Kommentare

"Mehr wirtschaftliche als gesundheitliche Befürchtungen".

Ha!

Könnte es sein, dass diese Erkenntnisse die Bundesregierung, die ja noch immer glaubt, ihre Maßnahmen und Restriktionen hätten breite Akzeptanz in der Bevölkerung, zum Nachdenken bringen?

Ich befürchte nicht.

Zu früh veröffentlicht.

Weitere Untersuchungen sind geplant. Nach meiner Meinung, hätte man mit der Veröffentlichung auf diese Untersuchungen warten sollen. Der Bericht ist ein wenig spärlich in seinen Aussagen. Gut das kein Papier verschwendet wurde.

Was das Virus mit uns macht

Kriege und Katastrophen setzen die niedersten Instinkte im Menschen frei.

Die Ellbogengesellschaft und das immer höher, immer besser sind geradezu das ideale Betätigungsfeld für Rampensäue.

So war's schon immer. So wird's bleiben..... es sei denn, der Mensch setze seine Vernunft ein.

13:36, rossundreiter

>>"Mehr wirtschaftliche als gesundheitliche Befürchtungen".
Ha!

Könnte es sein, dass diese Erkenntnisse die Bundesregierung, die ja noch immer glaubt, ihre Maßnahmen und Restriktionen hätten breite Akzeptanz in der Bevölkerung, zum Nachdenken bringen?

Ich befürchte nicht.<<

Auch ich sorge mich weniger um meine Gesundheit als um die wirtschaftliche Situation.

Was aber an meiner Akzeptanz für die Maßnahmen nicht nur unserer, sondern so gut wie aller Regierungen dieser Welt nichts ändert.

13:41, Franz Jaeger

>>Was das Virus aus uns macht
Mich macht es zu einem Hoffenden.
1) Das die lieben Mitmenschen sich schön an den Mindestabstand und Beschränkungen halten , damit zeitnah erste Lockerungen beschlossen werden können.<<

Da schließe ich mich an.

>>2) Das es zu Steuersenkungen kommt um die Kaufkraft der Verbraucher zu stärken.<<

Würden Steuersenkungen Ihre Kaufkraft stärken? Meine nicht. Außer natürlich Sie meinen die Mehrwertsteuer und andere Verbrauchssteuern.

>>3) Das die Arbeitnehmer nicht ewig lange hohe Staatsschulden bezahlen müssen, denn teuer kommt uns das Ganze.<<

Staatsschulden sind Wertpapiere mit fester Laufzeit. Die bezahlt kein Arbeitnehmer. Denn wenn sie abgelaufen sind, dann gibt der Staat neue aus. Immer schon, immer und überall.

um 13:57 von avshalom

>>
So war's schon immer. So wird's bleiben..... es sei denn, der Mensch setze seine Vernunft ein.
<<

...und es wird noch zigtausende Jahre dauern bis die Mehrheit der Menschheit die niederen Instinkte wie Neid und Fressgier durch Vernunft überwunden hat.

Das Titelbild

und die Hamstermentalität! Wer weiß denn, für wen alles dieser Mensch das Papier gekauft hat.? Auch in meiner Umgebung fragen die Nachbarn alte Leute, ob sie für sie einkaufen sollen. Zudem sind jetzt soviel mehr Menschen zu Hause als im normalen Alltag! Die ganzen Kinder allein! Die verbrauchen natürlich mehr NUDELN, MEHL, (für Pfannkuchen) und natürlich auch KLopapier! Dafür wird in den Großabnehmer-Bereichen wie Kindertagesstätten, Betrieben usw. weniger gebraucht. Aber die kaufen das Papier eben nicht bei Edeka um die Ecke!
Da sehe ich jetzt noch nicht den Beweis für aszoziale Verhaltensweisen.

So..so...

... Zitat: >>Die Akkon Hochschule für Humanwissenschaften in Berlin beschäftigt sich schon länger mit diesen Folgen katastrophaler Ereignisse - auch, um Erfahrungen für künftige Notlagen zu sammeln.<<
_
So..so... aber : Was sollen solche Studienerfahrungen nützen, wenn die Politik wie 2012/13 Erkenntnisse und Maßnahmen aus einer damals selbst initiierten Virenpandemie-Katastrophenstudie nicht in reale Vorkehrungen umsetzt..??!

Risikoeinschätzung

Die Angst vor einer eigenen Ansteckung spielt dabei aber kaum eine Rolle

Das ist der entscheidende Satz. Wer glaubt, er selbst würde sich sowieso nicht anstecken und falls doch bekäme nur milde Symptome, der hat natürlich keine Angst vor der Krankheit. Aber das kann natürlich eine trügerische Sicherheit sein und wenn statt dessen die eigenen Eltern sterben ist das bestimmt auch nicht schön.

Aber eine theoretische Ansteckung und deren Verlauf ist natürlich eine in der Ferne liegende Gefahr. So wie jeder, der mit 200 km/h über die Autobahn rast immer glaubt, im passiere schon nichts.

Demgegenüber sind Kurzarbeit und drohende Arbeitslosigkeit konkret erlebte Risiken. Deswegen sind die Antworten, wie sie sind.

Wenn die gleichen Leute dann plötzlich doch auf der ITS liegen oder die Mutter stirb ändern sich die Einschätzungen.

Die "niederigen Instinkte" sehe ich nicht

als herausragend an. Es wird sich immer jemand finden, der unter diesem Druck ausrastet.
Ich erlebe im Umfeld das Gegenteil. Die Menschen sind rücksichtsvoll und hilfsbereit....

Vielen Dank für den Hinweis

@DerMannMitSpeer

Danke für den Hinweis. In dem von Ihnen zitierten Satz wird wirklich zu viel gelandet.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Wo bleibt die Demut?

Beeindruckend auf traurige Weise finde ich die Beobachtung, wie sehr in vielen Berichten, Forenbeiträgen und Stellungnahmen das „Leiden“ unter den Beschränkungen durchscheint. Ich gewinne den Eindruck, daß das Ausmaß an Verwöhnt-sein, was Freizeitgestaltung, Shopping und Bespaßung, das sich in den letzten 20, 30 Jahren entwickelt hat, nur mit Mühe ausgebremst werden kann.
Die Hilflosigkeit bezüglich einer kreativen, auf Selbsthilfe-Ideen aufbauenden Herangehensweise ist schon erschreckend.
Zuerst mal wird oft egoistisch nach Hilfen & Bereitstellung von Leistungen aller möglicher Art durch die „Gesellschaft“ und die Politik geschrien.
Viele Mitbürger (m/w/d) kommen mir vor, wie trotzige Kinder.
Ist hier eine erhebliche Lernaufgabe (gesamtgesellschaftlich) zu bewältigen?
Nur mal so in den Raum geworfen...

Wirtschaftliche Befürchtungen

Wirtschaftliche Befürchtungen sind gesundheitliche Befürchtungen, arme Menschen sind häufiger krank und sterben früher als wohlhabende Menschen, dazu gibt es mehrere Studien.

Perspektive

Alles schön und gut. Selbstständige wissen wirklich nicht, wie es weitergehen soll. Die Politik mauert, während andere Länder lockern, sitzen wir im Tran.
Die positive Einstellung und die Geduld schwinden definitiv.

13:40 @Schaefer .. Studie

Haben Sie die Studie schon vollständig gelesen?

Ich nicht,
dennoch meine ich, dass soziale und psychologische Befindlichkeiten und Folgen sehr früh beobachtet werden müssen. Diese z.T. sehr negativen Auswirkungen werden länger als das Virusgeschehen sichtbar sein.
Die teils zögerliche bis widersprüchliche Kommunikation seitens der Politik und die Abwehr der Debatte über eine schrittweise Lockerung der Maßnahmen wirken zunehmend demotivierend ( s. Deutscher Ethikrat)

Hier in Sachsen ist der Besuch von nahen Verwandten (zu Ostern) verboten, eine absurde Forderung, zumal in anderen BL dies erlaubt ist.
Für Alleinlebende , psychisch Erkrankte, auch ältere, einsame Menschen einfach nur brutal und unangemessen.

Nicht verwunderlich, dass die Angst vor Ansteckung keine so große Rolle spielt, bei mir auch nicht

Was es mit mir macht? Allmählich kippt meine Stimmung von Geduld, Verständnis in zeitweise Wut.

@ rossundreiter

Könnte es sein, dass diese Erkenntnisse die Bundesregierung, die ja noch immer glaubt, ihre Maßnahmen und Restriktionen hätten breite Akzeptanz in der Bevölkerung

Haben Sie ja auch. Nach Umfragen 95%. Nicht böse sein, wenn Sie bei den 5% sind. Aber lassen Sie uns bitte auch bei den 95% sein. Danke.

Die Deutschen haben die Worte...

...eines ihrer größten Poeten scheinbar vergessen:

Und so lang du das nicht hast,
dieses Stirb und Werde,
bist du nur ein trüber Gast
auf der dunklen Erde.

(Goethe)

So brutal es klingen mag...

Der Volksmund sagt: „Im Suff kommt der wahre Charakter eines Menschen zu Tage.”

Dieser Tage kann man den Spruch aber durchaus umwandeln und auf Corona beziehen.

Da sieht man zum Beispiel, wie hemmungslos DEUTSCHE Menschen, und ich sage hier bewusst DEUTSCHE, an die Einkaufswagen Anderer gehen, ihnen ohne Skrupel die Sachen aus dem Wagen klauen und dann noch große Klappe gegenüber den Bestohlenen haben.

Ich als Deutscher kann mich für mein Volk nur in Grund und Boden schämen.

Was diese Leute für ein Benehmen an den Tag legen, ist einfach nur abartig.

