Kommentare

Verstaatlichung

Rettungsschirme über Rettungsschirme ob es da bald nichts mehr zu retten gibt?
Die Verstaatlichung ist wohl kurzfristig eine Lösung, doch wir sehen in welchen Staaten bringt es was Langfristig gesehen.
Die Menschen haben Angst, mein Bekannter ist Selbstständig als Maler und hat keine Lust mehr zu arbeiten, denn er sieht sein Erspartes an Aktien und sonstigen Anlagen zu verlieren.

Die arme, arme Lufthansa.

Hier gehört mal ein neues Gesetz her, dass Gewinne ein Jahr liegen bleiben, um für solche Fälle selbst sorgen zu können, aber die armen, armen Aktionäre, ....

Staatliche Beteiligungen

Ich hoffe, dass denen die unseren Staat und die Regierung bisher nur schlecht geredet haben, jetzt vielleicht einmal merken daß es in großen Krisen besser ist besonnene Politiker als Entscheidungsträger in der verantwortlichen Politik zu haben, als 90 Radaubrüder und Schwestern in der Opposition!
Und allen Verschwörungstheorien und deren Anhänger sei an dieser Stelle gesagt: nehmt euer Brett vom Kopf und stellt euch der Realität!

Die Stunde der Banken

Ich denke, jetzt schlägt die Stunde der Banken, etwas für die Wirtschaft und die Gesellschaft zu tun, nachdem sie in der Bankenkrise mit großem Aufwand eben durch die Wirtschaft und die Gesellschaft gerettet worden sind. Jetzt wäre es an der Zeit, kurzfristig laufende Kredite zinsfrei zu stunden. Ich glaube nämlich, das nicht die laufenden Lebenshaltungskosten bzw. Gehaltszahlungen den Menschen finanziell das Genick bricht, sondern die gnadenlos weitergeführte Einforderung von Kreditraten, die dann zu ebenso gnadenloser Durchsetzung von z.B. Mietforderungen führt.
Also, sehr geehrte Banken: stellen Sie sich der gesellschaftlichen Verantwortung!

Die Zeiten der Rekordgewinne

sind vergessen. Jetzt gilt es die Lasten wieder zu verteilen. Solidarität als Einbahnstraße für Stärkere.

Hilfe für Mittelstand und Freiberufler statt Konzernhilfe

Mittelstand und Freiberufler es am meisten zu schützen.
Bei den großen Konzernen müsste doch jedem klar werden, wie mies das Geschäft ist: Gewinne werden schön eingesteckt (Lohnerhöhungen gibt es kaum). Kommt dann die Krise, springen all die Gewinner ab und der Staat mit den Menschen, die eben nicht die Gewinne erhielten, sollen es mit ihrem Geld wieder richten.
Und dann? Wenn es dem Konzern wieder gut geht, springen die Gewinner wieder ins Boot und machen weiter Gewinne - die Verluste haben eben die Armen übernommen.
.
Die Rede von Frau Merkel in Ehren, aber sie sollten endlich klare Worte sprechen und den Freiberuflern und allen, die am Minimum stehen, deren Existenz nun gefährdet ist, konkrete Unterstützung (Modalitäten, Höhe der Zahlungen) nennen.

Selbstständige

Eine sinnvolle Lösung für Selbstständige kann nur sein wenn die Steuererklärungen der letzten 3 Jahre als Maßgabe dienen.
Hier müsste dann ein Unterschied gemacht werden zwischen den Gering- und den normal bis gut verdienenden.
Erstere bekommen 100% ihres errechneten Monatsdurchschnitts und ab ca 50.000€ Jahresumsatz sollten es dann auch 67% wie bei allen Kurzarbeitern sein.

1000€ für alle o.ä. vereinheitlichte Lösungen taugen nichts.
Damit könnte ich z.B. nicht mal Miete und Krankenversicherung bezahlen.

@Feuerkatze 10.49

Bravo, sehr scharfsinnig nachgedacht;-) Der sichere Weg der Banken in den Ruin! Haben Sie mal nachgedacht, dass auch Banken Kosten für Gebäude, Gehaltszahlungen haben? Wie decken sie die, wenn sie auf Erträge verzichten???

in guten Zeiten

werden Gewinne privatisiert, in schlechten Zeiten werden Verluste sozialisiert.....

