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Nun ja

Angeblich völlig überlastete Kliniken PX wegen Corona. Notaufnahmen vor dem Kollaps...und nun Kurzarbeit? Na was stimmt denn jetzt?

Kurzarbeit in Kliniken

Wenn mitten in einer Pandemie Kliniken Kurzarbeit anmelden müssen, kann dies eigentlich nur zwei mögliche Ursachen haben: Entweder der Virus ist bei weitem nicht so gefährlich wie befürchtet, oder die ergriffenen Maßnahmen zu seiner Eindämmung sind bei weitem zu radikal.
Es ist m.E. an der Zeit, sich das einzugestehen.

Kurzarbeit??? Mehrarbeit abbauen!

Ist schon irgendwie frech, oder? Seit Jahren jammern alle über Überstunden und Mehrarbeit und jetzt, wo man diese Stunden mal abbauen könnte, wird Kurzarbeit angemeldet...? Wofür? Damit man Geld aus der Staatskasse bekommt? Da drängt sich doch der Verdacht von Leistungsbetrug auf... sollte mal jemand überprüfen. Außerdem war die Verschiebung von Operationen kein Gesetz, sondern nur eine Empfehlung. Das war sicher jeweils eine Gradwanderung in der Entscheidung, aber kein Freibrief, einfach alles abzusagen und dann Kurzarbeit anzumelden.

@ 08:16 von Sternenkind

Mir wäre neu das es in Deutschland solche Meldungen gab, sowas wollte verhindert werden und das wohl erfolgreich.

@Heidelberger 8.25

Oder, als dritte Alternative: dank der strengen Maßnahmen ist es uns gelungen, Szenarien wie in Italien, Frankreich, Spanien und New York zu vermeiden. Wären die Maßnahmen weniger streng, hätten wir vermutlich jetzt bereits Triage-Situationen: also Situationen, in denen Ärzte entscheiden müssen, wen sie beatmen und wen sie ersticken lassen müssen. Das wäre freilich eine größere Auslastung der Kliniken und brächte denen mehr Geld. Ich für mein Teil kann darauf eigentlich gern verzichten.
Das Problem, das jetzt auftaucht, ist ein ganz anderes: nämlich die Frage, ob es sinnvoll ist, in einer so reichen Gesellschaft wie der unseren Krankenhäuser nach ökonomischen Gesichtspunkten führen zu müssen. Das ist absurd. Genau wie bei der Bahn. Diese Dinge gehören zur allgemeinen Lebensvorsorge und sollten vom Staat sehr großzügig bezuschusst werden. Dann werden auch überflüssige (Hüft, Rücken- und Knie-)Operationen seltener.

@verschiedene Foristen

Es ist unglaublich, wie manche Foristen weiterhin die Gefährlichkeit des Virus in Frage stellen!
Haben Sie die Zustände in Wuhan, New York, Italien etc. nicht mitbekommen?
So ein Chaos konnte in Deutschland durch die Eindämmungsmaßnahmen glücklicherweise bisher vermieden werden!
Man sollte erstmal die Realität in verschiedenen Regionen der Welt zur Kenntnis nehmen und Nachdenken anstatt weiterhin so einen Unsinn zu schreiben!

Hintergrundinformationen?

Wenn Kurzarbeit beantragt wird, muß dann der Gewinn der letzten Jahre eingesetzt werden, bevor der Staat die Lohnkosten übernimmt?
Warum wird das Personal der Privatklinik nicht in andere Krankenhäuser abgeordnet, wo es möglicherweise benötigt wird?
Haben private Krankenhäuser auch Probleme, an Schutzkleidung zu kommen?
Wie sieht die Bezahlung in privaten Kliniken aus?

die Herren und Damen Fachärzte

Die Schön-Kliniken wollen Geld wegen Kurzarbeit, weil sich derzeit weniger Patienten finden, die sich den teils verschiebbaren Behandlungen nicht unterziehen wollen ( oder nicht können, z.B. weil sie familiäre Verpflichtungen haben.) Ich meine, Ärzte haben einen Eid geleistet. D.h. sie haben einen Eid darauf geleistet, jedem Menschen zu helfen, nicht nur denen ihres spez. Fachgebietes. Also: Wer z.B. als Chirurg nur Kurzarbeit leisten kann, kann auch in anderen Bereichen arbeiten. Verstärkung brauchen dringend die Hausärztlichen Bereitschaftsdienste. In den Ambulanzen größerer Städte sitzen die Leute in Stuhlreihen bis auf die Straße, auch mit Kindern. Ältere Leute müssen stundenlang ausharren, haben vielleicht vergessen, Wasser mitzunehmen und kippen fast um. Die Kollegen arbeiten bis an den Rand der Erschöpfung. Und die Herren und Damen Fachärzte der Schön-Kliniken möchten Kurzarbeitergeld? Dann tun Sie auch was dafür!
Die Schön-Kliniken könnten z.B. Ambulanzen einrichten.

Die Betten werden noch sehr

viel länger leer bleiben.
Nur ein Impfstoff wird uns die Normalität wieder bringen.
Volle Betten wegen Corona will zum Glück keiner.
Ansonsten wird man sehen wie lange der Staat sein sozialistisches Wahnsinnsprogramm noch fortführen kann.
Mir graust es bei den Zustimmungswerten zur CDU.

Kliniken melden Kurzarbeit an.

Es ist zwar völlig nachvollziehbar und in jeder Hinsicht auch richtig, Kapazitäten für Corona-Infizierte geschaffen zu haben und diese auch weiter bereitzuhalten, aber nicht verständlich ist, warum diese bei nicht ausreichender Belegung durch Inländer nicht sofort unseren schwerer getroffenen Nachbarn und Freunden zur Verfügung gestellt werden. Elsässer, Pariser, Norditaliener sterben und wir schauen fast tatenlos zu und halten unsere Kapazitäten frei. Das ist ein europäisches Trauerspiel, eine Drama ohnegleichen. Laßt uns bitte unseren europäischen Freunden helfen, Leben zu retten.

AT H

Sternenkind 08.16h Na was stimmt den jetzt?

'Angeblich völlig überlastete Kliniken PX wegen Corona. Notaufnahmen vor dem Kollaps...und nun Kurzarbeit?

Es stimmt, dass wir dafür ab sofort u.a. mit Masken rumlaufen müssen, Schals reichen aber auch, lächerlich. Außerdem dass wir geradewegs auf den Abgrund zulaufen und Millionen Existenzen vernichten, obwohl es in Summe in keinem Land mehr Tote gibt als in anderen Zeiten und weniger als 1% der Bevölkerung infiziert ist (und damit immun) die meisten mit leichten bis mittleren Symptomen.

Was sollen die Politiker anders machen, wenn das alles so vehement gefordert wird, u.a. nachzulesen hier im Forum. Nichts ist im Moment mehr gefragt als Einschränkungen, Verbote und Anweisungen, wie wir uns zu verhalten haben.

Nach 75 Jahre Frieden und Wohlstand ist die Sehnsucht nach einer Katastrophe und starken Köpfen, die uns davor bewahren (was sie selbst heraufbeschwören) nicht mehr anders zu befriedigen.

Nachdem sie auszubleiben scheint (siehe oben) muss offenbar nachgeholfen werden.

Ausrichtung der. Krankenhäuser

Die Knappheit an Intensivbetten und die Minderbelegung stellen keinen Gegensatz da, wie von einigen Vorkommentaren vermutet.

Die Betreuung intensivpflichtiger und Beatmungspstienten ist eine ziemlich spezialisierte Tätigkeit. Sie können dort nicht einfach Pflegekräfte oder Ärtze aus anderen Disziplinen nehmen.

