Ihre Meinung zu: Corona-Krise: Neue Anti-Deutschen-Stimmung in Italien

2. April 2020 - 9:47 Uhr

Das deutsche Nein zu Eurobonds enttäuscht viele Italiener. Nun brechen historische Wunden wieder auf, Sarkasmus und Wut auf die Deutschen sind weit verbreitet. Von Jörg Seisselberg.

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Kommentare

Was doof war ...

... ist, dass Deutschland einen Exportstopp für Schutzausrüstung verhängte und Italien nicht geholfen hat.

Das haben dann die Russen gemacht.
From Russia with love!

Aber was die Regierung macht ist ja nicht das was die Menschen denken. Die meisten wären solidarisch mit Italien. Italien ist eines der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen.

Nach Corona werden sich viele Deutsche freuen, endlich wieder nach Italien fahren zu können.

#andratuttobene

"Die Deutschen haben heute

"Die Deutschen haben heute immer noch ihre gnadenlose Arroganz. Heute in wirtschaftlicher Hinsicht. Sie halten sich noch immer für eine Herrenrasse."

Eine unglaubliche Frechheit und Beleidigung.
Man kann aus Wirtschaftspolitischen Gründen für oder gegen Euro-Bonds sein (ich persönlich sehe sie eher kritisch). Dass hier allerdings allen Ernstes Vergleiche zur NS-Zeit angestellt werden ist ungehörig und perfide. Deutschland hat Italien bereits sehr wohl geholfen (Lieferung von Hilfsmitteln und Abnahme von Patienten).
Über die deutsche EU-Politik kann man immer diskutieren und streiten, allerdings auf einer sachlichen Basis.

Das oben genannte Zitat dagegen weckt eine feindliche Stimmung im Land, sowohl in Italien als auch evt. in Deutschland.
Es vergiftet die Freundschaft zwischen den Nationen.
Schämen Sie sich Signore Solenghi!

Frei nach dem Motto: Gebt uns

Frei nach dem Motto:

Gebt uns euer Geld, oder wir finden euch doof.

...

Always blame the others, wie im Kindergarten.

Ich bin ein

sehr friedlicher Mensch der gegen Krieg und Waffen ist, das wissen die Meisten.
Mit über 7 Jahrzehnten kurz nach dem Kreig geboren, und wenn ich das lese, dann reicht es mir jetzt aber langsam.
Die Deutschen haben sicher Fehler und Böse Sachen gemacht, aber so lange sie Geld geben und ins Land bringen, ist alles gut.
Wollen sie aber nicht die Schulden anderer übernehmen, dann ist kein guter Faden mehr dran, ich denke das reicht nun langsam mal.
Ich denke die Deutschen sollten mal nachdenken was sie so machen, und sich mal merken wie beliebt sie sind.
Wenn das alles so lese, wir mir selbst Tee in der Tasse schlecht am Morgen.

Jeder ist sich selbst der nächste

Wenn das nun Europa ist, jeder gegen jeden, dann dürfte Trump schon seit Jahren Recht haben mit Amerika First.
Leider ist das so in absoluten Krisen schaut zuerst mal jeder Staats Chef auf sich und sein Volk, sollte niemanden wundern.
Europa wird wohl endgültig an Corona mit der folgenden Finanz und Wirtschaftskrise zerbrechen.
Vielleicht ein Schmerzliche Chance für einen Neuanfang wenn der ganze Ballast an Gesetzen und Verordnungen und Bürokratie der vergangen Jahre abgeschüttelt werden kann.

Nachvollziehbar

... ist die Enttäuschung nicht nur vieler Italiener über die ideologische Verbohrtheit der deutschen Bundesregierung auf jeden Fall. Wir brauchen in Europa ein Instrument, das die noch aus der letzten Krise - der Finanzmarkt-Krise - herrührenden Verzerrungen auflöst und Europa zugleich finanzpolitisch besser aufstellt, resilienter macht gegen neue Krisen.
Das müssen jetzt keine "Euro-Bonds" sein, besser wäre ein Institut, über das künftig zwingend alle staatlichen Kreditaufnahmen abgewickelt werden - das wäre auch der einzige Weg, die Schuldenaufnahme der Staaten wirksam zu kontrollieren, neben der Verringerung der Zinsbelastung.

Wenn man berücksichtigt, dass

Wenn man berücksichtigt, dass der erste Wirtschaftsminister der BRD, Ludwig Erhard schon im Wirtschaftsministerium der Nazis gearbeitet hat, sich ab Ende 1942 mit der ökonomischen Nachkriegsplanung beschäftigte und 1944 im Auftrag der Reichsgruppe Industrie für das Institut seine Denkschrift „Kriegsfinanzierung und Schuldenkonsolidierung“ verfasste, in der er Überlegungen zum Neuaufbau der Wirtschaft nach dem Krieg anstellte, sind die Vorwürfe der Italiener nicht von der Hand zu weisen.
Seltsam, dass ein Nazi wie Erhard überhaupt als Politiker arbeiten durfte!
@ Tagesschau: Warum ist Erhard nicht im
Knast gelandet?
War er wichtig für die USA? Als V - Mann derer Geheimdienste?
So, wie auch andere Funktionsträger der BRD vom Nazi zum US - Informanten wurden, wie das ZDF am 22.03.2020, in der Dokumentation „ZDF - History - Vertrauter Feind - Nazis im Dienst der CIA“ zu berichten wusste?

Recht hamse

die Italiener. Sage ich als Deutscher.

2WK

Liebe Italiener, darf ich euch an eurer Beteiligung am 2 Weltkrieg in der Formation der Achsenmächte erinnern?
Ja wir haben nach dem Krieg Wiedergutmachung geleistet und einiges erlassen bekommen, aber seit dem einen robusten Wirtschaftsmotor geschaffen und waren nicht mehr auf Hilfen angewiesen. Italien ist da weniger erfolgreich gewesen, viele sind sogar wegen der guten Konjunktur als Gastarbeiter in der Nachkriegszeit hergekommen und geblieben.