Kryptisch

"Die Virus-Krise kann Deutschland trotz der wirtschaftlichen und finanziellen Belastung nach seinen Worten "sehr lange" durchhalten. Der Staat müsse angesichts sehr solider Finanzen nicht befürchten, "dass wir keine Möglichkeiten haben, die Mittel zu bekommen, die wir jetzt brauchen" (Scholz)

Was denn für "Mittel"? Und wo bzw. von wem "bekommen" wir die jetzt her?

"Da geht es ja um sehr, sehr, sehr viel Geld."

Nee, gar nicht. Da geht es um Demokratie, Selbstbestimmung, Freiheit und vor allem ungehinderte(!!!) Zusammenarbeit.

Gute Idee

für die Finanzierung der Privaten dann auch ein Mitspracherecht zu haben.

Bitte die Beteiligungen langfristig halten, damit profitiert der Staat dann später einmal von den Gewinnen der großen Unternehmen (Dividende) und braucht weniger Steuern von den Kleinen zu kassieren.

Um die basale

Um die basale Funktionsfähigkeit unserer Gesellschaft aufrechtzuerhalten, sind natürlich staatliche Beteiligungen und Verstaatlichungen ein Mittel. Danach wird man hoffentlich eh über Wirtschaftssystem, -prioritäten und -mechanismen neu nachdenken; die jetzige Krise zeigt ja, dass wir mit einem ungezügelten Kapitalismus, der auch Bereiche der Grundversorgung und Grundbedürfnisse über das System Angebot-Nachfrage und Gewinnmaximierung steuern will, nur für "Sonnenschein"-Zeiten taugt (und auch dort zu einer massiven Verschärfung der sozialen Schere in der Gesellschaft beitrug), weil Solidarität in diesem Konkurrenzsystem nicht vorgesehen ist. Und diese Diskussion wird nicht in den alten Lagern geführt sondern sehr breit von ehemals "konservativ" bis ehemals "sozialistisch".

11:52 von hara83

und braucht weniger Steuern von den Kleinen zu kassieren.
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wieviel Einkommensteuer zahlen denn "Kleine"

Scholz schlägt staatliche Beteiligung an Großkonzernen vor....

Sieh mal an:Wenn es "gut" läuft,dann soll sich der Staat heraushalten(wirtschaftsliberales Mantra).Und wenn das Kapital Probleme befürchtet,dann muß gerettet werden.Natürlich durch den Steuerbürger.Wie damals bei der Rettung der Banken.Der Bundesanteil an der Commerzbank beträgt noch etwa 15 %.
Der Bund,die Kfw hält auch noch einen Anteil von etwa 20% an der DHL/Post AG.Aber deren Vertreter beim Konzern stimmen nicht gegen Gebührenerhöhungen oder für bessere soziale Bedingungen der Beschäftigten.

Mein Vorschlag

Unter keinen Umständen dürfen staatliche Beteiligungen genutzt werden damit die Millionengehälter und Boni gezahlt werden. Genau diese Menschen haben Geld ohne Ende und deren einzige gut finanzierte Aufgabe war ihr Unternehmen für jeden erdenklich Fall zu rüsten.
Und darin haben die meisten völlig versagt.
Jeder der jetzt in Zwangsurlaub ist und zwar egal welche Position, ob Angestellter oder Beamter, ob Angestellter oder Fensterputzer wird vom Arbeitsamt ein Überbrückungsgeld von 1000 € pro Monat bekommen.
Ein einfacher Antrag des Arbeitgebers, dass diese Person momentan freigestellt ist, da das Unternehmen geschlossen hat, sollte reichen.
Ich kann aber nicht akzeptieren dass hunderttausende Beamte und Staatsangestellte, bei vollen Bezügen keine Arbeit leisten, wenn andere entlassen werden oder Kurzarbeitergeld erhalten.
Ebenfalls sollte ein Ausgangssperre eingeführt mit Bußgeldern für Hirntote, die nicht hören wollen.
Und das Bußgeld sollte echt saftig sein - 100 €