Diese Menschen tragen ihren Egoismus in vollem Umfang zur Schau.

Anstatt sich maßvoll zu verhalten und auch anderen Menschen in der Not etwas zu gönnen, wird raffgierig alles an sich gerissen, was man nur eben finden kann.

Hauptsache „Ich, Ich, Ich”, den Anderen nichts gönnen und alles an mich reißen.

"Schönes Bild" was meine Landsleute der Weltöffentlichkeit da präsentieren.

Da kann man sich wirklich nur schämen Deutscher zu sein.

@13:36 von rossundreiter

"Könnte es sein, dass diese Erkenntnisse die Bundesregierung, die ja noch immer glaubt, ihre Maßnahmen und Restriktionen hätten breite Akzeptanz in der Bevölkerung, zum Nachdenken bringen?

Warum sollte sie das? Die Maßnahmen haben doch eine sehr breite Akzeptanz in der Bevölkerung.

Aber das heißt nicht, dass man sich keine Sorgen um die Zukunft macht. Selbst wenn man alle Maßnahmen morgen beseitigt, würde die Wirtschaft nicht anlaufen können, weil zum Beispiel für die Autofertigung gar keine Getriebe da sind, weil die aus Ländern kommen, die diese Maßnahmen noch aufrecht erhalten. Was nutzt es Reisebüros wieder auf zu machen, wenn keiner Verreisen darf oder will. Und wer will schon freiwillig jetzt schon wieder eine Gaststätte betreten? Von Großveranstaltungen mal ganz zu schweigen. Wir haben auch Karten für eine Veranstaltung im übernächsten Monat, aber selbst wenn die stattfindet würde ich doch niemals dahingehen, es sei denn ich habe die Infektion schon durchgemacht.

@13:36 von rossundreiter

"Mehr wirtschaftliche als gesundheitliche Befürchtungen" - was genau verwundert Sie daran?

Die wirtschaftlichen Folgen werden alle tragen, während die Infektion in rund 80% der Fälle relativ harmlos verläuft.

Die Verlangsamung der Ausbreitung rettet unmittelbar Leben alleine schon dadurch, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird und alle Patienten behandelt werden können, die dann behandelt werden müssen, aber es rettet eben höchstwahrscheinlich nicht unmittelbar das eigene Leben der Befragten. Und die Gefahr ist - im Gegensatz zu Feuer, Überschwemmung oder Erdbeben - abstrakt und unsichtbar.

Die Regierung Johnson war noch vor weniger als einem Monat der Ansicht, man solle "das Virus einfach akzeptieren und ihm erlauben, die gesamte Bevölkerung anzustecken, ohne großartige Maßnahmen zu ergreifen", denn der Schutz der heimischen Wirtschaft stünde an erster Stelle - "und wenn das bedeutet, dass einige Pensionäre sterben, dann ist das halt so."

Die Folgen sind bekannt.

Die Menschen

verhalten sich größtenteils vernünftig. Nachdem ich auf dem Frankfurter Flughafen erleben musste, wie fahrlässig dort gehandelt wurde und wird, bin ich ab 21.3. freiwillig 14 Tage in Quarantäne gegangen. Und genauso freiwillig werde ich unabhängig von in großen Teilen verfassungswidrigen Anweisungen der Politik, meine Maßnahmen zurückfahren, weil ich ein mündiger und verantwortungsbewusster Bürger bin. Irgendwann ist gut, dann ist es nur noch Profilierungssucht unserer Regierenden. Und wenn die Kosten erst an Otto Normalverbraucher durchgereicht werden, dann wird die CDU auch massiv an Zustimmung verlieren.

Es geht auch einfach...

Freilich kann man hunderte Seiten mit wissenschaftlichen Sozialstudien füllen ... oft genügen aber bereits ganz einfache Alltagseindrücke und Erfahrungen.
_
Nach meiner - unwissenschaftlichen - Einschätzung aus dem praktischen Leben jetzt während der aktuellen Corona-Krise konzentrieren sich die Sorgen der Bürger hauptsächlich auf zwei Bereiche: 1.) = Wie kann ich finanziell über die Runden kommen und kann ich meinen Job behalten...?; 2.) = Wie sichere ich meine Haushaltsversorgung mit dem Nötigsten, angesichts schon jetziger Engpässe im Handel und wenn die Quarantänemaßnahmen noch über Wochen andauern...?
_
Beides (1+2) hat psychische Auswirkungen. Vielleicht boomt nach "Corona" die Branche der Psychotherapeuten... oder schon vorher Sicherheitsdienste und Polizeieinsatzkräfte...

14:26 @danke Wuhan @rossundreiter

Vergangene Woche waren es ca. 75%,
Sie wollen jetzt behaupten, dass die Zustimmung auf 95% gestiegen ist?

Dafür bitte eine Beleg.

Was das Virus mit uns macht

arbeitslos

um 14:14 von Waltraud Gundlach

>>
Die "niederigen Instinkte" sehe ich nicht

als herausragend an. Es wird sich immer jemand finden, der unter diesem Druck ausrastet.
Ich erlebe im Umfeld das Gegenteil. Die Menschen sind rücksichtsvoll und hilfsbereit....
<<

Dann lesen Sie sich doch einfach noch einmal die heutigen Kommentare hier zu den Corona-Bonds nach. Motto: Alle haben zu viel, nur ich habe zu wenig.

Erkenntnisse unterm Strich - warum? tja ...

>>Am 08. April 2020 um 14:19 von Leipzigerin59
13:40 @Schaefer .. Studie

Haben Sie die Studie schon vollständig gelesen?

Ich nicht, (...) <<
------
Ich hätte es auch lassen sollen. Was heute alles "Studie" genannt wird. Kein Wunder, dass unsere Welt so aussieht, wie sie studiert wird. Einfach mal Umfragen machen und veröffentlichen ... Kann ja auf das private Studienangebot aufmerksam machen. So sehen heute oft Studien aus.
Übrigens: die Berliner sind eindeutig überrepräsentiert (Frauen auch, aber nicht so deutlich) in dieser Umfrage. Die Analyse gibt aber auch so nicht viel her. Für ein bisschen Unterhaltung reicht sie.

Einige macht dieses Virus zu

Einige macht dieses Virus zu Gesellschaftsschädlingen, die rücksichtslos nur ihren eigenen Vorteil auf Kosten anderer suchen. Die Verkaufen dann dringend benötigte Sachen, wie Masken,Schutzkleidung und wenns sein muss auch Klopapier zum Zehn, ja hundert fachen des Normalpreises. Da kann ich aber zumindest sagen, was das Virus dann aus mir macht, einen der plötzlich ganz radikal denkt und sich fragt, ob man solche gewissenlosen Nutznieser nicht besser zur Abschreckung für weitere ähnlich gelagerte Kathastrophengewinnler, nicht öffentlich auf Marktplätzen an Pranger stellt.

Klopapier und Konzerne

Inzwischen werden Hamsterer und aggressive Kunden, welche einen Aufstand wegen der 'eine Packung-Regel' machen, konsequent von der Polizei entfernt. Ob Diejenigen weiterhin psychologisch behandelt werden, weiss ich leider nicht. (Selber miterlebt...)

Etwas Anderes bereitet mir Sorge: Es besteht wohl die Gefahr, naja eher die Sorge vor feindlichen Übernahmen insbesondere aus China(!).
Das begründet wunderbar die Verschwörungstheorien, irgendwo leider auch plausibel.
Im Hinblick auf DAX Konzerne sollte in dieser Zeit eine Übernahme durch wen auch immer so oder so nicht möglich sein. Egal ob der Bund mit 100Mrd.bezuschusst oder nicht.
Das offenbarte die absolute Perversion des Kapitalismus.
Unternehmen aus einem Land, das Zahlen offensichtlich fälscht und mit Zählweisenänderungen und Informationssperren zur Verbreitung der Krankheit wohl beigetragen hat und noch beiträgt, jetzt im krisengeschüttelten Europa auf Schnäppchenjagd gehen zu lassen, darf einfach nicht sein!

Wo sind die Unbeteiligten in den Studien?

Es wird zwischen prosozialen und antisozialen Handlungen unterschieden. Ist ja verständlich, dass in dieser Krise mehr antis. als pros. gehandelt wird, wenn auch ärgerlich. Klar ist das hier jetzt nicht so greifbar usw.
Aber wo sind die Bürger, die das kalt lässt. Also die, die nicht egoistisch handeln, aber auch nicht helfen, also neutralsozial sind?

Da fehlt aber dann einiges

"Trotz aller Kritik überwiegt laut der Studie das Vertrauen in offizielle Informationen"
Warum gibt es keine Infos darüber,daß unser Außenminister Schutzausrüstung nach Palästina liefern läßt obwohl es an allen Ecken und Enden fehlt? Quelle Twitter Auswärtiges Amt: https://twitter.com/i/web/status/1247143751413370881
Dies geschah am 6 April.
Noch Fragen zu diesem Außenminister?

@Schelm62 14.15

das kommt auf die persönliche Situation an! Meine Mutter ist 84, allein und leidet natürlich darunter, dass sie auch an Ostern einsam sein wird, weil Besuche nicht erlaubt sind. Die gehört weder der Spaßgesellschaft noch den Freizeitgestaltern an, so wenig wie ihre alte Nachbarin im Pflegeheim. Es gibt viele, die unter der Situation leiden, auch die Angehörigen.

