Ihre Meinung zu: Boris Johnson bleibt noch auf der Intensivstation

7. April 2020 - 16:03 Uhr

Großbritanniens Premier Boris Johnson wird weiter intensivmedizinisch betreut, aber nicht künstlich beatmet. Die Regierungsgeschäfte hat vorübergehend Außenminister Dominic Raab übernommen.

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Kommentare

Genesungswünsche aus dem Kreml.

Putins Wünsche für Johnson klingen wohltuend, und auch wenn man kein Johnsonfan ist, mag man sich dem Wortlaut gern anschließen.

Delegieren und Teamwork.

Natürlich wünscht man Boris Johnson alles Gute. Möge er aber vor allem die Zeit nehmen richtig aus zu kurieren. Er hat ja , wie er selber auch meinte, eine Spitzenmannschaft die jetzt im Stande ist das zu realisieren was er auch wirklich wünscht. Delegieren und Teamwork so sollte es doch sein.

Keine geschriebene Verfassung

keine Regelung, auf wen die Kompetenzen des Regierungschefs übergehen, wenn dieser handlungsunfähig ist.

In normalen Zeiten ist das putzig, für ein modernes Land allerdings anachronistisch, wenn die Verfassung nach dem Prinzip des Müssen-wir-mal-überlegen gehandhabt wird.

Beatmen

Man sollte den PM beatmen, wenn die Sauerstoffkonzentration kritisch wird. Er muss uns nichts beweisen, wir glauben schon lange nicht mehr an die Mär von der kleinen Grippe. Covid19 hat von viele Menschen sinnlos das Leben gekostet.

Rettet ihn, sonst geht es auch mit dem Brexit bergab. Gute Besserung Boris. Auch schlechte Politiker sollten bitte wieder gesund werden.

Häme über Johnsons Erkrankung?

Sowas las ich gerade: Man wäre jetzt hämisch. Ich freue mich gar nicht darüber, dass er erkrankt ist. Ich sage trotzdem: Er hat sich benommen wie ein selbstverliebter Idiot (nicht zum ersten Mal) und dass er sich infiziert hat, ist kein Wunder. Er hat sich damit gebrüstet, Infizierten die Hand zu schütteln, und er hat durch sein Verhalten die Gefahr verharmlost. Andere, die ihm geglaubt haben, geniessen leider nicht das Privileg einer exzellenten VIP-Krankenbetreung durch den NHS, der systematisch kaputtgespart wurde. Ich bin nicht hämisch, aber er hat es sich redlich verdient, im Krankenhaus zu liegen. So lange er dort ist, kann er hoffentlich keinen weiteren Schaden anrichten. Und sage mir keiner, Herr Johnson habe das alles ja nicht wissen können.

Handshake

Der PM hat kürzlich noch lachend Hände geschüttelt, wie um zu demonstrieren, wie er Covid19 auf die leichte Schulter nimmt.
Dummheit sollte aber bitte nicht so bestraft werden. Werd wieder gesund, Boris.

Lob auf einen alten Parteifreund

Der Premier hat eine verblüffende Energie, eine große Entschlossenheit, den ständigen Wunsch, Dinge voranzutreiben. Und man sieht seinen Lebenshunger auf dem Tennisplatz, aber auch in der Regierung. Er ist eine Naturgewalt", so Gove.

Das klingt für mich so sehr wie der Beginn eines Nachruf, dass ich Gänsehaut kriege.

17:30 von hans_im_glueck

Er hat sich damit gebrüstet, Infizierten die Hand zu schütteln
.
dann lesen sie doch hier aufmerksam die Beiträge
da glauben auch viele es wird hierzulande übertrieben

Reform des brit. Gesundheitssystems

Boris Johnson wird wieder genesen und hoffentlich
anschließend das brit.
Gesundheitssystem
reformieren! Wie sich seine persönlichen Erfahrungen ansonsten auswirken werden, bleibt abzuwarten.

Kein Verständnis dafür, ...

... dass bei der TS der
Gesundheitszustand von B. Johnson als Diskussionsthema steht, schon das 3. Mal.
Das habe ich gestern schon als pietätlos kritisiert -
und ich bin kein Fan von B. J.

Würde man dies auch mit Frau Merkel so handhaben?

Noch einmal gute Besserung Mr. Johnson.

Opfer seines eigenen Krisenmanagements

Johnsons unverantwortliches Bevölkerungsexperiment der "Herdenimmunität" wird angesichts eines völlig überforderten Gesundheitssystems, für das er ebenfalls die Verantwortung trägt, bis zum Abklingen der Pandemie vermutlich noch rund eine Viertel Million Briten das Leben kosten.

Warum sollte da ausgerechnet sein persönliches Schicksal besonders betroffen machen?

Vom humanistischen Standpunkt aus gesehen ist jedes Corona-Opfer eines zu viel. Aber ist es nicht gerade jene humanistische Grundhaltung, ist es nicht gerade jene Empathie, die von den rechtspopulistischen Marktschreiern als "links-grün versifftes Gutmenschentum" gegeißelt wird?

Es darf keine Toten erster und zweiter Klasse geben, weil es auch keine Lebenden erster und zweiter Klasse geben darf. Würde darüber mal Einigkeit herrschen, es wäre schon viel gewonnen.

Besserung

Ich hoffe für ihn, dass er es überlebt, und dass er aus dieser Erfahrung seine Lehren zieht und den Menschen in GB ein anständiges Gesundheitssystem beschehrt.
Leider muss es erst immer einen selber treffen, um zu merken dass man sein Handeln anpassen sollte.

...Johnson bleibt noch ...

Johnson nicht am Beatmungsgerät
Soll das jetzt beruhigen, oder gilt für Londoner Kliniken jetzt schon das Triage Prinzip?
Mr. Johnson ist ja zur Zeit scheinbar der einzige a-Prommi, dem es so geht, und der Zuspruch bekommt - schade, das die vielen erkrankten Ärzte und Pflegekräfte so selten ein Gesicht bekommen, verdient hätten sie das. Die Fronkämpfer/innen sind die Helden, die Tränen der Etappe zeichnen sich doch zuvörderst durch hinhalten und taktieren aus.

@hansimglueck, 17:30

"Ich bin nicht hämisch, aber er hat es sich redlich verdient, im Krankenhaus zu liegen."

Nicht Ihr Ernst, oder?

Das so etwas veröffentlicht wird...

re danke wuhan

"Rettet ihn, sonst geht es auch mit dem Brexit bergab."

Mit dem geht es so oder so bergab. Da spielen die handelnden Personen keine Rolle.

Ekelhaft

Für Johnson tut es mir leid. So sehr ich seine Politik verachte, mag ich ihn doch als Person ein bisschen. Im Gegensatz zu Trump, der gerade wieder seine ganze Verlogenheit zelebriert, in dem er jetzt den Schwarzen Peter der WHO zuschieben will. Ekelhaft.

Ein guter Politiker

Ich wünsche Ihnen von Herzen gute Besserung.

@ Pandemieschuetzerin2021

Wie kann man so respektlos einem PM gegenüber sein?

Wieso respektlos? In Europa darf man eine Regierung doch kritisieren. Wir sind ja nicht in China.

Was würde der Nationale Ethikrat dazu sagen?

Nachdem der Nationale Ethikrat anscheinend schon die Muse hat, sich mit Themen für 2021 (Rückkehr zur Normalität) zu beschäftigen, würde mich doch eher interessieren, was er zu einer vergleichbaren Situation (Erkrankung eines Spitzenpolitikers) in Deutschland sagen würde?

In der Stellungnahme zur Triage-Situation wurde ja darauf Wert gelegt, dass die Wahrung der Rechtsordnung oberste Maxime sein müsse, selbst wenn dies zu höheren Todeszahlen führen sollte. Es wurde bekräftigt, dass Leben keinesfalls gegeneinander abgewogen werden dürften.

Aber könnte man bei annähernd gleicher medizinischer Indikation die gesellschaftliche Funktion bei solchen Personen wirklich ausblenden?

In diesem (!) Fall die Behandlung von erkranktem medizinischem Fachpersonal oder Spitzenpolitikern zu priorisieren, weil deren Überleben von mittelbar höherem gesellschaftlichem Nutzen wäre, klingt für mich moralisch durchaus denkbar. Stehe ich damit allein?

16:29, harry_up

>>Genesungswünsche aus dem Kreml.
Putins Wünsche für Johnson klingen wohltuend, und auch wenn man kein Johnsonfan ist, mag man sich dem Wortlaut gern anschließen.<<

Johnson ist ja nun Putins Held. Hat er doch die EU verlassen.

Ich schließe mich niemandes Wünschen an und wünsche Herrn Johnson stattdessen autonom gute Besserung. Ich bin das genaue Gegenteil eines Johnsonfans, das ist aber in der vorliegenden Situation komplett irrelevant. Hier geht es um einen Menschen.

@ danke Wuhan, um 17:34

Lieber User danke Wuhan,
Sie sind doch sonst optimistischer.

Für mich klingt das viel eher ermutigend.
Klar, wenn man den Imperfekt daraus liest, wären Putins Worte als Nachruf geeignet - aber drücken wir dem Exiteer dennoch die Daumen!

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