Kommentare

Corona - Entwicklung Fallzahlen und Todesfälle

Liebe Redaktionen, zunächst vielen Dank für die vielfältige und umfangreiche Information. Ich stolpere jedoch immer wieder darüber, dass es heißt: "Trotz Ausgangssperre" würden die Fallzahlen/Todesfälle steigen. Ich sehe in dieser Formulierung die Gefahr, dass Leute sich denken: Ach, dann ist es ja ohnehin egal, ob ich drinnen bleibe, wenn die Zahlen trotzdem nicht weniger werden. Expert*innen meinen ja durchaus, dass es eine Weile brauche, bis sich zeigt, wie die Maßnahmen wirken. Die Nachricht über Fallzahlen/Todesfälle wäre also sicher ebenso viel wert, wenn man das Intro "Trotz..." wegließe.
Mit besten Grüßen

Hä ...?

Er senkt die Standards und glaubt, alles wird besser?
Genauso haben schon seine Vorgänger das ganze System ruiniert.
Und später wird dem Pflegepersonal erzählt, dass es so in dieser Krise doch ganz toll geklappt hat und in den normalen Zeiten keine Verbesserungen nötig seien.
Wo genau ist denn der besondere Schutz für das Pflegepersonal, der im Bericht erwähnt wird?

Bitte...

Einfach mal schauen, was gerade in Bergamo abgeht, wo die Toten vom Militär in andere Orte gebracht werden, weil die Kapazitäten der Krematorien erschöpft sind, wo Ärzte entscheiden müssen, welche Patienten beatmet werden und welche sterben müssen, und dann noch mal nachdenken, ob Party machen wie nichts die richtige Idee ist. Da mit Vernunft und Eigenverantwortung bei vielen nichts zu wollen ist, wird die Ausgangssperre unvermeidlich sein.

Ignoranz am Pranger

(17:08 J.Conrad, parallel)

“Der Pranger ist aufgebaut...”

Auch wenn Ihr Screen-Name auf Großartiges neugierig macht, kann Ihr Beitrag wohl deutlich verkürzt werden: Was weiß die Gruppe der Unterstützer, dass die Gruppe der Gegner (Ihre Gruppe) nicht weiß?
Sie Fragen ja nach Zahlen, die Ihnen offensichtlich nicht zur Verfügung stehen.
Es geht aber auch noch kürzer: auch wenn man nicht in Besitz aller Zahlen und allen Wissens um das vorliegende Problem ist, kann man sich entscheiden, sich zurück zu nehmen und die Bemühungen der Krisen-Manager zu unterstützen. Es geht offensichtlich um Menschenleben. – Werde ich vor solch eine Entscheidung gestellt, neige ich dazu, meine Skepsis zu unterdrücken und nicht zum Bremser zu werden: also unterstütze ich.
Sie haben zwar auch nicht alle Informationen, doch glauben Sie zu wissen, dass ein Bremsen und ein Behindern des Krisen-Managements Ihr Recht und daher angesagt ist.

Aha. In Notzeiten ist also

Aha. In Notzeiten ist also Geld egal. Warum dann nicht auch in Gutzeiten?
Wir leisten uns völlig unnötiges Militär, mit dem Hintergedanken, es vielleicht mal brauchen zu müssen. Mit dem gleichen Gedanken könnte man auch das Gesundheitssystem überdimensioniert lassen.
Denkt da mal irgendwer drüber nach? Glaube nicht.

re demokratieschue... (zum Applaus-Thread)

"Die "Kieler Woche" wird aufgrund der Coronavirus-Pandemie verschoben. Geplant war die Segel-Regatta Ende Juni - nun soll sie auf vom 5. bis 13. September stattfinden. Das gaben die Veranstalter bekannt.

Im vergangenen Jahr hatten fast 4000 Aktive aus 50 Nationen an der 125. Kieler Woche teilgenommen. Die neuntägige Veranstaltung gilt mit zuletzt 3,5 Millionen Besuchern in der Stadt Kiel und im Olympia-Zentrum Kiel-Schilksee als größte Regattawoche der Welt.

Dass bedeutet doch eindeutig, dass der Ausnahmezustand VOR September endet. Oder verstehe ich da was falsch???"

Natürlich verstehen Sie was falsch (was mich sonst sehr wundern würde).

Eindeutig bedeutet es, dass man VORLÄUFIG damit rechnet, dass im September die Corona-Maßnahmen beendet sein KÖNNTEN.

Das bedeutet es eindeutig.

@nie wieder spd (17:46)

Hä ...?
Er senkt die Standards und glaubt, alles wird besser?
Genauso haben schon seine Vorgänger das ganze System ruiniert.
Und später wird dem Pflegepersonal erzählt, dass es so in dieser Krise doch ganz toll geklappt hat und in den normalen Zeiten keine Verbesserungen nötig seien.
Wo genau ist denn der besondere Schutz für das Pflegepersonal, der im Bericht erwähnt wird?

____

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern Rösler, Bahr und Gröhe hat er sich mal eine Agenda für die Legislaturperiode ausgearbeitet und arbeitet daran. Von seinen politischen Positionen halte ich überhaupt nichts, aber bei seiner Arbeit als Bundesminister macht Spahn eine gute Figur. Allein schon die Masernimpfpflicht war nötig, weil man auf Freiwilligkeit nicht zählen kann, wie man ja aktuell bei Corona und zu Hause bleiben wieder vorgeführt bekommt, vor allem von der U30-Generation.

Anlass zum Umdenken

Jede Krise ist Anlass zum Umdenken. Wir hatten bis dato STÄNDIG WACHSTUM, und nun, wo niemand verreisen kann, liegen die Fluggesellschaften brach und schreien nach dem Staat (das sind wir!).
.
Ja, wer hat denn den Menschen mit Dumpingpreisen und Werbung den Wochenendtrip nach Mallorca, Paris, London etc. schmackhaft gemacht?
.
Die Menschen jammern über stagnierende Einkommen und steigende Ausgaben und vergessen dabei ihren unnötigen Kosum (SUV, Reise nach Sri Lanka etc.).
.
Ja ist es nicht erstaunlich, dass "plötzlich" die Umweltbelastung stark zurückgeht und die Straßen leer sind?
.
Vielleicht kann endlich mal der Wachstumswahnsinn aufhören, und wenn von den Milliardenvermögen etwas zum Gemeinwohl abgezwackt wird (wie zuvor von der Steuerzahlung), dann werden wir den Raffkes für die Weltenrettung herzlich danken!

Schlimm, dass offenbar erst die durch Covid-19 geschaffenen und ohne Übertreibung als dramatisch zu bezeichnenden „harten Fakten“ dazu führen, dass man sich auf Regierungsebene endlich mit den Folgen einer allein an finanziellen (nicht „ökonomischen“!) Interessen statt am Dienst am Menschen orientierten Politik auseinandersetzen muss. Das eigentliche Problem ist aus meiner Sicht, dass die Pflegebranche auf Gedeih und Verderb den Anordnungen von „Experten“ in der Regierung unterworfen ist, um überhaupt ihrer Arbeit nachgehen zu „dürfen“.

„Der Pflege-TÜV, bei dem die Qualität von Einrichtungen geprüft wird, wird bis September ausgesetzt. Das entlaste die Einrichtungen von Dokumentationspflichten.
>>> Hinweisen auf Missstände solle aber weiter nachgegangen werden"

Letzteres ist ja wohl zu selbstverständlich, um erwähnt werden zu müssen. Und eine gewissenhafte NACHkontrolle sollte GRUNDSÄTZLICH ausreichen, um die Wahrung der Interessen von Patienten wie Personal sicherstellen zu können.

Den MDK mit einzusetzen ..

... halte ich für eine gute Idee.
In vielen Heimen ist Besuch mittlerweile nicht mehr erlaubt, ergo kann sich nur noch das Personal anstecken. Ich hoffe und wünsche, dass das Personal ganz vorsichtig ist, damit nur wenige Kräfte fehlen.

@17:46 von nie wieder spd

"Und später wird dem Pflegepersonal erzählt, dass es so in dieser Krise doch ganz toll geklappt hat und in den normalen Zeiten keine Verbesserungen nötig seien."

Das fürchte ich auch - nicht einfach so, sondern aus Erfahrung. Viele Krankenhausabteilungen können ein Lied von dieser Einstellung singen. Erst wenn bei reduzierter Mannschaft durch Urlaub und/oder Krankheit der Betrieb ins Wanken gerät und die Beschwerden von Personal und Patienten überhandnehmen, stehen die Verantwortlichen da und erklären auch noch, dass das nicht vorhersehbar war.
Dummheit kann es nicht sein, die man da unterstellen darf.

Krise als einmalige Chance nutzen

Die Meldung der MDK soll in Kliniken aushelfen zaubert jedem Mitarbeiter des Gesundheitswesen ein bitterböses Lächeln ins Gesicht.
Ob das gut für Patienten ist..
ABER es ist ein sehr guter Ansatz, denn
die Krankenkassenbeiträge werden nur noch zu einem traurig kleinen Teil für die Patientenversorgung verwendet.
Schaffen Sie die im Pseudowettbewerb gefangenen Kassen ab und ab 1.7.20 eine gesetzliche Einheitskasse - der GBA entscheidet doch sowieso für alle Kassen.
Die 95% Mitarbeiter der Kassen werden nach der Krise dringend in Pflege und anderem (nicht Verwaltung) gebraucht!!!.
Schaffen sie ab sofort Corona DRGs, Abrechnungsziffern sonst können Ärzte und Krankenhäuser nix wirklich abrechnen und gehen nicht nur Pleite, sondern werden in Regress und Wirtschaftlichkeitsprüfungen exekutiert. Schluss mit menschenverachtenden Budgets!
Übermorgen ran an die Pharmamafia!

Nutzen Sie diese einmalige Chance, vielleicht heißt es dann : Der kann Kanzler.

Dankt alle den Schwestern&Ärzten!!

Corona, Ankündigungen von Minister Spahn

Ich bin froh, dass unsere Politiker (endlich) zeitnah Entscheidungen fällen, die hoffentlich die Ausbreitung des Virus verlangsamen können - wenn wir Bürger uns vernünftig verhalten. Es muss aber darauf hingewiesen werden, das die jetztigen Versorgungsprobleme hausgemacht sind: Viele Jahre lang wurde von Akteuren im Gesundheitswesen (z.B. Parteien, Lauterbach, Seehofer, gesetzliche Krankenkassen u.a.) die angebliche Selbstbedienungs- und Abzockermentalität von Ärzten und anderen Dienstleistern im Gesundheitswesen angeprangert. Die Lösung waren Rabattverträge und damit Vernichtung von Produktionsstätten der Pharmaindustrie, Budgetierungen, Bürokratiesierung, Personalmangel. Warum haben wir solche Probleme, Ärzte für die Grundversorgung der Bevölkerung zu finden? Welcher Arzt will 30% seiner Arbeitszeit mit Bürokratie vergeuden? Gleiches gilt für Pflegepersonal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen?

