Ihre Meinung zu: Erneute Corona-Ansteckung möglich? WHO prüft Berichte

11. April 2020 - 14:45 Uhr

In Südkorea wurden zahlreiche als genesen geltende Covid-19-Patienten erneut positiv auf das Coronavirus getestet. Die WHO untersucht die Fälle. Ist eine zweite Ansteckung möglich?

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Kommentare

Wenn das

so sein sollte, dann haben wir und die Welt ein Problem, was nicht so schnell zu lösen wäre.
Oder man findet schnell ein Medikament was hilft, und dann eine Impfung.
Der Erste der ein Medikament hat, welches wirklich schnell hilft, hat den Hauptgewinn, falls er schnell viel herstellen kann.

Was ist, wenn es wie bei Herpes-Viren ist?

Das Virus bleibt lebenslang im Körper, der Menschen ist zwar immun dagegen, aber das Virus bricht beim Streß aus und da ist der Mensch wieder ansteckend für andere.

Das wird man nicht ändern können, es sei denn es gibt eine Impfung plus Impfpflicht.

Da ist noch viel zu klären

Wichtig wäre ja erst einmal zu erfahren, ob die zuvor genesenen Patienten wieder symptomatisch krank sind. Nur nachgewiesenes Erbgut des Virus heißt ja nicht, dass das Virus sich auch noch vermehren kann. Also muss man mit den Abstrichen der genesenen Patienten auch Zellkulturen anlegen.

Ein positiver PCR-Test

... beweist ja nicht, dass sich das Virus auch noch vermehren kann. Es heißt nur, dass ein kleiner Abschnitt seines Erbgutes in der Probe vorhanden ist.

Das Schweigen der Virologen

Immunität nach ausgestandener Infektion nicht sicher! Damit bricht eine - wenn nicht Die - tragende Säule für ein Rückkehr-Szenario zusammen: Die erwünschte Herden-Immunität.
Angesichts dieser neuen Erkenntnis darf man wohl das wissenschaftliche Echo als "sehr verhalten", ja merkwürdig still bezeichnen.

In Japan wurde das schon vor Wochen bestätigt

Schon vor Wochen wurde in Japan ein ältererer Mann nach seiner Genesung von COVID-19 einige Zeit später erneut positiv auf die Erkrankung getestet.

Erstaunlicherweise ist das irgendwie nicht nach Westen vorgedrungen, obschon medial vom japanischen mehrsprachigen Auslandssender "NHK World" deutlich kommuniziert. Anstelle dessen wurde noch vor ein paar Tagen u. a. in unseren öffentlich-rechtlichen Medien von einer nahezu sicheren Immunisierung berichtet.

Ich frage mich, wie das möglich ist - werden denn Daten nicht ausreichend ausgetauscht? Wird nicht vernünftig recherchiert? Oder ist dies schlicht übesehen worden? Oder , oder, oder...

Nun ja, mit anderen Infektionskrankheiten ist es ja genauso - einmal durchgemacht KANN eine Immunisierung vorliegen, muss aber nicht. Und selbst FALLS eine Immunisierung vorliegt, bedeutet das ja nicht, dass man zwangsläufig und unter allen Umständen wirklich auch immun ist und nie mehr daran erkrankt.....

Forschung

Leider steht hier die Wissenschaft und Forschung noch am Anfang. Sollte sich diese Annahme bewahrheiten, wäre es ein gesundheitliches Desaster. Es würde keine Herdenimmunität hergestellt werden können und vor allem könnten die Genesenen wieder ansteckend werden. Es könnte auch ähnlich, wie bei einer verschleppten Grippe sein, man fühlt sich besser und nach einiger Zeit flammt die Infektion wieder auf, oft als Superinfektion, wie es bei der Influenza genannt wird. Aber hätter, wäre, wenn... dies herauszufinden ist die Arbeit renommierter Wissenschaftler und Virologen.

Herden-Immunität nicht sicher

Das würde bedeuten, dass wir bis zur Impfung zu Hause bleiben müssen. All das zeigt nur, dass es für eine Lockerung der Regeln viel zu früh ist. Anstatt für Wissen zu sorgen, haben andere nur den Wiedereinstieg in die Wirtschaft im Kopf. Kann jemand der so denkt Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland werden? Ich meine nein.

@ wenigfahrer

Wenn das so sein sollte, dann haben wir und die Welt ein Problem, was nicht so schnell zu lösen wäre.
Oder man findet schnell ein Medikament was hilft, und dann eine Impfung.

Ohne Immunisierung gibt es auch keine Impfung.

@Ein positiver PCR-Test 15:02 von Kowalski

"beweist ja nicht, dass sich das Virus auch noch vermehren kann"

So siehts aus. In der Heinsberg Studie wurde nachgewiesen,
dass alle möglichen 'Schmierinfektionen', d. h Virus auf Metall,Plastik u.ä.,
nur ein 'totes' biologisch inaktives Virus ergeben haben.

Es gibt viel zu forschen, packen wir's an.
Andere nörgeln, wir handeln.

@ lubbert

Angesichts dieser neuen Erkenntnis darf man wohl das wissenschaftliche Echo als "sehr verhalten", ja merkwürdig still bezeichnen.

Woraus schließen Sie das? Lesen Sie gelegentlich Fachartikel von wissenschaftlichen Studien?

Noch mehr Panikmache?

Ist ja merkwürdig, in Heinsberg hat sich genau das Gegenteil gezeigt. Die Letalität bei unter 0,4% liegt dort sogar unter der der Grippe und eine erneute Ansteckung soll für wenigstens 6-18 Monate nicht möglich sein.

rer Truman Welt

Interessant ist, daß niemand die Frage aufwirft, ob es sich wirklich um dasselbe Virus handelt oder einem bereits veränderten, einer Variation vom Sars-CoV-2 Virus. Die Tests könnten keinen Unterschied zeigen, weil eine Variation nicht bekannt ist.
Das wäre vielleicht eine andere Erklärung.
Egal welche der beiden Erklärungen zutrifft, denn trifft eine zu, dann hat "Houston a problem". Dann würde Durchseuchung überhaupt keinen Sinn mehr machen und was dann?
Schließen wir die Wirtschaft ab und warten, aber auf was denn eigentlich?
Ich kann nur hoffen, daß es weder eine Neuinfektion noch eine Variation ist, sonst. . .

@ V.Scho

Das würde bedeuten, dass wir bis zur Impfung zu Hause bleiben müssen.

Nein. Keine Immunisierung, keine Impfung.

@Kowalski 15:14 Uhr

Gut erkannt. Vielleicht sollten wir endlich das ganze Corona-Theater für beendet erklären und zum normalen Leben zurückkehren. Noch haben die Einzelhändler und Soloselbstständigen eine reelle Chance, an der Insolvenz vorbeizuschrammen.

@ FreierGeist

In Japan wurde das schon vor Wochen bestätigt

Bestätigt wurde es bislang nicht.


Schon vor Wochen wurde in Japan ein ältererer Mann nach seiner Genesung von COVID-19 einige Zeit später erneut positiv auf die Erkrankung getestet.

Es fehlt bisher ein wirklicher Beleg. Es sind erst einige mögliche Fehlerquellen zu klären.

@ lubbert (15:05)

"Das Schweigen der Virologen"
------
Habe ich nicht erlebt. Eher das Gegenteil. Mancher Virologe geht über sein Fachgebiet hinaus und ist schnell als Mitpoltiker zu hören.
Und dies, obwohl sie ganz offensichtlich so wenig belastbare Fakten zu Sars-CoV-2 haben. Natürlich gibt es auch Virologen und Ärzte, die sich nicht nach vorne drängen. Aber wenn sie es tun, klingen sie oft sehr vernünftig. Wir sollten genau hinhören, wenn Experten sprechen.

... ach so

sollte sich das bewahrheiten, ja dann sind ja alle Maßnahmen hinfällig,
wenn das Virus so Intelligent ist und seine
Struktur ständig verändert, ist weder ein Impstoff noch eine Herdenimunität zu erreichen.
Dann hilft nur noch ein Virustatikum bei akutem Covid 19 Ausbruch...

@ 15:06 von FreierGeist

„ Nun ja, mit anderen Infektionskrankheiten ist es ja genauso - einmal durchgemacht KANN eine Immunisierung vorliegen, muss aber nicht. „

Da kann ich leider ein Liedchen davon singen. Ich hatte zweimal in meinem Leben Windpocken. Und aufgrund dieser viele Jahre später eine Gürtelrose. Und auf eine Grippeimpfung bekam meine Tante trotzdem (nachgewiesen) Influenza. Ab einem gewissen Alter ist die Immunantwort nicht mehr so stark, nimmt ab und es kann trotz Impfung zu einer Infektion kommen.

Fledermäuse sind auch immun

Nur weiß keiner genau, wieso.

wieso es eine Immunisierung gegen Erkältung nicht gibt, weiß man dagegen.

Der Knackpunkt ist auch nicht so sehr OB man gegen C19 immun wird, sondern für wie lange !

Alle 6 Monate zukünftig so eine Epidemie zu erleben, dürfte ein Problem für viele Länder werden, auch mit hoffentlich dann genügend Ressourcen !

Bei

einem neuartigen Virus, wie Covid19 wäre ich sehr vorsichtig mit solchen Aussagen. Ist es z.B. sicher, dass die Wiedererkrankten vorher tatsächlich Gesund waren, oder hatten Sie nur keine Symptome und waren trotzdem krank. Gab es einen eindeutig negativen Test, der auch zu 100% richtig war? Negativ bedeutet, dass beim Abstrich keine Viren gefunden wurden.
Bedeutet dies auch, dass im ganzen Körper zu 100% keine Viren sind oder nur auf dem Abstrich.

Erst mal die Fakten abwarten.