Ich möchte nicht, dass wenn ich in der Beatmung liege, ein Gynäkologe an meinen Apparaten rumspielt.

@8:25 von Heidelberger65

„…oder die ergriffenen Maßnahmen zu seiner Eindämmung sind bei weitem zu radikal.“
Sie sind also der Ansicht, dass die Pandemievorsorge nur soweit gehen darf, dass gefälligst alle Kliniken mit entsprechenden Patienten belegt sind.
Dann sollten Sie das konsequenterweise auch für andere Erkrankungen vorschlagen: Z.B. Jegliche Krebsvorsorge erst dann wieder durchführen, wenn sämtliche Onkologiestationen der Krankenhäuser voll ausgelastet sind. Spart viel Geld und dient gleichzeitig als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.
Das kann doch hoffentlich nicht Ihr Ernst sein.

Kurzarbeit in Kliniken und gleichzeitig...

... werden wichtige Operationen unnötig hinausgezögert, weil man noch immer auf die große Corona Welle wartet.
Sämtliche guten Fachärzte sagen, dass diese Krise, die eigentlich nie eine war, längst zuende ist.
Trotzdem geht der Irrsinn weiter, das ist Deutschland 2020.
Die Welle kommt schon noch aber sie wird aus Arbeitslosen und dem ruinierten Mittelstand bestehen und die ist viel gefährlicher.

Hää???

Es wird über ein reichlich verdrehtes System berichtet.

Vielleicht können Vertreter der "Freien Marktwirtschaft" die Situation erläutern.

So sollte es eigentlich sein...

...Liebe(r) Slimfast,

doch leider, leider: Seit 1983 wurden und ließen sich die Menschen von Versprechungen hinters Licht führen (Zitat Kohl: "Geistig moralische Wende), mit dem Ergebnis, dass im Turbo-(Raubtier-)kapitalismus der Arzt hauptsächlich ein Gewinnproduzent für die Investoren sein soll (muss). Das gilt nicht nur für Kliniken, sondern auch für das unselige IGEL-(Individuelle Gesundheitsleistungen-) Wesen. Und verlassen Sie sich darauf: US-Zustände bekommen wir hierzulande mit den nächsten "Gesundheitsreformen" Stück für Stück serviert. Und der deutsche Michel ist so froh und zufrieden mit seiner Regierung...
Alter Witz: Der Fürst spricht zum Bischof: "Mach Du sie dumm, ich mach sie arm".

08:31 von Mickel @ 08:16 von Sternenkind

>>Mir wäre neu das es in Deutschland solche Meldungen gab,...<<

Die gab es auch nicht. Die Behauptung war ideologisch begründete Fake News.

08:40 von smirker / "@verschiedene Foristen"

aber das ist doch gerade das Problem, an dem wir alle leiden, das es so eine Vielzahl von Patienten gibt, die es deutlich angenehmer findet, fremd- oder auch selbstgebastelten pseudo Wahrheiten anzuhängen und sich ob der Seltenheit/ Bedrohtheit ihrer Glaubensanhänger für eine besondere Spezies zu halten, mal neunmalklug, mal mehr tumb, aber immer "alternativ" und "selbst bestimmt" und auf jeden Fall bedroht und nicht richtig angemessen gewürdigt durch den Mainstream der tumben unselbständigen Masse. Ein deutlich übleres und verbreiteteres Leiden, als jenes, welches der aktuelle Virus verspricht.

@8:46 von Einer seits

Auf Sie trifft exakt der Beitrag um 8:40 von smirker zu. Bitte dort nachlesen.

08:45 von AT H

>>Es ist zwar völlig nachvollziehbar und in jeder Hinsicht auch richtig, Kapazitäten für Corona-Infizierte geschaffen zu haben und diese auch weiter bereitzuhalten, aber nicht verständlich ist, warum diese bei nicht ausreichender Belegung durch Inländer nicht sofort unseren schwerer getroffenen Nachbarn und Freunden zur Verfügung gestellt werden. Elsässer, Pariser, Norditaliener sterben und wir schauen fast tatenlos zu und halten unsere Kapazitäten frei. Das ist ein europäisches Trauerspiel, eine Drama ohnegleichen. Laßt uns bitte unseren europäischen Freunden helfen, Leben zu retten.<<

Informieren Sie sich doch bitte bevor Sie eine solche Unwahrheit schreiben.
Seit Wochen werden Corona Patienten aus Frankreich und Italien in Deutschland behandelt. Manche sind schon wieder gesund in ihre Heimat zurück gekehrt.

Kurzarbeit

Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise gab es ca. 60.000 Anträge auf Kurzarbeit.
Im Moment haben ca. 700.000 Unternehmen Anträge gestellt.
Quelle: makroskop.eu
Die Dimension der wirtschaftlichen Krise wird von den meisten deutschen Politikern und sogenannten Ökonomen weiterhin massiv unterschätzt, während die USA und Japan mit Hilfsprogrammen in Billionenhöhe längst reagieren!

Es muss doch möglich sein ...

... kurzarbeitendes Personal aus kommerziellen Kliniken in gesellschaftskonforme abzustellen, um den Kolleginnen und Kollegen dort zu helfen? Fazit: Weg mit privaten Klinkträgern, sollen die Aktionäre ihre Taschen mit "gesunden" Anlagen füllen!

Man muss es nur wollen

"Schön-Kliniken. Wenn Spitzenmedizin auf Menschlichkeit trifft." - so das Motto der Schön-Kliniken.
Keinen Cent für die Schön-Kliniken! Die Kliniken sind spezialisiert und ziehen sonst überwiegend Behandlungen durch, die viel Geld bringen.
Verständlicherweise haben viele Menschen wegen des Infektionsrisikos zur Zeit Angst, Heime oder Krankenhäuser aufzusuchen. Die Versorgung und Betreuung ist nicht immer gut, oft ist man auch im Krankenhaus auf familiäre Hilfe angewiesen. Zudem darf man z.Zt. überwiegend keinen Besuch bekommen - was das bei der derzeitigen Personalknappheit bedeutet, kann sich jeder vorstellen.
Deshalb bleiben die Patienten aus.

Liebe Schön-Kliniken-Betreiber: Vielleicht ist es Ihnen nicht bekannt, dass es in Alten- und Pflegeeinrichtungen derzeit sehr viele Erkrankte gibt. Wie wäre es, wenn Sie Teilbereiche Ihrer Kliniken, z.B. die Psychosomatischen Kliniken und "Kurheime" für Kranke öffnen würden?

Man muss es nur wollen.

08:46 von Einer seits

Die Zahlen widerlegen Deine Behauptungen. Die Zahl der Infizierten hat sich alle vier Tage verdoppelt, bis wir mit social distancing angefangen haben. Hätten wir das nicht getan, wären wir jetzt bei einer Million aktiver Fälle statt nur 50.000. Und dann wären die Krankenhäuser überlastet. Und Ende Mai hätten wir dann die volle Durchseuchung von bis zu 70% der Bevölkerung erreicht und müssten mit einer Million Toter rechnen.

Es ist derselbe Unsinn wie beim Waldsterben oder beim Ozonloch: weil Maßnahmen ergriffen worden sind, blieb die Katastrophe aus ... und prompt kamen Stimmen, die behauptet haben, es habe nie eine Gefahr bestanden. Obwohl das Ozonloch auch heute noch Jahrzehnte brauchen wird, bis es sich völlig schließt. Obwohl das Waldsterben auch heute noch ein Problem ist.
_

08:47 von Egleichhmalf

>>Sie sind also der Ansicht, dass die Pandemievorsorge nur soweit gehen darf, dass gefälligst alle Kliniken mit entsprechenden Patienten belegt sind.
Dann sollten Sie das konsequenterweise auch für andere Erkrankungen vorschlagen: Z.B. Jegliche Krebsvorsorge erst dann wieder durchführen, wenn sämtliche Onkologiestationen der Krankenhäuser voll ausgelastet sind.<<

Leider begreifen das einige Foristen nicht.
Einzelne schreiben dazu geschätzt mehr als 50 Beiträge pro Tag in denen sie von Eingriff in ihre persönliche Freiheit, Corona ist doch gar nicht schlimm und anderem Unsinn faseln.

Keine Triage

Das ist nicht Folge der Maßnahmen (die haben die anderen ja auch getroffen) sondern der Kapazitäten.
Das Kliniken Staat, Kassen, Patienten und ihre eigenen Mitarbeiter betrügen ist nichts Neues. Daran haben die sich gewöhnt, ist quasi ein Reflex.

das ist einfach eine unbewiesene Behauptung

... von Ihnen. Wielersch-drostensche Annahmen ohne faktische Unterfütterung. Beweisen Sie bitte, dass das Virus gefährlicher ist als irgendein handelsüblicher Influenzavirus. Können Sie nicht! Sie sollten reisserische Berichterstattung nicht mit wissenschaftlicher Evidenz verwechseln.
Die Studien aus dem Vereinigten Königreich und Frankreich und jetzt auch aus Kalifornien deuten auf eine Sterblichkeit unter 0,1 Prozent hin.

IN italien ist es nur in manchen Gebieten

andere Kliniken arbeiten normal

Meinungsfreiheit

Ich finde es eigentlich gut, dass auch „Kinder „ hier Ihre provokanten Äußerungen immer wieder gerne schreiben dürfen. Solange sie aber nicht mal ansatzweise verstanden haben was eigentlich die große Gefahr bei diesem Virus war, sollten Sie vielleicht doch etwas Hintergrundbildung betreiben.
Die Meldung über Kurzarbeit in Kliniken ist doch wunderbar. Sie zeigen doch nur die Wirksamkeit der Maßnahmen.
Jetzt kann man aus einer halbwegs gesicherten Position heraus die getroffenen Maßnahmen lockern und ein etwas anderes Weiterleben organisieren.
Was passiert wäre wenn man nicht rechtzeitig etwas gemacht hätte, können Sie sich ja in UK anschauen. Und da hat man nur eine Woche verschlafen.
Aber was erzähle ich Ihnen das eigentlich.
Sie wollen ja bei Ihrem Bildniveau verbleiben.
Provokant, laut und unwissend...

08:40 von smirker

Haben Sie die Zustände in Wuhan, New York, Italien etc. nicht mitbekommen?
So ein Chaos konnte in Deutschland durch die Eindämmungsmaßnahmen glücklicherweise bisher vermieden werden!
Man sollte erstmal die Realität in verschiedenen Regionen der Welt zur Kenntnis nehmen und Nachdenken anstatt weiterhin so einen Unsinn zu schreiben!///
Dann nehmen wir doch mal die Realität der verschiedenen Regionen. Nennen Sie mir eine Stadt in Deutschland die auch nur in die Nähe von Wuhan oder New York kommt. Bevölkerungsdichte, Einwohnerzahl und was weis ich. Italien. Keine Ahnung. Gebe ich ehrlich zu. Vielleicht liegt es daran das in Italien noch in Familie gedacht wird. Alle hocken zusammen. Habe ich jetzt Unsinn geschrieben? Können Sie gern so sehen.

08:58 von Tremiro

Seit Wochen werden Corona Patienten aus Frankreich und Italien in Deutschland behandelt. Manche sind schon wieder gesund in ihre Heimat zurück gekehrt.
.
stimmt !
nur wie viele
man spricht von 13.000 freien Intensivbetten hierzulande
und 300 Schwerstkranken aus Italien/Frankreich die kamen
denke man könnte etwas mehr tun, bei so viel freier Kapazität

um 09:03 von MartinBlank

Ihrem Kommentar schließe ich mich voll und ganz an

08:53 von Rumpelstielz

>>....und nicht richtig angemessen gewürdigt durch den Mainstream der tumben unselbständigen Masse.<<

Falls Sie dieses Forum meinen. Hier ist der Mainstream:
Corona ist nicht schlimmer als eine leichte Erkältung,
diejenigen die an Corona sterben bzw. schwer erkranken, wären ohnehin in wenigen Monaten verstorben,
die Maßnahmen von Bundes- bzw. Landesregierung sind ein Angriff auf meine persönliche Freiheit,
diese Maßnahmen wurden nur beschlossen um Deutschland zu schaden, die Reichen noch reicher zu machen und um den Mittelstand zu ruinieren.
Und so weiter und so fort.

@ Tremiro, um 08:58

re 08:45 von AT H

Ihr Vorwurf an User AT H ist insofern nicht berechtigt, als die Tatsache der Leerkapazitäten trotzdem besteht.

wo lebt Frau Johna?

Susanne Johna: "Wenn es tatsächlich so ist, dass Kapazitäten frei sind, dann sollten die genutzt werden, um im öffentlichen Gesundheitsdienst zu unterstützen".
Für den Laien übersetzt: sollen im/fürs lokale Gesundheitsamt arbeiten. Und was genau sollen die tausenden von Kollegen dort machen?
Nein, Frau Johna, sie sollten wieder das machen, wofür sie ausgebildet und bezahlt werden, ihren Job!
Es stehen 150.000 Krankenhausbetten leer, dringende kardio-invasive, onkologische etc. Interventionen werden verschoben wg. der "Welle", die jetzt schon zum 3. Mal nicht kommt.
Nebenbei: die KH fahren wirtschaftlich nicht mal schlecht im Moment, wenn sie die Leute in den Zwangsurlaub schicken, Kurzarbeit anmelden, die 560 Euro für die Bettenbereitstellung ist nämlich recht üppig, wenn man andererseits die Kosten gut runterfahren kann. Wirklich leid tun mir all die Menschen, die nicht die med. Versorgung erhalten, die sie benötigen. Werden die dann den Coronatoten zugerechnet?

Kurzarbeid

so viel zum Applaus. Voellig unverstaerndliche Massnahme, weil ja die "gewoehnlichen" Krankheiten nicht einfach aufhoeren. Wenn der Normalbetrieb, Operationen wieder starten und das ist der Plan, wird Personal gebraucht. Das Klinikken als Wirtschaftsbetrieb gesehen wird ist einer der Fehler die noch vor 2 Wochen diskutiert wurden.
Wie erwartet werden alle Sonntagsreden, Danksagungen und Versprechungen - "wir haben verstanden" - nichts Wert sein, wenn die Krise erst ueberstanden ist.
Weil irgend jemand muss bezahlen und das heisst Sparsamkeit in Zukunft. Es wird da gespart wo immer gespart wurde, Infrastruktur, Gesundheit und Soziales.
Ich hoffe es wird untersucht wer die Bereitschaftsmassnahmen vor der Krise, sicher aus Kostengruenden ignoriert hat und wem wir eigentlich fuer das Kaos, den Mangel und die Kosten danken muessen. Fuer mich sind es die Politiker die diese Land die letzten Jahre gesteuert haben.

08:46 von Einer seits

Zitat:"obwohl es in Summe in keinem Land mehr Tote gibt als in anderen Zeiten"

Woher wollen Sie das wissen? Es gibt noch keine abschließende Zählung, die Pandemie ist noch nicht vorbei. Im Übrigen ist nicht nur die Zahl der Toten entscheidend für die Maßnahmen, sondern die Zahl der schweren Verläufe mit Beatmungspflicht. Aber das wissen Sie alles und verschweigen es nur. Denn sonst könnten Sie nicht folgendes schreiben:

Zitat:"Nach 75 Jahre Frieden und Wohlstand ist die Sehnsucht nach einer Katastrophe und starken Köpfen, die uns davor bewahren (was sie selbst heraufbeschwören) nicht mehr anders zu befriedigen. Nachdem sie auszubleiben scheint (siehe oben) muss offenbar nachgeholfen werden."

Eine perfidere und gleichzeitig an den Haaren herbeigezogenere Verschwörungstheorie habe ich noch nicht gelesen. Abscheulich!

Kurzarbeit vs Überlastung

Ganz klar muss man bei den Klinik von Region zu Region unterscheiden.
Es gibt Regionen (z.B. Heinsberg etc.) deren Kliniken sehr viel zu tun hatten und nahezu Überlastet waren. In anderen Regionen griffen die Maßnahmen sehr gut, nahezu zu gut.
Ich arbeite selbst in einem Universitätsklinikum und dort wurden z.B. alle Augen-, HNO-, Urologischen und Haut-Operationen abgesagt. Damit wurden schlagartig viele Stationen, Pflegekräfte und Ärzte frei. Ein paar Augen- und Hautärzte wurden in unsere internistische Notaufnahme eingearbeitet. Es wurde ein Krisenplan erstellt und überschüssige Kräfte in den Freizeitausgleich geschickt um die Überstunden abzubauen. Jene mussten in strikte Heimisolation um dann als "gesunde" Kräfte zur Verfügung zu stehen falls die arbeitenden erkranken und in Quarantäne müssen.
Es ist klar, dass das nicht Ewig gehen kann. Erst recht da sehr viele Betten frei geblieben sind. Irgendwo muss die Klinik Geld verdienen. Und Allmosen gibt es nicht von der Regierung.

Trotz Rettungsschirm:Kliniken melden Kurzarbeit an....

Aber auch die privaten Klinikkonzerne Helios und Asklepios nutzen die Kurzarbeit.Und nicht überall wird das Kurzarbeitergeld von diesen aufgestockt.Im Niedersächsischen Seesen wurde der Betriebsrat von Asklepios unter Druck gesetzt der Kurzarbeit zuzustimmen.
Die Firmen kassieren außerdem vom Staat für jedes freie Bett 50.000 Euro und eine Tagespauschale von 560 Euro.
Und um die Tarifbindung in diesen Konzernen,da müssen Gewerkschaften aber kämpfen.

hier wäre jetzt wirklich mal unser faktenfinder

gefragt, warum kurzarbeit und kein überstundenabbau. wer will sich bereichern? etwa Uni -kliniken oder städt. krankenhäuser?

@ Carl um 8.27 Uhr, Rosinenpickerei der Schön-Kliniken

"Seit Jahren jammern alle über Überstunden und Mehrarbeit, und jetzt, wo man diese Stunden mal abbauen könnte, wird Kurzarbeit angemeldet...?"
Unser Gesundheitssystem hat in den letzten Jahrzehnten sehr gelitten. Ebenso wie in andere Bereichen wurde auch die die staatliche und kirchliche Krankenversorgung "filetiert".
Lukrative Bereiche, z.B. Chirurgie, Psychosomatik u.a. wurden privatisiert, während die kostenintensiven Bereiche den Kommunen überlassen wurden.

Deshalb arbeiten In den städtischen Kliniken die ÄrztInnen, Krankenpfleger/-schwestern und Verwaltungspersonal weiterhin bis an den Rand der Erschöpfung, während die anderen in den Privatkliniken Däumchen drehen.

Als Privatunternehmen verdienen die Schön-Kliniken sehr viel Geld. Nun sollten sie auch zu ihrem unternehmerischen Risiko stehen. Oder sie unterstützen die bisher ungeliebte öffentliche Gesundheitsfürsorge zu den Tarifen, die dort bezahlt werden.

Re smirker !

Also ich stelle die Gefährlichkeit des Virus nicht in Frage, und es ist auch gut zu sehen, dass wir in D keine so schlimmen Zustände wie in anderen Staaten haben.
Das hat bestimmt mit der Qualität der Eindämmungsmaßnahmen hier zu tun.
Aber wenn man mal die Liste der Kliniken liest, die nun Kurzarbeit anmelden, dann ist auffällig, es sind alles private Einrichtungen, die darauf spezialisiert sind, Gewinne zu erwirtschaften, auch für Investoren und Anleger. Warum diese Häuser gleich alles wegen dem Virus absagen, obwohl nun freie Kapazitäten da wären, kann nur einen Zweck haben, zusätzlich Geld vom Staat einzustreichen, ohne etwas dafür zu tun.
Deshalb verurteile ich die Privatisierung aufs Schärfste schon lange, weil nicht der kranke Mensch im Vordergrund steht, sondern nur das Geld scheffeln.
Gesundheitsvorsorge gehört genauso wie noch andere wichtige Bereiche unter staatliche Aufsicht und sollte von dem betrieben werden. Und jeweils mit genügend finanziellen Mitteln.

08:58 von smirker

<>

1. Das BIP der USA ist ungefähr 5x so groß wie das der Bundesrepublik. Rettungspakete: USA 2 Billionen Dollar (ca. 1,85 Billionen Euro) - Deutschland 750 Milliarden Euro. Rechnen können Sie selbst, oder?

2. Das Rettungspaket in Japan umfasst 108 Billionen YEN (ca. 915 Millarden Euro) Japans BIP ist ca. 20% größer als das deutsche...wieder ist der Taschenrechner gefragt.

Und da ist das EU-Rettungspaket noch gar nicht mit reingerechnet.

Unglaublich traurig, wie hier im Forum immer wieder Tatsachen mutwillig verdreht werden, nur um Stimmung zu machen.

Abstossend

Ich finde es abstossend, wenn ich sehe, wie diese Pandemie dazu genutzt wird, sich skrupellos, ganz selbstverständlich und vielleicht sogar betrügerisch auf Kosten der Steuerzahler zu bereichern.
Egal ob Industrie, Einzelhandelsketten, große Hotel- und Restaurantbetriebe usw. und jetzt sogar noch die Krankenhäuser. Das Gejammere ist betriebswirtschaftlich ein Desaster, eine Unfähigkeitserklärung.

in Schweden gehen auch die Zahlen zurück

ohne alles

@08:24 von BaresfürRares

"Die Gefährlichkeit des Virus wird ja jetzt erst,
durch erste Obduktionen, geprüft.
Ein Hamburger Spezialist fordert diese Vorgehensweise ja schon seit geraumer Zeit."

Oh, Sie meinen doch nicht etwa den "Spezialisten", der noch vor zwei Wochen frank und frei behauptete, dass "in Hamburg noch keiner am Coronavirus gestorben" sei, weil alle Patienten "Vorerkrankungen" gehabt hätten? Dem jetzt sein eigenes Institut der Rechtsmedizin mit einem Zwischenbericht mal schön den Hosenboden stramm gezogen hat, in welchem nämlich 61 der 65 obduzierten Leichname zwischen 22.03. und 11.04. als eindeutig an COVID-19 verstorben festgestellt wurden, trotz Vorerkrankungen; ein Bericht, den der Herr "Spezialist" auch auf Nachfrage nicht kommentieren wollte?