Liebe Italiener, nur weil die Regierung Eurobonds ablehnt, hat es nichts damit zu tun, das wir euch nicht mögen oder unterstützen wollen.

Nicht hilfreich

Hetze, Vergleiche zur NS-Zeit und unterstellte Arroganz sind alles keine geeigneten Mittel, um aus dem Schlamassel wieder herauszukommen und den Frieden zu wahren.
Andere mit Forderungen zu überziehen, ebenfalls nicht.

Schöne heile Welt

Die Europaer der heutigen Zeit, inklusive der Deutschen, begreifen nicht welche Chance sie verspielen. Ich wuchs zu einer Zeit auf in der an drei Seiten unseres Bundeslandes kontrolliert wurde. Für die "Reise" an den Gardasee brauchte man drei unterschiedliche Währungen und/oder Benzingutscheine. Für mich ist Europa in Sachen Freiheit ein Gewinn. Freiheit heisst aber auch Verantwortung. Und wenn sich unsere Regierungen, die im Übrigen für ihren Zusammenschluß den Friedensnobelpreis bekommen haben, ein wenig darauf besinnen würden, das Zusammenschluß eben auch Verantwortung heisst und damit auch unangenehme Entscheidungen getroffen werden müssen, wäre viel gewonnen. Europa könnte viel erreichen wenn nicht an der jeweiligen Staatsgrenze das Denken aufhören würde. Egoismus regiert keine Gemeinschaft.

Der Bummerang der rechtspopulistischen Fake News Hater

Welche diese Anti - Deutschland Stimmung verursacht haben.

So wurde Deutschland gemäß dieser Aussage
auch nicht die Schulden halbiert, sondern es wurde dank der Amerikaner auf die Rückzahlung verzichtet und die gerade auferstandene Industrie nicht gleich wieder zu zerschlagen. Mit diesenProdukten sollte Deutschland die Kriegsschulden zahlen um
damit einen schnelleren Wideraufbau ihrer eigenen Länder fördern.

Traurig...

Traurig ist es, dass nach über 70 Jahren Kriegsende, eigentlich gelebter Solidarität der Völker und politisch enger Partnerschaften innerhalb Mitteleuropas, noch immer völlig maß- und pietätslose Vergleiche zu unserer Geschichte gezogen werden müssen, wenn man der Meinung ist, sich anders nicht mehr behelfen zu können.

Pfui, Schande. Das ist zutiefst unanständig. Egal, ob sich ein Komiker oder Politiker solcher Äußerungen bedient.

Corona-Krise:Neue Anti-Deutschen-Stimmung in Italien...

Und nicht nur dort:Auch in der bürgerlichen Zeitung Le Monde stehen Abgesänge auf die EU.
Und in Italien äußerten sich nicht nur der rechte Salvini dazu.Auch Conte,Prodi und Zeitungen wie Republica oder Corriere de la Serra.
Die Ablehnung von Eurobonds,mit denen die Länder Geld zu niedrigeren Zinsen generieren könnten als mit nationalen Staatsanleihen durch Merkel,Kurz und Rutte verschärfen die Widersprüche innerhalb der EU.

Letztendlich

wird immer wieder die Nazi-Keule ausgepackt ... Jetzt sind mal wieder die anderen Schuld - an der eigenen Unfähigkeit und undiszipliniertheit in Sachen Wirtschaftspolitik oder Gesundheitssystem ...

Mentalität

"Erzählen Sie mir ein bisschen was von europäischer Solidarität, damit wir was zu lachen haben."

Das stimmt wirklich. Wir regen uns in Deutschland immer mächtig auf, wenn andere europäische Staaten "vom deutschen Steuerzahler" andauernd nur nehmen wollen, z.B. Ungarn, Tschechei, Slowakei, Polen... und wenn Österreicher, Holländer usw. kostenfrei auf unseren Autobahnen rasen dürfen, oder wenn Griechenland, Italien... nur Schulden machen, und Deutschland als größter Beitragszahler in der EU für "alles" aufkommen muss.
Statt selbstreflektiert anzuerkennen, dass insbesondere deutsche Bürger egoistisch, arrogant, selbstgefällig, und ganz besonders unsolidarisch sind! Solidarität ist der deutschen bürgerlichen Mitte ein absolutes Fremdwort, weswegen auch der Solidaritätszuschlag hier abgeschafft wurde/werden soll, so stark auf die ausschließlich eigene Arbeitsleistung geschaut wird, Banken keine Schuldenschnitte einführen oder Schulden komplett erlassen.

Kindererziehung und Misswirtschaft?

Das könnte man jetzt auch so sehen wie bei der Kindererziehung.
Ein Kind macht trotz Ermahnung "Mist" -> Eltern haften für ihre Kinder zum Ersten.
Das Kind wird älter und erreicht schliesslich das "Arbeitsalter" (16) und baut immer noch, trotz Ermahnung, "Mist".
Jetzt schickt man es eben jobben damit es seinen "Mist" selber bezahlen kann.
Es gibt genügend Berichte von Misswirtschaft, Korruption usw usw im Netz.
Bitte sucht selber danach, was nicht allzu schwer sein wird "Etwas" zu finden.

@ um 09:59 von Mister_X

Wenn einer der führenden Köpfe des Nazi - Wirtschaftsministeriums zur Planung des Wirtschaftssystems nach dem Krieg, in der BRD Karriere als deren erster Wirtschaftsminister macht, sind solche Vergleiche wohl sehr angebracht!

