Ihre Meinung zu: Corona-Krise: VW-Chef Diess fordert Absatzhilfen

27. April 2020 - 22:25 Uhr

Die Politik debattiert über Hilfen für die Autoindustrie. VW-Chef Diess regte im tagesthemen-Interview ein Konjunkturprogramm an. Das Auto sei in Deutschland die beste Möglichkeit, die Wirtschaft anzukurbeln.

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Kommentare

Bedingung: Elektro

Die Gunst der Stunde nutzen und die Firmen in ökologische/nachhaltige Produkte drängen. Die letzte Abwrackprämie war eine Hilfe für ausl. Kleinwagen, weil die überschweren und teuren Schlachschiffe keiner wollte. Könnte man diesmal wirklich besser machen: europ. Elektro-Produkt kaufen. Gegen EU-Recht? Mag sein, aber Fernost zahl ja auch nicht die Hilfen.
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Ist mir schon klar, dass die LH keine stille Beteiligung will, sondern so weiterwurscheln will wie bisher. Bloß nichts umdenken.

Meiner Meinung nach...

Ein untauglich Mittel,
Eine exportorientierte Wirtschaft braucht klare Voraussetzungen!
Z.B. Die Öffnung der Grenzen innerhalb der EU.
Einfrieren der EU Subventionen bzw. Aussetzung für dieses Jahr.
Diese Mittel werden zur
Förderung der Gesamten Wirtschaft der Eurozone eingesetzt!
Schlüssel nach Einzahlungen!
Auch wenn eine Autobahn in Polen erst 2021 fertig ist stirbt keiner!
Auch die Autoindustrie würde profitieren!
So geht's Herr Diess!

Kein Verständnis

Ich fahre selbst VW und doch habe ich kein Verständnis, dass Unternehmen mit Milliarden schweren Gewinnen und keinem Gewissen der Umwelt gegenüber nun von uns noch Staatshilfen wollen- in welcher Form auch immer. Nein, wir brauchen eine neue Wirtschaft und dazu müssen wir auch bereit sein, uns schmerzhaft von altem Dreck zu verabschieden.
Die Automobilwirtschaft hat genug Geld, innovativ auch morgen am Markt bestehen zu können. Hoffentlich allerdings nicht mehr mit den Pervertierten Stadtgeländewagen, die noch als Geschäftswagen steuerlich voll abgesetzt werden können- einschließlich ihres hohen Bedarfs an überdimensionierten Reifen als Mikroplastik pur und Vergeudung an Sprit.

wie bitte???

seltsam, daß jemand, der einen Konzern leitet, der einen enormen Gewinn macht, die Umwelt verpestet und durch betrügerische Maßnahmen sowohl das Gemeinwohl gefährdet als auch den Kunden betrogen hat, sich auf eine solche Position hievt. Wenn Daimler einen Gewinnverlust von 80 % beklagt und trotzdem einen Gewinn von über 500000000,- Euro (bei VW wird das Verhältnis nicht anders sein)ausschreibt, heißt das für mich, daß diese Branche nicht unterstützungsbedürftig ist. Das "Auto" ist ein höchst überflüssiges Instrument des sich Fortbewegens.....womit ich nicht die Radfahrer in ihrem Verhalten exkulpieren will

VW-Chef Diess fordert Absatzhilfen

die Forderung von Herrn Diess schadet der Markenidentität VW in dieser Situation nur. Da das Markenimage beim Verbraucher durch die Dieselaffäre mehr als nur beschädigt ist, kommt diese Forderung absolut zu Unzeit. Absatzhilfen für die gesamte Branche zu fordern, durch Herrn Diess von VW, klingt scheinheilig.

Nichts da!

Wenn jeder, der gerade Probleme hat, nach dem Staat ruft, dann sind wir bald pleite. Schon mal etwas von "Gürtel enger schnallen" gehört?
Gerade VW hat ja Grund genug, bescheiden zu sein. Den Diesel-Skandal haben sie gerade erfolgreich (und zu Recht teuer) überstanden, die E-Auto-Entwicklung zu spät angefangen, also eigentlich alles falsch gemacht.
Und nun soll der Steuerzahler dafür blechen ???

Spannend

Ausgerechnet die Autoindustrie, die in den letzten Jahren Milliarden Euro an Gewinnen eingefahren und ihre Kunden besch... hat, möchte jetzt Geld vom Staat in den Hintern geblasen bekommen, während zigtausend Existenzen im Zuge der Corona-Krise vor dem Aus stehen ja..? Geniale Idee, wirklich.

Alter SUVkopp...

Das wäre schon die dritte "Abwrackprämie" in Folge.
Fällt uns wirklich nichts Besseres ein?

Gelebter Klimaschutz

Klimaschutz? In Corona-Zeiten Schnee von gestern. Absatzhilfen für die Autoindustrie, und unser Verkehrsminister denkt über Masken- und Reservierungspflicht bei der Eisenbahn nach. So "geht" Klimaschutz - mehr Autos auf die Straße und den öffentlichen Verkehr möglichst unattraktiv machen. Weiter so...

nicht noch einmal

Haben wir aus dem Abgasbetrug nichts gelernt?
VW hat trotzdem Milliardenumsätze gemacht. Wer braucht jetzt die Unterstützung der Allgemeinheit? VW, DFB?

Corona ist nur ein Vorgeschmack im Vergleich zu den Folgen der Klimakrise. Ich wünsche mir Politiker die endlich vorausschauend handeln und an Lösungen für die Zukunft arbeiten anstatt Lobbyisten zu bedienen.

Danke Tagesthemen

Danke Tagesthemen!

Wirklich klasse wie Moderator Ingo Zamperoni bei Herrn Diess immer wieder nachhakt, ja sogar Kontra gegeben hat. Zu oft ist der einzige Weg aus einer wirtschaftlichen Krise der gesehen wird, der über die Autoindustrie. Natürlich ist Deutschland eine Autonation! Natürlich hängen viele Arbeitsplätze daran. Die aktuelle Krise trifft aber weit mehr als nur die Großindustrie und den Mittelstand. Jeder Einzelhändler jeder Gastronom und viele weitere sind betroffen! Und die sind keine Zulieferbetriebe. Wir brauchen ein Wirtschaftsprogramm das allen hilft, nicht nur den Automobilkonzernen. Danke das sie darauf aufmerksam gemacht haben Herr Zamperoni, durch ihr immer wieder nachfragen!

die Gesetze der Physik nicht zu gelten scheinen

"Der große Effekt liegt laut Diess vor allem daran, dass eine "Bestellkette losgeht, sobald der Kunde in den Handelsbetrieb kommt."

Jetzt geht’s los.

„Die Mehrheit der Experten, darunter auch der Virologe Dr. Drosten, das Robert-Koch-Institut und die Ärztekammer, raten der Bevölkerung mittlerweile dazu, im Kontakt mit anderen eine
Behelfs-Maske zu tragen.“

Find ich gut.

Darum empfehle ich Holzmasken.

Stanley Ipkiss aus Edge City, findet im Fluss eine alte, hölzerne Maske, die er zunächst für eine Person kurz vor dem Ertrinken gehalten hatte.

Als er daheim die Maske aufsetzt, verwandelt er sich in eine comicartige Figur mit einem grünen Kopf, für die

die Gesetze der Physik nicht zu gelten scheinen.

Ich habe den Eindruck, dass für Herrn Diess, ein wichtiges Gesetze der Pandemie, völlig unerheblich ist.

Die soziale Überforderung.

Es sind immer dieselben, die fordern...

Wie kann es sein, dass die ach so armen Automobilhersteller nach staatlichen Hilfen schreien und gleichzeitig ihren Aktionären fette Dividenden ausschütten? Da passt doch was nicht zusammen. Anstatt die Großindustrie zu pampern, sollte der Staat mal denen helfen, denen es wirklich schlecht geht wegen der Krise: freischaffende Künstler, die zur Zeit keine Gage bekommen, kleine mittelständische Betriebe, die kurz vor dem Ruin stehen und ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken etc. Großkonzerne wie VW haben genug Geld, um über die Runden zu kommen. Und wenn nicht: selbst Schuld, wenn sie in guten Zeiten nicht genug beiseite gelegt haben.

