Ihre Meinung zu: Konjunkturprogramme sollen Wirtschaft aus Krise führen

5. April 2020 - 9:50 Uhr

Konjunkturpakete, Steuersenkungen, ein neuer Marshall-Plan: Die Vorschläge, wie die Wirtschaft nach Corona deutschland- und europaweit wieder auf Vordermann gebracht werden kann, sind vielfältig.

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Kommentare

Das beste Konjunkturprogramm sind ...

.. Steuersenkungen für die, die zumindest die Binnenkonjunktur ankurbeln: die normalen Arbeiter und Angestellten. Und die müssen nach Kurzarbeit & Co merklich runtergehen.
Wer nix mehr hat, kann nämlich auch nichts kaufen. Und das werden nach dem ganzen viele sein ...

Brauchen wir alles nicht

Noch ist es nicht zu spät! Prof Lesch meinte am 19.03.20 wie können uns 40000 Neuinfektionen pro Tag leisten, damit das Gesundheitssystem in Deutschland nicht zusammenbricht. In den letzten 2 Wochen haben sich die Intensivbetten mit Beatmungsgeräten fast verdoppelt, außerdem war die Annahme von 5% von Beatmungspflichtigen nach heutigem Kenntnisstand zu hoch.
Jeder kann sich pi mal Daumen ausrechnen wieviel Neuinfektionen das Gesundheitssystem nun aushält. Wir haben seit 2 Wochen eine stabile Neuinfiziertenrate von nur 6000/Tag.
Ergo: wir können uns spielend leisten die Maßnahmen, die das Grundgesetz einschränken zurückzunehmen! Die Wirtschaft ist sofort wieder hochzufahren!
Wir brauchen keinen Marshallplan o.ä.!
Uns belügen nur noch die Politiker.

Ihre Brynhildur Eiriksdottir

Konjunkturprogramme sollen Wirtschaft aus der Krise führen

Die Hilfsprogramme, zu denen die Milliardenpakete gehören und die zweifellos korrekte Opferung der schwarzen Null, können natürlich vorrübergehend ein kleiner Lichtblick in Deutschland sein, aber sie führen langfristig nicht daran vorbei, dass das Murren des deutschen Volks wegen der Ausgangssperre vom 19. April weitergeht. Und so verlangt auch die DIHK mittlerweile, dass es keine zu lange Sperre mehr nach dem 19. April gibt - denn nichts anderes als eine Sperre ist ja Merkels so genannte schön gefärbte "Ausgangsbegrenzung". Sie warnen zunehmend ja auch vor einer Kernschmelze der deutschen Wirtschaft. Privatinsolvenzen werden zunehmend wahrscheinlicher werden.
Merkels Sperre wird daher langfristig so wie bereits morgen im Sport durch das Training des FC Bayern zunehmend von immer mehr Menschen umgangen und dann komplett ausgesetzt werden. Sie wird keinen langfristigen Bestand haben. Die Kanzlerin muss sich nun entscheiden, ob sie die Wirtschaft oder die Gesundheit retten will.

Langsam kommen Zweifel

auf, ich bin natürlich keine Wirtschaftsweiser.
Aber die Zahlen die jetzt so als Hilfen zusammenkommen, sind schon sehr enorm.
Wenn jetzt noch der lang gehegte Wusch nach Steuersenkung für die Wirtschaft kommt, ist ja eine gute Gelegenheit, sind das auch weniger Einnahmen für den Staat.
Wie will er dann die Summen ausgleichen ?, irgend jemand muss das am Ende bezahlen.
Es ist die Rede von steigenden Preisen und vieles mehr, das bedeutet, der Bürger und Kunde hat weniger Geld in der Tasche.
Ein größerer Teil bekommt Geld, ohne Rückzahlung, um zu überleben.
Wenn die Krise vorbei ist, gibt es aber immer noch Millionen die wie vorher wenig Geld haben. Wird also alles teurer, was machen die Millionen dann ?.
Irgendwie klingt das jetzt nach Quadratur des Kreises, denn 1 Drittel hat nicht mehr Einkommen, und bekommt auch nichts durch Steuersenkung mehr in die Tasche.
Ich hab den Eindruck, einige hektische Dinge, sind nicht bis zu Ende gedacht.
Und noch ist der Virus nicht weg.

Wirtschaft raus aus der Krise, nur: Aus welcher?

Der Mittelstand schafft alles. Wichtiger waere, auch an der globalen Wertschöpfung zu partizipieren. Zukunftsgerichtete Geschäftsmodelle und damit auch langfristig negative Cashflows wie Google usw. machen wir ja nicht, weil wer Visionen hat, zum Arzt gehen sollte. Bricks and mortar Innovationen (Solarzellen) machen wir so, dass uns Asiaten beim Wachstumsbeginn mit versteckten Subventionen und fehlendem Umweltschutz den Rang ablaufen und das Problem fehlender Innovation im Mobilitätssektor können wir ja aussitzen, weil die Welt es nicht wagen wird, kein Deutsches KFZ in der Auffahrt stehen zu haben. Die Klimawende gestalten Komiker der Politszene durch Pelletsheizungen, schon deshalb, weil nirgends auf der Welt soviel Ingenieurtechnik so kompetent Prozessinnovationen und nachhaltige Energienutzung entwerfen und zum Erfolg bringen könnten, wie in Mitteleuropa. Wie wäre es denn mal mit einer Investitionsinitiative Klima und Zukunft?

Außergewöhnliche Umstände erfordern

außergewöhnliche Maßnahmen. Dass diese Maßnahmen natürlich nicht von Dauer sein können ist doch jedem klar. Da sich die Einschätzung der Krise alle zwei Wochen ändern kann ist ein gewisse Flexibilität notwendig. Und ich denke, dass unsere „Oberen“ nicht blöd sind. Ob man das Ganze jetzt Marshallplan nennt oder anders ist vollkommen piepe. Es wird und muss was kommen und leider auch einige nicht zufrieden stellen, das ist klar.
Vertrauen ist jetzt angesagt und das habe ich.

Bin überrascht,...

...dass so viele offensichtlich glauben, man würde nach der Coronakrise einfach den Hebel wieder umlegen und mit Milliarden den Zustand vor Corona wieder herstellen zu können. Der zum Teil schon wieder bösartige Verteilungskampf der zur Verfügung gestellten Mittel rumort bereits an vielen Fronten. Wie schnell kann man vergessen, dass es sich um "Hilfen" handelt und nicht um "Amortisation". Die Zeit nach der Krise wird von uns allen, und von den Starken mehr, abverlangen. Aber da können wir uns nicht einfach auf den "Staat" berufen, denn der Staat sind wir alle.

Unternehmerisches Risiko ?

Wie bei den meisten Krisen muss jetzt der Staat den Geldbeutel zücken. Er fungiert als eine Art Versicherung für jedermann.
Während der Arbeitnehmer für sein Kurzarbeitergeld vorher in die AL-Versicherung eingezahlt hat, haben Unternehmen vorher Steuern bezahlt.

Und bei Versicherungen, die umfänglich in Anspruch genommen werden, steigen i.A. die Beiträge.
Also nix mit Steuersenkungen auf breiter Basis, der Staat sollte genau hinschauen, wem er jetzt Geld oder Garantien gibt. Es kann nicht angehen, dass in einem halben Jahr wieder Steuervermeidung betrieben wird und die nächsten Gewinne wieder leistungslos an Aktionäre ausbezahlt werden oder sich übermäßig in privaten Unternehmertaschen sammeln. Auch das Risiko muss endlich gleich verteilt werden.

