Kommentare

Absolut überfällig.

Dass sich private Pflegeeinrichtungen und Verbände gegen eine (gerechte) tarifliche Bezahlung der genannten Berufsgruppen wehren, wen wundert das?

Umso erfreulicher, dass kirchliche Pflegeeinrichtungen dem “wohlwollend“ gegenüber stehen.
(Warum nicht schon längst in die Tat umgesetzt?)

Angesichts des derzeitigen offensichtlichen Missstandes ist der Zeitpunkt, zu dem Herr Heil seine Vorschläge verlautbart, genau der richtige.

Hoffentlich mit dem entsprechenden Erfolg.

SPD

Aha, es gibt auch noch Politiker in der SPD mit guten Ideen, Frau Esken, nehmen sie sich ein Beispiel

Sie müssten besser bezahlt werden.

welche Einsicht
aber besser spät als nie !
kann man da nur sagen
und wenn die schon dabei sind
vielleicht auch schauen dass die nicht unterbesetzt arbeiten
13 Kranke /Pflegekraft ... muß ja nicht wie in USA sein mit fünfen,
aber so in der Gegend von 8 wie in der Schweiz !

Es wird Zeit

Dass die Leute für die jeweiligen Knochen Jobs anständig bezahlt werden.
Wenn dann die PV 2 Ct mehr kostet und die Milch 1 Ct mehr, was solls.

Es wird auch Zeit!

Wenn als Ergbnis aus dem Ganzen raus kommt, dass die Pflegekräfte endlich einen angemessen Lohn erhalten, wäre das doch mal etwas Positives!
Vielleicht zieht man noch den einen oder anderen Schluss aus dieser "Krise".

Ich wette

....wenn die Lage sich beruhigt hat und die Pflegekräfte dieses Versprechen einfordern, dann passiert folgende“ so einfach ist das nicht“und“jetzt muß man nachjustieren“ usw usf
Die ganze Sache wird zerredet und passieren tut nichts

Pflegeobergrenzen

Wenn man dann im selben Atemzug neben einem ordentlichen Gehaltsplus (auch bei den"wohlwollenden" kirchlichen Trägern) auch noch den am 1.3. gestrichen Pflegeschlüssel nicht nur wieder einführt, sondern auch noch auf ein leistbares Niveau anhebt, dann wäre schon viel gewonnen. Und wenn dann ab und an noch das Arbeitszeitgesetz eingehalten wird, könnte es fast ein Traumjob werden.

Und zusätzlich sollte das Geld,...

... das gerade für die App verschwendet wird, in die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen gesteckt werde.

Wird das Signal jetzt endlich gehört?

Bundesdeutsche Krankenhäuser wurden in den letzten zwei Jahrzehnten, egal welche politische Farbe gerade das Sagen hatte, auf Effizienz getrimmt und dem Markt ausgesetzt.

Dabei sind sie und die darin tätigen Menschen Teil der unverzichtbaren Grundversorgung, wie wir in diesen Zeiten eindrucksvoll erfahren. Ich bin sicher, die Klinik-Beschäftigten aller Berufgruppen werden wieder einmal alles Menschenmögliche tun, um diese kritische Zeit zu überwinden. Jedoch im Vertrauen darauf, dass künftig ein wenig mehr Wertschätzung nicht nur in warmen Worten, sondern auch in messbaren Taten folgt. Unsere Belegschaften gehen nun in Vorleistung im Vertrauen darauf, dass „der Schuss gehört wurde“ und es nicht in einem „Weiter so“ endet.

Wirtschaften wir unser Gesundheitssystem nicht mehr weiter herunter. Investieren wir zukünftig ausreichend Zeit, Geld und Anerkennung unsere Krankenhäuser. Das deutsche Gesundheitssystem ist schon nicht schlecht, droht aber zu kippen.

In der Krise geht alles - und danach: ein weiter so wie bisher ?

Für die Regelung bin ich durchaus.

Nur man sieht – in der Krise geht alles.

In der Krise ist überall Geld ohne Ende da.

In der Krise nimmt man auf nichts Rücksicht – nicht einmal darauf, dass einheitliches Handeln in der ganzen Republik notwendig wäre. Jeder kocht sein eigenes Süppchen.

Wie übrigens die EU auch.

Ich glaube, nach der Krise muss dringend vieles geändert werden – nicht nur die Bezahlung für die Pflegekräfte.
Hoffen wir, dass es dann kein "weiter so" gibt.

@ 14:31 von PatricioKanio

Wieso braucht es da in Ihrem Kommentar den Seitenhieb auf Frau Esken? Die weiß bestens um die schlechte Lage und miese Bezahlung derer, die in der Corona-Krise nun von einer breiten Mehrheit als "systemrelevant" anerkannt werden,
und sie weiß dass auch dann noch, wenn nach Corona viele das wieder zu vergessen haben scheinen, und wird sich weiter für mehr Lohnrerechtigkeit und faire Arbeitsbedingungen politisch engagieren. Frau Esken setzt sich schon lange für bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen von Menschen in der Pflege, im Einzelhandel und anderswo ein.

Heil will Tarifverträge für alle Pflegekräfte....

Dann soll er sich mal um den Asklepios-Konzern kümmern.Da kämpft Ver.di schon seit längerem um einen Tarifvertrag.Oder um das nordhessische DRK,daß den Beschäftigten Lohn(6%) und Urlaub(5 Tage) kürzen,die Überstunden nicht mehr bezahlen will(Labournet).
Und im Einzelhandel,da sieht es schlecht aus.
Aber nach Staatshilfe,da rufen jetzt auch Ketten wie die tariflose Douglas-Kette(Parfüm),die aber daß Kurzarbeitergeld von 60% für ihre Beschäftigten kaum aufstocken will.

Heil will Tarifverträge für alle Pflegekräfte...

Pflegekräfte gehören für Bundesarbeitsminister Heil zu den Leistungsträgern in der Corona-Krise. Sie müssten besser bezahlt werden.
###
Müssten,Sollten oder Könnten...Bitte Machen Herr Heil !...Warum kommt diese Erkenntnis erst jetzt ? Jahrelang wurde dieses Problem Ignoriert und verdrängt. Von allen Parteien... Den Leistungsträger waren Pflegekräfte in Heimen und Krankenhäusern schon immer. Und das nicht erst in der Corona Krise. Und wie schon immer lag das Problem an den hohen Kosten und Wirtschaftlichkeit in Pflegebereich. Seien wir doch ehrlich. Wie sieht es denn in Pflegeberufen aus ? Das Problem ist nicht erst seit drei Wochen bekannt. Nein, das Problem in der Pflege ist seit vielen Jahren bekannt. Also nicht nur Reden Herr Heil. Machen...

Es ist an der Zeit, daß man aus

der Krankheit oder Gebrechlichkeit von Menschen keinen Profit schlägt. In Kriesenzeiten zeigt sich der wahre Charakter und der ist nun deutlich sichtbar.

Wenn uns diese Krise etwas lehrt...

...dann, dass man die Bezahlung von Pflegekräften und die Ausstattung des Gesundheitswesens nicht dem Markt überlassen darf.

Menschen, die (noch) bereit sind, unter den prekären Bedingungen tagtäglich für uns alle zu arbeiten und dabei an ihre Grenzen und darüber hinaus zu gehen, MÜSSEN angemessen bezahlt und deren Arbeitsbedingungen NENNENSWERT verbessert werden.

Applaus und Schokolade reichen nicht, sondern sind die moderne Variante von "Vergelt´s Gott!".
Das muss aufhören!
Wer professionelle Arbeit erwartet, muss Menschen auch wie Profis behandeln und entlohnen.

Das wird die CDU zu verhindern wissen!

Schaut man sich die Politik der letzten Dekaden an, so wird es keine flächendeckende anständige Bezahlung für derartige Berufe geben. Falls so etwas beschlossen wird, dann sicherlich wie so oft mit tausend Hintertüren, die eine angemessene Bezahlung aushöhlen.

Zur Wahrheit gehört auch: Viele pflegebedürftige Menschen bekommen jetzt oder in Zukunft die Pflege, die sie selbst gewählt haben. Probleme in diesem Sektor werden seit Jahren in den Medien angemahnt, aber für wichtig haben es die Menschen scheinbar nicht gehalten. Auch sehe ich unter dem aktuellen Minister Spahn kaum nennenswerte Verbesserungen für die Betroffenen. Was hat er eigentlich konkret und spürbar erreicht?

14:31 von PatricioKanio

aber gerade kam eskens kollege hawibo um die ecke, mit der forderung nach eurobonds. also nix mit guten ideen der fürhrung. heil ist die ausnahme

Lohnerhöhung

Wer sagt das die Pflegekräfte besser bezahlt werden müssen, der muss auch sagen wer dies bezahlt. Die Kassen tun es nicht. Denn das tun dann auch die Kunden. Die Mehrkosten werden auf die Zupflegenden abgewälzt. Heißt bei mehr Lohn weniger Pflege. Aber das wollen die Damen und Herren der Politik nicht hören. Die brauchen sich um ihr Geld keine Sorgen machen. Genau wie die der Kassenbediensteten, oder warum verdienen Kassenvorstände mehr wie Pfleger? Die privaten Pflegedienste würden gern mehr zahlen, wenn man auch mehr bekommt. Nur das bestimmen wieder Leute die sich um ihren Lohn keine Sorgen machen müssen und auch keinerlei Risiko tragen. Ich würde meinen MA sofort mehr zahlen aber mir gesteht die Kasse nicht mal 2% Gewinn zu.
Warum muss ein Pflegedienst gewinn machen? Weil es ein Unternehmen ist.
Googlet mal was der Vorstand der AOK bekommt, ohne ein Risiko für die dortigen MA zu tragen. Denn Krankenkasse bekommen immer Geld genau wie die GEZ. Egal wie sie wirtschaften.

Passend dazu: Bundespressekonferenz von heute

Heute wurde in der Bundespressekonferenz dazu die Frage gestellt, wie denn die hoeheren Loehne fuer Pflegekraefte bezahlt werden sollen, wenn die Beitragsaetze nicht angehoben werden. Dazu hatte man in der Bundesregierung keine Antwort.

Was naemlich viele Kritiker, die hier dem Markt Versagen vorwerfen, ignorieren: Die Pflegesaetze sind staatlich festgelegt und selbst Privatpatienten zahlen die gleichen Pflegesaetze bzw. Mindestbeitraege.

Dadurch gibt der Staat vor, wie viel Lohn die Pflegekraefte am Ende erhalten, sofern er das Geschaeft nicht zusaetzlich subventioniert.

Also, entweder hebt der Staat die Pflegesaetze deutlich an oder er muss das Geschaeft bezuschussen. Anders geht es nicht.

Die aktuellen Pflegesaetze reichen schlicht nicht aus, um hoehere Loehne zu bezahlen. Duerfte der Markt hier frei entscheiden, wuerden die Pflegesaetze deutlich steigen, aber somit auch die Loehne der Pflegekraefte und am Ende auch die Zahl der Pflegekraefte.

