Ihre Meinung zu: Kirchen legen Konzepte für Corona-Gottesdienste vor

25. April 2020 - 9:47 Uhr

Begrenzte Teilnehmerzahl, Sicherheitsabstand und Mundschutz: Die Religionsgemeinschaften haben Konzepte vorgelegt, wie Gottesdienste bald wieder stattfinden könnten. Kommende Woche soll über die Vorschläge beraten werden.

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Kommentare

Die Zahl der Gottesdienste soll bei Bedarf erhöht werden,

die haben doch jetzt schon zu wenig Pfarrer

@Sisyphos3

Es muss nicht immer ein Pfarrer dabei sein.

Wenn dieser nicht dabei ist, dann muss er die Hostien entweder vorher segnen, oder es gibt eben keine Kommunion.
Alles schon gehabt.
Immer führte dann eine Frau den Gottesdienst durch. (Parrermangel eben.)

Kirchen und Corona !

Ah,............. sollen jetzt alle, die durch diese Krise ins Hintertreffen kommen, weil nicht berücksichtigt und vergessen, in die Kirche rennen und viel beten und den lieben Gott um Hilfe bitten ??????
Was in D betrieben in großen Teilen betrieben wird, ist echt unchristlich und steht in keinem Verhältnis zum Glauben.
Da werden große Teile der Wirtschaft gestützt mit Milliarden, aber die Ärmsten und Schwächsten werden einfach vergessen.
Ja es soll etwas mehr Geld für die Schulen und Kinder geben, damit PC`s an geschafft werden können, um den armen Kindern ein Lernen übers Internet zu ermöglichen. Wenn man diese Summe von 500 Millionen aber umrechnet, dann bekommt ein Kind 150 Euro. Für diese Summe gibt es aber keinen PC oder Laptop, der die nötige Leistung zustande bringt.
Aber die Kirchen, die im Geld schwimmen, wollen wieder predigen von Nächstenliebe und Gott- Vertrauen. Dies ist an Scheinheiligkeit nicht zu übertreffen !!!

Wozu dieser Aufwand? Die

Wozu dieser Aufwand? Die Kirchen waren in den letzten Jahren doch eh immer leer, vielleicht mit Ausnahme von 2-3 Ewigfans dieser Institution?

Selbst in Bayern geht kaum noch jemand in die Kirche.... -
und dass ist sehr gut so!

Wer braucht die noch ???

@ Sisyphos3, 10:05

Da die Pfarrer derzeit z. B. keine Hausbesuche machen können (ob derzeit Beichten abgenommen werden können/dürfen weiß ich mangels Kirchenzugehörigkeit nicht), sollte ihnen mehr Zeit für häufigere (vielleicht kürzere) Gottesdienste bleiben.

Wer das braucht

der soll das gerne machen, wäre besser gewesen etwas zu warten, wie die Zahlen sich entwickeln, nach all den anderen Öffnungen.
Kirchensteuer wird doch jeden Monat automatisch abgezogen, Not wie beim Laden um die Ecke kann es also nicht sein, warum dann die Eile.

Aber bitte, jeder wie er mag.

Beten wir die nächste Welle herbei

Genau wie viele andere Dinge in der Coronazeit wird deutlich was wichtig ist und was nicht... Und zu den nicht wichtigen Dinge, gehört auch das beten in "Gotteshäuser".. Wie uns der Vatikan es schon zu Ostern vor Augen hielt... Nie man war dort, doch die Erde drehte sich trotzdem weiter... Also, bleibt zuhause und gesund.

Dass es zu wenig Pfarrer gibt stimmt nicht

Im Verhältnis zu den wenigen Gottesdienstbesuchern haben wir so viele Pfarrer wie noch nie. Ausnahme sind einige Feste wo echt viele Leute kommen. Da muss es wahrscheinlich jetzt Beschränkungen geben. Ich gehe ja regelmäßig zur Kirche und weiß wie viele Gewohnheiten es da gibt. Da braucht es wahrscheinlich Absperrbänder und Markierungen und vielleicht auch Helfer. Einen Mundschutz sollte es nur für den Ein und Auszug aus der Kirche geben. Wenn man mit genügend Abstand sitzt ist ein Mundschutz eher eine zusätzliche Gefahr weil der Mundschutz natürlich auch mit der Zeit feucht wird!

Für wen gelten die Regelungen der Kirchen?

Da in unserem Land zumindest nach der Verfassung Religionsfreiheit besteht, frage ich mich, ob das dann für alle Religionsgemeinschaften gilt (incl. Satanisten und der Glaubensgemeinschaft des fliegenden Spaghettimonsters) und was mit den verfassungmäßig gleichberechtigten Atheisten ist. Es müsste bei Lockerungen für Kirchen möglich sein, dass sich Atheisten zu denselben Bedingungen treffen dürfen, um z.B. humanstische Fragen zur Corona Krise zu diskutieren. Was ist damit?

Gottesdienste?

Gottesdienste? Wozu?
Funktioniert „Glauben“ ohne Tempel nicht?

Interessant - wieso auch nicht?

In vielen Gemeinden gibt es so wenig Kirchgänger, dass man nur dafür sorgen muss, dass diese in der großen Kirche sich gut verteilt hinsetzen und beim Betreten und Verlassen der Kirche Abstand halten.
Das sollte zu organisieren sein.

Apropos Lockerungen:
Wie lange will man noch das Besuchsverbot in den Altenheimen aufrecht erhalten?
Altenheimbewohner, die infolge dementiellem Syndrom nicht telefonieren können, sind besonders übel dran.
Dabei ließen sich auch dort mit Schutzkleidung und Vorkehrungen Besuche von Angehörigen organisieren.

Ich finde es begrüßenswert,

Ich finde es begrüßenswert, wenn die Gotteshäuser unter den gewissen Vorsichtsmaßnahmen - wie Abstand halten - wieder öffnen. Da die Kirchen ja meines Wissens sowieso nie, außer an bestimmten Feiertagen wie Weihnachten und Ostern, so überproportional gefüllt waren, dürfte das zu regeln sein. Bei Moscheen allerdings stelle ich mir das schwieriger vor. Vor allem das gemeinsame Gebet mit Mundschutz...
Hoffentlich werden das Pfarrer, Pastoren und Imame kontrollieren.

und wieder ein Vorschlag zur Güte :

.. anstelle des großen Weinkelchs kommen nun kleine Schnapsgläschen zum Einsatz (die werden auch Stamperl genannt). Das bisher übliche Abwischen des Kelchrandes entspricht keinen hygienischen Regeln. Es wäre denkbar, daß fortan mehr Gläubige zum Abendmahl erscheinen.

Absolutes Unverständnis

... meinerseits für solche Überlegungen. Dann können wir ja auch die Biergärten wieder öffnen. Da sitzt man dann wenigstens im Freien. Und welche Motivation hinter einer Menschenansammlung steckt, ist einem Virus egal.
Zumal man mal darüber nachdenken sollte, welche Leute zumeist die Gottesdienste besuchen.

Wenn Gottesdienste wieder erlaubt werden...

... weigere ich mich, andere Maßnahmen anzuerkennen.

Es gab einen klaren Katalog dazu, welche Maßnahmen zuerst wieder aufgehoben werden können. Wichtige Kriterien waren z.B. der Schutz von Risikogruppen.

Wenn man mir nun erzählt, dass wir entgegen diesen Kriterien Gottesdienste, bei denen sich viele Angehörige der Risikogruppen in einem geschlossenen Gebäude treffen und dabei Tätigkeiten mit erhöhtem Ansteckungsrisiko vollführen (z.B. gemeinsames Singen), wieder erlaubt sein sollen, werde ich keine mich betreffenden Verbote mehr akzeptieren.

Meine Interessen als Atheist sind nicht weniger wert als die Interessen religiöser Menschen! Warum soll ich Einschränkungen akzeptieren, um die Ressource Gesundheitswesen zu schonen, wenn gleichzeitig eine erhebliche Belastung des Gesundheitssystems zugelassen wird, weil religiöse Menschen wieder mal Sonderrechte bekommen?!?

Sorry, aber Solidarität funktioniert nicht als Einbahnstraße! Dieses Vorgehen ist völlig inakzeptabel!

@ 10:20 von Traumfahrer

Die Ärmsten und Schwächsten leben aber nicht hier in Deutschland sondern in Afrika, Südamerika und manchen Teilen Asiens. Es sind gerade die Kirchen, diese Menschen nicht vergessen und uns immer wieder daran erinnern, dass wir auf der Sonnenseite des Lebens geboren sind, selbst in Corona-Zeiten. Und die Kirchen schwimmen im Geld? Vielleicht sollten Sie sich einfach mit den Zahlen beschäftigen, statt Parolen zu verbreiten. Seit einiger Zeit veröffentlichen die deutschen Bistümer Jahresabschlüsse, wie jedes Unternehmen auch. Berücksichtigt man die Anzahl der Arbeitnehmer, ist das Eigenkapital der Kirchen nicht besonders hoch - wobei natürlich bestimmte Immobilien, wie der Kölner Dom aufgrund der mangelnden Veräußerbarkeit und da er nur Kosten verursacht (es wird kein Eintrittsgeld erhoben) natürlich nur mit 1 € zu Buche schlägt.

10:31 von harry_up

ob derzeit Beichten abgenommen werden können/dürfen weiß ich mangels Kirchenzugehörigkeit nicht
.
merkt man :-)
ihre fehlende Kirchenzugehörigkeit
Beichte im Beichtstuhl ist seit einigen Jahrzehnten aus der Mode gekommen

10:38 von SysLevel

Gottesdienste? Wozu?
Funktioniert „Glauben“ ohne Tempel nicht?
.
die Menschen sind halt verschieden
die einen brauchen Kirchen
die anderen Fußballspiele, Kneipen oder .... Corona Partys

10:20 Traumfahrer

>>Ja es soll etwas mehr Geld für die Schulen und Kinder geben, damit PC`s an geschafft werden können, um den armen Kindern ein Lernen übers Internet zu ermöglichen. Wenn man diese Summe von 500 Millionen aber umrechnet, dann bekommt ein Kind 150 Euro. Für diese Summe gibt es aber keinen PC oder Laptop, der die nötige Leistung zustande bringt.
Aber die Kirchen, die im Geld schwimmen, wollen wieder predigen von Nächstenliebe und Gott- Vertrauen. Dies ist an Scheinheiligkeit nicht zu übertreffen !!!<<

Nun, für Sie mag es scheinheilig sein, wenn viele ältere einsame Menschen gern wieder die Kirchen aufsuchen würden.
Für mich ist es scheinheilig, lieber jeder Familie einen nagelneuen Tip-top- Computer zu finanzieren.

@ 10:43 von Jacko08

Ich weiß nicht, wo Sie leben, aber hier in der Gegend von Köln sind die Haupt-Sonntagsmessen so voll, dass man vier daraus machen müsste, um alle Corona-gemäß unterzubringen. Und solange das Bildungsministerium von NRW Abiturienten zu 15-20 Leuten in einem Raum stundenlang unterbringt, der kaum größer ist, als die Sakristei einer Pfarrkirche, sollten 15 Leute in einer großen Hallenkirche wirklich kein Problem sein. Ich hoffe nur, dass der Mundschutz all die derzeit benachteiligten Musikbegeisterten davon abhält, in Massen in die Kirchen zu stürmen, damit die Gemeinden nicht vollständig in Gesangsvereine ohne weiteren Tiefgang umgewandelt werden.

Richtig so

Zumindest in grösseren Kirchen sollte das mit den nötigen Abständen und mit Einlasslenkung kein Problem sein. Die älteren und damit die Risikogruppe Nr 1 braucht auch wieder etwas erbauliches. Die kritischen Dinge sind eher die Details. Mundschutz ja oder nein? Kritisch sind auch die Schwätzchen vor der Kirchentür, lebt die noch, ist der schon tot, hast du dein Enkelchen gesehen? Alles menschlich verständlich, aber derzeit riskant.

Unverantwortlich !

Gottesdienste sind nicht systemrelevant !
Das geht auch noch ein paar Wochen ohne !
Und so lange die exakten Übertragungswege von Covid 19
noch nicht feststehen, ist sowas unverantwortlich !
Wenn die Tröpfchen durch die Kirche beim Singen schweben,
dann helfen auch zwei Meter Abstand nicht !

Zuflucht

Es gibt immer noch Menschen für die Kirchen eine Zuflucht sind und Gottesdienste Trost spenden. Man kann nicht alles auf Systemrelevanz reduzieren. Religiosität kann nicht online abgewickelt werden. Ich wünsche mir in den Kommentaren hier etwas mehr Respekt für gläubige Menschen.

re ex-lax

"Selbst in Bayern geht kaum noch jemand in die Kirche.... -
und dass ist sehr gut so!

Wer braucht die noch ???"

Überlassen Sie das doch einfach denen, die es angeht.

Nee, braucht man nicht

Beten, fasten oder sonst was kann jeder alleine für sich. Da brauchts keine Versammlungen.

@ 10:49 von Dennis K.

Es soll eben nicht gesungen werden (mit Mundschutz geht das schlecht), auch wenn ich wenig hoffnungsfroh bin, dass unsere Gesangsbegeisterten sich von so einer Petitesse wie einer weltweiten Pandemie vom Singen abhalten lassen werden. Das "geschlossene Gebäude" hat normalerweise das Volumen einer mittleren Bahnhofshalle, ganz im Unterschied z.B. zu Klassenzimmern. Daher ist eine Infektion von Leuten, die weit genug auseinandersitzen in der knappen Stunde mangels genügender Virenkonzentration sehr unwahrscheinlich. Religiöse Menschen haben aufgrund der allgemeinen Menschenrechte "Sonderrechte" (auch wenn militante Atheisten das häufig zu ändern versuchen). Sie haben von diesen Rechten z.B. in NRW derzeit freiwillig keinen Gebrauch gemacht - in NRW finden derzeit keine öffentlichen Gottesdienste statt, weil die Bistümer das so bestimmt haben, nicht das Land. Derzeit sind Risikogruppen in Deutschland sehr wenig infiziert, es sind die Jüngeren, die für diese eine Gefahr darstellen.

Kritik an den Kirchen ist in

Kritik an den Kirchen ist in manchen Punkten notwendig und selbstredend sinnvoll. Manche Häme verstehe ich allerdings nicht. Die Kirchen sind in unserer auf Subsidiarität und Solidarität (zwei Grundpfeilern der kath. Soziallehre) beruhenden Gesellschaftsordnung ein wesentlicher Träger, sie engagieren sich oft für Randgruppen von Wohnungslosen bis hin zu geflüchteten Menschen, ihre Botschaft ist für viele Motivation und Energiequelle für ihr Engagement, und manche Beratungs- und Seelsorgs-Angebote sind für viele eine wesentliche Stütze ihres alltäglichen Lebens; Gottesdienste und Liturgie sind da nur ein kleiner Teil, drücken aber den grundlegenden Wir-Charakter christlichen Glaubens aus.
Man muss das nicht teilen, aber ein Grundmaß an Respekt und Toleranz scheint mir angemessen, nicht als Spezifikum den christlichen Kirchen gegenüber sondern als Grundhaltung allen weltanschaulichen und religiösen Haltungen gegenüber - unabhängig von Wiederöffnung von Synagogen, Moscheen, Kirchen etc.

10:59 von wolf2

Unverantwortlich !
Gottesdienste sind nicht systemrelevant !
.
der Mensch lebt nicht vom Brot allein
ich würde die Kirchen auch geschlossen halten
allerdings denke ich schon, dass der eine oder die andere ein Problem damit hat
und wenn im Thread Verständnis aufgebracht wir, wie "grausam" es ist
wenn Kinder mal nicht raus können
sollte man da auch ein gewisses Verständnis aufbringen können

11:02 von Einfach Unglaublich

um das geht es doch nicht !
sich an Versammlungsverbote zu halten
scheint doch auch nicht widerspruchslos zu gehen
von daher sollte man ein gewisse Empathie mitbringen
was trotzdem heißt, dass die sich wie alle anderen
dem Gemeinwohl unterzuordnen haben

@Futtsack

Trostspende ist kein Grund sich einem erhöhten Risiko auszusetzen. Ein Virus lässt sich weder von einem Pfarrer, noch von einem allmächtigen Erschaffer des Universums aufhalten.
Religiöse Menschen müssen momentan einfach andere Wege finden, ihren Glauben zu leben!

Falsche Prioritäten

Kinder werden weggesperrt - Autohäuser, Gottesdienste und Fussball funktioniert wie gehabt. Kinder sind der Politik völlig egal. SIe sind Virenschleudern, die den Infektionsschutz nicht einhalten. Aber Pappbrote in Münder stecken, da ist Infektionsschutz nicht wichtig. Und Zweikämpfe im Fussball, da ist der Anstand such nicht wichtig. Die Kinder werden gerade geopfert, damit ja kein Erwachsener es unbequem hat.

@"Nee brauchen wir nicht" 11:02

Doch, brauchen wir ! - allein machen sie dich ein

10:21 von ex-lax

Selbst in Bayern geht kaum noch jemand in die Kirche.... -
und dass ist sehr gut so!
Wer braucht die noch ???
.
gut oder nicht gut ? sind sie das Maß aller Dinge
offensichtlich gibt es noch genügend Kirchgänger
überlassen sie es doch denen das zu entscheiden
ich finde Fußballspiele unnötig / DSDS bescheuert
trotzdem hat es ein riesen Publikum
und schon darin seine Existenzberechtigung

10:21 von ex-lax

«Selbst in Bayern geht kaum noch jemand in die Kirche.... -
und dass ist sehr gut so!
Wer braucht die noch ???»

Wer wohl …?
Die, die dorthin gehen wollen.

Ich brauche auch keine Läden, in denen es Tierfutter, und Hundezubehör zu kaufen gibt. Da ich (wie auch Sie wohl erraten können), kein Haustier habe …!

@SysLevel - Funktioniert „Glauben“ ohne Tempel nicht?

Es ist wie beim Fußball die Gemeinschaft

Wollen Sie alleine im Stadion oder vor der Glotze sein ?

@ 10:59 von Futtsack

Der Begriff "systemrelevant" sollte nicht den Ökonomen allein überlassen werden, es gibt ihn in sozialer, psychologischer, ökologischer, philosophischer, ethischer und auch religiöser Hinsicht. Diese Breite des Diskurses ist notwendig, wenn wir Mensch-sein nicht auf das wirtschaftliche reduzieren wollen.
Manche wollen das, ich weiß...

Coronagerechter Gottesdienst

Das geht durchaus!
Hygiene und Abstand sind lange noch nötig. Wo Abstand nicht geht, dann eben Masken. Aber auch deren Gebrauch und Handhabung müssen erst eingeschliffen werden. Wenn die "Veranstalter" das entsprechend gestalten, geht das. Allerdings: Kommunion und Friedensgruß sind extrem zweifelhaft!!
Nur leuchtet es nicht ein, dass Gottesdienste bis zu 50 Pers. möglich werden sollen, aber eine Band-Probe zB nicht? Auch ich habe zwischenzeitlich ein sicheres Konzept erarbeitet, um 10-20 Personen zusammen musizieren zu lassen. Außerdem: Gerade das besonders schwarze Bayern erlaubt dabei die größten Lockerungen??? Hat Religion Sonderrechte? Ich brauche meine Musik ebenso notwendig wie andere den Gottesdienst. Gleiches Recht für alle!

Wenn sich alle an die Regeln halten

dann kann Gottesdienst erfolgen. Abstand halten, pro Sitzreihe 2 Personen, Mundschutz. So kann es weiter gehen, ansonsten sind in 2 bis 3 Wochen die Kirchen leer, und die Friedhöfe voll.

Um eventuellen

Um eventuellen Ansteckungsgefahren in den Kirchen und anderem aus dem Wege zu gehen, halte ich mich momentan an den alten Spruch der Jäger:

Ihr meint der Jäger sei ein Sünder,
Weil sonntags nie zur Kirch er geht?
Im hohen Wald ein Blick gen Himmel,
ist besser als manch falsch Gebet.

Ich grüße also alle aus der Waldkirche und wünsche allen viel Gesundheit, Gottes Segen und viel Geduld.

10:20 von Traumfahrer

Zitat:"Da werden große Teile der Wirtschaft gestützt mit Milliarden, aber die Ärmsten und Schwächsten werden einfach vergessen."

Das ist einfach falsch und Sie wissen das auch. Die Milliarden, mit denen "die Wirtschaft" gestützt wird, wozu dienen die denn? Um Arbeitsplätze für die "Ärmsten und Schwächsten" zu retten! Wem hilft es, wenn Lufthansa, TUI oder Daimler dicht machen müssen? Wem hilft es, wenn tausende Einzelhändler oder Gastronomen vom Markt verschwinden? Haben Sie darüber schon mal nachgedacht? Allerdings - und das halte ich bisher für ein schweres Versäumnis - die Staatshilfe muss unbedingt an Bedingungen geknüpft sein, z.B. Arbeitsplatzgarantie oder Verzicht auf Boni.

11:02 von Einfach Unglaublich

«Beten, fasten oder sonst was kann jeder alleine für sich.
Da brauchts keine Versammlungen.»

"Sonst was" wie Essen kann auch jeder für sich alleine.
Geht auch im Keller, ganz ohne Tisch.
Braucht auch kein Mensch Restaurants dazu.