Das Bild von Deutschland in der EU

Das Bild von Deutschland ist nicht nur in Italien nicht gut, sondern auch in der ganzen EU und ein Grund dafür ist die dauernden Gängelung der Deutschen das unsere EU-Patner illegale Migranten aufnehmen sollen was die überwiegende Mehrheit nach wie vor ablehnt. Seehofers 25% Eigentor war dabei nur eine dieser Aktionen.

Wenn schon denn schon

Wann gehen die Italiener und Franzosen in Rente?

Man kann natürlich die Schulden teilen, wenn man auch die Last gerecht teilt.

*

EU weit ist das auch die Gelegenheit mit der Mafia aufzuräumen und gegen Steuerhinterzieher vorzugehen.

Geld soll immer locker fliessen

Contes Behauptung (gestern im ARD-Extra), Italien hätte seine Schulden in den letzten Jahren immer korrekt regelmäßig abbezahlt, ist falsch. Die rechtsgerichtete Regierung zuvor hat einen Haushalt vorgelegt, der die Schulden nur noch hat steigen lassen. Es mag sein, dass gezahlt wurde. Aber gleichzeitig stiegen die Schulden wieder - das hat also keinen Sinn.

Gegen logische und korrekte Mahnungen zu Veränderungen und entsprechenden Vorschläge der EU hat man sich gewährt. Das finanzielle Drama trägt doch sowieso schon seit Jahren die EU. Also wir. Das muss nicht auf dem schnelle Weg noch teurer werden.

Es ist korrekt, dass Deutschland nicht den schnellen und einfachen Weg befürwortet.
Es muss ein anderer, sicherer Weg gefunden werden, der Italien stärker an seine Verpflichtungen bindet.

Median Vermögen 2019 im Vergleich

Deutschland 35.313 USD pro Erwachsenen
Italien 91.889 USD pro Erwachsenen

Laut Wikipedia

Unfassbar! Kaum ein Land in Europa hat so viel Geld auf der hohen Kante.
Wieso soll ganz jetzt für eins der reichsten Lander Europas für die Verbindlichkeiten haften, wenn sie nicht an den eigenen Speck wollen?

Ball bitte flach halten

"Die Deutschen" - also ich? Ich habe mich zu Euro-Bonds noch nicht einmal geäußert. "Die Italiener"? Ja, da wird natürlich jetzt gegen uns Stimmung gemacht. Da wird nicht gesagt, wie viel Geld aus Deutschland fließt, um die EU irgendwie am Laufen zu halten. Also wie gesagt: bitte Ball flach halten.

"... ist, dass Deutschland

"... ist, dass Deutschland einen Exportstopp für Schutzausrüstung verhängte und Italien nicht geholfen hat."

Das war nicht möglich, weil Außenminister Heiko Maas die Schutzausrüstung zuvor nach China verschenkt hatte, wie auf der Internetseite des Bundesaußenministeriums zu lesen ist und Herr Maas mit Pressemitteilung vom 18.02.2020 mitteilte.

Das nun an den Eurobons fest

Das nun an den Eurobons fest zu machen halte ich für Blödsinn. Ich bin auch dagegen die Schulden anderer Länder zu übernehmen. Aber im Sinne hat er nicht ganz Unrecht. Die Arroganz der Deutschen anderen Völkern gegenüber ist schwerlich zu überbieten, das merke ich leider sehr oft in vielen gGesprächen auf der Arbeit oder im Privatleben. Nicht jeder möchte so leben wie wir Deutschen, das sollten wir vieleicht mal akzeptieren. Menschen in anderen Ländern sind nicht faul nur weil Arbeit nicht das wichtigste in Ihrem Leben ist. Ich bin viel in der Welt unterwegs und merke immerwieder das wir alle viel von einnander lernen können, aber wir Deutschen sollten auch begreifen das sich jeder aussuchen kann was er von uns lernen will und nicht wir bestimmen was er gefälligst zu übernehmen hat. Auch wir sollten mehr nach links und rechts schauen, andere machen auch vieles besser als wir.

Frei nach dem Motto: Gebt uns

Nein, nach dem Motto:
Gebt uns Euer Geld und wir finden Euch sowieso doof.

Wer sich den Schuh ancient.. .

Natürlich wissen auch im Ausland die allermeisten Menschen, das sehr viele Deutsche geradezu einen Schuldkult pflegen. Objektiv gesehen stehen viel Länder geschichtlich wirklich nicht glänzend da und haben tiefschwarze Flecken. Natürlich auch Italien und vor allem auch im 1. und 2. Weltkrieg. Es interessiert nur halt keinen. Auch hier gibt es einen Klassenstreber, der sämtliche Schuld gerne auf sich lädt und trotzdem nicht gemocht wird. Deutschland.

Und mit der Arroganz das stimmt selbstverständlich. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Heute am Hypermoralischen Wesen.

Volkssicht?

Wenn das die Mehrheit denkt, dann brauche ich Europa gar nicht. Eine "Schutzgemeinschaft" kann nur da existieren, wo alle sich auch mit demselben Elan um Schuldenbegrenzung bemühen. Das würde aber bedeuten, dass man in Italien nicht so desaströse Entscheidungen trifft - ich denke noch an Berlusconi, der mehrmals von der Mehrheit gewählt wurde und das Land runtergezogen hat. Aber Selbstkritik? Nein!
Wenn den Italienern der europäische Gedanke so wichtig ist, dann sollten sie fordern, dass Europa mehr Entscheidungsgewalt bezüglich der Staatshaushalte erhält. Aber das will man bloß nicht.
So bleibt die Forderung, alle sollen gleichsam füreinander haften, töricht, denn ich würde niemals für einen Freund haften wollen, der ansonsten tun und lassen kann, was ER will.
Wer auch immer diesen Vergleich mit damals auf den Weg gebracht hat, ist schon schlimm genug. Genau das ist eben nicht der europäische Gedanke.
Noch schlimmer, wenn viele Italiener auch so denken würden. Dann: Europa adé.

Zeitlos

Wenn nichts mehr geht, Nazi und Herrenrasse geht immer. Ein zeitloses Instrument für alle und jeden. Wenn schon die Sache nicht greifbar ist, dann muss man seine Wut halt anderweitig loswerden.
Es reichen in der Regel ein paar Wenige, um die Meinung Vieler zu vergiften. Ich hoffe, dass diese häßliche Denke weniger ansteckend ist, als das Virus.

Unpassender Vergleich

Bei allem Verständnis für die Lage Italiens ist ein solcher Vergleich absolut unpassend. Rechte Populisten schüren hier nur den Deutschenhass. Allerdings wäre es von unserer Seite aus vielleicht ein gutes Signal gewesen, wenn wir Italien zehn Milliarden Euro Soforthilfe zur Verfügung gestellt hätten. Wichtiger aber ist es jetzt, erst einmal gemeinsam die Krise zu meistern und danach unter Federführung der EU-Kommission einen gemeinsamen Wiederaufbau zu planen. Denn die Krise trifft ja alle, nicht nur Italien. Auch wird dabei unsere humanitäre Hilfe, zum Beispiel durch die Aufnahme von Patienten, völlig vergessen. Ich hoffe auch, daß wir alle gemeinam aus dieser Krise lernen. Hätten wir alle rechtzeitig die EU-Außengrenzen dichtgemacht, wäre es vielleicht nicht soweit gekommen. Schon im Januar hätte der Flugverkehr mit China eingestellt und die Einreise von Menschen von dort nur unter strengen Quarantäneauflagen erlaubt werden müssen!

Die andern sind schuld, die andern sind schuld...

Vorher waren es Einwanderer, jetzt sind es (mal wieder) die Deutschen. Nein, Signore Solenghi, wir sind weniger unterschiedlich, als Ihnen lieb ist - wir geben zu gerne den Anderen die Schuld. Für die Einen rächt sich das früher, für die Anderen später. Für Italien rächt es sich jetzt.

Wer Italien kennt, weiss, dass da keine Faulenzerei herrscht, sondern massive Bürokratie, die sich bisher einfach nicht reformieren lässt. Matteo Renzi hatte seinerzeit wie ein Löwe für eine Verfassungsreform gekämpft - es kostete ihn effektiv das Amt. Als die Lega Nord mit der Cinque Stelle regierte - letztere eine dezidiert antibürokratische Bewegung - geschah irgendwas? Nein, aber Salvini ätzte munter weiter gegen "Fremdlinge". Italienische Gesundheitsexperten redeten sich den Mund fusselig, aber keiner hörte auf sie.

Jetzt, in der Krise, sollte da nicht endlich der Befreiungsschlag gegen den alles erstickenden Papierkrieg gelingen? Mit der die-andern-sind-schuld-Mentalität wird es jedenfalls nix.

Ruhig bleiben.

Journalisten müssen etwas finden, um veröffentlicht zu werden. Wenn man lange genug sucht findet man Meinungen für alles mögliche und die unsozialen Netzwerke geben keinen Querschnitt der allgemeinen Stimmung wieder.

Zur Zeit des Funk-Planes

waren Italien und D Waffenbrüder, weil sie Mussolini gewählt hatten, so wie die Deutschen Hitler gewählt hatten, leider.
Ich bin auch gegen die Bonds weil ich Italien mit seiner Verschuldung für ein Fass ohne Boden halte.
Jedes EU Land braucht nach Ende des Virus Geld, nicht nur Italien!

Wir haben halt -vor langer Zeit- den Krieg verloren

und Italien hat sich -wie immer schon- kurz vor dem Zusammenbruch auf die Seite der Sieger geschlagen. Das ist Tatsache und leider bis heute -wie bei anderen Ländern des ach so heimeligen Europa auch- Grund genug, um immer und ewig zu fordern, wenn man selbst jahrzehntelang geschlampert, gestreikt und Unsummen vermafiat hat. Deutschland hat jahrzehntelang auf Kosten seiner Bürger gespart und konsequent Steuern "eingetrieben". Und nun soll es zahlen. Zahlen, zahlen, zahlen. Und wehe, wenn nicht, dann vae victis! Dann wird die Nazikeule hervorgeholt, das funktioniert ja noch immer sehr gut bei einigen ewig gern Gebenden. Das Geld kann auch genauso gut verfeuert werden, denn niemand glaubt doch ernsthaft, dass wir einen Cent davon wiedersehen. Offenbar ist Italien ein ganzes Land voller Draghis. Und das sind eben nicht unsere "europäischen Freunde".

Nazi-Keule

Da sieht man, wie dünn das Eis der Sympathie für die Deutschen ist. Solange gezahlt wird, egal wie berechtigt oder nötig die Forderung ist, und das ohne Kommentar, ist die Welt ok. Wenn nicht, wird die "Keule" ansatzlos geschwungen.

selbst Schuld...

wenn man Patienten aus Italien aufnimmt und sich beschimpfen lässt...Italien sollte erstmal zählen lernen...und nicht jeden Herzinfarkt als Coronatoten verkaufen...

Die Enttäuschung ist verständlich

Aber man hätte einfach nicht so viele Schulden machen
drüfen. Und insg. wird der Spielraum immer kleiner.
Bzgl. möglichen Krisiken, fallen mir auch noch Dinge wie Target 2 Salden ein. Gemeinschaftshaftung ist schon im großem Umfang passiert. Über den Euro und die Ezb.

Da ist sie wieder die Nazikeule...

ich kann das Geheule der Italiener nicht mehr hören. Die sollen doch ersteinmal Ihr ganzes Finanzsystem / Sozialsystem durchleuchten. Ich wette, da gibt es das eine oder andere zu optimieren. Die nächste Forderung wird wieder "Reparationszahlungen" heißen. Könne Sie sich gleich in der Schlange Polen, Griechenland hinten anstellen. Lachhaft.

Von wegen nicht empathisch

Wer hat denn 1,5 Millionen (MILLIONEN) Flüchlinge aufgenommen?

Darüberhinaus: Wir bereiten uns in Deutschland eben besser vor (was nicht heisst, dass wir das gut gemacht haben). Das bedeutet, dass wir jahrzehntelang in unser Gesundheitssystem investiert haben, um vorbereitet zu sein. Jetzt wo der Ernstfall kommt, sollen wir parat stehen für andere, die das Geld lieber für Dolce Vita ausgegeben haben?

Ich bin absolut dafür, bei Überkapazitäten anderen zu helfen, wie es gerade geschieht. Vor allem aber denen, die ein Mindestmaß an Höflichkeit bewahren.

Arrogante Kommentare bestätigen Vorwürfe

Die obigen Kommentare bestätigen die Vorwürfe - glücklicherweise sind es nur ein paar. Die Schwäche der EU liegt in der mangelnden Gestaltungsfähigkeit - Eurobonds, ein EU-Budget, das den Namen verdient usw. müssen her, sonst fällt der Club in die Bedeutungslosigkeit und wird zum Hemmschuh. Der Fehler der Aufnahme der ehemaligen RGW-Staaten rächt sich seit langem: mit 27 Ländern wird die EU immer undemokratischer und handlungsgehemmter. Und Frau vdL ist auch keine Macherin, die auf Erfolge zurückblicken könnte.

Ich bin für Eurobonds!

Ich bin auch dagegen dass D mit seiner Fixierung auf Export überall sonst in Europa die Industrie plattmacht.

Leider ist die Regierung nicht meiner Meinung, und ich muss mich für sie hassen lassen.

ich habe es schon mehrfach geschrieben......

Deutschland hilft lieber anderen Kulturen, als seinen Nachbarn und dem eigenen Volk.

Wer ist hier selbstherrlich?

Solange die Italiener sich nicht selbstkritisch mit ihren eigenen Fehlern und Schulden auseinandersetzen, können sie auch nicht mit dem Finger auf andere zeigen! Wenn wir angeblich so eine "arrogante Herrenrasse" sollen, dann erkläre mir mal einer, wieso es Italien gewesen ist, dass die Rechten mit ihrer "Italien first" und "Ausländer raus" Politik an die Macht gewählt hat.

Wie kann man die Schulden Italiens unter einem europäischen Rettungsschirm abladen, wenn man gleichzeitig mit Politikern sympathisiert, die noch mehr Schulden machen wollen, ohne einen echten und vor allem stabilen Plan dahinter zu verfolgen? Man muss hier schon ganz klar die Gegenfrage stellen, was sich die Italiener eigentlich einbilden? Abgesehen davon, dass nicht nur Deutschland Euro-Bonds ablehnt, ist es doch Italien selber, welches in den letzten Jahren auch nicht nur einen Hauch von Ansatz zur Haushaltskonsoldierung geleistet hat. Wo sind denn deren Bemühungen, sich erstmal selbst zu helfen? Bei Salvini???

Schon Griechenland

Hat Schäuble im Regen stehen lassen. D hat sich so gut wie möglich an den Gr. bereichert.
Wer sich das Konzept von Varoufakis durchgelesen und verstanden hat, weiss dass das gut war. Nicht umsonst ist V. Einer der renommiertesten Volkswirtschaftler der Welt.
Dann hat sich die D Regierung gewundert, dass es keine Solidarität in der Flüchtlingsfrage gibt. Da wurden von D wieder die Mittelmeerländer im weiteren Verlauf allein gelassen.
Jetzt ist die Not in Spanien und Italien am grössten und wieder ist beim Geld Schluss mit Solidarität. Dabei will man keine Almosen. Aber Europa ist für die Bundesregierung vor allem Exportmarkt und erst ganz weit hinten Solidargemeinschaft. Man muss sich nicht ausnutzen lassen, aber wenn Freunde in der Not an der Tür stehen schlägt man diese nicht zu.

Italien

Die Reaktion erinnert mich an Griechenland oder auch eines 2 jaerigen Kindes. Ich schreie, schmeiss mich auf den Boden bis ich das bekomme was ich will.
Italien Problem ist selbstgemacht und lange vor der Corona Krise, der Versuch die Schulden umzuverteilen und das Risiko auf alle europaeischen Steurerzahler zu verteilen ist nicht neu - und darf NIEMALS geschehen.
Wenn so wie in Griechenland die Sozialsyteme, Rentensysteme Feriengeld.. derart unterschieldlich sind heisst es sich ersta einmal anpassen. Ich kann nicht ausgebene was ich nicht habe.
Frankreich ebenso - jetzt wo Marcon auf Wiederstand stoesst kommen die Vorderungen nach Eurobonds wieder.
Natuerlich soll den Laender geholfen werden aber die Schulden muessen schon selbst beezahlt werden.
Ich bin sehr gespannt wie lange die EU noch zusammenhaelt. Wird Polen, Ungarn ++ verurteilt weil sie keine Fluechtlinge aufnahmen?.. Ich sehe nur Sprengstoff und nicht gemachte Hausaufgaben.

Wer sich den Schuh ancient.. .

Natürlich wissen auch im Ausland die allermeisten Menschen, das sehr viele Deutsche geradezu einen Schuldkult pflegen. Objektiv gesehen stehen viel Länder geschichtlich wirklich nicht glänzend da und haben tiefschwarze Flecken. Natürlich auch Italien und vor allem auch im 1. und 2. Weltkrieg. Es interessiert nur halt keinen. Auch hier gibt es einen Klassenstreber, der sämtliche Schuld gerne auf sich lädt und trotzdem nicht gemocht wird. Deutschland.

Und mit der Arroganz das stimmt selbstverständlich. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Heute am Hypermoralischen Wesen.

Die Deutschen - Nazis forever

Als junger Mann viel gereist. Auf meinen Europareisen bin ich immer wieder den Stereotypen begegnet. Deutsche wären Nazis, Deutsche wären arrogant. Deutsche suchen nach Dominanz. Deutsche sind Arschkriecher. Deutsche wären nicht teamfähig, verkrampft & völlig verblödet.
Deutsche wären schlecht im Bett.
Und tatsächlich traf dies auch alles zu, bestätigte sich, im Verlauf meiner Ausbildung und später während meiner beruflichen Phase. Ja, die Deutschen suchen nach Dominanz. Viele Deutsche sind krampfig, fühlen sich im Braunen wohl.
Gib einem Deutschen einen Hausmeisterposten, schon fühlt er sich als Polizeipräsident. Unsere Lehrer waren alle Ehemalige. Meine Kollegen aus dem Osten- hatten gerne beim Spitzeln mitgemacht. Und wir Wessis alle dekadent.
So ist das mit " Den Deutschen". Eine Generation gibts an die Nächste weiter.

Aber wie damit umgehen?

Lasst uns an unserer Deutschen Arroganz feilen, da geht noch was. Ein bisschen mehr und vielleicht reichts - zur Weltherrschaft?

@ um 10:00 von berelsbub

Wohl eher nach dem Motto: Obwohl eure Nazis immer noch frei herumlaufen, erlassen wir euch einen großen Teil der Schulden, die ihr mit den schlimmsten denkbaren Grausamkeiten und einem Krieg verursacht habt.

ie halten sich noch immer für eine Herrenrasse."

Die halten sich noch immer für eine Herrenrasse." so ein Blödsinn habe ich lange nicht mehr gelesen

Wie lange hält die "Wertegemeinschaft" EU noch??

Wenn solche Hetze verbreitet wird ?Lange kann dies nicht gut gehen.

Nirgendwo wird deutlich darauf hingewiesen und erinnert, dass Italien viele Jahre viele Möglichkeiten "verschlafen" hat weil die Bevölkerung immer wieder irgendwelchen Personen geglaubt hat, welche fehlende Fähigkeiten durch große Sprüche ersetzt haben. Wie oft wurde zum Beispiel der reiche Berlusconi von den Italienern gewählt und wie unklar ist immer noch wie dieser so reich geworden ist?

Wir sollten unsere Strategie ändern

Unsere europäischen Freude, namentlich die Franzosen und die Italiener aber auch viele andere, wünschen sich von Deutschland eine lockerere Geldpolitik. Wir sollten ihnen den Gefallen tun und unsere Ausgaben deutlich erhöhen. Für Verteidigung, für Bildung, für Soziales.

Der Deutsche sollte im gleichen Jahr in Rente gehen, wie der Italiener oder die Franzosen. Der Deutsche sollte sich die gleiche Arbeitsmoral aneignen, wie im Rest (Südeuropas). Wir sollten ein Familiengeld bezahlen wie in Ungarn.

Bezahlen tun wir das alles mit neuen Schulden. Wir haben da noch soo viel Luft nach oben, bis wir das gleiche Niveau unserer Freunde erreicht haben...wir könnten sämtliche sozialen Konflikte auf Pump lösen. Mehr Rente für die Alten, Entlastung für die arbeitende Gesellschaft.

Und wenn dann der finanzielle Stabilitätsanker Deutschland wegfällt, dann haben wir in Europa endlich alle die gleichen Sorgen und können an einem Strang ziehen...

Nazikeule auf italienisch?

Entweder Deutschland zahlt de facto hunderte Millarden Euro an Italien oder die Deutschen sind Arrogant. Und Nazis.

Auch sind die Aussagen sehr geschichtsvergessen. Italien hat 1915 im 1. Weltkrieg das damalige deutsche Kaiserreich und seine Verbündeten angegriffen, um Gebiete zu erobern.

Im 2. Weltkrieg hat das damals faschistische Italien bei Hitlers Eroberungszügen freudig bis 1943 mitgemacht und im Fall von Griechenland auch veranlasst.

Nur zur Erinnerung:

Zitat Wikipedia: Am 10. Juni 1940 trat Mussolini – in der Annahme, der Krieg werde wenige Monate dauern – auf deutscher Seite in den Zweiten Weltkrieg ein. Die italienischen Angriffe auf britische Positionen im östlichen Mittelmeer und in Ostafrika scheiterten jedoch ebenso wie der Angriff auf Griechenland im gleichen Jahr, wodurch Italien die Fähigkeit zu selbständiger Kriegführung („Parallelkrieg“) weitgehend verlor.

Einfach nur schlimm....

Nazi-Vergleiche mir fehlen echt die Worte.........

Warum hat Italien so hohe

Warum hat Italien so hohe Schulden?
Es waren seine Vorgängerregierungen, größtenteils Berlusconi.
Wenn einige Italiener meinen wir Deutschen wären egoistisch und herrschend in der EU, sollten sie auf unsere beständige Regierung schauen, davon ist Italien und auch Griechenland weit entfernt.
Italien hat Chancen vertan, und das über Jahrzehnte hinweg. Also nein zu eurobonds, eher sollte ein Solidaritätsbeitrag zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen durch corona in ganz Europa erhoben werden.

Gut! Ich achte dann in

Zukunft streng darauf keine Produkte mehr aus Italien zu kaufen.
Ich habe mit Nazideutschland nichts zu tun und habe genug Nachteile in Kauf nehmen müssen weil meine Eltern damals Kriegsflüchtlinge Kinder waren.

Was

einzelne in Italien denken oder sagen, sollte man nicht generalisieren.
Italien hat ein viel höheres pro Kopf Vermögen als Deutschland. Daß man hierzulande sein Geld nicht mit anderen teilen möchte ist an sich nicht verbrecherisch.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Die boesen Deutschen

Es ist doch immer das Gleiche, ob Griechenland, Italien oder anderswo. In einigen Laendern wird permanent ueber die eigenen Verhaeltnisse gelebt, dazu kommen Korruption und Misswirtschaft. Dann wird neidvoll auf Deutschland geschaut und finanzielle Hilfe gefordert. Wenn diese dann ausbleibt sind die Deutschen wieder die Nazis. Das wird in 100 Jahren noch so sein.
Diese Laender sollten ihre Aktivitaeten aufs Sparen und auf die Reform der wirtschaftlichen Verhaltensweise (das gilt fuer Staat und Buerger gleichfalls) verlagern . Dann braucht man nicht nach Hilfe zu rufen und andere, die sorgsamer mit ihrem Geld umgehen, verteufeln.

UNFASSBAR

Seit der Finanzkriese haben wir Negativzinsen, um Ländern wie Italien Zeit zu erkaufen um zu reformieren.
Passiert ist seit 10 Jahren fast nichts. Die Zeit wurde nicht genutzt.
Jetzt ist die nächste Kriese da und aus Italien kommen Nazi Vergleiche weil die Deutschen (und nicht nur wir) Euro-Bonds ablehnen.
Natürlich müssen wir Italien helfen, aber nur wenn Italien endlich anfängt zu reformieren.
Veraltung, Misswirtschaft, Korruption, Bürokratie etc.

re einfach unglaublich

Deutschland liefert sehr wohl Schutzausrüstung nach Italien, die Abnahme von Patienten hatte ich bereits erwähnt. Wenn man ein bisschen recherchiert findet man dies auch ohne weiteres heraus.

Aber Hauptsache man kann die deutsche Regierung kritisieren und die russische loben...

Ich kann es nicht mehr hören!

Jedes mal wird diese alte Nazi Geschichte rausgeholt, wenn wir mal nicht nach der Pfeife tanzen. Ich kann mich grob erinnern, dass Mussolini damals noch ein guter Freund war.
Wie auch immer, der Gedanke von einem vereinten Europa ist für mich schon lange geplatzt. Das merkt man jetzt noch mehr.
Liegt aber nicht nur an uns.

um 10:07 von nie wieder spd

"...Ludwig Erhard schon im Wirtschaftsministerium der Nazis gearbeitet hat..."

Was für eine Aussage! Sie werden vermutlich nun total überrascht sein, wenn ich Ihnen mitteile, dass es in den Nachkriegsjahren gerade bis in die 50er hinein KEINEN Deutschen gegeben hat, der nicht irgendwo schon in Nazi-Deutschland tätig gewesen war! Ist das etwa ein Manko? Dann hätte man Deutschland solange stilllegen müssen, bis die Nachkriegsgeneration das Alter erreicht hat, welches zum Arbeiten reichte.

Wie viele Italiener sind eigentlich begeistert Mussolini hintergelaufen?

Wir geben Milliarden an die Türkei

Warum sollten wir nicht Italien finanziell unterstützen, das uns kulturell so viel näher steht?

Mailand, Florenz, Rom - Zentren der europäischen Kultur. Opern und Italdisko, la dolce Vita, Venedig und der Sommerurlaub an der Adria.

Deutsche lieben Pizza und Pasta, Osso Bucco und Cappuccino.

Zeit für Solidarität mit unseren italienischen Freunden.

Siamo solidali von i nostri amici italiani!

nie wieder spd

>>..., sind die Vorwürfe der Italiener nicht von der Hand zu weisen. ..<<
Sie haben recht. Orientieren wir uns an der Historie und all ihrer Fehden und leben die Zwietracht und das Gegeneinander. Wofür Freundschaften aufbauen und pflegen, wenn sie doch immer so gerne zer- und verissen werden. Wer will, findet immer Gründe welche trennen.

@berelsbub

"Frei nach dem Motto:

Gebt uns euer Geld, oder wir finden euch doof"

In etwa darauf läuft es hinaus. :-)

Ich wäre übrigens für eine gemeinsame Schuldenaufnahme der EU. Jedoch müsste das auch die EU übernehmen und diese müsste dann auch entscheiden wie das Geld verteilt wird.
Das will aber komischerweise keiner, nichtmal die Italiener.
Derzeit laufen die Vorschläge darauf hinaus das "wir" bürgen und "andere" das Geld ausgeben.

..und immer wieder Druck durch Erinnerung an die Nazi-Zeit

bei allem Verständnis für die finanzielle Not der Italiener und der benötigten Hilfe, die Deutschland auch weiterhin leisten sollte, ist der versuchte Druck (Erpressung) mit der Vergangenheit (Nazizeit) völlig unpassend und inakzeptabel.
Leider haben sich einige Staaten in jüngster Vergangenheit - letzten 10-15 Jahren - immer wieder gerne des -beliebten- Druckmittels an die deutsche Vergangenheit -vor über 75 Jahren- für zusätzliche oder unangemessene Zahlungen in Milliarden-Höhe bedient.
..und hierbei vergisst Italien (oder schaltet gerne aus), dass die eigene Vergangenheit auch einige schwarze Flecken hinterlassen hat.
Ebenfalls sollte Italien bedenken, dass Deutschland der größte wichtigste Handelspartner für Italien ist.
Europa sollte sich -gerade in dieser schwierigen Situation helfen, allerdings nicht mit Euro-Bonds!!
Denn jedes EURO-Land ist für seine wirtliche Situation alleine verantwortlich und will sich auch nicht in seine Finanz- und Wirtschaftspolitik reinreden lassen.

Zustimmung

dies kann ich nur unterstützen.
Das aktuelle Handeln ist wichtig! Und wir müssen für Solidarität sorgen, um auch in der Zukunft weiter zu bestehen, was sicher auch Geld kostet.
Wir müssen dies tun, um unsere Außengrenzen zu sichern. Die sind nicht am Hindukusch zu verteidigen, sonderen ganz konkret an den EU - Außengrenzen.
Es gibt genügend Kräfte um uns herum, welche das System destabilisieren wollen. Das wird dann aber auch Deutschland destabilisieren, den Wohlstand und den Frieden.

Wenn man ...

... die Haltung der Regierungen vieler EU Staaten und auch die Meinungen vieler Foristen betrachtet...

... muss man zu dem Schluss kommen, dass die EU nur als gemeinsamer Absatz- und Arbeitskräfte Markt existiert. Als solidarische Gemeinschaft existiert die EU nicht.

Corona Krise als Lackmus Test.

Ich kann die Enttäuschung verstehen

Die Auswüchse und Bezüge der Kritik in Italien sind sicherlich sehr zu hinterfragen. Aber vom Grundsatz her kann ich die Enttäuschung absolut verstehen. Was ich nicht verstehen kann ist die wiederholte Gnadenlosigkeit von Frau Merkel!
In dieser beispiellosen Situation wäre nun wirklich Europa gefragt. Tun wir nichts, tun wir dem Euro und uns selbst keinen Gefallen...

Nachvollziehbar

Wie sollen denn die Deutschen die italienischen Schulden bezahlen? Lassen sie die Deutschen 38 Stunden in der Woche mit Gehalt und zusätzlich 22 Stunden ohne Gehalt arbeiten damit alle Nachbarländer Ihre Forderungen eintreiben können und deren Schweizer Konten weiter prall gefüllt bleiben. Da ist es besser wir lösen Deutschland auf und schlagen West und Ostdeutschland an seine Nachbarstaaten dazu dann können ja alle "meckerer" endlich zufrieden sein.

Ein unsachlich - aber so ist es in der Krise

Die Kritik mancher Italiener ist einfach unsachlich.
Ein schlimmeres Wort vermeide ich hier.

Jetzt olle Kamellen rauszukramen und auf die dt. Geschichte zu verweisen führt doch an den wahren Problemen Italiens vorbei. Das Land hat es noch nie geschafft, seine finanziellen Dinge zu ordnen. Man schaue sich nur die letzten Jahrzehnte an. Ein wahres Durcheinander gabs auch in den politischen Führungen dieses Landes.
Nichts funktioniert! Aktuell sind es die unhaltbaren hygienischen Zustände sowie Mängel in italienischen Krankenhäusern, die erst die vielen Toten ermöglicht haben.

Der Italiener Draghi als Chef der EU-Finanzen hat durch seine Politik die südeuropäischen Staaten einseitig bevorzugt. In der Folge haben Millionen deutscher Sparer ihre Altersvorsorge verloren.

Soll jetzt Dasselbe nochmals geschehen?
Nein; ein klares Nein zur Vergesellschaftung von Schulden!

der scheinbar einfache Weg ist oft der Falsche

Bonds helfen Italien nicht sondern verschieben nur das Problem.
Die Zinsen für alle EU Länder würde teurer. Da kann die EU Italien auch gleich Geld mit Auflagen geben. Der ESM ist doch da. Allerdings war Italien schon vorher viel zu hoch verschuldet. Das Land kann jetzt über Kredite allein nicht gesunden. Italien ist zu groß um von der EU gerettet zu werden. Für Frankreich , welches auch unter der Schuldenlast ächzt würde die Ansteckungsgefahr wachsen. Italien müsste den Euro abwerten können ( hierzu sind die Ausführungen von Prof. Sinn und anderen hilfreich) . Warum kann es innerhalb des Euros nicht einen Euro ligth geben wo dies möglich ist? Mit Bonds würde die Finanzkrise unaufhaltsam sein und durch Gelddrucken löst man keine Probleme .
Italien muss geholfen werden und muss sich auch selbst helfen aber nicht mit Bonds.

@ um 10:11 von sinuhe251

Wenn wir anderen Ländern die Gelegenheit und die Veranlassung zum Einsatz der Nazikeule geben, ist das nicht deren Schuld.
Zumindest bis in die 1970er Jahre hinein wurde in der BRD auch im Wirtschaftsministerium Nazipolitik abgeliefert.
Der „Vater des Wirtschaftswunders“, Ludwig Erhard, war ein ziemlich hoher Funktionär des Reichswirtschaftsministeriums der Nazis.
Und nicht der einzige Nazi, der in der BRD politische Karriere gemacht hat.
Das ist die Schande der BRD!

Was soll das den?

Die Regierung in Italien sollten sich selbst erst an der eigenen Nase fassen. Aber, was kommt als nächstes? Wiedergutmachung zahlen? Italien war schon vor der Coronakriese schlecht dran, weil sie teilweise Fetternwirtschaft und Korruption betrieben haben. Wer hat denn die Asylanten nicht an Land nehmen wollen, obwohl es kein Grund dagegen gab? Natürlich können wir helfen, auch finanziell, aber nicht unter solchen Bedinungen. Welche Länder sind dann als nächstes und wollen Geld? Polen, Griechenland, Frankreich usw.? Wo wir helfen können sollten wir es tun. Erst sollte "Europa" mit eine Sprache sprechen, dann kan man über Eurobonds od. besseres reden. So lange jeder sein eigenes Süppchen kocht, wird das nichts einschl. Deutschland.

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