14:56 von andererseits

Frau Esken setzt sich schon lange für bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen von Menschen in der Pflege, im Einzelhandel und anderswo ein.
.
Esken und SPD haben doch miteinander was zu tun ?!
also meines Wissens ist die SPD seit Jahren an den Schaltstellen der Macht
warum tut sich da nichts - wo liegt also der Sinn die zu wählen

... und wenn man neben der

... und wenn man neben der fairen tariflichen Bezahlung der Pflegenden noch erkennt, dass "Grenzschließung" mehr Probleme schafft als löst und einen vernünftigen Umgang damit findet und z.B. Erntearbeiter*innen aus anderen EU-Ländern wieder - unter den derzeit einfachen Regeln von Handhygiene, Abstandsregel und Kontaktreduzierung - Arbeit auch auf unseren Feldern gibt und dabei auch neu definiert, wer oder was systemrelevant ist, und auch hier für bessere Arbeitsbedingungen und faire Entlohnung nicht nur jetzt zur Spargelzeit ... dann ist noch ein weiterer Schritt hin zu einer humanen solidarischen Gesellschaft getan, der hoffentlich eine längere Halbwertszeit hat als Corona.

>>Pflegekräfte gehören für

>>Pflegekräfte gehören für Bundesarbeitsminister Heil zu den Leistungsträgern in der Corona-Krise. Sie müssten besser bezahlt werden. <<

Das hätte man vor Jahrzehnten erkennen können!

Aber gut, lieber spät - als nie!

>>Gerade in dieser Zeit sehe man, dass die Leistungsträger nicht immer die im Anzug und mit Krawatte seien, sondern die im Kittel, die in der Alten- und Krankenpflege arbeiteten.<<

Leistungsträger in Anzug und Krawatte?

Das waren noch nie Leistungsträger.

Jedenfalls habe ich noch nie auf Baustellen Leistungsträger in Anzug und Krawatten mauern, verputzen, malern oder Fliesen legen usw. gesehen.
Dasselbe gilt auch für Supermärkte, Krankenhäuser oder Altenheime.

Meist sind Anzug und Krawattenträger die Wichtigtuer! (Siehe u.a. Politik)

Aber um eine Gesellschaft funktionsfähig zu halten, braucht es Menschen, die anpacken!

PS. Ich hoffe, dass das Vorhaben von Herrn Heil umgesetzt wird! Sonst kann man von dem Anzugträger mit Krawatte außer schwätzen nichts erwarten

um 14:35 von Lyn

>>
Es wird Zeit

Dass die Leute für die jeweiligen Knochen Jobs anständig bezahlt werden.
Wenn dann die PV 2 Ct mehr kostet und die Milch 1 Ct mehr, was solls.
<<

Wenn die Krise vorbei ist, dann sollte man sich noch tiefer gehend mit den Erkenntnissen befassen. Eine anständige Bezahlung und eine quantitative Verbesserung von Pflegern und vielen anderen lebenswichtigen Berufen könnte man locker durch die Austrocknung der sogenannten Finanzindustrie bezahlen. Da werden durch die milliardenteure Bezahlung von Gamblern Gelder umgeleitet, die man den Gesellschaften zurückgeben muss. Ebenso sollte man sich intensiver mit den leistungslos bezogenen Erbschaften befassen. Und man müsste die Umgehung und Ignorierung von Vorgaben im Bereich der Wirtschaft viel härter sanktionieren (z.B. Umgehung Mindestlohn).

Ein selbst erarbeitetes Vermögen sollte dagegen nicht versteuert werden.

14:56 von andererseits

Sie scheinen meinen Kommentar nicht verstanden zu haben.

Ich ziele darauf ab, dass die Minister der SPD gerade viel leisten, Frau Esken fällt nur mit komischen Tweets/Interviews auf.

Als Beispiel nenne ich mal Ihren Tweet, dass Ausgangssperren nicht erforderlich wären, sowie Ihre Einmalabgabe für Reiche zur Refinanzierung des Coronapakets

Und den Seitenhieb auf Frau Esken braucht es, weil diese Frau gerade eine Volkspartei zu Grabe trägt als Vorsitzende

15:04 von FritzF

Es ist an der Zeit, daß man aus der Krankheit oder Gebrechlichkeit von Menschen keinen Profit schlägt
.
klingt gut
aber wo beginnt Profit ?
ein Arzt der Kranke behandelt oder ne Krankenschwester
ebenso ne Putzfrau oder Köchin im Pflegeheim
sollen die umsonst arbeiten

Das Gesundheitswesen wird

Das Gesundheitswesen wird teuerer werden. Deshalb müssen Menschen aus der Mittelschicht und darunter zukünftig erheblich mehr Steuern und Sozialabgaben entrichten.

15:11 von andererseits

ein weiterer Schritt hin zu einer humanen solidarischen Gesellschaft
.
wo beginnt denn Solidarität
bei Leuten die seit Jahren unterstützt werden
wenn aber "Not am Mann ist"
fehlen Arbeitskräfte
für was werden die eigentlich bezahlt ?

Kaum steht die Krise ins

Kaum steht die Krise ins Haus, wird gefordert, mehr zu bezahlen. Dass aber genau die Partei, die an dem unsäglich Privatisierungsprozess des Gesundheitswesens beteiligt war, sich plötzlich für die Misstände und die, die sie ausbaden müssen, interessiert, ist wahrlich keine Glanzleistung. Anstatt aufzufordern und warme Worte zu verteilen, sollte das Prinzip der Privatisierung in diesem und vielen anderen Bereichen überdacht werden. Warum muss Krankheit Gewinn erzielen? Meiner Ansicht nach ist es ein Unding, wenn dem Gesundheitssystem jährlich Milliarden durch Gewinnausschüttungen verloren gehen, damit sich Menschen bereichern, die für das System nichts leisten. Ein geschlossenes System, das vom Staat geleitet wird, wäre für alle Beteiligten besser. Gewinnmaximierung darf nicht auf dem Rücken von Patienten Pflegerinnen und Ärzten ausgetragen werden. Die Corona-Krise zeigt endlich, wer wirklich diese Gesellschaft zusammenhält.

15:07 von Karl Napf

Deswegen habe ich Herrn Heil ja so gefeiert.

Die beiden Parteivorsitzenden halte ich für eine Katastrophe.
Heil macht gute Arbeit, Scholz finde ich zur Zeit auch, aber die beiden an der Spitze machen die Partei kaputt

14:33 von Sisyphos3

"Sie müssten besser bezahlt werden!
Welche Einsicht,
aber besser spät als nie !
##
Sie sollten sich mal durchlesen was die SPD seit Jahren fordert!
Dann sollten Sie sich mal Gedanken machen, warum und von wem die Forderungen immer wieder abgeschmettert werden.
Ich wünsche Ihnen Gesundheit und Erkenntnis!

Heil will Tarifverträge für alle Pflegekräfte...

Am 01. April 2020 um 14:56 von andererseits
@ 14:31 von PatricioKanio
Wieso braucht es da in Ihrem Kommentar den Seitenhieb auf Frau Esken? 
Frau Esken setzt sich schon lange für bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen von Menschen in der Pflege, im Einzelhandel und anderswo ein.
###
Frau Esken ist seit 2013 MdB... Und wie lange ist die SPD schon mit in der Regierungsverantwortung ? Richtig, schon lange. Und hat sich seit dem etwas an den Bedingungen für Pflege oder im Einzelhandel geändert ? Darum kann man auch den Aussagen und Vorderungen nach Tarifverträgen von Herrn Heil nur bedingt glauben. Zeit hatte die Politik genug gehabt etwas zu ändern. Nur haben sie es getan ?

Die Einsicht kommt spät

aber sie kommt? Mal abwarten wenn alles wieder normal läuft .Da kann man dann gespannt sein wer von unseren Politikern sich noch an ihr „ dummes Geschwätz von Gestern“ erinnern. Jeder kennt die Gedächtnisleistung unserer Politiker wenn es ans Eingemachte geht.Noch etwas , es ist unbegreiflich dass D nicht in der Lage sein soll Schutzmasken herzustellen, da wird lieber Kurzarbeit beantragt

Leider kommt es so

sobald Corona einigermaßen ausgestanden ist, ist das kein Thema mehr

Lösung

Anstatt auf Tarifverträge zu setzen einfach gesetzlichen Mindestlohn so hoch ansetzen, dass alle eine anständige Bezahlung erhalten. Tarifverträge können dann von den Arbeitgebern auch nicht mehr unterlaufen werden. Bundesweiter Generalstreik der Arbeitnehmer ist ja leider verboten. Obwohl er hier durchaus angebracht wäre.

warum so spät?

Hätte man da nicht schon eher drauf kommen können? Ich meine, es muß doch einen Grund dafür gegeben haben, dass unser Gesundheitsminister nach Mexico geflogen ist, um billige Arbeitskräfte anzwerben.
Und das Gejammere der Privaten war mir von vornherein klar, jegliches Gehalt für die Mitarbeiter schmälert den Gewinn.
Aber ist Gesundheitsfürsorge für heden Bürger nicht Bestandteil des Grundgesetzes und gibt es dort nicht etwas, was lautet: "Eigentum verpflichtet"? Wenn es hier eine Revolution geben sollte, würde es schon genügen, wenn man als Ziel ausgibt, dass man sich an das Grundgesetz hält...

wir haben Sorgen

ob dass einer versteht, der von nem anderen Stern kommt
ganz unbedarft "unsere Probleme" besieht

hunderttausend, gar Millionen suchen Arbeit
zumindest wird das behauptet
die werden finanziell unterstützt
zuerst mit ALG 1 dann mit Hartz4
es fehlen Arbeitskräfte ...
in der Pflege, als Erntehelfer, egal wo
ob dieser "Unbedartfe Ausserirdische" begreift
warum man nicht die Leute, die man ohnehin bezahlt, nicht dazu nimmt

Wo ist denn die

Wo ist denn die pflegekraftgewerkschaft, die den unnützen pflegeaktionären die Suppe versalzt?
Aktionäre sind die Geißel des letzten Jahrhunderts und des diesigen.
Lediglich der Erstkäufer bringt einer Firma Geld . Der Rest ist nur blablubberfasel, nichts fteelles eben.
Also, weg mit denen und das Geld zu denen, die es wirklich brauchen.
Btw, das gilt für alle AGs

Pflegekräfte sind immer Leistungskräfte!

Unser Gesundheitssystem wurde aufgrund der Privatisierungen an einigen Stellen derart zurechtgespart, dass die Krankenpfeger(innen) immer am Limit arbeiten.
Die Quittung bekommen wir jetzt.
Die Zahlen unserer Sterbefälle sind doch nur noch relativ gut, weil bei uns sehr viele jüngere Leute beim Fasching angesteckt wurden. Wenn die Alten nach und nach dazu kommen, ist Italien nicht mehr so weit.

Übrigens benutze ich das Wort Leistungsträger für hart arbeitende Menschen. Die neoliberalen Leistungsträger sind besonders hohe Geldbekommer. Das ist nicht zwangsläufig an vergleichbare Arbeit gebunden. Gerecht wäre ein anderes System.

Im Gesundheitswesen sollten wir schauen, wer im Moment anderswo helfen kann und wer nicht.
Da fällt mir das arme Kuba auf.
Aus Kuba kommt sogar ein Medikament, dass bei der Heilung in Wuhan erfolgreich war.
Kubanische Ärzte genießen weltweit hohe Anerkennung.

Außerdem sollte alle Sanktionen gegen Bevölkerungen abgebaut werden (Syrien, Iran, Venezuela).

Danke dito 15:09

Sie beschreibten hier die Ursache des Problems.
Das Gehalt der Mitarbeiter kommt aus
aus den DRGs dem EBM und den weiteren Gebührenordnungen. Diese sind seit den 90er Jahren nicht nur nicht mal mehr inflationsbereinigt nicht angepasst worden sondern zusammengespart worden umd den alterungsbedingten Mehrbedarf auf dem Rücken der Mitarbeiter zu verschleiern.

Meine Beiträge für die Versorgenden und nicht die Verwaltenden oder Pharmakonzerne, die uns gerade jetzt (siehe Medikamentenmangel z.B. Propofol für Beatmungen) allein lassen.

der Abbau von Pflegebetten

dürfte ja jetzt erst mal vom Tisch sein ?

Heil will Tarifverträge für alle Pflegekräfte

1984 habe ich meine dreijährige Ausbildung zum Krankenpfleger am Uniklinikum in Tübingen erfolgreich absolviert. Seit dieser Zeit werden immer wieder Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben. Einen Pflegenotstand in unterschiedlicher Intensität gab es all die Jahre über. Es hat jedoch kaum jemanden interessiert. Keine der verschiedenen Regierungen/ Parteien hat das Problem (die gestellte Aufgabe) gelöst bzw. interessiert. Nun kommt die Konfrontation mit dem "alten" Problem mit Macht und Intensität zurück. Noch vor wenigen Monaten haben sich Kliniken damit selbst gelobt, dass nun so und soviele Pflegekräfte aus Italien und/ oder Spanien bei Ihnen in der Klinik angestellt wurden! Herr Spahn und auch viele Mitarbeiter der Personalabteilungen deutscher Kliniken fliegen in der Welt umher und loben sich selbst wie toll es ist, dass Pflegekräfte aus dem Ausland bald in Deutschland arbeiten werden. Lösung: Deutliche Verbesserung der Bezahlung im Kranken- und Altenpflegebereich

15:21 von davidw.

Sie sollten sich mal durchlesen was die SPD seit Jahren fordert!
.
ned schwäza, oifach macha

war die SPD die letzten Jahre in der Opposition oder an der Regierung ?
auf billige Ausreden kann ich verzichten
also !

Tarifverträge

Als Gewerkschaftsmitglied begrüße ich es, wenn möglichst viele Arbeitnehmer tarifgebunden arbeiten.

Es ist aber auch wichtig, was in den Tarifverträgen drinsteht, für ein Gehalt zum Mindestlohn oder nur knapp drüber brauch ich keinen Tarifvertrag.

Die jetzige Krise zeigt mir, wer wirklich die Leistungsträger sind, wer das Land am Laufen hält: Dies ist der medizinische Bereich, Lebensmitteleinzelhandel, Sicherheitsdienste (private wie öffentliche - Polizei), Transporte (Güter - Lebensmittel, aber auch Personen - ÖPNV), etc.

Häufig sind dies bisher eher schlecht bezahlte Berufe, und hier muß ein Umdenken der Gesellschaft stattfinden. Geiz ist eben nicht immer geil, er geht z.B. deutlich auf Kosten der Mitarbeiter im Einzelhandel!

14:47 von skydiver-sr

Ich wette ....wenn die Lage sich beruhigt hat und die Pflegekräfte dieses Versprechen einfordern, dann passiert folgende“ so einfach ist das nicht“und“jetzt muß man nachjustieren“ usw usf
Die ganze Sache wird zerredet und passieren tut nichts.
##
Um die Forderung der SPD durchzusetzen, braucht es eine Soziale Mehrheit im Parlament, die die Regierung stellt.
Danach sieht es leider zur Zeit nicht aus,
denn die Neoliberalen CDU/CSU/FDP/AFD haben die Mehrheit im Parlament, während die Sozialen SPD, Grüne, Linke mit Schlagseite dümpeln, wie ein leck geschlagenes Schiff.

Diese Krise macht es wieder

Diese Krise macht es wieder deutlich , dass es ein Fehler ist , wenn man das Gesundheitswesen immer mehr privaten Diensten überlässt. Der Staat sollte die Krankenhäuser , Pflegeheime , Altenheime , Wasserwerke , Kraftwerke wieder verstaatlichen , damit kein Wucher mit diesen lebensnotwendigen Einrichtungen mehr betrieben wird. Es wird aber jetzt sehr viel versprochen und wenn wir diese Krise gemeistert haben , dann werden wir feststellen , dass die Politiker meistens nur versprochen haben , was dann nicht mehr jeder wissen möchte und dann werden wir wieder die Schwätzer erkennen.Es wird nach der Krise versucht weiter so zu wurschteln , was aber dann gewaltig nach hinten los gehen wird.

@ 15:07 Karl Napf

Der EU-Stabilitätspakt wurde in seltener Einmütigkeit aufgrund der wirtschaftlichen Krise durch Corona ausgesetzt. Aber die Aussetzung des Stabilitätspakts wird nicht reichen, die EU braucht gemeinsame Finanzinstrumente; selbst neoliberale Ökonomen werben inzwischen für Eurobonds, denn die schwächeren Länder wie Griechenland oder Italien zahlen an den Finanzmärkten höhere Zinsen für ihre Kredite als z.B. Deutschland. Diese Zinsdifferenz (Spread) könnte sich dramatisch erhöhen, so dass auch in Nach-corona-Zeiten ein Crash droht, der dann natürlich auch Auswirkungen für den gesamten Euro-Raum hat. Aber Sie wissen ja immer schon, was keine gute Idee und auf alle Fälle böse ist...
Übrigens: Für Ihren ungerechtfertigten Vorwurf gestern (Sie wissen schon: "bösartig" und "nähen" und so) kann man durchaus ein faires "tschuldigung" rüberkommen lassen. Nur so als Anregung.

Und was bringt's?

Nah klar wäre es begrüßenswert, wenn die Pflegekräfte mehr verdienen würden. Überhaupt ist das Lohnniveau in Deutschland gegenüber anderen entwickelten Staaten eher niedrig. Die Konsequenz wäre aber, das auch die Preise steigen werden. Kann ich mir dann noch einen Heimplatz leisten? Hochschaukeln nutzt nicht. Hier müßte der Staat massiv unterstützen und/oder mehr staatliche Heime anbieten, um so Druck auf die privaten Anbieter auszuüben.

Pflegekraefte muessen besser bezahlt werden

Zweifellos. Die Frage ist von wem. Wie soll sich die Oma mit 800 EUR Rente die Pflegekraft leisten. Oder die Familie der Oma, in der beide bereits arbeiten gehen um zu ueberleben. Oder der Enkel, der gerade seinen 2000 EUR Netto Job bei der Polizei angefangen hat.

Das ganze System ist versaut. Gerade die SPD hat nicht auf ihr Klientel gesehen, und das schon sehr lange. Die Leute werden ausgesaugt.

Pflege, wie alles andere kann man sich leisten, wenns der Staat bezahlt.

Noch was. Eine ungelernte rumaenische (nur als Beispiel) Pflegekraft, nicht angemeldet geht in der Regel mit 1500 - 1800 EU/ Monat nach Hause + Unterkunft + Essen + Transport + 3 monatige Reiseversicherung.

Bitte, das haette ich auch gerne, dass mir das netto im Monet bleibt.

@Sisyphos - Seit wann machen Parteien Tarifverträge ?

>billige Ausreden kann ich verzichten<

Heil will Tarifverträge für alle Pflegekräfte...

"Applaus und Schokolade reichen nicht"so Arbeitsminister Heil...
Ein erster Schritt zur Anerkennung sei die Steuerbefreiung für Bonuszahlungen, die Finanzminister Olaf Scholz angekündigt hatte. 
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Na hoffendlich folgt diesen ersten Schritt dann auch ein weiterer nach dieser Krise. Die Vergangenheit hat doch allzu oft gezeigt das aus Versprechen und großen Reden von Politikern nur zu oft Luftblasen werden...

15:21 von Der freundliche...

Zitat:"Und wie lange ist die SPD schon mit in der Regierungsverantwortung ? Richtig, schon lange. Und hat sich seit dem etwas an den Bedingungen für Pflege oder im Einzelhandel geändert ?"
Sie vergessen leider, dass die SPD in D noch nie alleine regiert hat. Selbst den bescheidenen Mindestlohn und die Grundrente konnte sie erst nach langem Kampf gegen CDU/CSU durchsetzen. Ich finde, es wäre auch Aufgabe der Gesellschaft, den Verhinderern auf allen Ebenen (Politik, Verbände usw.) klar zu machen, dass jetzt endlich ein Umdenken und Neuhandeln erforderlich ist. Die Menschen in den Pflegeberufen und im Einzelhandel (Bsp. kann fortgesetzt werden) müssen endlich die Wertschätzung erfahren, die ihnen zusteht.

Die privaten Träger ...

... wehren sich gegen den Tarif, den die Kirchen und andere Wohlfahrtsverbände zahlen. Dagegen stemmt sich nicht Herr Spahn sondern die Lobbygruppe von Herrn Brüderle, die AfD und die FDP.

Und die Länder, bzw. deren hohen Beamte, die die Kostenerstattung für die ambulante und stationäre Pflege festlegen.

Man sollte die Dinge auch beim Namen nennen.

anderseits ..... wenn im

anderseits
..... wenn im vorigen Jahr nicht bekannt wurde , dass eine Frau Esken Parteivorsitzende der SPD geworden ist , dann hätte man bis heute von dieser Frau nichts vernommen , denn in BW war sie nur durch nichtssagende Politik bekannt. Seit wann setzt sich denn diese Frau für eine bessere Bezahlung im Pflegesektor und im Einzelhandel ein ? Ist denn die SPD nicht schon lange mit am Ruder in der GroKo ?
Solche Lobeshymnen auf diese Frau sind voll daneben , denn bisher hat sie nur geschwätzt und ist nur aufgefallen , dass sie massiv gegen die Rechten zu Felde zieht , aber in der SPD hat sie noch nichts voran gebracht.

15:36 von davidw

Zitat:"Um die Forderung der SPD durchzusetzen, braucht es eine Soziale Mehrheit im Parlament, die die Regierung stellt.
Danach sieht es leider zur Zeit nicht aus,
denn die Neoliberalen CDU/CSU/FDP/AFD haben die Mehrheit im Parlament, während die Sozialen SPD, Grüne, Linke mit Schlagseite dümpeln, wie ein leck geschlagenes Schiff."
So sieht's leider aus. Und immer mehr Unternehmen verabschieden sich aus der Tarifbindung und immer mehr Beschäftigte sehen es nicht mehr ein, Gewerkschaftsbeiträge zu bezahlen, jammern aber hinterher über zahnlose Gewerkschaften...