Klimafreundliche Autoprämie

Lieber Herr Diess,
Förderung Umwelt-, Klima- und wirtschaftsfreundlicher Antriebe geht ganz einfach:
CNG aus nachhaltigen Quellen. Former Known as Erdgas-Modelle; noch besser: Biomethan aus Abfall. Die Technologie in Ihrem Konzern existiert und funktioniert! Nutzen Sie die Situation zum Wohle von Klima, Gesellschaft und Konzern!

Vielen Dank...

...für dieses Interview - auch wenn ich nicht weiß, ob ich mir mehr davon wünschen oder hoffen soll, dass es das letzte mit Herbert Diess war. Dass er über IZs kritisches Nachfragen einfach munter hinwegplapperte - geschenkt. War zumindest gut, mal zu dokumentieren, wie der VW-Vorstand gestrickt ist. Wenn es noch eines Beweises für die sprichwörtlichen Nieten in Nadelstreifen oder dafür, VW sei wie Nordkorea, nur ohne Stacheldraht bedurfte; voilá, da war er! Insofern: danke, liebes tt-team! Da war nicht nur HD‘s lange Nase, sondern sein gesamter Habitus im Interview so, dass ich unweigerlich an Pinocchio denken musste.

Aha, was die Autoindustrie so

Aha, was die Autoindustrie so alles fordert..!?

Wie wäre es zur Abwechslung mal mit verbrauchsarmen (ob jetzt Strom, Gas oder Benzin, ist letztlich egal - so lang die Werte stimmen!), schadstoffarmen, kleineren und langlebigeren Autos.
Ganz ohne gemogelte Tests. Wer das bietet, wird auch Kunden finden. Und weg von der Wachstumsideologie.

Autos sollten maximal nach absolutem Energieverbrauch, Emissionen und Größe (Belegung öffentlichen Straßenraumes) besteuert werden. Dann regelt das "der Markt" ganz von allein. Aber keine Geschenke an die Autoindustrie, die Lügen dieser Branche (ganz vorweg VW!) sollten nicht vergessen werden!.

Den Fehler mit der Abwrackprämie nicht wiederholen!

Das hilft nur den Spekulanten. Indirekt hat es auch der deutschen Autoindustrie nicht wirklich geholfen. Zusammen mit der Blockade Deutschlands bei der EU für schärfere Abgaswerte hat es den Fortschritt verhindert.
Diesmal bitte einen klaren Kopf behalten, liebe Regierung!

So geht es sicher nicht

Alle Forderungen, die ja auch von allen Seiten kommen, müssen zumindest auch eine Grundlage haben. Wenn sich der Vorstandsvositzende eines Konzerns also hinstellt und Förderung fordert, gleichzeitig aber weiter Dividenden zahlen möchte, dann schließt Letzteres Ersteres aus. Dann mag er sich das Geld (Förderung) doch einfach beim "Shareholder" holen. Das wäre dann in dessen eigenem Interesse. Wäre dann quasi ein selbst organisiertes Konjunkturprogramm.

Im Übrigen wäre eine, sehr teure, einseitige Förderung einer speziellen Branche auch kaum zu kommunizieren.

Kurzarbeitergeld für Firmen

Kurzarbeitergeld für Firmen dieser Größe darf es auch nur geben, wenn keine Boni und keine Dividenden gezahlt werden.

Ein absolut ungehöriger Vorschlag

Sehr geehrt Herr Diess,

Den Rückzug einer Zusage von Bonuszahlungen als das „letzte Mittel“ zu bezeichnen mit der Begründung, dass man ja im Wort stehe, das ist absolut ungehörig in einer Situation, in der jeder einzelne von uns seine Pläne, die wir noch Anfang des Jahres hatten, neu überdenken und bewerten müssen. Hinzu kommt, dass das Argument, dass das Auto eine ganze Lieferkette wieder in Betrieb setze, auch auf 100 andere Branchen anwendbar ist und somit als Alleinstellungsmerkmal der Autoindustrie völlig untauglich ist. Solche Partikularinteressen mit dieser Lautstärke einzufordern, gefährdet die Solidarität, die wir als Gesellschaft unbedingt brauchen. Wir sind alle schwer getroffen und ich sehe es nicht ein, warum diejenigen, die die besten Kontakte und größte Öffentlichkeitswirksamkeit haben bevorzugte behandelt werden sollten. Wenn das Jahr 2019 so toll war, dann sollte man eine Krise meisten können. Solidarität? Fehlanzeige! Dreistigkeit half ja schon beim Diesel-Skandal.

