Kommentare

Für Zahnärzte

Ohne Bedürfnisprüfung? Wie war das nochmal bei der Grundrente?

Nun ja

Und die Mutter mit drei Kindern steht mit ihren läppischen 67% Kurzarbeitergeld in Armut da. Aber Zahnärzte retten. Wunderbar.

Spahn plant Millionenhilfen

Zahnärzte und Frisöre zu schließen ist so was von hirnrissig. Ein Zahnarzt und der Frisör falls es die Räumlichkeiten zulassen, können genauso eine Maske wie Ärzte aufsetzen und alles ist gut. Jetzt fehlt nur noch, daß ein Augenarzt ach nicht mehr arbeiten darf, der ist ja noch näher an den Patienten als der Zahnarzt. Auch hier könnte man Abhilfe schaffen, indem der Augenarzt seine Maske trägt und der Patient auch. Aber das Problem ist doch, daß die Regierung alles verschlafen hat und unser Minister Maas alles nach China verschenkt hat und jetzt kaufen wir alles wieder zu wahnsinns Preisen zurück.. Erst will man uns weismachen die Mundschutzmasken bringen nichts und nun sollen alle, sobalde es genügend Masken gibt diese überall tragen. So ist es auch mit den Handschuhen, erst ja dann nein. Wir sind überzeugt daß die Mehrheit der Bevölkerung bereit ist nochmals 4 Wochen auf Hände schütteln, Ansammlungen und Partys zu verzichten, nur unsere verzogenen Jugendlichen nicht.

Psychotherapeuten gehen leer aus

Psychotherapeuten - übrigens ohnehin schon die am schlechtesten honorierte Facharztgruppe - gehen bei den Entschädigungen vollkommen leer aus, da diese an die Voraussetzung einer gesunkenen Fallzahl gekoppelt sind. Und da Patienten zur Psychotherapie mindestens einmal wöchentlich und durchgehend von Anfang bis Ende des Quartals kommen, sinkt die Fallzahl hier überhaupt nicht, obwohl es zu enormen Honorareinbußen kommt. Wurde das von den Fachleuten im BMG „übersehen“ (auch der Protest der Berufsverbände) oder bewusst so angelegt?

Böses Blut

"Zahnärzte bekämen trotz kräftig gesunkener Patientenzahlen zunächst 90 Prozent der Vergütung aus dem letzten Jahr. Am Ende des Jahres können sie 30 Prozent der zu viel gezahlten Summe behalten."

Zahnärzte verdienen im Schnitt rund 160000 Euro im Jahr, also mehr als 13000 Euro monatlich.

Wer es davon nicht schafft, eine Rücklage zu bilden, hat die Hilfe der Solidargemeinschaft eher nicht verdient.

Die Angestellten einer Zahnarztpraxis können genauso Kurzarbeitergeld erhalten wie in jeder anderen Branche.

Und der Zahnarzt selbst darf am Ende des Jahres im Schnitt 30 % des Zuschusses behalten, auch wenn er normale Zahlen erwirtschaftet hat ("30 Prozent der zu viel gezahlten Summe").

Das heißt Ende 2020 ein Geschenk von durchschnittlich 50000 Euro für jeden Zahnarzt.

Das wird - völlig zurecht - böses Blut bei allen anderen schaffen, die von Corona härter betroffen sind und/oder härter arbeiten müssen.

In meinen Augen eine abstoßende Regelung.

Geld für Zahnärzte

Man zeige mir den Zahnarzt, der nicht genügend Geld verdient hat, um ein halbes Jahr ohne Einkommen über die Runden zu kommen. Zuwendungen müssen vom versteuerten Einkommen abhängig gemacht werden.
Wenn das so weiter geht mit der Geld- Giesskanne, empfehle ich Otto Normalbürger sein Gespartes in Gold anzulegen, weil es sonst nur noch halb so viel wert ist.

Der Retter

Ob in der eigenen oder in einer Gemeinschaftspraxis, im Schnitt erreicht der monatliche Verdienst in Deutschland sogar über € 10.000,00 brutto. Das durchschnittliche Gehalt der Zahnärzte in Deutschland liegt laut der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) bei etwa € 161.000 im Jahr.
Nun die Rettung dieser Armen. Es geht immer noch grotesker

Geld für Zahnärzte

Man zeige mir den Zahnarzt, der nicht genügend Geld verdient hat, um ein halbes Jahr ohne Einkommen über die Runden zu kommen. Zuwendungen müssen vom versteuerten Einkommen abhängig gemacht werden.
Wenn das so weiter geht mit der Geld- Giesskanne, empfehle ich Otto Normalbürger sein Gespartes in Gold anzulegen, weil es sonst nur noch halb so viel wert ist.

rer Truman Welt

Die Regierung kann nicht wochen- und monatelang Millionen und Milliarden Euro raushauen als wäre der Topf unerschöpflich! Das muss eine Ende haben durch umgehende Zurücknahme der herrschenden Maßnahmen. Eine weitere Verlängerung selbiger ist aus mehreren Gründen nicht mehr vertretbar. Die Wirtschaft muss umgehend wieder vollständig in Gang gebracht werden. Das Wetter alleine trägt zu der wesentlichen Verbesserung bei den Neuinfektionen bei. Den Rest besorgt das disziplinierte Einhalten des Abstands. Weiteres bedarf es jetzt nicht mehr. Natürlich laufen Großveranstaltungen weiterhin nicht, weil ein Einhalten von Abstand dabei nicht möglich ist. Wir brauchen eine dauerhafte Neu-Organisation unseres privaten und geschäftlichen Interagierens, nämlich auf bzw. mit mehr Abstand. Das muß jetzt zeitnah angegangen werden.

In B-W

gab es rechtzeitig vor Ostern noch einen Nachschlag: eine weitere Verschärfung der Einschränkungen. Zahnarztbesuche nur noch im Notfall- natürlich ohne genauere Ausführungen. Also besser keine Zahnschmerzen im Ländle- oder halt die nächsten Monate damit leben...und weil es so nebensächlich ist, vergaß es der grüne Minister Lucha zu erwähnen.

Halt! Klientelpolitik?

Wer hat eigentlich noch den Überblick, welche Gelder jetzt von der Politik wem, wofür , wann zur Verfügung gestellt werden...müssen? Die Ausgabenflut, die jetzt unter dem Sichwort Corona losgetreten wird, scheint keine Grenzen zu kennen. Welche Kontrollinstrumente haben wir? Den Bunderrechnungshof? Das reicht nicht, denn beim Berliner Flughafen hat der auch nichts retten können! Unsere Rechtspecher? Nein, auch da kann man nichts erwarten, denn diese werden ja vom Staat bezahlt!
Jeden Tag finanzielle Versprechungen, die diese und die nächste Generation tragen müssen?
Ich bin absolut der Meinung, dass der Bürger diese unsägliche Gelddruckerei kontrollieren muss.
Das läuft mE total aus dem Ruder, zumal unsere Politiker bekanntermaßen die großen Umverteiler des Geldes sind, das ihnen nicht gehört!

