Ihre Meinung zu: Corona: Altmaier will Wirtschaft nur langsam normalisieren

17. April 2020 - 19:01 Uhr

Wirtschaftsminister Altmaier hat Forderungen der Wirtschaft nach einer schnellen Normalisierung zurückgewiesen. Er versprach, konkrete Vorschläge vorzulegen. Branchenverbände warnen vor einer schweren Krise und Insolvenzen.

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Kommentare

Es entsteht der Eindruck,

daß Wirtschaft und Gesellschaft sich gegenseitig ausschließen.

die meisten haben es immer noch nicht kapiert

Es wird kein Zurück zu alten Verhältnissen möglich sein. Die Frage "wann geht es endlich genau so weiter wie früher" ist die falsche. Denn wenn wir das tun sollten, können wir beim nächsten halbwegs intelligenten Virus einpacken. Oder bei irgendeiner anderen katastrophalen Krise, von denen wir eine nach der anderen heraufbeschwören in unserem Wahn des immerwährenden Wachstums.

Ich habe heute schon einmal vorgeschlagen, dass wir unsere Art zu wirtschaften mal konsequent hinterfragen. Das Echo war der Vorwurf, ich wolle die Menschheit in die Steinzeit zurückwerfen. Schätzungsweise landen wir aber genau dort, wenn wir nicht bereit sind, über Veränderungen nachzudenken.

Zwar bin ich verblüfft darüber, dass Altmeier die Wirtschaftsbosse (noch) ausbremst, hätte ich ihm nicht zugetraut. Aber jemand muss ja mal ein Stückchen weiter denken als bis zur nächsten Quartalsbilanz.

Der realitätstaugliche Fahrplan ist längst da

Natürlich müssen die Branchenvertreter die Interessen ihrer jeweiligen Verbände und Wirtschaftszweige in den Blick nehmen, aber der geforderte "realitätstauglichen Fahrplan" in Richtung Normalität ist längst da: Ansteckungen soweit wie möglich unterdrücken, bis in etwa zwei Jahren ausreichend viele Menschen geimpft werden können - vorher wird es keine Normalität wie anno 2019 geben.

Frau Merkel hat das unlängst sachlich und klar erklärt. Schon ein R0 von 1.3 bringt uns bis in drei Monaten an den Punkt, den wir jetzt alle mit vier Wochen recht drastischer Maßnahmen erst mal abgewendet haben.

Ja, das kostet uns Wirtschaftsleistung, aber hunderttausende Tote und vielleicht eine Million mit bleibenden Langzeitschäden, die ggfs. zur Berufsunfähigkeit führen sind volkswirtschaftlich auch nicht gerade berauschend, selbst wenn man das zynisch noch in Kauf nehmen wollte.

In Israel denken sie übrigens über eine 2-Tage Arbeitswoche mit 5-Tagen Lockdown nach...das wäre immerhin planbarer.

Normal gefüllte Fußgängerzonen

Die Infektionszahlen gingen hoch, weil die Regierung uns lange im Unklaren gelassen hatte, dass man sich schützen sollte. Vermutlich weil man erkannt hatte, dass man keinerlei ausreichende Vorkehrungen getroffen hatte.

Dabei gibt es die Blaupause dazu schon lange - in Asien.

Taiwan bspw hat bereits Ende Dezember alle Reisenden aus Wuhan kontrolliert und dann auch rechtzeitig die Grenzen Dicht gemacht. Während man beim Söder Anfang März noch Starkbier Feste gefeiert hatte.

Deshalb sind in Taiwan die Fußgängerzonen immer noch normal gefüllt.

Liebe Regierung. Bitte lasst doch Experten aus Asien einfliegen. Die sagen Euch wie man das Problem hier am besten im Griff kriegt. Ihr tappt doch weiter im Dunkeln...

wer hätte das gedacht

dieser funktionär will was mit bedacht bewerkstelligen. bisher hat er alles in den sand gesetzt, bzw hat es verstolpert

Wirtschaftsverbände

Die professionellen Jammerer. Einzige Aufgabe scheint irgendwie Vorteile zu erlangen. Das wie und woher darf da nicht interessieren. Auch nicht, ob das überhaupt nötig ist. Mittendrin dann noch Leute, die die Reserven des Mittelstands durch Verkauf mieser Kapitalanlagen zum eigenen Nutzen hemmungslos zerstört haben. Was ist daran so schwer zu verstehen, es gibt Regeln für Alle, ganz ohne Extrawürste. Auch wenn die ersten etwa schon wieder von Abwrackprämien für die Automobilindustrie faseln. Die Branche, die nun wirklich zu allerletzt irgendeine Förderung verdient, nachdem man sich selbst vor die Wand gefahren hat.
Ja, es ist Krise, und manche bleiben dabei auf der Strecke. Aber ich wage mal zu behaupten, das sind weder gewinnträchtige Unternehmen, noch wirklich nötige Branchen.
Und auch wenn es schmerzt, wer lebt kann was ändern, wer tot ist ist nur tot.
Und am Ende können wir uns vielleicht wieder auf das Wesentliche besinnen. Statt auf sinnlosen Wachstumswahn.

Man kann die Industrie und den Handel verstehen, aber...

...wir alle tun gut daran es wirklich langssam angehen zu lassen.

---

Kein Mensch kann...
...ein Interesse daran haben, daß wir in 14 Tagen wieder bei Null anfangen
...das wieder mehr Leute in die Krankenhäuser kommen müssen
...die Intensivpatienten wieder an Beatmungsgeräte müssen
etc. p.p.

Und ja, ich würde auch lieber so schnell wie möglich wieder mich in Sicherheit draußen völlig frei bewegen können.
Aber lieber ertrage ich das alles noch einige Zeit
und wir öffnen uns Stück für Stück, anstatt das Ganze wieder von vorne beginnt.

So sehe ich das jedenfalls.