Am 08. April 2020 um 14:30 von Sentinel_GER

>>Da sieht man zum Beispiel, wie hemmungslos DEUTSCHE Menschen, und ich sage hier bewusst DEUTSCHE, an die Einkaufswagen Anderer gehen, ihnen ohne Skrupel die Sachen aus dem Wagen klauen und dann noch große Klappe gegenüber den Bestohlenen haben.<<

Das kann ich nicht bestätigen, und ich habe so etwas auch nicht gesehen. In den Märkten verhalten sich die Leute sogar besonders rücksichtsvoll und halten sich an die angeklebten Abstandsmarkierungen.

13:57 von avshalom

"Kriege und Katastrophen setzen die niedersten Instinkte im Menschen frei.

,.,.,.,

'die Pandemie scheint das Beste und das Schlechteste im Menschen hervorzubringen.'
ist das Ergebnis der Umfragen.

Wie es aussieht, setzen Sie dem Ihr destruktives Menschenbild entgegen.
Aber dafür haben Sie keine Umfrageergebnisse bereit.

Es ist darum, nehme ich an, eher Ihr Wunschbild.

um 14:03 von fathaland slim

>>
Was aber an meiner Akzeptanz für die Maßnahmen nicht nur unserer, sondern so gut wie aller Regierungen dieser Welt nichts ändert.
<<

Akzeptanz - die eigentlich ein freiwilliger Akt ist - erfordert zumindest ausreichende Information und eine nachvollziehbare Logik des Handelns. Daran mangelt es leider.

Information: Ich würde gerne die tatsächlichen Risiken selber bewerten können. Informationen zu wichtigen Daten fehlen bzw. sind schwer zu beschaffen. Z.B. Zahlen zu den aktuell infizierten pro Landkreis, genauere Angaben zu den KH-Aufenthalten, Belegungen der Intensivstationen, Beatmungspflicht.

Logik: Ich lebe in einem Bundesland, das die Baumärkte geschlossen hat, während alle Nachbarbundesländer geöffnet haben. Ein absolut kontraproduktiver Zustand wegen des erhöhten Besuchs in den offenen Märkten und palettenweise Gartenartikel in den Supermärkten.

Nur 2 Beispiele.

14:37, Leipzigerin59

>>14:26 @danke Wuhan @rossundreiter
Vergangene Woche waren es ca. 75%,
Sie wollen jetzt behaupten, dass die Zustimmung auf 95% gestiegen ist?

Dafür bitte eine Beleg.<<

Vor sechs Tagen waren 93% der befragten Bundesbürger mit den Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der Pandemie zufrieden.

https://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend/index.html

Am 08. April 2020 um 14:45 von ablehnervonallem

>>Und zwar seit ungefähr Mitte Februar liefe das so. Ein Schelm, der böses dabei denkt.<<
Und die Hefe wird künstlich zurückgehalten, weil die vielen Backautomaten die Stromversorgung zusammen brechen lassen ?

Vielleicht war es aber auch nur ausverkauft. Ich habe in jedem Wagen mehr Toilettenpapier gesehen als nötig..als es noch etwas gab. Seit Montag ,6.4. sind die Regale allerdings wieder normal gefüllt. Auch Nudeln und Hefe gibt es wieder.

14:45 @ablehnervonallem .. Toilettenpapier

Das grenzt an Verschwörungstheorie.
Oder meine Sie, dass DDR-Bürger,
für die Toilettenpapier sehr oft Mangelware war, deswegen 1989 auf die Straße gegangen sind?

@13:36 von rossundreiter

>> "Mehr wirtschaftliche als gesundheitliche Befürchtungen". >
Ha! Könnte es sein, dass diese Erkenntnisse die Bundesregierung, die ja noch immer glaubt, ihre Maßnahmen und Restriktionen hätten breite Akzeptanz in der Bevölkerung, zum Nachdenken bringen? > Ich befürchte nicht. <<
_
Vielleicht verwechseln Sie (und Meinungsforscher) Akzeptenz mit Fatalismus wegen Machtlosigkeit.
_
Natürlich muß eine verantwortliche Regierung im Fall einer allgemein bedrohlichen Krise/Katastrophe das Gemeinwohl schützen, also Bürger und wirtschaftliche Grundlagen. Die pol. Akteure sollten dann aber nicht automatisch jene sein, die vorher versagten. Jetzt auf die Schnelle finde ich leider im GG oder i.d. Notstandsgesetzen keine Regelung zur Übertragung der Amtsgeschäfte i.d. jetzigen "Corona"-Krise auf eine sachkompetente Ad-hoc-Übergangsregierung mit Fachspezialisten. Falls dies tatsächlich im GG fehlt, sollte man das dringend nachbessern...

@ 14:45 von ablehnervonallem

Was für eine tolle Verschwörungstheorie. Haben Sie sich die selbst ausgedacht? Das Nadelöhr beim Toilettenpapier sind die verfügbaren LKWs. Toilettenpapier und Küchenrollen nehmen auf einem LKW den meisten Platz weg. Deshalb kann man in den LKW auch nicht viel mehr reinpacken. Man könnte das nur mit zusätzlichen Anlieferung schaffen, wenn der Absatz um über 25% -wie geschehen- zunimmt. Aber die organisieren Sie auch nicht von heute auf morgen.
Mittlerweile entspannt sich die Lage etwas, weil die LKWs auch nachts fahren dürfen. Zur Zeit gibt es hier wieder regelmäßig welches.

in solchen Zeiten fährt es sich am besten...

wenn jeder zuallererst an sich selber denkt, denn dann ist am Ende an alle gedacht

14:45, ablehnervonallem

>>Die Mär von Hamsterkäufen in Toilettenpapier. Warum gerade Toilettenpapier? Fakt ist, dass die Supermärkte kaum mit Toilettenpapier beliefert werden. Was steckt dahinter? Natürlich eine Strategie. Man will anhand eines nicht ganz so lebenswichtigen Artikel wie Toilettenpapier feststellen, wie lange man die Bevölkerung ruhig stellen kann. Ich kenn sehr viele Beschäftigte in Supermärkten, die mir alle bestätigen, dass von den bestellten Mengen an Toilettenpapier nur etwa 30% geliefert werden. Und zwar seit ungefähr Mitte Februar liefe das so. Ein Schelm, der böses dabei denkt.<<

Aha, die Klopapierverschwörung.

Man lernt doch wirklich immer noch dazu.

In Frankreich gibt es übrigens die Rotwein- und Kondomverschwörung. Und in den USA die Waffenverschwörung. National angepasst eben.

Aber können Sie sich eigentlich vorstellen, daß Lieferanten eventuell ganz vielleicht bei sprunghaft ins Unermeßliche gestiegener Nachfrage mit den Lieferungen nicht so richtig hinterherkommen?

Am 08. April 2020 um 14:19 von Leipzigerin59

>>dennoch meine ich, dass soziale und psychologische Befindlichkeiten und Folgen sehr früh beobachtet werden müssen. Diese z.T. sehr negativen Auswirkungen werden länger als das Virusgeschehen sichtbar sein.<<

Das kann ich bestätigen. Mein Jüngster wird das sein Leben lang nicht vergessen. Und es wird ja noch weiter gehen. Sommerferien zu Hause usw. Selbst wir Schleswig Holsteiner dürfen nicht mal an die Ostsee oder nach Meck Pom. Landesgrenzkontrollen wie damals Richtung DDR. Der Begriff Freiheit bekommt da doch eine ganz andere Bedeutung. Immerhin weiss mein Jüngster jetzt, dass zu jedem Grundgesetzartikel darunter gleich die Einschränkungen stehen, die nun zur Anwendung kommen

@ 14:48 von deutlich

>...Es gibt viele, die unter der Situation leiden, auch die Angehörigen.<

Diesen Teil der (oft älteren) Bevölkerung möchte ich auch keinesfalls in meine Darstellung einschließen. Darüber, dass es viele bedauerliche "Härtefälle" gibt, besteht kein Zweifel. Interessant, daß da auch nicht gejammert wird!
Es ist eine jüngere Klientel, bei der ich meine Beobachtungen mache (z.B. bei meinen Möbelkunden, die wg. bestellter Ware aus dem Häuschen geraten - weil Lieferverzögerung...).

14:38 von SchleswigHolsteiner

"Was das Virus mit uns macht

arbeitslos"

.-.-.-.

Und extrem kreativ, wie man dieser Arbeitslosigkeit Alternativen entgegensetzen kann.

Das ist MEINE Beobachtung.

So wie es im Artikel steht:
es bringt das Beste und das Schlechteste in uns hervor.

Der Artikel fragte also nicht nach den wirtschaftlichen Folgen, sondern nach den menschlichen.

@rossundreiter "... zum Nachdenken bringen..."

Und wie ist es mit Ihnen?

Glauben Sie im Ernst, irgendeine Regierung der Welt belastet die Wirtschaft/die Existenzgrundlage ihrer Bevölkerung dermaßen ohne handfeste Gründe?

Wenn Sie bedenken, dass es bei der Influenza-Welle 2017/18 in Deutschland 25.000 Tote gab, obwohl gegen die Grippeviren eine Grundimmunität in der Bevölkerung besteht und sich noch dazu viele gegen Grippe impfen lassen, was denken Sie, womit die Experten dann bei der überraschenden Corona-Virusseuche rechnen, gegen die bei Ausbruch noch niemand immun war und gegen die es auch noch eine Weile keine spezifische Behandlung gibt?

Ich wünsche mir jedenfalls, dass weniger spektakulär geunkt und "getalkt" wird, dafür sich aber alle, so gut sie irgend können, an die Regeln halten und diese auch durchgesetzt werden, damit das möglichst bald vorbei ist.

Leute, die nur schnell die Regeln einhalten, wenn die Polizei kommt, sind Untertanen (oder im Pubertätsschub), keine freien Bürger.

Was es macht...