15:34 von Sisyphos3

Zitat:"ned schwäza, oifach macha
war die SPD die letzten Jahre in der Opposition oder an der Regierung ?
auf billige Ausreden kann ich verzichten"
Wenn Sie jetzt noch verraten, wie man als Juniorpartner in einer Koalition gegen CDU/CSU, die öffentliche Meinung und die Bedenkenträger der Unternehmensverbände "oifach mache ko", dann "send Se e Käpsele".

Und eine Spartengewerkschaft!

Dann braucht es ja nur noch eine vernünftige Gewerkschaft, die die richtigen Forderungen stellt.
Ein Einstiegsgehalt von 5000€ brutto, eine 30 Stundenwoche, 8 Wochen Urlaub und mit 57 Jahren in die Rente. Das sind meiner Meinung nach angemessene Mindestforderungen.
Aber dafür sollten die Pflegekräfte auch eine eigene Spartengewerkschaft gründen, Verdi hat oft genug versagt. Sonst bleiben Heils warme Worte doch nur leere Worthülsen.

Tarifverträge !

Da hat Herr Heil absolut recht, wenn er die Bezahlung von so manchem System- relevanten Beruf anprangert.
Das liegt aber auch an der immer mehr privatisierten Klinik- und Pflegebranche, die nur auf Gewinn seit Jahren getrimmt wird. All die großen Klinik- Konzerne werden sich mit Händen und Füßen wehren, damit es ja nicht zu einem verbindlichen und ordentlichen Tarifabschluss kommt. Sonst können ja all ihre armen Anleger und Investoren kaum noch Renditen ein streichen.
Genauso mies ist das Rote Kreuz und die anderen Hilfs- und Rettungsorganisationen, die drücken auch die Gehälter all der Helfer, um ja gut da zu stehen.
Dann all die privaten Pflegedienste und Einrichtungen, die zu einem beträchtlichen Teil auch noch bei den Abrechnungen betrügen, aber nicht mal den Mindestlohn zahlen, sollten so extrem bestraft werden, dass es auch wirklich einen abschreckenden Effekt hat.
Nun Herr Heil, rann an die Arbeit und bitte keine leeren Worte !!!

@ 15:11 von Sisyphos3

Die SPD ist als Juniorpartner in einer großen Koalition, da kann man - leider - nicht alles 1:1 durchsetzen. Und das, was an Lohngerechtigkeit, Mindestlohn, Absicherung von prekären Arbeitsplätzen etc. in den vergangenen Jahren passiert ist, trägt SPD-Handschrift - übrigens hat da Andrea Nahles Meriten verdient, was manche in ihrer politischen Bilanz gerne verschweigen.
Und das alles schreibe ich, ohne SPD-Wähler zu sein... Auch Sie müssen die SPD nicht wählen, könnten aber vielleicht in der Bewertung differenziert durchaus anerkennen, dass andere auch sinnvolles zustande bringen.

Die ganze Wahrheit

Die ganze Wahrheit wäre allerdings, wenn jetzt überall größzügig mehr Geld versprochen wird zu sagen wer das dann bezahlen soll, schon vor Corona wurde überall das Geld mit vollen Händen verteilt.

15:15 von Ist Wahr "..Das Gesundheitswesen wird..."

Dem ist zuzustimmen, das mit den Sozialabgaben ließe sich vielleicht verkraften, wenn der Soli ausgesetzt/ abgeschafft wird.
Ansonsten ist es so, das mit steigenden Lohnkosten Rationalisierungen lohnender werden - man erwartet förmlich, mit dem Ende der Krise kleine Roboter durchs Senioren Cafe` rollen zu sehen, die in einem Arbeitsgang Mund abwischen, Fieber messen und nach den Wünschen fürs Abendessen fragen...

Re IBELIN

Nicht jammern. Bewerben im Heim. Dann haben sie die 1800€ netto. Runter vom Sofa.

Pflegenotstand

Als ich Anfang der 70er Jahre meinen Zivildienst in einem Krankenhaus leistete, wurdem dort gerade die bisher tätigen Nonnen verabschiedet und durch "normale" Pflegekräfte ersetzt. Ergebnis: Anstelle der zum Gotteslohn tätigen Nonnen wurden jetzt deutlich weniger examinierte Pflegekräfte beschäftigt, die Lücken wurden mit Zivis (für den Träger weitgehend kostenfrei) gefüllt. Auf einer Station mit über 50 Betten und immobilisierten Langzeitpatienten waren bei Vollbesetzung vier examinierte und vier bis sechs Zivis und Hilfsschwestern eingesetzt, am Wochenende die Hälfte. Wir Zivis eigneten uns im learning by doing Kompetenzen in der Krankenpflege an, um die hauptamtlichen Kräfte unterstützen zu können. Hat sich seither viel geändert?

@15:44 von Gesellschaftskrise

Von "Lobeshymnen" für Frau Esken bin ich weit entfernt; die Wortwahl Ihres Kommentares "bisher nur geschwätzt" halte ich für unangemessen; dass Frau Esken klar gegen Rechtsaußen-Positionen zu Felde zieht, unterstütze ich.

Endlich!

Nach Jahren des Abbaus in der Pflege und einem geringes hätten Ansehen der Pflege in der Bevölkerung scheint sich das Blatt zu wandeln. Wenn die nun Realität würde und Pflegekräfte im Dreischichtdienst endlich angemessen entlohnt werden würden, wäre es ein Schritt in die richtige Richtung. Solange allerdings die Zulagen und Löhne in der IG Metall signifikant höher liegen als bei den Pflegenden, ist zu erkennen, dass die Arbeit mit und am Menschen wenig wert ist. Dies führt, wie aktuell zu sehen, in den Pflegenotstand, da niemand für dieses Schmerzensgeld bereit ist an Feiertagen, Wochenenden usw Tag und Nacht zu arbeiten.
Die aktuelle Entlohnung ist einfach unanständig!

Was zu tun wäre:

Die seit Jahrzehnten vernehmbare Aussage „zu viele Krankenhäuser in Deutschland“ hat sich ja wohl erledigt. Seien wir gemeinsam froh, dass es in unserem Lande noch eine veritable Anzahl funktionierender Kliniken gibt.

Unsere Gesundheitsversorgung ist hoheitliche Aufgabe, eignet sich nicht zum Geldverdienen am sogenannten „freien Markt“ und gehört mit ausreichend Mitteln ausgestattet.

Der Bund hat in Zukunft gesetzgeberisch dafür zu sorgen, dass die Kostenträger sowie er selbst alle Kliniken mit den Geldern ausstattet, welche zum Betrieb in der Realität und nicht am „grünen Tisch“ notwendig sind.

Die Länder haben künftig vollumfänglich den Investitionsverpflichtungen nachzukommen und damit dafür zu sorgen, dass fehlende Mittel nicht beim Personal abgezweigt werden.

Die Finanzierung der aktuellen Einnahmeausfälle hat unkompliziert und auskömmlich zu erfolgen. Es kann doch nicht wahr sein, dass trotz Ausnahmesituation schon wieder diverse bürokratische Hürden angekündigt werden.

"Gerade in dieser Zeit sehe man, dass die Leistungsträger nicht immer die im Anzug und mit Krawatte seien, sondern die im Kittel, die in der Alten- und Krankenpflege arbeiteten"

"Nicht immer" ist gut. Die dürften sogar nur einen kleinen Teil der wahren Leistungsträger in unserer globalen Gesellschaft ausmachen.

14:58 von Bernd Kevesligeti Heil will Unheil?

Die Regierung sollte endlich Nägel machen - Unternehmen ohne BR/ Tarifbindung sollten was Steuer und Sozialabgaben mit anderen gleichgestellt werden (Kopfpauschale) und unternehmen an einer gewissen Umsatzleistung sollten notfalls einen Beauftragten für Arbeitsfrieden und Lohngerechtigkeit vom Staat verordnet bekommen, der ein GF/ Vorstandssalär erhält und auf alles wichtige ein Auge hat.
Nicht Eingreifen, sondern Durchgreifen sei die Devise.

14:31 von harry_up

Bin voll und ganz ihrer Meinung. Ohne Abstriche. Hier muss dringendst etwas geschehen.

Die Widerstände werden groß sein

Das wird noch ein spannendes Unterfangen werden, was Heil da umzusetzen gedenkt.

Gerade die privaten Betreiber von Kliniken, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten waren bisher nicht bereit, ihr Personal nach Tarifverträgen zu entlohnen und selbst bei den Uni-Kliniken herrscht da keine einheitliche Linie.

Die politische Auseinandersetzung müsste auf den Gebieten Gewinnorientierung und den von den Kassen festgesetzten Pflegesätzen stattfinden, die ja bisher die bestimmenden Faktoren für Stellenbesetzung und Vergütungsrahmen sind.
Hier die Schrauben zu lösen ist längst überfällig, weil über die stete Kostenbegrenzung die Pflegeberufe jahrelang sauer gefahren worden sind.

Zur Frage "Wer soll das bezahlen" noch der Hinweis, dass es für die Beschäftigten in der pharmazeutischen Industrie, den gesetzlichen Krankenkassen und den Gesundheitsämtern eine Selbstverständlichkeit ist, nach Tarifverträgen vergütet zu werden - warum nicht flächendeckend für die Arbeit am Krankenbett?

@Peter Meffert 15.49

"oifach mache ko", dann "send Se e Käpsele".
Oh, Sie schwätzad Schwäbisch?;-)
Die Idee von Heil hört sich zunächst gut an.Nur, was ist mit den vielen kleinen tariflich ungebundenen mobilen Pflegediensten, oft Startups? Was mit den großen kirchlich beherrschten Organisationen? Da stößts schon an Grenzen. Ob sich Heil mit den Kirchen anlegt??

Nach der Coronakrise, ...

... werden wir, vermute ich, alle ziemlich den "Gürtel enger schnallen" müssen. Steigende Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit bringt weniger Geld in die Sozialkassen. Die KK haben eventuell Reserven, bei den Pflegekassen weiß ich es nicht.

Eine Tragödie in dem Pflegeheim in Wolfsburg, das wird auch nicht ds einzige Heim mit so hohen Zahlen bleiben.
Ich finde, bei so einer hohen Infektionsrate sollte man den Angehörigen der Schwerstkranken gestatten. Es ist grausam, die Leute einsam sterben zu lassen.
Dilemma, keine Schutzbekleidung für die Besucher.

Leistungsträger

In Zukunft weiss die Politk hoffentlich wer die Leistungsträger in unserem Land sind.
Es sind nicht die selbstverliebten Spitzenmanager. Es sind die, welche die Arbeit erledigen die überbezahlte Egomanen meinen zu verwalten.Und ganz sicher sind es nicht die ,deren Geld durch die Arbeit der Anderer vermehrt wird.

Die Lehre aus der Krise muss schon jetzt sein, keine Politik für die Oberen 1-2 % der Bürger zu machen!

um 16:10 von deutlich

>>
Nur, was ist mit den vielen kleinen tariflich ungebundenen mobilen Pflegediensten, oft Startups?
<<

Wenn Tarife für allgemeinverbindlich erklärt werden, dann gibt es keine ungebundenen Pflegedienste mehr.

Startups, deren Geschäftsmodell darauf beruht, Mitarbeitern weniger zu zahlen als es zuvor gegeben war, braucht kein Mensch.

16:10 von deutlich

Zitat:"Oh, Sie schwätzad Schwäbisch?;-)"
E bissele, als roigschmeckter...:-) Zur Sache: Ihre Bedenken teile ich. Jetzt kommt es darauf an, ob Heil und die SPD endlich mal genauso stur und kompromisslos auftreten wie die CSU bei ihrer Ausländermaut. Die Sache hätte es verdient.

von Rumpelstielz 16:02

Interessant wäre in diesem Zusammenhang auch,ob Unternehmen die Staatsgeld bekommen,weiter am GAP festhalten dürfen ? Einem Abstand in der Vorstandsvergütung zum einfachen Mitarbeiter von durchschnittlich 1 zu 70.

Leistungsträger...

welch ein sinnloses Wort. Jeder ist Leistungsträger in einer Gesellschaft, auch Sie und ich; (auch der Hartz4 Empfänger, wenn er die Leistung wegträgt--Sarkasmus aus).

Pflegekräfte waren schon immer schlecht bezahlt, genau deshalb gibts keine. Höchste Zeit, das zu ändern, auch ohne Corona Krise.

Die "armen" Supermarkt-Arbeiter, die dürfen derzeit etwas mehr arbeiten, aber längere Arbeitszeiten doch gegen Bezahlung ? Ich hab bei meinem Händler um die Ecke mal gefragt, aber die wollten mich nicht. Also anscheinend doch alles im Rahmen ?

Bei dem gibts übrigens auch abends um 20.00 Uhr wieder Toilettenpapier, also scheint der Weltuntergang doch bald vorbei.

@ 16:10 von deutlich

Offensichtlich sind Sie nicht informiert über die Gehälter bei kirchlichen Trägern im Bereich Pflege. Bsp. Altenpflege: Bei der Diakonie erhalten Sie im 5. Berufsjahr (nach den Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie) 3.064 Euro brutto ohne Zulagen, die Caritas zahlt eine monatliche Vergütung über alle Altersgruppen hinweg von durchschnittlich brutto 3.260 Euro, und wer über 15 Jahre im Beruf ist, erhält noch einmal 180 Euro mehr. Pflegehelfer erhalten bei der Caritas im fünften Berufsjahr 2.827 Euro monatlich, eine Pflegehilfskraft liegt mit 2.397,26 Euro um 34 Prozent über dem Mindestlohn von 1.789 Euro, den viele andere Träger den ungelernten Kräften zahlen. Und die Caritas zahlt Schüler*innen so gut wie sonst keiner, die Ausbildungs-Vergütung liegt bei 1.041 Euro im ersten Jahr und 1.203 Euro im dritten Jahr. Das alles ist durchaus auch steigerbar, aber warum Heil sich da ausgerechnet "mit den Kirchen anlegen" soll, erschließt sich mir bei aller kritischen Grundhaltung nicht.

@Am 01. April 2020 um 15:49 von Peter Meffert

Haben Sie die parlamentarische Demokratie nicht begriffen? Oder wissen Sie nicht, dass Abgeordnete nur ihrem Gewissen untergeordnet sind? Wissen Sie denn nicht, dass es !!!keinen!!! Fraktionszwang gibt?

Wenn die SPD was für die Arbeiter tun will, dann muss sie der CDU halt damit drohen !gegen! sie zu stimmen. Wenn der Koalitionsvertrag zum 4ten Mal von der CDU gebrochen wird, dann verlangt man halt sofort eine Einhaltung und lässt sich nicht vertrösten. Wer die ganze Farce seit 2016 (nicht mal wirklich voll) aufmerksam verfolgt, Stichpunkte wie 100%-Schulz und Halbwertszeit, der weiß ja was das Problem der SPD ist.

Es geht nicht ums können. Es geht ums wollen. Die SPD will keine Politik für die Arbeiter machen. Ihre Klientel sind diese nicht mehr. Die Klientel der SPD besteht nur noch aus niederen Angestellten des Staates. Ratet mal, warum beim Erstarken der AfD die CDU weniger Stimmen eingebüßt hat als die SPD.

Klingt sicher gut

ist aber eine Sache die von jemand bezahlt werden muss, die Rentner selber oder die Angehörigen sind dazu nicht in der Lage, jetzt schon nicht.
Nach der Krise kommt erst mal ein Loch, und wer die täglichen Artikel liest, weiß das so einiges teurer werden wird.
Das Grundproblem ist, es wird eine Menge Gewinn gemacht, und das dürfte in Pflege und Gesundheit eigentlich nicht sein.
Andere Länder haben das in der Hand des Staates gelassen, die stehen besser da.
Investoren haben nur eins im Sinn, und vor allem muss mal die Schwarzarbeit in dem Bereich geändert werden, Artikel gab es ja auch auf TS.

Ich lass mich gerne überraschen wie Herr Heil das lösen wird, nicht alle sind schlecht bezahlt, hab ich in der Familie.
Wo also soll der Tariflohn den liegen ?, das ist hier die Frage, und für wen soll er sein.

Also gute Idee, mal sehen wie die Umsetzung ist.

15:42 von Karl Klammer

es geht nicht um Tarifverträge sondern um den Beitrag von 15:21 von davidw.

Systemrelevant

Was sind denn systemrelevante Berufe? Sind nicht alle Berufe und Tätigkeiten systemrelevant? Ja auch die Putzfrauen in den Krankenhäusern. Unsere Bäcker und Fleischer, die Bauern und Handwerker. Was machen wir ohne Maurer? Eine ordentliche Bezahlung aller Tätigkeiten gehört zu einer Demokratie. Auch der Solidaritätsgedanke, den die Politiker vom Volk verlangen, selbst aber weit davon entfernt sind, wenn es um die eigenen Interessen geht, wie die Altersversorgung.
So waren die Banken 2008 als systemrelevant eingestuft und wurden mit Milliarden von Euro gerettet. Sie waren so was von wichtig, dass sich die Manager mit ihren Minusbilanzen noch Millionen von Boni in die Taschen schieben konnten.

Ein Vergleich

Laut MEDINSIDE.ch - Das Portal für die Gesundheitsbranche.
Internationaler Vergleich: Das verdiente man in der Pflege als examinierte Pflegekraft in 2015.
Luxbg - 94.200$
USA - 73.000$
Schweiz - 72.300$
Unter dem sollte man als Pflegekraft nicht arbeiten dürfen.

16:33 von Jayray

Zitat:"Haben Sie die parlamentarische Demokratie nicht begriffen? Oder wissen Sie nicht, dass Abgeordnete nur ihrem Gewissen untergeordnet sind? Wissen Sie denn nicht, dass es !!!keinen!!! Fraktionszwang gibt?"
Mich brauchen Sie über die parlamentarische Demokratie nicht zu belehren. "KEINEN" Fraktionszwang gibt es in der Theorie, die Praxis sieht (leider) anders aus und zwar bei allen Parteien. Außerdem gibt es noch Koalitionsverträge, die lange und verbissen ausgehandelt werden, leider meist nur von der CSU verbissen genug. Der "Fehler" der SPD ist, dass sie als verantwortungsvolle Partei nicht einfach hinschmeißt wie die Linder-FDP oder erpresst wie die CSU, sondern versucht das Beste herauszuholen. Gegen zwei Drittel der öffentlichen Meinung (und 9/10 in diesem Forum) ist das aber nicht ganz einfach.

@ um 16:30 von andererseits

Wenn man bedenkt, dass Pflegekräfte ständig eine Verantwortung über Leben und Tod haben, muss man den Aberglauben gar erwähnen um in Tränen auszubrechen.
Noch weniger, als die von Ihnen genannten Gehälter wäre geradezu kriminell. Sogar als Einstiegsgehalt.

was für eine Erkenntnis

"Tarifverträge sollte es für alle geben. Auch die Tarifbindung im Einzelhandel sei "lausig"."

Es ist lausig, dass es zuerst eine Corona-Krise braucht, damit es auch die Regierenden registrieren.

Und Pflegekräfte sind nicht nur während Corona Leistungsträger, sondern IMMER!

Denkt mal nach,

was Pflege so kostet. Da werden schnell mal 5.000 € pro zu pflegende Person gezahlt. Die medizinische Versorgung wird ja noch separat abgerechnet.

Und nun denkt mal nach, was man statt dessen für so viel Geld bekommen kann ? zB. 2 private Pflegerinnen im Wechsel ?

Und nun denkt mal, wo das Geld wohl hin wandert ? In die Taschen der Pflegerinnen ganz sicher nicht. Wen gibts da noch ? na klar, deren Chefs.

Diese ganze "Helden" Diskussion wird sicher dazu verwendet werden, dass die Beiträge zur Pflegeversicherung steigen.

Auf Kommentar antworten...

Am 01. April 2020 um 15:43 von Peter Meffert
Die Menschen in den Pflegeberufen und im Einzelhandel (Bsp. kann fortgesetzt werden) müssen endlich die Wertschätzung erfahren, die ihnen zusteht.
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Absolut Richtig erkannt. Ich persönlich halte diese ganzen Berufsgruppen und auch die vielen Niedriglohnjobs überall für wichtig. Nur, alleine von Wertschätzung können diese Menschen nicht leben. Diese Menschen verdienen eine faire Bezahlung ! Und genau das ist doch schon lange bekannt und weder von der Gesellschaft und schon gar nicht von den Politikern wurde etwas geändert. Ich frage mich wieviel Wertschätzung es nach der Krise noch da ist ?

@15:57 von Sternenkind

"Nicht jammern. Bewerben im Heim. Dann haben sie die 1800€ netto. Runter vom Sofa."

Bei dem Thema waere ich weniger zynisch. Fakt ist, dass Pflege in Deutschland ohne Schwarzarbeit nicht funktionieren wuerde. Die Leute verdienen zu wenig und die Renten sind zu gering.

Pflegenotstand

Das Pflegeheim meines Schwiegervaters wechselte innerhalb von drei Jahren drei Mal den Besitzer. Nach jedem Besitzerwechsel stieg der Pflegesatz...Mehr Personal gibt es natürlich nicht, das vorhandene bemüht sich nach Kräften, aber diese Kräfte sind eben begrenzt. Aber erfreulich für die Träger: die Rendite wird sicher erwirtschaftet... (Sarkasmus aus). Dass unter solchen Umständen ein angemessener Lohn bezahlt wird (die Kosten für den Kauf müssen ja refinanziert werden), ist eher unwahrscheinlich.Unabhängig davon, dass ausgebildete Fachkräfte schwer zu finden sind, Hilfskräfte sind halt billiger...

Komplize

Will Herr Heil die AN wieder seinen Komplizen zuschustern ? Sollen sich doch zunächst lieber wieder Gewerkschaften gründen die diesen Namen auch verdient haben !

