Ihre Meinung zu: Deutsche Firmen in China: "Wir sind wieder in der Spur"

28. April 2020 - 13:16 Uhr

Für viele Betriebe in China scheint das Schlimmste überstanden zu sein: In den meisten Branchen wird wieder gearbeitet. Auch der Großteil der rund 8000 deutschen Unternehmen produziert wieder. Von Steffen Wurzel.

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Kommentare

Es ist ja schön ... aber?

Es ist ja schön zu hören das es deutschen Firmen in China wieder besser geht, aber es stellen sich mir persönlich zwei Fragen?

1.) Ist dies eine "Marketingoffensive" die Ihren Ursprung in der chinesischen Regierung zu suchen hat? (wenn Ihr positiv über den Krisenverlauf berichtet dann....)

2.) Gibt es fundierte Erhebungen wieviele der durch die Corona-Krise kränkelnden deutschen Unternehmen von den Chinesen für einen Spottpreis (weil kränkelnd) übernommen wurden?

Danke im Voraus für diesbezügliche Infos.

Die Frage wird sein?

Die Frage wird sein wie die Staatengemeinschaft nach der Corona-Krise zukünftig mit China umgehen wird? Eines ist sicher; nicht so wie bisher. Hatte nicht damals SARS den Ursprung in China und jetzt Corona auch? Durch die Globalisierung in alle Herren Länder verteilt. Wie wird die Zukunft aussehen? Werden alle Personen die künftig aus China kommen eine Quarantäne unterzogen werden? Werden Firmen aus China abwandern weil es zu hohe Auflagen für den Import der Güter aus China geben wird? Wird es zukünftig tragbar sein das unsere Pharmaindustrie in einer solchen Abhängigkeit vom Produktionsstandort China ist, das die heimische Versorgung nicht mehr gewährleistet werden kann wie heute? Viele Fragen wofür Antworten gefunden werden müssen.

13:39 von der Schlaule

vielen fehlt auch einfach nur der verstand bzw das können.

von eine_anmerkung

Das sind gute Fragen, würde mich auch interessieren.
Ob diese beantwortet werden können und dazu noch ehrlich sind?????

8000 deutsche Firmen in China

Diese Zahl hat mich umgehauen...!

Wie viele Millionen Chinesen arbeiten dort, um für eine deutsche Firma Kaffeemaschinen zu produzieren, die wir Deutschen dann kaufen? Wie viele Millionen Arbeitslose werden wir nach der Krise haben?

Ich wünschte mir, dass wir alle mal darüber nachdenken, inwieweit es in Zukunft noch Sinn hat, dass wir uns für einzelne Tätigkeiten zu fein fühlen und sie daher den Chinesen und anderen Völkern überlassen?

Vor 55 Jahren holten wir die "Gastarbeiter" nach Deutschland, heute produzieren Asiaten dort, wo sie wohnen - zu Billiglöhnen und unter hierzulande unmöglichen Arbeitsbedingungen. Schlau für Firmen, um maximalen Gewinn zu erwirtschaften. Ist es in Zukunft auch noch schlau, wenn wir hier Millionen in Jobcentern zu versorgen haben?

@ 13:50 von eine_anmerkung

„ Wird es zukünftig tragbar sein das unsere Pharmaindustrie in einer solchen Abhängigkeit vom Produktionsstandort China ist, das die heimische Versorgung nicht mehr gewährleistet werden kann wie heute? “

Die Pharmaindustrie ist zu einem Großteil in Indien ansässig. Hier hatten wir schon vor Corona bei über 300 Medikamenten (Bluthochdruck, Schilddrüse, Venlafaxin) enorme Schwierigkeiten. Als dann die Krise begann, kam dort der Exportstopp für Antibiotika und andere wichtige Medikamente. Eine solche Abhängigkeit sollte in keinem Land vorherrschen.

Am 28. April 2020 um 13:50 von eine_anmerkung

" Die Frage wird sein?

Die Frage wird sein wie die Staatengemeinschaft nach der Corona-Krise zukünftig mit China umgehen wird? Eines ist sicher; nicht so wie bisher. "

Da werden Sie wohl einem Irrtum unterliegen, einfach mal die Zahlen bei VW ansehen, und China, nur als Beispiel.
Und Pharmaindustrie ist mehr Indien, oder meinen Sie die Tausenden Firmen die Masken und Schutzkleidung herstellen ?.
Niemand wird abwandern, es ist größte Markt der Zukunft, alles was Sie sich so ausmalen, wird nicht passieren.

Das allerletzte

was ich als "positiv" bewerten würde. Mit dieser Diktatur kuschelt man nicht. Soll mir kein Konzern aus Deutschland nochmal irgendetwas von Verantwortung oder Werte erzählen. Das aktuelle China ist ein aggressiver Gegner, niemals ein "Partner".

13:50 von eine_anmerkung

Natürlich hat "China" nach der Erkenntnis: ansteckend und keine Behandlungsmöglichkeiten, ersteinmal wirtschaftliche Schadensbegrenzung versucht und so den "naturgegebenen Rückstand"(Inkubtionszeit+Zeit bis zur Diagnose) mutwillig ausgedehnt.
Nur welche Regierung hätte das nicht?
Nach Sichtung von Politikeräußerungen und Kommentaren tippe ich hierzulande auf 50:50, wer am lautesten schreit, oder Münzen werfen

re mauerkind

"Ich wünschte mir, dass wir alle mal darüber nachdenken, inwieweit es in Zukunft noch Sinn hat, dass wir uns für einzelne Tätigkeiten zu fein fühlen und sie daher den Chinesen und anderen Völkern überlassen? "

Wenn wir uns nicht mehr "zu fein fühlen", um die Kaffeemaschine selbst zu bauen, wird sich die Frage stellen, an wen wir dann die Kaffeemaschine verkaufen werden - wenn sie dann nämlich das doppelte kostet.

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