Die Branchenverbände warnen....

Wenn man grad nix besseres zu tun hat wird halt gewarnt. Seit Wochen geht das nun schon so. Kann ich bald nicht mehr hören. Dann ist das eben so. Dann gehen halt ein paar Betriebe über die Wupper. Dafür entstehen aber vielleicht auch wieder neue. Da wird auf dem Ami rumghackt - von wegen Wirtschaft first usw. - und im Prinzip sind die anderen Länder dieser Erde auch nicht viel besser. Echt ätzend. Aber dafür hausgemacht.

Wenn es an die Substanz geht

Im Prinzip sind die Maßnahmen ja richtig
...
Aber wenn Sie 3 Kollegen feuern müssen, weil diese sonst ihre Miete nicht mehr zahlen können und sie selber in absehbarer Zeit in Kurzarbeit gehen müssen, weil die Firma sonst pleite geht... Wenn sie selber sich eher den Gefahren einer Ansteckung aussetzen müssen, weil ihre Karriere sonst im Nichts verschwindet... Wenn sie selber nicht die Wahl zwischen sicherem "Homeworking" haben, weil sie in der Schicht sind, die tatsächlich Sachen aus dem Nichts erschafft und nicht wie die anderen aus dem sicherem Heim andere dirigieren, dann nehmen all diese "Maßnahmen" einen ganz andere Blickwinkel ein
...
Ich weiß, dass diese Nachricht niemals das Licht der Öffentlichkeit sehen wird, aber es sind nun mal die Probleme der normalen Leute (und wenn sie sich hier nicht wiederfinden... tja, herzlichen Glückwunsch!)

wir werden durch politiker ausgeschaltet

und der der hier denkt das diese uns schützen wollen liegen falsch.

wie leben seit millionen von jhren mit viren und der mensch lebt immer noch da er auch die evolution mitmachte.

jetzt die wirtschaft und unser aller leben lahm zulegen, da wird es zu viel schlimmeres kommen, nähmlich aufstände und weit weg sind wir nicht mehr. da möchte ich diese politiker sehen die ihren wählern dann sage:
" wir haben euch vor dem virus gerettet jetzt könnt ihr uns dankbar sein und an armut verhungern".

wow hier sollte auch mal auch die virologen hören die es für einen unfug all das sehen.

10millionen oder mehr arbeitslose in deutschland, mich graut es davor!!mehr als der virus.

sterben müssen wir alle, wenn nicht jetzt später. auch ich möchte leben. aber so lange ich lebe möchte ich frei leben und nicht für ein überleben mit verboten und kontrollen hinsiegen!

wirtschaft auf und freie menschen ja. für das strebe ich ebenfalls.

die wirtschaft hat recht!

@ 19:25 von frosthorn

Da stimme ich Ihnen zu: Wenn wir schon aus Klimaschutzgründen und mit Blick auf die horrenden Ungerechtigkeiten einer globalisierten neokapitalistischen Welt nicht grundsätzlich neu denken, wie wir verantwortlich wirtschaften können, weil uns die Auswirkungen von Klimazerstörung und globaler Schere scheinbar noch nicht so auf den Pelz gerückt sind, dann macht spätestens Corona deutlich, dass wir einen Kurswechsel brauchen, der menschliche Grundbedürfnisse nach Gesundheit, Nahrung, Wohnen etc. nicht allein dem Marktmechanismus überlässt, der Alternativen zum Wachstumszwang ernsthaft sondiert und implementiert und dafür sorgt, dass die Auswüchse der Finanzwirtschaft, der u.a. auf Leerverkäufe, Zockerei und Wetten setzt und immer mehr Finanzmacht in die Hände immer weniger Player legt, beseitigt werden und der Arbeit wieder Vorrang vor dem Kapital einräumt.
Aber bei manchen darf man die Begriffe nicht einmal nennen, dann geht eine Art pawllowscher (Beiß)-Reflex los...

@mlz

Ein R von 1,3 bringt uns - beharrlich durchgezogen-in 90 Tagen auf das 366fache der täglichen Neuinfiziertenzahlen wie wir jetzt haben (1,3 hoch (90/4)). Das wär die absolute Katastrophe. Selbst R =1,1 wäre über diese Zeit kaum zu verkraften. Außerdem liegt R -wie schon Möbius anmerkte-derzeit wieder über 1. Eine Folge des "überaus disziplinierten" Osterwochenendes oder einfach nur die Achterbahnfahrt eines ungeeigneten Parameters, der natürlich Politikum ersten Ranges darstellt. Es wird überall mit den Hufen gescharrt bei dünnster Datenlage. Galeria Kaufhof, die Seuchenexperten der Republik, das soll Ironie sein.....

Hintergrundwissen gefragt

Ich kann mit vorstellen, dass die Wirtschaft das in der Tat nicht monatelang durchhält.

Die jetzigen Massnahmen verhindern eine Überlastung der Medizin, verhindern zeitgleich aber auch eine Durchseuchung.

Impfung ist zu weit in der Zukunft, die Durchseuchung dauert bei diesem Tempo Jahre.
Das ist also keine Lösung.

Wir brauchen massive Aufstockungen der Tests und eine sichere Versorgung mit Masken. Dann kann man kontrollierter, aber auch deutlich schneller durchseuchen.

Ein monatelanger Lockdown wird absehbar in einer Katastrophe enden, dass nicht nur wirtschaftlich.

Es ist handeln gefragt, aussitzen und Lockdown werden das Problem nicht lösen, selbst wenn man sich an 100% Auslastung der Beatmungskapazitäten herantastet.

Oder habe ich etwas übersehen?