Wer hat dem wird gegeben...

Toll, den Leuten die in den letzten Jahren im Schnitt rund 100000 € und mehr Jahreseinkommen haben wird das Geld hinterher geschmissen, aber die, die auf 450 € Basis, an der Minimumlohngrenze darben, die sind dann höchstens ein Fall fürs Sozialamt.
Es gibt einfach Berufsgruppen die mal zwei Monate ohne Einkommen auskommen, da gehören Ärzte idR dazu, bei wem es nicht reicht es gibt immer noch Wohngeld oder Hartz 4, wie für alle anderen auch.
Wer aktuell einem Rettungsschirm braucht sind die Studenten, die können nicht einfach Sozialleistungen beantragen ohne ihr Studium abzubrechen und deren typische Jobs sind rar bzw. nicht mehr zulässig, also Nachhilfe, Gastronomie usw.

Der erste April ist doch vorbei!

Ich dachte erst es sei ein Scherz. Die, denen das ständige Aufschwatzen von Igelleistungen nicht reicht, deren fürstlichen Honorare kaum durch Krankenkassen bezahlt werden können, sollen nun notleidend von der Bevölkerung durchgefüttert werden?
Bis zum Lesen des Artikels hatte ich inzwischen ein hohes Bild von Jens Spahn. Aber ich habe kein Problem damit zuzugeben wenn ich falsch liege. In unseren Gesundheitsminister fehlt mir seit diesem Artikel das Vertrauen. Es gibt bereits umfangreiche Hilfen für Selbstständige, die müssen auch für Zahnärzte reichen.
Alles andere ist unverschämt und Betrug an denen, die trotz der Krise weiterarbeiten.

Merkwürdig

Leider werden die Normalverdiener, die Arbeiter, die Angestellten wieder mal benachteiligt. Sie können sehen wohin sie mit ihrem bißchen Kurzarbeitergeld kommen. Ein Zahnarzt, der nicht zu den Geringverdienern gehört, wird hier aufgefangen, damit er ja nicht kürzer treten muss. Der arbeitende Bürger kann selber sehen, wie er die Einbußen ausgleicht.

Spahn plant Millionenhilfen....

"Wer nicht weiß, was er selber will, muß wenigstens wissen, was die anderen wollen."
Zitat von Robert Edler von Musil
Wie schön das am Ende der Normalbürger für alle Schulden des Staates aufkommen muss.

Übrigens..

..der angekündigte Bonus für uns Pflegekräfte wird, wie in unserer bürokratischen Republik übrig, nur per Antrag ausbezahlt..

Alle sind gleich, manche sind gleicher..

Fair

Hilfen für Zahnärzte oder Psychotherapeuten sind doch nur fair, egal wie viel sie sonst verdienen.
Aber bei einer Psychotherapie steckt man sich nicht so schnell an.

„Ende März hatte Spahn

„Ende März hatte Spahn bereits Hilfen für Krankenhäuser, Ärzte und Pfleger auf den Weg gebracht.“
Welche Pfleger sind gemeint und welche Hilfe haben die bekommen?
Bei mir ist nichts angekommen.
Im Gegenteil muß ich mit entsprechenden Vorerkrankungen jeden Tag aufs Neue mein Leben aufs Spiel setzen. Niemand hilft mir, bis zur Überwindung von Corona der Arbeit fern zu bleiben.

Coronavirus !

Sicherlich trifft die Pandemie auch die Zahnärzte, da die Verantwortlichen es nicht hin gekriegt haben, für genügend Schutzmasken und Schutzkleidung zu sorgen.
Die BR hat es ja viel lieber, dass große Teile von vielen Produkten in asiatischen Ländern zu billigsten Preisen produziert werden, die Angestellten dort für einen Hungerlohn arbeiten müssen, Menschenrechte mit Füßen seit vielen Jahren getreten werden, aber dafür hier die unsägliche Gewinn- Maximierung weiter große Blüten treiben kann.
Trotz den nun bewilligten Hilfen für die Zahnärzte werden immer noch andere Berufs-Gruppen vergessen oder fallen durch den Raster, weil unsere Politiker eh nur in einer "sterilen" Blase sitzen, und von den eigentlichen Problemen von vielen Menschen keine Ahnung haben. Unsere Politiker sollten für alle Menschen da sein, aber leider sind sie nur für sich und ein paar Wenige vorhanden und ansprechbar !

Nicht wundern...

Wir sind doch alle gleich. Ganz bestimmt. Man muss nur ganz fest daran glauben, dann wird das schon. Und bitte, nicht darüber nachdenken und nicht darüber schreiben, sonst ist man ein Systemkritiker ;-)

Es wird alles gut! In meinen Geschichten wird es immer gut, am Schluss, also wenn es zu Ende ist... Lieber Gott, lasse es enden, damit es gut wird, Amen.

Zahnärzte

Die FDP machte 2010 den Hoteliers ein Steuergeschenk und wurde auch aus diesem Grund 2013 aus dem Bundestag abgewählt. Für die Bevölkerung war das Steuergeschenk Klientelpolitik. Genau eine solche Klientelpolitik wendet Jens Spahn jetzt bei den Zahnärzten an. Ich hoffe, daß bei der nächsten Wahl die CDU aus dem Bundestag fliegt ...

Öffentliche Steuergelder gibt man leicht aus...

Es ist ja nicht das eigene Geld von Herrn Spahn.

Dessen Diäten sind nämlich sehr gut gesichert und steigen sogar regelmäßig ganz ohne unerwünschte öffentliche Diskussionen.

Ich freue mich jedenfalls, mit meinen hohen Steuern die Gieskanne füllen zu dürfen, mit der hier Milliarden auf die Wirtschaft (vor allem die Börsenkonzerne) gegossen werden.

Und dank ESM & Co. darf ich jetzt auch für die jahrzehntelang angesammelten Schulden von Spanien, Italien und Frankreich bezahlen.

Vielen Dank.

Nun ja

Kretschmann: Die meisten werden nach Corona-Krise erstmal ärmer sein...die Zahnärzte nicht. Danke Herr Spahn

Hilflosigkeit und Verbrennung von Steuergeldern

Es zeigt die Plan- und Hilflosigkeit der Regierung Merkel. Die BRD hat derzeit knapp 2.000 Mrd. Euro offizielle Staatsschulden. Je nachdem wem man in den Medien Gehör schenkt, plant die Regierung bis zu 1.000 Mrd. Euro weitere Schulden zur Abwendung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise. Es zeigt zweierlei:

Die Regierung hat wirklich keine Ahnung und versucht panikartig mit größzügigem Geldbverteilen das Problem zu lösen. Sowohl die völlig geänderten Kurzarbeiterregelungen, wie auch jetzt die Beschenkung der Zahnärzte oder das Bürgen für weitere Schulden der Südländer ist Verbrennen unserer mühsam erarbeiteten Steuergelder aus blanker Panik und in der Hoffnung, dass der Wähler darin Führungsstärke erkennt.

Die heutige Jugend wird diese Schulden abtragen dürfen.

Millionenhilfen für Zahnärzte und Therapeuten

Ja, Zahnärzte stehen in der Verdienstgruppe so ziemlich am Ende, wie auch Börsianer und Manager, und benötigen dringend finanzielle Unterstützung....

Die systemrelevanten Arbeitnehmer/Innen wie Krankenpflegerinnen/Krankenschwester/Altenpfleger/Innen und andere wahren Stützen der Gesellschaft brauchen weder mehr Geld noch zusätzliches Personal.

Geld für Zahnärzte

Wie kann das sein?
Bei der Unterstützung für Solo-Selbsständige in RLP wird "entgangener Gewinn" ausgeschlossen!
Was ist das denn anderes als "entgangener Gewinn" bei den Zahnärzten?
Entweder hat die Tagesschau mal wieder nicht vollständig recherchiert. Falls es aber in dieser Form zutrifft, ist es eine Riesen- Sauerei!
Bei den Pflegeberufen sind offensichtlich manche Berufsbilder (Logopädie?) vergessen worden...

Bitte zunächst die Bedürftigkeit prüfen

Wenn diese Bevölkerungsgruppe keine Rücklagen bilden konnte, wer denn dann?

Schließlich muss man ja alle paar Jahre ein Mietshaus kaufen um die Steuerlast zu minimieren - auf Kosten derer, die sich das nicht leisten können.

Schluss mit dem Gießkannenprinzip!

@ Jubella

Wenn das so weiter geht mit der Geld- Giesskanne, empfehle ich Otto Normalbürger sein Gespartes in Gold anzulegen, weil es sonst nur noch halb so viel wert ist.

Eine nennenswerte Inflation ist durch die Krise ja wohl nicht zu erwarten. Und der Goldpreis kann natürlich auch fallen.

Wenn es was geschenkt gibt ...

Da werden sich sicherlich noch andere Ärztegruppen melden.
Und dann werden für die wirklich Bedürftigen wieder nur Almosen übrig bleiben.

Am 11. April 2020 um 12:32 von Sternenkind

" Nun ja

Und die Mutter mit drei Kindern steht mit ihren läppischen 67% Kurzarbeitergeld in Armut da. Aber Zahnärzte retten. Wunderbar. "

Na gut, bei den Zahnärzten kann ich das auch nicht nachvollziehen, Mitarbeiter können ja in Kurzarbeit gehen, nehme ich an.
Zahnärzte gehören eigentlich nicht zur Armen Klientel, eher das Gegenteil.

Zu Ihre Mutter mit 3 Kindern, 67 Prozent von was ?, und dann gibt es für 3 Kinder 618 Euro Kindergeld, und von den Vätern oder Vater nichts ?.
Bei der Aussage wäre ich etwas vorsichtig, da müssen sie mal eine Summe Netto nennen ;-), ob man nicht 1-2 Monate ohne Probleme übersteht.
Ich hab zu meiner Zeit der Tätigkeit, auch Kurzarbeit gemacht, und auch mal 3 Monate nichts bekommen wegen Konkurs, kommt dann nachträglich.
Und es gab keine Stundungen von Miete oder sonstigen so wie jetzt, ich lebe immer noch, zum Glück.

Manchmal muss man auch die Kirche im Dorf lassen.

Dazu passt

Die Rede des Herrn Steinmeier. Nicht von Insolvenz oder Arbeitslosigkeit bedroht. Nicht mit 3 Kindern auf 60qm eingesperrt...nicht in Armut und Sorgen und gut gestylt wird er uns aus seinem Schloss beglücken. Durchhalten ist im Schloss halt ganz ganz leicht. Wenn sie kein Brot haben sollen sie halt Kuchen essen.

@ Schuhplatter

Für die Wohnsitzlose wird an die Krankenkassen kein Geld bezhalt.

Nein. Wer sollte das auch zahlen? Die Wohnsitzlosen selbst vermutlich nicht.

Zahnärzte

Da bekanntlich Zahnärzte im deutschen Gesundheitswesen an unterster Stelle rangieren, was das jährlich zu versteuernde Einkommen betrifft, ist dieser Schritt mehr als nötig. 90 Prozent ist hoffentlich ein Schreibfehler, 0,9 Prozent eher angebracht. Erstaunlich vor allem, wie vorbereitet und willensstark diese Zunft die Basisversorgung der Bevölkerung aufrechterhält. Vielleicht sollte Herr Spahn auch an Radiologen, operativtätige Augenärzte und andere notleidende Player des Gesundheitsystems denken, da dort sicherlich kein Kapital vorhanden ist, um diese kurze Durststrecke eigenverantwortlich zu überbrücken

na..dann

gehe ich danach zum Zahnarzt und wer mir die Prothese nicht superbillig macht...dann kann er mal nen Kollegen aufsuchen...ich arbeite weiter ...für 100 Prozent...systemrelevant...Urlaubsstopp und bereithalten für Überstunden...zuschlag vom Staat dafür...0...naja wenigstens hat das Finanzamt die Vorauszahlungen gestrichen...denn Scholz hat ja gesagt...wenigstens Steuerfreiheit dieses Jahr für alle die systemrelevant arbeiten...

Keine Ahnung , davon jede Menge!

Die Kommentare hier sind bar von Hintergrundwissen! Lieber die Klappe halten, wenn man keine Ahnung hat. Die Kostenstruktur ist hoch, Personalkosten, Miete, Geräte und vieles mehr!!! Meine Kosten betragen monatlich über 15000€ Fixkosten, Minimum. Dazu kommen noch Materialen, Reparaturen, Dentallabor und einiges mehr. Alleine die Hygienestandards sind extrem hoch. Und neben den HNO-Ärzten arbeiten wir an vorderster Infektionsfront. Wo hausen denn die Viren?
Aber wehe es hat jemand Zahnschmerzen. Das es kostet die Infrastruktur aufrecht zu erhalten, sollte klar sein. Meine Kolleginnen und Kollegen helfen bei Notfällen sofort. Und stellen Freizeit und Risiko, wie viele unserer Mitarbeiterinnen hinten an.
Also, Hirn einschalten und dann plappern. Und nicht diese zerkauten, dumpfen Scheinargumente.
Jeder Kritiker, der Hilfe braucht, kriegt sie. Heute noch.

Geld allein wird es nicht richten

Aus Angst vor Ansteckung gehen die Menschen nicht hin.
Wie wäre es endlich mit Masken und Schutzbekleidung auch in diesem Bereich.
Um Müll zu vermeiden könnte man FFP2 Masken wie man sie derzeit überall bekommen kann ( waschbare BAumwollmaske mit Ventil und einen auswechselbaren PM 2.5/N95 Aktivkohlefilter). Allerdings weiß ich nicht ob das reicht ( lt. Vorschrift bei Viren FFP3 MAsken).
Fällt keinen auf das die Zahlen der letzten Tage bei uns in etwa konstant bleiben, trotz dastischer Einschränkunngen? Was dann wenn gelockert wird. Wir haben 13,5 und Österreich 29,5 d Verdopplung. Herr Spahn könnte ja mal Herrn Kurz befragen.
Wie soll es weitergehen wenn man sich eventuell erneut anstecken kann ( Studie Korea 91 Personen)?

