Kommentare

Ältere Schüler

wie Abiturienten oder Berufsschüler haben leider meist auch ältere Eltern. Oft mit Vorerkrankungen. Sich in einem Klassenzimmer ein Virus einzufangen ist ein leichtes. Genauso in Aulas oder Toilettenräumen. Gerade Jugendliche neigen oft dazu, die Lage nicht so ernst zu nehmen ( man denke an diese eklige Klodeckel Challenge). Die womöglich vorerkrankten Eltern wären de Gefahr zuhause doch ziemlich machtlos ausgeliefert.

wow

vor allen dingen laschet will boden gutmachen, bei seinem kampf ums kanzleramt. aber er zeigt seit monaten, daß er nicht das format hat, um krisen zu managen

Die Entscheidung

Die Entscheidung fällt hoffentlich aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse und Fakten... und nicht, weil irgendeine Lobby ungeduldig mit den Hufen schart.

Bleibt gesund!

Welch Wunder ...

Die Wirtschaft rät zur Lockerung. Wer hätte das gedacht? Wir tun gut daran, auf unser medizinisches Personal / Virologen zu hören, wenn die letzten Wochen nicht umsonst gewesen sein sollten. Dass sich inmitten einer solch eingeschränkten Phase immer welche finden die das anders sehen ist normal und das gute Recht in einer freien Demokratie, ich komme aber immer mehr zu der Erkenntnis / Meinung, dass vieles auch medial getrieben ist. Man muss nicht aus jeder aufgegriffenen Meinung eine Schlagzeile machen.

@Schuhplattler

"Der Regierung fehlt immer noch das Gesamtkonzept der Maßnahmen der Corona-Krise !" Am 10. April 2020 um 18:57 von Schuhplattler

*

Wie Sie eben lesen konnten wartet die Regierung auf ein Gutachten, denn eine Glaskugel besitzt auch unsere Regierung nicht.

Disziplin, torpediert durch Landwirtschaftslobby

...alle halten Disziplin und parallel holt man in einer choatischen Aktion Erntehelfer. Alle müssen in Quarantäne, egal wo sie herkommen - aber die Erntehelfer, die nachweislich keine Schutzmaßnahmen auf dem Weg eingehalten haben (nicht einhalten konnten bei dem Chaos) sollen nur 2 Wochen Abstand zu den anderen halten und dann ist gut. Wer hat diese widersinnigen Regeln erlaubt? Die haben sich doch ggf. erst heute auf dem Weg angesteckt, und stecken die nächsten zwei Wochen alle anderen auf dem Feld an und sagen es im Zweifel selbst bei Symptomen keinem, weil sie Angst haben, da sie selbst den Lohn dringend benötigen.

und da ist sie wieder

die zynische, unmenschliche Fratze des Kapitalismus.

Der Bundesverbands mittelständische Wirtschaft schreibt
In einer gemeinsamen Kraftanstrengung muss es gelingen, die Wirtschaft so schnell wie möglich nach Ostern schrittweise wieder hochzufahren. Es bestehe die akute Gefahr, dass die "Nebenwirkungen der Medizin" mehr Schaden anrichte als die Krankheit.

Hat man den Schaden schon beziffert? In Menschenleben natürlich? Wie viele kann man sich leisten, zu retten, ehe der wirtschaftliche Schaden zu groß wird?

Nein, liebe Wirtschaftslenker, dafür sind wir nicht brav zu Hause geblieben.

Drängen nach Lockerung

Von manchen wird die Heisberg-Studie als Bestätigung ihrer Lockerungswünsche genutzt. Es lohnt sich dazu, mal nach "Zweifel an Heinsberg-Studie" zu googeln.

Menschen auf engem Raum

Busse, U-Bahn, Straßenbahn, Kindergarten und Schule dürften die Hauptverbreitungsorte werden, wenn das Virus in der Gesellschaft ist. Der Virus verbreitet sich durch die Nähe von Mensch zu Mensch. Wie ist noch nicht ganz sicher.

Deswegen erst die Wirtschaft und Dienstleistungen hoch fahren. Für ÖPNV oder auch Schulen gibt es weitaus bessere Alternativen: Das Auto und die Heimarbeit.

@Schuhplattler, 18:57

Wie lange können die Maßnahmen opperativ und finanziell durchgehalten werden ?
Bei einem solchen 750 Milliarden-Paket muss man ein solches Ausstiegskonzept von der Regierung einfordern ?
Aber die Kanzlerin verweigert es darüber zu reden !

Alle Maßnahmen, die derzeit getroffen werden, sind mit heißer Nadel gestrickt. Niemand hatte Zeit, vorher genau eine Entwicklung zu analysieren, die man noch gar nicht kennen kann.
Ihr Vorwurf, "die Kanzlerin weigere sich, darüber zu reden" ist somit plumpes Bashing.

halten sich viele Bürger an die Kontaktregeln

reicht das ?
soll das wirklich genügen "viele"
ausnahmslos jeder müsste sich daran halten
also wenn ich mal so beim Einkaufen schaue
beim Kepab Imbiss sitzt man eben auf den Stühlen im Laden
bis die Bestellung kommt
benutzt wenn man sie gekriegt hat eben die Stühle draussen
klar die Tische sind weg aber ein weiterer Stuhl geht auch als Tisch
und auf den Straßen, ein kleiner Schwatz mit dem Bekannten scheint normal

Masken in der Schule?

Nun habe ich meinem 7-jährigen wochenlang pädagogisch wertvoll vermittelt, dass die 300 von Papa gekauften Masken auf dem Schlafzimmerschrank nutzlos sind...

... und nun soll ihm in der Schule das Gegenteil erzählt werden?

Will Berlin uns Eltern eigentlich vollends lächerlich machen?

Muss man drüber sprechen

Grundsätzlich kann ich die Wirtschaftsverbände verstehen. Man muss sich Gedanken darüber machen wann aber vor allem wie man den neuen Alltag gestalten will. Schutzmasken außerhalb von medizinischen Einrichtungen hielt ich bisher für übertrieben, besonders weil es die zur Zeit nicht gerade im Übermaß gibt. Wenn man aber einen Alltag funktionieren lassen möchte, muss man sich wohl damit auseinandersetzen. Ich könnte mir vorstellen, dass man mit Mund- und Handschutz durchaus viele Wirtschaftszweige bald wieder laufen lassen kann. Die Verfügbarkeit der Schutzmittel muss allerdings gegeben sein und da gehen Krankenhäuser etc. natürlich vor.

Corona-Krise: Mit Disziplin ...

Anfangen mit jenen Lockerungen, die statistisch unbedenklich scheinen, also die Ansteckungsrate möglichst konstant halten und in anderen Bereichen die Hygieneregeln rauf setzen - ach, aber das scheint dann doch kompliziert. Was wollen die Leute denn auch immer mit all ihren Lockerungen - wenn in der Bude das Klo verstopft ist, muss halt der Klempner kommen und wenn's bei Mutti juckt, dann ist eben der Gassmann dran - daran lässt sich nix ändern. Das mit den Kneipen sollte langsam auch geregelt werden können, wen auf allen Tischen 1 m hohe Plexi- Wände die Kunden an den Tischen und die Barhocken vom Barmann trennen … wir sind halt nur noch nicht kreativ genug.

Dann versuche ich es mal anders

Die Forderung ""Die Maske muss zum sozialen Standard werden", sagte der Leopoldina-Forscher dem Magazin." ist unsinnig weil:

- Der Nachwuchs ist den ganzen Vormittag in der Schule und er nimmt dort auch Nahrung auf und die Masken müssen dafür ab.

- Für Sozialverhalten und Kommunikation ist Mimik unerlässlich.
Und Kinder und Jugendliche üben sich erst in beiden Disziplinen. (Und da auch noch in der Pubertät...)

Coronavirus !

Ich denke auch, dass es momentan noch viel zu früh ist, über irgend welche Lockerungen zu sprechen. Dies begründe ich alleine schon damit, dass zu Beginn viele es lange nicht kapieren wollten, wie wichtig es ist, Abstand zu wahren, keine Partys zu feiern usw.
Wenn nun in ein paar Wochen eine Lockerung kommt, wird es ziemlich sicher wieder schnell chaotisch und grass werden. Irgendwie liegt dies an der heutigen Konsum- und Party- Gesellschaft. Siehe nur all die Kreuzfahrten, die noch starteten, als das Virus schon längst unterwegs war. Völlig verantwortungslos das Leben genießen in vollen Zügen !
Was das Ausstiegsszenario angeht ist doch klar, es gibt keines, weil ja keiner der Politiker sich wirklich für den Katastrophenschutz einsetzte. Die Pläne, die vorgelegt wurden, wurden alle ignoriert und nie weiter verfolgt, Gelder gestrichen, keinen Vorrat angelegt, wie soll dann die Politik dann einen Plan zum Ausstieg haben.

Am 10. April 2020 um 19:12 von PeterchenQwer

"Disziplin, torpediert durch Landwirtschaftslobby
...alle halten Disziplin und parallel holt man in einer choatischen Aktion Erntehelfer."

Die Aktion ist blödsinnig aber nötig, da durch die Politik der EU die bäuerliche Landwirtschaft zerstört wurde. Ich frage mich allerdings, wie weit Ihre Disziplin reichen würde, hätten Sie nichts mehr zu essen.

Alles andere geht nicht!

Selbst bei 5000 Neuinfizierte täglich und einer 10fachen Dunkelziffer dauert es etwa 3(!) Jahre bis die anvisierten 70% der Bevölkerung immunisiert sind.
So lange können Wirtschaft und Schulen nicht geschlossen bleiben.
Alles andere als die (möglichst baldige) Öffnung von Schulen und Wirtschaft ist schlicht und einfach nicht möglich.

Ältere Schüler

Und wer schützt ältere LehrerInnen?

Nachdenken angesagt

Na denn, dann
auf zur nächsten Welle an Infektionen und Todesfällen. Da viele Wissenschaftler (nach deren Finanzierung man fragen sollte) und Industriekapitäne davon ausgehen, dass vor allem Vorerkrankte und Alte sterben, könnte man von Vorsatz ausgehen,

@ Walter Mo 19:10 Uhr

Es wird doch ausschließlich auf die Virologen gehört, sonst gäbe es überhaupt keine Corona-Krise.
Da kommen die Virologen mit einem simplen Pünktchenmodell und die Verantwortlichen übertragen es 1:1 auf die Gesellschaft. Blöd nur, dass die Gesellschaft nicht nur aus roten und blauen Pünktchen besteht, die sich willkürlich auf Knopfdruck an- und ausschalten lassen ohne Schaden davonzutragen!
Hier hätte von vornherein eine Abwägung stattfinden müssen, das wäre die Aufgabe der verantwortlichen Politiker gewesen. Wenn nach dem Shutdown nur noch das Gesundheitssystem überlebt hat, nutzt das der Gesellschaft wohl auch nicht mehr viel.

"Dann wäre alles für die Katz".

Eine bahnbrechende Erkenntnis.

Wenn ich während eines schlechten Films auf Pause drücke, wird der Film deshalb nicht besser. Wenn ich ihn wieder anschalte, geht er genauso schlecht weiter.

Und wofür nun die Milliarden an Steuergeldern und vernichteten Existenzen?

Doch nicht etwa "für die Katz"?

@ frosthorn

"und da ist sie wieder die zynische, unmenschliche Fratze des Kapitalismus." Am 10. April 2020 um 19:14 von frosthorn

*

Meinen Sie andere politische Systeme seine menschenfreundlicher?

Essen ist ein Grundbedürfnis. Dafür muss jemand arbeiten.

Coronazahlen

Dr. Streeck hat seine Forschungsergebnisse aus dem Kreis Heinsberg vorgelegt. Er kommt zu ganz anderen (geringeren)Ergebnissen als das RKI.
Der Hamburger Pathologe Prof. Püschel ist anscheinend der Einzige in Deutschland, der Leichen auf Coronavieren untersucht,im Gegensatzt zu den Empfehlungen des RKI und kommt auch zu anderen (geringeren) Zahlen,als das RKI. Angesichts der Dramatik und der folgenschweren Entscheidungen muß man Zahlen und Forschung belegen können. Das macht das RKI anscheinend nicht. Hochrechnungen basieren auf Schätzungen,es werden einfach alle mit Corona Infizierten Toten als Coronatote definiert. Wir erwarten vom öffentlich rechtlichen Fernsehen nachprüfbare und differenzierte Nachrichten.

Erntehelfer

Wie absurd das Handeln unserer Behörden und Institutionen. Die Bürger in unserem Land unterwerfen sich größtenteils den gewünschten und sicherlich notwendigen Maßnahmen. Andere Länder erlassen Einreiseverbote. Man wußte doch schon vor geraumer Zeit, dass Erntehelfer benötigt werden. Warum nicht perspektivisch gehandelt und Quarantäne von 14 Tagen erlassen oder entsprechenden Testungen durchgeführt.
Ich hoffe nur, dass Schrobenhausen nicht zu einem Hotspot wird. Laut Erkenntnissen unserer Mediziner sind Personen auch ohne Krankheitsanzeichen mögliche Virenausscheider.

Am 10. April 2020 um 19:13 von Schneckenmaus

"Wie lange soll das Theater um diesen Erkältungsvirus eigentlich noch weitergehen? Ist überhaupt schon ein einziger gesunder Mensch an dem Virus gestorben?"

Ja, es sind schon junge, gesunde Menschen daran gestorben ... und Ihre Argumentation hätte in eine gottseidank vergangene Zeit gut gepasst.

19:13, Schneckenmaus

>>Unverantwortliche Nebenwirkungen
Wie lange soll das Theater um diesen Erkältungsvirus eigentlich noch weitergehen? Ist überhaupt schon ein einziger gesunder Mensch an dem Virus gestorben? Ich wage das stark zu bezweifeln, denn der Virus ruft nichts weiter als trockenen Husten und Fieber hervor.
Selbst in der Statistik des RKI wird immer wieder angemerkt, dass die Verstorbenen unter teils mehreren schweren Vorerkrankungen gelitten haben oder bereits sehr alt waren.
Die Nebenwirkungen der staatlich verordneten Corona-Krise werden uns dagegen noch jahrelang zu schaffen machen und deutlich mehr Opfer als der Virus fordern!<<

Ach du lieber Gott.

Fahren Sie doch mal nach Italien oder nach Spanien.

Wie kann man nur so einen zynischen Quatsch schreiben.

Wir müssen wieder raus, meinetwegen mit Maske...

Also ich lebe in Troisdorf mit knapp 80.000 Anderen hier herum und heute habe ich ungewöhnlich oft die Polizei Sirene gehört...

Es kann durchaus sein, das wir als Gesellschaft entscheiden wie es weitergeht..., mit jedem Tag der vergeht wollen die Meisten zurück in die Routinen...

Mal sehen ob die Politik das sieht...

18:55 von Minka04

"Sich in einem Klassenzimmer ein Virus einzufangen ist ein leichtes."

.-.-.-.

So ist es.

Es scheint mir zwar klar, dass die Politiker stets beides im Blick haben und gegeneinander abwägen müssen:

a. Das Risiko an Leib und Leben
b. Das Risiko, dass die Bevölkerung durchdreht - in dem Fall die Schüler - und Amok laufen.

zu b.
Aber nichts dergleichen geschieht.

Ich weiß nicht, ob die Politiker oder Lehrer zur Kenntnis bekommen, dass die Gymnasiasten gerade auf dem Weg sind zu lernen, wie man sich selber organisiert.

Ich unterrichte meine Nachhilfeschüler derzeit per Telefon und bin platt, dass sie in dem jeweiligen Fach schneller besser werden als zu der Zeit, als die Schule noch geöffnet war.

Ein Schüler versuchte mir den Grund zu erklären:
'Ich bin selbstsicherer geworden'.

Darum besteht überhaupt kein Grund, in meinen Augen, die Schulen zu früh zu öffnen - denn Punkt b. greift nicht.

Aber Punkt a. wird notgedrungen greifen, wenn man die Schulen wieder öffnet.

Angst hat das Land im Griff

Es ist unheimlich wie ein Virus die Demokratie aushebeln kann.Und es ist noch schlimmer , dass die Angst alle brav und still sein lässt ,ohne das Hinterfragen ob diese Massnahmen überhaupt richtig sind.

Welche Gründe sprechen für die Verlängerung der Maßnahmen?

Es gibt ja eine große Mehrheit in der Bevölkerung, die die Maßnahmen deutlich verlängern möchte.

Mich würde einmal die Meinung der vielen Kommentatoren hier interessieren, die das auch so sehen. Warum hält man es für gerechtfertigt, dass die Opfer bzw. Kollateralschäden der Maßnahmen schlimmer ausfallen als die Opfer durch das Virus? Denn das nimmt ja jeder in Kauf, der hier gegen die Lockerung der Maßnahmen wettert. Ist es Eigeninteresse, weil man Angst vor Ansteckung hat oder hat das Gründe? Ist sich hier jeder erst einmal selbst der Nächste?

@Schneckenmaus: Unverantwortliche Nebenwirkungen

Jawoll! Weg mit den Alten und Kranken, die sind nur eine Belastung, besonders für die Wirtschaft und den Profit. Wenn die das bisschen Husten-/Fieber-Virus nicht abkönnen, gehören die sowieso unter die Erde ...
Ist das Ihre Meinung? Das erinnert mich an Zeiten, wo man noch "unwertes Leben" einfach ausgemerzt hat. Wollen wir das?

Empfehlungen ohne ganzheitlichen Kontext

Ist diese Studie wirklich transferierbar und die Testungsergebnisse real, wenn die Testmittel nicht aussagekräftig und eindeutig sind?
Ja, für die Wirtschaft, Handel und Gewerbe muss es ein Konzept geben aber dazu müssen Grundlagen geschaffen werden nicht nur Claims! In den Schulen fehlt es an allem Toilettenpapier, Desinfektionsmittel und Seife sowie Fachkräften, wie soll die Möglichkeit der Differenzierung und Hygiene umgesetzt werden? Eltern haben Vorerkrankungen und gehören auch zur Risikogruppe vom Alter her! Zudem gibt es außer einer Statistik keinen empirischen Nachweis über die Auswirkungen des Virus auf Kinder, da in Deutschland diese Einrichtungen geschlossen sind und wenige Kinder deshalb erkranken— gibt es dazu gesicherte Erkenntnisse? Kinder sind keine Versuchskaninchen? Und on /off oder Schule/Arbeit bei häufigen Quarantäne Zeiten sind psyschich noch weniger vertretbar. Gezielte Notlösungen für Kindern mit Bedarfen oder Abschlussklassen sollten bedacht werden

@ 19:10 von Walter Mo.

Auch die Virologen raten zur Lockerung, wenn auch aus anderen Gründen. Die Neuinfiziertenzahlen sind zu niedrig - so dauert die Durchseuchung der Bevölkerung zu lange. Wir können durchaus doppelt so hohe Neuinfiziertenzahlen wie derzeit bewältigen, nur dürfen sie nicht exponentiell steigen, sondern nur kontrolliert durch schrittweise Lockerung der Maßnahmen bis zu einem gewissen Grad, den wir leider dann noch monatelang aufrecht erhalten müssen.

Re PeterchenQwer !

Was da in Rumänien für ein Chaos passierte, ist natürlich so nicht hinnehmbar. Das muss für die Verantwortlichen heftige Konsequenzen haben, sonst lernen sie es nie.
Ich würde all diese Personen, trotz allem Verständnis für die Landwirte und die Helfer, die beide einander brauchen, nicht einreisen lassen, oder erst einmal mindestens drei Wochen in Quarantäne stecken, auf Kosten der rumänischen Regierung. Und erst wenn sie nach diesen drei Wochen und einer negativen Kontrolle "sauber" sind, dürfen sie an die Arbeit, mit den nötigen Sicherheitsmaßnahmen.
Da interessiert auch keine Wirtschaftslobby. In diesem Punkt sollte die BR sich strickt an die Wissenschaftler halten und sich sonst von niemanden anderen die Ohren voll quatschen lassen. Hoffentlich zeigen sich die Verantwortlichen der BR da wenigstens seriös und handeln auch so. Alles andere ist einfach nur fahrlässig und dumm !

Fallzahlen sind Politikum

Als ich Anfang Februar die politische Dimension der Fallzahlen in China betont hatte, wurde das mit Gleichmut aufgenommen. Denn, ja, China, das ist ja eine Diktatur, die Zahlen seien sowieso gefälscht etc. Komischerweise redet niemand in gleicher Weise über Südkorea.

Nun stellt sich heraus, dass je länger die Maßnahmen in Deutschland dauern, die den Konsum und damit die Wirtschaft behindern, der Widerstand gegen die Maßnahmen wächst. Da die Entscheidungen der Politik von der Interpretation der Fallzahlen abhängen, wächst das Interesse daran die Zahlen in einer bestimmten Weise zu deuten. Andere stellen die Zahlen als solche in Frage.

Das Ganze wird noch zu einem Test für die Demokratie.

@10. April 2020 um 19:12 von PeterchenQwer

Ihre Sorgen bezüglich der Erntehelfer kann ich ein stückweit verstehen, halte sie aber doch eher für übertrieben.
Zum einen bleiben Erntehelfer in überschaubaren Gruppen unter sich, zum anderen ist keinem geholfen wenn zig Bauernhöfe ihre Ernten nicht mehr einfahren können.
Es ist natürlich, dass sich viele Gruppen Gedanken darum machen ihrer Arbeit nachzugehen ohne Beschränkungen zu verletzen.

Am 10. April 2020 um 19:25 von ma_tiger

"Selbst bei 5000 Neuinfizierte täglich und einer 10fachen Dunkelziffer dauert es etwa 3(!) Jahre bis die anvisierten 70% der Bevölkerung immunisiert sind.
So lange können Wirtschaft und Schulen nicht geschlossen bleiben.
Alles andere als die (möglichst baldige) Öffnung von Schulen und Wirtschaft ist schlicht und einfach nicht möglich"

Ich sehe, Sie haben den Sinn der Maßnahmen nicht begriffen, dass es darum geht, das Gesundheitssystem nicht zusammenbrechen zu lassen. Bricht dieses zusammen, werden Sie an einer an sich harmlosen Blinddarmentzündung sterben.

Warum jammert die Wirtschaft?

Nachdem schon unsere Regierungen der letzten Jahre keinerlei vernünftige Pandemiepläne ausgearbeitet und auch auf evtl Auswirkungen von Pandemieplänen offensichtlich keinen Gedanken verschwendet haben, läßt sich nun feststellen, dass auch die Wirtschaft entsprechende Pläne vermissen läßt. 0bwohl im Jahre 2013 eben nicht nur die Regierung auf die Notwendigkeit von Pandemieplänen hingewiesen wurde, sondern ganz ausdrücklich sollte auch die Wirtschaft solche Pläne vorbereiten.
Wenigstens von den finanzstarken Unternehmen hätte erwartet werden können, dass sie etwas unternehmen und entsprechende Rücklagen bilden, damit die Last der Auswirkungen einer Pandemie und ihrer Bekämpfung nicht ausschließlich dem Staat überlassen bleibt.
Offensichtlich war das zu viel verlangt von unserer Wirtschaft. Aber jammern konnten die immer schon gut.
Doch nach der Pandemie ist vor der Pandemie.
Beim nächsten Mal wird alles besser.

rer Truman Welt

Wenn die das Wirtschaftsleben arg zusetzenden Maßnahmen nicht nach Ostern stark zurückgefahren werden, dann werden wir dieses Jahr und die kommebden Jahre noch Situationen erleben, die sich sich niemand wünscht und ein Risiko für Millionen Menschen mit sich bringen, was durch nichts legitimiert ist. Es muß endlich eine aus mehreren Disziplinen ind der Politik besetzte Untersuchungskommission gebildet werden, welche das weitere Vorgehen bestimmt. Wir ruinieren das gesellschaftliche friedliche Zusammenleben und die Existenz von Millionen Bürgern mit den momentanen Maßnahmen.
Abstand werden wir ab jetzt für immer in unsere Kultur einführen müssrn. Das will ja auch niemand abschaffen. Wir brauchen eine dauerhafte diesbezügliche Veränderung in unserem gesellschaftlichen Zusammenleben und unserm Interagieren. Das sollte jedem mittlerweile klar sein. Diese Art von Bedrohung ist nun endgültig in unser Leben angekommen und wird nicht einfach so verschwinden. Viren mutieren - das ist Fakt!

19:25, ex_Bayerndödel

>>Die Aktion ist blödsinnig aber nötig, da durch die Politik der EU die bäuerliche Landwirtschaft zerstört wurde. Ich frage mich allerdings, wie weit Ihre Disziplin reichen würde, hätten Sie nichts mehr zu essen.<<

Ach.

Und da, wo es keine EU gibt, da gibt es die gute alte bäuerliche Landwirtschaft noch?

Ich bitte Sie.

19:14 von VfG

«Es lohnt sich dazu, mal nach "Zweifel an Heinsberg-Studie" zu googeln.»

Es lohnt sich auch nicht für nur eine Sekunde, nach Zweifeln an einer Studie zu suchmaschinen, deren Studie weder fertig gestellt, noch in einer abschließenden Version veröffentlicht ist.

Was ja auch Prof. Hendrik Streeck als Leiter der Studie gestern im TV deutlich sagte. "Ersichtlich unangenehm" war es ihm, ihn nach irgendwelchen Ergebnissen zu löchern, dessen Ergebnisse noch gar nicht abschließend gewonnen sind …

Am 10. April 2020 um 19:27 von rossundreiter

"Wenn ich während eines schlechten Films auf Pause drücke, wird der Film deshalb nicht besser. Wenn ich ihn wieder anschalte, geht er genauso schlecht weiter."

Wenn Sie den Film anhalten, steht er still, aber bei der Bewältigung der Krise wird in der Zwischenzeit geforscht, vielleicht eine Therapie oder ein Impfstoff entwickelt!

@19:20 von rossundreiter

da haben Sie leider Ihrem Sohn Unsinn erzählt, der in der Schule berichtigt werden könnte. Benutzen Sie die 300 Masken ... alles andere ist völlig unsinnig ...

vollkommen unverständlich...

die täglichen Forderungen aus diversen Ecken ,das Kontaktverbot und Geschäftsschließungen zu lockern,bereits von dem Tag an,an dem sie beschlossen worden waren. Zuweilen erscheint es mir wie eine Art Profilierungssucht einiger Wirtschaftslobbyisten und auch Medienanstalten als ob die Verantwortlichen der regierenden Parteien nicht auch die Wirtschaft im Blick hätten oder gar den Rechtsstaat abschaffen wollten. Offensichtlich aber haben manche den Ernst der Lage nicht begriffen oder die Gesundheit und das Leben der Bevölkerung setzen sie um ihrer Profitgier wegen aufs Spiel.
Ausnahmsweise habe ich in diesen Zeiten ausgesprochen hohes Vertrauen in unsere Regierenden, die letztlich das Ganze im Blick haben müssen und die es auch sind ,die bei den kleinsten Fehlern an "die Wand gestellt würden" von denen ,die jetzt nach Lockerungen etc. schreien.

will es denn wirklich niemand sehen ... !

die natur schreit nach einem sabbatical.

es reicht ihr bis zum hals.
sie hatte keine bombe geworfen.
wir hörten keinen rumms.

ein kleines virus.
nicht zu sehen, kaum zu fassen.

und es kann sich womöglich reaktivieren.

wir sollten auf den schrei hören.
und nicht den exit herbei phantasieren.

wenn wir nicht wirklich aufhorchen, wer weiß schon, welche lösung sich die natur dann einfallen lässt.

nicht wir sind masters of the univers.
ein kleines virus ist milliardenfach größer.

Vorhin im Wald in Deutschland

Ist uns ein Autofahrer begegnet, der am Steuer eine Schutzmaske trägt!

Es wird wirklich immer doller.

Das Kuriose: die Maskenpflicht wird natürlich kommen, evtl als mit dem letzten Land Europas. Und das, nachdem es wochenlang hieß, das dies nichts brächte.

Denn OHNE Masken, soviel ist klar, ist an eine Lockerung der Maßnahmen nicht zu denken!

Was aber passiert wenn 8 Tage nach dem 20.04. plötzlich die Fallzahlen in die Höhe schnellen? Kommt dann der komplette Shutdown oder heißt es, super!, wieder ein Schritt weiter Richtung Herdenimmunität?

Ich bin von der völligen Ahnungs- und Planlosigkeit der Entscheider verblüfft. Denn in Deutschland bekommt man das schon mit der Muttermilch vermittelt, dass die Regierung, die Wirtschaftslenker „wissen was sie tun“.

Keine Infektionen als Ziel?

Wer glaubt dass sich das Virus ausrotten lässt kann hoffen solange zu warten. Wer glaubt, dass es in einem Jahr sicher einen 100% wirksamen Impfschutz gibt, kann so lange warten.
Wer nicht daran glaubt muss darauf setzen dass möglichst schnell genug Leute infiziert sind um über deren Immunschutz die weitere Ausbreitung so langsam zu gestalten dass Gesundheitssysteme nicht überlastet werden.

Es bedeutet die Infektionen möglichst gerade so hoch zu halten dass es noch machbar ist.

Eher werden sich die durchsetzen, die an eine Wundewaffe und die Wirkung ihres andauerden Quarantäneopfers glauben. Nur das Coronavirus wird sich für solche Beschwörungsversuche nicht interessieren.

Nach Ostern Isolation nur

Nach Ostern Isolation nur noch für besonders Gefährdete. Alles Andere wäre hochgradig unverhältnismäßig.

Aufg'hockt

"Aufghock't" heist es auf Schwäbisch, wenn man einem Täuschungsmanöver auf den leim gegangen ist.

Und genau das ist der Fall.
Die Zahlen begründen kein Festhalten an den Panik-Massnahmen: 50% der Infizierten haben sich erholt. Die Neuinfektions-Rate geht täglich weiter zurück. Das Virus ist nicht gefährlicher als eine leichte Grippe, dies beweist, dass es wohl (unerkannte Dunkelziffer) dreimal mehr Infizierte und wieder Erholte gibt, als die Statistiken ausweisen.

Es wird zeit, dass die Politik eingesteht, dass sie einer Panikmache oder sogar einem geplanten Manipulationsmanöver aufgesessen ist.

@19:13 von Schneckenmaus - Ernsthaft!...

...
Ist es möglich, daß Sie in den letzten Wochen sich nicht
ausreichend darüber informiert haben, welch' schwerwiegende
gesundheitlichen Auswirkungen ein Infizierter ereilen kann?

---

Gehen Sie doch mal in ein Krankenhaus vielleicht in Italien.
Aber dann bitte ohne Schutzausrüstung, denn die brauchen Sie ja anscheinend nicht.
Und dann lassen Sie sich Covid19 Erkrankte auf der Intensivstation (hoffentlich)
zeigen und von Fachärzten erklären, was diese Krankheit so anrichten kann.

Im Übrigen gibt es auch junge Menschen, die z.B. an einer Stoffwechselerkrankung
wie Diabetes leiden, die dann schwer erkranken und auch sterben können.

Wie überaus zynisch!

Schrittweise hochfahren ?

"" Vor allem aus der Wirtschaft wächst der Druck auf die Bundesregierung, die Ausgangsbeschränkungen wieder zu lockern und die Wirtschaft hoch zufahren.""
#
Bitte aber mit dem nötigen Augenmaß denn noch ist diese Krise nicht überstanden und die Gesundheit der Menschen ist höher zu bewerten als die der Wirtschaft. M.M.

19:28 von jpktuja

«Der Hamburger Pathologe Prof. Püschel ist anscheinend der Einzige in Deutschland, der Leichen auf Coronavieren untersucht,im Gegensatzt zu den Empfehlungen des RKI und kommt auch zu anderen (geringeren) Zahlen,als das RKI.»

Die Gerichtsmedizin in HH am Krankenhaus HH-Eppendorf ist die best ausgestattete, und forensisch führende Gerichtsmedizin in ganz DEU.
Prof. Püschel der erfahrenste Pathologe im Land, und der renommierteste vor Gericht zugelassene Forensik-Gutachter in DEU.

In seinem Institut wurden bisher 40 Leichen obduziert, denen das RKI die Todesursache: "Corona" zuordnet. Bei 7 der Leichen gelang es, eine mehr differenzierte Todesursache zu ermitteln. Fast alle Obuzierten waren in der Nähe des Alters, das in DEU der ø Lebenserwartung entspricht (also ± 75 Jahre).

Alle Obduzierten hatten mind. 1 Vorerkrankung.
Ein 52-jähr. Mann keine bekannten.
"Obduziert kam raus", er hatte 2 gravierende, aber nie erkannte.

40 Obduktionen mit 7 Zweifelsfällen.
Allererste Annäherung …!

Schreck lass nach...

Soeben gelesen in SZ.de
10. April 2020, 17:20 Uhr:

Covid-19:Südkorea: Krankheit bei 91 Genesenen erneut ausgebrochen

„Die Öffnung weiterer Geschäfte hängt nach Ansicht der Leopoldina-Forscher hingegen maßgeblich davon ab, wie viele Schutzmasken verfügbar sind. Nur mit ausreichend Infektionsschutz könne die Rückkehr ins normale Leben gelingen. "Die Maske muss zum sozialen Standard werden", sagte der Leopoldina-Forscher dem Magazin“

Noch wichtiger als Schutzausrüstung scheinen mir Antikörpertests („ELISA“; Näheres dazu unter ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/Coronavirus-Wie-zuverlaessig-sind-Antikoerpertest,visite18090.html) auf einer breitest (bzw.. „dichtest“) möglichen repräsentativen Basis zu sein, um die Auswirkungen der „Lockerungsmaßnahmen“ jederzeit und auf gesicherte aktuelle Erkenntnisse gestützt beobachten und somit - falls erforderlich - unverzüglich und vor allem auch „zielgenau“ korrigierend eingreifen zu können.

Mal Rechnen

Aktuell 120000 Coronainfizierte/2500 Tote/Verdopplungszeit alle 17 Tage.
In 17 Tagen 240000 Inf./5000 Tote. In 34 Tagen 480000 Inf./10000 Tote. In 51 Tagen 960000 Inf./20000 Tote. In 68 Tagen 1920000 Inf./40000 Tote.
Dann sind wir ungefähr beim 16. Juni.
Gehen wir weiter.
In 85Tagen 3840000 Infizierte/80000 Tote. In 102 Tagen 7680000 Inf./160000 Tote. In 119 Tagen 15360000 Inf./360000 Tote.
In 136 Tagen 30720000 Inf./720000 Tote. In 150 Tagen zirka haben wir den Status laut RKI eine 60 - 70% Infektionsrate der deutschen Bevölkerung so das 1 Infizierter Wernigerode als 1 Infiziert. Aber dann haben wir auch mindestens 1,2 Millionen Tote. Ab wann das Gesundheitssystem mit 20000 Intensivbetten zusammenbricht kann sich jetzt jeder selber ausrechnen und da redet man über Lockerungen, die die Gefahr in sich bergen, das die Verdopplungszahl sich reduziert.
Wahnsinn.

19:09 von Karl Napf

""vor allen dingen laschet will boden gutmachen, bei seinem kampf ums kanzleramt. aber er zeigt seit monaten, daß er nicht das format hat, um krisen zu managen""
#
Das sehe ich auch.Als besserer Kriesen Manager hat sich Söder bewiesen und der kann auch Kanzler.

Die Strategie der Bundesregierung ist klar und hat sich bewährt: Auf der Basis verlässlicher Daten und in Abstimmung mit Experten werden Entscheidungen getroffen. Die Gesundheit der Bürger hat Vorrang. Diese Zielsetzung soll mit den wirtschaftlichen Erfordernissen in Einklang gebracht werden. Wer vor dem Stichtag 19.04.20 darüber spekuliert, ob bzw. in welcher Form die Beschränkungen aufgehoben werden, gefährdet der Erfolg und fördert die Verunsicherung. Richtig ist, dass die Regierung Szenarien für Zeit danach prüft. Da belastbares Zahlenwerk aber (noch) nicht vorliegt, ist es müßig, darüber zu spekulieren. Wie sagte Merkel doch völlig zu Recht: Ich wäre eine schlechte Kanzlerin, wenn ich falsche Hoffnungen wecken würde. Das Beispiel Österreich zeigt, dass Lockerungen trügerisch sein können und ggf. zurückgenommen werden müssen, wenn sich die Parameter verändern. Man sieht und spürt, dass Merkel eine wissenschaftliche Ausbildung hat. Sie handelt besonnen und zielführend!

@19:13 von Schneckenmaus

//Wie lange soll das Theater um diesen Erkältungsvirus eigentlich noch weitergehen? Ist überhaupt schon ein einziger gesunder Mensch an dem Virus gestorben? Ich wage das stark zu bezweifeln, denn der Virus ruft nichts weiter als trockenen Husten und Fieber hervor.
Selbst in der Statistik des RKI wird immer wieder angemerkt, dass die Verstorbenen unter teils mehreren schweren Vorerkrankungen gelitten haben oder bereits sehr alt waren.//

Aus focus online:

***Jüngster Intensivpatient in München: 20 Jahre alt
«Die jüngsten symptomatischen Covid-19-Patienten waren Anfang 20 Jahre alt. Insgesamt sehen wir das ganze demografische Altersspektrum, egal ob auf Normalstation oder Intensivstation.» Wendtner hatte in der Schwabinger Klinik Ende Januar die ersten mit dem Sars-CoV-2-Virus infizierten Patienten in Deutschland behandelt.***

Nicht bei allen Verstorbenen konnten Vorerkrankungen nachgewiesen werden.

Fühlen Sie sich bitte nicht zu sicher.
Frohe Ostern und bleiben Sie gesund!

Alte Vor68er Weisheit

Als alter Unternehmer, bei dem noch ein Wort galt, wage ich zu behaupten, wer zu spät anfängt sole nicht zu früh aufhören.
*
Ausnahmen sollten aber gelten wo ein Sicherheitsabstand eingehalten werden kann.
*
Es ist nicht nachzuvollziehen, das Krankenhauspersonal, ungeschützt mit Zuschlägen ruhig gestellt werden.
*
Wenn in Apotheken und Supermärkten gearbeitet werden kann, dann könnten auch in Behörden, und Schulen gearbeitet werden, die Gewertschätzen könnten ausnahmsweise die Vorbereitungs- und Nachbereitung in doppelten Unterricht investieren, anstatt Zensurennachsicht zu üben, Wissen vermitteln.
*
Mit Sicherheits- und Abstandsmarkierungen "arbeiten", wie in den genannten Betrieben.

@Schuhplattler - verantwortungslose Panik

18:55 von Schuhplattler:
"Ich halte es für verantwortungslos angesichts der täglich steigenden Zahlen von Infizierten und Toten ständig die ergriffenen Maßnahmen in Frage zu stellen!"

Verantwortungslos wäre es, solche Maßnahmen einfach hinzunehmen, statt sie regelmäßig auf ihre Sinnhaftigkeit und Wirksamkeit zu überprüfen.

Es geht nicht darum, die Abstandsregel und das Kontaktverbot zu kippen, sondern unnütze Schließungen und Sperrungen aufzuheben, bevor sie noch mehr Schaden anrichten. Denn je mehr gesperrt ist, desto weniger Ausweichmöglichkeiten gibt es. Am Ende treffen mehr Menschen an den Orten aufeinander, die man noch besuchen darf. Und das ist nur ein Beispiel.

Was die Zahlen betrifft, werden am Ende zig Millionen Menschen erkrankt oder verstorben sein. Die Frage ist nur, wann das der Fall ist. Eine coronafreie Zukunft erreichen wir nur mit entsprechend vielen Infektionen. Wichtig ist nur, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird.

Leopoldina: Schulen behutsam öffnen

Zuerst die Älteren. Wer sind das ? Jahrgangsstufe 5 oder 9? Kurioserweise ist man in Schweden sehr lange gut damit gefahren GENAU die höheren Schülerjahrgänge nicht in die Schule zu lassen, während die Grundschulen offen blieben! Deutschland probiert es jetzt mal umgekehrt.

Dabei wird argumentiert, das „ältere Schüler“ sich eher an Regeln halten könnten. Das mag sein. Aber es geht wohl vor allem um Abschlussklassen und Berufsanfänger um nicht einen ganzen Jahrgang in Deutschland zu „verlieren“. Also letztendlich auch wieder um opportunistische Erwägungen.

Richtig wäre, mögliche Exit Maßnahmen hinsichtlich ihrer medizinischen Verantwortbarkeit zu beurteilen. Doch dies kann oder will anscheinend niemand. Es gibt bis dato absolut keine Erkenntnisse darüber, welche gesellschaftliche Aktivität welches Ansteckungs- und Verbreitungspotenzial birgt.

Öffnung, ok. Aber bitte nur, wenn jeder im Supermarkt einen 10er Pack Masken kaufen kann!

@Rainer Bros - Wer stellt das Kontaktverbot infrage?

19:45 von Rainer Bros:
"vollkommen unverständlich... die täglichen Forderungen aus diversen Ecken ,das Kontaktverbot und Geschäftsschließungen zu lockern [...]"

Wer hat denn eine Lockerung des Kontaktverbots gefordert? (Bitte nennen Sie nur Personen mit nennenswertem Einfluss.)

@ 19:25 von ma_tiger

„ Selbst bei 5000 Neuinfizierte täglich und einer 10fachen Dunkelziffer dauert es etwa 3(!) Jahre bis die anvisierten 70% der Bevölkerung immunisiert sind.“

Der erste Punkt ist, dass es wahrscheinlich keine 3 Jahre dauern wird, bis eine Impfung zur Verfügung steht. Das zweite Problem ist, dass sich. Ich niemand sicher ist, ob oder bzw. wielange eine Immunität aufgebaut werden würde. Würde die Immunität nur ein paar Monate anhalten, wäre die Inkaufnahme vieler Toter Menschen für die Katz gewesen. Für eine Durchseuchungsstrategie braucht es erst handfeste und stichhaltige Belege der Dauer der Immunisierung.

@19:28 von jpktuja --- Studie in Heinsberg

Angesichts der Dramatik und der folgenschweren Entscheidungen muß man Zahlen und Forschung belegen können.“
Richtig! Das gilt allerdings auch für die Studie in Heinsberg. Googeln Sie mal nach „Kritik an Studie“.
Da Zahlen und Statistiken wenig aussagefähig sind, lohnt es, sich mal nach dem Bericht von Clemens Wendtner (Chefarzt am Klinikum Schwabing) zu googeln; er hat die längste Erfahrung hierzulande mit COVID-19-Erkrankten.

„Wir müssen auch junge Menschen künstlich beatmen. Die sind in ihren Zwanzigern und Dreißigern und mussten nach wenigen Stunden in der Notaufnahme intubiert werden."
Und:
„Manche Patienten sind danach vielleicht sogar im Alltag auf Sauerstoff angewiesen.“

Ich versteh's nicht ganz

jedes Bundesland kocht sein eigenes Süppchen.
Ich hocke nun auch an Ostern allein in meiner Wohnung, weil ich in Bayern lebe. In anderen Bundesländern ist es erlaubt sich mit engsten Familienmitgliedern zu treffen.
Kleine Geschäfte müssen geschlossen bleiben; die sind aber nicht grundsätzlich unfähiger die Abstandsregeln durchzusetzen. Es liegt meiner Meinung nach hauptsächlich an der Vernunft der Kunden.
Es ist mir erlaubt ab Dienstag wieder arbeiten zu gehen (mit den gebotenen Abstandsregeln), aber mit einem Familienmitglied oder einer Freundin spazieren zu gehen ist mir in Bayerrnicht erlaubt. Schließlich leben die nicht in meinem Haushalt.
Wie gesagt - ich verstehe es nicht.

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