Man sieht jetzt deutlich, welche Berufsgruppen wichtig sind, diese gilt es zu entlasten.
Leider sieht man an Söders Vorschlag, wie mächtig die Lobbyarbeit der Gutbetuchten funktioniert. Beim Geld hört die Solidarität der Besserverdiener auf

@Roberta B., 11:04

Dazu hat die Regierung nicht mehr vorgetragen als das, was jeder aufmerksame leser wissen kann.
Also: viel zu wenig.

Die Regierung hat also nicht mehr vorgetragen, als man wissen kann. Und das ist Ihnen "viel zu wenig".
Ich würde ehrlich gesagt eher misstrauisch werden, wenn mir jemand Entscheidungen um die Ohren haut auf der Grundlage von etwas, das er gar nicht weiß.

@ Roberta

Dazu hat die Regierung nicht mehr vorgetragen als das, was jeder aufmerksame leser wissen kann.

Alles andere wäre ja auch völlig unrealistisch.

Keine Lockerung in Sicht

Wenn man sich klar macht, dass Wuhan schon wieder abgeriegelt ist und dass dort wieder massiv Neuinfektionen auftreten, dann wird klar, dass wir auch in Deutschland nicht so schnell mit einer Lockerung des Lockdown rechnen können. Auf jeden Fall nicht vor den Sommerferien.

Konjunktur !

Auch ich finde es wichtig, nicht nur ständig die Firmen zu entlasten, sondern auch all die Menschen, die in den Firmen arbeiten und somit ja die gesamte Hauptlast der Firmen tragen und für ihre Gewinne, bei manchen ja riesige Summen, sorgen.
Für den jetzigen Stillstand kann kein Mensch etwas, da ist der Virus schuld. Aber für die Vorsorge- Versäumnisse der Firmen sind die Chefs, die Vorstände und Aufsichtsräte verantwortlich. Denen ist es aber seit vielen Jahren wichtiger, dass die Aktienkurse steigen, und große Dividenden aus geschüttet werden, statt erst einmal ein richtig dickes Polster für schlechte Zeiten zu schaffen, und dann, wenn so ein Ereignis eintritt, gleich nach staatlicher Hilfe zu rufen.
Solch unverantwortliches Handeln sollte nicht auch noch riesig belohnt werden, sondern lediglich Kredite gewährt werden, die nach der Krise auch zurück gezahlt werden müssen. Dies sollte aber nicht für Arbeitnehmer gelten, sondern nur für die unvernünftigen und Geldgierigen Chefs.

rer Truman Welt

Der Gartenschlauch mit dem die Regierung das lodernd brennende (Wirtschafts-)Haus löschen will, wird mit jedem Tag dünner, welcher die momentanen Maßnahmen weiter in Kraft sind. Das Löschwasser fängt bereits auch an zu verdunsten.
Und by the way: das Wasser stammt aus dem Trinkwassereservoir, welches das Trinkwasser für unsere Zukunft speichert und wir dringend benötigen.
Um einmal ein Bild davon zu geben, welcher Irrsinn unsere Politik seit Monaten fabriziert.
Die Schweden machen es uns allen wieder einmal vor, was Intelligenz an der Macht wirklich bedeutet.
Aber für manche leben die ja alle autonom und völlig alleine in ihrem weiten Land. Mein Gott, was es nicht alles an Vorstellungen gibt.

@ Roberta B

Mit wie vielen Kranken und Toten rechnet sie bei unbegrenzter Ausbreitung des Coronavirus in letzter Konsequenz

Mit viel mehr als unsere Krankenhäuser bewältigen können und mit viel mehr als unsere Bestatter schaffen können. Man geht, wenn keine Eindämmung der Pandemie stattfindet, von einer Triage mindestens 1:10 aus. Also würden mindestens 90% der Intensivpatienten sterben ohne behandelt zu werden. Auf den Fluren der Kliniken im totalen Chaos und ohne Trost.

@11:04 von Roberta B.

Einige Antworten finden Sie vllt. da.

"Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen"

Ein Strategiepapier des Bundesinnenministeriums.

Zu finden unter: fragdenstaat.de

Wir haben seit ca. 3 Wochen die "Corona-Vorschriften"

durch den Staat. Von Tag 1 an, haben die grossen Industrie- und Handelsriesen sofort ihr
Katastrophenlied angestimmt: alles geht bergab, wir stehen kurz vor dem Ruin, usw.
Und warum das alles? Wer als Erster sich zu Wort meldet, der bekomt auch als Erster Geld vom Staat "geschenkt", obwohl man noch gar nicht abschätzen kann, welche Verluste überhaupt entstehen.
Und der Staat? Er schmeisst auf einmal mit Milliarden um sich. Vorher hat man um jede auch noch so kleine Summe kämpfen müssen, die zum Wohle der Bürger waren: Schulen, Kitas, Krankenhäuser, Strassenbau und viele andere Dinge, die das Leben für uns Bürger
verbessern konnten. Und jetzt ist das alles kein Problem mehr. Jetzt wird jedem, ob nötig oder nicht, Geld angeboten, frei nach dem alten Lied: wir versaufen unser`Oma ihr klein Häuschen.
Nur: mit Geld allein ist die Sache nicht in den Griff zu bekommen. Es muss der Wille da sein, jetzt für die Zukunft vor zu sorgen.

Das bestes Konjunkturprogramm ...

ist die Auszahlung von Unterstützungsgeldern an den den Verbraucher (ausgenommen Vermögende).
Bei den ganzen Wirtschaftssubventionen ist die Gefahr zu groß, dass die Gelder auch an die gehen, die schon vorher mit Steuertricksereien geschaut haben, dass sie nicht zu kurz kommen.

"Kommissionspräsidentin von der Leyen schrieb ... "Wir brauchen einen Marshall-Plan für Europa." "
Da D ca. 25 % des Eurobudgets zahlt, weiß ich schon jetzt, wer letztlich draufzahlt.

Ein "undenkbarer" Lösungsansatz

Ab sofort sollten per Regierungsbeschluss alle Verträge für die Überlassung und Nutzung von Kapital (Kredite, Grundstücks- und Anlagennutzung, Leasing von Gegenständen, Nutzung von Lizenzen) eingefroren werden. Sie sind von keiner Vertragsseite kündbar. Im Gegenzug werden dafür keine Tilgungen und Zinsen mehr geleistet . Sie werden nicht nur gestundet, sondern entfallen für den Zeitraum der Krise völlig.
Die Kapitalgeber erhalten keine Tilgungen und Zinsen für ihr eingesetztes Kapital mehr, werden aber dafür auch nicht ärmer, sondern müssen nur auf den Zuwachs verzichten. Wenn einer ausschließlich davon gelebt hat, bekommt er vom Staat ein „Einkommensausfallgeld“ in Höhe der Arbeitslosenunterstützung nach seinen letzten Steuererklärungen. Hedge-Fonds können sich aufgrund des „Einfriergebotes“ nicht bereichern (z.B. die Lufthansa für einen „Appel und ein Ei“ kaufen). Finanzmittel für die Verhinderung solcher Vorgänge sind nicht notwendig.

