Kommentare

Merkel kündigte höhere deutsche Beiträge

für den EU-Haushalt an, nannte aber keine Zahlen. "Das ist richtig und das ist gut so
.
warum ist das gut und richtig ?

"Recovery Fonds" (Wiederaufbaufonds)

auch hier haftet Deutschalnd entsprechend seiner Wirtschaftsgröße durch = es ist auch eine Vergemeinschaftung der Schulden = Haftung und Verantwortung getrennt!!!!
Wäre es nicht besser man sagt wir sind solidarisch und schenken Italien undSpanien den Betrag X , damit können sie den Risikoaufschlag an den Kapitalmärkten decken. Sie hätten dann Reformdruck. Außerdem haben die Bürger in den Ländern mehr Eigenkapital als wir Deutschen.

Durch Recovery Fonds würden auch für alle Länder Zinsen durch die Haftung steigen.
Bei "Geldgeschenken" wären wir aus der Haftung und Vergemeinschaftung .
Sollten die Länder kein Geld mehr am Kapitalmarkt bekommen wären die Risiken sowieso zu groß. Hier gäbe es nur noch die Abwertung mit einem Euro ligth. Die Stunde der Wahrheit - Aber das ist noch fast 1 Bio Target = Wechsel ohne Fälligkeit + ESM usw

Keine Eurobonds..

echt lustig, wie man hier verschaukelt wird. Blechen werden wir am Ende wieder für die EU, sogar erheblich mehr. So sieht Solidarität aus...........

Tatsachen die nicht mehr zu vermitteln sind.

Es ist gut das es keine Eurobonds gibt. Eine Vergemeinschaftung der Schulden würde das Ende der EU in kürzester Zeit bedeuten. Denn die Schulden befinden sich zum größten Teil in den südlichen EU Ländern. Und sie werden nicht weniger, sondern von Jahr zu Jahr mehr. Es gibt keine wirkliche Bereitschaft die Schulden zu reduzieren solange es vermeintlich wohlhabende, hart arbeitende Nordstaaten gibt. Dabei muss vermerkt werden das der persönliche Wohlstand in den südlichen EU Staaten erheblich höher als in den Nordstaaten ist, die zudem ein wesentlich längere Wochen und Lebensarbeitszeit haben.
Schon jetzt ist diese Situation kaum vermittelbar.

@Sisyphos3, 20:28

Ich wurde gerne die Details abwarten.

Grundsätzlich spricht allerdings vieles dafür, dass es der deutschen, insgesamt exportorientierten Wirtschaft vor allem dann gut geht, wenn es auch den Abnehmerländern, viele davon in EU und Euro-Raum, gut genug geht.
Außerdem ist Deutschland wirtschaftlich ein stärkeres Land als viele andere.

In diesem Rahmen andere zu unterstützen und damit auch den Einbruch der eigenen Wirtschaft abzumildern klingt nach einem Plan, der mindestens bedenkenswert ist - einerseits im Sinne einer Solidarität, andererseits auch im eigenen Interesse.

Die Summen

machen einem Normalbürger langsam Angst, alle Hilfen und was jetzt so gemacht wird, müssen am Ende wieder eingespielt werden.
Auch der höhere Beitrag zur EU muss über Steuern ja finanziert werden, Geld wächst ja nicht auf Bäumen oder auf der Wiese.
Und selber hat Deutschland ja auch viele Milliarden aufgenommen, ob das am Ende gut geht, ich hab nicht unbedingt ein gutes Gefühl.

Na, zumindest bis auf Weiteres

keine "Coronabonds" oder welche Vernebelungsbezeichnung auch immer gewählt wird. Dafür einen, wie Frau Merkel es nannte "Recowri plähn", der aber zumindest mehr Kontrollen über den Einsatz der Gelder zulässt.
Mal sehen, wie lange die Standhaftigkeit reicht. LINKE, Grüne und Medien machen jetzt schon mobil.

Zum Kaputtlachen

Man man die Summen ja gar nicht mehr zusammenzählen, 165 Mrd Schulden, höhere EU Beiträge, Kurzarbeit, zig Millionen für Schulen, nochmal Milliarden für Kommunen, Rentenerhöhung, zig Millionen für Schutzausrüstung, Milliarden für KfW Kredite,... dann noch zig Millionen aus den Ländern.... Etc etc.
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Also angesichts dessen, dass vor 6 Wochen kein Geld für gar nichts da war, spannend.
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Aber irgendwer wird das alles zahlen müssen, wer das wohl sein wird.
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Von daher ist es mittlerweile auch egal ob da jeden Tag nochmal 1 Billion oder noch eine oder 50 freigegeben werden. Alles Wumpe.
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Das werden spannende Jahre werden, für die Fridays for Future Generation. Bis zum Klimakollaps natürlich. Dann ist es eh egal.
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Da passt es ganz wunderbar, dass die Autoindustrie jetzt auch nochmal ein paar Milliarden abhaben will.
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Jedes Problem läßt sich hoffentlich mit Geld lösen. Und wenn nicht, dann glauben wir einfach, dass es gelbe Socken oder ein Mundschutz könnte.

Am 23. April 2020 um 20:44 von YinYangFish

" Grundsätzlich spricht allerdings vieles dafür, dass es der deutschen, insgesamt exportorientierten Wirtschaft vor allem dann gut geht, wenn es auch den Abnehmerländern, viele davon in EU und Euro-Raum, gut genug geht. "

Das stimmt so nur zum Teil, man sollte sich mal Targed-2 ansehen, und nachlesen was das ist.
Also irgendwann muss auch mal was abgerechnet und bezahlt werden, aber Papier ist sehr geduldig.

EU Finanzierung

2% vom BIP wie alle belehrenden Foristen bisher immer sagen?
*
Wie können jetzt 2% von Weniger mehr werden?
*
Ein 75-jähriger gelernter Bankkaufmann, ehemalig Selbständiger.

„Die Gespräche seien in freundlicher Atmosphäre verlaufen, sagte Merkel. Jeder habe seine Perspektive dargestellt, die Verhandlungen seien aber von Gemeinsamkeit geprägt gewesen - nicht zuletzt auch aufgrund der Vorgespräche.
>>> Die von einigen Ländern geforderten Eurobonds lehnte sie erneut ab: "Es geht nicht, dass sozusagen die Schulden vergemeinschaftet werden"

Es wäre schön, wenn man die „freundliche Atmosphäre“ dazu nutzen würde, gemeinsam mit den EU-Bürgern zu überlegen, was man tun könnte, um diese „Schulden“ loszuwerden statt der Gemeinschaft. Und zwar ein für allemal. Überhaupt: WESSEN Schulden genau? Bei wem? Und vor allem: Wieso???

Bezahlen

Wer soll bezahlen, der Steuerzahler natürlich. Wenn die EU die Hilfen erhöht und D. noch die Beiträge erhöht zahlt D. wie immer das Meiste.
Das Nein zu den Bonds d.h. Schuldenteilung oder wird am Ende doch kommen nur in anderen Gewand. Wo die Milliarden herkommen ist mir ein Rätsel. Haben wir bereits durch Nullzins die Schulden der Südländer bezahlt wird das noch Jahrzehnte weitergehen. Die v.L. Zukunftsvision ist Mausetot . Das meiste Geld geht weiter in die Landwirtschaft bei den die Südländer profitieren.
Die Politiker haben diesen Schaden verursacht durch Ignoranz und falscher Spardamkeit. Die Pandemiepläne nie umgesetzt. Politiker sollten den Schaden vom Volk fernhalten das Gegenteil ist geschehen und geschieht.

Illusion

Wie die schwarze Null hatte Herr Schäuble sachlich recht und ließ einige dafür einen Preis zahlen.

Und dann kommen die Salvinis?

Italien hat sehr von den EU-Geldern des Rettungsschirms profitiert. Auch die astronomischen Anleihenkäufe haben primär der it. Wirtschaft geholfen - womöglich auch der Mafia. Und dann kan Salvini und hat die Solidarität mit Füßen getreten. Das selbe bei Polen und Ungarn: Hand aufhalten und wenn's um die Wurst geht ausscheren und kneifen. Das ist halt ganzbund gaz uneuropäisch. Welche Änderungen hinsichtlich der Mafia hat denn It aufgelegt? Die könnten ohne diese Pestbeule schuldenfrei sein! Und Ungarn ist mit dem Ermächtigungsgesetz a la 33 de facto eine Diktatur. Weshalb dem schlechten noch gutes Geld hinterherwerfen?

Ideologie ist teuer

mal abgesehen davon, dass noch keiner wirklich weiß, wie teuer die Rettungspakete der Corona-Hilfe hier im Lande werden, und wie man sie denn finanzieren will, wirft die Selbstgefälligkeit im Kanzleramt jetzt auch noch mit Steuergeldern der arbeitenden Bevölkerung um sich, um die Fehlentwicklungen und politischen Entscheidungen anderer Länder zu unterstützen. Es wäre an der Zeit dieses ideologische Gebilde in dieser Form zu beenden und zur reinen Wirtschaftsunion zurückzukehren.

@20:36 von rr2015

"Außerdem haben die Bürger in den Ländern mehr Eigenkapital als wir Deutschen."

Ich hatte Sie doch erst vor wenigen Tagen darauf hingewiesen, dass Sie hier "Mediane" als "Mittelwerte" ausgeben. Bitte informieren Sie sich doch mal über den Unterschied dieser statistischen Kenngrößen.

Es geht uns nur gut, wenn es auch den anderen gut geht

Bei der Art und Weise, wie hier zum Teil diskutiert wird, wird mir langsam schlecht.Denkt denn niemand daran, daß der grösste Teil unserer Exporte in andere EU-Länder geht?Gerade nach dem Brexit können wir an einer Verarmung Italiens, Frankreichs oder Spaniens überhaupt kein Interesse haben.Nur wirtschaftlich starke Partner können auch weiterhin deutsche Produkte kaufen. Wenn wir daher diesen Ländern bei der Bewältigung ihrer Probleme helfen, kommt dieses Geld auch in der einen oder anderen Form zu uns zurück. Nicht zuletzt geht es um Solidarität, Stabilität und Frieden in Europa! Wenn wir jetzt nicht gemeinsam handeln, ist das eine Steilvorlage für alle Rechtspopulisten in Europa!

Es ist unerträglich !

Guten Abend,
selbst E.Macron hat in einem Interview in der « Financial Times « die Deutsche Wirtschaftspolitik wegen seiner Europäischen Auswirkungen kritisiert.
Macron ist ein neoliberaler in Reinkultur ,aber in seinem Interview kann man fast anfangen zu glauben,dass er in der letzten Periode seiner Amtszeit sich an die Spitze einer Neuorientierung Europas setzen will.
Besonders greift er das Lohn-und Sozialdumping an ,eingeleitet von Schröder und weitergeführt von Angela Merkel.
Es ist mir voellig unverständlich,dass man Frau Dr.Merkel weiter so ein Vertrauen entgegenbringt.
Die Deutschen Banken,französischen usw.wurden nach 2008 auf Kosten von 40 Prozent der eigenen Bevölkerung,und trotz eigener Fehler in Italien und Spanien ,auf Kosten der dortigen Bevölkerung gerettet,und letztendlich durch eine hohe Arbeitslosigkeit dort!
Und jetzt haette man direkt den Staaten Geld geben muessen,und durch Eurbonds haette man den Suedlaendern eine wirkliche Erholung Ihrer Wirtschaft ermoeglicht

@ 20:51 von deutlich

Der Begriff "Mobilmachung" ist in dem Zusammenhang völlig daneben und zeigt eher, dass Sie außer den üblichen Floskeln keine Argumente gegen Corona-Bonds haben. Sie sind - auch in der Überzeugung vieler konservativer Politiker*innen und Wirtschaftsexpert*innen - eine klare Win-Win-Strategie, um durch gemeinsame Anleihen einerseits zu verhindern, dass besonders belastete Staaten zu immer höheren Kosten Geld aufnehmen zu müssen, und andererseits durch diese Form der solidarischen Unterstützung selbst zu profitieren, indem die Volkswirtschaften gestärkt werden, die zu unseren Hauptexportnationen gehören. Argumentativ hat ja selbst Merkel heut nichts argumentativ gegen Corona-Bonds anführen können außer das blass-magere Argument, es dauere zu lange, das über die Hürden nationaler Zustimmung zu bringen.

Interessant wäre

auch mal den Artikel zu lesen " Forderung nach strengen Auflagen Keine Corona-Hilfen bei Dividendenzahlung? "

Hier fangen einige Länder an, und denken etwas mit ;-).

egal

Egal, wie es genannt wird. Deutschland zahlt für die Schulden anderer, zur Freude der AfD, die nach dem Corona-Hype um Merkel stärker als je zuvor sein wird.

@ 21:26 von dibr

In einer "reinen Wirtschaftsunion" wäre das Interesse an einer Stärkung schwächerer Nationen nicht geringer, allein schon um unsere Exporte nicht einbrechen zu lassen.

Untätigkeit ist allemal teurer

@ dibr:
mal abgesehen davon, dass noch keiner wirklich weiß, wie teuer die Rettungspakete der Corona-Hilfe hier im Lande werden

Das ist auch im Moment nicht so wichtig. Nichtstun wäre auf jeden Fall langfristig wesentlich teurer.

21:18 von Gassi

Zitat:"Welche Änderungen hinsichtlich der Mafia hat denn It aufgelegt? Die könnten ohne diese Pestbeule schuldenfrei sein! "

Angesichts der von der Mafia ermordeten Polizisten, Richter und Staatsanwälte hört sich Ihr Kommentar ein bisschen zynisch an. Vor allem, wenn man weiß, dass Deutschland zum Rückzugsland und zum Geldwäscheparadies für die italienische Mafia geworden ist. Italienische Fahnder beklagen immer wieder die schwierige Zusammenarbeit mit deutschen Behörden. Im Übrigen: Deutschland hat wohl nicht eine so eng vernetzte verbrecherische Organisation wie die Mafia und ist stolz auf seine funktionierenden Institutionen. Sind wir deswegen schuldenfrei?

Das Argument uns ginge es gut, wenn es den Nachbar gut geht

wird dann ad absurbum geführt , wenn wir das " gut gehen der Nachbarn" erst aus unseren Steuermitteln finanzieren sollen . Der Urfehler den wirtschaftlich stärkeren Norden mit dem wirtschaftlich viel schächeren Süden im Euro zu vereinen und damit Währungsparitätsangleichungen der Währungen durch Auf- und Abwertung starker und schwacher Länder zu unterbinden war ein wirtschaftlicher Unsinn ohne gleichen.

@ Möbius - was muss ich vergleichen?

@frische Unterhose: vergleichen Sie doch Schweden mit Frankreich

Oh, entschuldigen Sie, dass ich es gewagt habe Schweden mit Norwegen, Dänemark und Finnland zu vergeichen.

Ob das richtig oder gut ist ?

"" Merkel kündigte höhere deutsche Beiträge für den EU-Haushalt an, nannte aber keine Zahlen. "Das ist richtig und das ist gut so", sagte sie. Die Krise betreffe alle EU-Länder, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. Auch wenn man am Anfang mehr investieren müsse, sei eine solche gemeinsame Lösung auch im deutschen Interesse""
#
Klar ist doch das wir hier in D. uns auf höheren Abgaben,wo auch immer und auf welchen Dingen ( Mehrwert Steuer oder ähnlichen Sachen ) einstellen müssen. Nach der Corona Kriese werden wir uns noch verwundert die Augen wischen. Da kann ich schon die Briten verstehen das sie raus aus der EU sind.

Hoffentlich

bleibt Merkel standhaft bei ihrem „nein“ zu Eurobonds. Sind die Staaten, die jetzt (wieder mal) laut nach Vergemeinschaftung der Schulden schreien (mit der Idee im Hinterkopf, dass im Notfall Deutschland die Schulden dieser Staaten bedienen müsste), auf die Idee gekommen, erstmal die eigenen vermögenden Bürger (Z.B. Italiener haben im Durchschnitt ein höheres Vermögen als Deutsche) zur Solidarität mit dem eigenen Staat zu verpflichten ? In Deutschland kam diese Idee (eine spezielle Zwangs-Abgabe von vermögenden deutschen Bürgern einzuziehen) schon ziemlich zu Beginn der Krise auf den Tisch, ohne dass wir Solidarität eingefordert hätten von anderen EU-Staaten. Aber für einige EU-Mitgliedsstaaten ist Solidarität eh eine Einbahnstraße, man ist schnell dabei, sie von anderen einzufordern, gewährt sie anderen selbst aber nur ungern.

21:26 von dibr

Zitat:" wirft die Selbstgefälligkeit im Kanzleramt jetzt auch noch mit Steuergeldern der arbeitenden Bevölkerung um sich, um die Fehlentwicklungen und politischen Entscheidungen anderer Länder zu unterstützen."

Falls Sie mit "die Selbstgefälligkeit" unsere Bundeskanzlerin gemeint haben sollten - weiter daneben als diese Bezeichnung geht kaum. Die "Steuergelder der arbeitenden Bevölkerung" und nebenbei auch der Unternehmen werden sehr gut angelegtes Geld sein, wenn die jetzt unter den wirtschaftlichen Folgen von Corona leidenden Staaten (alles auf "Fehlentwicklungen und politische Fehlentscheidungen zurückzuführen??) wieder unsere Produkte kaufen können bzw. selber Dinge herstellen können, die wir benötigen. Wie sagten Sie ganz recht? "Ideologie ist teuer"!

Land .... Durchschnitt ....

Land .... Durchschnitt .... Median in US$
Deutschland 216.654 / 35.313
Italien 234.139 / 91.889
Schweiz 564.653 / 227.891
Spanien 207.531 / 95.360
Luxemburg 358.003 / 139.789
Frankreich/GB 276.121 / 101.942

also auch da sehen wir nicht gut aus

20:44 von YinYangFish

andererseits auch im eigenen Interesse.
.
sie meinen Hauptsache wir haben Arbeit
auch wenn wir die Produkte dann verschenken

Was ist Solidarität ?

Die Solidarität in der Corona-Krise ist zwingend. Zwingend in Bezug auf die Krise. Wenn ein Staat Gelder ablehnt, weil man ihn zum krisenbedingten Einsatz zwingen will (wir sind Italiener, wir wollen nicht den Weg der Griechen gehen),dann hat dieser Staat kein krisenbedingtes Problem und braucht auch kein Geld.
Die Kanzlerin hat richtig gehandelt (und ich bin nicht wirklich ein Merkel-Fan). Eurobonds bedeuten eine Vergemeinschaftung von Schulden, und das geht nur mit gravierenden Veränderungen. Diese bedeuten eine Finanzhoheit in Brüssel. Das werden Italien und Frankreich ablehnen. Also gehts nicht.
Solidarität bedeutet auch, dass man nicht über seine Verhältnisse lebt, bzw. auf Kosten von anderen. Schuldenberge, mit 55 (und früher) in Rente gehen, Bürgergeld und andere Wohltaten, sind nicht solidarisch, wenn man sie sich nicht leisten kann.

Freibier für Alle,

Deutschland zahlt alles.
Seit Jahren weigern sich Italien, Spanien, Portugal und viele andere Nehmerstaaten, dringend notwendige Reformen durchzuführen. Ungarn, Polen, Tscheschien und andere pfeifen auf die Einhaltung der EU-Vereinbarung. Sie halten alle die Hand auf, rühren aber für Europa keinen Finger. In diesen Ländern haben die Menschen mehr Eigentum an Häusern und Wohnungen, gehen die Bürger früher in Rente. Seit Jahren finanziert die EZB mit ihrem fragwürdige Ankauf von wertlosen Staatsanleihen Staaten die nahezu bankrott sind und bringt den Mittelstand um Milliarden von Zinsen.
In Deutschland zahlt der Mittelstand zu hohe Steuern. Harz IV -Empfänger darben am Existenzminimum, die Superreichen vermehren ihr Vemögen und tricksen bei der Steuer . Warum sollte der deutsche Mittelstand Billionen aufbringen um reformunwillige Staate zu sanieren???

@wenigfahrer 20.47

Auch der höhere Beitrag zur EU muss über Steuern ja finanziert werden, Geld wächst ja nicht auf Bäumen oder auf der Wiese."
Vielleicht fällts ja wie Mannah vom Himmel?
Im Ernst, ich warte schon drauf wie linke und grüne Wirtschaftsweise hier erklären, dass Schulden doch überhaupt keine Rolle spielen, weil sie eh nur umgeschuldet werden und nie, aber auch gar nie zurückbezahlt. Im Zweifel druckt die EZB eben Geld bis der Arzt kommt und kauft die Ramschanleihen in unbegrenzter Höhe an, wie gehabt...

20:47, wenigfahrer

>>Auch der höhere Beitrag zur EU muss über Steuern ja finanziert werden, Geld wächst ja nicht auf Bäumen oder auf der Wiese.<<

Natürlich nicht.

Es wird per Mausclick gemacht.

Und verschwindet auch auf demselben Wege wieder.

Natürlich nicht bei unsereins. Aber wir haben ja auch nicht die Macht über die Finanzen.

Re wenigfahrer !

Bestimmt werden in absehbarer Zeit die Steuer- Schrauben wieder angezogen werden müssen, um all die immensen Summen wieder irgendwie rein zu kriegen.
Wenn sie dann erst einmal bei all den großen Firmen, die viel Geld in Steueroasen verschieben, und all die Reichen die Schrauben ansetzen, soll es mir recht sein.
Denn es sollte nicht sein, dass eine Person im Jahr über eine Million Euro verdient, diese aber weniger Steuern zahlt als ein normaler Bürger. Da stimmt am gesamten System etwas gewaltig nicht.
Und wenn man dann auch noch sieht, wie ungleich zur Zeit das Ganze bei den Schulen abläuft, dass ärmere Kinder grundsätzlich in Allem benachteiligt werden, auch in der Digitalisierung in D, dann kann man echt wütend werden.
Hoffentlich wacht unsere Politik endlich auf und behebt diesbezüglich so manches Problem, sonst wird D noch weiter abrutschen im Ranking. Da nützt dann auch der Titel "Exportweltmeister" absolut nichts !

20:51, deutlich

>>Na, zumindest bis auf Weiteres
keine "Coronabonds" oder welche Vernebelungsbezeichnung auch immer gewählt wird. Dafür einen, wie Frau Merkel es nannte "Recowri plähn", der aber zumindest mehr Kontrollen über den Einsatz der Gelder zulässt.
Mal sehen, wie lange die Standhaftigkeit reicht. LINKE, Grüne und Medien machen jetzt schon mobil.<<

Und auch ich.

Über Campact und andere Plattformen.

Der Euro wurde mit einer Lebenslüge kreiert.

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:

Die Lebenslüge zu beenden, oder den Euro.

Ich plädiere für ersteres.

@21:29 von dilbert_66

Egal ob Mittelwert oder Median, Tatsache ist, dass es auch in Italien genug Reiche und Superreiche gibt, von denen der italienische Staat per Zwangsabgabe Solidarität mit dem eigenen Staat einfordern könnte, bevor man das bei den Steuerzahlern anderer Länder (die momentan alle ähnlich gelagerte eigene Probieme haben) tut. In Deutschland kam die Forderung nach einer Zwangsabgabe der eigenen Reichen schon früh in der Krise auf, ohne das hier irgendjemand nach solidarischer Hilfe von anderen EU-Staaten gerufen hätte.

@ dilbert_66 21.29 Uhr

Mir ist die Antwort von ihnen gerade auf die Aussage nicht klar.
Ich kenne die Vorgeschichte nicht, aber die zitierte Aussage des Mitforisten rr2015 ist nicht falsch.

Herr Macron vergisst, dass in seinem Land

die Menschen viel früher in Rente gehen. Andererseits würde ich mir wünschen, wenn deutsche Arbeitnehmer auch in den Genuss einer früheren Rente kommen könnten. Vielleicht ist das der Grund, warum wir Deutsche so gut da stehen. Lohndumping und Rente erst ab 67Jahre ist der Preis dafür, dass Deutschland so gut da steht. Und jetzt werden einige Unternehmen, unter dem Deckmantel von Covid-19, Mitarbeiter mit besseren Verträgen entlassen, bzw. unter Druck setzen. Auch das ist Deutschland!

Peinliche Studien

Eine Studie, bei der zwei Mal in jeweils hundert Blutspenden Corona-Antikörper gesucht und in elf Prozent der Proben auch gefunden worden waren, wurde vom Karolinska-Institut wieder zurückgezogen.

Kein Wunder. Die beiden Stichproben hatten einen Umfang von jeweils 100. Das ist viel zu wenig.

In Deutschland sind von 82 Millionen Menschen vermutlich etwa 320.000 Menschen gegen Covid-19 immun (bei der Dunkelziffer habe ich mich an die gängigen Schätzungen angelehnt). Das sind etwa 0,4%. Wie viele immune Proben würde man dann in 100 Proben wohl erwarten? Richtig, null.

Schulden !

Jedes Land der EU sollte, wenn es Geld will, gewisse grundsätzliche Vorgaben erfüllen, sonst gibt es kein Geld.
Italien sollte endlich den Kampf gegen die mafiösen und korrupten Strukturen ernsthaft vorgehen und einen trotz Corona strikten Haushaltsplan aufstellen und auch einhalten.
Ungarn sollte Orban in die Wüste schicken und sich endlich auch an der Verteilung der Flüchtlinge und Aufnahme dieser beteiligen, und endlich wieder rechtsstaatliche Prinzipien und Pressefreiheit zulassen.
Das Gleiche gilt für Polen und Tschechien, die ebenfalls ziemlich abdriften.
Die anderen Länder der EU sollten sich auch mal ernsthafte Gedanken machen, was Solidarität und ein Miteinander bedeutet.
So ist es doch nur noch ein Haufen kläffender Hunde, die nichts wirklich gemeinsam haben.
Und zu guter letzt sollte die EU auf eine weitere Osterweiterung besser verzichten, denn da sind Länder dabei, die eher noch mieser sind wie Ungarn !

21:26, dibr

>>Ideologie ist teuer
mal abgesehen davon, dass noch keiner wirklich weiß, wie teuer die Rettungspakete der Corona-Hilfe hier im Lande werden, und wie man sie denn finanzieren will, wirft die Selbstgefälligkeit im Kanzleramt jetzt auch noch mit Steuergeldern der arbeitenden Bevölkerung um sich, um die Fehlentwicklungen und politischen Entscheidungen anderer Länder zu unterstützen. Es wäre an der Zeit dieses ideologische Gebilde in dieser Form zu beenden und zur reinen Wirtschaftsunion zurückzukehren.<<

So viele Mißverständnisse auf einmal.

Die Wirtschaftsunion war von den Vätern und Müttern der europäischen Einigung Anfang an nur als erster Schritt geplant. Sie wollen wirklich nach dem ersten Schritt stehenbleiben?

Und niemand wirft mit Steuergeld um sich. Der deutsche Staatshaushalt wird durch die angedachten Maßnahmen nicht belastet.

Ja sicher, die EU ist ein ideologisches Gebilde. Basierend auf der Ideologie von Adenauer, De Gaulle, Schuman und vielen anderen.

21:29, dilbert_66

>>@20:36 von rr2015
"Außerdem haben die Bürger in den Ländern mehr Eigenkapital als wir Deutschen."

Ich hatte Sie doch erst vor wenigen Tagen darauf hingewiesen, dass Sie hier "Mediane" als "Mittelwerte" ausgeben. Bitte informieren Sie sich doch mal über den Unterschied dieser statistischen Kenngrößen.<<

Sie können noch so oft darauf hinweisen, es ist sinnlos.

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