@ vriegel um 19.28 "Normal gefüllte Fußgängerzonen in Taiwan"

"Taiwan bspw hat bereits Ende Dezember alle Reisenden aus Wuhan kontrolliert und dann die Grenzen auch rechtzeitig dicht gemacht." Das war auch richtig und ist darauf zurückzuführen, dass die Republik Taiwan ebenso wie Macau und Hong Kong bereits sehr leidvolle Erfahrungen mit seinem Nachbarland VR China gemacht hat. Sämtliche Staaten, die diplomatische Beziehungen zur VR China aufnehmen wollen, müssen anerkennen, dass es nur ein einziges China gibt, wobei die VR sehr deutlich macht: Langfristig ist es das Ziel, die o. genannten Staaten in die VR zu integrieren, d.h. sie zu unterdrücken, so wie es mit Tibet geschehen ist.
"In Taiwan sind die Fußgängerzonen immer noch normal gefüllt" - Ja, weil Taiwan täglich mit Übergriffen aus der VR rechnet und deshalb gleich die Grenzen dicht gemacht hat.
In allen asiatischen Ländern gibt es ein gesundes Misstrauen gegen die Ein-China-Politik und die Tricks der VR China. In Europa anscheinend nicht.

Für mich immer mehr interessant

Wie viele Verbände, Organisationen etc. Sich zu Wort melden. Ich bin sicher die brauchen wir genauso wenig wir weit über hundert KK oder Gewerkschaften. Man muss sich mal über legen wieviel Geld das ist.
Des weiteren lass ich heute von den "Sorgen" von 4000 deutschen Betrieben im Ausland, denen über 50% Umsatz wegbricht. Natürlich so abgefasst das es schon ziemlich eindeutig nach Hilfe rief. Zu guter letzt für mich ein Paradebeispiel wie es mit Hilfen wirklich aussieht, wie viele Arbeitsplätze rettet ADIDAS mit den 3Milliardenkredit in D.? Warum hat, ein ..hoch profitables Unternehmen ( so war die Begründung für den Kredit) keine Rücklagen. Warum sagt man den dt.Arbeitnehmer nicht ehrlich wie lange man mit der Krise rechnet..aber hat schon das Kurzarbeitergeld beträchtlich verlängert falls die Betriebe so lange existieren. Könnte die Ursache sein , das dann so mancher selbstständige, auch Einzelhändler über die jetzige Öffnung anders denkt. Sie wird vielen nicht helfen

International stehen wir sehr gut da

@ Karl Napf:
... bisher hat er alles in den sand gesetzt, bzw hat es verstolpert

Die Bundesregierung hat bisher die wesentlichen Dinge richtig gemacht. Im internationalen Vergleich stehen wir spitze da.

Jammern auf hohem Niveau von petersons 20:07

Nur falls Sie es nicht wahrnehnen, sie können einkaufen, joggen, spazieren gehen, telefonieren, was gutes kochen, guten wein trinken, musizieren und sind mutmaßlich gesund. Wo ist ihr Problem. Manche Vertreter der Wirtschaft finden den aktuellen Kurs der Politik gut, andere zu streng. Manche sind eher optimistisch, manche pessimistisch, wer hat von denen jetzt recht?

20:18 von draufguckerin

Wie kommen sie zu solch falschen Verallgemeinerungen?.
Richtig ist das Hong Kong und Macao und auch in vielen Bereichen Taiwan Probleme und z. T große Differenzen mit China haben, falsch ist das es alle Länder sind. Und falsch ist auch das Differenzen immer von China ausgingen.
Also bitte nicht irgent etwas im Internet lesen und dann denken es muss stimmen,denn es kommt vom "Gott" Internet

Tja, dann gehen wir halt

alle pleite-wenigstens kann ich dann den Eurobonds zustimmen. Wenn wir genauso viele Schulden haben wie Italien, dann können wir diese gerne vergemeinschaften.. Dann bekommt auch Potugal seinen Willen ( Nexit)-fragt sich nur wer dann die Schulden zahlt.
Entweder die Wirtschaft darf hochfahren oder die unglaublichen Summen an Schulden, die hier gerade aufgenommen werden als ob es kleine Brötchen sind, werden die kommenden Generationen in 200 Jahren noch nicht abgezahlt haben.

Taiwan-Legende

@ draufguckerin:
"In Taiwan sind die Fußgängerzonen immer noch normal gefüllt"

Die Fernsehbilder sprechen aber eine andere Sprache. Denn das wäre einfach brandgefährlich, Maske hin Maske her.

@ Petersons

Ernsthaft? Das Argument, um hunderttausende Menschen sterben zu lassen, obwohl es vermeidbar wäre, ist, dass die Menschheit bislang überlebt hat???

10 Millionen Arbeitlose? Wir sind zum Glück nicht in Amerika. Das ist doch kompletter Unsinn.

Was wird uns denn gerade abverlangt? Mit dem H... zu Hause zu bleiben, die Arbeit soweit es geht von zu Hause zu erledigen und drei Wochen auf nicht lebenswichtige Einkäufe im stationären Handel zu verzichten. Ja, einige Unternehmen werden es schwer haben, aber es gibt auch viele Hilfen.

Darüber kann die Generation, die den letzten Krieg und auch die Nachkriegsjahre mitgemacht hat, wohl nur lachen.

Und für diejenigen, die jetzt für uns den Buckel krumm machen und dafür sorgen, dass wir uns im Gegensatz zu der absoluten Mehrheit an Menschen weltweit sicher sein können, dass wir die bestmögliche medizinische Versorgung erhalten, sollten wir erkranken, sind solche Äußerungen ein Schlag ins Gesicht.

Ich fasse es nicht ...

@Hundsrück

Sie haben Recht. Ein Soloselbständiger kann noch nicht mal Hilfe in Anspruch nehmen, da er Hilfsgelder nicht für sich ausgeben darf( selbst bei 100 % Einkommensverlust), aber Adidas wollte nicht mal die Miete zahlen. Mein Arbeitgeber ( global Player) hat weltweit etwa 60 000 Mitarbeiter, ist nicht an der Börse, hat keine Schulden sondern Rücklagen für 1 Jahr gebildet-und vorsichtshalber Kurzarbeit beantragt.