@18:17 von Nettie

//"Schlimm, dass offenbar erst die durch Covid-19 geschaffenen und ohne Übertreibung als dramatisch zu bezeichnenden „harten Fakten“ dazu führen, dass man sich auf Regierungsebene endlich mit den Folgen einer allein an finanziellen (nicht „ökonomischen“!) Interessen statt am Dienst am Menschen orientierten Politik auseinandersetzen muss."//

Diese Auseinandersetzung mit der Misere im Gesundheitswesen wird Corona nicht überdauern.

// >>> Hinweisen auf Missstände solle aber weiter nachgegangen werden"

"Letzteres ist ja wohl zu selbstverständlich, um erwähnt werden zu müssen. Und eine gewissenhafte NACHkontrolle sollte GRUNDSÄTZLICH ausreichen, um die Wahrung der Interessen von Patienten wie Personal sicherstellen zu können."//

Leider ist das auch schon in der 'Vor-Corona-Zeit' nicht selbstverständlich gewesen. Beispiele gibt es reichlich.

Pflege

Hallo

Ich bin Pfleger und mein Arzt will mir kein Hamburger Modell geben und hat mir eine Reha geben, eine Frechheit so was, wo kein Personal ist schickt man mich in eine Reha . Wie haben Coronavirus in Deutschland. Das Altenheim wo ich arbeite kann nun auf mich nicht zählen weil ich ja in die Reha soll.
Ich kann ein paar Stunden arbeiten aber nicht die ganze Leistung bringen auf einmal.

Mit freundlichen Grüßen

Ernst der Lage

Leider muss ich mit Bedauern feststellen ,das alles Bitten seitens der Regierung bei der Jugend nicht ankommt . Kann es vielleicht daran liegen das es bei uns kaum Bilder von dem wahren Ausmaß gibt . Ständig Bilder im Fernsehen wie die Italiener auf dem Balkon singen und klatschen . Verstehen Sie mich nicht falsch , ich find das sehr gut ,nur es verharmlost in vielen Köpfen . Würde mir mehr Bilder über Menschen wünschen die um Ihr Leben Kämpfen ,vielleicht wird das Jungvolk dadurch etwas sensibilisiert. In Zeiten in denen alle Überstimuliert durch Filme und Serien sind muss erst die Visuelle Keule geschwungen werden . In Italien fahren Sie die Leichen mittlerweile mit LKW aus den Städten. Wir sollten alles daran setzen unser Gesundheitssystem zu unterstützen . Jeder leistet einen Beitrag wenn er sich mal raus nimmt aus seinen Kontakten. Davon stirbt man übrigens nicht.

@ um 18:17 von Nettie

Soweit es diese Kontrollen angeht, wäre es schon sehr hilfreich, wenn diese nicht, so wie früher auch immer schon, ein paar Tage vorher angekündigt würden.

@ um 18:15 von RickF

Man könnte zusätzlich zum Geldverteilen auch die Preise festschreiben.
Einerseits ist Geld nur noch ein Buchwert, der grenzenlos Vorrätig ist, andererseits kann man Bargeld drucken und denen zukommen lassen, die es benötigen.
Feststeht, dass die Wirtschaft und die Banken kontrolliert werden müssen. Dann ist das mit der Inflation überhaupt nicht nötig und vor allem kein Problem.
Immer muss man im Hinterkopf haben, dass unser Wirtschaftssystem ein von Menschen ausgedachtes und konstruiertes ist. Das kann man auch jederzeit anders denken und konstruieren.
Auch so, dass alle etwas davon haben.

***Pflege-Personalschlüssel

***Pflege-Personalschlüssel wird ausgesetzt

So werden die Personalschlüssel für die Pflege bis aus Weiteres ausgesetzt. Damit könnten Einrichtungen auch dann aufrechterhalten werden, wenn wegen der Corona-Krise weniger Fachkräfte zur Arbeit kommen können, sagte Spahn. In Pflegeheimen und -diensten müssen normalerweise die Hälfte der Pflegekräfte eine abgeschlossene Ausbildung haben.***

Zum Pflege-Personalschlüssel: Wer ist das traurige Schlusslicht? Na klar, Deutschland.

Das ist wohl auch der Grund, dass schon vor Corona sogar auf Intensiv-Stationen Personal eingesetzt wird, das nicht den vorgeschriebenen Anforderungen entspricht. In Heimen ist das erst recht keine Ausnahme.

18:30 von oooohhhh ...

MDK soll in Pflegeheimen aushelfen, nicht in Kliniken. So steht es im Artikel. Lesen!

@18:16 von DeHahn

"Wir hatten bis dato STÄNDIG WACHSTUM,..."

Das stimmt zwar, aber man sollte nicht unerwähnt lassen, dass mehr als ein Viertel der arbeitenden(!) Bevölkerung davon in keiner Weise profitiert hat.

"Vielleicht kann endlich mal der Wachstumswahnsinn aufhören, und wenn von den Milliardenvermögen etwas zum Gemeinwohl abgezwackt wird (wie zuvor von der Steuerzahlung), dann werden wir den Raffkes für die Weltenrettung herzlich danken!"

Das wird wohl nicht passieren. Ich würde auch nur sagen: "Endlich!" Für Dank sehe ich keine Veranlassung.

Viele Jahre

wurden, v. a. bedingt durch die Privatisierung der Kliniken, Pflegekräfte in einer fast unerträglichen Weise abgebaut und damit die Arbeitsbedingungen bis zum Unterträglichen verschlechtert, mit dem Ergebnis, dass viele aus dem Beruf geflüchtet sind.
Heute sehen wir das Ergebins: Gerade in einer absoluten Krisensituation fehlen landesweit Menschen, die pflegen können.
Sicherlich ist es im Notfall machbar, dass Standarts vorübergehend ausgesetzt werden, um die Versorung aufrecht zu halten aber man sollte auch bedenken, dass diesen letzten Verbliebenen damit noch mehr als schon bisher abgefordert wird.
Ich schlage vor, dass die Politik endlich das Versprechen abgibt, dass nach Bewältigung der Krise, diese Berufe sowohl finanziell, als auch in der Wertschätzung endlich das bekommen, das sie wirklich verdienen.

Denn diesen Menschen wird ein immenser Dank geschuldet. Sie arbeiten da, wo heute kaum einer wirklich arbeiten möchte. Und das verdient alle Hochachtung!

@18:44 von Bloesssimone

"Leider muss ich mit Bedauern feststellen ,das alles Bitten seitens der Regierung bei der Jugend nicht ankommt . Kann es vielleicht daran liegen das es bei uns kaum Bilder von dem wahren Ausmaß gibt ."

Gilt leider nicht nur für die Jugend, Deppen gibt es in allen Altersgrupen. Wenn Sie sehen, welche Forderungen und Fragen allein hier im Forum zu lesen sind, dann kann man allerdings schon den Eindruck haben, Deutschland sei eine riesige Vorschulklasse, in der man Selbstverständlichkeiten immer widerkäuen muss, bis sie 'sitzen'.

@18:30 von oooohhhh

"Die Meldung der MDK soll in Kliniken aushelfen zaubert jedem Mitarbeiter des Gesundheitswesen ein bitterböses Lächeln ins Gesicht."

Mir auch.

Herr Spahn ist nicht allein verantwortlich

Es ist jetzt nicht an der Zeit, Herrn Spahn für alle Versäumnisse der letzten Jahrzehnte verantwortlich zu machen. Denn es ist ja nicht so, dass er mit dem Kaputtsparen des Gesundheitssystems angefangen hat - er hatte glorreiche CDU- und SPD-Vorgänger.

Nun wird man die nächsten Monate überstehen müssen. Danach ist dann die Zeit, das ineffektive und ungerechte Zwei-Klassen-Gesundheitssystem abzuschaffen und sich um ein gemeinsames und modernes Versicherungs- und Gesundheitssystem, um angemessene Gehälter von Ärzten und Pflegepersonal sowie um passende Personalschlüssel zu kümmern. Dabei kann eine sinnvolle Digitalisierung dazu beitragen, unnötige Kosten einzusparen und Abläufe zu vereinfachen. Man sollte sich nicht scheuen, einen Blick ins Ausland (z.B. nach Skandinavien) zu werfen und dort funktionierende IT einzukaufen.

Die Glaubhaftigkeit von Herrn Spahn und aller anderen Politiker wird sich also erst nach dieser existenziellen Krise beweisen müssen.

19. März 2020 um 17:53 von WL

Ähm- leider kann ich nicht erkennen, worauf Sie sich in Ihrem Kommentar hinsichtlich meines Beitrages genau beziehen. Muß wolh an mir liegen.
Außer, richtig: Ja, ich frage nach Zahlen. Mittlerweile auch verboten?

Optimismus

(19:02 Anna-Elisabeth, DeHahn)

Werte Anna-Elisabeth, seit einigen Tagen werde ich überrascht beim Lesen der Kommentare hier: einige, von denen ich es gar nicht erwartet hätte, zeigen Optimismus und versuchen, etwas Gutes in der Situation zu sehen – insbesondere, wenn es um die Zeit nach der Corona-Krise geht. Andere legen einen ungewohnten Pessimismus an den Tag.
Krisen-Zeiten sind doch keine Zeiten, Schlachten der Vergangenheit zu schlagen. Stattdessen ist es die Zeit, dort anzupacken, wo es nützt, um das anstehende Problem zu lösen.
Wenn dann die Krise überwunden ist, kann man daran gehen, das Gelernte umzusetzen und somit das Alte verbessern.
Optimismus ist lebensnotwendig!

Viele blumige Worte. Langfristige Lösungen sind nötig.

Leider reden Politiker sehr sehr viel. Schauen wir doch mal, was am Ende unterm Strich nach ein paar Jahren im Rückblick bleibt.

Wir haben zuwenig Personal. Nicht nur im Gesundheitswesen. Auch bei der Polizei. Auch bei den Lehrer*innen.
Die Lehre hier darf nicht sein: "Sofortmaßnahmen und gratis Pflaster für alle!!!" und ein Jahr später ist die Personaldecke wieder so dünn wie vorher.

Politiker wie Herr Spahn müssen aus dieser (relativ überschaubaren) Krise lernen. Nicht reden sondern langfristig mehr investieren. Unsere Politiker*innen müssen uns Wählern beweisen, dass Ihnen unsere Leben wichtiger sind als eine "schwarze Null". Ansonsten wird sich die politische Landschaft natürlich radikal ändern. Wer will es den Leuten verdenken?

