieren ( wenn Man Interesse daran hat ) was Sache ist.

Ende des Shutdowns?

Solange es keinen Impfstoff gibt, existiert keine Alternative zu den bestehenden Beschränkungen. Menschenleben zählen auch in diesen Zeiten noch mehr als wirtschaftliche Interessen. Allerdings versuchen Ministerpräsidenten wie ein Herr Laschet in NRW eine Pandemie für ihre eigenen parteipolitischen Ambitionen zu nutzen. Ein max. zweitklassiger Politiker, der leider in diesen schwierigen Zeiten ein stark bevölkertes und ebenso stark von Corona betroffenes Bundesland regiert, verursacht einen unermesslichen Schaden, für den er hinterher natürlich nicht einstehen muss und wird. In Söderland wird die Ansteckung dank konsequentem Handeln sinken. In NRW spätestens in den Sommerferien mit größerer Wucht zurückkommen. Amen CDU.

Gut so

Die Arbeitslosenzahlen und die Zahlen zu den Kurzarbeitern sagen etwas anderes.

@ 10:27 von 13wolli

„ Es gibt aktuell wohl auch keine Übersterblichkeit. „

In bestimmten Regionen leider schon. Nicht in Mecklenburg-Vorpommern. Aber z.B. hier:
„ Besonders deutlich bemerkbar macht sich die Übersterblichkeit aufgrund des Coronavirus im bayerischen Tirschenreuth. Dort sind im März laut Angaben des Landkreises 146 Menschen gestorben. Das sind rund 55 Prozent mehr Todesfälle als in einem durchschnittlichen März der vergangenen fünf Jahre.“

Geduld = Charaktersache...

Ja - auch mir (mit COPD) ist die verordnete Maskenpflicht sehr lästig und ich möchte auch gerne heute als irgendwann (wegen der mir gesundheitlich zuträglichen Seeluft) in unsere Ferienwohnung an der Nordsee fahren. Dennoch aber habe ich für die derzeitigen Reise- u. Aufenthaltseinschränkungen das nötige Verständnis... weil es sich um Schutzmaßnahmen zum Nutzen für die Allgemeinheit handelt. Und wenn diese Maßnahmen weiter erfolgreich sind, werde ich alsbald auch wieder ganz normal an die Nordsee fahren können. Bis dahin begnüge ich mich mit dem gelegentlichen Besuch in einer hiesigen Salzlufttherme... und erlebe auch dort Entspannung und neue Begegnungen...

Hier irrt Dreyer

>>"... sich die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) im selben Blatt: Neben der "größtmöglichen Einigkeit in grundsätzlichen Fragen" müsse es auch immer "Raum für regional unterschiedliche Ausgestaltungen" geben."<<

Warum sollte das (Raum für regional unterschiedliche Ausgestaltungen geben)? Dies führt noch nur zu unnötigen Diskussionen in der Bevölkerung über die Sinnhaftigkeit der ein oder anderen Maßnahme die zur Verunsicherung, aber nicht zu einem einheitlichen Sicherheitsempfingen beiträgt? Laut den jüngsten Umfragen ist Dreyer bei den nächsten Wahlen (endlich) weg vom Fenster wenn die Umfragewerte so bleiben und vielleicht ist das hier ein verzweifelter Griff nach dem Strohhalm?

Satire war schon immer das Mittel der Wahl, das Bedürfnis der Bürger nach Unterhaltung zu nutzen, um ihm ganz „nebenbei“ mit der bitteren Realität zu konfrontieren (aus dem Einleitungstext des unten verlinkten Beitrags (Dauer 3:29 Min.): „Viele suchen in der Krise nach Dingen, auf die man sich verlassen kann. Nach Wirtschaftszweigen, die noch funktionieren. Und es gibt Hoffnung: …“)

ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/Trotz-Corona-An-Krieg-kann-man-immer-verdienen,extra17648.html

@ Wolfes74 (11:05): dass hier können wir uns nicht leisten

@ Wolfes74

Nein, das hier können wir uns wirtschaftlich und auch sonst nicht leisten:

Noch mal einen Monat ...

... alles total runterfahren, wenn danach die Zahlen immer noch keine Lockerungen o.ä. hergeben, wissen wir: Wir können es auch ganz lassen, es bringt nichts.

Außerdem: der Impfstoff kommt schon ab September/Oktober! Bis dahin können wir schon unter Schutzmaßnahmen einiges wieder hochfahren. Nochdazu leiden ganz besonders die Kinder darunter! Es geht so nicht mehr weiter. Ärzte reden schon von Kindesvernachlässigung durch die Bundesregierung. Siehe hier:

https://www.tagesschau.de/inland/kinder-eltern-coronakrise-101.html

Medizinern und Sozialverbänden kommen Kinder und Eltern mit ihren Interessen bei der Bewältigung der Coronakrise zu kurz.

oder hier:

https://tinyurl.com/y8hjmsao
ZDF-Nachrichten: Corona-Pandemie - Diese Kinderrechte werden verletzt (27.04.2020 19:45 Uhr)

Kindeswohl muss Vorrang vor der Wirtschaft haben.

@11:07 von datten

Sie machen es sich aber ganz schön einfach. Wenn man nicht stolz auf unsere Kanzlerin aufgrund der strengen Maßnahmen ist, oder aufgrund der Maßnahmen meckert, kommt man aus der rechten Ecke. Das ist präventives mundtotmachen aller, die in der Sache nicht Ihrer Meinung sind, da Sie ja mit den Maßnahmen die ergriffen wurden und werden einverstanden sind.
Allerdings auch zwischenzeitlich so, dass zwischenzeitlich schon Virologen wie bspw. Kekule der eigentlich zumeist auf der gefahrenen Linie war sagen, dass die derzeitigen Maßnahmen keinen Mehrwert mehr haben werden und die Strategie bspw. nur auf Risikogruppen beschränkt werden muss.
Einfach nur verlängern, verlängern und verlängern macht offenbar überhaupt keinen Sinn mehr, weil es der falsche Ansatz ist, die Verbreitung des Virus weiter nur zu hemmen. Nachdem das Gesundheitssystem weitestgehend entlastet ist, handelt es sich einfach nur Aktionismus ohne Strategie, denn wir müssen lernen mit Corona zu leben für vermutlich immer.

Die Richtung stimmt

Die Richtung stimmt meiner Meinung nach und Merkel geht hier behutsam und logisch richtig vor. Ich würde mir nur etwas mehr Gleichlauf bei der Umsetzung der Maßnahmen in den einzelnen Bundesländer wünschen damit nicht so viele unnötige Diskussionen über die Sinnhaftigkeit der ein oder anderen Maßnahmen aufkommen würden? Die Reproduktionszahl von 0,75 zeigt doch das Merkel auf dem richtigen Weg ist. Die Zügel können jetzt behutsam gelockert, aber nicht losgelassen werden um dieses Ergebnis nicht zu gefährden oder gar ins Gegenteil umzukehren. Dann wäre alles umsonst gewesen.

Abinoten und Lerncamps

"Auch eine privat organisierte "begleitende Unterstützung außerhalb des regulären Unterrichts" sei denkbar. Die Ministerin zeigte sich offen für eine generelle Anhebung der Abiturnoten, sollten die Prüfungsleistungen wegen der Pandemie sinken"

Prima Ideen, bei der Gelegenheit könnte man doch gleich mal ausprobieren, ob sich das mit den "privaten Lerncamps" nicht auch für die Zeiten nach Corona bewährt, was könnte man da an Lehrerstellen einsparen...!

Und zu den Abinoten: Falls sich nun herausstellen sollte, dass die Abi-Ergebnisse womöglich noch besser als sonst ausfallen, wird dann über eine Herabstufung der Noten nachgedacht?

Angesichts des sicher schweren und langanhaltenden Schadens für Wirtschaft und Arbeitsmarkt steuern die angehenden Studenten/Akademiker eh auf eine düstere Zukunft zu, da wird ein Corona-Notenbonus nicht viel helfen.

Nun ja

Zuerst sollte die Überlastung des Gesundheitssystems verhindert werden. Dieses Ziel wurde mittlerweile übererfüllt. In einigen Krankenhäusern wurde sogar Kurzarbeit beantragt. Dazu kam der Ansatz, die Geschwindigkeit der Verdoppelung der Infektionszahlen müsse auf mehr als zehn Tage, noch besser auf 14 Tage reduziert werden. Wir sind bei 88 Tagen. Dann war die ominöse Reproduktionsquote die offizielle Bezugsgröße.
Diese Quote war jedoch schon vor dem kompletten Lockdown unter dem kritischen Wert 1 und blieb seitdem auch weitgehend darunter. Einen Tag nach der Regierungserklärung verkündete das Robert-Koch-Institut dann, erst wenn die Zahl der Neuinfektionen auf „wenige Hundert“ gedrückt werde, seien weitere Lockerungen möglich. Fragen?

zu Am 30. April 2020 um 10:27 von 13wol

Unfassbar ist ihr Kommentar:

wie unbelehrbar muss man sein um nicht zu verstehen,

das gerade wegen den Lockdown- Maßnahmen die Sterblichkeit in D so gering gehalten werden konnte.

Menschenleben sind wichtiger als Wirtschaft und Arbeitsplätze. Letztere erholen sich immer nach einer Krise.

Nun ja

Am Dienstag entschied der saarländische Verfassungsgerichtshof, dass die Landesregierung die strengen Ausgangsbeschränkungen sofort lockern muss. Die Entscheidung des saarländischen Verfassungsgerichtshofs hat Signalwirkung für die gesamte Republik.
Denn die Richter begründen ihre Entscheidung mit massiven Zweifeln an der Wirksamkeit von Ausgangsbeschränkungen, wie sie überall in Deutschland – wenn auch in verschiedenen Ausprägungen – eingeführt wurden.

„Aus einem Vergleich der Infektions- und Sterberaten in den deutschen Bundesländern mit und ohne Ausgangsbeschränkung“, so die Richter, lasse sich „kein Rückschluss auf die Wirksamkeit der Ausgangsbeschränkung ziehen“. Fragen?

@datten

Seien sie gerne stolz auf ihre Kanzlerin. Ich bin es nicht, habe auch nichts gegen Frauen und mit Rechts habe ich auch nichts zu tun. Noch mehr platte Vorurteile?

Die ruhige Linie von

Die ruhige Linie von Kanzlerin Merkel in der Strategie des Umgangs mit der Corona-Pandemie finde ich angemessen; ansonsten würde ich mir politisch ein paar Grundlinien auch von der Kanzlerin in ihrer Richtlinienkompetenz wünschen, denn es geht nicht nur um die Fragen, wer wo was wann wieder öffnen kann, es geht um die Grundorientierung unseres Wirtschaftssystems. Es lässt aufhorchen, wenn der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, der Ökonomen Marcel Fratzscher, die Stärke der Politik und die Gefahren reiner Marktgläubigkeit betont und klar herausstellt, dass die Risiken derzeit überdeutlich sichtbar sind, wenn sich Gesellschaften nur auf den freien Wettbewerb verlassen; Zitat: "Ich würde sagen, dass die Corona-Krise so etwas wie der letzte Sargnagel für den Neoliberalismus ist." Diese Diskussion kann nicht früh genug beginnen, wie man dieser Tage auch an den Begehrlichkeiten derer sieht, die finanzielle Unterstützung für ein plumpes "weiter so" wollen (VW etc.).

11:07 von datten

«Wenn ich mir so die Welt anschaue, muss ich als Mann feststellen, dass vor allem die Frauen in den Regierungsämtern einen tollen Job gemacht haben. Die neuseeländische Premierministerin wird völlig zu Recht von ihren Landsleuten gefeiert, dass sie durch die strikten Regelungen eine Verbreitung des Virus verhindert hat.»

Auch die Regierungs-Koalition in Finnland, die in der Spitze aus 3 sehr jungen Frauen besteht, agiert sehr umsichtig zu Corona.

Während es andererseits in Asien einige Regierungen gibt, in deren Führungen fast nur Männer sind. Auch dort wurde / wird sehr verständig mit Corona umgegangen.

Man kann es nicht an Frau / Mann festmachen, wo Maßnahmen zu Corona am besten + effektivsten sind, um Auswirkungen unter Kontrolle zu halten …

«[Merkel hat] gegenüber ihren männl. Pendants (Trump, Putin, Johnson und Laschet) klare Kante gezeigt …»

Sie "vergaßen" Jair Messias Bolsonaro in BRA. Der heißt tatsächlich so.
"Ich bin Messias, mache aber keine Wunder", sagte er …

11:42 von Emil66

Zitat:"Alle Bürger werden entmündigt weil wenige dies beschließen."

Diese "Wenigen" sind unsere frei gewählten Vertreter. Wenn Sie eine repräsentative Demokratie als Entmündigung empfinden, steht es Ihnen frei, eine andere Staatsform anzustreben. Ich befürchte nur, die Mehrheit der BürgerInnen hier findet das derzeitige System ganz in Ordnung, was ja auch die Wahlergebnisse widerspiegeln.

Ruhe bewahren

Ich denke, dass es bis zum 10.5. nun wirklich nicht lang hin ist. Bedenkt man, dass durch die Feiertage an den kommenden Freitagen und die Wochenenden es sich lediglich um vier Werktage handelt, kann man jetzt auch einfach mal die Ruhe bewahren.

Geduld ist ohnehin das Wichtigste momentan - auch wenn es nicht einfach ist.

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