Obwohl diese Nachricht nicht gerade beruhigend ist, handelt es sich hier noch nicht um einen gesicherten Befund. Und sollte er zutreffend sein, muss erst geklärt werden, welcher Anteil von Patienten von dieser möglichen zweiten Infektion betroffen ist.
Eines zeigt die Meldung immerhin: die Lage ist weiterhin unübersichtlich, einfache Erklärungsmodelle, wie auch in diesem Diskussionsforum gerne zu lesen, funktionieren nicht und wir alle werden weiterhin damit leben müssen, dass sowohl die Wissenschaft, als auch die Politik die Lage von Tag zu Tag neu bewerten muss.

das sagt mir

das da noch jede Menge unbekannte "Überraschungen " auf uns warten . Und jede verfrühte Lockerung bringt wieder mehr Probleme. Lassen wir den Fachleuten die Zeit genaueres heraus zu finden und gedulden uns weiter - die Disziplin hat mich echt überrascht - aber es kann zur Zeit nicht von dem Kurs abgewichen werden. Damit würden wir viele Menschenleben aufs Spiel setzen.
Ich wünsche allen ein schönes Osterfest und bleiben - oder werden - Sie gesund.

@ 15:06 von FreierGeist

Solche Einzelfälle sagen gar nichts, das kann ein Fehler sein oder es ist der berühmte Zufall. Ich habe auch zweimal die Masern gehabt, das erste Mal ein so leichter Verlauf, dass das Immunsystem nicht genügend angesprochen hat. Oder es gibt ein Problem mit dem Immunsystem, dass dieses temporär, z.B. durch eine Chemotherapie, geschwächt ist. Die 92 Fälle in SK sind natürlich was anderes - da wird man genauer hinschauen müssen, manchmal sind es ja nur Fehler beim Test.

Nützt ja nix...

Bevor die nächste Panikwelle los rollt lehne ich mich dann mal zurück und warte auf mögliche und vielleicht sogar gesicherte Erkenntnisse.

Erstmal richtig lesen

„ Angesichts dieser neuen Erkenntnis darf man wohl das wissenschaftliche Echo als "sehr verhalten", ja merkwürdig still bezeichnen.“
———————————————
Vielleicht sollten Sie den Artikel erstmal lesen, bevor Sie hier schon von Erkenntnissen sprechen. Das Echo ist zurecht deshalb so verhalten, da es, wie im Artikel erwähnt, , eher wahrscheinlich, darum handelt, dass das Virus "reaktiviert" worden sei, nicht um eine Neuansteckung.“

Und zum anderen, glauben Sie nicht, dass man bei mittlerweile knapp 400.000 Genesenen nicht schon längst so eine Entdeckung gemacht hätte?

Die Frage ist rhetorischer Art, Sie brauchen nicht drauf antworten.

Man kann nur hoffen

dass das Coronavirus möglichst stabil bleibt (oder in etwas harmloseres mutiert). Sollte es sich schneller verändern, als die üblichen Influenzaviren, bei denen wir jedes Jahr eine neue Zusammensetzung benötigen, wäre es mit der Herstellung einer Impfung ziemlich schwierig.

@ FreierGeist

Anstelle dessen wurde noch vor ein paar Tagen u. a. in unseren öffentlich-rechtlichen Medien von einer nahezu sicheren Immunisierung berichtet.

Mir ist kein einziger Bericht über eine "sichere Immunisierung" bekannt. Das wäre ja auch unmöglich zu belegen. Ich kenne aber nur einen Teil der öffentlich-rechtlichen Meldungen.

Warum?

Am 11. April 2020 um 15:19 von KowaIski
@ V.Scho
"Das würde bedeuten, dass wir bis zur Impfung zu Hause bleiben müssen.

Nein. Keine Immunisierung, keine Impfung."

Können Sie mir erklären warum?

@Schneckenmaus

Na ja die Studie von Heinsberg kommt wohl nicht so gut weg. Kritik gibt es jedenfalls genug.

@ Schneckenhaus

Noch mehr Panikmache? Ist ja merkwürdig, in Heinsberg hat sich genau das Gegenteil gezeigt. Die Letalität bei unter 0,4% liegt dort sogar unter der der Grippe

Aussagekraft Null. In Italien sind mehr als 10% der bekannten Infizierten gestorben.


... und eine erneute Ansteckung soll für wenigstens 6-18 Monate nicht möglich sein.

Das weiß man nicht und das wurde dort auch nicht untersucht.

@ 15:22 von Schneckenmaus

„ Vielleicht sollten wir endlich das ganze Corona-Theater für beendet erklären und zum normalen Leben zurückkehren.“
Liebe Schneckenmaus, sie sind eine der angstfreiesten Menschen, die ich hier lese. Bitte bringen sie sich an der Front ein. Solche Angst und panikfreien Menschen, jung und fit, fehlen dort enorm. Ich denke allerdings, dass auch sie erkennen, dass sich nicht die ganze Welt irren kann. Denn die meisten Staaten und Länder verfahren ähnlich wie wir und nehmen das Thema sehr ernst.

@ schneckenmaus

Bitte hören Sie auf, falsche Tatsachenbehauptungen zu verbreiten.
Erstens liegt die Letalität von COVID-19 auch nach den aktuellen und vorläufigen Zahlen der Hainsberg- Studie (0,4%) eben deutlich ÜBER der Letalität von Influenza(0,1-0,2%).
Zweitens gibt es zur Influenza stets eine Grundimmunität (wegen der Impfungen), das u.a. unterscheidet sie von der jetzigen COVID-19 – Welle.
Drittens sagt die Hainsberg-Studie mitnichten etwas über die Dauer der Immunität aus. Kann sie auch gar nicht, denn die ersten Daten der Studie sind gerade mal drei Monate alt. Zudem ist die Studie noch gar nicht abgeschlossen, was deren Autoren auch immer wieder betonen.
Mir ist wirklich schleierhaft wie sie zu ihren Schlussfolgerungen kommen.

dumme Frage hätte ich mal

vielleicht braucht es dazu keinen Virologen, sondern jemand aus dem Forum kann sie mir beantworten.

Wenn ich "genesen" bin, dann heißt das doch wohl, dass mein Immunsystem erfolgreich Antikörper gebildet und damit den Viren den Garaus gemacht hat. Wie kann ich dann erneut erkranken? Handelt es sich dann etwa schon gar nicht mehr um den ursprünglichen, sondern um einen innerhalb meines Körpers mutierten Erreger? Oder gibt es auch Antikörper, die unmittelbar nach der Krankheit wieder verschwinden?

Würde mich über Antwort freuen.

Am 11. April 2020 um 15:27 von Minka04

Ich hoffe das gleiche wie Sie.
Die Frage ist aber, wenn wir das bei Influenza schaffen, warum nicht auch bei Coronaviren?

@ PatricioKanio

Nein. Keine Immunisierung, keine Impfung."
Können Sie mir erklären warum?

Ich gehe von der Annahme aus, dass eine Impfung eine Immun Reaktion hervorruft, die mit der Immun Reaktion durch das Virus vergleichbar ist. Bei allen bisher bekannten Viren ist das so. Denkbar wäre aber eine "Superimpfung", die besser immunisiert als das Virus selbst. Bin aber kein Virologe, nur Mathematiker.

15:33 von V.Scho

offensichtlich hat unser laschet sich zu sehr eingebracht, als gerne kommender kanzlerkandidat

Wahrscheinlich existiert das Virus in Varianten

Es ist bekannt, dass Coronaviren aufgrund der Lesefehler bei der Kopie der Erbsubstanz (+ssRNA) ihr Erbgut und damit ihre Eigenschaften ständig ändern. Es könnten bei den Zweitinfektionen sich um neue Varianten des Coronavirus SARS-CoV-2 handeln, wie wir das seit Jahren bei Grippeviren beobachten können.

@ 15:31 von PatricioKanio

„ Keine Immunisierung, keine Impfung."

Können Sie mir erklären warum?“

Ich denke, bin aber Laie, dass es an der fehlenden Immunantwort liegt. Sollte es wirklich so sein, dass es zu einem reaktivierten Krankheitsgeschehen kommen kann, würde das heißen, dass die erste Immunantwort nicht groß genug war um dem Virus den Garaus zu machen. Das würde heißen, dass man das die Immunantwort zu schwach wäre, auch bei einer Impfung.

Never ending story?

Das fragt man sich? Das gilt ja fuer andere Krankheiten auch! Was ist da neu?Muss das wieder so aufgeblasen werden? Nein!
Ich vertraue da unseren Wissenschaftlern, die werden das schon herausfinden!
Was mir aber nicht gefällt ist, wie damit Angst geschürt wird, was Folgeschäden verursacht, die nicht nötig sind! Heisst, wer das tut, den sollte man wegen fahrlässiger Handhabe anzeigen.

Wenn das so weitergeht wird das kommen!

@Schuhplattler, 15:27

Hier halten sich nahezu alle an die Regel "neuer Thread, neuer Beitrag". Auch wenn die kommentierten Meldungen um das selbe Thema kreisen, ist es kein guter Stil, seine Posts bei jedem Thread nochmal und nochmal einzustellen.

"SOLL" man merke den

"SOLL"

man merke den unterschied zu "ist sicher" ?

wie will man das "soll für 6-18 monate" verkünden, wenns grad mal paar tage/wochen her ist?
glaskugelforschung?

doppelt positiv "soll" es auch in china schon gegeben haben..vor wochen mal im kleingedruckten
gelesen

Passt irgendwie nicht

Eine überstandene Virusinfektion, die keine Immunisierung zur Folge hat, ist sehr, sehr ungewöhnlich. Ein Beispiel dafür ist mir als interessiertem Nichtvirologen nicht bekannt. Und ich interessiere mich mindestens seit den frühen Achtzigern (AIDS-Epidemie) für das Thema.

Herpesviren, im Gegensatz zu Coronaviren übrigens DNA- und keine RNA-Viren, "schlafen", das heißt die Virusgene sind in den Körperzellen vorhanden, aber nicht aktiviert. Sie werden quasi in das Genom der Zelle eingebaut und bei jeder Zellteilung mitvermehrt. So etwas wäre für Coronaviren sehr ungewöhnlich, es ließe sich aber wohl durch Genomanalysen von Körperzellen herausfinden, ob "unser" Virus so etwas macht.

Ich würde mal darauf tippen, daß es sich bei den beschriebenen Fällen um klassische Rückfälle handelt. Bin aber, wie gesagt, kein Virologe.

Windpocken

Sicherlich haben die Wissenschaftler schon an ein den Windpocken ähnliches Verhalten gedacht, wobei im Körper gespeicherte Viren sich bei Stress wieder als Gürtelrose bemerkbar machen.

@V-Scho 15.14

und wenn es keine Impfung gibt? Bleiben dann Alle in Ewigkeit zu Hause, bis sie waagrecht in einer Kiste wieder raus kommen? Das können sich vielleicht Millionäre oder Beamte leisten, Andere sicher nicht

@ 15:40 von frosthorn

Evtl. Wie bei Windpocken. Sie haben die Windpocken überstanden, das Varizella-Zoster-Virus bleibt aber in schlafendem Zustand im Körper und sie können nach Jahren z.B. Eine Gürtelrose bekommen, wenn es wieder ausbricht. Da braucht es nicht viel, nur ein evtl. In diesem Moment nicht ganz fittes Immunsystem.

Antikörper

Schlechte Nachrichten. Vielleicht ist die milliardenfache Ausbreitung des Menschen ja die eigentliche Pandemie und der neue Corona-Virus so eine Art Antikörper, den die Natur erfunden hat, um sich auf diesem Planeten zu behaupten?

@V.Scho

Das würde bedeuten, dass wir bis zur Impfung zu Hause bleiben müssen. All das zeigt nur, dass es für eine Lockerung der Regeln viel zu früh ist. Anstatt für Wissen zu sorgen, haben andere nur den Wiedereinstieg in die Wirtschaft im Kopf. “
————————————————
Sie schlagen ernsthaft vor, bis zum Impstoff den Shutdown aufrecht zu erhalten und zu Hause bleiben?

Haben Sie mal darüber nachgedacht, dass wir uns dann aufgrund einer vermutlich apokalyptischen Wirtschaftskrise in die Steinzeit zurück katapultieren und die Erdbevölkerung durch Massenarbeitslosigkeit, Hungersnöte, Bürgerkriege und fehlende medizinische Versorgung ungefähr halbieren würden?

91 Genesene in Südkorea wieder an Covid-19 erkrankt

Nach Zufall sieht das ja nun nicht mehr aus.

Und wieder bewahrheitet sich meine Meinung

über Forenbeiträge. Lauter "Fachleute", sowohl für Corona-Virus, Grippe, Masern usw.
Gegenseitiges "Berichtigen" scheint ein Hobby vieler Foristen zu sein, obwohl Null Ahnung und lediglich irgendwelche Fakes in die Welt setzen.
Man kann seine Zeit auch mit vernünftigen Dingen totschlagen, ohne Computer.

Wenn Antikörper im Blut

Wenn Antikörper im Blut nachweisbar sind, bedeutet das nur, dass das Immunsystem reagiert hat, nicht aber dass der Erreger restlos besiegt worden wäre oder man nun geschützt wäre oder nicht mehr ansteckend wäre.
Das kennt man auch von manch anderen Erregern, die auch später wieder aktiv werden können - leider gerade dann, wenn man gerade "vorerkrankt", also geschwächt ist.
Fälle von einzelnen an Covid-19 Wiedererkrankten wurden in Lauf der Monate auch schon aus China gemeldet.

Ich hoffe sehr, dass aus den neuen Erkenntnissen der Schluss gezogen wird, dass Eindämmungsmaßnahmen weiterhin durchgezogen werden müssen und dass v.a. niemand gezwungen wird, seine Kinder in die Schule zu schicken. Restaurantbesuche und Shopping sind freiwillig, der Schulbesuch wäre aber bei Schulöffnung verpflichtend, also Zwang. Schneller als in Schulen kann sich das Virus kaum ausbreiten, und wer will das verantworten, wenn nicht mal für die Schüler sichere Immunität daraus folgt?

ich gehe davon aus, daß es sehr lange...

brauchen wird, bis alle umstände geklärt sein werden.

aktuell ist der kenntnisstand noch lange nicht faktensicher.

15:17 von Schneckenmaus

"Noch mehr Panikmache?"

,.,.,.,

In dem Artikel wird doch ganz sachlich berichtet.

Aber dass mögliche Fakten in verschiedenen Menschen Panik auslösen, ist natürlich unbestritten.

Leider dürfen seriöse Medien trotzdem solche Fakten nicht unterschlagen.

Was wir alle derzeit lernen müssen:
dass viele ehemalige Sicherheiten Scheinsicherheiten waren.

Ich kann nachvollziehen, wenn das einigen über den Kopf wächst.

Falls das mal bei mir sein sollte, würde ich keine Nachrichten mehr lesen und hören.

Überleben ist alles.

@Kowalski

In Italien sind mehr als 10% der bekannten Infizierten gestorben.

Falsch! Aussagekraft ebenfalls Null.
10% der getesteten (!) Infizierten sind gestorben.

@ fathaland slim

"Herpesviren, im Gegensatz zu Coronaviren übrigens DNA- und keine RNA-Viren, "schlafen", das heißt die Virusgene sind in den Körperzellen vorhanden, aber nicht aktiviert. Sie werden quasi in das Genom der Zelle eingebaut und bei jeder Zellteilung mitvermehrt." Am 11. April 2020 um 15:46 von fathaland slim

*

"Bei Retroviren wird die RNA während der Replikation in der vom Virus befallenen Wirtszelle mittels eines Enzyms, der Reversen Transkriptase, in DNA umgeschrieben." Wikipedia, weil so kurz und präzise beschrieben.

Es gibt im Körper keine einfach-so Zellteilung, bei der sich ein Virus mitvermehren könnte.
Und wenn es diese gibt, dann hat man Krebs.

Die Experten

"Was mit dem PCR-Test detektiert wird, ist nicht das Virus, sondern das Virusgenom. Virale RNA kann aber oft lange, nachdem das infektiöse Virus verschwunden ist, noch nachgewiesen werden“, erklärt Florian Krammer vom Mount Sinai Hospital in New York. „Das kommt bei Masern vor, aber auch bei Zika und Ebola.“
Nach Einschätzung des Experten sind solche viralen Erbgutreste höchstwahrscheinlich auch für das vermeintliche Wiederaufflammen der Infektion verantwortlich. Ähnlich sieht es auch Isabella Eckerle, Virologin am Universitätsklinikum Genf: „Solange noch Reste des Virus vorhanden sind, bleibt der Test positiv, obwohl das Virus vielleicht schon nicht mehr infektiös ist“, erklärt sie.

@schneckenmaus

Selbst nach den optimistischen Zahlen der von Ihnen gern zitierten (und noch nicht abgeschlossen) Hainsberg – Studie werden an COVID-19 etwa 200.000 Menschen in Deutschland sterben. Das sind etwa zehnmal so viele, wie bei der letzten großen Grippewelle 2018 – 2019.Nun erklären Sie uns doch bitte, wieso die eingeleiteten Maßnahmen ihrer Meinung nach mehr als 200.000 Tote kosten werden, denn darauf läuft ihr Statement vom zurück gezogenen Medikament ja hinaus. Ihrer soliden und faktenbasierten Antwort sehe ich mit großem Interesse entgegen.

15:46, Seabiscuit

>>Sicherlich haben die Wissenschaftler schon an ein den Windpocken ähnliches Verhalten gedacht, wobei im Körper gespeicherte Viren sich bei Stress wieder als Gürtelrose bemerkbar machen<<

Auch Herpes zoster, der Gürtelrosen- und Windpockenvirus, ist ein DNA-Virus. Im Gegensatz zum Coronavirus, welcher ein RNA-Virus ist. Mir ist kein RNA-Virus bekannt, der sich ins Genom der Zelle, welches ja aus DNA besteht, einbaut.

Aber, wie gesagt, bin kein Virologe.

Kann sein odermauch nicht

Es ist nun mal zu früh, um die richtige Antwort zu wissen!
Es ist neu, unerforscht und es ist nun mal ein Virus - das ist Fakt.
Es gibt also unzählige Möglichkeiten, ob es stimmt oder nicht, aber egal wie die Antwort nach ausführlicher, korrekt ausgeführten und Aussagefähigen Studien ausfallen würde ... ES IST ein Virus!

Ich schließe mich u.a. 15.41 Schuhplattler an!

Für eine eigene Abwehr aufzubauen ist es für mich als Ez ein Jojospiel - dank der meisten Elten! Und genau deswegen will ich auch nicht derzeit keines meiner Kinder in die Grundschule geben müssen!

@ Autograf: @ 15:06 von FreierGeist

"Solche Einzelfälle sagen gar nichts, das kann ein Fehler sein oder es ist der berühmte Zufall. Ich habe auch zweimal die Masern gehabt" Am 11. April 2020 um 15:25 von Autograf

*

Ich schließe mich dem an. Ich hatte als Kind 2x die Windpocken.

Negative Schlagzeilen

Negative Schlagzeilen verkaufen sich halt besser als gute.Deswegen wird kurz vor Ostern über 91 reaktivierte Patienten berichtet als über eine mutmachende Heinsberg Studie.Wer Angst vor einer 2.Welle hat,kann beruhigt sein, da kommen noch viele weitere Wellen! Begründete Angst sollte man eher in Hinsicht darauf haben ob nicht vielleicht die Todeszahlen aufgrund eines Shutdowns höher sind als die durch Covid19. Kaum der Rede wert, ist der wirtschaftliche Aspekt, denn Wirtschaft rettet Menschenleben,nicht unbegründete Panikmache! Fundierte Studien und Berichte sind transparent und schaffen Klarheit, das verbreiten von Eventualitäten schafft Panik.Früher wurden unexakte Berichterstattung durch eine Korrektur später ergänzt,solche Korrekturen erfolgen imoment nicht mehr, da wird nur still und heimlich der Wortlaut geändert; aus : 2500 Tote durch Covid19 wird 2500 Tote mit Covid19 Erkrankung.Berichte waren vor Corona seriös, heute sind sie nur noch populistisch.

