Kommentare

Flexible Lösungen gefragt

Die Pandemie fordert in den nächsten Monaten ein permanentes Finetuning. Wo kann man mit dem besten Effekt für uns alle etwas lockern - dann zwei Wochen abwarten, wie sich das auf die Neuinfizierungen auswirkt und dann nachbessern, noch etwas mehr lockern oder wieder ein bisschen einschränken. Die Politik tut gut daran, der Bevölkerung weiter klar zu sagen: Unser alltägliches Leben wird noch mindestens bis Anfang nächsten Jahres deutlich von der Pandemie geprägt sein. Normalität ist noch lange nicht in Sicht. Noch gibt es in unserer Umgebung Länder die zeigen, wie man es nicht machen sollte: Überfüllte Intensivstationen, wo Menschen mangels Kapazitäten sterben müssen. Es ist die größte globale Naturkatastrophe seit der "spannischen Grippe". Seien wir froh, wenn es nicht so schlimm wird wie die Pest im Mittelalter. Wer glaubt eigentlich wirklich noch, dass wir tollen Menschen des 21. Jhdt. vor solchen Katastrophen sicher sind? Die Natur ist mächtig, viel mächtiger als wir.

Nun ja

„Eine Rate von 15 Prozent Immunitätmuss man zunächst einmal technisch betrachten, ob das Diagnosen sind oder nur Signale aus einem Labortest. Diese Labortests haben eine hohe Rate von falschen Positiv-Signalen rein technisch. Aber auch, weil es bestimmte Erkältungsviren gibt, die diese falschen Signale machen", sagte Drosten im "ZDF"
Im Übrigen, so Drosten, sei der niedrige Wert der Sterblichkeit nichts Neues, davon sei man schon vorher ausgegangen.

Aha. Erkältungsviren können Test positiv machen und von einer niedrigen Sterblichkeit sei man immer ausgegangen...Er wird immer krasser der Schwindel.

Schulöffnung

Gerade bei der Schulöffnung sollte man regional verfahren, da die Kreise unterschiedlich stark betroffen sind. Wenn ältere Lehrer und Risikoschüler bzw Schüler deren Eltern zur Risikogruppe gehören zu Hause bleiben, könnte pro Jahrgangsstufe eine Onlineklassen eingerichtet werden die von den Risikolehrern unterrichtet wird. Wenn man den Stundenplan etwas ausdünnt sollte es für Lehrer Schüler und Eltern schaffbar sein.

Epidemiologischen Untersuchungen in Südkorea

könnten eine Lockerung der Corona-Regeln kippen und zu einer vollkommenen Strategieänderung führen.

In Südkorea ist nach Angaben von Behörden bei 91 von einer Coronavirus-Infektion genesene Menschen die Krankheit Covid-19 erneut ausgebrochen.

Ein rezividierendes Covid19- Virus das man nicht mehr los bekommt wäre die ultimative Katastrophe.Vor allem für jüngere Infizierte.

Der Direktor des Koreanischen Zentrums für Krankheitsbekämpfung KCDC, Joeng Eun-kyeong, erklärte am Freitag, es sei eher wahrscheinlich, dass das Virus "reaktiviert" worden sei, als dass es sich um Neuinfektionen handele.

Wieviel Energie verschwendet wird

Liest man die Tage die Berichterstattung,hört den Politikern zu,wird es langsam "lustig unlustig".Ist es in echt jetzt schon so weit, dass Zeppeline die Ausgangsbegrenzung überwachen sollen,dass noch mehr Ordnungshüter auf den Straßen sein sollen,dass sich zufällig treffende Personen auf Einkaufsparkplätzen mit Ordnungsgeldern belegt werden, weil sie ein kleines Schwätzchen mit S-Abstand gehalten haben?Parkplätze an Seen, Freizeitwäldern usw. gesperrt u überwacht werden?Ich muss schon sagen.Diesen Aufwand würde ich mir bei der Terror-/Verbrechensbekämpfung überhaupt wünschen.Es wundert nicht,dass immer mehr Menschen raunig werden,ihren Unmut lauter nach außen tragen.Man muss sich an den Kopf greifen,für was alles Geld und Zeit da ist.Überwachung aus der Luft.Da wundert es nicht mehr,dass sogar Einkaufspackerl kontrolliert werden u nach dem Ziel gefragt wird.Die Leuts sind so zufrieden mit der CDU/CSU, dass sie diese wieder wählen würden."Die spinnen,die Römer"!"Voll krass,eh".

“Einheitliche Kriterien“...

...bei der Wiedereröffnung der Schulen.

Die Frage freilich ist, wie dieser kleinste gemeinsame Nenner für alle 16 Bundesländer aussehen könnte.
Zuerst evtl. die angeblich weniger gefährdeten 5.- bis 10.-Klässler, oder die Abiturienten, die ja auch zu Potte kommen sollten?
Keinesfalls können alle Schulen gleichzeitig öffnen, das ist sicher auch nicht angedacht.
Hier muss und wird jedes Bundesland eigene Standards setzen müssen, deren Verantwortung letztlich auch bei dessen Landesregierung liegt.

Dass Armin Laschet da schon wieder mit den Hufen scharrt, ist unangebracht.

Merkel und die Länderchefs .....

beraten !
Sooft wie die jetzt beraten , hätten sie zum Anfang der Pandemie beraten, wären die Voraussetzungen anders gewesen. Es wurde einfach zu lange gezögert um richtige Entscheidungen auf den Weg zu bringen.

@Sternenkind, 09:01

Und mit welchen Argumenten und welcher Qualifikation bezichtigen Sie Herrn Drosten des Schwindels?
So zitiert ist doch noch völlig unklar, um welche Tests (Virus oder Antikörper, verwendete Methode etc.) es geht.

@ Sternenkind, um 09:01

Welchen Schluss Sie aus Ihren Darstellungen - und dem daraus resultierenden falschen Vorwurf des Schwindelns - hinsichtlich der Wiedereröffnung der Schulen ziehen, liegt zwar nah, hätte man dennoch gerne von Ihnen erfahren.

Immer noch ganz am Anfang

Mir scheint, dass es vielen Menschen nicht klar zu sein scheint, dass wir uns momentan noch immer ganz am Anfang der Pandemie befinden. Wir haben heute etwa 120.000 Infizierte, es sind noch 60.000.000 die den Virus in Deutschland durchmachen müssen um eine hinreichende Immunsierung zu erreichen. Bei einer Verdoppelung alle 14 Tage dauert das bis Mitte August! Im Sommer werden folglich die ganz großen Dramen in den Krankenhäusern erst kommen.
Man steht hier einem Gegner gegenüber, der VÖLLIG unbeeindruckt ist von wirtschaftlichen, ethischen, politischen oder gesellschaftlichen Wünschen. Macht man sich das klar, bleibt nur eine konsequente Weiterführung der Einschränkungen bis in den Herbst hinein. Macht Euch das mal klar!
Fakt ist aber auch, dass es insgesamt in Deutschland - ohne Impfstoff o.ä. - über 1 Million Tote geben wird (Lethalität 2,2%). Wir strecken diese traurige Zahl nur über einen längeren Zeitraum - ganz egal ob mit oder ohne Einschränkungen.

Schulöffnungen ?

Wie mächtig stark der Virus durch die Schulschließungen eingedämmt wurde, kann man doch deutlich an der Delle in der Grafik der Infizierten sehen.

Deshalb sollen Schulöffnungen das absolut letzte sein, was diskutiert wird.

Ansonsten, wird man sehen, wie 14 Tage nach Schulöffnung die Infektionszahlen wieder ansteigen.

Dann geht alles von vorne los.

Herr Altmeier

"Wir sehen einen ersten Silberstreif am Horizont, denn die Zahl der Neuinfektionen nimmt nicht mehr so stark zu", sagte der CDU-Politiker der "Augsburger Allgemeinen". Dies sei der großen Disziplin der Bürger zu verdanken. "Wenn wir aber die Beschränkungen zu früh lockern oder aufheben, waren all diese Opfer möglicherweise umsonst."
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Ich denke da haben Sie sicherlich Recht.Wir Bürger haben schon viele Wochen Disziplin geübt und werden auch noch ein paar Tage durchhalten.

Lockerung der Corona-Regeln

Hoffen wir, dass die politisch Verantwortlichen (Bundes- und Landesregierungen) weiterhin so besonnen agieren wie bisher; Winfrid Kretschmann's Hinweis, dass ein zweiter "Shutdown" wirtschaftlich und gesellschaftlich nur schwer zu verkraften wäre, sehe ich auch so.
Wenn man die "Corona-Daten" in Deutschland mit denen aus dem Ausland vergleicht, scheinen wir mit den getroffenen Maßnahmen nicht falsch zu liegen (die Daten aus China können nicht als Vergleich herangezogen werden, wie ein kürzlich in den ARD Tagesthemen geführtes Interview mit einer Kennerin der chinesischen Kultur gezeigt hat - dort sind die Daten aus Wuhan extrem nach unten manipuliert).
Ich denke, dass in der Bevölkerung ein breiter Konsens auch für die kommenden Maßnahmen bestehen wird (auch wenn es natürlich keinen 100%igen Konsens geben wird... wie bei allem, darf man in DE zum Glück und Dank unserer Demokratie kontrovers diskutieren!).

Pro und Contra

Für die Verständlichkeit und Erklärbarkeit wäre ein gemeinsames Vorgehen bei den Schulen ohne Frage sinnvoll. Auch im Hinblick auf die Vergleichbarkeit von Prüfungen.
Nur lässt sich ja nicht beiseite wischen, dass die Lage in M-V ganz anders ist als in NRW oder Bayern. Und auch da gibt es von Kreis zu Kreis große Unterschiede und daher vermutlich auch andere Infektionsrisiken. Die sind in meinen Augen zu berücksichtigen.

Gemeinsame Kriterien, wann ein Land welche Schulen und Klassen öffnet, könnten ein Ausweg sein. Nur würde dann z.B. der Norden vermutlich vor dem Süden starten, wofür es einen Umgang bräuchte.

Das Anfahren von

Aktivitaeten sollte geschehen, aber kontrolliert risikofrei zumindest aeusserst ueberwacht. Dabei koennen Massentest ooder auch handydaten nuetzlich sein.

Geduld ist gefordert, ansonsten wird es einen Bumerang Effekt geben. Gegenwaertig weiss man noch nicht gesichert, ob die im Feld erworbene Immunitaet belastbar ist. Solange das unklar ist, bleibt das Zurueckdraengen der Infektion die einzige wirkliche Option. Alle Massnahmen dazu sind herzlich willkommen.

@08:46 von Autograf

"Die Natur ist mächtig, viel mächtiger als wir."

Ja, ja...

Sie vergessen warum die Menschen in den Länder "in unserer Umgebung mangels Kapazitäten sterben müssen".

Dort hat man das Gesundheitswesen noch brutaler kaputt und auf Economy gespart als bei uns. Wir als einer der reichsten Länder der Welt haben eine Apparatemedizin um die uns andere beneiden, das Personal wurde genau wie um uns herum weggespart.

Wir hätten keine "Krise" wenn wir nicht unser Gesundheitssystem von McKinsey und Konsorten zum Wohle von Allianz und Komplizen an die Wand gefahren hätten.

Warum wohl sitzt ein "Herr" Bahr auf einem gut dotierten Posten?

Es ist NICHT das Virus, welches die Leuten so massenhaft sterben lässt, es ist die Gier!

@ 09:09 von Anton2

„ Ein rezividierendes Covid19- Virus das man nicht mehr los bekommt wäre die ultimative Katastrophe.Vor allem für jüngere Infizierte.“

Diesen Artikel habe ich auch gelesen und muss sagen, entspreche das der Wahrheit, wäre es eine gesundheitliche Katastrophe. Ein Virus ähnlich SARS mit einer höheren Infektiosität als die der Influenza und das sich ähnlich wie Herpesviren oder Clamydia Pneumonea im Körper wie ein Schläfervirus befindet, wäre wirklich kaum zu fassen und würde die Durchseuchungsstrategie und Immunität ob/Dauer über den Haufen werfen....

Der Nebel lichtet sich: Dunkelziffer Studie

Österreich hat ermittelt, dass d. Dunkelziffer „wahrscheinlich“ etwa 200% der bekannten Infizierte umfasst, was eine Durchseuchung von 0.33% bedeutet.( Ich hätte aufgrund d. bekannten Neuinfektionsrate auf ca. 100% geschätzt.) Das 95% Konfidenzintervall umfasst allerdings alles von 0.12-0.76, so dass das auch mit nur 100% noch „drin“ ist.

Effektive Mortalität würde dadurch letztlich auf ein Drittel fallen. (Praktisch dürfte dies daran scheitern, dass in vielen Ländern d. meisten unbekannten Fälle unbekannt bleiben werden.)

Von kleinen durchgetesteten Populationen (Webasto-Cluster, Kreuzfahrtschiff, Rückführungsflüge, Andorra, Island etc.) weiß man das ca. 20% d. Infizierten klinisch auffällig werden. Dies ist einer meiner Hauptkritikpunkte an d. Heinsberg-Studie gewesen (die hätte ohne falsch positive 4% ergeben).

Wieviele d. 1500 Österreicher, deren Infektion zum Durchführungszeitpunkt d. Studie noch nicht bekannt waren, wurden SPÄTER klinisch auffällig ? Ist dies konsistent?

Man steckt eben in einem Dilemma

bei der Wahl, welchen Tod man sterben möchte. Die vermeintlich Stärken waren es bis dato gewohnt, sich als Leistungsträger durchzusetzen, gerne auch auf Kosten der Schwachen. Sollte sich daran etwas ändern?

@ 09:01 von Sternenkind

„ Aha. Erkältungsviren können Test positiv machen und von einer niedrigen Sterblichkeit sei man immer ausgegangen...Er wird immer krasser der Schwindel.“

Sie haben keine Angst, gut, das wissen mittlerweile Alle hier. Wieso helfen sie dann nicht in einem Krankenhaus als z.B. Essensausträger mit? Oder stellen sich (nach einem negativen Test natürlich) als Hilfe in der Altenpflege zur Verfügung? Hier werden junge, gesunde Menschen ohne Angst und Panik Händeringend gesucht..

Totaler shut down sinnvoll?

Wenn 20% ( ältere u. Risikopatienten mit Vorerkrankungen ) gefährdet sind mit einem lebensgefährlichen Verlauf bei Covid19-Infektion, 80% aber diese wie eine Grippe auskurieren, ist es dann nicht sinnvoller diese 20% zu separieren und zu schützen als alle 100%? Niemand der Virologen sagt das die Infektion mit diesen Maßnahmen vermeidbar oder aufzuhalten ist. Es geht doch darum zu verlangsamen und die Gefährdeten zu schützen. Gleichzeitig riskieren wir mit jeder weiteren Woche des shut downs unsere Wirtschaft so massiv zu schädigen, dass sich die auf Jahre nicht wieder erholen wird. Also liebe Ministerpräsidenten bitte massvoll Kontaktbeschränkung und absolut bei den Gefährdeten. Aber die Kinder und arbeitende Bevölkerung jetzt zügig wieder zurück in Schulen und an die Werkbänke!

Situation kontrollieren

Die Minister sagen genau das Richtige.
Wenn zu früh gelockert wird, dann wird eine zweite infektionswelle auf uns zu kommen.

Wir müssen unbedingt wissen wo sich die Infektionsketten befinden.

Bei welcher täglichen Infektionsrate werden wieder alle Kontakte getestet? 1000/100?! Gibt es dazu Aussagen? Die Folgerung daraus ist, dass die testkapazität immer noch nicht ausreicht.

Es muss alles dafür getan werden unerkannte Infektionen zu verhindern. (Apps, Quarantäne, Verhalten, Einreise etc.)

Eins ist klar. Volle Schulklassen von 30 Schülern + machen die Hygiene Standards unmöglich. Selbst 15 Schüler pro Raum erhöhen die Wahrscheinlichkeit für Infektionen. (Verständnis, Belüftung, Zeitraum lange, Berührung von Gegenständen, Masken?!)

Es ist wirklich irritierend, dass als erstes von Schulen gesprochen wird, dabei hier die Situation sehr schwer/fast unmöglich zu kontrollieren ist.

In gewissen Betrieben sieht das eventuell anders aus.

Aufhebenung dr Beschränkungen

die Politiker sind sich uneinig gegenüber ob man die Beschränkungen schon aufheben kann oder nicht, Frage haben diese Politiker sich diese Gedanken auch gemacht als Sie diese Beschränkungen eingeführt haben und damit eine mögliche Pleitewelle von Betrieben in Kauf genommen haben und somit für Massenarbeitslosigkeit entstehen könnte. tut mir leid aber ich habe absolut kein vertrauen in unsere Politiker mehr.

Schulen

sollten als letztes geöffnet werden. Mag sein, dass Kinder am wenigsten betroffen sind von den gesundheitlichen Auswirkungen des Virus, dafür verbreiten sie es am schnellsten. Abstand halten in den ôffentlichen Verkehrsmitteln ist schwer umzusetzen, und schließlich sind es Kinder-die vergessen Abstand zu halten. Ein zweiter Lockdown wäre die Katastrophe der Katastrophe-und Abiturienten-haben wohl bewiesen, dass sie fähig sind das Abitur zu leisten, sonst wären sie wohl nicht so weit gekommen-ich bin für eine Durchschnittsnote aus dem letzten 4 Halbjahren. Denn SONST wird es unfair! Die Klausuren liegen ja schon lange fertig in der Schublade-Corona wurde da nicht berücksichtigt-mal abgesehen von dem Psychostress, dem die Kinder die letzten Wochen genauso ausgesetzt waren...

Föderalismus gut und schön, aber

Das jedes Bundesland eigene Regeln hat, ist auch epidemiologisch unsinnig. Werden wir demnächst an den Baden-Württemberger Zahlen einen „Baumarkt-Effekt“ sehen? Werden überhaupt auch im Hotspot Bayern die Schulen am 20.04 wieder geöffnet, wird dies je nach Bundesland, Schulart und Jahrgangsstufe unterschiedlich erfolgen? Schließlich endet das Schuljahr nicht überall am selben Datum !

Bis man an den Fallzahlen erkennt, was eine Maßnahme bewirkt, dauert es etwa 8 Tage (Inkubationszeit ist ca. 5-6 Tage).

Wenn man also „lockert“ und am 28.04. feststellt, dass die Fallzahlen doch wieder exponentiell steigen, was genau wird dann gemacht und ab welchem Anstieg und ab wann ? Niemand weiß es, niemand kann es sagen! Es gibt keine verlässlichen Modelle, weil die Datengrundlage fehlt !

Endlich rücken wir ein wenig

Endlich rücken wir ein wenig ab von unserer ach so angewöhnten Spaßgesellschaft. Die Natur holt sich gerade ihre Belange mit nahezu unglaublicher Härte zurück. Ich bin nur froh, daß ich keinen Kredit zurückzahlen muß. Bei der wirtschaftlichen Situation hätte ich damit echt ein Problem.

Was wir brauchen sind vernünftige Entscheidungen!

Schützen wir vor allem Diejenigen, die besonders gefährdet sind. Wer das ist, war von Anfang an klar. Alte und Kranke. Für die große Mehrheit ist Corona nicht gefährlicher als jede andere Grippe. Bisher gibt es jedenfalls keine anderslautenden Zahlen. Währen dem Wissen entsprechende Taten gefolgt, wären viele Alte und Kranke nicht infiziert worden! Und wie bei allen anderen Grippewellen, wäre die Gefahr nach einigen Wochen vorbei gewesen und das Virus hätte seinen Nährboden verloren. Durch die propagierte Verlangsamung der Infektionen wird das Virus tatsächlich künstlich am Leben erhalten und kann jederzeit und über viele Monate hin, wieder und wieder Massenhaft neue Todesfälle verursachen.

Lösungen

Es muss ausschließlich darum gehen, die Menschen der Risikogruppe zu schützen. Was macht es für einen Sinn gesunde Erwachsene und nachweislich wenige betroffene Kinder mit Kontaktverboten zu isolieren, wenn Omas und Opas sich fröhlich in Supermärkten, Baumärkten und Tankstellen unterwegs sind? Die Schulen und Kitas müssen wieder öffnen, sonst wird sich das negativ auf diese Jahrgänge auswirken. Eltern sind nunmal keine Lehrer. Die Wirtschaft muss wieder hochgefahren werden, damit Menschen wieder arbeiten können. Man muss bedenken wer unser Gesundheitssystem finanziert. Das sind wohl Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Wenn die kein Geld verdienen, wird unser Gesundheitssystem auf jeden Fall kollabieren. Die Risikogruppe braucht Kontaktverbote, nicht alle Menschen. Tests müssen dazu bei Arbeitnehmern und Schülern durchgeführt werden. Menschen die symptomatisch erkrankt muss man nicht testen. Die werden eh isoliert und können keinen Anderen anstecken. Kinder und Arbeitnehmer jedoch schon.

@Autograf - Kein Vergleich zur Pest.

08:46 von Autograf:
"Seien wir froh, wenn es nicht so schlimm wird wie die Pest im Mittelalter."

Das kann es gar nicht werden, da nur jeder fünfte Coronainfizierte medizinisch behandelt werden muss. Die Sterblichkeit liegt bei unter einem Prozent.

Bei den mittelalterlichen Pestepidemien ist jeder dritte Bewohner gestorben.

Lockerung des Shutdowns

Das Virus und die Infektion damit ist nicht aufzuhalten nur zu verlangsamen. Schritt 1 ist gelungen. Nachdem man verstanden hat, das ein lebensbedrohlicher Verlauf nur bei 20% ( ältere und Menschen mit Vorerkrankungen) gegeben ist gilt es doch diese maximal zu separieren und zu schützen. Die anderen 80% aber durchleben die Infektion wie eine schwere Grippe. Ohne das Krankenhaus und Intensivmedizin erforderlich sind. Anstatt also alle 100% zu isolieren ist es doch sinnvoller und wirtschaftlich auch dringend notwendig , die anderen 80% , also die Kinder wieder in die Schule und die arbeitende Bevölkerung zurück an die Werkbänke zu schicken. Und das bitte unverzüglich . Das heißt doch auch nicht , das man hier nicht weiterhin sehr achtsam mit Hygiene und Abstandsregeln umgeht. Dazu wie das umgesetzt wird bitte schnellstmöglich planen und nicht auf später zu verweisen und es ist noch nicht an der Zeit darüber nachzudenken.. doch ist es und zwar schon5 min nach 12 für die Wirtschaft!

Jeden Tag

eine neue Idee, obwohl eigentlich nicht so richtig weiß was wie warum und wo passiert.
Neue Experten wachsen wie Pilze im Herbst, etwas Besonnenheit wäre ganz gut.
Die Idee mit den Schulen, ist eine Idee, wo am schnellsten der Virus weiter verbreitet wird, Kinder und Jugendlich suchen immer Nähe zu einander.
Braucht sich nur jeder umzusehen, oder vom Balkon oder aus dem Fenster.
Wenn schon Lockerungen, dann welche, die auch Wirtschaftlich und für die Bevölkerung wichtig sind.
Kinder sind heute sehr lange in der Schule, im Vergleich zu früheren Generationen, da kommt es auf paar Tage wohl eher nicht an.

Ich finde die Idee nicht unbedingt sehr klug, hab natürlich keine Entscheidungsmöglichkeit, das machen andere.
Kinder können nicht Pleite gehen, andere aber schon.

Re R.Sauer

„ Durch die propagierte Verlangsamung der Infektionen wird das Virus tatsächlich künstlich am Leben erhalten und kann jederzeit und über viele Monate hin, wieder und wieder Massenhaft neue Todesfälle verursachen.“
Sie haben verstanden. Sehr gut und danke für ihren Eintrag.

Geduld?

Geduld kostet Geld, denn: Time is Money. Und Geld regiert die Welt. An den Entscheidungen zur schrittweisen Lockerung wird man sehen, wir sehr sich das Geld, also die Wirtschaft, durchsetzt. Dieses Herumgeiere um die Rücknahme von Beschränkungen nervt ungemein.

Auch vermisse ich Hinweise, welcher Politiker welcher Firma nahe ist, der jetzt schon auf Lockerungen drängt und lautstarkes Nachdenken darüber übt.

Strenge Hygiene-Regeln bei Schulen werden unerlässlich sein. Da ist es sehr kontraproduktiv, dass die Schulbaurichtlinien in Rheinland-Pfalz z.B. seit einiger Zeit Klassenräume ohne Waschbecken zulassen. Von Warmwasser ganz zu schweigen.

re prof. t.

"Gerade bei der Schulöffnung sollte man regional verfahren, da die Kreise unterschiedlich stark betroffen sind."

Sicher. Und nach einer Minute sind die Kommentarspalten vollgeheult dass nix einheitlich geht und keiner genau Bescheid weiß.

@transarena, 9:22

„ Wie mächtig stark der Virus durch die Schulschließungen eingedämmt wurde, kann man doch deutlich an der Delle in der Grafik der Infizierten sehen.

Deshalb sollen Schulöffnungen das absolut letzte sein, was diskutiert wird.

Ansonsten, wird man sehen, wie 14 Tage nach Schulöffnung die Infektionszahlen wieder ansteigen.

Dann geht alles von vorne los.“

Ich kann Ihre Bedenken nachvollziehen.
Ich denke mir, dass es funktionieren könnte, wenn wir in den Familien wieder weniger infizierte und damit auch z.T. ansteckende Personen haben. Dann können Kinder das auch weniger verbreiten bzw. mitbringen.

Ich hoffe, dass es sinnvolle Abwägungen geben wird, wann und wie diese Öffnung der Schulen dann kommen wird. Je jünger die Kinder, umso weniger werden 1,5m Abstand konsequent zu halten sein und wird ein Mund-Nasen-Schutz für alle funktionieren.

@IBELIN - Die Maßnahmen dürfen nicht ausgereizt werden!

09:26 von IBELIN:
"Gegenwaertig weiss man noch nicht gesichert, ob die im Feld erworbene Immunitaet belastbar ist."
> Natürlich ist sie das. Andernfalls würde sich ein Erkrankter kontinuierlich selbst anstecken und nie gesund werden.

"Solange das unklar ist, bleibt das Zurueckdraengen der Infektion die einzige wirkliche Option. Alle Massnahmen dazu sind herzlich willkommen."
> Nein, das sind sie ganz und gar nicht. Man verbietet ja auch keine Autos, obwohl es jeden Monat 300 Verkehrstote gibt.

Es muss ein sinnvolles Verhältnis aus Gefährdung und Nutzen gefunden werden.

re astrid haas

"Nachdem man verstanden hat, das ein lebensbedrohlicher Verlauf nur bei 20% ( ältere und Menschen mit Vorerkrankungen) gegeben ist gilt es doch diese maximal zu separieren und zu schützen."

Menschen leben in Familien. Wie wollen Sie die teilweise separieren?

Handlungsempfehlung

Da es bereits einige Länder gibt, die Lockerungen beschlossen haben, sollte man sich anschauen, wie sich die Fallzahlen in diesen Ländern 8 Tage später entwickeln.

Für Deutschland hiesse das: KEINE Lockerungen schon zum 20.04. !

Außerdem haben Länder die öffnen wollen, oft parallel eine Mundschutzpflicht eingeführt. In Österreich verteilen Polizisten (mit Mundschutz) bereits „Knöllchen“ bei Verletzung der Mundschutzpflicht!

Spannend wird das vor allem auf der Arbeit: prinzipiell müsste die Öffnung jedes Betriebs an das Vorhandensein von Mundschutz für die Mitarbeiter gebunden sein.
Ich kann mir aber schwerlich vorstellen, dass Deutschland eine derartige Bestimmung erlässt. Vermutlich wird es auf eine „freiwillige“ Verpflichtung der Firmen hinauslaufen. Mitarbeiter „dürfen“ dann zB ihre Masken von zu Hause mitbringen o.ä.

Unveränderter Blindflug

Wir wissen noch immer nicht, auf welchen Wegen Corona übertragen werden kann - nur Tröpfchen (Nähe) kann es nicht sein, sonst müssten die Neuinfektionen weit stärker zurückgehen (insbesondere auch in Italien und Spanien, die haben rigidere Sperren). Und wieso sind die Fallzahlen dort höher? Nur zu spät reagiert? Oder geht es womöglich doch über Haustiere, rohe kontaminierte Nahrungsmittel (wer wäscht Tomaten, Salat oder Äpfel mit Seife), mangelnde Hygiene (z.B. unzureichend gespülte Gläser in Bierzelten) oder … - erforscht wird das nicht, impliziert aber das Risiko, dass die falschen Maßnahmen getroffen werden.

Es ist offensichtlich, dass die Kontaktbeschränkungen nur teilweise zum Ziel führen, wobei das sogar Zufall sein könnte - bevor man die also verlängert, müsste endlich mal Grundlagenforschung betrieben werden, statt dessen beschäftigt man sich lieber mit Masken.

Der Weg

den die Chinesen und Koreaner und meisten Asiatischen Laender gehen ist der einzig richtige, nach dem derzeitigen Kenntnisstand ueber dieses Coronavirus und die von Ihm ausgeloeste Krankheit Covid-19.

Die Immunisierung der Bevoelkerung ueber Feldinfektion ( wie in Europs angestrebt) ist derzeit nicht gesichert, ob das funktioniert. Neue Daten und Erkenntnisse aus Suedkorea sprechen eher dagegen.

Deswegen wird man sich moeglicherweise darauf einstellen muessen die Wirtschaftsweise anzupassen. Es wird moeglicherweise mittelfristig kein zurueck in die unbedarfte Vergangenheit geben. Es heisst jetzt kreativ sein und zu lernen mit der Bedrohung des Virus zu leben, ohne dass der die Gesundheit der Population noch die Wirtschaft zu stark beeintraechtigt.

Man wird voraussichtlich zwangsweise sich anpassen muessen.

Politiker mahnen..

Als erstes, ich stehe voll und ganz hinter den getroffen maßahmen zur bekämpfung des Virus... Aber, wenn ich die Moderatoren und Politiker im TV sehe, frage ich mich doch, : halten sie sich auch an die von ihnen getroffen maßanhmen? Denn keiner von ihnen hat eine "Coronafrisur" alle sehen immer frisch gestylt aus... Wie machen sie es nur... Wenn man doch 2 Meter abstand einhalten soll??

@ 09:26 von IchMeinJaNur

Man hat in Frankreich, Spanien, UK und Italien nichts "kaputt gespart". Die Gesundheitssysteme waren noch nie besser. Oder hat es da je mehr Intensivbetten als heute gegeben? Was hat die Allianz mit unserem Gesundheitssystem zu tun? Es sind doch gerade die privaten Krankenversicherer, die ohne Murren umfassend die Leistungen ihrer Kunden bezahlen. Kranksparen tun die gesetzlichen Krankenkassen, die bürokratisch und zugleich verschwenderisch arbeiten und, damit die Arbeitnehmer nicht zuviel Beitrag zahlen müssen, an den falschen Stellen sparen, da wo es ihnen nicht weh tut und es nicht so auffällt: Bei der Vorsorge!

Ich bin geschockt!

War ich doch bisher vollkommen davon überzeugt, in einem der freiheitlichsten und demokratischsten Ländern der Erde geboren zu sein - und nun können alle diese Grundrechte mit einem Handstreich genommen werden? Ohne Überprüfung durch die unabhängige Justiz?
Wie gefährlich ist eine Demonstration, die uns im Grundgesetz explizit zugesichert wurde - als wäre es nicht möglich, dabei Abstand einzuhalten - nein, es ist offensichtlich für die Beherrschung der Massen zu gefährlich.
Zensur? Gibt es in Deutschland eigentlich keine...merkwürdigerweise dürfen aber Einträge und Seiten im Internet einfach verschwinden.
Für mich ist klar: Nach der Krise müssen alle diese Maßnahmen auf den Prüfstand des Verfassungsgerichtes, und diejenigen, die diese angeordnet haben müssen sich unangenehmen Fragen stellen. Hoffentlich.

@ 10:03 von Hustensaft

Wie kommen Sie auf die Idee, dass hier nicht geforscht wird? Im Gegenteil, weltweit sind tausende Unternehmen und Institute mit Milliardenbeträgen dabei, jeden Aspekt zu untersuchen, wo auch immer man nur Daten findet. Leider sind die Daten rar und die Zusammenhänge komplex, so dass man nicht einfach Lösungen finden kann - egal wieviel Geld man reinsteckt.

Schulen öffnen?

Die Öffnung der Schulen kann schnell in die Katastrophe führen. 30 Kinder auf so engem Raum zusammen? Wir wären sehr schnell wieder im exponentiellen Wachstum. Und die alten Menschen ab 60, die zuhause in den Familien wohnen? Wo soll man die isolieren.

Schulöffnung

Am 11. April 2020 um 09:08 von Prof. T.
Wenn ältere Lehrer und Risikoschüler bzw Schüler deren Eltern zur Risikogruppe gehören zu Hause bleiben, könnte pro Jahrgangsstufe eine Onlineklassen eingerichtet werden die von den Risikolehrern unterrichtet wird. 
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Onlineklassen...Das könnte funktionieren. Allerdings auch nur in Ballungsräumen und Städten die über ein gutes Internetnet verfügen. Da aber der größte Teil der Bevölkerung in Kleinstädten und ländlichen Gegenden wohnen sollte ihnen bewußt sein, dass hier vielerorts Offline bzw. Schlechter bis miserabeler Internetemfang herscht. Hier klappt es also nicht mit Onlineklassen, hier müßten die Schulen schon aus diesen Grund wieder öffnen ! Das geht aber nicht weil es halt noch zu früh ist für einen normalen Unterricht. Aus guten Grund !

@ Möbius

Spannend wird das vor allem auf der Arbeit: prinzipiell müsste die Öffnung jedes Betriebs an das Vorhandensein von Mundschutz für die Mitarbeiter gebunden sein.

Die Betriebe waren weder in Österreich noch in Deutschland geschlossen.

Zahl der Infizierten

Warum wird eigentlich so sehr auf die Zahl der Infizierten geachtet. Viel wichtiger sind die Informationen über Krankheitsverläufe, Belegung von Intensivbetten und Beatmungsplätzen. Bis es einen Impfstoff gibt, wird es Millionen an Infizierten geben und viele davon werden erst mitbekommen, dass sie infiziert wurden, wenn ein entsprechender Test gemacht wird. Da muss man nicht immer künstlich Panik mit irgendwelchen Zahlen schüren. Die Menschen wissen was zu tun ist. Abstandhalten und Hygiene. Das ist auch möglich wenn wir arbeiten gehen.

@10:01 von Nachfragerin

"09:26 von IBELIN:
"Gegenwaertig weiss man noch nicht gesichert, ob die im Feld erworbene Immunitaet belastbar ist."
> Natürlich ist sie das. Andernfalls würde sich ein Erkrankter kontinuierlich selbst anstecken und nie gesund werden."

So sieht es aus, dass das moeglich ist. Corona ist ein aggressives, mutierendes Virus. Die neuesten Erkenntnisse ueber Reaktivierung des Virus bei Gesundeten, sollte man erst weiter beobachten, bevor man ueber eine belastbare Immunitaet sprechen kann.

Solange das unklar ist, bleibt das Zurueckdraengen der Infektion die einzige Option.

Nun ja

Nach Ostern spätestens sei damit zu rechnen, dass eine „Isolationsmüdigkeit“ auftrete, heißt es laut „Tagesspiegel“ (Samstag) in einem Strategiepapier des Bundesinnenministeriums (BMI). Es sei damit zu rechnen, dass die derzeit bestehende hohe Zustimmungsrate für die Maßnahmen „massiv“ sinke und die Notwendigkeit, Sinnhaftigkeit und rechtliche Zulässigkeit der Maßnahmen „deutlich“ hinterfragt werde.

Welch erleuchtende Erkenntnis. Wunderbar.
Wegsperren geht halt nicht ewig obwohl viele hier sich dies wünschen.

@Am 11. A?pril 2020 um 09:34 von Astrid Haas

Sie meinen also, man sollte alle "Älteren" in Schutzhaft nehmen? Alle ab 65, wie z. B. Boris Palmer meint? Will er auf diese Weise Gauland, Seehofer, Schäuble und andere elegant loswerden? Sollen diese "Älteren" in Lagern "separiert" werden, oder wie denken Sie sich das? Und ich dachte immer, wir leben in einem freiheitlichen Rechtstaat...

Am 11. April 2020 um 09:22 von Wolf1905

"(die Daten aus China können nicht als Vergleich herangezogen werden, wie ein kürzlich in den ARD Tagesthemen geführtes Interview mit einer Kennerin der chinesischen Kultur gezeigt hat - dort sind die Daten aus Wuhan extrem nach unten manipuliert)."

In diesem Satz setzen Sie die Chinesische Kultur mit Manipulation gleich, auch die Aussage: "Wuhan extrem nach unten manipuliert", was heisst "extrem"? Was wollen sie damit verstaerken...? Was bezwecken Sie mit so einem Post...?

Eine Sache ist fuer mich ganz klar, da ich mit vielen Leuten aus China Kontakt habe, dort ist ausser in Wuhan die Sache ausgestanden, sie Leben wie vor der Endeckung des Virus und machen sich Sorgen um mich und meiner Familie, da wir in Deutschland Leben!

Lasst um Gottes Willen die Schulen zu! Wir gehen einen anderen Weg als China, der fuer uns leichter zu verkraften ist, aber dafuer auch laenger als in China dauern wird, wir muessen nur Wissen was wir wollen, haerter oder laenger!

warum sollte man

es geht um die Tatsachen und nicht darum dass man jetzt alle pflegen geht

Volksverdummung

Ich empfinde die Aussagen unserer Regierung langsam nur noch als Volksverdummung.
Natürlich muss reagiert werden, das ist klar.
Klar ist aber auch, dass tiefe Einschnitte schnelle Lösungen erfordern.
Wurde zunächst die Situation völlig verharmlost, so wird sie jetzt künstlich gefährlich gehalten. Je lauter das Volk nach Lockerung schreit, desto mehr "steigen die Zahlen wieder".
Die Wirtschaft als auch das Volk muss wieder eine halbwegs normale Beschäftigung bekommen. Und das erreicht man nicht mehr mit guten Worten sondern mit Taten.
Das Einschränken und Aufheben von Grundrechten - das sind die Rechte, für die Menschen ihr Leben gelassen haben - darf nicht mehr toleriert werden.
Lock down also wieder schrittweise, und unter Beachtung der Risikogruppen, aufheben. Normalität sukzessive wieder herstellen und der Regierung aufzeigen, wer das Volk ist.

Meine ganz persönliche Meinung zu der ich auch stehe. Aber es reicht langsam

@Sie haben verstanden. 9:56 von Sternenkind

zu @@R.Sauer
Nein, Sie haben eben nicht verstanden. Und zwar fast alle bis auf 2-3 Ausnahmen,
die auch im bereits geschlossenen Thema Coronamythen kommentiert haben.

Es ist immer dasselbe:
Naturwissenschaftlicher Unverstand 'paart' sich mit Pseudoexperten,
um dann diesen unsäglichen 'Demokratiehass' im Namen der Meinungsfreiheit
als Dauerbeschallung von sich zu geben.

Ich rede mit solchen nicht mehr, da letztlich sinnlos,
mache mir nur fleissig Notizen, wie die gerade heissen ;-)

die geschützten sind jetzt in den Pflegeheimen fast

alle erkrankt. Im Baumarkt würden sie sich nicht so anstecken

Re der freundliche

Und sie kaufen der Mutter mit 3 Kindern und 1200€ brutto die hierfür notwendige Elektronik? Nee gell

@09:56 von Sternenkind

"Sie haben verstanden. Sehr gut und danke für ihren Eintrag."

Sie haben leider gar nichts verstanden.

Nicht alle Infizierten werden sich retten lassen können. Aber es macht eben immer noch einen Unterschied, ob Menschen sterben, weil Sie zusätzlich zu Covid19 noch andere Vorerkrankungen hatten (und nicht jede Vorerkrankung führt innerhalb weniger Wochen oder Monate zum Tod), oder ob Menschen sterben, weil ihnen durch Überlastung des Gesundheitssystems nicht geholfen werden kann.

Und nur weil so gut wie jeder an Covid19 Verstorbene gleichzeitig "auch" andere, "generelle gesundheitliche Beeinträchtigungen", wie Diabetes, Übergewicht oder Bluthochdruck hatte, heisst das weder, dass sie an diesen Beeinträchtigungen auch ohne Covid19 "sowieso demnächst" gestorben wären, noch dass Covid19 ohne Vorerkrankung ein "harmloser Schnupfen" ist. Die meisten Verstorbenen führten ein relativ beschwerdefreies Leben - vor Covid19, welches sie innerhalb weniger Tage dahinraffte.

Zahl der Infizierten

Warum wird eigentlich so sehr auf die Zahl der Infizierten geachtet. Viel wichtiger sind die Informationen über Krankheitsverläufe, Belegung von Intensivbetten und Beatmungsplätzen. Bis es einen Impfstoff gibt, wird es Millionen an Infizierten geben und viele davon werden erst mitbekommen, dass sie infiziert wurden, wenn ein entsprechender Test gemacht wird. Da muss man nicht immer künstlich Panik mit irgendwelchen Zahlen schüren. Die Menschen wissen was zu tun ist. Abstandhalten und Hygiene. Das ist auch möglich wenn wir arbeiten gehen.

re danke wuhan

" Und die alten Menschen ab 60, die zuhause in den Familien wohnen? Wo soll man die isolieren."

Diese Frage scheinen diejenigen auszublenden, die die Bevölkerung in Isolierte und Nichtisolierte aufteilen wollen.

@ 09:50 von Nachfragerin

""Seien wir froh, wenn es nicht so schlimm wird wie die Pest im Mittelalter." Das kann es gar nicht werden, da nur jeder fünfte Coronainfizierte medizinisch behandelt werden muss. Die Sterblichkeit liegt bei unter einem Prozent. Bei den mittelalterlichen Pestepidemien ist jeder dritte Bewohner gestorben."

Jetzt bin ich aber beruhigt ... Haben Sie eine Vorstellung, was bei uns passiert, wenn die Infrastruktur zusammenbricht, weil 20% der Bevölkerung krank ist und 800.000 sterben? Menschen sterben dann vielleicht nicht an Covit-19, aber an einer ganzen Menge anderer Sachen. Deshalb: Vorsicht! Wir haben sehr viel zu verlieren. Momentan geht es uns allen noch sehr gut. Erleichterungen müssen vor allem der Erhaltung der Infrastruktur dienen, alles andere kommt später, einschließlich Schulunterricht.

@Möbius - Schutzmaßnahmen & Infektionszahlen

09:39 von Möbius:
"Wenn man also ,lockert' und am 28.04. feststellt, dass die Fallzahlen doch wieder exponentiell steigen, was genau wird dann gemacht und ab welchem Anstieg und ab wann ?"

Man müsste den Anstieg genau beobachten. Wenn eine Überlastung der Krankenhäuser zu befürchten ist, müssen die Maßnahmen sofort wieder angezogen werden. Ansonsten kann man es halt laufen lassen oder weitere Lockerungen zulassen.

Es ist jedenfalls keine Option, die Seuche in diesem Zustand aussitzen zu wollen. Denn das würde Jahre dauern.

Die Frage der Schuloeffnung ist folgende

Kinder infizieren sich mit dem Virus, erkranken aber nicht daran (zumindest nicht haeufig).

Die Frage ist: bauen die Kinder eine belastbare Immunitaet auf oder oder kann das Virus reaktiiviert werden ggf mit Mutation wegen der haeufigen Wirtspassagen. Ist ein reaktivierter Virus weniger oder mehr aggressiv.

Ohne Zweifel muessen Schulen und Universitaeten, Bildungsstaetten weiterlaufen. Daneben muss man diese Fragen klaeren, um das Risiko zu kennen.

Verharmlosung oder Hysterie, beides war zu Beginn keine Option, ist es immer noch nicht. Es ist eine Herausforderung.

Lockerung der Corona-Regeln

Solange keine wirksamen Medikamente, auf dem Markt sind,
wenn der Virus, weiterhin fröhlich vor sich hin mutiert und die >>>Experten<<< , die Auswirkungen nicht kennen, brauchen wir gar nicht weiter zu diskutieren.
Eine zweite oder gar dritte Pandemiewelle, will wirklich keiner.

Re IBELIN

So sieht es aus, dass das moeglich ist. Corona ist ein aggressives, mutierendes Virus. Die neuesten Erkenntnisse ueber Reaktivierung des Virus bei Gesundeten, sollte man erst weiter beobachten, bevor man ueber eine belastbare Immunitaet sprechen kann.
Verbreiten sie doch keinen Unsinn - wäre dies so würde niemand jemals wieder gesund.

Wir haben die Anforderungen kapiert

Nach wochenlanger, mantrahafter Medienkommunikation haben wir verstanden, wie man mit Ansteckungsgefahren umgehen muss.
Wir halten Abstand, reduzieren unsere Kontakte aus das nötigste und halten uns weitgehendst von Risikopatienten fern.
Wir tun das nicht dem Staat zu Liebe, sondern unseren Mitmenschen.
Daher dürft Ihr uns mit dem neuen Verständnis wieder in das Leben entlassen und müsst nicht weiterhin unnötige Einschränkungen Aufrecht erhalten, die diesem Zwecke garnicht dienlich sind, unserem Geldbeutel aber massiv schaden.
Jetzt selbstverantwortlich die Krise bewältigen.

09:28 von Minka04

@ 09:09 von Anton2:
«Ein rezividierendes Covid19- Virus das man nicht mehr los bekommt wäre die ultimative Katastrophe.Vor allem für jüngere Infizierte.»

«Diesen Artikel habe ich auch gelesen und muss sagen, entspreche das der Wahrheit, wäre es eine gesundheitliche Katastrophe.»

Diese Meldung aus Südkorea ist vorerst kaum mehr, als die Wiedergabe einer Beobachtung, bei der auch den Gesundheitsbehörden in Südkorea nicht klar ist, ob nicht auch Fehler / Ungenauigkeiten bei den Tests mit im Spiel sind. Jedenfalls ist Südkorea bisher das einzige Land, aus dem solche Nachrichten kommen.

Südkorea ist ganz sicher nicht "prinzipiell schlampig" mit den Corona-Tests. Aber auch in vielen anderen Ländern ist Corona inzw. für einen monatelangen Zeitraum inkl. Mehrfachtests bei einer höheren Anzahl von Menschen. Nirgendwo anders fiel Derartiges bisher auf.

Nicht klein oder weg reden. Aber einordnen.
Mit Optimismus im Vordergrund.
Plus Ausgangssperre für Pessimismus.

"Ist besser so" …

Warum die Heinsberger Studie (noch) keine Antworten liefert

In Heinsberg wurden strenge Maßnahmen sehr früh verhängt, bis hin zu privater Quarantäne für Menschen, die mit Infizierten Kontakt hatten, ohne dass sie selbst auf eine Infektion getestet wurden. Der Stillstand des öffentlichen Lebens führte sehr schnell dazu, dass sich das Virus praktisch nur noch zwischen Familienangehörigen ausbreiten und maximal auf Personen ausserhalb der Haushalte übertragen werden konnte, die für die Aufrechterhaltung der Grundversorgung zuständig waren. Daher wird es sehr viel weniger Menschen aus den Risikogruppen unter den Infizierten gegeben haben.

Unklar ist also nicht nur, wieviele der 1.000 stichprobenartig untersuchten Personen jeweils aus dem gleichen Haushalt stammten, unklar ist auch, wie genau der Befund einer Infektion mit Sars-CoV-2 gewesen ist, da das verwendete Verfahren unter Umständen auf mehrere Vertreter der Coronaviren-Familie anschlägt. Es ist zum jetzigen Zeitpunkt daher nicht ausgeschlossen, dass auch normale Grippeviren "positiv" waren.

Immunität oder nicht?

Das dürfte für politisch Handelnde entscheidend sein! Es gab schon früh Berichte von Mehrfachinfektionen aus China. Nun kommen die Südkoreaner und behaupten einen evtl. rezidivierenden Verlauf (analog zB Herpes), auch bei vorher nur milden Symptomen.

Niemand ist gegen Erkältung immun!

Warum sollte man also gegen das verwandte SARS2 immun sein?

Rhinoviren (Erkältung) sind mit Coronaviren verwandt, dh sie gehören zur selben Baltimore Kategorie: rechtsdrehende einsträngige RNA, die sowohl als Genom als auch als mRNA fungiert.

Aber die Frage ist ob die Corona Viren ebenso wie Rhinoviren mit den Phagozyten (Fresszellen) interagieren und das Immunsystem in gleicher Weise überlisten? Wenn ja, wären das wirklich schlechte Nachrichten!

@Sternenkind, 9:56

„R e R.Sauer
‚Durch die propagierte Verlangsamung der Infektionen wird das Virus tatsächlich künstlich am Leben erhalten und kann jederzeit und über viele Monate hin, wieder und wieder Massenhaft neue Todesfälle verursachen.‘
Sie haben verstanden. Sehr gut und danke für ihren Eintrag.“

Ich stimme Ihnen beiden nicht zu.
Glauben Sie im Ernst, dass so ein Virus ohne weiteres wieder verschwindet?

Ja, ohne Impfstoffe oder anderen Schutz wird ein Risiko bleiben.
Nur die laufen gelassene Durchseuchung würde schon an sich wohl viele Menschenleben kosten und ohne ‚Bremse‘ noch einmal mehr, weil wir keine 80.000 Menschen intensivmedizinsch gleichzeitig versorgen können, wenn das nötig würde.
Schauen Sie sich dazu mal maiLab (bei YouTube) vom 2.4.20 an.

Von anderen lernen!

Hier in Thailand gibt es seit ca. 2 Wochen nur ca. 100 neue Infizierte pro Tag und trotzdem denkt keiner über die Lockerung der Maßnahmen nach (z. B. bleiben die Schulen bis zum 01.07. weiterhin geschlossen).
Wer bezahlt den ganzen Shutdown?
Die thailändische Zentralbank "druckt" Geld und damit kann die thailändische Regierung z. B. den Millionen Arbeitslosen vor allem im Tourismussektor ca. die Hälfte des durchschnittlichen Lohns in Thailand auszahlen, damit diese ihre Miete bezahlen und Lebensmittel kaufen können!
Entsteht dadurch Inflation?
Natürlich nicht, denn Angebot und Nachfrage sind weiterhin konstant!

@10:18 von Sternenkind

"Re IBELIN
So sieht es aus, dass das moeglich ist. Corona ist ein aggressives, mutierendes Virus. Die neuesten Erkenntnisse ueber Reaktivierung des Virus bei Gesundeten, sollte man erst weiter beobachten, bevor man ueber eine belastbare Immunitaet sprechen kann.

Verbreiten sie doch keinen Unsinn - wäre dies so würde niemand jemals wieder gesund."

Ich verbreite den Unsinn nicht. Habe lediglich die neuesten Kenntnisse ueber Reinfektion/Reaktivierung des Virus bei gesundeten aus Suedkorea zitiert. Die sind serioes.

Bitte informieren sie sich.

Panta rhei, alles ist im Fluss. In der Natur und Wuissenschaft gibt es keine Statik, auf die man sich verlassen koennte.

Re dilbert66

Die meisten Verstorbenen führten ein relativ beschwerdefreies Leben - vor Covid19, welches sie innerhalb weniger Tage dahinraffte....ach du meine Güte wo haben sie diesen Unsinn nur her? Ebola Berichte verwechselt?

Re IchMeinJaNur !

Bei dem was sie schreiben kann ich nur beipflichten !
Dass so relevante Systeme wie Kliniken und Pflegeeinrichtungen extrem großzügig privatisiert wurden, hatte ja nur einen einzigen Zweck, für einige Wenige Möglichkeiten zu schaffen, viel Geld zu verdienen, auf Kosten des Personals und all die Patienten. Reiner Kapitalismus pur !
Zum Glück ist D ein technisch sehr hoch entwickeltes Land und noch nicht ganz so verkommen, wie viele andere Länder, wo in der Medizin noch übler gespart wurde.
Es ist letztendlich die unsägliche Gier und Gewinnsucht, genauso wie die Unfähigkeit und der fehlende Wille der Politik, dies zu stoppen.
Da so gut wie alle Politiker eh kaum eine Ahnung vom "normalen" Leben, dem täglichen Kampf für bezahlbare Wohnungen und noch etlichen weiteren Dingen haben, wird kaum eine Besserung in Sicht kommen.
Ich habe noch von keinem Politiker gelesen, dass er/sie auf einen Teil der Diäten verzichtet und für Arme oder Obdachlose spendet. Zu gierig sind sie alle !

Konkreter Vorschlag zur Lockerung ...

Vorneweg ... ich finde alle bisherigen getroffenen Maßnahmen richtig ... wer das anders sieht werfe den Blick nach Großbritannien USA und Co. .
Nach der Studie in Heinsberg kam mir folgende Idee:
Man nehme exemplarisch je 1000 Personen in verschied. Städten/Regionen und testet alle 1000 ... so kann man feststellen wie viele Personen vor der Lockerung Corona frei sind. Im „Wochen Rhythmus“ werden die Tests wiederholt und bei Überschreitung einer Quote die Lockerung zurückgenommen. Im günstigsten Fall ist die Anzahl der Ansteckungen beherrschbar. Natürlich muss man Maßnahmen beibehalten oder neue beschließen zum Beispiel Mundschutz im ÖPNV oder Abstandsregelungen in Geschäften und Restaurants ....

Vorteile:

1. Kein Massentests erforderlich ... soviel testen wie die Testkapazität hergibt
2. Man erfasst auch Infizierte ohne Symptome
3. Neue Erkenntnisse wie/wo sich die Personen angesteckt haben
4. Hauptvorteil: Das Leben geht weiter ... und zwar konkret und transparent

Schulen

Die Herausforderung schlechthin wird die Schulöffnung sein. Die mehreren Millionen Schüler kommen von Ihren Familien und bringen den Virus mit und verteilen diesen zeitweise ungeahnt.
Selbst Geschäfte im Einzelhandel etc. sehe ich nicht so skeptisch, wie Schulen. Mittlerweile haben wir uns recht gut an den Abstand gewöhnt aber Grundschulkinder, Kita-die können das nicht - in den Klassen/Pause (Bänke/kein Platz) geht das nicht.
Dazu kommt, dass ich z.B in unserer Schule festgestellt habe, dass dort nicht mal Seife und Trocken Tücher waren zum Hände trocknen/waschen. Die Toiletten sind über Jahrzehnte nicht renoviert worden etc.! Das tritt jetzt auch noch augenscheinlich ins Auge-der Sparkurs dort!
Wenn überhaupt, könnte man die Sekundarstufen ab 10 bis zum Abi in die Schulen lassen und extrem toll, wäre es, wenn diese mit Mundschutz gehen KÖNNTEN ( aber hat jemand schon mal 8 Std. Mundschutz aufgehabt/den gleichen?)-da bekommen Sie nicht gerade viel Sauerstoff für`s Gehirn zum lernen.

Bitte sachlich bleiben

Das ist die Faktenlage:
Die so genannte Herden – Immunität wird erreicht, wenn mindestens 60% der Bevölkerung infiziert sind.
Laut vorsichtigen ersten Schätzungen aus der Heinsberg-Studie, könnte die Sterblichkeitsrate bei 0,4% liegen.
Beides mit einer Bevölkerungszahl von 80 Millionen Deutschen multipliziert ergibt rund 200.000 Tote. Die Zahl der benötigten Intensivbetten liegt um ein Vielfaches höher, denn bisher werden die meisten Beatmungspflichtigen gerettet.
Zum Vergleich: derzeit stehen 50.000 Intensivbetten zur Verfügung. Wenn diese ausgelastet sind, wird die Zahl der Toten deutlich steigen. Deswegen sind die Maßnahmen der Bundesregierung angemessen und richtig.
Es liegt in der Natur der Sache, dass diese Zahlen und die Schlussfolgerungen daraus mit Ungenauigkeiten behaftet sind. Wer das zum Anlass nimmt, gegen die Wissenschaft und die Regierung zu polemisieren, dokumentiert damit nur seine eigene Unkenntnis.

@10:05 von RettetDieDemokratie

"Für mich ist klar: Nach der Krise müssen alle diese Maßnahmen auf den Prüfstand des Verfassungsgerichtes, und diejenigen, die diese angeordnet haben müssen sich unangenehmen Fragen stellen. Hoffentlich."

Sie sagen es: "Nach der Krise"

Die Kenntnisklage ueber die Pandemie aendert sich woechentlich. Dementsprechend auch die Massnahmen. Es ist richtig nach Kenntnislage zu handeln und Massnahmen anzupassen.

@RettetDieDemokratie, 10:05

Haben Sie nicht gelesen, dass es bereits Urteile zu Verordnungen gibt? Teils wurden die Einsprüche abgewiesen, in M-V z.B. gab es auch einen Erfolg. Außerdem sind nach meiner Kenntnis alle Maßnahmen befristet oder sonst von Parlamenten beschlossen, wo das notwendig ist.

An der Ecke sehe ich kein Ende von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.

Was konkret meinen Sie zu Internet, Einträgen und möglicher Zensur?

Hoffentlich ist bald Schicht im Schacht mit diesem Shutdown!

Ganz offen:

ich hoffe, dass mit diesem Shutdown bald Schicht im Schacht ist. Denn auch meine Familie in Stuttgart hat ebenfalls genug. Denen reicht es auch, ganz besonders den Kids. Aber auch bei meinen Altvorderen und bei mir ist auch bald Ende der Geduld. Die wollen auch wieder raus. Deswegen frage ich mal: wann wird dass hier sein??

https://www.tagesschau.de/inland/ostern-corona-105.html

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke mahnte ebenfalls zur Geduld. "Erst wenn sich die Situation deutlich und nachhaltig verbessert, werden wir die Schublade mit den sukzessiven Ausstiegsplänen ziehen", sagte Woidke der "SZ". "Sicher ist: Wir werden nicht von null auf hundert schalten."

Denn ich persönlich habe keine Lust, bis Ende des Jahres nur Zuhause zu hocken. Außerdem kommen im Herbst sowieso die Impfstoffe und Remdesivir bekommt im Herbst ebenfalls die Zulassung in der EU. Also...

@Skassi01

"Ich empfinde die Aussagen unserer Regierung langsam nur noch als Volksverdummung."
...

"Meine ganz persönliche Meinung zu der ich auch stehe. Aber es reicht langsam"

Nicht nur Ihre Meinung. Fast die Hälfte meiner Verwandschaft ist im med. Bereich tätig, die sagen ausnahmslos alle das Gleiche wie Sie.

Hier wird so getan als hätten wir Ebola oder Milzbrand, dabei handelt es sich um einen Virus, bei dem ein großer Teil der Betroffenen nicht mal merkt, das er es überhaupt hat.

Dafür werfen wir aber Grundrechte von Millionen Menschen über Bord, bestrafen Bürger, weil sie ihre Verwandten besuchen wollen und ruinieren ganze Existenzen.
Der Staat hat aus seinen Bürgern Untertanen gemacht, die man wie kleine Kinder behandelt.
Beispiel erst letzte Woche an der hiesigen Tankstelle erlebt:
Junge Frau war tanken und ist anschließend noch an die Waschanlage gefahren, hat aber die Polizeibeamten nicht gesehen. Ergebnis: Strafzahlung, da Tanken zwar notwendig, Auto waschen aber nicht. Es reicht.

@ 10:07 von Autograf

Nur merkwürdig, dass der Aspekt in der öffentlichen Diskussion nicht vorkommt - wo doch aktuell kaum ein Wissenschaftler - und erst recht kein Politiker - mit seinen Erkenntnissen über Sinn und Unsinn der Lockerung der Beschränkungen, der Wirksamkeit von Masken etc. pp. hinter dem Berg hält.

Alle Modelle gehen davon aus, dass die Hauptinfektionsquelle die direkte Übertragung und ein unwichtiger Nebenkriegsschauplatz die Schmierinfektion ist, schon bei der Übertragung vom Tier auf dem Menschen herrscht Ablehnung, obgleich das angesichts der Corona-Historie sogar naheliegend wäre. Es wäre womöglich katastrophal, wenn die Modelle falsch/unzureichend wären - aber bisher tun alle in Politik und Wissenschaft so, als läge das jenseits der Möglichkeiten.

Virenschleuder Schule

Die Schulen sind mit Sicherheit die Einrichtungen, die in dieser Situation am wenigsten systemrelevant sind. Ganz im Gegenteil, mit einer Wiedereröffnung würden wir tausende regionaler Virenschleudern aktivieren, die die Krankheit tagtäglich in abertausende Haushalte blasen würde. Diese Schulen sind schon in Normalzeiten fernab dessen, was man hygienisch akzeptabel nennen könnnte.

Und ausgerechnet hier ist der Ruf nach Wiedereröffnung mitunter am lautestens? Liebe Politiker...allen voran ausgerechnet der lautstarke Heinsberg-Verantwortliche Laschet....kommt in der Wirklichkeit an!

@Prof.T

Die Idee ist okay aber kaum Durchführbar. Ich bin z.B über 50, zähle mit Bluthochdruck der behandelt wird zur Risikogruppe, muss aber trotzdem zur Arbeit, da ich in einem Krankenhaus arbeite. Für mich ist von Anfang an eine riesige Krise-kann kein Home Office machen und habe auch "Angst". Die Lehrer stehen vorne oder können sich schon weit genug von ihren Schülern platzieren, sind natürlich trotzdem, wie auch das Pflegepersonal einer Gefahr ausgesetzt.Wäre ich Politiker-ich würde die Jahrgangsstufen von 1-9 zu Hause lassen bis Anfang der Sommerferien. Aber das ist alles nur Theorie.

Angeblich wird nichts mehr wie vor Corona sein

Viel wichtiger als über Lockerungen nachzudenken wäre es, darüber nachzudenken, inwieweit nun gravierende Änderungen in der Gesellschaft und vor allem in der Wirtschaft und der Wirtschaftweise stattfinden müssen.
Wenn das geklärt ist, kann man über Lockerungen reden.
Denn anderenfalls wird sich nach Corona überhaupt nichts ändern.
Und Klimaschutz ist dabei nur ein Aspekt.
Im Endeffekt geht es um eine Umverteilung nach unten, in weltweitem Maßstab.
Das wird nicht an einem Tag passieren können.
Aber jetzt ist der Grundstein dafür zu legen.
Ob das den USA passt oder nicht, sollte dabei keine Rolle spielen.

Re 3006 !

Tja, gäbe es in D tatsächlich so etwas wie simulierte und ausgereifte Katastrophen- und Pandemie- Pläne mit ausreichendem Material und Personal, müssten Frau Merkel und all die hochnäsigen Länderchefs nicht so viel beraten.
So weit ich weiß, wurden solche Pläne vor Jahren dem Parlament vorgelegt und alle verworfen. Brauchen wir nicht !!!!
Es wurden Gelder für den Katastrophenschutz gestrichen, Fahrzeuge nicht beschafft, Material weg geworfen und etliches Personal arbeitet bei diesen Organisationen "ehrenamtlich"!
Ich war bei einem Rettungsdienst tätig, der auch Fahrzeuge für den Kata- Schutz hatte, 35- 40 Jahre alt, vorhandene Geräte selten einsatzfähig wegen Altersschwäche, neue Fahrzeuge wurden nie genehmigt, aus Kostengründen, wegen neuer Fahrzeuge für den RD wurde immer ein Drama, bis die mal genehmigt wurden. Dies dauerte oft etliche Jahre und es wurden an diesen KFZ`s gespart, was nur irgendwie ging. Ich nenne dies kaputt gespart !

"nur jeder fünfte

"nur jeder fünfte Coronainfizierte medizinisch behandelt werden muss."

Entscheidend ist nicht die Behandlungsrate, sondern die Behandlungsintensität und Behandlungsdauer, vor allem aber entscheidend ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit!
Wenn sich also innerhalb von 14 Tagen eine Million Menschen infizieren (ohne jegliche Maßnahmen) und sie davon 200.000 stationär behandeln müssen und 50.000 an künstliche Beamtungsgeräte anzuschliessen sind, dann überfordern diese Zahlen das Gesundheitssystem. Ende Gelände.

"Die Sterblichkeit liegt bei unter einem Prozent."

Darüber gibt es keinerlei wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis. Die bisher vorliegenden Daten aus der gesamten Welt lassen allerdings eine Prognose der Sterblichkeit zwischen 3 und 10 Prozent aller Infizierten als wahrscheinlich zu.

@ 10:18 von Sternenkind

„ Verbreiten sie doch keinen Unsinn - wäre dies so würde niemand jemals wieder gesund.“

IBELIN verbreitet keinen Unsinn, sondern zitiert nur aus einem gestern erschienen Artikel beim Tagesspiegel und Focus online.
Ob und was dran ist an diesen Beobachtungen, weiß bis jetzt keiner genau.

Am 11. April 2020 um 10:03 von Hustensaft

"Wir wissen noch immer nicht, auf welchen Wegen Corona übertragen werden kann - nur Tröpfchen (Nähe) kann es nicht sein, sonst müssten die Neuinfektionen weit stärker zurückgehen"

Ich sehe das genauso. Die Entwicklung der Zahlen lässt kaum Rückschlüsse auf die Maßnahmen zu. In Italien ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen seit Wochen fast gleich. Trotz äußerst rigider Maßnahmen ändert sich nichts. Wie kann das sein, wenn kaum noch Menschen miteinander in Kontakt stehen? Auch bei uns gehen die Zahlen kaum zurück. In den Niederlanden, die weniger rigide Maßnahmen haben, sind die Zahlen ebenfalls Tag für Tag etwa gleich. Auch in Schweden gehen sie nur leicht nach oben, auch ohne Maßnahmen.
Das passt alles nicht zusammen. Aus meiner Sicht sind die Maßnahmen gescheitert. Was macht es für einen Sinn, sie beizubehalten? Die Rhetorik der Politiker zeugt von einer großen Hilflosigkeit. Man merkt selber, dass die Maßnahmen wenig helfen, hat aber keine andere Idee als sie zu verlängern.

@Astrid Haas, 09:51 Uhr: Pest war schlimmer

Sie sagen zu recht, bei der Großen Pest sei ca. ein Drittel gestorben, bei Covid-19 werden es insgesamt hoffentlich nur ganz wenige sein, auch wenn es zur kompletten Durchseuchung kommt (wenn die Epidemie NICHT gestoppt wird, in Deutschland unter Berücksichtigung der Dunkelziffer ca. 1.000.000 Menschen, davon nur etwa 5% im erwerbsfähigen Alter). Trotzdem sollte man die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verwerfungen die der vorzeitige Tod so vieler Menschen nach sich zieht, nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn die Gesellschaft 2020 ist im Gegensatz zu der von 1347 hochvernetzt, spezialisiert und arbeitsteilig.

@Nachfragerin, 10:01

„ 09:26 von IBELIN
[...] ‚Solange das unklar ist, bleibt das Zurueckdraengen der Infektion die einzige wirkliche Option. Alle Massnahmen dazu sind herzlich willkommen.‘
> Nein, das sind sie ganz und gar nicht. Man verbietet ja auch keine Autos, obwohl es jeden Monat 300 Verkehrstote gibt.

Es muss ein sinnvolles Verhältnis aus Gefährdung und Nutzen gefunden werden.“

Bei letzterem stimme ich Ihnen zu.
Den Vergleich mit dem Tod im Verkehr bzw. der Zahl der Verkehrstoten teile ich allerdings nicht. Denn da gibt es keine Inkubationszeit. Unfälle sind nicht ansteckend und wachsen auch nicht exponentiell, wenn man nicht darauf massiv reagiert.

Die Corona-Profiteure

Beruflich gescheitert und bislang von der Öffentlichkeit ignoriert, scheint jetzt die Stunde der Corona-Profiteure zu schlagen. Sie werfen den staatlichen Stellen Übertreibung und FakeNews vor und sammeln Internet-Klicks auf YouTube und Co. für eine überstürzte Öffnung des Lockdown.

Aber wir müssen diesen Lockdown noch durchhalten und wir müssen vernünftig sein. Unsere Politik steuert einen klugen Kurs.

Politiker mahnen zur Geduld bei der Lockerung der Corona-Regeln

Wieso eigentlich Geduld bei der Lockerung?
Kanzlerin Merkel hat bei ihrer Ansprache von einer echten Trendwende gesprochen und von daher wird der 19. April sehr wahrscheinlich der Tag der Lockerung bleiben. Die Bürgerinnen und Bürger wollen zu Hause nicht versauern.

Ursachen Bekämpfung

Ich frage mich seit Wochen wann denn endlich mal die inzwischen sehr einflussreichen Virologen der sehr betroffenen Staaten aus Europa,USA,Afrika und vor allem Asien ganz deutlich und direkt thematisieren das Wildtiere nicht gehandelt und nicht gegessen werden sollen und dürfen. Die Märkte dazu sind immer noch öffentlich zugänglich und in den Ländern geduldet. Solange das nicht strikt verboten und dann auch mit Nachdruck verfolgt wird sind wir stärker angreifbar als nötig.

Geduld bei Corona Massnahmen

Aber klar doch, die Corona Massnahmen der Politik sind absolut kein Problem, selbstverständlich, eigentlich nicht mal der Rede wert, solange man wie diese Typen wirtschaftlich abgesichert ist und sonst keine Alltagsprobleme zu bewältigen hat.

Die derzeitige Lage

Keiner, der heute Entscheidungen treffen muss, ist zu beneiden. Die Datenlage ist mäßig und trotzdem fordern unterschiedliche Interessengruppen zum Teil gegensätzliche Dinge. Vor wenigen Tagen noch wurden Spahn, Merkel und die anderen beschimpft, weil sie angeblich nicht entschlossen genug alles abgesperrt haben (v.a. natürlich die Grenzen). Jetzt werden schon wieder Lockerungen gefordert. Und keiner kann wirklich sagen, was richtig ist.
Klar ist, das Virus ist ansteckend und es gibt weder Impfung noch Therapie. Also werden sich mehr Leute infizieren, je mehr Leute sich begegnen, egal wo, ob im Stadion, im Büro oder im ÖPNV. Da helfen keine Zahlenspielereien. Dabei geht es nur um die Frage, wie viele werden erkranken und wie viele werden sterben. Und dann müssen die, die für Lockerungen sind, auch mal definieren, wie viele Tote sie für akzeptabel halten, um die Wirtschaft am Laufen zu halten. Trump findet 100000 akzeptabel. Und wir?

Wir wissen sehr gut bescheid

@ Schuhplattler:
Die Wirkungsweise des Virus ist noch nicht verstanden worden.

Das mag auf einige nebensächliche Feinheiten zutreffen. Die Grundtatsachen wissen wir und die werden gegenwärtig auch ganz vernünftig berücksichtigt.

Warum veranlasste das R.K.I. keine statistisch relevante Untersu

chung, wie sie z.B. relativ gut bei Wahlprognosen angewandt werden? Das wurde z.B. von
Prof. Gerd Bosbach ("luegen-mit-zahlen.de") verlangt: "Ich bin nach wie vor überrascht, woher die politischen Entscheider die Sicherheit für die Richtigkeit ihres Vorgehens hernehmen, ohne die Zahl der Infizierten in der Bevölkerung zu kennen. Was sie kennen und worauf sie offenbar ihre Maßnahmen und das Festhalten an denselben stützen, ist die Zahl der positiv auf das Corona-Virus Getesteten. Das aber ist eine Größe, die extrem von der Anzahl der durchgeführten Tests abhängt."

Öffnungen !

Egal ob Altmeier, Spahn, Merkel oder sonst ein/e Politiker/in sollten nicht so viel in der Öffentlichkeit über eine Lockerung der Maßnahmen quasseln, sondern lieber ihre Hausaufgaben machen, leise und in Ruhe vernünftig über verschiedene Szenarien beraten und beschließen. Alle Sprüche von wegen "Silberstreif am Horizont" nützt den Menschen nichts, sondern verunsichert nur.
Erst wenn eine gemeinsame wissenschaftliche Erklärung an die Politik den Zeitpunkt für langsame Lockerungen und ein wieder beginnendes Wirtschaften erlaubt, sollte dies die Politik den Menschen im Land kommunizieren.
Denn durch all die unterschiedlichen Plaudereien von verschiedenen Herren, die sich nur wichtig machen wollen, ist rein gar nichts erreicht, außer es hört langsam niemand mehr zu !!!

Frage an die Nation ?

Warum sehen wir ständig Menschen die uns erzählen was zu machen ist, die selber oft weniger Ahnung vom Leben haben wie unsereins. Ich bin schon immer ein Kritiker unserer Politischen Landschaft gewesen, da zuviel organisiert wird, zuviel schematisiert wird, zuviele darüber diskutieren, die eigentlich nichts dazu beitragen und vor allem derart viele Berater, Kommissionen und Sachverständige hinzu gezogen werden, dass jeder sehen kann hier wird Gled ohne Ende verpulvert, ohne wirkliches Ergebnis.
Seid ihr nicht auch leid, dass 16 Gesundheitsminister abgetaucht sind, weil sie allesamt versagt haben Deutschland und vor allem die Wirtschaft vor einer Pandemie zu schützen? Nicht ein einziges Szenario, welche mit Milliarden Aufwand diskutiert und bereitgestellt wurde, für den Fall der Fälle, hat funktioniert. Wenn jetzt ARD und ZDF von guten politischen Leistungen redet, dann hätte das jeder Mittelständler genauso gut organisiert.
Das war ein Versagen mit Ansage und Vorhersage.

@granroca um 10.13 Uhr

Sorry, da habe ich mich vermutlich missverständlich ausgedrückt: die Chinesische Kultur setze ich nicht mit Manipulation gleich! Kultur ist sicherlich der falsche Begriff!
Die Aussage, dass die Daten aus Wuhan von den chinesischen Behörden extrem nach unten manipuliert worden sind, stammt von einer China Kennerin, ca. vor 3 Tagen in einem ARD Tagesthemen Interview und belastbar!
Was ich mit so einem Post bezwecke? Es ist meine Meinung, was ich da schreibe - "bezwecken" kann ich damit nix.

@ dilbert

Es ist zum jetzigen Zeitpunkt daher nicht ausgeschlossen, dass auch normale Grippeviren "positiv" waren.

Sie meinen vermutlich die vier anderen Coronaviren, das sind Erkältungsviren. Einige Virologen vermuten, dass zwei Drittel der als immun getesteten Heinsberger gar nicht gegen Sars-CoV-2 immun sind. Die Trennschärfe des Antikörper Tests ist ja noch nicht bekannt.

@ RettetDieDemokratie

Für mich ist klar: Nach der Krise müssen alle diese Maßnahmen auf den Prüfstand des Verfassungsgerichtes

Das ist ja längst geschehen.
Außerdem verantworten sich Politiker in regelmäßigen Abständen, nämlich bei Wahlen.

Re Möbius

Aber die Frage ist ob die Corona Viren ebenso wie Rhinoviren mit den Phagozyten (Fresszellen) interagieren und das Immunsystem in gleicher Weise überlisten? Wenn ja, wären das wirklich schlechte Nachrichten!

Was bringt es sich unsinnige Möglichkeiten auszudenken und diese zu verbreiten.!? Panikmache

Mit jedem Tag....

…. an dem das wirtschaftliche Leben stillsteht, bewegt sich die Wirtschaft in Richtung des Angrunds.

Betriebe, bei denen Kundenkontakt zum Geschaeft gehoert, haben ein Problem.

Betreuungseinrichtungen ebenso.

Geschaefte, die keine Nahrungmittel verkaufen.

Viele Dienstleistungsberufe halt.

Aber auch wichtige, jedoch auch so in der Krise befindlichen produzierende Firmen :
Automobilindustrie und andere.

Man stellt sich die Frage. ob die mittelfristige Stillegung Deutschlands nicht vielleicht mehr Elend hervorrufen wird als die gegenwaertige Lage.

Vor diesem Hintergrund verstehen ich die Oesterreichischen Bestrebungen, die Wirtschaft wieder hoch zu fahren.

Re Minka04

Nochmal. Wäre dies so würde niemand wieder gesund. Mal drüber nachdenken was dies wirklich bedeuten würde. Dagegen wäre jede Epidemie der Vergangenheit dann Kindergeburtstag.

Re in Zukunft

„ruhend einlagern". Wow. Was für ein Unsinn

@Astrid Haas 09:43

Zitat: „ Niemand der Virologen sagt das die Infektion mit diesen Maßnahmen vermeidbar oder aufzuhalten ist. Es geht doch darum zu verlangsamen und die Gefährdeten zu schützen. Gleichzeitig riskieren wir mit jeder weiteren Woche des shut downs unsere Wirtschaft so massiv zu schädigen, dass sich die auf Jahre nicht wieder erholen wird.“

Normalerweise erscheint mir das Argument der „Wirtschaft“ nicht immer überzeugend. Für viele ist das ja auch eher ein Feindbild.

Um Pawlow‘sche Reflexe zu vermeiden und mal auf den Punkt zu kommen, sollten wir mal Beispiele für Bereiche der Wirtschaft nennen, über wir uns (abgesehen von Bilanzen, Gewinnen und Arbeitsplätzen) konkret Sorgen machen sollten:

- Grundversorgung mit Energie, Lebensmitteln, Medikamenten...
- Entsorgung (Müllabfuhr etc.)
- Betreuung (Ärzte, Psychiater, Altenpflege, Sozialdienste...)
- Forschung! (könnte gerade nützlich sein)

Viele dieser Bereiche leiden schon jetzt unter den Maßnahmen, die getroffen wurden.

Heraklid - Panta Rhei

@ nie wieder spd:
Angeblich wird nichts mehr wie vor Corona sein

Genau. Man steigt nie zweimal in den gleichen Fluss. Das Leben ist immer in Veränderung.

Separieren von Risikogruppen

Wir können leicht separieren: Menschen in Alten- und Pflegeeinrichtungen
Aber bei jungen Müttern, die gerade eine Chemo hinter sich haben, Vorerkrankte Eltern, deren 20 jährige zuhause wohnen und jeden Tag in die Arbeit gehen, wird es ziemlich schwierig. Sollen sie ihren „Kindern“ dann zuhause im Garten ein Zelt aufstellen? Wieviele unter 60 jährige gehen selber arbeiten, haben aber Diabetes oder Bluthochdruck oder evtl. auch Asthma? Da gibt es auch viele sehr junge Leute...

Gutes Krisenmanagement

Unsere Politiker handeln in diesen Tagen sehr verantwortungsbewusst und besonnen. Das Beispiel Österreich zeigt, welch große Gefahren eine vorzeitige Lockerung des Maßnahmenkatalogen beinhalten kann. Die Fallzahlen der Infektionen sind dort - und wohl auch bei uns - deutlich höher als kolportiert. Die Bundesregierung entscheidet bedarfsgerecht und auf der Basis verlässlicher Zahlen. Der Erfolg scheint ihr Recht zu geben.

10:03 von IBELIN

«Der Weg … den die Chinesen und Koreaner und meisten Asiatischen Laender gehen ist der einzig richtige, nach dem derzeitigen Kenntnisstand ueber dieses Coronavirus und die von Ihm ausgeloeste Krankheit Covid-19.

Die Immunisierung der Bevoelkerung ueber Feldinfektion ( wie in Europs angestrebt) ist derzeit nicht gesichert, ob das funktioniert. Neue Daten und Erkenntnisse aus Suedkorea sprechen eher dagegen.»

CHN nicht mit betrachtet, ist die Situation in Ostasien keineswegs so, dass dort Ausgangsbeschränkungen weiter gehend bzw. restriktiver wären als in DEU. Das Gegenteil ist der Fall. Auch was Schließung von Geschäften / Einstellung der Produktion in Unternehmen betrifft.

S-KOR wird häufig als beispielhaft erfolgreich genannt. Nicht zu unrecht.
Eine ± 10 Mio. Stadt wie Seoul ist in DEU nicht.
Erst recht nicht Tokyo mit ± 40 Mio. Über JAP hört man eher wenig.
"Shutdown" in derart großen Städten ist kaum möglich.

Hängt je ab von Verhalten / Verständigkeit der Bevölkerung …!

Warum Interpretation Heinsberg Studie vorschnell ist

Streeck meinte, aus dem Vorhandensein von Antikörpern auf Immunität schließen zu können, dies ist aber bei Erkältung zB nicht so, da Antikörper das Virus für die Fresszellen nur markieren - ob die dann „fressen“ oder nicht, das hängt vom „Geschick“ des Virus ab.

Wenn die Durchseuchung in Heinsberg wirklich 15% betrüge, warum sind dann nicht längst 100% infiziert ? Das ist eine der Inplausibilitäten der Studie. Ich nehme daher im Gegensatz zu Streeck an, dass es sich größtenteils um falsch positive Signale gehandelt hat, oder alternativ, dass die Probanden eben KEINE Infektion durchmachten sondern ihre Antikörper durch Kontakt mit nichtinfektiösem Virusmaterial oder einer subinfektiösen Dosis erhalten haben, ähnlich einer Schutzimpfung. Letzteres wäre dann aber ein Durchbruch !

re demokratieschue...

"Außerdem kommen im Herbst sowieso die Impfstoffe und Remdesivir bekommt im Herbst ebenfalls die Zulassung in der EU."

Ach ja, kommen die im Herbst?

Mal wieder in Stimmung, unseriöse Spekulationen ins Forum zu schreiben ...

@10:14 von artist22

"Es ist immer dasselbe:
Naturwissenschaftlicher Unverstand 'paart' sich mit Pseudoexperten,
um dann diesen unsäglichen 'Demokratiehass' im Namen der Meinungsfreiheit
als Dauerbeschallung von sich zu geben."

Da kann ich Ihnen leider nur zu einhundert Prozent zustimmen.

Auch bei der neuesten Variante des inzwischen anscheinend zum Volkssport mutierten "Hass auf die gewählte Regierung" spielt offenbar simpler privater Egoismus eine große Rolle. Da man sich zudem selbst zu keiner "Risikogruppe" zugehörig fühlt und somit als "praktisch immun" glaubt, ist es offenbar leicht, für ökonomische Sorgenfreiheit und die damit einhergehende Möglichkeit zu maximalem privatem Konsum weite Teile der Allgemeinheit unkontrolliert tödlichen Gefahren auszusetzen.

Es lebe die Spaßgesellschaft?

geschl. Text 10.04. 19:28 von Tada

@ frosthorn

"und da ist sie wieder die zynische, unmenschliche Fratze des Kapitalismus." Am 10. April 2020 um 19:14 von frosthorn

*

Meinen Sie andere politische Systeme seine menschenfreundlicher?

Essen ist ein Grundbedürfnis. Dafür muss jemand arbeiten.
////
*
*
Traurig, das selbsterklärte Vertreter eines zynischen, selbst mit Mauern, nirgendwo auf der Welt funktionierenden Systems, hier im Forum selbst eine Pandemie für Klassenkrampf benutzen.
*
Aber ohne augenscheinlichen Realitätsverlust, kann man doch das Ziel von Flüchtlingen aus allen Ländern nicht diffamieren.
*
Obwohl es vielen, auch erwerbsunfähigen Armutsrentnern mit früheren Hilfsprogrammen, hätte besser gehen können.
*
Aber da waren viele der gesunden 63er Abzugslosen dagegen, nicht Kapitalisten.

@PeterH., 09:10

Die Maßnahmen zum Schutz von Corona sind angemessen und zumutbar. Die Überwachung durch die Polizei erfolgt mit der gebotenen Klarheit, aber auch durch Aufklärung über die Notwendigkeit. Sie sollten den Blick vielleicht nach Italien und in andere Länder wenden, die keine Ausgangsbeschränkung, sondern Ausgangssperren erlassen haben. Und in der Tat: Die Politiker der GroKo machen einen verdammt guten Job.

@ Zukunft

Es gibt offenbar keine Immunität.

Das ist noch nicht restlos klar. Bisher waren alle Menschen, die die Infektion überstanden haben, danach in freiwilligen Tests immun. Außerdem gibt es gute Heilungserfolge mit Blutplasma von Menschen, die die Infektion ausgeheilt haben.


Das heißt, jeder jetzt gesunde Mensch kann sich ohne Symptome das Virus einfangen, es weiterverbreiten UND es "ruhend einlagern".

Das könnte zwar sein, ist aber nicht wahrscheinlich und es gibt keine Erkenntnisse, die dafür sprechen. Solche Spekulationen sind nicht wirklich sinnvoll.

thematisieren das Wildtiere nicht gehandelt

TW1967 @
Typisch westlich Bevormundung. Jede Kultur hat das recht auf Ihre eigne lebensweiße.

Haben wir die Kuhställe geschlossen als der Rinderwahn aufkam?

Die Bundesregierung war gewarnt – und tat nichts.

>>Bereits im Jahr 2012 hatte eine Studie eindringlich darauf hingewiesen, dass die notwendige medizinische Versorgung der Bevölkerung im Falle einer Virus-Pandemie „die vorhandenen Kapazitäten um ein Vielfaches übersteigt“. Die Studie war unter Federführung des Robert Koch-Instituts erstellt und von der Bundesregierung selbst im Rahmen der „Berichterstattung zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012“ an den Bundestag übermittelt worden.<<

https://linkezeitung.de/2020/03/14/corona-pandemie-bundesregierung-war-g...

PeterH

In Teilen gebe ich Ihnen vordergründig Recht, in anderen völlig.
Besonders nervt mich die kritiklose und regierungskonforme Berichterstattung der ÖR, auch der TS. Jedwede andere Meinung wird rigoros zu Fake-News, Verschwörungstheorie oder rechter Hetze herabgeschrieben. (Ja, es gibt sie auch.) Durchaus seriöse und angesehene Ärzte und Wissenschaftler werden zu Spinnern herabgewürdigt, nur weil ihre Meinung nicht der der Allgemeinheit und schon gar nicht der der TS entspricht. - Das ist für mich unseriös und kein Qualitätsjournalismus mehr.

Auch die "Fakten" der ÖR basieren nur auf Annahmen, Hochrechnungen usw.

Ich möchte meine Freiheit zurück! - Es kann nicht angehen, dass Millionen eingesperrt werden, weil eine Minderheit gefährdet ist, zu der ich übrigens auch zähle. Sind wir Alten und Kranken jetzt entmündigt? Kann ich nicht selbst verantwortlich entscheiden? Das heißt für mich auch, dass ich andere schütze und nicht in Gefahr bringe, aber bitte freiwillig!

Gesundheit!!!

10:54 von krittkritt

Warum veranlasste das R.K.I. keine statistisch relevante Untersu

chung, wie sie z.B. relativ gut bei Wahlprognosen angewandt werden? Das wurde z.B. von
Prof. Gerd Bosbach ("luegen-mit-zahlen.de") verlangt: "Ich bin nach wie vor überrascht, woher die politischen Entscheider die Sicherheit für die Richtigkeit ihres Vorgehens hernehmen, ohne die Zahl der Infizierten in der Bevölkerung zu kennen. Was sie kennen und worauf sie offenbar ihre Maßnahmen und das Festhalten an denselben stützen, ist die Zahl der positiv auf das Corona-Virus Getesteten. Das aber ist eine Größe, die extrem von der Anzahl der durchgeführten Tests abhängt."
////
*
*
Eventuell weil das Bundesland Bremen am "Karfreitag" keine Coronazahlen liefert.
*
Ist das eigentlich ein linker R/R/G-Feiertag.

@TW1967

"Ich frage mich seit Wochen wann denn endlich mal die inzwischen sehr einflussreichen Virologen der sehr betroffenen Staaten aus Europa,USA,Afrika und vor allem Asien ganz deutlich und direkt thematisieren das Wildtiere nicht gehandelt und nicht gegessen werden sollen und dürfen. " Am 11. April 2020 um 10:50 von TW1967

*

Das aktuelle Corona-Virus überträgt sich durch die Luft, nicht durchs Essen.

Das Problem ist also nicht das Essen von Wildtieren (so hat die Menschheit angefangen, bevor Tiere domestiziert worden sind), denn die Vieren sind meist auf eine Art spezialisiert, auch wenn sie ab und an mutieren.

Das Problem ist, dass es fast 8.000.000.000 Menschen auf der Welt gibt, und viele, die von überall nach überall reisen.

Solche Viren wird es immer wieder geben und man wird es ganz bestimmt nicht mit bestimmten Diäten in den Griff bekommen. Da wäre es sinnvoller anzuordnen, die Hände in den Hosentaschen zu stecken, "wenn sie nicht arbeiten oder beten".

um 10:50 von TW1967

>>
Ich frage mich seit Wochen wann denn endlich mal die inzwischen sehr einflussreichen Virologen der sehr betroffenen Staaten aus Europa,USA,Afrika und vor allem Asien ganz deutlich und direkt thematisieren das Wildtiere nicht gehandelt und nicht gegessen werden sollen und dürfen.
<<

Haben Sie das mit den Wildtieren mal zu Ende gedacht ? Wildschweinbraten ? Rehrücken ? Wildlachs ? Hummer ? Schnecken ? Fasan ? Flugenten ?

für alle 16 Bundesländer ?

von harry_up @
ist nich gerade das Föderale System der große Vorteil bei der Krise?

Alle Zentral regierte Länder haben viel mehr Problem unjd tote als wir.

Deshalb beführworte ich dezentrale Regelungen.

@dilbert_66 10:16

Zitat: „ Und nur weil so gut wie jeder an Covid19 Verstorbene gleichzeitig "auch" andere, "generelle gesundheitliche Beeinträchtigungen", wie Diabetes, Übergewicht oder Bluthochdruck hatte, heisst das weder, dass sie an diesen Beeinträchtigungen auch ohne Covid19 "sowieso demnächst" gestorben wären, noch dass Covid19 ohne Vorerkrankung ein "harmloser Schnupfen" ist. Die meisten Verstorbenen führten ein relativ beschwerdefreies Leben - vor Covid19, welches sie innerhalb weniger Tage dahinraffte.“

Damit haben Sie recht. Und warum wurden viele dieser Menschen nicht besser geschützt? Zum einen, weil man es nicht besser wusste. Zum anderen, weil viele Pflegende weder Desinfektionsmittel noch Mundschutz zu Verfügung hatten. Diese Materialien wurden von panischen Menschen aufgekauft, die meistens keiner Risikogruppe angehören.

Für sinnvolle Maßnahmen braucht man auch aussagekräftige Daten. Ein Hinterfragen der Methodik (wer zählt als „Coronatoter“) dient dem Schutz der echten Risikogruppen.

Mittlerweile

wird alles, aber wirklich alles, auf die Coronakrise geschoben. Nicht nur verspätete Lieferungen oder ausgefallene Operationstermine, was man ja noch verstehen kann, sondern auch das längerfristige Aushebeln von Bürgerrechten, bürokratisches Versagen, Untätigkeit von Behörden und Verwaltungen, jedes Versäumnis und jeder Fehler. Bürger-bleibt wachsam! Und verlangt unsere Grundrechte zurück und zwar vollständig.

Kinder instrumentalisieren

Ich finde es schlimm, wie Kinder mittlerweile die Instrumente für den Lockdown sind. Kinder stecken ihre Eltern und Großeltern an und die müssen dann sterben. Kinder müssen nicht in die Schule und in den Kindergarten, weil das nicht systemrelevant ist. Leute, Leute... Kinder sind auch Menschen und wollen mit ihresgleichen Kontakt haben. Die Schule und der Kindergarten sind wichtig auch für soziale Entwicklung. Eltern können keine Lehrer ersetzen. Deswegen gab es mal ein Schulpflicht. Schulen und Kitas sollten als erstes wieder öffnen, denn Kinder sind am wenigsten Schuld an dieser Situation, werden aber mittlerweile behandelt wie die Pest!

Lockerungen sind absolut fehl am Platze

Bei über 122.000 Infizierten und 2736 Toten ist es schlichtweg daneben irgendwas zu lockern. Von einer wirklichen nachhaltigen Beruhigung der Lage kann nicht die Rede sein. Hier geht es um Menschenleben und dies scheint denen die laut nach Lockerungen rufen völlig egal und auch nicht wirklich bewusst zu sein. Es wäre schlichtweg verantwortungslos in der aktuellen Situation Maßnahmen zurückzunehmen und zu lockern. Ich kann mir eher vorstellen, dass diese sogar noch erhöht werden. Mit den derzeitigen Maßnahmen werden die Bürger leben lernen müssen und zwar mindestens bis Ende Mai, dies ist meine persönliche Vermutung.

@10:54 von krittkritt

"Warum veranlasste das R.K.I. keine statistisch relevante..."

Das schreibt man RKI und unterscheidet sich zu R.I.P.

Die Praevalenz spielt bei einer exponentiell ansteigenden Inzidenz keine grosse Rolle. Ich bin der Meinung, dass dies die Annahme ist. Ausserdem scheinen die Antikoerpertests ( bei einer Herdenimmunuitaet muesste man wissen, wieviele bereits die Erkrankung ueberstanden haben und Immun sind) noch mit einer gewissen Ungenauigkeit behaftet.

@3006 - Gute Abstimmung mit den Länderchefs

Zu Beginn der Epidemie hätten Sie den Bürgern die Maßnahmen der Freiheitsbeschränkung doch gar nicht vermitteln können. Selbst jetzt, nach über wie Wochen, ist vielen die Notwendigkeit noch immer nicht klar geworden. Auch die Regierung musste zunächst prüfen, welche Entwicklungsschritte zu veranlassen sind. Dies geschah dann auch unter Einbeziehung von Experten. Die wissenschaftliche Ausbildung von Merkel erleichtert die faktenbasierte Entscheidungsfindung. Populistischer Aktionismus und Hauruck-Entscheidungen wären der falsche Weg gewesen!

@IBELIN - Sie verstehen es nicht, oder?

10:12 von IBELIN:
"Solange das unklar ist, bleibt das Zurueckdraengen der Infektion die einzige Option."
> Das ist noch immer falsch. Die einzige Option sind Schutzmaßnahmen, die der realen Gefährdung angepasst sind.

Es ist kontraproduktiv, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen und dabei massive Kollateralschäden anzurichten.

PS: Allzu aggressiv und mutationsfreudig scheinen Coronaviren nicht zu sein, denn sonst hätten wir jedes Jahr neben der Grippewelle auch eine Coronawelle.

Private KV

Entweder Sie sind nicht privat krankenversichert oder waren noch nie ernsthaft erkrankt. Ich bin sowohl privat krankenversichert, als auch ernsthaft erkrankt. Sobald es richtig teuer wir, wird die Allianz zunehmend kreativ bei der Vermeidung von Zahlungen. Da werden Rechnungen in erheblichem Umfang gekürzt oder gleich überhaupt nicht ausgeglichen.

Lockerung der Beschränkung

In Schulen sitzen die Lernenden in aller Regel nicht mit 1,5 bis 2 Metern Sicherheitsabstand. Außerdem wäre der wirtschaftlichen Situation nicht zeitnah geholfen.
Es scheint in sich mehrenden Berichten so, als ob alles auf eine geregelte Steuerung der Herdenimmunisierung hinausläuft. Die Bundesregierung ist gut beraten, wenn sie sich mit den Südkoreanern zum Thema eines Rezidivs austauscht.

Stochern im Dunkeln

Wir wissen das wir nichts wissen, da nicht flächendeckend getestet werden kann,
da sich die Krankheitsverläufe unterschiedliche entwickeln, da das Virus bereits Mutiert ist.
Wir sollten aufhören zu behaupten wir wüssten bescheid, anfänglich wurde verharmlost, dann folgte die Kontaktsperre
viel fragten sich ob das nicht übertrieben wäre?
Im Grunde ist die Unsicherheit der Faktor der z.Z. alles bestimmt, dazu kommt ein Gesundheitssystem das schon vor der Krise
einen Pflegenotstand hatte.
Die politischen Maßnahmen sind also nur die Reaktion auf Versäumnisse.
Das was wir wissen ist :
Wenn Herdenimmunität erreicht ist wird das Virus Geschichte sein.
Bis dahin sollte jeder eigenverantwortlich Handeln...

10:44 von rroderich

Ich sehe das genauso. Die Entwicklung der Zahlen lässt kaum Rückschlüsse auf die Maßnahmen zu. In Italien ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen seit Wochen fast gleich. Trotz äußerst rigider Maßnahmen ändert sich nichts. Wie kann das sein, wenn kaum noch Menschen miteinander in Kontakt stehen?
----------------------------------------------------------
Wenn das in etwa stimmt was sie sagen, sehe ich schon einmal 4 Möglichkeiten...

1. Die rigiden Maßnahmen werden von Teilen der Bevölkerung missachtet..., müsste aber irgendwie auffallen...

2. Das dargestellte Virus hat mit dem echten Virus nur bedingt Gemeinsamkeiten (Verharmlosung, Panik,Ängste).
Hierzu sind die News aus Süd-Korea ja interessant, was den erneuten Ausbruch an Genesenen angeht...

3. Das Virus hat sich schon so breit verteilt in den Bevölkerungen das die Isolation kaum etwas bringt...

4. Im schlechtesten Falle...
Das Virus ist schon viel länger unter uns als angegeben...

@ krittkritt

Warum veranlasste das R.K.I. keine statistisch relevante Untersuchung,

Tut es doch längst. Mir sind vier verschiedene Studien bekannt, die in Planung sind, bzw. schon angelaufen sind. An allen ist das RKI beteiligt.

Wenn man Antikörperteste machen will, bringt das in einer sehr frühen Phase einer Pandemie nicht viel. Die Kreuzsensitivität der Antikörperteste ist außerdem noch nicht ausreichend untersucht. Die Teste liegen ja gerade erst vor.

(Bitte aber nicht mit dem PCR-Test verwechseln, der die RNA des Virus repliziert, falls vorhanden, und daher defacto einen false-positive Fehler Null hat).

Antikorperteste haben einen merklichen false-positive Fehler.

Wer da glaubt , dass man

Wer da glaubt , dass man jetzt schon eine Lockerung der Beschränkungen vornehmen kann , der glaubt auch daran , dass man durch Red Bull Flügel verliehen bekommt.

Nichts ist schlimmer , als wenn man jetzt leichtfertig immer von Lockerungen spricht , der Bevölkerung Hoffnungen macht , die Wirtschaft wieder ankurbelt und dann kommt ein Rückschlag ,zweite Welle , ..... man steht dann vor schlimmeren Szenarien als jetzt und die Totenzahlen gehen noch schneller in die Höhe als jetzt.

Jetzt ist für alle Menschen in Deutschland Stehvermögen und Diziplin angesagt , denn auch diese Pandemie wird vorbei gehen und dann hoffe ich mal , dass die Politik sich endlich durchringen kann und alles , was mit der Gesundheit zu tun hat , auch wieder in staatliche Hände kommt , damit nicht Gewinnmaximierung an oberster Stelle steht , sondern die Gesundheit der Allgemeinheit.

Lernt aus diesem Fehler und geht nicht wieder zur Tagesordnung über , welche uns heute noch Sorgen bereitet.

Am 11. April 2020 um 09:59 von karwandler

" Sicher. Und nach einer Minute sind die Kommentarspalten vollgeheult dass nix einheitlich geht und keiner genau Bescheid weiß. "

Ist wohl auch ein Unterschied bei den Zahlen, ob man im MP was aufmacht, oder im NRW oder Bayern.
Wie immer im Leben, die Menge macht den Unterschied, wo die Zahlen hoch, wird zuerst aufgemacht, sehr gut ?.

09:10 von PeterH.

Zitat:"Die Leuts sind so zufrieden mit der CDU/CSU, dass sie diese wieder wählen würden."

Vielleicht haben "die Leuts" aber auch verstanden, dass die von Ihnen so heftig kritisierten Maßnahmen im Moment sinnvoll sind. CDU/CSU würde ich aber trotzdem nicht wählen...:-)

Kritik nicht mit Polemik u Verschwörung verwechseln

Der Mensch ist ein Herdentier und beweißt es auch im Jetzt und Hier.

Es sind immer wieder die gleichen Argumente, welche zum Verstummen von kritischen Meinungen führen wollen.
Kritik ist nicht gleich Verschwörungstheorie oder Dummheit des Einzelnen. Mit Kritik kann ich mich trotzdem an wichtige und richtige Maßnahmen zur Bekämpfung der "Seuche" halten, aber sehr wohl ein "es reicht langsam" aufzeigen. Kritik bedeutet nicht, das Ganze aus dem Auge verloren zu haben. Das haben aber vielleicht die vielen stummen "Nachläufer" aller Beschlüsse.
Beispiele? Was schert mich ein Zeppelin zur Überwachung von Ausgangsbeschränkungen. Was schert es mich, dass man nicht zu seinem 2. Eigentum kann. Was scheren mich Bußgelder für Menschen welche sich kurz auf P's unterhalten. Was scheren mich Sperrungen von kritischen HP's, usw.. Anmerkung: Kritische Stimmen haben noch immer schlimmeres verhindert und selten schlimmeres eingebrockt.
Kritik ist keine Besserwisserei. Kritik ist u.a. auch Mahnung.

@3006 09:13

Merkel und die Länderchefs haben besser gehandelt als der von einigen hier hochgelobte Donald J Trump, die haben auch besser gehandelt als der von vielen hochgelobte Sebastian Kurz der im Übrigen durch seine lasche Haltung im Fall Ischgl mitschuldig daran ist, dass sich sehr viele Deutsche mit Corona infizierten.
Merkel und die Länderchefs haben es besser gemacht als fast alle anderen europäischen Politiker und diese Rummeckerei findet auf einem extrem hohen Niveau statt. Man will einfach pauschal auf die Regierung einschlagen weil man sie aus ideologischen Gründen nicht leiden kann und im Speziellen die Kanzlerin.

um 10:54 von krittkritt

>>
Was sie kennen und worauf sie offenbar ihre Maßnahmen und das Festhalten an denselben stützen, ist die Zahl der positiv auf das Corona-Virus Getesteten. Das aber ist eine Größe, die extrem von der Anzahl der durchgeführten Tests abhängt.
<<

Das mag Neugier und Wissensdurst befriedigen. Entscheidend sind aber andere Zahlen, nämlich, wie viele der Infizierten stationär behandelt werden müssen, wie viele davon auf Intensivstationen und wie viele davon beatmungspflichtig werden. Weiter braucht man Kenntnisse über die stationäre Verweildauer und die Dauer der Beatmungspflicht.

Wer Sterberaten rechnet muss stets die Qualität des Gesundheitswesens einbeziehen. Kaum jemand hat so hohe Standards wie Deutschland.

Deutschland kann sich, mehr als andere Länder temporäre Einschränkungen im Wirtschaftsleben leisten. Der Finanzierungsspielraum ist größer dank der sparsamen Haushaltspolitik in den vergangenen Jahren. Die Kunst der Politik ist es nun, eine vernünftige Balance zwischen dem Gesundheitsschutz und der Sicherung unserer Wirtschaft zu finden. Ich vertraue unseren Politikern, dass sie dies schaffen. Bisher haben sie vorausschauend und äußerst kompetent gehandelt.

"Ich habe noch von keinem

"Ich habe noch von keinem Politiker gelesen, dass er/sie auf einen Teil der Diäten verzichtet und für Arme oder Obdachlose spendet. Zu gierig sind sie alle !"

Vorsicht, auch das Armutsrentner von der Tafel und Flaschensammeln leben ist in unserem kapitalistischem System verankert. Nennt sich Gerechtigkeit. Solidarisch in Krisen ist es, die Wirtschaft zu stützen, zahlen wird dafür später die arbeitende Masse. Ihre Vorstellung entspricht der Umverteilung von oben nach unten, geht gar nicht.....

09:51 von Astrid Haas

Zitat:"Nachdem man verstanden hat, das ein lebensbedrohlicher Verlauf nur bei 20% ( ältere und Menschen mit Vorerkrankungen) gegeben ist gilt es doch diese maximal zu separieren und zu schützen. Die anderen 80% aber durchleben die Infektion wie eine schwere Grippe. "

Da ich selbst zu den 20% gehöre, würde ich gerne wissen, wie Sie sich das "Separieren" vorstellen. Dass für alle anderen eine Infektion "wie eine schwere Grippe" verläuft, ist leider nicht zuteffend. Für die meisten vielleicht, aber nicht für alle.

@RetteDieDemokratie 10:05

Fahren Sie mal Ihre Gefühle runter! Haben Sie immer noch nicht begriffen in welcher Lage wir uns befinden? Die Maßnahmen sind korrekt und sie sind berechtigt. Was ist denn die Alternative? Einfach Millionen von Infizierte zu haben nur weil Sie Ihre geliebten Freiheitsrechte beraubt sehen? Es geht hier um Leben und Tod, wann begreifen einige hier das endlich? Das ist kein Spiel und man kann gerne das Verfassungsgericht prüfen lassen, ich kann Ihnen jetzt schon sagen, dass das Verfassungsgericht der Bundesregierung recht gibt bezüglich der Maßnahmen.

Lockerung viel zu früh

Bisher ist viel zu wenig bekannt über das Virus. Gestern Abend meldet Reuters, dass ein weiterer Patient aus Südkorea erneut erkrankt ist. Damit sind es jetzt 91 Menschen, bei denen die Krankheit wieder ausgebrochen ist. Virologen gehen von einer Reaktivierung des Virus aus, doch was ist, wenn sie sich tatsächlich neu infiziert haben?

@schlaumann 10:11 : DANKE!

Dass die ersten 2 Wochen Hausarrest unvermeidbar waren, wird den meisten einleuchten. Dass in der Zeit aber viel zu wenig über praktische Lösungen nachgedacht wurde scheint erst jetzt zu dämmern.... Die Antworten liegen wie so oft in Eigenverantwortung und einfachen, sofort umsetzbaren Massnahmen! Die Hotels stehen leer und werden genau wie die Airlines auf Hilfsgelder angewiesen sein. Wem es nicht passt, dass wir - von mir aus stufenweise aber bitte so schnell wie möglich - in die Realität zurück kehren, der sollte dort die Möglichkeit haben, sich oder seine Senioren zu isolieren bis ihm sprichwörtlich die Decke auf den Kopf fällt. Den Rest der Leute sollte man nicht zu Deppen erklären und ihnen Ihre Rechte zurück geben bevor ausser ökonomischen auch weiterer, unnötiger sozialer Kollateralschaden entsteht. Man hätte schon vor 2 Wochen "nachdenken" können, warum ein 100% einsperren Aller sein muss, wenn sich das Risiko in gut erkennbaren Gruppen verdichtet!

@Skassi01, 10:14 -Tumber Populismus

Das Volk verhält sich, entgegen Ihrer Darstellung, sehr verantwortungsvoll. Eine Mehrheit plädiert für eine Beibehaltung bzw. Verschärfung der Maßnahmen. Die Regierung trifft Entscheidungen, die faktenbasiert sind. Sie stellt den Gesundheitsschutz der Bürger in den Vordergrund. Sie sollten froh und dankbar sein, dass durch diese Rahmenbedingungen, vor allem aber durch das Engagement von Ärzten, Krankenschwester, Verkäufern, LKW-Fahren und vor allem auch Polizisten unser Land auf einem guten Weg ist. Weder Sie noch ich können letztlich abschätzen, welche Lockerungen auf Sicht möglich sind. Ich vertraue der Regierung und dem Rat von Experten. Alles andere ist tumber Populismus, den es nun wirklich nicht braucht.

Dilemma

„Schulen sind am wenigsten systemrelevant und sollten als letztes öffnen“. Das könnte man auf den ersten Blick meinen, aber wie will man Geschäfte, Werke etc. hochfahren wenn wenn die Beschäftigten gar nicht zur Arbeit können... da sie sich um ihre Kinder kümmern müssen?
Hier ist alles mit allem verwoben und es gibt keine einfachen Lösungen.
In Dänemark zum Beispiel lassen sie nach Ostern ja grade die Kleinen zuerst wieder in die Schule.
Wir werden sehen wie sich dort die Zahlen weiterentwickeln.

Geduld

Ich habe jedes Verständnis für Massnahmen, wenn sie begründet sind, die unserer Bundes- und Landesregierungen sind es nicht. Prof. Klaus Püschel sagt: „Dieses Virus beeinflusst in einer völlig überzogenen Weise unser Leben. Das steht in keinem Verhältnis zu der Gefahr, die vom Virus ausgeht. Und der astronomische wirtschaftliche Schaden, der jetzt entsteht, ist der Gefahr, die von dem Virus ausgeht, nicht angemessen. Ich bin überzeugt, dass sich die Corona-Sterblichkeit nicht mal als Peak in der Jahressterblichkeit bemerkbar machen wird ...“
Wann nehmen wir endlich die Leute zur Kenntnis, die Ahnung haben. Zur Erinnerung: Prof Püschel ist derzeit nach meinem Kenntnisstand der einzige Pathologe in Deutschland, der nachschaut, woran die "Coronatoten" wirklich gestorben sind. Es ist bislang auf NULL Coronatote gekommen in HH.

@ krittkritt

"Ich bin nach wie vor überrascht, woher die politischen Entscheider die Sicherheit für die Richtigkeit ihres Vorgehens hernehmen, ohne die Zahl der Infizierten in der Bevölkerung zu kennen"

Die kann niemand kennen. Und wir können auch nicht auf den Osterhasen warten. Ich brauche keine Politiker, die erst den Kopf aus dem Sand nehmen, wenn die Zahlen auf dem Silbertablett kommen. So scheitert jedes Unternehmen und so scheitert auch jeder Staat.

Das, was momentan in der politischen Entscheidung in Deutschland läuft, ist weitgehend vernünftig und sinnvoll.

10:17 von Nachfragerin

Zitat:"Man müsste den Anstieg genau beobachten. Wenn eine Überlastung der Krankenhäuser zu befürchten ist, müssen die Maßnahmen sofort wieder angezogen werden. "

Ich glaube, da überschätzen Sie die Vernunft der meisten Menschen. Hü und Hott würde nicht zu einer Akzeptanz, sondern zu Abwehr oder Gleichgültigkeit führen. Was man einmal gelockert hat, kann man nicht drei Tage später wieder einführen und hoffen, dass sich die Menschen wieder "einsperren" lassen. Sie sehen doch in diesem Forum sehr schön die entsprechenden "Argumentations"muster.

@10:54 krittkritt

Sie fragen: „warum veranlasst das RKI keine statistische relevante Untersuchung?“
Die Antwort ist:
Erstens: weil uns lange Zeit dafür die notwendigen Werkzeuge fehlten,
Zweitens: solche Untersuchungen laufen bereits,
Drittens: wegen erstens wird es noch eine Weile dauern bis vollständig belastbare Ergebnisse vorliegen.
Solange das so ist, bleibt der Politik gar nichts anderes übrig, als „auf Sicht zu fahren“ und die Lage täglich neu zu bewerten. Keiner von denen, die sie dafür kritisieren, hat uns bisher einen gangbaren Weg gezeigt, wie es besser gehen kann. Deswegen sind Wortmeldungen, wie die von Ihnen zitierte, mit Verlaub, irrelevant.

Demokratieschue... 10:39

"Außerdem kommen im Herbst sowieso die Impfstoffe"
Sie sind ja wahrhaft omnipotent. Sie wissen mehr als der Rest der Menschheit. Impfstoffe bis Herbst fertig zu entwickeln wird von den meisten Experten angezweifelt. Man geht in der Regel von einem Jahr Minimum aus. Danach müssen sie auch noch genügend dieser Impfdosen herstellen und unters Volk bringen, da sind wir dann schnell bei zwei Jahren. Aber sie können ja mal bei Harry Potter anfragen, vielleicht geht es ja schneller wenn er seinen Zauberstab schwingt. Zur Not wenn er nicht will, können sie ihn ja noch verklagen

10:18 von Sternenkind

Zitat:"Verbreiten sie doch keinen Unsinn"

Dieser "Unsinn" wird gerade eben aus dem so hoch gelobten Südkorea als durchaus realistische Möglichkeit berichtet...

@schuhplattler

Bei gleicher Verdoppelungszeit verdoppeln sich 20.000 auf 40.000 in dee gleichen Zeit wie 60.000 auf 120.000. Und in der gleichen Zeit verdoppeln sich auch die Neuinfizierten. Eine Verlangsamung kommt bei dieser Betrachtung nur durch die Vergrößerung der Verdoppelungszeit zustande. Dann liegt keine Exponentialfunktion mehr vor sondern irgendwas "gebogenes".

dr.bashir 10:15

Meine Meinung ist, dass Sie völlig recht haben. Und wie so häufig schätze ich die Vernunft und Sachlichkeit in Ihren Kommentaren, bei denen Sie durchaus Emotionales nicht außer Sicht verlieren

SCHULEN

Wenn die Schulen schrittweise geöffnet werden, muss ein immenser logistischer Vorlauf stattfinden:Hygieneregeln,Schutzmasken für alle, nur wenige Klassen ab Kl 10 zunächst kommen lassen, die in Kleingruppen in verschiedene Räume müssen, Pausenzeiten pro Gruppe differenzieren,ältere Kollegen u Schwangere dürfen nur online arbeiten, völlig neue Stundenpläne müssen gemacht werden....wahrscheinlich kann nur ein Pflichtunterricht laufen. Und das große Online Lernen für den Rest?Nur m anchmal klappt's gut mit dem Internet,die schwachen, unselbständigen u aus prekären Verhältnissen stammenden Schüler werden die Leidtragenden bleiben. Leider auch eine Lehre aus der Corona Pandemie.

@ 10:49 von Robert Wypchlo

Wieso versauern Sie denn zu Hause? Können Sie mit sich und der Freizeit nichts anfangen?
Anscheinend können das wirklich viele nicht, sonst gäbe es nicht die Berichte über weniger Bewegung und Gewichtszunahme. Das scheint mir aber mehr ein gesellschaftliches Problem zu sein.
Ich nehme zum Beispiel seit Wochen 0,5 Kilo pro Woche ab, weil ich mehr Zeit für Sport habe und vor allem deutlich mehr Zeit um gesundes Essen zuzubereiten. Ich habe jetzt sogar Spaß am Kochen. Kein Fastfood mehr in der Mittagspause, keine Hektik beim Essen, weil man Termindruck hat.
Ich bin mehr an der frischen Luft als vorher, walke ca. 2 Stunden am Tag oder fahre Rad und fühle mich jeden Tag fitter. Auch meine Beziehung hat sich noch mehr gebessert, weil ich mehr Zeit gemeinsam mit meiner Frau verbringen kann.
Ganz ehrlich: Trotz finanzieller Verluste geht es mir wirklich sehr gut.

Es kommt immer darauf an, was man draus macht.

Herr Steinmeier

Nicht von Insolvenz oder Arbeitslosigkeit bedroht. Nicht mit 3 Kindern auf 60qm eingesperrt...nicht in Armut und Sorgen. wird uns aus seinem Schloss beglücken. Durchhalten ist im Schloss halt ganz leicht.

@dr.bashir

Wenn sie solche Angst davor haben an einer Erkrankung zu sterben, bleiben Sie zu hause!! Ich erledige gerne ihre Einkäufe oder sagen sie mir, ob ich sonst noch was tun kann! Ja, es werden viele sterben, etliche auch anders und irgendwann trifft es jeden, so traurig das ist!
Sie können aber nicht vom ganzen Land verlangen, dass wir deshalb unsere Existenzen aufgeben und einen wirtschaftlichen Selbstmordkurs fahren. Dieses staendige rumrechnen mit Todesfällen ist genau so eine unnötige Zahlenspielerei wie das zählen von Infizierten....

Abwägen

Bei jeder Maßnahme muss man sich im Klaren sein, was sie bewirken kann.

Schulöffnung: 1) bestenfalls halten sich alle Personen an die Beschränkungen (Abstand, Maske, Händewaschen, Kranke bleiben zu Hause) - es gibt weniger Infektionen in der Schule und den Familien. Erkrankte werden sofort erkannt, Kontakte getestet, isoliert. (Alle) Vorteil direkter Unterricht statt digital, Eltern wieder Arbeit

2) im schlechtesten Fall: Kinder setzen Beschränkungen nicht korrekt um(Unwissen, Unachtsamkeit, Protest, Späße mit anhusten etc.), Gegebenheiten befördern Infektionen, Familien infiziert, Arbeitsumfeld etc., Kontakte nicht ausreichend verfolgt und isoliert, da im schulkontext nicht überprüfbar, Beweglichkeit Schüler/Eltern stark erhöht - mehr Möglichkeiten der Infektionen, 2. Infektionswelle - schwerwiegende Folgen

Und muss klar sein, dass ein eintreten des schlechtesten Falles möglich und sogar deutlich wahrscheinlicher ist als der beste Fall.
(Bezogen Natur der Kinder, Gegebenheiten)

09:51 Astrid Haas

Dann erklären Sie mir doch bitte, ab welchem Alter Sie die Menschen genau abgrenzen wollen? Meinen Sie, so ab ca. Mitte 50 kann einem eigentlich nichts mehr geschehen außer dem grippe-ähnlichen Auslöser?
Oder ab 60, 70 usw.?
Und wie lange sollen dann diese Personen weg gesperrt bleiben?
Sie machen sich das zu einfach.
Außerdem haben einige MP's diese Methode bereits ausgeschlossen. Und das ist gut so. Den einen Teil wegzusperren, damit der andere Teil der Bevölkerung wieder arbeiten kann halte ich für völlig daneben.

10:30 von Sternenkind

Zitat:"ach du meine Güte wo haben sie diesen Unsinn nur her? Ebola Berichte verwechselt?"

Warum so aggressiv? Der user hat völlig Recht, die meisten Coronainfizierten und Toten lagen vorher weder im Krankenhaus noch auf der Intensivstation, auch die 80jährigen in den Pflegeheimen erfreuten sich im allgemeinen einer altersmäßig eingeschränkten guten Gesundheit.

Es bleibt dabei!

Nach all dem, was seit dem Ausbruch dieser "Pandemie" von unserer Politik gesagt, entschieden wurde: die getroffenen Massnahmen stehen in keinem Verhältnis zur Notwendigkeit, den das Virus an medizinischer Behandlung erforderte. Wieviele Menschen tatsächlich wegen, nicht mit, Corona gestorben sind, werden wir nie erfahren und , es waren viel weniger als die einer Grippe! Das kann man schon jetzt sagen. Im Winter sterben an Grippe, auch Corona, jährlich und weltweit ca 650000 an den Folgen, davon 72000 in Europa , sagt WHO. Was machen wir also jetzt, in dem wir die ganze Welt in wirtschaftliches Chaos stürzen ohne zu wissen, ob Covid 19 wirklich ursächlich ist. Es bleibt dabei: die Reaktionen der Politik und die Einschränkung der Persönlichkeitsrechte steht dazu in keinem Verhältnis!

@buerdi 10:39

Ich sage Ihnen was hier reicht. Diese andauernde Verharmloserei. Ebola und Milzbrand sind doch nichts verglichen zu dem was der Coronavirus in Deutschland an Menschenleben und Infizierten kostet. Die Bürger die sich gegen die Maßnahmen wehren werden absolut zurecht bestraft, die Bürger die verbotener Weise Verwandte besuchen wollen verhalten sich falsch und gefährden alle anderen Bürger damit und die Verwandten die sie besuchen wollen. Diese Versuche Corona zu verharmlosen und so zu tun als sei es nicht schlimm sind eine Schande bei fast 3000 Toten. Aus Respekt gegenüber den Toten und deren Angehörigen muss diese ignorante und verharmlosende Einstellung beendet werden. Hier geht es um Menschenleben und einige verwenden Begriffe wie Volksverdummung und regen sich auf weil ihre geliebten Freiheitsrechte beschnitten werden. Für unsere Freiheit können wir uns nichts kaufen, wenn wir alle infiziert werden und dann mit Corona kämpfen müssen.

10:30 von Traumfahrer

Zitat:"Ich habe noch von keinem Politiker gelesen, dass er/sie auf einen Teil der Diäten verzichtet und für Arme oder Obdachlose spendet. Zu gierig sind sie alle !"

Ich schon! Ich kenne sogar einige! Ihre pauschale Politikerbeschimpfung ist völlig unangebracht!

@dankewuhan, 10:08

"Und die alten Menschen ab 60, die zuhause in den Familien wohnen? Wo soll man die isolieren?"

Es geht ja gar nicht um alle ab 60. Sondern nur um die Kranken, die, die nicht sowieso isoliert leben und die, die sich isolieren wollen. Ich schätze, höchstens eine Million Menschen.

Diese Leute könnte man schon in leerstehenden Wohnungen, Hotels und Asylunterkünften gefahrlos isolieren und die Wirtschaft wieder hochfahren. Wir schaffen das!!

@Autograf - demographische Folgen

10:17 von Autograf:
"Haben Sie eine Vorstellung, was bei uns passiert, wenn die Infrastruktur zusammenbricht, weil 20% der Bevölkerung krank ist und 800.000 sterben?"

Ich schrieb lediglich, dass Ihr Vergleich zur Pest unangemessen sei, weil damals 30% der Bevölkerung verstarben und nicht nur ca. 0,5 Prozent der Infizierten.

Die demographischen Folgen werden überschaubar bleiben und die wirtschaftlichen hängen maßgeblich davon ab, wie man mit der Pandemie umgeht.

@ krittkritt

ich Frage mich gleichfalls, warum nicht frühzeitig statistische Erhebungen gemacht wurden, die uns über die wahrscheinliche Anzahl der infizierten informieren.
Bzw über den Durchseuchungsgrad.

Ich kann es mir nur so erklären, das es Leute gibt, die Angst vor daraus resultierenden Wahrheiten haben.

Warum auch immer....

Es ist nicht schlimm, sich getäuscht zu haben.
Wenn man sich dann als lernfähig zeigt.

Ich persönlich bin auch etwas überrascht von dem manchmal hilflos wirkenden auftreten des RKI.

Von einer hochgelobten wissenschaftlichen Einrichtung würde ich mehr erwarten.

@10:49 Demokratie Schützerin

Sie nu wieder.
Ihren Anspruch, die Demokratie zu schützen in allen Ehren, aber mit Forderungen aus der Pippi-Langstrumpf-Welt wird das nicht funktionieren. Die von Ihnen zitierten Medikamente sind in der klinischen Studie, das Ergebnis derselben ist ungewiss, denn sonst müsste man solche Studien ja gar nicht durchführen. Auch kümmert sich die Dynamik des Infektionsgeschehens und der damit verbundenen Mortalität nicht und ihre persönlichen Befindlichkeiten. Deswegen kann das Kriterium dafür, wann die Maßnahmen gelockert werden auch nicht der Umstand sein, dass Sie persönlich nicht mehr daran teilnehmen möchten.

09:47 von Schlaumann

"Es muss ausschließlich darum gehen, die Menschen der Risikogruppe zu schützen"

,.,.,.,.

Es muss um gar nichts AUSSCHLIESSLICH gehen.
Auf welcher Basis wollen Sie denn dieses Dogma durchsetzen?

Ihr polemischer Beitrag zeigt, dass Ihre Basis nicht der Solidarität entspringt, sondern des locker-flockigen Behauptens.

Genau so eine unverantwortliche Rumbehaupterei können wir derzeit überhaupt nicht gebrauchen.

Zum Glück schert sich eh keiner mehr um solch substanzloses Schreiben.

Aber man kann daran gut den Charakter vieler Schreibender erkennen.

@ um 10:51 von dr.bashir

Zu bemitleiden sind diese Menschen aber erst recht nicht. Diese Jobs sind ihnen nicht von der Arbeitsagentur zugeteilt worden. Im Gegenteil: Jeder einzelne von denen hat sich um seine derzeitigen Job gerissen.
Und für das tragen der Verantwortung werden sie gut bezahlt.
Ergo sollten sich kein Politiker beschweren, wenn er Vorwürfe zu hören bekommt, die noch dazu völlig gerechtfertigt sind.
Und im Zweifel ist zurücktreten ja auch noch eine Lösung für Politiker.

10:51 von dr.bashir

Vor wenigen Tagen noch wurden Spahn, Merkel und die anderen beschimpft, weil sie angeblich nicht entschlossen genug alles abgesperrt haben.....
Jetzt werden schon wieder Lockerungen gefordert.
.
von denselben ?

Das Volk in der Kleinkindrolle

Die Bundes- und Landesregierungen machen uns zu Kleinkindern. Es werden Regeln aufgestellt, die nur zu unserm Besten sind und wir werden ständig ermahnt uns auch ja daran zu halten. Wieso oder ob überhaupt diese Regeln im Detail sinnvoll sind, ist kein Thema. Das Ansteckungsrisiko in Eisdielen, Buchhandlungen, Blumengeschäften ist je nach Bundesland scheinbar sehr unterschiedlich. Ob da nicht doch irgendwo wirtschaftliche Interessen eine Rolle spielen, fragt leider keiner nach.

Die meisten Deutschen fühlen sich aber offenbar als "Kleinkinder" sehr wohl. Unsere "Mütter" und "Väter" regeln einfach alles für uns. Das stößt auf große Zustimmung.

Ich hoffe allerdings, dass die Presse irgendwann etwas kritischer fragt, was wirklich sinnvoll ist. Denn diese grenzenlose Sorge um die Gesundheit der Bürger gab es in der Vergangenheit nicht (z.B. beim Tempolimit auf Autobahnen oder Nitrat im Wasser).

10:49 von Robert Wypchlo

Zitat:"Die Bürgerinnen und Bürger wollen zu Hause nicht versauern."

Es geht hier nicht ums "Wollen". Ich würde auch gerne die von mir gebuchte Reise antreten, einen Osterausflug machen oder meinen Schwiegervater im Pflegeheim besuchen. Ich habe aber verstanden, warum das alles jetzt keine so gute Idee wäre. Da ich auch zu den "Bürgerinnen und Bürgern" gehöre, halte ich Ihre Aussage für unzulässig verallgemeinernd.

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