„Altmaier ergänzte, demnächst konkrete Vorschläge machen zu wollen, wie eine weitere Öffnung der Wirtschaft gelingen könne, ohne die gesundheitliche Lage zu gefährden“

Dieser Ansatz ist zwangsläufig mit gewissen Einschränkungen verbunden, denn ein "realitätstauglicher Fahrplan in Richtung Normalität“ setzt eben voraus, dass man „den gesamten Verkehr im Blick hat“ - d.h.: „Mehr Zulauf in die Innenstädte hätte mehr Menschen in Bussen und Bahnen zur Folge, zudem (...) - also „mehr Kontakte, auch wenn die allermeisten sich an Abstand und Hygiene halten“.

Zu „Branchenverbände warnen vor einer schweren Krise und Insolvenzen“:
Da das Prinzip, dass die weitere (und hoffentlich: nach Nachhaltigkeitsprinzipien „rundumüberholte“) Öffnung der Wirtschaft gelingen müsse, ohne die gesundheitliche Lage zu gefährden hoffentlich auch außerhalb „unseres“ Landes gilt, wäre es gut, wenn Insolvenzen nur Unternehmen treffen können, deren Produkte diesem Ziel entgegenstehen. Allen voran die Rüstungsbranche.

Selbstzerstörung der BRD

Wir sollten wenigstens verstehen, dass es im "Krisenmanagement" der Regierung nicht darum geht, dass sie "intenational überragende Noten" bekommt, sondern dass sie UNS HILFT!

Der Wirtschaft und dem ganzen Land ...

... tut die Coronapause in Wirklichkeit sogar ausgesprochen gut! Endlich ein Ausbruch aus dem Hamsterrad des ewigen Wachstumsfetischs, des Immermehrs, des Immerweitersos... Von den fantastischen Auswirkungen auf unsere Umweltbilanz und die Ausgeglichenheit unserer Seelen ganz zu schweigen....... Oder auf die Förderung bislang sträflichst vernachlässigter Bereiche wie Kranken-, Altenpflege, Hygiene und Katastrophenschutz...

Es gibt eine Lösung

Es gibt eine Lösung, nur nicht im krankhaften System des Egos. Die einzige wahre Lösung liegt in der Selbstheilung, der Abschaffing des Maskenwesen, der falschen Identitäten. Dabei werden Ängste abgebaut und das Immunsystem gestärkt. Riskogruppen werden kleiner etc.
Alles andere ist Gezerre im Meinungsstreit der Ego-Standpunkte. Wenn dieser Kommentar nicht freigeschaltet wird, dann ist klar, welcher Standpunkt dies verhindert hat.

Normalisierung bei 300 Toten pro Tag aktuell ?

Ich finde es hochbedenklich bei dieser niederschmetternden Zahl an aktuell immer noch derart vielen Toten einer aufgenötigten Normalisierung das Wort zu reden. Absolut unverantwortlich ggü. den vulnerablen Gruppen mit ihren Angehörigen bzw. Pflegenden oder Versorgenden, die jederzeit über eine Dominoansteckung die besonders Schützenswerten (Pflegefälle, Senioren, Behnderte, Vorerkrankten etc.) bei dieser Todesrate dem fast sicheren Exitus an einem Beatmungsgerät unbeabsichtigt zuführen. By the way - ich finde es durchaus thematisierbar, obwohl angeblich zahlreiche Studien mit Medikamenten laufen (Stichwort Repurposing), dass noch immer trotz (oder gerade wegen) künstlicher Beatmung Hunderte von Opfern jeden Tag zu beklagen sind. Auch das wäre mal zu thematisieren. Sind die aktuellen Behandlungsformen wirklich die richtigen ? Zig Tote pro Tag trotz Medikamenteneinsatz mittels Repurposing an dt. Kliniken. Vielleicht doch nicht so erfolgreich das Ganze ? Jeder Tote in D ist einer zuviel.

Am 17. April 2020 um 19:39 von alleindenker

>>Ja, es ist Krise, und manche bleiben dabei auf der Strecke. Aber ich wage mal zu behaupten, das sind weder gewinnträchtige Unternehmen, noch wirklich nötige Branchen.<<

Die durchschliche Überlebensfähigkeit eines Unternehmens mit ca 100 Mitarbeiter bei einer derartigen "Vollbremsung" beträgt 21 Tage. Es wird erst langsam und dann sehr mächtig eine derartige Insolvenzwelle von kleineren Unternehmen über uns rollen, wie wir es noch nie erlebt haben. Der gesetzliche Zeitraum einer Insolvenzanmeldung beträgt 3 Wochen. Dieser Zeitraum wurde bis auf September verlängert, weil die Gerichte geschlossen sind. Dieser Vollstopp der Wirtschaft wird einen Abstieg herbeiführen, der mindestens 2 Jahre andauern wird. Und dieser Abstieg wird in ärmeren Ländern durch den ausbleibenden Tourismus oder durch die ausbleibenden Bestellungen direkt zu Armut und Hunger führen.

@ suchtTageskorrektur

Weil sie genau das tut, bekommt sie ja von überall Anerkennung.

Sippenhaft

Wir müssen zu Hause bleiben und heftige Restriktionen erdulden nur weil in den "Gesundheitshochburgen" das Virus ungehemmt grassieren kann - denn ohne Schutz-Einrichtung bleiben das die Hotspots, die Dreckschleudern. Die Bevölkerung arbeitet seit Wochen penibel - also woher kommen täglich 3000 NEU-Infektionen?

vriegel, 19:28

Deutschland belegt im internationalen Ranking darüber, wer die Corona-Pandemie am besten meistert, den 2. Platz! Wie kommen Sie denn darauf, dass unsere Regierung "im Dunkeln tappt...? Wozu brauchen wir "Experten" aus Asien...?