@Brynhildur Eiriksdottir

Ich glaube der Staat hat am wenigstens daran Interesse, daß die Wirtschaft zusammenbricht. Gerade weil ja unseren "Volksvertretern" ständig ihre Nähe/Unterwürfigkeit zur Wirtschaft vorgeworfen wird.

Wichtig wäre es jetzt zunächst

ein klares Ausstiegsszenario mit eindeutigen Kriterien zu entwickeln, damit die Handelnden in der Wirtschaft planen können. Diese lang anhaltende Unsicherheit ist pures Gift!
und @H.Hummel: Steuersenkungen können durchaus einen Impuls geben. Ob aber die aktuelle Situation mit wegbrechende Steuereinnahmen das aktuell zulassen, hab ich meine Zweifel. Da wird doch eher überlegt, wo noch was zu holen ist...

Zeit für eine neue Schlüsselindustrie

Elektroautos bestehen im Vergleich aus extrem wenigen Bauteilen. Sprich es braucht dann auch nur einen Bruchteil der Zulieferfirmen in Deutschland.
Böse Zungen behaupten, ohne staatliche Unterstützung, Abwrackprämie, Lohnsubvention (Aufstocker), uvm. würde es die Automobilindustrie aus Wirtschaftlichkeitsgründen gar nicht mehr geben.
Wir brauchen weitere Standbeine, da uns dieses wegbrechen wird.
Deutsche Fachkräfte verlassen zunehmend das Land, da sie sich u. a. nicht mehr heimisch fühlen und die Wertschätzung woanders höher ist.
Es ist die Frage, ob wir uns weiter in Richtung Niedriglohnsektor entwickeln wollen.
An der Bildung haben wir seit Jahrzehnten gesparrt, was wollen wir von dehnen erwarten. Es wurden Mädchen und Frauen gefördert, während Jungs vernachlässigt wurden. Jetzt ist die Zeit für die Frauen gekommen, Verantwortung zu übernehmen und gute Konzepte für den Ausstieg aus der Krise zu entwickeln.

Ein Irrweg !

Von Steuerstundungen werden vor allem die „Großen“ profitieren.

Politik versucht, die Probleme, die viele Autokonzerne mit der Logistik haben, durch finanzielle Erleichterungen auszugleichen.

Dadurch wird Handlungsfähigkeit des Staates vermindert, da weniger Steuereinnahmen nun auf gewaltige Neuverschuldung treffen!

Globalisierung lässt sich nicht so leicht zurückdrehen. Lauterbach hatte den Vorschlag, man sollte Medikamente vermehrt im Inland produzieren. Wer käme für Mehrkosten auf?

Richtig wäre es, ARBEITNEHMER von Steuern und Sozialabgaben zu entlasten, wirtschaftliche Anreize für heimische Produktion zu erhöhen und durch Investitionen in die Infrastruktur Binnenkonjunktur anzukurbeln. Autobauer weigern sich zB eine heimische Batteriezellproduktion zu unterstützen, wegen der Kosten!

Staat muss Anreize schaffen, Arbeitswelt zu entrümpeln: weg von der Anwesenheitskultur - hin zu einer Ergebniskultur! Aktuell werden Firmen und Selbständige steuerlich für Home-Offices bestraft

Wäre Altersmedian der Opfer bei 50 Jahre

Würde die Bundesregierung komplett anders handeln!

Das aktuelle Vorgehen birgt hohe Risiken für die Wirtschaft, da bereits einige Prozent der Covid Toten Menschen mitten in ihrem berufstätigem Alter betrifft.

Da reicht schon eine leicht eingeschränkte Lungenfunktion für aus.

Kann die Wirtschaft wirklich auf den Beitrag dieser Arbeitskräfte so leicht verzichten?
Auch wenn nicht immer der Tod das Ergebnis einer Infektion ist, fallen die Betroffenen für Wochen ihres Krankenhausaufenthalts aus dem Arbeitsprozess heraus oder müssten durch spezielle Maßnahmen so lange von den anderen Menschen isoliert werden, wie diese das Virus noch ausscheiden (zB über ihre Atemluft).

Wie bitte soll denn das gehen ?

Chance zum Umdenken

Die Corona-Krise zeigt vielleicht auch, welche Sparten für die Volkswirtschaft wirklich nötig sind. Vielleicht denkt man dann mal über den Nutzen der Zocker an den Börsen einerseits und die Notwendigkeit der meisten, oft staatlich stark subventionierten "Thinktanks" andrerseits nach. Beide dienen m.M.
eher der Versorgung der Sprösslinge unserer Selbsternannten Urbanen Eliten ( vergl. Fraser/Collier, beides profilierte Professorinnen mit echtem Durchblick).

Marshallplan

Alle hoch verschuldeten Länder wie Italien, Spanien und Frankreich fordern, daß die anderen Staaten deren Schulden übernehmen sollen das ist echt eine Frechheit. Wer geht denn so früh in Rente, wer lebt über seine Verhältnisse? Sollte es mal Deutschland schlecht gehen, glauben wir kaum, daß einer dieser Staaten Deutschland hilft. Wenn wir dies machen und denen geht es wieder gut, machen sie weiter wie bisher.

Marshallplan.

Nach dem Krieg kam der Marshallplan (der nichts anderes als Schenkung von Geld bedeutet) aus Amerika.

Heute schenken wir uns das Geld selber.

Interessanter Plan.

Konzerne sollten sich, wenn es um die Verteilung

von Hilfsgeldern geht, etwas zurück halten, sie haben, über Jahre, Rekordgewinne eingefahren und kaum Steuern gezahlt. Nun sollten die unterstützt werden, die die Hauptsteuerlast getragen haben, Kleine und mittlere Unternehmen, sowie in Not geratene Arbeitnehmer! Leider ist zu befürchten, dass die Unsolidarischsten das meiste Geld einsacken werden. Die Nähe zur Politik machts möglich! Ich bin mal gespannt ob ich mit dieser These Recht behalte;-)

Kein Politiker kann jemals wieder behaupten...

... dass für ein Vorhaben kein Geld da sei. Ob Finanzkrise oder Corona - Milliarden werden in kürzester Zeit zur Verfügung gestellt.

Das soll hier auch nicht kritisiert werden.

Es kann aber nicht hingenommen werden, wenn behauptet wird, es wäre kein Geld für einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr da. Ein niedriger zusätzlicher zweistelliger Milliardenbetrag würde ausreichen, diesen zu finanzieren.

Dies wäre gleichzeitig auch in dieser Höhe ein Konjunkturpaket, das bei denjenigen ankommt, die bisher viel zu viel Geld für Fahrten mit Bus und Bahn ausgeben mussten. Und dies sind vor allem Geringverdiener, die das eingesparte Geld nicht für Luxus ausgeben würden oder gar sparten, sondern direkt in den Konsum stecken würden. Konsum, der dort ankommen würde, wo er gebraucht wird - in den Läden des Einzelhandels.

@rossundreiter

der Marshallplan umfasste die lächerliche Summe von 13 Mrd heutigen (!) Dollar an Deutschland von denen 10 Mrd zurückgezahlt wurden. Nicht ganz vergleichbar mit den BILLIONenpaketen von denen heute die Rede ist.

Ich finde ja,

wir sollten die Krise nutzen, um die gesamte Industrie abzuwickeln und stattdessen nur noch ökologischen Landbau zu betreiben. Damit würden wir als die klimafreundlischte Nation aus der Krise kommen! Wählt die GRÜNEN Freunde!

Deutschland bekommt jetzt ...

die Rechnung für sein unsolidarisches Verhalten präsentiert (viel zu hohe Leistungsbilanzüberschüsse durch das Lohndumping hauptsächlich im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts), das Frankreich, Italien und Spanien in die wirtschaftliche Stagnation getrieben hat und deren Arbeitslosigkeit kaum sinken ließ!
Kompetente Ökonomen wie Prof. Flassbeck warnten seit Jahren vor diesem merkantilistischen Irrweg Deutschlands, doch niemand wollte auf sie hören!

@Möbius

"Kann die Wirtschaft wirklich auf den Beitrag dieser Arbeitskräfte so leicht verzichten?"

Das wird sie wohl müssen, wer immer das ist, diese "Wirtschaft", die große Maschine oder das Tier, das so viele füttern und das nie alle ernähren wird, weil in ihm ein Wirt haust, ein Parasit, Hedgefonds und andere Formen von Geldvermehrern, die nur ein Ziel haben. So wie der Coronavirus. Sich in allem festsetzen was fett ist und noch einen gesunden Stoffwechsel hat. Das einzige Motiv, sich an die Daseinssichernde Qualität eines solchen Organismus wie die WIRTschaft zu verkaufen, ist selbst darin ein Player und Gewinner zu sein oder zu werden. Das wussten schon viele, aber nun wird es auch spürbar.

Das Gegenteil davon heißt nicht Kommunismus, sondern Menschenverstand. Davon hört und sieht man zum Glück wieder mehr.

Konjunkturprogramme sollen Wirtschaft aus der Krise führen...

Und Minister Scholz redet vom Sozialstaat.Das
wäre ja die Gelegenheit,die staatlichen Hilfszahlungen an die Unternehmen an entsprechende Auflagen zu binden:Die Firmen,die Geld bekommen müssen an Tarifverträge gebunden sein.Und auf eine dicke Vorstandsvergütung von in der Regel 70 zu 1 zum einfachen Mitarbeiter muß verzichtet werden.In Frankreich dürfen Firmen,die Staatsgeld bekommen,nicht die eigenen Aktien zurückkaufen.

Der Forderung nach Corona-Bonds schließt sich auch der spanische Ministerpräsident an.Im Gegensatz zu Berlin und Brüssel.Da scheinen sich Risse zu vertiefen.

Am 05. April 2020 um 12:47 von rossundreiter

" Marshallplan.

Nach dem Krieg kam der Marshallplan (der nichts anderes als Schenkung von Geld bedeutet) aus Amerika.

Heute schenken wir uns das Geld selber.

Interessanter Plan. "

Sie sollten sich mal mit dem Marshallplan beschäftigen, ganz so einseitig war die Sache nicht. Auf den 3. Programmen laufen manchmal gut Dokus zu diesem Plan.

Geschenkt wurde nur ein Teil, siehe Wiki.
"Die USA gewährten im Rahmen des Marshallplans Gelder in Höhe von insgesamt fast 14 Milliarden US-Dollar, Westdeutschland erhielt davon ca. 1,4 Milliarden als Darlehen. Die Gesamtsumme entspricht nach heutigem Geldwert etwa 130 Milliarden USD (Stand 2015).[12] Von dem Darlehen an Westdeutschland wurde bis 1966 etwa 1 Milliarde abbezahlt und der Rest erlassen.[13] "

Die Liste der Empfängerländer ist auch in Wiki zu sehen, inklusive der Summen.
Die Unterstützung waren hauptsächlich Waren, damit wurden auch die Farmer in den USA unterstützt und so weiter.
Es war also kein einseitiger Plan, sagen die Experten.

um 11:34 von

um 11:34 von krittkritt:
"
Statt Steuersenkungen für die Gutsituierten zu fordern, sollte er Vorschläge machen, wie eine gerechtere Gesellschaft nach Corona entstehen kann.
"

Glauben Sie,dass Söder mit seinem politischen Weltbild dazu in der Lage ist?

Wie soll jemand,der eine Politik "von Unten nach Oben verteilen" aktiv forciert &
jeden abwatscht,der Kritik an der auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm & Reich äußert, Vorschläge für eine gerechtere Gesellschaft nach Corona äußern können?

Wo soll bei solchen Denkmustern Raum & Energie für Vorschläge herkommen,die dem diametral entgegen stehen (zumal solche Gedanken ja plötzlich das eigene politische Schaffen der Vergangenheit vollständig in Frage stellen) ?

Nach Corona?

Erstmal abwarten, den Corona überstehen und dann Pläne machen.

Schöne Grüße vom Baron von Münchhausen !

>Konjunkturprogramme sollen Wirtschaft aus Krise führen<
---
Die Vielzahl der Hilfs-Programme, die im Zuge der Verkündung genannten Summen und die verworrenen Wege der gegenseitigen Absicherung, lassen an Münchhausen´s Geschichte denken, in der sich selbst am Schopf aus dem Sumpf gezogen haben will.

Kleinvermieter werden in den Abgrund gestossen

Wohnen ist ein Grundrecht. Ganz klar. Für Banken wurden Billionen aufgewendet, gedankt haben sie es mit dem CUM-Ex-Skandal wo sie doppelt Steuererstattungen kassiert haben. Konsequenzen keine. Wenn Mieter ihre Miete nicht mehr zahlen können muss ein staatlicher Fond einspringen, wo die Mieter später die Mietrückstände zinssfrei in Raten abzahlen können. So wie es jetzt ist werden viele Kleinvermieter ihre Wohnungen verlieren, Großkonzerne kaufen diese auf und können schön entmieten. Kleinvermieter sind Familien und haben auch Kinder. Sollen sie dafür bestraft werden dass sie für das Alter vorgesorgt haben? Wer keine Mieteinnahmen hat kann auch nicht investieren und kosumieren. Dass werden die Politiker sehr bald bitter lernen. Aber Kleinvermieter sind halt keine Banken.

@altersimpel, 11:39

"(…) aber auch die fallen im Extremfall einer Insolvenz nicht ins Bodenlose, sondern dürfen sich in "spätrömischer Dekadenz" an Hartz Vier erfreuen."

Sehr schön formuliert. Und das am Palmsonntag ;).

Ich sehe die Palmwedel, Ibericoschweine an Tuber Nerum und am eigenen Strauch gereichten Weintrauben für unsere ehemaligen Leistungsträger schon vor mir.

Bin gespannt, wer von denen dann noch von "Neiddebatte" und "Vollversorgungsmentalität" plaudert...

Am 05. April 2020 um 14:42 von failedfamily

" Kleinvermieter werden in den Abgrund gestossen "

" Kleinvermieter sind Familien und haben auch Kinder. Sollen sie dafür bestraft werden dass sie für das Alter vorgesorgt haben? Wer keine Mieteinnahmen hat kann auch nicht investieren und kosumieren. Dass werden die Politiker sehr bald bitter lernen. Aber Kleinvermieter sind halt keine Banken "

Ganz so ist aber nicht, wer ein Haus hat, wohnt in der Regel selber drin, und vermietet die restlichen Wohnungen.
Bis auf neu gebaute, wo das Mietgeld für den Kredit benötigt wird, weil man selber kein Geld hat, passiert nichts, wenn die Miete mal 2 Monate nicht kommt.

Sie übertreiben ganz schön, sollten Sie natürlich nur von den Mieten leben wollen, würde ich nicht Kleinvermieter sagen ;-).

der Marshallplan

schuf eine win-win-Situation.....er half den Ländern der "alten Welt" den Neubeginn nach dem Krieg zu finanzieren und war für die US-Wirtschaft ein riesiges Konjunkturprogramm....Absatz von US-Waren nach Europa gegen Geld aus dem Marshallplan.

Münchhausen

.. @lubbert um 14.36. Schön, so einfach kann man das zum Ausdruck bringen! Wir haben unseren inneren Frieden, das gesellschaftliche Wohlergehen in Abhängigkeit von Konsum und Wohlstand definiert und kein Alternativkonzept. Dazu: Experten - Obrigkeitsglauben - typisch Deutsch. Aber klar: im Angesicht von Anarchie und Zusammenbruch .. wüsste ich als obere Kaste auch kein anderes Konzept, die wenig reflektierte Masse zu besänftigen. Mit dem Rücken zur Wand. Jetzt können wir zeigen, was wir draufhaben, wir Menschen. Und ob wir uns als global vernetzten Organismus beschreiben können, dem irgendwo ein kollektives Unbewusstes zu Grund liegt.

@wenigfahrer, 14:17

Natürlich, da haben sie schon recht. Ich habe es verkürzt dargestellt, da es mein Argument nicht entkräftet.

Sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen, konnte meines Wissens bisher nur Münchhausen.

Einfach Gelder nach dem Prinzip,

wer prozentual von seinem Lohn, oder Gewinn, an Steuern bezahlt hat, bekommt im gleichen Prozentsatz das zu verteilende Geld. Wer sich immer vor Steuern zahlen gedrückt hat, obwohl er Gewinne gemacht hat bekommt nichts, diese können ja ein paar von ihren Ferraris, Häusern und Jachten vertickern. Und wer Arbeitnehmer, ohne Not freisetzt, Großkonzerne an erster Stelle, werden enteignet, sollten sie ihre Praxis nicht grundlegend ändern! Wir sollten zurück zur sozialen Marktwirtschaft! Liebe Wähler schaut jetzt genau hin, wie das Geld verteilt wird und das bitte bei den Nächsten Wahlen, entweder positiv oder negativ belohnen, je nachden wie gerecht die Verteilung abläuft! ;-)

14:42 von failedfamily

Mieter können nicht gekündigt werden, das heißt jedoch nicht, dass sie ihre Miete nicht in der Zukunft nachzahlen müssen. Insofern verstehe ich ihren Kommentar nicht! Die Kohle fließt, jedoch nur verzögert.

Zu 14:42 von failedfamily ✎ jammern auf hohem Niveau

Kleinvermieter werden in den Abgrund gestossen
..Für Banken wurden Billionen aufgewendet, gedankt haben sie es mit dem CUM-Ex-Skandal ..Konsequenzen keine. Wenn Mieter ihre Miete nicht mehr zahlen können muss ein staatlicher Fond einspringen, .... So wie es jetzt ist werden viele Kleinvermieter ihre Wohnungen verlieren, Großkonzerne kaufen diese auf und können schön entmieten. Kleinvermieter sind Familien und haben auch Kinder. Sollen sie dafür bestraft werden dass sie für das Alter vorgesorgt haben? ...

Es wurden keine Billionen für Banken aufgewendet. Dieser Nonsens wird auch mit der nächsten Wiederholung nicht wahrer. Die Staatsschuldenkrise bzw. die Finanzkrise haben nichts mit CUM-Ex zu tun. Ebenso wie man seriöse Vermieter nicht mit Miethaien in einen Topf wirft, sollte man das auch bei Banken nicht tun.
Andere haben auch vorgesorgt und verlieren wieder einmal aktuell das Ersparte. Immobilienbesitzer sind da noch kaum betroffen!
Auch das könnte sich noch ändern.

Die Bürger werden

zuerst mit Zurückhaltung beim Konsum reagieren.
Theoretisch ist das eine Art Schutzfunktion. Aber eben die falsch.
Nur so die Scheine in Massen flattern lassen, kurbelt die Wirtschaft an. Die Umweltzerstörung aber auch!

Marshal-plan für Europa

EU Präsidentin Von der Leyen: Wir brauchen einen Marshall-Plan für Europa." Nötig seien massive Investitionen der Mitgliedsstaaten in den EU-Haushalt.
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Bei allen Respekt. Ich glaube da ist Frau vd Layen wieder einmal ein wenig zu Optimitisch. Solidarität mit den an stärksten vom der Pandamie betroffenen Europäischen Länder ist zwar absolut nötig. Aber ich glaube die meisten EU-Mitgliedsstaaten werden in dieser Krise nicht einen Euro mehr als nötig nach Brüssel überweisen. Das hat auch schon früher bei anderen Dingen nicht funktioniert. Wie soll dann erst massive finanzielle Solidarität funktionieren ?

Bundestags-Drucksache 17/12051

Laut der Bundestags-Drucksache 17/12051 vom März 2013, mit der der gesamte Bundestag über das informiert wurde, was bei einer Pandemie passiert und welche Gegenmaßnahmen ergriffen werden müssen, müßten Unternehmen eigentlich eigene Pandemiepläne erstellt haben.
Ist das passiert und welche Unternehmen handeln danach?
Oder hat die Wirtschaft genau so fahrlässig gehandelt, wie unsere Regierung und war trotz Plan nicht vorbereitet?

Agonie oder Shutdown ?

Da man in Deutschland partout keinen kompletten Shutdown will (Südkorea hat es ja schliesslich auch „ohne“ geschafft - aber durch intelligentes Identifizieren und Isolieren auch der asymptomatischen Virusträger) und obwohl Italien und Spanien erst dadurch das exponentielle zu einem linearen Wachstum verkürzt haben, wird es wohl auf ersteres hinauslaufen.

NIEMAND hat bisher eine gesamtwirtschaftliche Rechnung der Folgen der Verluste an Menschenleben aufgemacht, welche Konsequenz der gegenwärtigen Strategie der „langsame Durchseuchung“ ist !

Zu 14:21 von Silene ✎"Späte Einsicht?"

"Unsere moderne Lebensweise - Leben in Großstädten und Ballungsgebieten und globale Mobilität - stellt ein epidemiologisches Risiko dar, das seit Jahrzehnten bekannt ist. [..] Dennoch ist die Gesundheitsversorgung fast überall in der westlichen Welt auf minimale Kosten optimiert worden. Man könnte auch sagen: kaputt gespart.
Und nun erklärt die Bundesregierung also, man „werde nicht aus wirtschaftlichen Gründen Risiken für die Gesundheit der Bevölkerung eingehen“. Da bleibt mir glatt die Spucke weg."

Gut, dass Sie noch das Fragezeichen gesetzt haben, sonst wäre das Futter für den Fakefinder.

Zurück ins Mittelalter oder wie?
Wo wird mehr für Gesundheit und Pflege ausgegeben?
Fraglich ist, ob das viele Geld wirksam verwendet wird. Was kommt z.B. dort an wo die Pflege erbracht wird.
Eine Blackbox nach wie vor. Ein Milliardengeschäft und die Verhältnisse. Z.B. aus einem kirchlichen Pflegekonzern:
9200 Mitarbeiter, davon 2294 Pflegefachkräfte 1576 Pflegehilfskräfte.
....!!??

Re 11:16 von Brynhildur Erik...

"Wir haben seit 2 Wochen eine stabile Neuinfiziertenrate von nur 6000/Tag."
Bei mir im Ort beträgt der Zugang an Infizierten von Freitag zu Samstag 300 %. (Freitag eine Person, Samstag 4 Personen)
Das Dumme dabei, die wurden schon vor einiger Zeit getestet.
Und das in einem Ort wo es keine Verstöße gegen Kontakverbote gibt. Jeder läuft für sich allein oder zu zweit. Partys keine, Polizei viel aktiver als füher. Firmen fast alle zu wegen Kurzarbeit.
Wenn ich dann aber die Zahlen vom Landkreis (Ortenau) sehe,weiss ich nicht wo das hinführt. 597 Infizierte und leider auch 25 Todesfälle. Das ist keineswegs beruhigend sondern verstörend.

Zukunft der Globalisierung ungewiss

Zumindest in Deutschland. Kurioserweise setzt China voll auf „Globalisierung“, wobei allerdings die strategische Wahrnehmung chinesischer Interessen gemeint ist (Rohstoffe aus Afrika, Vertrieb über Neue Seidenstraße). China realisiert genau das, was fast ein Jahrhundert zuvor das japanische Kaiserreich mit Gewalt versuchte: die Schaffung einer „Asiatischen Wohlstandssphäre“. Dabei profitieren auch Japan und Südkorea.

Deutschland ist da anders rangegangen. Man hatte das Konzept der „verlängerten Werkbank“ und „Just in Time“ Fertigung entwickelt auch mithilfe der EU. Waren es zuerst heutige EU Staaten, die von Produktionsverlagerungen aus dem Hochlohnland Deutschland profitierten (zuerst Spanien und Portugal, dann Ungarn Polen und Rumänien), waren es schließlich „Assoziierte“ Länder wie die Ukraine und Marrokko - und letztlich China. Verkauft wurde weiterhin u.a. in Deutschland, einem Hochpreisland.

China geht einen anderen Weg: man selbst produziert ALLES, und verkauft es ÜBERALL.

China ist der große Gewinner dieser Krise

Welche Folgen der Wirtschaftseinbruch für die am stärksten von der Pandemie betroffenen westlichen Länder haben wird, ist schwer abzuschätzen. Es ist aber zu erwarten, dass die Chinesen die Zeit, in der die G7 Länder vor allem mit sich selbst beschäftigt sind, nutzen werden um ihre Vormachtstellung auszubauen und die Zeit bis zur Ablösung der USA als „Wirtschaftsmacht Nr. 1“ zu verkürzen. Statt 2050 dürfte es wohl, dank Corona, schon 10-15 Jahre früher soweit sein.

@rossundreiter um 12:47

Die Gelder des Marschallplans an Deutschlend waren verzinste Kredite, die zurückgezahlt wurden.

@Defender411

Wie wäre es, wenn Sie sich einmal die Geschäftsberichte von DAX-Unternehmen ansehen würden (gibt es im Internet zu sehen)?

um 11:16 von Brynhildur Erik...

"Ergo: wir können uns spielend leisten die Maßnahmen, die das Grundgesetz einschränken zurücknehmen!... Uns belügen nur noch die Politiker."
Leider kommt mir das mit den Politikern auch so vor. Wenn abertausende Menschen in systemrelevanten Berufen weiter arbeiten sollen/dürfen, dabei keine "richtige" Schutzkleidung tragen, ständig im engen Kontakt mit abertausenden Kunden, zu Betreuenden oder Kollegen usw. sind, dann könnten genauso die meisten Betriebe arbeiten, dabei sollten ihre Mitarbeiter evtl. mit Schutzmasken, Desinfektionsmitteln, Seife gut versorgt werden, möglichst Distanz zueinander halten, in den betrieblichen Räumen mehr auf Hygiene achten. Ältere, gesundheitlich schwächere Menschen/Kollegen sollten isoliert werden.
Ausserdem fehlen die Vergleichszahlen zu den Kranken und Verstorbenen aus den Jahren 2017-2018, wo es auch starke Influenzawellen gab.

Nich schon wieder die Autoindustrie

"Der CSU-Chef nimmt zudem die Schlüsselindustrie des Landes in den Blick. Für die Automobilhersteller regt er ein eigenes Programm an"

Die Automobilhersteller zu fördern ist einfallslos - innovative Wirtschaftspolitik geht anders. Schlimm genug, dass Deutschland noch immer an dieser Branche zehrt, die in den 1950er Jahren aus dem Boden gestampft wurde. Seit dem haben wir leider nichts anderes hinbekommen. Große Marken, die in den letzten 30 Jahren entstanden sind: Microsoft, Amazon, Samsung, Apple, Google ... nichts deutsches dabei. Dafür gibt es 2 Gründe: 1. Die Auto-Lobby sorgt für eine schlechte Wirtschaftpolitik. 2. Die deutsche Wirtschaft ist risikoscheu (was man jetzt beim Verhalten der Banken wieder gut demonstriert bekomme).

"Spaniens Ministerpräsident

"Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez untermauerte nochmals die Forderung nach der gemeinsamen Haftung für Schulden, die durch die Corona-Krise entstehen, und forderte von den EU-Partnern "rigorose Solidatität"."

Alles klar. Scholz zückt schon den Geldbeutel.

um 12:47 von rossundreiter

Nach dem Krieg kam der Marshallplan (der nichts anderes als Schenkung von Geld bedeutet) aus Amerika.

Re
na ja Schenkung kann man es so nicht nennen ,wir zahlen es jetzt schon mehrfach zurück über das Währungssystem .Der Halbe Wohlstand der USA basiert auf dem Währungssystem .Freiwillig ? NÖ wir haben keinen Friedensvertrag und sind noch besetzt mit Oberbefehl ? Ja merken sie etwas oder wo geht der Aussenhandeslüberschuss hin ,der erkauft wird über billig Löhner Facharbeiter und zerstörte Infrastrucktur ? UPS

Konjunkturprogramme sollen Wirtschaft aus der Krise führen

Es ist sicherlich die beste Idee, wenn die Bundesregierung jetzt erst mal die Schwarze Null opfert auf dem Altar der Corono-Krise, damit die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland und der Privatinsolvenzen das Rekordniveau nicht in den nächsten sechs Wochen übertrifft.
Aber bis zum 19. April macht sowieso jeder in Deutschland was er oder sie will. Die ersten Fußballvereine fangen in der nächsten Woche mit dem Training an und die ersten Bürgerinnen und Bürger genießen die 24 Grad Celsius in Deutschland und holen ihre Cabrios zur Spazierfahrt heraus.
Das Geld aus dem Hilfspaket ist natürlich immer willkommen.

neuer Marshall-Plan?

Allen Steuerzahlern sollten die Einkommensteuer für abhänig Beschäftigte
für 12 Monate erlassen werden.

Dann können die leistungswilligen menschen selbst sehr gut entscheiden wie Sie Ihr Geld einsätzen.

Ohne Behörden, ohen Bevormundung und ohne idiologisch Planzahlen.

Konjunkturprogramme sollen Wirtschaft aus der Krise führen

Die Bundesregierung hat nun seit der Ansprache der Kanzlerin vom 18. März mit einem Virus länger zu kämpfen, das mittlerweile mit fast 100 000 Infizierten China längst hinter sich gelassen hat. Und kaum werden viele Hilfsgelder angefangen zu verteilen, gibt es die allerbesten Umfragen mit 37 und 17 % für die seit 2018 umstrittene GroKo. Die Grünen und die ihnen Nahe stehenden Organisationen spielen seit dem Corona-Virus keine Rolle mehr.
Na, wie gut, dass wir alle nun geklärt haben, dass es immer "nur" der schändliche Virus gewesen ist, der in der Welt den Ärger macht und es einen Klimawandel also nie gegeben hat. Sonst würden die Grünen ja eine Rolle spielen.

Mein Vorschlag

Regierungen zahlen alles, nach Corona kommen alle Schulden wieder auf den Stand von vor Corona, fertig.

Es sind eh nur Zahlen

Marshall-Plan?

Bitte nicht!

Den musste Deutschland mit Zins- und Zinsenzinsen zurückzahlen!

Oder meinen die Damen und Herren der Regierung in etwa das:

Heute geben wir euch zwei- morgen nehmen wir euch vier.....

@>RKI-Orakel 16.48

"Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez untermauerte nochmals die Forderung nach der gemeinsamen Haftung für Schulden, die durch die Corona-Krise entstehen, und forderte von den EU-Partnern "rigorose Solidatität"."
Klar, so eine Gelegenheit, Andere in die Haftung zu nehmen wie Corona kommt vielleicht nicht so schnell wieder...die darf man nicht ungenutzt lassen. Sanchez sollte sich mal mit den Vereinbarungen und der no-bail-out Klausel beschäftigen. Aber es ist halt bequemer, andere in die Haftung zu nehmen als selbst vorausschauend und verantwortungsvoll zu wirtschaften

Vorübergehende Nothilfen ja,

Vorübergehende Nothilfen ja, Steuersenkungen nein. Wer die Steuern senkt, schwächt den Staat und erhöht die ökonomische Polarisierung - mehr den Reichen, weniger den Armen. Von diesen letzteren ist verdächtig wenig zu hören. Was ist mit denen, die auf eine Tafel angewiesen sind und nun vor verschlossenen Türen stehen?

Nochmals; Steuersenkungen sind nur schwer wieder zurückzunehmen. Im Moment tun alle so, als gebe es von nun an Geld im Überfluss. In spätestens ein, zwei Jahren ist dann wieder vom Sparen die Rede. Auf wessen Kosten das geht, ist ja bekannt.

Am 05. April 2020 um 16:58 von werner1955

" Allen Steuerzahlern sollten die Einkommensteuer für abhänig Beschäftigte
für 12 Monate erlassen werden.

Dann können die leistungswilligen menschen selbst sehr gut entscheiden wie Sie Ihr Geld einsätzen.

Ohne Behörden, ohen Bevormundung und ohne idiologisch Planzahlen. "

Netter Versuch ;-), dann kommt es darauf an, was Sie unter abhängig Beschäftigte verstehen.
Das sind mehr oder weniger Alle, die von irgendeiner Stelle Lohn oder Gehalt bekommen, und Sie meinen das Menschen mit 200 000 Einkommen im Jahr, dann mehr ausgeben ? ;-).
Wenn Sie das auf die Unteren begrenzen, bis 40 000, dann würde es Sinn machen, Gewinner sind nämlich sonst andere.

Der übliche Politikerwitz

Die Wirtschaft soll gestützt werden?
Es sollten die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft UND die Verbraucher harmonisiert werden.
Es wäre bereits vieles effektiver und fehlerfreier, wenn mit dem Steuerbescheid der letzten (z.B.) drei Jahre die Finanzkasse mit der Zahlung von Stützgelder beauftragt wäre.
Missbrauch, dass jetzt Supererträge erwartet würden sind damit bereits im Ansatz vom Tisch - auch ohne weitere Kontrolle bliebe Missbrauch im Rahmen.
Aber; warum werden Eigentümer (u.A.) für Fehler des Verwalters als Geschäftsführer (nach dem neuen WEG entfällt eine Geschäftsführereignung) unbeschränkt haftbar?
Dieses Ergebnis ist jedenfalls kontraproduktiv zur politisch geforderten und getätigten eigenverantwortlichen Alterssicherung.
Das ist schlichtweg eine Vernichtung von Vorsorgemaßnahmen durch die Politik!
Ein "Hilfsprogramm" wie derzeit für die Wirtschaft steht "natürlich" ebenfalls nicht zur Disposition.

14:36 von lubbert

Zitat:"Die Vielzahl der Hilfs-Programme, die im Zuge der Verkündung genannten Summen und die verworrenen Wege der gegenseitigen Absicherung, lassen an Münchhausen´s Geschichte denken, in der sich selbst am Schopf aus dem Sumpf gezogen haben will."
Wer soll uns denn sonst helfen wenn nicht wir selbst? Der reiche Onkel aus Amerika ist diesmal selber krank und auch nicht mehr so spendabel...

Konjunkturprogramme sollen Wirtschaft aus der Krise führen...

Am 05. April 2020 um 14:31 von Hackonya2
Erstmal abwarten, den Corona überstehen und dann Pläne machen.
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So sieht das aus. Für groß angelegte Konjunkturprogramme ist es noch viel zu früh. Als erstes geht es darum diese Pandemie zu überstehen. Was danach kommt und was dann möglich ist kann keiner ehrlich sagen.

15:49 von nie wieder spd

Zitat:"Laut der Bundestags-Drucksache 17/12051 vom März 2013, mit der der gesamte Bundestag über das informiert wurde, was bei einer Pandemie passiert und welche Gegenmaßnahmen ergriffen werden müssen, müßten Unternehmen eigentlich eigene Pandemiepläne erstellt haben."
Wie lange wollen Sie der verschütteten Milch denn noch hinterherweinen? Ja, alle haben gepennt, aber was hilft uns das jetzt in Dauerschleife zu posten? Wir müssen schauen, dass wir möglichst gut aus der Krise wieder raus kommen und dann die Lehren für die Zukunft ziehen!

17:23 von deutlich

Zitat:"Klar, so eine Gelegenheit, Andere in die Haftung zu nehmen wie Corona kommt vielleicht nicht so schnell wieder...die darf man nicht ungenutzt lassen"
Auf schwäbisch würde ich jetzt "Grasdackel" zu Ihnen sagen wollen: So was Zynisches habe ich schon lange nicht mehr gelesen!

„Systemrelevanz“ neu definieren

Es ist ja nicht so, dass jetzt die ganze Wirtschaft komplett „stillsteht“. Wir essen, trinken, wohnen, kochen, waschen, kommunizieren, pflegen uns ja weiter und kümmern uns weiter umeinander, hilfsbedürftige Mitmenschen, unser „Umfeld“ - kurz: halten die gesamte lebenswichtige öffentliche Versorgungsinfrastruktur (Strom, Wasser, Müllabfuhr etc.) weiter „am Laufen“. Und die unfreiwillige „Häuslichkeit“ und „Ruhe“ nutzen wir hoffentlich auch, um uns weiterzubilden. Und gemeinsam mit Mitbewohnern oder über die digitalen Medien zu überlegen, was wir wirklich brauchen und vermissen - und was eher nicht.

Sich dabei an der Sicherung unserer Existenzgrundlage zu orientieren macht da auf jeden Fall schon mal Sinn: „Scholz will nach überwundener Krise ein Maßnahmenpaket auflegen, das sich an internationalen Klimazielen orientiert (...) "Wir wollen die technologische Modernisierung unseres Landes voranbringen und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass wir 2050 klimaneutral wirtschaften (...)“

@ hans-rai 11:29 Uhr

"Die Zeit nach der Krise wird von uns allen, und von den Starken mehr, abverlangen."
So wie jetzt bereits praktiziert?
Derzeit stützt der Schwache den Starken.
Die Politik möchte, dass u.a. auch Hilfskräfte sich eigenverantwortlich um ihre Alterssicherung kümmern!
Von welchem Einkommen denn?!
A1 ist als Einkunftstarif entfallen, aber über den Mindestlohn von Pflichtversicherten wird diskutiert obwohl, unbeschadet der Höhe, die Altersarmut bereits erkannt ist.
Politiker und deren Begünstigte scheinen für eine Eigenverantwortung zu unbedarft?!
Andererseits sind sie aber so (negativ gemeint) so raffiniert sich diese Unmöglichkeit als Verfassungskonform zu bescheinigen.

@Tremiro

Mit welcen Ländern wollen Sie sich denn vergleichen?
Fakt ist, die Deutschen haben das niedrigste mediane Privatvermögen ALLER EU Länder. Wir sind abhängiger vom Aussenhandel als alle anderen Staaten der Erde. Die Automobilindustrie steckte Dank EU Verordnungen bereits vor Corona in der schwersten Krise seit dem Krieg. Wir verballern hunderete MRD für Windräder und produzieren Strom den sich immer mehr nicht mehr leisten können. Unsere Banken pfeifen Dank der 0-Zinspolitik aus dem letzten Loch. Wir haben Millionen Leute ins Land gelassen, die wirtschaftlich kaum etwas beitragen können und die 25 MRD pro Jahr an Sozialmitteln kosten. Aber glauben Sie ruhig weiter an ein Land, in dem man gut und gerne lebt. Merkel wird es freuen.

16:58 von werner1955

Allen Steuerzahlern sollten die Einkommensteuer für abhänig Beschäftigte
für 12 Monate erlassen werden.
.
wer zahlt überhaupt Steuern ?
wenn man sich vergegenwärtigt dass 50 % der Beschäftigtengrade für gerade mal 7 % der Einkommenssteuer aufkommen
immer wird gejammert ... Lohnzettel Steuern, dabei zahlen die ja in der Regel gar keine

@smirker

Die Schuld liegt am Euro und derer die Ihn seine Rettung unterstützen! Man kann nur hoffen, dass diese Krise das Ende dieses Wahnsinnsprojekts bringt.

@Defender411
Wie wäre es, wenn Sie sich einmal die Geschäftsberichte von DAX-Unternehmen ansehen würden?

Dort sieht man nur einen Teil. Was hat der Staat schon alles für die Eigenvorsorge empfohlen?! "Gefördert" und dann mehrfach abkassiert. Wer für sich vorsorgt dem werden wegen der Negativzinsen Aktien empfohlen. Die EZB-Geldpolitik gilt der Staatsschuldenfinanzierung über die Hintertüre, nicht dem Sparer.

Nicht selten wurde zum Investmentvertrag geraten. Jetzt gehört der Kunde in der Coronakrise zu den mehrfach Geleimten.
Sparer werden enteignet und zahlen auf real negative Zinsen auch noch Steuern. Bei Dividenden kassiert der Staat rund 50 %. Bereits vor der Ausschüttung sind Steuern geflossen. Doppeltbesteuerung! Der Aktiensparer wird so radikal abkassiert. Jetzt soll der Soli für 90% der Menschen abgeschafft werden. Für Kapitalerträge soll das nicht gelten. Sparen denn nur 10%? Sparer werden für Dumm verkauft. Schuldenmacher sind die Helden! Das hat keine Zukunft!

Söder

Hat leider so gar keine Ahnung, wer denn wohl noch Soli bezahlen soll. Das ist ganz sicher nicht die Gruppe mit Problemen. Und ebenso sicher nicht die Gruppe, die das Ersparte in Konsum stecken wird.
Und auch der Spitzensteuersatz muss wohl eher rauf als runter.

16:23 von Hirschauer

DAX Berichte? Da lese ich lieber Grimms Märchen, sind genauso fiktiv, aber viel unterhaltsamer. Große DAX Konzerne können ihre Gewinne durch geschickte Geschäfte mit eigenen Briefkastenfirmen herunter rechnen. Sie glauben gar nicht, was da alles möglich ist. Zur Info, ich habe in vielen namhaften Unternehmen gearbeitet. Sehr interessant... ;-) Informieren sie sich bei entsprechenden Fachjornalisten die über solche Themen recherchiert haben!

17:46 von guggi

Zitat:"Die Automobilindustrie steckte Dank EU Verordnungen bereits vor Corona in der schwersten Krise seit dem Krieg. Wir verballern hunderete MRD für Windräder und produzieren Strom den sich immer mehr nicht mehr leisten können. Unsere Banken pfeifen Dank der 0-Zinspolitik aus dem letzten Loch..."
Schöner Rundumschlag! Dass die Automobilindustrie in der Krise steckt, hat sie sich selbst zu verdanken, die EU-Regeln gelten nämlich auch für Renault, Fiat und alle Japaner und Koreaner, die bei uns was verkaufen wollen. Die Milliarden für Windräder sind gut angelegtes Geld, dass der Strompreis hoch ist, liegt nicht an den Windrädern. Die Nullzinspolitik der EZB trifft alle Menschen im Euroraum, nicht nur Deutsche. Aber glauben Sie ruhig weiter an ein Land, in dem man so schlecht lebt wie nirgendwo sonst in Europa. Manche brauchen das...

Läuft da schon ein Backstage-Konjunkturprogramm?

Wenn das alles vorbei ist, reiben wir uns alle evtl. verdutzt die Augen, weil wir eine blitzeblank-neue Weltordnung erblicken. Keiner der bisherigen - dezent im Hintergrund arbeitenden Giga-Akteure - wird sich die Chance entgehen lassen, mit gut gefüllten Kassen und bei den derzeit günstigen Preisen auf Shopping-Tour zu gehen.

um 17:51 von

um 17:51 von Sisyphos3:
"
16:58 von werner1955
Allen Steuerzahlern sollten die Einkommensteuer für abhänig Beschäftigte
für 12 Monate erlassen werden.
.
wer zahlt überhaupt Steuern ?
wenn man sich vergegenwärtigt dass 50 % der Beschäftigtengrade für gerade mal 7 % der Einkommenssteuer aufkommen
immer wird gejammert ... Lohnzettel Steuern, dabei zahlen die ja in der Regel gar kein
"

->
wenn man bedenkt,dass die unteren 50% in Deutschland nur über 1,4% des deutschen Privatvermögens verfügen,werden die beim Einkommen ganz schön geschröpft...

Am 05. April 2020 um 18:15 von Peter Meffert

" Die Milliarden für Windräder sind gut angelegtes Geld, dass der Strompreis hoch ist, liegt nicht an den Windrädern. "

Das ist nicht ganz korrekt, für zahlen wir gleich einen Teil des teuren Stroms ?.

Erklären Sie doch mal wo die Milliarden hin gehen ;-).

7 % der Einkommenssteuer aufkommen?

Sisyphos3 @

dann haben Sie die Rentner die auch oft Steuerpflichtig sind aber alle vergessen.

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