Der Argumentation des Herrn "Spezialisten" zufolge könnte man sonst zukünftig auch Unfallverursacher bei tödlichen Verkehrsunfällen straffrei lassen, wenn das Unfallopfer z.B. schon an Diabetes, Bluthochdruck oder Übergewicht litt

@ Am 22. April 2020 um 08:38 von derdickewisser

Sie sprechen mir voll aus der Seele.
Es gibt den Begriff der Daseinsvorsorge. Der Umfang dieser Daseinsvorsorge ist nirgends richtig definiert. Warum wohl? Ich vermute mal, dass man unter diesem Begriff vorzüglich abkassieren kann.
Es muss doch verwundern, dass eine Einrichtung A in öffentlicher Verwaltung tief rote Zahlen schreibt, dann privatisiert wird und plötzlich einen zweistelligen Gewinn erwirtschaftet. Und das nur auf dem Rücken des Personals.
In unserem Land gibt eine Heerschar von Wissenschaftlern und sogenannten Fachleuten. Merken diese Eliten eigentlich nicht, wie desolat die Finanzierung der Gesundheitsvorsorge ist? Das gilt auch Alten- und Pflegeheime. Gewinne werden privatisiert und Belastungen der Allgemeinheit aufgeladen. Oder wie anders habe ich die Kurzarbeit zu verstehen?
Ach übrigens: Das produzierende Gewerbe gehört nicht zur Daseinsvorsorge.

Kurzarbeit !

Dass zu Beginn der Pandemie erst einmal die Kliniken etliches absagten, ist ja noch verständlich. Nun aber könnten die Chefs all der privaten Geld- Kliniken einige Operationen locker nach holen, oder Patienten aus schwer betroffenen Gebieten wie dem Elsass oder Italien aufnehmen. Tun sie aber nur in sehr wenigen Fällen. Wahrscheinlich kriegen sie dafür nicht so viel Kohle, und es ist ja auch einfacher vom Staat Kohle ab zu greifen, ohne sich groß an zu strengen.
Es ist einfach ein riesiger Fehler das Gesundheitssytem in private Hände zu geben, wo Anleger und Investoren nur an der Rendite interessiert sind. Und das Personal wird bestimmt auch mies bezahlt und schlecht behandelt. Siehe kirchliche Kliniken, die scheinheilige Verträge vorlegen, was in der heutigen Zeit eine absolute Unverschämtheit ist.
In einem Krankenhaus sollte immer der Mensch an erster Stelle stehen und nicht der Gewinn, aber leider haben dies manche total vergessen und sammeln lieber Kohle ein. Schäbig !!!!!

09:08 von Griechenversteher

In Deutschland sind von den 100.000 Fällen, die nicht mehr aktiv sind, 5.000 Menschen gestorben. Das sind 5%, und somit deutlich mehr als die 2%, von denen die Forschung ausgeht. Absolut NICHTS "deutet auf eine Sterblichkeit unter 0,1 Prozent hin."

22. April 2020 um 09:04 von Tremiro

Ihr Vergleich mit der Krebsvorsorge hinkt doch gewaltig. Durch die Krebsvorsorge wird keine einzige Krebserkrankung verhindert - lediglich früher erkannt. Und an die frühzeitige Erkennung einer Krebserkrankung schließt sich dann eine langfristige Therapie an, die ziemlich viel Ressourcen im Gesundheitssystem bindet, um das Leben des Erkrankten zu retten. Ich traue mich, zu behaupten, dass Krebs, der erst dann erkannt wird, wenn es zu spät ist, weniger Ressourcen im Gesundheitssystem erfordern wird.

Der Unterschied zu Corona ist der, dass es früher oder später, aber trotzdem zeitnah, sowieso jeden erwischt. Denn ein Impfstoff ist in weiter Ferne. Wenn das natürlich bei allen gleichzeitig passiert, wird das eine Katastrophe. Je länger es dauert, desto höher steigen aber die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schäden. Also warum nicht die Kapazität des Gesundheitssystems (mit Sicherheitspuffer natürlich) ausnutzen? So schnell wie möglich, so langsam wie nötig durchinfizieren.

09:23 von Karl Napf

Zitat:"hier wäre jetzt wirklich mal unser faktenfinder
gefragt, warum kurzarbeit und kein überstundenabbau. wer will sich bereichern? etwa Uni -kliniken oder städt. krankenhäuser?"

Wenn Sie den Bericht gelesen hätten, wüssten Sie, dass es NICHT um städtische oder Uni-Kliniken geht.

Maßnahmen wären vielleicht nicht notwendig gewesen

Das - für mich zumindest - größte Rätsel bei Covid-19 ist die Disparität bei den Krankheitsverläufen: infiziert aber asymptomatisch, symptomatisch wie Erkältung oder mit lebensbedrohenden Symptomen.

Schaut man sich die Daten zu den wenigen isolierten Populationen an (Kreuzfahrtschiffe, Flugzeugträger), dann fällt auf das von 1000 isoliert untergebrachten und exponierten Personen nur etwa 15% tatsächlich erkranken!

Es besteht die Möglichkeit, dass dies an einer unterschiedlichen genetischen Disposition liegt, welche zu einer unterschiedlichen Suszeptibilität gegenüber Covid-19 führt.

Das bedeutet: die ähnliche Abnahme der Neuinfektionsraten in allen Ländern trotz sehr unterschiedlicher Maßnahmen kann darauf hindeuten, dass die tatsächliche Herdenimmunität viel niedriger liegt, als die Reproduktionszahl (ohne Maßnahmen) vermuten lässt.

Insbesondere auf die Entwicklung der Fallzahlen in Schweden muss man jetzt mal sehr genau schauen, ob sich diese Hypothese belegen lässt.

09:26 von Traumfahrer

Und jeweils mit genügend finanziellen Mitteln.
.
ist das nicht ein frommer "Traum"
ist
Geld nicht auch endlich?

08:38 von derdickewisser

Zitat:"Das Problem, das jetzt auftaucht, ist ein ganz anderes: nämlich die Frage, ob es sinnvoll ist, in einer so reichen Gesellschaft wie der unseren Krankenhäuser nach ökonomischen Gesichtspunkten führen zu müssen. Das ist absurd. Genau wie bei der Bahn. Diese Dinge gehören zur allgemeinen Lebensvorsorge und sollten vom Staat sehr großzügig bezuschusst werden. Dann werden auch überflüssige (Hüft, Rücken- und Knie-)Operationen seltener."

Volle Zustimmung.

In der Pandemie machen Krankenhäuser Kurzarbeit ??

In der Pandemie machen Krankenhäuser Kurzarbeit ??
Laut Prof. Drosten werden in seinem Krankenhaus wegen
Corona die Betten knapp und dann muss man dies lesen.

Entweder werden jetzt die aufgeschoben OPs jetzt gemacht oder es werden von anderen überfüllten Krannkenhäuser Patienten abgenommen.

So kommt die Kommunikation von den Politikern und Virologen als völliger Mist rüber.

Weiterhin wird das Wort "Ökonomisch" verwendet.
Wie bitte ?? Aktuell wird die gesamte deutsche Wirtschaft an die Wand gefahren und diese Krankenhäuser nehmen das Wort "Ökonomisch" in den Mund. Gerade Krankenhäuser !!!!

Nach diesem Artikel fühle ich mich völlig verarscht.
Guten Deutschland.

09:25 von draufguckerin

>>Als Privatunternehmen verdienen die Schön-Kliniken sehr viel Geld. Nun sollten sie auch zu ihrem unternehmerischen Risiko stehen.<<

Politik ist: wenn systemrelevante Arbeitnehmer arbeiten bis zur äußersten Belastbarkeit und dafür ein dickes Dankeschön bekommen, während Großunternehmen finanziell unterstützt werden.

Re draufguckerin !

Es sind nicht nur die Schön- Kliniken, die nur auf die dicken Schecks schauen, weil ihre Aktionäre viel Rendite wollen, sondern auch noch andere private Einrichtungen im Gesundheitssektor.
Dies ist ja das verwerfliche und perverse, dass Ärzte und Pflegepersonal für ein paar Geldhaie missbraucht werden, obwohl sie grundsätzlich all den kranken Menschen nur helfen wollen.
Etliche Bereiche der Daseinsvorsorge sollten deshalb nur vom Staat organisiert und betrieben werden und mit genügend finanziellen Mitteln aus gestattet sein, damit Ärzte und Pflegepersonal für ihre schwere Arbeit ein großes Stück Anerkennung kriegen. Das gilt auch für den Rettungsdienst ! Da knausern die Verantwortlichen auch bei den Löhnen und der Ausstattung !

Es gibt Geld von Staat

und da will sich natürlich jeder beteiligen, Kliniken sind privat geführte Unternehmen, müssen also Gewinn machen.
Verstehen muss man das nicht, genauso wenig wie der andere Artikel, mit denn wissentlich illegalen Arbeitsstellen in Pflege.
Schwarzarbeit wird normal bekämpft in Deutschland, scheint in der Pflege nicht zu sein.
In Deutschland läuft etwas nicht mehr rund.

Aber das mit den leeren Betten wird sich in den nächsten 2 Wochen ganz schnell ins Gegenteil verkehren, vermute ich mal.
Es ist noch nicht vorbei, wie einige meinen.

Freie Marktwirtschaft

mit Corona wird sich wohl nicht viel Geld verdienen lassen. Sind ja auch so viele Kassenpatienten dabei. Aber wenigstens muss jetzt nicht einmal mehr operiert werden um aus Krankenversicherungsbeiträgen Gewinne an die Investoren abführen zu können (allein das ein Irrsinn). Jetzt wird das Geld gleich direkt vom Steuerzahler überwiesen.

ich bin

schon von Anfang an der Meinung gewesen, dass Gesundheit nicht in diese Hände gehört. Und ich habe Recht behalten - das zeigt sich immer wieder und gerade jetzt. Folge wäre die Krankenhäuser, Kliniken und Hospize sofort in die Hand des Gesundheitsministeriums legen. Gesundheit gehört nicht an die Börse wo nur der Profit im Vordergrund steht- das gilt auch für Medikamentenhersteller .
Auch das beweist sich immer wieder, für bestimmte Krankheiten und Medikamente wird keine oder nur geringe Forschung betrieben, weil z.B. die Fallzahlen zu gering sind und der Profit daher auch gering sein würde. Da ich unter solch einer Erkrankung leide kenne ich das aus eigener - leidvoller - Erfahrung. Ebenso verhält es sich mit dem "Auslagern" von Betriebsstätten ins vermeintlich günstigere Ausland wie China . Der "Erfolg" zeigt sich jetzt ebenfalls in dem mangelnden vorhanden sein einiger Medikamente und der Masken und der Desinfektionsmittel.

09:41 von AndiN re 09:04 von Tremiro

Ich möchte mich nicht mit fremden Federn schmücken. Der Vergleich mit der Krebsfürsorge stammt nicht von mir. Sondern von einem User dem ich antwortete.
Trotzdem ist er ziemlich zutreffend.

09:53 von ich1961

für bestimmte Krankheiten und Medikamente wird keine oder nur geringe Forschung betrieben,
.
wenn ein Pharmabetrieb, ob in privater oder öffentlicher Hand, 500 Mill für Forschung ausgeben kann
für welche Krankheit wird er sich entscheiden ein Medikament zu entwickeln
Bluthochdruck ... Krebs ... Diabetes, mit Millionen von Abnehmern
oder morbus xyz woran 10 Menschen erkranken - weltweit

Augen-OP (Star) abgesagt

wegen Korona. Neuer Termin nicht in Sicht.
Kliniken melden Kurzarbeit an.
Verstehe, wer will ( oder kann).

09:51 von morgentau19

>>Politik ist: wenn systemrelevante Arbeitnehmer arbeiten bis zur äußersten Belastbarkeit und dafür ein dickes Dankeschön bekommen, während Großunternehmen finanziell unterstützt werden.<<

Das ist Unsinn denn es hat mit Politik nicht das Geringste zu tun.
Es ist allenfalls Kapitalismus. Den muss man nicht mögen. Dadurch ist Deutschland allerdings ziemlich wohlhabend geworden. Deshalb kann Deutschland sich auch ein vergleichbar gutes Gesundheitswesen und ordentliche Sozialleistungen erlauben.
Das ist sicherlich nicht perfekt aber in welchem Land ist es perfekt.

09:51 von Traumfahrer

obwohl sie grundsätzlich all den kranken Menschen nur helfen wollen.
.
wie betrachten sie denn das Gesundheitswesen ?
lauter selbstlose Menschen mit Heiligenschein
die Putzfrau treibt auch "der Hunger" zum Arbeiten
ob beim Aldi oder in einem Krankenhaus
und die eine fühlt sich mit Menschen zu arbeiten wohl
wird Krankenschwester
die andere montiert lieber Airbags oder tippt Briefe
beides finde ich wichtig und in Ordnung

Augen auf bei der Berufswahl,

oder umsatteln und das TopManagement als Leitungsträger allein wursteln lassen.

privatisierung des Gesundheitswesen

wenn man diesen Artikel gelesen hat und sich Zeit nimmt um zu Überlegen was Er aussagt, müsste man eigentlich zu dem Schluss kommen nun rächt sich die Privatisierung des Gesundheitswesen/Pflegewesen durch die Politik innerhalb der letzten 30 Jahren. wer Geschäfte zulässt mit dem Menschenleben handelt Menschenverachtend würde ich behaupten. und das diese Privaten Konzerne jetzt auch noch Kurzarbeit beantragen lässt ein sehr großen Beigeschmack übrig und zeigt das versagen der Politik auf.

Re Tremiro

Großartige Nachrichten aus dem Klinikum Chemnitz. Dort konnten die beiden italienischen Corona-Patienten am Dienstag gesund entlassen werden. Die beiden Männer flogen von Leipzig aus zurück in ihre Heimat.

„Wir sind sehr froh, dass wir die beiden Patienten, die gemeinsam zur Behandlung zu uns gekommen sind, auch gemeinsam wieder entlassen konnten“, sagte Prof. Hammerschmidt, Chefarzt der Klinik für Pneumologie.

Mit richtiger Behandlung ist das kein Problem. Gut
In Italien wären sie tod

Allenfalls

22. April 2020 um 11:02 von Tremiro
09:51 von morgentau19

"Es ist allenfalls Kapitalismus. Den muss man nicht mögen. Dadurch ist Deutschland allerdings ziemlich wohlhabend geworden. Deshalb kann Deutschland sich auch ein vergleichbar gutes Gesundheitswesen und ordentliche Sozialleistungen erlauben.
Das ist sicherlich nicht perfekt aber in welchem Land ist es perfekt."

Klingt wie — allenfalls ein bißchen Schnupfen. Kann man nix machen. Das wird wieder weggehen, es muß nur wieder brummen und dann kann man vielleicht ja die Feuerwehr rentabler machen oder eventuell in die Atemluft investieren. Was knapp und gefragt ist, kommt ins Portfolio. Es ist pervers und das lässt sich in dieser Wortbedeutung ohne Überstände sagen.

Für das, was Sie mangels Analysebereitschaft und Vokabeln "Kapitalismus" nennen, dürfte so ziemlich mit das Niederste sein, das
die Kapitalneurotiker und
grausigen Geldvermehrer bislang angestellt haben, um...ja, was eigentlich?!

Ein Mittel gegen den Gierus bitte.

@ Traumfahrer um 9.51, Eigentümer, Aktionäre, Geschäftsführer

Ja, das weiß ich, ich hätte auch Helios-, Paracelsus-, Ameos, Vivantes oder sonstwas sagen können. Es handelt sich zumeist um Mischkonzerne. Auch Pflegeeinrichtungen, wenn sie sich auch St.Sowieso, Residenz oder Heimstiftung nennen, sind Mischkonzerne, die aus steuerlichen Gründen gerne als AG oder gGmbH geführt werden. In Wirklichkeit sind es knallharte Unternehmen, die sich immer noch gegen Tarifverhandlungenund anständige Bezahlung der Angestellten stemmen.
Vielleicht ist hier ein Steuerberater, der weiß, was genau bilanztechnisch der Vorteil einer "gemeinnützigen GmbH", gGmbH ist.

Angefangen hat das alles in den 70ern mit der Paracelsus-Klinik Dr. Krukemeyer. Dort hatten Ärzte verschiedener Diszipinen Privat-Praxen samt Belegbetten.

Seit den 90ern, als BWLer unsere Behörden durchgelüftet und auf Kante berechnet haben und unsere öffentliche Einrichtungen (Schwimmbäder, Müllabfuhr. VHS, auch Krankenhäuser und Altenheime) neu organisiert haben, geht alles den Bach runter.

So so

Was für ein Irrsinn alles! Man kann es gar nicht glauben.

Angenommen, Herdenimmunität läge bei 10%

Würde man dann ungefähr den Verlauf der Infektionsraten beachten, den man sehen kann?
(Nach R0 müsste die Herdenimmunität 70% betragen.)

Man hat bisher angenommen, die Abnahme der Neuinfektionsraten seien allein den Maßnahmen geschuldet. Diese haben zwar einen Effekt, der aber m.E. die überall enorm stark abnehmenden Infektionsraten nicht allein erklären kann.

Dies liesse sich erhärten, wenn Länder trotz Lockerungen keinen Wiederanstieg der Fallzahlen beobachten bzw. Länder mit schwachen Vereinzelungsmassnahmen (Schweden!) ähnliche Verläufe haben wie Länder mit stringenten Maßnahmen.

Das würde bedeuten: zwar sind nur wenige Genesene „immun“, aber umso mehr Menschen für Covid-19 garnicht erst empfänglich und deshalb „natürlich immun“. Wenn das stimmte, dann müsste man auch keine „zweite Welle“ mehr befürchten!

Aufgrund der unterschiedlichen Genotypen können Affenexperimente hier keine abschließende Antwort geben. Gab es aber evtl. hoch exponierte Affen, die nicht erkrankten?

@Australitis - 08:47

"Kurzarbeit in Kliniken und gleichzeitig...
werden wichtige Operationen unnötig hinausgezögert, weil man noch immer auf die große Corona Welle wartet."

Richtigstellung:
Planbare Operationen werden verschoben - nicht wichtige werden unnötig hinausgezögert.
Da Krankenhäuser und Kliniken immer noch wie Wirtschaftsbetriebe arbeiten, sollte man sich über Kurzarbeit durch die entgangenen "Einnahmen" auch nicht wundern.

"Sämtliche guten Fachärzte sagen, dass diese Krise, die eigentlich nie eine war, längst zuende ist."

Besonders gute Fachärzte können das aber nicht sein, wenn die nichts von dem Stress mitbekommen, den ihre Kollegen die ganze Zeit weltweit haben.

10:59 von Sisyphos3

das habe ich gemeint, also hab ich
( und die paar anderen ) keinen Anspruch auf Hilfe in Form von wirksamen Medikamenten weil nicht so viele daran erkranken ?? Das kann nicht richtig sein !!! Und darum gehört die Medizin - alle Sparten - nicht in die
" Privathand ".

wenn Milchmädchen rechnen

1. Die "Coronatoten" kann man erst dann also solche rechnen, wenn sie tatsächlich an Corona gestorben sind. Pathologe Püschel in HH hat immer noch keinen Patienten gefunden, der "an Corona" gestorben ist. Er hat mittlerweile mehr als 100 obduziert
2. Die Mortalität errechnet sich aus der Prävalenz, und nicht aus den Zahlen, die Sie hier auftischen. Die Prävalenz ist derzeit nicht bekannt, liegt aber nach ersten wissenschaftlichen Untersuchungen (Stanford; 80000 Probanden) wohl zwischen 50 und 85 Mal höher als ursprünglich vermutet. Wenn wir die Prävalenz irgendwann im nächsten Jahr dann kennen (wenn das RKI da nicht weiter bremst), wird die Mortalität bei unter 0,1 sein (darauf verwette ich mein Häuschen; die Erkenntnisse vom franz. Flugzeugträger und anderen "geschlossenen Systemen" deuten jetzt schon darauf hin).

Wer ist wohl schuld?

Bevor man über die angeblich raffgierigen Kliniken herfällt, sollte man sich fragen, warum denn Operationen usw. bei "Normalpatienten" abgesagt werden mussten. Es waren die Vorschriften der Obrigkeit, die einen Vorrang für Coronapatienten definiert haben und damit eine Triage von Patienten etabliert haben. Diese Coronapatienten sind jedoch bei weitem nicht in der vorherkalkulierten Masse aufgetreten. Trotzdem wurde (und wird) weiter in der Öffentlichkeit das Bild von einem bald hereinbrechenden Corona-Tsunami gezeichnet und die Kliniken werden daran gehindert, ihrem Normalbetrieb nachzugehen.

Also, bitte, fair bleiben, und mit dem empörten Fingerzeigen warten, wenn man nicht weiss, in welche Richtung.

Erschreckend

wie dieses Thema unsere Nation spaltet. Die einen leiden massiv unter der sprichwörtlichen “german angst”, wickeln sich in Klopapier ein und folgen blind unserer großartigen Kanzlerin. Die andere Seite hat die Scheuklappen auf und keine anderen Sorgen als die Fortsetzung der Bundesligasaison. Habt ihr denn alle völlig den Verstand verloren? Ja, das Virus kann (tw. auch schwer) krank machen. Und ja, solange es keinen Impfstoff und keine vernünftige Therapie dagegen gibt, muss man sich etwas einschränken um die Verbreitung zu bremsen. SARS-CoV-2 ist aber auch kein hochgradig gefährlicher Killervirus, der die Menschheit ausrotten wird und er rechtfertigt nicht die Zerstörung von Millionen Existenzen!

09:36 von dilbert_66

"Der Argumentation des Herrn "Spezialisten" zufolge könnte man sonst zukünftig auch Unfallverursacher bei tödlichen Verkehrsunfällen straffrei lassen, wenn das Unfallopfer z.B. schon an Diabetes, Bluthochdruck oder Übergewicht litt"

Der Spezialist heißt Herr Dr. Püschel.

Von den 65 Fällen hatten:

46 Fälle Vorerkrankungen der Lunge.
28 andere Organschäden oder transplantierte Organe.

Schon was anderes als Diabetes, Bluthochdruck oder Übergewicht.

Bei dem Vergleich im Straßenverkehr würde ich dann doch eher von, fahren unter Drogenkonsum oder nicht einhalten der Ruhezeiten sprechen. Diese Faktoren beeinflussen den Straßenverkehr, genau wie schädigungen der Lunge nicht gut bei Lungenkrankheiten sind.

Bitte keine so Sinnfreien Vergleiche anstellen, danke.

So langsam komme ich bei allem Verständnis

Nicht mehr mit. Es ist sicher richtig, das in Zeiten einer Pandemie ein Puffer an Kapazitäten sein muss, aber das in solchen Zeiten Kliniken Kurzarbeit anmelden ist nicht mehr nach zu vollziehen betrachtet man alles unter dem Aspekt das ein Gesundheitswesen für den Menschen da sein soll. Es gibt ganz sicher Kliniken wo Ärzte fehlen entweder durch eigene Infizierung oder weil die Klinik in ein Hotspot liegt...sicher sind es Spezialisten auf Ihren Gebiet aber erst einmal haben alle die gleiche medizinische Ausbildung. Oder ist es das föderale System das einer vom anderen nichts weiss?
Zu all dem passen zwei andere Meldungen
1 Streit zw. KK und Politik wer den Bonus für die Ärzte und Pfleger bezahlen soll
2 Im neuen Massnahmen Katalog "muss auch der Schutz der Privatversicherten" gesichert werden
3Ausweitung der Test unter Nutzung von Tierärztlichen Laboreinrichtungen...in Rostock wurde ein Corona Testlabor geschlossen mangels Aufträge
Dagegen Nachbesserung für Wirtschaft+Gaststätte

Eindämmung beschleunigen

Das es hier zu Kurzarbeit und nicht Überlastung gekommen ist, zeigt, das unsere Eindämmungs-Maßnahmen erfolgreich waren.
Toll!
Wir sollten jetzt in Wettstreit treten:
Welche Stadt, welches Bundesland bekommt den niedrigsten R-Wert hin?
Am besten mit viel medialer Aufmerksamkeit!
Je schneller die Eindämmung gelingt, desto eher können wir die Maßnahmen zurückfahren.
Im medizinischen Sektor kann offenbar statt Kurzarbeit vorsichtig mit Normalbetrieb begonnen werden!

09:04 von Tremiro

Leider begreifen das einige Foristen nicht.
Einzelne schreiben dazu geschätzt mehr als 50 Beiträge pro Tag in denen sie von Eingriff in ihre persönliche Freiheit, Corona ist doch gar nicht schlimm und anderem Unsinn faseln.///
So etwas nennt sich Demokratie! Sie schreiben doch auch oft hier! Schreiben Sie Unsinn? Ich lese auch Ihre Beiträge. Merkel Demokratie! Merkel macht alles richtig. Unsinn? Ist Ihre eigene Meinung. Können Sie haben. Aber lassen Sie auch anderen Ihre Meinung. Auch wenn es Ihnen nicht passt. Das ist Demokratie!

um 9.51 Uhr von Traumfahrer, Sie haben Recht

"obwohl sie grundsätzlich all den kranken Menschen helfen wollen" - ja, das gilt nach wie vor für die meisten Ärzte, Ärztinnen, Pflegekräfte ...
Umso schlimmer finde ich es, dass die Konzerne und Klinikgruppen diese Menschen ausnutzen und ihre Kraft teils bis zum BurnOut auspressen.

Schichtbetrieb, Wochenddienste müssen sein, das ist klar. Aber unbezahlte Überstunden, schlechte Arbeitsbedingungen ...? Darunter leiden nicht nur die Beschäftigten, sondern auch die Hilfebedürftigen, die Alten in den Heimen und die Kranken in den Krankenhäusern.
Fehlender Infektionsschutz, unbezahlte Überstunden ... während die Geschäftsführer, zumeist Betriebswirtschftler und Juristen sich großzügigen Gehälter zahlen (weil gGmbH keinen Gewinn machen dürfen) wird die verantwortungsvolle Tätigkeit der (oftmals schlecht ausgebildeten) Pflegekräfte nicht gewürdigt.

Bevor diese Betreuungs- und Gesundheitskonzerne Tariflohn zahlen, stellen sie lieber LeiharbeiterInnen ein. Eine Schande ist das.

@Griechenversteher: Es ist komplizierter

Auf den Flugzeugträgern waren die Soldaten so um die 20, denen kann Covid-19 nicht so viel anhaben. Die Altersstruktur der Bevölkerung sieht anders aus (in D: ca. 20% ü-65).

Tatsächlich kann man zur Zeit bezgl. d. Mortalität nur die abgeschlossenen Fälle anschauen (da liegt der Anteil der Opfer in D seit 24.3. ziemlich konstant bei 5%), und der Fallsterblichkeit als Verlaufszahl (zur Zeit 3.2% in D mit steigender Tendenz, vermutlich durch die 5% begrenzt).

Andererseits liegt die Dunkelziffer laut SORA Studie (Antigen Prävalenz) bei etwa dem Doppelten der bekannten Fälle, das vermindert die Mortalität auf etwa 1,1 % (Grippe 0.07% aus Übersterblichkeit).

Heinsberg Studie wurde interpretiert als 15% durchgemachte Infektion (IgG Antikörper). In Wirklichkeit wohl nur 15% Kontakt mit infektiösem Material, bei 80% Inkubationszeit unendlich. Wahrscheinlichkeit schwerer Verläufe wohl nur 3% statt, wie oft angenommen, 20%.

Spätestens am 28.04. wird es klarer

Ob die Maßnahmen in der Art und Weise überhaupt notwendig waren.

Zwar ist die Wahrscheinlichkeit an Covid-19 zu sterben, wenn man denn erkrankt, bei etwa 5%.

Aber wie groß ist die Wahrscheinlichkeit überhaupt zu erkranken, dh die Suszeptibilität für die Erkrankung ?

Ich vermute, dass aufgrund der zunehmend gehemmten Verbreitung und der eigenartigen Begrenztheit der Verbreitung in isolierten Populationen (Schiffe!), diese Wahrscheinlichkeit bei nur etwa 15% liegt - m.a.W.: 85 % der Menschen aller Altersgruppen sind aufgrund ihrer genetischen Disposition (und nicht wie Drosten annahm, aufgrund einer jüngst durchgemachten Erkältung) „natürlich immun“.

Diese 0.15 Wahrscheinlichkeit zu erkranken x 0.05 Wahrscheinlichkeit an Erkrankung zu sterben ergibt eine bedingte Wahrscheinlichkeit von 0.075 in D an C19 zu sterben!

Herdenimmunität nicht bei 70%!

Wie immer behauptet wird (1- 1/RO), sondern vermutlich effektiv bei etwa 10%. Und dieser Wert (Dunkelziffer!) ist vermutlich in stark betroffenen Populationen (Heinsberg, New York, Wuhan, Lombardei, Madrid) bereits nahezu erreicht, was die plötzliche Abnahme der Neuinfektionsraten erklärt, während alle Welt weiterhin annimmt dies sei ein Effekt ausschließlich der Vereinzelungsmassnahmen!

Man wird in wenigen Tagen (ab ca. 28.04.) sehen, ob ich recht habe!

Diamond Princess war schon „verdächtig“

Warum gab es keine vollständige Durchseuchung in der sogenannten „schwimmenden Petrischale“ trotz der langen „Inkubation“ (dh Quarantäne)? Dann kamen die Daten der Heinsberg Studie die eigentlich völlig unplausibel sind, die hohe Ansteckungsgefahr durch Covid-19 berücksichtigend.

Keine Frage, für manche Menschen ist Covid-19 lebensgefährlich. Dies gilt für eine gewöhnliche Erkältung allerdings auch, insofern die Patienten ein geschwächtes Immunsystem haben (Vgl. mit HIV: Haupttodesursache ist Lungenentzündung).

Wenn sich das bewahrheitet, wäre es besser gewesen, Risikopatienten durch einen Gentest zu identifizieren und diese dann in die Selbstisolation zu schicken (ca. 3% der Bevölkerung). Der große Rest hätte dann so weiterleben können wie bisher.

Der Haken: selbst wenn es stimmt, müsste man erstmal wissen welches Gen die Disposition ermöglicht.

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