Alle gleich !

Vor dem Gesetz und Gott sind angeblich alle gleich, das hat es in der gesamten Geschichte der Menschen noch nie gegeben, und wird es auch nie geben.
Was es aber immer geben wird, sind die großen Zuwendungen für die Reichen und Wohlhabenden. All die wirklich armen, am Leben gescheiterten und die, die jeden Tag für EIN Essen sich abrackern müssen, die fallen nun durch die zu großen Löcher der Netze, die nun in Eile irgendwie gestrickt werden.
Hier zeigt sich für mich das Dilemma eines fehlendem, zuvor erstelltem, durchdachtem und simuliertem Plan für Katastrophen und Pandemien.
Wenn jetzt so nach und nach Berufs- Gruppen nach Hilfe rufen, wird wieder schnell etwas zusammen gestrickt, ohne lange zu überlegen, wie sinnvoll und angebracht ist diese Hilfe wirklich.
Die große Rechnung wird sich erst eindeutig nach dem Ende der Pandemie zeigen, die wir alle zu begleichen haben. Bzw. nicht alle, einige werden durch die Pandemie profitieren !!!

Rettungsschirm Zahnarztpraxen

Die Zeiten in denen sich Zahnärzte nur beim Betreten der Praxis schon eine goldene Nase verdient haben sind seit mindestens 25 Jahren vorbei. Das ist leider in der Gesellschaft immer noch nicht angekommen.
Auch Zahnarztpraxen haben Angestellte, so wie ich, und müssen Mieten bezahlen.

Die Zahnärzte profitieren danach genug

Was jetzt eine kleine Füllung für 80 € ist, wird in einem halben Jahr zu einer Krone für 3000 €.
Außerdem haben gerade Zahnärzte die größten Gewinnmargen und verdienen sich dumm und dämlich. Fast jeder Zahnarzt ist Millionär. Es gibt keinen Grund denen zu helfen, sie sollten eher anderen helfen. Frisöre sind geschlossen, Zahnarztpraxen nicht. Es gehen im Notfall immer noch Menschen zum Zahnarzt.

Gießkanne

Das hört sich für mich nach Steuerverschwendung an. Ich kann mir schon vorstellen, dass auch eine Zahnarztpraxis durch die gegebene Krise Probleme bekommt und ggf Unterstützung braucht. Aber nicht pauschal und nicht in dieser Höhe. Kurzarbeitergeld ist nur 60 bis 67% und diese Menschen hatten vorher sicher weniger Möglichkeiten Rücklagen zu bilden. Es heißt doch immer die Krise ist ein Marathon aber hier wird das Geld ehr im Sprint verteilt. Und die Krankenpfleger/innen bekommen Applaus und unzureichende Schutzausrüstung.

Und die

Neid-Debatte kommt in Gang.
Selbst die minimale Absicherung von Menschen mit Fluchterfahrung wird bei dieser Gelegenheit auch wieder ins Feld geführt, quasi in einem Atemzug mit Verweis auf die "Elite" des Staates (Schuhplattler 12:45 Uhr).

Ich persönlich bin sehr dankbar für unsere Situation, wenn ich mir die Welt so anschaue.

Nichts gegen berechtigte differenzierende Kritik, aber eine gewisse Art von Nörgelei hier im Forum finde ich bemerkenswert trostlos.

@Zirbelkiefer - Vier Wochen reichen nicht ansatzweise.

12:32 von Zirbelkiefer:
"Wir sind überzeugt daß die Mehrheit der Bevölkerung bereit ist nochmals 4 Wochen auf Hände schütteln, Ansammlungen und Partys zu verzichten, nur unsere verzogenen Jugendlichen nicht."

Mit vier Wochen wird es nicht getan sein. Vielleicht wären vier Monate machbar, wenn die Jugendlichen und alle anderen Nicht-Riskikopatienten auf sämtliche Schutzmaßnahmen verzichten.

Goßzügig

Das Gesundheitssystem, ohnehin schon sehr finanzintensiv, wird in der Corona-Krise wirklich sehr großzügig finanziell unterstützt. Da will ich dann aber auch keine Beschwerden mehr hören.

Dürfen doch offen haben?

Die Zahnärzte jedenfalls dürfen doch offen haben - ja sie müssen sogar, denn sie müssen ja von der KV den Versorgungsauftrag erfüllen. Manche aber - wie auch manche Fachärzte machen aber zu, und streichen auch noch Kurzarbeitergeld ein, weil das Quartal eh finanziell schon vorbei ist, die letzten Wochen im April würden sie eh nichts verdienen.

Nachtrag..

Wir Pflegekräfte dürfen in unserer Klinik erst in Qurantäne, wenn wir Symptome entwickeln..selbst als positiv getestete..

Zweierlei Maß

Wieso sollen Zahnärzte 30%des Zuviel gezahlten Geldes behalten dürfen? Wieso sollen nicht auch diese einfach einen neuen KFW Corona Schnellkredit zu 3% Wucherzins aufnehmen wie alle anderen in Hotellerie, Gastronomie, Tourismus, Einzelhandel etc. auch?
Wieso wird von allen anderen einfach erwartet, das Sie schließen, um ihre Existenz bangen und kein so entspanntes Auskommen wie Zahnärzte haben und um schließlich zu überleben sich erneut verschulden müssen?
Warum wird die komplette Wirtschaft platt gemacht und man erwartet das wir uns neu verschulden?
Den Banken wurde 2009 großzügig geholfen-von und Kleinen wird nun erwartet das wir das alles ruhig tragen und ertragen.
Ist das wirklich sozial?

Re Bill Hicks !

Auch ich bin der Meinung, dass eine Person, die im Jahr mehr als 100 000 Euro verdient, bei all den Möglichkeiten die Steuerlast zu drücken, genügend Reserven haben sollte, um mal zwei, drei Monate mit weniger Einnahmen klar zu kommen. Nun aber verteilt Herr Spahn großzügig und großspurig einfach mal schnell einige Millionen an solche Ärzte.
Dafür wird aber jeder Rentner und Mini- Jober äußerst genau kontrolliert, und von so mancher Renten- Erhöhung bleibt wegen anfallenden Steuern nichts übrig.
Viel Mini- Jober, die meisten und höchstens den Mindestlohn erhalten, können ihre 450 Euro zur Zeit nicht erreichen, weil ja viele Betriebe stillstehen. Die MJ erhalten auch keine Hilfen, denn sie haben ja überhaupt keine Lobby !!

Zahnärzte

Ich finde es eine Frechheit wie die Leute hier reden . Respektlosigkeit ist hier oberste premisse. Alle die hier ihr Statement losgelassen haben , sind einfach in ihren geistigen Fähigkeiten limitiert. Leute wenn ihr keine Ahnung habt - dann einfach den Mund halten.

Span plant Schutzschirm...

Wie das Ministerium mitteilte, sollen künftig Zahnärzte finanziell unterstützt werden.
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Herr Span. Ist das wirklich das Klientel der zZ. staatliche finanzielle Unterstützung bedarf ? Diese sehe ich eher bei den Niedriglohnjobs und bei Menschen die in Kurzarbeit geschickt wurden. Warum werden diese Personen nicht besser unterstützt statt mit 60 bzw. 67 % Kurzarbeitergeld abgespeist zu werden. Wieviele von diesen Menschen werden nach dieser Zwangspause wohl noch die Gelegenheit haben, wieder ihre Arbeit Aufzunehmen, da ihre Arbeitgeber geradewegs in die Pleite getrieben werden ? Nein Herr Span, wenn sie diesen Klientel finanziell "unter die Arme"greifen ohne die anderen auch zu helfen, brauchen sie sich nicht wundern wenn sich je länger diese Krise dauert die Stimmung kippt...

Grenzen aufzeigen

Bis jetzt hat Jens Spahn, wenn auch manchmal zu spät, aber oft richtig reagiert und sich Rat von verschiedenen Experten eingeholt, bevor er Entscheidungen in Bezug auf die Corona-Krise getroffen hat. Hier wird aber unnötigerweise versucht Geld der Steuerzahler ohne irgendeine Bedürftigkeitsprüfung pauschal unter dem Deckmantel der Corona-Krise an Besserverdiener wie z.B. Zahnärzte zu verteilen während die Mitarbeiter der betroffenen Berufsgruppen mit 60% Kurzarbeitergeld über die Runden kommen müssen. In einer nicht virusbedingten Krisensituation könnten die Bürger jetzt ihr Versammlungsrecht wahrnehmen um ihren Widerspruch zu den Plänen Ausdruck zu verleihen. Aktuell wäre es wichtiger wenn unsere Regierung Lösungen dafür suchen würde, wie unsere Demokratischen Grundrechte wie die Versammlungsfreiheit eventuell mit Vorgaben wie 2m Abstand und Mundschutz aufrecht erhalten werden können, statt Steuergeld an Interessengruppen zu verteilen.

Zahnarzt

Alle, die jetzt über die Regelungen meckern, die auch Zahnärzten zu Gute kommen sei mal gesagt, dass es jedem frei steht Zahnarzt zu werden.

Re matthias !

Das ist deutscher Irrsinn und Wahnsinn, dass ein Bonus auch noch beantragt werden muss.
Dabei weiß doch mindestens das Finanzamt, wo eine Person arbeitet, und natürlich die Verwaltung der Kliniken und Pflegeeinrichtungen, die jederzeit es melden können, wer welchen Job in welcher Einrichtung ausübt. Dann braucht nicht jeder einzelne einen Antrag stellen.
Dafür erhalten jetzt die bitterarmen Zahnärzte großzügige Unterstützung von Herr Spahn, ohne Prüfung einer wirklichen Notwendigkeit.
Super-Mega- Geil und Hyper- Klasse !!!!

Schlechter Scherz

Zahnärzte haben ja noch nicht einmal 100% Ausfall, anders als Bars und Eisdielen haben sie offen. Und zudem zählen sie zu den Besserverdienern.
Es ist mir unbegreiflich, warum so etwas gemacht wird.
Sicher darf man einem jungen Arzt der gerade eine Praxis eröffnet hat darf unter die Arme greifen, aber was Spahn hier macht merken sich die Menschen hoffentlich bis zur nächsten Wahl. Spahn ist übrigens Mitglied der CDU und von Merkel zum Minister vorgeschlagen.

Re Sternenkind !

Tja, da zeigt sich wieder einmal sehr deutlich, dass nicht alle Menschen gleich sind, sondern manche eben doch gleicher !!!
Lieber ein paar Zahnärzte retten, als eine Mutter und die Zukunft von drei Kindern.
Eine äußerst Super-Mega geile Logik, die nicht in jeden Kopf passt !!!

Millionenhilfe...

Am 11. April 2020 um 12:55 von KowaIski
Hilfen für Zahnärzte oder Psychotherapeuten sind doch nur fair, egal wie viel sie sonst verdienen. ###
Sehe ich nicht so... und wie es aussieht ein Großteil der Kommentartoren auch.

Ich kann dem Kollegen nur

Ich kann dem Kollegen nur beipflichten. Hier wird von vielen persönliche Meinung ohne Hintergrundwissen in den Raum geworfen, pauschales Zahnarztbasching betrieben.

Selbst nach Anmeldung von Kurzarbeit verbleiben einer durschnittlichen Zahnarztpraxis Kosten von ca. 10.000 Euro monatlich. Bevor man hier jetzt gleich wieder schreit, die Zahnärzte würden soviel verdienen, empfehle ich einen Blick auf die Einkommenverteilung verschiedener niedergelassener Facharztgruppen. Haben die hiesigen Kommentatoren eigentlich auch so geschrien, als letzte Woche die humanmedizinischen Kollegen (mit meist höheren Einkommen) vom Gesundheitsministerium Hilfszahlungen in Aussicht gestellt bekommen haben?

Wenn man hier lospoltert, dann bitte mit belastbaren Fakten, nicht mit hohlen Phrasen.

Ich kann dem Kollegen nur

Ich kann dem Kollegen nur beipflichten. Hier wird von vielen persönliche Meinung ohne Hintergrundwissen in den Raum geworfen, pauschales Zahnarztbasching betrieben.

Selbst nach Anmeldung von Kurzarbeit verbleiben einer durschnittlichen Zahnarztpraxis Kosten von ca. 10.000 Euro monatlich. Bevor man hier jetzt gleich wieder schreit, die Zahnärzte würden soviel verdienen, empfehle ich einen Blick auf die Einkommenverteilung verschiedener niedergelassener Facharztgruppen. Haben die hiesigen Kommentatoren eigentlich auch so geschrien, als letzte Woche die humanmedizinischen Kollegen (mit meist höheren Einkommen) vom Gesundheitsministerium Hilfszahlungen in Aussicht gestellt bekommen haben?

Wenn man hier lospoltert, dann bitte mit belastbaren Fakten, nicht mit hohlen Phrasen.

Millionenhilfen für Zahnärzte und Therapeuten

Sehr schwierig. Falls es dann auch noch so kommen sollte, dass Einsparungen durch Kurzarbeitergeld für die Mitarbeiter der Praxen sowie die Soforthilfen mit den nun geplanten weiteren Zuschüssen nicht verrechnet werden müssen, finde ich es noch schwieriger. Ärzte, auch in Praxen, werden während der Corona-Krise so umfangreich durch den Staat unterstützt, dass ich die Gefahr sehe, dass es zu sehr viel Unfrieden in der Gesellschaft führt. Ärzte gehören zu der einkommensstärksten Gruppe in Deutschland. In welch großem Umfang Arztpraxen bereits subventioniert worden sind, ist für die Bevölkerung außerdem intransparent. Herr Montgommery macht seinen Job im Sinne der Berufsgruppe der Ärzte momentan besonders gut. Es macht den Eindruck, dass Herr Spahn seinen Job im Sinne der gesamten Bevölkerung nun nicht mehr gut macht, sondern dass er die ihm nahe stehenden Berufsgruppen sehr bevorzugt. Oder dass es ihm nicht gelingt, deren Forderungen Grenzen zu setzen/abzulehnen.

Ich find's gut.

Ich find's gut, schließlich kann ja auch niemand erwarten, das Zahnärzte irgendwelche Rücklagen haben.

Statt Geld kommunizieren lernen.

Herr Spahn, woher nehmen Sie das Geld? Wer wird hinterher dafür zahlen? Wir Beitragszahler! Warum ist das nötig? Nun erst hat die Regierung Ihren eigenen Pandemie Risikobericht nicht ernst genommen und dann hat sie sich regelrecht in eine mediale Pandemie gesteigert. Ich denke Sie und ihre Kollgen brauchen Training in Kommunikation, Psychologie, und Dateninterpretation. Sie haben das Verhalten herbeigeredet und könnten es mit einer ehrlichen Ausstiegstrategie und realitsischen Einordnung der Zahlen schnell wieder beenden. Haben sie Angst "ihr Gesicht" zu verlieren??

@nie wieder spd - Almosen für die Bedürftigen?

Sieht nicht so aus, als ob für die Bedürftigen etwas abfällt.
Die Armen, die bisher auf die Tafel angewiesen waren, gehen seit Wochen leer aus. Gemeinnützige Vereine können keine Hilfen in Anspruch nehmen, weil sie ja keine Konzerne mit Carte Blache zum Geldscheffeln sind.
Die Alten- die zu Beginn der Krise evtl ein paar Lebensmittel horten konnten, werden sich, wenn die Vorräte erschöpft sind, brav mit all den Anderen wieder in die Schlange stellen dürfen, so oft, bis sie ebenfalls infiziert sind.
Aber auch die, die eine Infektion überstehen, müssen mit einem Wiederaufkeimen des Virus rechnen, während sich die Lebensumstände drastisch verschärfen.
Nicht unwahrscheinlich, dass nach der Krise der Mittelstand zur Unterschicht degradiert, mit einer Vielzahl von Abgaben überzogen wird. Selbst halbwegs ordentliche Gehälter schrumpfen dann zu Almosen.
An die Bedürftigen möchte ich gar nicht denken, weil dann jeder hier bedürftig ist.

Zahnärzte: 90% Und können

Zahnärzte: 90% Und können noch 30% der Zuviel gezahlten Summe behalten !

Reha-Einrichtungen für Eltern-Kind-Kuren: 60%

Physiotherapeuten: 40%

Das ist Spahn, wie man ihn kennt. Es kehrt also doch endlich wieder Normalität ein...

Ich verstehe es nicht?

"Am 11. April 2020 um 13:08 von GrafStepenitz
Keine Ahnung , davon jede Menge!

Die Kommentare hier sind bar von Hintergrundwissen! Lieber die Klappe halten, wenn man keine Ahnung hat. Die Kostenstruktur ist hoch... Dazu kommen noch Materialen, Reparaturen, Dentallabor und einiges mehr. Alleine die Hygienestandards sind extrem hoch."

Viele andere Selbstständige haben auch hohe Fixkosten und wissen (im Gegensatz zu Ihnen) nicht, ob und wie es nach Corona weitergeht. Zu Ihnen kommen die Patient*innen ja auf jeden Fall wieder, zumal ein gute Teil der Kosten von der Krankenkasse übernommen wird.
Alle anderen bekommen bei bis zu 5 MA maximal 9000 Euro. Wieso bekommen die nicht auch 90% ihres letztjährigen Umsatzes?
Daher verstehe ich Ihre Klage und vor allem den respektlosen Ausbruch (Klappe halten) überhaupt nicht. Es würde auch Ihnen anstehen sich mit den 9000 Euro zu begnügen. Zumal ja die meisten Kosten, die Sie angeführt haben, zur Zeit gar nicht anfallen, da Sie ja keine Arbeit haben

Haben Sie auch bedacht, dass

Haben Sie auch bedacht, dass durch diese Hilfszahlungen Arbeitsplätze gesichert werden? Vielleicht auch der einer Mutter mit drei Kindern. Die Hilfszahlungen direkt als Einkommenszuschuss für Zahnärzte zu bewerten zeigt, dass Sie die Sache nicht vollumfänglich verstanden haben.

Die Ärzte sind noch nicht einmal die Problematik

Die Ärzte sind die eine Berufsgruppe, die sogar noch meine Sympathie hat, da sie für ihr Geld auch relativ viel leisten, aber die werden dafür auch fürstlich entlohnt. Viel schlimmer finde ich die Milliarden, hunderte Milliarden, die über die Industrie nach dem Gießkannenprinzip ausgeschüttet werden. ich meine nicht die kleinen Hilfen für die kleinen Solo-Selbstständigen und Handwerksbetriebe, sondern die Milliarden für Konzerne, die dieses Geld überhaupt nicht nötig hätten, da ihre Angestellten aktuell sowieso vom Staat bezahlt werden.

Spahn plant Millionenhilfen für Zahnärzte und Therapeuten...

Natürlich,daß ist verständlich.Die Berufsgruppen haben Einnahmeausfälle.

Schlecht dagegen die Novellierung des Arbeitszeitgesetztes(ArbZG,Paragraph 14 Absatz 4),nach dem Beschäftigte in der Medizin-,Pflege-, und Pharmabranche zu 12-Stunden-Tagen und 60-Stunden-Wochen verpflichtet werden können.
Am 27.März in Kraft getreten.
Arbeiten die Menschen nicht sowieso am Limit ?

man ist bereindruckt

aktuell scheint die Hilfe grenzenlos

Millionenhilfen für Zahnärzte ....

Was sollen jetzt wieder "Sonderprogramme", es hätte doch gleich für alle Berufsgruppen gleichlautende Programme geben müssen, egal ob Klempner, Schnauzenklempner oder Rechtsanwalt/ Prostituierte. Erstattung/ Stundung der Mietkosten und Kreditlasten + ein Handgeld in Höhe des durchschnittlichen Kurzarbeitergeldes - Geld ausgeben fällt doch zur Zeit eh schwer und wer den Brake Down zum renovieren nutzen möchte, der macht das doch aus Rücklagen oder über Kredite.
Warum müssen immer Differenzierungen (vorgeblich der Sparsamkeit halber) für Sonderprogramme und Ungleichbehandlungen herhalten?

Hier raet die American Dental

Hier raet die American Dental Association nur absolut notwendige (emergency) behandlungen durchzufuehren.

Es bleibt aber jedem Arzt selber ueberlassen ob er sich und seine angestellten gefaehrdet oder den long-term financial impact riskiert

Klientelpolitik

Es kann doch nicht sein, dass für einzelne Berufsgruppen andere Regelungen gelten wie für andere Selbstständige. Auf diese Weise kommt nur ein Flickenteppich von in sich widersprüchlichen Regelungen Zustande. Die angesprochene Berufsgruppe sind doch Selbständige oder Unternehmen. Warum sollten Sie anders behandelt werden wie Selbstständige oder Unternehmen anderer Sparten? Nur weil sie dem Gesundheitswesen zugeordnet sind. Das ist nicht nachvollziehbar und entspringt einem klientelpolitischen Ansatz.

Richtige Entscheidungen

Die Regierung handelt im wesentlichen richtig. Die Kurve ist schon deutlich abgeflacht. Täglich kommen etwa genau so viele Neuinfektionen hinzu wie Genesene.

@Graf Stepenitz 13.08

Sie haben Recht, aber seien Sie doch gnädig;-) Die meisten Foristen, die hier die Neiddebatte anheizen haben einfach unverwüstliche Zähne. Und haben wenn, dann eine Zahnarzt in einer Hinterhofbaracke mit Stühlen vom Sperrmüll und Beißzange als Instrumente. Da kann man doch nicht wissen, welche Kosten so eine Praxis verursacht!

@Sternenkind um 12:32

Das Kindergeld wird voll weiterbezahlt und gleichzeitig fallen die Beiträge zu den Sozialversicherungen weg.

Wer bei 10% weniger Nettoeinkommen in Armut dasteht, hat schon vorher etwas falsch gemacht.

Es gibt...

...gerade jetzt mit Sicherheit viele Leute mit größeren wirtschftlichen Sorgen als Zahnärzte. Insofern beweist Herr Spahn mit dieser Aktion (wieder einmal, wie ich finde) einen erheblichen Mangel an Sensibilität.
Ich halte es aber auch nicht für angemessen, nun auf den Einkünften der Zahnärzte rumzuhacken. Das Inventar einer Zahnarztpraxis kostet verdammt viel Geld, und dafür steht in der Regel der Praxisbetreiber gerade. Das macht ihn nicht zum Sozialfall, aber es gibt bessere Zielscheiben.

Wenn

ohne Hilfen eine Zahnarztpraxis nach der anderen schließen würde, würden nächstes Jahr möglicherweise dieselben sich jetzt Empörenden rumjammern, wenn sie bei heftigen Schmerzen 1 Monat auf einen Termin bei einer der noch verbliebenen Praxen warten müssten.
Dann hilft auch nicht ein Gang zu der hier als Beispiel genannten armen Mutter mit drei Kindern, die das nicht gelernt hat.
Ehrlich: wer geht denn derzeit, wenn nicht wirklich unbedingt nötig, zum Zahnarzt, damit dieser sich z.B. 20 Minuten lang aus ca. 30 cm Nähe über den eigenen Mund beugt?

Re Hirschauer

Wer bei 10% weniger Nettoeinkommen in Armut dasteht, hat schon vorher etwas falsch gemacht...sprach er ohne Nachzudenken. Leider.

@Bill Hicks

Für die Studenten: Die Landwirtschaft sucht dringend nach Aushilfen/Saisonarbeiter.

@ Bernd Kevesligeti

Die Arbeitszeit wurde im Arbeitszeitgesetztes(ArbZG,Paragraph 14 Absatz 4) für Beschäftigte in der Medizin-,Pflege-, und Pharmabranche aber nicht verändert.

Äpfel mit Birnen verleichen...

Sie erhalten 60-67% Ihres Lohnes als Kurzarbeitergeld, für Ihren Arbeitgeber laufen die Kosten (Anteilige Personalkosten/Miete/Kredite/ etc.) weiter. Ihrer Auffassung nach, dürfte Ihr Arbeitgeber keine staatlichen Hilfen bekommen, weil er genug verdient und die Kosten aus eigenen Mitteln bedienen kann? Dann bitte auch nicht jammern, wenn am Ende Ihr Arbeitsplatz weg ist.

@kowalski, 12:55

"Hilfen für Zahnärzte oder Psychotherapeuten sind doch nur fair, egal wie viel sie sonst verdienen."

Chapeau, hehe. Sie schaffen es doch immer wieder, sich noch einmal selbst zu schlagen.

@ Bill Hicks (13:50)

"Die Ärzte sind noch nicht einmal die Problematik (...)
sondern die Milliarden für Konzerne, die dieses Geld überhaupt nicht nötig hätten, da ihre Angestellten aktuell sowieso vom Staat bezahlt werden."
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Ich sehe weder bei den einen noch bei den anderen eine Problematik. Die Milliarden Euro, die deutsche Unternehmen in diesem Frühjahr an die Aktionäre auszahlen sind in meinen Augen auch okay. In einer Demokratie kriegt jeder was er verdient. Wer soll das Geld sonst kriegen.

Richtig und wichtig

Es muss natürlich den Zahnärzten, die eigentlich keine richtigen Ärzte sind, unter die Arme gegriffen werden, damit sie ihre neue S-Tonne oder den neuen Audi Q7 nicht finanzieren müssen...

Freiheit

"Am 11. April 2020 um 13:30 von grübelgrübel
Zahnarzt

Alle, die jetzt über die Regelungen meckern, die auch Zahnärzten zu Gute kommen sei mal gesagt, dass es jedem frei steht Zahnarzt zu werden."

Wollen Sie damit sagen: "Wer arm ist, ist selbst schuld"?
Ich hatte eigentlich gehofft, dass diese Sichtweise langsam ausstirbt...

Zahnärzte

Sicher muß die Politik schnell handeln. Sicher sind zeitweilige "Berufsausübungsverbote" für Gewerbetreibende, Freiberufler u.a. und damit Einnahmeausfälle u.a. für Zahnärzte von oben verordnet. Damit sind die Nachteile grds. für ALLE staatlich zu mildern.So profitiert u.a. der Zahnarzt mit 2Mio € Jahresvergütung stärker als der mit 0,5€ Mio Jahresvergütung von Staatsgeldern mit der 30%-Regelung....Sicher muss das nicht sein! Sicher sollte auch bei o.g. Gruppen die Bedürftigkeit gelten und davon die staatliche Leistung flexibel abhängen oder spätestens über die ESt. korrigiert werden. P.S. Wäre EINE Förderbasis für alle "Selbständigen" nicht besser???

Nun ja

Hier ne Milliarde verschenken und mal da und da. Bald auch Notare/Rechtsanwälte und Steuerberater nur rufen und die Wohltat kommt hernieder. Wohl bekomms. Die Armen im
Land werden es zu tragen haben

Ja, eben weil...

...Zahnärzte dem Gesundheitswesen zugeordnet sind, werden Sie einem spezifischen Hilfsfond zugeordnet. Ähnliches ist doch auch bei den humanmedizinischen Kollegen geschehen. Oder wollen Sie das nächste Mal bei Zahnschmerzen zu Ihrem Tierarzt gehen?

@12:32 von Zirbelkiefer

"Zahnärzte (...) zu schließen ist so was von hirnrissig."

Macht ja auch keiner. Ich war Gründonnerstag noch bei meinem. Aber viele denken offenbar, jetzt haben sie einen "guten Grund", ihre Termine bis auf Weiteres abzusagen. Wäre beim Frisör wohl nicht der Fall gewesen.

@ 13:26 von Akte - Zahnärzte

...wer im Glashaus sitzt sollte...
Bitte nicht alles auf sich selber beziehen, oder sollte doch etwas dran sein? Wie sieht es zum Beispiel mit Wettbewerb aus? Kann sich jeder ausgebildete Zahnarzt seinen Praxisstandort frei auswählen? Ansonsten gleiches Recht für alle in der freien Meinungsäußerung.

Zahnärzte

Wo viel Geld gemacht wird wird auch viel ausgegeben. Eine
Zahnarzt Praxis gewährleistet die medizinische Versorgung im Land und verursacht dem Inhaber hohe Laufende kosten. Ein Zahnmedizinstudent kostet den Staat im Schnitt 500.000 Euro, dann kann ich’s schon nachvollziehen dieses Investment wahren zu wollen. Die 67 % Kurzarbeitergeld dem Praxisinhabenden Zahnarzt gegenüberzustellen ist auch Birnen mit Äpfeln zu vergleichen

Und hier liegt das Grundproblem...

Und hier liegt das Grundproblem: Warum müssen hochspezialisierte Fachkräfte wie Zahnärzte sich auch noch um betriebswirtschaftliche Aufgaben kümmern. Wenn die medizinische Grundversorgung genau wie bei Polizei, Feuerwehr und Lehrern geregelt ist, würden diese Kosten zu 100% vom Staat übernommen und Ärzte könnten als Angestellte die Vorteile von Maßnahmen wie Kurzarbeitergelde genau wie alle anderen Bürger in Anspruch nehmen. Wollen Ärzte aber weiterhin die Vorteile als Unternehmer wahrnehmen, müssen Sie sich auch an die normalen Regeln des Marktes halten, Rücklagen für schwierige Zeiten bilden und bei Zahlungsschwierigkeiten (Hilf-)Kredite zu den vorhandenen Konditionen aufnehmen, wie jedes andere Unternehmen auch. Alles andere wäre eine Subventionierung einer einflussreichen Intressengruppe auf Kosten der Allgemeinheit unter dem Dekmantel der aktuellen Corona-Krise.

@ Sternenkind (14:12)

"Die Armen im Land werden es zu tragen haben"
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Logisch, es hat schon seinen Grund haben, warum die Armen arm sind.

Nun ja

Dürfen 30% behalten....macht bei 2 Mio - 600000€ oben drauf. Einmalig und schamlos das ganze. Unglaublich

@GrafStepenitz

Miete kann gestundet werden, Mitarbeiter können in Kurzarbeit gehen, Materialkosten /Labor fallen nicht an, wenn nicht behandelt wird. Wirklich keine Rücklagen?
Die Schamlosigkeit empört mich.
Notdienste gehören zum Berufsbild dazu und werden honoriert. Selbständigkeit birgt immer ein Risiko, und gab es nicht bisher viele gute, äußerst lukrative Jahre? Ein Blick auf die Zahlen s.o. genügt.

Zahnaerzte

koennen sicher 3 Monate ueberleben. Ich denke eher an die Angestellten von Praxen, die Unterstuetzung brauchen.

Hoffentlich ist das sichergestellt.

@roflrofl um 13:20

>> Manche aber - wie auch manche Fachärzte machen aber zu, und streichen auch noch Kurzarbeitergeld ein, weil das Quartal eh finanziell schon vorbei ist, die letzten Wochen im April würden sie eh nichts verdienen.<<

Quartal hat zwar was mit "4" zu tun, aber ein viertel Jahr hat 3 Monate und im April fängt das 2. Quartal an.

Davon abgesehen ist eine Sonderbehandlung mMn nicht gerechtfertigt. Ich bin auch Freiberufler, meine gesamten Einnahmen brechen weg und ich krieg keine Sorforthilfe. Trotzdem bin ich nicht am Jammern.

Applaus

Also ich wäre bereit, auch für meinen Zahnarzt mal zu klatschen und Danke zu sagen, wie auch für Krankenpfleger und Supermarktangestellte.
Das sollte dann aber auch reichen.

Geld für notleidende Zahnärzte?

Es wird immer grotesker und unverschämter. Arme Minijobber werden höchstens mit Almosen und leeren Tafel-Tischen abgespeist. Aber vermögende Spitzenverdiener mit Villa sollen großzügige Geldzahlungen erhalten.
Wann hört das "Schweigen der Lämmer" endlich auf?

Statt der Hilfen für Zahnärzte,

sollte Herr Spahn lieber dafür sorgen, dass diese mit entsprechender Schutzausrüstung ausgestattet werden, sprich virensichere Masken und Schutzbrillen, damit der Betrieb aufrecht erhalten werden kann.
Beim Bohren entstehen feine Stäube und Aerosole, die u.a., falls der Patient Covid-19-positiv wäre, auch über ungeschützte Augen (Schleimhäute) übertragen werden können. Davor haben die Zahnärzte und das Personal Angst.
Es mangelt an entsprechenden Masken und Brillen, deshalb mein wiederholter Appell, diese Infrastruktur für deren Herstellung hier im Lande zügig aufzubauen!

Hilfen !

Es gibt mit Sicherheit Praxen und Betriebe, die mit etlichen Kosten und Schulden belastet sind. Wenn diese nun Hilfen bekommen, mit vorheriger Prüfung, meckere ich keineswegs.
Natürlich sollen Arbeitsplätze erhalten werden, deshalb sind in einer solchen Situation auch Hilfen in Ordnung, nur ist es nicht nach vollziehbar, dass Pflegekräfte ihren versprochenen Bonus erst langwierig selbst beantragen müssen, aber bei verschiedenen Berufsgruppen das Geld mit der Gießkanne vergossen wird, ohne überhaupt mal zu schauen, brauchen die überhaupt und wer "Wasser".
Und leider werden etliche Menschen, die ehr schon am Existenzminimum sind, einfach vergessen. Die können ja in den Höhlen all der kaputten Brücken hausen und schlafen, samt ihrer Kinder.
Danke an all die Gleichheit der Menschen !!!

Herr Spahn was geht bei Ihnen im Kopf vor??

40% für Physiotherapeuten 90% für Zahnärzte wo ist doch die tolle Solidarität in diesem Land geblieben Herr Spahn?? Dem reicheren noch mehr Geld in den Rachen werfen wo ist da die Gerechtigkeit. In den Praxen der Physiotherapeuten ist eine Umsatzeinbuße von 70% vorhanden man wird komplett von der Regierung vergessen das wir uns genauso schützen müssen. Zusätzlich werden wir noch am schlechtesten bezahlt und dann sollen wir nur 40% erhalten schämen. Sie sich

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