PS: Milliardenhilfen für Autobauer, aber keinen Cent für den kleinen Selbständigen? Taten sagen mehr als Worte.

@19:25 von WL

"Wenn dann die Krise überwunden ist, kann man daran gehen, das Gelernte umzusetzen und somit das Alte verbessern.
Optimismus ist lebensnotwendig!"

Es heißt aber nicht umsonst: Ein Pessimist ist ein Optimist mit Erfahrung.

Es mag jetzt paradox klingen, aber echte Optimisten üben auf mich eine große Anziehungskraft aus. Vermutlich notwendig, wenn man nicht verzweifeln will.

Finanzielle Zuwendung

Wenn hier Menschen schreiben, dass es mit Blumen und kleinen Geschenken getan ist, verstehe ich diese Menschen nicht. Meine Frau ist Krankenschwester seit 20 Jahren. Sie ackert und würde gerne dafür auch eine bessere Entlohnung haben. Denn auch diese Menschen müssen Rechnungen bezahlen und da helfen Blumen nicht.

@Lars Reinhagen..

Herr Kollege, ich bin erschüttert..man lehnt doch keine Reha ab..wer weiss, wie lange es sowas noch gibt!

Soll sich Ihre PDL um Ersatz bemühen, nicht Sie!

Wenn Sie nicht mehr arbeiten können und eine Reha ablehnen wird das nie was mit Rente oder Versetzung auf einen ruhigeren Posten.

Wir sind keine Superhelden die sich aufopfern!

Meint ein Fachkrankenpfleger für Psychiatrie,57 Jahre,32 Jahre Berufserfahrung

Man wird nie wissen können,

wieviel Prozent der mit dem neuen Corona-Virus infizierten Menschen überhaupt spürbar erkranken. Dazu hätte man systematisch testen müssen. Wir wissen noch nicht einmal genau, wieviele der während einer Corona-Infektion gestorbenen Patienten wirklich am Virus starben und nicht an ihren Grunderkrankungen. Und es ist zwar unwahrscheinlich, aber es könnte bei diesem neuen im Gegensatz zu den bisher bekannten Corona-Viren tödliche Spätfolgen wie bei Masern geben.
Aber wie bei jedem Gesundheitsrisiko rechtfertigt die Unsicherheit hinsichtlich denkbarer Risiken nicht jeden Preis, den eine immer wünschenswerte Risikoreduzierung kosten würde. Darum darf man nicht nur die denkbaren Risiken ins Kalkül ziehen, sondern muss auch berücksichtigen, wieviele Tote und sonst Geschädigte die Schutzmaßnahmen zur Folge hätten. Zu bevorzugen und entsprechend zu kommunizieren wären daher zunächst nützliche und unschädliche Maßnahmen wie die Stärkung des Immunsystems.

Incubationszeit - "Totzeit" in einem Regelungssystem

Die Maßnahmen werden von Tag zu Tag drastischer in der Hofnung dass die Zahl de Neuinfektionen sinkt.
Aber aufgrund der Incubationszeit tritt der Effekt jeder Maßnahme eben um diese "Totzeit" verzögert auf. Die Gefahr eines "Übersteuerns" ist durchaus real, da der Effekt der bisherigen Maßnahmen noch gar nicht sichtbar sein kann.
Rückblickend hätte man zu Beginn der Ausbreitung viel schärfer reagieren müssen anstatt jetzt nach und nach immer schärfer gegenzusteuern ohne zu wissen ob - und wie die einzelnen Maßnahmen wirken.
Geduld ist gefragt - auf ALLEN Seiten.

Am Pranger

(19:21 von J.Conrad:)

“Ähm- leider kann ich nicht erkennen, worauf Sie sich in Ihrem Kommentar hinsichtlich meines Beitrages genau beziehen. Muß wolh an mir liegen.
Außer, richtig: Ja, ich frage nach Zahlen. Mittlerweile auch verboten?”

Ihr Beitrag war zu lang, um ihn kommentiert zu kopieren. Mit einiger Eloquenz und vielen Worten erklärten Sie eine Situation in der die vermeintliche Mehrheit eine vermeintliche Minderheit der Ignoranz bezichtigte und deren Vertreter an einen Pranger stellen.
Ich sah mich als Vertreter Ihrer Gegengruppe und erklärte meine Motivation.
Ich kann mir schwer vorstellen, dass Sie nicht in der Lage sein sollten, wichtige Zahlen zu recherchieren. Wie dem auch sei, gucken Sie doch bei worldometers.info unter corona nach. Da liegt Ihnen die internationale Daten-Welt live zu Füßen.

Prüfer in die Pflege!

Dass die MDK-Prüfer die Seite wechseln und als Pfleger arbeiten sollen, ist die erste gute Idee, die ich von Herrn Spahn zum Pflege-Notstand höre.
Viel zu viel Geld geht in der Altenpflege in Bürokratie und Kontrollen, die nichts Nützliches bewirken, weil sie nur die Einhaltung von Formalismen dokumentieren.
Ob es den Bewohnern gut geht, prüfen die Prüfer nicht.
Also sind sie - und zwar dauerhaft - am Pflegebett nützlicher für die Gesellschaft.

Erfahrener Optimist

(19:41 Anna-Elisabeth, WL:)

"Wenn dann die Krise überwunden ist, kann man daran gehen, das Gelernte umzusetzen und somit das Alte verbessern.
Optimismus ist lebensnotwendig!"
<>
“Es heißt aber nicht umsonst: Ein Pessimist ist ein Optimist mit Erfahrung.

Es mag jetzt paradox klingen, aber echte Optimisten üben auf mich eine große Anziehungskraft aus. Vermutlich notwendig, wenn man nicht verzweifeln will.”

Da schwingt doch Weisheit mit in Ihren Worten. Ich freue mich, dass Sie also doch ein Optimist sind, hätte mich sonst auch gewundert.
Ein Problem mit dem doppelbödigen Pessimismus ist nur darin, wenn man ihn nach außen hin demonstriert. In einer Situation, in der viele Menschen unsicher sind und nach Information oder Richtung hungern, kann zur Schau getragener Optimismus unglaubliche Kraft geben. Ich gebe zu, dass ein Leben unter Amerikanern mein Bild über zur Schau getragenen Optimismus grundlegend verändert hat. Lächeln hat unglaubliche Kräfte. Kann man auch alleine versuchen.

Geduld ist gut, aber

wieviel Geduld werden wohl die Vermieter und Banken derer aufbringen, die jetzt wegen geschlossener Hotels, Restaurants, Läden oder Handwerksbetriebe ihre Jobs oder ihre Existenz verlieren? Und wie geduldig werden wohl diejenigen auf die Prüfung ihrer Anträge auf finanzelle Unterstützung warten müssen, deren Betriebe in wenigen Wochen pleite sein werden? Hat unser Staat überhaupt genügend Sachbearbeiter für die zu erwartende Flut von Anträgen? Ich bin wohl schon zu alt, um angesichts solch naheliegender Fragen noch optimistisch zu sein. Man hat so seine Erfahrungen in früheren Krisen gemacht.

Unterstützung der Pflegebranche

Wie wäre es denn die junge Generation mehr in die Pflicht zu nehmen? Früher MUSSTEN wir Zivildienst oder Wehrdienst leisten. Heute machen sich Schüler Gedanken ob sie nach dem Abitur ein Jahr nach Neuseeland oder in die USA gehen.
Bei mir stand fest wo es hingeht - 15 Monate meiner Lebenszeit in die Kaserne (oder bei den Zivis in die Krankenhäuser o.ä.) Ich glaube ein sozialer Pflichteinsatz würde heute so manchem gut tun (der Gesellschaft sowieso)
und man käme auch nicht mehr auf die Idee so geschmacklose Hashtags wie #BoomerRemover zu kre­ie­ren.

natürlich leisten

mediziner und pflegepersonal einen exzellenten job, den man gar nicht hoch genug bewerten kann. aber wann hört man endlich mal einen politiker, der die oft unterbezahlten kräfte im supermarkt lobend erwähnt? die stehen JEDEN TAG ebenfalls an vorderster front und halten den laden am laufen, müssen sich mit egoistischen unsozialen hamsterern rumärgern. die lächerlichen plastikfolien, die man sieht, nützen doch gar nichts, sind eher ein placebo.

MDK in die Pflege..

endlich eine gute Idee,so bekommen die mit ihrer patientenfernen Arbeit wieder mal Kontakt zu Kranken,über die sie sonst nur theoretisch Bescheid wissen..

in unserer Klinik haben wir nur indirekt mit dem MDK zu tun, aber privat können die mich mal gerne haben..

zum Hirntumor meiner Frau und der Frage, ob eine Magnetfeldtherapie durch die AOK bezahlt werden soll, fiel denen nur ein,dass

"diese Krankheit eh zum Tod führt und keine Lebensverlängerung damit verbunden ist"

Menschenverachtend!

Die Gefahr des Übersteuerns besteht darin,

dass man nicht nur notwendige Maßnahmen wie die Isolierung der Risikogruppen ergreift, sondern auch kontraproduktive wie ein Verbote von Spaziergängen und Spielen im Freien.
Eine weitere Gefahr des Übersteuerns sehe ich auch darin, dass jetzt zu unisono nur noch in eine Richtung gedacht wird, anstatt rechtzeitig auch mal querzudenken. Anstatt nur über Möglichkeiten zur globalen Verlangsamung der Injektionsausbreitung nachzudenken, sollte man auch bedenken, ob es denn überhaupt notwendig und sinnvoll ist, jede Infektion so lange wie möglich zu hinauszuzögern.
Aktuell scheinen sich die Regierungen gegenseitig mit der Schärfe ihrer Maßnahmen überbieten zu wollen, um sich nur ja später keine Unterlassungen nachsagen lassen zu müssen. Das ist populistisch und mag zum Macherimage beitragen, kann aber leicht übers Ziel hinaus schießen.

Das hat Stil und wäre angebracht Herr Bundespräsident

Großbritanniens Königin Elizabeth dankt Wissenschaftlern, Medizinern, Pflegepersonal und den Rettungsdiensten für ihren Einsatz.

Täglich versorgen Kollegen und ich

alte Menschen mit Mittagessen - Essen auf Rädern - also.
Von den verantwortlichen Personen, die für uns Fahrer zuständig sind, haben wir explizit bisher keine besonderen Anweisungen erhalten, wie wir uns beim Ausliefern der Essen in Bezug auf Kontakt mit den "Kunden" verhalten sollen. Wir Fahrer selbst haben uns mit Handschuhen und Mundschutz ausgerüstet, um wenigstens einen Mindeststandart an Sicherheit vor Ansteckung zu haben.
Das wird nicht nur uns in unserem
Einsatzbereich so gehen, sondern überall in Deutschland.
Wir verteilen täglich bis zu 200 Essen und können uns dabei jederzeit infizieren. Wie gesagt, Anweisungen der "Chefetage": Fehlanzeige.