15:45 von Peter Meffert

"So sieht's leider aus. Und immer mehr Unternehmen verabschieden sich aus der Tarifbindung und immer mehr Beschäftigte sehen es nicht mehr ein, Gewerkschaftsbeiträge zu bezahlen, jammern aber hinterher über zahnlose Gewerkschaften..."
##
Ja, so sieht es leider aus.
Der Arbeiterschaft wurde der Sozialgedanke, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit
durch die Neoliberalen, deren Politik,
Ihren Medien a la BILD
und durch ihre Kommerziellen SchwachsinnsTV erfolgreich durch Eingelullen abtrainiert!

16:51 @ chris 189 ...

2 private Pfleger*innen,
als 24/7 - Dienst?

16:42 von nie wieder spd

deutschland haben sie vergessen zu erwähnen. also exam. fachkraft, kein angelernter pfleger

Immer die gleichen Reflexe

Es gibt kaum jemanden, der Krankenpfleger, Polizisten, Feuerwehrmänner, usw. nicht ein höheres Gehalt bezahlen möchte - gerade in diesen Tagen. Die Frage lautet nur: Wer soll das bezahlen? Ist jeder Bürger bereit am Ende auch deutlich mehr Sozialabgaben oder Steuern zur Finanzierung höherer Löhne zu bezahlen? Dann wird man sehen, wie die meisten, die jetzt protzen "Geld spielt keine Rolle" wieder in Deckung gehen.

16:48 nie wieder SPD

" ständig eine Verantwortung über Leben und Tod haben, "

Bitte denken Sie alle daran Pflegekraefte und Aerzte arbeiten zusammen. Die juristische Verantwortung über Leben und Tod trägt wie Sie hoffentlich alle, wissen der behandelnde Arzt z.B. auf der ITS.
Der hat sich sehr lange und auch heute krumm gemacht 1,0er Abi, studiert und ist jetzt genau deshalb in der Ideologie von mindestens 3 Parteien böse, da er, übrigens wie auch eine anständig bezahlte Pflegekraft, besser verdient.

Das ist doch des Pudels Kern.

Die Profiteure in jeglichen Verwaltungen sind jetzt schön still und hoffen das Einsparungen um die o.g. endlich wieder anständig zu bezahlen, wie immer an Ihnen vorbeigehen.

Alle müssen sich bewusst sein, ein weiter so in Sparorgien seit den 90ern im Gesundheitswesen zugunsten von Verwaltungen, Pharma und Beitragsaetzen heisst Menachenleben verlieren!

Spahn handeln Sie!
Heil hat den Ball auf den Elfmeterpunkt gelegt.
Verwandeln Sie jetzt!

Auf alle Fälle muss der

Auf alle Fälle muss der Schwund durch ungehmmte Entnahme aus den diversen Kassen unterbunden werden. Man kann nicht immer nur Beiträhe erhöhen, um den nichtsnutzigen Aktionären zu huldigen. Krankheit oder Pflege sind keine Geschöftsfelder wie Banken oder Autobauer.
Warum hat ein krankenkassenchef ein Gehalt, wie ein Banker. Und warum haben wir mehr, als eine Kasse?

ja,ja...

1. Herr Schulz hatte vor der Bundestagswahl bereits angekündigt,daß Pflegekräfte 30 % mehr Gehalt bekommen sollten.
2. Frau Merkel hatte versprochen,daß es zu einer Besserbezahlung kommen sollte.
3. Herr Spahn war auch bereits dafür,daß ein verbindlicher Tarifvertrag für alle Pflegekräfte kommen sollte. Satt dessen hatte er als Sofortmaßnahme 13000 neue Stellen versprochen ,um die zT. katastrophalen Zustände in Pflegeheimen zu verbessern.

geschehen ist nichts ! ach doch ,die 13000 Stellen gab es,nur ist es ein bürokratisches Monster,den Nachweis zu erbringen,daß eine geschaffene Stelle auch tatsächlich zusätzlich geschaffen wurde. andererseits ,was sind 13000 Stellen für ganz Deutschland und ca. 30.000 statonäre und ambulante Pfegedienste? Die Krankenhäuser sind noch nicht in der Rechnung

Die christlichen Kirchen bezahlen übrigens nach Tarif(AVR),der dem im öffentlichen Dienst angelehnt ist.

was soll das ?

frage mich ob die Regierung nur noch Verkäufer, Pflegekräfte und Krankenhäuser als Säulen der Gesellschaft ansieht.
Frechheit... Bauarbeiter im Sommer, Handwerker und Einzelhandel, Industrie ... etc. arbeiten ebenso, dieses gelobe und übertriebenes Getue ist nicht zu ertragen... übermenschliches Arbeiten gibt es nicht ... mehr als Arbeiten kann keiner ... jeder macht seinen Beruf oder Job und hat dabei uns und diesen Staat reich werden lassen ...

Pflege !

Es wäre auch mal interessant, zu prüfen, ob die Pflege wirklich so teuer sein muss, denn sehr oft wird ja eh nur auf viel Gewinn gearbeitet. Die Verlierer sind immer die Pflegekräfte und die Patienten.
Da hat die Politik viel nach de Krise zu tun, um da einen anderen Weg zu finden. Es ist eine scheußliche und unmenschliche Entwicklung, wenn gerade in der gesamten Pflege nur auf die unsägliche Rendite großer Wert gelegt wird, um all die geköderten Anleger zufrieden zu stellen, aber das Personal so gut wie durch gängig überlastet werden.
Auch all die betrügerischen Chefs der Pflegedienste, die auf Kosten der Pflegekräfte und Patienten die Kassen abzocken und mit viel zu harmlosen Strafen davon kommen, sind ein abscheuliches Indiz für ein total enthemmender Egoismus.

anderseits soll ich mich

anderseits
soll ich mich jetzt für meine Wortwahl entschuldigen , dass es Ihnen besser geht ?
Geschwätzt haben nicht nur die Esken und die SPD , sondern auch die CDU. Die damalige Regierung hat 2013 eine Studie in Auftrag gegeben ,wegen einer Pandemie. Das RKI hat danach festgestellt , dass Deutschland für eine Pandemie ca. 4 Mio . Betten braucht , davon 2,1 Mio für den intensiv-pflegebedarf. Desweiteren sollte Deutschland eine Bevorratung von Schutzmasken und Schutzbekleidung ,sowie medizintechnische Geräte bevorraten. Was ist denn Ihrer Meinung nach dann nach dieser Studie des RKI passiert ? Sie können es sich selber denken , wenn Sie die Lage heute in Deutschland sehen. Es wird nur geschwätzt und jetzt wird der Enst der Lage sichtbar und Sie echauffieren sich über meine Wortwahl für Aussagen einer Frau Esken.Selbst bei der Bekämpfung der Rechten , da nimmt doch keiner diese Frau für ernst . Ob Ihnen meine Wortwahl gefällt oder auch nicht . Noch leben wir in einem RechtstaaT.

Ernst von Bergmann, Potsdam schliesst

Eines von vielen Beispielen.
Hier regiert der Sparfuchs, trotz, Trägerschaft der Stadt,
seit inzwischen Jahrzehnten.
Jeder der dort an diesem höchst demotivierenden Ort gearbeitet hat, oder Patient sein musste, suchte, wenn er konnte schnell das weite.
Die schlimmsten Stationen waren und sind offensichtlich die der Geriatrie...und genau die sind jetzt die die die Fälle haben.
Liebe ehemaligen Kollegen mein Beileid zu dieser das Arbeitsrecht aushölenden"Geschäftsführung".

Alle Tarifverträge sollten

Alle Tarifverträge sollten für allgemein Verbindlich erklärt werden.
Es kann schließlich jeder Unternehmer in seinen Verband und jeder Arbeitnehmer in seine Gewerkschaft eintreten und so die Abschlüsse mit beeinflussen.
Höher bezahlen geht immer und schlechter sollte nicht sein.

....gut, aber..

Das wäre ja gut.
Aber zur Zeit ist es doch so das viele Pflegeheime in Konsortium zusammen gefügt werden.
Und diese kassieren nur ab. Die wissen das Rentner Kohle haben, also wird abkassiert. Hier müsste angesetzt werden.
Diese Gier ist abscheulich. Denn das Geld sollte zur Pflege da sein und nicht zur Bereicherung.

@ um 17:00 von Karl Napf

Lächerliche 53.700€ im Jahre 2015. Allerdings müsste ich bei den normalerweise zu erwartenden Tarifsteigerungen in diesem Gewerbe noch bis 2040 oder ca 17 Jahre nach meinem Eintritt in die Rente auf dieses Gehalt warten.

@ 17:18 von Gesellschaftskrise

Danke, mir gehts gut, da müssen Sie gar nichts tun. Und: Sie sagen es, noch leben wir in einem Rechtsstaat. Kein Grund, sich so aufzumanteln, nur weil ich Ihnen mal kritisch etwas entgegnet habe - übrigens sachlich und ruhig.

@Klärungsbedarf 16.18

Startups, deren Geschäftsmodell darauf beruht, Mitarbeitern weniger zu zahlen als es zuvor gegeben war, braucht kein Mensch."
Ich bin jetzt wirklich der Letzte, der für das Unterlaufen von Tarifverträgen Sympathien hat. Aber Sie kennen offenbar die Situation der Pflegebedürftigen nicht. Diese kleinen Pflegedienste sind sehr gefragt.
Und beschäftigen Sie sich ruhig mal mit den Arbeitsbedingungen der kirchlichen Organisationen! Da werden Ihnen die Augen aufgehen! Oder traut man sich da mal wieder nicht?

Fachkräfte !

Herr Spahn und manch anderer Politiker sollten sich erst einmal immer direkt vor Ort in Kliniken und Pflegeheimen beim Personal informieren, ihr Arbeitspensum und ihre Verantwortung wahrnehmen, und sich nicht von all den Lobbyisten die Ohren voll quatschen lassen, sondern dann selbst danach nach Lösungen suchen.
All diese furchtbaren Lobbyisten richten leider viel zu viel Schaden für viele Menschen an, nur um die Interessen ihrer Chefs zu schützen, damit die noch weiter Geld scheffeln können.
Ich frage mich ernsthaft, was sind dies für unsägliche Menschen. Die haben anscheinend überhaupt kein Gewissen !

Wertschätzung

Am 01. April 2020 um 16:53 von Der freundliche...
Ich frage mich wieviel Wertschätzung nach der Krise noch da ist ?

Ich fürchte, da haben Sie den Nagel exakt auf den Kopf getroffen...

Schau an ...

"Pflegekräfte [...] müssten besser bezahlt werden. Tarifverträge sollte es für alle geben. [...]."

Wie üblich werden die Themen jahrelang geschoben, in ihrer Dringlichkeit runtergeredet und teilweise wird sogar so getan, als gäb´ es das Problem im Pflegebereich eigentlich gar nicht. Doch plötzlich ...

Löst euch mal von den

Löst euch mal von den Prozenten. 30% von 1200€ist nicht viel. Das sind 360€ . Und mit 1560€ lassen sich immer noch keine Fachkräfte anwerben. Da muss viel mehr kommen.

um 16:54 von Peter Meffert

Mehr Personal gibt es natürlich nicht, das vorhandene bemüht sich nach Kräften, aber diese Kräfte sind eben begrenzt. Aber erfreulich für die Träger: die Rendite wird sicher erwirtschaftet

Sie haben so etwas von Recht!

Aber der Leitsatz vonCDU/CSU/FDP muss eingehalten werden:
Private können alles besser und billiger!

Die Wirklichkeit ist: Private können Nichts, das dafür aber wesentlich schlechter und viel teurer.

Irgendwoher muss doch der Share- und Stakeholder-Value kommen.

16:53, IBELIN

>> Fakt ist, dass Pflege in Deutschland ohne Schwarzarbeit nicht funktionieren wuerde. Die Leute verdienen zu wenig und die Renten sind zu gering.<<

Da haben Sie Recht. So bitter, wie das ist.

Ich bin Krankenpfleger

Das ist eine Nebelkerze. Heil ist an der Regierung, er könnte das machen. Nun wird sich das Monate ziehen, danach wird der Mindestlohn um 80 Cent erhöht. Das kennen wir. Glatter Unsinn!

was

Herr Heil will und was dann kommt sind zwei Paar Schuhe. Tarifverträge sind Sache der Gewerkschaften und nicht des Arbeitsministers. Natürlich wäre es wünschenswert wenn alle Arbeitnehmer einen Tarifvertrag hätten.
Wünsche allen gute Gesundheit!

@15:20 von Mrs. M

Genau mein Reden. Den kompletten Gesundheitssektor wieder entprivatisieren, gut ausstatten, Pflegepersonal gerecht entlohnen. Trotz vieler "billig"- Pflegekräfte, die sich momentan in ihre Heimatländer zurück gezogen haben, sind die Beiträge zur Krankenkasse meistens recht üppig gestiegen, sowohl bei den gesetzlichen wie auch bei den privaten. Keine Gewinnmaximierung mehr im Gesundheitswesen! Die Gewinne fließen in die Taschen der besitzenden Kapitalgesellschaften oder andere Verbünde und nicht in bessere Ausstattung oder ins Personal....

um 17:26 von deutlich

>>
Aber Sie kennen offenbar die Situation der Pflegebedürftigen nicht. Diese kleinen Pflegedienste sind sehr gefragt.
Und beschäftigen Sie sich ruhig mal mit den Arbeitsbedingungen der kirchlichen Organisationen! Da werden Ihnen die Augen aufgehen! Oder traut man sich da mal wieder nicht?
<<

Ich kenne die Situation leider aus erster Hand. Aus der Tatsache, dass eine Dienstleistung sehr gefragt ist, kann man doch nicht schlussfolgern, dass die Arbeitnehmer dort möglichst wenig verdienen sollen. Das ist weder innovativ noch gesellschaftlich wertvoll.

Zu den kirchlichen Organisationen: Meiner Meinung nach sollten die sich um den Seelenfrieden kümmern und der Staat / die Gesellschaft um die sozialpolitischen Notwendigkeiten. Letztendlich kommt das Geld meistens ohnehin vom Staat.

um 17:24 von nie wieder spd

>>
Lächerliche 53.700€ im Jahre 2015. Allerdings müsste ich bei den normalerweise zu erwartenden Tarifsteigerungen in diesem Gewerbe noch bis 2040 oder ca 17 Jahre nach meinem Eintritt in die Rente auf dieses Gehalt warten.
<<

Es ist schon ein Unterschied, ob man eine gerechtere Einkommensverteilung anmahnt, oder aber man meint, wie Sie offenbar, dass alle Arbeitnehmereinkommen mindestens verdoppelt werden müssten. Mit Letzterem würden Sie nur die Inflation hochjagen. Und das Kapital, das der Produktion dient, darf schon gar nicht verfrühstückt werden. Die Dinge sind nicht so trivial, wie manche meinen.

@15:36 von davidw.

Mein Username verrät sicherlich, wer für mich unwählbar ist.
Aber: Hubertus Heil hat immerhin durchgesetzt, daß z.B. die Familien von Pflegeheimbewohnern nicht mehr in die Nähe des Ruins getrieben werden, um die Heimkosten Ihrer Eltern zu bezahlen, auch mit Stimmen der CDU und der Opposition. Schade, daß er in der falschen Partei ist, der Mann scheint Menschlichkeit und Wirtschaftlichkeit miteinander vereinen zu können. Ehre,wem Ehre gebührt.

Viele Forum Beiträge

Sind für eine bessere Entlohnung der Pflegekräfte fragen aber auch gleichzeitig wie soll das bezahlt werden, wird dann nicht die Pflege teurer oder müssen dann nicht die Beiträge steigen. Wer in den letzten Wochen aufmerksam die Beiträge nur hier in TS gelesen hat muss eigentlich erkannt haben das im Grunde genommen genügend Geld trotz aller Sparmaßnahmen vorhanden ist.
1. schauen sie sie die vielen KK an und auch die beschäftigten Mitarbeiter im Verhältnis zu den Versicherten..es genügt schon das System der AOK zu betrachten.
2. ich war trotz relativ guten Kenntnisstand, ueberrascht zu lesen wie viele "Dach, Ober und Unterverbände, plus sonstige Vereinigungen für jeden " Pups" in D. existieren, die alle bezahlt werden müssen von irgent wen
3. wozu so viele Info .Institute die eh nur Statistiken herausgeben im Sinne der Auftraggebe
Die Liste ließe sich fort führen.
Ergo..es wird sich nach Corona nichts Sendern, weil viel zu viele konnektion exestieren

um 17:50 von Rainer Niemann

>>
Aber der Leitsatz vonCDU/CSU/FDP muss eingehalten werden:
Private können alles besser und billiger!

Die Wirklichkeit ist: Private können Nichts, das dafür aber wesentlich schlechter und viel teurer.
<<

Eine Extremposition, der nicht zugestimmt werden kann. Denn sie bedeutet in der Konsequenz eine zentrale Planwirtschaft mit den bekannten Ergebnissen.

Meines Erachtens kann nur der Mittelweg der richtige sein: Sicherstellung der Grundbedürfnisse durch den Staat und ansonsten eine private Wirtschaft mit entsprechenden Leitplanken.

Ich habe aus meiner Kindheit nicht nur positive Leistungen des öffentlichen Dienstes in Erinnerung. Einigen konnte man da im Laufen die Schuhe besohlen.

Herr Heil hat Recht!

Private Pflegeanbieter müssen endlich gezwungen werden tariflich zu bezahlen, wie dies bei Caritas und Diakonie längst der Fall ist! Dabei darf auch nicht vergessen werden, dass zu einer funktionierenden Pflege noch andere Berufsgruppen wie Sozialarbeiter*innen, Verwaltungsmenschen oder Haustechniker gehören.

Herr Heil sieht das richtig.

Herr Heil sieht das richtig. Die Gehälter der Pflegeberufe sind wirklich mehr als ungenügend. Wir alle wissen das, nur bei unseren Politikern ist das eben jetzt erst angekommen, wo man nun diese Leute so sehr braucht. Doch, wenn nun endlich diesen Leuten ihre Jahrzehnte lang vernachlässigten Bezahlungen leistungsgerecht erhöht werden, werden wir demnächst die Kassenbeiträge ordentlich erhöht bekommen, weil es ja letztlich die Krankenkassen sind, die die 'Krankenversorgung und damit auch die Pflegekräfte, bezahlen müssen. Deshalb glaube ich, dass diese ganzen guten Forderungen und Wünsche, wenn diese Krise vielleicht wieder abflaut, schnell wieder vergessen werden und es höchstens, damit unsere Politiker das Gesicht wahren, es zu ein paar Verlegenheitszahlungen kommen wird, aber auch nicht mehr.

Hartz-4 in die Pflege verpflichten?

Dann wünsche ich Ihnen ganz viel Spaß, wenn Sie irgendwann im Krankenhaus oder Pflegeheim an einen zwangsverpflichteten Hartz-4-Empfänger ohne Fachkenntnisse und Motivation geraten, der dann hoffentlich mit Ihrer Pflege betraut wird.

re ibelin

"Fakt ist, dass Pflege in Deutschland ohne Schwarzarbeit nicht funktionieren wuerde. Die Leute verdienen zu wenig und die Renten sind zu gering."

Mit Schwarzarbeit wird die Rente aber schlechter, nicht besser

15:57 von Peter Meffert

wurdem dort gerade die bisher tätigen Nonnen verabschiedet und durch "normale" Pflegekräfte ersetzt
.
sie sind der Fachmann ich bloß ein Beobachter
vor 20 ... 30 Jahren gab es im Stuttgarter Marienhospital noch recht viele Nonnen
in Pflege ? keine Ahnung so genau kannte ich mich bei Besuchen nichts aus
aber die waren immer präsent
höflich, freundlich, nie genervt
wenn man nach etwas fragte
Sonntags oder auch so, wenn ein Patient keine Angehörigen hatte,
saßen die Nonnen (+/- 70) an seinem Bett, hörten dem zu ... ich fand das schön
heutzutage gibt es Ehrenamtliche (in vielen Kliniken) die das selbe tun
offensichtlich war das Konzept nicht schlecht

@16:54 von Peter Meffert

"Mehr Personal gibt es natürlich nicht, das vorhandene bemüht sich nach Kräften, aber diese Kräfte sind eben begrenzt."

Es gab mal eine Umfrage unter Pflegepersonal, dass den Beruf gewechselt hat. Eine übergroße Mehrheit gab an, dass man gerne im Pflegeberuf weitergearbeitet hätte, aber eben nicht unter den gegebenen Bedingungen. Es waren auch bei mir vornehmlich die Bedingengen, die ich nicht länger ertragen konnte und wollte. Ständig mit einem schlechten Gewissen herumlaufen, weil man genau weiß, welchem Patienten man wieder einmal nicht gerecht werden konnte, hält man auf Dauer nicht gut aus.

18:39 von shu197612

zwang ist nie gut

es wird zum einen ja genügend Hartz4ler mit entsprechendem Fachwissen geben
zum anderen die Gesellschaft darf gezwungen werden Hartz4 auszuzahlen ohne Gegenleistung ?

Daseinsvorsorge

Dieses Wort hatte mal eine Bedeutung. Es hat etwas mit Solidarität und mit Hilfe zu tun.
Im Kapitalismus gibt es aber weder das eine noch das andere. Solidarität ist eine Schwäche, und Hilfe gibt es nur in der Form von Handel. Ein Handel, bei dem jemand verdienen muss, wie bei jedem Handel in diesem System.
Daseinsvorsorge wird zu etwas, was unser System nicht gewährleisten kann, das sehen wir nun. Daseinsvorsorge gibt es nur, wenn damit Gewinn zu machen ist, nicht um der Vorsorge willen. Auch der Wert von Menschenleben - und erst recht der Wert vieler Leben - ist eine kalkulierbare Größe im Kapitalismus. Wenn er so teuer ist, dass auf anderem Gebiet mehr verdient werden kann, wird er nicht angeboten.
Wir wollten das so. Und wir haben bekommen, was wir wollten. Vielleicht wollen wir in Zukunft etwas anderes.

Bezahlung der Pflegekräfte

Erst kaputt sparen und dann öffentlich die Klappe aufreißen. Das ist typisch für die Politik.
Ein Beruf, der u. U. überlebenswichtig ist (s. jetzige Lage) muß einfach auch exellent entlohnt werden.
Alle Berufsgruppen zahlen an den Versicherer - und das ohne Ausnahme. Soviel Beitrag erheben, daß alle Kosten abgedeckt sind und eine menschenwürdige Pflege gewährleistet wird. Wer mehr Leistung will kann sich dann ja noch bei einem Privatversicherer eindecken. Aber unsere Politiker denken zuerst an sich.
Ausnahme: Jens Spahn bringt mich vielleicht noch mal an die
Wahlurne

MfG VKK

@ 15:12 von Klärungsbedarf

Ich nehme an, dass Sie speziell Millionenerbschaften meinen.
Das Häuschen der Eltern ist sicher nicht gemeint.
Das ist auch nicht leistungslos bezogen, schließlich hat man sich dann sein gesamtes Erwachsenenleben um die Eltern gekümmert. Mit allen Einschränkungen, die dazu gehören.

@ 17:12 von Joerg 67

"Frechheit... Bauarbeiter im Sommer, Handwerker und Einzelhandel, Industrie ... etc. arbeiten ebenso, dieses gelobe und übertriebenes Getue ist nicht zu ertragen..."

Wer - außer Ihnen - behauptet das denn?

Wieviel Verachtung spricht aus:
"was soll das ?
frage mich ob die Regierung nur noch Verkäufer, Pflegekräfte und Krankenhäuser als Säulen der Gesellschaft ansieht."

Da könnte man auf die Idee kommen, dass Sie zu diesen Patienten gehören, die die Krankenhäuser mit Hotels verwechseln, in denen man sich bedienen lässt.
Und was können "Verkäufer, Pflegekräfte" dafür, wenn Sie nicht das Lob bekommen, dass Ihnen aus Ihrer Sicht gebührt."

Nicht nur politisches Versagen

Ich hoffe, dass nach der Corona-Kriese die Mitarbeiter in Pflegeberufen im Rettungsdienst, bei Polizei und Feuerwehr auch noch als gefeiert werden und vielleicht mal finanzielle Anreize geschaffen werden, dass die Berufe ohne die es in diesem Land nicht geht endlich verantwortungsgerecht bezahlt werden. Wenn dann noch ein respektvoller Umgang mit diesen Menschen möglich wäre, ein Traum...
Sparen könnte man zum Beispiel bei Anlage- und Unternehmensberatern, Bankern und den ganzen anderen, die nichts Produktives leisten...

Meiner Meinung nach sollte

Meiner Meinung nach sollte auch mal in eine andere Richtung nachgedacht Werden. Die ausgesetzte Wehrpflicht und der damit einhergehende Zivildienst sollte wieder eingeführt werden. Bei freier Wahlmöglichkeit zwischen beiden,angemessenem Sold und einer Dauer von 6 Monaten. Jugendliche "Luschen" würden vielleicht beim etwas Schliff bekommen, und in Krankenhäusern und Pflegeheimen wär wieder mehr Personal da.

@Rainer Niemann

Die Wirklichkeit ist: Private können Nichts, das dafür aber wesentlich schlechter und viel teurer.
Irgendwoher muss doch der Share- und Stakeholder-Value kommen."
aha! und wie würden Sie Diakonie, Caritas, AWO einordnen? Staatlich? oder öffentlich? Das sind jetzt keine Aktiengesellschaften, also heißt der Profit nicht shareholder-value. Den streichen eben Andere ein...Aber toll, wenn man so ein einfaches Weltbild und seine Schubladen hat.

Hausgemache Probleme!

Der Staat hat sie Altenpflege privatisiert, und dadurch das Lohndumping selbst verursacht!
Selbstverständlich sollen diese Pfleger angemessenen Lohn bekommen!
Nur: Die neulichen Gehaltserhöhungen mußten voll von den Pflegebedürftigen getragen werden!! Für meine Mutter - ihre Rente knapp über Sozialhilfesatz - waren die 200 € monatliche Mehrbelastung sehr viel Geld!! Das kann's nicht sein!
Der Staat sollte daher wieder verpflichtet werden, sich prinzipiell mehr um die Belange seiner ältesten Generation zu kümmern und mehr staatliche/kirchliche Einrichtungen zu betreiben!!

18:56 von VKK

Ein Beruf, der u. U. überlebenswichtig ist
.
wichtig ?
welcher Beruf ist nicht wichtig in unserem Land
der Arzt ist wichtig, sie werden es aber nicht glauben auch der von der Müllabfuhr ist wichtig
oder wollen sie im Müll ersaufen
und wenn ihre Heizung kaputt ist, ist sogar der Heizungsbauer wichtig, sonst täten sie erfrieren
einfach mit ner Uhr vergleichen
auch da kommt´s auf jedes Rädchen an

@14:50 von DerHorst

"Und wenn dann ab und an noch das Arbeitszeitgesetz eingehalten wird, könnte es fast ein Traumjob werden."

War es für viele ja auch - bis sie mit der Realität konfrontiert wurden. Die Realität in der Pflege halten auf Dauer aber nur die Hartgesottenen aus.

16:21 von Bernd Kevesligeti ... ach wer weiß...

Neulich sagte wer, er würde zu den 10 % Bestverdienenden im Lande gehören - aber gleichzeitig zu den Geringverdienern in seinem Unternehmen - was das genau heißt, sollte der Phantasie überlassen bleiben.
Die vielen gefährdeten Unternehmen zeigen, das auch kleine und mittelständische Selbständige häufig über dünne Polster verfügen - das ist alles recht ungleichgewichtig und wenig durchschaubar.

@18:53 von frosthorn

"Wir wollten das so. Und wir haben bekommen, was wir wollten."

Wir? Wohl eher die, die sich guter Gesundheit erfreuen und denen es deshalb an entsprechender Erfahrung mangelt und jene, die ernsthaft noch glauben, dass ihnen aufgrund der privaten Versicherung nicht viel passieren kann. Was allerdings gründlich schief gehen kann, wenn sie pflegebedürftig werden und keine Angehörigen mehr haben.

"Vielleicht wollen wir in Zukunft etwas anderes."

Meistens pflege ich nur Zweckpessimismus. In diesem Fall ist es echter Pessimismus.

Mehrkosten holt man bei den

Mehrkosten holt man bei den Aktionären wieder rein. Die wirft man einfach aus dem Geldfluss raus. Auch alle anderen, die unnötig viel Geld bekommen, schmeißt man raus. Selbst ein Chefarzt hat keine besondere Verantwortung. Nichts, was millionengehälter irgendwie rechtfertigen könnte. Und dann wäre Geld im Überfluss da.

um 19:10 von Lyn

>>
Ich nehme an, dass Sie speziell Millionenerbschaften meinen.
Das Häuschen der Eltern ist sicher nicht gemeint.
Das ist auch nicht leistungslos bezogen, schließlich hat man sich dann sein gesamtes Erwachsenenleben um die Eltern gekümmert. Mit allen Einschränkungen, die dazu gehören.
<<

Man kann für alles Lösungen finden, auch für Freibeträge, Betriebe usw.
Bedenken Sie: Wer viel zu vererben hat, dürfte in der Regel zu Lebzeiten nicht auf Leistungen der Kinder angewiesen sein. Die Mehrzahl derjenigen, die sich um ihre Eltern kümmern, erben wenig und haben dazu noch Einbußen bei Gehalt und Rente.

Tarifvertrag

Als Leiter einer Intensivstation erhalte ich eine Zulage von 45Euro / Monat - bei >40 nachgeordneten Pflegekräften. Damit hab ich mich arrangiert. Aber nicht damit, dass "man" - ohne dass "sie" es so ausdrücken - meint wir wären nur für "satt und sauber" zuständig und jetzt in der Coronakrise "Kanonenfutter. Zwischen Sagen und Tun liegen Welten.
Unser AG biligt uns noch nicht mal die Pflegezulage aus dem Tarif TV-L zu -mehr möchte ich dazu nicht sagen.

18:53 von frosthorn

Wenn er so teuer ist, dass auf anderem Gebiet mehr verdient werden kann, wird er nicht angeboten.
.
dann hätten sie ja ihren Grund, weshalb keiner in der Pflege arbeiten will
es lohnt sich nicht
selbst nichts arbeiten scheint lohnenswerter

Pflege Versprechen

Seit Ca. 8 Jahren arbeite ich nun schon als Examinierter Altenpfleger.
Die vielen leeren Versprechen seitens der Politik die bereits gemacht wurden und nicht eingehalten wurden haben mein Welt Bild und meine Moral Vorstellungen tief geprägt. Objektiv gesehen bin ich Arm weder Geld zum zurück legen ist da noch für Urlaub etc. Eine kleine Mietwohnung mit Möbeln aus einem Sozialen Kaufhaus kann ich mir leisten und ausgehen geht schon einmal garnicht.
Doch das wirklich schlimme und verletzende ist das bei diesen Schamützeln um Profilierung es um Leben wie meins geht. Unsichtbare und für viele unwichtige Existenzen.
Ich wünsche mir aus dem innersten meiner Seele das Heil oder wer auch immer etwas verändert doch glauben tu ich das schon länger nicht mehr

@19:15 von Kampfkanin

Bei uns ähneln aber gerade die kirchlichen Altenpflegeheim oft eher einer Verwahranstalt. Bei unserem fängt gerade Covid-19 an, die Bewohner zu dezimieren- mich wundert das bei diesem Haus auch nicht weiter. Besser sind da schon die staatlichen. Wer den liebevollen und würdigen Umgang mit Senioren in staatlichen Pflegeheimen bei unseren niederländischen Nachbarn erlebt hat, wird neidisch. Da gehts doch auch....

Nicht nur seit Corona...

...pfeifen es die Dächer, dass Pflegekräfte in Dtld. allzuhäufig lausig bezahlt werden. Der "Fachkräftemangel" ist ja nicht erst seit letztem Jahr ein Thema sondern bereits mindestens seit 20 Jahren ein Dauerbrenner! Insb. die Pflegekräfte, die im Rahmen der Freizügigkeitsregelung im EURO-Raum zu uns gekommen sind, werden hierbei oft am schamlosesten ausgebeutet, da sich diese selten mit dt. Arbeitsrecht auskennen. Das Perverse dabei: es ist gerade der Staat, der durch prekäre Entlohnungen auf kommunaler Ebene mit zu den größten Ungerechtigkeiten in diesem System beiträgt & dadurch Private zwingt, ebenfalls jede juristische Möglichkeit zu nutzen, z.B. den gesetzl. Mindestlohn zu unterminieren (das gleiche Phänomen übrigens auch im Erziehungswesen, wo die Kommunen mit die miesesten Gehälter zahlen).

Der Staat kann hier also endlich eine längst überfällige Korrektur durchführen & mit gutem Beispiel voranschreiten. Löhne rauf! Private Anbieter werden dann von alleine nachziehen müssen.

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