@frosthorn 15:40 Uhr: wie geht Immunität verloren?

Das ist überhaupt keine dumme Frage.

Bei Erkältung (Rhinoviren) kommt es erst garnicht zur Immunität, weil es erstens so viele Virenstämme gibt und zweitens, die Antikörper ja nur an das Pathogen binden, dieses gewissermaßen als „Feind“ für die Phagozyten (Fresszellen) „markieren“, und die Fresszellen werden durch Viruseigene Signale „abgelenkt“.

Wenn nun die B-Lymphozyten mal Antikörper erzeugt haben, wird die Erinnerung daran in sog. „Gedächtniszellen“ gespeichert. Wie beim richtigen Gedächtnis, gibt es Ereignisse die man sein Leben lang nicht vergisst und andere, an die man sich schon nach kurzer Zeit nicht mehr erinnern kann.

Wie lange die Immunität (bei Affen festgestellt) nun bei C19 anhält, weiß man nicht. Dies ist Gegenstand der Forschung. Die Ergebnisse aus China und Südkorea, die als erste betroffen waren, sind aber nicht sehr ermutigend. Evtl. hält die Immunität nur wenige Monate.

Es ist derzeit mühsam

Was wir erleben ist, dass bei nur geringem Wissen über das Virus trotzdem jede Aussage von echten oder vermeintlichen Experten sofort weltweit Schlagzeilen macht. Und anschließend wird es durch die sozialen Medien multipliziert und wie es bei der "Stillen Post" so ist, hat die Botschaft nach wenigen Tagen nichts mehr mit der Aussage zu Anfang zu tun.

Also selbst wenn ein Wissenschaftler etwas verlautet und das mit ganz viel Konjunktiv versieht, steht es danach irgendwo als gesicherte Tatsache.

Und nicht jeder benutzt genügend Konjunktiv. Auch unter Forschern gibt es welche, die sich in den Schlagzeilen gefallen. Gibt mehr Drittmittel.

Wer den Artikel liest, der erkennt, dass die Frage der Immunität bisher nicht beantwortet werden kann. Dass Makaken nicht infiziert werden konnten gibt keine Sicherheit für Menschen. Dass man nach 2 Wochen Krankheit Antikörper nachweist bedeutet keine lebenslange Immunität.

Aber vielleicht lernt die Welt mal, wie schwierig medizinische Forschung ist.

@frosthorn15:40

Zitat: „ Wenn ich "genesen" bin, dann heißt das doch wohl, dass mein Immunsystem erfolgreich Antikörper gebildet und damit den Viren den Garaus gemacht hat. Wie kann ich dann erneut erkranken? Handelt es sich dann etwa schon gar nicht mehr um den ursprünglichen, sondern um einen innerhalb meines Körpers mutierten Erreger? Oder gibt es auch Antikörper, die unmittelbar nach der Krankheit wieder verschwinden?“

Ja, es steht wohl außer Frage, dass mindestens 80% der Corona-Infizierten genug Antikörper produzieren, dass es nicht zu starken Krankheitssymptomen kommt. Wenn die Immunantwort des Körpers, aus welchen Gründen auch immer, zu schwach ausfällt (also zu wenig Antikörper gebildet werden), kann sich das Virus (vereinfacht ausgedrückt) im Körper vermehren. Man wird krank.

Nach einer überstandenen Krankheit nimmt die Konzentration der Antikörper mit der Zeit ab. Man hat dann zwar noch eine Grundimmunität, kann aber u.U. wieder erkranken (deshalb müssen Impfungen aufgefrischt werden).

15:24 von phme

"Erst mal die Fakten abwarten.

Obwohl diese Nachricht nicht gerade beruhigend ist, handelt es sich hier noch nicht um einen gesicherten Befund. Und sollte er zutreffend sein, muss erst geklärt werden, welcher Anteil von Patienten von dieser möglichen zweiten Infektion betroffen ist.

Eines zeigt die Meldung immerhin: die Lage ist weiterhin unübersichtlich, einfache Erklärungsmodelle, wie auch in diesem Diskussionsforum gerne zu lesen, funktionieren nicht und wir alle werden weiterhin damit leben müssen, dass sowohl die Wissenschaft, als auch die Politik die Lage von Tag zu Tag neu bewerten muss."

.-.-.-.-.

Ein sehr vernünftiger Beitrag.

Ich selber versuche innerlich zu akzeptieren, dass das Schlimmste eintreffen könnte.

Und freue mich wie ein Luchs, wenn auch nur eine Kleinigkeit eine positive Nachricht ist.
So wie die aus Spanien heute.

Handelt es sich um synthetische Viren?

"In 2015 wurde eine experimentelle Gemeinschaftsarbeit von Forschern aus drei US-Universitäten, Wuhan und einem italienischen Forscher aus Varese, der in Bellinzona ein Labor hat, publiziert. Diese produzierten synthetisch hergestellte Corona-Viren im Labor und infizierten damit Zellkulturen und Mäuse. Grund der Arbeit: man wollte einen Impfstoff respektive monoklonale Antikörper produzieren, um gegen die nächste Corona-Pandemie gewappnet zu sein. "
Kleiner Ausschnitt aus:
https://www.mittellaendische.ch/2020/04/09/covid-19-zwischenbilanz-oder-...

Ist solch ein Virus aus dem Labor in Wuhan in die Umgebung entflohen?

14:56 von wenigfahrer

Oder man findet schnell ein Medikament was hilft,
.
wie hoch schätzen sie den Erfolg ein
ausgerechnet jetzt was zu finden, wo man seit Jahrzehnten vergeblich
nach einem gescheiten Mittel gegen Virusinfektionen forscht

15:58, Tada @ fathaland slim

>>Es gibt im Körper keine einfach-so Zellteilung, bei der sich ein Virus mitvermehren könnte.
Und wenn es diese gibt, dann hat man Krebs.<<

Doch, die gibt es. So und nicht anders macht es bspw. der Herpesvirus. Er besitzt Gene, die ihn sozusagen ausschalten, mittels Enzymen. Wenn der passende Zeitpunkt gekommen ist, werden diese Gene deaktiviert und der Virus von der Zelle vermehrt.

Krebs kann natürlich auch durch Viren ausgelöst werden, bspw. den Papillomaviren, ist aber meist eine Mutation des Zellgenoms, die sich vor dem Immunsytem, welches solche Mutationen normalerweise entdeckt, "versteckt".

@phme

Selbst nach den optimistischen Zahlen der von Ihnen gern zitierten (und noch nicht abgeschlossen) Hainsberg – Studie werden an COVID-19 etwa 200.000 Menschen in Deutschland sterben.

Das ist falsch!

Sie gehen von der berechneten Letalität aus. Diese bezieht sich auf die Anzahl der Erkrankten. Da sich aber in einem Jahr niemals die ganze Bevölkerung ansteckt, ist ihre Berechnung nicht korrekt.

Richtig wäre die Mortalität. Diese bezieht sich auf die Grundgesamtheit der Individuen (also die ganze Bevölkerung) und wurde mit ca. 0,06% berechnet. Quelle: Website des Landes NRW, Heinsbergstudie

Das würde für Deutschland ungefähr 49.000 Tote bedeuten.

@ Luke Skywalker, 15:54

Sie haben insofern Recht, als die aus Italien gemeldeten Todesraten stark verzerrt sind.
Die noch laufende Hainsberg- Studie Kommt der Realität vermutlich näher, auch wenn sie streng genommen nur für Hainsberg gilt. Aber auch nach deren Zahlen kommen wir auf 80.000.000 × 60 % mal 0,4 % ist gleich rund 200.000 Tote. Sofern das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Ansonsten werden es deutlich mehr. Und genau das ist es was wir an Italien (und Spanien und Frankreich und USA) sehen können: Wenn wir die Maßnahmen zu früh lockern, kommt es zu einer richtigen Todeswelle.

Herdenimmunität ad Acta legen

Ich halte das Vorgehen, den Tod von Hunderttausenden zeitlich entzerrt in Kauf zu nehmen, ohnehin für unethisch so lange es Alternativen gibt.

Diese Alternative ist ein kompletter mehrwöchiger Shutdown nach chinesischem Vorbild.

Wenn man das aus Rücksicht auf „die Wirtschaft“, bzw. auf wohlhabende Lobbygruppen, nicht will, dann muss man entweder auf ein wirksames Medikament, oder eine Impfung hoffen - oder darauf das sich das Problem gewissermaßen durch Erreichen der Herdenimmunität irgendwann „von selbst“ erledigt.

Eine solche Hoffnung, nämlich dass das Virus bei wärmeren Temperaturen mit mehr UV Strahlung von selbst verschwindet, hat sich erst neulich zerschlagen (obwohl dies angesichts der Ausbreitung am und südlich des Äquators von vornherein unlogisch war).

Wenn nun aber die „Herdenimmunität“ nur wenige Monate anhält, bedeutet dies dass COVID-19 ein alljährlich wiederkehrendes Problem wird, mit langfristigen und evtl. katastrophalen Folgen. Auch eine Impfung hilft nicht.

Und falls dem tatsächlich so ist

oder wäre - und solange diese Frage nun auch noch im Raum unbeantwortet steht -
jetzt erst recht Schulen und Kitas zu lassen!

@lukeskywalker, 15:49

"Sie schlagen ernsthaft vor, bis zum Impstoff den Shutdown aufrecht zu erhalten und zu Hause bleiben?"

Ich denke, das kann der User nicht gemeint haben.

Der User muss sich verschrieben haben.

Deutschland im Dilemma

Wären die Zustände hierzulande ähnlich dramatisch wie in USA, Spanien oder Italien, so würde die Entscheidung für einen kompletten Shutdown der Wirtschaft sicherlich leichter fallen.