Schutzmaßnahmen

für die Schutzbedürftigen und eine Informationskampagne über "wie verhalte ich mich bei einem Virus" hätten ausgereicht. Die Regierung hat es voll vergeigt!

@ MagicFire um 20.35 Uhr, Thema Ein-China-Politik

"Richtig ist, dass Hong Kong und Macao und auch in vielen Bereichen Taiwan Probleme und große Differenzen mit China haben, ..." - genau das habe ich geschrieben. "... falsch ist, dass es alle Länder sind." - genau. Es sind die Länder, die sich die VR einverleiben will. Tibet hat das leidvoll erfahren. Die Annexion Tibets durch die VR China ist völkerrechtlich umstritten.

Am 17. April 2020 um 19:25 von frosthorn

>>Es wird kein Zurück zu alten Verhältnissen möglich sein. Die Frage "wann geht es endlich genau so weiter wie früher" ist die falsche.<<

Es wird garantiert nicht so weitergehen wie früher..weil viele Arbeitnehmer ihren Arbeitgeber nicht mehr vorfinden.

>> Das Echo war der Vorwurf, ich wolle die Menschheit in die Steinzeit zurückwerfen. <<

Wir landen nicht sofort in der Steinzeit. In der Steinzeit werden all die armen Länder wie Bangladesh o.ä. landen. Natürlich bekommen die Menschen dort nicht den Mindeslohn. Aber in den letzten Jahrzehnten hat sich der Wohlstand sogar in Bangladesh erheblich verbessert. Wenn wir mit den Ländern nicht mehr handeln oder sie bereisen (z.B. Nepal) dann haben die dort gar nichts ...

Am 17. April 2020 um 19:44 von Biocreature

>>Kein Mensch kann...
...ein Interesse daran haben, daß wir in 14 Tagen wieder bei Null anfangen
...das wieder mehr Leute in die Krankenhäuser kommen müssen
...die Intensivpatienten wieder an Beatmungsgeräte müssen<<

Sowohl Herr Spahn als auch Frau Merkel haben gesagt: Unser Gesundheitssystem war bis jetzt zu keiner Zeit überlastet. Einige Krankenhäuser melden sogar Kurzarbeit an, weil OP's nicht durchgeführt werden.

Unseren wunderbarenStandard

Unseren wunderbarenStandard haben wir unserer hervorragenden Wirtschaft zu verdanken. Ich bin der Meinung, das sollte auch so bleiben. Nur so wie jetzt agiert wird, geht sowohl unser Standard als auch unsere Wirtschaft für die nächsten Jahre den Bach runter . Wer will das denn? Nur für einen Virus, der trotz Karneval etc. nur 140000 Infizierte hervorbrachte? Never....

@ 20:50 von Timaios2016

Leider heute wieder ca. 3450 neue positiv getesteteFälle und 281 weitere Todesfälle.

Ob Peter Altmaier

als Nicht-Wirtschaftsmann und als Ex-Umwelt- Ex-Energiewendebeauftragter, Ex-Flüchtlingskoordinator das Ausmaß der wirtschaftlichen Verwerfungen realistisch einschätzen kann? Ich fürchte, eben so wenig wie die unvermeidlichen "Kapitalismuskritiker" hier. Das wird ein harter Aufprall in der Realität werden. Kaputtmachen geht immer schneller als was Aufbauen.

Ich bin der Meinung

das bis jetzt mit den Einschränkungen Maßnahmen alles recht gut gelaufen ist. Da sollte nun auch behutsam und mit Augenmaß die Wirtschaft wieder fahrt aufnehmen können. Auch hier noch ein Wort zu Frau Merkel, sie hat bislang auch alles richtig gemanagt,ebenso auch Herr Söder.M.M.

Vergleiche von Hamlet 20:48

Wenn sie jetzt unsere Infizierten- und Totenzahlen mit Usa, Spanien, Italien, Frankreich, Großbritannien, Belgien etc vergleichen stehen wir ziemlich gut da. Auch die Anzahl der Intensivbetten sind bei uns im internationalen Vergleich sehr gut. Es kommt immer drauf an mit wem man vergleicht. Dafür hapert es bei uns an der Anzahl des Pflegepersonals. Jede Statistik hat ihte Haken. Im jedem Land wird in anderem Umfang getestet. Die Toten werden auch nicht immer nach derselben Maßstab gezählt. China etwa hat irgendwann einfach aufgehört zu zählen.

Vergeigt?

@ alex 0815:

Vergeigt? Da würde mich Ihre Informationskampagne für die Bewohner der Alten- und Pflegeheime mal interessieren.
Geblubber nutzt niemandem.

@mlz

Ob es uns "hunderttausende Tote und vielleicht eine Million mit bleibenden Schäden" kostet, das weiß man nicht. Man vermutet es. Genauso könnte man vermuten, dass es wenig Tote und keine bleibenden Schäden bringen würde, wenn sich ein RO von 1,3 ergibt.
Das sind alles Spekulationen und hier gerade wieder Panikmache
Das bringt uns nicht weiter.

Im Moment liegen wir bei 0,7. Weit unter dem, was uns die Virologen vor Wochen in Aussicht gestellt haben.

Step by step zur Normalität

Zunächst: Der Aufschrei von großflächigen Firmen, von Gastronomie und Hotellerie ist verständlich. Gleichwohl ist die moderate Lockerung des Maßnahmenkatalogs durch die Bundesregierung nachvollziehbar. Die Fallzahlen der Neuinfektionen haben sich erstaunlich positiv entwickelt. Dies ist auch dem Umstand geschuldet, dass die Kanzlerin, die Minister, die Ministerpräsidenten und die Experten aus Wissenschaft und Medizin eng zusammenarbeiten. Und natürlich den Bürgern, die sich an die Vorgaben halten. Platz 2 im internationalen Ranking für den erfolgreichen Kampf gegen Corona ist ein hervorragendes Ergebnis. Gleichwohl sollte in einem nächsten Schritt der Bereich Gaststätten/Hotellerie und großflächige Firmen folgen. Ich denke, dies könnte unter Auflagen in 2 bis 3 Wochen der Fall sein. Wichtig ist, dass zunächst der bewährte Weg weitergegangen wird. Die Bundesregierung gibt den Takt vor. Sie lebt - anders als Trump - ihre Verantwortung und das ist gut so!

