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Nur noch Verachtung

Bis heute morgen dachte ich noch, der gestern zurückgetretene Finanzvorstand der LH habe sich erschrocken, dass er für sein Gehalt endlich mal arbeiten müsse und deshalb nach der Erkenntnis schnell das Handtuch geschmissen hätte. Vielleicht ist er aber auch deshalb gegangen, weil er diese Sauerei nicht mitmachen wollte??? LH lässt fast 2000 Mitarbeiter in den wirtschaftlichen Ruin stürzen, statt angebotene Hilfen (Kurzarbeitergeld) in Anspruch zu nehmen. Man hofft wohl, dass dieses asoziale Verhalten in der augenblicklichen Corona-Hektik nicht weiter auffällt - und der Verkehrsminister lächelt dazu nur dumm in die Kamera. Hier die “teure” Tochter pleite gehen lassen und dann grosszügig Weiterbeschäftigung bei der “billigen” Eurowings anbieten. Da kann man noch richtig Einsparungen in der Krise generieren und die Politik applaudiert sogar noch dazu. Für so ein Management und willfährige Politiker hab ich nur noch Verachtung übrig!

Die grossen Aktiengesellschaften

Wien auch die anrollende Pleitewelle bei Kleinunternehmen...

...werden einen Ausstieg aus den Quarantänemassnahmen erzwingen.

Und zwar über die Überlastung deutscher Jobagenturen.

In Österreich hat man das erkannt.

Und was in Österreich erkannt wird, führt dann (mit beträchtlicher Zeitverzögerung) auch in D zu Erkenntnissen,

Verstaatlichung

Wenn wir auch in Zukunft noch billig mit Lufthansa fliegen wollen, werden wir die in die Jahre gekommene Airline nach der Krise wohl verstaatlichen müssen.

Lufthansa stellt Flugbetrieb ein

Da kann doch wirklich keiner erzählen, dass das nicht eine lang geplante Abwicklung einer profitablen Airline war. Auf dem Rücken der Mitarbeiter wird eine Aktion in sozialer Kälte in wirklich atemberaubenden Tempo durchgezogen. Möglichst vielen Mitarbeitern soll angeblich eine Zukunft bei der Lufthansa ermöglicht werden. Das ist nur ein übles Täuschungsmanöver für die blinden Börsenaktionäre.
Verbraucher (Passagiere) und Regierung sollten die Lufthansa zukünftig mit anderen Augen betrachten, ggf auch die stattliche Unterstützung überprüfen.
Schade, dass so ein angesehenes Unternehmen auf diese Weise kaputt gemacht wird.

Jeder Mensch kann alles.

(Info: das soll kein Sarkasmus sein, lediglich eine nüchterne und sehr realistische Feststellung)
Kann die Fluggesellschaft ihren bisherigen Mitarbeitern bitte auch deutlich klar machen, dass sie in fast jedem anderen Job genau so gut jederzeit Arbeit finden können?
Denn das ist ja der Fall!
Und ich wiederhole: ich meine das weder hämisch, noch sarkastisch.
Es ist einfach so.

Darunter sind sechs Maschinen des Typs Airbus A380

wundert mich irgendwie schon
ok aktuell ist die Sache klar
aber die letzten Jahre, ich bin recht häufig unterwegs,
sind die Maschinen mit denen ich flog immer ausgebucht
(nach Asien in der Regel ne A 380 und nach Südamerika ne 747 - 8)
das war früher anders, da hatte man mal 3 Plätze für sich (zum Schlafen prima)
aber die Jungs von Lufthansa werden schon wissen was sie tun

Sehr schön, spart Kerosin, Resourcen, Zeit

und schont die Umwelt.

LUFTHANSA

Lufthansa ist eine Deutsche Fluggesellschaft und sollte verstaatlicht werden!

Herr Carsten Spohr ist ein ignoranter, völlig abgehobener Dilettant der schon lange "überfällig" ist!

Das Management der Lufthansa ist Katastrophal, um "Premium & Business" Rechnung zu zollen, für "Kaviar & Hummer" der "oberen 10 000" gerecht zu werden, als "Rechtfertigungsgrund" die Nahost Airlines bemühend, ist die Deutsche Lufthansa schon lange nicht mehr für die Breite der Deutschen tragbar, als "Nationale Fluggesellschaft" eigentlich eine Schande! Nun, wird auch noch die LH "Billig" - Tochter "Germanwings" dann folgt "Eurowings" stillgelegt. Damit ist LH praktisch für den Mittelstand Tot. Only Business & First, der Rest soll gefälligst mit der komplett über 20 Jahre alten "Condor-Flotte" fliegen! Dann die "Mär" von abnehmenden Passagierzahlen nach Corona, wo sie die letzten Jahre um bis zu 50% gestiegen sind! Herzlichen Glückwunsch Herr Carsten Spohr, Sie haben es geschafft! Verschwinden Sie sofort!

Falsche Begründung

"Den Angaben nach erwartet die Lufthansa auch für die Zeit nach der Corona-Krise einen deutlichen Nachfragerückgang bei Flugreisen."

Bei manchen Begründungen kann man ja nur noch mit dem Kopf schütteln. Natürlich wird die Nachfrage nach Flugreisen nicht zurück gehen. Das erste, was die Leute wieder machen wollen, wenn die Krise vorbei ist, ist reisen. Dafür hat man sich vor der Krise schon verschuldet und wird es auch nach der Krise wieder tun. Der Nachholbedarf wird riesig sein! Es gibt eben Dinge im Leben, auf die die meisten Leute nicht bereit sind, zu verzichten, auch wenn es im Geldbeutel weh tut.

Wenn deutsche Fluggesellschaften das nicht erkennen und geregelt bekommen, dann werden es eben die ausländischen Fluggesellschaften geregelt bekommen und ihre Flotte entsprechend erhöhen. Nach dieser "Selbstreinigung des Marktes" ist eben leider für die unflexiblen und nicht vorausschauenden Unternehmen kein Platz mehr...

Schade drum. Und schade für die deutsche Wirtschaft...

Nur so am Rande...

... wieviele Reisende, die ihren Urlaub zu Ostern nicht antreten konnten, warten auf irgendeine Antwort der Lufthansa bezüglich der Ticket-Rückzahlungen. Es passiert nichts und es wird geschwiegen...

Ich habe das Gefühl...

die meisten sind sich der zukünftigen Situation noch nicht bewusst. Die Erosion der größen Firmen werden die Pleiten der Zulieferer, Kleinunternehmer und privater Haushalte folgen.

Man kann eine Volkswirtschaft nicht einfach aus und wieder einknipsen. Und alle die meinen das es in Deutschland nach Ostern wieder los geht.....träumt weiter.
Wir können von Glück reden, wenn wir langsam im Q3 wieder loslegen. Und bis Lufthansa & Co wieder einigermaßen fliegen, da vergeht mehr als ein Jahr.

Und die Zerstörungen in der Wirtschaft, die Arbeitslosen, die steuerlichen Einbrüche werden grausam werden. Dies alle mit einem aufgepumpten Sozialstaat. Aber auch hier wird der Rotstift angesetzt und vielleicht bringt es das System wieder auf den Boden der Realität.

Und ja, ich bin mir inzwischen ziemlich sicher das der Euro nicht bis zur Bundestagswahl im nächsten Jahr hält. Da werden dann "die Messer gewetzt" und Schuldige benannt.

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