@ andererseits 11:53

Täglich grüßt das Murmeltier mit sozialistischen Wahnvorstellungen.
Uns geht es in Deutschland - im Vergleich zum Rest der Welt - exzellent, weil viele Bürger durch eine freie Wirtschaft in Lohn und Brot stehen und dieses erst durch eine freie Marktwirtschaft gewährleistet ist.
Zumeist fordern die wenigen Verlierer dieses guten Systems einen Systemwechsel. Dadurch verändert sich nicht die eigene Position, sondern viele andere werden schlechter gestellt, was den Träumern aber auch schon reicht, damit sich alles angleicht. Notfalls auf den kleinsten gemeinsamen Nenner.
Unser Gesundheitssystem ist eines der besten der Welt, gerade weil wir die finanziellen Möglichkeiten haben, dieses zu finanzieren.
Die Zustimmung zur freien Wirtschaft ist in der breiten Masse der Bevölkerung vorhanden. weil die meisten ihren Platz gefunden haben u die Vorteile zu schätzen wissen.
Der Rest glaubt, es würde ihm besser gehen, wenn der Staat ihn an die Hand nimmt. Das ist zum Glück nur ein kleiner Rest

Wirkung der Maßnahmen von Staaten und Zentralbanken

- Die Krise wird überwunden werden.
- Die Wirtschaft wird sich erholen.
- Die zusätzlich durch Regierungen und Zentralbanken bereigestellten Finanzmittel werden mittelfristig zu sehr starken Investitions- und Konsumwachstum führen.
- Das Wirtschaftswachstum wird sich weltweit erholen und gegenüber Vorperioden beschleunigen.
- Löhne und Gehälter werden mittel bis langfristig, global betrachtet, steigen. Stärker noch werde die Einkommen aus Kapital- und Grundvermögen steigen. Die "Einkommensschere" wird, relativ betrachtet, weiter auseinandergehen.
- Es wird nicht zu wesentlichen Änderungen in unseren Gesellschafts- und Wirtschaftssystemen kommen.
- Die Ausseinandersetzungen zwischen den polit. Systemen westl. Kapitalismus (neoliberal) und den Sytemen in China, Russland, Islamische Gesellschaften wird auf einer höheren Stufe, "friedlicheren", fortgeführt.
- Zeitweilige Verstaatlichungen von Unternehmen oder Beteiligungen werden möglicherweise notwendig werden, aber unbedeutend bleiben.

Wichtiger wäre die Unvernünftigen...

die das System durch demonstrative Sorglosigkeit gefährden und sich nicht um die vorgegebenen Massnahmen kümmern , zentral zu erfassen und bei weiteren Verstößen von evtl. noetiger Behandlung auszuschließen. Das würde sicher schnell Wirkung zeigen. Die Grosskonzerne haben sich nun Jahre dumm und dämlich verdient und die Gewinne , statt stattliche Rücklagen zu bilden , einfach ausgeschuettet. Die sollten sich jetzt zuerst Mal an ihre Grossaktionäre wenden bevor der Staat einspringt. Wie es aussieht werden die wieder ohne einen Kratzer weglaufen während die gigantischen Berge von Luftgeld die gerade verabreicht werden, die kleinen Später und Rentner an den Rand des Hungers treiben. Augen auf!

@andererseits 11.53

erster Satz d'accord, in der sich abzeichnenden großen Wirtschaftskrise. Aber sonst sind wir mit dem Wirtschaftssystem gut gefahren, im Gegensatz zur Mangelwirtschaft in der Planwirtschaft, bei allen Unzulänglichkeiten.

ja ,eine Beteiligung an vor der Krise gesunden Firmen

ist richtig und allemal besser als Geld mit der Gießkanne zu versenken.
VDL spricht von Coronabonds - keine Ahnung wie Sie sich das vorstellt. Italien ist schon jetzt hoch verschuldet weitere Schulden kann der Staat sich eigentlich nicht leisten. Auch hier wäre eine Firmenbeteiligung wohl besser. Ansonsten müssen die die gr0ße Vermögen in anderen Ländern haben aber z.B. deutsche Staatsbürger sind mehr finanziell leisten.
Als die Börsen in schwindelerregende Höhe stiegen und Investoren Kasse machten ( Niedrigzins und Hebelwirkung = gigantische Umverteilung von unten nach oben) hat auch Keiner interveniert. Ganz zu schweigen von dem Casino in den Banken . Will das jetzt auch wieder der Staat auffangen?
Gebot der Stunde : alles tun um Virus zu stoppen und nicht nur verlangsamen

@10:35 von MichlPaul - Verstaatlichung

Ach wissen Sie, der Kapitalismus mag den Klassenkampf gegen den Sozialismus in den 90ern glorreich gewonnen haben. Dabei war/ist der Wohlstand einfach meiste nur kreditfinanziert und basiert auf dem Rücken der Niedriglohnarbeiter in Länder wie Bangladesch und billige Rohstoffimporte irgendwo aus Afrika. Die Armut, die wir dort produzieren, sehen wir nicht. Wir sehen nur unseren Wohlstand.