Am 17. April 2020 um 20:08 von andererseits

"... der u.a. auf Leerverkäufe, Zockerei und Wetten setzt und immer mehr Finanzmacht in die Hände immer weniger Player legt, beseitigt werden und der Arbeit wieder Vorrang vor dem Kapital einräumt."
#
#
Träumen ist jedem und jederzeit erlaubt.
Es werden tausende von kleinen und mittleren Unternehmen/Geschäfte in den nächsten 12 Monaten in die Insolvenz gehen. Dadurch werden Millionen Menschen in der Arbeitslosigkeit landen.
Das freut die Konzerne, da unliebsame Konkurrenz weg ist und die Lohnsklaven billiger werden.
Es werden für den Bürger der von seiner Arbeit lebt nach Corona schwieriger werden als davor.
Oder glauben Sie die Firmen die schon immer für Hungerlöhne die Arbeit vergeben haben werden plötzlich zu Humanisten.
Wie gesagt, Träumen ist erlaubt.

@20:48, Hamlet

Mag ja sein, dass Taiwan derzeit weniger Corona-Probleme hat, als Deutschland. Aber die USA, Italien, Spanien, Frankreich haben wesentlich größere Probleme als wir. Lassen Sie also bitte die Kirche im Dorf. Unsere Regierung steht in puncto Krisenmanagement im internationalen Vergleich sehr gut da.

Industrie drängt

War ja so was von klar.
Man sehe sich nur den weltweiten Einbruch der Pkw-Umsatzzahlen an, und in DE ist/war Automobilindustrie so etwas wie "systemrelevant".
....Neuerdings sind ganz andere Betätigungsfelder "systemrelevant" "gewesen": Gesundheitssystem/Krankenhäuser/Pfleger/Medizin-Forschung.

Für meine Begriffe alles Quatsch! Man sehe die in den letzten 20 Jahren Kurzzeit- und Praktikums-Beschäftigten: aller 6 Monate eine neue Firma und andere Arbeit, also 40 verschiedene Jobs innerhalb der letzten Jahrzehnte!
Jedenfalls wird meine These, dass jeder Mensch alles kann, untermauert.

Am 17. April 2020 um 20:50 von Timaios2016

>>Ich finde es hochbedenklich bei dieser niederschmetternden Zahl an aktuell immer noch derart vielen Toten einer aufgenötigten Normalisierung das Wort zu reden<<

Ohne Corona sterben ca 2600 Menschen pro Tag in Deutschland.

Eine kluge Politik in der Krise

@ suchtTageskorrektur:
... dass sie "intenational überragende Noten" bekommt, sondern dass sie UNS HILFT!

Und exakt das tut sie.

@20:57 corona Postings

... Vermutlich meint er Leute wie Herrn Wondarg, die sich als Experten ausgeben, aber keine sind. Davon gibt es leider eine ganze Latte…

@um 19:25 von frosthorn

"Ich habe heute schon einmal vorgeschlagen, dass wir unsere Art zu wirtschaften mal konsequent hinterfragen. Das Echo war der Vorwurf, ..."

Nein, ihre Aussage war - feiern, reisen, Kultur, Geselligkeit kurzum alles was das Leben lebenswert macht, ist in Zukunft nicht mehr möglich. Und dagegen habe ich mich ausgesprochen.

@alex0815, 20:56 Uhr

Die Bundesregierung, aber auch angesehene Virologen und Epidemiologen haben doch in zahlreichen Kommentaren, Nachrichtensendungen etc. die Schutzmaßnahmen erläutert. Vor allem hat die Kanzlerin zu einem sehr frühen Zeitpunkt und überaus anschaulich, seither immer wiederkehrend, auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 bis 2,00 Meter hingewiesen. Dies ist und bleibt die wichtigste Sicherheitsanforderung. Sie müssen da etwas verpasst haben...

@ Gassi

Z.B. durch die Infektion von im selben Haushalt lebenden Angehörigen durch Infizierte aus der Zeit vor den Beschränkungen?

Außerdem können und sollen die Maßnahmen die Infektionen nur reduzieren. Niemand hat behauptet, dadurch gäbe es innerhalb weniger Wochen gar keine Neuinfektionen mehr.

Wenn es so einfach wäre, wären die Zustände in Spanien, Italien etc. wohl andere ...

@spax-plywood

Genau das meinte ich ja. Wir haben jetzt (möglicherweise) den initialen Ausbruch so halbwegs eingedämmt und könnten ganz behutsam kleine Lockerungen umsetzen.

Aber was wir aktuell sehen sind keine kleinen Lockerungen - jeder will eine Scheibe der neuen Freiheit abbekommen und in der Summe leben wir dann wieder weit über unsere Verhältnisse.

Das werden wir schon in wenigen Wochen ganz bitter bereuen.

@Petersons

Meinen Sie vielleicht sogar Wodarg? Der ist kein Virologe. Der ist aber der ungekrönte Held vieler Verschwörungstheoretiker.

Wenn Sie im Sarg liegen, ist Ihre geliebte Freiheit auch beendet. Für alle Zeiten.

Ich bin übrigens lieber ein wenig unfrei als tot.

@Biocreature 19:44

Danke für Ihre offenen Worte, die ich als Fachkrankenpfleger voll unterschreiben kann..

HALLO ... geht‘s noch?

Wirtschaftsverbände meckern, dass alle Geschäfte öffnen sollen, Bischöfe fordern Gottesdienste, Gaststätten/Hotels wollen wieder öffnen ...
Wenn das so weiter geht, wird der Regierung nur übrig bleiben, alles wieder zu schließen, damit sich alle gleich behandelt füllen.

Äh, HALLO! Die Krise ist NICHT VORBEI. Dass der Wachstumsfaktor 1 beträgt, bedeutet nur, dass wir das Niveau halten. Pro Tag kommen in etwa gleich viele Neuinfizierte hinzu und die STERBERATE ist auch annähert konstant - sie bewegt sich zwischen 250 und 300 Toten pro Tag. Das heißt auf‘s Jahr gerechnet knapp 100.000 Tote in Deutschland!!!

Wenn man nun alles aufreisst, wird der Faktor garantiert nicht bei 1 bleiben. Vielleicht sollten nicht nur die Bischöfe (Bischof altgriechisch HÜTER, SCHÜTZER) sondern alle Nörgler die Einschätzung, was notwendig ist, doch lieber Experten überlassen. Manchmal braucht man KEINE gesellschaftliche Diskussion, an der alle Labertaschen teilnehmen, sondern kompetente Entscheidungen!

@ Alex 0815

Und alle anderen Regierungen weltweit ebenso.

Wenn ich auf eine Autobahn fahre und mir kommen hundert Falschfahrer entgegen, würde ich aufhören, mich über die anderen aufzuregen und anfangen, nachzudenken, ob ich vielleicht derjenige bin, der in die falsche Richtung fährt ...

@deutlich, 21:09 Uhr - Erstes Etappenziel erreicht

Altmaier macht einen guten Job - seine Ansagen sind schlüssig und klar, das Zusammenspiel mit dem Finanzminister funktioniert reibungslos. Deutschland braucht Macher - und wenn ich mir die Regierung zusammen mit den Länderchefs und den Experten so anschaue, dann habe ich großes Vertrauen in deren Kompetenz. Das bisher erfolgreiche Krisenmanagement scheint dies zu bestätigen. Egal ob USA, England, Frankreich, Italien, Spanien u.a. - kaum ein anderes Land ist besser mit der Krisensituation zurechtgekommen. als Deutschland. Darüber sollte man sich freuen dürfen, auch wenn nur ein erstes Etappenziel erreicht ist.

Ich mache mir Sorgen ...

... um Schweden und GB. Dort war der Umgang mit Covid-19 anfangs lasch und man hat jetzt erst die Bremse gezogen und zahlt mit enorm vielen Toten. Wenn wir jetzt wieder vorschnell öffnen, heizen wir einen Flächenbrand an, den niemand von uns wieder unter Kontrolle bringt.
Auch nicht die selbsternannten Wirtschaftsschützer.

21:07 von SchleswigHolsteiner

Zitat:"Einige Krankenhäuser melden sogar Kurzarbeit an, weil OP's nicht durchgeführt werden."

Das ist nicht gut. Aber stellen Sie sich bitte den Aufschrei vor, wenn wir die Pandemie nicht auf diesem (immer noch zu hohen) Niveau hätten stabilisieren können und es in den Krankenhäusern zu einem Kampf um die Beatmungsplätze gekommen wäre, weil die von "normalen" Patienten nach schwerden OPs benötigt wurden. Mangelnde Vorsorge und Totalversagen der Regierung wären wohl noch die harmlosesten Vorwürfe gewesen und diesmal sogar zu Recht.

@ wassermann

Nein, das sind keine reinen Spekulationen, sondern relativ einfache Mathematik, wie sich leider in anderen Länder bereits gezeigt hat.

Und die Virologen haben uns auch keine konkreten Zahlen in Aussicht gestellt, sondern gewarnt, wohin die Reise gehen kann. Dass dies nicht geschehen ist, ist allein den Maßnahmen und der Disziplin des weit überwiegenden Teils der Bevölkerung zu verdanken.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@wolfes74, 21:20

ihre Aussage war - feiern, reisen, Kultur, Geselligkeit kurzum alles was das Leben lebenswert macht, ist in Zukunft nicht mehr möglich. Und dagegen habe ich mich ausgesprochen.

Das war definitiv nicht meine Aussage, und mehrere Foristen haben Sie darauf hingewiesen.
Ich weiß, dass es in diesem Forum User gibt, deren Phantasie auf die Frage nach Alternativen zum Kapitalismus nichts anderes hergibt als den "Bienenstock" (oder eben die Steinzeit). Ich hätte Sie allerdings - ich kenne ja Ihre Beiträge - nicht dazu gerechnet.

@ 21:14 von tagesschlau2012

Es geht nicht um die Frage, ob träumen erlaubt ist, sondern darum wie man politisch die Wirtschaft und Finanzmärkte so gestaltet, dass eben nicht in Krisen wie derzeit die kleinen und mittleren Geschäfte den Bach runtergehen und die Lohnsklaven billiger werden.
Finden Sie nicht?

@Adeo60 21.31

naja- das würden Sie schreiben, egal, was er macht oder nicht. Ich meine, hier könnte die Regierung mangels Experten in ihr ruhig mal auf echte Experten hören und klare Perspektiven zeigen statt des verzagten mal sehen . "Schaun mer mal, dann segn ma scho"? ;-) so funktioniert Wirtschaft nicht, zumindest nicht in D.

@cyberacquirer um 21:26 Uhr

Reisserischer, aber gut verständlicher Kommentar. Danke, ich gehe da mit...

Altmaier

Altmaier als Wirtschaftsminister steckt in einer Sackgasse:"Es müsse stets gewährleistet sein, dass es nicht zu Rückschlägen im gesundheitlichen Bereich komme und dann wieder zu Zwangsschließungen von Läden kommt. Er weis genau, das ein 2ter Lockdown für die Regierung und Wirtschaft eine hausgemachte Katastrophe wäre. Weltfinanzkrise, Euro-Krise, Flüchtlingskrise, sind Themen, welche Ihm weiteres Kopfzerbrechen bereiten. Röttgen hat es vor der Pandemie auf den Punkt gebracht? „Die Welt ist im Umbruch, und wir hinken im Reparaturmodus hinterher Wir müssen als Politik auf die Höhe der Realitäten kommen, was wir derzeit nicht sind. Wir haben eine Mehrheit bei den über Sechzigjährigen. Sonst nirgendwo“. Bleibt nur zu hoffen, dass die jüngeren nachfolgenden Generationen aus dieser Krise ihre Lehren ziehen,

Die Wirtschaft muss bald starten, es wird nicht einfach.

Das Industrie und Handel drängen ist verständlich. Die weltweite Informationen sind nicht gut, die Wirtschaft scheint deutlich mehr Schäden abbekommen zu haben als in 2008-2009. Der Wirtschaftseinbruch durch Corona in Amerika geht gepaart mit einem Konjunktureinbruch und den Zusammenbruch des Öl-und Gasmarktes. Industrie und Handel in Deutschland wollen schnell starten um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Die Exportmärkte, da geschrumpft, werden sehr umkämpft sein. 2020 und 2021 werden 2 schwierige Jahre werden.

Leider ist es für Entwarnung zu früh

Ich erwarte eine lange Agonie für die exportabhängige deutsche Wirtschaft. Die Binnenkonjunktur wird ohne Entlastungen für Arbeitnehmer lange vor sich dahindümpeln. Ein V-Szenario, wie Altmaier sich das erhofft, sehe ich nicht.

Dies zeigen auch die Erfahrungen in China. Dort kommt der Konsum kaum in Gang.

Die Kurve in Deutschland ist abgeflacht, egal ob nun die Reproduktionszahl tatsächlich bei 0.7 ist, oder nicht (je nach Annahme kommt man Werte zwischen 0.5 bis 1.3 erhalten). Ein Wendepunkt ist aber definitiv nicht in Sicht. Die Fallsterblichkeit stieg auf 3.0 % (in Russland zB ist sie bei etwa derselben Menge an Tests nur 0.9 %).

Besorgniserregender finde ich, dass trotz gestiegener Genesenenzahlen die Prozentzahl der Opfer unter abgeschlossenen Fällen seit Wochen bei 5 % liegt.

Die Wirtschaft kann den Bedarf an Masken weiterhin nicht befriedigen, die einzig in der Lage wären, weitere Ansteckungen im anlaufenden Wirtschaftsbetrieb zu vermeiden.

@Am 17. April 2020 um 21:10 von The Corona Postings

"Geblubber nutz niemandem"
Stimmt! Deswegen fährt die Regierung beherzt die Wirtschaft gegen die Wand. Weiter So! Wir schaffen das!
Und warum das alles? Wegen einer Grippe die noch milder ist als die von 2017.
Die Welt spielt Gott, denn es darf keiner mehr an einem Virus sterben, sonst war das immer ok, aber dieses Jahr sollte es nicht mehr passieren. Alle werden in Panik versetzt und schreien nach eine Impfstoff und drastischeren Maßnahmen. Was für ein Zirkus

20:55 von Adeo60

«Deutschland belegt im internationalen Ranking darüber, wer die Corona-Pandemie am besten meistert, den 2. Platz!»

Wer stellt denn dieses Ranking nach welchen Kriterien auf …? Corona ist doch keine Ersatztabelle für den angehaltenen Spielbetrieb in der Fußball-Bundesliga …

«… dass unsere Regierung "im Dunkeln tappt...? »

Ganz sicher nicht tappt DEU im Corona-Dunkel.
Da haben Sie sehr recht, dass es ganz anders ist.
DEU ist das einzige Land "unter der großen Wirtschaftsnationen" außerhalb von Asien, das es in den nächsten Monaten bei weiterhin klugem Vorgehen erreichen kann, Corona mit ähnlich wenig Restriktion entgegen zu treten, wie bisher nur Südkorea und Japan.

«Wozu brauchen wir "Experten" aus Asien...?»

Weil es sehr sinnvoll ist, hinzuschauen, wie in Südkorea und Japan schon über einen längeren Zeitraum als in Europa die Zahlen der Toten exorbitant niedriger sind, als bspw. in DEU.

Gerade in kritischen Zeiten führt Orientierung an Erfolgen zu mehr Erkenntnissen …

@WM-Kasparov-Fan um 21.18 Uhr ;-)

"Jedenfalls wird meine These, dass jeder Mensch alles kann, untermauert."
Was auch die (äusserst systemkritische) Frage aufwirft, warum sich nicht jeder Bürger selbstständig macht, oder zumindest in einer Firma arbeitet, in der jeder Mitarbeiter gleiches Stimmrecht besitzt, also direkte Demokratie herrscht. Und wenn Hierarchie unumgänglich ist, wieso nicht jede Woche "rotiert"/"rochiert"/gewechselt wird, was die Hierarchie angeht... ?
Warum nur wird nicht völlige Gleichheit angestrebt? Ich werde das nie verstehen, warum soziales Verhalten nicht umgesetzt wird...

@wassermann 21:12 R-Wert

Wir liegen irgendwo zwischen 0,7 und >1, je nachdem welche 4 Tagesquotienten man der ZeitReihe der Neuinfektionen bildet. Und es gibt keine offizielle statistische Aussage ob jetzt das Verbot von Großveranstaltungen oder der shutdown oder alles zusammen dieses derzeitige Springen des R-Werts um 1 herum macht. Mangels Wissen wird mit einen tagesabhängigen Schrottkriterium Spökenkiekerei betrieben damit die Wirtschaft ihr Räppelchen bekommt.

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