...letztlich wird die Pandemie zur Angst der Leute beitragen.
Man hat eine Ahnung bekommen wie schnell sich sowas ausbreiten kann, wie egoistisch und hilflos die meisten der westlichen Wertegemeinschaft agieren.
Die nachgewiesene Abnahme der Luftverschmutzung durch weniger Verkehr wird dagegen eher als jederzeit mögliche Umkehrbarkeit des Klimawandels interpretiert.
Und insofern ist Corona doch auch sowas wie ein leichter Testlauf für die Zeit wo rauszugehen ob der sengenden Hitze immer riskanter wird.

Das Corona-Virus lässt manche

Das Corona-Virus lässt manche hamstern und manche helfen; es macht manche solidarisch und andere egoistisch. Es macht manche schlauer und manche dumpfer. Es führt auch dazu, dass Leute ihr finanz- und wirtschaftspolitisches Wissen über Bord werfen (wenn es denn vorher da war) und z.B. das Instrument Corona-Bonds in ihrer Ablehnung verbiegen zu "wir sollen die Schulden der anderen zahlen". Jede*r mit rudimentären Fachkenntnissen weiß, dass das Humbug ist, denn bei Corona-Bonds geht es um nicht mehr und nicht weniger als die Verhinderung einer zu groß werdenden Schere bei den Zinszahlungen der EU-Mitgliedsstaaten. Das stärkt insgesamt den Euro-Wirtschaftsraum und schützt u.a. vor chinesischen "Einkaufstouren" bei europäischen Unternehmen.
Aber wer nur die national(istisch)e Brille in ökonomischen Fragen kennt, tapst da in die gleiche Falle wie 2008. Das Corona-Virus macht ne Menge mit uns und verstärkt manchmal Tendenzen, die vorher schon da waren.

14:48, Hallelujah

>>Da fehlt aber dann einiges
"Trotz aller Kritik überwiegt laut der Studie das Vertrauen in offizielle Informationen"
Warum gibt es keine Infos darüber,daß unser Außenminister Schutzausrüstung nach Palästina liefern läßt obwohl es an allen Ecken und Enden fehlt? Quelle Twitter Auswärtiges Amt: https://twitter.com/i/web/status/1247143751413370881
Dies geschah am 6 April.
Noch Fragen zu diesem Außenminister?<<

Nein, aber vielleicht eine Erklärung.

Heiko Maas war mal Justizminister und hat damals das sogenannte Netzwerkdurchsuchungsgesetz initiiert.

Seitdem ist er das Lieblingshassobjekt der Rechten und Rechtsextremen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerkdurchsetzungsgesetz

Das, was die Bundesrepublik nach Palästina liefert, fehlt hier nicht. Es wird nichts, was in Deutschland dringend benötigte Mangelware ist, anderswohin geliefert.

Studie zur Corona-Krise: Was

Studie zur Corona-Krise: Was das Virus mit uns macht
Nicht Verzagen, denn der ARD Faktenprüfer: „Daher arbeite das Unternehmen "mit Organisationen und Gesundheitsbehörden zusammen, um Nutzern verifizierte und vertrauenswürdige Informationen bereitzustellen". Zudem können Nutzer Gerüchte und Falschmeldungen direkt an die Faktenprüfer-Organisationen melden, die auf WhatsApp vertreten sind. „.
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Datenschutz spielt keine Rolle mehr

Wurde vor der Krise von Seiten der Schule und Behörden garauf geachtet, dass ja der Datenschutz eingehalten wird, so spielt das keine Rolle mehr. Die Schulen verschicken Formulare, auf denen man die Handynummern der Kinder und email Adressen angeben soll, damit der Fernuntericht stattfinden kann. Für das Homeoffice der Beschäftigten in einigen Behörden muss das pivate Laptop und das Handy herhalten. Diese Daten werden natürlich innerhalb der Behörde fleissig an "Kollegen" weitergeben. Erstaunlich was alles gehen muss...

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

14:19 von Leipzigerin59

«Allmählich kippt meine Stimmung von Geduld, Verständnis in zeitweise Wut.»

"Wut" gehört zu meiner Stimmungslage bisher nicht dazu.

Allerdings auf Basis einer 24 Std. / Wo. Festanstellung in einer Fa., die "teil-systemrelevant" ist. Keine medizinische, aber andere Schutzausrüstung herstellt. Meine Tätigkeit ist anders, aber nicht zeitlich eingeschränkt.

"Macht weniger Decke auf den Kopf fallen", und die Lage einfacher.
"Weiterhin Geduld haben müssen" ist unvermeidlich.

"Wenn Wut bei Ihnen", rufen Sie sich die Horror-Szenarien in ITA / USA vor Augen. Nur vorerst weiter mit Geduld ist das in DEU zu vermeiden.
Weg + Daten sind doch eher mit Hoffnung auf Gelingen in DEU.
Menschen in CHN waren fast 3 Monate nur auf zuhause beschränkt.

Verglichen mit ITA sind Einschränkungen in DEU doch nur sehr gering + bisher für kurze Zeit. Verglichen mit anderen Ländern (SWE / Ostasien) sind sie viel stärker.

Alles ist gegenwärtig "grauenhaft" schwierige Balance der Abwägungen.
Bis dann wann …?

Panikmache.

Auch wenn es unendlich traurig ist das Menschen Sterben, aber ob mit oder ohne Corona, Gestorben wird immer.

Ich hätte es für sinnvoller gefunden wenn die Gefährdeten besser Geschützt worden wären (Corona ist jetzt doch in Altenheimen Angekommen) und das andere Leben weitergelaufen wäre wie bisher.

Was bitte bringen solche Forschungsvorhaben zur Bekämpfung

des Corvid 19 Virus . Absolut nichts ausser , daß auch so etwas Geld kostet aber der wissenschaftlichen Problemlösung wirklich nichts weiter bringt .

14:48 von Hallelujah

"Trotz aller Kritik überwiegt laut der Studie das Vertrauen in offizielle Informationen"
Warum gibt es keine Infos darüber,daß unser Außenminister Schutzausrüstung nach Palästina liefern läßt obwohl es an allen Ecken und Enden fehlt? Quelle Twitter Auswärtiges Amt: https://twitter.com/i/web/status/1247143751413370881
Dies geschah am 6 April.
Noch Fragen zu diesem Außenminister?"

Ja, hab noch Fragen:
Vielleicht werden diese Güter dort auch dringend benötigt, und Hr. Maas ist nicht so gestrickt wie Trumpel, dass er alles ins eigene Land umleitet, sondern sogar von D aus nach Palästina liefern lässt?
Im Übrigen, entscheidet so etwas ein Minister alleine oder nicht doch ein ganzer Krisenstab?
Warum können wir nicht stolz darauf sein, nicht nur an uns, sondern auch an Andere zu denken?
Warum sollte D nicht mit seiner guten Bonität für die Zinsaufnahme aller Euro-Länder mitbürgen?

Also, Sie sehen, viele Fragen....

Gerne!

Alle die nur Noergeln

wenn Sie zur arbeiten gehen und dabei Krank werden,das hoffentlich ueberleben,aber dann deshalb enweder im Krankenhaus oder 3 -4 wochen zuhause,das ist dann besser?
Und Folgeschaeden des Virus noch nicht mal bekannt sind.
Eine Krise bringt immer das beste und das schlechteste im Menschen raus.
Kann man hier auch gut sehen.

@ 15:02 von fathaland slim

Es ist so: Corona födert oft zutage, was vorher schon da war, und verstärkt es. Bei manchen verstärkt es den Werbeslogan "Unterm Strich zähl ich" - und nach dem Slogan erklärt man die Welt und alles, was nicht läuft. Dagegen ist oft kein Kraut gewachsen, erst recht nicht aus der Kräuterfamilie Solidarität.

Am 08. April 2020 um 15:04 von Sausevind

>>Der Artikel fragte also nicht nach den wirtschaftlichen Folgen, sondern nach den menschlichen.<<

Wenn Sie meinen, das "arbeitslos" keine menschlichen Folgen hat...

Den klaren Ausführungen des Vorsitzenden des Ethikrates in der Meldung „Ethikrat fordert Debatte über Lockerungen“ kann man nur zustimmen.

Ganz besonders diesen hier:
„Auch wenn die Regierenden für ihr Handeln in der Corona-Krise "hohe Anerkennung" verdienten: Die Politik dürfe sich einer Debatte über ein Ende der Einschränkungen nicht verweigern (…). "Alles Andere wäre ein obrigkeitsstaatliches Denken, das bei uns nicht verfangen sollte und mit dem man das so notwendige Vertrauen der Bevölkerung nicht stärken würde"“

Und hier ein dezenter Hinweis an die Bürger, wie sie ihre vorhandenen Mittel im Sinne der Demokratie effektiv(er) einsetzen könnten: "Sie können ganz schlecht ein kleines Kind, das auf den Spielplatz möchte, vor den Fernseher setzen und sagen: Das ist das Gleiche. Aber Sie können relativ gut über Petitionen und Online-Abstimmungen einen ähnlichen Effekt erzielen wie (...)".

Denn: „(...) nicht die Stunde der Exekutive, sondern der "demokratisch legitimierten Politik".

14:45 von ablehnervonallem

“Die Mär von Hamsterkäufen in Toilettenpapier. Warum gerade Toilettenpapier? Fakt ist, dass die Supermärkte kaum mit Toilettenpapier beliefert werden. Was steckt dahinter? Natürlich eine Strategie.“

Eine nette Geschichte haben Sie da zusammen gestrickt.
Wenn Sie gesehen hätten, eine Bekannte im Verkauf hat das zu Anfang der Krise täglich gesehen, dass Paletten!!! mit Toilettenpapier auf dem Weg zum vorgesehenen Platz geplündert wurden, kämen Sie nicht auf seltsame Ideen.
Einmal, sie war danach völlig fertig, wurde sie von einem Herrn auf der Jagd nach Toilettenpapier und Küchenrollen (das doppelte ihres Gewichts) ins Regal geschubst. Hauptsache er hatte ausreichend Vorrat für seinen A...

Verwandtenbesuche? (14:19 von Leipzigerin59)

"Hier in Sachsen ist der Besuch von nahen Verwandten (zu Ostern) verboten, eine absurde Forderung, zumal in anderen BL dies erlaubt ist."
Ach? Es ist also absurd, die Verbreitung des Virus zu bremsen? Da ist die weit überwiegende Mehrheit der Fachleute aber ganz anderer Ansicht.
Und in welchen Bundesländern sind Besuche bei Verwandten erlaubt - abgesehen von den schon länger geltenden Sonderregelungen für ganz spezielle Personenkreise (bzw. Hospiz-Patienten)?
Trauriger Fakt am Rande:
Eine befreundete Palliativpflegerin erzählte mir, dass sich jetzt plötzlich Leute über die Besuchssperren aufregen, sogar mit Anwälten drohen, die sich vorher monatelang (tw. sogar jahrelang!) nicht um diese kranken Menschen gekümmert haben.
Ich fürchte, bei vielen ist dieses Interesse an ihren Verwandten nur eine Ausrede für sonst verbotene Ausflüge aus der eigenen Isolation.

Am 08. April 2020 um 14:48

Am 08. April 2020 um 14:48 von Hallelujah

Zitat: "Trotz aller Kritik überwiegt laut der Studie das Vertrauen in offizielle Informationen"
Warum gibt es keine Infos darüber,daß unser Außenminister Schutzausrüstung nach Palästina liefern läßt obwohl es an allen Ecken und Enden fehlt? Quelle Twitter Auswärtiges Amt: https://twitter.com/i/web/status/1247143751413370881
Dies geschah am 6 April.
Noch Fragen zu diesem Außenminister?
"

Vielen Dank für den Link. Ich bin ihm gefolgt und habe dort folgendes Statement des AA gefunden:

"Wir finden, dass Solidarität gerade in Krisenzeiten wichtig ist. Die Materialien wurden übrigens alle in den palästinensischen Gebieten beschafft, zum Teil wird das Material auch vor Ort hergestellt."

Wo genau ist Ihr Problem?

Der Mensch ist lernfähig, manchmal langsam

Über das Verhalten meiner Mitmenschen kann ich bis jetzt nur Gutes berichten. Nur an eine Situation kann ich mich erinnern, die nicht das gewünschte Verhalten generierte. Ich stand im Supermarkt an der Kasse (3. und letzter Platz, 2 Kunden vor mir, hinter mir nur Luft und Regale), dann kam ein junges Mädchen (ca. 9 Jahre) und tellte sich einen halben Meter hinter mirmich. Ich hab das natürlich sofort registriert, dem Mädchen aber Zeit zum Nachdenken geben wollen. Sie hat sich aber nicht mit diesem Thema (Virus, Abstand) beschäftigt, offensichtlich. Deshalb drehte ich mich zu ihr um und sagte lächelnd. "Abstand, he, he". Ja, da hat sie auch gelächelt sich aber nicht fort bewegt. Dann habe ich kapiert, die hat mich überhaupt nicht verstanden. Mir wurde klar, das Mädchen versteht kein deutsch, ist offensichtlich fremd hier. Also beließ ich es beim anlächeln. Ich bewegte mich dann nach und nach nach vorne und gewann so etwas Abstand. Wenn ich mich undrehte lächelte sie, merkte aber was.

"Lieferung"

Können Sie bitte die Informationen komplett lesen ehe Sie hier polemischen Unsinn verbreiten? Die Schutzausrüstungen wurden nicht von Deutschland geliefert sondern vor Ort hergestellt, was von Amts wegen mehrfach in den Kommentaren eingefügt wurde:
"Die Schutzkleidung wurde vor Ort beschafft und lokal hergestellt - sie ist also nicht aus Deutschland geliefert worden."
Auf Stimmungsmache von Ihnen kann ich gut verzichten. Eigentlich müssten solche Kommentare als Fake News herausgefiltert werden.

Twitter?

um 14:48 von Hallelujah…Da fehlt aber dann einiges
"Trotz aller Kritik überwiegt laut der Studie das Vertrauen in offizielle Informationen"
Warum gibt es keine Infos darüber,daß unser Außenminister Schutzausrüstung nach Palästina liefern läßt obwohl es an allen Ecken und Enden fehlt? Quelle Twitter Auswärtiges Amt: https://twitter.com/i/web/status/1247143751413370881
Dies geschah am 6 April.
Noch Fragen zu diesem Außenminister?

Nur weil auf Twitter etwas steht haben sie eine abgeschlossene Meinung? Falls es stimmen sollte, waren in Palästina die Schutzausrüstungen sicher dringender vonnöten als bei uns!

@14:37 von Leipzigerin59

"Vergangene Woche waren es ca. 75%"

Wo ist Ihr Beleg?

"88% der Befragten der YouGov-Umfrage sind mit dem Maßnahmenkatalog einverstanden. Jeder Dritte (32%) wünscht sich sogar noch härtere Einschränkungen. Nur 8% der Deutschen halten die Maßnahmen für überzogen. 83% sagen, dass sie sich vollständig an die beschlossenen Regeln halten, 12% zum Teil. Nur 2% geben an, dass sie die neuen Regeln gar nicht befolgen." (t-online.de, 26. 03.)

"Trotz aller Furcht vor einer Rezession und Wirtschaftskrise im Land ist ein Großteil der Bundesbürger für die Fortsetzung des Lockdowns. Das zeigt eine repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Civey (...) durchgeführt hat. (...) 56% der Befragten antworteten, dass sie die Regeln für angemessen hielten. 29% halten sie sogar für 'eher' oder 'eindeutig nicht ausreichend'. Die Überraschung: Nur knapp 15% halten die Maßnahmen der Regierung auf die Corona-Krise für 'eher übertrieben' oder 'eindeutig übertrieben'." (merkur.de, 04.04.)

@14:30 von Sentinel_GER - Mag sein, daß Sie solche Situationen..

...erlebt haben.
Mag sein, daß es Deutsche waren.
Mag sein, daß es sogar öfter vorgekommen ist.
Aber es kann nicht sein, daß Sie alle Deutschen über einen Kamm scheren.

---

Egal wann und wo ich nun in den letzten Wochen einkaufen gegangen bin,
die allermeisten verhielten sich normal.

Das aus anderem Einkaufswagen Ware entnommen wurde habe ich noch nicht gesehen.

Also bitte unterlassen Sie solche Aussagen, daß Sie mich und viele andere
in einem Topf mit denen schmeißen, die Sie anprangern.

So Leute, bleibt "locker"!
Haltet euch an die temporären Regeln.
Denn dann werden sie schneller vorbei sein.
Und vor allem bleibt gesund!

Weniger "prosozial" als in anderen Katastrophen?

Es ist eine Krankheit, die sich ausbreitet. Da die meisten Menschen keine Ärztinnen oder Krankenpfleger sind, können sie auch nicht gut prosozial sein.
Hätte man die Frage "würden sie zur Not in einem Krankenhaus helfen?" gestellt, wäre das Ergebnis wahrscheinlich ein anderes.
Die Art der Fragen bestimmt das Ergebnis. Es fehlt die Abschätzung des Einflusses der Fragen und deren Diskussion. Grundwerkzeuge der Meinungsforschung nicht angewandt.

14:54, Klärungsbedarf

>>Information: Ich würde gerne die tatsächlichen Risiken selber bewerten können.<<

Würde ich auch gerne. Als Nichtfachmann sind meine Möglichkeiten da aber leider begrenzt.

>>Informationen zu wichtigen Daten fehlen bzw. sind schwer zu beschaffen. Z.B. Zahlen zu den aktuell infizierten pro Landkreis, genauere Angaben zu den KH-Aufenthalten, Belegungen der Intensivstationen, Beatmungspflicht.<<

Es fängt schon mit den Zahlen zu den aktuell Infizierten an. Die weiß niemand, da nicht flächendeckend jeder getestet wird und das auch gar nicht durchführbar ist.

Die übrigen Informationen sind mir nicht so wichtig. Der grobe Überblick, den ich aus der Presse beziehe, reicht mir.

>>Logik: Ich lebe in einem Bundesland, das die Baumärkte geschlossen hat, während alle Nachbarbundesländer geöffnet haben. Ein absolut kontraproduktiver Zustand wegen des erhöhten Besuchs in den offenen Märkten und palettenweise Gartenartikel in den Supermärkten.<<

Ja, ja, der Föderalismus...

14:54 von Klärungsbedarf

«Akzeptanz - die eigentlich ein freiwilliger Akt ist - erfordert zumindest ausreichende Information und eine nachvollziehbare Logik des Handelns. Daran mangelt es leider. Information: Ich würde gerne die tatsächlichen Risiken selber bewerten können.»

Ich denke nicht, dass die gegenwärtige Corona-Lage der geeignete Zeitpunkt ist, um das eigene Verhalten in 1. Linie danach auszurichten, ob sich wer persönlich "ausreichend & gut genug" informiert fühlt.

Noch sind medizinische Aspekte überall auf der Welt im Vordergrund ohne Vorbehalt. Kann der Nicht-Mediziner-Prozentsatz in der Bevölkerung so gut wie gar nichts im Detail beurteilen. Wenn auch bei spezialisierten Medizinern (u.a. Lungenfachärzten) noch viele Fragezeichen sind.

Zu akuten Fragen des Verlaufs der Erkrankung.
Zu evtl. Spätfolgen kann noch gar niemand was sagen.

Einzelmaßnahmen im Unterschied zw. Bundesländern mögen sinnlos sein (Baumärkte). Aber der prinzipielle Weg ist der richtige, "so wie richtig momentan kann" …

@14:15 von Schelm62

>> Viele Mitbürger (m/w/d) kommen mir vor, wie trotzige Kinder.
Ist hier eine erhebliche Lernaufgabe (gesamtgesellschaftlich) zu bewältigen? > Nur mal so in den Raum geworfen... <<
_
Ich erlaube mir, aus dem Raum einfach mal so zurückzuwerfen... zum Beispiel zum Nachdenken...
_
Ein Beispiel aus meiner Nachbarschaft: Freiberuflicher Musikevent-Toningenieur, 45J., Familie u. Haus, Kreditraten, derzeit auftragslos ohne Einkommen... wollte jetzt zwecks Zusatzverdienst Spargel stechen... wurde vom Anbieter aus Altersgründen abgelehnt... Die Ehefrau, Hebamme u. z.Zt. auch freigestellt, konnte zum Glück einen Aushilfsjob als Regalauffüllerin ergattern... und weiß inzwischen, warum "Tafeln" kaum noch Warenspenden erhalten, und warum sogar die Container auf den Rückseiten der Supermärkte nur noch schimmelige Gammelabfälle enthalten...
_
Und Sie reden locker von einer "gesamtgesellschaftlichen Lernaufgabe"...

15:14, Emil67

>>Ich hätte es für sinnvoller gefunden wenn die Gefährdeten besser Geschützt worden wären (Corona ist jetzt doch in Altenheimen Angekommen) und das andere Leben weitergelaufen wäre wie bisher.<<

Ja, wäre das nicht schön gewesen?

Wie stellen Sie sich eigentlich vor, daß man dies hätte durchführen können?

Ich bin übrigens bald vierundsechzig, also Risikogruppe, und muss für meinen Lebensunterhalt arbeiten. Und dazu reisen...

@14:38 von SchleswigHolsteiner - Ihre Worte...

...Was das Virus mit uns macht.
Arbeitslos.

---

Wenn das so ist, ist es ein schlimmer Zustand.
Ich weiß das, weil ich seit vielen Jahren wegen chron. Krankheiten arbeitslos bin.

Aber was wäre Ihnen denn lieber?
Arbeitslos oder tot?

Ich jedenfalls weiß was ich wählen würde.

14:15 von Schelm62

“Nur mal so in den Raum geworfen...“

Nur mal so in den Raum geworfen:
Sie gehören offensichtlich nicht der Gruppe an, die ihr derzeitiges Leben komplett allein verbringt.
Ich lebe allein in meinem Haushalt. Das hab ich mir so nicht ausgesucht. Der Tod hat mich dazu gezwungen. Hier in Bayern bedeutet das, dass ich mich noch nicht einmal zu einem Spaziergang (mit Maske und gebührendem Abstand) verabreden darf. An meinem Arbeitsplatz ist derzeit Kurzarbeit 0 Stunden. Ja, ich habe Familie (Mutter, Kinder, Schwiegereltern der Kinder) und Freunde. Keinen von denen habe ich in der letzten Zeit gesehen, da ich der Risikogruppe angehöre. Telefon o.ä. sind übrigens nur Notlösung anstelle eines Gegenüber aus Fleisch und Blut. Ein 'sich in die Arme nehmen' ist nicht möglich.
Also, ersparen Sie mir und anderen Ihre Ausführungen über “trotzige Kinder“. Danke

Nähe

um 15:30 von Marcus2
Weniger "prosozial" als in anderen Katastrophen?
Es ist eine Krankheit, die sich ausbreitet. Da die meisten Menschen keine Ärztinnen oder Krankenpfleger sind, können sie auch nicht gut prosozial sein.
Hätte man die Frage "würden sie zur Not in einem Krankenhaus helfen?" gestellt, wäre das Ergebnis wahrscheinlich ein anderes.

Möglicherweise fehlt in dieser Krise auch die menschliche Nähe, aufgrund der neuen Abstandsregeln. In jeder Katastrophe rücken Menschen instinktiv zusammen. Hier und jetzt nicht möglich

Am 08. April 2020 um 14:45 von ablehnervonallem

"Ich kenn sehr viele Beschäftigte in Supermärkten, die mir alle bestätigen, dass von den bestellten Mengen an Toilettenpapier nur etwa 30% geliefert werden. Und zwar seit ungefähr Mitte Februar liefe das so."
#
#
Hat man Ihnen auch gesagt, das die Filialen drei oder viermal soviel Toilettenpapier ordern wie sonst üblich.
Kaum kommt der Gitterwagen aus dem Lager greift jeder zu und nichts kommt in das Regal.
Welche Dunkle Mächte sehen Sie da am Werk? Soll der tägliche Gang zur Toilette demnächst besteuert werden?

14:54 von Klärungsbedarf

Hier bei uns sind die Baumärkte auch geöffnet. Aber nur für Handwerker. Die kommen nur mir Firmenausweis o.ä. rein. Es finden an der Tür Kontrollen statt.

15:22 @ Hinterdiefichte

"Wie hab ich mir das denn genau vorzustellen? Frau Merkel, Herr Altmeier, die Illuminaten, die Bilderberger oder wer auch immer hält die Produzenten von Klopapier dazu an exakt nur noch 30% zu produzieren / zu liefern?"

Nur ändert diese etwas schwache Verschwörungstheorie nichts an der Tatsache, das Toilettenpapier, Mehl, ... nur schwer erhältlich sind. 3 Wochen nach den ersten Lieferschwierigkeiten und trotz Abgabe von nur einer Packung.
Das nur mit Hamsterkäufen zu erklären passt nicht und stimmt auch nicht. Menschen, die zuhause sind gehen nicht in der Firma und nicht im Restaurant aufs Klo. So einfach ist das.

@14:48 von Hallelujah

"Warum gibt es keine Infos darüber,daß unser Außenminister Schutzausrüstung nach Palästina liefern läßt"

Weil das gar nicht stimmt, zum Beispiel.

In dem Tweet antwortet ja auch das AA selbst auf entsprechende Unterstellungen:
"Hallo! Kurze Klarstellung, die sicher gut bei Ärzten und Polizisten in Deutschland ankommt: Die Schutzkleidung wurde vor Ort beschafft und lokal hergestellt - sie ist also nicht aus Deutschland geliefert worden."

Die Klarstellung ist schon mehr als 19 Stunden alt. Sie hätten diese also eigentlich sehen müssen. Aber wozu etwas lesen, wenn man doch schon alles selber weiss?

Armselig.

meine Sorgen

gesundheitlich:
wer nicht stirbt, hat nicht gelebt. Diese Weisheit ist so tröstlich, ich kann sie nur jedem empfehlen. An einer Krankheit zu sterben, ist nicht nur eins der alltäglichsten, sondern wohl auch eins der ältesten allgemeinen Lebensrisiken.

menschlich:
Sorgen mache ich mir um alle, die jetzt am Rad drehen und es schmerzlich vermissen, dass "die da oben" oder welcher große Zampano auch immer ihrer Verantwortung dafür gerecht werden, dass man auch nicht mal von einer Wespe gestochen wird. "Dafür sind sie ja schließlich gewählt und kassieren fette Diäten!".

sozial:
macht mir das Wertegefüge vieler meiner Mitmenschen Angst. Die haben den Kapitalismus so perfekt verinnerlicht, dass es ihnen die Kehle zuschnürt, wenn das BSP weniger zu wachsen droht. Sehen die Gesellschaft als eine Gemeinschaft an, in der das Leben vom Konsum abhängt, und diesem Ziel alles, aber auch wirklich alles inklusive Menschenleben untergeordnet werden muss.

@Wegelagerer34, 14:33

"[...] Nachdem ich auf dem Frankfurter Flughafen erleben musste, wie fahrlässig dort gehandelt wurde und wird, bin ich ab 21.3. freiwillig 14 Tage in Quarantäne gegangen. Und genauso freiwillig werde ich unabhängig von in großen Teilen verfassungswidrigen Anweisungen der Politik, meine Maßnahmen zurückfahren, weil ich ein mündiger und verantwortungsbewusster Bürger bin. Irgendwann ist gut, [...]"

Und wenn Sie massiv gegen noch bestehende Maßnahmen mündig verstoßen sollten, tragen sie hoffentlich so aufrecht eventuelle Konsequenzen dafür.
Gerade in solchen Zeiten wird es nicht funktionieren, wenn jede_r einfach so handelt, wie es ihm/ihr gerade in den Sinn kommt.

@ablehnervonallem, 14:45

Und haben Sie irgend einen Beleg für Ihre Behauptungen, was für Absichten hinter den eingeschränkten Lieferungen stehen?

Ohne die verbuche ich Ihre Behauptungen für mich bis auf weiteres als abstruse Verschwörungstheorie.

laut Studie überwiegt das Vertrauen

Ich bin mir da nicht sicher ob es das Vertrauen ist, oder ob nicht die meisten hier für sich auch eigene Vorteile aus der "Kriese" gefunden haben.

Mehr Home-Office gibt mir die Möglichkeit, meinen Tag optimaler zu planen. Ich kann einkaufen gehen, wenn es nicht so voll ist und auch mal bei dem super Wetter einen Artikel im Garten bei Eiskaffee lesen. Herrlich. Unterm Strich arbeite ich effektiver, weil ich die Konzentrationsdurchhänger mit Wäsche aufhängen überbrücke und dafür dann nach "Büroschluss" noch mal ein Schreiben überfliege, ehe ich es für gut befinde und abschicke. Das hat mit Vertrauen nix zu tun. Inzwischen denke ich wirklich, die Kriese wird politisch für andere Ziele genutzt. Offenbar gibt es zu viel Geld, das jetzt mal rausgehauen wird. Man kann gut bewerten, was "Systemrelevant" ist, und was nicht. Wer hatte das Wort vorher denn schon mal gehört?
p.s. Wegen des Bildes: Heute gab es bei uns beim Aldi "Corona-Gold" (auf Rollen).

um 15:34 von schabernack

>>
Ich denke nicht, dass die gegenwärtige Corona-Lage der geeignete Zeitpunkt ist, um das eigene Verhalten in 1. Linie danach auszurichten, ob sich wer persönlich "ausreichend & gut genug" informiert fühlt.
<<

Ich schätze Ihre Beiträge oftmals. Hier liegen Sie aber wohl heftig daneben. Die Einschränkung fast aller Grundrechte, angefangen vom Recht auf Gesundheit (derjenigen, die jenseits von Corona eigentlich Behandlungen benötigen) bis hin zur Demonstrationsfreiheit offenbar in jeder Form (also auch kleine Gruppen mit Abstand) erfordert unbedingt eine jedenfalls für einen Durchschnittsbürger nachvollziehbare ausreichende Information und Rechtfertigung. Dies schon deshalb, um keine Vorbilder für ähnliches Vorgehen zu schaffen, denen ein Rechtfertigungsgrund dann tatsächlich fehlt.

@qpqr27, 15:02

"in solchen Zeiten fährt es sich am besten...
wenn jeder zuallererst an sich selber denkt, denn dann ist am Ende an alle gedacht"

Auch Ihnen hätte der Beitrag von @andererseits vom 15:36 gelten könnte:

"@ 15:14 Hinterdiefichte

Genau nach diesem Mechanismus fünktioniert hamstern: Alle, die es machen, rufen: 'Die anderen hamstern und ich sorge nur dafür, dass sie mir nicht ständig alles wegkaufen!'"

Nur dass Ihre Ausführungen sogar noch dafür taugen würden, der Welt zu erklären, dass es allen dient, wenn sich jede_r mindestens 10 Rollen Toilettenpapier als Zusatzreserve in den Keller legt. Dass es da dann warm und trocken liegt, während z.B. Familien mit größerem Bedarf tatsächlich kaum noch Ersatz bekommen, wenn es gerade blöd läuft, muss einen ja auch dann nicht mehr interessieren...
Und gelebte Mitmenschlichkeit und Solidarität ist echt etwas anderes.

Das leidige Thema-Klopapier

@ Marcus2, am 08. April 2020 um 15:44:

"Menschen, die zuhause sind gehen nicht in der Firma und nicht im Restaurant aufs Klo. So einfach ist da"

Dann verlagert sich halt einfach nur der Verbrauch, wird aber nicht zwangsläufig mehr!
Mit Verlaub: Aber, das ist doch völlig egal, wo ich mein tägliches Geschäft erledige, ob nun im Büro oder privat zuhause (weil ich z.B. neuerdings Home-Office mache)! Das erklärt allerdings noch lange nicht die 700%-tige (!) Absatzsteigerung alleine beim Klopapier! Ich habe doch nicht plötzlich dadurch häufiger Stuhlgang, nur weil wir die Corona-Krise haben. Sorry, aber Ihr Erklärungsversuch überzeugt mich einfach nicht!

um 15:44 von Marcus2

>>
Das nur mit Hamsterkäufen zu erklären passt nicht und stimmt auch nicht. Menschen, die zuhause sind gehen nicht in der Firma und nicht im Restaurant aufs Klo. So einfach ist das.
<<

Und in Firmen und Restaurants erledigt man seine Toilettenbesuche ohne Klopapier ???

@15:35 von Zwicke

Da haben Sie aber ein ziemlich seltsames Beispiel gebracht. Ihr Nachbar, der freiberufliche Musikevent-Toningenieuer hat genau wie ich für 3 Monate 9.000 EUR Hilfe vom Staat bekommen und warum kann die Hebamme nicht weiter arbeiten, werden jetzt auch keine Kinder mehr geboren? Wie auch immer, wenn sie angestellt war, bekommt sie Kurzarbeitergeld, wenn sie freiberuflich ist, ebenfalls 9.000 EUR. Und damit kommen die nicht klar?
Wem wollen Sie das denn erzählen?

Selbst wenn das Haus schon mit 2.000 EUR abbezahlt werden müsste, sollten sie das schaffen und ein paar Rücklagen sollte man als Hausbesitzer immer haben.

Die einzigen, die Probleme bekommen, sind Selbständige mit mehr 50 Mitarbeiter, aber die sollten auch einige Rücklagen haben.

Und ja, er hat Recht, es ist eine gesellschaftliche Lernaufgabe. Auch für diejenigen, die etwas weniger Geld haben, denn im Vergleich zu anderen Ländern, geht es uns hier allen noch sehr gut.

Unglaubliche Aussagen werden hier gemacht

>Einige macht dieses Virus zu Gesellschaftsschädlingen, die >rücksichtslos nur ihren eigenen Vorteil auf Kosten anderer suchen.

> ... und sich fragt, ob man solche gewissenlosen Nutznieser nicht besser > zur Abschreckung für weitere ähnlich gelagerte Kathastrophengewinnler, nicht
> öffentlich auf Marktplätzen an Pranger stellt.

Wenn Sie andere Menschen wegen eine paar Rollen mehr Klopapier zu Schädlingen erklärt und vorschlagen diese wörtlich an den Pranger zu stellen, gehören Sie mit ihrer Einstellung mehr in der dunkelste Vergangenheit Deutschlands als in ein demokratisches Land. Der Artikel provoziert hier wirklich das Schlechteste im Menschen. Ist aber wohl so gewollt.

für diese netten akademischen Fingerspielereien...

wird schon bald auch kein Geld mehr da sein, dann heißts anrücken als Pflegehelfer, Regalputzer, Lieferfahrer wenn man am Monatsende seinen Napf gefüllt bekommen will

Was es über uns zeigt

@ "Schelm62" (14:15):

Ihren Aussagen stimme ich zu.
"Ich will frei herumlaufen, wie und wo es mir paßt!" ist wichtiger als die Gesundheit und das Leben anderer Menschen.
Das macht nicht das Virus mit uns. Es zeigt nur, wie wir eigentlich sind: noch weit, weit entfernt vom Homo sapiens.

14:45 von ablehnervonallem

Zitat:"Man will anhand eines nicht ganz so lebenswichtigen Artikel wie Toilettenpapier feststellen, wie lange man die Bevölkerung ruhig stellen kann."
Grandios! Dass ich da nicht von selbst drauf gekommen bin! Und wenn das mit dem Toilettenpapier geklappt hat, kommen die Nudeln dran, dann die Tempos und schließlich das Benzin. Und wenn es dann immer noch keinen Volksaufstand gibt, wird Frau Merkel Kaiserin von Deutschland...

14:48 von Hallelujah

Zitat:"Warum gibt es keine Infos darüber,daß unser Außenminister Schutzausrüstung nach Palästina liefern läßt obwohl es an allen Ecken und Enden fehlt? Quelle Twitter Auswärtiges Amt"
Und ein offizieller tweet des Außenministers ist keine Information? Woher wissen Sie es denn? Und zur Sache: Ich finde es sehr gut, dass unser Außenminister auch an die denkt, die noch erheblich schlechter dran sind als wir.

@Schelm62

Ihre Betrachtung ist hier, im Chor der *Jammerlappen*, erstaunlich, aber sehr zutreffend (besonders der Vergleich mit den trotzigen Kindern). Ich finde es einfach nur furchtbar, dass es nur darum geht raus, raus, raus, keiner fragt nach den Kosten dafür, so lange ihn das Unglück nicht selber ereilt. Das Maß an Verwöhntheit und Empathielosigkeit ist erschreckend.
Ja wir werden alle eine Zeitlang auch finanzielle Mehrlasten tragen müssen und um die enormen Aufwendungen auszugleichen, sollte ernsthaft überlegt werden, in vielleicht einem Jahr einen zeitlich begrenzten Soli ab einem bestimmten Einkommen einzuführen.

@ 15:36 von Margareta K

Es tut mir aufrichtig leid, wenn Sie sich in Ihrer Situation durch meine Beobachtung angesprochen/angegriffen fühlen, - Menschen in Ihrer Situation gibt es leider – und das weiß ich – sehr viele, - die treten aber nicht trotzig und fordernd auf. Mir ging es um eine teilweise sehr freche „Vollkasko-Mentalität“.
Zu Ihren Vermutungen: ja, ich lebe mit Partnerin, aber ohne sonstige Kontakte, (da Kurzarbeit & Risikogruppe).
Meine Schwester (62) hat kürzlich ihren Mann (67) verloren.
(Gallengang-Karzinom, - ob Corona nachgeholfen hat, wissen wir nicht).
Wir können und dürfen einander nicht besuchen, (Bayern) aber wir skypen & telefonieren, - damit kommen wir ganz gut zurecht. Wir wollen nicht noch mehr Tragik in der Familie heraufbeschwören…
Bitte Bleiben Sie gesund!

15:14 von Emil67

“Ich hätte es für sinnvoller gefunden wenn die Gefährdeten besser Geschützt worden wären (Corona ist jetzt doch in Altenheimen Angekommen) und das andere Leben weitergelaufen wäre wie bisher.“

Geschützt im Sinne von alt und/oder Risiko zu Hause einsperren? Am besten die mit dem Risiko (egal wie alt) gleich mit ins Altenheim, dann brauchen die - dank Rundumversorgung - keinen Fuss mehr vor die Tür setztenen?
Dass der Rest sein unbeschwertes Leben hätte weiter leben können?

Zum Nachdenken

"Die Erde/das Virus" hat uns Menschen aufs Zimmer geschickt, um mal über uns und unsere Gier nach immer höher, schneller, weiter nachzudenken."

Wohin will die Menschheit wachsen? Das frage ich mich seit ich denken kann.

16:44 von Klärungsbedarf / @schabernack

Ich: «Ich denke nicht, dass die gegenwärtige Corona-Lage der geeignete Zeitpunkt ist, um das eigene Verhalten in 1. Linie danach auszurichten, ob sich wer persönlich "ausreichend & gut genug" informiert fühlt.»

Sie: «Ich schätze Ihre Beiträge oftmals …»

Danke - das ist bei mir mit Ihren nicht anders.

«Hier liegen Sie aber wohl heftig daneben …»

Ich denke nicht. Schon gar nicht "heftig".
Wäre es anders, hätte ich ja was anderes geschrieben …

«Die Einschränkung fast aller Grundrechte, angefangen vom Recht auf Gesundheit … bis hin zur Demonstrationsfreiheit offenbar in jeder Form … erfordert unbedingt eine jedenfalls für einen Durchschnittsbürger nachvollziehbare ausreichende Information + Rechtfertigung.»

Ist doch gegeben, Grundlage das IfSG.
Danach wären (weit) mehr restriktive Maßnahmen möglich.
Man mag föderal unterschliedliche Regeln (zu Recht) kritisieren.

Bzgl. Corona-Restriktions-Möglichkeit der Regierung ist JAP das Land mit best geschützten Grundrechten …

@ Cari

"die Krise wird politisch für andere Ziele genutzt. Offenbar gibt es zu viel Geld, das jetzt mal rausgehauen wird. Man kann gut bewerten, was "Systemrelevant" ist, und was nicht. Wer hatte das Wort vorher denn schon mal gehört?"

Volle Zustimmung! Plötzlich wird da von Systemrelevanz gesprochen. Wenn Krankenpflege, Ärzte, Feuerwehr und Supermarktverkäuferinnen "systemrelevant" sind - überwinden wir dann endlich unser kapitalistisches Verschleißsystem, wenn diese Berufsgruppen streiken?
Und wer oder was ist dann die sog. 'Deutsche Wirtschaft', welche im Gegensatz zu oberen mit hunderten Mrd. € gefüttert werden soll?

15:02 von qpqr27

Zitat:"in solchen Zeiten fährt es sich am besten...wenn jeder zuallererst an sich selber denkt, denn dann ist am Ende an alle gedacht"
Falls das ernst gemeint sein sollte, wäre es das Ende jeder menschlichen Gesellschaft.

17:00 von Peter Meffert

naja, aber warum liefert er dann nicht nach schwarzafrika oder den iran?

Wir sind ein Volk von Weicheiern und Heulsusen!

@ SchleswigHolsteiner, Am 08. April 2020 um 15:03

"Und es wird ja noch weiter gehen. Sommerferien zu Hause usw. Selbst wir Schleswig Holsteiner dürfen nicht mal an die Ostsee oder nach Meck Pom."

Och, Gottchen, aber auch!
Auch das wäre bzw. ist dann wohl kein Weltuntergang, oder!? Manche scheinen wirklich arg verwöhnt zu sein bzw. nichts mehr gewohnt zu sein . . . und das nach gerade mal drei Wochen Kontaktbeschränkungen! Was haben eigentlich unsere Großeltern alles durchleiden und ertragen müssen (12 Jahre Diktatur, 6 Jahre Krieg mit Millionen Kriegstoten, nach 1945 Wiederaufbau eines völlig zerstörten Landes, Millionen Vertriebene aus dem Osten etc.)!? Wir sind leider ein Volk von verwöhnten Meckerliesen und verweichlichten Heulsusen geworden! Zum Kotzen das!

Ältere diskriminieren?

Wahrscheinlich passt dieser Beitrag nicht ganz zum Artikel, aber ich muss das jetzt loswerden: Es gibt da so ein Geraune im Netz, dass man Ältere noch eine Weile länger "schützen" müsse (z. B. Daniel Günther, S-H und viele andere) oder dass man sie sogar - ab 65 Jahre! - "separieren" müsse (Boris Palmer) usw. Als Betroffener: Das entsetzt und empört mich ganz unendlich. Ich empfände solcherart "separiert" oder (im Vergleich zur übrigen Bevölkerung) stärker "geschützt" zu werden (ohne mich dazu gefragt zu haben, und unter Wegnahme grundgesetzlich "garantierter" Werte) als diskriminierend. Da die Gerichte allerdings ganz offensichtlich mitspielen (trotzdem wünsche ich einer evtl. Klage vor dem Bundesverfassungsgericht natürlich viel Erfolg), bliebe mir nur eine Konsequenz: Bei der nächsten Wahl denjenigen, die mich "separieren" oder - in diesem bedenklichen Sinne - "schützen" wollen, ganz bestimmt keine Stimme zu geben.

Am 08. April 2020 um 14:09 von fathaland slim

Sehe ich auch so:
" Würden Steuersenkungen Ihre Kaufkraft stärken? Meine nicht. Außer natürlich Sie meinen die Mehrwertsteuer und andere Verbrauchssteuern. "
Gäbe einige Steuern die den Menschen helfen würden, Mehrwertsteuer wäre ich erste, dann EEG streichen, Mineralölsteuer halbieren und viele andere auch noch.

Das wird aber alles nicht passieren, denn irgendwie müssen ja mehr Steuern kommen, im Gegensatz zu Ihnen, müssen ja Schulden auch mal abgezahlt werden, wegen der Zukunft und der Kinder.
So war zumindest immer der Satz.
Staatsschulden werden auch vom Arbeitnehmer bezahlt, wie kommen Sie darauf das es jemand anders macht ?, die Menge der Kleinen macht am Ende etwas Großes.
Aber Sie werden erleben, das Steuern ganz wo anders gesenkt werden, und auf der Seite der Menge, aufgestockt werden.
Mal sehen wer recht hat, ich werde Sie daran erinnern ;-).

15:39 von tagesschlau2012

Hat man Ihnen auch gesagt, das die Filialen drei oder viermal soviel Toilettenpapier ordern wie sonst üblich
.
danke für den Hinweis !
auch das dürfte nicht unwesentlich sein
um 20 % ... 30 % seine Produktion zu steigern
denke das wird kein all zu großes Problem darstellen
aber um 300 %
und die Leute scheinen immer noch wie die Bekloppten zu kaufen

@ 15:35 von Zwicke

>Und Sie reden locker von einer...<

Von einer „lockeren Rede“ bin ich weit entfernt.
Daß es Beispiele, wie das von Ihnen angeführte, welches durchaus repräsentativ für viele Härtefälle sein kann, zu Hauf gibt, (und es wird ohne Zweifel noch viel mehr in den nächsten Monaten geben, einschließlich mir selbst) stelle ich keineswegs in Abrede.

Aber ich habe in meinem Beitrag in der Überschrift nach „Demut“ gefragt.
Wir leben hier (weltweit betrachtet) auf der Insel der Seligen, und dennoch gibt es Stimmen und Verhaltensweisen, die unbelehrbar eine „ME FIRST“ –Einstellung demonstrieren. Hier liegt die Herausforderung, eine der Situation angemessen Bescheidenheit an den Tag zu legen.
Bleiben Sie gesund!

Genauer hinschauen statt Kulturpessimismus

Das mit Klopapier und Mehl hat eine simple Ursache, die keine Kulturanalyse rechtfertigt:
In vielen Ländern im Süd-Osten und der ehemaligen DDR wurden in Krisen zuerst Klopapier, Butter, Mehl knapp (die lieferte man weiter in den Westen für Devisen). Diese "Urerfahrung" steckt noch in vielen Mitbürgern aus dem Osten drin - mehr ist nicht!

Ansonsten läuft die Coronakrise im Volk vernünftig ab. Dass wir unterbezahlte Krankenhauskräfte haben und Personalmangel, war schon vorher bekannt.

Nervend sind nur die Parteivorsitzkandidaten der CDU/CSU, die sich täglich mit wirkungsfreien unabgestimmten "Meinungen" melden! Sie sollten besser mit den Fachleuten zuammensitzen und abgestimmte Konzepte statt "Meinungen" vorlegen!
Aber konkrete Rahmenbedingungen für einen Corona-Ausstiegs können Laschet, Söder, Merz usw. nicht vorlegen. Ein Konzept zur Finanzierung der riesigen Schulden/Wirtschaftshilfen auch nicht ... erbärmlich!

17:13 von Karl Napf

Zitat:"naja, aber warum liefert er dann nicht nach schwarzafrika oder den iran?"
Weil er nicht liefert, sondern in Palästina hergestellte Schutzkleidung finanziert.

14:12 von Waltraud Gundlach

das ganze kann doch keiner logisch ernähren ....
mein Beispiel Hefe - frische
praktisch nicht zu haben !
was will man damit ?
hamstern - mit welchem Sinn die hält sich doch nicht
backen die Leute jetzt mehr - Brot ist genug da
ebenso Pizza im Kühlregal
also worin ist der riesen Bedarf begründet

Das Virus zeigt die ganzen Ferkeln in der Gegend

Da wurden Plastiktüten verboten und jetzt liegen überall Plastikhandschuhe auf den Straßen, Fußwegen, Grünflächen.

Teilweise auch Einweg-Masken.

Das ist so widerlich!

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