Da Deutschland - trotz aller Versäumnisse - bisher erstaunlich glimpflich durch die Krise kommt, werden Erwartungen geweckt, die aktuellen Zwangsmaßnahmen möglichst bald wieder aufheben zu können. Ich halte dies für gefährlichen Leichtsinn.

@NeNeNe

Nun die Erkrankten wurden ja als gesund getestet und das sogar mehrfach. Erst viel später zeigt er wieder Symptome und wird positiv getestet. Wie erklären sich das die Experten?

@schuhplattler, 15:41

"Die Schulen bei 20 000 Infektionen zumachen und bei 120 000 aufmachen wäre ja der größte Witz überhaupt!"

Dann packen Sie schon mal den Lachsack aus.

Ich vermute, schon in spätestens 1 Monat ist es soweit...

15:49 von dietert1 ..Ja, das ist es, definitiv!

Es gibt viele, schon seit Jahrtausenden - zumindest seit wir uns haben einfallen lassen, feste Häuser zu bauen und uns um Landbesitz zu ballern. Allein, keiner hat es bisher geschafft das Problem zu lösen, oder zumindest längerfristig Abhilfe zu schaffen.
Zumindest das haben wir (wenn denn stimmt, was da behauptet wird), mit Grippe und Corona gemein.
Wenn sich das Ding als so zäh erweist, werden wir statt auf "Mundschutz" oder "Herdenimmunität" zu warten, den Schalter wieder umlegen müssen, unter veränderten Bedingungen, bei ständiger Vorsicht, vielleicht endlich mit Fitnestracker und besserer Datensicherheit - in Schule, Büro und in der Produktion.
Wir werden endlich auch an anderen Stellen Konsequenzen ziehen, gesellschaftliche Grabbelstellen systematisch abschaffen - z. B. Tastaturen an Geldautomaten, Türdrücker und Bettelampeln gehören schon seit der Kaiserzeit in den Orkus.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Ich bin eine der hier vielbeweinten ruinierten Existenzen. Selbsständig und nicht systemrelevant, wie übrigens Millionen Deutsche. Im Gegensatz zu manchen Kommentatoren, mache ich weder die Regierung noch den Shutdown für das katastrophale Jahr verantwortlich, sondern das Virus. Selbst ohne Shutdown wäre das Virus für viele ruinös gewesen, denn die meisten Menschen in Deutschland schätzen ihre Gesundheit , ihr Leben und ihre Familie höher als Konsum oder Luxus. Wenn morgen der Shutdown aus wirtschaftlichen Gründen aufgehoben würde, würde ich dennoch nicht weitermachen wie vorher, und das geht vielen Millionen Menschen so. Erst recht wenn noch so viele Daten und Fakten unbekannt sind. Wer weiterlebt kann auch morgen noch hier herummeckern und wer glaubt man müsse ja nur auf der ITS beatmet werden und solang man nicht stirbt ist die Krankheit harmlos, hat sich noch nie auf einer Intensivstation befunden und versteht auch nicht was eine Intensivstation ist.

„Nach Meldungen aus Südkorea über genesene Menschen, die erneut positiv auf das Coronavirus getestet wurden, will nun die WHO reagieren. "Wir stehen in enger Verbindung mit unseren klinischen Experten und arbeiten hart daran, mehr Informationen über diese individuellen Fälle zu erhalten", heißt es in einer WHO-Stellungnahme (...).
>>> Es sei sehr wichtig, dass bei der Beurteilung der Patienten der vorgeschriebene Ablauf eingehalten werde. Weitere Untersuchungen seien nötig“/
„Eine eindeutige Antwort versucht die Forschung gerade zu finden“

Hoffentlich wird sie bei der Suche danach nicht von irgendwelchen „nationalen“ oder sonstwie partikularen „Interessen“ behindert.

15:40 von frosthorn

"dumme Frage hätte ich mal.
Wenn ich "genesen" bin, dann heißt das doch wohl, dass mein Immunsystem erfolgreich Antikörper gebildet und damit den Viren den Garaus gemacht hat. Wie kann ich dann erneut erkranken?"

AK schützen nicht vor neuem Kontakt mit Erreger, sondern sollen ihm bei erneutem Kontakt rasch den Garaus machen.

"Handelt es sich dann etwa schon gar nicht mehr um den ursprünglichen, sondern um einen innerhalb meines Körpers mutierten Erreger?"
Aktuell keine seriöse Aussage möglich (denke aber eher nein).

"Oder gibt es auch Antikörper, die unmittelbar nach der Krankheit wieder verschwinden?"

Ja.
Ohne jegliche publizierte Info dazu, gehe ich davon aus, dass Corona-Kontakt AK-Bildung vom Typ IgM/IgG veranlasst.
IgM wird kurz nach Infektion gebildet als Erstreaktion, bleibt aber nicht lange (Akut-AK) im Blut.
IgG zeigt langfristig eine durchgemachte Infektion an und dient deren Bekämpfung bei erneuter Exposition.

Gäbe viel mehr dazu zu erklären...(1000 Zeichen).

Eine Impfung hilft evtl. nicht

Alle hoffen auf die Impfung. Wenn der Impfschutz aber trotz fehlender Mutation des Virus nur wenige Monate anhalten sollte, könnte man sich die enormen Kosten und Mühen einer Impfkampagne gleich von vornherein sparen.

Dann ist die Lösung entweder: Kompletter Shutdown, wie in China, oder Massentests mit Kontaktnachverfolgung und Isolation der Virusträger wie in Südkorea ! Mehr Handlungsalternativen gibt es dann nicht mehr!

@Tada 15:58

Zitat: „ "Bei Retroviren wird die RNA während der Replikation in der vom Virus befallenen Wirtszelle mittels eines Enzyms, der Reversen Transkriptase, in DNA umgeschrieben." Wikipedia, weil so kurz und präzise beschrieben.

Es gibt im Körper keine einfach-so Zellteilung, bei der sich ein Virus mitvermehren könnte.“

Sobald die Erbinformation eines *Retrovirus* in das Genom der Wirtszelle eingebaut ist, wird sie bei jeder Zellteilung mitkopiert. Einfach so. Eine darüber hinaus gehende „Vermehrung“ findet nicht statt, solange das Virus „ruht“.

Für die Diskussion der Coronaviren ist das aber völlig unerheblich, da es sich bei denen nicht um Retroviren handelt.

@Minka 04 @Kowalski

Danke für die Erklärungen.

Dann kann man nur hoffen, dass es sich hier um einen Irrtum handelt und es nach Covid 19 eine Immunität gibt.

Oder aber wirksame Medikamente, ich wurde bsiher noch nie gegen Influenza geimpft, habe sie aber immer gut überstanden, dank Paracetamol und co.

Bloss nicht von der WHO

Bloss nicht von der WHO untersuchen lassen. Es sollten hierfür unabhängige Experten engagiert werden.
MfG

15:54 von LukeSkywalker1978

@Kowalski

In Italien sind mehr als 10% der bekannten Infizierten gestorben.

Falsch! Aussagekraft ebenfalls Null.
10% der getesteten (!) Infizierten sind gestorben.
///
*
*
Also konnen getestete Infizierte keine bekannten Infiziertenn sein?
*
Wenn man diese Aussagekraft bloss nicht bei der Impfstoffforschung berücksichtigt.

@15:58 Tada

„... es gibt im Körper keine einfach – so Zellteilung… Und wenn es sie gibt dann hat man Krebs.“
Das stimmt nicht ganz, denn Schleimhautzellen (die ja von Corona befallen werden) teilen sich durchaus, auch ohne Krebs.
Aber wie auch immer: der Hinweis, den@fathaland slim gegeben hat, ist valide und möglicherweise sind diese neuen Ergebnisse ein Test-Artefakt. Man muss jetzt die Forschungsergebnisse dazu abwarten.

16:06, Möbius

>>Bei Erkältung (Rhinoviren) kommt es erst garnicht zur Immunität, weil es erstens so viele Virenstämme gibt und zweitens, die Antikörper ja nur an das Pathogen binden, dieses gewissermaßen als „Feind“ für die Phagozyten (Fresszellen) „markieren“, und die Fresszellen werden durch Viruseigene Signale „abgelenkt“.<<

Hat man eine Erkältung überstanden, so haben die Phagozyten dem Virus den Garaus gemacht. Sonst hätte man die Erkältung ja nicht überstanden. Von selbst verschwindet der Virus nicht. Und gegen diesen Virusstamm ist man dann anschließend immun.

Vereinfacht dargestellt.

um 15:17 von KowaIski /@ lubbert

Angesichts dieser neuen Erkenntnis darf man wohl das wissenschaftliche Echo als "sehr verhalten", ja merkwürdig still bezeichnen.
Woraus schließen Sie das? Lesen Sie gelegentlich Fachartikel von wissenschaftlichen Studien?

Re
und sie ? Eine Frage nur von mir sie sind mit ihrer Aussage so sicher und wiedersprechen allen die eine Vermutung ...
Ja unser wissenschaftliche Echo politisches ist sehr gering wie immer wenn man Tatsachen und Fakten verlangt auch sie wissen es noch nicht .

Aus dem Artikel über

Aus dem Artikel über Nervenschädigungen. Das wär doch mal was für die Fake News Sucher, ob diese Erkrankungen als Folge des Virus nicht vielleicht auf Nebenwirkungen der Medikamente zurückzuführen sind - es gab da auch schon mal Berichte über Steroidbehandlung (oder ähnlich) bei SARS, wodurch spätere Schäden aufkamen.

@ Benedict Reuss 16:05

Bitte erklären Sie uns doch, wo und an welcher Stelle es in Deutschland wegen des Shut downs zu Todesfällen kommen kann. Spekulationen sind immer schnell in die Welt gesetzt. Einigermaßen sicher ist, dass es wegen der Corona Infektion zu mindestens 200.000 Toten kommen kann, wenn man nicht dagegen unternimmt.

@fathaland slim 16:01

Zitat: „ Mir ist kein RNA-Virus bekannt, der sich ins Genom der Zelle, welches ja aus DNA besteht, einbaut.

Aber, wie gesagt, bin kein Virologe.“

Man kann ja auch nicht alles wissen. ;-)
Ich muss auch regelmäßig herumgoogeln, um zu überprüfen, ob das was ich zu wissen glaube, überhaupt noch aktuell ist.

Retroviren wie HIV werden tatsächlich durch ein spezielles Enzym (Transcriptase) in DNA umgeschrieben und durch ein weiteres (Integrase) ins Genom implantiert. Bei sog. endogenen Retroviren passiert das sogar in der Keimbahn. Auf diese Weise werden sie von Generation zu Generation weitergegeben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Retroviren

Aber wie gesagt: das gilt nicht für Coronaviren.

um 15:02 von KowaIski

Ein positiver PCR-Test

... beweist ja nicht, dass sich das Virus auch noch vermehren kann. Es heißt nur, dass ein kleiner Abschnitt seines Erbgutes in der Probe vorhanden ist.

Re richtig aber es besagt auch nicht das Gegenteil und es könnte sein . Also warte mal ab ob oder ob nicht .Wenn einige einen Rückfall haben weii man mehr ,wieviel % und und ob und ob nicht .Liegt in den Sternen die Antwort.

Erneute Corona-Ansteckung möglich ?

Es ist ja schön, wenn hier die Meinungen ausgetauscht werden. ABER: warten wir einfach mal ab. Die Virologen arbeiten weltweit auf Hochtouren am Problem. Diese wissen doch viele Details noch nicht. Manchmal habe ich den Eindruck, dass der Normalbürger mehr weiß als die Fachleute. Vertrauen wir einfach mal den Forschern. Die sind hochmotiviert und jeder will zu denen gehören, die ihren Beitrag zur Lösung geleistet haben. Da die ganze Welt betroffen ist und auch die Regierungen höchstes Interesse an einem Durchbruch haben, wird sich Tag für Tag Neues ergeben. Also sparen wir uns die Kraft bis zum Tag X.

15:58 @ NeNeNe

"Solange noch Reste des Virus vorhanden sind, bleibt der Test positiv, obwohl das Virus vielleicht schon nicht mehr infektiös ist"

Das gilt aber nur für 'saubere' Oberflächen, Stahl, Plastik... Oberflächen auf denen keine lebenden Zellen, auch Bakterien, vorhanden sind. Denn die nehmen das Material entweder auf oder scheiden Enzyme aus, die es abbauen. Auch RNA enthält wertvolle Rohstoffe wie Phosphor und Stickstoff, abgesehen von Enegielieferanten wie Ribose ein Zucker.
Aus diesem Grund sind Viren, wie Grippeviren, auf Haut nicht besonders lange stabil (Bakterienbesatz auf der Haut) im Gegensatz zu erwähnter Stahloberfläche. Was auch bedeutet, dass sie vor nicht allzulanger Zeit, Stunden, dorthin gelangt sein müssen.

Zeiten zur Nachweisbarkeit verschiedene Oberflächen siehe Wikipedia Grippe. Sollte wenigstens sehr grob mit Corona vergleichbar sein.

16:06 von Möbius

"Wenn nun die B-Lymphozyten mal Antikörper erzeugt haben, wird die Erinnerung daran in sog. „Gedächtniszellen“ gespeichert. Wie beim richtigen Gedächtnis, gibt es Ereignisse die man sein Leben lang nicht vergisst und andere, an die man sich schon nach kurzer Zeit nicht mehr erinnern kann."

Korrekt sind es Plasmazellen, die AK bilden...
Wie lange diese "Gedächtniszellen" für Schutz sorgen, hängt von mehreren Faktoren ab (allgemeine und individuelle Immunantwort).
Ein Stichwort: Non-Responder (bauen trotz initialer Immunraktion keinen dauerhaften Schutz auf)

"Wie lange die Immunität (bei Affen festgestellt) nun bei C19 anhält, weiß man nicht. Dies ist Gegenstand der Forschung. Die Ergebnisse aus China und Südkorea, die als erste betroffen waren, sind aber nicht sehr ermutigend. Evtl. hält die Immunität nur wenige Monate."

Ich staune immer, dass bei einer Infektionskrankheit, die seit gut 3 Monaten bekannt ist, Aussagen zur Dauer einer möglichen Immunität getätigt werden.

Unseriös.

16:11 von MeinungsfreundX

Ist solch ein Virus aus dem Labor in Wuhan in die Umgebung entflohen?
.
passt so ein Beitrag nicht besser in den Thread :
"Die gefährliche Macht der Corona-Mythen"

16:16 von LukeSkywalker1978

@phme

Selbst nach den optimistischen Zahlen der von Ihnen gern zitierten (und noch nicht abgeschlossen) Hainsberg – Studie werden an COVID-19 etwa 200.000 Menschen in Deutschland sterben.

Das ist falsch!

Sie gehen von der berechneten Letalität aus. Diese bezieht sich auf die Anzahl der Erkrankten. Da sich aber in einem Jahr niemals die ganze Bevölkerung ansteckt, ist ihre Berechnung nicht korrekt.

Richtig wäre die Mortalität. Diese bezieht sich auf die Grundgesamtheit der Individuen (also die ganze Bevölkerung) und wurde mit ca. 0,06% berechnet. Quelle: Website des Landes NRW, Heinsbergstudie

Das würde für Deutschland ungefähr 49.000 Tote bedeuten.
///
*
*
Erschreckend bei der Zahl nur die Diskussion über edie erhöhten Behandlungskosten für Ältere, denn deren wertes Leben, wird ja sowieso in dieser Zahl Vorrang haben.

unmittelbar

"Oder gibt es auch Antikörper, die unmittelbar nach der Krankheit wieder verschwinden?"

unmittelbar verschwinden sicher nicht, und es wäre auch keine eigenheit dieser speziellen antikörper, das was in korea bobachtet worden ist betrifft wohl eher eine kleine gruppe unter den genesenen.

aber vom grundsatz her können antikörper auch irgendwann wieder verschwinden.

wie ihnen sicher bekannt ist rechnet man bei polio mit einer wiederholung der impfung als kind einmalig im erwachsenenleben, bei tetanus mit einer sinnvollerweise zu wiederholenden impfung alle 10-20 jahre und bei der influlenze braucht man alle 1-2 jahre eine neue impfung, wobei das bei der influenza der nur mutation der viren zu geschuldet ist.

warum also soll es bei sars nicht wieder ein wenig anders sein, und z.b. nur einige wenige unter den genesenen erneut erkranken können - bzw positiv gestestet werden, denn nur darum geht es erst mal. wie lange diese zweite infektion bachweisebar ist, wissen wir nicht...

Was soll das immer mit der Herdenimmunität?

Wir haben 83 Millionen Menschen im Land, es müssten sich rund 50 Millionen anstecken und genesen für eine Herdenimmunität.
Jetzt darf jeder mal für sich rechnen wie lang das dauert.
Der gute Harald Lesch sagt kürzlich in einem Video, unser Krankensystem würde maximal 40.000 Neuinfektionen pro Tag verkraften. Ob seine Zahlen stimmen kann ich nicht beurteilen.
Zumindest würde das bedeuten es dauert 3,5 Jahre bis zur Herdenimmunität in Deutschland. Wenn sich denn 40.000 Menschen pro Tag infizieren.
Und dann muss die Immunität auch über 3,5 Jahre halten. Ob die aber eine Woche oder 10 Jahre hält weiß noch gar keiner. Hält sie jedenfalls nicht mal die 3,5 Jahre ist eine Herdenimmunität in Deutschland unmöglich.

Große Auslastung des Gesundheitssystems als Zielgröße

Bei all den Sorgen, wie problematisch das Corona-Virus sein könnte, sollte man nicht in zu große Angst oder gar Panik verfallen. Es wird viele Opfer geben, aber angesichts gut 2000 Todesfälle zu normalen Zeiten in Deutschland, sind die ca. 2800 zusätzlichen Corona- Todesfälle der letzten 6 Wochen dann doch wieder, relative gesehen, nicht so viele, für ein 82 Millionen Volk. Man sollte meiner Meinug nach als Ziel haben, zügig die Herdenimmunität, soweit sie denn erreichbar ist, zu erlangen. Dazu sollte als Zielgröße eine große, z.B. 70%ige Auslastung der Intensivplätze, oder wenn früher erreicht, eine 70%ige Auslastung für schwere Fälle, angestrebt werden. Das läst noch Sicherheit übrig, vermeidet aber unnötigen Leerlauf. Nun haben wir uns Zeit verschafft, uns auf viele Fälle vorzubereiten, nutzen wir also auch die Kapazitäten! Wir können nicht beliebig lange unsere Resourcen verbrauchen und auf dem jetzigen Niveau bleiben, wenn die produktiven Leistungen bei Null sind.

@16:01 von fathaland slim

Mir ist kein RNA-Virus bekannt, der sich ins Genom der Zelle, welches ja aus DNA besteht, einbaut.

Ein berühmtes Beispiel wäre das HI-Virus. Das machen sie alle. Nur so können sie sich vermehren. Mit Hilfe des Enzyms "Reverse Transkriptase" wird die RNA in eine DNA umgeschrieben.

Der umgekehrte Weg funktioniert ja schließlich auch in jeder unserer Zellen, wenn die DNA abgelesen wird um mRNA herzustellen.

Ich habe dieser Tage eine

Ich habe dieser Tage eine Sendung gesehen (ich weiß aber nicht mehr wo), in der beschrieben wurde, dass der Rachenabstrich auch negativ sein kann, obwohl eindeutige Symptome vorliegen. Erst eine Computertomographie zeigte die typischen Flecken in der Lunge. Man schloss daraus, dass die Sache bereits aus dem Rachenraum "runtergerutscht" ist und deshalb dort nichts mehr nachweisbar war. Wäre durchaus eine Möglichkeit für einen Fehltest!

@meinungsfreundX 16:11

Was sie hier verbreiten ist keine Meinung, sondern wilde Spekulation, zusammengebraut aus Halbwahrheiten und Fantasie. Seien Sie versichert: einen synthetischen Organismus kann jeder halbwegs professionelle Molekularbiologe sehr schnell erkennen. Weltweit. Ihr Beitrag ist ein Beispiel dafür, wie aus Unbedarftheit (oder anderen Wesenszügen) verantwortungslose Verschwörungstheorien in in in die Welt geblasen werden.

Wiederansteckungsgefahr.

Bereits vor gute 3 Wochen wurde darüber berichtet. Man teilte mit das circa 10 % der Personen davon betroffen waren. Ich glaube die Nachricht kan aus China, eine Zeitung aus Hongkong berichtete darüber. Man sollte prüfen ab dies nicht eine Weiterentwicklung des bestehenden Virus ist.

Das Virus wird immer....

je mehr wir über die Zeit erfahren desto
gefährlicher wird Corona, Nervenschädigungen, eventuell keine Immunisierung etc.
und was raten die Experten ist nun zu tun?

Weiter Ausnahmezustand, weiter Beschränkungen und weiter Disziplin der Bevölkerung? Und am Ende werden es doch
1 Mio. Tote ?
Aber wir haben ja alles Versucht, aber es lag wohl nicht in unserer Hand, zu lange wurde das ganze runtergespielt zulange wurden die warnenden Stimmen aus China ignoriert?
Alle schon sehr surreal....

@Luke Skywalker 16:16

Sie liegen falsch.
Man geht allgemein davon aus, dass eine Verbreitung des Virus erst dann gestoppt wird, wenn mindestens 60 % der Bevölkerung infiziert worden sind. Das bedeutet: 80.000.000 × 60 % = 48 Millionen Infizierte Und wenn Siebdas nun mit der Zahl 0,4 % multiplizieren kommen Sie auf 200.000 Tote. Sofern das Gesundheitssystem so intakt ist wie derzeit im Kreis Hainsberg. Anderenfalls werden es erheblich mehr.

15:51 von Old Lästervogel

es gibt hier gottseidank 3-4 fachleute, die anderen foristen vom frühen morgen bis in die nacht mit ratschlägen und ihrem wissen zur verfügung stehen

Arroganz

macht wieder Fehler? Auch asiatische Wissenschaftler sind Wissenschaftler mit Reputation. Interessant ist, dass gerade jetzt die WHO vor Terrorismus mit synthetischen Viren warnt. Noch ist nicht der tierische Ursprung nachgewiesen. Das gesundheitlich schädigende Potential könnte größer sein. Der Virus ist unbekannt und könnte sich auch unbekannt verhalten. So ist die Vermutung, dass der menschliche Körper dauerhaft infiziert bleibt, noch nicht vom Tisch. Daher sollte sich jeder aktiv und streng um die eigene nicht Infektion kümmern. Mir scheint daher die soziale Distanzierung in Deutschland in der Verordnung und in der Handhabung zu lasch.

@14:59 von KowaIski

"Wichtig wäre ja erst einmal zu erfahren, ob die zuvor genesenen Patienten wieder symptomatisch krank sind. Nur nachgewiesenes Erbgut des Virus heißt ja nicht, dass das Virus sich auch noch vermehren kann. Also muss man mit den Abstrichen der genesenen Patienten auch Zellkulturen anlegen."

Sie gehen aber nicht ernsthaft davon aus, dass die Fachleute vor Ort Ihre Expertise benötigen?

Am 11. April 2020 um 15:14 von KowaIski

" Ohne Immunisierung gibt es auch keine Impfung. "

Deswegen ja auch erst das Medikament zur Heilung, und dann wenn möglich eine Impfung.
Wichtig ist als erstes das Medikament, um die Sterberate zu drücken.

Sollte es stimmen

wenn man diesen Artikel gelesen hat und man logisch denken kann stellt sich doch die Frage warum die angeblichen Experten diese Möglichkeit nicht berücksichtigt haben. wer logisch denken kann sollte vom schlimmsten ausgehen und hoffen das es nicht so schlimm wird. auch stellt sich bei mir die Frage warum die WHO erst jetzt reagiert obwohl auch andere Staaten von neu Erkrankung von genesenen Personen berichtet hatten. wird damit nicht der Vorwurf vom Trump bestätigt das die WHO versagt hat oder nicht. Fragen über Fragen kommen da auf

Mythos Virus "reaktiviert"?

Wenn ich es richtig lese, hat man zu dem Thema noch überhaupt keine belastbaren Informationen, außer irgendwelche unbelegte Meldungen.

Muss es dann sein, dass man schon mal Panik macht?

Erneute Corona-Ansteckung möglich ? WHO prüft Berichte...

Es ist ja atemberaubend,was für ein wissenschaftliches,medizinisches Fachwissen sich hier manifestiert.
Und nicht nur von hier,sondern auch aus "JAP".

Am 11. April 2020 um 15:17 von Schneckenmaus

" Ist ja merkwürdig, in Heinsberg hat sich genau das Gegenteil gezeigt. Die Letalität bei unter 0,4% liegt dort sogar unter der der Grippe und eine erneute Ansteckung soll für wenigstens 6-18 Monate nicht möglich sein. "

Der Test ist etwas umstritten, wenn ich das richtig gelesen habe, die Menge ist zu klein, es gibt unterschiedliche Bewertungen.
Jeder sieht das etwas anders.

@15:40 von frosthorn

"Wenn ich "genesen" bin, dann heißt das doch wohl, dass mein Immunsystem erfolgreich Antikörper gebildet und damit den Viren den Garaus gemacht hat. Wie kann ich dann erneut erkranken?"

aus SZ.de:

***Kann das Virus zurückkommen?
Ob Patienten nach einer überstandenen Erkrankung dauerhaft immun sind, ist noch unsicher. Hoffnung macht, dass sich Sars-CoV-2 auf seinem Weg um die Welt kaum verändert hat.***

Der ganze Artikel:
https://www.sueddeutsche.de/wissen/corona-virus-neuinfektion-immunitaet-...

Am 11. April 2020 um 15:22 von Schneckenmaus

" Gut erkannt. Vielleicht sollten wir endlich das ganze Corona-Theater für beendet erklären und zum normalen Leben zurückkehren. Noch haben die Einzelhändler und Soloselbstständigen eine reelle Chance, an der Insolvenz vorbeizuschrammen. "

Mal eine Frage, auf 100 000 Tote kommt es dabei nicht an, oder wie darf man Ihren Satz verstehen, es könnte auch Sie treffen.
Ob Sie dann auch noch so denken ?.

@ Möbius

"Wenn der Impfschutz aber trotz fehlender Mutation des Virus nur wenige Monate anhalten sollte," Am 11. April 2020 um 16:36 von Möbius

*

Ist doch bei Grippe nicht anders: Jedes Jahr eine neue Impfung.

@skywalker, Nachtrag

... Das besonders Fatale an Diesem COVID-19 ist doch die beobachtete rasante Ausbreitungsgeschwindigkeit. Daher rührt die Befürchtung, dass ein größerer Teil der schweren Fälle, die die errechnete Zahl der Toten um ein Vielfaches übersteigt, in einem relativ kurzen Zeitraum auftritt und intensivmedizinisch nicht mehr beherrschbar ist.

Was passiert, wenn mehr beatmungspflichtige da sind als Beatmungsgeräte, können wir in Italien, Ost Frankreich, USA… studieren. Ich weiß nicht ob sie vor der Entscheidung stehen wollen, entweder einen jungen Menschen gar nicht an ein Beatmungsgerät anzuschließen , oder einen älteren Patienten vom Beatmungsgerät abzustöpseln. In einigen Gegenden ist das derzeit die Alltagsroutine der Mediziner.

16:20, Möbius

>>Ich halte das Vorgehen, den Tod von Hunderttausenden zeitlich entzerrt in Kauf zu nehmen, ohnehin für unethisch so lange es Alternativen gibt.

Diese Alternative ist ein kompletter mehrwöchiger Shutdown nach chinesischem Vorbild.<<

Und wenn man den dann aufhebt, dann gibt es mangels Immunität den nächsten Ausbruch.

>>Wenn man das aus Rücksicht auf „die Wirtschaft“, bzw. auf wohlhabende Lobbygruppen...<<

Wohlhabende Lobbygruppen.

Alles klar.

Irgendwer muss ja an dem Schlamassel schuld sein...

Medien-Hygiene

Bei Focus sind es nur 51 Personen. Und dort wird Jeong Eun-kyeong anders zitiert. Danach wird es sich wie auch bei den Fällen aus China und Japan um Personen handeln, bei denen die Dauer der "Aktivität" der Viren über die Dauer der Quarantäne hinaus geht. Also ruhig Blut. Wir hätten Genesene genug, um das bemerkt zu haben.
Zitat Focus: "Diese Patienten wurden gerade aus der Quarantäne entlassen und sollten sich nicht neu angesteckt haben, erklärte Jeong Eun-kyeong, Leiter der koreanischen Behörde. Die neuerlichen Tests fielen positiv aus. „Wir sehen eine Reaktivierung des Virus als mögliche Ursache und werden dazu eine umfassende Studie durchführen“, sagte Jeong. Die Ergebnisse von Covid-19-Tests sind nicht immer so eindeutig. „Es hat viele Fälle gegeben, in denen ein Patient während der Behandlung an einem Tag negativ und an einem anderen positiv getestet wurde“, so Jeong weiter. Ein Patient gilt erst als geheilt, wenn zwei Tests in einem Abstand von 24 Stunden negativ ausfallen".

@16:08 von dr.bashir

"Aber vielleicht lernt die Welt mal, wie schwierig medizinische Forschung ist."

Hinzu kommt jetzt, dass sie unter enormem Zeitdruck steht.

Noch ein Zitat aus dem Artikel der SZ:
"Bisher deutet auch vieles daraufhin, zum Beispiel eine chinesische Studie an Rhesusaffen, die bei einer zweiten Infektion keine Krankheitszeichen mehr zeigten. Vermeintliche Neuinfektionen stellten sich in der Vergangenheit meist als fehlerhafte Tests heraus. Der Nachweis des Virus mittels PCR bringe immer wieder fälschlicherweise negative Ergebnisse hervor, sagt etwa der Corona-Experte Christian Drosten von der Berliner Charité."

16:38 von Silene

Ich habe einem User geantwortet.
Bitte auch diesen Beitrag lesen, sonst ist alles aus dem Zusammenhang gerissen.

Mir ging es darum, dass sich ein Virus nicht durch Zellteilung des Wirtes vermehren kann, weil komplette Organismen (insbesondere Erwachsene) keine besonders hohe Zellteilung aufweisen.

@phme 16:19

Aber auch nach deren Zahlen kommen wir auf 80.000.000 × 60 % mal 0,4 % ist gleich rund 200.000 Tote.

Leider immer noch falsch.
Die 0,4 sind die Letalität, also der Prozentsatz der Infizierte , die sterben.

Die Mortalität ist ausschlaggebend um die Toten einer gesamten Bevölkerung in einem Zeitraum von 12 Monaten zu berechnen. Die beträgt 0,06% und somit knapp 49.000 Menschen.

Bitte die Begriffe mal googlen.

Ihre 60% Durchseuchung laufen über mehrere Jahre!
Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

16:20 von Möbius

"Diese Alternative ist ein kompletter mehrwöchiger Shutdown nach chinesischem Vorbild."

Der Zug ist verpasst.
China hatte ein Epizentrum mit kleinen Streuherden. Die unter Lockdown gestellte Provinz Hubei konnte von außen mit allem Erforderlichen versorgt werden.
Ziel in China war die Viruseradikation. Ist ihnen nahezu gelungen. Diese Option besteht für den Rest der Welt nicht mehr.
Preis: Nahezu 100% der chin. Bevölkerung sind weiterhin nicht immun. Daher auch Zwangsquarantäne für alle Einreisenden.
China fürchtet nichts mehr als eine 2. Welle.

"Wenn nun aber die „Herdenimmunität“ nur wenige Monate anhält, bedeutet dies dass COVID-19 ein alljährlich wiederkehrendes Problem wird, mit langfristigen und evtl. katastrophalen Folgen. Auch eine Impfung hilft nicht."

Wenn.
Wieso berufen Sie sich für Ihre "Vorhersage" auf Annahmen, für die es bislang nicht die geringste Evidenz gibt?

92 von 10.480 (Korea) liegt weit unter dem %-Satz fehlender Immunantworten in jeder Bevölkerung.

16:38, Silene

>>Sobald die Erbinformation eines *Retrovirus* in das Genom der Wirtszelle eingebaut ist, wird sie bei jeder Zellteilung mitkopiert. Einfach so. Eine darüber hinaus gehende „Vermehrung“ findet nicht statt, solange das Virus „ruht“.

Für die Diskussion der Coronaviren ist das aber völlig unerheblich, da es sich bei denen nicht um Retroviren handelt.<<

Ich muss Sie leider berichtigen. Sie vertauschen die Begriffe. Der Coronavirus ist ein RNA-, also Retrovirus.

Der Mechanismus, den Sie beschreiben, trifft für DNA-Viren zu.

Japanische Fallzahlen vermutlich falsch

Während im Westen China (aber nicht Südkorea!) immer wieder Fälschung, Vertuschung etc bei den Fallzahlen unterstellt wird, scheint Japan eine „Insel der Glückseligen“ geblieben zu sein, mit den niedrigsten Fallzahlen der ganzen G7 und geradezu sagenhaften „nur“ 99 C19 Toten insgesamt, in einem Volk von 140 Millionen und trotz enger wirtschaftlicher Verflechtung mit China!

Ich frage mich, wann endlich mal ein Journalist auf die naheliegende Idee kommt, die unglaubliche Widerstandskraft der japanischen Bevölkerung gegen das Corona Virus zu hinterfragen !

@kleinermuck 16:55

Keine Bange, die WHO untersucht niemanden. Die WHO ist eine überstaatliche Dachorganisation, die in Zusammenarbeit mit den nationalen Kompetenzzentren Daten erhebt und auswertet und Regeln festlegt. Und: ja, auch die WHO macht Fehler. Aber ohne WHO gäbe es einige gesundheitliche Probleme mehr auf der Welt.

@fathaland slim

"werden diese Gene deaktiviert und der Virus von der Zelle vermehrt." Am 11. April 2020 um 16:13 von fathaland slim

*

Da vermehrt sich aber das Virus und zerstört dabei die Zelle. Er wird in der Zelle kopiert, bis die Zelle nicht mehr kann und dann platzt sie und setzt die vielen vieren frei.
Mit Vermehrung durch Zellteilung hat das nichts zu tun.

Vor allem sitzt Herpes in den Nervenzellen und die teilen sich nicht. (In der Nase solle es welche geben, die das doch tun. Aber das habe ich nur mal 1 x gehört.)
Das Virus kann sich nicht durch Zellteilung der Wirtszelle vermehren.

Vertrauen auf die Regierung und den Rat der Experten

Es ist müßig darüber zu spekulieren. was nach dem Stichtag 19.04. sein wird. Wir alle sind keine Experten, auch wenn sich viele dazu berufen fühlen. Vertrauen wir also auf diejenigen, die in dieser schwierigen Situation Verantwortung übernommen haben: Auf die Bundesregierung, die Ministerpräsidenten, die Epidemologen und Virologen, die Unternehmensverbände u.a. Bisher hat sich dieses Zusammenspiel bewährt. Die Prämisse ist klar - die Gesundheit der Bürger hat absolute Priorität. Gleichwohl muss ein Modus gefunden werden, auch die Wirtschaft und das öffentliche Leben wieder in Gang zu bringen. Populisten helfen uns da nicht weiter. Wissenschaftlicher Sachverstand, ein hohes Maß an Verantwortung und Überzeugungskraft sind gefragt. Bisher sind wir mit dem Krisenmanagement sehr gut gefahren.

Am 11. April 2020 um 16:12 von Sisyphos3

" wie hoch schätzen sie den Erfolg ein
ausgerechnet jetzt was zu finden, wo man seit Jahrzehnten vergeblich
nach einem gescheiten Mittel gegen Virusinfektionen forscht "

Eine Einschätzung ist mehr als schwierig, aber da ja fast Weltweit jetzt geforscht wird, und Geld zur Zeit keine Rolle spielt, so wie sonst immer.
Könnten die Chancen etwas zu bewirken, größer sein.

@16:35 von träumensollteer... 15:40 von frosthorn

Danke für Ihren lehrreichen Beitrag.

Ich habe aber wieder einmal feststellen müssen, was ich im Lauf der vielen Jahre schon wieder alles vergessen habe (IgM/IgG).

Nach dem Spiel ist

vor dem Spiel. Positiv denken.

@OrwellAG 16.59

es gibt wohl bei keinem andern Thema derart viele unbestätigten, widersprüchlichen, nicht recherchierten Meldungen wie bei Corona. Was da Alles ungeprüft den Weg in die Schlagzeilen und Medien findet ist erschreckend!Aber fake-News sind natürlich immer nur die, die man selbst nicht glaubt.

@ LukeSkywalker1978

@Kowalski
In Italien sind mehr als 10% der bekannten Infizierten gestorben.

Falsch! Aussagekraft ebenfalls Null.
10% der getesteten (!) Infizierten sind gestorben.

Die Zahl der bekannten Infizierten ist gleich der Zahl der getesteten Infizierten.

@ phme (16:19) Studie Gangelt ist nicht abgeschlossen

"Die noch laufende Hainsberg- Studie Kommt der Realität vermutlich näher (...)"
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Zwar hat selbst Dr. H. Streeck in der Pressekonferenz von Rückschlüssen für "Heinsberg" gesprochen, doch seine Studie bezieht sich auf die Gemeinde Gangelt (12.529 Einwohner) im Kreis Heinsberg (254.322 Einw.). Die Kreisstadt Heinsberg hat 41.946 Einwohner.
In Gangelt gab es ein spezielles Infektionsgeschehen (vermutlich ausgeh. Karnevalssitzung), das selbst noch Gegenstand der Untersuchung ist.
In die vorläufigen Ergebnisse gehen die Daten von ca. 500 Personen aus Gangelt ein. Berücksichtigt man die besonderen Umstände des Geschehens, sind sie zu diesem Zeitpunkt nicht auf andere Regionen in Deutschland 1 zu 1 übertragbar. Da sollte man noch die Endergebnisse abwarten und zum Vergleich die Ergebnisse weiterer Studien, z. B. aus Bayern, aber auch aus anderen europä. Ländern ebenfalls berücksichtigen. Hotspots der Infektionen könnten sich durch versch. Parameter unterscheiden, die noch nicht erfasst

Am 11. April 2020 um 16:45 von kleinermuck2012

Zitat: Bloss nicht von der WHO untersuchen lassen. Es sollten hierfür unabhängige Experten engagiert werden.

Von wem oder was sollten die Experten unabhängig sein und wer sollte sie engagieren?

@phme

> Sie liegen falsch.
Man geht allgemein davon aus, dass eine Verbreitung des Virus erst dann gestoppt wird, wenn mindestens 60 % der Bevölkerung infiziert worden sind. Das bedeutet: 80.000.000 × 60 % = 48 Millionen Infizierte Und wenn Siebdas nun mit der Zahl 0,4 % multiplizieren kommen Sie auf 200.000 Tote.

Es ist und bleibt falsch, egal wie oft sie es wiederholen. Ihre 200.000 Toten würden sich vielleicht über einen Zeitraum von 4 bis 5 Jahren erstrecken. Man nimmt aber als Bezugsgröße immer nur 12 Monate.

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