Geld ist derzeit das geringste Problem?

Das wird sich schnell wieder ändern. Noch vor wenigen Tagen hieß es in einem Bundesland, man könne sich die Gleichbezahlung von Grundschullehrerinnen nicht leisten, weil das 70 Millionen kosten würde. Faire Bezahlung und erträgliche Arbeitsbedingungen sind bis heute für viele Berufsgruppen unbezahlbar und zwar besonders im öffentlichen Dienst. Und jetzt plötzlich soll Geld keine Rolle mehr spielen? Ist das nicht ein kleines bischen zynisch? Nach der Corona-Krise werden sich die Kämmerer und Finanzminister garantiert wieder zu Wort melden und von Allen außer den Abgeordneten aus Solidarität fordern, ihre Gürtel enger zu schnallen und vom Staat angesichts von mehr als 2 Billionen Euro Staatsschulden gefälligst weniger zu erwarten.

@20:15 von Biologe

"...aber es könnte bei diesem neuen im Gegensatz zu den bisher bekannten Corona-Viren tödliche Spätfolgen wie bei Masern geben."

Malen Sie den Teufel nicht an die Wand.

"Wir wissen noch nicht einmal genau, wieviele der während einer Corona-Infektion gestorbenen Patienten wirklich am Virus starben und nicht an ihren Grunderkrankungen."

Das wird man in vielen Fällen auch nicht mit Sicherheit sagen können. Sicher ist nur, dass einem schon schwerkranken Menschen eine Lungenentzündung den 'Rest' geben kann.

"Zu bevorzugen und entsprechend zu kommunizieren wären daher zunächst nützliche und unschädliche Maßnahmen wie die Stärkung des Immunsystems."

Dieses Wissen ist immer gut. In der jetzigen Situation sollte man das aus meiner Sicht aber nicht zu sehr in den Vordergrund stellen, weil vielen nicht klar sein dürfte, dass sie trotz eigener guter Abwehrkräfte, eine Gefahr für andere bleiben.

@Biologe 20:14 (zB)

..."Man hat so seine Erfahrungen in früheren Krisen gemacht..."

Als kleiner Unternehmer mit nur saisonalen Mitarbeitern habe ich auch so manche Erfahrung gemacht. Vor allem die, gerade mal ein Monat kein Geld zu haben, oder pleite zu sein, das sind 2 Paar Schuhe.

Geld für Essen sollte man immer in der Tasche haben. Ansonsten lassen sich Zahlungen immer schieben, auch ohne Krise locker 2-3 Monate. Und gerade in eines solchen Krise hat jeder Verständnis, wenns mal nicht läuft. Unsere Regierung tut wirklich sehr viel, um uns die weitere Existenz zu sichern. Das kann ich wirklich nur loben. Natürlich geht das nicht von jetzt auf gleich. Und das Finanzamt setzt auf schriftlichen Antrag ohne Worte die Zahlung, auch der alten, Steuerschulden erstmal aus. Diese Info kostete nur einen Anruf dort.

Wir kleinen wissen schon, was wir zu tun haben. Wir sind zZ. auch sehr gut vernetzt, jeder hilft jedem, hätte ich nicht so erwartet. Wenns nicht zu lange dauert...

Das wäre doch ganz einfach zu organisieren!

Ob nun die sehr vielen bereits in Kurzarbeit stehenden oder unterbeschäftigten Personen INSBESONDERE im Gastronomie- und Hotelgewerbe Menschen in Gaststätten und Hotels versorgen, ODER stattdessen Menschen in Krankenhäusern, Alten- oder Pflegeheime, die dabei anfallende Arbeiten sind doch sehr ähnlich!

Daher mein Vorschlag!

Die in Kurzarbeit stehenden Personen dieser Berufsgruppen werden vom alten Arbeitgeber vorübergehend(!!) an den Staat zur Pandemiebekämpfung ausgeliehen!

Eine Win Win Win Situation, da die SOWIESO zumeist finanzschwache Betriebe durch diese Massnahmen von den Lohnkosten entlastet wird, die Person auch weiterhin durchgehend weiterbeschaeftigt wird, und zur Pandemiebekämpfung dann auch wesentlich MEHR Menschen zur Verfügung stehen, die ansonsten SOWIESO entweder in Kurzarbeit oder unterbeschäftigt wären!

Es geht um die Rettung unseres optimierten Gesundheitssytems!

Das darf aber kein Grund sein, das Nachdenken über die vernünftigsten Lösungen für das Problem einzustellen. Die Epidemiologen gehen nicht davon aus, durch die aktuell drastischen und nicht lange durchhaltbaren Maßnahmen die Zahl der Infizierten reduzieren zu können. Also wäre es doch sinnvoll für Jeden, wenn die Medien nicht nur ständig über die aktuellen Fallzahlen und andere Probleme berichten würden, sondern auch über das, was jeder Einzelne tun kann, um mit der zu erwartenden Infektion möglichst gut klar zu kommen. Es würde auch die Kliniken entlasten, wenn die Menschen jetzt nicht übermäßig verunsichert würden, sondern entspannt ausschlafen, im Wald spazieren gehen, regelmäßig Sport treiben und sich gesund ernähren würden. Und wer die Infektion bereits überstanden hat, der sollte Anderen Gesellschaft leisten, weil Einsamkeit auch tödlich ist.

Was für eine Hilfe!

Indem die Standards gesenkt werden, die die Pflegekräfte bisher vor Überbelastung schützen sollten, will Herr Spahn ihnen also helfen? Und indem die Einstufungen für ein halbes Jahr eingestellt werden, werden also keine neuen Menschen pflegebedürftig?
Tolle Logik! Ich hab langsam das Gefühl, in Absurdistan zu leben. Oder wird hier gerade ein weltweiter Feldversuch durchgeführt, für wie dämlich sich die Bevölkerung verkaufen lässt?

P.S. zu Biologe 20:14

Man weiß zwar noch nicht, wieviel wir bekommen werden, aber dass es Kredite gibt, die recht einfach zu bekommen sind, fast ohne Sicherheit. Und dann wohl noch Zuschüsse. Die sollen wohl erstmal ohne besondere Bedürftigkeitsprüfung gegeben werden, eine Prüfung und evtl. Rückzahlung dann erst später. Also nix mit lange warten. Was will man mehr ?

Das das ein paar Tage dauert, bis das ausbezahlt werden kann, ist klar. Einen Monat sollte man aber schon auch ohne diese Hilfen über die Runden kommen können.

Klar hätte jeder gerne eine Staatshilfe wie die Lufthansa. Aber das wird wohl nichts...

In eigener Sache

Als DHL Bote, Beschäftigter der DP stelle ich in der letzten Zeit fest dass wir als Dienstleister von der Öffentlichkeit zwar wahrgenommen werden, unsere Leistungen für die „Grundversorgung „ aber als selbstverständlich erachtet wird.
In Kontakt mit jedem Kunden ohne die Möglichkeit, es sei denn man nimmt sich selber aus der Gefahrenzohne, werden wir täglich der Gefahr einer Infektion ausgesetzt.
Wen interessiert das eigentlich?
Es wird über viele Gruppen die am Patienten arbeiten (was selbstverständlich auch richtig und wichtig ist) berichtet, wir als Multiplikatoren für eine Infektionskrankheit arbeiten permanent an der Basis auf dem letzten Meter am Kunden. Werden wir verheizt für den Umsatz eines Unternehmens? Manchmal wünschte ich mehr Aufmerksamkeit in den Medien für uns einfache Angestellte der Postdienstleister, egal ob DHL, DPD, Hermes oder wie sie alle heißen, da nichts an die Öffentlichkeit gelangt was wir leisten müssen in diesen Tagen.

@20:26 von Biologe

"Anstatt nur über Möglichkeiten zur globalen Verlangsamung der Injektionsausbreitung nachzudenken, sollte man auch bedenken, ob es denn überhaupt notwendig und sinnvoll ist, jede Infektion so lange wie möglich zu hinauszuzögern."

Ich kann nicht glauben, dass Sie den wesentlichen Grund für das Hinauszögern bzw. Verlangsamen der Infektionsrate nicht mitbekommen haben: Die Überlastung der Gesundheitssysteme! Die Hersteller von z.B. Beatmungsgeräten und dem passenden Zubehör hinken schon jetzt trotz zusätzlicher Schichten den Aufträgen hinterher.

20:28 von oooohhhh

so unterschiedlich sind die meinungen. ich bin froh, wenn ich diesen burschen nicht sehen muss

Wie gerade die Sondersendung der ARD..

..völlig zurecht(!!) betonte, sind bereits 12 Prozent der italienischen Ärzte SELBST mit Corona infiziert!

Dies MÜSSEN wir auch zukünftig für Deutschland eher als die Regel ansehen, und wirklich ALLES dafür tun, einschließlich(!!!) einer Ausgangssperre, unter diesen Wert von 12 Prozent zu bleiben!

Denn das sich der Virus gegenüber Deutschland letztendlich irgendwie DOCH gnädiger als in Italien verhält, ist wirklich NUR ein vollkommen unrealistischer Wunschtraum!

Spahn kündigt Hilfe für Pflegebranche an

wie soll die ausschauen ?
1 . aktuell gibt es zu wenig Pflegekräfte (zumindest wird das behaupetet !)
2. jetzt sind die (Intensiv) Betten nicht mehr zu 80 % sondern stärker ausgelastet
3. also noch mehr Bedarf
4. KiGa/KiTa sind geschlossen also wird ein Teil der Pflegekräfte sich um ihre Kinder kümmern müssen
5. ein Teil des Pflegepersonals wird sich anstecken - krankheitshalber ausfallen

sieht nicht gut aus H. Spahn, überhaupt nicht gut

Herr

Spahn versagt auf ganzer Linie. Jede seiner Maßnahmen kommt zu spät und ist zu schwach. Ich weiß nicht, was es jetzt noch zu zögern gibt...viele Menschen wollen sich nicht freiwillig an die Appelle der Regierung halten, sondern bei dem schönen Wetter weiter Party machen. Man hat ihnen ja auch erzählt, dass junge und gesunde Menschen nur mit leichten Symptomen zu rechnen hätten...ein weiterer Fehler der Politik.
Ausgangssperre JETZT ist das einzig erfolgversprechende Gegenmittel.

Test bei Pflegepersonal

Ich arbeite als Anästhesieschwester habe Symptome einer leichten Grippe ( bin geimpft),Halsschmerzen, Kopf und Gliederschmerzen...bevor ich wieder an die Arbeit gehe wollte ich mich testen lassen um niemanden zu gefährden.
Es fühlt sich niemand dafür zuständig, Katastrophal!
Hausarzt, Gesundheitsamt, Notfallnummer 116117 oder so nach 1 Std. in der Warteschlage wurde ich aus der Leitung geworfen.
Vom Gesundheitsamt wurde ich gefragt ob ich in einem Risikogebiet war oder Kontakt mit einer nachweislich infizierten Person gehabt hätte , als ich dies verneinte wurde mir gesagt; ich würde nicht getestet werden.
Ich kann so etwas nicht verstehen, bei allen die an der Basis arbeiten sollten Tests gemacht werden um alle Patienten zu schützen.
Oder nach durchstandener Erkrankung ohne Angst auch Corona Patienten betreuen zu können!
Welche Möglichkeit habe ich jetzt?
Entweder eine Krankmeldung oder mit schlechtem Gefühl arbeiten gehen wie würden sie entscheiden?

Corona und die BW

Der Kommentar dazu hat mich doch ganz schön schockiert, wozu ist den die BW überhaupt noch zu gebrauchen, wenn sie zu zivilen Diensten, um während einer Pandemie zu helfen.
Kann mir jemand erklären, warum Soldaten zu Hause an Laptops sitzen, statt z.B. Fahrdienste, Telefondienste bei Teststellen oder anderem mitzuhelfen?
Oder in Pflegeheimen die Versorgung absichern?

Test bei Pflegepersonal

Ich arbeite als Anästhesieschwester habe Symptome einer leichten Grippe ( bin geimpft),Halsschmerzen, Kopf und Gliederschmerzen...bevor ich wieder an die Arbeit gehe wollte ich mich testen lassen um niemanden zu gefährden.
Es fühlt sich niemand dafür zuständig, Katastrophal!
Hausarzt, Gesundheitsamt, Notfallnummer 116117 oder so nach 1 Std. in der Warteschlage wurde ich aus der Leitung geworfen.
Vom Gesundheitsamt wurde ich gefragt ob ich in einem Risikogebiet war oder Kontakt mit einer nachweislich infizierten Person gehabt hätte , als ich dies verneinte wurde mir gesagt; ich würde nicht getestet werden.
Ich kann so etwas nicht verstehen, bei allen die an der Basis arbeiten sollten Tests gemacht werden um alle Patienten zu schützen.
Oder nach durchstandener Erkrankung ohne Angst auch Corona Patienten betreuen zu können!
Welche Möglichkeit habe ich jetzt?
Entweder eine Krankmeldung oder mit schlechtem Gefühl arbeiten gehen wie würden sie entscheiden?

Ausgangssperren & andere Wege ...

Liebe Mitleser, liebe Tagesschau, liebe Bundesregierung,

solange wir nicht wissen, ob 0.3 oder 3% der Infizierten versterben und solange wir keine sub-lineare Infektionsrate haben, ist es unerlässlich, die Infektionsrate immer weiter zu senken.

Ich stelle jedoch in Abrede, dass Ausgangssperren das beste Mittel darstellen. Man muss auch an die Zukunft denken. Diese Krise wird uns begleiten solange es keinen Impfstoff gibt, der in ausreichender Zahl hergestellt und verabreicht wurde. Das kann gut und gerne 12-18 Monate oder sogar länger dauern. Der Übergang vom Zustand der "Ausgangssperre" zum Zustand des "Social Distancing" könnte sich als schwierig erweisen. Die psychologische Entlastung könnte zu neuen Epidemien führen. Wir leben in einer freien Gesellschaft.

Stattdessen wären konkrete Einzelmaßnahmen effektiver: Aussetzung des ÖPNV für Privatleute und nicht-essentielle Berufe. Anonyme Erfassung von Handy-Daten und Auflösung jeder Versammlung, um nur einige zu nennen.

Ach chris 189,

garantiert werden der Osterhase und der Weihnachtsmann zusammen arbeiten, um alle Probleme zu lösen.

Aber es wird nicht lange dauern, dann sehen wir die Schlangen vor den Arbeitsagenturen und viele geschlossene Läden, die nie wieder öffnen. Denn von der Bundesregierung wurde bereits gesagt, dass es einen Geldsegen nach dem Gießkannenprinzip natürlich nicht geben wird. Als wird man selbstverständlich prüfen müssen und das dauert. Das dauert schon bei Bauanträgen und Vertragsverlängerungen endlos und für die jetzt notwendigen Prüfungen gibt es noch gar keine Sachbearbeiter. Das kennen wir doch alles schon von der heillosen Überforderung der Sachbearbeiter mit der 2015 plötzlich hohen Zahl von Asylbewerbern. Die mussten damals viele Monate warten, aber solange überleben Künstler, Selbständige und kleinere Betriebe nicht. Denn die haben laufende Kosten und keine Einnahmen. Und es sind einfach zu viele.

Probleme bei einer Ausgangssperre, über die niemand spricht II

Ich denke, dass Depressionen nicht nur bei mir steigen werden: Schönes Wetter, Schmerzen in den Beinen, die durch Bewegung ausgeglichen werden können, und man sitzt in der Bude. Grauenhafter Gedanke. Es geht nicht um Partys oder so einen Unsinn, sondern um reine Bewegung.

Ich glaube auch, dass der Alkoholkonsum steigt, wenn die Menschen sich langweilen. Nicht nur Corona ist verantwortlich für Tote, sondern auch der Alkohol und zwar für viel viel mehr.

Und wer überprüft die Einhaltung der Sperre? Polizei haben wir nicht genug, denn die Polizisten müssen auch allmählich in Quarantäne. Bundeswehr: extrem problematisch. Ich befürchte, dass sich dann früher oder später Bürgerwehren bilden werden. Und dann haben wir ein echtes Problem! Die letzten Bürgerwehren haben Ausländer gejagt, jetzt jagen sie jeden, der hustet, oder wie kann man sich das vorstellen?

um 21:03 von Anja69

Ich bin auch der Meinung, dass bei Symptomen jeder aus der Pflege- und Medizinbranche getestet und bis zum Ergebnis freigestellt werden sollte. Doch Sie sind ganz nah an der Quelle. Besprechen Sie das mit Ihren Chefs, vlt. erreichen diese etwas. Alles Gute

@Rick F

So unrealistisch ist das Ganze überhaupt nicht!

Denn diejenigen Tätigkeiten in einen Krankenhaus, Alten- oder Pflegeheim, die wirklich explizit NUR(!!) staatlich(!!) geprüfte Fachkräfte verrichten dürfen, und niemand sonst, sind in Wahrheit doch SEHR überschaubar!

Und für ALLE anderen anfallenden Tätigkeiten könnte man durchaus(!!) diese unterbeschäftigten Personen im Hotel-;und Gastronomiegewerbe als Verstärkungskraefte einstellen!

Denn ob nun Zimmer putzen, Betten machen, Essen zubereiten, Wäsche waschen, Leute bedienen, zwischen Hotels und Alten- und Pflegeheimen ist der Unterschied in wirklich SEHR vielen Bereichen häufig NUR sehr marginal!

Und von diesen eher "normalen" Aufgaben könnte man mit meiner Methode wirklich SEHR viele Kranken- und Altenpfleger durchaus dauerhaft entlasten, damit sich dann den wesentlich wichtigeren(!!) Aufgaben VOLL und GANZ widmen können!

Solange sie dafür nicht zu krank sind, schadet es niemandem,

wenn Corona-positiv getestete Ärzte und Pflegekräfte Corona-infizierte Patienten behandeln. Sie "vorsorglich" in Quarantäne zu schicken, wäre aus meiner Sicht im Hinblick auf die Situation in den Krankenhäusern sogar verantwortungslos. Infiziert zu sein, ist nicht per se ein Problem, solange man sich von noch nicht infizierten Risikopatienten fernhält. Und Krankenhäuser müssen ohnehin die infizierten Patienten isolieren.

@21:01 von Sisyphos3

"5. ein Teil des Pflegepersonals wird sich anstecken - krankheitshalber ausfallen"

...und vorher weitere Kollegen und Patienten infizieren, weil erst getestet wird, wenn alle Symtome eindeutig auf Corona hinweisen.

"1 . aktuell gibt es zu wenig Pflegekräfte (zumindest wird das behaupetet !)"

Halbwegs gut informierte Menschen können daran keine Zweifel mehr haben. Naja, Ignoranten schon - solange nicht selbst betroffen.

Probleme bei einer Ausgangssperre, über die niemand spricht IV

Und ein weiteres Problem: Viele Menschen, auch ich, haben sich so weit wie möglich an die Regeln gehalten. Ich habe mein Sozialleben komplett eingestampft, habe meinen Urlaub in die Überlegungen investiert wie ich ab nächste Woche meine Arbeit, die auf Kontakt mit anderen Menschen basiert, online machen kann. Dafür ging ein großer Teil meines Urlaubs drauf. Weil ich es richtig machen wollte, habe ich das auch getan.

Und jetzt soll ich bestraft werden wie alle anderen auch, die sich bemüht haben? Es muss eine andere Lösung geben als 80% für die Fehler von 20% (sind jetzt ausgedachte Zahlen) mitzubestrafen. Man kann nicht ein ganzes Volk in Haft schicken, weil ein Teil sich nicht an die Regeln hält. Wenn eine Bank überfallen wird, werden auch die anwesenden Kunden nicht ins Gefängnis gesteckt.

Also wenn der Staat alle bestraft und in Haft schickt, dann verliere ich das letzte Vertrauen in diese Regierung.

21:11 von cuchulainn

Bundeswehr: extrem problematisch
.
warum ?
das wäre in jedem Fall sinnvoller als am Hindukusch !
und wenn sie mit dem GG kommen
das kann man so oder so auslegen

Worüber ich gar nichts höre, ist man so menschlich

und fährt die Sanktionen gegen den Iran runter, damit es dort nicht zu einer menschlichen Katastrophe kommt? Wir werden die Lage in Deutschland in den Griff bekommen, sofern wir alle uns zusammenreißen.

Auf Kante genäht an vielen Stellen.

Beispiel: Mein ehemaliger AG plante ein Fertigung von 250000 St./Jahr auf 5 Jahre (=1250000 St) . Die Anforderung des Kunden hieß: Kann auch bis 300000 St./Jahr werden.

Planung zur Anlagen-Kappa:
1/2 Jahr Hochlauf (0..250000)=187500 St./Jahr
1 Jahr Auslauf (250000..0)=125000 St./Jahr
==> 187500+(3*250000)+125000 St. = 1062500 St. in 5 Jahren (Damit fehlen gegenüber der Anfrage 187500 St.)

Anlage und Personal auf 212500 (1062500/5) St./Jahr ausgelegt. Es kam wie es kommen mußte: Der Kunde rief in den 5 Jahren jew. knapp 280000 St. ab.

Folge: Nachrüsten der Anlagen, Überstunden ohne Ende (Schichtmodel für 24/7 Fertigung), Leiharbeiter ohne Ende uvm.

Aber mit der Mogelpackung war man günstiger als Wettbewerber und bekam den Auftrag.

Am Schluss war das Kind im Brunnen (und ich suchte und fand einen neuen AG).

Leider wird auch im Gesundheitswesen und in der Pflege wie oben beschrieben gerechnet und damit das System mir Hochgeschwindigkeit gegen die Wand gefahren.

@Biologe 21:10

Ich gehöre genau zu denen, die wohl bis Mitte Mai (mindestens) keine Einnahmen haben. Aus meinen mehreren Krisen als Unternehmer, die nichts mit Corona zu tun haben, habe ich gelernt, dass ich mindestens Bargeld zu Hause habe für 3 Monate Essen zu kaufen. Wenn man nicht sooo anspruchsvoll ist, braucht man dafür nicht so viel wie man denkt. Der Rest findet sich.

Ich sehe tatsächlich das Problem, wenn man das soziale Leben länger als 2-3 Monate lahm legt, dass es dann nicht nur uns ganz kleine trifft, sondern tatsächlich alle.

Jedem werden zZ Opfer abverlangt, wir haben eine Pandemie, dafür kann keiner was; das sehen die meisten Menschen, die ich kenne, genau so. 3 Monate Kurzarbeit, wieviel wars, 67 % vom Netto für Familien glaube ich ? Man muss sowieso aufs Einkaufen, Eiscafe, neues IPhone usw. verzichten. Da spart man viel Geld. Das schaffen die Menschen.

Haben Sie doch mal ein bißchen Vertrauen zu unserem Staat. Wir schaffen das :)

Don`t panic !

21:22 von Anna-Elisabeth

Halbwegs gut informierte Menschen
.
haben sie ein Problem damit
wenn ich mich äußerst vorsichtig ausdrücke

re sisyphos3

" 21:11 von cuchulainn

Bundeswehr: extrem problematisch
.
warum ?
das wäre in jedem Fall sinnvoller als am Hindukusch !
und wenn sie mit dem GG kommen
das kann man so oder so auslegen"

Unqualifizierter Zwischenruf.

Das GG kann man nicht beliebig "so oder so" auslegen. Dann bräuchte man es nicht.

Und wenn's einer "auslegt" dann das BVerfG, sonst keiner.

Unsere beste Waffe

gegen das Virus ist gesunder Menschenverstand. Es ist leider sehr erschreckend, dass fast alle unbewaffnet sind.

Ich finde die Idee im Prinzip gut,

Menschen als bezahlte Helfer gegen die Corona-Probleme einzusetzten, nachdem ihnen ihre normale Arbeit Corona-bedingt abhanden gekommen ist. Aber anstatt sie als Ungelernte in die Pflegeheime oder Krankenhäuser zu schicken, würde ich sie einsetzten, um isoliert in ihren Wohnungen eingesperrten Risikopatienten mit Einkäufen und ähnlichen Besorgungen zu helfen. Das müssen keine ausgebildeten Pflegekräfte machen und man würde den Risikopatienten helfen, gesund zu bleiben.

21:23 von cuchulainn

Probleme bei einer Ausgangssperre,
.
worin soll das liegen
wenn sie sich ohne Verbot an die Vorgaben halten
kann es ihnen doch egal sein ob es ein Verbot gibt oder nicht

@21:03 von Anja69

Ihr Bericht macht mich schon wieder fassungslos, aber er deckt sich mit den Erzählungen meiner früheren Kolleg*innen im Krankenhaus. Auch was die "Notfall-Nummer" 116 117 betrifft, hört man nur Beschwerden. Gerade vorgestern war ein Bericht darüber im Hamburger Abendblatt. Selbst Menschen mit steigendem Fieber wird nicht geholfen. Die Arztpraxen wollen diese Patienten nicht, der Notruf ist nicht erreichbar.

Lassen Sie sich krankschreiben. In Ihrem Job ist volle Aufmerksamkeit erforderlich.
Testet Ihr Arbeitgeber nicht?

@Sisyphos3 .. Pflegeheim

Ich kenne zwar nur das meiner Mutter, doch dort sind definitiv zu wenig Pflegekräfte. Die ärztliche Betreuung ist auch nicht so toll, wer keine Angehörigen hat, die sich mit darum kümmern, ist aufgeschmissen. Für
Demenzkranke braucht es viel Zeit und Geduld, doch ersteres fehlt. Für persönliche Betreuung, um z.B. kognitive Fähigkeiten zu erhalten oder einfach sich mal mit den Leuten unterhalten, sind pro Woche 20 min. angesetzt, doch auch die werden oft nicht gewährt.
Die Pflegefachkräfte tragen wie auch medizinisches Personal hohe Verantwortung und werden so schlecht bezahlt.

Corona

Wir haben in Deutschland eines der Besten Gesundheitssysteme auf der Welt . Sie können Stoltz sein in Deutschland zu leben und die Hilfe zu bekommen. Ich selber bin pflichtversichert und habe nicht den Eindruck vernachlässigt zu werden, Italien, Frankreich sowie andere EU-Staaten sind dort ganz anders aufgestellt. Überdenken sie ihre Meinung.

@RüdigerSchulz

Danke, gerade in diesen Tagen sollte endlich mal bei vielen Menschen ein Licht aufleuchten.
Jetzt aktuell sind die Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten im Fokus.
Aber es gibt so viele Berufsgruppen, die nicht die ihnen zustehende Wertschätzung erfahren und zusätzlich (oder auch gerade deshalb) viel zu schlecht bezahlt werden.
Es gibt auch in diesem Forum einige, die sich selbst als "Leistungsträger" sehen. Allein schon dieser Begriff ist diskriminierend, denn andere sind dann ja automatisch keine Leistung Erbringende...

21:31 von karwandler

Und wenn's einer "auslegt" dann das BVerfG, sonst keiner.
.
wer widerspricht ?
wollen sie Beispiele haben,
wie sich die Meinung bzw. Auslegung des GG die Jahrzehnte über verändert hat
allein der Begriff "Ehe" - sie können ja mal googeln

@21:28 von Sisyphos3 21:22 von Anna-Elisabeth

"haben sie ein Problem damit
wenn ich mich äußerst vorsichtig ausdrücke"

Überhaupt nicht. Zweifel bleibt Zweifel - egal wie formuliert und ob mit oder ohne Ausrufezeichen.

unsere beste Waffe

..."@Louis Renner: unsere beste Waffe gegen das Virus ist gesunder Menschenverstand. Es ist leider sehr erschreckend, dass fast alle unbewaffnet sind"...

viele, in der Tat.

Ich sehe die Entwicklung so:

ein möglicher Weg: wegen der Maßnahmen unserer Regierung haben wir in 2 Monaten nur noch so wenig Infizierte, dass wir beruhigt das Leben wieder hochfahren können...

der zweite: wegen der Maßnahmen unserer Regierung haben wir in 2 Monaten einen so hohen Durchseuchungsgrad erreicht, dass wir beruhigt das Leben wieder hochfahren können...

Und nach 2 Monaten werden in der Wirtschaft etliche schwache Betriebe gestorben sein. Überlebensfähige Betriebe werden aber weiter geführt. Das ist der Lauf der Dinge. Wir haben es gut in Deutschland, bei uns braucht keiner verhungern oder seinen Nachbarn ausrauben, wenns schief gegangen ist. Das ist in anderen Ländern anders.

Und es geht in den meisten Fällen darum nicht, weil überall im öffentlichen Dienst die Menschen weggespart wurden, die wir jetzt bräuchten, um die Schäden zu kompensieren, die durch Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des neuen Corona-Virus angerichtet werden. Deshalb sollte man noch gründlicher kalkulieren, wieviele Wochen die Betroffenen das aushalten, was man zur Reduzierung der täglichen Ansteckungen tut. Das selektive Isolieren der Risikogruppen würde ebenso viele Corona-Tote verhindern und das Gesundheitssystem schützen. Aber es würde unsere lebenswichtige Wirtschaft nicht strangulieren.

Und nochmal zum Thema

Und nochmal zum Thema Wertschätzung von Arbeit.
Vor ca. 15 Jahren hat der Fussballprofi und Nationalspieler Marco Bode von Werder Bremen in einem Interview gesagt, dass er es absolut nicht in Ordnung findet, dass ein Fussballer so wahnsinnig viel Geld verdient, aber eine Krankenschwester, die eine viel wichtigere Arbeit leistet als ein Fussballer, so unglaublich wenig verdient.
Bitte mal googeln, welche Kritik er dafür von seinem Nationalelf-Kollegen Oliver Kahn einstecken musste.
Ich habe mir von meinem direkten Vorgesetzten auch einmal den Spruch anhören müssen, ich würde ja kein Geld für die Firma verdienen, sondern sei nur Dienstleister für die, die das Geld erarbeiten.
Motiviert ungemein sowas...

@21:11 von cuchulainn

"Ich denke, dass Depressionen nicht nur bei mir steigen werden: Schönes Wetter, Schmerzen in den Beinen, die durch Bewegung ausgeglichen werden können, und man sitzt in der Bude. Grauenhafter Gedanke."

Tatsächlich grauenhaft. Was sollen überhaupt all die Hundebesitzer machen, wenn sie nicht mit ihrem Vierbeiner Gassi gehen dürfen?
Dann wird man im Krankenhaus am Ende noch Bisswunden behandeln müssen.

Ich denke auch, dass es reichen sollte, Menschenansammlungen zu verbieten. Aber z.B. Parks zu schließen (wie hier in Hamburg) finde ich etwas irre.
Ein Problem bleibt: Die Unvernunft und Rücksichtslosikeit vieler Menschen auch in der Öffentlichkeit.

@ 21:03 von Anja69

„ Welche Möglichkeit habe ich jetzt?
Entweder eine Krankmeldung oder mit schlechtem Gefühl arbeiten gehen wie würden sie entscheiden?“

Erst einmal wünsche ich Ihnen gute Besserung und danke, dass sie so umsichtig handeln! Es ist eine Schande, dass Menschen, die täglich an vorderster Front stehen, so allein gelassen werden. Ich würde auf einem Test bestehen und mich derweil krankschreiben lassen. Vorsichtshalber. Und vor allem soll keiner krank arbeiten, denn auch Ihre Gesundheit ist wichtig. Eigentlich sollte soetwas groß in die Presse, es ist eine Schande. Auf jeden Fall bedanke ich mich im Namen Aller für Ihren täglichen Einsatz für unsere Leben. Aber jetzt wünsche ich erst mal Ihnen eine schnelle Genesung!

21:40 von Anna-Elisabeth

"1 . aktuell gibt es zu wenig Pflegekräfte (zumindest wird das behaupetet !)"
.
Zweifel ?
woran erkennen sie dass ich diese Aussage anzweifle !

21:36 von Leipzigerin59 @Sisyphos3 .. Pflegeheim

"Demenzkranke braucht es viel Zeit und Geduld, doch ersteres fehlt. Für persönliche Betreuung, um z.B. kognitive Fähigkeiten zu erhalten oder einfach sich mal mit den Leuten unterhalten, sind pro Woche 20 min. angesetzt, doch auch die werden oft nicht gewährt."

Ist in vielen Heimen so. Und jetzt kommt noch hinzu, dass die keinen Besuch mehr haben dürfen.
Ist vielleicht makaber, aber ich würde lieber das Opfer von Corona als von Demenz und Pflegeheim.

20 Minuten pro Woche - das ist unmenschlich.
Das wäre aber eine Tätigkeit, bei der sich Ehrenamtliche einbringen könnten.

21:49 von Anna-Elisabeth

Ein Problem bleibt: Die Unvernunft und Rücksichtslosikeit vieler Menschen
.
das ist das Leben !
scheinbar funktioniert es nicht ohne Verbote / Bestrafung

wobei !
was ist dabei wenn einer mit seinem Köter Gassi geht ?
1 min raus ... Geschäft erledigen .. nach Haus (den Dreck natürlich wegräumen !)
... wie sieht die Realität aus
da sieht man die Nachbarin und plaudert
und dann gesellen sich noch ein paar Hundefreunde dazu ....

Weniger Dokumentation in der Pflege-mehr Tote in der Pflege

Herr Spahn hat nach meiner Meinung bisher keinen schlechten Job gemacht. Bin selber seit 35 Jahren Krankenpfleger. Wenn aber jetzt noch überhaupt von Dokumentation gesprochen wird macht mich das sehr wütend. Wir brauchen vor allem sichere Schutzkleidung für das Personal am Patienten. Immer noch wird in vielen Kliniken ohne Mundschutz gearbeitet. Das medizinische Personal muss auch aus der freien Wirtschaft heraus unterstützt werden.
Nach den letzten Jahren mit Unterbesetzung und schlechter Bezahlung, Ausnutzung und Nichtanerkennung unseres Berufstandes sollen wir jetzt auch noch unser Leben opfern? Manche werden sterben, weil sie geholfen haben. Der psychische Stress ist enorm hoch. Am Ende kommt dann mal ein Dankeschön und alles geht weiter wie bisher.
Es wird fein säuberlich dokumentiert, wieviel Pflegepersonal und Ärzte gestorben sind. Bürokratie über alles. Erstmal bitte vernünftigen Schutz für das Personal, das Ganze überstehen und dann reden wir weiter.

Wer trägt die Verantwortung ?

Bereits 2013 wurde von der Bundesregierung (Angela Merkel war im Bilde !!!) eine Risikoanalyse veröffentlicht die belegte, dass Deutschland bzw. das dt. Gesundheitswesen im Falle einer Pandemie nicht ansatzweise auf diese Herausforderungen vorbereitet ist.

...geschehen ist in den folgenden sieben Jahren...nahezu nichts.

Selbstverständlich werden jetzt weder die Bundeskanzlerin noch Spahns Vorgänger für diese verheerenden Versäumnisse die Verantwortung übernehmen.

...im Gegenteil, Angela Merkel lässt sich jetzt sogar als Krisenkanzlerin feiern...

Das gesamte Dokument nennt sich "Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012" samt Risikoanalyse „Pandemie durch Virus Modi-Sars“.

Merkel, Ministerien und Behörden wussten also Bescheid, waren gewarnt...

...und trotzdem ist dieses Land jetzt nicht vorbereitet und das Gesundheitswesen steht vor dem Kollaps !!!

Taten statt Worte

Wie möchte Herr Spahn jetzt noch eine Entlastung geben - das ist purer Zynismus ...

Besonders in der ambulanten Pflege droht die größte Gefahr. Es gibt definitiv nicht genug Schutzkleidung für die Pflegekräfte, die täglich Ihren Job erfüllen.

Ich kann KollegInnen nicht verstehen, die ohne Schutz sich selbst und Ihre Liebsten gefährden, für die Klienten und Angehörigen die zum Teil gleichgültig mit der aktuelleb BEdrohung umgehen und lieber feiern oder alle Verantwortung abgeben ...

Wenn der Pflege geholfen werden soll, muss dringend zuerst ihr Schutz sichergestellt werden. Sonst sind in kürzester Zeit alle fähigen Pflegekräfte verbrannt und tragen den Virus in sämtliche Haushalte bevor der Höhepunkt der Covid 19 Welle Deutschland erreicht. Und dann kann nur gebetet werden, dass mehr Menschen versorgt als bestattet werden.

Ausgangssperre

Beim MDR nach zu lesen
Erlaubt blieben demnach:

Arztbesuche, Einkäufe, Tankstellenbesuche, Bankbesuche

die Fahrt zur Arbeit, wenn Homeoffice nicht möglich ist

Sportarten im Freien, sofern man dabei allein ist (Joggen, Walken, Skaten)

Gassigehen mit dem Hund, so lange man in Wohnungsnähe bleibt

Familienzusammenführungen

Betreuung Hilfsbedürftiger

@20:57 von Rüdiger Schulz

"Als DHL Bote, Beschäftigter der DP stelle ich in der letzten Zeit fest dass wir als Dienstleister von der Öffentlichkeit zwar wahrgenommen werden, unsere Leistungen für die „Grundversorgung „ aber als selbstverständlich erachtet wird.
In Kontakt mit jedem Kunden ohne die Möglichkeit, es sei denn man nimmt sich selber aus der Gefahrenzohne, werden wir täglich der Gefahr einer Infektion ausgesetzt.
Wen interessiert das eigentlich?"

Mich. Das ist keine Floskel, sondern ernst gemeint. Es gibt sicher noch viele andere Dienstleister, an die man nicht denkt. Auch sogenannte Pizza-Boten und letzlich auch alle Handwerker und Verkäufer gehören dazu. Dann noch die hier kürzlich erwähnten LKW-Fahrer und die mehrfach erwähnten Supermarktmitarbeiter. Es spielt aber keine Rolle, wen man nennt, irgendwer wird immer vergessen.
Ich denke, man kann auch nicht in jeder Dankesrede wirklich alle nennen. Aber ich bin jedem dankbar, der zu unser aller Wohl beiträgt.

Wer viel weiss, weiss das er wenig weiss

Herr Zauberlehrling Drosten muss aber trotzdem die Bundesregierung beraten.
Beide (+Wodarg) haben recht.
Beide sind keine Intensivmediziner und haben 0 Ahnung in Bezug auf die Verläufe beatmeter Patienten und leider offensichtlich auch nicht in Bezug auf die Enstehung einer tödlichen Sepsis.
Das wäre aber das entscheidende Wissen um den Unterschied D zu F, ESP und ITA zu verstehen.
Vor allem die italienischen Kollegen haben nun mit Ihrem extremst morbiden Gesundheitssystem zu kämpfen, dort werden wir auch landen, wenn es noch ein paar Jahre so weiter geht.
Die bisherigen so befristeten Massnahmen sind korrekt und sollten in hotspotGrossstädten dringend verschärft werden, so das der dumme Michel die harte Hand kriegt, die er liebt.
Sämtliche Letalitaeten sollte man sich sparen, da die Dunkelziffer , s.Chinas Herdimmunitaet, wie es scheint um bis zu 10000fach höher ist - gottseidank alle ohne Symptome.
Der Virus hat erst seit kurzem Namen und Test.
Der Rest hilft Krisengewinnlern....

um 21:50 @Sisyphos3

Ihre Zweifel erkenne ich an
"...zumindest wird das behaupetet !) ..."

Warum dieser Nachsatz?

Ich habe weiter oben meine Erfahrungen geschildert. Ich denke, die kann man verallgemeinern.

Der Anteil älterer Menschen bei steigender Lebenserwartung ist nun mal sehr groß, doch viele Menschen davon sind pflegebedürftig. Das wurde trotz bekannter Demographie nicht berücksichtigt.

Wie es in Krankenhäusern aussieht, weiß ich nicht.

Ein wichtiger Grund für die extreme Differenz bei der Zahl an Todesfällen durch das neue Coronavirus in Italien und Deutschland dürfte auch sein, dass die materiellen, personellen und technischen Kapazitäten des italienischen Gesundheitssystems der enorm hohen und immer weiter ansteigenden Zahl der Erkrankten höheren Alters und mit schwerem Krankheitsverlauf nicht mehr gewachsen sind.

Schon deshalb muss alles getan werden, damit es bei uns nicht so weit wie in Italien kommen kann - wenn es sein muss (weil viele nicht nur mit ihrem, sondern auch dem Leben anderer spielen) auch Ausgangssperren. UND damit wir selbst handlungsfähig bleiben. Das heißt auch: Damit wir die Bürger der Länder, die mit den Folgen von Covid-19 z.T. noch weit heftiger zu kämpfen haben als wir bei der Bewältigung dieser Krise unterstützen können, oder genauer: uns auf der Grundlage unserer ganz unterschiedlichen Erfahrungen gegenseitig.

Damit würde sich das Sprichwort „Aus Schaden wird man klug“ mal bewahrheiten.

19. März 2020 um 20:25 von 91541matthias

>> MDK in die Pflege..

endlich eine gute Idee,so bekommen die mit ihrer patientenfernen Arbeit wieder mal Kontakt zu Kranken,über die sie sonst nur theoretisch Bescheid wissen..

in unserer Klinik haben wir nur indirekt mit dem MDK zu tun, aber privat können die mich mal gerne haben..

zum Hirntumor meiner Frau und der Frage, ob eine Magnetfeldtherapie durch die AOK bezahlt werden soll, fiel denen nur ein,dass

"diese Krankheit eh zum Tod führt und keine Lebensverlängerung damit verbunden ist"

Menschenverachtend! <<
.
.
MDK - die sind gut. Da gab es mal einen, der
hat im Gutachten sogar meine Körpertemperatur und meinen Puls angegeben ohne das er beides in der Untersuchung gemessen hatte.

War wohl ein kleiner Hellseher? Hatte allerdings nicht bemerkt, dass ich auch in die Glaskugel geschaut hatte, denn die Dame die ich als Gattin vorstellte war Rechtsanwältin.

Könnte mehr über den MDK schreiben, leider kein Platz mehr.

Gruß
K. E.

21:11 @cuchulainn .. Depression

Ich habe hier dazu 2 Beiträge geschrieben,
ich verstehe das.

"https://meta.tagesschau.de/id/145324/coronavirus-applaus-fuer-die-helfer#comment-4102010"

Die Brötchenzange

Hallo @Sysiphos3,
Da Sie die Brötchenzange hier schon mehrmals erwähnt haben:
Vor Ihnen steht ein Kunde, der sich gerade am Haltegriff der Strassenbahn das Virus geholt hat, Hände waschen war nicht mehr möglich...Er greift beherzt zur Zange und schnappt sich 2 Brötchen.
Dann Sie, Zange, Brötchen, und nebenbei die Viren von der Zange als kostenlose Beigabe.
Ich fasse diese Dinger nicht an. Getreu der alten Schach-Regel berührt-geführt greife ich das erste Brötchen mit der Hand, dann habe ich nur dieses Brötchen infiziert. Oder?

Wenn ich sehe

in den vielen Berichten wie leichtfertig mit dem Thema Virus bei vielen Bürgern noch umgegangen wird,dann halte ich eine Ausgangssperre doch für sehr sinnvoll. Anders begreifen es Einige nicht.

21:11 von cuchulainn

"Ich denke, dass Depressionen nicht nur bei mir steigen werden: Schönes Wetter, Schmerzen in den Beinen, die durch Bewegung ausgeglichen werden können, und man sitzt in der Bude. Grauenhafter Gedanke. Es geht nicht um Partys oder so einen Unsinn, sondern um reine Bewegung."

.-.-.-.

Diese reine Bewegung, wenn Sie sonst Schmerzen in den Beinen bekommen, werden Sie durchführen dürfen, da bin ich absolut sicher.

Schreiben Sie das auf einen Zettel, auch wenn Sie das nicht so schnell von einem Arzt unterschrieben bekommen können, und nehmen Sie den Zettel unterwegs mit.

Zeigen Sie ihn bei Bedarf dem Polizisten vor, und er wird Sie nicht aufhalten.

Zumal Sie ja ohnehin einkaufen gehen dürfen.

21:49 von Anna-Elisabeth

Tatsächlich grauenhaft.
.
das stimmt schon .. das Leben hierzulande kann grausam sein

der Hundebesitzer steht vor nem unlösbaren Problem
weil er mit Brutus seinem Yorkshire Terrier nicht Gassi gehen kann
einer fühlt sich vom Staat gegängelt und in seinen Menschenrechten verletzt,
weil man ihm verbietet sich mit 10.000 anderen zum Fußballspiel im Stadion trifft
ne Alleinerziehende weiß nicht wie sie Arbeit und Kinderbetreuung
unter einen Hut kriegt wenn die KiTa zu ist

zumindest im letzteren Fall da hätte ich Verständnis

Todesfälle in Italien und ...

... Frankreich. Mich würde die Alterstruktur der Verstorbenen interessieren, ich habe noch nichts gefunden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es nur Menschen 60+ sind.
Italien mehr Tote als China, unfassbar

Nicht zufrieden mit der aktuellen Lage

So grob fahrlässige Fehler die gemacht wurden!
Schon seit Januar ist bekannt, was der Virus auslösen kann!
1. die von China kommenden Reisenden nicht kontrolliert, nichts dafür getan um es zu verhindern!
2. selbst als lange bekannt war dass in Italien der Virus eine Epidemie erreicht hat, wurde nichts unternommen um die zurückkommenden Urlauber zu prüfen oder in Quarantäne zu nehmen!
3. andere Länder haben reagiert, wir sind dann später nachgefolgt, wie kleine Kinder die Nicht wissen was sie tun!

Versagen auf ganzer Linie!

Was wirklich EXTREM wichtig, was jedoch..

..IMMER übersehen wird!

Kinder im Rahmen der Notfallbetreuung Kinder für sytemrelevante Schlüsselpersonen, INSBESONDERE diejenigen im Gesundheitswesen SOLLTEN wirklich NIEMALS(!!!) irgendwo gemeinsam zusammen untergebracht werden, WEDER in den Kindergärten, NOCH in den Schulen, NOCH irgendwo anders, und schon gar NICHT in den Arztpraxen, Kliniken, Alten- und Pflegeheimen SELBST!

Denn wird nur EINZIGEs Kind in dieser Gruppe krank, infizieren die anderen Kinder dieser Gruppe nach und nach ihre eigenen Eltern, die ja ALLESAMT SELBST(!!) unentbehrlichen Schlüsselpersonen im Gesundheitswesen sind!

Das führt letztendlich dazu, das sich das GESAMTE ärztliche Personal überhaupt NICHT während ihr Arbeit in einem Krankenhaus, Alten- oder Pflegeheim, SONDERN bereits bei sich zu Hause über ihre eigenen Kinder mit dem Virus infizieren!

Diese Kiddiezusammenrottung wird somit ungewollt zum Seuchenverteilungszentrum, zur schnellstmöglichen Infizierung aller anderen Ärzte über diese Kinder

18:16 von DeHahn

und wenn von den Milliardenvermögen etwas zum Gemeinwohl abgezwackt wird
.
erzählen sie mal wie das so genau funktionieren kann ?
der Herr Lidl mit bürgerlichem Namen Schwarz ist 40 Mrd schwer
schön, hat er die auf der Bank liegen, dass man jedem im Land 500 Euro geben kann

19. März 2020 um 21:32 von Louis Renner

>> Unsere beste Waffe

gegen das Virus ist gesunder Menschenverstand. Es ist leider sehr erschreckend, dass fast alle unbewaffnet sind. <<

Das kommt wahrscheinlich von unseren strengen "Waffengesetzen". (Ironie aus)

@ Tagesschau

Wie sehen die Umsetzungsvorschriften für eine Ausgangssperre aus?
Mal vorausgesetzt es wird eine Ausgangssperre erlassen.
Wer kontrolliert die Einhaltung? Polizisten gibt es schon ohne diese Mehrarbeit zu wenig.
Die Bundeswehr?
Wie sollen Polizisten oder Soldaten denn gegen Verstöße vorgehen?
Standrechtliche Erschiessungen oder Verhaftungen?
Einsperren nach Schnellgerichtsurteilen?
Wo werden die Verhafteten eingesperrt?
Knastplätze sind auch seit Jahren Mangelware.
Die Meisten, die auch gegen Ausgangssperren verstoßen würden, werden Jugendliche und junge Erwachsene sein.
Wir wissen von der Jugendkriminalität, wie schlecht sich eine zu späte Verhaftung und zu späte Konsequenzen darauf auswirken.
Selbst eine Ausgangssperre ist eine Maßnahme, die sich nicht ohne weiteres Umsetzen lässt.

Ausgangssperre

Läuft gerade in den Tagesthemen.
Die Politik ist wieder nicht in der Lage eine
Entscheidung zu treffen.
Wir warten erst mal ab bis wir die Nation sind mit den meisten Kranken + 10000000
Wenn alles zusammen gebrochen ist in der Gesundheitspolitik, dann wird die Politik sagen ich glaube wir müssen jetzt oder sollen wir noch etwas warten.
Man wo leben wir haben wir es verlernt Entscheidungen zu treffen.

Todesfälle in Italien

Ich hab gerade doch etwas gefunden
Von heUte in der Süddeutschen Z.

"https://www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-italien-gruende-1.4851458"

" ... durchschnittliche Alter der Verstorbenen liegt bei 79,5 Jahren.
..
am stärksten betroffene Altersgruppe sind die 80- bis 89-Jährigen. Nur fünf Menschen waren unter 40 Jahre, alle waren krank, ehe sie sich mit dem Virus infizierten.  ... "

@21:50 von Sisyphos3 21:40 von Anna-Elisabeth

//"1 . aktuell gibt es zu wenig Pflegekräfte (zumindest wird das behaupetet !)"
.
Zweifel ?
woran erkennen sie dass ich diese Aussage anzweifle !//

Das sollten Sie selbst erkennen.

Ich habe gerade Ihren Kommentar im anderen Thread gelesen, in dem Sie Anzahl der Betten bemühen. Ich kann Ihnen das nicht verübeln, da diese Blendgranate auch immer wieder von unseren Politikern geworfen wird.
Wenn Sie die Situation in der Pflege begreifen wollen, dann sollten Sie die Anzahl der Patienten pro Pflegekraft betrachten. Und hier liegt Deutschland unter den OECD-Ländern auf dem letzten(!) Platz. Nirgendwo muss eine Pflegekraft mehr Patienten betreuen als hier in Deutschland. Ist das soweit verständlich genug?

Hilfe

Zu spät, kaputtgespart die Krankenkassen geben ihr Geld für Hokuspokus aus und schnürt der Medizin die Luft ab.
Der Mensch ist unvernünftig, die Politik zögerlich wir werden den Preis dafür bezahlen.
Freiburg ist die erste Stadt die andere diskutieren noch, der Virus nimmt darauf keine Rücksicht.
Die Medien heben Merkel auf den Sockel, sie die Oberzögerliche.
Es ist zu Heulen. Viel Glück
die meisten werden wieder gesund werden das ist die einzige guten Botschaft.

Leider habe ich es heute

wieder einmal erleben dürften. Im Super Mark an der Kasse wollte ich Abstand von meinen Mit Käufern halten und wurde nur für blöd gehalten. Es ist immer noch nicht bei vielen Mitbürgern angekommen wie Ernst die Lage ist.

@ Anna-Elisabeth Nur bei im

@ Anna-Elisabeth
Nur bei im Text beschriebenen Voraussetzungen.
Wir sind eh schon so knapp an Personal, deshalb verstehe ich es nicht.

@Biologe

Sie haben vollkommen recht!

Die größtmögliche Isolierung von Angehörigen der Hochrisikogruppen ist zu deren eigenen Schutz (!!) wirklich ABSOLUT vorrangig!

Ich persönlich würde sogar SEHR viele der Angehörigen der Hochrisikogruppen, die zumeist selbst bereits im Rentenalter sind, zu ihren eigenen Schutz(!!) vorübergehend(!) in sichere Gebiete zwangsevakuieren, wenn es notwendig ist!

Zum Beispiel auf die Insel Juist und andere Nordseeinsel im Rahmen einer zumindest faktischen "Seniorenlandverschickung"!

Denn in unseren Millionenstädte mit ihren ständig überfüllten Busse und Bahnen,U- und S-Bahnen ist das notwendige Abstand halten für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger in Wahrheit überhaupt NICHT möglich!

Können Sie spaßeshalber in den Verkehrsmittel der Hamburger Verkehrsbetriebe HVV einmal versuchen!

Mit dem obligatorischen Mindestabstand von 1,5 Meter kommen Sie da nicht sehr weit!

Darstellung: