Ihre Meinung zu: Coronavirus in Spanien: "Ein Desaster" für Landwirte

10. April 2020 - 10:54 Uhr

Spanien leidet unter dem Coronavirus - nicht nur im Tourismus, sondern auch in der Landwirtschaft. Just zur Erntezeit sehen sich die Bauern mit vielfältigen Problemen konfrontiert. Von Marc Dugge.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3
Durchschnitt: 3 (2 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

So ein Virus

deckt eben die Fehler in System mal auf, wenn so etwas Regional passiert, lässt sich einiges abfangen. Bei weltweit wie jetzt, funktioniert eben vieles nicht, dadurch wird einiges verknappt, der Preis steigt, und irgendwo wird es Gewinner geben.
Es wird kein gutes Jahr, weder für Verbraucher noch für die Bauern, ob EU Hilfen das ausgleichen, weiß ich nicht, am Ende muss immer jemand bezahlen, Geld wächst ja nicht auf Bäumen.
Und ich hab auch mein einkaufen etwas verlegt, frisch und gut waschen, ist die eine Seite, abkochen die andere eher sichere Seite.
Die sichere Seite ist mir zur Zeit lieber, weil die Informationen manchmal etwas spärlich sind.
Ist leider wie bei uns regional, Spargel zeit und es gibt die Spargeldkioske nicht, weil die Verkaufsstellen geschlossen sind.
Also werden die Erzeuger ihr Produkt nur über den Großhandel los, das ist was anderes als selber verkaufen, wie sonst üblich.
Mal sehen wie es mit den Erdbeeren wird, zum selber pflücken.

"Ein Desaster"

Warum werden immer einzelne wirtschaften besonders erwähnt?

Leiden tun besonders die Menschen.

Jeder leidet jetzt oder später unter den folgen.
Wie bei allen andern Belastungen kommt es jetzt daruf an wer durch Eigenverantwortung und persönliches Verhalten und Leistung besser damit klar kommt.

Wer nur Forderungen nach Geld oder Unterstützungen von andere hofft, und notwendige eigene Maßnahmen nicht durchführt wird das nicht so leicht überstehen.

Was kommt nach Corona?

Das muss man sich schon fragen, gerade im Obst u. Gemüsebau kommt ja ca. 60% aus dem Ausland, da sollte wer kann schnell mal seine eigenen Garten bestellen.
Wenn die Wirtschaft kränkelt werden evtl. viele Leute sich wieder auf eigene Nahrungsmittel Produktion besinnen müssen,manche wussten es ja in den vergangen Jahren besser wie die Bauern.

An den Preisen

für Gemüse und Obst werden wir es bald spüren.

Dann können die Globalisierungskritiker Ihre Vorschläge zum Wassermelonen-Anbau in Deutschland vortragen ...

re werner1955

"Wer nur Forderungen nach Geld oder Unterstützungen von andere hofft, und notwendige eigene Maßnahmen nicht durchführt"

Welche notwendigen eigenen Maßnahmen soll denn der Ananasbauer durchführen?

Klingt wie typisches marktradikales Gerede.

re michlpaul

"Wenn die Wirtschaft kränkelt werden evtl. viele Leute sich wieder auf eigene Nahrungsmittel Produktion besinnen müssen"

Wieviele Leute können sich denn darauf besinnen? Und das was ein eigener Garten hergibt ist eine sehr angenehme Ergänzung, aber noch keine "eigene Nahrungsmittel Produktion" ...

"manche wussten es ja in den vergangen Jahren besser wie die Bauern."

Wer hat denn je angezweifelt, dass "die Bauern" einen großen Teil unserer Lebensmittel produzieren?

@MichlPaul 11:45

„Was kommt nach Corona?“

Hoffentlich wird diese Frage möglichst oft und möglichst laut gestellt. In allen Bereichen.

Wenn wir nach Corona einfach wieder die „Normalität“ herstellen, haben wir aus dieser Krise nichts gelernt. Es gibt wenig Anlass zum Schulterklopfen, wir sind bei diesem Stresstest durchgefallen. Wir haben verdammtes Glück, dass Corona kein echtes Killervirus ist.

Aber nach dem Virus ist bekanntlich vor dem Virus. Beim nächsten Mal sollten wir besser aufgestellt sein.

11:46 von karwandler

"An den Preisen
für Gemüse und Obst werden wir es bald spüren"

Im Artikel steht es für Ananas aber anders, die Nachfrage fehlt, die Preise sind dann eher am sinken.

Wassermelonen wachsen auch in Deutschland gut. Sie hätten besser Bananen, Ananas und Papaya nehmen sollen.

Und ob es Sinn macht aus Spanien Kopfsalat und Zuchini zu importieren ist bei der Transportentfernung auch eine Frage für den Klimawandel und unnötigen CO2 Ausstoß.

Es wird aus Spanien billiger angeboten als aus Deutschland oder dem Rest der EU, weil Erntehelfer dort noch schlechter bezahlt werden als schon in Deutschland. Globalisierung ist genau in diesem Fall ein Treiber für Lohndumping und völlig übertrieben billige (und subventionierte) Lebensmittel in Industriestaaten.

Man kann das natürlich aus erzieherischen Gründen für Rechte und Nationalisten in Kauf nehmen, besonders intelligent wirkt es trotzdem nicht.

12:24, Marcus2

>>Wassermelonen wachsen auch in Deutschland gut.<<

Werden hier aber bisher nicht reif. Sie brauchen dazu nicht nur warmes, sondern heißes Klima.

Das kann sich im Zuge des Klimawandels natürlich ändern. Letztes Jahr beispielsweise wäre hier wohl ein gutes Wassermelonenjahr gewesen.

@werner1955

Worauf wollen Sie hinaus?

Gemüse- und Obstbauern sollen ihr Arbeits- und Einkommensquellensystem auf Pandemien ausrichten?
Ganz Südspanien lebt von Gemüseanbau und Obstplantagen und vom Tourismus; wenn sie nicht ernten können, gehen sie unter, haben wir hier ein großes Loch in der Versorgung und die Erntehelfer, LKW-Fahrer und Transportunternehmen (und womöglich Café-Bars, Kioske und Raststätten an ihren Routen) verlieren ihr Einkommen. Dazu kommen die wegbrechenden Einkommen aus der Tourismusbranche.

Warum sollte man darüber nicht berichten? Und vor allem: Weshalb verdient diese ganze Gruppe Menschen keine finanzielle Hilfe?

@wenigfahrer 11.27

Mal sehen wie es mit den Erdbeeren wird, zum selber pflücken."
Ich fürchte, das können Sie bei der allgemeinen Hysterie aktuell vergessen. In Baden-Württemberg hätten Sie da sofort Besuch der Polizei, ob Mindestabstände eingehalten werden oder zu viele Personen auf dem Feld sind. Trotzdem schöne Ostern!

12:24 von Marcus2

11:46 von karwandler

"An den Preisen
für Gemüse und Obst werden wir es bald spüren"

Im Artikel steht es für Ananas aber anders, die Nachfrage fehlt, die Preise sind dann eher am sinken.

Wassermelonen wachsen auch in Deutschland gut. Sie hätten besser Bananen, Ananas und Papaya nehmen sollen.

Und ob es Sinn macht aus Spanien Kopfsalat und Zuchini zu importieren ist bei der Transportentfernung auch eine Frage für den Klimawandel und unnötigen CO2 Ausstoß.
.....Es wird aus Spanien billiger angeboten als aus Deutschland oder dem Rest der EU, weil Erntehelfer dort noch schlechter bezahlt werden .. Treiber für Lohndumping und völlig übertrieben billige (und subventionierte) Lebensmittel in Industriestaaten.

Man kann das natürlich aus erzieherischen Gründen für Rechte und Nationalisten in Kauf nehmen, besonders intelligent wirkt es trotzdem nicht.
///
*
*
Klar ist besser für das Ökosystem wenn die Lastwagen aus dem Exportweltmeisterland leer zurückfahren.
*
Oder werden didann geschoben?

Spanien fehle es aber weiter an Erntehelfern

die scheinen dieselben Probleme zu haben wie wir ...

im Tourismussektor sind die Leute ohne Arbeit
in der Landwirtschaft fehlen Erntehelfer
was könnte einem dazu einfallen ?
dazu kommt in Spanien sind 15 % Arbeitslose
die Jugendarbeitslosigkeit beträgt gar 30 %
und dieses Argument die Arbeit in der Landwirtschaft ist hart ....
klar "Schaffa isch a gschäft" wie der Schwabe sagt
müssen die 10 Stunden am Tag ernten
- 4 .... 5 Stunden täten für den Anfang ja mal genügen

Multifaktoriell denken

"Letztes Jahr beispielsweise wäre hier wohl ein gutes Wassermelonenjahr gewesen." @fathaland slim
.
Vorausgesetzt, es hätte keine Dürre geherrscht.

wer hätte das gedacht

in spanien fehlen erntehelfer bei 30% jugendarbeitslosigkeit. und bananen und ananas auf den canaren, bei wasserknappheit zu fördern, war, um es höflich auszudrücken, eh ein eigentor der eu oberen

re sisyphos3

"im Tourismussektor sind die Leute ohne Arbeit
in der Landwirtschaft fehlen Erntehelfer
was könnte einem dazu einfallen ?"

Was Ihnen dazu einfällt muss man nicht lange erraten.
Mathematischer Ausgleich.
Dass die Leute in den Städten wohnen und die Felder im JWD liegen fällt mathematisch unter den Tisch.

Genau die Intelligenz, die den arbeitslossen Maurer in Bayern mit einer offenen Stelle in Meckpomm verrechnet und damit die Arbeitslosigkeit abschafft.
Mathematisch natürlich.

12:34 von fathaland slim

Das kann sich im Zuge des Klimawandels natürlich ändern.
.
meine Rede
man sollte in dem Klimawandel nicht ausschließlich ne Gefahr
- sondern auch als ne Chance sehen und nutzen
Ölpalmen statt Raps / Dattelpalmen statt Apfelbäume
ohnehin schmeckt mir der Zucker aus Zuckerrohr besser als der aus Rüben
dazu noch Springböcke statt Rehe, auch die Artenvielfalt nimmt zu

@12:47 von Sisyphos3

Tjs, was könnte einem dazu wohl einfallen ? Haben Sie schon mal solche Arbeit gemacht ? Wenn nicht, einfach mal anfangen, 4 bis 5 Stunden pro Tag würden erst mal genügen und dann können Sie mitreden.

12:47 von Sisyphos3

«Spanien fehle es aber weiter an Erntehelfern
die scheinen dieselben Probleme zu haben wie wir ...
im Tourismussektor sind die Leute ohne Arbeit
in der Landwirtschaft fehlen Erntehelfer … 15 % Arbeitslose …
was könnte einem dazu einfallen ?»

Könnte einem einfallen, dass …
Erntehelfer zwar kein Lehrberuf ist …

Aber einer, der neben den rein physischen Aspekten Erfahrungen in den Arbeitsabläufen der Ernte braucht, die gerade "in groß-industrieller Ernte" erst einmal zu kennen sind.

Bevor sich weniger erfahrene Erntehelfer aus dem Hinterhalt an Früchte oder Gemüse anpirschen, und das Zeug irgendwie von Sträuchern, oder Bäumen, oder aus der Erde reißen.

Wie in DEU, sind auch in ESP Freiwillige, die mit zu helfen versuchen, vorhandene Engpässe zu mindern. Und gar niemand können Landwirte gebrauchen, wer nicht nur unerfahren als Erntehelfer ist. Aber darüber hinaus auch noch unwillig, derartige Arbeit zu tun.

Wenn die Arbeitslosenquote auch 50% oder 70% …
in ESP, oder sonstwo wäre …

Asyl Arbeitswille

Es ist ein Unding, dass hunderttausende Asylbewerber arbeitslos hier in Deutschland sind, aber die Bauern Arbeitskräfte aus Osteuropa EXTRA einfliegen MÜSSEN.

Die Politik hat hier nicht konsequent gehandelt.

ein Engpass .....

mal sehen was sich machen läßt
Erdbeeren habe ich schon gepflanzt (meine Frau :-)
jetzt kommen Kartoffeln dran - wenn umgegraben ist, Steckrüben
vielleicht noch ein paar Reihen Mais, für die Hühner als Futter
Salat, Gurken Tomaten Zucchini ohnehin
und auf der übrig gebliebenen Rasenfläche lasse ich ne Ziege, zumindest Hasen "weiden"
wie es früher hierzulande schon üblich war
mal sehen dass das Saatgut nicht den "Hamsterern" zum Opfer fällt
übrigens dann weiß ich auch sicher ob es BIO ist oder nicht

@ 12:47 von Sisyphos3

"im Tourismussektor sind die Leute ohne Arbeit in der Landwirtschaft fehlen Erntehelfer
was könnte einem dazu einfallen ?" fragt jemand, der vermutlich noch niemals 5 Stunden am Tag auf einem Feld gearbeitet hat, 5 Tage die Woche (was noch der eher gemütliche Teil wäre). Wer hat denn die körperliche Belastbarkeit, die hierzu nötig ist? Nur Leute, die von klein auf sich so eine Belastbarkeit antrainiert haben. Das macht man nicht so mal eben. Aber es betrifft ja nur andere ... Da ist leicht reden.

Am 10. April 2020 um 12:43 von deutlich

" Ich fürchte, das können Sie bei der allgemeinen Hysterie aktuell vergessen. In Baden-Württemberg hätten Sie da sofort Besuch der Polizei, ob Mindestabstände eingehalten werden oder zu viele Personen auf dem Feld sind. Trotzdem schöne Ostern! "

Danke für die Ostergrüße.
Bei der Feldgröße von mehreren Hektar, sollten Abstände eigentlich kein Problem sein.
Andere Jahre war schon immer nur alle 10-20 Meter einer/eine am pflücken, und das Feld ist keine 1000 Meter entfernt, was sollte das eigentlich die Polizei dagegen haben.
Machbar wäre das bei Einhaltung aller Regeln ohne Probleme.

Auch schöne Ostern.

Überall das selbe Spiel

Ob Deutschland mit Erntehelfer aus Polen-Rumänien oder Spanien Italien mit Erntehelfer aus Marokko , die eigen Arbeitslosen im Lande sind sich zu Schade oder zu teuer zur Erntearbeit.
D.H. letztlich in allen Ländern werden Arbeitskräfte gebraucht, manche sagen ausgenützt um unseren Leuten billige Obst u. Gemüse Lebensmittel zum kaufen anzubieten.
Wo liegt das der Fehler im System?

12:57 von karwandler

meinen sie die arbeitslosen Maurer befinden sich alle im Norden
und die benötigten Stellen ausgerechnet im Süden
und mit den Elektrikern ist es genau umgekehrt
blöder Zufall ?

also wenn ich schon in Spanien war
die Ecke von Valencia
Orangenbäume so weit das Auge reicht
dazwischen eine Hotelsiedlung nach der anderen

ansonsten
Wer will findet Wege, wer nicht will, der findet Gründe
das zu ihrem "Argument"

13:12 von schabernack

Aber darüber hinaus auch noch unwillig, derartige Arbeit zu tun.
.
was meinen sie wie "unwillig" ich bin
Leute jahrelang für´s Arbeiten zu bezahlen
und dann wenn´s wirklich mal welche gibt
keine Lust haben die zu erledigen

@ Silene

Es gibt wenig Anlass zum Schulterklopfen, wir sind bei diesem Stresstest durchgefallen.

Die Pandemie steht erst am Anfang, ihr Urteil kommt zu früh. Nüchtern betrachtet werden Länder wie Südkorea oder Deutschland diese Krise noch mit am besten meistern.

Ich habe als Teenager

Ich habe als Teenager gelegentlich als Ferienjob beim Bauern nebenan mit der Ernte von z.B. Kartoffeln geholfen, war gar nicht unangenehm.

Wenn ich da heute stehen würde, mit Rücken-/Herz-Kreislauf-Problemen, Bluthochdruck und all den anderen Zieperlein, würde ich wohl nach nem halben Tag entweder umfallen oder Heim gehen.

Manche Leute machen sich überhaupt gar keine Vorstellungen wie anstrengend solche Tätigkeiten in der Prallen Sonne werden können (von wegen zufällige Arbeitslose + Hartz4-Bezieher dazu zu verdonnern).

Das ist auch nicht vergleichbar mit z.B. Bauarbeitern in der Stadt, die man zusammen rumstehen und labern und am Kiosk ihren Schoppe petze sieht.
Das geht schon eher Richtung Akkordarbeit, auch wenn man nach Stunden bezahlt wird.

@sisyphos, 12:47

Das Problem ist, dass Erntehelfer (auch in Spanien) meist Löhne erhalten, für die man eben auf menschenwürdige Art nur im ehemaligen Ostblock leben kann.

Sobald die Landwirtschaft ordentliche Löhne zahlt, haben Sie mit Ihrem Argument "Arbeitslose in Spanien" natürlich vollkommen recht.

Da frage ich mich dann auch, wie Leute nur darauf kommen, dass diese Arbeit "doch viel zu schwer" wäre (während Ausländer sie doch auch erledigen können).

@Marcus2 12.24

Und ob es Sinn macht aus Spanien Kopfsalat und Zuchini zu importieren ist bei der Transportentfernung auch eine Frage für den Klimawandel und unnötigen CO2 Ausstoß."
Haben Sie sich schon mal Gedanken gemacht, wo im Winter Kopfsalat und Zucchini wachsen in D? Ich bin auch für saisonale Ernährung, aber nicht Jeder lebt nur von Linsen und Sauerkraut.
" Man kann das natürlich aus erzieherischen Gründen für Rechte und Nationalisten in Kauf nehmen, besonders intelligent wirkt es trotzdem nicht."
Der ganze Satz wirkt nicht intelligent sondern ziemlich dümmlich.Wenn Sie den Artikel gelesen und verstanden haben, dann wissen Sie, wo die Probleme der Bauern herkommen

Spanien hat bedeutend striktere Massnahmen

Als Deutschland. Das das dann zu Verwerfungen führt, ist nicht unerwartet.

Außerdem gibt es Probleme mit der Logistik Richtung Deutschland.

re sisyphos3

"Wer will findet Wege, wer nicht will, der findet Gründe"

Und wenn die Wege mit der Realität kollidieren nützt das ganze Wollen nichts.
Aber man kann ja so tun als ob es reicht ...

12:57 von Karl Napf

«… und bananen und ananas auf den canaren, bei wasserknappheit zu fördern, war, um es höflich auszudrücken, eh ein eigentor der eu oberen»

Las Islas Canarias gehören zu Spanien, aber nicht zur EU.
Las Canarias erhalten keine Fördergelder der EU, aber welche aus Spanien.

Wasservorräte auf den 7 Inseln sind sehr unterschiedlich.
Auf Fuerteventura & Lanzarote wenig.
Da 1. sehr nahe am Afrikanischen Kontinent gelegen.
Und 2. mit wenig hohen Bergen.
Es sind die Berge, an denen die Passatwolken aufsteigen.
Sich an den Nord- / Nordwest-Hängen sammeln.
Abregnen, oder die Feuchtigkeit über Blätter der Bäume nach unten leiten.

Die wasserreichste Insel ist La Palma.
"La Isla Verde" - die Grüne Insel.
Dort sind die proprtional meisten Bananen- & Ananas-Plantagen.

El Hierro gehört zu denen mit dem meisten Wasser.
Die kleinste & westlichste der Inseln. Am weitesten von Afrika entfernt.
Dem West-Wind-Wetter am meisten ausgesetzt.

Bananen wurden schon angebaut, bevor ESP in der EU war …

11:46 von karwandler

>> An den Preisen für Gemüse und Obst werden wir es bald spüren. <<

= Das ist wohl zu erwarten...

>> Dann können die Globalisierungskritiker Ihre Vorschläge zum Wassermelonen-Anbau in Deutschland vortragen ... <<

= Wer in DE braucht unbedingt Wassermelonen zum Glücklichsein oder gar zum Überleben.? In meinem deutschen Privatgarten gedeihen zB. vorzüglich schmackfafte Melonen und ebenso Stauden mit Tomaten, die auch nach Tomaten schmecken...

@ tick tack tick tack, 13:30

"Manche Leute machen sich gar keine Vorstellungen wie anstrengend solche Tätigkeiten in der Prallen Sonne werden können (…)."

Und bisher haben sie die Spargel, Gurken und Erdbeeren in der "prallen Sonne" selber gepflückt, oder wie?

"Ein Desaster" für Landwirte ....

Vermutlich bald ein Desaster für Alle - nur merken wir es an den Dingen des täglichen Bedarfs halt besonders.
Bei Handys und Motorbooten geht das etwas langsamer.
In den armen Ländern geht das alles schnellen, wir brauchen vermutlich nur gen Afrika schauen um das Desaster in seinem übleren Ausmaße zu erblicken.

12:59, Sisyphos3

>>12:34 von fathaland slim
Das kann sich im Zuge des Klimawandels natürlich ändern.
.
meine Rede
man sollte in dem Klimawandel nicht ausschließlich ne Gefahr
- sondern auch als ne Chance sehen und nutzen
Ölpalmen statt Raps / Dattelpalmen statt Apfelbäume
ohnehin schmeckt mir der Zucker aus Zuckerrohr besser als der aus Rüben
dazu noch Springböcke statt Rehe, auch die Artenvielfalt nimmt zu<<

Sind Sie wirklich so kindlich naiv, wie Ihr Kommentar nahelegt?

Wissen Sie, was ein Ökosystem ist?

re rossundreiter

"Das Problem ist, dass Erntehelfer (auch in Spanien) meist Löhne erhalten, für die man eben auf menschenwürdige Art nur im ehemaligen Ostblock leben kann."

So ein Quatsch.
Erntehelfer verdienen mit Ihrer Saisonarbeit ein gutes Jahresgehalt ihrer Heimatländer. Und wenn sie das lieber im Ausland verdienen als zuhause bei der Familie - vielleicht weil sie zuhause gar keine Arbeit finden dafür?

12:57, Karl Napf

>> und bananen und ananas auf den canaren, bei wasserknappheit zu fördern, war, um es höflich auszudrücken, eh ein eigentor der eu oberen<<

Bananen werden seit dem 15. Jahrhundert auf den kanarischen Inseln angebaut. Dieses Eigentor haben die "eu oberen" also schon sehr früh geschossen.

Ich bin Jahrgang 1945.

Wir mußten sogar als Kinder auf dem Feld arbeiten.
Rüben verziehen im Mai, Kartoffeln sammeln, im Spätherbst Zuckerrüben ziehen.
Nun wollen mir Menschen erzählen das Erwachsene es nicht können.
Ich glaube es nicht , alle Menschen mit Rückenleiden .

12:57 von Karl Napf

Zitat:"bananen und ananas auf den canaren, bei wasserknappheit zu fördern, war, um es höflich auszudrücken, eh ein eigentor der eu oberen"

Ich wusste gar nicht, dass die EU-Kommission oder ihre nachgeordneten Behörden Planwirtschaft betreiben und den Anbau von Bananen auf den Kanaren verlangen. Man staunt nur noch...

Gescheite Bezahlung

Wenn die Löhne ruinös sind, dann bückt sich auch der Spanier nicht mehr. Warum brauchen wir Erdbeeren um 2€ und Ananas für 2,5 das Stück? Istcdochvdas selbe mit Spargelstechern. Harte Arbeit, richtig. Aber ich nehme doch lieber Kurzarbeitergeld als mich zu bücken. Dieses Landwirtschafts-System ist abgrund-falsch. Genau so blöd wie die billigste Produktion in Indien oder China. Nach den chin. Masken werden demnächst indische Antibiotika fehlen. Nicht übel für bessere Schweine-Aufzucht, aber sch.... für die Humanmedizin. Alles nur, weil Löhne und Umweltstandards niedrig sind?

13:35, rossundreiter

>>Da frage ich mich dann auch, wie Leute nur darauf kommen, dass diese Arbeit "doch viel zu schwer" wäre (während Ausländer sie doch auch erledigen können).<<

Beileibe nicht jeder "Ausländer" kann diese Arbeit erledigen. Sondern nur hochspezialisierte Menschen.

13:38, schabernack

>>Las Canarias erhalten keine Fördergelder der EU, aber welche aus Spanien.<<

Da muss ich Sie korrigieren.

Geben Sie bitte "kanaren eu förderung" ein.

Aber was Sie ansonsten zu den Kanaren schreiben ist richtig.

Das Gesamtsystem

weltweit hat nichts mehr von Bodenstaendigkeit. Nur noch Gewinnmaximierung zaehlt.

Die Nachhaltigkeit und Bodenstaendigkeit wurde gruendlich ruiniert.

Dann muss man eben in Situationen wie dieser die Zeche zahlen. Mein Mitleid haelt sich begrenzt.

Produziert Spanien auch Gemüse für Spanien?

Wovon haben die Spanier denn gelebt, bevor sie ihr Gemüse an die Touristen und ins Ausland verkauft haben?

Wie sehr die Politik die Wissenschaft beeinflusst

Hat man ja gestern bei der Veröffentlichung der Gangelt Studie durch Streeck gesehen. Laschet hat schon frohlockt auf der Basis der Behauptungen der Studie Lockerungen nach Ostern beschließen zu können.

Ich habe nur 2 Minuten gebraucht um die Inplausibilität der erhobenen Resultate und ihrer Interpretation zu erkennen. Denn entweder ist Streeck ein Genie, der gezeigt hat wie Immunisierung weiter Teile der Bevölkerung auch ohne Impfung erreicht werden kann, oder er hat wichtige Fakten übersehen bzw. methodische Fehler gemacht.

Das sehen inzwischen fast alle Virologen auch so.

Corona ist für alle Landwirte....

... eine Katastrophe.

In D wollte man doch für die Asylbewerbern, die keine Arbeitserlaubnis haben, arbeiten ermöglichen.
Man hat nur nicht bedacht, dass Spargel stechen eine Kunst ist.
Bei der Erdbeerernte wird es bissel einfacher.

Weiter gedacht, wird es mit der Olivenernte und Weinlese u.v.m.
ebenfalls schwieriger werden.

Auch in Andalusien gibt es viele Orangenplantagen

11:29 von werner1955

“Jeder leidet jetzt oder später unter den folgen.
Wie bei allen andern Belastungen kommt es jetzt daruf an wer durch Eigenverantwortung und persönliches Verhalten und Leistung besser damit klar kommt.“

Ich überlege jetzt, wer waren die Ersten die nach “Hilfe“ gerufen haben? Soweit ich mich erinnere waren das nicht die “Kleinen“.
Ach ja, zu Hilfe zähle ich auch, wenn Kurzarbeit beantragt wird, aber zeitgleich Dividenden in Milliardenhöhe ausgeschüttet werden.

@14:07 nie wieder spd ... Produziert Spanien

Sie unterschätzen die Produktion für Export und Tourismus sehr.
Schließlich ist der Tourismus auch in Spanien zusammen gebrochen.
In den Hotels dort wir sehr reichlich Gemüse und Obst angeboten (schmeckt oft auch besser als das früh für den Export geerntete)

Das trifft auch für die anderen südlichen Länder zu.

12:24 von Marcus2

“Es wird aus Spanien billiger angeboten als aus Deutschland oder dem Rest der EU, weil Erntehelfer dort noch schlechter bezahlt werden als schon in Deutschland.“

Interessant wird es dann noch, wenn der Plantagenbesitzer in Spanien Deutscher ist, der seinen Hauptwohnsitz auch in Deutschland hat. Jetzt jammert er über Ernteausfall, fehlende Erntehelfer, LKW-Staus bei Grenzübertritten, seine leicht verderbliche Ware usw.
Dazu gab es vor wenigen Tagen einen interessanten Bericht.
Die Frage die ich mir stelle ist, beantragt der dann in beiden Ländern “Hilfe“?

Heute „nur“ gut 600 Tote in Spanien?

Hm. Ich hätte so eine Schlagzeile nicht gemacht. Denn ob jemand an einem bestimmten Tag stirbt, hängt von vielen Faktoren ab. Und in den letzten Tagen lag die Zahl der neuen Opfer immer so im Bereich 650-750. Das ist im Rahmen der statistischen Schwankungsbreite.

Weder in Spanien, noch in Italien und schon garnicht in Deutschland ist ein „turnaround“ geschafft worden. Dh, das Wachstum ist zwar nur noch linear (nicht mehr exponentiell), aber das Potential für ein „Explodieren“ der Werte bei Lockerung der Maßnahmen ist extrem hoch.

In China ist ein Wendepunkt (im mathematischen Sinn!) am 15.02. erreicht worden (darauf hatte ich an dieser Stelle schon wenige Tage später hingewiesen), am 02.03. wurde in China bei gegenüber 15.02. um 40% höheren Zahlen ein „Plateau“ erreicht.

Deutschland ist von dieser Situation noch weit entfernt obwohl ein User hier den „Wendepunkt“ schon vor einer Woche gesehen zu haben glaubte! Wie bei der Gangelt Studie ist eben oft Wunsch der Vater der Gedanken!

14:07 von nie wieder spd

Zitat:"Wovon haben die Spanier denn gelebt, bevor sie ihr Gemüse an die Touristen und ins Ausland verkauft haben?"

Was soll Ihre Frage bedeuten?
Wovon haben die Deutschen denn gelebt, bevor sie ihre Maschinen und Autos ans Ausland verkauft haben?
Im Übrigen haben die deutschen Landwirte im Moment die gleichen Probleme wie ihre spanischen Kollegen...

13:57 von fathaland slim / @schabernack

«Las Canarias erhalten keine Fördergelder der EU, aber welche aus Spanien.»

«Da muss ich Sie korrigieren.
Geben Sie bitte "kanaren eu förderung" ein.
Aber was Sie ansonsten zu den Kanaren schreiben ist richtig.»

Ich meinte "landwirtschaftliche Fördergelder der EU".
Hätte ich besser präziser auch so schreiben sollen …

Ich nehme an, Sie meinen das Fördergelder-Projekt der EU für "Eneuerbare Energien für Inseln" am Beispiel der Insel La Palma. Die mit dem Projekt "energie-autark" werden soll.

13:49 von fathaland slim

«Bananen werden seit dem 15. Jahrhundert auf den Kanaren angebaut»

Nur wegen des wasser-intensiven Anbaus der Bananen gibt es auf den Islas überhaupt das ausgeklügelte System der vielen Wasserkanäle.

An denen man "so wunderbar" entlang wandern kann.
Sei es aus dem Barranco del Rey auf La Gomera heraus.
Oder noch imposanter in die Caldera del Taburiente auf La Palma hinein.

"Seit dem 15. Jahrhundert" hätte ich so nicht aus der Hüfte gewusst …

13:13 von Googol

“Es ist ein Unding, dass hunderttausende Asylbewerber arbeitslos hier in Deutschland sind, aber die Bauern Arbeitskräfte aus Osteuropa EXTRA einfliegen MÜSSEN.“

Und wenn ich dann noch an die (jungen) deutschen Hartz4-Bezieher dazu nehme - irgendwie haben Sie die wohl versehentlich übersehen - dann wäre die Ernte in jeder Branche schon so gut wie eingetütet.

13:38 von Zwicke

Und was tun Ihrer Meinung nach Menschen, die keinen Privatgarten ihr eigen nennen?

@ wenigfahrer, um 11:27

“...Also werden die Erzeuger ihr Produkt nur über den Großhandel los...“

Das war in der Vergangenheit genauso, das bisschen, was an Kiosken verkauft wurde, fiel eh nicht ins Gewicht.
Blöd ist halt jetzt, dass die großen Abnehmer, die Restaurants, geschlossen haben. Also wird der Spargel bei REWE, EDEKA, LIDL, ALDI u.a. Lebensmitteldiscountern landen - die natürlich auch die dicken Gewinne einfahren werden.

Jetzt fangen alle

an zu heulen, weil die Arbeitssklaven fehlen, hahahaha.

Ich find das toll.
Man muss auch nicht immer so viel essen.

@ um 14:19 von Leipzigerin59und

Tja, ich unterschätze das nicht nur, ich habe davon noch nicht einmal eine Vorstellung.
Aber so wie Österreich Reklame dafür macht, dass die Österreicher in österreichischen Hotels Urlaub machen sollen, um den heimischen Tourismus zu unterstützen, könnten die Spanier ebenfalls in ihrem eigenen Land Urlaub machen. Und jedes andere Land könnte ebenso verfahren.
Dann läuft der Tourismus einigermaßen, aber durch die kürzeren Strecken ist auch dem Klima ein wenig gedient.
Gemüse müssen die einzelnen Staaten dann eben für sich selbst anbauen und nicht für das Ausland.
Insgesamt müssen alle ein bisschen kürzer treten. Das wäre doch eine Veränderung, für die es höchste Zeit ist.
Und angeblich wird ja nach Corona alles anders sein als vorher.
Beim Tourismus und beim Handel mit Lebensmitteln fangen wir an und dann wird das schon.
Ein großer Teil der Wirtschaft existiert nur weil die Wirtschaft es so will. Aber für die Menschheit ist er völlig nutzlos.

13:49 von Ingo hamann

Wir mußten sogar als Kinder auf dem Feld arbeiten.
.
ich nicht
aber meine Eltern mussten die Herbst/Kartoffelferien dazu nutzen
die Kartoffelkäfer von den Pflanzen zu sammeln - Biologischer Landbau -
heute spritzt man Gift
und lesen sie doch die Beiträge hier
von dümmlich ... bis idiologisch
warum melden sie sich nicht als Erntehelfer .. . bis es gibt keine ....
es gibt 3 Mill Arbeitssuchende die für´s Arbeiten bezahlt werden - es aber nicht tun

@ nie wieder spd, um 14:07

Die waren ein (nicht immer sonderlich friedfertiges) Seefahrervolk und hatten Kolonien, die sie ausgebeuteten.
Aber in Spanien selbst gab es immer Landwirtschaft und Viehzucht, auch Töpferei z.B.
Und da Spanien reichlich Küste hat, auch Fischerei.

Darstellung: