Kommentare

Richtig so!

Gewinne privatisieren, aber Verluste kommunalisieren kann nicht sein. Es heißt doch derzeit bei vielen Politikern, die Welt nach Corona wird eine andere sein. Hier könnte man mal anfangen. Allerdings befürchte ich, dass dann sofort die Lobbyisten der jeweiligen Kandidaten im Bundeskanzleramt schlangestehen, und damit hätte es sich mit möglichen guten Vorsätzen. Wie nah den Damen und Herren im Bundestag das Volk wirklich ist sieht man schließlich daran, dass sie nicht auf Teile ihrer Diäten als Zeichen der Solidarität, wie vom gemeinen deutschen Michel ständig gefordert, bereit sind zu vernichten.

Staatshilfen

Das Aussetzen staatlicher Hilfen bei Unternehmen, die in der Steuervermeidung führend sind, versteht sich eigentlich von selbst. Weit wichtiger ist aber, das Augenmerk auf die Unternehmen zu richten, die zum einen Kurzarbeitergeld in Anspruch nehmen, zum anderen aber weiterhin beabsichtigen, den Aktionären eine Dividende auszuschütten. Und wenn dann noch - wie von VW geschehen - die Forderung nach einer staatlichen Kaufprämie laut wird, na dann wird es wirklich unverschämt. Warum soll der Steuerzahler einem Konzern behilflich sein, auf Halde stehende Produkte an den Mann zu bringen. Ach so, Dividende und Boni.. Da schämt man sich nicht fremd, da wird man wütend.

Corona Staatshilfen

find ich gut.......die notleidende Automobilindustrie die Jahre lang die dickesten Boni an Vorstände und Mitarbeiter ausgeschüttet hat...beantragt als erste Kurzarbeitergeld und fordert Staatshilfen für den Auto Kauf....... :-)

>>Dänemark und Polen stellen

>>Dänemark und Polen stellen strenge Bedingungen, wenn es um Staatshilfen für Unternehmen in der Corona-Krise geht: Firmen mit Sitz in Steueroasen sollen keinen Cent sehen. Ein Vorbild für Deutschland?<<

Im Leben nicht!

Seit wie viel Jahren sprechen alle Parteien über Steuergerechtigkeit?

Seit wie viel Jahren wird von einem einfachen, gerechten Steuersystem gesprochen?

Was ist in den letzten 20/30 Jahren geschehen?

Nichts!

Wie sagte es Volker Pispers in einem seiner Programme:

Die Deutschen haben seit 1980 ihr Vermögen von 2 Billionen auf heute rd. 5 Bio. vermehrt (Die bekannte Schere zwischen arm und reich)

Alle Parteien (cdu/csu/spd/grüne/fdp) arbeiten ausschließlich für die Vermögenden.

Ich habe keine Hoffnung, dass sich der Zustand ändern wird!

PS. Wirtschaftpolitik und Steuergesetze würden sich auch nicht ändern, wenn die afd mit regieren wäre.

PS. Wir sehen, wie schwer sich die Politiker tun, den systemrelevanten Arbeitenden eine einfach Prämie zu zahlen.

Die Gewinnverlagerungen

... der Unternehmen ins Ausland seien in der Regel legal
.
wer widerspricht dem ?
nur ist es im Umkehrschluß illegal, solche Unternehmen noch zu subventionieren

wenn sie der Gesellschaft die Unterstützung versagen
worin soll dann deren Veranlassung liegen denen zu helfen

Da knickt D garantiert ein.

Jetzt weiss man nicht, wie man die aktuelle Krise bezahlen soll und diese Firmen halten nur die Hand auf. Von Solidarität keine Spur. Kurzfristige Hilfe JA, verbunden mit der Maßnahme zur Mithilfe und Transparenz. Falls nicht, mit kräftigen Zinsen zurückfordern - zB 10% wie beim Dispo. Aber CDU-Deutschland ist so industriehörig, dass die reihenweise einknicken - man braucht ja wieder mal Wahlhilfen oder ein Pöstchen? Aber mindestens genauso ätzend finde ich, dass in der jetzigen Zeit A Spielzeuge wie F16 gedacht wird. Gerade jetzt, wo's ein bisschen ruhig ist, das Parlament nicht ganz so scharf, die Medien mit Corona abgelenkt sind, bringt AKK so ein Projekt ins Rollen? Shame on you!!! Und dann sichvauchvnoch für den ALTEN Gruscht F16 interessieren anstatt der F36. Wie tief muss denn der Kotau sein, den sie vor Trump machen muss? Jetzt das Geld für wichtigere Dinge behalten. Krieg ist in weiter Ferne, nicht mal in Syrien geht was - alle hl. Kämpfer haben Angst vor der Gottesseuche?

20:41 von Ist Wahr

>>Aber es sind viele Arme, die den Vermögenden ihre Politiker wählen(.....)..<<

Genau so sieht es aus!

V. Pispers sagte dies auch in seinem Programm, dass cdu/csu/spd/grüne/fdp seit 40 Jahren von 80% der "armen" Wähler immer wieder gewählt werden....

Ich bin so frei und stelle den Link noch mal ein.
https://www.youtube.com/watch?v=YzD1l-qYqnA

(Hat übrigens ein anderer TS-Nutzer eingestellt, weiß seinen Nick-Name leider nicht, sonst würde ich ihn/oder sie an dieser Stelle lobend erwähnen)

Ist das ernst gemeint?

Da heißt es am Schluss des Textes: "Verbunden mit dem Versprechen, die Tochterfirmen in den Steueroasen zu schließen"

Das soll also die neueste Form des deutschen Steuerrechts sein? Jemand bekommt staatliche Hilfen ausgezahlt gegen ein Versprechen, in Zukunft dann evtl. doch steuerehrlich zu sein? Na dann gute Nacht deutscher Steuerzahler.

Wettrüsten

Viele der Beiträge wollen glauben, dass alle Politiker sich ein Beispiel an Schröder, Farage und Johnson nehmen, die Entscheidungen in Wirtschaftsfragen so treffen, dass sie dann im Ruhestand von den entsprechenden Firmen ordentlich belohnt werden.
Das ist eine Milchmädchenrechnung. Der wahre Grund, warum die Regierungen nicht gegen skrupellose Unternehmen vorgehen - was ihnen ja große Beliebtheit und viele Wählerstimmen bringen würde! - ist schlicht und ergreifend der internationale Wettbewerb.
Wenn ein deutsches Unternehmen mehr Steuern zahlt als die globale Konkurrenz, kann es im globalen Wettbewerb nicht mehr so gut mithalten.
Was wir brauchen, ist eine WELTWEITE Abschaffung von Steuerschlupflöchern und Niedrigsteuerländern.
_

„ Eine Umfrage von WDR, NDR und "SZ" bei den jeweils zuständigen Ministerien zeigt: Ob die Hilfe suchenden Unternehmen Sitze in Steueroasen haben oder auch anderweitig als Steuersünder aufgefallen sind, wird bei der Bewilligung von Bürgschaften für Kredite bisher nicht berücksichtigt (...)
NRW gibt an, einen anderen Weg zu gehen. Demnach würden die Zuständigen in dem bevölkerungsreichsten Bundesland durchaus darauf achten, ob die Antragsteller steuerehrlich sind. "Unternehmen, die ungeregelte Rückstände bei den Finanzbehörden haben oder gegen die ermittelt wird, sind grundsätzlich nicht für Bürgschaften des Landes oder der Bürgschaftsbank antragsberechtigt" (...).
> Wie wie viele auf dieser Basis bereits abgelehnt wurden >> und wie die Praxis mit dem Steuergeheimnis und der Unschuldsvermutung in Strafverfahren vereinbar ist, >>> ließ das Ministerium auf mehrfache Nachfrage allerdings unbeantwortet“

Jetzt mal „Butter bei die Fische“. Warum weicht man jedesmal aus, wenn es konkret wird?

Einfach nur lächerlich!

Die deutsche Verfahrensweise sind, wie sie im Artikel dargestellt werden schlicht an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Und noch lächerlicher ist der am Schluß des Artikels gemachte Vorschlag.
Und mir wird die Einkommensteuer automatisch abgezogen und ich bin verpflichtet, jährliche eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Wo bleibt da die Steuergerechtigkeit? Einfach nur lächerlich!

18:25 von Garfield215

Zitat:"Wie nah den Damen und Herren im Bundestag das Volk wirklich ist sieht man schließlich daran, dass sie nicht auf Teile ihrer Diäten als Zeichen der Solidarität, wie vom gemeinen deutschen Michel ständig gefordert, bereit sind zu vernichten."

Als ganz gemeiner deutscher Michel muss ich Ihnen sagen: Ich fordere das nicht! Wenn sie es freiwillig tun wollen - bitte, nichts dagegen. Aber damit Sie die Größenordnung einschätzen können: Ein MdB bekommt z.Zt. 10.083,47 € steuerpflichtige Diäten. Im Moment haben wir 630 Abgeordnete. Wenn jede/r einen Monatsbetrag spenden würde, kämen exakt 6.352.586,10 € heraus. Eine stolze Summe, aber angesichts der Summen, die z.Zt. ausgegeben werden (über 350 Milliarden€!) ein Nasenwasser. Aber wenn Sie auf Symbolen bestehen wollen - der Deutsche Bundestag verzichtet dieses Jahr auf die gesetzlich festgelegte Diätenerhöhung.

18:30 von morgentau19

Zitat:"Alle Parteien (cdu/csu/spd/grüne/fdp) arbeiten ausschließlich für die Vermögenden."

Sie haben in Ihrer Liste oben die AfD vergessen. Und die Linke, die gehört da tatsächlich nicht rein, aber die steht ja allein auf weiter Flur.

Dänemark sollte Vorbild sein!

Keine staatliche Unterstützung für Firmen, die ihr Geld in Steuervermeidungsländer parken! Eigentlich müßte dies selbstverständlich sein.
Da lobe ich mir Dänemark und auch in diesem Punkt Polen.

Dänemark ja, Polen nein

@ Heidemarie Bayer:
Da lobe ich mir Dänemark und auch in diesem Punkt Polen.

Dänemark ist wirklich ein Vorbild, aber die rechts-nationale Regierung in Polen habe ich im Verdacht, korrupt zu sein.

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