"Sonst was" wie Fussball-Gucken kann man auch auch für sich alleine.
Notfalls mit TV-Gerät im Keller während des Essens.
Braucht kein Mensch Zusachauer im Stadion dazu.

"Sonst was" wie Trinken … auch alleine im Keller.
Was braucht es Ausflugslokale, Biergärten & Co. …?

Kann man alles auch ohne Corona für ewig geschlossen lassen.
"Sonst was" geht fast alles jeder alleine für sich.
Mit wenigen Ausnahmen … wie "sonst was" Fortpflanzung …

10:56 Autograf

Sie werden vielleicht überrascht sein: ich wohne ebenfalls nicht unweit von Köln.
Muss aber gestehen, dass ich persönlich kein aktiver Kirchengänger bin. Nur bei mir vor Ort sind unmittelbar zwei Kirchen ganz in der Nähe, und da ist kein reger Besuch zu beobachten, außer an besagten Feiertagen.
Und auch meine Meinung ist und war, dass es in Kirchen eigentlich mit dem Abstand kein Problem sein dürfte, so fern die Regeln eingehalten werden.
Die Schule hätte auch gern noch warten können, zu mal noch nicht mal alle Schulen genügend vorbereitet waren, Eltern wurden u.a. gebeten, ihren Kindern Desinfektionsmittel mit auf dem Weg zu geben. Bei diesem Thema stimme ich Ihnen zu.

@ rasenheizung

Kein Kind wird „weggesperrt“. Man kann sich an die Regeln halten und trotzdem mit den Kindern vor die Tür gehen. Mache wir mit unseren auch.

Ich persönlich brauche auch weder Gottesdienste, noch Fußball, aber ich respektiere, dass dies für andere wichtig ist.

11:29 von Gassi

Ich brauche meine Musik ebenso notwendig wie andere den Gottesdienst.
.
dass es da offensichtlich gewisse Unterschiede zu geben scheint
erkennt man unschwer daran, dass das eine im GG steht das andere nicht

Kirchen für Gottesdienste öffnen

Religionsfreiheit ist im Grundgesetz verankert. Genauso wie der Schutz auf Unversehrtheit des Lebens und Versammlungsfreiheit. Wenn Demonstrationen in kleinem Umfang wieder erlaubt sind, können Gottesdienste grundsätzlich auch nicht untersagt bleiben.
Wenn man die katholische Kirche anschaut und den Gottesdienstbesuch von 10 Prozent nimmt geht es um 2,5 Millionen Menschen, über die verhandelt wird. Die anderen Konfessionen und Religionen nicht mit inbegriffen.
Gleichzeitig betreffen Gottesdienste auch Risikogruppen über 65. Vermutlich sind das 30-40 Prozent der Menschen.
Dennoch ist es möglich vernünftig hier umzugehen.
Ein umfangreiches HygieneKonzept haben die Bischöfe vorgelegt. Vor Ort muss es konkret werden.
Gottesdienste sind also nach deutschem Grundgesetz, ob man will oder nicht, nicht mit anderen kulturellen Veranstaltungen gleichzustellen. Dies hat auch das Bundesverfassungsgericht in der letzten Woche bestätigt.

Grundrecht ist nicht eingeschränkt

Die Bundesrepublik tangiert nicht wirklich meine Grundrechte. Das Recht auf Freiheit des Glaubens ist unberührt, ich werde nicht unter Druck gesetzt oder gar eingesperrt (s. China) weil ich einen bestimmten Glauben habe.

Dass die Gottesdienste zeitlich befristet ausgesetzt sind, ist nicht wirklich relevant. Es gibt Gottesdienste im Fernsehen, es gibt Beichte oder seelsorgerische Gespräche per Video-Chat.

Ich finde die staatlichen Maßnahmen völlig in Ordnung. Mir ist die Vorsicht wichtiger. Meine Grundrechte sind nicht eingeschränkt.

@Schraubstock 11.16

Vielleicht kann der Pfarrer und nicht vor dem Virus schützen.
Aber den Gläubigen kann Gott sicher schützen, auch wenn der Ungläubige das nicht glauben kann oder/und will.
Aber Geld kann uns offensichtlich auch nicht schützen!!!

Unterschied

Gibt es einen Unterschied in Kirchen zwischen den Besucherzahlen vor der Pandemie und danach?Kirchen sind doch sowieso immer leer bis auf ein paar wenige Ausnahmen. Selbst Sonntag sieht man doch nur ein paar Grauköppe dort, die um ihr Leben bangen, weil es zu Ende geht.

Die Kirchen werden doch sowieso einer nach dem anderen geschlossen.

@ex-lax..

"Selbst in Bayern geht kaum noch jemand in die Kirche.... -
und dass ist sehr gut so!

Wer braucht die noch ???"

Es gibt mit mir eine Menge Leute,die sich kirchlich engagieren und ein lebendiges Gemeindeleben zum Leben brauchen..

Gerade in Zeiten wie diesen wenden sich sicher mehr Leute den Kirchen und anderen Glaubensrichtungen zu..

Und in unserer großen Kirche wird bereits über eine Sitzordnung, die den Vorgaben entsprechen, diskutiert.

11:19 rasenheizung

>>Kinder werden weggesperrt - Autohäuser, Gottesdienste und Fussball funktioniert wie gehabt. Kinder sind der Politik völlig egal.<<

Der größte Nonsens. Den Kindern wird der Gang in die Kirche ebenfalls nicht verwehrt bleiben, wenn sie denn möchten.
Bei Spielplätzen und Kitas ist das wohl mit erheblich mehr Risiko-Aufwand bei kleineren Kindern zu betrachten, als bei der älteren Generation, die sich in die Kirche begibt
(Singen ist ja eh untersagt!!!).
Und seit wann und wo funktioniert denn Fußball wieder?

Kirchenöffnung

Bevor über so etwas nachgedacht wird, sollten schleunigst die Schulen und Spielplätze wieder geöffnet werden!!! Kinder haben zu Zeit keinerlei Lobby. Ich rede hier auch nicht von gestressten Eltern, die plötzlich ganztags betreuen müssen, mir geht es nur im die Rechte der Kinder auf Bildung, physische und psychische Unversehrtheit...unser Nachwuchs wird den ganzen Wahnsinn ausbaden müssen..

@ MarkusFischer

Religionsfreiheit ist im Grundgesetz verankert.

Gottesdienste sind aber ein absolutes Randproblem bei der Religionsfreiheit. Der Kern ist ja die Freiheit zu glauben, nicht die Freiheit in der Kirchenbank dem Pfarrer zu lauschen.


Wenn Demonstrationen in kleinem Umfang wieder erlaubt sind, können Gottesdienste grundsätzlich auch nicht untersagt bleiben.

Wenn man Gottesdienste per TV oder per Video-Chat macht, dann ist die Einschränkung vertretbar und das BVerfG wird das sicher auch so sehen.

@ Sisyphos3, 10:51

re 10:31 von harry_up

“...Beichte im Beichtstuhl ist seit Jahrzehnten aus der Mode gekommen.“

Mag ja sein, das sind Hosenträger auch - trotzdem...
Hab gerade mal nachgeblättert:
Wer will, der kann nach wie vor. Aber Sie haben Recht, es will kaum noch einer.

@ Milu69

Aber den Gläubigen kann Gott sicher schützen, auch wenn der Ungläubige das nicht glauben kann oder/und will.
Aber Geld kann uns offensichtlich auch nicht schützen!!!

Gott kann uns so wenig vor dem Virus schützen wie der Glaube oder das Geld. Was uns schützt, ist Abstand und Hygiene. Das ist doch hoffentlich jedem klar.

@ wolf2, um 10:59

“Wenn die Tröpfchen durch die Kirche beim Singen schweben,...“

Die Tröpfchen haben in der Kirche nichts Mystischeres oder Ansteckenderes als bei OBI oder IKEA :-).

@ Sisyphos3, div.

Sie sind heute ja richtig in Hochform.
Thumbs up! :-))

Allerdings würde mir momentan

Allerdings würde mir momentan die pysische Anwesenheit in einer Kirche weniger Sorgen bereiten als die physische Anwesenheit am Arbeitsplatz.

10:59 von

10:59 von wolf2
Unverantwortlich !
Gottesdienste sind nicht systemrelevant !

---

In diesem System ist das Wenigste systemrelevant.
Das ist sein Markenzeichen.

@ schabernack, 11:22

re 11:21 von ex-lax

“...Da ich...kein Haustier habe.“

Obwohl etwas OT:
Ich habe Hunde, und ich kann ohne Übertreibung sagen:
Sie sind mir lieber als manch ein Mensch, den ich so kennengelernt habe.

Aber gut, ich benötige z. B. keine Grillkohle :-).

ex-lax 10:21 Uhr

Ca. 3 Millionen Menschen gehen mindestens durchschnittlich an Sonn- und Feiertagen in Gottesdienste der kath. und ev. Kirche , es sind die Zahlen, die ich auf die Schnelle recherchieren konnte.
Es sind in den Jahren weniger geworden, das stimmt, aber es ist keine zu vernachlässigende Zahl.

Corona-Gottesdienste

Warum nicht.
Diese menschen können doch genau so sein wie die Bauhaus Kunden oder Gartencenter käufer.

Aber es könnte ja auch sein das es besonders für nicht christliche Religion dann nicht so sehr auffällt Sonderregelung zu genehmigen.

Unverantwortlich !

von wolf2 @
Und so lange die exakten Übertragungswege von Covid 19 noch nicht feststehen, ist sowas unverantwortlich, das gilt doch aber auch im Bauhaus, dem Modegeschäft oder im Gartencenter?

@ frische Unterhose, um 11:48

“...Meine Grundrechte sind nicht eingeschränkt.“

Das träfe nur dann zu, wenn Sie Ihre “persönlichen Grundrechte“ hätten.
Haben Sie aber nicht, das liegt an deren Definition.

Wenn Sie schreiben würden:
“Ich fühle mich in den(!) Grundrechten nicht eingeschränkt“ kann man Ihnen das ohne Weiteres abnehmen.
Das meinen Sie wohl auch.

Dennis K. 10:49 Uhr

Ich bin Christ, und ich finde Ihre Haltung und Argumentation absolut nachvollziehbar.
Es braucht (weiterhin) Fairness und Solidarität, ein Ringen um Lösungen, die sinnvoll sind und mitgetragen werden können. Bei dieser (und wohl auch anderen) möglichen Lockerungen braucht es m.E. weiter Geduld.

@11:50 von Milu69

Das einzige uns bekannte Wesen, das in der Lage ist, uns aus dieser Situation wieder zu befreien ist der Mensch selbst. Dabei müssen wir clever, ruhig und besonnen vorgehen und unser Wissen bündeln - dann wird das was.

Das Anbeten eines übernatürlichen Wesens ist nicht produktiv, bzw. schadet unter gewissen Voraussetzungen sogar. Z.B. wenn sich die Betenden dafür versammeln. Was ist daran so schwer zu verstehen?

@Am 25. April 2020 um 11:50 von Milu69

"Vielleicht kann der Pfarrer und nicht vor dem Virus schützen.
Aber den Gläubigen kann Gott sicher schützen, auch wenn der Ungläubige das nicht glauben kann oder/und will."

Dann befinden Sie sich in bester Gesellschaft mit Jaakov Litzman, der die Gläubigen zu Gottesdiensten aufrief, Gott werde sie schützen.
Hat sich natürlich dann selber und weitere Regierungsmitglieder mit Corona angesteckt.

www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-israel-litzman-1.4869414?reduced...

Finden Sie es also nicht etwas unverantwortlich, solche Behauptungen aufzustellen, denen simplere Gemüter folgen könnten?

einer nach dem anderen geschlossen.

von Takku @
Sie reduzieren das auf die cristlischen Religionen. Die Freigabe Erfolgt meiner persönlichen Meinung nach besonders für andere Religionen.

Mann möchte vielen Menschen ermöglichen besonders das "Fastenberechen" Ende Mai in gewohnter weise zu ermöglichen.

Warum diese Aufregung

Klar können Kirchen mit sehr begrenzten Besucherzahlen und einem Hygiene-Konzept wieder öffnen. Über andere herziehen ist immer so leicht und billig.

@Margitt

Wie lange will man noch das Besuchsverbot in den Altenheimen aufrecht erhalten?
Altenheimbewohner, die infolge dementiellem Syndrom nicht telefonieren können, sind besonders übel dran."
Ein wichtiger Aspekt, danke! Das wäre ein Beitrag zu Menschlichkeit mit den Schwächsten.
Was die Kirchen angeht- da trifft sich eben überwiegend die Risikogruppe in geschlossenen >Räumen, aber wegen mir...
nur warum dann z.B. die Außengastronomie nicht öffnen darf erschließt sich mir nicht.
Hat sicher mit Machtverhältnissen zu tun und mit der Nähe zur Politik

endlich !!!

Das wurde auch höchste Zeit!
Eine Sache ist die Religionsfreiheit, eine andere aber auch, dass der Sonntagsgottesdienst oder was auch immer bei vielen Menschen zu einer festen Routine gehört und man ganz aus dem Rhythmus kommt. Habe ich zumindest inzwischen von vielen älteren Menschen gehört die manchmal nicht mehr wissen, welcher Wochentag gerade ist, weil ich ja den Sonntag nicht mehr gibt...

Kinder statt Kirche

Es gibt Kinder in Städten, die keinen Garten haben und in kleinen Wohnungen wohnen. Die Eltern müssen arbeiten und gleichzeitig die Kinder betreuen. Das bedeutet purer Stress und führt auch nachweislich zu mehr Gewalt gegen Kinder. Daher muss dringend etwas für Kinder unternommen werden. Spielplätze sind im Gegensatz zum Gottesdienst an der frischen Luft. Wenn Kinder nur in Begleitung eines Erwachsenen auf den Spielplatz gehen, können die Abstandsregeln wesentlich besser eingehalten werden als auf jedem Wochenmarkt! Beten kann man auch Zuhause, ausgelassen spielen oft nicht. Es muss etwas für die Kinder getan werden. Öffnet Spielplätze statt Kirchen!

Kinder leiden nach den Kranken am meisten an der Pandemie, da sie die größten Einschränkungen erleiden müssen.

Re SysLevel !

Weil anscheinend einige dieser Unseligen in die Kirche rennen wollen, um zu beten, dass ihnen all das viele "erwirtschaftete" Geld doch bitte nicht verloren geht.
Und viele sind anscheinend nicht in der Lage, auch mal für einige Zeit alleine zu Hause ihr Gebet zu sprechen, da sie in der Kirche nicht aufgepasst haben. Es ist doch immer sehr interessant zu sehen, was hat die Nachbarin heute an......... !
Glaube..... wirklicher Glaube ist Mitmenschlichkeit und Füreinander, dafür bedarf es keinen Tempel !!!

@Traumfaher, 10.20h

Die Hilfsgelder sollten nicht nach dem Gießkannenprinzip an alle verteilt werden, sondern nur an nachweislich Bedürftige.
Ich kenne einige H IV-Haushalte, da steht zwar kein PC/Laptop/Tablet aber modernste Unterhaltungselektronik.

Dafür kann der Staat nichts.

@Quakbüddel, 10.44h

Diese "Schnapsgläschen" beim Abendmahl sind in vielen Gemeinden schon seit Jahrzehnten üblich.
Das flächendeckend so zu handhaben, wäre bestimmt das kleinste Problem.

Gaststätten öffnen

Wäre unter den Bedingungen genauso möglich.
Hier ist mal wieder der Einfluss der Kirchen sichtbar.....
Im Elsass war ein kirchliche Veranstaltung die Ursache für die Verbreitung des Virus.

„Seit Mitte März gilt im Prinzip ein Versammlungsverbot für Gotteshäuser“

Aus triftigen Gründen. Wie überall und für jeden.

„Gläubige sollen demnach unter anderem einen Sicherheitsabstand von 1,5 bis zwei Metern einhalten“

Wenn sie das schaffen (wie, sollte ihrem Einfallsreichtum bzw. jedem selbst überlassen werden), sollten sie (genauso wie alle anderen auch!!) nicht daran gehindert werden, wieder „unter Menschen“ zu kommen.

@Takku, 11:53 Uhr

Ihre Aussage empfinde ich als unverschämt und beleidigend! Ich bin inzwischen auch einer der „Grauköppe“ und gehe, wie viele andere auch, seit meiner Konfirmation vor 50 Jahren in die Kirche. Aber deshalb geht es mir keineswegs so, dass „die um ihr Leben bangen, weil es zu Ende geht“.

„Die Kirchen werden doch sowieso einer nach dem anderen geschlossen.“ Das ist Ihre Meinung und die sei Ihnen gelassen, aber ich sehe das anders. Und solange die Kirchen noch nicht alle geschlossen sind, werden auch noch Gläubige hingehen.

Wir waren bei der – vom Landesbischof empfohlenen – Schließung unserer Kirche dabei – aus Verantwortungsgefühl und Überzeugung. Seit dem 15.03 gibt es einen Kurzgottesdienst per YouTube. Da waren die Geschäfte und Restaurants noch offen.

Man kann darüber diskutieren, ob es jetzt schon sinnvoll ist, Gottesdienste eingeschränkt wieder zu erlauben, aber nicht in so despektierlicher Form wie Sie.

Einen gesegneten Sonntag ond bleibet xond.

Es ist ja nicht so, dass Kirchen überlaufen sind

Wenn man so oft man will und so lange man will durch Supermarkt spazieren gehen darf, warum dann nicht eine Stunde in der Woche in der Kirche sitzen?

Den 1,5 Meter Abstand beim Hinsetzen hat man bislang sowieso schon vor Corona eingehalten. Nur beim Hingehen zur Kommunion wurde er unterschritten.
Und dann nach der Messe beim Schwatzen vor der Kirche.

@ Traumfahrer um 12:48

Nun hängen Sie doch Ihre Abneigung gegen Christentum, Kirche, Gottesdienste usw. nicht andauernd so überheblich und fast beleidigend aus dem Fenster!
Auch ich gehöre der Kirche nicht an, doch sollte man so viel Respekt vor dem Glauben oder der Einstellung anderer haben, dass man diese nicht ausgerechnet als “Unselige“ bezeichnet und ihnen dabei auch noch Motivationen unterstellt, von denen man annehmen möchte, dass Sie eher Ihre damit meinen.

Ich war heute Morgen im Baumarkt, rechts durfte man rein, links musste man raus - aber drinnen...
Ich kann Ihnen versichern:
In einer Kirche hätte ich mich coronabezogen wohler gefühlt - bloß gibt's da nicht das, was ich brauchte...

Gottesdienste

Es ist zu früh um wieder reale Gottesdienste anzubieten. Mag sein, dass es in manchen Kirchengebäuden der Landeskirchen logistisch machbar wäre, in vielen Freikirchen, wo sich die GoDi Besucher eh schon knubbeln, ist es logistisch wirklich eine Herausforderung bzw. kaum machbar. Zudem finde ich das Pochen auf Grundrechte und das Schielen danach, was andere alles schon wieder dürfen, überzogen (s. Römer 12, 1-2). Es gibt sehr viele Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nie einen GoDi besuchen können (z. B. keine GoDi, Krieg, Unterdrückung). Die jammern nicht, sondern glauben. Wenn sich 2 oder 3 im Namen von Jesus treffen, so ist er mit dabei. Egal wo und wie, ob in einem Raum oder zuhause via Internet.
Achso: Ich bin evangelisch freikirchlich und ich vermisse die realen Gottesdienste sehr. Aber ich brauche kein Gebäude um meinen Glauben zu leben, da Jesus in mir lebt (Kol. 1, 27). Gemeinschaft habe ich übers Internet und Telefon. Besondere Zeiten, besondere Maßnahmen.

@ 11:39 von Sisyphos3

Gottesdienst steht NICHT im GG - einfach mal lesen! Da steht Religions-Ausübung , aber nicht zwingend Gottesdienst. Sie dürfen fast jeder Sekte angehören, nur ist die Versammlungsfreiheit eingeschränkt: ein anderes Grundrecht!!

@ traumfahrer um 10:20

>>Aber die Kirchen, die im Geld schwimmen, wollen wieder predigen von Nächstenliebe und Gott- Vertrauen. Dies ist an Scheinheiligkeit nicht zu übertreffen !!!<<

Ich bin Gemeindeglied einer kleinen Dorfgemeinde in Sachsen.
Hier schwimmt nichts in Geld.
Ihre pauschalen Verurteilungen sind Unfug.
Diese zeigen nur, dass Sie von Kirche keine Ahnung haben.
Sie disqualifizieren sich in dieser Diskussion durch so weltferne Verleumdungen.

@ Traumfahrer, 12:48 Uhr

Ich empfinde Ihren Beitrag als gehässig und intolerant. Und übrigens: Es sind die Seligen, nicht die Unseligen, die „in die Kirche rennen wollen, um zu beten“.

„auch mal für einige Zeit alleine zu Hause ihr Gebet zu sprechen“ In Württemberg sind die Kirchen seit 6 Wochen geschlossen. Das ist doch „einige Zeit“ - oder nicht? Übrigens spreche ich durchaus auch „alleine zu Hause“ mein Gebet.

Wie schon geschrieben:
Man kann darüber diskutieren, ob es jetzt schon sinnvoll ist, Gottesdienste eingeschränkt wieder zu erlauben, aber nicht in so despektierlicher Form wie Sie.
Ich denke, bei entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen ist das vertretbar. Außerdem weiß ich, dass sich Kirchgänger durchaus der Gefahr bewusst sind und im Zweifelsfalle als gefährdete Person eher zuhause bleiben. Ob das bei allen Fußballfans oder Kneipenbesuchern auch so ist?

Einen gesegneten Sonntag ond bleibet xond.

Wenn Kirchen

wieder öffnen dürfen, werde ich mich nicht mehr an Einschränkungen im Familienleben halten. Wir sind sowieso nur noch ein kleiner Kreis, die engere Familie mit mir 9 Personen. Meine Mutter läuft außer Konkurrenz, da Seniorenwohnen. Schon auf Grund meiner Vorerkrankung, werden wir uns verantwortungsbewusst verhalten.
Wir dürfen arbeiten, wir dürfen einkaufen und neuerdings sogar mit einer “nicht im Haushalt lebenden Person“ spazieren gehen. Aber offensichtlich zu doof zu verstehen, wie sich Erwachsene zu Corona-Zeiten zu Hause verhalten sollten.
Meine Familie und ich sind mündige Personen. Wir wissen, was wir tun.

Keine Trennung von Staat und Kirche, unwichtig

In 2018 erhielten die beiden großen Kirchen in Deutschland 12,4 Mrd. Kirchensteuer. Warum haben diese Freizeitgruppen dieses Privileg und weitere Sonderrechte?

@ 13:03 von wuestenindianer

... und im österreichischen Ischgl das Après-Ski und im niederrheinischen Heinsberg eine Karnevalsveranstaltung... Man sieht, wie schnell das Virus dazu führt, Schuldzuschreibungen zu reaktivieren, am deutlichsten bei den unsinnigen Grenzschließungen, die im Saarland erschreckend schnell zu Revitalisierung alter Vorurteile und Beschimpfungen führt.
DAS braucht kein Mensch.

@ Gassi

Zur Religionsausübung gehört die (Nicht)Teilnahme an Gottesdiensten. Positive bzw. negative Religionsfreiheit.

Etwas mehr Gelassenheit

...täte allen in dieser Zeit gut. Ich gewinne allmählich den Eindruck, zahlreiche Kommentatoren schieben hier die Sorge um das Wohl der Allgemeinheit vor, um mit Lust auf alles einzuschlagen, was nach öffentlicher Religionsausübung aussieht, was ja heute leider dem Mainstream entspricht. Vielleicht sieht auch manch einer seine persönliche Genugtuung gefährdet, darüber, dass das religiöse Leben weitestgehend zum Erliegen gekommen ist, ohne Sachkenntnis zu haben. Wir haben in unserer Gemeinde eine Kommunionspendung ohne Gottesdienst durchgeführt mit Vorkehrungen, die jeden Einkauf gefährlicher machen als die Teilnahne daran und um mal auf die Debatte von oben einzugehen, die Sprechgitter der Beichtstühle sind vielerorts mit Plexiglasscheiben bzw. Folien versehen und das war schon vor Corona der Fall. Also bitte, Rücksicht und Verständnis auf allen Seiten. Das brauchen wir im Moment dringend und auch noch ein wenig Gelassenheit und gesunden Menschenverstand.

Ich finde die Kirchenöffnungen Irrsinn!

Wir haben im Moment genug Risikobereiche für die drastische Einschränkungen gelten ... und ausgerechnet Kirchen, in denen sich überwiegend ältere Menschen aufhalten, will man nun -wenn auch unter Auflagen- wieder öffnen.

Das ist quasi für alle, die in vielen Bereichen aufeinander Rücksicht nehmen, ein Tritt in den Allerwertesten.

Aus meiner Sicht dürften Kirchen nahezu an letzter Stelle auf dem Weg zur "Normalität" stehen ... denn, wie hier schon richtig erkannt, sie sind nicht System relevant, aus meiner Sicht sowieso ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten ... und wer unbedingt beten möchte, kann dies auch für sich zu Hause tun ... denn, Gott -sofern es ihn geben sollte- ist ja schließlich überall ... nicht wahr?!

@ Lin

Sie vergleichen leider Äpfel und Birnen.

Der entscheidende Unterschied zwischen Kirchen und Spielplätzen ist, dass man in Kirchen Verantwortliche für jede Kirche hat, die Konzepte entwickeln und die Einhaltung überwachen. auch geht es dort um wenige Stunden pro Woche.

Öffnet man die Spielplätze, müsste man neben jeden Spielplatz jemanden stellen, der die Einhaltung der Regeln sowohl auf Seiten der Kinder (wohl nicht machbar) als auch auf Seiten der Eltern, die auf den Bönken Platz nehmen, den gesamten Tag überwachen. Das ist nicht zu leisten.

So gerne ich auch ist meinen Kleinen mal wieder auf den Spielplatz gehen würde - das geht zur Zeit nicht und hat nichts mit etwaigen Gottesdiensten zu tun.

Wie soll das gehen?

Religionsausübung ist durch das Grundgesetz geschützt.
Ich frage mich allerdings, wie die Konzepte in der Praxis funktionieren sollen. Bei den Protestanten mag das noch zu regeln sein, bei Katholiken steht die Eucharistie im Vordergrund. Die Menschen stehen auf und stellen sich zum Empfang der heiligen Kommunion vom Pfarrer an. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Abstand dabei eingehalten werden kann. Wer teilt dem 16. Gläubigen, der in die Kirche will, die nur auf 15 Menschen begrenzt ist, mit, dass er nicht an der Eucharistie-Feier teilnehmen kann? Trägt der Pfarrer bei der Wandlung einen Mundschutz? Wie gehen wir mit denen Menschen um, die immer noch den Papst an Katholizismus übertreffen wollen, indem sie auf Mundkommunion bestehen? Mir wäre es lieber, wir würden Eucharistie-Feiern noch eine Zeitlang lassen. Sonst wird die Zahl der überwiegend älteren Kirchenbesucher weiter reduziert.

Konzepte...

Am 25. April 2020 um 10:59 von wolf2
Gottesdienste sind nicht systemrelevant ! Und so lange die exakten Übertragungswege von Covid 19 noch nicht feststehen, ist sowas unverantwortlich !
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Fußball Bundesliga ist auch nicht Systemrelevant. Trotzdem wollen die Verantwortlichen sobald wie möglich wieder "Spielen" lassen. Die Politik spielt mit der Gesundheit der Menschen wenn sie solche Massenveranstaltungen wie Kirche oder zb. Bundesliga die nun wirklich nicht Lebenswichtig sind bald wieder zuläßt. Ich denke auch das ist Unverantwortlich!

werner1955

Das Gegenteil ist der Fall.

„Man möchte vielen Menschen“ eben nicht das Fastenbrechen ermöglichen und hat daher die Gottesdienste so lange untersagt. Es war wohl jedem klar, dass in den nächsten Wochen viele Zusammenkünfte anstehen würden, da in dieser Zeit die Gemeinschaft im Vordergrund steht.

Da aber bereits in den Instanzen Gottesdienste gerichtlicherseits mit Einschränkungen erlaubt wurden und das BVerfG auf Klagen von Christen hin sehr deutlich gemacht hat, dass es eine solche Einschränkung der Religionsfreiheit nicht mehr lange mittragen wird, muss die Politik reagieren.

Sie hat keine andere Wahl.

Sisyphos, 10.51h

Dann versuchen Sie es einmal in der Eberhardskirche.
Da sind es nicht gerade wenige, die den Beichtstuhl aufsuchen.
Auch im Umland immer noch sehr gefragt.

12:36 von werner1955

“Mann möchte vielen Menschen ermöglichen besonders das "Fastenberechen" Ende Mai in gewohnter weise zu ermöglichen.“

Was für ein Quatsch.
Die Kirchenoberen rufen schon eine ganze Weile danach. Da war vom “Fastenbrechen“ noch garnicht die Rede.
Übrigens, Fastenbrechen ist nicht nur Ende Mai sondern derzeit täglich. Ich weiß nicht wo Sie sind, bei uns sind die Moscheen geschlossen. Ich kenne viele Muslime, keiner motzt darüber. Die meisten gehen davon aus, dass zu Ramadanende noch geschlossen ist. In Moscheen wird auch nicht gesungen. Allerdings, wenn Kirchen dürfen ...
Aber sicher WISSEN Sie es besser.

@wolf2, 10.59h

Im Artikel steht ausdrücklich, dass nicht gesungen werden soll.

12:45 von cari

“Habe ich zumindest inzwischen von vielen älteren Menschen gehört die manchmal nicht mehr wissen, welcher Wochentag gerade ist, weil ich ja den Sonntag nicht mehr gibt...“

Meine Mutter schaut sich Sonntags die Messe im Fernsehen an. Wechselweise katholisch und evangelisch.
Sie ist 87 und weiß genau wann Sonntag ist.

@ 13:32 Ist Wahr

Kirchensteuer bekommen die Kirchen von ihren Mitgliedern in Deutschland aufgrund der nationalen Besonderheit, dass der Staat für die Kirchen die Steuer gegen Aufwandsentschädigung mit be- und abrechnet.
Den Unterschied zwischen religiösen Organisationen und Freizeitgruppen könnten auch Sie kennen.

@ 11:33 von Peter Meffert

Sie haben da völlig richtig argumentiert. Ich würde zu den Bedingungen auch gerne ein nachhaltigeres Wirtschaften dazustellen. So sollte die LHansa verstärkt auf saubere Flieger setzen - und auch Daimler könnte in eine sauberere und zukunftsfähigere Richtung gedrängt werden. Ob das allerdings die industrie-lastige CDU will, ist fraglich. Die werden nicht mal Beschäftigungs-Garantien und Steuer-Solidarität reinschreiben.

@ andererseits (13:52), Re

Meine Frage war nicht WIE die Art der Verrechnung laufen, sondern WARUM die beiden Kirchen diese Sonderrechte haben. Außerdem wissen wir, dass die "Mitgliedschaft" vorgeschoben ist.
Was ist der Unterschied zu Freizeitgruppen genau? Ich kenne ihn nicht? Falls Sie bei einer der Kirchen oder einer ihrer Organisationen beschäftigt sein sollten - ich habe manchmal diesen Eindruck - kennen Sie ihn eventuell besser?

Gottesdienst und Verfassung/Völkerrecht

Für die meisten @user hier gilt ein Blick in das Völkerrecht: Ich zitiere: "Das Deutsche Reich gewährleistet die Freiheit des Bekenntnisses und der öffentlichen Ausübung der Katholischen Religion" (Art1. RKK; AAS XXV (1933) p. 390) Und genau das Reichskonkordat gilt nach Beschluß des BVerfG von 1957 bis heute.
Also sind Katholische Gottesdienste völkerrechtlich systemrelevant und hätten niemals untersagt werden dürfen!
Ein wirklich Katholischer Gottesdienst findet in der Sammlung in Anbetung statt! Auch hier Systemrelevanz: Resilienzsteigerung bei praktizierenden Katholiken wirken sich auf die Immunität und Verarbeitung von Infektionen positiv aus. Bislang ist weltweit kein traditionstreuer Priester an CoViD-19 gestorben. Was noch zu beachten ist. In der "Alten" Messe gehört die Kommunion der Gläubigen gar nicht zur Gültigkeit dazu! Eine Infektionsmöglichkeit weniger! Das ordinarium der Hl. Messe ist dann sowieso geläufig: Wozu Gesangbücher? Traditionstreue können es eben mit Vernunft!

Wer ohnehin nie in die Kirche geht ...

... kann natürlich am besten beurteilen, wie wichtig sie für andere Menschen ist. Dass sie denen nicht wichtig ist, gibt ihnen kein Recht, sie anderen zu verwehren.
Die Teilnehmerzahl zu begrenzen, finde ich nicht sinnvoll. Soll man Nr. 51 wegschicken? Das Gesangbuch lag eine Woche unbenützt. Wenn jeder sich selbst eines nimmt, nicht mit Handschlag gereicht bekommt, glaube ich ich kaum, dass davon eine Gefahr ausgeht. Abstand halten ja, Mundschutz bitte nicht. Singen, warum nicht, es sei denn, es wird bewiesen, dass Gesang mehr Viren verbreitet als normales Atmen. Opferbüchse statt Klingelbeutel finde ich ohnehin besser. Soll der Nachbar wissen, wieviel ich opfere?
Es wird Zeit, bei den bekannten Infizierten zu erheben, wer von ihnen sich im Gottesdienst angesteckt hat. Meistens findet man andere Ansteckungswege. Danach, nicht nach Systemrelevanz, sind einschränkende Maßnahmen zu beurteilen.

Am 25. April 2020 um 11:48 von frische Unterhose

Zitat: Ich finde die staatlichen Maßnahmen völlig in Ordnung. Mir ist die Vorsicht wichtiger. Meine Grundrechte sind nicht eingeschränkt.

Auch ich finde die (meisten) staatlichen Maßnahmen in Ordnung und auch mir ist die Vorsicht wichtiger.

Ich sehe mich aber in meinen Grundrechten durchaus eingeschränkt. Das akzeptiere ich (noch) aus den vorgenannten Gründen. Ich bin aber wachsam, dass das nicht Überhand und später auch wieder rückgängg gemacht wird. Die Verlockung, dass Grundrechtseinschränkungen perpetuiert werden, ist groß.

Zitat: Wenn Kirchen wieder

Zitat: Wenn Kirchen wieder öffnen dürfen, werde ich mich nicht mehr an Einschränkungen im Familienleben halten. [.....] Meine Familie und ich sind mündige Personen. Wir wissen, was wir tun.

Ich habe Angst vor mündigen Personen wie der Foristin. Ich möchte niemandem begegnen, der beim Einkaufen keine Maske träg und sich nicht an Abstands- und Hygienevorschriften hält. Alles freie Entscheidungen mündiger Bürger.

Ich bin froh, dass es Bußgeldvorschriften gibt und hoffe, dass diese strengstens angewandt werden.

Ein Gottesdienst macht nur

Ein Gottesdienst macht nur unter der Annahme Sinn, dass es einen Gott wirklich gibt. Alles, wirklich alles was wir Wissen, deutet darauf hin, dass es keinen gibt. Es existiert nicht der allerkleinste Hinweis auf ein solches Wesen.

Von daher: Bitte liebe Gläubige, seid wenigstens in dieser schwierigen Zeit einmal vernünftig und betet lieber zuhause, als euch und andere zu gefährden!

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