Dass Ihr Bekannter seine Ersparnisse am Aktienmarkt und Anlagen verloren hat, tut mir Leid - insbesondere da er Handwerker ist. Krisen, welche die Vermögenswerte zerstören, sind eben die Kehrseite unseres Wirtschaftssystem.

Ich persönlich finde es auffällig, wie oft wir in den letzten 15 Jahren auf sozialistische Marktinstrumente zurückgreifen mussten, um unser überlegen System zu retten. Die Wunderkräfte des Marktes hätten uns damals während der Bankenrettung, Griechenland- und Eurokrise einfach nur an den Abgrund geführt.

Hier werden

in der Hektik wohl einige Fehler gemacht.
Kann mich noch an der Aufschrei bei den Wohnungen erinnern, hätte man so viel Geld wie jetzt auf einmal vorhanden ist, da auch eingesetzt ?.
Die Umverteilung muss am Ende jemand bezahlen, und die Rufe nach Steuersenkung für Einige, werden immer lauter.
Wer zahlt das dann am Ende ?, hat jemand eine andere Idee als mir auf die Schnelle einfällt.
Fehler von heute, werden uns schwer auf die Füße fallen.

joe70

Sie sagen es.
Gewinne werden in D privatisiert und Verlust sozialisiert. Dem Bürger wird gebetsmühlenartig erzählt, dass er fürs seine Rente selbst verantwortlich ist. Nicht so bei den Pensionen!
Jeder Privatmann muß so haushalten, dass er im Arbeitsverlust oder einfach durch unvorhergesehene Situationen noch Reserven hat.
Hinz und Kunz studiert BWL und kein dt. Unternehmen/Konzern kommt bis jetzt über diese mageren paar Wochen! Was sind das lles für Unternehmen?

Rückzahlung in den fetten Jahren

Ich bin dafür, dass wer heute Geld vom Staat einfordert, hat es in fetten Zeiten wieder zurückzuzahlen.
So geht es jedem Privatmann!

Stützung von "systemrelevanten" Unternehmen

Die Stützung der Konzerne in diesen Krisen ist unbedingt nötig, denn mit dem Schicksal der Konzerne ist ja auch ein nicht unerheblicher Teil des Mittelstands verknüpft und sind hunderttausende Arbeitsplätze verbunden.

Dass man auch, wie von der Bundesregierung versprochen, den Mittelstand, die Kleinunternehmen und die Solo-Unternehmer vor Insolvenzen schützt, ist ebenso wichtig.

Aber ich erwarte, dass man anschließend in Zäsur geht, den Großen ihren Größenwahnsinn austreibt, und dass der Staat seine Regulierungsaufgabe im Markt wieder übernimmt.

Bundesregierung sollte Aktien erwerben

Ich bin persönlich der Meinung, dass in der aktuellen Krise die Möglichkeit besteht, dass sich der Staat massiv in deutsche Unternehmen einkauft. Nicht um dann die neue stalinistische Planwirtschaft auszurufen, sondern um einerseits den Aktienmarkt zu stabilisieren und in Zukunft von Dividendenzahlung zu profitieren. Dadurch könnten Rettungsschirme aufgebaut oder die Entschuldung von Kommunen und Landesregierungen begonnen werden. So würde auch der Bevölkerungsteil an den Vorzügen des Kapitalismus partizipieren, die sonst keine Akteure am Aktienmarkt sind.

Banken !

Bei etlichen Banken wurde seit Jahren sehr viel Geld verdient, unter anderem auch durch Minuszinsen und dubiosen Cum- Ex Geschäften, also müsste jede Bank ein gewisses Polster haben.
Dann wäre es auch gut, gerade in dieser schwierigen Zeit, wenn die Top- Verdiener bei all den Banken mal auf einen Teil ihrer eh schon extrem hohen Bezüge verzichten würden, zugunsten der nicht so gut da stehenden Angestellten.
Das wäre eine super Gelegenheit, Solidarität und ein Miteinander und Füreinander zu zeigen.
Aber vorher, bevor dies geschieht eh die Welt zugrunde gehen, als dass die ober Geld- gierigen Banken und Aktionärshaie auf nur ein Cent verzichten. Traurig aber wahr und beschämend !!!

Re Agent apple !

All die jetzt noch Unvernünftigen sollte tatsächlich drastisch sanktioniert werden, und zwar so, dass es richtig weh tut.
Was die großen Konzerne angeht, bin ich auch der Meinung, die sollten erst mal richtig leiden, und ihre eigenen Gewinne und die der großen Aktionären, um sich über Wasser zu halten. Denn sie hätten es selbst in der Hand gehabt, für wirklich gute Rücklagen zu sorgen, was ja auch ihre Aufgebe gewesen wäre, und nicht nur zig Millionen ab zu schöpfen und sich Luxus pur zu leisten.
Erst einmal sollten all die kleinen Unternehmer, die nicht so vorsorgen konnten, weil sie gar nicht so viel verdienten, gerettet werden, bzw. ihnen geholfen werden.

Solidarität

um 12:33 von berelsbub
@ andererseits 11:53

"Täglich grüßt das Murmeltier mit sozialistischen Wahnvorstellungen.
Uns geht es in Deutschland - im Vergleich zum Rest der Welt - exzellent, weil viele Bürger durch eine freie Wirtschaft in Lohn und Brot stehen und dieses erst durch eine freie Marktwirtschaft gewährleistet ist."

Das Pfeifen im Wald wird nicht heimeliger, wenn die Wölfe mitheulen. Applaus für Elogen auf das Kapital werden Sie hier nur noch von Usern bekommen, die vielleicht ins Rennen um Wetten auf Not und Elend eingestiegen sind. Wie Sie das Konzept "Macht mich reich, dann habt ihr auch was davon — vielleicht — geht mich aber nichts an" hier an der Realität und an den Erfordernissen vorbei verteidigen, ist kurios und auch in besseren Zeiten so verlogen wie nur sein kann was statt Beziehungen zu Menschen, lediglich Geld als Austauschmittel sucht und kennt. Das wird nicht funktionieren auf Dauer, wenn Solidarität und vor allem Emphatie gefragt sein werden.

Vielleicht führen wir bei

Vielleicht führen wir bei aktienunternehmen die 50+1 ein. Dann wäre immer der Staat mehrheitseignner. Nichts ginge mehr am Finanzamt vorbei. Und man könnte maßlose Manager direkt entlassen. Im Gegenzug hätte eine solche AG uneingeschränkt Kredit.

Was passiert denn mit denen,

Was passiert denn mit denen, die jetzt aus welchen näheren Gründen auch immer, aber jedenfalls massgeblich durch die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus, nach Hartz abdriften?

Die werden einfach vergessen, aber die Selbstständigen - folgt man manchen Stimmen - sollen ein 1000 Euro Grundeinkommen oder ähnliches erhalten.

Wenn sich das nicht mal rächt, für die Etablierten, dass es nämlich mehr Wähler gibt unter den normal Angestellten und Arbeitern, als unter den Sebstständigen und Unternehmern und jenen, die dabei gerettet werden. Immerhin werden auch die begünstigten Unternehmen sicherlich Arbeitsplätze abbauen. Man denke auch an die Unklarheit , was China angeht (wird es noch so sein, dass man Produktionen auslagert? Das aber kann bedeuten, dass man um Kosten zu sparen, die Kosten, also Produktion und Arbeitsplätze runterschraubt).

Wen man die Arbeiter und "Normalverdiener" vergisst, werdne die sich irgendwann wieder melden, als verändertes Wahlverhalten.

14:22

sie machen ihrem namen alle ehre

@11:16 von joe70

Ich enpfehle Ihnen mal einen Blick ins Aktiengesetz.

@ 12:33 von berelsbub

Es gibt diejenigen, die rückwärtsgewandt in alten "Schützengräben" steckenbleiben, und es gibt die, die sich neu auf den Weg machen und buchstabieren, wie eine solidarische Wirtschaft mit einer adäquaten Mischung aus Eigenverantwortung, Blick auf das Gemeinwohl, Anreizen und auch Schutz der Schwachen aussehen kann. Zu diesem Blick nach vorne gehören sicher nicht die - bis Anfang der 70er Jahre noch weitestgehend verbotenen - Zockereien, Leerverkäufe, und sicher nicht die Cum-Ex-Betrügereien und Wetteinsätze an der Börse, auch nicht die Merkantilisierung des Gesundheitswesens und auch nicht die Sozialisierung von Verlusten und Privatisierung von Gewinnen, die es in verschiedenen Bereichen gibt.
Mit "sozialistischen Wahnvorstellungen" hat das nur für die etwas zu tun, die nicht aus den alten Gräben rauskommen.

17:33 von andererseits

in den 70iger jahren wussten selbst sie noch nicht, was cum-ex für geschäfte sind. also bitte, halten doch auch sie mal in diesen zeiten von ihren immer gleichen satzbausteinen abstand, oder so

@Traumfahrer 14.12

Bei etlichen Banken wurde seit Jahren sehr viel Geld verdient, unter anderem auch durch Minuszinsen und dubiosen Cum- Ex Geschäften, also müsste jede Bank ein gewisses Polster haben."
>Durch Minuszinsen haben Banken "sehr viel Geld verdient"? Unglaublich hanebüchen. Welche Banken haben überhaupt "sehr viel Geld verdient"? Schauen Sie sich mal die Kursentwicklungen und die Geschäftsberichte an! Aber ich bin sicher, der Wirtschaftsteil ist für Sie unbekanntes Terrain. Bevor jetzt aber Alle wieder ins so allseits beliebte Bankenbashing einsteigen- einfach mal die Fakten sehen. Und was Ihren Aufruf zu Verzicht angeht-stimmt, könnten Sie aber genau so für Regierung und Abgeordnete fordern- oder für Spitzenbeamte, die sogar risikofrei Spitzeneinkommen haben

@ Feuwerkatze 10:49 Uhr

"... jetzt schlägt die Stunde der Banken, etwas für die Wirtschaft und die Gesellschaft zu tun, nachdem sie in der Bankenkrise mit großem Aufwand eben durch die Wirtschaft und die Gesellschaft gerettet worden sind."
Das wäre möglich...wenn die Banken aus der Krise gelernt und ihre Struktur geändert hätten. Es wurde aber einfach "weiter so" gemacht.
Folglich schlägt den Banken keine Stunde und insbesondere der Kleinunternehmer, der sich keinen "Prof. Dr. jur." leisten kann, muss sich selber kümmern - allen politischen Versprechungen zu Trotz sehe ich genau hier pechschwarz.

Gewinne einstreichen - Verluste sozialisieren

Es war gerade die erste Messe abgesagt, Sprach der Verband der Messebauer bereits von 4 Mrd.€ Verlust in der Branche.(!) Wenn es darum geht, Gewinne einzustreichen, wollen alle sogenannten Selbständigen wenig Staat, Erleichterungen, kein Reinreden und keine Bevormundung. Wenn es dann einmal nicht läuft, schreien alle sofort und automatisch nach dem Staat. Gewiss: das ist die schwerste Herausforderung für uns alle seit 1945, herausfordernder als die deutsche Einheit, denn es betrifft die ganze Welt. Italien steht vor dem Bankrott, die Menschen sterben reihenweise, weil es kein Gesundheitssystem in unserer Qualität gibt. Und bei uns feiern die Jungen Partys im Park (ich würde sie mit dem Wasserwerfer vertreiben), weil sie in ihrem Selbstbild ein Lufthansa-Pilot, besser, ein Nasa-Astronaut zu sein, unter völliger Selbstüberschätzung leiden. Was wir jetzt brauchen ist Einsicht, Augenmaß und drastische Maßnahmen -sonst sterben unsere Eltern, Großeltern zu 100.000en!

@ 17:41 von Karl Napf

Die Mutter aller Satzbausteine hier ist: "... ich konnte das nur nicht so schön ausdrücken."
Und wenn Sie meinen Beitrag korrekt gelesen und verstanden hätten, dann wäre Ihnen nicht entgangen, dass ich nicht alles in der Aufzählung auf die 70er zurückgeführt habe.
Bleiben Sie gesund, Herr/Frau/divers K.Napf!

@ Sisiphos3 12:08 Uhr

"Wieviel Einkommensteuer zahlen denn "Kleine"?"
Der Begriff "Kosten" wäre sinnvoller.
Es ist wohl Allgemeinwissen, dass z.B. bei X% Krankenkassenbeitrag (Sozialabgaben) dieser nicht hälftig als Betriebsausgabe geltend gemacht werden kann.
Bei geringem Betriebsertrag die Prozentpunkte von einem (höheren) fiktivem Betriebsertrag berechnet werden.
Alleine dies zu korrigieren wäre ein Schritt in Bezug auf Gerechtigkeit - auch ohne Corono Krise!

@Mawo 17.50

Es mag Ihnen entgangen sein; aber die Banken mussten nach der Bankenkrise wesentlich höhere Eigenkapitalquoten erreichen und Reserven vorhalten. Und genau diese Reserven und Vorschriften sollen nun nach Überlegungen der Politik wieder gelockert werden. Die Zocker sitzen diesmal nicht in den Banken! Sondern in hilf- und planlosen Regierungen, die die nächste Krise gleich mit anlegen.

Konzerne und Arbeitsplätze

Der entscheidende Fehler des Kapitalimus und der Marktwirtschaft ist, zu glauben, es hinge alles von der Lohnarbeit ab.
Tatsächlich jedoch könnten alle Bürger Bedingungsloses Grundeinkommen beziehen (es gibt viel zu viel privates Vermögen bei mindestens 1000 der reichsten Bundesbürger) und mit oder ohne Umschulung ganz anderen sinnvollen Tätigkeiten nachgehen.
Ich z.B. lebe quasi seit 15 Jahren wie ein Einsiedler/Eremit (auch komplett ohne Einkommen), und fühle mich sehr froh und glücklich.
Doch warum wird nicht der Unterschicht (Obdachlose usw.) und der unteren "MIttelschicht" ebenfalls das sinnlos angehäufte Vermögen der Oberschicht angeboten?

„Mit "sozialistischen

„Mit "sozialistischen Wahnvorstellungen" hat das nur für die etwas zu tun, die nicht aus den alten Gräben rauskommen.“

Zum Glück teilen diesen Quatsch nur 8% der Wähler und es werden zum Glück auch nicht mehr

„Wie Sie das Konzept "Macht

„Wie Sie das Konzept "Macht mich reich, dann habt ihr auch was davon — vielleicht — geht mich aber nichts an" hier an der Realität und an den Erfordernissen vorbei verteidigen, ist kurios und auch in besseren Zeiten so verlogen wie nur sein kann was statt Beziehungen zu Menschen, lediglich Geld als Austauschmittel sucht und kennt. Das wird nicht funktionieren auf Dauer, wenn Solidarität und vor allem Emphatie gefragt sein werden.“

Europa lebt von der Wirtschaft und dem Kapital und war noch nie so friedlich wie aktuell. Also gute Gründe, dass jetzige Europa gegen Systemwechsel zu schützen und weiter für Wohlstand und Frieden zu sorgen

@ 18:49 von berelsbub

Da muss ich Sie korrigieren: Die Partei der "alten Gräben" afd hat laut neuestem Trend nicht 8% sondern noch knapp 10%, aber ich glaube auch, dass das bald klappt mit der Einstelligkeit, zumal die Auseinandersetzung um den Flügel des Faschisten Höcke ja gerade so richtig losgeht.

@andererseits 18.03

abgesehen von der bandwurmartigen Aneinanderreihung der Schlagworte- gibt es schon, heißt soziale Marktwirtschaft. Starke Gewerkschaften und verantwortungsbewußte Sozialdemokraten haben genau so wie risikobereite, erfinderische Unternehmer und ihre Belegschaften dieses Land groß0 gemacht. Jetzt haben wir eben langsam Millionen, die die Kuh melken und gleichzeitig schlachten wollen- das wird nicht funktionieren. Das Experiment hatten wir schon in weiten Teilen Europas, der Erfolg war sehr überschaubar.

@berelsbub um 18:49 Uhr

Welche glückselig-machende Zukunft sehen Sie denn? Immer weiter so?

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