Entschuldigung,

lieber pfitch, aber seit wann sind denn die Grenzen in der EU coronabedingt geschlossen? Das gilt doch nur für den Personen-, nicht aber den Warenverkehr! Und was haben die Subventionen aus Brüssel damit zu tun? Oder meinen Sie Deutschlands Zahlungen an die EU?
Verstehe Ihren Kommentar schon isoliert betrachtet nicht, der Bezug zum Diess-Interview bleibt mir aber vollends unklar.

So selbstlos..

..und nur dem Allgemeinwohl verpflichtet. Herr Diess ist wahrlich eine Zierde deutschen Managements. Nie käme er auf die Idee, Wirtschaftshilfen zu Nutz und Frommen des von ihm geführten Unternehmen vorzuschlagen. Nein, nur um die Notleidenden, die Witwen und Waisen geht es ihm. Und beschämt steht der Kapitalismuskritiker vor solchem Edelmut. Sicher spendet er auch ab und zu 5Euro für die Kollekte oder die Wohlfahrt.

Manche sind sich halt für nichts zu schade.

VW möchte jetzt also

VW möchte jetzt also zusätzlich nach der mehr als wohlwollenden Behandlung durch die deutsche Justiz nach Aufdeckung des Dieselskandals, nach Diesel-Abwrackprämien als Verkaufsförderung, nach Anklagen wegen Steuerhinterziehung und dem Umstand, dass man beschlossen die Dividendenzahlungen für 2019 für VW-Aktien von 2,4 Mrd. auf 3,3 Mrd. Euro anzuheben, noch eine Verkaufsförderung für Neuwagen?

Bin ich der einzige, der das Gefühl nicht los wird, dass das Kerngeschäft des Konzerns mittlerweile hauptsächlich aus Umverteilung von Steuergeld und nicht aus "irgendwas mit Verkauf von Autos" besteht?

Peinlichpeinlich

Nach Dieselgate und jahrelanger Verzögerungs- und Hinhaltetaktik im Umwelt-Elektro-Bereich möchte Herr Diess also, dass wir noch mehr Auto auf die Straße bringen. Wer soll die Auto mit welchem Geld kaufen? Die Gaststättenbetreiber? Die Hotelbetreiber? Der Selbstständige im Einzelhandel und im Handwerk? Die Pflegekräfte mit ihrem erbärmlichen Mindestlohn? Putzkräfte? Friseure? Aber Dividende und Boni auszahlen ist noch drin! Fremdschämen hoch 10.

22:37 von Gassi

Bedingung: Elektro
.
man sollte kein totes Pferd versuchen zu reiten
Elektroautos mit Strom zu betanken, der aus Kohle erzeugt wird
dazu noch hochsubventioniert
und wenn sie schon schreiben "ökologische/nachhaltige Produkte"
ist der Abbau von Lithium in Bolivien oder Chile nachhaltig
wenn wir deren Umwelt zerstören ?
oder im Kongo Kinder nach Kobalt schürfen lassen ?

Nichts da! Prämien für die ABSCHAFFUNG PKW...

... und das Geld für Spezialisten-Teams aus Industrie und Zukunftsforschung zur Entwicklung und Umsetzung von Konzepten, wie in Ballungsräumen wieder Raum für Menschen frei wird, dort geht Mobilität nämlich anders! Es wurde schon zuviel nachgedacht und zuwenig Geld für spannende Konzepte gegeben. Es gibt sie, sie kommen aber nicht voran, s.o.
Korona steht uns „bis zum Hals“; das Wasser kommt - sicher!
FFF ist kein langfristig einschleichbares Spiel - hier beginnen!- wo stehen die Startblöcke? Bisher sind sie noch immer wieder abgeräumt worden.

Absatzhilfen?

Klar! Für Wasserstoff- und Elektroautos. Für Hersteller von Fahrzeugen für den ÖPNV und für Hersteller von Fahrrädern. Irgendwie hat man das Gefühl das die Autoindustrie hier in Deutschland ohne dauernde Hilfen vom Staat gar nicht mehr voran kommt. Subvention statt Innovation und Flexibilität!

23:14 von nikioko

denen helfen, denen es wirklich schlecht geht wegen der Krise: freischaffende Künstler,
.
auch wenn mir jetzt @fathaland slim böse ist
sicher sollte man denen helfen ....
aber es gibt nicht nur Randgruppen in unserer Gesellschaft

Rücklagen gebildet?

Hat denn VW keine Rücklagen für schlechte Zeiten gebildet? Haben sie etwa auch ihren Gewinn der letzten Jahre fast nur für Aktienrückkäufe genutzt, um den Kurs hoch zu halten? Bevor der Steuerzahler diese Aktienunternehmen unterstützt, sollten diese Fragen geklärt sein, oder?

Hatten Sie...

etwa den Eindruck aus dem Interview, dass Diess auch nur über einen Hauch an Instinkt für die öffentliche Wirkung seines Auftretens verfügt?

Sagte nicht Schäuble

nach der Corona Krise müssen wir über viele Dinge in der Wirtschaft neu nachdenken,was wir nicht brauchen ist eine Abwrack Prämie für die Automobile Industrie.

Warum?

Noch durchaus funktionstüchtige sichere Autos zugunsten des eigenen Absatzes auf Kosten aller zu verschrotten, hat doch ungemein viel mit Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung zu tun, oder? (Ironiemodus aus).
Oder hatten Sie von Herrn Diess tatsächlich Einfallsreichtum erwartet? Was ich nicht mehr verstehe: dass Niedersachsen im Aufsichtsrat solcherlei Vorstände nicht blockiert.

Nachhaltig fördern

Als VW-Diesel-Skandal-Opfer aus 2015 bin ich absolut gegen ein neuerliches Konjunktur-Programm für die Automobil-Industrie und wenn, dann ausschliesslich mit strengen Vorgaben, z.B. um E-Autos zu pushen oder auch mit Rückzahlungsverpflichtung, wenn die Branche wieder boomt. Grundsätzlich halte ich es von Unternehmen für absolut skrupellos, staatliche Förderung zu beantragen, wenn gleichzeitig Gewinne ausgeschüttet werden. Besonders nach den Jahren des Dieselskandals sollte VW für die Automobil-Branche Vorbild sein und sich selbst helfen. Es gibt genug andere Unternehmen, die eine staatliche Förderung verdienen!

Direkte Absatzhilfen = Subvention

Absatzhilfen sind doch nichts anderes als Subvention, sprich Geld für die Aktionäre. Wir kennen das doch bereits, der vorher übliche Rabatt wird als mit viel Getöse als Geschenk verkauft und der Kunde bekommt die Ware nicht billiger, nur der Hersteller bekommt den vorher nicht erzielbaren Listenpreis, am besten noch kombiniert mit einer Verschrottung eines voll funktionstüchtigen Wagens damit niemand auf die Idee kommt sich einen günstigen Gebrauchtwagen zu kaufen. Am ende wird das Paket noch schön in "Umweltschutz und Grün" verpackt, obwohl der Ersatz neu für gebraucht alles andere aber nicht umweltfreundlich ist.

Ich glaube nicht dass der Konsument dies nochmals schluckt und auf den selben Trick zweimal herein fällt -- man glaubt ja noch ein bischen an den Verstand der Menschen.

Dreist

1. Wir wollen Eure stinkenden Schummelautos nicht mehr!

2. Wir wollen Eure aggressive Marktpolitik nicht mehr!

3. Wir haben es satt, daß Ihr mit Eurer Lobby jede Diskussion über Tempolimits für CO2-Einsparungen in Berlin platt macht.

4. Im Übrigen sind wir Eure schlechten Designs, schlechten Reichweiten und die geplante Obsoleszenz in so vielen Bauteilen satt.

5. Eure Autos, deren Armaturen blinken wie Raumschiffe, lenken vor allem von einem ab: Verbrennungsmotoren aus dem letzten Jahrhundert zeugen von g-r-e-n-z-e-n-l-o-s-e-r geistiger Armut! Es ist die Technik von Dampflokomotiven! Es ist ein SCHANDE für jeden Ingenieur der Fahrzeugtechnik.

Nehmt Eure Autos, die auf Halde produziert worden sind, nehmt Euren ewigen Glauben von Wachstum, nehmt Eure Vorstände und werft alles zusammen in die Schrottpresse!

Das gilt für BMW, Daimler und Audi im Übrigen in etwa genauso. Es ist ja ohnehin jede Modellserie untereinander bis ins Detail abgesprochen.

VG und schönen Abend

Gefällt mir!

Ich kann mich damit voll identifizieren! Schon lange träume ich davon, dass ich ganz unabhängig von meinem Nutzen von meinem Chef das Geld verlangen kann, das ich brauche, um mich wohl zu fühlen. Ganz ehrlich: es wird immer mehr!

23:22 von asimo

"" Autos sollten maximal nach absolutem Energieverbrauch, Emissionen und Größe (Belegung öffentlichen Straßenraumes) besteuert werden. Dann regelt das "der Markt" ganz von allein. Aber keine Geschenke an die Autoindustrie, die Lügen dieser Branche (ganz vorweg VW!) sollten nicht vergessen werden!.""
#
Das ist ein interessanter Vorschlag,dem kann ich mich anschließen.

Manchmal frage ich mich ...

... ob sich die Unternehmensgründer
auch so angestellt haben, um die ersten Autos zu verkaufen.

Absatzhilfen ...
Am besten zuerst Ladesäulen installieren...
Geht auch nicht,
müssen erst die Stromtrassen her ...

23:22 von asimo

verbrauchsarmen ....schadstoffarmen, kleineren und langlebigeren Autos.
.
also meinen letzten Wagen - 12 Jahre als durfte ich nicht mehr fahren ....
was nützt also was langlebiges zu bauen ?
schadstoffarm - mein neuer hat kaum Schadstoffe
verbrauchsarm
einer meiner ersten FZG´s war ein Käfer 1200
12 l brauchte der und hatte 34 PS
mein jetziger brauchte die letzten 15.000 km 6,9 l/100 km
und hat 340 PS

@23:22 von asimo

"Wie wäre es zur Abwechslung mal mit verbrauchsarmen (ob jetzt Strom, Gas oder Benzin, ist letztlich egal - so lang die Werte stimmen!), schadstoffarmen, kleineren und langlebigeren Autos."

Gibt es doch. Den Up!. Als Elektroauto mit rund 250 km Reichweite, sehr Effizient und Platz für 4 Personen. Sie müssen ihn nur kaufen.

19,3 Milliarden € Gewinn in 2019. Wo ist der hin?

Der VW Konzern hat nach eigenen Angaben im Jahr 2019 einen Gewinn von 19,3 Milliarden Euro erzielt.

Wo bitte ist das Geld hin?

Konzerne die Gewinne produzierten brauchen keine Hilfe vom Steuerzahler.

VW macht es wie einst Robin

VW macht es wie einst Robin Hood. Vom mächtigen Staat die Penunzen holen und die Dividenden unter den armen Aktionären verteilen. Was äußerte unser Wirtschaftsminister vor kurzem? Nein, das darf nicht sein, oder so ähnlich, gähn ...

VW Chef

Welchen Monatslohn hat dieser Chef eigentlich? Er braucht mit Sicherheit keine Hilfe. Wenn geholfen werden soll, dann bitte direkt an den kleinen Mann, ohne Umwege, weil könnte ansonsten anderswo landen das Geld.

@black3rook

. Das "Auto" ist ein höchst überflüssiges Instrument des sich Fortbewegens.."
Mitnichten! Ich bin stark gehbehindert und das eigene Auto ist die einzige Möglichkeit für mich, etwas mobil zu bleiben und zumindest meine Einkäufe und Besorgungen mühsam erledigen zu können. Und so geht es nicht nur mir. Meine Nachbarn haben ähnliche Einschränkungen

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